{"id":27706,"date":"2015-09-25T16:15:43","date_gmt":"2015-09-25T14:15:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706"},"modified":"2015-11-09T10:39:14","modified_gmt":"2015-11-09T09:39:14","slug":"hinweise-des-tages-ii-215","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h02\">Merkel&rsquo;s &lsquo;hotspot&rsquo; comment sets Bulgaria on fire<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h03\">VW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h04\">Milliardenrisiko Endlagerung: Neue Schlupfl&ouml;cher f&uuml;r Atomkonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h05\">Keine neuen Atomwaffen in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h06\">Pflegende Angeh&ouml;rige sind h&auml;ufiger depressiv &ndash; DAK-Pflegereport untersucht psychische und physische Belastung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h07\">Die Betriebsrenten sind als kapitalgedeckte Altersvorsorge gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h08\">Reiches Deutschland &ndash; marode Infrastruktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h09\">Erbschaftssteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h10\">Wie die Welt besser werden soll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h11\">Schullaufbahn: Elternwille versch&auml;rft soziale Schieflage nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h12\">Die Podemos-Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h13\">Die Wut der Banker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h14\">Papst liest US-Politikern die Leviten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706#h15\">Jesus, Julia und der gleichberechtigte Imam<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27706&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Warum der Fl&uuml;chtlingsgipfel misslungen ist<\/strong><br>\nDie neuen Regeln f&uuml;r Asylbewerber sind ein Sammelsurium alter Vorschl&auml;ge &ndash; und verschlechtern die Lage der Betroffenen.<br>\nPressack, Presskopf und Schwartenmagen sind vielleicht nicht ganz die richtigen Gerichte, die man Fl&uuml;chtlingen zur Ankunft in Deutschland vorsetzen sollte. So &auml;hnlich wie diese deftigen Wurstsorten schmeckt freilich der Gesetzentwurf, der die Zukunft des Asyls in Deutschland regeln soll: In die 120 Seiten hat die Bundesregierung alles hineingestopft und miteinander verkocht, was so an Vorschl&auml;gen schon ewig herumlag.<br>\nEs wird so getan, als sei der Gesetzentwurf eine souver&auml;ne politische Reaktion auf die neuen, gewaltigen Fl&uuml;chtlingsprobleme. Aber das stimmt nicht; das Ganze ist kein &uuml;berlegter Plan, sondern ein schnelles Sammelsurium. Das Ergebnis des deutschen Fl&uuml;chtlingsgipfels ist also unzureichend und d&uuml;rftig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/asylgipfel-warum-der-fluechtlingsgipfel-misslungen-ist-1.2662672\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland einfach h&auml;rter machen<\/strong><br>\nDie Kanzlerin und die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder loben sich f&uuml;r einen Kompromiss, der kein Lob verdient. Er ist gleich mehrfach perfide.<br>\nSo ein Wort k&ouml;nnen sich wirklich nur B&uuml;rokraten ausdenken. Kalt, technisch und unpers&ouml;nlich klingt es, aber irgendwie auch pr&auml;zise und scheinbar wahr. Dieses Wort war der Kanzlerin, dem Gr&uuml;nen Winfried Kretschmann und den anderen Ministerpr&auml;sidenten bei ihrem gro&szlig;en Asylkompromiss sehr wichtig, es f&auml;llt gleich mehrfach in ihrem Beschluss. Fehlanreize.<br>\nFehlanreize also gelte es f&uuml;r Asylbewerber tunlichst zu vermeiden, was &uuml;bersetzt bedeutet: Wir m&uuml;ssen Deutschland einfach unfreundlicher und h&auml;rter machen, dann kommen weniger Hilfesuchende zu uns. Dass die CSU und Merkels CDU so denken, ist keine &Uuml;berraschung. Aber auch die Sozialdemokraten und die Gr&uuml;nen stimmen dieser Analyse zu, auch wenn sie das nicht ganz so laut sagen. Seit gestern Nacht herrscht also ein gro&szlig;er Konsens in der deutschen Politik.<br>\nJener ist gleich mehrfach perfide. Zun&auml;chst arbeiten Merkel und die L&auml;nderchefs mit einer handfesten Unterstellung. Viele Fl&uuml;chtlinge suchen doch gar nicht Schutz, sie wollen etwas bei uns abgreifen &ndash; unseren Reichtum, unser Geld, unsere Sozialleistungen. Wer so denkt, sollte sich kurz vor Augen f&uuml;hren, wie tief empfunden Not sein muss, wenn Menschen freiwillig ihre Familie, ihre Freunde und ihre Heimat zur&uuml;cklassen, um auf eine lebensgef&auml;hrliche Reise zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/!5235820\/\">Ulrich Schulte in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Spaltung bleibt, die Strategie fehlt<\/strong><br>\nBeim EU-Sondergipfel zur Fl&uuml;chtlingskrise durften die Hardliner aus Osteuropa ihre Wunden lecken. Gipfelchef Tusk kam ihnen mit einem Programm zur Abschottung Europas weit entgegen<br>\nErst ein bisschen mehr Solidarit&auml;t wagen, dann gemeinsam die Schotten dicht machen: Nach diesem Motto wollten Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Ratspr&auml;sident Donald Tusk die EU in dieser Woche durch die Fl&uuml;chtlingskrise steuern.<br>\nF&uuml;r die Solidarit&auml;t waren die Innenminister zust&auml;ndig, die bereits am Dienstag die umstrittene Verteilung von 120.000 Fl&uuml;chtlingen per Mehrheitsvotum durchgeboxt hatten &ndash; gegen den erkl&auml;rten Willen von vier osteurop&auml;ischen Neinsagern.<br>\nF&uuml;r die Abschottung hingegen sollten die 28 Staats- und Regierungschefs sorgen, die am Mittwoch zu einem Sondergipfel in Br&uuml;ssel zusammengekommen waren. Das Drehbuch hatte Tusk pers&ouml;nlich geschrieben &ndash; nachdem er sein Heimatland Polen zuvor aus der Front der Neinsager herausgebrochen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46086\/1.html\">Eric Bonse auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Zuflucht in Bildung<\/strong><br>\nAn welchen Unis in Deutschland k&ouml;nnen Fl&uuml;chtlinge als Gasth&ouml;rer Vorlesungen besuchen? Wo sogar regul&auml;r studieren? Anna Schmauder, 24, erstellt eine Landkarte mit Studienm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Gefl&uuml;chtete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/594545\/Zuflucht-in-Bildung\">jetzt.de SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkel&rsquo;s &lsquo;hotspot&rsquo; comment sets Bulgaria on fire<\/strong><br>\nA remark by German Chancellor Angela Merkel at the press conference following the extraordinary summit in the night of 23-24 September has sparked tensions in Bulgaria, prompting Prime Minister Boyko Borissov to deny that he had asked &lsquo;hospots&rsquo; for refugees to be set up in the country.<br>\nAt the presser following the end of the extraordinary summit of EU heads of state or government, Merkel said that Borissov had expressed interest in hosting a &lsquo;hotspot&rsquo; refugee reception centre in Bulgaria.<br>\nThe news sparked violent attacks from the opposition Socialist party and from the nationalist Ataka. The socialists slammed Borissov for announcing major political decisions from Brussels, before any sort of previous political consultation in the country. The nationalist and xenophobic party Ataka said the setting up of &lsquo;hostpots&rsquo; in Bulgaria would be &lsquo;a tragedy&rdquo;. The Patriotic Front, a nationalist political force supporting the government, qualified the setting-up of &lsquo;hospots&rdquo; as &ldquo;madness&rdquo; and said it would call for a referendum on the issue. [&hellip;]<br>\nVesselin Zhelev, one of the longest-serving Bulgarian journalists in Brussels, wrote in &ldquo;Club Z&rdquo; website that Merkel&rsquo;s blunder almost put down the government of Borissov, who is one of his most faithful prime ministers. Both Merkel and Borissov&rsquo;s political forces are affiliated to the centre-right EPP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.com\/sections\/global-europe\/merkels-hotspot-comment-sets-bulgaria-fire-317960\">euractiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Angela Merkel und ihre beil&auml;ufigen Bemerkungen. Sie k&ouml;nnen nicht nur Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me ausl&ouml;sen, sondern auch befreundete Regierungen anderer L&auml;nder fast zu Fall bringen. Dazu noch einmal das <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2496450\/Siegerinterview\">Siegerinterview zum European Solidarity Contest in der Anstalt<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>De Maizi&egrave;re gibt Merkel Schuld f&uuml;r Kontrollverlust<\/strong><br>\nDer Innenminister hat in der Fl&uuml;chtlingskrise die Kanzlerin offen kritisiert. Die Lage sei au&szlig;er Kontrolle geraten. Man sei jetzt dabei, die Dinge wieder zu ordnen.<br>\nInnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) hat seine Kritik an der Kanzlerin zwar zur&uuml;ckhaltender, aber dennoch unmissverst&auml;ndlich ge&auml;u&szlig;ert: &ldquo;Au&szlig;er Kontrolle geraten ist es mit der Entscheidung, dass man aus Ungarn die Menschen nach Deutschland holt&rdquo;, sagte de Maizi&egrave;re am Abend in der ZDF-Sendung Maybrit Illner. &ldquo;Das war eine so gro&szlig;e Zahl, dass es nicht mehr geordnet ging.&rdquo; Erst jetzt sei man dabei, die &ldquo;Dinge wieder etwas zu ordnen&rdquo;, sagte der Innenminister.<br>\nDe Maizi&egrave;res Kritik kam nur Stunden, nachdem Merkel seine Arbeit im Deutschen Bundestag ausdr&uuml;cklich hervorgehoben hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-09\/fluechtlingskrise-innenministerium-de-maiziere-merkel-kritik\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Fl&uuml;chtlingskrise kratzt am Image der Kanzlerin<\/strong><br>\nEs ist ihr schlechtester Wert in dieser Legislaturperiode: Angela Merkel rutscht im aktuellen ZDF-Politbarometer in der Gunst der Deutschen von Platz zwei auf Platz vier. 43 Prozent finden, sie leiste in Sachen Asylpolitik schlechte Arbeit. Selbst 27 Prozent der CDU\/CSU-Anh&auml;nger sind hier mit ihr unzufrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/fluechtlingskrise-kratzt-am-image-der-kanzlerin-merkel-rutscht-auf-platz-vier-40267260.html\">ZDF Politbarometer<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>VW<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>VW-Skandal und Kapitalismus: Das Auto? Der Betrug!<\/strong><br>\nJoel Bakan, der kanadische Jurist und Filmemacher, hat in seinem wichtigen Buch &ldquo;The Corporation&rdquo; darauf hingewiesen: Im 19. Jahrhundert hat das amerikanische Recht damit begonnen, Firmen wie handelnde Individuen zu betrachten. Im Deutschen wurde etwas sp&auml;ter die Trennung in nat&uuml;rliche und juristische Personen vollzogen. Aber da gibt es eben einen erheblichen Unterschied. Nat&uuml;rliche Personen haben ein Gewissen &ndash; juristische nicht.<br>\nMenschen hadern mit ihrem Gewissen. Es qu&auml;lt sie. Sie wollen es beruhigen. Ohne Gewissen gibt es keine seelische Gesundheit. Ein Mensch ohne Gewissen f&auml;llt in den Bereich der Psychopathologie. Bakan hat die gro&szlig;en Konzerne darum als Psychopathen beschrieben. Was sind die Kennzeichen der psychopathischen Pers&ouml;nlichkeit? Sprachgewandter Blender mit oberfl&auml;chlichem Charme, erheblich &uuml;bersteigertes Selbstwertgef&uuml;hl, pathologisches L&uuml;gen, betr&uuml;gerisch-manipulatives Verhalten, Mangel an Schuldbewusstsein, Gef&uuml;hlsk&auml;lte, mangelnde Bereitschaft, Verantwortung f&uuml;r das eigene Handeln zu &uuml;bernehmen.<br>\nBeschreibt das nicht perfekt das Wesen der gro&szlig;en Konzerne &ndash; je gr&ouml;&szlig;er, desto besser? Und VW ist sehr gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/vw-das-auto-der-betrug-jakob-augstein-zur-abgas-affaere-a-1054547.html\">Jakob Augstein auf Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> &lsquo;Die Amoralit&auml;t ist in der Idee der Firma an sich eingebaut. Menschen haben (vielleicht) Moral. Firmen nicht.&rsquo;<br>\nIch habe mich oft gefragt, was ein leitender Angestellter z.B. bei Exxon, der promovierter Naturwissenschaftler&nbsp; ist und dazu neigt, den menschengemachten Treibhauseffekt f&uuml;r eine Realit&auml;t zu halten, und der wei&szlig;, dass die Firma sich auf den Klimawandel einstellt, denkt, wenn er die &ouml;ffentliche Strategie seiner Firman, n&auml;mlich des Leugnens des Klimawandels sieht&hellip;&nbsp;&nbsp;<br>\nWas sagt unser Exxon &bdquo;Leitender&ldquo; (oder eben der VW &bdquo;Leitende&ldquo;), der sonntags auch mit Familie zur Kirche geht,&nbsp; zu Hause bei Tisch, wenn seine nicht ignoranten High School Kinder oder sp&auml;ter College Studenten &uuml;ber Klimawandel mit ihm sprechen wollen? Oder eben &uuml;ber die Gesundheitssch&auml;den durch NOx?&hellip;<br>\nNeben Klimawandel, Umweltschutz gibt es ja eine ganze Reihe anderer Themen wo die pers&ouml;nliche Auffassung von dem was richtig ist, von dem abweicht, was man f&uuml;r die Firma tut, an der Grenze der Legalit&auml;t&nbsp; oder jenseits und verdeckt.<br>\nNun scheint die neue US-Justizministerin wohl die Trennung zwischen pers&ouml;nlicher Verantwortung und Firma aufzugeben, die bisher noch die Manager in USA gesch&uuml;tzt hat, auch wenn die Firmen (Banken) enorme Strafzahlungen aufgebrummt bekam. Mal sehen, wie sich das auf die Leitenden auswirkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>28 Millionen Euro f&uuml;r Winterkorn?<\/strong><br>\nMartin Winterkorn, langj&auml;hriger Chef bei VW, wird nach seinem R&uuml;cktritt eine Abfindung bekommen. &Uuml;ber die H&ouml;he ist bisher nichts bekannt. Nach einem Bericht des Spiegel belaufen sich Winterkorns Pensionsanspr&uuml;che auf mehr als 28 Millionen Euro. Der Spiegel bezieht sich auf Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg. &ldquo;Unklar ist, ob die Auszahlung an Bedingungen gekn&uuml;pft ist&rdquo;, so der Spiegel.<br>\nMit den Worten &ldquo;Die Leistung Milliarden Kapital zu vernichten muss sich ja lohnen! &rdquo; kommentiert @dermaschinist bei Twitter die Pensionsanspr&uuml;che&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/digital\/winterkorn-bei-vw-28-millionen-euro-fuer-winterkorn-,1472406,31892148.html\">Kerstin Prosch in der FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Laut einer Meldung der Bild-Zeitung ist Winterkorn trotz seines R&uuml;cktritts bei der Volkswagen AG weiterhin Vorsitzender der Porsche-Muttergesellschaft Porsche SE (kurz PSE), der Muttergesellschaft der Volkswagen AG, die 51% der VW-Stammaktien halten soll. Winterkorn sei weiterhin Aufsichtsratsvorsitzender bei der Audi AG.<br>\nDass er Aufsichtsratsmitglied beim FC Bayern M&uuml;nchen bleiben will, versteht sich dort von selbst.<br>\nSiehe dazu auch eine aktuelle <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/branchen\/auto\/auto-vw\/vorstaende-weg-vw-porsche-audi-wer-noch-betriebsratsvorsitzende-exgewerkschaftsvorsitzende-journalisten-minister-professoren\/\">Materialsammlung &bdquo;Keineswegs nur VW&ldquo; auf LabourNet<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neue Abgasverordnung: VW unter Einflussnahmeverdacht in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nEin CSU-Abgeordneter im EU-Parlament wollte Kleinbusse vor versch&auml;rften EU-Abgasregeln bewahren. Nun kommt heraus, dass bei dem Antrag anscheinend ein Autohersteller die Feder f&uuml;hrte &ndash; ausgerechnet VW.<br>\nDie Praxis ist in Br&uuml;ssel und Berlin wohlbekannt: Konzerne werben nicht nur mit Hilfe von Lobbyisten f&uuml;r ihre Interessen, sondern schicken Abgeordneten mitunter ganze Gesetzestexte. Etwas &auml;hnliches hat offenbar vor Kurzem auch Volkswagen versucht, wie ein Dokument aus dem Umweltausschuss des Europaparlaments nahe legt.<br>\nDer CSU-Abgeordnete Albert De&szlig; hat offenbar versucht, bestimmte Kleinbusse vor sch&auml;rferen Schadstoffregeln zu bewahren. Dazu reichte er im Umweltausschuss einen Zusatz zur neuen EU-Verordnung zu Autoabgasen ein. Dumm nur: Das Dokument, das SPIEGEL ONLINE vorliegt, stammt m&ouml;glicherweise aus der Feder der Volkswagen-Gruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/eu-abgas-verordnung-gesetzesidee-aus-dem-hause-vw-a-1054386.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Auf Blut gebaut<\/strong><br>\nDer deutsche Volkswagen-Konzern muss sich in Brasilien wegen seiner einstigen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Milit&auml;rdiktatur gerichtlich verantworten. In einer Zivilklage, die diese Woche eingereicht worden ist, wird dem Unternehmen vorgeworfen, in der Zeit der Diktatur (1964 bis 1985) mit den Repressionsbeh&ouml;rden kollaboriert, &ldquo;schwarze Listen&rdquo; missliebiger Arbeiter an sie weitergeleitet und Folter auf dem Werksgel&auml;nde zugelassen zu haben. Die Vorw&uuml;rfe werden von der brasilianischen Wahrheitskommission best&auml;tigt, die von 2011 bis 2014 die Verbrechen der Milit&auml;rdiktatur untersucht hat. Ihr zufolge ist die Sicherheitsabteilung von VW do Brasil in S&atilde;o Paulo von Franz Stangl aufgebaut worden, einem NS-Massenverbrecher, der mehrere NS-Mordanstalten und -Vernichtungslager geleitet hatte. Die Kollaboration von VW mit dem Milit&auml;rregime ist Teil einer allgemeinen bundesdeutschen Zusammenarbeit mit der brasilianischen Diktatur gewesen, die unter den Bundeskanzlern Erhard und Kiesinger begann und unter ihren Nachfolgern Brandt und Schmidt fortgesetzt wurde. Sie verschaffte der bundesdeutschen Wirtschaft die starke Stellung in Brasilien, die sie immer noch innehat. Auf dieser Stellung beruhen die wiederkehrenden Bem&uuml;hungen Berlins um exklusive politische Kooperation &ndash; bis heute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59210\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Milliardenrisiko Endlagerung: Neue Schlupfl&ouml;cher f&uuml;r Atomkonzerne<\/strong><br>\nJahrzehntelang haben die gro&szlig;en Stromkonzerne mit ihren Kernkraftwerken Milliardengewinne gemacht und an ihre Aktion&auml;re ausgesch&uuml;ttet. Krisensicher zur&uuml;ckgelegt wurde das Geld gr&ouml;&szlig;tenteils nicht. Dabei werden in Zukunft etliche Milliarden gebraucht, um die Atommeiler zur&uuml;ckzubauen und die radioaktiven Abf&auml;lle zu entsorgen. Wirtschaftsminister Gabriel will mit einem neuen Gesetz verhindern, dass sich die Atomkonzerne ihrer Verantwortung in Zukunft entziehen k&ouml;nnen. MONITOR zeigt, warum ein Gro&szlig;teil der Kosten am Ende trotzdem beim Steuerzahler h&auml;ngen bleiben k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/videomilliardenrisikoendlagerungneueschlupfloecherfueratomkonzerne100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Keine neuen Atomwaffen in Deutschland<\/strong><br>\nBerlin sollte sich mit den Niederlanden, Italien und der T&uuml;rkei gegen die Stationierung der neuen Bomben in Europa wehren.<br>\nLange war die Modernisierung der US-Atomwaffen in Deutschland angek&uuml;ndigt. Nun beginnen die USA am Atomwaffenstandort B&uuml;chel in der Eifel N&auml;gel mit K&ouml;pfen zu machen: Sie verbessern den Bundeswehr-St&uuml;tzpunkt, um einen Einsatz ihrer Atomwaffen auch k&uuml;nftig weiter zu erm&ouml;glichen&hellip;<br>\nEine Verbesserung der Atomwaffenst&uuml;tzpunkte oder die Stationierung von neuen Atombomben in Europa ist ein gef&auml;hrliches Spiel mit dem Feuer. Sie bergen weiteres Konfliktpotential mit Russland und eskalieren dort, wo Deeskalation und Abr&uuml;stung dringend notwendig w&auml;ren. So hat Russland prompt reagiert und damit gedroht, den Vertrag &uuml;ber nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) zu k&uuml;ndigen. Dies k&ouml;nnte wiederum eine Gegenreaktion der Nato provozieren und eine neue R&uuml;stungsspirale anheizen&hellip;<br>\nAufgrund der Konfrontation zwischen der Nato und Russland verh&auml;lt sich Deutschland in der atomaren Frage ausgesprochen passiv&hellip;<br>\nDie Bundesregierung behauptet nach wie vor, die neuen Atombomben seien ein harmloser Ersatz f&uuml;r die alten. Es sei allein Sache der US-Regierung zu entscheiden, was in Deutschland stationiert werde, so das Ausw&auml;rtige Amt. Kanzlerin Angela Merkel behauptet sogar, die Atombomben seien doch besser in Deutschland aufgehoben als &bdquo;an anderer Stelle&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/keine-neuen-atomwaffen-in-deutschland,29976308,31892272.html\">Xanthe Hall von IPPNW &ndash; Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges in der FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pflegende Angeh&ouml;rige sind h&auml;ufiger depressiv &ndash; DAK-Pflegereport untersucht psychische und physische Belastung<\/strong><br>\nPflege kann krank machen: Rund 20 Prozent aller pflegenden Angeh&ouml;rigen in Deutschland leiden unter einer Depression. Auch Angst- oder Schlafst&ouml;rungen kommen geh&auml;uft vor. Insgesamt leidet etwa die H&auml;lfte aller Pflegepersonen an psychischen Problemen, deutlich mehr als nicht-pflegende Menschen. Das sind zentrale Ergebnisse des aktuellen Pflegereports 2015 der DAK-Gesundheit&hellip;<br>\nPflegende Angeh&ouml;rige werden um zehn Prozent h&auml;ufiger wegen psychischer Leiden behandelt. Bei Depressionen sind es acht Prozent mehr&hellip;<br>\nAuch k&ouml;rperlich sind pflegende Angeh&ouml;rige belastet: Jede sechste Pflegeperson musste 2014 wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen wie R&uuml;ckenschmerzen zum Arzt, bei nicht-pflegenden Personen war nur jeder Zehnte betroffen&hellip;.<br>\nZus&auml;tzlich zur Datenanalyse hat die DAK-Gesundheit eine repr&auml;sentative Forsa-Befragung in Auftrag gegeben. Danach sch&auml;tzt &uuml;ber die H&auml;lfte der pflegenden Angeh&ouml;rigen die eigene Belastung als hoch oder sehr hoch ein. Viele f&uuml;hlen sich manchmal k&ouml;rperlich (50 Prozent), psychisch (68 Prozent) oder zeitlich (71 Prozent) &uuml;berfordert von der Pflege. Sowohl Belastung als auch &Uuml;berforderung steigen an, wenn die gepflegte Person dement ist. Bei jedem dritten Befragten ist das der Fall.<br>\nAus dem Report geht hervor, dass mit rund 90 Prozent meist Frauen die Pflege &uuml;bernehmen. Ein Drittel ist berufst&auml;tig, davon lediglich ein F&uuml;nftel in Vollzeit. Gepflegt werden &uuml;berwiegend Menschen mit Pflegestufe Eins (knapp 50 Prozent). Doch auch die Stufen Zwei (30 Prozent) und Drei (zehn Prozent) sind mit ihrem intensiven Betreuungsbedarf in der h&auml;uslichen Pflege vertreten&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dak.de\/dak\/bundes-themen\/Pflegereport_2015-1701178.html\">DAK<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Betriebsrenten sind als kapitalgedeckte Altersvorsorge gescheitert<\/strong><br>\nAls die rot-gr&uuml;ne Koalition im Jahr 2002 ihre gro&szlig;e Rentenreform auf den Weg brachte und der Einstieg in die kapitalgedeckte Rente erstmals vollzogen war, wurde dies als der gro&szlig;e Wurf gefeiert. Das deutsche Rentensystem sollte nun endlich zukunftssicher sein. Doch schon im Jahr 2006 hatte der inzwischen verstorbene Robert Kurz unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Zeitbombe Betriebsrenten&ldquo; auf folgenden Zusammenhang hingewiesen: &bdquo;Die gesamte Weltwirtschaft schiebt einen Berg von Schulden, faulen Krediten und Abschreibungstiteln vor sich her. Einen wenig beachteten Aspekt bilden die Betriebsrenten der westlichen Konzerne. Entstanden in den l&auml;ngst vergangenen Zeiten der fordistischen Prosperit&auml;t, sind sie zum Risikofaktor des neuen Finanzkapitalismus geworden.&ldquo; Fast zehn Jahre sp&auml;ter ist das Jammern gro&szlig;. Erst jetzt wird offensichtlich, dass die Rentner in Wahrheit in eine Falle gelockt wurden, aus der es kein Entkommen gibt. Die gesetzlich garantierte Rente f&auml;llt und f&auml;llt, aber die private Vorsorge, die die L&uuml;cke schlie&szlig;en sollte, gleicht das nicht aus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gewerkschaftsforum-do.de\/die-betriebsrenten-sind-als-kapitalgedeckte-altersvorsorge-gescheitert\/\">Gewerkschaftsforum Dortmund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Reiches Deutschland &ndash; marode Infrastruktur<\/strong><br>\nDeutschland f&auml;hrt auf Felge. Allein die Kommunen m&uuml;ssten nach einer Berechnung des Bundeswirtschaftsministeriums insgesamt 156 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um ihre &ouml;ffentlichen Einrichtungen, Versorgungsnetze und Verkehrswege auf Vordermann zu bringen. Weiterer Milliarden bedarf es, um Fernstra&szlig;en zu erhalten und auszubauen, Br&uuml;cken und Wasserwege zu sanieren, neue Stromtrassen und ein fl&auml;chendeckendes Breitbandnetz f&uuml;r Telekommunikation zu installieren. Eine vom Bundeswirtschaftsministerium eingesetzte Experten-Kommission unter Leitung des DIW-Pr&auml;sidenten Marcel Fratzscher bezifferte im April den j&auml;hrlichen Investitionsbedarf der &ouml;ffentlichen Hand auf 90 bis 100 Milliarden Euro.<br>\nDer Weg &uuml;ber eine zus&auml;tzliche Kreditaufnahme des Staats ist allerdings durch die Schuldenbremse versperrt. Daher pl&auml;diert die Kommissionsmehrheit f&uuml;r eine neue Variante &ouml;ffentlich-privater Finanzierung: staatliche Infrastrukturgesellschaften sollen privates Geld einsammeln, mit dem &ndash; attraktiv verzinst &ndash; &ouml;ffentliche Infrastrukturprojekte einschlie&szlig;lich des Autobahnbaus finanziert werden&hellip;<br>\nSeitens der IG Metall und anderer Gewerkschaften, die in der Fratzscher-Kommission vertreten waren, gibt es an dem Vorhaben allerdings erhebliche Kritik, die IG -Metall-Vorstandsmitglied Wolfgang Lemb am Mittwoch auf einer Tagung zum &ouml;ffentlichen Investitionsstau erl&auml;uterte. Privatanleger erwarteten Rendite, etwa Maut-Anteile, die dem Staat verloren gingen. Zudem bestehe die Gefahr des Rosinenpickens: Lukrative Projekte w&uuml;rden von Privatinvestoren finanziert, f&uuml;r den weniger rentablen Rest m&uuml;sse der Steuerzahler geradestehen. Zudem k&ouml;nnten Privatanleger die Entscheidung dar&uuml;ber beeinflussen, wo und zu wessen Nutzen &ouml;ffentliche Infrastruktur bereitgestellt wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aktuelle-kommentare\/infrastruktur-in-deutschland-reiches-deutschland---marode-infrastruktur,30085308,31889498.html\">Stefan Sauer in der FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erbschaftssteuer<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schlupfl&ouml;cher gro&szlig; wie Scheunentore: Wie Sch&auml;uble Oligarchen beschenkt<\/strong><br>\nBundestag und Bundesrat werden erstmals &uuml;ber die Reform der Erbschaftsteuer f&uuml;r Firmenerben beraten. FOCUS-Online-Experte Butterwegge meint: Es ist ein Geschenk Sch&auml;ubles an Oligarchen, denn auch nach der gesetzlichen Neuregelung m&uuml;ssen Konzernerben kaum Erbschaftsteuer zahlen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/experten\/butterwegge\/gesetzliche-neuregelung-schlupfloecher-gross-wie-scheunentore-wie-schaeuble-oligarchen-beschenkt_id_4970069.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Neofeudalismus im Finanzmarktkapitalismus<\/strong><br>\nNach der Kritik des Bundesverfassungsgerichts 2014 und den aktuellen &raquo;Korrekturen&laquo; der gro&szlig;en Koalition: Die Steuerprivilegien f&uuml;r Unternehmerfamilien bestehen fort<br>\nSteinreich wird man hierzulande am ehesten durch die massenhafte Ausbeutung fremder Arbeitskraft &ndash; das industriekapitalistische Modell der Reichtumsmehrung im 19. und 20. Jahrhundert &ndash;, durch erfolgreiche Spekulationen an den Finanzm&auml;rkten &ndash; das &raquo;kasinokapitalistische&laquo; Modell der Reichtumsmehrung im sp&auml;ten 20. und im 21. Jahrhundert &ndash; oder durch eine gro&szlig;e Erbschaft &ndash; das feudalgesellschaftliche Modell des Mittelalters, welches derzeit fr&ouml;hliche Urst&auml;nd feiert. Aufgrund der von CDU, CSU, FDP und SPD in zwei unterschiedlichen Koalitionsregierungen gesetzlich fixierten Verschonungsregelungen f&uuml;r Erben von Betriebsverm&ouml;gen verwandelt sich Deutschland wieder in eine &raquo;patrimoniale Gesellschaft&laquo;, wie der franz&ouml;sische &Ouml;konom Thomas Piketty ein Land nennt, in dem die H&ouml;he des &raquo;v&auml;terlichen Erbes&laquo; dar&uuml;ber entscheidet, wer arm und wer reich ist.<br>\nDamit sich diese Form eines Neofeudalismus im Finanzmarktkapitalismus etablieren kann, muss sich der Staat im Erbschafts- bzw. Schenkungsfall zur&uuml;ckhalten und auf eine hohe Besteuerung der Nachkommen verzichten. Regierung, Parlament und Verfassungsgericht haben sich zuletzt sch&uuml;tzend vor die reichsten und m&auml;chtigsten Familien der Bundesrepublik gestellt. W&auml;hrend nicht weniger als 1,64 Millionen Kinder unter 15 Jahren (von 10,65 Millionen Kindern dieser Altersgruppe insgesamt) in landl&auml;ufig &raquo;Hartz-IV-Familien&laquo; genannten SGB-II-Bedarfsgemeinschaften leben, wurden ausgerechnet die Erben der Bahlsens und Burdas, der Haniels und Henkels, der Oetkers und Quandts sowie der Dussmanns, Fielmanns, Rossmanns und Viessmanns, also die reichsten Nachkommen des Landes, mit Steuergeschenken in Milliardenh&ouml;he &uuml;berh&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/09-25\/001.php\">Chrstoph Butterwegge in der jungen Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Lehrst&uuml;ck des Lobbyismus<\/strong><br>\nMitglieder deutscher Unternehmerdynastien, die man in Russland, der Ukraine oder Griechenland als Oligarchen bezeichnen w&uuml;rde, k&ouml;nnen unter bestimmten Voraussetzungen ganze Firmenimperien an ihre Nachfolger &uuml;bertragen, ohne dass diese daf&uuml;r Erbschaft- beziehungsweise Schenkungsteuer entrichten m&uuml;ssten. M&ouml;glich sind eine Regelverschonung von 85 Prozent des Betriebsverm&ouml;gens, wenn die Lohnsumme f&uuml;nf Jahre lang halbwegs konstant gehalten wird, sowie eine optionale Vollverschonung, wenn die Lohnsumme sieben Jahre lang etwa gleich hoch bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Erbschaftsteuer-fuer-Firmenerben\/!5231172\/\">Christoph Butterwegge in der taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie die Welt besser werden soll<\/strong><br>\nGutmenschentum, Selbstverpflichtung, Fluchtvermeidung? Entwicklungshilfe folgt zunehmend den Regeln der Konzerne. [&hellip;]<br>\nDeutschland ist der einzige EU-Staat, der 2015 mehr einnimmt, als er ausgibt. Doch f&uuml;r den Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheiten zahlt er nur 0,41 Prozent der Wirtschaftsleistung &ndash; und liegt damit auf Platz 9 der 29 Industriestaaten. Der Bundestag hat die Entwicklungshilfe k&uuml;rzlich bis 2019 um 8 Milliarden Euro erh&ouml;ht, erf&uuml;llt damit die Selbstverpflichtung aber l&auml;ngst noch nicht. Dabei haben sich j&uuml;ngst in einer Umfrage f&uuml;r die Stiftung Weltbev&ouml;lkerung vier von f&uuml;nf befragten Deutschen daf&uuml;r ausgesprochen, die 0,7-Prozent-Zusage zu erf&uuml;llen. Rund die H&auml;lfte wollte gar, dass Deutschland noch mehr zahlt. [&hellip;]<br>\nZwischen 2010 und 2015 wuchs der britische Entwicklungshaushalt von 13,7 auf fast 19,4 Milliarden US-Dollar. Doch wohin das Geld flie&szlig;t, ist mitnichten ausgemacht. &bdquo;Manche wollen damit den britischen Au&szlig;enhandel und die britische Privatwirtschaft st&auml;rken&ldquo;, sagt der Entwicklungslobbyist Jackson.<br>\nZudem w&uuml;rden Hilfsprojekte inzwischen immer st&auml;rker nach &bdquo;Wirksamkeit&ldquo; beurteilt: &bdquo;Dinge, die sich einfach z&auml;hlen oder messen lassen &ndash; wie viele Schulkinder bekommen ein Essen, wie viele Zelte werden gebaut.&ldquo; Wichtige Kampagnen, etwa f&uuml;r Frauenrechte oder gegen Korruption, h&auml;tten es deshalb trotz gestiegener Etats schwer: &bdquo;Die Wirkung kann enorm sein, ist aber nur schwer messbar.&ldquo;Der private Sektor spielt in der Entwicklungshilfe eine immer wichtigere Rolle, nicht nur in Gro&szlig;britannien. Das ist eine Tendenz, die viele internationale Experten beunruhigt. K&uuml;nftig sollen etwa Auslandsinvestitionen privater Firmen auf die Entwicklungshilfe angerechnet werden. &bdquo;Vor allem Deutschland hat sich in den letzten Jahren daf&uuml;r eingesetzt&ldquo;, berichtet Jackson.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Entwicklungshilfe-durch-Privatwirtschaft\/!5232694\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schullaufbahn: Elternwille versch&auml;rft soziale Schieflage nicht<\/strong><br>\nKinder aus h&ouml;heren sozialen Schichten profitieren nicht<br>\nWenn Eltern nach Ende der Grundschulzeit bestimmen d&uuml;rfen, ob ihr Kind das Gymnasium besucht, versch&auml;rft dies die soziale Ungleichheit nicht. Zu diesem Befund kommen die WZB-Bildungsforscher Stefanie J&auml;hnen und Marcel Helbig nach Auswertung von 13 Reformen der &Uuml;bergangsempfehlung zwischen 1949 und 2009. In Bundesl&auml;ndern, die die verbindliche Grundschulempfehlung durch die Lehrer abgeschafft haben, wechselten wider Erwarten nicht mehr Kinder aus bildungsnahen Elternh&auml;usern auf das Gymnasium. Bisher hatte man angenommen, dass durch die Freigabe des Elternwillens Kinder aus h&ouml;heren sozialen Schichten beim Zugang zum Gymnasium einen Vorteil haben&hellip;<br>\nDass die Freigabe des Elternwillens nicht zu mehr sozialer Ungleichheit f&uuml;hrt, widerspricht bisherigen Erkenntnissen&hellip;<br>\nEinen eindeutigen Effekt wiesen J&auml;hnen und Helbig f&uuml;r die Gymnasialquote nach: Insgesamt gingen mehr Kinder aufs Gymnasium, wenn eine verbindliche Empfehlung abgeschafft wurde, und weniger, wenn sie eingef&uuml;hrt wurde.In Bundesl&auml;ndern, die den Eltern die Entscheidung beim &Uuml;bergang in die Sekundarstufe &uuml;berlassen, besuchen demnach mehr Kinder das Gymnasium. In den meisten Bundesl&auml;ndern gibt es derzeit keine verbindliche &Uuml;bergangsempfehlung der Schule&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wzb.eu\/de\/pressemitteilung\/schullaufbahn-elternwille-verschaerft-soziale-schieflage-nicht\">Wissenschaftszentrum Berlin WZB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Podemos-Revolution<\/strong><br>\nWird demn&auml;chst auch in Madrid eine Linkskoalition regieren? Die Chancen darauf stehen nicht schlecht. Eine Reise ins Innere eines langsamen Umbruchs, am Vorabend der wichtigen Parlamentwahlen von Katalonien.<br>\nSpanien in diesem Sp&auml;tsommer: Das Land k&ouml;nnte der n&auml;chste Dominostein der europ&auml;ischen Austerit&auml;tsfront sein, der f&auml;llt. So &auml;hnlich wie Griechenland, das gerade ein zweites Mal Alexis Tsipras und seine linke Syriza-Partei gew&auml;hlt hat. Aber eben auch nur so &auml;hnlich: Denn Spanien ist nicht Griechenland, das bekommt man sofort mit, wenn man mit den Leuten spricht, mit wem auch immer. Klar, Spanien liegt auch &ouml;konomisch nicht so sehr am Boden wie Griechenland, aber das ist noch der geringste Unterschied, denn mit Arbeitslosenquoten bei knapp 25 Prozent, einem &ouml;konomischen Absturz in vielen St&auml;dten und Regionen, mit einer Auswanderungswelle bei jungen Leuten und vielen Leuten jenseits ihrer Drei&szlig;iger, die weiter bei ihren Eltern wohnen m&uuml;ssen, ist die &ouml;konomische Depression dr&uuml;ckend genug. &bdquo;Nat&uuml;rlich gibt es eine statistische Erholung, Spaniens BIP w&auml;chst wieder ein wenig&ldquo;, sagt Mora. &bdquo;Aber davon sp&uuml;rt niemand etwas. Allein die L&ouml;hne sind um 30 Prozent zur&uuml;ck gegangen&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/misik.at\/2015\/09\/die-podemos-revolution\/\">Robert Misik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Wut der Banker<\/strong><br>\nLetzte Woche entschied sich die Federal Reserve gegen eine Anhebung der Zinss&auml;tze. Das war die richtige Entscheidung. Tats&auml;chlich bin ich einer der Wirtschaftler, die sich fragen, wieso eine Anhebung der Zinsen zum jetzigen Zeitpunkt &uuml;berhaupt in Betracht gezogen wird.<br>\nDoch vielleicht erkl&auml;rt die Reaktion der Finanzindustrie, worum es hier geht. Sehen Sie, die Fed redet viel mit Bankern &ndash; und doch haben die Banker auf diese Entscheidung mit reiner, unverf&auml;lschter Wut reagiert. Das war ein Aha-Erlebnis f&uuml;r alle, die versuchen, die politische &Ouml;konomie der Geldpolitik zu verstehen. Auf einmal macht vieles Sinn, das vorher verwirrend an der Debatte war: Man muss nur dem Geld folgen&hellip;<br>\nTrotzdem ist die Fed wegen ihrer Zinspolitik st&auml;ndiger Kritik ausgesetzt. Warum?<br>\nTats&auml;chlich &auml;ndert sich diese Geschichte dauernd. 2010-2011 stie&szlig;en die Kritiker der Fed d&uuml;stere Warnungen vor der drohenden Inflation aus. Als die Inflation sich dann nicht einstellte, h&auml;tte man ja eine Ver&auml;nderung des Tons erwartet. Stattdessen aber fordern die gleichen Leute, die damals h&ouml;here Zinsen zur Abwendung der Inflation gefordert hatten, noch immer h&ouml;here Zinsen, nur sind jetzt die Gr&uuml;nde andere. Die derzeitige Begr&uuml;ndung ist &ldquo;Finanzstabilit&auml;t&ldquo;, die Behauptung, niedrige Zinsen verursachten Blasen und Crashs.<br>\nUnd dieses neueste Argument f&uuml;r einen Zinsanstiegs mag ja sogar vern&uuml;nftig sein. Aber es ist auff&auml;llig, wie verworren und fragw&uuml;rdig die Argumentation f&uuml;r Zinserh&ouml;hungen geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/09\/21\/opinion\/paul-krugman-the-rage-of-the-bankers.html\">Paul Krugman, NYT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Papst liest US-Politikern die Leviten<\/strong><br>\nFranziskus durfte als erster Papst im US-Kapitol sprechen&hellip;<br>\nDer Papst ist nicht konfrontativ, aber klar in seiner Aussage. Er fordert die Abschaffung der Todesstrafe, einen verst&auml;rkten Kampf gegen den Klimawandel, mehr Einsatz zur Bew&auml;ltigung der weltweiten Fl&uuml;chtlingskrise, die &bdquo;ein seit dem Zweiten Weltkrieg unerreichtes Ausma&szlig; angenommen hat.&ldquo;<br>\nMit sanfter Stimme sagt der Papst dann einen Satz, der noch f&uuml;r Z&uuml;ndstoff im US-Wahlkampf sorgen d&uuml;rfte: Auch auf dem amerikanischen Kontinent gebe es Tausende Menschen, die im Norden ein besseres Leben f&uuml;r sich und ihre Familien suchten: &bdquo;Wir d&uuml;rfen angesichts ihrer Zahl nicht aus der Fassung geraten, sondern m&uuml;ssen sie vielmehr als Menschen ansehen, ihnen ins Gesicht schauen und ihren Geschichten zuh&ouml;ren.&ldquo; Die Politik m&uuml;sse der Versuchung widerstehen, alles auszuschlie&szlig;en, was st&ouml;re&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/rede-in-den-usa--papst-liest-us-politikern-die-leviten-,1472596,31896138.html\">Damir Fras in der FR<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Pope Decries &ldquo;Shameful and Culpable Silence&rdquo; on Arms Sales &ldquo;Drenched in Innocent Blood&rdquo;<\/strong><br>\nPope Francis on Thursday gently scolded Congress on a variety of issues, from immigration to foreign policy, but on one unexpected topic &mdash; the weapons sales that fuel armed conflicts around the world &mdash; he couldn&rsquo;t have been much more blunt.<br>\nHe was speaking about his determination &ldquo;to minimize and, in the long term, to end the many armed conflicts throughout our world,&rdquo; when he said this:<br>\nHere we have to ask ourselves: Why are deadly weapons being sold to those who plan to inflict untold suffering on individuals and society? Sadly, the answer, as we all know, is simply for money: money that is drenched in blood, often innocent blood. In the face of this shameful and culpable silence, it is our duty to confront the problem and to stop the arms trade&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2015\/09\/24\/pope-decries-shameful-culpable-silence-arms-sales-drenched-innocent-blood\">The Intercept<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Jesus, Julia und der gleichberechtigte Imam<\/strong><br>\nOh Mann, Populismus-Amazone Julia Kl&ouml;ckner bl&auml;st zum Halali auf den Islam. Nicht erst seit dieser Woche, aber jetzt erst recht. Man muss sich das mal vorstellen: Ein Imam weigert sich, der frischgebackenen Spitzenkandidatin der rheinland-pf&auml;lzischen CDU die Hand zu reichen. Die Folge ist ein buchst&auml;blich handfester Skandal, den sich kein Wahlkampfmanager h&auml;tte besser ausdenken k&ouml;nnen.<br>\nVorweg m&ouml;chte ich Folgendes festhalten: Es gibt sicherlich gute Gr&uuml;nde, Frau Kl&ouml;ckner den Handschlag zu verweigern &ndash; zum Beispiel, weil man sich nicht f&uuml;r ihren Wahlkampf instrumentalisieren lassen m&ouml;chte &ndash; aber, dass Sie eine Frau ist, geh&ouml;rt nat&uuml;rlich nicht dazu. Nun ist es ja aber keine neue Erkenntnis, dass die Rolle der Frau im religi&ouml;sen Kontext oft noch nicht unserer zivilisierten Zeit angemessen ist. Davon k&ouml;nnen zum Beispiel alle Damen einen Psalm singen, die in der katholischen Kirche ein Weiheamt anstreben. Hier wie da ist der Status der Gleichberechtigung sicherlich bei Weitem noch nicht so, wie es sich Jesus als ausgewiesener Frauen-Versteher gew&uuml;nscht h&auml;tte. Egal in welcher Religion &ndash; die Unterdr&uuml;ckung von Frauen ist zu verurteilen, falsch und muss unterbunden werden.<br>\nIm Fall des Imams mit Handschlag-Aversion liegt der Fall aber etwas komplizierter. Wie man nach ein bisschen googeln erf&auml;hrt und auch dieser Zeitung entnehmen konnte, geben umgekehrt auch strenggl&auml;ubige Muslimas bei der Begr&uuml;&szlig;ung M&auml;nnern nicht die Hand, weil per se eine Ber&uuml;hrung zwischen den Geschlechtern au&szlig;erhalb famili&auml;rer Strukturen nicht erlaubt ist. Insofern ist das Ganze also eine religi&ouml;se Vorschrift, die von M&auml;nnern und Frauen &ndash; nun ja &ndash; gleichberechtigt gelebt wird. Das mag der ein oder andere mittelalterlich, despektierlich oder zumindest unh&ouml;flich finden, hat aber mit Frau Kl&ouml;ckners Ehre als Frau eigentlich herzlich wenig zu tun, oder? Genauso h&auml;tte sie ihm auch ein Mettbr&ouml;tchen mitbringen und sich dann dar&uuml;ber aufregen k&ouml;nnen, dass er nicht beherzt abbei&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.allgemeine-zeitung.de\/vermischtes\/vermischtes\/jesus-julia-und-der-gleichberechtigte-imam_16190282.htm\">Tobias Mann in der Allgemeinen Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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