{"id":27808,"date":"2015-10-05T09:30:46","date_gmt":"2015-10-05T07:30:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808"},"modified":"2015-11-09T10:37:28","modified_gmt":"2015-11-09T09:37:28","slug":"hinweise-des-tages-2473","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h01\">Deutsche Einheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h02\">Fl&uuml;chtlingsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h03\">Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h04\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h05\">VW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h06\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h07\">Ein klares, bitteres Fazit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h08\">Pariser &Ouml;konomen erkl&auml;ren Deutschland zum S&uuml;ndenbock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h09\">Voodoo stirbt nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h10\">Karte: Staaten umbenannt in L&auml;nder mit &auml;hnlicher Wirtschaftsleistung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h11\">Nicht einmal jeder zehnte Opelaner hat eine neue Stelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h12\">EMN-Studie: Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h13\">Mein ungerechtes Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h14\">Bauen mit dem Geld von morgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h15\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h16\">CSU macht auf Orban, SPD macht auf CSU und die AfD sammelt die Ernte ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h17\">Neue WikiLeaks-Enth&uuml;llungen: US-Au&szlig;enministerium beeinflusste TV-Sender bei Assange-Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h18\">Studie: Medienkritik in martialischer Sprache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h19\">Die ARD hat doch einen Knall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808#h20\">&bdquo;Alternativlos&ldquo; &uuml;ber die Facebook-L&ouml;schdebatte und Diskurskultur im Internet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27808&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Einheit<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Was gibt es zu feiern?<\/strong><br>\nDie Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit sind noch nie in so einem grotesken Licht erschienen wie in diesem Jahr. Unter dem Motto &bdquo;Grenzen &uuml;berwinden&ldquo; feiert sich ein Politestablishment, das gerade das Gegenteil beschlossen hat. Ausgrenzung, Armut und Abschottung stehen derzeit ganz oben auf der politischen Agenda. Das Motto &bdquo;Grenzen &uuml;berwinden&ldquo;, kann in diesem Zusammenhang nur als schlechter Scherz verstanden werden.<br>\nW&auml;hrend sich der deutsche Innenminister de Maizi&egrave;re gestern noch &uuml;ber das Benehmen von Fl&uuml;chtlingen mokierte, stellt Bayerns Finanzminister Markus S&ouml;der heute schon das Grundrecht auf Asyl infrage. &bdquo;Grenzen &uuml;berwinden&ldquo;, hier passt das Motto in seiner unappetitlichsten Form. Doch auch die gut gemeinte Interpretation ist nicht mehr als die Verkl&auml;rung einer Realit&auml;t, die man sich zu solchen Anl&auml;ssen immer wieder zurechtbastelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/151004_was-gibt-es-zu-feiern\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Gregor Gysi &ldquo;Ein paar Dinge m&uuml;ssen wir noch schaffen&rdquo;<\/strong><br>\nDie DDR war mit ihrem Wirtschafts- und Sozialsystem nat&uuml;rlich immer auch ein St&uuml;ck Antwort auf die Bundesrepublik. Da gab es vor dem Mauerbau 1961 die Grenzg&auml;nger in Berlin. Sie arbeiteten in West-Berlin, verdienten West-Mark, ein Teil davon wurde auch in West-Berlin ausgegeben, den Rest haben sie aber zu einem fantastischen Kurs von eins zu f&uuml;nf in Ost-Mark umgetauscht. Dennoch haben sie nat&uuml;rlich alles Subventionierte im Osten in Anspruch genommen, die Miete, die Lebensmittel et cetera. Das traf die DDR-Volkswirtschaft hart. 1989 war nun die Frage: Wenn du ein Reisegesetz machst, wie kannst du einigerma&szlig;en verhindern, dass etwas &Auml;hnliches wieder passiert?<br>\nDas Zweite war: Leute, die in der DDR Schulden hatten, gingen nicht selten in den Westen und waren die Schulden los. Die DDR konnte das Geld nicht eintreiben, es gab kein Rechtshilfeabkommen mit der Bundesrepublik&hellip;.<br>\nIch wollte ja eine plurale Partei, ich will nicht mehr die Einheit und Reinheit der Lehre, das war ja nun wirklich furchtbar. Man kann unterschiedliche Ans&auml;tze haben, allerdings: Man darf nie etwas verspielen. Wenn wir jetzt zum Beispiel sagten, wir gehen sowieso in keine Regierung, dann w&uuml;rden wir etwas verspielen. Wir w&uuml;rden einen beachtlichen Teil unserer W&auml;hlerinnen und W&auml;hler verst&ouml;ren, und zwar zu Recht. Deshalb sagt es ja auch keiner so. Aber manche w&auml;hlen die andere Methode und versuchen, 45 rote Linien zu ziehen, die bei einer Regierungsbeteiligung nicht &uuml;berschritten werden d&uuml;rfen &ndash; und hoffen, dass die SPD schon an der zweiten scheitert&hellip;<br>\nIch wei&szlig; ja, dass eine Ideologie dazugeh&ouml;rt, ich habe auch gar nichts gegen eine vern&uuml;nftige Ideologie. Aber ich habe etwas gegen eine, die mich so bindet, dass sie mir das Nachdenken abnimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/freiheit\/gregor-gysi--ein-paar-dinge-muessen-wir-noch-schaffen--,31839204,32069372.html%20\">FR<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu:  Ausstieg links? Eine Bilanz<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/ausstieg-links-gregor-gysi-stephan-hebel.html#.VhGXnKLnTSx\">Gregor Gysi und Stephan Hebel<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsdebatte<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Dieser Minister ist widerlich<\/strong><br>\nThomas de Maizi&egrave;res &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber das ungeb&uuml;hrliche Benehmen von Fl&uuml;chtlingen sind pr&auml;zis kalkulierte Hetze.<br>\nKl&auml;ren wir erst einmal das Wesentliche: Was Thomas de Maizi&egrave;re am Donnerstag zum Thema &bdquo;Dankbarkeit&ldquo; und Benehmen gefl&uuml;chteter Menschen von sich gegeben hat, ist widerlich, niedertr&auml;chtig, verlogen, arrogant, menschenfeindlich, ressentimentgeladen und so dumm, dass man sich damit eigentlich nicht weiter besch&auml;ftigen m&ouml;chte.<br>\nGeht aber nicht. Denn de Maizi&egrave;re ist ja nicht irgendein Pegida-Vollpfosten oder anonymer PI-News-Kommentator. Er ist noch nicht einmal CSU-Chef. Wie auch immer es dazu kommen konnte, der Mann ist amtierender Bundesinnenminister, zust&auml;ndig f&uuml;r die Sicherheit aller in Deutschland lebenden Menschen.<br>\nSchon qua Amt sollte ihm also aufgefallen sein, dass nahezu jeden Tag in Deutschland Fl&uuml;chtlinge angegriffen werden. Und zwar nicht, weil sie durch ihr Verhalten provozieren. Sondern weil die Angreifer genau den Mist im Kopf haben, dem de Maizi&egrave;re am Donnerstag das Wort redete. (&hellip;)<br>\nEigentlich m&uuml;sste ein deutscher Innenminister den Rechtsstaat gegen den Mob verteidigen und nicht andersherum. De Maizi&egrave;re aber z&uuml;ndelt. Die Kanzlerin m&uuml;sste ihn eher heute als morgen hinauswerfen. Macht sie aber nicht. Da ist zu viel Angst vor den rechten Dumpfk&ouml;ppen &ndash; auf der Stra&szlig;e und in der eigenen Koalition.<br>\nUnd tats&auml;chlich ist diese Angst, anders als jene vor gefl&uuml;chteten Menschen, nur allzu berechtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-de-Maiziere-zu-Fluechtlingen\/!5238323\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Dazu: Merkel: &ldquo;Sich jetzt wegzuducken und zu hadern, das ist nicht mein Angang&rdquo;<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Merkel ist zuversichtlich, dass Deutschland die Aufnahme und Integration der vielen Fl&uuml;chtlinge bew&auml;ltigen wird. Sicherlich brauche man einen langen Atem, sagte Merkel im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Man m&uuml;sse die auftretenden Probleme aber annehmen und gleichzeitig gestalten&hellip;<br>\n&ldquo;Wir sind bereit, diese Integrationsaufgabe anzugehen&rdquo;, so Merkel im DLF. Diese sehr gro&szlig;e Aufgabe m&uuml;sse so gestaltet werden, dass sich alles zum Guten wende. N&ouml;tig sei eine Beschleunigung der Asylverfahren. Diejenigen, die den Schutz Deutschlands nicht brauchten, m&uuml;ssten unser Land auch wieder verlassen. Sie sagte weiter: &ldquo;Was wichtig ist, ist, dass wir jeden Menschen als Menschen behandeln. Auch, wenn er unser Land wieder verlassen muss.&rdquo;<br>\nDar&uuml;ber hinaus m&uuml;ssten die Au&szlig;engrenzen besser gesch&uuml;tzt und die Fluchtursachen bek&auml;mpft werden. Zudem sollte es eine faire Lastenverteilung in der Europ&auml;ischen Union geben. Es k&ouml;nne nicht sein, dass drei oder vier L&auml;nder die ganze Last tragen m&uuml;ssten. Zur j&uuml;ngsten Kritik aus Bayern sagte die Bundeskanzlerin: &ldquo;Ich glaube nicht, dass Z&auml;une helfen. Das haben wir in Ungarn gesehen.&rdquo;<br>\nMerkel betonte, dass sie die Entscheidung vom September f&uuml;r eine &Ouml;ffnung der Grenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge genauso wieder treffen w&uuml;rde. Es sei erkennbar gewesen, dass sich die Schutzsuchenden nicht w&uuml;rden aufhalten lassen.<br>\nZur Debatte &uuml;ber eine m&ouml;gliche &Auml;nderung des Asylrechts sagte die Bundeskanzlerin, dies werde nicht angetastet. Die meisten Asylbewerber k&ouml;nnten sich auf die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention berufen &ndash; deshalb werde an der Gesetzgebung nichts ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlingspolitik-sich-jetzt-wegzuducken-und-zu-hadern.868.de.html?dram:article_id=332881%20\">DLF Interview der Woche<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu aber:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Bundesregierung will Menschenw&uuml;rde f&uuml;r Dublin-Fl&uuml;chtlinge au&szlig;er Kraft setzen&rdquo;<\/strong><br>\nNach dem Beschluss der Bundesregierung zum Einsatz milit&auml;rischer Gewalt gegen Fl&uuml;chtlingsboote im Mittelmeer sind weitere Pl&auml;ne der Bundesregierung bekannt geworden, die Asylsuchende und Fl&uuml;chtlinge von einer Einreise nach Deutschland abschrecken sollen. Medienberichten zufolge plant die Regierung, die Versorgung hier ankommender Menschen aus EU-Drittstaaten (sog. Dublin-F&auml;lle) nahezu vollst&auml;ndig einzustellen und diesen Verpflegung, Unterkunft und medizinische Versorgung zu verweigern. (&hellip;)<br>\nAnstatt Fl&uuml;chtlinge in &uuml;berf&uuml;llten Aufnahmeeinrichtungen festzusetzen &ndash; egal ob in Deutschland, an der ungarischen Grenze oder in Griechenland; anstatt Fl&uuml;chtlinge per Dublin-System oder fester Quoten in (Bundes-)L&auml;nder zu schicken, wo sie nicht hin wollen und die sie nicht aufnehmen wollen, sollte nach Ansicht der HU f&uuml;r Asylsuchende und Fl&uuml;chtlinge eine freie Wahl des Aufenthaltsortes innerhalb der EU wie innerhalb Deutschlands gelten. Im Gegenzug sollte ein finanzieller Ausgleich f&uuml;r die aufnehmenden L&auml;nder vereinbart werden.<br>\nWeiterhin plant die Bundesregierung, dass alle Dublin-Fl&uuml;chtlinge nunmehr sechs Monate in den Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben sollen, um sie dann im sog. Schnellverfahren zur&uuml;ckschieben zu k&ouml;nnen. Die R&uuml;ckf&uuml;hrungen sollen nicht mehr wie bisher eine Woche vorab angek&uuml;ndigt, sondern sofort ausgef&uuml;hrt werden. &ldquo;Diese Ausweitung der Lagerunterbringung von Fl&uuml;chtlingen ist nicht nur angesichts der menschenunw&uuml;rdigen Zust&auml;nde in diesen Unterk&uuml;nften v&ouml;llig unangemessen; sie ist f&uuml;r die Betroffenen nach ihrer Flucht quer Europa eine unzumutbare H&auml;rte und provoziert zus&auml;tzliche Konflikte der Fl&uuml;chtlinge untereinander, aber auch seitens der Anwohner\/innen im Umfeld dieser Lager&rdquo;, warnt Werner Koep-Kerstin. Die vorgesehenen Ausgangskontrollen und Beschr&auml;nkungen in den &ldquo;Erstversorgungseinrichtungen&rdquo; widerspreche auch der in den letzten Jahren gelockerten Residenzpflicht f&uuml;r Asylsuchende, die nun durch die Hintert&uuml;r in drastisch versch&auml;rfter Weise wieder eingef&uuml;hrt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/12192%20\">Humanistischer Pressedienst<\/a>\n<p><strong>Dazu: Als Mittel gegen die Massenflucht ungeeignet und verfassungswidrig!<\/strong><br>\nDer Deutsche Bundestag entscheidet am 1. Oktober 2015 &uuml;ber den Antrag der Bundesregierung, bewaffnete Streitkr&auml;fte der Bundeswehr als Teil der EU-Operation EUNAVFOR MED (Phase 2) gegen Schlepper im Mittelmeer einzusetzen. Die Humanistische Union (HU) kritisiert, dass dies kein sinnvolles Instrument zur Verhinderung der gegenw&auml;rtigen Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me ist und &uuml;berdies gegen das Grundgesetz verst&ouml;&szlig;t.<br>\n&ldquo;Bei den Aktivit&auml;ten der Schleuser handelt es sich nicht um einen bewaffneten Angriff auf die Bundesrepublik Deutschland oder einen anderen NATO-Staat, sondern um kriminelle Handlungen (das sog. &lsquo;Einschleusen von Ausl&auml;ndern&rsquo;). F&uuml;r deren Bek&auml;mpfung ist aber nicht die Bundeswehr, sondern die Bundespolizei gem&auml;&szlig; &sect; 6 Bundespolizeigesetz zust&auml;ndig&rdquo;, erkl&auml;rt der Verfassungsrechtler Prof. Martin Kutscha vom Bundesvorstand der HU. &ldquo;Von Verfassung wegen&rdquo;, so Kutscha weiter, &ldquo;darf die Bundeswehr nur zur Verteidigung gegen einen bewaffneten Angriff sowie im Rahmen und nach den Regeln eines Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit &ndash; insbesondere also der UNO &ndash; gem&auml;&szlig; Art. 24 Abs. 2 Grundgesetz eingesetzt werden. Ein solches System ist die EU keineswegs. Es ist schlicht unzul&auml;ssig, die Streitkr&auml;fte der Bundeswehr als eine Art Weltpolizei gegen Gesetzesbrecher aller Art einzusetzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/12236%20\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Opposition und Menschenrechtler kritisieren Asyl-Paket<\/strong><br>\nGr&uuml;ne, Linke und Menschenrechtsorganisationen haben das geplante Asylpaket der Bundesregierung massiv kritisiert als verfassungswidrig, nicht zielf&uuml;hrend und als nicht praktikabel. Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re verteidigt sein Paket. Harte Entscheidungen seien n&ouml;tig.<br>\nDie Opposition hat Korrekturen am Asylpaket der Bundesregierung gefordert. Bei der ersten Beratung des Gesetzespakets am Donnerstag im Bundestag stand vor allem der geplante l&auml;ngere Verbleib von Asylbewerbern in Erstaufnahmeeinrichtungen in der Kritik. Angesichts gewaltt&auml;tiger Auseinandersetzungen in den Heimen sagte Gr&uuml;nen-Fraktionschefin Katrin G&ouml;ring-Eckardt, die Situation dort sei dr&uuml;ckend, Konflikte daher unvermeidlich. Es sei falsch, Menschen dort noch l&auml;nger unterzubringen. Zweifel kamen auch von L&auml;nderseite.<br>\nDas in der vergangenen Woche von Bund und L&auml;ndern verhandelte Gesetzespaket sieht unter anderem vor, Asylverfahren deutlich zu beschleunigen und abgelehnte Asylbewerber schneller zur&uuml;ckzuschicken. Dazu will Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) die maximale Aufenthaltsdauer in Erstaufnahmeeinrichtungen von drei auf sechs Monate erh&ouml;hen.<br>\nKritik an diesem Vorhaben &auml;u&szlig;erte auch die Linken-Innenpolitikerin Ulla Jelpke. Dies schaffe zus&auml;tzliche Konflikte und auch Kosten, sagte sie. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD), der auf Einladung der SPD-Fraktion vor dem Parlament sprach, &auml;u&szlig;erte sich skeptisch &uuml;ber die Realisierung der neuen Regelung. Die Erstaufnahmeeinrichtungen seien nicht in der Lage, alle neu ankommenden Menschen unterzubringen und erst recht nicht, sie dort l&auml;nger zu belassen, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2015\/10\/02\/verfassungswidrig-untauglich-opposition-menschenrechtler-asyl\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Da weitermachen, wo alle anderen aufh&ouml;ren&ldquo; &ndash; RSPA-MitarbeiterInnen berichten<\/strong><br>\nDie Sommermonate haben die MitarbeiterInnen des PRO ASYL-Projektes Refugee Support Program Aegean weit &uuml;ber die Grenzen ihrer M&ouml;glichkeiten beansprucht. Sei es auf der Insel Lesbos, wo sie hunderten Fl&uuml;chtlingen mit Nothilfe, rechtlicher Beratung, oder &Uuml;bersetzungsdiensten im Krankenhaus zur Seite stehen, sei es bei Recherchen an den See- und Landgrenzen oder in der Hauptstadt Athen. Die konkrete Hilfe im Einzelfall steht genauso im Fokus wie rechtliche und politische Interventionen. Der Herbst verspricht keine Entspannung der Lage. (&hellip;)<br>\nEuropa setzt auf Abschottung<br>\nDie Ankunftszahlen auf den &auml;g&auml;ischen Inseln bleiben indessen hoch &ndash; bis zum 28. September erreichten UNHCR zufolge 387.520 Schutzsuchende die griechischen Inseln. Die EU-Regierungschefs k&uuml;ndigten an, auch aus diesem Grund ihre Kooperation mit der T&uuml;rkei weiter auszubauen &ndash; eine verbesserte Grenzkontrolle steht dabei ganz oben auf der Agenda. Am 5. Oktober sollen konkrete Ma&szlig;nahmen mit Erdogan besprochen werden. Zugleich ereignen sich weitere Bootskatastrophen: Am 27. September kamen bei dem Versuch, von der t&uuml;rkischen K&uuml;ste aus die griechische Insel Leros zu erreichen, erneut 17 Menschen ums Leben. W&auml;hrend die Todesrate in der &Auml;g&auml;is steigt, setzt Europa auf Abschottung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/da_weitermachen_wo_alle_anderen_aufhoeren_rspa_mitarbeiterinnen_berichten\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Afghanistan<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bomben auf Krankenhaus<\/strong><br>\nAfghanistan: Luftangriff t&ouml;tet mindestens 19 Patienten und Pfleger in Kundus. NATO spricht von &raquo;Kollateralschaden&laquo;<br>\nIn Kundus sind mindestens 19 Menschen bei einem Bombenangriff auf ein Krankenhaus get&ouml;tet worden. Sie mussten sterben, weil die USA im Gebiet der afghanischen Provinzhauptstadt mit 300.000 Einwohnern Kampfflugzeuge gegen vereinzelte &raquo;gef&auml;hrliche Individuen&laquo; einsetzten. Dieser Begriff steht in einer Stellungnahme des Pressesprechers der US-Streitkr&auml;fte in Afghanistan. Dabei sei es, so Oberst Brian Tribus, m&ouml;glicherweise zu &raquo;Kollateralsch&auml;den an einer nahe gelegenen medizinischen Anlage&laquo; gekommen.<br>\nZiel der wiederholten, rund eine Stunde dauernden Luftangriffe war in der Nacht zum Sonnabend ein Krankenhaus in Kundus, das auf die Behandlung von Kriegsverletzungen spezialisiert ist. Pressemeldungen zufolge ist es das einzige seiner Art in ganz Nordostafghanistan. Betrieben wurde das Hospital, das jetzt weitgehend zerst&ouml;rt und nicht mehr arbeitsf&auml;hig ist, von der in Frankreich gegr&uuml;ndeten internationalen Hilfsorganisation &raquo;&Auml;rzte ohne Grenzen&laquo; (MSF). Sprecher des Krankenhauses gaben an, dass bis Sonntag 19 Tote gez&auml;hlt worden seien: sieben Patienten, darunter drei Kinder, und zw&ouml;lf Mitglieder des Personals. Es handelt sich dabei um eine Mindestzahl, da noch mehrere der insgesamt 37 Verletzten in Lebensgefahr sind und dar&uuml;ber hinaus etliche Menschen vermisst werden. Einige Patienten verbrannten hilflos in ihren Betten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/10-05\/029.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Mitarbeiter von &Auml;rzte ohne Grenzen bei Luftangriff auf Krankenhaus in Kundus get&ouml;tet &ndash; Lage des Krankenhauses war allen Konfliktparteien bekannt<\/strong><br>\nDas Krankenhaus von &Auml;rzte ohne Grenzen in Kundus ist in der Nacht zum Samstag in Kundus mehrmals w&auml;hrend anhaltender Bombardements getroffen und sehr stark besch&auml;digt worden. Dabei sind neun Mitarbeiter von &Auml;rzte ohne Grenzen get&ouml;tet worden. 37 Personen wurden schwer verletzt, darunter 19 Mitarbeiter. Das medizinische Team der Organisation arbeitet rund um die Uhr f&uuml;r die Sicherheit der Patienten und Patientinnen sowie des Krankenhauspersonals. Die Hilfsorganisation verurteilt den Angriff auf die vollbelegte medizinische Einrichtung auf das Sch&auml;rfste und stellt klar, dass die pr&auml;zise Lage des Krankenhauses (GPS-Koordinaten) an alle Konfliktparteien klar kommuniziert wurde, auch in Kabul und Washington.<br>\n&bdquo;Wir sind zutiefst schockiert &uuml;ber den Angriff und dar&uuml;ber, dass unsere Kollegen und Patienten get&ouml;tet wurden sowie &uuml;ber den hohen Tribut, den der Angriff von der Gesundheitsversorgung in Kundus fordert&ldquo;, sagt Bart Janssens, Leiter der Programmabteilung von &Auml;rzte ohne Grenzen in Br&uuml;ssel. &bdquo;Wir haben noch keine endg&uuml;ltigen Zahlen &uuml;ber die Opfer, aber unser medizinisches Team leistet Erste Hilfe, behandelt die verletzten Patienten und Mitarbeiter von &Auml;rzte ohne Grenzen und versucht, sich endg&uuml;ltige Gewissheit &uuml;ber die Anzahl der Verstorbenen zu verschaffen. Wir fordern alle Konfliktparteien auf, die Sicherheit von Gesundheitseinrichtungen und Personal zu respektieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerzte-ohne-grenzen.de\/afghanistan-bombardierung-klinik-kundus-aerzte-ohne-grenzen%20\">&Auml;rzte ohne Grenzen e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Mit Interesse darf auch verfolgt werden, wie z.B. US-Senator McCain auf diese Information reagiert. Als es um (zumindest angebliche) Opfer von Zivilisten durch russische Luftangriffe in Syrien ging, hat er sich recht schnell <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/syrien-russen-sollen-us-verbuendete-angegriffen-haben-a-1055748.html\">zu Wort gemeldet und gegen Russland gewandt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>St&auml;rke zeigen? Bl&ouml;dsinn!<\/strong><br>\nDie Taliban haben Kundus erobert, und schon wieder ist die Rede davon, dass der Westen St&auml;rke zeigen m&uuml;sse, dass insbesondere der Pr&auml;sident der USA, Barack Obama, gegen&uuml;ber den Extremisten nicht einknicken d&uuml;rfe.<br>\nNur nicht nachgeben!<br>\nDann zeigen die USA milit&auml;rische St&auml;rke. Sie schicken ihre Kampfflieger los und bombardieren Kundus. Die Bomben treffen ein Hospital, das von der Organisation &Auml;rzte ohne Grenzen betrieben wird. Mindestens 22 Menschen sterben, darunter viele Mitarbeiter der Organisation. [&hellip;]<br>\nAuch wenn Blut an unseren H&auml;nden klebt, bleiben wir doch die Guten!<br>\nDie B&ouml;sen, das sind immer die anderen.<br>\nDie Taliban, so sagen jene, die immer das Wort vom Kollateralschaden im Mund f&uuml;hren, die Taliban legten es ja darauf an, dass auch Zivilisten getroffen w&uuml;rden. So versteckten sie sich gerne in Privath&auml;usern oder Krankenh&auml;usern und griffen von dort aus unsere Truppen an.<br>\nSchlimm? Ja, schlimm, aber so handeln Aufst&auml;ndische nun mal, die milit&auml;risch weit unterlegen sind. [&hellip;]<br>\nEs w&auml;re schon viel gewonnen, wenn man jetzt in Afghanistan nicht wieder die Phrasen vom &ldquo;St&auml;rkezeigen&rdquo; dreschen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2015\/10\/04\/afghanistan-kundus-aerzte-ohne-grenzen\/\">Ulrich Ladurner in der ZEIT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Erzbischof Hindo bezeichnet Protest des US-Senators McCain als &bdquo;&auml;u&szlig;erst beunruhigend&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Der US-amerikanische Senator John McCain beklagt, dass die russische Luftwaffe nicht die Stellungen des Islamischen Staates, sondern die von der CIA ausgebildeten Rebellen angreift. Dies finde ich &auml;u&szlig;erst beunruhigend&rdquo;, so Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassak&egrave;-Nisibi, &bdquo;denn damit gesteht er ein, dass sich hinter dem Krieg gegen Assad auch die CIA verbirgt und es sich um einen Stellvertreterkrieg von M&auml;chten die zusammen mit ihren Verb&uuml;ndeten in der Region gegen Syrien k&auml;mpfen&rdquo;.<br>\n&ldquo;Die westliche Propaganda&rdquo;, so der syrisch-katholische Erzbischof, &ldquo;redet weiterhin von gem&auml;&szlig;igten Rebellen, doch die gibt es nicht: in der Galaxie der bewaffneten Gruppen sind die Soldaten der Syrischen Befreiungsarmee nur mit einer Lupe zu finden. Alle anderen, abgesehen vom IS, haben sich in der Al-Nusra-Front zusammengeschlossen, ein Ableger der Al Kaida in Syrien&rdquo;. &ldquo;Dies alles ist sehr beunruhigend: diese Supermacht protestiert 14 Jahre nach dem 11. September, weil die Russen die Milizen der Al Kaida in Syrien bombardieren. Was bedeutet das? Dass Al-Kaida sich nun mit den USA verb&uuml;ndet hat, nur weil sie in Syrien anders hei&szlig;t? Glauben sie wirklich, dass wir so wenig Intelligenz und Erinnerungsverm&ouml;gen besitzen?&rdquo;<br>\n&ldquo;Wir werden selbst dar&uuml;ber entscheiden, wann Assad gehen muss und nicht der IS oder der Westen&ldquo;, so Erzbischof Hindo im Gespr&auml;ch mit Fides, &bdquo;Und eines ist gewiss: wenn Assad jetzt geht, dann endet Syrien wie Libyen&rdquo;.<br>\nQuelle: fides &ndash; Presseorgan der P&auml;pstlichen Missionswerke<\/li>\n<li><strong>Rede von Wladimir Putin auf der UNO-Generalversammlung am 28. September 2015<\/strong><br>\nW. Putin: Sehr geehrter Herr Pra&#776;sident! Sehr geehrter Herr Generalsekreta&#776;r! Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs! Meine Damen und Herren!<br>\nDas 70. Jubila&#776;um der Organisation der Vereinten Nationen bietet eine gute Gelegenheit, sich sowohl der Geschichte zuzuwenden als auch u&#776;ber unsere gemeinsame Zukunft zu sprechen. Im Jahre 1945 vereinigten die La&#776;nder, die den Nazismus niedergeschlagen hatten, die Kra&#776;fte, um die soliden Grundlagen der Nachkriegsweltordnung zu legen.<br>\nIch erinnere daran, da&szlig; die Schlu&#776;sselentscheidungen u&#776;ber die Prinzipien der Zusammenarbeit der Staaten und die Entscheidungen u&#776;ber die Schaffung der UNO in unserem Land auf dem Treffen der Fu&#776;hrer der Anti-Hitler-Koalition in Jalta getroffen worden sind. Das Jaltaer System wurde wahrhaftig herausgelitten und mit dem Leben von duzenden Millionen von Menschen bezahlt, mit zwei Weltkriegen, welche u&#776;ber den Planeten im 20. Jahrhundert hinwegrollten, und, seien wir objektiv, es half der Menschheit durch die stu&#776;rmischen, bisweilen dramatischen Ereignisse der letzten sieben Jahrzehnte hindurchzugehen und bewahrte die Welt vor massiven Erschu&#776;tterungen.<br>\nDie Organisation der Vereinten Nationen ist eine Struktur, fu&#776;r die es in bezug auf Legitimita&#776;t, Repra&#776;sentanz und Universalita&#776;t nichts Gleiches gibt. Ja, an die Adresse der UNO wandten sich in letzter Zeit nicht wenige Kritiker. Sie demonstriere quasi mangelhafte Effektivita&#776;t und die Annahme prinzipieller Entscheidungen sto&szlig;e an unu&#776;berwindliche Widerspru&#776;che, vor allem zwischen den Mitgliedern des Sicherheitsrates.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.leslumieres.de\/Rede%20Putins%20vor%20UNO-Generalversammlung%20September%202015%20Deutsch.pdf\">&Uuml;bersetzungsb&uuml;ro W. A. M. [PDF &ndash; 48,6 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>VW<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Autolobby bittet in Brief an Br&uuml;ssel um Milde<\/strong><br>\nIm Skandal um manipulierte Messwerte warnen die europ&auml;ischen Autohersteller vor einer &Uuml;berreaktion der Politik: Sie f&uuml;rchten um ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit. Ihr Argument: Millionen Arbeitspl&auml;tze.<br>\nZwar wurden bis jetzt keinem anderen Autohersteller au&szlig;er VW die Manipulationen der Abgas-Messungen nachgewiesen, doch die Krise wirkt sich bereits auf den ganzen Automarkt aus. Die europ&auml;ischen Autobauer sahen sich daher gezwungen vor einer &Uuml;berreaktion der Politik zu warnen. &bdquo;Wir sollten Ma&szlig;nahmen vermeiden, die die Wettbewerbsf&auml;higkeit unserer Branche untergraben&ldquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des europ&auml;ischen Autoverbandes ACEA, Renault-Chef Carlos Ghosn, in einem Brief an den EU-Industrieministerrat.<br>\nSchlie&szlig;lich stehe die Autoindustrie f&uuml;r gut zw&ouml;lf Millionen Arbeitspl&auml;tze in Europa. Auch BMW-Chef Harald Kr&uuml;ger warnte am Freitag davor, den Technologiestandort Deutschland und seine Schl&uuml;sselindustrie infrage zu stellen. &bdquo;Ein Generalverdacht ist fehl am Platz&ldquo;, sagte er der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;. Verbrauchersch&uuml;tzer forderten dagegen, die Angaben der Hersteller zu Abgas- und Verbrauchswerten besser zu regulieren und zu kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/vw-abgasskandal\/autolobby-bittet-politik-um-milde-im-abgasskandal-13836028.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Vom T&auml;ter zum Opfer<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der VW-Skandal zeigt die systemische Korruption in der deutschen Politik<\/strong><br>\nDer aktuelle Betrugsskandal um gef&auml;lschte Abgaswerte bei Volkswagen ist auch eine Zustandsbeschreibung unseres politischen Systems. Wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe feststellt, wissen deutsche Politiker seit vielen Jahren, dass die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen manipuliert werden. Doch nicht nur das, so der SPIEGEL: Die Regierung unternahm alles, damit der Betrug weitergehen konnte.<br>\nAutomobilindustrie und Politik sind eng verwoben. Der ehemalige Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann ist Pr&auml;sident des Verbandes der Automobilindustrie. Dieter Althaus &ndash; bis 2009 Ministerpr&auml;sident von Th&uuml;ringen &ndash; ist jetzt &bdquo;Vice President Governmental Affairs&ldquo; des Automobilzulieferers Magna Europe. Der ehemalige Staatsminister von Bundeskanzlerin Angela Merkel Eckart von Klaeden ist Cheflobbyist bei Daimler. Und nat&uuml;rlich hat sich auch Volkswagen ehemalige Politiker eingekauft. Der Ex-B&uuml;roleiter von Angela Merkel, Michael Jansen, ist jetzt Chef der Berliner Repr&auml;sentanz von Volkswagen, sein Vorgesetzter Thomas Steg war Regierungssprecher sowohl f&uuml;r Gerhard Schr&ouml;der als auch f&uuml;r Angela Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/demokratie-plus.de\/der-vw-skandal-zeigt-die-systemische-korruption-in-der-deutschen-politik\/#more-728%20\">Demokratie +<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Laut Bild am Sonntag gibt es erste Gest&auml;ndnisse von VW-Ingenieuren. Mehrere Mitarbeiter r&auml;umten ein, im Jahre 2008 Schummel-Software installiert zu haben. Die Ingenieure h&auml;tten bei Dieselmotor EA 189 keine L&ouml;sung gefunden, der einerseits die Abgasvorgaben und andererseits die Kosten eingehalten h&auml;tte. Dieser Motor sei f&uuml;r die Serienproduktion freigegeben worden und in Salzgitter gebaut worden. Mehrere Ingenieure belasteten den VW-Entwicklungschef und engen Vertrauten Winterkorns, Ulrich Hackenberg. Die Software-Technik lieferten Bosch und auch Continental. Der Zulieferer Boch warnte angeblich fr&uuml;h vor einer illegalen Verwendung der Software. Winterkorn stehen laut BamS 70% seines letzten Grundgehalts, also monatlich rund 94.000 Euro als Betriebsrente zu.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>TTIP &ndash; Selbstentmachtung der Politik<\/strong><br>\nWenn es um TTIP geht, ist viel vom &bdquo;Chlorh&uuml;hnchen&ldquo; die Rede. Oder von der Frage, ob wegen des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommens zwischen den USA und Europa bald N&uuml;rnberger Rostbratw&uuml;rstchen aus Kentucky auf Grills in Europa landen k&ouml;nnten. Darum aber geht es nur ganz am Rande.<br>\nMit TTIP, so wie es jetzt geplant ist und derzeit verhandelt wird, wollen globale Konzerne ein Regelwerk etablieren, das fast ausschlie&szlig;lich ihren Interessen dient, das zu Lasten der gro&szlig;en Mehrheit geht, zu Lasten von Verbrauchern, Arbeitnehmern und vielen kleinen und mittleren Unternehmen, zu Lasten der Umwelt, der Souver&auml;nit&auml;t der L&auml;nder und der Demokratie.<br>\nDas Freihandels- und Investitionsschutzabkommen TTIP zwischen den USA und der Europ&auml;ischen Union muss gestoppt, ein neues Verhandlungsmandat muss aufgesetzt werden. Wer das fordert, ist weder grunds&auml;tzlich gegen Freihandel, noch leiten ihn Antiamerikanismus oder antieurop&auml;ische Absichten. TTIP w&auml;re ein weiterer verh&auml;ngnisvoller Schritt in Richtung jener &ldquo;marktkonformen Demokratie&rdquo;, in der sich alles den Freiheits- und Gestaltungsanspr&uuml;chen globaler Konzerne unterordnen soll.<br>\nWir brauchen aber das Gegenteil: Wir brauchen starke Zivilgesellschaften und starke Parlamente, die auf der Grundlage eines fairen Interessenausgleichs transparent debattieren und dann entscheiden, nach welchen Regeln internationaler Handel funktionieren soll.<br>\nWer die Debatte um TTIP verfolgt, dem f&auml;llt auf, dass die Bef&uuml;rworter des Freihandelsabkommens nie davon sprechen, dass Standards mit Hilfe von TTIP verbessert werden k&ouml;nnten. Politiker und Wirtschaftsvertreter lassen sich stets nur mit der Aussage zitieren, bestehende Verbraucher-, Umwelt- und Sozialstandards seien durch TTIP nicht gef&auml;hrdet. Das ist entlarvend und emp&ouml;rend, denn ganz offenkundig wollen sie sich damit begn&uuml;gen, den Status quo zu erhalten. Wenn aber der Status quo angeblich schon ausreicht, dann brauchen wir keine gew&auml;hlten Parlamentarier mehr, dann gen&uuml;gen Beh&ouml;rden, die den Status quo nur noch verwalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/34-2015\/++co++e4a284ae-5d33-11e5-b5f9-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><strong>Den Einzelhandel schenken wir uns<\/strong><br>\nWie TTIP den t&auml;glichen Einkauf ver&auml;ndern wird<br>\nDas von der Politik zumeist gefeierte und von zahlreichen B&uuml;rgern eher gef&uuml;rchtete transatlantische Freihandelsabkommen TTIP bietet noch mehr als Chlorh&uuml;nchen.<br>\nNachdem es schon um das omin&ouml;se Chlorbad f&uuml;r tote H&uuml;hner in den letzten Monaten wieder ziemlich ruhig geworden war, hat das Thema Asylbewerber inzwischen die Freihandelsthemen ganz weit in den Hintergrund gedr&auml;ngt.<br>\nIm Zusammenhang mit den Freihandelsabkommen wird meist von einer Harmonisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen gesprochen. Hervorgehoben werden in diesem Zusammenhang meist Normen und Standards. &Uuml;bersehen wird dabei fast immer, dass der deutsche Begriff &ldquo;Norm&rdquo; im Englischen dem &ldquo;standard&rdquo; entspricht und f&uuml;r den deutschen &ldquo;Standard&rdquo; das englische &ldquo;norm&rdquo; benutzt wird. Eine Angleichung der Begrifflichkeiten steht jedoch nach den bislang vorliegenden Information nicht zur Diskussion.<br>\nIn der &ouml;ffentlichen Diskussion v&ouml;llig ausgeblendet wird die Tatsache, dass es sich bei den Normen, um beim deutschen Begriff zu bleiben, nicht um staatliche Gesetze handelt, sondern um die Ergebnisse privater Verhandlungen der sogenannten &ldquo;interessierten Kreise&rdquo;, f&uuml;r die es inzwischen den Fachterminus &ldquo;Stakeholder&rdquo; gibt. In den einschl&auml;gigen Gremien sind in der Hauptsache Vertreter gr&ouml;&szlig;erer Unternehmen vertreten, denn nur die verf&uuml;gen in der Regel &uuml;ber ausreichend Personal, das f&uuml;r solche Aufgaben abgestellt werden kann. Kleine Unternehmen haben in dem Umfeld schon allein aus Kostengr&uuml;nden kaum eine Mitsprachem&ouml;glichkeit. F&uuml;r kleine Unternehmen wird sich somit auch mit TTIP hinsichtlich der Normen nichts &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46151\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein klares, bitteres Fazit<\/strong><br>\nAmerikas W&auml;hler erwarteten, dass Barack Obama die Wall Street b&auml;ndigt. Doch der scheute den Streit mit den Banken.<br>\nGerade einmal f&uuml;nf Jahre ist es her, dass US-Pr&auml;sident Barack Obama den Aufr&auml;umer markierte und den Dodd-Frank-Act unterschrieb, jenes Gesetz, das den Sumpf der Wall Street endg&uuml;ltig trockenlegen sollte. Nie wieder, so versprach der Pr&auml;sident, m&uuml;ssten normale B&uuml;rger f&uuml;r die Fehler der Banken aufkommen und diese mit &ouml;ffentlichen Mitteln retten, weil sie &ldquo;too big to fail&rdquo; seien &ndash; zu gro&szlig;, um sie einfach untergehen zu lassen.<br>\nHeute sind die Gro&szlig;banken noch gr&ouml;&szlig;er. Die Regeln des Dodd-Frank-Act sind nur zum Teil umgesetzt worden. Schlimmer noch: Einige Vorschriften, etwa die Verpflichtung, gef&auml;hrliche Derivate in separate Firmen auszulagern, sind von den Banken gestoppt worden. Der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) mahnte, in den USA bestehe dringender Bedarf an sch&auml;rferen Regeln.<br>\nWie konnte es so weit kommen? Auf die Pleite von Lehman Brothers im Herbst 2008 folgte das, was viele heute in Anlehnung an die Gro&szlig;e Depression als Gro&szlig;e Rezession bezeichnen: Acht Millionen Amerikaner verloren ihre Jobs, fast genauso viele ihr Eigenheim. Die Amerikaner w&auml;hlten Obama, den Reformer. Erst k&uuml;rzlich gaben bei einer Umfrage 91 Prozent der Befragten an, f&uuml;r striktere Regeln im Finanzsektor zu sein. Das galt f&uuml;r Anh&auml;nger beider Parteien. Doch mittlerweile, gegen Ende seiner Pr&auml;sidentschaft, ist klar, dass Obama ihre Hoffnungen nicht erf&uuml;llt hat &ndash; und er auch nicht mehr durchgreifen wird.<br>\nSchon fr&uuml;h wurden die Weichen daf&uuml;r gestellt. In einer seiner ersten Amtshandlungen ernannte der frisch gew&auml;hlte Pr&auml;sident 2009 Timothy Geithner zum Finanzminister. Es ging um den mit Abstand wichtigsten Posten im Kabinett, schlie&szlig;lich war der Finanzminister daf&uuml;r zust&auml;ndig, das wackelnde Finanzsystem wie auch die im freien Fall befindliche Wirtschaft zu stabilisieren. Dass Geithner es wurde, schockte Obamas linksliberale Parteifreunde. Die Wall Street reagierte erleichtert.<br>\nDie Banker betrachteten Geithner quasi als einen der ihren. Begonnen hatte Geithner seine Karriere in Washington. Dort fiel er Larry Summers auf, schon damals ein Star&ouml;konom mit besten Verbindungen. Summers wiederum stellte ihn seinem Mentor vor, Robert Rubin; dieser war Finanzminister im Kabinett von Bill Clinton und nahm Geithner unter seine Fittiche. Als Rubin Ende der neunziger Jahre zum Finanzgiganten Citigroup wechselte, folgte Summers ihm als Minister nach; Geithner, der Dritte im Bunde, ging zum IWF (wo der sp&auml;tere oberste Chef des US-Fiskus es vers&auml;umte, Steuern auf seine Verg&uuml;tung zu zahlen). 2003 wurde er Chef der New Yorker Zweigstelle der US-Notenbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/38\/barack-obama-wall-street-banken\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pariser &Ouml;konomen erkl&auml;ren Deutschland zum S&uuml;ndenbock<\/strong><br>\nDie vergleichsweise moderate Lohnpolitik in Deutschland sei f&uuml;r zwei Prozent der Arbeitslosigkeit in Frankreich verantwortlich, sagt ein Pariser Wirtschaftsinstitut. Und erkl&auml;rt auch, warum.<br>\nIst die gem&auml;&szlig;igte Lohnpolitik Deutschlands Schuld an den wirtschaftlichen Problemen Frankreichs? Zumindest zu einem guten Teil, glaubt man einem Artikel in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift des Pariser Wirtschaftsforschungsinstitut Observatoire fran&ccedil;ais des conjonctures &eacute;conomiques (OFCE).<br>\nDer schw&auml;chere Anstieg der Arbeitskosten in Deutschland sei einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Frankreichs, lautet vereinfacht zusammengefasst die These der beiden Autoren Mathilde Le Moigne und Xavier Ragot.<br>\nSie haben untersucht, inwiefern die gem&auml;&szlig;igte Lohnpolitik der Bundesrepublik seit Mitte der 90er-Jahre die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung Frankreichs und Deutschland beeinflusst haben k&ouml;nnte. Le Moigne und Ragot sch&auml;tzen, dass der vergleichsweise schwache Anstieg der L&ouml;hne in der Bundesrepublik f&uuml;r gut die H&auml;lfte der Unterschiede bei den Exportleistungen beider L&auml;nder verantwortlich ist &ndash; und auch f&uuml;r rund zwei Prozent der franz&ouml;sischen Arbeitslosenquote.<br>\nDiese lag zuletzt bei 10,3 Prozent, f&uuml;r die &Uuml;bersee-D&eacute;partements bei 10,0 Prozent. H&auml;tte Deutschland die L&ouml;hne in &auml;hnlicher Weise wie sein Nachbar jenseits des Rheins erh&ouml;ht, k&ouml;nnte die Arbeitslosenquote heute bei rund acht Prozent liegen, so die These.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article147143227\/Pariser-Oekonomen-erklaeren-Deutschland-zum-Suendenbock.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Endlich sagt es mal einer! Kleiner Hinweis an die WELT: Deutschland ist nicht der S&uuml;ndenbock, sondern der Schuldige.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Voodoo stirbt nie<\/strong><br>\nNun hat Donald Trump also sein Steuerkonzept bekannt gegeben. Und wie sich zeigt, wu&#776;rde es die Reichen mit riesigen Steuersenkungen u&#776;berschu&#776;tten und das Defizit vergr&ouml;&szlig;ern. Das ist v&ouml;llig anders als der Plan von Jeb Bush, der die Reichen mit riesigen Steuersenkungen u&#776;berschu&#776;tten und das Defizit vergr&ouml;&szlig;ern wu&#776;rde, oder aber der Plan von Marco Rubio, der die Reichen mit riesigen Steuersenkungen u&#776;berschu&#776;tten und das Defizit vergr&ouml;&szlig;ern wu&#776;rde.<br>\nWenn Sie mich fragen, sieht es so aus, als wu&#776;rde Trumps Plan zu einem noch gr&ouml;&szlig;eren Haushaltsloch fu&#776;hren als Jebs. Jeb rechtfertigt seinen Plan mit der Behauptung, er wu&#776;rde Amerikas Wachstumsrate verdoppeln; The Donald, &auml;hem, trumpft auf, er wu&#776;rde die Wachstumsrate verdreifachen. Aber wirklich, warum sich denn u&#776;ber Details den Kopf zerbrechen? Das ist doch sowieso alles Voodoo. Interessant ist die Frage, warum jeder republikanische Kandidat meint, diesen Weg gehen zu mu&#776;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/10\/02\/opinion\/voodoo-never-dies.html%20\">Paul Krugman, NYT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Karte: Staaten umbenannt in L&auml;nder mit &auml;hnlicher Wirtschaftsleistung<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151005_02.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/katapult-magazin.de\/de\/artikel\/artikel\/fulltext\/interaktive-karten\/\">Katapult<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nicht einmal jeder zehnte Opelaner hat eine neue Stelle<\/strong><br>\nDie EU &uuml;berlegt, den ehemaligen Opel-Besch&auml;ftigten aus Bochum bei der Stellensuche zu helfen. Denn nicht mal jeder Zehnte hat eine neue Stelle. Mancher soll sich absichtlich Zeit gelassen haben.<br>\nNeun Monate nach der Schlie&szlig;ung des Bochumer Opelwerkes mit zuletzt 3300 Mitarbeitern verl&auml;uft die Arbeitsplatzsuche f&uuml;r die fr&uuml;heren Besch&auml;ftigten noch z&auml;h. Nicht einmal jeder zehnte fr&uuml;here Opelaner hat mittlerweile einen neuen Job gefunden.<br>\nEtwa 250 Menschen seien inzwischen &uuml;ber eine von Opel mitfinanzierte Transfergesellschaft in neue Stellen vermittelt worden, sagte die IG Metall-Chefin der Region Bochum-Herne Eva Kerkemeier der Nachrichtenagentur DPA. Davon seien aber mehr als 100 Mitarbeiter in Einarbeitungsqualifizierungen, bei denen die dauerhafte &Uuml;bernahme noch nicht feststehe.<br>\nOpel hatte das Bochumer Werk Ende 2014 wegen &Uuml;berkapazit&auml;ten geschlossen. Rund 2700 Menschen bereiten sich in der Transfergesellschaft auf eine neue Stelle vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/geschlossenes-opel-werk-in-bochum-nicht-einmal-jeder-zehnte-hat-eine-neue-stelle-13836778.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.G.:<\/strong> Warum konnte Zetsche nicht schon vor der Fl&uuml;chtlingskrise die Opelaner f&uuml;r sich gewinnen? Zu alt? Zu teuer? Zu ungebildet?<\/em><br>\n<em>Fl&uuml;chtlinge sind f&uuml;r Deutschland eine Chance, findet Daimler-Boss Zetsche. Schlie&szlig;lich seien viele von ihnen gut ausgebildet und hoch motiviert. Er will deshalb direkt in Asylbewerberunterk&uuml;nften nach neuen Arbeitskr&auml;ften suchen.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu erneut Daimler-Boss l&auml;sst in <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27474#h08\">Fl&uuml;chtlingszentren nach Arbeitskr&auml;ften suchen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Das Beispiel Opel-Bochum zeigt, dass Auffanggesellschaften (auch &ldquo;Transfergesellschaft&rdquo; genannt., denn das Wort ist positiver besetzt) nur eine verl&auml;ngerte Z&uuml;ndschnur sind und die Explosion (sprich: Arbeitslosigkeit) nicht verhindern. Es war bei Schlecker so und es wird auch in Zukunft so sein. zumal der Angebotsdruck durch Arbeitssuchenden zunehmen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EMN-Studie: Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland?<\/strong><br>\nAktuelle Studie zur Bestimmung von Fachkr&auml;fteengp&auml;ssen und Fachkr&auml;ftebedarfen in Deutschland<br>\nMit rund 42,7 Millionen Erwerbst&auml;tigen (Stand: Mai 2015) verf&uuml;gt Deutschland &uuml;ber den derzeit gr&ouml;&szlig;ten Arbeitsmarkt innerhalb der Europ&auml;ischen Union. Mit dem Wachstum des Besch&auml;ftigungsmarktes und gleichzeitig sinkenden Arbeitslosenzahlen entstand auch die Diskussion, wie die Nachfragen an Fachkr&auml;ften befriedigt werden k&ouml;nne. In der arbeitsmarktpolitischen Debatte ist daher immer wieder von einem Fachkr&auml;ftemangel die Rede gewesen, der die deutsche Wirtschaft vor immense Herausforderungen stellen wird.<br>\nDie neue Studie des BAMF-Forschungszentrums &ldquo;Bestimmung von Fachkr&auml;fteengp&auml;ssen und Fachkr&auml;ftebedarfen in Deutschland&rdquo;, die im Auftrag des Europ&auml;ischen Migrationsnetzwerkes erarbeitet wurde, beantwortet die Frage, ob ein tats&auml;chlicher Mangel an Fachkr&auml;ften in Deutschland besteht. Daf&uuml;r rekonstruiert die Studie wichtige Aspekte und Grundannahmen des aktuellen Diskurses um Fachkr&auml;fteengp&auml;sse und k&uuml;nftige Fachkr&auml;ftebedarfe und vermittelt einen Einblick in die Berechnungsmethodik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, die zweimal im Jahr eine umfassende Fachkr&auml;fteenpassanalyse erstellt. Die Studie misst auch, in welchen Berufen und Berufszweigen sich Engp&auml;sse abzeichnen und in wie weit diese tempor&auml;r und\/oder regional begrenzt sind. (&hellip;)<br>\nEin fl&auml;chendeckender Fachkr&auml;ftemangel ist laut der Studie in Deutschland derzeit nicht zu beobachten. Bundesweite lassen sich lediglich Fachkr&auml;fteengp&auml;sse in der Gesundheits- und Pflegebranche identifizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Meldungen\/DE\/2015\/EMN\/20150917-emn-wp64.html\">Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mein ungerechtes Land<\/strong><br>\nDer Sohn einer Friseurin und eines Kaminkehrers will Sportreporter werden. Dagegen stehen eine Hauptschulempfehlung, der Mann vom Arbeitsamt und teilweise auch das eigene Milieu. Dennoch hat er es geschafft und ist Journalist geworden. (&hellip;)<br>\nWarum gibt es in Deutschland gute Bildung immer noch nicht f&uuml;r alle? Warum werden Kinder aus bildungsfernen Milieus systematisch benachteiligt? Von 100 Akademiker-Kindern schaffen es 71 auf die Universit&auml;t, von 100 Nichtakademiker-Kindern nur 24. Maurers eigener Marsch durch die Bildungsinstitutionen war Ausgangspunkt f&uuml;r seine Recherche zur deutschen Bildungswirklichkeit. Mit Politikern wie Ole von Beust, sozialen Aufsteigern wie Deutsche Bahn-Chef R&uuml;diger Grube und dem Eliteforscher Michael Hartmann geht der Autor der Bildungsungerechtigkeit auf den Grund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/dok5\/deutschland-soziale-herkunft-ungerecht-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und hier ist die Sendung <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/dok5\/audiowarumindeutschlandnochimmerdiesozialeherkunftzaehlt100-audioplayer.html\">zum Nachh&ouml;ren<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bauen mit dem Geld von morgen<\/strong><br>\nGlaubt man der Bundesregierung, dann sind &ouml;ffentlich-private Partnerschaften (&Ouml;PP) eine tolle Sache: Baukonzerne k&ouml;nnen bauen, Versicherungskonzerne ihr Geld anlegen, Anwaltskanzleien ganze Zimmer mit Vertragstexten f&uuml;llen und die Regierungen k&ouml;nnen die W&auml;hler mit neuen Autobahnen und Gro&szlig;projekten begl&uuml;cken. Das ohne neue Schulden.<br>\nBilliger soll es auch noch sein. Dem widersprechen jedoch viele, allen voran die Rechnungsh&ouml;fe. Sie monieren, dass praktisch alle &Ouml;PP den Steuerzahler mehr kosten als ein konventioneller Bau und zudem ein Schattenhaushalt entstehe. Auch die Regierung von Niedersachsen sah das beim Ausbau der A7 so, der Bund aber wollte eine &Ouml;PP. Der Streit bietet seltene Einblicke, wie immer mehr &Ouml;PP in Deutschland durchgedr&uuml;ckt werden, wie die Infrastruktur privatisiert wird und der Staat viel Geld verliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oeffentlich-private-partnerschaften-bauen-mit-dem-geld-von.1170.de.html?dram:article_id=324309%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das ausf&uuml;hrliche Manuskript zur Sendung ist <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bauen-mit-dem-geld-von-morgen-uber-sinn-und-unsinn.media.e00d73eecb34cc225adcde46ee03db0c.pdf\">hier [PDF &ndash; 108 KB]<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>US-Spionage war nicht &uuml;berraschend<\/strong><br>\nDer Aussp&auml;hung Deutschlands durch die NSA kann der ehemalige Pr&auml;sident des Bundesnachrichtendienstes durchaus Positives abgewinnen. Im NSA-Untersuchungsausschuss beschreibt er sie als hilfreich und erwartbar.<br>\nIhn &uuml;berrasche nicht, dass deutsche Ziele ausgesp&auml;ht wurden, erkl&auml;rte der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes August Hanning vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags. So seien auch Anschl&auml;ge verhindert worden, etwa der islamistischen Sauerland-Gruppe. Unter Hanning, der von 1998 bis 2005 an der Spitze der Beh&ouml;rde stand, lief die Zusammenarbeit zwischen US-Geheimdienst NSA und BND bei der Datenaussp&auml;hung in gro&szlig;em Stil an.<br>\nAussp&auml;hen unter Freunden nicht ungew&ouml;hnlich<br>\nSo soll die NSA dem BND &uuml;ber Jahre auch Suchmerkmale geliefert haben, die sich auf europ&auml;ische und deutsche Ziele richteten. Hanning sagte, er k&ouml;nne sich an keinen Vorgang erinnern, bei dem die vereinbarte Kooperation benutzt wurde, deutsche Ziele unter Verletzung deutscher Interessen auszusp&auml;hen. Wenig anfangen k&ouml;nne er mit der Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel: &bdquo;Aussp&auml;hen unter Freunden &ndash; das geht gar nicht&ldquo;. Er betonte, dass jeder, der offen kommuniziere, damit rechnen m&uuml;sse, abgeh&ouml;rt zu werden. Die NSA soll auch Bundesministerien, Bundeskanzleramt bis hin zum Handy von Merkel belauscht haben. Konkrete Erkenntnisse habe er hierzu nicht, sagte Hanning.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/us-spionage-war-nicht-%C3%BCberraschend\/a-18757357\">DW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das ist typisch f&uuml;r die (ehemaligen) &bdquo;Schlapph&uuml;te&ldquo;: Beschwichtigen, herunterspielen und ein paar &bdquo;Nebelkerzen&ldquo; entsenden. Und zum ganz konkreten Fall &ndash; das Belauschen des Mobiltelefons der Kanzlerin &ndash; zumindest angeblich keine Erkenntnisse haben.<\/em><br>\n<em>Wozu sind deutsche Geheimdienste &uuml;berhaupt noch notwendig?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ex-Kanzleramtsmitarbeiter: BND-Routineaufkl&auml;rung im rechtlichen Dunkelfeld<\/strong><br>\nBeim Belauschen ausl&auml;ndischer &ldquo;Routineverkehre&rdquo; an Internetknoten agiere der BND in einem weitgehend ungeregelten Freiraum ohne parlamentarische Kontrolle, monierte ein Experte aus dem Kanzleramt im NSA-Ausschuss.<br>\nJoachim Mewes, der als Referatsleiter im Bundeskanzleramt von 2002 bis 2008 mit f&uuml;r die Geheimdienstkontrolle zust&auml;ndig war, hat vor einem &ldquo;rechtlichen Nirwana&rdquo; bei der Aufsicht &uuml;ber den Bundesnachrichtendienst (BND) gewarnt. Die sogenannte Routineaufkl&auml;rung der Beh&ouml;rde spiele sich in einem &ldquo;Dunkelfeld&rdquo; ab, &ldquo;das sich keiner so richtig angesehen hat&rdquo;, erkl&auml;rte der 66-J&auml;hrige am Donnerstag zu sp&auml;ter Stunde im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags.<br>\nKaum gr&uuml;ndliche Pr&uuml;fungen<br>\nMewes war in der Regierungszentrale zust&auml;ndig f&uuml;r die Kontakte zum Parlamentarischen Kontrollgremium f&uuml;r die Geheimdienste und seit 2003 auch f&uuml;r F&auml;lle, auf die das G10-Gesetz anwendbar ist. Diesem zufolge darf der BND das Telekommunikationsgeheimnis teils auch bei deutschen B&uuml;rgern einschr&auml;nken, braucht daf&uuml;r aber eine Genehmigung der G10-Kommission des Bundestags. Mewes hatte diese Antr&auml;ge zu begutachten und an das zust&auml;ndige Parlamentsgremium weiterzuleiten. Er r&auml;umte aber ein, dass Begehren meist eilbed&uuml;rftig gewesen seien und es so kaum m&ouml;glich gewesen sei, diese gr&uuml;ndlich zu pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Ex-Kanzleramtsmitarbeiter-BND-Routineaufklaerung-im-rechtlichen-Dunkelfeld-2836929.html?wt_mc=nl.ho.2015-10-03\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Menschenrechtskommissar kritisiert mangelhafte Geheimdienstaufsicht in Deutschland<\/strong><br>\nDer Menschenrechtskommissar des Europarats kritisiert eine Reihe von M&auml;ngeln der deutschen Geheimdienstaufsicht. So seien die parlamentarischen Aufseher zu wenige und h&auml;tten nicht die n&ouml;tigen Ressourcen. Berlin widerspricht.<br>\nDer Menschenrechtskommissar des Europarats hat Unzul&auml;nglichkeiten bei der Geheimdienstaufsicht in Deutschland kritisiert. In seinem nun vorgelegten Bericht zu Aspekten der Menschenrechte in Deutschland schreibt Nils Mui&#382;nieks unter anderem, er sei &ldquo;besorgt &uuml;ber das Fehlen von Ressourcen und Fachwissen seitens der Aufsichtsgremien&rdquo;. Mit ihren insgesamt 13 Mitgliedern und &ldquo;einem kleinen Sekretariat&rdquo; st&uuml;nden die G10-Kommission und das Parlamentarische Kontrollgremium allein 6000 BND-Mitarbeitern gegen&uuml;ber. Gleichzeitig h&auml;tten sich die Aufgaben der G10-Kommission in j&uuml;ngster Zeit sogar noch erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Menschenrechtskommissar-kritisiert-mangelhafte-Geheimdienstaufsicht-in-Deutschland-2836044.html?wt_mc=nl.ho.2015-10-02\">heise online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>CSU macht auf Orban, SPD macht auf CSU und die AfD sammelt die Ernte ein<\/strong><br>\n&bdquo;Es vergeht kein Tag an dem aus den Reihen der CSU keine geistigen Brands&auml;tze gez&uuml;ndet werden. Nun will die rechtspopulistische Dauersirene Markus S&ouml;der das Grundrecht auf Asyl zur Disposition stellen. Jeder Tag an dem man von Markus S&ouml;der nichts h&ouml;rt, ist ein Gewinn f&uuml;r jede Debatte und &uuml;brigens auch ein Gewinn an Lebensqualit&auml;t&ldquo;, so Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter:<br>\n&bdquo;Dass nunmehr auch f&uuml;hrende Vertreter der SPD auf CSU machen ist allerdings nur noch traurig. Es ist schon bizarr, dass jetzt schon DIE LINKE die Bundeskanzlerin vor ihren eigenen Koalition&auml;ren verteidigen muss. Angela Merkel hat einmal symbolisch gro&szlig;e Mitmenschlichkeit in einer ansonsten verrohten Fl&uuml;chtlingsdebatte gezeigt. Das passt nun nach Seehofer auch der SPD nicht mehr.<br>\nBei all dem ist nur eines sicher: Einziger Profiteur dieses Geredes ist die AfD. Bei solchen Helfern braucht sie nicht mal mehr ein Plakat aufh&auml;ngen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/csu-macht-orban-spd-macht-csu-afd-sammelt-ernte\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Neue WikiLeaks-Enth&uuml;llungen: US-Au&szlig;enministerium beeinflusste TV-Sender bei Assange-Interview<\/strong><br>\nLaut neuer, von WikiLeaks ver&ouml;ffentlicher Dokumente hat das US-amerikanische Au&szlig;enministerium mindestens einen Kanal darum gebeten, ein Interview mit Julian Assange &bdquo;auszubalancieren&ldquo;. Auch RT sieht sich immer wieder Angriffen von US-Beamten ausgesetzt. Der politische Analyst Calep Maupin wirft gegen&uuml;ber RT den USA Doppelstandards in Fragen der Pressefreiheit vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rtdeutsch.com\/33356\/headline\/neue-wikileaks-enthuellungen-us-aussenministerium-beeinflusste-tv-sender-bei-assange-interview\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf das RT-Interview mit <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27711#h05\">Julian Assange hingewiesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Studie: Medienkritik in martialischer Sprache<\/strong><br>\nUnternehmer und Manager zeigen sich &uuml;ber die Presse und ihre Berichterstattung emp&ouml;rt<br>\nMedien berichten alle gleich, sie setzen zu viel auf Meinung, sie bringen zu wenige Analysen, sie k&uuml;rzen Interviews so, dass Sinnzusammenh&auml;nge auseinandergerissen werden, sie verf&auml;lschen bewusst. Was sich anh&ouml;rt nach einer Medienkritik, wie sie beispielsweise auf einer Pegida-Demonstration zu h&ouml;ren sein k&ouml;nnte, stammt in Wirklichkeit von gro&szlig;en Unternehmern und Spitzenmanagern.<br>\nDie Wirtschaftselite stellt sich in die Reihe der Medienkritiker. Das hat eine interessante Studie des G&ouml;ttinger Instituts f&uuml;r Demokratieforschung herausgefunden. Im Interview mit Telepolis erkl&auml;rt die Politikwissenschaftlerin Stine Marg, die die Studie mitgestaltet hat, wie das Untersuchungsergebnis zu Tage gef&ouml;rdert wurde. In der Studie ging es eigentlich gar nicht um das Verh&auml;ltnis von Unternehmern und Managern zu den Medien. Die Spitzenwirtschaftskr&auml;fte haben von alleine die Medienkritik in die Studie eingebracht.<br>\nSprachlose Elite? Wie Unternehmer Politik und Gesellschaft sehen lautet der Titel einer vor kurzem ver&ouml;ffentlichten Studie des G&ouml;ttinger Instituts f&uuml;r Demokratieforschung, die sich vorgenommen hat, Deutschlands Unternehmer und Manager auf den Zahn zu f&uuml;hlen. Wie ticken sie, wie handeln sie, was denken sie?<br>\nIn umfangreichen Gespr&auml;chen gew&auml;hrten Verantwortliche in gro&szlig;en Unternehmen den Wissenschaftlern Einblicke darin, wie sie die Welt sehen und wahrnehmen. In vielen der Gespr&auml;chen f&uuml;hrte die Frage, welcher Medien sich die Unternehmen bedienen, um sich &uuml;ber das Nachrichten und Weltgeschehen zu informieren, zu einer Einlassung in Sachen Medien, die die Studienmacher nicht eingeplant hatten. Deutlich wird: Auch die interviewten Angeh&ouml;rigen des Unternehmertums hinterfragen die Berichterstattung der Medien kritisch und sind hoch unzufrieden mit ihnen. Gleichzeitig erkennen sie aber auch die wirtschaftlichen Probleme, die es in den Medien gibt und verweisen auf eine miserable Entlohnung der Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46139\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Die ARD hat doch einen Knall<\/strong><br>\nDas Regierungsviertel im Schatten der Minarette, die Kanzlerin im Tschador.<br>\nDazu rhetorische Fragen: &ldquo;Was geschieht mit unseren Werten?&rdquo; &ldquo;Wie reagieren wir, wenn Fl&uuml;chtlinge Probleme haben, mit Frauenrechten, mit Presse- und Meinungsfreiheit.&rdquo;<br>\nKennen die Kollegen die islamfeindliche Propaganda der NPD nicht?<br>\nIch mag das Wort nicht: aber das halte ich f&uuml;r einen Skandal.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151005_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JakobAugstein\/posts\/1029007577144170?notif_t=notify_me_page\">Jakob Augstein via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&bdquo;Alternativlos&ldquo; &uuml;ber die Facebook-L&ouml;schdebatte und Diskurskultur im Internet<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternativlos.org\">Alternativlos<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie eigentlich immer, eine sehr interessante und lehrreiche Folge des Audiopodcasts von Frank (Rieger) und Fefe (Felix von Leitner)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27808","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27808","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27808"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27808\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28360,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27808\/revisions\/28360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27808"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27808"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27808"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}