{"id":2766,"date":"2007-11-14T09:46:30","date_gmt":"2007-11-14T08:46:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2766"},"modified":"2015-12-10T11:06:10","modified_gmt":"2015-12-10T10:06:10","slug":"zum-ruecktritt-franz-muenteferings-als-vizekanzler-und-arbeits-und-sozialminister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2766","title":{"rendered":"Zum R\u00fccktritt Franz M\u00fcnteferings als Vizekanzler und Arbeits- und Sozialminister"},"content":{"rendered":"<p>Franz M&uuml;ntefering hat angek&uuml;ndigt, dass er in der kommenden Woche aus seinem Amt als Bundesminister ausscheiden werde. Er schreibt: &bdquo;Diese Entscheidung hat ausschlie&szlig;lich private, pers&ouml;nliche Gr&uuml;nde, die Krankheit meiner Frau hatte in den letzten zwei\/drei Wochen pl&ouml;tzlich eine weitere schwierige Operation erforderlich gemacht&hellip; jetzt, in der Phase einer langen Reha, ist meine Hauptaufgabe zu Hause und das l&auml;sst sich nicht verantwortlich kombinieren mit der Leitung eines Bundesministeriums&ldquo;.<br>\nDie NachDenkSeiten respektieren diese Entscheidung. Es gibt pers&ouml;nliche Schicksalsschl&auml;ge, die alles Berufliche und Politische in den Hintergrund dr&auml;ngen. Wir f&uuml;hlen mit Franz M&uuml;ntefering und w&uuml;nschen seiner Frau Ankepetra eine rasche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes und beiden die n&ouml;tige Kraft in dieser schweren Zeit.<br>\nAus Respekt vor M&uuml;nteferings Begr&uuml;ndung wollen wir diese Entscheidung nicht kommentieren.<br>\nWenngleich die zahllosen &bdquo;Nachrufe&ldquo;, die es heute gab, dazu reichlich Anlass g&auml;ben. Wir wollen uns vor allem mit den beiden Nachfolgern in seinen &Auml;mtern besch&auml;ftigten. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\n&Uuml;bergehen wir einmal die Krokodilstr&auml;nen, der Herren Koch (&bdquo;stets ein Eckpfeiler der Koalition&ldquo;),<br>\nHuber (&bdquo;immer ein sehr verl&auml;sslicher Partner gewesen&rdquo;), Niebel (&ldquo;politisch konsequent&rdquo;) oder B&uuml;tikofer (&bdquo;&rdquo;Er wird in der Regierung und in der SPD nicht so leicht zu ersetzen sein&rdquo;). Besonders sprachgewandt &auml;u&szlig;erte sich der schon l&auml;nger zur&uuml;ckgetretene Edmund Stoiber: &ldquo;Als traditioneller Sozialdemokrat hat er den Wandel der Zeit erfasst und trotz innerparteilicher Angriffe die Reformnotwendigkeit immer gesehen.&rdquo; Das sind die &uuml;blichen Floskeln, mit denen man dem politischen Gegner gedenkt, der einem nicht mehr gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnen. <\/p><p>Was unseren Widerspruch provozieren m&uuml;sste, ist die &bdquo;W&uuml;rdigung&ldquo; die der SPD-Vorsitzende Kurt Beck anl&auml;sslich der pers&ouml;nlichen Entscheidung von Franz M&uuml;ntefering f&uuml;r n&ouml;tig erachtete. Ach h&auml;tte er sich doch &ndash; jedenfalls f&uuml;r diesen Augenblick &ndash; auf einen mitf&uuml;hlsamen Satz des Bedauerns und einem herzlichen Dank f&uuml;r die geleistete Arbeit beschr&auml;nkt.<br>\nAber nein, Kurt Beck missbrauchte diesen R&uuml;cktritt f&uuml;r ein politisches Bekenntnis. So schreibt Kurt Beck an die Parteimitglieder: Franz M&uuml;ntefering <em>&bdquo;stand mit ganzer Kraft f&uuml;r unseren Kurs und hat als starker Vizekanzler die sozialdemokratische Handschrift in der Gro&szlig;en Koalition gepr&auml;gt. Ohne ihn w&auml;re 2005 diese Koalition auf Augenh&ouml;he nicht zustande gekommen. Seiner zielstrebigen und entschlossenen Verhandlungsf&uuml;hrung verdanken wir einen Koalitionsvertrag, der sicher stellt, dass unsere Ziele f&uuml;r soziale Gerechtigkeit verwirklicht werden k&ouml;nnen.&ldquo;<\/em><\/p><p>Aber auch nach solchen S&auml;tzen lassen wir uns nicht dazu hinrei&szlig;en, den Respekt vor Franz M&uuml;nteferings R&uuml;cktrittsentscheidung zu vergessen.<\/p><p>Wir haben schlie&szlig;lich auf den NachDenkSeiten zu aktuellen Anl&auml;ssen zu M&uuml;nteferings &bdquo;sozialdemokratischer Handschrift&ldquo; in der Gro&szlig;en Koalition und im Koalitionsvertrag das aus unserer Sicht N&ouml;tige gesagt:<br>\nSo etwa zu dem unsinnigen Vorsto&szlig; bei der Rente mit 67, zu seiner Weigerung dazu &Uuml;bergangsregelungen zuzulassen, zu seinem dogmatischen Festhalten an den gescheiterten Hartz-Gesetzen, zuletzt deutlich geworden am Widerstand gegen die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes I f&uuml;r &Auml;ltere. Wir haben uns anl&auml;sslich seiner j&uuml;ngsten Ablehnung einer Erh&ouml;hung der Hartz-IV-Regels&auml;tze ge&auml;u&szlig;ert, zur Verl&auml;ngerung der Abgabenbefreiung bei den Betriebsrenten und deren negativen Auswirkungen auf die Rentenkasse und mehrfach haben wir zu M&uuml;nteferings Werbefeldz&uuml;ge f&uuml;r die private Vorsorge oder zur Erh&ouml;hung der staatlichen Subventionen f&uuml;r die Riester-Rente Stellung genommen. Wir haben nach jahrelangen Nullrunden die Ank&uuml;ndigung einer l&auml;cherlichen Rentenerh&ouml;hung von 0,49 Prozent im Westen und von 0,69 Prozent im Osten im kommenden Jahr kritisiert und die Unt&auml;tigkeit gegen&uuml;ber der Ausweitung des Niedriglohnsektors oder gegen&uuml;ber der Lockerung des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes als Ansto&szlig; zur explosionsartigen Ausdehnung der Leiharbeit. Wir haben die schleichende Einf&uuml;hrung von Kombil&ouml;hnen genauso als falschen Weg kritisiert wie wir seine Unt&auml;tigkeit gegen&uuml;ber den von ihm selbst so genannten &bdquo;Heuschrecken&ldquo; und gegen&uuml;ber den Verbesserungen der &bdquo;Arbeitsbedingungen&ldquo; von Spekulationsfonds in Deutschland oder seine Unt&auml;tigkeit gegen&uuml;ber der Steuerbefreiung der Gewinne bei Unternehmensverk&auml;ufen beklagt haben.<\/p><p>Wir haben auch ausf&uuml;hrlich kommentiert, dass und wie Franz M&uuml;ntefering zusammen mit Gerhard Schr&ouml;der die Agenda 2010 und die Neuwahlen im Jahre 2005 durchgesetzt hat, wie er damit die sozialdemokratische Kanzlerschaft um ein Jahr abgek&uuml;rzt hat, um die &bdquo;Reformen&ldquo; nicht zu gef&auml;hrden und sie durch eine Gro&szlig;e Koalition abzusichern. Der Satz von Kurt Beck, &bdquo;ohne ihn w&auml;re 2005 diese Koalition auf Augenh&ouml;he nicht zustande gekommen&ldquo;, wirkt da wie ein sp&auml;tes Eingest&auml;ndnis, dass diese Koalition von vorneherein das Ziel war. <\/p><p>Von gleicher &bdquo;Augenh&ouml;he&ldquo; konnten wir im <a href=\"?p=945\">Koalitionsvertrag auch nicht viel finden<\/a>.<br>\nWo ist diese Augenh&ouml;he erkennbar gewesen? Etwa bei der Mehrwertsteuererh&ouml;hung &ndash; vorher noch als Merkel-Steuer bek&auml;mpft?<br>\nWo sind die Ziele der &bdquo;sozialen Gerechtigkeit&ldquo; verwirklicht worden? Etwa bei der Abkehr von der B&uuml;rgerversicherung durch die Einf&uuml;hrung Fondsl&ouml;sung und durch die Stabilisierung der privaten Krankenversicherungen in der Gesundheitsreform, bei den Nullrunden f&uuml;r die Rentner, bei der Einf&uuml;hrung des Nachhaltigkeitsfaktors, beim gegen&uuml;ber den Geringverdienern ungerechten Elterngeld, bei der Senkung der Spitzensteuers&auml;tze, bei den st&auml;ndigen Unternehmenssteuersenkungen, bei der Privatisierung des &ouml;ffentlichen Eigentums, beim &Ouml;PP- Beschleunigungsgesetz, bei der Freistellung von Spekulationsgewinnen, bei der Entscheidung, Tornados nach Afghanistan zu schicken usw. usf.?<\/p><p>Wie gesagt, dazu haben wir laufend berichtet, analysiert und kritisiert, das brauchen wir aus Anlass von Franz M&uuml;nteferings R&uuml;cktritt aus nachvollziehbaren pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden nicht noch einmal &ldquo; zu &bdquo;w&uuml;rdigen&ldquo;.<br>\nWir halten vielmehr den Anlass f&uuml;r die heutigen &bdquo;Nachrufe&ldquo; f&uuml;r unangemessen und stillos.<\/p><p>Kurt Beck hat in seinem Brief an die SPD aber nicht nur Franz M&uuml;ntefering verabschiedet sondern auch die beiden Nachfolger f&uuml;r dessen &Auml;mter vorgeschlagen: <\/p><blockquote><p>Auf meinen Vorschlag und im Einvernehmen mit der Kanzlerin wird Frank-Walter Steinmeier neuer Vizekanzler. Als stellvertretender SPD-Vorsitzender und Bundesau&szlig;enminister, mit den Erfahrungen als langj&auml;hriger Chef des Bundeskanzleramts wird er weiterhin die sozialdemokratische Politik in der Regierung vertreten. Das Amt des Arbeits- und Sozialministers &uuml;bernimmt Olaf Scholz, der zuletzt als Parlamentarischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SPD-Bundestagsfraktion mit politischer Umsicht und fachlicher Kompetenz unsere Reformpolitik vorangetrieben hat. Die Arbeit von Frank-Walter Steinmeier und Olaf Scholz steht f&uuml;r Erfahrung und Kontinuit&auml;t. Die SPD hat auf dem Hamburger Parteitag klar gemacht, dass sie in der Gro&szlig;en Koalition f&uuml;r das soziale Deutschland steht. Wir setzen unsere erfolgreiche Reformpolitik fort und entwickeln sie weiter, damit alle Menschen am wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben und durch nachhaltiges Wachstum gute Arbeit entsteht.<\/p><\/blockquote><p>Dass Steinmeier f&uuml;r die &bdquo;Kontinuit&auml;t&ldquo; der Agenda-Politik kann man beim besten Willen nicht bestreiten. Er war der der <a href=\"?p=2681\">getreue Consigliere seines Agenda-Paten Schr&ouml;der<\/a> bis hin zu seiner windelweichen Haltung gegen&uuml;ber dem Beck-Vorschlag zur Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes f&uuml;r &Auml;ltere in j&uuml;ngster Zeit.<br>\nSteinmeier hat seine Vorstellungen &uuml;ber des &bdquo;soziale Deutschland&ldquo; erst vor kurzem noch einmal in aller Ausf&uuml;hrlichkeit dargestellt. Seine in dem B&auml;ndchen <a href=\"?p=2593\">&bdquo;Auf der H&ouml;he der Zeit&ldquo;<\/a> dargelegten Ziele einer &bdquo;sozialen Demokratie&ldquo;, bedeuten nicht mehr und nicht weniger als eine Abkehr von der &bdquo;Sozialdemokratie&ldquo; und zugleich die Aufk&uuml;ndigung des Verst&auml;ndnisses von einem &bdquo;demokratischen Sozialismus&ldquo;, wie er gerade erst auf dem Hamburger SPD-Parteitag ins Grundsatzprogramm hineingeschrieben wurde. Bei Steinmeier entkernt sich &bdquo;soziale Demokratie&ldquo; auf die Schlagworte &bdquo;Marktwirtschaft, Demokratie und sozialer Zusammenhalt&ldquo;:<\/p><p><em>&bdquo;Der konsequente Erneuerungskurs der Regierung Schr&ouml;der war ein guter Anfang. Er hat uns Sozialdemokraten wieder auf Augenh&ouml;he mit der Wirklichkeit gebracht. Diesen Weg m&uuml;ssen wir deshalb entschlossen weitergehen, wenn wir die positive Wechselwirkung zwischen dynamischer Wirtschaft, stabiler Demokratie und sozialer Sicherheit weiter stabilisieren und verstetigen wollen&ldquo;<\/em>, schreibt Steinmeier. <\/p><p>Der k&uuml;nftige Vizekanzler ist ein typischer Vertreter der rechten Sozialdemokratie, die auch k&uuml;nftig alles tun werden, um das Scheitern einer Politik des sog. &bdquo;Umbaus&ldquo; des Sozialstaats zu verdecken und mit ihren Versprechungen vom &bdquo;vorsorgenden Sozialstaat&ldquo; die Opfer einer verfehlten sozialdemokratischen Politik auf den Sankt-Nimmerleins-Tag vertr&ouml;sten. <\/p><p>Mit Steinmeier an ihrer Seite, wird die Kanzlerin noch weniger Probleme haben als bisher, denn nahezu alles, was er in einer seiner wenigen programmatischen Leerformeln angek&uuml;ndigt hat, k&ouml;nnte auch Frau Merkel unterschreiben.<\/p><p>In der Rolle des Vizekanzlers kann Steinmeier, wie alle Au&szlig;enminister vor ihm, hohe Popularit&auml;tswerte einfahren, so dass die SPD um seine Kanzlerkandidatur kaum herumkommen wird. W&auml;re man Zyniker, so brauchte man sich um die Erfolgsaussichten dieser Kandidatur keine Sorgen zu machen: Steinmeier hat als der Verwalter der Agenda an der Seite von Schr&ouml;der die SPD auf den Kurs ihres seit Jahren anhaltenden Niedergangs festgetrimmt, daran wird seine Bef&ouml;rderung zum Vizekanzler kaum etwas &auml;ndern.<\/p><p><strong>Mit Olaf Scholz als &bdquo;Sozial&ldquo;-Minister macht Kurt Beck den Bock zum G&auml;rtner.<\/strong><\/p><p>Scholz wollte schon im Jahre 2003 &ndash; damals noch Generalsekret&auml;r der SPD &ndash; mit seinen &bdquo;13 Thesen f&uuml;r die Umgestaltung des Sozialstaates und die Zukunft sozialdemokratischer Politik&ldquo; die &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo; g&auml;nzlich aus der Programmatik der SPD entsorgen und durch einen &bdquo;umfassenderen Begriff von Gerechtigkeit&ldquo; ersetzen:<br>\n<em>&bdquo;Gerecht ist, was Menschen in die Lage versetzt, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es selbst gerne gestalten m&ouml;chten&ldquo;<\/em> schrieb er damals. Angesichts &bdquo;radikal ver&auml;nderter Bedingungen&ldquo; sei der Sozialstaat herk&ouml;mmlicher Art nicht mehr bezahlbar, er sei vor allem wegen der hohen Lohnnebenkosten wachstumshemmend und wettbewerbsfeindlich, er sei leistungsfeindlich und l&auml;hme angesichts der geringen Unterschiede zwischen den Niedrigl&ouml;hnen und den Sozialleistungen die Bereitschaft zur Erwerbsarbeit, er f&ouml;rdere dar&uuml;ber hinaus &bdquo;Schwarzarbeit&ldquo;. Die Zukunft geh&ouml;re &bdquo;dem aktiven und aktivierenden Sozialstaat&ldquo; brachte das Olaf Scholz auf den Begriff und zur Gerechtigkeit geh&ouml;re dann eben auch &bdquo;schlechte und unbequeme Arbeit&ldquo; annehmen zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Selbst Erhard Eppler, der in den letzten Jahren jede Volte der Parteif&uuml;hrung verteidigte, war die von Scholz propagierte &bdquo;Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied&ldquo;- Gerechtigkeit zu viel der Anpassung an den neoliberalen Zeitgeist: &bdquo;Wenn Chancen statt sozialer Gerechtigkeit das Ziel dieser Partei ist &ndash; wozu braucht es dann noch diese Partei?&ldquo;, warnte er damals.<\/p><p>Scholz geh&ouml;rte als Generalsekret&auml;r zu den Hei&szlig;spornen beim Abr&auml;umen ursozialdemokratischer Werte: Ungleichheit war f&uuml;r ihn ein produktives Element f&uuml;r die Leistungsbereitschaft und die &Uuml;bernahme von Eigenverantwortung. Scholz versuchte den Elitebegriff in der SPD hoff&auml;hig zu machen. Seine politische Windschl&uuml;pfrigkeit brachte ihm den Spitznamen &bdquo;Scholzomat&ldquo; ein. <\/p><p>Die Quittung erhielt er auf dem SPD-Bundesparteitag 2003 wo er mit einem katastrophalen Wahlergebnis von 52 Prozent gerade noch als Generalsekret&auml;r best&auml;tigt wurde. Nach dem Abgang Schr&ouml;ders warf auch er das Handtuch.<br>\nDie Abwahl als Mitglied des Hamburger Senats oder die bittere Abstrafung durch die SPD-Mitglieder haben ihm offenbar nicht geschadet. Seine absolute Unterw&uuml;rfigkeit unter den damaligen Parteivorsitzenden und Kanzler Schr&ouml;der und sein rastloses Bem&uuml;hen als Generalsekret&auml;r die SPD auf den Agenda-Kurs zu zwingen, zeichnen ihn offenbar f&uuml;r Kurt Beck als Nachfolger von Franz M&uuml;ntefering im Arbeits- und Sozialministerium aus.<\/p><p>Wie Kurt Beck  mit diesen Personalvorschl&auml;gen f&uuml;r die Kabinetts&auml;mter den Menschen deutlich machen will, dass die SPD in der Regierung f&uuml;r das &bdquo;soziale Deutschland&ldquo; stehen soll, bleibt sein Geheimnis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franz M&uuml;ntefering hat angek&uuml;ndigt, dass er in der kommenden Woche aus seinem Amt als Bundesminister ausscheiden werde. Er schreibt: &bdquo;Diese Entscheidung hat ausschlie&szlig;lich private, pers&ouml;nliche Gr&uuml;nde, die Krankheit meiner Frau hatte in den letzten zwei\/drei Wochen pl&ouml;tzlich eine weitere schwierige Operation erforderlich gemacht&hellip; jetzt, in der Phase einer langen Reha, ist meine Hauptaufgabe zu Hause<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2766\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[188,198],"tags":[1011,1156,251,603,312,214,301],"class_list":["post-2766","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesregierung","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","tag-beck-kurt","tag-leiharbeit","tag-muentefering-franz","tag-ruecktritt","tag-reformpolitik","tag-regelsatz","tag-rentenalter"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2766"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2766\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29490,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2766\/revisions\/29490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}