{"id":27601,"date":"2015-09-18T08:24:11","date_gmt":"2015-09-18T06:24:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601"},"modified":"2015-09-18T08:24:11","modified_gmt":"2015-09-18T06:24:11","slug":"hinweise-des-tages-2462","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AM\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h01\">Gesetzentwurf zur Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h02\">Wird der Balkan zur Sackgasse f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h03\">Probleml&ouml;sungen, die Probleme ausl&ouml;sen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h04\">Sie steigern das Bruttosozialprodukt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h05\">Sparen f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h06\">Fl&uuml;chtlingshilfe: Weitere Fu&szlig;ballvereine sagen Nein zur &ldquo;Bild&rdquo;-Aktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h07\">H&ouml;here Zinsen gibt es erst, wenn wieder investiert wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h08\">Sch&auml;ubles Non-Paper: EU-Staaten sollen pleitegehen k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h09\">Junckers Seifenoper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h10\">Ex-CIA-Analyst Ray McGovern und Elizabeth Murray in Berlin: Direkte Einblicke in das Zentrum des Imperiums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h11\">Neue Pl&auml;ne zu TTIP-Schiedsgerichten: &ldquo;Das Ganze ist Augenwischerei&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h12\">Ein Land ohne Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h13\">Exzellenzinitiative bevorteilt westliche Bundesl&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h14\">Der Talk: Der Kabarettist Max Uthoff liebt bissige Pointen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h15\">Die Zitterpartie des Alexis Tsipras<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h16\">Tsipras&rsquo; Bilanz vor der Wahl: Erfolgreich gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601#h17\">Das Letzte: Egal wie Griechenland w&auml;hlt, es muss alles beim Alten bleiben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27601&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gesetzentwurf zur Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gesetzesentwurf der Bundesregierung: Radikale Leistungsk&uuml;rzungen f&uuml;r Tausende Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant offenbar die Leistungen f&uuml;r Tausende Fl&uuml;chtlinge radikal zu k&uuml;rzen. Das geht aus einem Gesetzesentwurf der Bundesregierung hervor, der MONITOR vorliegt.<br>\nDer Entwurf datiert vom Montag dieser Woche und befindet sich aktuell offenbar noch in der Ressortabstimmung. Demnach sollen laut Vorschlag des Bundesinnenministeriums Asylbewerber, f&uuml;r die Deutschland laut Dublin-Verordnung nicht zust&auml;ndig ist, in Zukunft Leistungen &bdquo;ausschlie&szlig;lich&ldquo; in Form einer &bdquo;Reisebeihilfe zur Deckung des unabweisbaren Reisebedarfs&ldquo; erhalten. Diese Leistungen sollen auch als Sachleistungen erbracht werden k&ouml;nnen.<br>\n&bdquo;Fl&uuml;chtlinge m&uuml;ssten so zur&uuml;ck in die Einreisel&auml;nder oder werden zur Obdachlosigkeit gezwungen&ldquo;, emp&ouml;rt sich G&uuml;nter Burkhardt von der Organisation &bdquo;Pro Asyl&ldquo; &uuml;ber den Entwurf. Die Regierung wolle Fl&uuml;chtlinge, die in den letzten Wochen und Monaten &uuml;ber andere EU-Staaten einreisen konnten, so au&szlig;er Landes treiben: &bdquo;Der Entwurf macht Abschottung, Abschreckung und Obdachlosigkeit zum Programm. Das Vorhaben trifft den Sozialstaat Deutschland in seiner Substanz,&ldquo; so &bdquo;Pro Asyl&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/monitorpresse-fluechtlinge-104.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Wert der Menschenw&uuml;rde: Ein Bahnticket<\/strong><br>\nDie Menschenw&uuml;rde l&auml;sst sich nach den aktuellen Pl&auml;nen des Bundesinnenministeriums ziemlich genau taxieren: Sie ist gerade nochmal ein Bahnticket wert. Egal woher ein Fl&uuml;chtling kommt: Geht es nach Thomas de Maizi&egrave;re sollen tausende Menschen aus Not schnurstracks wieder dorthin zur&uuml;ck geschickt werden, wo sie europ&auml;ischen Boden betreten haben. Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz: gestrichen. Ein Bahnticket raus aus Deutschland, das war&rsquo;s. Sollte dieser Vorschlag Gesetz werden, w&auml;re das Wort der Kanzlerin genau so schnell verflogen wie ausgesprochen. Das menschliche Antlitz Deutschlands: nur eine Sp&auml;tsommerlaune dieser Bundesregierung. Zur&uuml;ck auf Los, Deutschland schottet sich wieder ab. Es w&auml;re die deutsche Art, Z&auml;une zu errichten: Ein Stacheldraht gegen die Menschenw&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/947080345330906\">Georg Restle auf Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<p><strong>Neuer Gesetzentwurf: Abschottung, Abschreckung und Obdachlosigkeit<\/strong><br>\nDie Koalitionsbeschl&uuml;sse vom  6. September hatten bereits auf einen asylpolitischen Rollback hingedeutet: L&auml;ngere Zwangsunterbringung in Massenunterk&uuml;nften, Abspeisung mit Sachleistungen,  Wiedereinf&uuml;hrung der fast abgeschafften Residenzpflicht.<br>\nWie bereits mehrere Medien berichteten, wurde heute dazu der entsprechende Gesetzentwurf bekannt, der noch weitreichendere Einschnitte im Aufenthalts-, Asyl- und Sozialrecht vorsieht, als der Koalitionsbeschluss vermuten lie&szlig;.  Ein erster &Uuml;berblick &uuml;ber die zentralen Punkte des 150-seitigen Gesetzesvorhabens zeigt unter anderem, dass einem gro&szlig;en Teil der Schutzsuchenden k&uuml;nftig drohen k&ouml;nnte, dass sie in Deutschland ohne jede Versorgung auf der Stra&szlig;e landen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/neuer_gesetzentwurf_abschottung_abschreckung_und_obdachlosigkeit\/\">Pro Asyl<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.M.:<\/strong> Das Zitat der Kanzlerin &ldquo;Wenn wir jetzt anfangen m&uuml;ssen, uns zu entschuldigen daf&uuml;r, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land&rdquo; muss auch richtig verstanden werden. Ein freundliches Gesicht ist eine freundliche Fassade. Was f&uuml;r eine zynische Seele hinter dieser scheinheiligen Maske steckt, beweist der neue Gesetzesentwurf zum Asylrecht der Bundesregierung. Es ist nat&uuml;rlich purer Zufall, dass der Leiter der BAMF am gleichen Tag zur&uuml;ckgetreten ist. Falls f&uuml;r diese radikalen &Auml;nderungen das Grundgesetz ge&auml;ndert werden muss &ndash; kein Problem, schlie&szlig;lich brauchen auch linke und sozialdemokratisch regierte Bundesl&auml;nder dringend mehr Geld vom Bund f&uuml;r die Versorgung der Fl&uuml;chtlinge. Da wird man sich schon gezwungen sehen, zuzustimmen. Eine Notsituation der L&auml;nder, die Fr. Merkel &uuml;brigens mitgeschaffen hat, scheinbar absichtlos, mit einem freundlichem Gesicht.<\/em><\/p>\n<li><strong>Abschreckende Wirkung (II)<\/strong><br>\nDie von Deutschland forcierte Radikalisierung des europ&auml;ischen Abschieberegimes findet ihren Niederschlag in einem &ldquo;Handbuch&rdquo; der EU-Kommission zum Thema &ldquo;R&uuml;ckf&uuml;hrungen&rdquo;. Das offizielle Dokument weist die Repressionsbeh&ouml;rden der EU-Mitgliedsstaaten an, &ldquo;alle notwendigen Ma&szlig;nahmen&rdquo; gegen Fl&uuml;chtlinge zu ergreifen, um diese zur Ausreise zu n&ouml;tigen. Bei Abschiebungen ist explizit die Anwendung von Gewalt vorgesehen &ndash; etwa durch das Anlegen von Fesseln oder die zwangsweise Gabe von Bet&auml;ubungsmitteln. Jeder Migrant, der versucht, sich der Abschiebung zu entziehen, oder sich dieser widersetzt, kann laut &ldquo;Handbuch&rdquo; bis zu achtzehn Monate inhaftiert werden. Dies gilt auch f&uuml;r Kinder und ganze Familien und beinhaltet die Psychiatrisierung &ldquo;aggressiver&rdquo; Gefangener. Einmal abgeschobene Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnen zudem mit Einreiseverboten von bis zu zwanzig Jahren belegt werden, wenn sie nach Auffassung der Beh&ouml;rden eine &ldquo;Bedrohung der &ouml;ffentlichen Ordnung&rdquo; darstellen. Der EU-Kommission zufolge wird das &ldquo;Handbuch&rdquo; den Repressionsorganen der EU-Mitgliedsl&auml;nder k&uuml;nftig als &ldquo;wichtiges Schulungsinstrument&rdquo; f&uuml;r die einheitliche Realisierung von &ldquo;R&uuml;ckf&uuml;hrungen&rdquo; dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59203\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wird der Balkan zur Sackgasse f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge?<\/strong><br>\nDen Weg &uuml;ber Kroatien und Slowenien w&auml;hlten bislang nur wenige Fl&uuml;chtlinge. Seitdem Ungarn seine Grenze zu Serbien dicht gemacht hat, hat sich das radikal ge&auml;ndert. Doch auch diese Route k&ouml;nnte bald versperrt sein: Kroatien droht mit Grenzschlie&szlig;ung, Slowenien stoppt einen Zug.<br>\nDer Balkan droht f&uuml;r Zehntausende Fl&uuml;chtlinge auf dem Weg in die zentralen und n&ouml;rdlichen Staaten der EU zur Sackgasse zu werden: Nach Ungarn schr&auml;nkte nun auch Kroatien die Einreise von Schutzsuchenden drastisch ein. Und Slowenien verweigert ihnen offenbar die Einreise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/fluechtlinge-955.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fluchtweg nach Europa<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150918_Stuttmann.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150918_Stuttmann_th.jpg\" alt=\"Stuttmann Karikaturen - Fluchtweg nach Europa\" title=\"Stuttmann Karikaturen - Fluchtweg nach Europa\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/5828\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Probleml&ouml;sungen, die Probleme ausl&ouml;sen<\/strong><br>\nIrgendeiner dieser &raquo;Experten&laquo;, die man nun allerorten h&ouml;rt, sprach sich daf&uuml;r aus, dass nun mehr B&uuml;rger Fl&uuml;chtlinge privat bei sich aufnehmen sollten. Das ist kein guter Vorschlag, sondern das Gegenteil dessen. Es ist eine Hinterlist, um erneut eine Anti-Asylbewerber-Stimmung zu entfachen. [&hellip;]<br>\nEs ist nicht n&ouml;tig, dass Privatpersonen Fl&uuml;chtlinge aufnehmen m&uuml;ssen. Es g&auml;be anderen Raum und andere L&ouml;sungen. Aber indem man solche Anregungen erteilt, macht man die Menschen wieder skeptisch und f&uuml;ttert die Xenophobie neu an, weil sie sich auf die F&uuml;&szlig;e getreten f&uuml;hlen. V&ouml;llig nachvollziehbar. Aber der Empf&auml;nger dieses Argwohns sollten nicht die Menschen sein, die zu uns kommen, sondern diejenigen, die derart bl&ouml;de Vorschl&auml;ge in die Welt setzen. Sie spiele mit dem Emp&ouml;rungspotenzial und l&ouml;sen nicht das Problem, sondern sind es selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/984857.problemloesungen-die-probleme-ausloesen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sie steigern das Bruttosozialprodukt!<\/strong><br>\nDeutsche Firmenchefs freuen sich &uuml;ber eine neue Humanressource: Fl&uuml;chtlinge. Doch der &Ouml;konomisierung von Menschen sind Grenzen gesetzt.<br>\nDer Weltgeist hat gerade ein gutes Timing, was die Solidarit&auml;t der V&ouml;lker angeht. Zumindest in Deutschland: Fl&uuml;chtende treffen auf volle Kassen und offene Stellen, einen Exportweltmeister, dem die Sonne aus dem Hintern scheint. Dann eben ein paar Milliarden weniger Haushalts&uuml;berschuss &ndash; selten konnte ein Land so viel Menschlichkeit aus der Portokasse zahlen. (&hellip;)<br>\nWelche Gro&szlig;bank h&ouml;rt auf, Waffen zu finanzieren oder Fonds zu unterst&uuml;tzen, die einfachen Bauern ihre L&auml;ndereien in Entwicklungsl&auml;ndern wegkaufen? Die globale und damit die deutsche Wirtschaft ist auch Ursache von Flucht. Und profitiert gleichzeitig daheim vom Braindrain in den L&auml;ndern, die leer zur&uuml;ckbleiben. Das System ist so komplex, dass sich Verantwortung entweder nicht mehr zuordnen l&auml;sst oder Unverantwortung in heiligen Firmengeheimnissen versteckt wird.<br>\nZu Ende gedacht, hat die deutsche Hilfsbereitschaft etwas latent Heuchlerisches an sich. Nicht die von freiwilligen Helfern an Bahnh&ouml;fen. Aber wir sollten nicht so tun, als w&uuml;rden wir wie der Heilige Martin unseren letzten Mantel teilen: Wir leben von einem &Uuml;berfluss auf Kosten anderer, wir geh&ouml;ren global gesehen zur vollgefressenen, dekadenten Aristokratie des Planeten. Von diesem Wohlstand abzugeben, sollte niemand das Gef&uuml;hl vermitteln, wir Deutschen seien auf einmal die barmherzigen Samariter dieser Welt. Die deutsche Wirtschaft wiederum befindet sich in der angenehmen Situation, sich die besten, flei&szlig;igsten und motivierten Neub&uuml;rger herauspicken zu k&ouml;nnen. Eben die, die &ouml;konomisch verwertbar sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Fluechtlinge-als-Wirtschaftsfaktor\/!5232043\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sparen f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nEs w&auml;re zu einfach und zu sch&ouml;n gewesen, um wahr zu werden, n&auml;mlich den Fiskalpakt klammheimlich in den europ&auml;ischen Schubladen verschwinden zu lassen. Und zwar mit einer Begr&uuml;ndung, die f&uuml;r seine bisherigen Verfechter durchaus gesichtswahrend gewesen w&auml;re. Man h&auml;tte den B&uuml;rgern vollkommen glaubhaft sagen k&ouml;nnen, dass au&szlig;ergew&ouml;hnliche Zeiten au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ma&szlig;nahmen erfordern. Und dann h&auml;tte man den Fiskalpakt in ein paar Jahren einfach nicht mehr aus den besagten Schubladen rausholen m&uuml;ssen, weil er sich er&uuml;brigt h&auml;tte. Aber nein, die Chance, als deutsche Regierung den R&uuml;ckw&auml;rtsgang einzulegen, um aus der wirtschaftspolitischen Sackgasse wieder herauszukommen, ohne dabei das Gesicht zu verlieren, ist wohl schon vertan. Denn der wachsame deutsche Bundesfinanzminister hat die zarten Silberstreifen der Vernunft am d&uuml;steren EU-Himmel gleich erkannt und sie sofort zu Vorboten einer Sturmfront erkl&auml;rt, die die eiserne Haushaltsdisziplin hinwegblasen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/sparen-fuer-die-fluechtlinge\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingshilfe: Weitere Fu&szlig;ballvereine sagen Nein zur &ldquo;Bild&rdquo;-Aktion<\/strong><br>\nDer FC St. Pauli, Union Berlin und nun drei weitere Fu&szlig;ballvereine &ndash; auch der SC Freiburg, der 1. FC N&uuml;rnberg und der VfL Bochum werden nicht an der Fl&uuml;chtlingsaktion der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung teilnehmen. Das gaben die Fu&szlig;ballklubs auf ihren Vereinsseiten bekannt. Die drei Zweitligisten begr&uuml;&szlig;ten zwar das Engagement, wollen aber dennoch mit ihren regul&auml;ren Trikots auflaufen und auf das Logo &ldquo;Wir helfen&rdquo; der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung und des Ligasponsors &ldquo;Hermes&rdquo; verzichten.<br>\nDer 1. FC N&uuml;rnberg benannte den Grund f&uuml;r die Weigerung: Der Klub h&auml;lt den Umgang mit den Vereinen, die an der freiwilligen Aktion nicht teilnehmen wollen, f&uuml;r &ldquo;unangebracht&rdquo;. &ldquo;Bild&rdquo;-Chefredakteur Kai Diekmann hatte St. Pauli bei Twitter unterstellt, &ldquo;kein Herz f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge&rdquo; zu haben.<br>\nNoch deutlichere Wort fand der VfL Bochum: Der Verein begr&uuml;&szlig;e s&auml;mtliche Hilfsma&szlig;nahmen, die in Not geratene Menschen unterst&uuml;tzen. &ldquo;Wenn es also um die Sache gegangen w&auml;re, w&auml;ren wir kompromissbereit gewesen und h&auml;tten eine Aktion, die von der &lsquo;Bild&rsquo; mitgetragen wird, unterst&uuml;tzt. Allerdings hat uns die scharfe Reaktion seitens der &lsquo;Bild&rsquo;-Chefredaktion ob der Absage eines anderen Klubs an die Aktion dazu gebracht, sich mit diesem Verein solidarisch zu zeigen. Es darf unserer Ansicht nach nicht sein, dass jemand einem Verein die Solidarit&auml;t mit Fl&uuml;chtlingen abspricht, nur weil dieser nicht bereit ist, eine u.a. von der &lsquo;Bild&rsquo; initiierte Aktion zu unterst&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/weitere-fussballklubs-boykottieren-fluechtlingsaktion-der-bild-zeitung-a-1053506.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Sch&ouml;n w&auml;re es, wenn sich auch Clubs aus der ersten Liga dem Boykott anschl&ouml;ssen. Aber da sitzt die Bild ja bekanntlich mit in der Kabine.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>H&ouml;here Zinsen gibt es erst, wenn wieder investiert wird<\/strong><br>\nDie US Notenbank Fed hat sich heute entschlossen die Leitzinsen in den USA nicht zu erh&ouml;hen.<br>\nDr. Gerhard Schick, Finanzpolitischer Sprecher von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen im Bundestag und Sven Giegold, Finanz- und Wirtschaftspolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen im Europaparlament kommentieren diese Entscheidung:<br>\n&bdquo;Eine Zinserh&ouml;hung der Fed w&auml;re angesichts der immer noch bestehenden Risiken f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung zu fr&uuml;h gewesen. Insofern ist die Entscheidung der Fed richtig. Doch es fehlt &ndash; auch von der Fed &ndash; an einer passenden Finanzmarktregulierung, die daf&uuml;r sorgt, dass die Zinsverbilligung realwirtschaftliche Wirkung erzeugt und nicht vor allem in neue Blasen an den Finanzm&auml;rkten m&uuml;ndet. Weil diese Elemente fehlen, drohen neue Verwerfungen an den nach wie vor instabilen Finanzm&auml;rkten. Au&szlig;erdem muss dringend mehr investiert werden, um die &uuml;berbordende Liquidit&auml;t von den M&auml;rkten zu nehmen und um die Deflationsgefahr zu bek&auml;mpfen.<br>\nDie intensive Debatte der letzten Wochen zeigt das Dilemma der Geldpolitik. Die Welt hat sich immer noch nicht wirklich von der verheerenden Finanzkrise erholt. Die Arbeitslosigkeit in Europa ist immer noch unertr&auml;glich hoch. Die Inflationsraten sind auch in den USA deutlich unter der Zielmarke von 2%. In China ziehen bereits neue d&uuml;stere Wolken auf.<br>\nTrotz niedrigster Zinsen und trotz verfallender Infrastruktur weigert sich die Bundesregierung durch eine konsequente F&ouml;rderung nachhaltiger Zukunftsinvestitionen die Wirtschaft in Europa wieder in Gang zu bringen. Die Notenbanken m&uuml;ssen daher die M&auml;rkte mit Liquidit&auml;t fluten, um ein Abgleiten in die Deflation zu vermeiden. Angesichts der hohen privaten und &ouml;ffentlichen Verschuldung w&auml;re eine Deflation fatal. Bei fallenden Preisen explodiert die Schuldenlast. Die Folge w&auml;re eine noch tiefere Rezession&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/hoehere-zinsen-erst-wenn-wieder-investiert-wird\/\">Sven Giegold<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sch&auml;ubles Non-Paper: EU-Staaten sollen pleitegehen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nThe Euro area has no procedure to deal with overly indebted countries who lose market access, particularly when the debt is in the hands of dispersed bond holders. As a result, debt restructurings are legally and practically difficult to carry out and potentially destructive. In anticipation of this, there will be a tendency to undertake them too late. There is hence a danger that the ESM may be used inappropriately, and\/or that a country may be forced into excessive fiscal adjustment as a substitute for needed debt restructuring. This in turn creates unnecessary economic and social hardship and may compound a crisis.<br>\nIn order to complete the financial architecture of the Euro a sovereign debt restructuring procedure may be the way forward and needs to be further explored. Possible options include \n<ol>\n<li>modifying bond contracts to deter free riding by &ldquo;hold-out creditors&rdquo; (e.g. include collective action clauses with single-step aggregation in all new sovereign bond issues);<\/li>\n<li>automatic prolongation of government bonds when ESM assistance is granted;<\/li>\n<li>debt sustainability analysis by the IMF, potentially supplemented with a public debt threshold or other relevant debt sustainability indicators.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Introducing this measure would require an appropriate transitional timetable to allow and encourage countries to reduce sovereign debt levels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150918_The_EMU_needs_a_stronger_Banking_Union.pdf\">Non Paper vom 8. September [PDF]<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>EU-Staaten sollen pleitegehen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nAls eine Lehre aus der Griechenland-Krise fordert Sch&auml;uble eine Art Insolvenzordnung. &bdquo;Die Eurozone hat kein Prozedere f&uuml;r den Umgang mit &uuml;berm&auml;&szlig;ig verschuldeten L&auml;ndern, die den Zugang zu den Finanzm&auml;rkten verloren haben&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Deshalb sei eine Umschuldung f&uuml;r Staaten rechtlich und praktisch schwierig und komme in der Regel zu sp&auml;t. Das erzeuge unn&ouml;tige wirtschaftliche und soziale H&auml;rten und k&ouml;nne die Krise verschlimmern.<br>\nDeshalb schl&auml;gt Sch&auml;uble in dem Papier einen verbindlichen Umschuldungsprozess vor. Als m&ouml;gliche Bestandteile nennt er: In Anleihen von Euro-Staaten soll es Klauseln geben, die alle Besitzer zwingen, sich an einem m&ouml;glichen Schuldenschnitt zu beteiligen. Sobald ein Staat Hilfe vom Euro-Rettungsschirm ESM erh&auml;lt, soll die Laufzeit seiner Staatsanleihen &bdquo;automatisch verl&auml;ngert&ldquo; werden. Eine Analyse zur Schuldentragf&auml;higkeit durch den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) soll vorgeschrieben werden.<br>\nDiese Ma&szlig;nahmen w&auml;ren zwar nicht die vollumf&auml;ngliche Insolvenzordnung, die manche &Ouml;konomen fordern. Sie w&auml;ren aber ein erster Schritt. Doch auch der d&uuml;rfte vielen von Sch&auml;ubles Kollegen zu weit gehen. Gerade die hochverschulden s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten lehnen solche Pl&auml;ne bisher ab. Ihre Sorge: Wenn mit solchen Regeln ein Schuldenschnitt im Falle einer Krise wahrscheinlicher wird, dann erh&ouml;hen sich die Risikoaufschl&auml;ge f&uuml;r ihre Staatsanleihen. In dem Papier des Finanzministeriums hei&szlig;t es deshalb auch, dass man eine angemessene &Uuml;bergangszeit ben&ouml;tige, um bis dahin die Schuldenst&auml;nde zu senken&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/vorschlag-von-wolfgang-schaeuble-eu-staaten-sollen-pleitegehen-koennen\/12310844.html\">Rut Berschens\/Jan Hildebrand im Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Junckers Seifenoper<\/strong><br>\n&ldquo;Juncker spielt den Anwalt der Steuergerechtigkeit in Europa. Sein Credo: Er hat in Luxemburg nichts entschieden und entscheidet nichts in der EU-Kommission, die unsere Ermittlungsarbeit behindert. Das ist l&auml;cherlich angesichts von 20 Jahren an der Spitze der Steueroase Luxemburg und verh&ouml;hnt die ehrlichen Steuerzahler in Europa,&ldquo; kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE) die heutige Anh&ouml;rung von Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker sowie den EU-Kommissaren Pierre Moscovici und Margrethe Vestager im Sonderausschuss des Europaparlaments zu Steuervorbescheiden (TAXE).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/563.junckers-seifenoper.html\">Fabio de Masi (MdEP)<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jean-Claude Juncker im Sonderausschuss TAXE: Entt&auml;uschend und unversch&auml;mt<\/strong><br>\nF&uuml;r den wirtschafts- und finanzpolitischen Sprecher der Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion Sven Giegold waren die Antworten Junckers entt&auml;uschend:<br>\n&bdquo;Der Auftritt von Jean-Claude Juncker war eine Farce. Juncker hat sich selbst als unfehlbaren Verfechter gerechter Steuerpolitik inszeniert. Er hat jede Verantwortung f&uuml;r die Steueroase Luxemburg von sich gewiesen, obwohl das System in seiner Zeit als Finanz- und Premierminister aufgebaut wurde. Er wies jede Kritik von sich und zeigte keinerlei Bedauern. Die Frage, warum die EU-Kommission wichtige Dokumente f&uuml;r die Arbeit des Sonderausschusses zur&uuml;ckh&auml;lt, hat Juncker an Pierre Moscovici verwiesen und keinerlei Unterst&uuml;tzung signalisiert. Das ist ein schlechter Witz und bezeichnend f&uuml;r einen Kommissionspr&auml;sidenten, der sich f&uuml;r seine Amtszeit Transparenz auf die Fahnen geschrieben hat.<br>\nWir verlangen den Zugang zu diesen Dokumenten. Das Mandat des Ausschusses muss verl&auml;ngert werden, um diese Dokumente zu analysieren. Geschieht das nicht, muss ein ordentlicher Untersuchungsausschuss eingerichtet werden, der die Einsicht in die Dokumente erzwingen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/juncker-im-sonderausschuss-taxe-enttaeuschend-und-unverschaemt\/\">Sven Giegold<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Luxemburg als Steueroase: Juncker will nur Gesetze befolgt haben<\/strong><br>\nJean-Claude Juncker reagiert auf den &ldquo;Luxleaks&rdquo;-Skandal: Vor einem Sonderausschuss des Europaparlaments hat der EU-Kommissionschef bestritten, f&uuml;r Steuerschlupfl&ouml;cher in Luxemburg verantwortlich zu sein. Seine Kritiker reagierten emp&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/luxleaks-juncker-will-nicht-fuer-luxemburger-steueroase-verantwortlich-sein-a-1053392.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Lustiges Schwarzer-Peter-Spiel. Es mag ja sein, dass die Luxemburger Verwaltung nur Recht und Gesetz angewendet hat, aber diese Gesetze wiederum sind doch von Juncker initiiert oder zumindest 18 Jahre lang geduldet worden. Ein ganz verr&uuml;cktes Dementi.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ex-CIA-Analyst Ray McGovern und Elizabeth Murray in Berlin: Direkte Einblicke in das Zentrum des Imperiums<\/strong><br>\nDie beiden ehemaligen hochrangigen US-Geheimdienst-Mitarbeiter Ray McGovern und Elizabeth Murray besuchten gestern Berlin und referierten zu dem Thema &bdquo;Wie werden Kriege gemacht?&ldquo;. Doch der Vortrag k&ouml;nne genauso gut &bdquo;Wie werden Fl&uuml;chtlinge gemacht?&ldquo; hei&szlig;en, so McGovern. Das m&uuml;sste eigentlich jeden in Deutschland interessieren. Doch die deutsche Mainstream-Presse ignorierte, wie miteinander abgesprochen, die Veranstaltung &ndash; was wohl vor allem an den Antworten lag, die McGovern und Murray gaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rtdeutsch.com\/32174\/headline\/ex-cia-analyst-ray-mcgovern-und-elizabeth-murray-in-berlin-direkte-einblicke-in-das-zentrum-des-imperiums\/\">Florian Hauschild auf RT deutsch<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kriegsl&uuml;gen und Pr&auml;sidentenangst<\/strong><br>\nZwei ehemalige hochrangige CIA-Mitarbeiter, Elizabeth Murray und Ray McGovern, stellten sich am 16. September in Berlin der Frage: &bdquo;Wie werden heute Kriege gemacht?&ldquo; und gaben mehr als eine interessante Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/springstein.blogspot.de\/2015\/09\/kriegslugen-und-prasidentenangst-teil-1.html\">Hans Springstein (Teil 1)<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/springstein.blogspot.de\/2015\/09\/kriegslugen-und-prasidentenangst-teil-2.html\">Hans Springstein (Teil 2)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neue Pl&auml;ne zu TTIP-Schiedsgerichten: &ldquo;Das Ganze ist Augenwischerei&rdquo;<\/strong><br>\nDem Gr&uuml;nen-Europapolitiker Sven Giegold gehen die angek&uuml;ndigten &Auml;nderungen am Freihandelsabkommen TTIP nicht weit genug. Gro&szlig;unternehmen aus den USA h&auml;tten auch nach einer Abschaffung der &ldquo;rechtsstaatswidrigen&rdquo; Schiedsgerichte im TTIP-Abkommen noch die M&ouml;glichkeit, Deutschland zu verklagen, sagte er im DLF. Denn in anderen Abkommen blieben diese Gerichte bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/neue-plaene-zu-ttip-schiedsgerichten-das-ganze-ist.694.de.html?dram:article_id=331315\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Land ohne Opposition<\/strong><br>\nFast k&ouml;nnte man sagen: Als sie nun einmal, mit manchem gl&uuml;cklichen Zufall, ins Amt gekommen war, war es f&uuml;r sie kein Nachteil, sondern geradezu ein Vorteil, eine Frau zu sein. Es gab ihr selbst im Zentrum der Macht eine Art Minderheitenstatus und entwaffnete ihre potenziellen Gegner, Konkurrenten und Kritiker.<br>\nInnenpolitisch hat Angela Merkel diesen Anfangsvorteil inzwischen zu einer unangreifbaren Machtbasis von pr&auml;sidialem Zuschnitt ausgebaut. Sie ist als Kanzlerin alternativlos. Ihre potenziellen innerparteilichen Konkurrenten sind ausnahmslos entmachtet oder mit anderen Posten abgefunden. Die SPD kennt kein h&ouml;heres Ziel mehr als &bdquo;Mitbestimmung in der Gro&szlig;en Koalition&ldquo;. Und selbst die B&uuml;ndnisgr&uuml;nen k&ouml;nnen es gar nicht abwarten, in einer schwarz-gr&uuml;nen Koalition auf Bundesebene ihre weitestm&ouml;gliche Entfernung von den eigenen Urspr&uuml;ngen zu vollenden.<br>\nUnter Angela Merkel ist Deutschland faktisch ein Land ohne Opposition geworden. Dem kam ihr Regierungsstil entgegen, ihre Gewohnheit, in allen anstehenden Fragen &bdquo;auf Sicht zu fahren&ldquo;, also erst zu entscheiden, wenn sich bereits abzeichnet, wohin die &ouml;ffentliche Meinung in dieser oder jener Frage tendiert. Man mag das als kluge Vorsicht interpretieren &ndash; oder auch als politischen oder intellektuellen Opportunismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/angela-merkel-ein-land-ohne-opposition,1472596,31816168.html\">Antje Vollmer in der FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Exzellenzinitiative bevorteilt westliche Bundesl&auml;nder<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen haben bislang finanziell am st&auml;rksten von der Exzellenzinitiative profitiert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken zur Exzellenzinitiative hervor. Demnach flossen zwischen dem Jahr 2006 und dem Jahr 2014 fast 610 Millionen Euro vom Bund nach Baden-W&uuml;rttemberg. Nach Bayern gingen rund 456 Millionen und nach Nordrhein-Westfalen fast 417 Millionen Euro. An vierter Stelle steht Berlin mit knapp 243 Millionen Euro. Mecklenburg-Vorpommerns Hochschulen sowie die von Sachsen-Anhalt und Brandenburg gingen v&ouml;llig leer aus. Das erfolgreichste ostdeutsche Land ist Sachsen mit gut 58 Millionen Euro. Insgesamt gingen in dem Zeitraum rund 2,3 Milliarden Euro vom Bund an die Unis. Das Gesamtvolumen der Exzellenzinitiative betr&auml;gt 4,6 Milliarden. [&hellip;]<br>\nNicole Gohlke, die wissenschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, kritisiert die Dominanz einzelner Regionen in dem Wettbewerb. Die Bundesregierung behaupte zwar, die Qualit&auml;t der Hochschulen auch in der Breite heben zu wollen. Doch tats&auml;chlich sei es ihr &bdquo;v&ouml;llig egal&ldquo;, dass die neuen L&auml;nder wie auch l&auml;ndliche Regionen &bdquo;quasi leer ausgehen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/elitefreier-osten-und-intransparente-finanzen-exzellenzinitiative-bevorteilt-westliche-bundeslaender\/12314994.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Talk: Der Kabarettist Max Uthoff liebt bissige Pointen<\/strong><br>\nEr ist einer der sch&auml;rfsten und bekanntesten politischen Kabarettisten in Deutschland: Max Uthoff. Zusammen mit seinem Partner Claus von Wagner ist er verantwortlich f&uuml;r die ZDF-Satiresendung: &ldquo;Die Anstalt&rdquo;. Mit bissigen Pointen und klaren Worten und einem neuen Konzept sorgten Uthoff und von Wagner aus dem Stand f&uuml;r Furore. Sie erhielten den Grimme-Preis &ndash; und wurden verklagt. Max Uthoff polarisiert. Mit Vorliebe macht er sich f&uuml;r die Schwachen stark: F&uuml;r Griechenland, f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, f&uuml;r Arme. Er setzt im Kabarett nicht nur auf Pointen, sondern auch auf Fakten und revolutionierte damit die Fernseh-Satire. Patric Seibel sprach mit ihm &uuml;ber seine Arbeit, seine Haltung und seinen Weg ins politische Kabarett.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/sendungen\/talk\/Max-Uthoff-im-Gespraech,sendung411482.html\">NDR Info<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Toll, in einem Rutsch durchh&ouml;rbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Zitterpartie des Alexis Tsipras<\/strong><br>\nVor sechs Wochen war Alexis Tsipras noch unangefochten. Jetzt muss er bei den Wahlen vom kommenden Sonntag um seine Wiederwahl bangen. Wie konnte es soweit kommen? Eine Recherche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/misik.at\/2015\/09\/die-zitterpartie-des-alexis-tsipras\/\">Robert Misik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Tsipras&rsquo; Bilanz vor der Wahl: Erfolgreich gescheitert<\/strong><br>\nNur sieben Monate war Alexis Tsipras im Amt, bevor er sich in Neuwahlen fl&uuml;chtete. Gek&auml;mpft hat der Linke viel in dieser Zeit, doch hat er auch etwas ver&auml;ndert? Eine Reformbilanz.<br>\nEr kam als der ganz gro&szlig;e Hoffnungstr&auml;ger. Als Alexis Tsipras Ende Januar zum griechischen Ministerpr&auml;sidenten gew&auml;hlt wurde, versprach er, ein neues Kapitel in der Geschichte des Landes aufzuschlagen. Griechenland lasse &ldquo;die katastrophale Sparpolitik, die Angst und die Autokratie&rdquo; hinter sich, rief Tsipras den jubelnden Anh&auml;ngern zu.<br>\nNur sieben Monate sp&auml;ter suchte der 41-J&auml;hrige sein Heil bereits in Neuwahlen. Seine kurze Amtszeit bestand vor allem aus K&auml;mpfen. Erst wehrte er sich monatelang gegen die Forderungen der Geldgeber. Dann setzte er eben diese Forderungen unter dem Eindruck einer drohenden Staatspleite gegen die eigenen Parteifreunde durch &ndash; und spaltete damit das Linksb&uuml;ndnis Syriza.<br>\nSein gr&ouml;&szlig;tes Versprechen hat Tsipras also gebrochen: Die verhasste Sparpolitik geht weiter. Auch aus der angek&uuml;ndigten Entmachtung griechischer Oligarchen ist nichts geworden. Reeder zahlen in Griechenland weiter kaum Steuern, ein Gesetz zur besseren Kontrolle von Medienmogulen schaffte es bis zur Aufl&ouml;sung der Regierung nicht mehr bis zur Abstimmung.<br>\nHat sich in Tsipras&rsquo; Amtszeit also gar nichts ver&auml;ndert? Doch. Tats&auml;chlich wurde eine ganze Reihe von Gesetzen beschlossen. Dabei handelt es sich zum Teil um Forderungen der Geldgeber, zum Teil aber auch um Wahlversprechen von Syriza:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-die-bilanz-von-alexis-tsipras-a-1053098.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Letzte Wahlkampfwoche in Athen<\/strong><br>\nProfitieren die Konservativen vom linken Bruderkampf?<br>\nAlexis Tsipras gibt sich im griechischen Wahlkampf weiter siegessicher, zumindest in der &Ouml;ffentlichkeit. &ldquo;SYRIZA ist am Sonntag die st&auml;rkste Partei&rdquo;, verk&uuml;ndet Pressesprecherin Olga Gerovasili. Tsipras selbst hat den Slogan &ldquo;Dieses Mal w&auml;hlen wir den Premier&rdquo; zum neuen Motto auserkoren.<br>\nJ&uuml;ngste Umfragen zeigen ein anderes Bild. Der Zuspruch f&uuml;r den vom Linken zum Sozialdemokraten gewandelten Tsipras sinkt stetig. Sein Konkurrent, der Interims-Vorsitzende der Nea Dimokratia Vangelis Meimarakis, wittert derweil Oberwasser. Er gibt in Interviews offen zu, dass er erst jetzt wirklich glaubt, der n&auml;chste Premier zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46010\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Egal wie Griechenland w&auml;hlt, es muss alles beim Alten bleiben<\/strong><br>\nDer Bundesregierung ist v&ouml;llig egal, wie die Wahlen in Griechenland am Wochenende ausgehen. Es muss eh alles beim Alten bleiben: &ldquo;Es ist das verbindlich, was f&uuml;r Griechenland verabredet worden ist. Das hei&szlig;t, das Memorandum gilt&hellip; Das kann von einer neuen Regierung jetzt nicht einfach ge&auml;ndert werden, sondern wir bleiben exakt auf diesem Pfad&rdquo;, sagt der Sprecher von Wolfgang Sch&auml;uble.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1100758229936124\/\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AM\/WL\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27601","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27601"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27601\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27604,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27601\/revisions\/27604"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}