{"id":27711,"date":"2015-09-28T09:24:47","date_gmt":"2015-09-28T07:24:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711"},"modified":"2015-09-28T10:51:37","modified_gmt":"2015-09-28T08:51:37","slug":"hinweise-des-tages-2468","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB\/AM)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h01\">Oskar Lafontaine: Million&auml;rssteuer einf&uuml;hren &ndash; der Tisch f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge muss von den Reichen gedeckt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h03\">Asylrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h04\">Ramstein: &Uuml;ber tausend Menschen protestieren gegen Drohnenkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h05\">Interview mit Assange &uuml;ber US-Destabilisierungspolitik und Drohnenkriege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h06\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h07\">Deutschlands Milit&auml;reins&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h08\">Wie man den Druck im Kessel erh&ouml;ht, Teil 2: Der Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h09\">&raquo;Frankreich muss mehr Courage zeigen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h10\">&bdquo;Dann ist die Finanzsteuer kaputt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h11\">Juncker-Gate: Wenn es ernst wird, m&uuml;ssen wir l&uuml;gen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h12\">Fl&uuml;chtlinge zweierlei Ma&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h13\">VW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h14\">Der Beschiss mit den Kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h15\">Frieden ist eben schlecht f&uuml;rs Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h16\">Wenn das B&Ouml;SE im Namen des Guten unterwegs ist &ndash; die perfiden Machtspiele der selbsternannten &ldquo;Auserw&auml;hlten&rdquo; in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h17\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h18\">Wohnungsnot zum Semesterstart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h19\">Ein Appell passend zum heutigen Zusammentreffen von Obama und Putin<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Million&auml;rssteuer einf&uuml;hren &ndash; der Tisch f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge muss von den Reichen gedeckt werden<\/strong><br>\n&bdquo;Wir erkennen an, dass Innenminister Boullion in dieser schwierigen Situation eine hervorragende Arbeit leistet. Wichtig ist es jetzt, die Aufnahmebereitschaft der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu f&ouml;rdern. &Uuml;ber die Frage wie viel Menschen willkommen sind, entscheidet keine Regierung, sondern letztendlich die Bev&ouml;lkerung. Die Politik ist gefordert, Ressentiments nach M&ouml;glichkeit nicht aufkommen zu lassen. Daher m&uuml;ssen wir jetzt konkrete Angebote f&uuml;r diejenigen, die arbeitslos sind, zu geringe L&ouml;hne haben oder eine Wohnung suchen schaffen &ndash; sonst droht eine Situation wie Anfang der 90er Jahre, als die Asylbewerber-Heime brannten. Zuwanderung  darf nicht zu Lohndr&uuml;ckerei f&uuml;hren und soziale &Auml;ngste verst&auml;rken. Wenn die Politik dagegen nichts tut, dann werden rechtsextreme Parteien Zulauf haben. Deshalb w&auml;re es das richtige Signal, den Mindestlohn auf mindestens zehn Euro die Stunde anzuheben. Au&szlig;erdem sollte der Hartz-IV-Regelsatz auf 500 Euro im Monat erh&ouml;ht und der soziale Wohnungsbau verst&auml;rkt werden. Das Land mit der st&auml;rksten Wirtschaftskraft in Europa ist dazu in der Lage. Bezahlt werden kann dies durch eine angemessene Besteuerung von Millionen-Einkommen, -Verm&ouml;gen und &ndash;Erbschaften, bei gleichzeitiger Entlastung von Normal- und Geringverdienern. Der Tisch kann schlie&szlig;lich nicht in erster Linie von denen gedeckt werden, die wenig haben. Er muss von denjenigen gedeckt werden, die im Reichtum schwelgen. Die Fluchtursachen d&uuml;rfen dabei nicht aus dem Blick geraten. Waffenexporte und Interventionskriege sind mit verantwortlich f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingsbewegungen und m&uuml;ssen daher umgehend beendet werden. Es ist eine Schande, dass Deutschland im ersten Halbjahr 2015 die Waffenexporte in den Nahen Osten gesteigert hat. V&ouml;llig verkommen ist die Reaktion der US-Regierung auf die Fl&uuml;chtlingswelle in Europa. Die Aussage des Regierungssprechers, es sei ein Problem der Europ&auml;er, ist blanker Zynismus. Die USA haben den Nahen Osten in Brand gesetzt, vor allem in Afghanistan, im Irak, in Libyen und in Syrien. Unter Bombenteppichen w&auml;chst kein Frieden. Die Bundesregierung muss den Mut haben, von der US-Regierung Milliarden-Betr&auml;ge zu fordern, um die Integration der Fl&uuml;chtlinge in Europa mitzufinanzieren. Zudem sind die USA moralisch verpflichtet, entsprechend ihrer Wirtschaftskraft &auml;hnlich viele Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen wie Europa.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/oskar-lafontaine-millionaerssteuer-einfuehren-der-tisch-fuer-die-fluechtlinge-muss-von-den-reic\/\">Oskar Lafontaine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alles so sch&ouml;n bunt hier<\/strong><br>\nSch&ouml;ne M&auml;rchen haben oft ein b&ouml;ses Ende. Ein solches droht auch dem zweiten deutschen Sommerm&auml;rchen, denn die wirklich gef&auml;hrlichen B&ouml;sewichte tarnen sich als Helldeutsche<br>\nAch, war es nicht sch&ouml;n, das &ldquo;neue deutsche Sommerm&auml;rchen?&rdquo; Frenetisch klatschende Empfangskomitees an den Bahnh&ouml;fen, die Bundeskanzlerin endlich einmal total empathisch und mit ihr Deutschlands Wirtschaftsbosse und Verbandsvertreter. Alle sind sie auf der Woge der &ldquo;Willkommenskultur&rdquo; mitgesurft und haben ihr Herz f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ganz weit ge&ouml;ffnet.<br>\nAuch die Medien schwammen routiniert im Mainstream mit, vorneweg die &ldquo;Bild&rdquo;, die bei der Gelegenheit den alten Antifa-Slogan &ldquo;Refugees welcome&rdquo; f&uuml;r sich kaperte. Viel ist seitdem die Rede von dem &ldquo;reichen Deutschland&rdquo;, das so viele Fl&uuml;chtlinge anzieht und mit dem schon deshalb alles in Ordnung sein muss. Endlich k&ouml;nne man wieder stolz sein auf unser Land, hei&szlig;t es. Und wenn Angela Merkel sagt: &ldquo;Wir schaffen das&rdquo;, dann wird das schon stimmen. Der Legende nach ist es ja auch die schiere Willensanstrengung, die Deutschland stets beim Fu&szlig;ball siegen l&auml;sst. Oder sollte das etwa alles nur ein M&auml;rchen gewesen sein?<br>\nWer Fragen stellt, gilt schnell als Spa&szlig;verderber und Schwarzseher<br>\nDie Erfahrung spricht daf&uuml;r, denn von Empathie, Altruismus und Solidarit&auml;t war in der Vergangenheit weder bei Angela Merkel noch bei Deutschlands Wirtschaftsbossen viel zu sp&uuml;ren. Daher k&ouml;nnte man fragen, ob es wirklich um die Fl&uuml;chtlinge geht oder um Deutschland, wenn allenthalben von der N&uuml;tzlichkeit jener Fl&uuml;chtlinge fabuliert wird, die unser Rentensystem retten und den angeblich &ldquo;drohenden Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; aufhalten sollen.<br>\nMan k&ouml;nnte weiter fragen, wer dieses &ldquo;Deutschland&rdquo; eigentlich ist, das angeblich &ndash; zumindest langfristig &ndash; nur Vorteile aus der Zuwanderung zieht. Antworten auf diese Fragen sind gar nicht so schwer zu finden. Doch wer dies versucht, setzt sich leicht dem Verdacht aus, ein Spa&szlig;verderber oder gar ein &ldquo;besorgter B&uuml;rger&rdquo; zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46095\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Freihandel zwingt zur Flucht<\/strong><br>\nWer k&uuml;nftige Fl&uuml;chtlingskrisen vermeiden will, muss TTIP verhindern. Stattdessen ben&ouml;tigt die Welt eine neue Form des Protektionismus.<br>\nDie Fl&uuml;chtlingskrise und das Freihandelsabkommen TTIP scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Aber das ist nur der erste Blick. Der Freihandel l&auml;sst die Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder verarmen und kostet manchmal auch Leben.<br>\nNat&uuml;rlich sind die Zusammenh&auml;nge nicht so platt, dass jede Flucht &ouml;konomische Gr&uuml;nde h&auml;tte. Die Syrer wollen Assad und dem &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; entkommen, sie fliehen vor Fassbomben und Granatsplittern. Aber es sind l&auml;ngst nicht nur Kriegsfl&uuml;chtlinge nach Europa unterwegs. Viele Menschen verlassen ihr Land, weil sie keine Perspektive sehen. (&hellip;)<br>\nUm zun&auml;chst beim Freihandel zu bleiben: TTIP ber&uuml;hrt die Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder zwar nicht direkt, weil es als Abkommen zwischen den USA und Europa konzipiert ist. Doch die Ambitionen reichen weiter. TTIP soll &bdquo;weltweite Ma&szlig;st&auml;be&ldquo; setzen, wie Wirtschaftsminister Gabriel gern betont. F&uuml;r den Handel zwischen den USA und Europa w&uuml;rde n&auml;mlich gar kein Freihandelsabkommen ben&ouml;tigt &ndash; der G&uuml;teraustausch funktioniert l&auml;ngst. Jeden Tag schippern Waren im Wert von 1,8 Milliarden Dollar &uuml;ber den Atlantik.<br>\nAn TTIP wird nur so verbissen gearbeitet, damit es zu einem ideologischen Denkmal f&uuml;r den Freihandel wird. Denn der Widerstand gegen den bedingungslosen Warenverkehr w&auml;chst in den Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern &ndash; zu Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-TTIP-und-Fluechtlinge\/!5232702\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Asylrecht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Menschenrechte kennen keine Obergrenzen<\/strong><br>\n&bdquo;Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch&uuml;tzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.&ldquo; So steht es ganz am Anfang des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland (Art. 1). Das Bundesverfassungsgericht hat zudem in mehreren Entscheidungen ausgef&uuml;hrt, dass die Menschenw&uuml;rde auch f&uuml;r Menschen, die hier Schutz und Sicherheit suchen, nicht zu relativieren ist.<br>\nGenauso verh&auml;lt es sich mit den Menschenrechten: Menschenrechte gelten universell.<br>\nDiese scheinbare Selbstverst&auml;ndlichkeit ger&auml;t in Deutschland angesichts einer steigenden Anzahl von Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Elend fliehen und es &ndash; trotz der Todesfalle Mittelmeer und aufger&uuml;steter Grenzen &ndash; tats&auml;chlich bis nach Europa schaffen, offenbar einmal mehr in Vergessenheit.<br>\nDabei m&uuml;ssen wir uns immer wieder vor Augen f&uuml;hren, dass nur ein Bruchteil der weit &uuml;ber 55 Millionen Menschen &ndash; die H&auml;lfte davon sind Kinder &ndash;, die sich derzeit weltweit auf der Flucht befinden, &uuml;berhaupt in sicheren L&auml;ndern ankommt. Vielen Menschen gelingt die Flucht vor Krieg und Gewalt lediglich innerhalb ihres Herkunftsstaates oder in Nachbarl&auml;nder, wie aktuell &uuml;ber vier Millionen Syrer_innen. In Fl&uuml;chtlingslagern vom Ausma&szlig; deutscher Gro&szlig;st&auml;dte im Libanon, Jordanien und der T&uuml;rkei k&ouml;nnen sie sich kaum noch mit dem N&ouml;tigsten zu versorgen. Die Hilfe der internationalen Gemeinschaft vor Ort versagt: Die UN und ihr Fl&uuml;chtlingswerk waren darauf weder eingestellt noch erhalten sie von den UN-Mitgliedsstaaten &ndash; trotz gegebener Zusagen &ndash; aktuell die n&ouml;tigen finanziellen Mittel. Sie sind zwar dem Krieg entkommen, dem die Welt seit vier Jahren nicht zu begegnen wei&szlig;, leiden jedoch nun in Fl&uuml;chtlingslagern Hunger und wiederum unter Gewalt, werden medizinisch kaum noch versorgt &ndash; von einer Perspektive auf ein anderes, besseres Leben ganz zu schweigen. Das alles f&uuml;hrt zur reinen Notwendigkeit, dass immer mehr Menschen sich mit dem Ziel Nord\/West-Europa aufmachen.<br>\nDie EU hat dabei, als einer der st&auml;rksten Wirtschaftsr&auml;ume des Planeten, die Verpflichtung schlechthin, die selbstgesetzten moralischen, humanit&auml;ren und entwicklungspolitischen Ziele praktisch umzusetzen. Die Charta der Menschenrechte, die UN-Charta sowie die EU-Vertr&auml;ge geben die Leitlinien vor &ndash; kein neuer Grundsatz, kein Kodex muss neu erfunden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/455.menschenrechte-kennen-keine-obergrenzen.html\">Institut Solidarische Moderne<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es ist interessant, dass selbst eine Einrichtung wie das Institut Solidarische Moderne die wirklichen Vorg&auml;nge verschleiert. Im obigen Text hei&szlig;t es. &bdquo;Sie sind zwar dem Krieg entkommen, dem die Welt seit vier Jahren nicht zu begegnen wei&szlig;, &hellip;&ldquo; Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht eine Verschleierung der wirklichen Verh&auml;ltnisse:<br>\nErstens gibt es Kriege nicht erst seit vier Jahren. Der Irakkrieg wurde  auf der Basis einer L&uuml;ge &uuml;ber Saddam Husseins Massenvernichtungsmittel von den USA schon 2003 vom Zaun gebrochen, also vor zw&ouml;lf Jahren.  Auf diesen Akt geht ein gro&szlig;er Teil der Fl&uuml;chtlinge  und auch das Entstehen des &bdquo;Islamischen Staats&ldquo; und seiner Terrorakte zur&uuml;ck. Den Afghanistan-Krieg gab&rsquo;s sogar schon davor. Auch dieser ist f&uuml;r viele Fl&uuml;chtlinge urs&auml;chlich.<br>\nZweitens: Die Verursacher werden im Text des ISM vornehm verschwiegen.<br>\nDrittens: Den Kriegen soll &bdquo;die Welt&ldquo; begegnen. Warum nicht konkreter? Die Kriege m&uuml;ssen von jenen beendet werden, die sie begonnen haben, und jene, die durch allerlei Unterst&uuml;tzung der Kriege, durch Waffenlieferungen und zum Beispiel durch Sanktionen gegen Syrien am Aushungern dieses Volkes beteiligt sind, also auch wir und Europa, k&ouml;nnten und m&uuml;ssten pr&auml;zise genannt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland einfach h&auml;rter machen<\/strong><br>\nDie Kanzlerin und die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder loben sich f&uuml;r einen Kompromiss, der kein Lob verdient. Er ist gleich mehrfach perfide.<br>\nSo ein Wort k&ouml;nnen sich wirklich nur B&uuml;rokraten ausdenken. Kalt, technisch und unpers&ouml;nlich klingt es, aber irgendwie auch pr&auml;zise und scheinbar wahr. Dieses Wort war der Kanzlerin, dem Gr&uuml;nen Winfried Kretschmann und den anderen Ministerpr&auml;sidenten bei ihrem gro&szlig;en Asylkompromiss sehr wichtig, es f&auml;llt gleich mehrfach in ihrem Beschluss. Fehlanreize.<br>\nFehlanreize also gelte es f&uuml;r Asylbewerber tunlichst zu vermeiden, was &uuml;bersetzt bedeutet: Wir m&uuml;ssen Deutschland einfach unfreundlicher und h&auml;rter machen, dann kommen weniger Hilfesuchende zu uns. Dass die CSU und Merkels CDU so denken, ist keine &Uuml;berraschung. Aber auch die Sozialdemokraten und die Gr&uuml;nen stimmen dieser Analyse zu, auch wenn sie das nicht ganz so laut sagen. Das ist der gro&szlig;e Konsens der deutschen Politik, der sich Donnerstagnacht offenbarte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Fluechtlingsgipfel\/!5235820\/\">taz<\/a>\n<p>Dazu: <strong>&ldquo;Ich bin der Kanzlerin dankbar&rdquo;<\/strong><br>\nWinfried Kretschmanns Rede in der aktuellen Stunde des baden-w&uuml;rttembergischen Landtags enthielt mehrere Dankesadressen an Bundeskanzlerin Angela Merkel. &ldquo;Ich bin der Kanzlerin dankbar f&uuml;r ihre klare Haltung und ihre klaren Worte.&rdquo; Es klang fast so, als spr&auml;che Merkels Vizekanzler, Mitglied eines schwarz-gr&uuml;nen Kabinetts. Der 67 Jahre alte Ministerpr&auml;sident schloss sich Merkels Aufforderung, weiterhin ein &ldquo;freundliches Gesicht&rdquo; zu zeigen, auch an, weil sich damit die oppositionelle CDU entwaffnen lie&szlig;. Den Frust der B&uuml;rger &uuml;ber Merkels &Auml;u&szlig;erungen m&uuml;ssen derzeit vor allem die Mandatstr&auml;ger der CDU verkraften.<br>\nDem seit viereinhalb Jahren im S&uuml;dwesten regierenden Kretschmann d&uuml;rfte die vom Wetter her milde Septemberwoche lange in Erinnerung bleiben: Denn in Berlin f&uuml;hrte er am Donnerstag, stellvertretend und federf&uuml;hrend f&uuml;r die von den Gr&uuml;nen mitregierten L&auml;nder, die Verhandlungen auf dem Fl&uuml;chtlingsgipfel der Kanzlerin. Und in Stuttgart attestierte ihm ein Meinungsforschungsinstitut, dass seine gr&uuml;n-rote Koalition gut sechs Monate vor der Landtagswahl bei den B&uuml;rgern keine Mehrheit mehr hat, und zwar wegen der St&auml;rke der AfD und der Schw&auml;che der SPD. Noch im Fr&uuml;hjahr des Jahres waren die Analytiker in Kretschmanns Staatsministerium &uuml;berrascht, wie gut die Umfragewerte waren. Sensationelle Popularit&auml;tswerte f&uuml;r Kretschmann und die Gr&uuml;nen stabil bei 25 Prozent. Die B&uuml;rger honorierten, dass er sein Amt genau so ausgef&uuml;llt hatte, wie sie es w&uuml;nschten: pr&auml;sidial, landesv&auml;terlich, stilsicher, mit katholisch gepr&auml;gten weltanschaulichem Fundament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/ich-bin-der-kanzlerin-dankbar\/ar-AAeKcM2\">msn nachrichten<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Wenn jetzt auch noch die j&uuml;ngste <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/fluechtlingskrise-fast-zwei-drittel-sehen-zusammenhalt-in-der-eu-gefaehrdet-einbussen-fuer-merkel-40264654.html\">Meinungsumfrage des ZDF<\/a> ber&uuml;cksichtigt wird, dann sollte erkennbar sein, dass das Lob f&uuml;r die Kanzlerin durch Kretschmann nicht unbedingt den Verh&auml;ltnissen in Baden-W&uuml;rttemberg geschuldet, sondern Schwarz-Gr&uuml;n auch eine ziemlich realistische Variante f&uuml;r die n&auml;chste Regierungsmehrheit im Bund sein k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Asylrechtsversch&auml;rfung: Scharfer Widerspruch aus der Zivilgesellschaft<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich CDU\/CSU, SPD und Gr&uuml;ne auf weitreichende Ma&szlig;nahmen zur Entrechtung und Ausgrenzung von Fl&uuml;chtlingen geeinigt haben, trifft die geplante Asylrechtsversch&auml;rfung bei Kirchen, Wohlfahrtsverb&auml;nden, Menschenrechtsorganisationen und weiteren mit Fl&uuml;chtlingsarbeit und Asylrecht befassten Akteuren der Zivilgesellschaft auf scharfe Kritik.<br>\nDie Ergebnisse der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der L&auml;nder zur Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik am 24. September 2015 sowie der vorliegende Entwurf eines &bdquo;Asylbeschleunigungsgesetzes&ldquo; werden von zahlreichen Organisationen weitgehend einhellig kritisiert, obwohl ihnen das Bundesinnenministerium f&uuml;r die Stellungnahme eine Frist von unter 30 Stunden gesetzt hatte. PRO ASYL hatten im Vorfeld &ouml;ffentlich massive Kritik an den Versch&auml;rfungspl&auml;nen ge&uuml;bt.<br>\nEine &Uuml;bersicht &uuml;ber vorliegende Stellungnahmen und Kommentare:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/asylrechtsverschaerfung_scharfer_widerspruch_aus_der_zivilgesellschaft\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ramstein: &Uuml;ber tausend Menschen protestieren gegen Drohnenkrieg<\/strong><br>\n&raquo;Langsam verwandelt sich Wut in Widerstand&laquo;, sagte Braun. Aktuelle Diskussionen &uuml;ber R&uuml;stungsexporte und die &raquo;Hauptfluchtursache Krieg&laquo; h&auml;tten in den letzten Tagen einen Mobilisierungsschub gebracht. Die Ramsteiner Demonstration k&ouml;nne aber nur der Auftakt f&uuml;r eine l&auml;ngerfristige Kampagne sein, so Braun, der wie andere Aktivisten auf eine Neuauflage der Friedensbewegung hofft, die in der Bundesrepublik der 1980er Jahre zum Protest gegen Aufr&uuml;stung mehrere hunderttausend Menschen auf Stra&szlig;en und Pl&auml;tzen mobilisiert hatte.<br>\nEtliche Aktive von damals waren auch jetzt wieder dabei und freuten sich &uuml;ber die vielen j&uuml;ngeren Menschen, die mit ihnen Schulter an Schulter zur US-Airbase marschierten&hellip;<br>\nApplaus brandete auf, als Braun ein Gru&szlig;wort des neuen britischen Labour-Chefs Jeremy Corbyn verlas. &raquo;Im Geiste bin ich bei Euch&laquo;, so der langj&auml;hrige Friedensaktivist Corbyn: &raquo;Drohnen sind ein v&ouml;lkerrechtswidriges Teufelszeug und geh&ouml;ren verboten.&laquo; W&auml;hrend in Ramstein offizielle Vertreter der deutschen Labour-Schwesterpartei SPD nicht zu sehen waren, zeigte die Linkspartei Flagge&hellip;.<br>\nEx-SPD-MdB und Nachdenkseiten-Herausgeber Albrecht M&uuml;ller warnte vor &raquo;Stigmatisierung&laquo; und Verd&auml;chtigungen, denen die Friedensbewegung in Teilen der Medien und &Ouml;ffentlichkeit ausgesetzt seien. &raquo;Auf die Anklagebank geh&ouml;ren George W. Bush und andere, die Kriege f&uuml;hren und verantwortlich sind f&uuml;r den Tod und die Verletzung von hunderttausenden&laquo;, so M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/985869.ramstein-ueber-tausend-menschen-protestieren-gegen-drohnenkrieg.html\">Hans-Gerd &Ouml;finger im ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Interview mit Assange &uuml;ber US-Destabilisierungspolitik und Drohnenkriege<\/strong><br>\nRT-Reporter Afschin Rattansi von &bdquo;Going Underground&ldquo; f&uuml;hrte ein Exklusiv-Interview mit dem WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange, der wegen zweifelhaften Vergewaltigungsvorw&uuml;rfen 2012 in die ecuadorische Botschaft in London floh und um politisches Asyl bat. Im Gespr&auml;ch gibt Assange unter anderem Aufschluss &uuml;ber US-amerikanische Destabilisierungsabsichten in Syrien, die bis auf das Jahr 2006 zur&uuml;ckgehen, kl&auml;rte aber auch &uuml;ber dubiose Netzwerke hinter der Suchmaschine Google auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rtdeutsch.com\/32776\/headline\/rt-exklusiv-interview-mit-assange-ueber-us-destabilisierungspolitik-und-drohnenkriege\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gabriel tappt in Putins Falle<\/strong><br>\nZynisch und gef&auml;hrlich: Der Vizekanzler will Russland als Partner in Syrien gewinnen &ndash; und lockt mit einer Aufhebung der Sanktionen.<br>\nNichts gegen Realpolitik. Aber Sigmar Gabriel begeht mehr als nur einen logischen Fehler, wenn er ein Ende der Sanktionen gegen Russland ins Gespr&auml;ch bringt, weil man die Regierung in Moskau als Partner in Syrien brauche. Glaubt der Vizekanzler wirklich, Wladimir Putin w&uuml;rde anders agieren, wenn man ihm dieses Geschenk machte? Nachdem der russische Pr&auml;sident seit mehr als vier Jahren jeden Versuch, das Ausbluten dieses Landes zu stoppen, im UN-Sicherheitsrat blockiert und mit seiner Unterst&uuml;tzung des brutalen Diktators Baschar al-Assad dessen Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung am Laufen gehalten hat?<br>\nDer Konflikt um die Ukraine k&ouml;nne das Verh&auml;ltnis zum Westen nicht so stark belasten, dass Russland in Syrien als Partner ausfalle, argumentiert Gabriel. Das hei&szlig;t zwischen den Zeilen: Die Ukraine ist nicht so wichtig, um nicht zu sagen, sie ist ihm gerade offenbar gleichg&uuml;ltig &ndash; was nicht nur die Ukrainer selbst, sondern mindestens Polen oder Balten vor den Kopf st&ouml;&szlig;t, die selbst die russische Aggression f&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-09\/russland-sanktionen-gabriel-syrien\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Da scheint der Vizekanzler endlich mal einen &bdquo;richtigen Riecher&ldquo; zu besitzen, schon fallen journalistische Heerscharen &uuml;ber ihn her und es wird der Syrien- mit dem Ukraine-Konflikt gegeneinander ausgespielt.<br>\nIst das deutscher Qualit&auml;tsjournalismus?<br>\nVielleicht kommt ja auch mal &bdquo;Die Zeit&ldquo; zu der Erkenntnis, dass diese Sanktionen gegen Russland ihren angeblichen oder tats&auml;chlichen Zweck nicht dienlich sind. Nicht ausgeschlossen ist jedoch, dass es sich auch hierbei um ein Warten auf den Sankt Nimmerleinstag handeln k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auch mit dem Teufel verhandeln<\/strong><br>\nDer Nahost-Experte und Buchautor J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer zeigt in zehn Thesen Wege auf, wie das B&uuml;rgerkriegsland Syrien befriedet werden k&ouml;nnte. Eine Auss&ouml;hnung werde es ohne Assad nicht geben.<br>\nImmer mehr westliche, auch deutsche Politiker wollen den &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; (IS) mit Bomben besiegen. D&uuml;mmer geht&rsquo;s nimmer. Im irakischen Mosul haben sich weniger als 10 000 IS-Terroristen unter 1,5 Millionen Einwohner gemischt. Man m&uuml;sste ganz Mosul &bdquo;plattmachen&ldquo;, um sie auszuschalten. Das w&uuml;rde Hunderttausende Zivilisten t&ouml;ten und neuen Terrorismus z&uuml;chten.<br>\nAuch ausl&auml;ndische Bodentruppen h&auml;tten gegen den im Guerilla-Stil k&auml;mpfenden IS keine Chance. Weil westliche Soldaten, anders als der IS, das Leben lieben. Tausendmal wichtiger w&auml;re es, dass der Westen mithilft, im Irak und in Syrien eine Auss&ouml;hnung der bitter verfeindeten Bev&ouml;lkerungsgruppen zu erreichen. Und Saudi-Arabien und die Golfstaaten zwingt, ihre Unterst&uuml;tzung des Terrorismus durch Geld und Waffen zu beenden&hellip;<br>\nFrieden in Syrien wird es nur mit dem bei seinen Gegnern so verhassten Diktator geben. Denn er hat in den meisten gro&szlig;en St&auml;dten &ndash; dort wo 75 Prozent (!) der Bev&ouml;lkerung leben &ndash; noch immer die Macht. Und er hat weite Teile der Alawiten, Schiiten, Christen sowie der sunnitischen Mittel-und Oberschicht hinter sich. Wer Frieden will, muss nun mal mit den Machthabern verhandeln. So schwer das f&auml;llt. Nat&uuml;rlich m&uuml;sste in diesen Verhandlungen auch Assad tiefgreifende Zugest&auml;ndnisse machen. Nicht nur an die str&auml;flich vernachl&auml;ssigte, verarmte sunnitische Bev&ouml;lkerung der Vorst&auml;dte.<br>\nIch verstehe jeden Syrer, der sagt, das k&ouml;nne er nach allem, was geschehen sei, nicht mittragen. Doch dann geht das Sterben unschuldiger Syrer weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/syrien\/syrien-auch-mit-dem-teufel-verhandeln,24136514,31893196.html\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer in der FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Westliche Luftangriffe in Syrien: V&ouml;lkerrechtlich illegal<\/strong><br>\nBombensicheres Lamentieren:<br>\nFrankreich bombardiert seit heute ISIS-Stellungen in Syrien. Aber ist das eigentlich mit dem V&ouml;lkerrecht vereinbar? Die Bundesregierung informiert: &ldquo;Immer diese Unterstellungen! So einfach ist das leider nicht zu sagen&hellip;&rdquo;<br>\n&ndash; Sharing is caring!<br>\nHintergrund: Die westliche &ldquo;Anti-ISIS-Koalition&rdquo; darf zwar Ziele im Irak bombardieren, weil die irakische Regierung v&ouml;lkerrechtlich um Nothilfe gebeten hat. Syriens Diktator Assad hat dies aber nicht getan, sodass es zB eine Resolution des UN-Sicherheitsrates daf&uuml;r br&auml;uchte. Die gibt es nicht. Das wei&szlig; auch die Bundesregierung und hofft, dass die UN bald mal was beschlie&szlig;t oder Assad h&ouml;flich um Unterst&uuml;tzung bittet. Solange duckt man sich weg und will die Freunde nicht doof darstehen lassen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/vb.573823342629618\/1106537886024825\/?type=2&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschlands Milit&auml;reins&auml;tze<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>BVerfG: Parlamentsvorbehalt<\/strong><br>\nDas BVerfG hat geurteilt, dass es sich zwar um einen grunds&auml;tzlich zustimmungsbed&uuml;rftigen bewaffneten Einsatz und nicht um eine hum&auml;nit&auml;re Operation gehandelt habe, dass aber wegen Gefahr im Verzug eine Zustimmung durch das Parlament in diesem Fall nicht einzuholen war und auch nachtr&auml;glich nicht einzuholen sei, da der Einsatz zu diesem Zeitpunkt schon beendet war und das Parlament ja nur &uuml;ber seine Zustimmung, aber nicht die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Einsatzes entscheidet: &bdquo;Der Bundestag ist auch nicht dazu berufen, &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des exekutiven Handelns verbindlich zu urteilen. Es ist deshalb davon auszugehen, dass einem nachtr&auml;glichen parlamentarischen Beschluss keine Rechtserheblichkeit mehr zukommen kann.&ldquo; Auch wenn der Bundestag seine Zustimmung verweigere, gelte damit die Entscheidung der Exekutive im Vorfeld und damit der Einsatz nicht als rechtswidrig. Zu erinnern ist in diesem Fall daran, dass der Einsatz bewaffneter Fallschirmkr&auml;fte damals zwar angeblich mit der F&uuml;hrung der Aufst&auml;ndischen, nicht aber mit der amtierenden Regierung in Tripolis abgesprochen war, d.h. es handelte sich um eine Souver&auml;nit&auml;tsverletzung und damit einen Akt, der im damaligen Kontext dem im Urteil ausf&uuml;hrlicher diskutierten &bdquo;historische[n] Bild eines Kriegseintritts&ldquo; nahekommt.<br>\nAlarmierend sind im &uuml;brigen noch andere Formulierungen im Urteil des BVerfG. So hei&szlig;t es in Urteil wie in begleitender Pressemitteilung: &bdquo;Der konstitutive wehrverfassungsrechtliche Parlamentsvorbehalt ist nicht auf Eins&auml;tze bewaffneter Streitkr&auml;fte innerhalb von Systemen gegenseitiger kollektiver Sicherheit beschr&auml;nkt, sondern gilt dar&uuml;ber hinaus allgemein f&uuml;r bewaffnete Eins&auml;tze deutscher Soldaten im Ausland.&ldquo; Was meint das Gericht hiermit? Hat es nicht selbst im Widerspruch zum Wortlaut des Grundgesetzes eins bewaffnete Auslandseins&auml;tze unter der Bedingung (und mit der Begr&uuml;ndung) erm&ouml;glicht, dass diese in einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit stattfinden?<br>\nUpdate: Der rechtspolitische Korrespondent der Tageszeitung taz, Christian Rath, geht sogar so weit, das Urteil generell als Freibrief f&uuml;r geheime Operationen der Bundeswehr zu interpretieren: &bdquo;Damit hat Karlsruhe f&uuml;r heimliche Kommandoaktionen der Bundeswehr den Parlamentsvorbehalt faktisch ausgehebelt. Denn solche Aktionen k&ouml;nnen naturgem&auml;&szlig; nicht vorab diskutiert werden. Die neue Einschr&auml;nkung gilt nicht nur f&uuml;r Hilfseins&auml;tze, sondern auch f&uuml;r milit&auml;rische Kommandos. Immer wenn die Bundeswehr schnell und geheim handelt, ist k&uuml;nftig keine Zustimmung des Bundestags mehr n&ouml;tig&ldquo;. Allerdings hat das Gericht auch behauptet, dass &bdquo;die Frage[&hellip;] ob Gefahr im Verzug gegeben war, [&hellip;] verfassungsgerichtlich voll &uuml;berpr&uuml;fbar&ldquo; sei und damit immerhin das Verfassungsgericht nachtr&auml;glich &uuml;ber die &bdquo;Rechtm&auml;&szlig;igkeit&ldquo; eines Einsatzes entscheiden k&ouml;nne. Fast scheint es, als wolle sich das Oberste Gericht in Fragen von Bundeswehreins&auml;tzen an die Stelle des Parlaments setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2015\/09\/24\/bverfg-parlamentsvorbehalt\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Gefahr &ndash; &hellip;und die Bundeswehr kommt sofort<\/strong><br>\nDer wehrverfassungsrechtliche Parlamentsvorbehalt ist nicht auf Eins&auml;tze bewaffneter Streitkr&auml;fte innerhalb von Systemen gegenseitiger kollektiver Sicherheit beschr&auml;nkt, sondern gilt allgemein f&uuml;r bewaffnete Eins&auml;tze deutscher Soldaten im Ausland und unabh&auml;ngig davon, ob diese einen kriegerischen oder kriegs&auml;hnlichen Charakter haben.<br>\nBei Gefahr im Verzug ist die Bundesregierung ausnahmsweise berechtigt, den Einsatz bewaffneter Streitkr&auml;fte vorl&auml;ufig allein zu beschlie&szlig;en. In diesem Fall muss sie das Parlament umgehend mit dem fortdauernden Einsatz befassen und die Streitkr&auml;fte auf Verlangen des Bundestages zur&uuml;ckrufen. Die Voraussetzungen dieser Eilentscheidungsbefugnis der Bundesregierung sind verfassungsgerichtlich voll &uuml;berpr&uuml;fbar.<br>\nIst ein von der Bundesregierung bei Gefahr im Verzug beschlossener Einsatz zum fr&uuml;hestm&ouml;glichen Zeitpunkt einer nachtr&auml;glichen Parlamentsbefassung bereits beendet und eine rechtserhebliche parlamentarische Einflussnahme auf die konkrete Verwendung der Streitkr&auml;fte deshalb nicht mehr m&ouml;glich, verpflichtet der wehrverfassungsrechtliche Parlamentsvorbehalt die Bundesregierung nicht, eine Entscheidung des Deutschen Bundestages &uuml;ber den Einsatz herbeizuf&uuml;hren. Die Bundesregierung muss den Bundestag jedoch unverz&uuml;glich und qualifiziert &uuml;ber den Einsatz unterrichten.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat damit die verfassungsrechtlichen Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r das Mitentscheidungsrecht des Deutschen Bundestages &uuml;ber den Einsatz bewaffneter deutscher Soldaten im Ausland konkretisiert: Der Parlamentsvorbehalt gilt allgemein f&uuml;r den Einsatz bewaffneter Streitkr&auml;fte; eine zus&auml;tzliche milit&auml;rische Erheblichkeitsschwelle muss im Einzelfall nicht &uuml;berschritten sein. Bei Gefahr im Verzug ist die Bundesregierung ausnahmsweise berechtigt, den Einsatz vorl&auml;ufig alleine zu beschlie&szlig;en. Sie muss jedoch zum fr&uuml;hestm&ouml;glichen Zeitpunkt eine Entscheidung des Bundestages &uuml;ber die Fortsetzung des Einsatzes herbeif&uuml;hren. Ist der Einsatz zu diesem Zeitpunkt bereits beendet, muss die Bundesregierung den Bundestag unverz&uuml;glich und qualifiziert &uuml;ber die Grundlagen ihrer Entscheidung und den Verlauf des Einsatzes unterrichten; es besteht jedoch keine Pflicht, nachtr&auml;glich eine Zustimmung des Bundestages einzuholen.<br>\nAnlass f&uuml;r diese Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts war ein von der Fraktion B&Uuml;NDNIS 90 \/DIE GR&Uuml;NEN gestellter Antrag im Organstreitverfahren, der jetzt im Ergebnis ohne Erfolg blieb. Bei der Evakuierung deutscher Staatsangeh&ouml;riger aus Libyen am 26.02.2011 handelte es sich um einen Einsatz bewaffneter Streitkr&auml;fte, der den Parlamentsvorbehalt ausl&ouml;ste, jedoch zum Zeitpunkt fr&uuml;hestm&ouml;glicher Parlamentsbefassung bereits abgeschlossen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rechtslupe.de\/verwaltungsrecht\/gefahr-und-die-bundeswehr-kommt-sofort-399050\">Rechtslupe<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Marineoperation im Mittelmeer<\/strong><br>\nSeenotrettung, Lagebilderstellung oder Anti-Terror-Krieg?<br>\nEU Naval Force Mediterranean (EUNAVFOR MED): Mit bemerkenswerter Geschwindigkeit hat die EU ihre Marinemission zur Migrationsbek&auml;mpfung im Mittelmeer geplant und implementiert.<br>\nVermeintlicher Anlass war die Schiffskatastrophe vor Lampedusa in der Nacht zum 19. April 2015, bei der &uuml;ber 850 Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer ertranken. Schon bei der au&szlig;erordentlichen gemeinsamen Tagung der Au&szlig;en- und der InnenministerInnen in Luxemburg einen Tag sp&auml;ter war die Rede davon, dass die &bdquo;erfolgreiche&ldquo; Operation Atalanta zur Bek&auml;mpfung der Piraterie am Horn von Afrika Vorbild f&uuml;r eine &auml;hnliche Aktion im Mittelmeer sein k&ouml;nnte.[1] Am 23. April schlie&szlig;lich beauftragten die Staats- und Regierungschefs ihre Au&szlig;enbeauftragte, &bdquo;unverz&uuml;glich mit den Vorbereitungen f&uuml;r eine eventuelle&ldquo; Operation im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) zu beginnen.[2]<br>\nBezeichnenderweise stammten die ersten Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine &bdquo;robuste&ldquo; Mission nach dem Vorbild von Atalanta nicht etwa von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, sondern von dem Mann, der ihren Posten bis Dezember 2013 inne hatte: dem heutigen Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re.[3] Ein weiteres Indiz, dass entsprechende Pl&auml;ne l&auml;ngst in der Schublade lagen. Zwei Wochen nach dem Ungl&uuml;ck und noch w&auml;hrend die Operationspl&auml;ne f&uuml;r die neue Mission ausgearbeitet wurden, wurden zwei Schiffe der Bundesmarine, die Fregatte &bdquo;Hessen&ldquo; und der Einsatzgruppenversorger &bdquo;Berlin&ldquo;, aus dem Atalanta-Verband gel&ouml;st und ins Mittelmeer zwischen Italien und Libyen beordert, um dort Fl&uuml;chtlinge in Seenot aufzunehmen. Boote, welche die Fl&uuml;chtlinge aufnehmen k&ouml;nnten, bevor sie in Seenot geraten, schickte keine EU-Regierung. Sie h&auml;tte sich damit dem Vorwurf ausgesetzt, das zu betreiben, was durch die neue EU-Mission bek&auml;mpft werden soll: &bdquo;Menschenschmuggel&ldquo;.[4]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2015\/08\/31\/marineoperation-im-mittelmeer\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie man den Druck im Kessel erh&ouml;ht, Teil 2: Der Mindestlohn<\/strong><br>\nWenn uns schon die Arbeitsmarktdaten nicht den Gefallen tun, den prognostizierten Verlust von fast einer Million Arbeitspl&auml;tze aufgrund der Einf&uuml;hrung eines Mindeststundenlohns von 8,50 Euro anzuzeigen, dann muss man halt die n&auml;chstbeste Gelegenheit nutzen, dieses schreckliche und antimarktwirtschaftliche Instrument aus der Welt zu schaffen. Und was b&ouml;te sich da mehr an als die Fl&uuml;chtlingskrise?<br>\nDer Sachverst&auml;ndigenrat hatte die Zahl der Stellen, die aufgrund der Einf&uuml;hrung des Mindestlohns nicht geschaffen w&uuml;rden, in seinem j&uuml;ngsten Jahresgutachten auf 100 000 Minijobs und 40 000 sozialversicherungspflichtige Stellen gesch&auml;tzt. Und Christoph Schmidt, der Vorsitzende des Sachverst&auml;ndigenrats, hatte im November 2014 keinen Zweifel aufkommen lassen, dass die Mehrheit des Sachverst&auml;ndigenrates wesentlich Schlimmeres erwartete, als er forderte, &bdquo;vorbereitet zu sein, wenn sich seine [des Mindestlohns; Anm. d. Verf.] Effekte so negativ materialisieren, wie einige von uns es bef&uuml;rchten. Dass man dann reagieren muss und ggf. eine Absenkung des Niveaus diskutieren muss oder eine Abschaffung. Man muss bereit sein darauf zu verzichten, wenn es sich deutlich zeigt.&ldquo;<br>\nIfo-Chef Hans-Werner Sinn hatte im April 2014 den Verlust von Arbeitspl&auml;tzen durch die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns sogar auf bis zu 900 000 beziffert. Jetzt macht der &Ouml;konom aus M&uuml;nchen in seiner Kolumne in der Wirtschaftswoche die boomende Wirtschaft f&uuml;r seine Fehleinsch&auml;tzung verantwortlich: &bdquo;Deutschland [befindet] sich derzeit im Boom &hellip; und [sp&uuml;rt] deshalb die Bremswirkungen des Mindestlohns nicht&ldquo;.<br>\nZum Boom-M&auml;rchen haben wir uns auf flassbeck-economics schon hinreichend ge&auml;u&szlig;ert (zuletzt hier), so dass ich das an dieser Stelle nicht wiederholen will. Als Erkl&auml;rung, warum der Mindestlohn nicht tausende Stellen vernichtet hat, taugt es jedenfalls schlecht. Doch nun schreibt Hans-Werner Sinn (in besagtem Beitrag), dass der Mindestlohn der Integration der Fl&uuml;chtlinge auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Wege st&uuml;nde: &bdquo;Um die neuen Arbeitskr&auml;fte in den regul&auml;ren Arbeitsmarkt zu integrieren, wird man den gesetzlichen Mindestlohn senken m&uuml;ssen, denn mehr Besch&auml;ftigung f&uuml;r gering Qualifizierte gibt es unter sonst gleichen Bedingungen nur zu niedrigerem Lohn. Nur bei einem niedrigeren Lohn rutschen arbeitsintensive Gesch&auml;ftsmodelle &uuml;ber die Rentabilit&auml;tsschwelle und finden sich Unternehmer, die bereit sind, daf&uuml;r ihr Geld einzusetzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wie-man-den-druck-im-kessel-erhoeht-teil-2-der-mindestlohn\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Nachtrag zum Mindestlohn f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/nachtrag-zum-mindestlohn-fuer-fluechtlinge\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Wie man den Druck im Kessel erh&ouml;ht, Teil 1: Die Salafisten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wie-man-den-druck-im-kessel-erhoeht-teil-1-die-salafisten\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p>\n<p><em>Wie zur Best&auml;tigung von Friederike Spiecker siehe hier:<\/em><\/p>\n<p><strong>Volkswirte sehen Arbeitslosigkeit nicht weiter sinken<\/strong><br>\nDer Arbeitsmarkt in Deutschland entwickelt sich seit mehreren Jahren sehr stabil; die Arbeitslosenquote ging trotz aller Krisen stetig zur&uuml;ck. Volkswirte gro&szlig;er deutscher Banken warnen davor, dass sich das bereits im n&auml;chsten Jahr &auml;ndern k&ouml;nnte.<br>\nDie Zeiten stagnierender oder sogar sinkender Arbeitslosigkeit in Deutschland gehen nach Einsch&auml;tzung von Volkswirten gro&szlig;er Geldinstitute allm&auml;hlich zu Ende. Zwar zeichne sich bis zum Jahresende noch eine stabile Arbeitsmarktlage ab, wie sie auch die Augustmeldung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) dokumentiert. F&uuml;r 2016 rechnen viele Wirtschaftsexperten aber bereits mit leicht steigenden Arbeitslosenzahlen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hervor.<br>\nDie befragten Fachleute f&uuml;hren die erwartete Entwicklung vor allem auf den anhaltend starken Zustrom von Fl&uuml;chtlingen zur&uuml;ck. Auch der Volkswagen-Skandal rund um die Manipulation von Abgasmessungen k&ouml;nnte den Arbeitsmarkt treffen, meinen einzelne Volkswirte. (&hellip;)<br>\nIn der Summe hat das die meisten Volkswirte der gro&szlig;en deutschen Geldh&auml;user dennoch dazu bewogen, ihre Arbeitsmarktprognosen f&uuml;r 2015 bereits zu korrigieren. Zwar erwarten sie im Ergebnis des laufenden Jahrs zun&auml;chst weiterhin einen R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit, allerdings werde sich die Kurve abflachen: Statt eines Minus von 100.000 bis 110.000 arbeitslos Gemeldeten gegen&uuml;ber dem Jahr 2014 erwarten einige nun im Schnitt nur noch ein Minus von rund 90.000. F&uuml;r 2016 veranschlagen die Volkswirte dann einen Anstieg der Erwerbslosenzahlen zwischen 70.000 und 100.000. Lediglich Michael Holstein von der DZ-Bank geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt 2016 wie zuvor unver&auml;ndert bei 2,8 Millionen liegen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Volkswirte-sehen-Arbeitslosigkeit-nicht-weiter-sinken-2826788.html\">heise online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Erst vor wenigen Tagen hat die zust&auml;ndige Bundesministerin Nahles sich <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-nahles-rechnet-mit-mehr-arbeitslosen-2016-a-1053827.html\">&auml;hnlich ge&auml;u&szlig;ert<\/a> und f&uuml;r 2016 mehr Arbeitslose prognostiziert. Begr&uuml;ndet hat sie ihre Prognose mit dem Fl&uuml;chtlingsandrang.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Frankreich muss mehr Courage zeigen&laquo;<\/strong><br>\nNach der &uuml;berraschend deutlichen Wiederwahl von Alexis Tsipras und Syriza diskutiert Thomas Piketty, der seit kurzem auch als wirtschaftspolitischer Berater der spanischen Protestpartei Podemos und deren Spitzenkandidaten Pablo Iglesias t&auml;tig ist, die Notwendigkeit vermehrter Aktivit&auml;ten seitens der europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs in der Frage der Restrukturierung der griechischen Schulden.<br>\nVor allem der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande &ndash; so der bekannte Wirtschaftswissenschaftler &ndash; &raquo;muss mehr Mut zeigen&laquo; bei der Errichtung eines Eurozonen-Parlaments, das realistischere Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Schuldenrestrukturierung unterbreiten k&ouml;nnte.<br>\nDas hier dokumentierte Interview erschien am 21.9.2015 in der Online-Publikation The Conversation. Im Oktober-Heft von Sozialismus erscheint unter dem Titel &raquo;Die europ&auml;ischen Institutionen demokratisieren!&laquo; ein ausf&uuml;hrliches Gespr&auml;ch &uuml;ber die Austerit&auml;tspolitik der europ&auml;ischen Institutionen und deren notwendiger Reform, das Pablo Iglesias mit Thomas Piketty gef&uuml;hrt hat.<br>\nTsipras Sieg war f&uuml;r viele eine &Uuml;berraschung. Was hat sich dadurch f&uuml;r Griechenland ger&auml;ndert?<br>\nPiketty: Eigentlich sollte man jetzt eine gewisse Stabilit&auml;t f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre erwarten k&ouml;nnen. Aber in erster Linie m&uuml;ssen Griechenland und Europa schnell die verlorene Zeit aufzuholen. Bis jetzt weigert sich Europa hartn&auml;ckig, ernsthaft &uuml;ber die Umstrukturierung von Griechenlands Schulden zu sprechen. Das war schon die Ursache des Scheiterns der Regierung der Rechten im letzten Dezember.<br>\nEuropa hat in der Tat angedeutet, die Schulden zu &uuml;berdenken, sobald es die Griechen schaffen, ihr Budget auszugleichen und einen kleinen &Uuml;berschuss im Prim&auml;rhaushalt zu erzielen &ndash; was bedeutet, die Einnahmen &uuml;bertreffen die &ouml;ffentlichen Ausgaben. Aber als die Griechen im Dezember 2014 um Hilfe nachgefragt hatten, sagte Europa &raquo;nein&laquo;. Das machte dann letztlich den Weg frei f&uuml;r Alexis Tsipras.<br>\nDiese Situation h&auml;lt an. Zwischen Januar und Juli 2015 weigerte sich Europa, die Gespr&auml;che hierzu wieder aufzunehmen. Jetzt ist es September, und das neue Hilfspaket, das im Sommer diskutiert worden ist, hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Verhandlungen &uuml;ber die Schulden wieder verschoben worden sind. Wenn Europa auf einer R&uuml;ckzahlung besteht, wird es neue Krisen geben &ndash; das Problem kann so nicht gel&ouml;st werden.<br>\nWarum muss sich der Dialog zwischen Europa und Griechenland &auml;ndern?<br>\nEuropa hat noch andere Probleme zu bew&auml;ltigen, wie die Migrationskrise und die wirtschaftliche Situation insgesamt. Europa, und damit Deutschland und Frankreich, kann nicht in einem permanenten Zustand der Krise &uuml;berleben. Die Europ&auml;er m&uuml;ssen ihre Position neu justieren. Und damit das geschieht, muss Frankreich mehr Mut an den Tag legen &ndash; wie auch andere L&auml;nder. Vielleicht &auml;ndern die Wahlen in Spanien im Dezember dann die Dinge. All diese Einzelfaktoren k&ouml;nnen in ihrer Kombination die politische Mehrheit in Europa beeinflussen, wenn es um die griechische Frage geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/frankreich-muss-mehr-courage-zeigen\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Dann ist die Finanzsteuer kaputt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung unterst&uuml;tzt weitreichende Ausnahmen f&uuml;r die geplante Finanztransaktionssteuer. Das emp&ouml;rt die Gr&uuml;nen.<br>\nDie Bundesregierung unterst&uuml;tzt weitreichende Ausnahmen bei der geplanten Finanztransaktionssteuer. Das geht aus internen EU-Papieren hervor, &uuml;ber die zun&auml;chst die S&uuml;ddeutsche Zeitung berichtet hatte und die auch der taz vorliegen. In einem warnt Deutschland zusammen mit Belgien, Spanien und Portugal vor Auswirkungen der Steuer auf die Realwirtschaft und schl&auml;gt vor, Unternehmen auszunehmen, bei denen Finanzgesch&auml;fte nur einen begrenzten Umfang haben.<br>\nZum anderen soll gepr&uuml;ft werden, wie &bdquo;negative Auswirkungen der Finanztransaktionssteuer auf Pensionspl&auml;ne verhindert&ldquo; werden k&ouml;nnen. Vorgeschlagen wird private Rentenversicherungen, Pensionsfonds und Lebensversicherungen von der Steuer zu befreien. &Uuml;ber die Steuer, die auf die meisten Finanzprodukte erhoben werden soll, verhandeln derzeit elf EU-Staaten miteinander. (&hellip;)<br>\nOb die KundInnen von Lebensversicherungen und privaten Rentenversicherungen aber tats&auml;chlich davon besser dran w&auml;ren, wenn diese Produkte von der Finanztransaktionssteuer ausgenommen w&uuml;rden, ist allerdings umstritten. Im Papier der EU wird n&auml;mlich auch erl&auml;utert, dass sie nur bei jenen Fonds und Versicherungen ins Gewicht f&auml;llt, die ihr Portfolio h&auml;ufig umschichten. Doch dabei fallen meist auch hohe Geb&uuml;hren an, die auf die KundInnen umgelegt w&uuml;rden, sagt Giegold. &bdquo;Wenn dieses Modell durch die Finanzsteuer nicht mehr attraktiv w&auml;re, w&uuml;rden die Kunden von der Einf&uuml;hrung sogar profitieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Finanztransaktionssteuer-light\/!5232970\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Juncker-Gate: Wenn es ernst wird, m&uuml;ssen wir l&uuml;gen?<\/strong><br>\nErkl&auml;rung des Europaabgeordneten Fabio De Masi (DIE LINKE.) zur Berichterstattung von SPIEGEL Online zu mutma&szlig;lichen Falschaussagen des EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jean-Claude Juncker gegen&uuml;ber De Masi bzw. dem Sonderausschuss zu Steuervorbescheiden sowie Ma&szlig;nahmen &auml;hnlicher Art oder Wirkung (TAXE) des Europ&auml;ischen Parlaments, der nach den Luxemburg Leaks eingerichtet wurde.<br>\nDemnach wurde eine Seite aus dem Bericht des damaligen Abgeordneten und sp&auml;teren Wirtschaftsministers Luxemburgs, Jeannot Kreck&eacute;, zur Luxemburger Steuerpraxis entfernt, da die dortigen Ausf&uuml;hrungen zu Tax Rulings als zu heikel empfunden wurden und Juncker wurde diese Seite neben dem Luxemburger Sozialdemokraten Lucien Lux 1997 sowie k&uuml;rzlich ein weiteres Mal durch Kreck&eacute; &uuml;bergeben. Fabio De Masi, Schattenberichterstatter der Linksfraktion GUE\/NGL in TAXE, f&uuml;hrt hierzu aus:<br>\n&ldquo;Juncker kann sich nicht mehr wegducken. Wenn Herr Kreck&eacute; die Wahrheit sagt, hat Herr Juncker meine Frage zu der geheimen Seite des Kreck&eacute;-Berichts im Parlament wahrheitswidrig beantwortet. Er hat behauptet, von der Seite erst 2014 durch ein Interview Kreck&eacute;s erfahren zu haben und nicht &uuml;ber die Seite zu verf&uuml;gen. Das ist schon deshalb unglaubw&uuml;rdig, weil Herr Kreck&eacute; bereits in diesem Interview mit der Journalistin V&eacute;ronique Poujol bzw. dem Luxemburger Radiosender 100,7 erkl&auml;rte, Herrn Juncker die Seite &uuml;bermittelt zu haben und Herr Juncker im Ausschuss ausf&uuml;hrte, er habe sich am Vortag mit Herrn Kreck&eacute; &uuml;ber den Vorgang verst&auml;ndigt.<br>\nHerr Kreck&eacute; hat in einer Antwort auf ein Schreiben von mir am vergangenen Donnerstag seine Aussagen best&auml;tigt, wonach er Juncker die Seite 1997 sowie erneut &lsquo;k&uuml;rzlich&rsquo; &uuml;bergeben und auch mit ihm besprochen habe. Er hat hiernach mir gegen&uuml;ber erkl&auml;rt, es handele sich um eine nicht-redigierte Antwort. Am Freitag schob er eine Erkl&auml;rung nach, in der er den Zeitpunkt der zweiten &Uuml;bergabe auf den 17. September 2015 datierte &ndash; nach der TAXE-Anh&ouml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/9957.juncker-gate-wenn-es-ernst-wird-muessen-wir-luegen.html\">Die Linke. im Europaparlament<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge zweierlei Ma&szlig;<\/strong><br>\nWas haben LuxLeaks und Syrien gemeinsam? In beiden F&auml;llen geht es um Fl&uuml;chtlinge. Die einen fl&uuml;chten vor der Steuer, die anderen vor Krieg und Elend. Der PR-Manager Stefan Sengl hat nun beides verkn&uuml;pft. Er wunderte sich auf Twitter, warum Europa einer Steuerflucht von einer Billion Euro teilnahmslos zusieht, aber die Fl&uuml;chtlingswelle (auch) wegen der damit verbundenen Aufwendungen kritisiert.<br>\nEin interessanter Gedanke, immerhin stand nun Jean-Claude Juncker als ehemaliger luxemburgischer Regierungschef dem Europaparlament wegen Steuerdumpings Rede und Antwort. Sinngem&auml;&szlig; erkl&auml;rte er, dass dies seinerzeit fast alle EU-L&auml;nder machten. Das ist richtig, Karl-Heinz Grasser war (nicht nur als Finanzminister) ein gl&uuml;hender Verfechter des &ldquo;Steuer-Wettbewerbs&rdquo; in der EU.<br>\nTatsache bleibt nun, dass die Kosten der Fl&uuml;chtlinge in &Ouml;sterreich ziemlich genau ein Promille jener Summe ausmachen, mit der Gro&szlig;konzerne und Superreiche vor dem Fiskus fl&uuml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/meinungen\/leitartikel\/775103_Fluechtlinge-zweierlei-Mass.html\">Wiener Zeitung.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und wie sind die Relationen &ndash; Kosten der Fl&uuml;chtlinge in Deutschland im Vergleich zur Summe von Gro&szlig;konzernen und Superreichen, die vor dem Fiskus &bdquo;auf der Flucht sind&ldquo; &ndash; hierzulande? 2010 wurde die j&auml;hrliche Summe vom damaligen Vorsitzenden der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, Herrn Ondracek, auf 30 Milliarden Euro <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuerhinterziehung-in-deutschland-das-grosse-milliarden-raetsel-1.261318\">gesch&auml;tzt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>VW<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Manipulierte Abgasanlagen: VW soll schon vor Jahren gewarnt worden sein<\/strong><br>\nAn ein Versehen kann nun keiner mehr glauben: Zeitungsberichten zufolge ist Volkswagen schon vor Jahren &uuml;ber Abgas-Manipulationen informiert worden &ndash; von einem eigenen Techniker und dem Zulieferer Bosch.<br>\nDer neue Chef Matthias M&uuml;ller muss bei Volkswagen offenbar tief in alten Akten w&uuml;hlen: Ein VW-Techniker hat laut &ldquo;Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung&rdquo; (FAS) bereits 2011 vor illegalen Praktiken im Zusammenhang mit den Abgaswerten gewarnt. Die Zeitung beruft sich dabei auf Aufsichtsratskreise und die interne Revision des Konzerns. Dem Aufsichtsrat sei von der Revision nun &uuml;ber die Warnung berichtet worden. Dabei sei nicht gekl&auml;rt worden, warum sie damals folgenlos blieb und wer alles davon wusste.<br>\nVon au&szlig;erhalb des Konzerns k&ouml;nnte VW sogar noch fr&uuml;her gewarnt worden sein: Bereits im Jahr 2007 habe der Autozulieferer Bosch den VW-Konzern in einem Schreiben vor der illegalen Verwendung seiner Technik zur Abgasnachbehandlung gewarnt, schreibt die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Volkswagen hatte eine verbotene Software in seine Dieselmotoren eingebaut, um die Abgaswerte auf dem Pr&uuml;fstand niedrig zu halten. Laut &ldquo;BamS&rdquo; hatte Bosch die Software nur zu Testzwecken an den Konzern geliefert und auch mitgeteilt, dass der geplante Einsatz gesetzeswidrig sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vw-wusste-in-abgas-affaere-schon-frueh-bescheid-a-1054926.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bitte sehen Sie dazu erneut den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27690#h04\">&bdquo;Monitor&ldquo;-Beitrag<\/a> oder: Inzwischen ist der Beitrag auch nachlesbar: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/volkswagen-106.html\">VW-Manipulationen: Abgas-Skandal mit Ansage<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p>Dazu: <strong>Was wusste Winterkorn?<\/strong><br>\nAngeblich warnte Volkswagen-Mitarbeiter schon 2011 vor Rechtsversto&szlig;<br>\nDer Skandal um gef&auml;lschte Abgaswerte von Dieselautos der Volkswagen AG k&ouml;nnte gravierende Folgen haben. Die Aufsichtsorgane des Unternehmens rechnen inzwischen offenbar mit dem Schlimmsten. Nach Informationen der F.A.S. hat das Kontrollgremium des Unternehmens am Freitag nach einer Aufsichtsratssitzung eine eigene Pr&uuml;fung angeordnet. Die amerikanische Gro&szlig;kanzlei Jones &amp; Day wurde beauftragt, zu kl&auml;ren, wer intern Verantwortung f&uuml;r die schweren Verfehlungen tr&auml;gt. Offiziell best&auml;tigen wollte das der Konzern am Samstag nicht. Es gebe noch keine Vertr&auml;ge, hie&szlig; es.<br>\nHintergrund sind Erkenntnisse der amerikanischen Umweltschutzbeh&ouml;rde, wonach VW offizielle Abgasmessungen von Dieselmotoren manipuliert hat. Das Unternehmen hat das zugegeben. Laut Volkswagen wurde weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine manipulative Software eingebaut. In Deutschland sollen 2,8 Millionen Autos betroffen sein. Infolgedessen war Konzernchef Martin Winterkorn am Mittwoch zur&uuml;ckgetreten. Am Freitag ernannte der Aufsichtsrat den bisherigen Porsche-Chef Matthias M&uuml;ller zum neuen Vorstandsvorsitzenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/e-paper\/?GETS=pcp;faz-net;pcc;epaper.navitab#FAS\/2015-09-27\/1\/6641911\">F.A.Z. E-Paper<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Das ist unanst&auml;ndig&rdquo; Berlin blockiert neue EU-Abgastests<\/strong><br>\nIm Zeichen des Abgasskandals bei VW sollte die Bundesregierung eigentlich neue Tests in der EU vorantreiben. Doch Berlin steht auf der Bremse. Laut einem Papier der zust&auml;ndigen Arbeitsgruppe will sich die m&auml;chtige deutsche Autolobby Schlupfl&ouml;cher sichern.<br>\nDie deutsche Bundesregierung schickt in Zeiten der Abgasaff&auml;re bei Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Autobauer die falschen Signale an die europ&auml;ischen Partner. Demnach versucht Berlin trotz des Skandals, die Einf&uuml;hrung eines neuen, realistischeren Abgastests durch die EU zu verz&ouml;gern.<br>\nWie die &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; unter Berufung auf ein internes Positionspapier berichtet, will Deutschland erreichen, dass der neue Testmodus nicht wie geplant Ende 2017, sondern erst 2021 eingef&uuml;hrt wird. Zudem wolle die Bundesregierung viele der bestehenden Schlupfl&ouml;cher erhalten, berichtet die Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Berlin-blockiert-neue-EU-Abgastests-article16019376.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Also alles wie gehabt, die Automobillobby diktiert die Politik der Bundesregierung. Vielleicht sollte man die VW-Aff&auml;re auch einmal unter diesem Gesichtspunkt sehen: Wenn eine Branche jahrzehntelang die Politik nach ihrer Pfeife tanzen l&auml;sst, dann ist es doch auch kein Wunder, dass sie die Politik und ihre Vorgaben nicht mehr ernst nimmt und im Zweifel meint, &uuml;ber den Gesetzen zu stehen. So mancher Manager hat daher offenbar Probleme damit, zu unterscheiden, was legaler Betrug und was illegaler Betrug ist. Wenn man die Gesetze de facto selbst in die Hand nimmt, hat man nun einmal vor diesen Gesetzen auch keinen Respekt mehr. Und dies gilt nicht nur f&uuml;r die Automobilbranche &ndash; in der Finanzbranche gibt es ganz &auml;hnliche Allmachtsphantasien.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Beschiss mit den Kosten<\/strong><br>\nDer ganz legale Betrug mit den Lebensversicherungen<br>\nEine diffuse Ahnung vom Kosten-Beschiss der Lebensversicherer haben wir wohl alle. Ganz gleich, ob wir mit Freunden auf der Weihnachtsfeier des Sportvereins tratschen oder mit Fremden auf einer Zugfahrt ins Gespr&auml;ch kommen: Die meisten von uns sind der Ansicht, dass Allianz, Ergo &amp; Co. in ihren Glaspal&auml;sten &ldquo;so richtig Geld scheffeln&rdquo;, dass sie unsere Kundengelder f&uuml;r teure Dienstwagen verbraten, fette Boni kassieren. Oder dass sie es auf teuren Kreuzfahrttrips, die erfolgreichen Versicherungsverk&auml;ufern als Belohnung winken, so richtig krachen lassen. Schulterzuckend kreiden wir dies der Branche an. Doch das Ausma&szlig;, in dem jeder von uns das Ganze mit seinen Pr&auml;mien finanziert, kennen wohl nur die wenigsten.<br>\nAuch die Auswirkungen des Kosten-Beschisses, der gro&szlig;e Teile der Versicherungspr&auml;mien auf Nimmerwiedersehen verschwinden l&auml;sst wollen nur wenige wahrhaben. Getrieben von einer kindlichen Hoffnung vermuten sie, dass am Ende doch alles gut wird, dass wie in der Dreigroschenoper &ldquo;des K&ouml;nigs reitender Bote&rdquo; auftaucht und f&uuml;r eine gute Verzinsung und eine tolle Ablaufleistung der privaten Altersversorgung sorgt.<br>\nDoch leider sind wir nicht im Theater, sondern im realen Leben. Und die Wahrheit, die alle Versicherten einholen wird, ist grausam. Es ist die Logik von Unternehmen, die enorme Kosten produzieren und die genug &ldquo;Dumme&rdquo; gefunden haben, die daf&uuml;r klaglos aufkommen: die Versicherten. Die kennen weder Details noch Ausma&szlig; des Kosten-Beschisses. Aber, ehrlich gesagt, so genau will man das ja auch gar nicht wissen. Dieses ungute Gef&uuml;hl eint Millionen Deutsche, und gleichzeitig wird es tapfer verdr&auml;ngt. Wer ist schon gerne Opfer?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46079\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Frieden ist eben schlecht f&uuml;rs Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nDie ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Murray und McGovern &uuml;ber Whistleblower, Einfluss von Geheimdiensten auf politische Entscheidungen und Drohnenkriege<br>\nRay McGovern (75) und Elizabeth Murray (55) haben jeweils fast drei&szlig;ig Jahre als hochrangige Analysten bei der CIA und anderen US-amerikanischen Sicherheitsdiensten gearbeitet. Murray war Offizierin im National Intelligence Council und auf den Nahen und Mittleren Osten spezialisiert. McGovern war als Mitarbeiter der CIA unter sieben US-Pr&auml;sidenten f&uuml;r die morgendliche Berichterstattung im Wei&szlig;en Haus zust&auml;ndig und auf die Sowjetunion spezialisiert; davor war er im US-Konsulat in M&uuml;nchen Verbindungsmann zum BND.<br>\nBeide sind nun als Mitglieder der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) in der US-Friedens- und B&uuml;rgerrechtsbewegung aktiv. Sie geh&ouml;ren zum engen Kreis der Unterst&uuml;tzer von Edward Snowden und anderen Whistleblowern in den USA. Eine Aufnahme des Interviews finden Sie beim Video-Portal weltnetz.tv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46092\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wenn das B&Ouml;SE im Namen des Guten unterwegs ist &ndash; die perfiden Machtspiele der selbsternannten &ldquo;Auserw&auml;hlten&rdquo; in der Ukraine<\/strong><br>\nDie Ukraine &ndash; in den H&auml;nden von &ldquo;international anerkannten und gefeierten&rdquo; Berufsverbrechern<br>\nWer ist eigentlich Victor Pinchuk und welche Rollen spielen er und seine &ldquo;Freunde&rdquo; im Ukraine-Konflikt.<br>\nGehen wir mal einige Jahre zur&uuml;ck und schauen uns die Seite der Victor Pinchuk Foundation an. Da sto&szlig;en wir auf interessante Berichte. Aber vorher eine kurze Vorstellung des Herrn Pinchuk.<br>\nPinchuk ist ukrainischer Multimilliard&auml;r und Oligarch, er gilt als zweit-reichste Mann der Ukraine. Pinchuk hat ein Verm&ouml;gen von 3,2 Milliarden Dollar und besitzt den Pipeliner&ouml;hren-Hersteller Interpipe. Au&szlig;erdem geh&ouml;rt ihm die Investment-Firma Eastone Group. Pintschuk hat zwischen 2009 und 2013 die US-Stiftung Clinton Foundation mit insgesamt 8,6 Millionen Dollar unterst&uuml;tzt, berichtet das Wall Street Journal. Clinton war zu dieser Zeit US-Au&szlig;enministerin. Einen Interessenkonflikt sah die m&ouml;gliche Pr&auml;sidentschaftskandidatin allerdings nicht. (&hellip;)<br>\nDie ukrainische Br&uuml;cke in den Westens namens &ldquo;Pinchuk&rdquo; und sein Netzwerk<br>\nUm seine Verbindungen mit den Vereinigten Staaten und dem Westen weiter zu st&auml;rken, startete Pintschuk die Yalta European Strategy (YES), &ldquo;die gr&ouml;&szlig;te soziale Institution der &ouml;ffentlichen Diplomatie in Osteuropa&rdquo;, deren offizielles Ziel ist, &bdquo;der Ukraine zu helfen, sich in ein modernes, demokratisches und wirtschaftlich leistungsf&auml;higes Land zu verwandeln&ldquo;. Dank des gro&szlig;en finanziellen R&uuml;ckhaltes von Pintschuk, ist die YES in der Lage, ein ausgedehntes Netz von internationalen Kontakten zu schaffen, das auf der j&auml;hrlichen Tagung sichtbar wird.<br>\n&bdquo;Mehr als 200 Politiker, Diplomaten, Staatsm&auml;nner, Journalisten, Analysten und Gesch&auml;fts-Manager von mehr als 20 L&auml;ndern weltweit beteiligen sich dort&ldquo;. Unter ihnen erscheinen die Namen von Hillary und Bill Clinton, Condoleezza Rice, Tony Blair, George Soros, Jos&eacute; Manuel Barroso und Mario Monti, neben denen man auch weniger bekannte Leute findet, aber deshalb nicht weniger einflussreiche, einschlie&szlig;lich der F&uuml;hrungskr&auml;fte des Internationalen W&auml;hrungsfonds. Wenn man da mal r&uuml;ckwirkend die Reden und Beitr&auml;ge durchschaut, entdeckt man durchaus Interessantes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pietza.wordpress.com\/2015\/09\/20\/wenn-das-boese-im-namen-des-guten-unterwegs-ist-die-perfiden-machtspiele-der-selbsternannten-auserwaehlten-in-der-ukraine\/\">Footprints of war<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Safe Harbour&ldquo; war schon immer eine Illusion<\/strong><br>\nDer Generalanwalt des Europ&auml;ischen Gerichtshofs h&auml;lt europ&auml;ische Daten in den Vereinigten Staaten nicht f&uuml;r sicher. Welche Folgen hat dies? Ein Gespr&auml;ch mit der schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten Marit Hansen.<br>\nNach einem neuen Rechtsgutachten des Generalanwalts des Europ&auml;ischen Gerichtshofes, Yves Bot, sind Server in den Vereinigten Staaten kein &bdquo;Sicherer Hafen&ldquo; f&uuml;r europ&auml;ische Daten. Was hei&szlig;t das f&uuml;r den europ&auml;ischen Datenschutz?<br>\nDas Gutachten best&auml;tigt, worauf die deutschen Datenschutzbeh&ouml;rden seit Jahren &ouml;ffentlich aufmerksam machen. Das Prinzip des &bdquo;Sicheren Hafens&ldquo; war schon immer eine Illusion. Seit den Snowden-Enth&uuml;llungen war klar, dass mit &bdquo;Safe Harbour&ldquo; ein weiteres gro&szlig;es Problem verbunden ist: das gesetzliche Zugriffsrecht der amerikanischen Geheimdienste auf die Daten. Aber auch ohne den Geheimdienst-Zugriff war &bdquo;Safe Habour&ldquo; problematisch. Viele Unternehmen behaupteten zwar, die Schutzprinzipien zu erf&uuml;llen, in Wirklichkeit taten sie es nicht.<br>\nWer sollte das &uuml;berpr&uuml;fen?<br>\nDie Stellen, die f&uuml;r den Datentransfer verantwortlich sind, die zust&auml;ndigen Datenschutzbeh&ouml;rden in Europa und die US-amerikanische Handelsaufsicht.<br>\nHat diese &Uuml;berpr&uuml;fung stattgefunden? Hatten die europ&auml;ischen Datensch&uuml;tzer tats&auml;chlich Zugriff?<br>\nNein. Die amerikanischen Unternehmen hatten schlicht die M&ouml;glichkeit zu behaupten, den &bdquo;Safe Harbour&ldquo;-Prinzipien zu gen&uuml;gen. Damit bekamen sie nach der Entscheidung der EU-Kommission im Jahr 2000 das Privileg, personenbezogene Daten aus Europa in die Vereinigten Staaten zu &uuml;bermitteln. &bdquo;Safe Harbour&ldquo; war von Beginn an eine Sonderregelung mit Nordamerika. Es verpflichtete die amerikanischen Unternehmen lediglich darauf, das kleine Einmaleins des Datenschutzes einzuhalten und die Daten nicht auf beliebige Weise zu verwenden. Und es bot ihnen eine ganz gro&szlig;e Vereinfachung, denn das Abkommen umfasst nicht hundert Paragrafen, sondern lediglich sieben Prinzipien. Aber auch das hat nicht geklappt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/safe-harbour-war-schon-immer-eine-illusion-die-datenschutzbeauftragte-marit-hansen-im-gespraech-13819528.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><strong>Von Webradio zu Pornoseiten: &ldquo;Weltgr&ouml;&szlig;te &Uuml;berwachungsmaschine&rdquo; der Briten<\/strong><br>\nNeue Snowden-Dokumente zeigen angeblich, wie die GCHQ mithilfe von Programmen wie &ldquo;Karma Police&rdquo; auf Basis von Milliarden Metadaten und Cookies die Spuren und Gewohnheiten von Online-Nutzern verfolgt und daraus umfangreiche Profile erstellt.<br>\nDass der Geheimdienst GCHQ das Internet noch massiver ausschn&uuml;ffelt als die NSA, geh&ouml;rte mit zu den ersten Enth&uuml;llungen Edward Snowdens. Demnach hat sich die Spionagebeh&ouml;rde mit der Operation &ldquo;Tempora&rdquo; Zugang zu zahlreichen transatlantischen Glasfaserkabeln verschafft und sch&ouml;pft dort &ldquo;Unmengen von Daten&rdquo; ab. Licht in das Dunkel, was das &ldquo;Kommunikationshauptquartier&rdquo; der britischen Regierung mit den Informationen macht und wie es dabei detaillierte personenbezogene Profile von Internetnutzern erstellt, bringen jetzt 28 neue Snowden-Dokumente, die The Intercept ver&ouml;ffentlicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Von-Webradio-zu-Pornoseiten-Weltgroesste-Ueberwachungsmaschine-der-Briten-2826716.html?wt_mc=nl.ho.2015-09-26\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA fing offenbar BKA- und BND-Kommunikation ab<\/strong><br>\nIm Rahmen seiner weltweiten &Uuml;berwachungsaktivit&auml;ten hat der US-Geheimdienst NSA einem Bericht zufolge auch sensible Informationen deutscher Sicherheitsbeh&ouml;rden abgefangen.<br>\nIm Rahmen seiner weltweiten &Uuml;berwachungsaktivit&auml;ten hat der US-Geheimdienst NSA einem Bericht zufolge auch sensible Informationen deutscher Sicherheitsbeh&ouml;rden abgefangen. Die NSA habe sich Zugang zu mindestens zwei Dokumenten verschafft, in denen es um die Geiselnahme einer deutschen Familie im Jemen im Juni 2009 gegangen sei, berichtet der &ldquo;Spiegel&rdquo; unter Berufung auf Dokumente aus dem Archiv des fr&uuml;heren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden. In einer Liste aus dessen Archiv f&auml;nden sich Verweise auf je einen Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) und des Bundesnachrichtendiensts (BND).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/news2\/nsa-fing-offenbar-bka--und-bnd-kommunikation-ab-6470856.html\">stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Strategische Initiative Technik: Wir enth&uuml;llen, wie der BND f&uuml;r 300 Millionen Euro seine Technik aufr&uuml;sten will<\/strong><br>\nGlasfasern abschnorcheln, Internet-Daten in Echtzeit rastern, Verschl&uuml;sselung knacken, Computer hacken: Der BND baut seine Internet-&Uuml;berwachung massiv aus. Das geht aus dem 300 Millionen Euro teuren geheimen Programm &bdquo;Strategische Initiative Technik&ldquo; hervor, das wir ver&ouml;ffentlichen. Abgeordnete und Zivilgesellschaft kritisieren die neuen Befugnisse und fordern einen Stopp des Aufr&uuml;stungsprogramms.<br>\nWir ver&ouml;ffentlichen die 300 Millionen Euro teure &bdquo;Strategische Initiative Technik&ldquo; des BND. Wie &uuml;blich pr&auml;sentieren wir dazu eine eigene Einordnung und Analyse, externe Bewertungen und Forderungen sowie Original-Dokumente.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/strategische-initiative-technik-wir-enthuellen-wie-der-bnd-fuer-300-millionen-euro-seine-technik-aufruesten-will\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wohnungsnot zum Semesterstart<\/strong><br>\nDer Mangel an g&uuml;nstigem Wohnraum &ndash; nicht nur f&uuml;r Studierende &ndash; ist seit Jahren Thema. Die Politik will nun endlich konkreter werden, aber das hilft erst in einigen Jahren. Gebaut wird durchaus schon, allerdings vor allem hochpreisige Studentenapartments. Wer sich die nicht leisten kann, f&uuml;r den bleibt es schwierig &ndash; und manchmal nur ein Notquartier.<br>\nDie Studierendenzahlen eilen von Rekord zu Rekord, aktuell bev&ouml;lkern 2,7 Millionen junge Menschen Deutschlands Hochschulen. Seit Jahren kommen ziemlich konstant eine halbe Million Studienneulinge dazu. Weil die Absolventenzahlen da nicht mithalten und auch nicht jeder nach dem Abschluss gleich die Bude r&auml;umt, wird es auf dem Wohnungsmarkt immer enger &ndash; w&auml;hrend die Preise in ungeahnte H&ouml;hen schie&szlig;en. In Augsburg etwa &ndash; wahrlich keine Metropole &ndash; werden f&uuml;r eine Studentenwohnung schon einmal 900 Euro aufgerufen&hellip;<br>\nWas also tun, etwa dann, wenn man in M&uuml;nchen wohnt? Laut Onlineportal wg-suche.de  muss man dort &bdquo;durchschnittlich 493 Euro f&uuml;r ein WG-Zimmer&ldquo; berappen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-1871-wohnungsnot2015.php\">Ralf Wurzbacher auf Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Ein Appell passend zum heutigen Zusammentreffen von Obama und Putin:<\/strong><br>\nEs w&auml;re nur ein Federstrich n&ouml;tig, m&ouml;glicherweise!<br>\nDie Herren Putin und Obama einigen sich, den Krieg in Syrien und im Irak NICHT weiter zu unterst&uuml;tzen, SOFORT.<br>\nDas Veto &uuml;berhaupt!<br>\nAus und vorbei!<br>\nWas w&uuml;rde passieren? Kann es dadurch etwa noch schlimmer kommen? Nein, sie k&ouml;nnten Machtworte sprechen, sie k&ouml;nnten veranlassen, dass das Morden aufh&ouml;rt. Sie k&ouml;nnten! Ihre geostrategischen Kalk&uuml;ls kosten Leben von Millionen, sie lassen verbluten! Sind wir jetzt eigentlich alle schon so meschugge, dass wir deren &bdquo;Ernstfall-Logik&ldquo; &uuml;bernehmen, sie nachbeten. Wie ignorant sind wir? Jedes einzelne Menschenleben der Fliehenden &ndash; soll das in der Tat weniger wert sein, als das Leben von mir, von dir, von Putin, von Obama, von saudischen Gesch&auml;ftsm&auml;nnern, etc.?<br>\nK&ouml;nnten wir einen globalen Generalstreik organisieren &ndash; ich w&auml;re sofort dabei!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blog-der-republik.de\/nur-ein-federstrich\/\">Marianne B&auml;umler auf dem Blog der Republik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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