{"id":27626,"date":"2015-09-21T09:39:41","date_gmt":"2015-09-21T07:39:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626"},"modified":"2015-11-09T10:40:25","modified_gmt":"2015-11-09T09:40:25","slug":"hinweise-des-tages-2463","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h01\">Berichterstatter als Stimmungsmacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h04\">Putin &ndash; &bdquo;Wir m&uuml;ssen geopolitische Ambitionen beiseitelegen&hellip;&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h05\">Unter Bombenteppichen w&auml;chst kein Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h06\">Die Gr&uuml;nen Kriegstreiber von der &ldquo;taz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h07\">&raquo;Die EU muss ein demokratisches Forum f&uuml;r sozialen Fortschritt werden&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h08\">Eurofighter II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h09\">Radikaler Reformismus in der wissenschaftlichen Verteilungsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h10\">Dumpingl&ouml;hne f&uuml;r Erntehelfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h11\">Mindestlohnbilanzen allerorten &ndash; Fakten, Argumente und Propaganda inklusive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h12\">Stellungnahme zum Gr&uuml;nbuch &bdquo;Arbeitenviernull&ldquo; des Bundesarbeitsministeriums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h13\">Zeitung: Jedes sechste Kind lebt in einer Hartz-IV-Familie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h14\">Iraqi Fighters Ditch ISIS Battle for European Life<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h15\">Fantasies and Fictions at G.O.P. Debate &ndash; Illusionen und M&auml;rchen bei der GOP-Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h16\">KenFM am Telefon: Willy Wimmer zum Stationierungsrecht von 1991<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h17\">Historiker: Verfassungsschutz manipulierte Parteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h18\">3satfestival 2015 &ndash; Alle Programme im TV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626#h19\">Das Letzte: Kannst du es dir &uuml;berhaupt leisten, alt zu werden? <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27626&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Berichterstatter als Stimmungsmacher<\/strong><br>\nAngesichts der Fl&uuml;chtlingswelle haben die Medien, besonders in Deutschland, die kritische Distanz verloren. Die Berichterstattung geriet zur Kampagne.<br>\nDeutsche &laquo;Sommerm&auml;rchen&raquo; dauern offenbar immer vier Wochen. Das war bei den Fussball-Weltmeisterschaften 2006 und 2014 so, und das scheint jetzt auch f&uuml;r die &laquo;Willkommenskultur&raquo; f&uuml;r Migranten zu gelten. Wo Leitmedien gerade noch affirmativ das &laquo;neue, lichte Deutschland&raquo; feierten (&laquo;Der Spiegel&raquo;), das Zuwanderung fast unbeschr&auml;nkt zul&auml;sst, dominieren jetzt Schlagzeilen wie &laquo;Deutschland muss Deutschland bleiben&raquo; (&laquo;FAZ&raquo;), &laquo;Nur die &lsaquo;Festung Europa&rsaquo; kann jetzt noch Leben retten&raquo; (&laquo;Die Welt&raquo;) oder &laquo;Wir schaffen es doch nicht&raquo; (&laquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&raquo;). Im ARD-&laquo;Presseclub&raquo; sprach eine Journalistin am letzten Sonntag von der &laquo;Besoffenheit&raquo;, in der Politik und Medien in den letzten Wochen ihre Entscheidungen getroffen h&auml;tten.<br>\nDamit deutet sich eine Abkehr vom monothematischen &Uuml;berw&auml;ltigungsjournalismus an, der bei der Massenmigration nur eine zugelassene Haltung kannte. In moralischen und emotionalen Ekstasen steigerten sich die deutschen Medien mit wenigen Ausnahmen (so die &laquo;FAZ&raquo;) in einen &Uuml;berbietungswettbewerb um Empathie und Willkommenseuphorie hinein, ohne Gedanken an den &Uuml;berdruss, den derlei beim Leser erzeugen kann. Einseitigkeit war Trumpf: Die Umarmung der fernen Fremden ging einher mit rabiatem Kommunikationsabbruch dem deutschen Nachbarn gegen&uuml;ber, der sich nicht auf die kommenden gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen freuen wollte. Kritische Distanz zu den Akteuren, genaue Recherche, die Zur&uuml;ckhaltung im Urteil bei unklarer Faktenlage, die gr&uuml;ndliche Ausleuchtung der Hintergr&uuml;nde, Fairness bei der Pr&auml;sentation unterschiedlicher Meinungen und ein analytischer Blick, der &uuml;bers Aktuelle hinaus die Folgeprobleme einzusch&auml;tzen versucht, all das schien pl&ouml;tzlich unangemessen zu sein.<br>\nDie Forderung eines &laquo;Spiegel&raquo;-Kolumnisten nach einem &laquo;neuen Journalismus&raquo;, der aktivistischer, leidenschaftlicher auftritt, wurde &uuml;bererf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/berichterstatter-als-stimmungsmacher-1.18615593\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein lesenswerter Artikel. Er bewertet die Berichterstattung zu den vielen Fl&uuml;chtlingen und skizziert zugleich den Niedergang unserer Medien. Von wegen Qualit&auml;tsjournalismus, dem sich das Internet und um anpassen m&uuml;sse.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bamf: Arbeitsagentur-Chef Weise soll Asylbeh&ouml;rde leiten<\/strong><br>\nInnenminister Thomas de Maizi&egrave;re hat einen neuen Pr&auml;sidenten der Fl&uuml;chtlingsbeh&ouml;rde Bamf ernannt: Frank-J&uuml;rgen Weise, Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, wird Nachfolger des zur&uuml;ckgetretenen Manfred Schmidt.<br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf) hat einen neuen Leiter: Der Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA), Frank-J&uuml;rgen Weise, soll neuer Pr&auml;sident des Bamf werden. Das gab Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re am Freitag bekannt. Weise habe zugestimmt, beide Aufgaben &ldquo;in Personalunion&rdquo; zu &uuml;bernehmen. Er ist damit Nachfolger von Manfred Schmidt.<br>\nWeise sei einer der hervorragendsten Manager in Deutschland, diese Qualit&auml;ten w&uuml;rden nun angesichts der schwierigen Lage des Bamf in der Fl&uuml;chtlingskrise gefordert, sagte de Maizi&egrave;re.<br>\nDas Amt des Bamf-Pr&auml;sidenten sei einer der schwierigsten Posten, der in Deutschland zurzeit zu vergeben sei. Weise habe ohne den &ldquo;Hauch einer Bedingung&rdquo; seine Bereitschaft erkl&auml;rt, diese gro&szlig;e Aufgabe zu &uuml;bernehmen, sagte de Maizi&egrave;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bamf-arbeitsagentur-chef-weise-soll-fluechtlingsbehoerde-leiten-a-1053686.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.: Das ist eigentlich kaum zu fassen:<\/strong> &ldquo;Weise habe zugestimmt, beide Aufgaben &ldquo;in Personalunion&rdquo; zu &uuml;bernehmen.&rdquo; Ja, war denn Herr Weise die ganze Zeit als Leiter der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit nicht ausgelastet? Und nun also auch noch Pr&auml;sident dieses Bundesamtes.<\/em><br>\n<em>Da kann der Eindruck entstehen als seien beide Posten vielleicht &bdquo;schwierig&ldquo;, aber offenbar mit wenig Arbeit verbunden und mit einer Vollzeitstelle der Mehrheit der Arbeitnehmerschaft nicht zu verwechseln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Berlin beauftragt Unternehmensberatung &ndash; McKinsey soll das Fl&uuml;chtlingschaos ordnen<\/strong><br>\nDer neue Chef des Bundesamts f&uuml;r Migration, Frank-J&uuml;rgen Weise, hat die Unternehmensberatung ins Haus geholt.ie Unternehmensberatung McKinsey soll der Bundesregierung bei der Bew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingskrise helfen. Eine entsprechende Vereinbarung hat der neue Chef des Bundesamts f&uuml;r Migration, Frank-J&uuml;rgen Weise, nach Informationen unserer Redaktion aus Regierungskreisen mit dem fr&uuml;heren McKinsey-Deutschlandchef Frank Mattern getroffen.<br>\nDemnach soll die Unternehmensberatung dabei helfen, die Asylverfahren zu beschleunigen und eine bundesweite Struktur zur Registrierung, Erfassung und Versorgung der Fl&uuml;chtlinge zu etablieren. Die Bundeskanzlerin habe dem Vorgehen zugestimmt, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/mckinsey-soll-das-fluechtlingschaos-fuer-die-bundesregierung-ordnen-aid-1.5409743\">Rheinische Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das erkl&auml;rt dann wohl auch, wie Weise die Doppelbelastung meistern will &ndash; er &bdquo;privatisiert&ldquo; die F&uuml;hrung des Bamf ganz einfach. &Ouml;ffentliche Kritik wird er daf&uuml;r wohl kaum erhalten, schlie&szlig;lich ist Deutschland ja noch ganz besoffen ob des &bdquo;Sommerm&auml;rchens&ldquo; vom &bdquo;guten Deutschen&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bund gibt neun Milliarden Euro f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aus &ndash; und profitiert dennoch<\/strong><br>\nDie Bruttoausgaben f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge im Jahr 2016 werden sich laut DIW auf mehr als neun Milliarden Euro belaufen. Trotzdem profitiert Deutschland: Das Wirtschaftswachstum soll 2016 wohl rund einen Viertelprozentpunkt st&auml;rker ausfallen als ohne diese Zuwanderer.<br>\nBund, L&auml;nder und Kommunen m&uuml;ssen nach Berechnungen des DIW-Instituts im n&auml;chsten Jahr rund 9,2 Milliarden Euro f&uuml;r die Bew&auml;ltigung des Fl&uuml;chtlingsstroms in die Hand nehmen. Dies seien die Bruttoausgaben unter anderem f&uuml;r Sozialleistungen, Unterkunft und Betreuung der Asylbewerber, erl&auml;uterten die Berliner Forscher. In diesem Jahr beliefen sich die Kosten auf 5,8 Milliarden Euro. Die &Ouml;konomen r&auml;umten aber ein, die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen des Fl&uuml;chtlingsstroms seien nur schwer zu beziffern.<br>\n&ldquo;Trotz der Mehrausgaben wird bei den &ouml;ffentlichen Kassen sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr unter dem Strich ein dicker &Uuml;berschuss stehen&rdquo;, sagte DIW-Finanzexpertin Kristina van Deuverden. Klammert man die Einmalerl&ouml;se aus der Versteigerung von Mobilfunklizenzen aus, wird der &Uuml;berschuss beim Gesamtstaat laut DIW in diesem Jahr 18,5 Milliarden Euro betragen und im n&auml;chsten Jahr knapp 20 Milliarden Euro. Im Verh&auml;ltnis zur Wirtschaftskraft liege der Finanzierungssaldo in beiden Jahren bei 0,6 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/berechnungen-des-diw-bund-gibt-neun-milliarden-euro-fuer-fluechtlinge-aus-und-profitiert-dennoch\/12329564.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Einmalerl&ouml;se aus der Versteigerung von Mobilfunklizenzen mit einzukalkulieren, ist zumindest den Griechen verboten &hellip; aber Spa&szlig; beiseite. Wie bei allen Arten von Staatsausgaben ist auch das Geld, das zur Bew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingskrise ausgeben werden muss, nat&uuml;rlich nicht verbrannt. Es geht in den Wirtschaftskreislauf ein und sorgt dadurch f&uuml;r Sekund&auml;reffekte. In meinem Heimatlandkreis Goslar musste beispielsweise ein angeschlagenes Ramada-Hotel vom Land exklusiv angemietet werden, um fortan als Erstaufnahmestelle zu fungieren. Dar&uuml;ber freut sich nat&uuml;rlich zu allererst die Hotelkette Ramada, die jedoch im g&uuml;nstigen Fall auf diese Einnahmen auch wieder Steuern bezahlen muss. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich bei den Vermietern\/Besitzern von Immobilien, die nun als Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte ben&ouml;tigt werden. Da es sich bei den &bdquo;Gewinnern&ldquo; vornehmlich um die kleine Schicht der Reichen geh&ouml;rt, d&uuml;rften die positiven Sekund&auml;reffekte jedoch gering ausfallen. Anders w&auml;re es, wenn die Fl&uuml;chtlingskrise zu einer Einstellungswelle f&uuml;hren w&uuml;rde: Neu eingestellte Sprachlehrer, Sozialarbeiter usw. w&uuml;rden nat&uuml;rlich zu positiven Sekund&auml;reffekten f&uuml;hren, da sie ihren Arbeitslohn ganz normal ausgeben und damit die Konjunktur ankurbeln w&uuml;rden. Es kommt halt &ndash; wie stets &ndash; darauf an, wof&uuml;r die Gelder ausgegeben werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Asylbewerber in Deutschland: Wer an der Fl&uuml;chtlingskrise verdient<\/strong><br>\nHunderttausende Menschen kommen nach Deutschland. F&uuml;r die Beh&ouml;rden sind die vielen Fl&uuml;chtenden eine Herausforderung &ndash; f&uuml;r einige Unternehmen sind sie ein Millionengesch&auml;ft.<br>\nIst es unmoralisch, wenn Unternehmer mit der Not der Fl&uuml;chtlinge in Deutschland Geld verdienen? Nicht zwangsl&auml;ufig.<br>\nSo sind zum Beispiel viele Kommunen mit der Unterbringung der Menschen &uuml;berfordert, manchmal m&uuml;ssen binnen wenigen Tagen Hunderte Schlafpl&auml;tze organisiert werden. Hinzu kommen die Verpflegung und &auml;rztliche Versorgung. Viele Beh&ouml;rdenmitarbeiter sind entsprechend froh, auf private Anbieter zur&uuml;ckgreifen zu k&ouml;nnen.<br>\nSechs Milliarden Euro will der Bund im kommenden Jahr f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingshilfe frei machen. Neben einzelnen Unternehmen werden ganze Branchen von den Asylbewerbern profitieren, genauso wie Hilfs- und Bildungseinrichtungen, die nun neue Stellen schaffen. Wie sieht das im Einzelnen aus? Ein &Uuml;berblick:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wirtschaftsfaktor-fluechtlinge-die-profiteure-der-krise-a-1052299.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> &bdquo;Spiegel Online&ldquo; hat also keine moralischen Bedenken, wenn Firmen\/Unternehmer sich finanziell bereichern, in dem sie die Not der Fl&uuml;chtlinge ausnutzen.<\/em><br>\n<em>Es sollte &ndash; auch der Mitarbeiterschaft in diversen Medien &ndash; peinlich sein bzw. zum Nachdenken anregen, wenn eines der reichsten L&auml;nder der Erde diese Herausforderung nicht in Eigenregie meistert, sondern auslagert &ndash; und diese Dritten dann damit Profit machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge als Fachkr&auml;fte &ndash; &ldquo;Ein Spaziergang wird&rsquo;s nicht!&ldquo;<\/strong><br>\nFirmenchefs jubeln: Fl&uuml;chtlinge seien eine Chance, den Fachkr&auml;ftemangel zu bek&auml;mpfen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Es gibt kaum Zahlen &uuml;ber den Ausbildungsgrad der Fl&uuml;chtlinge. Nachqualifizierungen werden auf jeden Fall n&ouml;tig sein.<br>\nPraktikumspl&auml;tze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge bei der Deutschen Telekom oder der Deutschen Post und die Hoffnung auf hoch motivierte junge Nachwuchstalente beim Automobilbauer Daimler. Die Euphorie bei Deutschlands Konzernen &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge ist offenbar gro&szlig;. Schlie&szlig;lich fehlen einigen Gro&szlig;konzernen viele Fachkr&auml;fte. &ldquo;Im besten Fall kann das eine Grundlage f&uuml;r das n&auml;chste deutsche Wirtschaftswunder werden&rdquo;, schw&auml;rmte Daimler-Chef Dieter Zetsche diese Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/fluechtlinge-arbeitsmarkt-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie oft wird die L&uuml;ge des &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; denn noch wiederholt? Sofern es ihn &uuml;berhaupt geben sollte, ist er auch hausgemacht, da fast kein Unternehmen mehr Geld in die Fortbildung seiner Mitarbeiter investieren will. Das w&uuml;rde ja nur die Rendite und die Aussch&uuml;ttungen an die Shareholder schm&auml;lern. Und wenn die &ldquo;Firmenchefs jubeln&rdquo; , dann ist sowieso h&ouml;chstes Misstrauen angesagt. Man sieht offenbar in den Fl&uuml;chtlingen die Chance, die L&ouml;hne weiter nach unten zu dr&uuml;cken.<\/em><br>\n<em>Dazu ein treffender Kommentar: &ldquo;Die Wirtschaft jubelt. Das Angebot an billigen Arbeitnehmern w&auml;chst rasant an. Teure &Auml;ltere k&ouml;nnen gegen J&uuml;ngere billige ausgetauscht werden. Ein Schlaraffenland f&uuml;r die Bosse. Die immense Nachfrage nach Arbeit, kann die Lohnvorstellungen der Arbeitsuchenden nur sinken lassen. Klassische &Ouml;konomie eben. Und mehr &auml;ltere Arbeitslose? Kein Problem f&uuml;r die Bosse. Die Kosten &uuml;bernimmt der Staat, also der gew&ouml;hnliche B&uuml;rger.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Syriza gewinnt Wahl in Griechenland Das Experiment Tsipras geht in die Verl&auml;ngerung<\/strong><br>\nEs war am Ende nicht so knapp wie gedacht: Die Syriza-Partei von Alexis Tsipras liegt bei der Wahl in Griechenland deutlich vorn, braucht aber einen Koalitionspartner. Der steht schon bereit: Der soll erneut die rechtspopulistische Anel sein.<br>\nSo schnell kann aus einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen ein &Uuml;berraschungssieg werden: Schon am fr&uuml;hen Sonntagabend feierten Anh&auml;nger von Alexis Tsipras in Athen den unerwartet deutlichen Sieg ihres Linksb&uuml;ndnisses Syriza. Ein gutes Drittel der entt&auml;uschend wenigen Griechen, die an die Wahlurnen gingen, hat das Experiment Tsipras in die Verl&auml;ngerung geschickt. Vielleicht heute schon wird der Ex-Ministerpr&auml;sident als neuer Regierungschef vereidigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/griechenland-wahl-183.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist eine Frechheit. Da gewinnt Tsipras ein zweites Mal die Wahl und die &ouml;ffentlich-rechtliche ARD spricht von einem &bdquo;Experiment&ldquo;. Der Willen der W&auml;hler, der den Verantwortlichen offenbar ein Dort ist Auge ist, wird zum &bdquo;Experiment&ldquo;. So werden in Deutschland Meinungen gemacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Verlierer sind die Demoskopen&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Tsipras ist der Einzige, der stabile Verh&auml;ltnisse garantiert&rdquo; &ndash; so bewertet der deutsch-griechische Journalist Pantelouris im ARD-Morgenmagazin den Ausgang der Griechenland-Wahl. Mit Sorge sieht er den Zulauf f&uuml;r &ldquo;Nazis&rdquo;. Klarer Verlierer seien die Demoskopen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/analyse-griechenland-105.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu den Wahlen in Griechenland eine komprimierte Presseschau von Volker Bahl<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/eu-politik\/eu-krise\/eu-krise-gr\/der-bruch-in-europa-in-der-nacht-vom-12-auf-den-13-juli-2015-durch-die-manifest-gewordene-hegemonie-deutschlands-mit-der-forderung-nach-einem-grexit\/\">Labournet<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Putin &ndash; &bdquo;Wir m&uuml;ssen geopolitische Ambitionen beiseitelegen&hellip;&ldquo;<\/strong><br>\nIn Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe kamen am Montag die Pr&auml;sidenten der Mitgliedstaaten der Organisation des Vertrages &uuml;ber kollektive Sicherheit (OVKS) zu einem zweit&auml;gigen Treffen zusammen. Der Organisation geh&ouml;ren Armenien, Kirgisistan, Kasachstan, Tadschikistan, Wei&szlig;russland und Russland an. Hintergrund dokumentiert im Folgenden die Rede von Russlands Pr&auml;sidenten Wladimir Putin, die er am Dienstag vor dem Abschluss des Treffens vor dem Rat f&uuml;r kollektive Sicherheit gehalten hat. (&hellip;)<br>\nIch erw&auml;hnte die Lage in Syrien und im Irak, sie gleicht der Situation in Afghanistan dahingehend, dass sie uns alle besorgt. Bitte gestatten Sie es mir, einige Worte zu der Lage in dieser Region, zur Situation in und um Syrien zu verlieren.<br>\nDie Zust&auml;nde dort sind sehr ernst. Der sogenannte Islamische Staat kontrolliert im Irak und in Syrien erhebliche Teile des Territoriums. Die Terroristen erkl&auml;ren schon &ouml;ffentlich, dass sie es auch auf Mekka, Medina und Jerusalem abzielen. Ihre Pl&auml;ne sehen eine Ausweitung ihrer Aktivit&auml;ten nach Europa, Russland, Zentral- und S&uuml;dostasien vor.<br>\nDar&uuml;ber sind wir besorgt, besonders vor dem Hintergrund, dass Militante, die vom Islamischen Staat ideologisch indoktriniert und milit&auml;risch ausgebildet werden, aus vielen L&auml;ndern der Welt kommen &ndash; bedauerlicherweise auch aus europ&auml;ischen Nationen, der Russischen F&ouml;deration und vielen ehemaligen Sowjetrepubliken.<br>\nDer gesunde Menschenverstand und ein Verantwortungsbewusstsein f&uuml;r die globale und regionale Sicherheit erfordern von der internationalen Gemeinschaft, die Kr&auml;fte gegen diese Bedrohung zusammenzuschlie&szlig;en. Wir m&uuml;ssen geopolitische Ambitionen beiseitelegen, m&uuml;ssen sogenannte Doppelstandards hinter uns lassen, die in einer Politik zum Ausdruck kommen, die sich direkt oder indirekt einzelner terroristischer Gruppen bedient, um eigene opportunistische Ziele durchzusetzen, einschlie&szlig;lich des Sturzes unliebsamer Regierungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201509163663\/politik\/welt\/putin-wir-muessen-geopolitische-ambitionen-beiseitelegenq.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Nachspiel einer Verkostung &ndash; Putin, Berlusconi und der Krim-Wein<\/strong><br>\n&ldquo;Kann man trinken?&rdquo;: Der Besuch von Silvio Berlusconi und Wladimir Putin auf der Krim hat ein Nachspiel. Dass die beiden einen mehr als 200 Jahre alten Wein probiert haben sollen, ruft die ukrainischen Beh&ouml;rden auf den Plan. [&hellip;]<br>\nDas Weingut geh&ouml;rte bis zur Annexion der Krim durch Putins Russland n&auml;mlich dem ukrainischen Staat &ndash; und Kiew betrachtet die kostbaren Weine als Staatseigentum. Die neue Chefin des Weinguts soll Putin und Berlusconi bei der Tour eine Flasche aus dem Jahr 1775 kredenzt haben &ndash; deshalb wirft ihr ein ukrainischer Staatsanwalt nun Veruntreuung vor.<br>\nPutin bei der Tour durch die Weinkellerei Massandra<br>\n&ldquo;Es ist eine von f&uuml;nf Flaschen, die nicht nur zum Erbe Massandras und der Krim geh&ouml;ren, sondern auch zu dem der Ukraine&rdquo;, sagte der stellvertretende Staatsanwalt f&uuml;r die Krim, Nazar Kholodnytsky, der Agentur AP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/wladimir-putin-und-silvio-berlusconi-aerger-wegen-krim-wein-a-1053781.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Diese &bdquo;Meldung&ldquo; ist beispielhaft f&uuml;r das teils krude Geschichtsverst&auml;ndnis der deutschen Berichterstattung. 1775 war die Krim erst ein Jahr im Besitz des Russischen Kaiserreiches. Ein Jahr zuvor geh&ouml;rte sie offiziell noch zum Osmanischen Reich. Das ist jedoch f&uuml;r diesen Fall unbedeutend, da der Sherry (nicht Wein) aus dem Jahre 1775 nicht auf der Krim, sondern in Jerez\/Spanien gekeltert und abgef&uuml;llt wurde. Das besagte <a href=\"https:\/\/www.massandra.co.uk\/about-massandra.html\">Weingut Massandra wurde n&auml;mlich erst<\/a> in den Jahren 1894 bis 1897 als Privatweingut des russischen Zaren errichtet. Der &bdquo;Massandra Sherry de la Frontera 1775&ldquo;, um den es hier offenbar geht, geh&ouml;rte zur Privatsammlung des Zaren und genoss vor allem wegen des historischen Jahrgangs (Eroberung der Krim durch das Russische Reich) einen historischen Wert. Man kann nat&uuml;rlich kritisieren, dass Putin und der &bdquo;Cavaliere&ldquo; einfach mal so eine <a href=\"http:\/\/allexpensivewine.blogspot.de\/2011\/10\/1775-sherry-from-massandra-collection.html\">mehr als 40.000 Euro teure<\/a> Flasche Sherry auf den Kopf hauen, aber diesen Sherry nun zum &bdquo;nationalen Erbe&ldquo; der Ukraine zu erkl&auml;ren, ist ziemlich unversch&auml;mt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unter Bombenteppichen w&auml;chst kein Frieden<\/strong><br>\n&bdquo;Wir m&uuml;ssen unser Verh&auml;ltnis zu Russland &auml;ndern. Die Schl&uuml;ssel zur Beendigung des Krieges in Syrien liegen in Moskau und Washington. Eine drohende Eskalation des Krieges mit russischer Unterst&uuml;tzung auf der einen und westlicher Unterst&uuml;tzung auf der anderen Seite wird die Fl&uuml;chtlingszahlen noch weiter in die H&ouml;he treiben. Das m&uuml;ssen wir verhindern&ldquo;, hat SPD-Chef Gabriel jetzt erkl&auml;rt. Aber was folgt daraus? Wird Gabriel bei Obama vorsprechen und ihn im Auftrag der deutschen Bundesregierung zur Beendigung der zerst&ouml;rerischen Kriegspolitik der USA im Nahen Osten auffordern? Wird er f&uuml;r eine Einstellung der Sanktionen gegen&uuml;ber Russland eintreten, Putin nach Berlin einladen und ihn auffordern, zusammen mit den USA eine politische L&ouml;sung des Syrien-Konfliktes zu suchen? Viele deutsche Journalisten, vor allem in der Springer-Presse, haben schon wieder den Kampfanzug angezogen und wollen den Frieden in Syrien auch mit deutscher Beteiligung herbeibomben. Wann lernen diese Schreibtischhelden endlich, dass unter Bombenteppichen kein Frieden w&auml;chst? Und was die Fl&uuml;chtlinge angeht: Die Weltern&auml;hrungsorganisation hat nicht gen&uuml;gend Geld, um die Millionen Fl&uuml;chtlinge in den Nachbarl&auml;ndern Syriens zu versorgen &ndash; sie m&uuml;ssen hungern. Warum dr&uuml;ckt Gabriel nicht sofort eine Entscheidung durch, die deutschen Mittel zu verdoppeln oder zu verdreifachen, um die unhaltbaren Zust&auml;nde in diesen Fl&uuml;chtlingslagern zu beenden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/953862958008505\/?type=1\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen Kriegstreiber von der &ldquo;taz&rdquo;<\/strong><br>\nWenn es um Krieg geht, kennen die Gr&uuml;nen keinen Spass. Wenn es darum geht Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und Geschlechtergleichheit herbeizubomben, dann k&ouml;nnen sie gar nicht genug Menschenfleisch verbrennen, Gliedmasse absprengen, Kindern ihre Eltern nehmen und Eltern ihre Kinder. Wer das Pech hat in einem Land zu leben, dass vo einem Diktator regiert wird, der stark genug ist seine Bev&ouml;lkerung zu knechten aber nicht stark genug um sein Volk gegen die Kreuzzuggel&uuml;ste der Gr&uuml;nen zu sch&uuml;tzen, der muss eben mit Leib und Leben zahlen. Es sei denn, der Diktator verf&uuml;gt &uuml;ber grosse Erd&ouml;l- und Erdgasvorkommen und hat diese bereits, an seinem Volk vorbei, den US-amerikanischen Freunden der Gr&uuml;nen aus der &Ouml;l- und Waffenlobby vermacht.<br>\nUnd diesen Freunden ist man nat&uuml;rlich gern zu Diensten. So schreibt denn auch am 11. September Jan Feddersen, Redakteur f&uuml;r besondere Aufgaben (was immer das auch heissen mag) in der taz, unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Handeln? Doch nicht mit Steinmeier!&rdquo;:<br>\n&ldquo;Nach allem, was auch dieser Sozialdemokrat wissen kann, sichert der Kreml mit den Fl&uuml;gen gen Syrien seine Einflusssph&auml;re in Nachbarschaft zu Israel, zur T&uuml;rkei, zum Irak &ndash; und das mit Mittelmeerzugang.&rdquo;<br>\nUnd in vollkommener Verdrehung der Tatsachen, so als sei Steinmeier schuld an dem Fl&uuml;chtlingsdrama, r&auml;t er:<br>\n&ldquo;Steinmeier br&auml;uchte nur aus dem Fenster seines Amtszimmers zu gucken: Fl&uuml;chtlinge &uuml;ber und &uuml;ber &ndash; und die meisten kommen eben aus dem russlandtreuen Land n&ouml;rdlich von Israel.&rdquo;<br>\nDas hat schon Qualit&auml;t wie der Redakteur f&uuml;r besondere Aufgaben da in einem Satz mit den zwei Worten &ldquo;russlandtreuen&rdquo; und &ldquo;Israel&rdquo; eine Bedrohung inszeniert, die so recht nach dem Geschmack der US-amerikanische Kriegstreiber, den Konsumenten der Bildzeitung, als auch der Leserschaft der, dem Revolverblatt immer &auml;hnlicher  werdenden &ldquo;taz&rdquo;, ist.<br>\nAber im Zentralorgan der Gr&uuml;nen muss man auch heute noch f&uuml;r die alten Zauselk&ouml;ppe vom linken Fl&uuml;gel ein kleines Leckerli in den Text einbauen. Und bei denen ist alles, was sie nicht verstehen, &ldquo;irgendwie faschistisch&rdquo;. So wird denn auch das Assad-Regime zu einem arabofaschistischen. Wir beginnen zu verstehen warum Feddersen ein Redakteur f&uuml;r besondere Aufgaben ist:<br>\n&ldquo;Sie (die Fl&uuml;chtlinge) fliehen, weil das Assad-Regime ein arabofaschistisches ist und weil sie die Alternative, die religi&ouml;sen Schl&auml;chter vom IS als Zukunft, nicht gerade okay finden.&rdquo;<br>\nUnd ein weiteres Todschlagargument, in jedem Sinne dieses Wortes, bringt Feddersen in seinem Artikel unter:<br>\n&ldquo;Appeasement immer wieder&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/spiegelkabinett-blog.blogspot.de\/2015\/09\/die-grunen-kriegstreiber-von-der-taz.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Feed:+blogspot\/suQhD+%28Spiegelkabinett%29%20\">Spiegelkabinett<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Die EU muss ein demokratisches Forum f&uuml;r sozialen Fortschritt werden&laquo;<\/strong><br>\nNach der Wahl der neuen Parteispitze der Labour Party hat Jeremy Corbyn das &raquo;Schattenkabinett&laquo; z&uuml;gig zusammengestellt. Das &uuml;berraschte insofern, als Medien und Vertreter der politischen Eliten wegen unterschiedlicher politischer Positionen von Corbyn auf der einen und den verschiedenen Fl&uuml;geln der Labour-Fraktion auf der anderen Seite gr&ouml;&szlig;ere Probleme erwartet hatten.<br>\nAls &raquo;Schattenkabinett&laquo; wird das neue Team der parlamentarischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktion der Labour Party im britischen Parlament bezeichnet. Eine gemeinsame Erkl&auml;rung des neuen Parteivorsitzenden und dem au&szlig;enpolitischen Sprecher Hilary Benn in Absprache mit dem europapolitischen Sprecher Pat McFadden zu den Grundz&uuml;gen der Europapolitik sowie Corbyns Positionierung in einem Namensartikel in der Financial Times haben unerwartet schnell die Richtung der Labour-Politik klargelegt.<br>\nIm letzten Wahlkampf war die Europapolitik ein zentraler Punkt, weil Premierminister James Cameron das Wahlversprechen abgegeben hatte, ein Referendum &uuml;ber den Verbleib Gro&szlig;britanniens in der EU bis sp&auml;testens 2017 abzuhalten. Mit diesem Wahlversprechen sollte ein Abwandern von W&auml;hlern seiner Partei zur europafeindlichen nationalistisch-rechtspopulistischen UKIP (Unabh&auml;ngigkeitspartei des Vereinigten K&ouml;nigsreichs) verhindert werden. Es hat entscheidend zum Wahlsieg der neoliberalen Konservativen Partei mit absoluter Mehrheit der Parlamentssitze beigetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/nach-der-wahl-der-neuen-parteispitze-der-labour-party-hat-jeremy-corbyn-das-schattenkabinett\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eurofighter II<\/strong><br>\nAusgangspunkt des letzten Eurofighter-Beitrags von Paul Steinhardt war Sahra Wagenknechts Frage, &bdquo;welchen Spielraum eine Politik jenseits des neoliberalen Mainstreams im Rahmen des Euro &uuml;berhaupt hat oder ob wir dieses W&auml;hrungssystem nicht generell infrage stellen m&uuml;ssen&ldquo;.<br>\n&bdquo;Man muss&ldquo;, so die Antwort, da es im Rahmen des Euro unter den gegebenen institutionellen Bedingungen und den gegenw&auml;rtigen politischen Machtverh&auml;ltnissen, die f&uuml;r deren Unver&auml;nderbarkeit sorgen, offensichtlich unm&ouml;glich ist, die Massenarbeitslosigkeit in Europa zu beseitigen.<br>\nIn Bill Mitchells neu erschienenem Buch mit dem Titel &bdquo;Eurozone Dystopia&ldquo; werden diese &Uuml;berlegungen ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet und gezeigt, dass viele Einw&auml;nde der Kritiker des Ausstiegs aus dem Euro auf einer unzutreffenden Beschreibung der Funktionsweise einer Geldwirtschaft beruhen. Dass deutsche Euroverteidiger die Arbeiten eines australischen &Ouml;konomen nicht kennen, mag man ihnen nicht zum Vorwurf machen. Dass aber von denen, die auf der Debattenseite von neues deutschland zu diesem Thema publizieren, die Beitr&auml;ge derer, die sich kritisch und inhaltlich ernsthaft mit den Thesen der Euroverteidiger auseinandersetzen &ndash; so wie etwa die von Dirk Ehnts oder Martin H&ouml;pner &ndash; vollkommen ignoriert werden, &uuml;berrascht dann aber doch.<br>\nZwei Thesen stehen im Vordergrund, wenn es darum geht, &uuml;ber Alternativen zu einem europ&auml;ischen System nachzudenken, das unf&auml;hig ist, unsere wirtschaftspolitischen Probleme zu l&ouml;sen, Massenarbeitslosigkeit toleriert, demokratische und rechtsstaatliche Mindeststandards verletzt und inzwischen (wie am 13. Juli) offen autorit&auml;re Z&uuml;ge angenommen hat:\n<ul>\n<li>Der Euro ist nicht das Problem, sondern die in der EU und ihren Mitgliedsl&auml;ndern verfolgte neoliberale Politik.<\/li>\n<li>Wer vorschl&auml;gt, staatliche Kompetenzen wieder auf die nationale Ebene zur&uuml;ck zu delegieren, f&ouml;rdert die Ziele der politisch Rechten in Europa.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/eurofighter-ii\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Radikaler Reformismus in der wissenschaftlichen Verteilungsdebatte<\/strong><br>\nWenn Sir Tony Atkinson ein Buch schreibt, ist ihm die Aufmerksamkeit der wirtschaftswissenschaftlichen Zunft gewiss. In &bdquo;Inequality: What can be done?&ldquo; tr&auml;gt der Doyen der Verteilungslehre seine zentralen Forschungsergebnisse zusammen und schl&auml;gt eine Reihe von wirtschaftspolitischen Ma&szlig;nahmen vor. Auch wenn die von Atkinson, der heute Hauptredner bei der Er&ouml;ffnung des neuen Forschungsinstituts &bdquo;Economics of Inequality&ldquo; (INEQ) an der WU Wien ist, vorgeschlagenen Mittel im Detail diskutierbar sind, so ist ihr Ziel klar: eine gleichere Verteilung von Einkommen, Verm&ouml;gen und Lebenschancen.<br>\nSeit der Ver&ouml;ffentlichung von &bdquo;Das Kapital im 21. Jahrhundert&ldquo; von Thomas Piketty muss jeder ernsthafte Debattenbeitrag zu Verteilungsfragen polit-&ouml;konomische &Uuml;berlegungen ber&uuml;cksichtigen. Atkinson nimmt diese Herausforderung in seinem neuen Buch nicht nur an, sondern er schafft konkrete Ankn&uuml;pfungspunkte f&uuml;r die wirtschaftspolitische Auseinandersetzung mit der Verteilungsproblematik. Sein Sch&uuml;ler Piketty bezeichnet das 15 Ma&szlig;nahmen umfassende Paket als &bdquo;radikalen Reformismus&ldquo; &ndash; aber was soll das sein? Sind radikale Ver&auml;nderungen und schrittweise Reformen der herrschenden Verh&auml;ltnisse nicht zwei unterschiedliche Zug&auml;nge zu Wirtschaftspolitik?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/radikaler-reformismus-in-der-wissenschaftlichen-verteilungsdebatte\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Dumpingl&ouml;hne f&uuml;r Erntehelfer<\/strong><br>\nDeutschland ist stark, es gibt wenig Arbeitslosigkeit, &uuml;ber eine Million unbesetzte Stellen, die Wirtschaft brummt, es geht uns wirklich gut. Und gleichzeitig haben wir niedrige Preise. Vielleicht haben Sie es im Supermarkt auch schon gemerkt, Obst und Gem&uuml;se zum Beispiel sind extrem g&uuml;nstig. Das allerdings ist merkw&uuml;rdig, denn eigentlich m&uuml;sste dieses Jahr alles teurer geworden sein. Denn seit Anfang des Jahres gilt in Deutschland der Mindestlohn. Auch in der Landwirtschaft. Irgendwas kann da also nicht stimmen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/Dumpingloehne-fuer-Erntehelfer,dumpingloehne112.html\">NDR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2015\/panorama5788.pdf\">DasErste &ndash; NDR Panorama<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.K.:<\/strong> Jetzt wei&szlig; doch wohl jeder,<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>warum der deutsche Bauernverband mit Hilfe der CSU so gegen die Dokumentationspflicht beim Mindestlohn Stimmung gemacht hat<\/li>\n<li>warum der Zoll die &Uuml;berwachung des Mindestlohns trotz Personalknappheit &uuml;bernehmen musste<\/li>\n<li>warum die SPD immer weniger Zustimmung bei Wahlen erh&auml;lt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was ist aus diesem Land der Dichter und Denker geworden?\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mindestlohnbilanzen allerorten &ndash; Fakten, Argumente und Propaganda inklusive<\/strong><br>\nVergangenen Dienstag hat der DGB eine erste Zwischenbilanz des Mindestlohngesetzes gezogen. Die Arbeitgeber haben im Vorfeld versucht, die erwartbar positive Medienberichterstattung zu konterkarieren. Doch die Gewerkschaften haben die besseren Argumente f&uuml;r sich. Eine Nachlese.<br>\nEigentlich sind sich alle Seiten einig: F&uuml;r eine Bewertung der Mindestlohnwirkungen ist es noch zu fr&uuml;h. Dennoch vergeht mittlerweile kaum ein Monat, in dem nicht erneut eine (Zwischen-) Bilanz zum Mindestlohn pr&auml;sentiert wird. Das ist nicht &uuml;berraschend, denn Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften (und mit ihnen die Medien) k&ouml;nnen nicht umhin, sich an einem der wichtigsten arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Projekte der vergangenen Legislaturperioden abzuarbeiten, sei es, um doch schon erste Anhaltspunkte seiner Wirkungen kundzutun, oder um sich im Kampf um die Deutungshoheit aber auch die Fortentwicklung des Instruments in Stellung zu bringen.<br>\nAm vergangenen Dienstag war es am Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), eine erste Zwischenbilanz des Mindestlohngesetzes zu ziehen. Unter dem Titel &bdquo;Kommt der Mindestlohn &uuml;berall an?&ldquo; hatte der DGB zu einer Konferenz nach Berlin geladen. Mit der durch Reden von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell er&ouml;ffneten Tagung sollte der Erfolg des Gesetzes ausgiebig gew&uuml;rdigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1667\">Markus Kr&uuml;semann auf anotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stellungnahme zum Gr&uuml;nbuch &bdquo;Arbeitenviernull&ldquo; des Bundesarbeitsministeriums<\/strong><br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2015 stellte die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles das Gr&uuml;nbuch &bdquo;ArbeitenVierNull&ldquo;1 vor und forderte die Akteure der Arbeitspolitik in den Verb&auml;nden, in der Wissenschaft, in der Politik und in den Betrieben zu einem breiten offenen Diskurs &uuml;ber die Fragen zur Zukunft der Arbeitswelt im Kontext zunehmender Digitalisierung2 auf. Auch die Arbeitnehmerkammer Bremen ist aufgefordert, sich aktiv an diesem Diskurs zu beteiligen und zum Gr&uuml;nbuch Stellung zu beziehen. Die Arbeitnehmerkammer analysiert seit l&auml;ngerem den Strukturwandel der Wirtschaft in Bremen. Ein F&uuml;nftel der bremischen Wirtschaft kann dem industriellen Sektor zugeordnet werden und ist vorwiegend von Automobilindustrie, Schiffbau<br>\nsowie Luft- und Raumfahrt gepr&auml;gt. Insbesondere im Bereich der Automobilindustrie ist die Digitalisierung bereits weit fortgeschritten. Welche Formen und Auspr&auml;gungen der zuk&uuml;nftige Digitalisierung in diesem Bereich aber auch im weiten Feld der Dienstleistung, das in Bremen immerhin 80 Prozent der Besch&auml;ftigung generiert, zur Anwendung kommen werden, kann seri&ouml;s aus derzeitiger Sich noch nicht eingesch&auml;tzt werden und muss intensiv analysiert und beobachtet werden. Hierbei ist insbesondere der f&uuml;r Bremen wichtige Bereich der Logistik mit einem Zehntel der Besch&auml;ftigung zu fokussieren.<br>\nDas Gr&uuml;nbuch<br>\nMit dem Gr&uuml;nbuch &bdquo;ArbeitenVierNull&ldquo; spannt das Bundesarbeitsministerium einen weiten Bogen &uuml;ber die m&ouml;glichen Perspektiven und weiteren Ver&auml;nderungen der Arbeitswelt, bis hin zu den m&ouml;glichen Auswirkungen auf den Sozialstaat und die Systeme der sozialen Sicherung. Im Gr&uuml;nbuch hei&szlig;t es hierzu: &bdquo;Als zentrale Schnittstelle der Ver&auml;nderung erweist sich die Arbeit. Wenn wir &uuml;ber Arbeiten 4.0 sprechen, reden wir nicht nur &uuml;ber die neuen Technikwelten der Industrie 4.0. Wir reden &uuml;ber die Arbeit der Zukunft in ihrer ganzen Breite und Vielfalt. Dabei ist der technologisch erm&ouml;glichte Wandel nur ein wichtiger Treiber. Eine stille Umw&auml;lzung geht von den Menschen selbst aus: Wir erleben derzeit einen grundlegenden kulturellen Wandel mit neuen Anspr&uuml;chen an die Organisation von Arbeit. Individualisierung ist nicht nur ein<br>\nZauberwort f&uuml;r Produktentwickler und Vermarkter, sondern ein historischer Trend weit &uuml;ber den Konsum hinaus. Wir wollen ein individuelles Leben.&ldquo;3 Damit tritt neben die Konfrontation der jetzigen und k&uuml;nftigen Arbeitswelt und ihren Normierungen und Institutionen zu den technischen Herausforderungen einer digitalisierten Wirtschaft ein neuer Zeitgeist, der zu ver&auml;nderten Haltungen der Besch&auml;ftigten zu ihrer Arbeit und zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben f&uuml;hrt. Ob es gerechtfertigt erscheint, diesen &bdquo;neuen Zeitgeist&ldquo; gleich einer gesamten Generation zuzuschreiben (der sog. Generation Y), wie es in weiten Teilen des &ouml;ffentlichen Diskurses um die Zukunft der Arbeitswelt derzeit geschieht, bleibt &ndash; auch in W&uuml;rdigung der verf&uuml;gbaren wissenschaftlichen Analysen hierzu &ndash; eher fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/cms\/upload\/Publikationen\/Politikthemen\/ArbeitSoziales\/Stellungnahme_Arbeitenviernull.pdf%20\">Arbeitnehmerkammer Bremen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zeitung: Jedes sechste Kind lebt in einer Hartz-IV-Familie<\/strong><br>\nNach Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sind Millionen Kinder auf staatliche Grundsicherung angewiesen. Wie die arbeitmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann, ausgewertet hat, leben beispielsweise in Berlin 33 Prozent der Kinder in Hartz-IV-Familien.<br>\nEtwa jedes sechste Kind in Deutschland lebt nach einem Bericht der &ldquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&rdquo; vom Samstag in einer Hartz-IV-Familie. In den Stadtstaaten Bremen und Berlin ist sogar jedes dritte Kind auf staatliche Grundsicherung angewiesen. Das Blatt beruft sich f&uuml;r seine Angaben auf eine Daten&uuml;bersicht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA), die die arbeitmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann, im Hinblick auf den Weltkindertag ausgewertet hat.<br>\nNach den aktuell verf&uuml;gbaren Zahlen waren demnach im April fast 1,67 Millionen Kinder im Alter zwischen Null und 15 Jahren auf staatliche Grundsicherung angewiesen. Das waren rund 23.000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Quote, also der Anteil der Hilfebed&uuml;rftigen in dieser Altergruppe liegt damit aktuell bei 15,7 Prozent. Das sind 0,7 Prozentpunkte mehr als vor f&uuml;nf Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/armut-der-eltern-zeitung-jedes-sechste-kind-lebt-in-einer-hartz-iv-familie_id_4959392.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bundesregierung muss Kinderarmut endlich wirksam bek&auml;mpfen<\/strong><br>\n&ldquo;Die Vorschl&auml;ge von DGB und BDA f&uuml;r eine bessere Unterst&uuml;tzung und Arbeitsf&ouml;rderung k&ouml;nnen ein erster Schritt sein. DIE LINKE verfolgt einen mehrdimensionalen Ansatz zur Reduzierung von Kinderarmut. Neben einer guten Kinderbetreuung braucht es eine familienfreundliche Arbeitswelt, eine wirkliche F&ouml;rderung erwerbsloser Eltern, einen armutsfesten gesetzlichen Mindestlohn, einen &ouml;ffentlichen Besch&auml;ftigungssektor, der regul&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse bei voller Sozialversicherungspflicht beinhaltet, sowie eine armuts&uuml;berwindende Kindergrundsicherung mit vielf&auml;ltigen Angeboten an die Familien.<br>\nVergessen werden darf dabei nicht, dass das Hartz IV-System mit seinen Sanktionen und zu niedrigen Regels&auml;tzen die Betroffenen oft entmutigt. Auch hier m&uuml;ssen die Weichen anders gestellt werden. Die Sanktionen m&uuml;ssen weg, Erwerbslose brauchen mehr Rechte, und die Regels&auml;tze m&uuml;ssen auf 500 Euro steigen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/bundesregierung-muss-kinderarmut-endlich-wirksam-bekaempfen\/%20\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Iraqi Fighters Ditch ISIS Battle for European Life<\/strong><br>\nIraqi fighters join the wave of civilian refugees, highlighting the pervasive sense of hopelessness among many Iraqis &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haaretz.com\/news\/middle-east\/1.676816\">Haaretz<\/a>\n<p><em><strong>Kurze kommentierende Zusammenfassung des Berichtes von unserem Leser R.L.:<\/strong> Irakische K&auml;mpfer der offiziellen Streitkr&auml;fte sind demoralisiert und ohne Hoffnung f&uuml;r die Zukunft. Die Gemengelage aus Offensiven des IS, schlechtem Zustand des Landes und Korruption der F&uuml;hrung f&uuml;hrt scheinbar zu massenhaften Desertionen. Die freundliche Aufnahme der Syrer in Europa hat das noch bef&ouml;rdert. Meines Erachtens muss sich dieser Prozess zwangsl&auml;ufig selbst verst&auml;rken. Noch ein paar Bombardements der Amerikaner mehr und zus&auml;tzliche Milliarden Dollar f&uuml;r die irakische Regierung d&uuml;rften daran sicher nichts &auml;ndern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fantasies and Fictions at G.O.P. Debate &ndash; Illusionen und M&auml;rchen bei der GOP-Debatte<\/strong><br>\nIch habe mir einmal genauer angesehen, was bei der republikanischen Debatte am vergangenen Mittwoch gesagt worden ist, und ich bin entsetzt. Sie sollten das auch sein. Denn bei der Unberechenbarkeit von Wahlen ist es schlie&szlig;lich durchaus m&ouml;glich, dass einer dieser Leute schlie&szlig;lich im Wei&szlig;en Haus landet.<br>\nWarum das so be&auml;ngstigend ist? Wie ich das sehe, streben all die GOP-Kandidaten Ma&szlig;nahmen an, die enorm destruktiv fu&#776;r Amerika, fu&#776;r andere L&auml;nder oder destruktiv fu&#776;r alle beide w&auml;ren. Auch wenn Ihnen die gro&szlig;e Richtung der modernen republikanischen Politik zusagt, sollte es Sie beunruhigen, dass die M&auml;nner und die Frau auf der Bu&#776;hne da ganz offensichtlich in einer Welt der Illusionen und M&auml;rchen leben. Wobei einige von ihnen gewillt zu sein scheinen, ihre Ziele mit ganz eindeutigen Lu&#776;gen durchzusetzen. Beginnen wir am harmlosen Ende<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/09\/18\/opinion\/paul-krugman-fantasies-and-fictions-at-gop-debate.html\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> GOP steht f&uuml;r &bdquo;Grand Old Party&ldquo; (gro&szlig;e, alte Partei), so wird in den USA die Republikanische Partei bezeichnet<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>KenFM am Telefon: Willy Wimmer zum Stationierungsrecht von 1991<\/strong><br>\nRechtzeitig zum Weltfriedenstag, dem 21. September, fliegen Deutsche Eurofighter erstmals voll bewaffnet &uuml;ber dem Baltikum. Voll bewaffnet bedeutet: Die Piloten haben alles an Bord, was sonst nur im Kriegsfall montiert wird. Eine scharfe Kanone, Infrarot-Kurzstreckenraketen, radargesteuerte Mittelstreckenraketen und ein Abwehrsystem, das aus Infrarot-T&auml;uschk&ouml;pfen und einem elektronischem Abwehrsystem besteht.<br>\nMehr geht nicht, oder um es noch deutlicher zu sagen, der Krieg mit Russland kann kommen. Deutschland hat durchgeladen und entsichert!<br>\nNoch wenige Tage und wir feiern den 3. Oktober, und damit 25 Jahre Wiedervereinigung, die es ohne neues altes Feindbild Moskau ja gar nicht g&auml;be. Auch der Mauerfall und damit der DDR-Import Gauck und Merkel w&auml;ren ohne das &bdquo;Go&ldquo; von Gorbatschow nie so &uuml;ber die B&uuml;hne gegangen wie Deutschland es erlebt hat. Fair.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7vFV1uK0JwA\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Historiker: Verfassungsschutz manipulierte Parteien<\/strong><br>\nNeue Studie zur Geschichte des Bundesamts f&uuml;r Verfassungsschutz<br>\nDemn&auml;chst erscheint ein Ergebnis der 2011 eingesetzten Historikerkommission, welche die ersten 25 Jahre des deutschen Inlandsgeheimdienstes Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz beleuchten soll. In einem Vorabbericht zu Keine neue Gestapo der Historiker Constantin Goschler und Michael Wala verr&auml;t der SPIEGEL (Print) ein sensibles Staatsgeheimnis der Inlandsspione: Deren Neigung zum Gesetz- und Verfassungsbruch, die in den 1950er und 1960er Jahren ein erschreckendes Ausma&szlig; annahm.<br>\nDie Vorstellung, ein Geheimdienst mit mehreren Tausend Mitarbeitern w&uuml;rde sich darauf beschr&auml;nken, die politische Szene lediglich zu beobachten, war schon immer etwas naiv. Nunmehr steht fest, dass die Verfassungssch&uuml;tzer hinter den Kulissen sehr wohl aktiv in die Politik eingegriffen. So sabotierten die Schlapph&uuml;te 1953 den Bundestagswahlkampf der damals noch nicht verbotenen KPD, in dem sie die Lieferung von 30 Millionen Drucksachen umleiteten, so dass diese nicht mehr rechtzeitig genutzt werden konnten.<br>\nDie Spione intrigierten auch gegen die zwischen 1952 und 1957 bestehende Gesamtdeutsche Volkspartei, indem sie Ger&uuml;chte streuten, diese werde von den Sowjets finanziert. Der Partei, die es nur auf rund 1% Zustimmung brachte, geh&ouml;rten mit Gustav Heinemann, Johannes Rau und Erhard Eppler immerhin zwei sp&auml;tere Bundespr&auml;sidenten und ein sp&auml;terer Bundesminister an. Kurioserweise war Heinemann zuvor Bundesinnenminister gewesen und als solcher im August 1950 aus Protest gegen Adenauers Geheimverhandlungen &uuml;ber eine Wiederbewaffnung zur&uuml;ckgetreten. Im November 1950 wurde das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz gegr&uuml;ndet und dem Innenministerium unterstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Historiker-Verfassungsschutz-manipulierte-Parteien-2822079.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>3satfestival 2015 &ndash; Alle Programme im TV<\/strong><br>\nZum 29. Mal traf sich in den vergangenen Tagen im Zelt auf dem Mainzer Lerchenberg die Cr&egrave;me de la Cr&egrave;me aus Kabarett, Comedy &amp; Musik zum 3satfestival.<br>\n3sat zeigt an den Wochenenden 19.\/20. und 26.\/27. September alle Kabarettprogramme geballt im TV und ab Sendetag auch in der 3sat-Mediathek.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kleinkunst\/182057\/index.html\">3sat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Letzte: Kannst du es dir &uuml;berhaupt leisten, alt zu werden?<\/strong><br>\n(Quelle, beispielhaft: <a href=\"https:\/\/www.vr-burglengenfeld.de\/wir-fuer-sie\/aktuelles-regionales\/aktionen\/zukunftsvorsorge.html\">VR Bank &ndash; Burglengenfeld<\/a> andernorts genauso, auf riesigen Plakatw&auml;nden in den St&auml;dten, nur im Internet nicht ganz so schnell zuzuordnen wie bei dieser hier.) \n<p><em><strong>Hinweise und Anmerkungen von unserem Leser C.W.:<\/strong>  Kannst du es dir &uuml;berhaupt leisten, alt zu werden? &ndash; So fragen viele Volksbanken schon seit einiger Zeit, und genauso lange reibe ich mich schon an diesem Slogan. Offenbar soll, muss man sich heute nicht mehr die Frage stellen, was man sich &ldquo;sch&ouml;nes&rdquo; leisten kann (eine Weltreise, ein &ldquo;dickes&rdquo; Auto, Annehmlichkeiten, Schmuck, Statussymbole), sondern die Frage zielt auf die blanke Existenz: Kannst du es dir &uuml;berhaupt leisten, alt zu werden?  Was wollen uns die VR-Banken eigentlich sagen?<\/em><br>\n<em>Bisher dachte ich immer (bei allem, was gut oder schief gehen kann im Leben), alt werde man von selbst, und irgendwann rafft es einen dann dahin.  Aber das scheint, jedenfalls im Menschenbild derer, die sich dieses &ldquo;Marketing&rdquo; ausgedacht haben, nicht mehr der Fall zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27626","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27626"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27626\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27628,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27626\/revisions\/27628"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}