{"id":27690,"date":"2015-09-25T08:45:30","date_gmt":"2015-09-25T06:45:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690"},"modified":"2015-09-25T08:45:30","modified_gmt":"2015-09-25T06:45:30","slug":"hinweise-des-tages-2467","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h01\">Bund-L&auml;nder-Treffen zu Fl&uuml;chtlingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h03\">Merkel will Gespr&auml;che mit Assad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h04\">Abgas-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h05\">Tarifl&ouml;hne Ost im Schnitt bei 97 Prozent, R&uuml;ckstand ohne Tarif deutlich gr&ouml;&szlig;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h06\">Protesttag gegen Werkvertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h07\">Zur Reichweite des Parlamentsvorbehalts f&uuml;r Streitkr&auml;fteeins&auml;tze bei Gefahr im Verzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h08\">Gr&uuml;ne: Abgeltungsteuer abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h09\">Von wegen Supergeberland Bayern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h10\">Die Zukunft des griechischen Tarifvertragssystems nach dem dritten Memorandum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h11\">Experten: USA bereiten sich auf russischen Milit&auml;rschlag im Baltikum vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h12\">T&ouml;dliche Exporte: Wie das G36 nach Mexiko kam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h13\">Kiew versagt gegen Rechtsradikale<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bund-L&auml;nder-Treffen zu Fl&uuml;chtlingen<\/strong><br>\nDer Bund ist bereit, k&uuml;nftig eine Pauschale von 670 Euro pro Fl&uuml;chtling und Monat zu geben&hellip;<br>\n&ldquo;Wir allein in Deutschland k&ouml;nnen die Herausforderung die Fl&uuml;chtlingsprobleme nicht l&ouml;sen.&rdquo; betonte Merkel. Sie forderte erneut Solidarit&auml;t in Europa ein. Die Bundesregierung und die L&auml;nderchefs sind sich einig, dass vor allem die Fluchtursachen bek&auml;mpft werden m&uuml;ssen&hellip;<br>\nSolange die Fl&uuml;chtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, wird der Bargeldbedarf soweit m&ouml;glich durch Sachleistungen ersetzt.<br>\nF&uuml;r vollziehbar Ausreisepflichtige werden die Leistungen gek&uuml;rzt. Die Vorauszahlung von Geld wird auf h&ouml;chstens einen Monat begrenzt. M&ouml;gliche Fehlanreize werden beseitigt so beseitigt, sagte Bundekanzlerin Merkel&hellip;<br>\nAlbanien, Kosovo und Montenegro sollen zu sicheren Herkunftsstaaten erkl&auml;rt werden. Aussichtslose Asylantr&auml;ge von Antragstellern aus diesen Staaten k&ouml;nnen schneller bearbeitet werden&hellip;<br>\nDer Bund beteiligt sich strukturell, dauerhaft und dynamisch an den Kosten, die bei der Aufnahme der Asylbewerber und Fl&uuml;chtlinge entstehen. K&uuml;nftig unterst&uuml;tzt der Bund die L&auml;nder mit einer Pauschale von 670 Euro pro Fl&uuml;chtling und Monat. Diese Mittel flie&szlig;en von der EASY-Registrierung bis zum Abschluss des Verfahrens&hellip;<br>\nZudem beteilige sich der Bund mit 500 Millionen Euro am sozialen Wohnungsbau und gebe 350 Millionen Euro f&uuml;r unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge. Auch das freiwerdende Betreuungsgeld komme den L&auml;ndern zugute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Artikel\/2015\/09\/2015-09-24-fluechtlinge-kanzleramt.html\">Bundesregierung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;670 Euro pro Fl&uuml;chtling und Monat&ldquo;, wie kann man nur so unklug sein und einen solchen Betrag zu individualisieren. Da werden doch sofort unsinnige Vergleiche angestellt, etwa zum Hartz-IV-Regelsatz oder zu Durchschnittsrenten etc.<br>\nEs geht doch um Kosten, die aufgrund einer humanit&auml;ren Katastrophe entstanden sind. W&uuml;rden mit diesem Betrag wenigstens die Kosten f&uuml;r die Aufnahmeeinrichtungen, f&uuml;r Verpflegung, Gesundheitsvorsorge oder Integrationsleistungen wie Sprachunterricht, schulische Betreuung, Studienf&ouml;rderung, Eingliederung in den Arbeitsmarkt und Wohnungsunterbringung finanziert. Auch wenn man die l&auml;cherlichen 500 Millionen f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau oder die freiwerdenden Mittel f&uuml;r das Betreuungsgeld hinzurechnet, mit diesen Beschl&uuml;ssen, wird eine innenpolitische Katastrophe vorbereitet. Den L&auml;ndern und vor allem den Kommunen wird nichts anderes &uuml;brig bleiben, als an anderer Stelle zu k&uuml;rzen. Und das trifft in aller Regel die Mittelschicht und die Schw&auml;cheren. Die Rettung der &bdquo;schwarzen Null&ldquo; f&uuml;hrt notwendigerweise zum Kampf der Schwachen gegen die Schw&auml;chsten. Man muss sich Sorgen machen um den sozialen Frieden in Deutschland. Nicht wegen der Fl&uuml;chtlinge, sondern weil die Politik versagt.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Merkel und die Migranten: Weiter so mit Appellen<\/strong><br>\nLafontaine pl&auml;diert f&uuml;r eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns und des Hartz-IV-Regelsatzes &ndash; &uuml;ber eine h&ouml;here Besteuerung von Millioneneinkommen (&hellip;)<br>\nWas die Geldmittel aus den Sozialkassen anbelangt, deren Verteilung auch nicht gerade konfliktfrei ablaufen wird, so hat der fr&uuml;here SPD-Finanzminister Lafontaine einen Vorschlag parat, der den Patriotismus der Bessergestellten auf die Probe stellt.<br>\nNicht die Regierung entscheide, wie viele Menschen willkommen sind, sondern letztendlich die Bev&ouml;lkerung, so Lafontaine. Um keine Ressentiments aufkommen zu lassen, brauche es jetzt konkrete Angebote f&uuml;r Arbeitslose, Geringverdiener und Wohnungssuchende. Wenn die Politik nichts gegen Lohndr&uuml;ckerei tue, profitieren rechtsextreme Parteien.<br>\nDeshalb w&auml;re es das richtige Signal, den Mindestlohn auf mindestens zehn Euro die Stunde anzuheben. Au&szlig;erdem sollte der Hartz-IV-Regelsatz auf 500 Euro im Monat erh&ouml;ht und der soziale Wohnungsbau verst&auml;rkt werden. Das Land mit der st&auml;rksten Wirtschaftskraft in Europa ist dazu in der Lage. Bezahlt werden kann dies durch eine angemessene Besteuerung von Millionen-Einkommen, -Verm&ouml;gen und -Erbschaften, bei gleichzeitiger Entlastung von Normal- und Geringverdienern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46087\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/oskar-lafontaine-millionaerssteuer-einfuehren-der-tisch-fuer-die-fluechtlinge-muss-von-den-reic\/\">Oskar Lafontaine<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge am Arbeitsmarkt: Kostenfaktor, Konkurrenten, Heilsbringer?<\/strong><br>\nDer mit dem Schlagwort &ldquo;Fl&uuml;chtlingskrise&rdquo; mehr schlecht als recht titulierte Zuzug von dem Krieg und dem Elend entfliehenden Menschen l&auml;sst den Handlungsdruck steigen, sie in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen einen neue Lebensperspektive zu geben. Der Integration durch Arbeit kommt dabei eine Schl&uuml;sselrolle zu. Doch in der Debatte um die richtigen Rezepte kochen viele ihr eigenes S&uuml;ppchen. Um das Wohl der Gefl&uuml;chteten geht es oft nur am Rande: Sie werden von vielen als Kostenfaktor, Konkurrenten oder Heilsbringer politisch instrumentalisiert&hellip;<br>\nErwogen wird von vielen, dass junge Asylsuchende in jedem Fall zumindest solange in Deutschland bleiben k&ouml;nnen sollen, bis sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Auch ein Ausbau von Kapazit&auml;ten bei der berufsbezogenen Sprachf&ouml;rderung, die den meisten Fl&uuml;chtlingen derzeit noch verschlossen bleibt, z&auml;hlt sicher zu den sinnvollen und relativ schnell umsetzbaren Ma&szlig;nahmen.<br>\nAndere Absichten und Pl&auml;ne sind problematischer. Da finden sich die leider schon klassisch restriktiven (und hoffnungslos realit&auml;tsfremden) Reaktionen, die Zugbr&uuml;cke einfach hochziehen zu wollen. Oder die, gefl&uuml;chteten Menschen ohne legalen Arbeitsmarktzugang zugleich Sozialleistungen zu streichen und sie zu Obdachlosen zu machen. Eine solche Politik bedient nicht nur &uuml;belste Ressentiments, sondern sie f&uuml;hrt auch schnurstracks zu einem Heer extrem ausgebeuteter, als &ldquo;illegal&rdquo; beschimpfter Migranten, derer sich noch die sittlich verlottertsten Arbeitgeber bedienen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nNat&uuml;rlich m&uuml;ssen f&uuml;r die Integration der Fl&uuml;chtlinge erhebliche Anstrengungen unternommen werden. Und sicher werden viele Neuank&ouml;mmlinge zun&auml;chst arbeitslos sein. Die Anpassungsprobleme sind gro&szlig;, und sie werden auch nicht kurzfristig zu l&ouml;sen sein. Gerade angesichts der gro&szlig;en Aufgabe und der moralischen Verantwortung, vor der diese Gesellschaft steht, verbietet es sich aber, Fl&uuml;chtlinge zu instrumentalisieren, sie auf Zerrbilder wie Heilsbringer, Kostenverursacher oder Konkurrenten zu reduzieren, um mit ihnen die &uuml;bliche Klientelpolitik zu betreiben und\/oder &uuml;ble Ressentiments zu bedienen.<br>\nJetzt kommt es darauf an, die Rahmenbedingungen f&uuml;r die Eingliederung von Fl&uuml;chtlingen zu verbessern. Ein Abrutschen in prek&auml;re Besch&auml;ftigung und Niedrigl&ouml;hne darf es nicht geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1668\">Markus Kr&uuml;semann, Patrick Schreiner auf annotazioni<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die wirklich teuren Fl&uuml;chtlinge sind die Steuerfl&uuml;chtlinge&rdquo;<\/strong><br>\n60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, mehr als je zuvor seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Viele von ihnen hatten ihre Heimat einst in L&auml;ndern wie dem Irak, in Afghanistan, in Libyen, in Syrien. Sie fliehen nicht vor Naturkatastrophen, sie fliehen vor den Taliban und dem IS, sie fliehen auch vor Assad, vor allem aber fliehen sie vor den Folgen westlicher Politik.<br>\nDenn es waren die als humanit&auml;re Intervention maskierten &Ouml;lkriege der Vereinigten Staaten und ihrer europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten, die im Irak und in Afghanistan verbrannte Erde hinterlassen und die M&ouml;rdermilizen des IS stark gemacht, die die staatliche Ordnung in Libyen zerst&ouml;rt und den B&uuml;rgerkrieg in Syrien angeheizt haben. Und es sind nicht zuletzt deutsche Waffen, die in all diesen L&auml;ndern Tod und Schrecken verbreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2194.die-wirklich-teuren-fluechtlinge-sind-die-steuerfluechtlinge.html\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge in Istanbul: Warten auf die Zukunft<\/strong><br>\nDer Migrationsforscher Murat Erdogan von der Hacettepe-Universit&auml;t in Ankara erkl&auml;rt: &ldquo;Es sind nicht die Armen und die Leute aus den Lagern, die jetzt &ndash; z.B. von Istanbul aus &ndash; nach Europa aufbrechen, denn ihnen fehlen die Mittel. Es sind die Angeh&ouml;rigen der Mittelschicht, die seit zwei bis vier Jahren in der T&uuml;rkei leben und nun erkennen, dass sie wahrscheinlich nie nach Syrien oder den Irak zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen. Es ging ihnen in der T&uuml;rkei nicht so schlecht, aber sie bekommen in der T&uuml;rkei keinen offiziellen Fl&uuml;chtlingsstatus &ndash; weil die T&uuml;rkei sie nur als vor&uuml;bergehende G&auml;ste ansieht &ndash; und sie d&uuml;rfen in der T&uuml;rkei nicht arbeiten und sehen deshalb in der T&uuml;rkei keine Zukunft mehr f&uuml;r sich..&rdquo;Deshalb fordern jetzt europ&auml;ische Politiker von der T&uuml;rkei, den Fl&uuml;chtlingen den Asylstatus und Arbeitsm&ouml;glichkeiten zu gew&auml;hren. Doch Murat Erdogan sagt dazu : Die T&uuml;rkei leide selbst schon unter gro&szlig;er Arbeitslosigkeit &ndash; auch unter Akademikern. Und er glaubt, dass diese Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me in den n&auml;chsten Jahren nicht versiegen werden: &ldquo;Deshalb brauchen wir eine gemeinsame Fl&uuml;chtlings- und Integrationspolitik<br>\nder T&uuml;rkei und der EU. Aber davon sind wir weit entfernt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/fluechtlinge-aus-syrien--warten-auf-die-zukunft,24931854,31883082.html\">Frank Nordhausen in der FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa selbst asylreif<\/strong><br>\n&ldquo;Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu m&uuml;ssen daf&uuml;r, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.&rdquo; Fast m&ouml;chte man ihr die ungew&ouml;hnliche Gef&uuml;hlsaufwallung abnehmen, s&auml;&szlig;e da nicht in ihrem Kabinett der gnadenlose Finanzwart mit seiner Kralle auf der Kasse, der statt der dringend ben&ouml;tigten 6 Milliarden Euro mit 500 Millionen Einsparungen quer durch alle Ressorts rechnet ohne Kreditaufnahme. So wird das wohl nichts werden mit &ldquo;Wir schaffen das&rdquo;. Da wird die &ldquo;Mutti aller Fl&uuml;chtlinge&rdquo; noch kr&auml;ftig anschieben m&uuml;ssen, bis der b&ouml;se, alte Mann die Schatulle aufklappt, bevor die Kommunen kapitulieren. Mit Zeltst&auml;dten ist es ja nicht getan. Der Winter steht vor der T&uuml;r. Perspektivisch m&uuml;ssen Wohnungen her: J&auml;hrlich 400.000 bundesweit bis 2020, davon mindestens 80.000 mit preisreduzierter Sozialbindung. Tats&auml;chlich werden derzeit nur 270.000 fertig gestellt, davon lediglich 120.000 zur Vermietung.<br>\nUnd Schulen, Kinderg&auml;rten, Krippenpl&auml;tze: Infrastruktur f&uuml;r gesch&auml;tzt eine Million Menschen! Und nicht nur f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, sondern auch f&uuml;r Einheimische und Zugezogene, die sich schon jetzt in den Ballungsr&auml;umen um den letzten bezahlbaren Wohnraum balgen. Ohne ein gro&szlig; aufgelegtes Wohnungsbauprogramm des Bundes wird die Integration der vielen Neub&uuml;rger nicht gelingen. Sch&auml;uble wird umdenken m&uuml;ssen. Provisorische Trostpfl&auml;sterchen f&uuml;hren zu nichts au&szlig;er der Perpetuierung der Not, zu Verteilungsk&auml;mpfen unter finanziell schlechter Gestellten und zum Erstarken rechter &ldquo;Abwehr&rdquo;-Reflexe gegen Ghettoisierung in &ldquo;Parallelgesellschaften&rdquo;. Die Erstaufnahme-Unterbringung in Sammelunterk&uuml;nften kann nur ein schnellstens zu &uuml;berwindendes Nothilfeprogramm darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/kritik\/oktoberfestung.html\">RationalGalerie<\/a><\/li>\n<li><strong>Niedersachsen schafft 10 000 weitere Pl&auml;tze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nNiedersachsen will bis zum Jahresende weitere 10 000 Pl&auml;tze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Notunterk&uuml;nften schaffen. 15 000 Pl&auml;tze in Erstaufnahme- und Noteinrichtungen gibt es schon. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten die provisorischen Unterk&uuml;nfte jetzt so schnell wie m&ouml;glich winterfest gemacht werden, k&uuml;ndigte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag an.<br>\nTeilweise leben die Fl&uuml;chtlinge derzeit in Zelten, zum Beispiel in Bramsche, Braunschweig, Otterndorf bei Cuxhaven oder in Celle. Um die Ausgaben f&uuml;r die Unterbringung und Verpflegung der Fl&uuml;chtlinge zu finanzieren, hat die Landesregierung am Dienstag einen weiteren Nachtragshaushalt von 428 Millionen Euro beschlossen. Insgesamt gibt das Land damit in diesem Jahr rund eine Milliarde Euro f&uuml;r Asylbewerber aus &ndash; bei einem Gesamt-Haushaltsvolumen von rund 29,1 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/niedersachsen\/artikel\/619383\/niedersachsen-schafft-10-000-weitere-platze-fur-fluchtlinge-1\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Offener Brief an Innenminister Boris Pistorius zur Neureglung des R&uuml;ckf&uuml;hrungserlasses<\/strong><br>\nHerr Minister Pistorius,<br>\nmit der Einf&uuml;hrung der neuen Regulation zum Abschiebeverfahren (Regelung des R&uuml;ckf&uuml;hrungserlasses [1]) erkl&auml;ren Sie es wieder f&uuml;r zul&auml;ssig Menschen ohne Ank&uuml;ndigung abzuschieben. Wir erkl&auml;ren es immer f&uuml;r unzul&auml;ssig Menschen &uuml;berhaupt abzuschieben. Die letzten Jahre lobten Sie hingegen Ihre Abschiebepolitik als human, wie z.B. letztes Jahr am 23.09.2014, als Sie erkl&auml;rten: &bdquo;[&hellip;]&nbsp; Abschiebungen sollen teils auch mehrfach angek&uuml;ndigt werden und es sollen, soweit es m&ouml;glich ist, n&auml;chtliche Abschiebungen vermieden werden&ldquo; [2]. Nicht nur, dass es auch bisher, trotz all der warmen Worte, weiter n&auml;chtliche Abschiebungen gab, nein, nun kehren Sie auch offiziell zur&uuml;ck zu einer inhumanen und verheerenden Asylpolitik. Halten Sie Ihre Asylpolitik immer noch f&uuml;r human, wenn ab jetzt wieder Menschen nachts um 2 Uhr, ohne Ank&uuml;ndigung aus den Betten geklingelt werden, um sie in zum Teil unhaltbare Zust&auml;nde &sbquo;zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&lsquo;?<br>\nWir halten dieses Vorgehen nicht nur f&uuml;r inhuman, sondern f&uuml;r schlicht weg unertr&auml;glich!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nolageros.blogsport.eu\/2015\/09\/19\/offener-brief-an-innenminister-boris-pistorius-zur-neureglung-des-rueckfuehrungserlasses\/\">No Lager Osnabr&uuml;ck<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Hilfe f&uuml;r die hier bereits angekommenen Fl&uuml;chtlinge ist das eine &ndash; die ist vor allem vor dem nahenden Winter in der Tat dringend notwendig. Die erneute Versch&auml;rfung des Asylrechts ist die zweite Seite der Medaille. Hier zeigt leider auch der nieders&auml;chsische Innenminister sein wahres Gesicht. Diese Vorgehensweise ist ein weiteres Indiz daf&uuml;r, dass die von Uwe-Karsten Heye gestellten Fragen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27645#h12\">&ldquo;Vor der Zerschlagung des Asylrechts? Kommt jetzt die Stunde der SPD?&rdquo;<\/a> wie folgt beantwortet werden k&ouml;nnen:<br>\nzu Frage 1: Ja, das Asylrecht wird weiter &ldquo;zerschlagen&rdquo;;<br>\nzu Frage 2: Nein, jetzt kommt nicht die Stunde der SPD.<br>\nDas liegt unter anderem daran, dass auch die derzeitige SPD-Spitze sich eben nicht an die von ihm erw&auml;hnten gro&szlig;en Vorbilder &ndash; Willy Brandt und Olof Palme &ndash; orientiert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkel will Gespr&auml;che mit Assad<\/strong><br>\nAngesichts von IS-Terror und Fl&uuml;chtlingen besteht der Westen offenbar nicht mehr auf dem sofortigen Sturz des syrischen Diktators. Am Montag wollen Putin und Obama &uuml;ber den Krieg in Syrien beraten.<br>\nEuropa verst&auml;rkt seine Bem&uuml;hungen um eine diplomatische L&ouml;sung des Kriegs in Syrien. Zum Kernproblem einer Einigung auch mit Russland, der Schutzmacht des Regimes in Damaskus, geh&ouml;rt die Frage nach der Zukunft von Diktator Baschar al-Assad. Die Europ&auml;er und die USA scheinen zunehmend bereit zu sein, den Verbleib Assads an der Macht vorerst zu dulden und seine Abl&ouml;sung erst in einem sp&auml;teren Stadium m&ouml;glicher Verhandlungen zu kl&auml;ren. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Mittwochnacht in Br&uuml;ssel, um Fortschritte zu erzielen, m&uuml;sse man mit vielen Akteuren sprechen. ,,Dazu geh&ouml;rt auch Assad&rdquo;, betonte&nbsp;Merkel.<br>\nDas Wei&szlig;e Haus best&auml;tigte, dass es am Montag oder Dienstag ein Treffen von US-Pr&auml;sident Barack Obama und Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin am Rande der UN-Generalversammlung in New York geben werde. Vom Verlauf des Gespr&auml;chs d&uuml;rfte es abh&auml;ngen, ob die beiden Staaten sich doch noch auf eine Syrien-Resolution f&uuml;r den UN-Sicherheitsrat am kommenden Mittwoch einigen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/syrien-merkel-will-gespraeche-mit-assad-1.2662914\">Stefan Braun, Christian Wernicke in der SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Schon 2012 hatte Putin Friedensgespr&auml;che mit dem Regime und der Opposition vorgeschlagen und wonach Assad nach einer Verst&auml;ndigung seine Macht aufgeben sollte. Siehe <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2015\/sep\/15\/west-ignored-russian-offer-in-2012-to-have-syrias-assad-step-aside\">The Guardian<\/a>. Es mussten erst noch zehntausende Menschen durch den Krieg zu Tode kommen, jeder zweite Syrer fliehen m&uuml;ssen und hunderttausende Fl&uuml;chtlinge aus Syrien vor der T&uuml;r Europas stehen, bis eingesehen wird, dass Bomben diesen Krieg nicht beenden und kein Weg zum Frieden sein kann. Endlich scheint das auch die Kanzlerin zu erkennen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Abgas-Aff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>VW-Manipulationen: Abgas-Skandal mit Ansage<\/strong><br>\nEs ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Industrie-Skandale. Und es ist wahrscheinlich nur der Anfang. Wer wusste was beim gro&szlig;en VW-Betrug? MONITOR-Recherchen zeigen: Auch andere Auto-Hersteller tricksen offenbar jahrelang bei den Abgas-Werten. Und die Politik wusste dar&uuml;ber Bescheid.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/videovwmanipulationenabgasskandalmitansagemonitorvom100.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ist Deutschland in der Praxis noch ein Rechtsstaat?<\/strong><br>\nDas Verhalten der Bunderegierung gegen&uuml;ber dem VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte r&uuml;ckt die Praxis des Rechtsstaats in genau die N&auml;he der Praxis, die die manipulierten Abgaswerte erst erm&ouml;glicht hat: die Abgaswerte existierten nur auf dem Papier. Jeder gemeine Betr&uuml;ger muss in besonders schweren F&auml;llen &ndash; und um einen solchen d&uuml;rfte es sich laut BGB &sect; 263 bei VW handeln &ndash; mit einer &ldquo;Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren&rdquo; rechnen. Im Fall von VW wird von der Politik erst einmal eine Zusammenarbeit mit den Betr&uuml;gern auf den Weg gebracht, das Gespr&auml;ch gesucht und ein Untersuchungsausschuss eingerichtet. Warum wird nicht die Staatsanwaltschaft eingeschaltet?<br>\nDieser Frage bzw. Forderung kommt umso mehr Bedeutung zu, als dass die Politik auf Bundes- und Landesebene tief verwoben und verstrickt ist mit dem Unternehmen VW. Die Politik droht, selbst unter Anklage gestellt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/09\/vw-ber-ist-deutschland-in-der-praxis-noch-ein-rechtsstaat\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Winterkorn: Anspruch auf mindestens 28 Millionen Euro Pension<\/strong><br>\nDer R&uuml;cktritt kam dann doch noch schneller als erwartet. Der bestverdienende Dax-Vorstand Martin Winterkorn legte am Mittwoch wegen der Abgas-Aff&auml;re in den USA seinen Posten als Chef von Volkswagen nieder. Die Frage, wie hoch die Abfindung ausfallen wird, lie&szlig; der Konzern zun&auml;chst unbeantwortet. Insgesamt wird der Ex-Top-Manager aber eine hohe Millionensumme einstreichen.<br>\nSeit 2007 stand Winterkorn an der Konzernspitze und theoretisch hat er Anspruch auf zwei Abfindungszahlungen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg. Dem Bericht zufolge belaufen sich allein Winterkorns Pensionsanspr&uuml;che bis Ende 2014 auf 28,6 Millionen Euro. Unklar ist, ob die Auszahlung an Bedingungen gekn&uuml;pft ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/volkswagen-winterkorn-hat-millionen-euro-pensionsansprueche-a-1054500.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> In Winterkorn manifestiert sich die Arroganz und der Machtwahn der deutschen Automobilmanager. Er hat nicht nur seinem Unternehmen, sondern auch dem Industriestandort Deutschland immensen Schaden zugef&uuml;gt. Die Botschaft: Nicht durch technische Innovation, sondern nur mit billigen Tricksereien gelang es VW die Abgasvorgaben einzuhalten. Daf&uuml;r gibt es nur zwei Erkl&auml;rungsans&auml;tze: Entweder Winterkorn hatte von den weitreichenden technischen Manipulationen gewusst, diese mindestens toleriert oder er hatte keine Ahnung was in seinem Unternehmen passierte. Jeder einzelne h&auml;tte f&uuml;r seinen R&uuml;cktritt bereits gereicht. Andererseits ist Winterkorn einem System zum Opfer gefallen, dessen herausragender Protagonist er selbst war, dem System des Shareholder Value, der Renditemaximierung um jeden Preis.<br>\nWie man sieht muss Winterkorn allerdings materiell keinerlei Schaden bef&uuml;rchten. Sein Bankkonto d&uuml;rfte auf Grund seiner bisherigen zweistelligen Millionengagen und der zu erwartenden Abfindung prall gef&uuml;llt sein. Bezahlen d&uuml;rfen daf&uuml;r wieder einmal die Menschen, die bei VW arbeiten und wohl mit massiven finanziellen Einbu&szlig;en oder gar Arbeitsplatzabbau rechnen d&uuml;rfen, wenn der Konzern nun durch die Machenschaften des Managements ins trudeln ger&auml;t. Nochmals, dieser Mann f&auml;hrt den gr&ouml;&szlig;ten deutschen Automobilhersteller an die Wand, gef&auml;hrdet dadurch Abertausende Arbeitspl&auml;tze in Deutschland und hat keinerlei Konsequenzen zu tragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Abgasaff&auml;re zieht BMW in Mitleidenschaft<\/strong><br>\nDie BMW-Aktien sind nach einem Vorabbericht der &ldquo;Auto-Bild&rdquo; &uuml;ber angeblich ebenfalls &uuml;berh&ouml;hte Abgas-Werte bei Diesel-Fahrzeugen massiv unter Druck geraten. &ldquo;Auch der BMW X3 xDrive 20d hat bei Stra&szlig;entests des International Council on Clean Transportation (ICCT) die europ&auml;ische&nbsp; Abgasnorm (Euro-6-Grenzwert) um mehr als das 11-Fache &uuml;berschritten&rdquo;, schrieb die Zeitung.<br>\nDabei geht es um den Aussto&szlig; von Stickstoffoxid, der bei einigen Diesel-Modellen mittels eines Kraftstoffzusatzes verringert werden kann. VW hatte die betroffenen Wagen so manipuliert, dass sie bei den vorgeschriebenen Tests viel des teuren Mittels zugaben, bei normalem Stra&szlig;enbetrieb aber viel weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Abgasaffaere-zieht-BMW-in-Mitleidenschaft-article16001131.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Agaswerte manipulieren unter Freunden? Das geht gar nicht<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150925_Extra3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150925_Extra3_th.jpg\" alt=\"Agaswerte manipulieren unter Freunden? Das geht gar nicht\" title=\"Agaswerte manipulieren unter Freunden? Das geht gar nicht\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/extra3\/photos\/a.10151867330833918.1073741826.37621248917\/10153258242608918\/?type=3&amp;theater\">Extra 3 via Facebook<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Frickes Welt &ndash; L&auml;cheln f&uuml;r den Export<\/strong><br>\nWenn der Sympathiewert f&uuml;r ein Land um ein Prozent f&auml;llt, b&uuml;&szlig;en die Unternehmen dort im Schnitt 0,5 Prozent ihrer Exporte ein. Das hie&szlig;e aktuell: Sollte durch den VW-Skandal die Zahl der Amerikaner, die uns als gutes Land einstufen, um ein Prozent sinken, fiele eine halbe Milliarde Euro Exportumsatz weg. W&uuml;rden die Sympathiewerte nicht nur in den USA derart nachlassen, erg&auml;ben sich weltweit bereits Verluste von sieben Milliarden Euro. Allein &uuml;ber den weichen Imageeffekt. Dabei kann der Sympathieverlust schnell h&ouml;here Werte erreichen.<br>\nAls in den USA George W. Bush regierte, fielen Amerikas Sympathiewerte rapide. Dann kam Barack Obama. Der Anteil derer, die Amerikas Einfluss positiv bewerteten, stieg darauf in Mexiko von zehn auf 41 Prozent, in Frankreich von 25 auf 52 Prozent. Wer wei&szlig;, vielleicht hat das ja zum US-Industrie-Revival seither beigetragen. Sollte Dieselgate jetzt umgekehrt die Sympathiewerte der Deutschen &auml;hnlich fallen lassen, k&ouml;nnten f&uuml;r unseren Export schnell zweistellige Milliardenverluste entstehen. Teure Sache.<br>\nJetzt k&ouml;nnte man, um Schlimmeres noch abzuwenden, nat&uuml;rlich &uuml;berlegen, Barack Obama zum Chef von VW zu machen. Das muss der Aufsichtsrat entscheiden. Wobei das wahrscheinlich auch nicht viel schwieriger w&auml;re, als Wolfgang Sch&auml;uble dazu zu bringen, unser Image bei den Griechen zu verbessern. Im Dienste unseres Exports dorthin. Egal. Wenn das gute Image so viel Export-Milliarden sichert, wie Andrew Rose sch&auml;tzt, sollten wir zur Vermeidung weiterer Fluchtbewegungen vor deutschen Waren vielleicht einen neuen Schub Willkommenskultur ansto&szlig;en &ndash; f&uuml;r US-Touristen und andere potenzielle Autok&auml;ufer. L&auml;cheln f&uuml;r Made in Germany. Da kann jeder mitmachen. Yes, we can.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2015\/09\/24\/frickes-welt-laecheln-fuer-den-export\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tarifl&ouml;hne Ost im Schnitt bei 97 Prozent, R&uuml;ckstand ohne Tarif deutlich gr&ouml;&szlig;er<\/strong><br>\n25 Jahre nach der deutschen Vereinigung haben sich die durchschnittlichen Tarifl&ouml;hne- und -geh&auml;lter in Ostdeutschland stark an die im Westen angen&auml;hert. Die tariflichen Grundverg&uuml;tungen in den neuen L&auml;ndern erreichen nach den aktuellsten vorliegenden Daten von Mitte 2015 im Schnitt rund 97 Prozent des West-Niveaus, allerdings ohne Ber&uuml;cksichtigung der teils unterschiedlichen Arbeitszeiten. Dabei zeigen sich allerdings teilweise deutliche Unterschiede nach Branchen (siehe Abbildung 1 in der pdf-Version dieser PM; Link unten): Im &ouml;ffentlichen Dienst, bei Banken und Versicherungen, in der Eisen- und Stahlindustrie, in der Druckindustrie sowie im Einzelhandel (Brandenburg) liegt das Tarifniveau bereits bei 100 Prozent, im Bauhauptgewerbe erreicht es 92 Prozent, im Kfz-Gewerbe (Th&uuml;ringen) betr&auml;gt es knapp 88 Prozent. Im Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe (Sachsen) liegt das Tarifniveau bei rund 80 Prozent und in der Landwirtschaft (Mecklenburg-Vorpommern) bei 74 Prozent. Darauf weist Dr. Reinhard Bispinck, der Tarifexperte des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, hin.<br>\nWeitaus gr&ouml;&szlig;er ist der Einkommensr&uuml;ckstand bei ostdeutschen Besch&auml;ftigten, die nicht nach Tarif bezahlt werden. Diese Differenz ist ein wesentlicher Grund daf&uuml;r, dass die die effektiven Bruttoverdienste im Osten um insgesamt 17 Prozent niedriger ausfallen als im Westen. Der Angleichungsprozess stagniert seit Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_ta_2015_09_24.pdf\">Reinhard Bispinck, Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Protesttag gegen Werkvertr&auml;ge<\/strong><br>\nMenschen mit Werkvertrag sind die neuen Leiharbeiter. Nachdem Gewerkschaften in den letzten Jahren den Missbrauch der Leiharbeit m&uuml;hsam eingeschr&auml;nkt haben, wiederholt sich das Unterlaufen von Tarifvertr&auml;gen nun mit dem Instrument des Werkvertrags. [&hellip;]<br>\nRund 100 000 Besch&auml;ftigte arbeiten derzeit in der deutschen Autobranche in Werkvertr&auml;gen, hat die Gewerkschaft in m&uuml;hsamer Kleinarbeit ermittelt. Denn oft verweigern Arbeitgeber selbst Betriebsr&auml;ten genaue Auskunft dar&uuml;ber, klagt Bayerns IG Metall-Chef J&uuml;rgen Wechsler.<br>\nEin besonders dreistes Beispiel f&uuml;r einen Werkvertrag kennt er von BMW am Standort Dingolfing. &bdquo;BMW hat dort eine Werkshalle leerger&auml;umt und per Werkvertrag den Kontraktlogistiker Schnellecke ins Haus geholt&ldquo;, sagt er. Der erledige mit 400 Leuten dort, was vorher BMW-Stammpersonal getan habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/werkvertraege-protesttag-gegen-werkvertraege,1472780,31889392.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zur Reichweite des Parlamentsvorbehalts f&uuml;r Streitkr&auml;fteeins&auml;tze bei Gefahr im Verzug<\/strong>\n<ol>\n<li>Der wehrverfassungsrechtliche Parlamentsvorbehalt ist nicht auf Eins&auml;tze bewaffneter Streitkr&auml;fte innerhalb von Systemen gegenseitiger kollektiver Sicherheit beschr&auml;nkt, sondern gilt allgemein f&uuml;r bewaffnete Eins&auml;tze deutscher Soldaten im Ausland und unabh&auml;ngig davon, ob diese einen kriegerischen oder kriegs&auml;hnlichen Charakter haben.<\/li>\n<li>Bei Gefahr im Verzug ist die Bundesregierung ausnahmsweise berechtigt, den Einsatz bewaffneter Streitkr&auml;fte vorl&auml;ufig allein zu beschlie&szlig;en. In diesem Fall muss sie das Parlament umgehend mit dem fortdauernden Einsatz befassen und die Streitkr&auml;fte auf Verlangen des Bundestages zur&uuml;ckrufen.<\/li>\n<li>Die Voraussetzungen dieser Eilentscheidungsbefugnis der Bundesregierung sind verfassungsgerichtlich voll &uuml;berpr&uuml;fbar.<\/li>\n<li>Ist ein von der Bundesregierung bei Gefahr im Verzug beschlossener Einsatz zum fr&uuml;hestm&ouml;glichen Zeitpunkt einer nachtr&auml;glichen Parlamentsbefassung bereits beendet und eine rechtserhebliche parlamentarische Einflussnahme auf die konkrete Verwendung der Streitkr&auml;fte deshalb nicht mehr m&ouml;glich, verpflichtet der wehrverfassungsrechtliche Parlamentsvorbehalt die Bundesregierung nicht, eine Entscheidung des Deutschen Bundestages &uuml;ber den Einsatz herbeizuf&uuml;hren. Die Bundesregierung muss den Bundestag jedoch unverz&uuml;glich und qualifiziert &uuml;ber den Einsatz unterrichten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2015\/09\/es20150923_2bve000611.html\">Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts im Wortlaut<\/a><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Pr&auml;zedenzfall Libyen<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat die Pflichten der Bundesregierung, vor bewaffneten Eins&auml;tzen der Bundeswehr die Zustimmung des Parlaments einzuholen, erneut versch&auml;rft. Nach dem Urteil vom Mittwoch muss auch vor Evakuierungsma&szlig;nahmen unter dem Schutz bewaffneter Soldaten der Bundestag eingeschaltet werden. Das gilt immer dann, wenn bei dem humanit&auml;ren Einsatz bewaffnete Auseinandersetzungen konkret zu erwarten sind. Der Zweite Senat unter Vorsitz des Gerichtspr&auml;sidenten Andreas Vo&szlig;kuhle stellte klar, dass die Rettung Deutscher in Libyen im Februar 2011 ein bewaffneter Einsatz war. Damals wurden 132 Zivilisten von bewaffneten Bundeswehrsoldaten evakuiert.<br>\nMit der Entscheidung hat die Bundestagsfraktion der Gr&uuml;nen ihre Klage zwar inhaltlich zu einem gro&szlig;en Teil gewonnen. Denn die Bundesregierung hatte argumentiert, bei der humanit&auml;ren Aktion in Libyen sei kein Mandat erforderlich gewesen&hellip;<br>\nNach dem Urteil der Karlsruher Verfassungsrichter hat ein bewaffneter Einsatz vorgelegen, denn milit&auml;rische Auseinandersetzungen seien konkret erwartbar gewesen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/bundeswehr-praezedenzfall-libyen,1472596,31886094.html\">Ursula Knapp in der FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne: Abgeltungsteuer abschaffen<\/strong><br>\nDie Abgeltungsteuer auf Kapitalertr&auml;ge soll noch in dieser Legislaturperiode abgeschafft werden. Stattdessen sollen Kapitalertr&auml;ge wie Zinsen, Dividenden und Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne der progressiven Einkommensteuer unterworfen werden. Die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen fordert in einem Antrag (18\/6064), dass s&auml;mtliche Kapitalertr&auml;ge im Rahmen der j&auml;hrlichen Steuererkl&auml;rung beim Finanzamt anzugeben sind. Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne sollen grunds&auml;tzlich progressiv besteuert werden. Spekulationsfristen sollen nicht gew&auml;hrt werden. Werbungskosten sollen wieder abzugsf&auml;hig werden.<br>\nDie anonyme Abf&uuml;hrung der heutigen Abgeltungsteuer auf Kapitalertr&auml;ge beg&uuml;nstigt nach Angaben der Abgeordneten die Steuerhinterziehung enorm. &ldquo;Der Wegfall der Erkl&auml;rungspflicht f&uuml;r Kapitaleink&uuml;nfte in Verbindung mit der Anonymit&auml;t der Abgeltungsteuer f&uuml;hrt dazu, dass den Finanz&auml;mtern und Steuerfahndern wichtige Informationen und Indizien zur Aufdeckung von Steuerhinterziehung fehlen&rdquo;, schreiben die Abgeordneten, die au&szlig;erdem die Privilegierung von Kapitaleinkommen gegen&uuml;ber Arbeitseinkommen durch die Abgeltungsteuer als nicht vereinbar mit einem gerechten Steuersystem bezeichnen. &ldquo;Die massive Ungleichbehandlung mit einem Steuersatzunterschied von bis zu 20 Prozentpunkten verst&ouml;&szlig;t gegen jegliches Gerechtigkeitsempfinden&rdquo;, wird kritisiert. Au&szlig;erdem handele es sich um einen Versto&szlig; gegen den Gleichheitsgrundsatz. Damit sei die Abgeltungsteuer verfassungswidrig.<br>\nHintergrund des Antrags ist ein im Oktober 2014 von 51 L&auml;ndern (darunter auch die Schweiz) unterzeichnetes Abkommen &uuml;ber den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen. Inzwischen seien diesem Abkommen &uuml;ber 90 Staaten beigetreten, schreibt die Fraktion. Ab 2016 soll Deutschland s&auml;mtliche Informationen &uuml;ber ausl&auml;ndische Konten von in Deutschland ans&auml;ssigen und steuerpflichtigen Personen erhalten. Die Entdeckungsgefahr bei im Ausland versteckten Konten werde dadurch massiv gesteigert und die M&ouml;glichkeit der Kapitalflucht weitgehend eingeschr&auml;nkt, erwartet die Fraktion.<br>\nErinnert wird, dass die Abgeltungsteuer mit ihrer massiven Privilegierung von Kapitalertr&auml;gen eingef&uuml;hrt worden sei, weil &ldquo;die deutsche Regierung vermeintlich keine Handhabe gegen illegale Kapitalflucht hatte. Per Steuerverg&uuml;nstigung sollte das Kapital im Land gehalten und versteuert werden.&rdquo; Sp&auml;testens mit der Einf&uuml;hrung des automatischen Informationsaustausches k&ouml;nne dieses Argument nicht mehr gelten. &ldquo;Die Abgeltungsteuer mit ihrer urspr&uuml;nglichen Begr&uuml;ndung wird sp&auml;testens dann obsolet&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Antrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_09\/-\/388930\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Von wegen Supergeberland Bayern<\/strong><br>\nAm Donnerstag dieser Woche treffen sich die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder, um &ndash; im Windschatten des Fl&uuml;chtlingsgipfels &ndash; &uuml;ber den L&auml;nderfinanzausgleich (LFA) zu verhandeln. Der soll n&auml;mlich bis Ende des Jahres auf neue Beine gestellt werden.<br>\nZuletzt hat Bayern f&uuml;r die unionsgef&uuml;hrten L&auml;nder einen Reformvorschlag unterbreitet. Ein Vorschlag, nach dem Bayern 1 Milliarde Euro weniger in den LFA zahlen m&uuml;sste. Denn Bayern zahle mit 60 Prozent des L&auml;nderfinanzausgleichs viel zu viel &ndash; so die Klage, die seit Jahren schon von Seehofer, Stoiber oder weiland Franz Josef Strau&szlig; gef&uuml;hrt wurde und wird.<br>\nEs ist erstaunlich, dass die CSU mit dieser Sichtweise so unwidersprochen durchkommt. Denn die Legende vom Supergeberland schrumpft ziemlich zusammen, wenn man sich das deutsche Steueraufkommen vor dem L&auml;nderfinanzausgleich ansieht. Danach bekommt Bayern einfach von Anfang an viel mehr, als ihm nach Wirtschaftskraft zusteht: 3 Milliarden Euro mehr, um genau zu sein. Das hei&szlig;t, 3 Milliarden Euro mehr, als es dem bayerischen Beitrag zum BIP entspricht: dem Wert aller Waren und Dienstleistungen, die dort in einem Jahr produziert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Laenderfinanzausgleich\/!5231383\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Zukunft des griechischen Tarifvertragssystems nach dem dritten Memorandum<\/strong>\n<ul>\n<li>Unter dem Druck der Troika hat sich Griechenland im Rahmen der ersten beiden Memoranden zu einem radikalen Umbau seines Tarifvertragssystems verpflichten m&uuml;ssen.<\/li>\n<li>Kernpunkte dieses Umbauprogramms waren die Abschaffung des G&uuml;nstigkeitsprinzips in der Hierarchie der Tarifvertragsebenen, das Verbot von Allgemeinverbindlicherkl&auml;rungen sowie das Aufbrechen des gewerkschaftlichen Verhandlungsmonopols durch das Zulassen von nicht-gewerkschaftlichen Arbeitnehmervertretungen beim Abschluss von Unternehmenstarifvertr&auml;gen.<\/li>\n<li>In der Praxis erlebte Griechenland seit 2011 einen weitgehenden Niedergang des Fl&auml;chentarifvertrages, der nicht nur mit einer radikalen Dezentralisierung, sondern in weiten Teilen der Wirtschaft mit einer regelrechten Aufl&ouml;sung der Tarifvertragsbeziehungen einherging. Die Vorschl&auml;ge der Syriza-Regierung f&uuml;r einen Wiederaufbau des griechischen Tarifvertragssystems scheiterten bislang am Widerstand der Troika.<\/li>\n<li>Im Rahmen des dritten Memorandums wurde nun vereinbart, die bisherigen Entwicklungen unter Beteiligung unabh&auml;ngiger Experten und internationaler Organisationen &ndash; darunter auch der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) &ndash; zu evaluieren. Auf dieser Grundlage soll dann &uuml;ber weitere Reformen des griechischen Tarifvertragssystems entschieden werden, die sich an den &raquo;besten Praktiken&laquo; in Europa orientieren sollen&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit der Beteiligung der Quadriga auf der einen und der ILO auf der anderen Seite ist dabei sichergestellt, dass die Auseinandersetzung keine rein innergriechische, sondern eine internationale sein wird, deren Ergebnis auch auf andere L&auml;nder ausstrahlen wird. Vor diesem Hintergrund sind die europ&auml;ischen Gewerkschaften gut beraten, sich in diese Auseinandersetzung einzumischen und die griechische Seite bei ihrem Ansatz f&uuml;r einen Wiederaufbau des Tarifvertragssystems zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id-moe\/11610.pdf\">Thorsten Schulten Studie f&uuml;r die Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Experten: USA bereiten sich auf russischen Milit&auml;rschlag im Baltikum vor<\/strong><br>\nDie USA rechnen damit, dass Putin milit&auml;rische Aktionen plant. Das wahrscheinlichste Szenario f&uuml;r die Amerikaner: Ein russischer Milit&auml;rschlag gegen die L&auml;nder im Baltikum. Die Pl&auml;ne f&uuml;r einen Verteidigungskampf sollen schon bis ins kleinste Detail ausgearbeitet sein&hellip;<br>\nWie das US-Magazin &bdquo;Foreign Policy&ldquo; berichtet, trafen sich im Juni 2014 Experten des amerikanischen Thinktanks &bdquo;RAND Corporation&ldquo; zu einem sogenannten &bdquo;Tabletop&ldquo;, einem Konfliktsimulationsspiel. Es ging um den wachsenden politischen Druck aus Russland gegen&uuml;ber baltischen Staaten wie Estland und Lettland und die Gefahr eines russischen Milit&auml;rschlags.<br>\nAuf der Spielfl&auml;che standen zwei Teams &ndash; rote Figuren f&uuml;r Russland und blaue Figuren f&uuml;r die NATO-Truppen. &bdquo;Die Frage war: W&auml;re die Nato in der Lage, diese L&auml;nder zu verteidigen?&ldquo;, erinnert sich David Ochmanek, ehemaliger Assistent des US-Verteidigungsministers und heute Chefanalyst der &bdquo;RAND Corporation&ldquo;. Als Antwort musste er nach der Untersuchung ein klares &bdquo;Nein&ldquo; geben &ndash; eine alarmierende Erkenntnis f&uuml;r die Experten&hellip;.<br>\nInfolge dieser Erkenntnis habe das Pentagon mit der &Uuml;berarbeitung der Krisenpl&auml;ne begonnen, so &bdquo;Foreign Policy&ldquo;. Es ist nach Jahrzehnten das erste Mal, dass die USA offen &uuml;ber ein m&ouml;gliches Gefecht mit Russland nachdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/plaene-fuer-verteidigungskrieg-experten-usa-bereiten-sich-auf-russischen-militaerschlag-im-baltikum-vor_id_4970099.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mehr Kriegstreiberei und Panikmache geht kaum noch. Da werden irrsinnige &bdquo;Tabletops&ldquo; als reale Kriegsplanungen dargestellt, nur um die milit&auml;rische Eskalation weiter anzuheizen und die Eurofighter mit voller Kriegsbewaffnung &uuml;ber dem Baltikum zu verteidigen. Es gibt viel zu bereden, bei dem Treffen zwischen Obama und Putin am Montag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>T&ouml;dliche Exporte: Wie das G36 nach Mexiko kam<\/strong><br>\nUnmittelbar im Anschluss an den Spielfilm &ldquo;Meister des Todes&rdquo;, erz&auml;hlt diese 30-Minuten-Doku die Geschichte, wie unverd&auml;chtige schw&auml;bische Ingenieure, Juristen und Manager, einen schmutzigen Waffendeal einf&auml;delten. Es geht um ein Millionengesch&auml;ft, das bewirkte, was die Bundesregierung zuvor ausdr&uuml;cklich verboten hatte: deutsche Sturmgewehre gerieten in den mexikanischen Drogenkrieg, einen Krieg, in dem selbst die Polizei an Morden beteiligt ist.<br>\nJeder k&auml;mpft hier gegen jeden. Die &ldquo;Sicherheitskr&auml;fte&rdquo; sind mit den Drogenbanden verflochten. Fast t&auml;glich verschwinden Menschen. Um die blutigen K&auml;mpfe nicht auch noch mit Kriegswaffen aus Deutschland anzuheizen, untersagte die Bundesregierung, die schlimmsten mexikanischen Bundesstaaten mit Sturmgewehren zu beliefern. Damit war eigentlich jedes R&uuml;stungsgesch&auml;ft mit Mexiko tabu, denn niemand konnte ausschlie&szlig;en, dass die hei&szlig;e Ware &ndash; kommt sie erst einmal in Mexiko an &ndash; nicht doch genau in diese Kampfgebiete gelangen w&uuml;rden.<br>\nDabei hatte das schw&auml;bische R&uuml;stungsunternehmen Heckler &amp; Koch gerade einen Gro&szlig;auftrag vom mexikanischen Verteidigungsministerium erhalten: Tausende Sturmgewehre vom Typ G36 bestellten die Mexikaner von der Traditionsfirma in Oberndorf am Neckar, das modernste, was Deutschland zu bieten hat. Aber jetzt schrieben die deutschen Beh&ouml;rden Heckler &amp; Koch vor, zu gew&auml;hrleisten, dass keine einzige Waffe in die Krisengebiete gelangt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/unterhaltung\/film\/themenabend-waffenexporte\/doku\/index.html\">ARD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kiew versagt gegen Rechtsradikale<\/strong><br>\nEs sind Tausende schwer bewaffnete K&auml;mpfer und noch mehr Sympathisanten; sie galten vielen Ukrainern als anti-russische Patrioten, sind aber auch in Kriegsverbrechen und organisierte Kriminalit&auml;t verstrickt: Die Bataillone des &bdquo;Rechten Sektors&ldquo; haben sich in der Ukraine l&auml;ngst zum d&uuml;steren Erbe der Maidan-Revolution vom Winter 2013\/2014 entwickelt. Im Zuge des Umsturzes hatten sich rechte Gruppen zusammengeschlossen und gewaltsam den Sturz der alten, prorussischen Regierung unterst&uuml;tzt.<br>\nZwar gibt es verschiedene Einsch&auml;tzungen dar&uuml;ber, wie gef&auml;hrlich die mal rechtsradikalen bis neofaschistischen, mal prowestlichen bis patriotischen Hundertschaften f&uuml;r den Frieden in dem osteurop&auml;ischen Krisenstaat sind. Fakt ist aber: So gut im Griff, wie die Kiewer und auch die Berliner Bundesregierung es sich w&uuml;nschen, hat die Ukraine den Sektor nicht.<br>\nZwar hatte der Rechte Sektor, der inzwischen auch als Partei auftritt, bei Pr&auml;sidentschafts- wie Parlamentswahlen keine Chance. Lediglich sein F&uuml;hrer Dmytro Jarosch zog 2014 per Direktmandat ein. Andererseits, so erkl&auml;rt die Bundesregierung jetzt auf Anfrage der Linksfraktion, sind nach ihrer Kenntnis &bdquo;mindestens 19 (teils ehemalige) Angeh&ouml;rige von Freiwilligenbataillonen im ukrainischen Parlament vertreten&ldquo;. Ob das bei insgesamt 317 Sitzen viel oder wenig ist, bleibt Ansichtssache. Gr&ouml;&szlig;ere Sorgen bereitet der milit&auml;rische Arm: Sie geht davon aus, dass der Prozess &bdquo;der landesweiten und vollst&auml;ndigen Integration&ldquo; des Rechten Sektors in die regul&auml;re Armee &bdquo;noch nicht abgeschlossen ist&ldquo;, schreibt die Bundesregierung in der Antwort, die der FR vorliegt.<br>\nDamit widerspricht sie der Aussage der ukrainischen Regierung vom April 2014, wonach alle Freiwilligen-Bataillone in der Ostukraine &bdquo;der Befehlsgewalt der ukrainischen Streit- und Sicherheitskr&auml;fte unterstellt&ldquo; seien.<br>\nDoch auch im Ausw&auml;rtigen Amt ist bekannt, dass das immer noch eine freundliche Umschreibung der Fakten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/ukraine\/ukraine-kiew-versagt-gegen-rechtsradikale,26429068,31871030.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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