{"id":2764,"date":"2007-11-13T15:16:58","date_gmt":"2007-11-13T14:16:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2764"},"modified":"2015-12-10T11:12:15","modified_gmt":"2015-12-10T10:12:15","slug":"deutschlandradiokultur-nagt-an-seinem-noch-verhaeltnismaessig-guten-image","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2764","title":{"rendered":"DeutschlandRadioKultur nagt an seinem (noch) verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig guten Image."},"content":{"rendered":"<p>Unfassbar, was hier im DeutschlandRadioKultur im Namen der Kultur verbreitet wird. Siehe unten. Zweimal hintereinander im Politischen Feuilleton. Leider keine Seltenheit. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nAm 13.11.2007 wurde gesendet: <\/p><blockquote><p><strong>Kein Zur&uuml;ck ins Paradies<br>\nOder: Deutschland tr&auml;umt weiter<\/strong><br>\n<em>Von Oliver Marc Hartwich<\/em><br>\nVor 18 Jahren schien es gekommen, das Ende der Geschichte. Jedenfalls wollten das damals manche Intellektuelle ausgemacht haben, als sich der real existierende Sozialismus &ndash; abgewirtschaftet und moralisch diskreditiert &ndash; von der Weltb&uuml;hne verabschiedete. Es war nicht nur die Mauer gefallen, sondern mit ihr auch der Vorhang f&uuml;r totalit&auml;re Volksbegl&uuml;ckungsutopien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/695113\/\">dradio.de<\/a><\/p><\/blockquote><p><strong>Kommentar eines unserer Nutzer:<\/strong> Das zynischste und bornierteste, was ich in letzter Zeit geh&ouml;rt\/gelesen habe &ndash; so denkt die arrogante Oberschicht und sie wollen einfach nichts dazu lernen.<\/p><p>Und ein Tag zuvor, am 12.11.2007, war folgendes zu h&ouml;ren:<\/p><blockquote><p><strong>Das kollektive Altersheim<\/strong><br>\n<em>Von Konrad Adam<\/em><br>\nDer erbitterte Streit um die Frage, wie lange und in welcher H&ouml;he &auml;lteren Leuten Arbeitslosen-Unterst&uuml;tzung gezahlt werden soll, spaltet die SPD. Und nicht nur die SPD; der Riss geht auch durch die andere der beiden gro&szlig;en Volksparteien, die CDU, und damit mitten durch die Koalition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/694202\/\">dradio.de<\/a><\/p><\/blockquote><p><strong>Kommentar:<\/strong> Das &Uuml;bliche. Von &Ouml;konomie keine Ahnung aber eine umso festere Meinung &uuml;ber die &ouml;konomischen Zusammenh&auml;nge und Folgen der demographischen Entwicklung. &ndash; Was sachlich davon zu halten ist, finden Sie an vielen Stellen in den NachDenkSeiten.<br>\nUnd dann die &uuml;bliche Tour der Aggression gegen die Linke. Schon typisch auch die Verwendung eines Fotos von Lafontaine zur Illustration einer Kolumne, die mit ihm nur selektiv etwas zu tun hat.  <\/p><p>Mit am schlimmsten sind das uns&auml;gliche Niveau und die ideologische Getriebenheit. Deutschlandfunk und Deutschlandradio sollten mit ihrem Kredit sorgf&auml;ltiger umgehen. Auch sie haben noch Image zu verlieren.<\/p><p>In beiden Beitr&auml;gen geht es auch um das Daueranliegen neoliberal gepr&auml;gter Zeitgenossen: Die Reformen m&uuml;ssen weitergehen. Zweifel und Korrekturen daran sind nicht erlaubt. Denn wir verdanken den Reformen den Aufschwung. &ndash; Diese Behauptungen werden uns zur Zeit im Viertelstundenrhythmus serviert. So zum Beispiel auch heute in der Bild-Zeitung in einem Interview mit dem Vorstandschef von Linde, Wolfgang Reitzle. Schauen Sie sich die fettgedruckten Antworten an. Nur Behauptungen. Keine Begr&uuml;ndung. Das &uuml;bliche. Und dem Interviewten f&auml;llt offenbar nicht einmal der Widerspruch auf, wenn er dann noch feststellt, dass der Hauptgrund f&uuml;r den Aufschwung der Erfolg der Unternehmen auf dem Weltmarkt gewesen sei: <\/p><blockquote><p><strong>Millionen-Geh&auml;lter f&uuml;r Manager sind gerecht!<\/strong><\/p>\n<p><em>BILD:<\/em> Die Gro&szlig;e Koalition will die Agenda 2010 zur&uuml;ckdrehen &ndash; ist das der richtige Weg?<br>\n<em>Wolfgang Reitzle:<\/em> Nein, das w&auml;re ein fataler Fehler. Deutschland w&uuml;rde damit den <strong>R&uuml;ckw&auml;rtsgang einlegen und den Aufschwung gef&auml;hrden<\/strong>. Viele Erfolge vor allem auf dem Arbeitsmarkt w&uuml;rden zunichte gemacht.<\/p>\n<p><em>BILD:<\/em> Welchen Anteil haben die Reformen der Regierung Schr&ouml;der am Aufschwung?<br>\n<em>Reitzle:<\/em> Sicher mehr, als die meisten glauben, denn wegen der Vorlaufzeiten hat die derzeitige Regierung naturgem&auml;&szlig; nicht viel beitragen k&ouml;nnen. <strong>Die Agenda 2010 hat wichtige Impulse f&uuml;r unseren Aufschwung und zahlt sich aus.<\/strong> Der Hauptgrund f&uuml;r den Aufschwung ist aber ganz klar der Erfolg der deutschen Unternehmen auf den globalisierten M&auml;rkten in aller Welt.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.t-online.de\/BTO\/news\/2007\/11\/13\/reitzle-wolfgang\/top-manager-millionen,geo=2933212.html\">bild.t-online.de<\/a><\/p><\/blockquote><p>(Auf die &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo; der hohen Managergeh&auml;lter gehe ich bei n&auml;chster Gelegenheit ein)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unfassbar, was hier im DeutschlandRadioKultur im Namen der Kultur verbreitet wird. 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