{"id":27668,"date":"2015-09-23T09:20:54","date_gmt":"2015-09-23T07:20:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668"},"modified":"2015-09-23T09:20:54","modified_gmt":"2015-09-23T07:20:54","slug":"hinweise-des-tages-2465","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/AM\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h01\">Christine Prayon: &bdquo;Ich muss den M&auml;chtigen die Hosen runterziehen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h02\">VW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h03\">80 Mal Hiroschima in der Eifel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h04\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h05\">Russischer Anti-Terror-Kampf &ndash; Waffen und Gespr&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h06\">The lenders are the real winners in Greece &ndash; Alexis Tsipras has been set up to fail<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h07\">Niedrige Inflation: Reall&ouml;hne steigen im Rekordtempo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h08\">Datenanalyst: Mathefreaks im Gl&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h09\">&bdquo;Echte M&auml;nner h&auml;ngen nicht am Jobcenter ab&ldquo; &ndash; Gangsta-Rap und Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h10\">Freiheit f&uuml;r Rechtsau&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h11\">Wenn Kritik zur autorit&auml;ren Besserwisserei wird &ndash; Pathos der Verschlechterung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h12\">Der Kapitalismus ist pleite, wir dienen einem Toten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h13\">General droht im Falle ernsthafter Demokratie in UK mit &bdquo;Meuterei&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h14\">Unser &ldquo;Son of a Bitch&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h15\">Schulen: Deutschland l&auml;sst seine Zukunft verrotten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h16\">Buchbesprechung: Jens Berger &ndash; Der Kick des Geldes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h17\">Oliver Welke erkl&auml;rt TTIP und CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668#h18\">Das Letzte: Rente mit 63? Das Rentenalter muss wieder steigen!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27668&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Christine Prayon: &bdquo;Ich muss den M&auml;chtigen die Hosen runterziehen&ldquo;<\/strong><br>\nNicht die Islamisierung, die Prekarisierung des Abendlandes ist das Problem &ndash; sagt Christine Prayon und findet, Satire muss nicht alles, was sie darf&hellip;.<br>\nNat&uuml;rlich ist die &bdquo;heute-Show&ldquo; oft b&ouml;se. Sie spart ja in ihrer Kritik nicht mal die Politik des eigenen Senders aus. Nichtsdestotrotz ist diese Kritik, die dar&uuml;ber hinaus auch in der &bdquo;Anstalt&ldquo; stattfindet, einer weiteren ZDF-Sendung, doch im ZDF, wie man so sagt, &bdquo;mit eingepreist&ldquo;. Wer sich selbstironisch zeigt, darf sonst alles. Dem wird verziehen. Darin liegt auch eine Gefahr, denn man nimmt der in aller &Ouml;ffentlichkeit ge&uuml;bten Kritik so durch die Hintert&uuml;r doch wieder die Sch&auml;rfe. Vielleicht weil man glaubt, dadurch irgendwie gro&szlig;z&uuml;gig und entspannt zu erscheinen. In Wirklichkeit aber verwischt man so tats&auml;chlich bestehende Interessensunterschiede und Grenzen&hellip;<br>\nWir haben Zeiten, in denen die Satire den Job des Journalisten &uuml;bernehmen muss. Wer sich zum Beispiel &bdquo;Die Anstalt&ldquo; anschaut, der bekommt dort schon Dinge erkl&auml;rt, die er in den Mainstream-Medien nicht erkl&auml;rt bekommt. Eigentlich ist das bedenklich. Da sollte man sich die Frage stellen: Welche Arbeit leistet der Journalismus nicht mehr, dass es so etwas dringend braucht?&hellip;<br>\nWenn die Medien relativ gleichf&ouml;rmig berichten oder in eine Richtung Propaganda betreiben, &uuml;bernimmt das Kabarett zwangsl&auml;ufig die Aufgabe des Qualit&auml;tsjournalismus und bohrt dort nach, wo Fragen entstehen, gibt Informationen, die anderswo nicht gegeben werden und &uuml;bernimmt auch die Aufgabe der Opposition&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/sonntag\/christine-prayon-aus-der-heute-show-ich-muss-den-maechtigen-die-hosen-runterziehen\/12339970.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die gestrige Anstalt (wieder einmal hervorragend!) ist bereits <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/#\/kanaluebersicht\/2078314\/sendung\/Die-Anstalt\">in der ZDF-Mediathek abrufbar<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>VW<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Bundesregierung wusste von Abgas-Betr&uuml;gereien<\/strong><br>\nDie Technik zur Motor-Manipulation ist in Berlin und Br&uuml;ssel seit Langem bekannt. Das zeigt ein Papier aus dem Verkehrsministerium. Dass dennoch nichts geschah, halten die Gr&uuml;nen f&uuml;r einen Skandal.<br>\nDer Bundesregierung ist seit Langem bekannt, dass Autohersteller bei Abgastests Abschalteinrichtungen benutzen k&ouml;nnen, wie sie Volkswagen in den USA manipulativ eingesetzt hat. Dies geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen vom 28. Juli hervor, die der &ldquo;Welt&rdquo; vorliegt.<br>\nIn dieser Anfrage sprachen die Gr&uuml;nen unter anderem das Problem von Abschalteinrichtungen an, die erkennen, ob ein Wagen im Test-Zyklus untersucht wird, und den Motor und damit die Emission herunterregeln. Auf diese Frage, die sich nicht speziell auf Benzin- oder Dieselmodelle bezog, antwortete die Bundesregierung, sie teile &ldquo;die Auffassung der Europ&auml;ischen Kommission, dass das Konzept zur Verhinderung von Abschalteinrichtungen sich in der Praxis bislang nicht umf&auml;nglich bew&auml;hrt hat&rdquo;.<br>\nDem Verkehrsministerium war also klar, dass es Abschalttechnik, im Fachjargon Zykluserkennung, gibt, wie sie nun in den USA bei VW entdeckt wurde und nach Angaben des Unternehmens in bis zu elf Millionen Diesel-Fahrzeugen weltweit eingebaut ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article146711288\/Die-Bundesregierung-wusste-von-Abgas-Betruegereien.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Manipulierte Dieselabgaswerte<\/strong><br>\nVW ist nicht der einzige Autobauer, dessen Autos auf dem Pr&uuml;fstand sauberer sind als auf der Stra&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2496650\/Manipulierte-Diesel-Abgaswerte\">Frontal 21<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Teurer Sparzwang<\/strong><br>\nWie konnte es zum Abgasskandal von Volkswagen in den USA kommen? Wohl auch durch hohen Kostendruck: So h&auml;tte ein nur minimal teureres Teil zumindest beim betroffenen Modell Jetta den Schadstoffaussto&szlig; entscheidend geminder [&hellip;]<br>\n&ldquo;Ein gr&ouml;&szlig;erer Filter beim Jetta h&auml;tte kaum Zusatzkosten verursacht&rdquo;, sagte Abgas-Experte Peter Mock vom International Council on Clean Transportation (ICCT) gegen&uuml;ber manager-magazin.de. Mock rechnet mit Mehrkosten ab 100 Euro pro Fahrzeug, das mit besserer Abgastechnik ausger&uuml;stet ist. Mock und der ICCT hatten den Abgasskandal mit eigenen Messungen mit ins Rollen gebracht. &ldquo;Technisch ist es kein Problem, die Emissionsstandards einzuhalten&rdquo;, sagt ICCT-Mann Mock. Volkswagen war f&uuml;r eine Stellungnahme dazu zun&auml;chst nicht zu erreichen.<br>\nDie Niederl&auml;ndische Organisation f&uuml;r Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) geht sogar nur von Mehrkosten in H&ouml;he von 77 Euro f&uuml;r ein Mittelklassefahrzeug aus, das die h&ouml;chsten europ&auml;ischen Abgasstandards auf der Stra&szlig;e tats&auml;chlich einhalten soll. Das hat sie in einem Bericht f&uuml;r die Europ&auml;ische Kommission geschrieben, der manager-magazin.de vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/volkswagen-skandal-durch-gefaelschte-abgaswerte-a-1054193.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> 77 Euro &hellip; in der Automobilbranche sind dies Unsummen. Dort werden jeden Tag bei der Entwicklung Kompromisse zwischen Sicherheit\/Umwelt\/Kundenzufriedenheit und Einkaufspreis geschlossen, bei denen es um die Nach-Komma-Stelle von Centbetr&auml;gen geht &ndash; beispielsweise wenn es um die Materialqualit&auml;t oder die St&auml;rke von Leitungen\/Dichtungen\/Kabel geht. In der Branche spricht man hier von einem Zielkonflikt. Ein Auto kann maximal sicher\/umweltfreundlich\/kundenfreunlich oder(!) preiswert sein; beides zusammen geht halt nicht und Kompromiss zugunsten des Preises sind vollkommen normal. Dabei orientieren sich die allermeisten deutschen Hersteller am Neuwagenkunden. Wenn also ein zu d&uuml;nner Schlauch nach vier Jahren oder 150.000 Kilometer Laufleistung por&ouml;s wird, ist das genau so einkalkuliert und k&ouml;nnte mit einem minimal h&ouml;heren Materialeinsatz vermieden werden. F&uuml;r den Hersteller geht es hier um einen kleinen Centbetrag. F&uuml;r den Kunden bzw. den gl&uuml;cklichen K&auml;ufer des sp&auml;teren Gebrauchtwagens bedeutet der por&ouml;se Schlauch jedoch unter Umst&auml;nden einen Folgeschaden und Werkstattkosten im hohen drei- oder gar vierstelligen Bereich. Was den Kunden &auml;rgert, freut jedoch den Konzern und seine Vertragswerkst&auml;tten. Mit der &bdquo;deutschen Ingenieurskunst&ldquo; hat die heutige Automobilbranche nur noch in der PR zu tun, es regiert die globale &bdquo;BWL-Kunst&ldquo;. Nicht die Ingenieure, sondern die BWLer sind letztverantwortlich bei der Automobilkonstruktion. Auch bei den manipulierten Abgaswerten haben nat&uuml;rlich Ingenieure die Software entwickelt, beauftragt wurden sie jedoch von BWLern, denen es vor allem um Kostenersparnisse ging. Das hat &uuml;brigens auch weit &uuml;ber die Automobilbranche System. Das wissen wir alle, nur wollen uns wir uns das nicht eingestehen. Und wenn wieder einmal ein solcher &bdquo;Skandal&ldquo; ans Licht kommt, tun wir alle so, als seien wir &uuml;berrascht. Warum eigentlich?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>UBA-Pr&auml;sidentin Krautzberger zu den Abgasmanipulationen bei VW<\/strong><br>\nStickoxide machen Asthmatikern zu schaffen, k&ouml;nnen Pflanzen sch&auml;digen und tragen zur Versauerung der B&ouml;den bei. Die inzwischen einger&auml;umten Manipulationen an den Abgaswerten von VW-Fahrzeugen in den USA sind deshalb mehr als &bdquo;nur&ldquo; ein Vertrauensverlust bei Kundinnen und Kunden. Hier die Statements von UBA-Pr&auml;sidentin Maria Krautzberger.<br>\n&bdquo;In Deutschland lagen 2014 immerhin 62 Prozent der st&auml;dtischen verkehrsnahen Messstellen &uuml;ber dem EU-Grenzwert f&uuml;r Stickstoffdioxid. Die Emissionen aus Diesel-PKW haben daran einen erheblichen Anteil.&ldquo;<br>\n&bdquo;Das Umweltbundesamt weist schon seit Ende der 1990er Jahre darauf hin, dass auch in Deutschland die realen Schadstoffemissionen h&ouml;her sind als die Typpr&uuml;fwerte, die auf dem Rollenpr&uuml;fstand ermittelt wurden. Damit muss Schluss sein.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die USA sind bei der Emissionskontrolle &ndash; allen Manipulationen zum Trotz &ndash; schon weiter: Dort sind Manipulationen an der Abgasminderung der Pkw ausdr&uuml;cklich verboten und k&ouml;nnen mit schweren Bu&szlig;geldern belegt werden. Europa muss hier nachbessern &ndash;und vor allem endlich die geplanten Real Drive Emission Tests mit anspruchsvollen Grenzwerten einf&uuml;hren. Deutschland muss sich bei den aktuellen Verhandlungen &uuml;ber die neuen Grenzwerte daf&uuml;r aussprechen, dass diese nicht h&ouml;her liegen als bei Messungen auf dem Pr&uuml;fstand. Damit h&auml;tten wir zumindest f&uuml;r Neuwagen Grenz- und Pr&uuml;fwerte die garantieren, dass die Emissionen in der Realit&auml;t eingehalten werden und nicht nur im Labor.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die m&ouml;gliche Dimension des Problems ist eigentlich viel gr&ouml;&szlig;er: Wir reden ja nicht nur &uuml;ber die rund drei Millionen Fahrzeuge, die jedes Jahr neu auf den Markt kommen. Auch bei den rund 44 Millionen Autos im Bestand muss eine unabh&auml;ngige Einrichtung fortlaufend sicherstellen, dass die Grenzwerte der Autos in der Praxis dauerhaft eingehalten werden. Teuer w&auml;re das nicht: Wir rechnen damit, dass sich die Kontrollkosten durchschnittlich auf 50 Cent pro neu gekauftes Auto belaufen w&uuml;rden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/uba-praesidentin-krautzberger-zu-den\">Umweltbundesamt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>80 Mal Hiroschima in der Eifel<\/strong><br>\nDie US-Luftwaffe und die Bundeswehr bereiten sich nach Recherchen des ZDF-Magazins Frontal 21 nun konkret auf eine schon seit l&auml;ngerem geplante Modernisierung des Atomwaffenarsenals im rheinland-pf&auml;lzischen Fliegerhorst B&uuml;chel vor (Pentagon droht mit der Stationierung von mehr Atomwaffen in Europa). Bekr&auml;ftigt wird damit die Nato-Politik der Nuklearen Teilhabe, in deren Rahmen Deutschland in einen atomaren Schlagabtausch verwickelt w&uuml;rde.<br>\nDie Redaktion von Frontal 21 hat vor dem Hintergrund des Modernisierungsvorhabens US-Haushaltspl&auml;ne gesichtet und dabei Posten gefunden, die auf konkrete Ma&szlig;nahmen schlie&szlig;en lassen. Zugleich best&auml;tigten Milit&auml;rpolitiker der Gro&szlig;en Koalition parallele Bauma&szlig;nahmen der Bundeswehr in B&uuml;chel, wo das Taktische Luftwaffengeschwader 33 der deutschen Luftwaffe im Einsatz mit US-Atombomben geschult wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46062\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Stationierung neuer US-Atomwaffen in Deutschland<\/strong><br>\nAuf dem Bundeswehr-Fliegerhorst B&uuml;chel in Rheinland-Pfalz beginnen in diesen Tagen die Vorbereitungen f&uuml;r die Stationierung neuer amerikanischer Atombomben. Das belegen US-Haushaltspl&auml;ne, die Frontal21 vorliegen. Danach stehen im Haushalt der US-Luftwaffe ab dem dritten Quartal 2015 Gelder f&uuml;r die Integration des neuen Atombombensystems B61-12 auch in die deutschen Tornado-Jagdbomber bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/frontal-21\/stationierung-neuer-us-atomwaffen-in-deutschland-russland-beklagt-verletzung-des-atomwaffensperrvertrages-40197860.html\">Frontal 21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Hol Dir Deinen Syrer! Fl&uuml;chtlinge als Spielball<\/strong><br>\nNATO, Sankt Angela, BILD und andere organisieren das globale Rattenrennen um die besten und billigsten Arbeitspl&auml;tze [&hellip;]<br>\nWir m&uuml;ssen Fl&uuml;chtlingen in ihrer Not helfen, aber dies ist nur dann wahrhaftig, wenn wir gleichzeitig dazu beitragen, die kriegerische und menschenrechtswidrige Politik zu beenden, die Menschen aus ihren L&auml;ndern vertreibt, w&auml;hrend des Krieges und nach dem Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitsunrecht.de\/hol-dir-deinen-syrer-fluechtlinge-als-spielball\/\">Werner R&uuml;gemer auf arbeitsunrecht.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Klimafl&uuml;chtlinge kommen: Das Leben der anderen ist armselig und kurz<\/strong><br>\nDie reichen Staaten sollten sich auf eine andere, gewaltige Fl&uuml;chtlingsbewegung gefasst machen: die Klimafl&uuml;chtlinge. Deren Abweisung d&uuml;rfte noch schwieriger werden. Die Grenze des Zumutbaren aber ist ein rechtliches und moralisches Dilemma.<br>\nls &bdquo;Jahrhundert des Fl&uuml;chtlings&ldquo; bezeichnete 1995 ein Bericht des UN-Hochkommissariats f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge das zwanzigste Jahrhundert. Heute wissen wir, dass es das 21. sein wird. Die gegenw&auml;rtige Fl&uuml;chtlingskrise in Europa ist in Wahrheit keine Krise, keine akute Notlage, die man bew&auml;ltigen und ad acta legen k&ouml;nnte. Sie ist Vorbote eines k&uuml;nftigen Zustands der Welt, der bleiben wird: eines Zeitalters erzwungener Migration, eines Jahrhunderts der Fl&uuml;chtlinge. Kriege, B&uuml;rgerkriege, Naturkatastrophen und Armut wird es geben, wie es sie immer gab, und wie eh und je werden sie unz&auml;hlige Menschen zum Verlassen ihrer Heimat n&ouml;tigen. Aber ihr Anteil am Umfang der globalen Migration wird in den kommenden Jahrzehnten weit &uuml;bertroffen werden vom Einfluss eines anderen Verursachers: dem des Klimawandels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/klimafluechtlinge-wo-liegt-die-grenze-des-zumutbaren-13815941.html\">Reinhard Merkel in der FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russischer Anti-Terror-Kampf &ndash; Waffen und Gespr&auml;che<\/strong><br>\nRussland arbeitet an seiner Anti-Terror-Koalition und erh&auml;lt Unterst&uuml;tzung vom Iran. Ein iranischer Minister sprach in Moskau von einer Einheitsfront. Zudem verwendet das syrische Milit&auml;r nach eigenen Angaben neue Milit&auml;rjets aus Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/russland-syrien-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Johannes K.:<\/strong> Dieser Artikel ist tats&auml;chlich mal ein Beispiel daf&uuml;r, wie objektive Berichterstattung sein kann, wie ich finde. Er ist informativ und differenziert, nur die Zwischen&uuml;berschrift, wonach Putin Netanyahu &ldquo;beschwichtigt&rdquo; st&ouml;rt, aber, soviel ich wei&szlig;, werden die &Uuml;berschriften nicht vom Autor des Artikels gemacht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>The lenders are the real winners in Greece &ndash; Alexis Tsipras has been set up to fail<\/strong><br>\nThe greatest winner is the troika itself. During the past five years, troika-authored bills made it through parliament on ultra-slim majorities, giving their authors sleepless nights. Now, the bills necessary to prop up the third bailout will pass with comfortable majorities, as Syriza is committed to them. Almost every opposition MP (with the exception of the communists of KKE and the Nazis of Golden Dawn) is also on board.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/sep\/21\/alexis-tsipras-greece-greek-leader-troika-yanis-varoufakis\">Yanis Varoufakis im Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Niedrige Inflation: Reall&ouml;hne steigen im Rekordtempo<\/strong><br>\nArbeitnehmer in Deutschland konnten sich im zweiten Quartal deutlich mehr leisten: Die Reall&ouml;hne stiegen so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebungen. Am meisten profitieren davon geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte.<br>\nDie Reall&ouml;hne der Arbeitnehmer in Deutschland sind im zweiten Quartal 2015 so stark gestiegen wie nie seit Beginn der Erhebung 2008. Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterten sie zwischen April und Juni um 2,7 Prozent zum Vorjahresquartal. Das teilte das Statistische Bundesamt mit, das viertelj&auml;hrlich die Verdienste in 40.500 Betrieben in der Industrie und im Dienstleistungsbereich erhebt.<br>\nDa die Verbraucherpreise im Vergleich des zweiten Quartals 2014 mit dem zweiten Quartal 2015 nur um 0,5 Prozent zulegten, hatten die Besch&auml;ftigten real somit deutlich mehr Geld in der Tasche. Das schiebt den Konsum als Konjunkturst&uuml;tze an. Die Nominall&ouml;hne stiegen demnach um 3,2 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/realloehne-steigen-wegen-niedriger-inflation-auf-rekordhoch-a-1054093.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie kann es sein bzw. was soll es bedeuten, da&szlig; die Erhebung (der Reallohnentwicklung???) erst im Jahr 2008 beginnt? Ist das praktisch f&uuml;r die schiefe Argumentation des SPIEGEL, weil er dann verschweigen kann, da&szlig; die L&ouml;hne von 2000 bis 2008 in einem fort gefallen sind oder bestenfalls stagniert haben? Und hat der SPIEGEL weiterhin kein Problem damit, da&szlig; die Inflationsrate ausgerechnet im Boom- und Wirtschaftswunderland Deutschland gerade mal 0,5% betr&auml;gt, also meilenweit von der Zielinflationsrate der EZB von 2% entfernt ist? Dabei sollte die deutsche Zielinflationsrate eigentlich deutlich &uuml;ber der Zielinflationsrate der EZB liegen (etwa bei 3%), damit diese im Eurozonen-Durchschnitt erreicht werden kann. Nat&uuml;rlich w&uuml;rde das Nominallohnsteigerungen von &uuml;ber 5% pro Jahr bedeuten, und nichts w&uuml;rde das neoliberale Kampfblatt mehr hassen als den &ldquo;Verlust der Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft&rdquo;, der in Wirklichkeit so dringend notwendig ist. Es wundert mich, da&szlig; bei 3,2% nominalem Lohnzuwachs (sind das eigentlich alle L&ouml;hne oder nur die Tarifl&ouml;hne?) nicht schon der Untergang des (deutschen) Abendlands an die Wand gemalt wird&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Datenanalyst: Mathefreaks im Gl&uuml;ck<\/strong><br>\nAstronomische Einstiegsgeh&auml;lter und totaler Fachkr&auml;ftemangel: So gut wie jede Branche sucht h&auml;nderingend Datenanalysten. Warum es sich lohnt, in Mathe gut aufzupassen. [&hellip;]<br>\nWer sich den hohen Anforderungen stellt, die die Ausbildung zum Data Scientist mit sich bringt, der wird mit gl&auml;nzenden Berufsaussichten belohnt. &ldquo;Beinahe jede Branche ist derzeit auf der Suche nach gut ausgebildeten Datenanalysten&rdquo;, sagt Magiera. Gute Jobs gibt es derzeit bei Unternehmen, Start-ups, Universit&auml;ten und Forschungseinrichtungen. Die Verg&uuml;tung ist abh&auml;ngig von der Qualifikation und dem Arbeitgeber. In der Regel liegen die Einstiegsgeh&auml;lter aber nicht unter 40.000 Euro Jahresbrutto.<br>\nGehalt: abh&auml;ngig von der Qualifikation und vom Arbeitgeber<br>\nArbeitszeit: variiert, in der Regel um die 40 Stunden\/Woche<br>\nAusbildung: abgeschlossenes Data-Scientist- oder Informatikstudium, gerne in Kombination mit einem abgeschlossenem Mathematikstudium mit Schwerpunkt Statistik<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2015-09\/datenanalyst-beruf\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.A.:<\/strong> Das &uuml;bliche Geschw&auml;tz vom Fachkr&auml;ftemangel&hellip; aber es stimmt, diese Leute werden wirklich gesucht, wobei wahrscheinlich ungef&auml;hr jede Stelle besetzt werden kann. Die Offenbarung ist aber der Kontrast zwischen &ldquo;Astronomische Einstiegsgeh&auml;lter&rdquo; im Teaser und den genannten &ldquo;40.000 Euro Jahresbrutto&rdquo;. Das ist knapp &uuml;ber dem &uuml;blichen Einstiegsgehalt in der Informatik zu meiner Zeit&hellip; vor 20 Jahren. Mit anderen Worten, heute l&auml;cherlich und unversch&auml;mt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Echte M&auml;nner h&auml;ngen nicht am Jobcenter ab&ldquo; &ndash; Gangsta-Rap und Neoliberalismus<\/strong><br>\nNeoliberale Ideologie ist auch &uuml;ber Politik und Wirtschaft hinaus weit verbreitet. Sie findet sich l&auml;ngst auch im Alltag und in der Popkultur. Dies zeigt der folgende Artikel am Beispiel des Gangsta-Rap &ndash; genauer: an Songtexten der deutschsprachigen Rapper Bushido, Sido und Kollegah. Dort finden sich nicht wenige Passagen, in denen etwa Selbstoptimierung gefordert, die eigene &ldquo;Leistung&rdquo; gefeiert und Arbeitslose schlechtgemacht werden.<br>\nSubjektivierung im Neoliberalismus<br>\nDie meisten gegenw&auml;rtigen Wirtschaftsordnungen der westlichen Staaten beruhen auf den Prinzipien des Neoliberalismus. Diese lassen sich nicht nur in der Wirtschafts- und Sozialpolitik wiederfinden, sondern sind auch im menschlichen Alltag und in popul&auml;rer Kultur fest verankert. Der Neoliberalismus ist zur Basis von Lebensstilen aufgestiegen, er ist anerkannt und angesagt und somit subtiler und standhafter als andere gesellschafts- oder wirtschaftspolitische Ideologien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1658\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Freiheit f&uuml;r Rechtsau&szlig;en<\/strong><br>\nAuch in der DDR gab es Neonazis &ndash; im Untergrund. Sie waren kein versprengter Haufen, sondern eine gut organisierte Szene, die mehr als 15.000 Anh&auml;nger z&auml;hlte. Nach der Wende bekamen sie mit Hilfe aus dem Westen schnell Oberwasser&hellip;.<br>\nEin Blick zur&uuml;ck in die DDR hilft bei Differenzierungen. Hatte das SED-Regime diese doch von Anfang an als &bdquo;antifaschistischen Staat&ldquo; ausgerufen, seine eigene Entnazifizierung aber recht bald eingestellt. Sp&auml;testens in den 70er Jahren wurde klar, dass sich Antifaschismus nicht staatlich verordnen l&auml;sst.<br>\nDa erkannte die Stasi bereits, dass unter &bdquo;Fu&szlig;ball-Rowdys&ldquo; zunehmend &bdquo;neofaschistische&ldquo; Einstellungen auftraten, die sich auch in Gewalt gegen Vertragsarbeiter aus Afrika und Asien zeigte. Sogar in der Nationalen Volksarmee registrierte die Stasi zwischen 1965 und 1980 laut Aktenlage 700 neofaschistische Vorf&auml;lle.<br>\nDer DDR-Geheimdienst verfolgte die Tendenzen, wurde aber von seinem Chef Erich Mielke und der &uuml;brigen Staatsf&uuml;hrung ausgebremst. Obwohl Mitte der 80er bereits jede vierte Stasi-Ermittlung wegen &bdquo;staatsfeindlicher Hetze&ldquo; dem Nazi-Milieu galt, spielte die SED das Problem herunter&hellip;.<br>\nAls 1989 die Mauer fiel, waren unter den ersten Aufbauhelfern, die nach Osten kamen, Funktion&auml;re westdeutscher Neonazi-Parteien. Sie fanden einen fruchtbaren Acker, den sie mit reichlich organisatorischer und finanzieller Hilfe erfolgreich bestellten. Der Westen brachte Geld und Erfahrung, der Osten die Fu&szlig;truppen f&uuml;r die Kameradschaften &ndash; und die W&auml;hler&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/freiheit\/neonazis-freiheit-fuer-rechtsaussen,31839204,31842740.html\">Steven Geyer in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wenn Kritik zur autorit&auml;ren Besserwisserei wird &ndash; Pathos der Verschlechterung<\/strong><br>\nWenn Merkel die Grenzen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge &ouml;ffnet, dann kommt in linken Kreisen sofort die Frage auf: Warum? Warum macht sie das? Was steckt dahinter? Das ist keine wirkliche Frage, sondern ein Verdacht &ndash; ein Verdacht, der sich selbst begr&uuml;ndet, noch ehe ihm ein Faktencheck nachgereicht wird. Die Grundhaltung lautet: Nichts ist, was es scheint. Es steckt immer etwas anderes dahinter. Und dieses andere ist immer negativ.<br>\nWas einmal die Edeldisziplin der Linken war, die Ideologiekritik, ist verkommen zu jenem miesepetrigen Generalverdacht, der stets das Schlechte sucht &ndash; und es auch findet. &Uuml;berall. &bdquo;Miserabilismus&ldquo; nennt Thomas Edlinger diese Geisteshaltung in seinem soeben erschienenen Buch: &bdquo;Der wunde Punkt. Vom Unbehagen an der Kritik&ldquo;.<br>\nEs ist dies eine heikle Gratwanderung, denn Kritik war und ist der K&ouml;nigsweg der Linken. Die Kritik kritisieren, das Unbehagen an ihr sammeln &ndash; und dennoch seine kritische Position nicht aufgeben, das ist so etwas wie die linke Quadratur des Kreises&hellip;<br>\nUnd wenn Merkel die Grenzen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge &ouml;ffnet, dann muss, muss, muss etwas Schlechtes dahinterstecken. Wirtschaftliche Interessen sind da noch das Gelindeste&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5231199\/%20%20\">Isolde Charim in der taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des taz-Lesers J.M. (im Kommentarbereich unter dem Artikel):<\/strong> Wenn Angela Merkel, die Bild-Zeitung und die Arbeitgeberverb&auml;nde unisono etwas gut finden, dann begr&uuml;ndet dies schon, juristisch gesprochen, einen Anfangsverdacht. Da an reinen Altruismus zu glauben, grenzt beinahe an Naivit&auml;t.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Es ist ja herzallerliebst, dass taz AutroIn Isolde Charim noch an das Gute im Menschen glaubt; auch dann, wenn der Mensch Angela Merkel hei&szlig;t. Dies ist dem Menschen Isolde Charim auch zuzugestehen, warum auch nicht? Von der Journalistin Charim sollte man jedoch ein wenig mehr erwarten. Immer wieder zeigt die taz, wie leicht man sie gef&uuml;gig machen kann, wenn man &bdquo;b&ouml;se&ldquo; Politik nur mit vermeintlich &bdquo;guten&ldquo; Argumenten begr&uuml;ndet. Angriffskriege im Namen der Menschenrechte? Prima, sagt die taz! Und wenn dann die Menschen vor den Kriegen fliehen? Ihr Kinderlein kommet und solange die Politik dabei &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; vorgaukelt, wird sie von der taz nie kritisiert werden. Darum ist die taz ja auch nicht links und stolz darauf. Frau Charim findet das prima, ich nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Kapitalismus ist pleite, wir dienen einem Toten<\/strong><br>\nDer Verweis auf den Tod ist gelungen, denn auch die Initiatoren von &ldquo;Haus Bartleby&rdquo; wollen etwas sterben lassen &ndash; und zwar nichts Geringeres als den Kapitalismus, sowie alles, was ihrer Meinung nach damit zusammenh&auml;ngt: Selbstoptimierungswahn, Ausbeutungs-Prinzipien, die massenweise zum Burn-out f&uuml;hren, prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, die l&auml;ngst die Mitte der Gesellschaft erreicht haben, Abstiegs- und Existenz&auml;ngste, die das t&auml;gliche Hamsterrad zugunsten einer immer kleineren und immer wohlhabenderen Riege von Superreichen antreiben. Und nat&uuml;rlich alles, was &uuml;ber die Probleme des Einzelnen hinausgeht: Die Ausbeutung der Umwelt, das F&uuml;hren von Kriegen aus wirtschaftlichen Interessen, die Machtverteilung zugunsten von Eliten anstelle echter Demokratie.<br>\nDas ist alles nicht neu; neu ist aber das Buch &ldquo;Sag alles ab!&rdquo;, erschienen in der Edition Nautilus, Haus Bartleby ist der Herausgeber. Unter dem Titel eines Tocotronic-Lieds versammelt es Texte ganz verschiedener Autoren wie Deichkind (&ldquo;B&uuml;ck dich hoch&rdquo;), Yanis Varoufakis (&ldquo;Auf der Grundlage der bestehenden Institutionen und politischen Strategien kann der Euro keinen Bestand haben&rdquo;), dem Berliner Hartz-IV-M&ouml;bel-Architekten Van Bo Le Menzel (&ldquo;Schule ist &uuml;berbewertet&rdquo;), FAZ-Journalistin Antonia Baum (&ldquo;Schlaf ist meine Rettung&rdquo;) und den beiden Bartleby-Gr&uuml;ndern, Journalistin Alix Fa&szlig;mann (&ldquo;Wer seinen blitzeblanken Lebenslauf riskiert, ist ein Gewinn f&uuml;r dieses Leben&rdquo;) und Dramaturg Anselm Lenz (&ldquo;Die Arbeitsgesellschaft ist fertig. Der Kapitalismus ist pleite. Die Republik br&ouml;ckelt. Wir dienen einem Toten.&rdquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/kapitalismuskritik-der-kapitalismus-ist-pleite-wir-dienen-einem-toten-1.2657179\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>General droht im Falle ernsthafter Demokratie in UK mit &bdquo;Meuterei&ldquo;<\/strong><br>\nEin General der britischen Streitkr&auml;fte hat der Sunday Times gegen&uuml;ber ge&auml;u&szlig;ert, dass unter dem Szenario einer Regierung unter Jeremy Corbyn, die sich einer Erneuerung des U-Boot-gest&uuml;tzten Atomraketenprogramms verweigern oder einen Austritt aus der NATO anstreben w&uuml;rde, oder Entscheidungen tr&auml;fe bez&uuml;glich &bdquo;irgendwelcher Pl&auml;ne&ldquo;, die Streitkr&auml;fte &bdquo;zu entmannen oder zu verkleinern&ldquo;, Gener&auml;le in &bdquo;direkter und &ouml;ffentlicher Art und Weise&ldquo; den Regierungschef in diesen Fragen &bdquo;in die Schranken weisen&ldquo; w&uuml;rden. Der General, der sich anonym &auml;u&szlig;erte, sprach davon, dass die Armee dies &bdquo;nicht dulden&ldquo; w&uuml;rde und der Generalstab es einem Prime Minister &bdquo;nicht erlauben w&uuml;rde&ldquo;, die &bdquo;Sicherheit des Landes zu gef&auml;hrden&ldquo;. Zudem glaube er, dass Personen sich &bdquo;gleich welcher Methoden&ldquo;, ob &bdquo;ehrlicher oder unehrlicher&ldquo; bedienen w&uuml;rden, um dies zu verhindern. Hierbei sprach er von einer &bdquo;Meuterei&ldquo;. Wer die begleitenden &Auml;u&szlig;erungen zur Kenntnis nimmt, darf es wohl mit Putsch &uuml;bersetzen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=9656\">Maskenfall<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/british-army-could-stage-mutiny-under-corbyn-says-senior-serving-general-10509742.html\">Independent<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die Antwort aus dem Verteidigungsministerium kam promt:<\/strong><br>\n&ldquo;You can&rsquo;t have serving officers effectively threatening a coup against an elected government,&rdquo; they said. &ldquo;This general seems to have forgotten that we live in a democracy.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/ministry-of-defence-condemn-army-general-behind-jeremy-corbyn-mutiny-threat-10510353.html\">Independent<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unser &ldquo;Son of a Bitch&rdquo;<\/strong><br>\nSchluss mit &ldquo;Regimechange&rdquo; in Syrien! Der Zwei-Fronten-Krieg gegen den Islamischen Staat und Baschar al-Assad f&uuml;hrt in eine Katastrophe.<br>\nDas anhaltende Blutvergie&szlig;en in Syrien ist nicht nur die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe weltweit, sondern auch eine der gravierendsten geopolitischen Gefahren. Und der aktuelle Ansatz der Vereinigten Staaten &ndash; n&auml;mlich einen Zwei-Fronten-Krieg gegen den Islamischen Staat und das Regime von Pr&auml;sident Baschar al-Assad zu f&uuml;hren &ndash; ist kl&auml;glich gescheitert. Die L&ouml;sung der Syrien-Krise und damit auch der sich versch&auml;rfenden Fl&uuml;chtlingskrise in Europa muss &uuml;ber den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erfolgen.<br>\nDie Syrien-Strategie der USA gr&uuml;ndet in einer seltsamen &ndash; und erfolglosen &ndash; Vereinigung zweier Plattformen amerikanischer Au&szlig;enpolitik. Die eine umfasst den etablierten amerikanischen Sicherheitsapparat, einschlie&szlig;lich Milit&auml;r, Geheimdienste und deren getreue Anh&auml;nger im US-Kongress. Die andere Plattform hat ihren Ursprung in der Menschenrechtsgemeinschaft. Die eigent&uuml;mliche Fusion der beiden wurde in zahlreichen US-Kriegen im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika deutlich.  Leider waren die Ergebnisse bisher durchwegs verheerend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kolumne\/artikel\/unser-son-of-a-bitch-1072\/\">IPG-Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schulen: Deutschland l&auml;sst seine Zukunft verrotten<\/strong><br>\nDeutschland ist ein reiches Land &ndash; das seine Schulen seit Jahren verkommen l&auml;sst. Eltern und Lehrer resignieren. Die zust&auml;ndigen Politiker scheint es nicht zu k&uuml;mmern.<br>\nDie Bildungsministerin von Th&uuml;ringen? Ist leider nicht zu sprechen. Der Bildungsminister von Hessen? Mag kein Interview geben. Die Bildungsministerin von Schleswig-Holstein? Kann diese Woche nicht.<br>\nDies ist wom&ouml;glich die traurigste Erkenntnis der Berichterstattung von ZEIT und ZEIT ONLINE &uuml;ber die schlimmen Zust&auml;nde an Deutschlands Schulen: Kein verantwortlicher Minister will sich &auml;u&szlig;ern, niemand m&ouml;chte Stellung beziehen. Sie ducken sich weg. So wie sie jahrelang weggeschaut haben m&uuml;ssen, wenn Rektoren und Schulr&auml;te den schleichenden Verfall der Schulgeb&auml;ude im Land beklagten. Es hat die Politiker nicht interessiert. Wie sonst kann sein, dass so viele Schulen Bauruinen gleichen?<br>\nDeutschland ist ein reiches Land, aber der Reichtum ist nicht gleich verteilt. Wenn in den vergangenen Jahren gefordert wurde, dass Bund und L&auml;nder mehr in die Infrastruktur investieren m&uuml;ssten, dann hie&szlig; es oft: Ist doch nicht notwendig, hierzulande sieht es immer noch viel besser aus als in, sagen wir mal, S&uuml;ditalien.<br>\nAber das ist eben nur der oberfl&auml;chliche Eindruck. Schaut man genauer hin, dann entdeckt man, wie viele Stra&szlig;en inzwischen voller Schlagl&ouml;cher sind; wie viele Br&uuml;cken nicht mehr befahren werden k&ouml;nnen; wie viele Schulen so heruntergekommen sind, dass man sein Kind eigentlich gar nicht mehr dorthin schicken mag. Selbst in einem reichen Bundesland wie Bayern ist das so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-09\/marode-schulen-bildungspolitik\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ach &ndash; auch mal aufgewacht? Geh&ouml;rt die ZEIT nicht auch zu den Zeitungen, die die massiven Steuersenkungen zugunsten der Unternehmerseite immer gut gehei&szlig;en hat und sowieso findet, da&szlig; der Staat &ldquo;schlanker&rdquo;, sprich &auml;rmer, zu sein hat?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Buchbesprechung: Jens Berger &ndash; Der Kick des Geldes<\/strong><br>\nDen meisten d&uuml;rfte Jens Berger als Spiegelfechter, einem der wichtigsten Politblogs in Deutschland sowie als Redakteur der Nackdenkseiten bekannt sein. Was kann man von einem Politblogger zum Thema Fu&szlig;ball erwarten? Schw&uuml;lstige Phrasendrescherei? Oder eine n&uuml;chterne Analyse? Sein Buch &lsquo;Der Kick des Geldes&rsquo; ist eher ein sachlicher Blick von au&szlig;en auf den Fu&szlig;ball von jemandem, der selber Fu&szlig;ballfan ist. Dass Jens Berger nicht zu den &lsquo;traditionellen&rsquo; Fu&szlig;ballautoren geh&ouml;rt, wird deutlich. Zuallererst ist da mal die Sprache. Denn nur allzu oft bedienen sich Fu&szlig;ballautoren abgedroschenen Phrasen und Sprachbildern, was nicht unbedingt von Aufgeschlossenheit zeugt. Eben jener Blick von au&szlig;en auf den Fu&szlig;ball &auml;u&szlig;ert sich in der Herangehensweise, mit der ein Politblogger sich einem solchen Thema n&auml;hert. Man kann es so sagen: Jens Berger hat den Fu&szlig;ball im Blick, besch&auml;ftigt sich aber ausschlie&szlig;lich mit Dingen, die au&szlig;erhalb den Fu&szlig;ball beeinflussen: TV-Gelder, Merchandising und die Degradierung des gemeinen Fans zum Kunden und Konsumenten. Alles bekannte Themen. Jedoch beim Thema Geld h&ouml;rt bekanntlich die Freundschaft auf. Ob dem so ist, bleibt fraglich, zu gro&szlig; ist schlicht und ergreifend die Anziehungskraft dieses sch&ouml;nen Spiels, um nicht einfach links liegengelassen zu werden. Der Fu&szlig;ball wird mit volkswirtschaftlichen Methoden betrachtet und Entwicklungen kommentiert. Dadurch wird deutlich, wie sehr Fu&szlig;ball, die Mega Money Machine, inzwischen zu Lasten der Allgemeinheit geht.<br>\nIm Zeichen der 11<br>\nJedes der neun Kapitel steht im Zeichen der 11: Berger beginnt mit der Frage &lsquo;11 Freunde sollt Ihr sein?&rsquo; und titelt Kapitel 9 mit eben jenem Satz gefolgt von einem Ausrufezeichen. Dazwischen wird die gesamte Bandbreite an Themen bearbeitet, die der Fu&szlig;ball im 20. und 21. Jahrhundert hergibt: Big Business Fu&szlig;ball, die explodierenden Geh&auml;lter, der Wahn um Ausr&uuml;stervertr&auml;ge, TV-Gelder, es wird auch gefragt, wem die Bundesliga geh&ouml;rt, wie der Fu&szlig;ball vom Otto-Normalverbraucher profitiert und Korruption. In Kapitel neun leitet er uns an, wie &lsquo;wir uns den Fu&szlig;ball zur&uuml;ckholen&rsquo;. Auf knapp 250 Seiten wird somit alles abgedeckt, was den Fu&szlig;ball in unserem Zeitalter bestimmt, bewegt und bedr&uuml;ckt. Und das sind in erster Linie eine ganze Menge Geld und ein paar sehr einflussreiche Leute, wie wir alle wissen. Berger geht es weniger um das Spiel an sich, als um das Schindluder, welches um den und mit dem Fu&szlig;ball getrieben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/120minuten.net\/buchbesprechung-jens-berger-der-kick-des-geldes\/\">120 Minuten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Oliver Welke erkl&auml;rt TTIP und CETA<\/strong><br>\nWie gut, dass es Oliver Welke und sein Team gibt. In der &ldquo;heute-show&rdquo; nahm sich der Moderator am Freitagabend genau dieses Thema vor und brachte den Zuschauer auf den aktuellen Stand.<br>\nSo ist Ceta, das Freihandelsabkommen mit Kanada, bereits ausverhandelt. Die Vertr&auml;ge sehen tats&auml;chlich private Schiedsgerichte vor, mit denen deutsches wie europ&auml;isches Recht umgangen werden kann. Sobald Ceta ratifiziert sei, so Welke, k&ouml;nne jeder US-Konzern, der ein winzige Filiale in Kanada erh&auml;lt, Deutschland verklagen.<br>\nUm zu verdeutlichen, was das in der Realit&auml;t bedeuten k&ouml;nnte, schildert Welke das Beispiel Mexiko: Die Regierung hat eine Strafsteuer auf Produkte mit Maiszucker eingef&uuml;hrt und wurde daraufhin von einem US-Konzern vor einem privaten Schiedsgericht geklagt. Mit dem Ergebnis, dass Mexiko die Steuer zur&uuml;cknehmen und 58 Millionen Dollar Schadenserstatz zahlen musste.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/kultur\/tv\/heute-show-im-zdf--oliver-welke-erklaert-ttip-und-ceta--6460030.html\">Stern<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2493802\/heute-show-vom-18.09.2015#\/beitrag\/video\/2493784\/T-Tipps-und-Ge-CETA!\">ZDF Mediathek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Rente mit 63? Das Rentenalter muss wieder steigen!<\/strong><br>\nSelbst ohne Fl&uuml;chtlingskrise ist klar: Die Rente mit 63 war ein Kardinalfehler der Bundesregierung. Jetzt brauchen wir das Geld und zudem die Expertise der &Auml;lteren, um die Neuank&ouml;mmlinge anzulernen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article146653285\/Rente-mit-63-Das-Rentenalter-muss-wieder-steigen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wird nicht woanders genau das Gegenteil behauptet, n&auml;mlich da&szlig; die Fl&uuml;chtlinge &ldquo;unsere&rdquo; Rente sicherten, also daf&uuml;r sorgten, da&szlig; wir &uuml;berhaupt in Rente gehen k&ouml;nnten? Anscheinend ist keine Behauptung zu bl&ouml;d, um sie nicht mit den Fl&uuml;chtlingen zu begr&uuml;nden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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