{"id":27857,"date":"2015-10-08T08:44:16","date_gmt":"2015-10-08T06:44:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857"},"modified":"2015-10-08T08:44:16","modified_gmt":"2015-10-08T06:44:16","slug":"hinweise-des-tages-2476","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/AM)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h01\">Bundesregierung &ndash; In Syrien droht Konfrontation der Gro&szlig;m&auml;chte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h02\">Wie Fl&uuml;chtlinge den Arbeitsmarkt ver&auml;ndern <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h03\">Hier der Bericht des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h04\">Hundreds of thousands of migrants will be deported from the EU within weeks under secret plans intended to &lsquo;deter irregular migration&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h05\">Syriens Nachbarn und die Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h06\">Das ist unser Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h07\">Hans-Werner Sinn: &bdquo;Rentenalter muss steigen, um Fl&uuml;chtlinge zu ern&auml;hren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h08\">&raquo;Wir sind das Pack&laquo;: Von Hoyerswerda nach Heidenau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h09\">Air France: Heftiger Widerstand gegen Massenentlassungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h10\">Langzeitarbeitslosigkeit in der EU: Die Therapievorschl&auml;ge der Europ&auml;ischen Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h11\">Learning Nothing In Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h12\">Mit VW ist ein deutsches Modell in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h13\">VW soll Kfz-Steuer nachzahlen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h14\">Rot und ratlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h15\">Der transpazifische Freihandelsschwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h16\">Samstag 10. Oktober: Bundesweite Gro&szlig;demonstration &ndash; F&uuml;r einen gerechten Welthandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h17\">Wie der BDI die TTIP-Demo kapern will <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h18\">Attacke auf Gemeing&uuml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h19\">Banken zahlten Abgabe nur teilweise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h20\">CDU\/CSU-SPD: Vier statt drei BA-Vorstandsmitglieder &ndash; mehr Zeit f&uuml;r BAMF-Freizeit-Leiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h21\">Am Ende kommt der Kredithai<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h22\">Mit Bart und Prinzipien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h23\">Griechenland: Steuerfahnder k&uuml;ndigen Razzien wie in Deutschland an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857#h24\">Kooperation bleibt geheim<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27857&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesregierung &ndash; In Syrien droht Konfrontation der Gro&szlig;m&auml;chte<\/strong><br>\n&ldquo;Das, was wir in Syrien erleben, ist wirklich brandgef&auml;hrlich&rdquo;, sagte Au&szlig;enamtssprecher Martin Sch&auml;fer am Mittwoch in Berlin. &ldquo;Wir sind weit &uuml;ber einen Stellvertreterkrieg hinaus&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu. L&auml;nder wie die USA, Russland, Frankreich oder die Golfmonarchien seien direkt milit&auml;risch aktiv. &ldquo;Ein kleiner Unfall, eine kleine Panne, eine Fehlentscheidung eines kleinen Soldaten, und wir haben eine Situation, die eine v&ouml;llig andere ist&rdquo;, sagte Sch&auml;fer mit Hinweis auf das Eindringen mindestens eines russischen Kampfflugzeugs in den t&uuml;rkischen Luftraum. Die Bundesregierung fordere alle Beteiligten auf, alles daran zu setzen, solche Unf&auml;lle, Missverst&auml;ndnisse oder Pannen zu vermeiden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.onvista.de\/news\/bundesregierung-in-syrien-droht-konfrontation-der-grossmaechte-15165391\">OnVista<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es ist gut, dass das Ausw&auml;rtige Amt auf die Kriegsgefahr hinweist. Wir verdr&auml;ngen dieses Risiko allzu oft. Aber das Ausw&auml;rtige Amt w&auml;re glaubw&uuml;rdiger, wenn es beispielsweise auf die st&auml;ndige Verletzung der Souver&auml;nit&auml;t eines anderen Landes durch die T&uuml;rkei hingewiesen h&auml;tte und &ndash; noch viel wichtiger &ndash; wenn die Verantwortlichen in Deutschland die weltweite Destabilisierungspolitik unseres m&auml;chtigsten Verb&uuml;ndeten kennzeichnen und kritisieren w&uuml;rden. Gl&uuml;cklicherweise gibt es Menschen, die das tun, Assange zum Beispiel. Hier ein Interview mit ihm:<\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KLAOzWs_Zys\">RT-Exklusiv-Interview mit Assange &uuml;ber US-Destabilisierungspolitik und Drohnenkriege<\/a><\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wie Fl&uuml;chtlinge den Arbeitsmarkt ver&auml;ndern<\/strong><br>\nDie Zuwanderung von Fl&uuml;chtlingen stellt den Arbeitsmarkt und das Bildungssystem vor gro&szlig;e Herausforderungen. Dennoch gehen Arbeitsmarktexperten davon aus, dass sich die Menschen im Land deshalb in aller Regel keine Sorgen um ihren Job machen m&uuml;ssen. Sollten unterm Strich in den Jahren 2015 und 2016 je eine Million Fl&uuml;chtlinge kommen, erg&auml;be sich dadurch laut einem Bericht des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine zus&auml;tzliche Arbeitslosigkeit von 130 000 Personen. &bdquo;Der Effekt auf die Arbeitslosigkeit ergibt sich im Wesentlichen durch die Arbeitslosigkeit der Fl&uuml;chtlinge selbst&hellip;<br>\nFl&uuml;chtlinge finden nach Angaben der Wissenschaftler am h&auml;ufigsten Chancen im Hotel- und Gastgewerbe &ndash; einem Bereich, in dem bereits in den vergangenen Jahren viele Ausl&auml;nder eingestellt wurden und in dem der Bedarf hoch ist. Auf Grundlage der heute verf&uuml;gbaren Daten sei davon auszugehen, dass es bei der beruflichen Bildung der Fl&uuml;chtlinge erheblichen Nachholbedarf gebe, erkl&auml;rte Hauptmann&hellip;<br>\nAber sind beispielsweise die deutschen Hochschulen ausreichend darauf vorbereitet, dass bald zahlreiche Fl&uuml;chtlinge ein Studium aufnehmen k&ouml;nnten?<br>\nBei einer Million Fl&uuml;chtlingen warnte er, sei davon auszugehen, dass 250 000 im Alter von 18 bis 25 Jahren seien, sagte Z&ouml;llner. &bdquo;Wenn davon nur ein F&uuml;nftel f&auml;hig und willens ist zu studieren, dann sind das 50 000 Studenten&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/studie--wie-fluechtlinge-den-arbeitsmarkt-veraendern-,24931854,32096824.html%20\">Tobias Peter in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hier der Bericht des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung<\/strong>\n<ul>\n<li>Die ausl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung ist in den ersten acht Monaten des Jahres 2015 nach Angaben des Ausl&auml;nderzentralregisters um 488.000 Personen gewachsen. Hinzu kommen Fl&uuml;chtlinge, die noch nicht erfasst wurden.<\/li>\n<li>Das EASY-System (Erstverteilung von Asylbegehrenden) hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2015 414.000 neu eingereiste Fl&uuml;chtlinge erfasst, beim BAMF wurden im gleichen Zeitraum 231.000 Asylerstantr&auml;ge registriert. <\/li>\n<li>Die verf&uuml;gbaren Daten sprechen daf&uuml;r, dass die berufliche Qualifikation der Fl&uuml;chtlinge deutlich geringer ist als bei anderen Ausl&auml;ndergruppen, im Bereich der schulischen Bildung ist das Gef&auml;lle geringer.<\/li>\n<li>Angesichts des geringen Durchschnittsalters  &ndash; 55 Prozent der Fl&uuml;chtlinge sind unter 25 Jahre  &ndash; besteht jedoch ein erhebliches Potenzial, das durch Investitionen in Bildung und Ausbildung qualifiziert werden kann.<\/li>\n<li>In den vergangenen f&uuml;nf Jahren sind die Besch&auml;ftigungsquoten der ausl&auml;ndischen Bev&ouml;lkerung in Deutschland deutlich gestiegen und die Arbeitslosenquoten gesunken. Die Fl&uuml;chtlingsmigration f&uuml;hrt aber zu sinkenden Besch&auml;ftigungsquoten und, schrittweise, zu steigender Arbeitslosigkeit der ausl&auml;ndischen Bev&ouml;lkerung.<\/li>\n<li>Bei einem Zuzug von jeweils einer Million Fl&uuml;chtlinge 2015 und 2016 erg&auml;be sich im Vergleich zu einem Szeario ohne Fl&uuml;chtlingsmigration eine zus&auml;tzliche Arbeitslosigkeit von +130.000 Personen.<\/li>\n<li>Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass die Besch&auml;ftigungsquote von Fl&uuml;chtlingen von unter zehn Prozent im Zuzugsjahr f&uuml;nf Jahre nach dem Zuzug auf knapp 50 Prozent steigt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/aktuell\/2015\/aktueller_bericht_1514.pdf\">IAB Aktuelle Berichte 14\/2015 [PDF &ndash; 434 KB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hundreds of thousands of migrants will be deported from the EU within weeks under secret plans intended to &lsquo;deter irregular migration&rsquo;<\/strong>\n<ul>\n<li>EU will threaten African nations with aid cuts if they refuse to take back economic migrants<\/li>\n<li>Thousands of refugees would be held to stop them dodging deportation<\/li>\n<li>More than 400,000 are expected to have their asylum claims rejected<\/li>\n<li>Britain expected to back plan if it leads to Calais migrants being cleared..<\/li>\n<\/ul>\n<p>The European Union will threaten African countries such as Niger and Eritrea that it will withdraw aid, trade and visa arrangements unless they agree to take back economic migrants.<br>\nPlans would also be put in place to detain thousands of migrants to stop them fleeing to avoid deportation&hellip;<br>\nMore than 400,000 asylum seekers who have entered the EU in the first six months of this year are expected to have their claims rejected.<br>\nThe document, seen by MailOnline, says: &lsquo;The EU and its Member States must do more in terms of return. Increased return rates should act as a deterrent to irregular migration.&rsquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-3263113\/Hundreds-thousands-migrants-deported-EU-weeks-secret-plans-intended-deter-irregular-migration.html#ixzz3nteqNmkc%20\">Daily Mail Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Syriens Nachbarn und die Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nDie Menschen, die vor dem B&uuml;rgerkrieg fliehen, sammeln sich in riesigen Lagern jenseits der Grenzen. Die Nachbarstaaten sind damit &uuml;berfordert, zumal die UNO ihre Hilfsgelder drastisch gek&uuml;rzt hat&hellip;<br>\nNach Angaben des UN-Hochkommissars f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge (UNHCR) sind rund 4&nbsp;Millionen Menschen vor dem B&uuml;rgerkrieg aus Syrien geflohen, dazu kommen 7,6&nbsp;Millionen Binnenfl&uuml;chtlinge.1 Ungef&auml;hr 50 Prozent der syrischen Fl&uuml;chtlinge leben heute in der T&uuml;rkei (1,9&nbsp;Millionen laut UNHCR), aber nur ein F&uuml;nftel von ihnen in Fl&uuml;chtlingslagern&hellip;<br>\nViele internationale Medien loben die Versorgung der Fl&uuml;chtlinge in der T&uuml;rkei. Die Lager werden gemeinsam vom UNHCR und den t&uuml;rkischen Beh&ouml;rden verwaltet und von Sicherheitskr&auml;ften streng kontrolliert. Sie liegen abseits der St&auml;dte und dienen als Schleusen f&uuml;r die ankommenden Fl&uuml;chtlinge. Wer ein Aufnahmezentrum verlassen will, muss ein Ziel angeben. Die Regierung behauptet zwar, sie halte die K&auml;mpfer des IS davon ab, in die T&uuml;rkei zu kommen, doch die einheimische Presse kritisiert h&auml;ufig, dass die Beh&ouml;rden an den Grenzen die Augen zumachen.<br>\nDie aktuelle Situation ist auch f&uuml;r den Zusammenhalt der t&uuml;rkischen Gesellschaft eine harte Belastungsprobe. Die Region beiderseits der 800&nbsp;Kilometer langen t&uuml;rkisch-syrischen Grenze ist ein komplexes Mosaik von Ethnien (Turkmenen, Kurden und Armenier), Religionen (Sunniten, Alawiten, orthodoxe und andere Christen) und Sprachen (Arabisch und T&uuml;rkisch). Der t&uuml;rkische Staat hat ein Jahrhundert gebraucht, um ein friedliches Zusammenleben durchzusetzen. Nun reaktiviert der Strom der Fl&uuml;chtlinge mit seiner ethnischen Vielfalt die noch kaum &uuml;berwundenen Konflikte der Vergangenheit.<br>\nImmer wieder kommt es zu Zwischenf&auml;llen. Im Fr&uuml;hsommer beschuldigten t&uuml;rkische Ultranationalisten die arabischsprachige Bev&ouml;lkerung im S&uuml;dwesten des Landes, sie wolle den Zustrom aus Syrien f&ouml;rdern, um die Region zu arabisieren&hellip;.<br>\nDie Kosten f&uuml;r die Aufnahme der Fl&uuml;chtlinge steigen unaufh&ouml;rlich. &bdquo;Wir leisten den gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen finanziellen Beitrag, jetzt wird es Zeit, dass man uns unterst&uuml;tzt&ldquo;, erkl&auml;rte der stellvertretende Ministerpr&auml;sident Numan Kurtulmu&#537; Mitte September. Er bezifferte die Gesamtbelastung, die der T&uuml;rkei durch den Krieg in Syrien entstanden ist, von 2011 bis heute auf 7&nbsp;Milliarden Dollar. Und der Europ&auml;ischen Union warf er &bdquo;Unt&auml;tigkeit und Egoismus&ldquo; vor.<br>\nIm Libanon leben gegenw&auml;rtig mehr als 1,1&nbsp;Millionen vom UNHCR registrierte Fl&uuml;chtlinge, das entspricht einem Viertel der libanesischen Bev&ouml;lkerung. Anders als in der T&uuml;rkei k&uuml;mmert sich der Staat kaum um sie&hellip;.<br>\nWie im Libanon oder in der T&uuml;rkei werden die Fl&uuml;chtlinge auch in Jordanien zu Geiseln innenpolitischer Querelen. Die &bdquo;linke Opposition&ldquo;, die sich als progressiv und antiimperialistisch bezeichnet, beschuldigt die Fl&uuml;chtlinge, die nationale Identit&auml;t und die Sicherheit Jordaniens zu gef&auml;hrden. Die Regierung hat solche Parolen bei den Parlaments- und Kommunalwahlen 2013 &uuml;bernommen, um die Massenproteste einzud&auml;mmen und die Muslimbruderschaft zu schw&auml;chen.4 Solche T&ouml;ne werden immer lauter, und mit den Erfolgen des Islamischen Staats w&auml;chst das Misstrauen der jordanischen Bev&ouml;lkerung. Die Regierung wiederum verweist auf die extreme Belastung durch den Fl&uuml;chtlingszustrom, um die Verz&ouml;gerung der Reformen zu rechtfertigen, die sie 2011 im Zuge des Arabischen Fr&uuml;hlings versprochen hat.<br>\nDer syrische Exodus hat inzwischen bereits gr&ouml;&szlig;ere Dimensionen als der pal&auml;stinensische von 1948, und seine langfristigen Auswirkungen sind noch nicht abzusehen. Die Belastbarkeit der aufnehmenden Staaten und ihre F&auml;higkeit, mit der zunehmend katastrophalen Situation umzugehen, sind bislang bemerkenswert. Die gro&szlig;e Frage ist allerdings, ob die Grenzen in der Region angesichts der Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me und der grenz&uuml;berschreitenden Mobilit&auml;t bewaffneter Milizen auf mittlere Sicht stabil bleiben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5234399\">Hana Jaber in Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das ist unser Job<\/strong><br>\nBodo Ramelow, Ministerpr&auml;sident des Landes Th&uuml;ringen, zur Verantwortung von Politikerinnen und Politikern in der Fl&uuml;chtlingsdebatte.<br>\nWir alle erleben jetzt eine Stunde der Bew&auml;hrung, in der sich zeigt, was unsere Sonntagsbekenntnisse zum Grundgesetz wert sind, wenn es ernst wird. Wir alle m&uuml;ssen jetzt zeigen, ob wir in einer Krisensituation in der Lage sind, Verantwortung als gew&auml;hlte Anf&uuml;hrerinnen und Anf&uuml;hrer eines demokratischen Gemeinwesens zu &uuml;bernehmen. Die Situation ist au&szlig;erordentlich schwierig. So viele Menschen in so kurzer Zeit sind seit Jahrzehnten nicht mehr nach Deutschland gekommen. Und es bringt auch nichts, das Offensichtliche zu leugnen. Alle staatlichen Ebenen sto&szlig;en gegenw&auml;rtig oft genug an ihre Grenzen. Wir m&uuml;ssen improvisieren, wir m&uuml;ssen kurzfristig pragmatische L&ouml;sungen finden, wir m&uuml;ssen von liebgewordenen ideologischen Ruhekissen Abschied nehmen.<br>\nDen einen f&auml;llt das leichter, den anderen schwerer&hellip;<br>\nEs ist nicht so, dass sich irgendwer in Deutschland diese Krise ausgesucht h&auml;tte. Aber jetzt ist sie da. Eine V&ouml;lkerwanderung ist im Gange, die Menschen haben sich zu Hunderttausenden aufgemacht, und kein Zaun der Welt wird sie stoppen. Wer das Gegenteil erz&auml;hlt, ist ein Scharlatan, der die Menschen bel&uuml;gt. Es gab und gibt keine vern&uuml;nftige Alternative zu einem Realismus in humanit&auml;rer Verantwortung. Wir haben uns diese Krise nicht ausgesucht, aber wir m&uuml;ssen sie l&ouml;sen. Kein B&uuml;rgermeister, kein Landrat und keine Regierung kommt mit dem Versprechen ins Amt, nur dann zu regieren, wenn das Wetter gut ist.&nbsp;<br>\nNat&uuml;rlich wei&szlig; ich, dass viele Menschen Angst haben vor dem, was auf uns zukommt. Ich selbst frage mich oft genug am Abend, wie wir die Probleme des kommenden Tages l&ouml;sen sollen. Aber es ist doch so: wir Politikerinnen und Politiker haben in dieser Situation die Wahl, ob wir die Angst regieren lassen oder dem Mut eine Stimme geben. Ich pl&auml;diere f&uuml;r letzteres. Und deshalb: ja, wir schaffen das. Wir werden in dieser Krise ein humanes Gesicht zeigen, wenigstens die meisten. Wir werden keine Bilder wie in Ungarn oder Mazedonien zulassen. Und nat&uuml;rlich werden wir dar&uuml;ber entscheiden m&uuml;ssen, wer bleiben kann, und wer nicht. &lrm;Aber viel wichtiger als das ist die Frage, wie wir diejenigen, die bleiben, so integrieren, dass es ein Gewinn f&uuml;r alle wird. Das ist unser Job.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/nc\/die-linke\/nachrichten\/detail\/zurueck\/nachrichten\/artikel\/das-ist-unser-job\/%20%20\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hans-Werner Sinn: &bdquo;Rentenalter muss steigen, um Fl&uuml;chtlinge zu ern&auml;hren&ldquo;<\/strong><br>\nDie Deutschen sollen nach Meinung von ifo-Pr&auml;sident Hans-Werner Sinn l&auml;nger arbeiten, um die Kosten der Fl&uuml;chtlingsintegration stemmen zu k&ouml;nnen. Auch der Mindestlohn m&uuml;sse abgeschafft werden&hellip;.<br>\nNach Einsch&auml;tzung von Sinn wird durch die Zuwanderung Druck auf die L&ouml;hne in Deutschland ausge&uuml;bt, wodurch die sozialen Unterschiede zun&auml;hmen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article147318985\/Rentenalter-muss-steigen-um-Fluechtlinge-zu-ernaehren.html%20\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Anders als bei Gr&ouml;nemeyer, der den Besserverdienenden &bdquo;etwas ans Geld&ldquo; gehen m&ouml;chte, wird &uuml;ber Sinns Vorschl&auml;ge keine &bdquo;publizistische H&ouml;lle&ldquo; losbrechen. Dabei bereitet der mit seinen Vorschl&auml;gen den &bdquo;Klassenkampf im Armenhaus&ldquo; vor und sch&uuml;rt den Kampf der Armen gegen die &Auml;rmsten. Das ist die Lunte f&uuml;r sozialen Sprengstoff.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Wir sind das Pack&laquo;: Von Hoyerswerda nach Heidenau<\/strong><br>\nZufall oder Menetekel? Die rassistischen Krawalle im s&auml;chsischen Heidenau am 21. August fielen auf ebenjenes Datum, an dem im Jahr 1992 die Tage rechten Terrors in Rostock-Lichtenhagen begannen. Zwei Tage lang brach sich in Heidenau jene rechte Aggression gegen&uuml;ber Polizisten Bahn, die eigentlich auf die in einem ehemaligen Baumarkt untergebrachten Fl&uuml;chtlinge zielte. Ein Video, das die T&auml;ter selbst gefertigt und f&uuml;r kurze Zeit im Internet ver&ouml;ffentlicht hatten, zeigt rechte Wutb&uuml;rger, Hooligans und organisierte Neonazis bei der Aus&uuml;bung entgrenzter Gewalt. Unter dem Ruf &bdquo;Wir sind das Volk&ldquo; warfen sie Steine und Flaschen, entz&uuml;ndeten Molotowcocktails und verw&uuml;steten einen ganzen Stra&szlig;enzug vor der provisorischen Fl&uuml;chtlingsunterkunft. In dem Film sieht man zudem eine taktisch v&ouml;llig &uuml;berforderte Polizei in heilloser Flucht vor den rechten Gewaltt&auml;tern.<br>\nDoch Heidenau ist nur ein Ort von vielen, in denen zuletzt fremdenfeindliche Aufm&auml;rsche, Kundgebungen und Gewalttaten gegen Fl&uuml;chtlinge stattfanden. Auch in Brandenburg, Th&uuml;ringen, Nordrhein-Westfalen und Baden-W&uuml;rttemberg brannten geplante oder gar bereits bewohnte Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte. Heidenau markiert zugleich einen Wendepunkt in der aktuellen Debatte &uuml;ber die Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen: Gerade wegen der H&auml;ufung menschenverachtender Gewalt gegen&uuml;ber Schutzsuchenden, f&uuml;r die der s&auml;chsische Ort exemplarisch steht, erlebt die Bundesrepublik derzeit eine ungeahnte Welle der Hilfsbereitschaft: Nachdem die M&auml;ngel der Dublin-Verordnung nun angesichts der zahlreichen &uuml;ber Ungarn ankommenden Kriegsfl&uuml;chtlinge aus Syrien jedem offenbar wurden und Budapest die Menschen anfangs durchreisen lie&szlig;, hie&szlig;en vielerorts unz&auml;hlige Bundesb&uuml;rger die Hilfesuchenden willkommen.<br>\nDie neue Hilfsbereitschaft darf jedoch nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass die Gewaltt&auml;ter von Heidenau, Nauen und Rottenburg ebenfalls nach wie vor &uuml;ber stille wie offene Zustimmung und gewaltt&auml;tige Nachahmer verf&uuml;gen. Eine nachhaltige Diskussion &uuml;ber die Ursachen rechter Gewalt und sinnvolle Gegenma&szlig;nahmen ist daher l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/oktober\/%C2%BBwir-sind-das-pack%C2%AB-von-hoyerswerda-nach-heidenau%20\">David Begrich in den Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Air France: Heftiger Widerstand gegen Massenentlassungen<\/strong><br>\nBei Air France &uuml;bt man beim h&ouml;heren Management jetzt auch mal ohne Flugzeug das Fliegen. Bislang hat es nur &uuml;ber einen Zaun gereicht, ohne Hemd und fast ohne Hose. Am Mittwoch Mittag verlautbart, &bdquo;zwanzig Verd&auml;chtige&ldquo; unter den Lohnabh&auml;ngigen m&uuml;ssten mit Folgen rechnen. &Uuml;ber die Gewalt in Form von knapp 3.000 Entlassungen reden die, &uuml;ber die Aktion meist emp&ouml;rten, Medien weniger laut. Ansonsten tr&auml;umt Konzernchaf de Juniac schon mal laut &amp; &ouml;ffentlich von Streikenden im Knast &ndash; wie in Qatar&hellip;<br>\nBei Air France wurden bereits in den vergangenen Jahren 8.000 Stellen abgebaut; meist mit &bdquo;freiwilligen Abg&auml;ngen&ldquo; (unter Verlockung mit einer Abfindungssumme). An diesem Montag sollte das nun Verschwinden von weiteren, zus&auml;tzlichen 2.900 Stellen verk&uuml;ndete werden &ndash; darunter 1.900 beim Bodenpersonal, 700 beim Bordpersonal (Stewards und Stewardessen) sowie 300 bei den Piloten\/Pilotinnen. Ab 2017 sollen speziell die Langstreckenfl&uuml;ge um ein Volumen von 10 % reduziert werden.<br>\nDoch damit d&uuml;rfte es nicht bewendet sein. Denn die franz&ouml;sische Satire- und, vor allem, Enth&uuml;llungszeitung ,Le Canard encha&icirc;n&eacute;&rsquo; (nicht on-line) berichtet an diesem Mittwoch, den 07. Oktober unter Berufung auf Dokumente, f&uuml;r 2017 stehe bereits die n&auml;chste Welle des Stellenabbaus bereit, und dann sollten nochmals zus&auml;tzliche 5.000 Arbeitspl&auml;tze verschwinden. Die Direktion dementierte dies am heutigen Tage zun&auml;chst energisch.<br>\nDie L&ouml;hne bei Air France liegen eher unter dem Durchschnitt der EU-Nachbarl&auml;nder, wenngleich die Sozialabgaben ihrerseits &uuml;berdurchschnittlich ausfallen. Die Fluggesellschaft schreibt nicht rote, sondern schwarze Zahlen; f&uuml;r das laufende Jahr wird ein Gewinn von 123 Millionen Euro prognostiziert. Doch aus Sicht der Direktion (und der dahinterstehenden Aktion&auml;re) gen&uuml;gt dies nicht; sie erkl&auml;rt, der Reingewinn m&uuml;sse in naher Zukunft auf 700 Millionen j&auml;hrlich gesteigert werden. Sonst sei das Unternehmen in seinem Konkurrenzumfeld nicht l&auml;nger &bdquo;wettbewerbsf&auml;hig&ldquo;. Allerdings hat das Unternehmen lt. gewerkschaftlichen Zahlen die Arbeitsproduktivit&auml;t bereits in den letzten zwei Jahren um zwanzig Prozent steigern k&ouml;nnen, d.h. in einer Arbeitsstunde wird 20 % zus&auml;tzlicher Mehrwert produziert.<br>\nDen Piloten versuchte die Direktion abzuverlangen bzw. abzuverhandeln, ihre Arbeitsproduktivit&auml;t ihrerseits um 17 Prozent zu steigern. Nicht durch Lohnsenkungen, sondern durch eine Ausdehnung von Arbeitszeiten und die Verringerung der Zahl von Ruhetagen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/arbeitskaempfe-frankreich\/air-france-heftiger-widerstand-gegen-massenentlassungen\/?cat=6968\">Bernard Schmid auf LabourNet<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Im Luftfahrtsektor findet weltweit ein &bdquo;Rattenrennen&ldquo; statt, bei dem am Ende alle verlieren. Air France gegen Lufthansa gegen Emirates gegen Billigflieger usw. usf. Am Ende geht das nicht nur zu Lasten der Besch&auml;ftigten, sondern wird zum Risiko f&uuml;r die Flugg&auml;ste.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Langzeitarbeitslosigkeit in der EU: Die Therapievorschl&auml;ge der Europ&auml;ischen Kommission<\/strong><br>\nWie die EU-Kommission berichtet, hat sich die Langzeitarbeitslosigkeit (die Zahl der Personen, die ein Jahr und l&auml;nger arbeitslos sind und aktiv Besch&auml;ftigung suchen) in der EU zwischen 2007 und 2014 verdoppelt &ndash; auf mehr als 12 Millionen Menschen, die ungef&auml;hr die H&auml;lfte aller Arbeitslosen ausmachen. Die Kommission hat deshalb am 17. September 2015 einen Vorschlag zur Integration der Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt vorgelegt (European Commission 2015). Sie weist in ihrem Papier v&ouml;llig zu Recht darauf hin, dass Langzeitarbeitslosigkeit zu Armut und sozialer Ausgrenzung f&uuml;hren kann und auch dazu beitr&auml;gt, dass Armut an die Kinder der von Arbeitslosigkeit betroffenen Haushalte weitergegeben wird, da die Bildungsabschl&uuml;sse der Kinder aus diesen Haushalten insgesamt relativ niedrig sind (European Commission 2015, S. 2). (&hellip;)<br>\nAngebotsseitige Ma&szlig;nahmen wie die Unterst&uuml;tzung bei der Arbeitssuche, Praktika, Qualifizierung und Requalifizierung, die von der EU-Kommission empfohlen werden, helfen da wenig. Arbeitslosigkeit wird durch einen Mangel an Arbeitspl&auml;tzen verursacht, die als Reaktion auf die H&ouml;he der Ausgaben in der Volkswirtschaft und nicht als Antwort auf die &bdquo;Suchintensit&auml;t&ldquo; oder die Qualifizierungsbem&uuml;hungen der Unbesch&auml;ftigten geschaffen werden. Allein die Tatsache, dass die Arbeitslosigkeit in der EU sprunghaft mit der Finanz- und dann noch einmal mit der Eurokrise gestiegen ist, zeigt, dass das Problem nicht durch eine strukturelle Unterqualifizierung der Arbeitskr&auml;fte entstanden ist. Es durch Qualifizierungsma&szlig;nahmen l&ouml;sen zu wollen, w&auml;hrend gleichzeitig die Fiskalpolitik dank des Fiskalpaktes und die Lohnpolitik dank der internen Abwertungsstrategie zur R&uuml;ckgewinnung der Wettbewerbsf&auml;higkeit auf der konjunkturellen Bremse stehen, ist eine wirtschaftspolitische Fehlleistung ersten Ranges. Sie offenbart, dass die EU-Kommission nach wie vor nicht zu einer vorbehaltlosen Analyse der Eurokrise in der Lage oder bereit ist. Dabei liegt der Denkfehler auf der Hand: Die Langzeitarbeitslosen k&ouml;nnen nicht nach Jobs suchen, die nicht existieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/langzeitarbeitslosigkeit-in-der-eu-die-therapievorschlaege-der-europaeischen-kommission\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Learning Nothing In Europe<\/strong><br>\nIf you want to feel despair about Europe&rsquo;s prospects, first look at this recent presentation from Peter Praet, the chief economist of the ECB, then read this op-ed from the chief economist of the German finance ministry. Praet offers a portrait of a continent crippled by inadequate demand, with a strong deflationary downdraft; Ludger Schuknecht declares that we need to stop stimulus and reduce debt. In effect, he says that everyone should be like Germany, and run a huge trade surplus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2015\/10\/06\/learning-nothing-in-europe\/?module=BlogPost-Title&amp;version=Blog%20Main&amp;contentCollection=Opinion&amp;action=Click&amp;pgtype=Blogs&amp;region=Body\">Paul Krugman in der New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mit VW ist ein deutsches Modell in der Krise<\/strong><br>\nDass bei der Betriebsversammlung von Volkswagen zumindest eine kleine Minderheit von Arbeitern mit ihren Chefs &ldquo;franz&ouml;sisch reden&rdquo;, war nicht zu erwarten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Mit-VW-ist-ein-deutsches-Modell-in-der-Krise-2839299.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>VW soll Kfz-Steuer nachzahlen<\/strong>\n<ul>\n<li>Der nordrhein-westf&auml;lische Finanzminister Walter-Borjans fordert in einem Brief an Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble, dass VW f&uuml;r m&ouml;gliche Steuersch&auml;den aufkommen soll.<\/li>\n<li>Wegen der von VW eingestandenen Manipulationen k&ouml;nnten Kfz-Steuern zu niedrig festgesetzt worden sein.<\/li>\n<li>Volkswagen hat einger&auml;umt, dass es seine Software auch in Europa eingesetzt habe, um die Abgastests zu manipulieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Walter-Borjans verweist darin auf Steuervorteile f&uuml;r Diesel-Fahrzeuge mit niedrigen Abgaswerten. Wegen der von VW eingestandenen Manipulationen k&ouml;nnten Kfz-Steuern zu niedrig festgesetzt worden sein.<br>\nEs d&uuml;rfe aber nicht dazu kommen, dass der Staat den K&auml;ufern von VW-Fahrzeugen Nachzahlungsbescheide schicke und die Autobesitzer auf diese Weise dazu zwinge, &ldquo;sich das Geld durch aufwendige Schadensersatzklagen bei Volkswagen zur&uuml;ckholen&rdquo;, schreibt Walter-Borjans. Genauso wenig d&uuml;rfe der Staat &ldquo;auf dem Schaden sitzen bleiben&rdquo;.<br>\nVW m&uuml;sse f&uuml;r den entstandenen Steuerschaden haften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/abgas-affaere-vw-soll-kfz-steuer-nachzahlen-1.2680903%20\">Michael Bauchm&uuml;ller, Joachim Becker und Klaus Ott in der SZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rot und ratlos<\/strong><br>\nNils Schmid, der baden-w&uuml;rttembergische Spitzengenosse, hat es bis in Stefan Raabs &ldquo;TV total&rdquo; geschafft. Nicht als Gast, sondern als Witzfigur: Acht Prozent der B&uuml;rgerschaft w&uuml;rde ihn derzeit direkt zum Ministerpr&auml;sidenten w&auml;hlen. Dass seine pers&ouml;nlichen Werte &ldquo;stabil&rdquo; seien, freue ihn sehr, hatte er in eine Kamera gesagt. Und musste sich daf&uuml;r vom grinsenden Raab veralbern lassen: &ldquo;Das ist wie beim Arzt, der mitteilt, leider ist der Patient tot, aber sein Zustand ist stabil.&rdquo;<br>\nAn den Gr&uuml;nen l&auml;ge es nicht, w&uuml;rde die Macht im kommenden M&auml;rz verspielt. Da kann Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann noch so lange als King oft the Road Kaffee trinkend auf dem Beifahrersitz des ersten autonom fahrenden 500-PS-Riesenlasters sitzen und nicht nur die besonders &ouml;kologisch gesinnte Anh&auml;ngerschaft irritieren. Sein Ansehen in der Bev&ouml;lkerung ist weiter riesig, der im S&uuml;dwesten schon lange stark gestutzte linke Fl&uuml;gel der Partei hat sich das Aufmucken l&auml;ngst abgew&ouml;hnt. Und in Stuttgart ist f&uuml;nf Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag die Akzeptanz des Tiefbahnhofs abermals weiter gewachsen, was die Chance auf eine Wiederholung des historischen Wahlerfolgs in der Landeshauptstadt jedenfalls nicht schm&auml;lert.<br>\nDem H&ouml;henfl&uuml;gen der einen steht ein Absturz der anderen gegen&uuml;ber. Nach dem j&uuml;ngsten Baden-W&uuml;rttemberg-Trend, der auch Schmids acht Prozent zu Tage f&ouml;rderte, antworten auf die Sonntagsfrage gerade noch 17 Prozent, sie w&uuml;rden SPD w&auml;hlen. So schlecht standen die Sozialdemokraten noch nie da.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/236\/rot-und-ratlos-3173.html%20\">Johanna Henkel-Waidhofer in der Kontext:Wochezeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Verr&auml;terische Pizzaschnitte<\/strong>:&nbsp;Kann sich Martin Arnold an die Tat erinnern? Im NSU-Untersuchungsausschuss halten Gutachter es f&uuml;r ausgeschlossen, dass der damalige Kollege von Mich&egrave;le Kiesewetter bei der Rekonstruktion des Mordes auf der Heilbronner Theresienwiese mithelfen kann. Aber ist das so?<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Ungleiche Partner:<\/strong> Mit der Unterzeichnung des TPP-Abkommens haben die USA und elf Pazifikanrainer eine riesige Freihandelszone geschaffen. In Europa streitet man weiter &uuml;ber TTIP. &Uuml;ber die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) der EU vor allem mit afrikanischen Staaten wird hier kaum berichtet. Die Geschichte der Handelsbeziehungen zwischen Europa und diesen L&auml;ndern ist eine Geschichte der Ausbeutung. Wenn die neuen Abkommen in Europa ratifiziert werden, wird dies weitere Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me in Gang setzen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Beirat ohne Relevanz:<\/strong> Das geplante Freihandelsabkommen mit den USA ist heftig umstritten. Nach Berliner Vorbild hat die baden-w&uuml;rttembergische Landesregierung nun einen TTIP-Beirat aus 33 gesellschaftlich relevanten Gruppen einberufen &ndash; und sah sich prompt in der Kritik. Der Beirat: wirkungslos, nicht mehr als ein Feigenblatt.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Tod liegt in der Luft:<\/strong> Der VW-Betrug hat historische Dimensionen: Elf Millionen Autos sollen mehr Abgase aussto&szlig;en als gesetzlich erlaubt. Was das f&uuml;r Gesundheit und Umwelt bedeutet, ist schwer abzusch&auml;tzen. Eine aktuelle Studie aus London alarmiert.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Ode an die Windkraft:<\/strong> Windr&auml;der &ndash; umstritten, gehasst, geliebt. Letzteres dort, wo sie keinen st&ouml;ren. Die Region Stuttgart hat nach vier Jahren Auswahlverfahren 41 von gut 90 m&ouml;glichen Windkraftstandorten beschlossen. Heiner D&ouml;rner, Professor am Institut f&uuml;r Flugzeugbau der Uni Stuttgart, schreibt eine Liebeserkl&auml;rung an die Landschaftsspargel&hellip;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\">kontextwochenzeitung.de<\/a> und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der transpazifische Freihandelsschwindel<\/strong><br>\nDie Transpazifische Partnerschaft soll den freien Handel st&auml;rken. Doch das gr&ouml;sste regionale Handels- und Investitionsabkommen der Geschichte ist nicht, was es zu sein scheint.<br>\nAngesichts der Zusammenkunft von Unterh&auml;ndlern und Ministern aus den USA und elf weiteren Pazifik-Anrainerstaaten in Atlanta mit dem Ziel, die letzten Einzelheiten der weitreichenden neuen Transpazifischen Partnerschaft (TPP) festzuklopfen, ist eine n&uuml;chterne Analyse angebracht&hellip;<br>\nIn Wahrheit ist dies eine Vereinbarung, um die Handels- und Investitionsbeziehungen seiner Unterzeichner zu steuern &ndash; und zwar im Sinne der m&auml;chtigsten Wirtschaftslobbys jedes Landes. Machen wir uns nichts vor: Die haupts&auml;chlichen ungekl&auml;rten Fragen, &uuml;ber die die Verhandlungsf&uuml;hrer noch immer feilschen, zeigen deutlich, dass es bei der TPP nicht um &laquo;freien&raquo; Handel geht&hellip;<br>\nEs sollte niemanden &uuml;berraschen, dass Amerikas internationale &Uuml;bereinkommen einen gesteuerten Handel und keinen Freihandel hervorbringen. Das passiert, wenn Interessengruppen ausserhalb der Wirtschaft vom politischem Prozess ausgeschlossen werden &ndash; von den gew&auml;hlten Vertretern des Volkes im US-Kongress gar nicht zu reden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/der-transpazifische-freihandelsschwindel-878404\">Joseph E. Stiglitz und Adam S. Hersh in der Handelszeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Samstag 10. Oktober: Bundesweite Gro&szlig;demonstration &ndash; F&uuml;r einen gerechten Welthandel<\/strong><br>\nDie Mobilisierung f&uuml;r die Demonstration &ldquo;TTIP und CETA stoppen! &ndash; F&uuml;r einen gerechten Welthandel!&rdquo; am Samstag in Berlin l&auml;uft auf Hochtouren. Wie die Organisatoren am heutigen Mittwoch in Berlin mitteilten, erwarten sie weit &uuml;ber 50.000&nbsp; Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zu den Protesten. 600 Busse bringen die Demonstrationsteilnehmer in die Hauptstadt. Zudem starten f&uuml;nf Sonderz&uuml;ge aus verschiedenen Ecken des Landes: Aachen, M&ouml;nchengladbach, Frankfurt am Main, Stuttgart und M&uuml;nchen.<br>\nOrganisiert wird die Demonstration von einem breiten B&uuml;ndnis aus &uuml;ber 30 Umwelt-, Sozial-, Kultur- und Verbraucherverb&auml;nden, Aktivistennetzwerken, Gewerkschaften, B&uuml;rgerrechts- und kirchlichen Organisationen. Zum Tr&auml;gerkreis geh&ouml;ren etwa der Deutsche Gewerkschaftsbund, der BUND, Attac, der Deutsche Kulturrat, Campact, der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband, Foodwatch, Mehr Demokratie, Brot f&uuml;r die Welt, Greenpeace, WWF und die NaturFreunde Deutschlands. Insgesamt rufen 170 Organisationen zu den Protesten auf. Auch mehr als 11.000 Personen haben den Demo-Aufruf unterzeichnet.<br>\nSie alle fordern, die Verhandlungen mit den USA f&uuml;r TTIP zu stoppen und das mit Kanada verhandelte CETA nicht zu ratifizieren, da beide Abkommen demokratische Rechte aush&ouml;hlen sowie &ouml;kologische und soziale Standards absenken w&uuml;rden. Das B&uuml;ndnis und die Unterst&uuml;tzer des Aufrufs setzen sich f&uuml;r einen gerechten Welthandel ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ttip-demo.de\/presse\/pressemitteilungen\/\">Stop TTIP Ceta<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie der BDI die TTIP-Demo kapern will<\/strong><br>\nbei den TTIP-Bef&uuml;rworter flattern die Nerven: Kurz bevor wir am Samstag mit zehntausenden Menschen im Berliner Regierungsviertel gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA demonstrieren, hat der Bundesverband der Industrie (BDI) genau dort Pro-TTIP-Plakate kleben lassen. Eine Riesensumme Geld investiert die Lobbyorganisation damit in ihre Werbekampagne.<br>\nDass der BDI jetzt aktiv wird, hat einen guten Grund: unser bisheriger Erfolg! Die Abkommen wackeln. Jetzt setzen die Industrie-Lobbyisten auf Geld statt Argumente. Umso wichtiger ist es, jetzt zu zeigen, dass wir eine echte Protestbewegung sind. Eine, die Menschen auch auf die Stra&szlig;e bringt &ndash; ganz wie in den Zeiten der Anti-Atom-Bewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/politikparadox.blogspot.de\/2015\/10\/campact-wie-der-bdi-die-ttip-demo.html\">Campact<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Attacke auf Gemeing&uuml;ter<\/strong><br>\nEU-Gewerkschaften kritisieren geplantes globales Dienstleistungsabkommen TiSA, fordern aber keinen Verhandlungsstopp. DGB will Einfluss nehmen&hellip;<br>\nDer Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund (EGB) verabschiedete am 2. Oktober eine Resolution. Darin wird kein &raquo;Stopp&laquo; f&uuml;r TiSA verlangt, sondern lediglich die &raquo;Ber&uuml;cksichtigung&laquo; verschiedener &raquo;Aspekte&laquo;. So m&uuml;sse &raquo;mit allen Mitteln versucht werden&laquo;, die Liberalisierung und Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienste zu verhindern. Weiter d&uuml;rfe es die geplanten &raquo;Stillhalte-&laquo; und &raquo;Sperrklinkenklauseln&laquo; nicht geben, die eine Rekommunalisierung bereits privatisierter Einrichtungen unm&ouml;glich machen w&uuml;rden. Gesundheitsversorgung, Sozialdienste, Bildung, Wasser- und Abwasserwirtschaft m&uuml;ssten &raquo;aus dem Geltungsbereich aller Handelsabkommen ausgeschlossen werden&laquo;, fordert der EGB. Auch die Regulierungshoheit der Staaten d&uuml;rfe nicht eingeschr&auml;nkt werden. Die mit TiSA vorgesehene weitere Liberalisierung des Finanzsektors sei &raquo;nur dann annehmbar&laquo;, wenn die Regierungen im Krisenfall &raquo;umfassend&laquo; intervenieren k&ouml;nnten. Zu den auch bei TiSA geplanten Streitschlichtungsverfahren mahnt der EGB an, bei ihrer Ausgestaltung m&uuml;sse die &ouml;ffentliche Kritik an privaten Schiedsgerichten &raquo;ber&uuml;cksichtigt&laquo; werden. Der EGB signalisiert also weitreichende Kompromissbereitschaft und will TiSA nur ablehnen, wenn der Vertrag den erhobenen Forderungen &raquo;nicht entspricht&laquo;. Grunds&auml;tzliche Kritik an den bereits eingetretenen Verwerfungen durch die Privatisierungen der vergangenen Jahrzehnte &ndash; auch eine Folge des Vorg&auml;ngerabkommens von TiSA, GATS (General Agreement on Trade in Services) &ndash; findet sich in der Erkl&auml;rung nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/10-07\/064.php\">Jana Frielinghaus in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Banken zahlten Abgabe nur teilweise<\/strong><br>\nVom rechnerischen Jahresbeitrag der Deutschen Kreditinstitute in H&ouml;he von rund 1,33 Milliarden Euro zur Bankenabgabe sind 2014 tats&auml;chlich nur rund 516 Millionen entrichtet worden. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung (18\/5993) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion die Linke (18\/5884) hervorgeht, h&auml;tten sogenannte systemrelevante Banken davon rund 1,2 Milliarden Euro einzahlen m&uuml;ssen. Tats&auml;chlich zahlten sie nur 399 Millionen Euro ein. Sparkassen und Genossenschaftsbanken zahlten dagegen ihre allerdings erheblich niedrigeren Beitr&auml;ge in voller H&ouml;he ein. Auch 2013, als der rechnerische Beitrag zur Bankenabgabe 1,74 Milliarden Euro betrug, wurden rund 521 Millionen Euro eingezahlt. 2012 wurden 694 Millionen Euro Bankenabgabe gezahlt. Der rechnerische Beitrag h&auml;tte 1,95 Milliarden Euro betragen. Der rechnerische Beitrag wird allerdings durch eine Zumutbarkeitsgrenze und Belastungsobergrenze gekappt.<br>\nDie Belastungsobergrenze wurde nach Angaben der Regierung eingef&uuml;hrt, &ldquo;da die Bankenabgabe eine Sonderabgabe ist, die sich an verfassungsrechtlichen Kriterien &ndash; insbesondere der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit von Grundrechtseingriffen im Kontext der Erhebung von Sonderabgaben &ndash; auszurichten hat. Die M&ouml;glichkeit einer Nacherhebung gekappter Beitr&auml;ge wurde daher auch zeitlich begrenzt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_10\/-\/390864\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit der Bankenabgabe sollte nach der Bankenkrise das (systemische) Risiko von Bankenpleiten, statt vom Steuerzahler von den Banken selbst getragen werden. Abgesehen, dass die Abgabe nicht einmal das Pleiterisiko einer kleinen Bank abgedeckt h&auml;tte, wird nun nicht einmal der gesetzlich vorgeschriebene Betrag eingetrieben. Das Risiko bleibt also beim Steuerzahler.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>CDU\/CSU-SPD: Vier statt drei BA-Vorstandsmitglieder &ndash; mehr Zeit f&uuml;r BAMF-Freizeit-Leiter<\/strong><br>\nDer Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) und zugleich &ldquo;Freizeit-Leiter&rdquo; des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) soll entlastet werden. Den Plan zu dieser Entlastung haben die Fraktionen der CDU\/CSU und der SPD in ihrem Entwurf des &ldquo;Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes&rdquo; (!) vom 29. September 2015 formuliert. (Deutscher Bundestag, Drucksache 18\/6185)&hellip;<br>\nDurch das &bdquo;Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz&rdquo; soll in &sect; 381 Absatz 2 SGB III nach dem ersten Satz, &bdquo;Der Vorstand besteht aus einer oder einem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern.&rdquo;, der folgende Satz eingef&uuml;gt werden: &bdquo;Durch Satzung kann der Vorstand um ein weiteres Mitglied erweitert werden.&rdquo; Mit anderen Worten: Der Vorstand der BA kann dann<br>\nbei Inkrafttreten des &bdquo;Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz&rdquo; von insgesamt drei auf vier Mitglieder vergr&ouml;&szlig;ert werden &ndash; bei sicher entsprechender Erh&ouml;hung der Vorstandsbez&uuml;ge&hellip;<br>\nDie &bdquo;Zusammenlegung von Arbeitsf&ouml;rderung und Asyl&rdquo; (BA- und BAMF-Leitung), oder anders, die &bdquo;Unterordnung des Grundrechts auf Asyl unter die Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften&rdquo;, erfordert eine Vergr&ouml;&szlig;erung des BA-Vorstands&hellip;<br>\nDie Entlastung des BA-Vorstands sollte, oder besser muss, statt durch Vergr&ouml;&szlig;erung des BA-Vorstands durch R&uuml;cktritt des Vorstandsvorsitzenden und Benennung einer bzw. eines neuen Vorstandsvorsitzenden ober aber durch Verzicht des Vorstandsvorsitzenden auf die gesetzwidrig zustande gekommene Bestellung zum unbesoldeten &bdquo;Nicht-Pr&auml;sidenten&rdquo; mit der Amtsbezeichnung &bdquo;Leiter&rdquo; des BAMF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/681-cducsu-spd-vier-statt-drei-ba-vorstandsmitglieder-mehr-zeit-fuer-bamf-freizeit-leiter.html%20\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung&#8232;und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Am Ende kommt der Kredithai<\/strong><br>\nIn den USA sind fast alle verschuldet &ndash; aber wehe denen, die nicht zahlen k&ouml;nnen<br>\nDie Amerikaner verschulden sich nicht f&uuml;r den Swimmingpool im Garten oder einen Gel&auml;ndewagen, sondern um das Lebensnotwendige zu finanzieren: Wohnung, Gesundheit, Auto, Ausbildung, Versicherungen. &bdquo;In anderen L&auml;ndern, in denen so etwas besser organisiert ist, m&uuml;ssen sich die Menschen wegen der Gesundheit oder der Ausbildung nicht verschulden&ldquo;, seufzt Claire Shrout neidvoll. &bdquo;W&auml;re ich eine Mutter in Schweden, s&auml;he unsere Familiengeschichte ganz anders aus, und ich h&auml;tte mehr als zehn Monate Mutterschaftsurlaub gehabt. Ich will nicht alle Schuld auf die Gesellschaft oder die Kreditinstitute abw&auml;lzen, ich trage meinen Teil der Verantwortung. Aber in den Vereinigten Staaten sind die jungen Leute durch Schulden mehr gef&auml;hrdet als anderswo. Sie bleiben sich selbst &uuml;berlassen. Das &ouml;ffnet dramatischen Entwicklungen T&uuml;r und Tor. Das gesamte System kann r&auml;uberisch werden.&ldquo;<br>\nDie Schulden von Carlos Rivera oder Claire Shrout sind nur winzige Geldfl&uuml;sse; aber sie flie&szlig;en in den riesigen Strom von Krediten, der in den letzten drei Jahren um 22&nbsp;Prozent angeschwollen ist. 2014 erreichten die Konsumkredite den historischen H&ouml;chststand von 3200 Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5236106\">Maxime Robin in Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Mit Bart und Prinzipien<\/strong><br>\nDer neue Labour-Chef Jeremy Corbyn bringt die Briten an den Rand der Hysterie<br>\nCorbyn hat also nicht etwa eine Bewegung aus dem Hut gezaubert, sondern Energien zu einer neuen Kraft geb&uuml;ndelt. Seine Anh&auml;nger kommen aus unterschiedlichen Altersgruppen und sozialen Schichten, unter denen jedoch drei Kategorien besonders wichtig sind.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te und sichtbarste Gruppe ist die junge Generation. Sie bekommt das neoliberale Regime und die Auswirkungen der Finanzkrise 2008 besonders hart zu sp&uuml;ren: Ihre Berufsaussichten sind schlecht und die Mieten unversch&auml;mt hoch. Nicht zuf&auml;llig sind die typischen Corbyn-Anh&auml;nger zielstrebige junge Leute, die ein Studium absolviert haben und seitdem in einer Bar oder einem Caf&eacute; arbeiten. Politisiert wurden sie, als die Regierung 2012 die Studiengeb&uuml;hren verdreifacht hat. Das hat eine ganze Studentengeneration, deren Proteste f&uuml;r britische Verh&auml;ltnisse ungewohnt radikal ausfielen, gegen die Regierung aufgebracht.<br>\nDie zweite Gruppe, auf die sich Corbyn st&uuml;tzt, sind die Kriegsgegner. Der neue Labour-Chef ist zugleich Vorsitzender des &bdquo;Stop the War&ldquo;-B&uuml;ndnisses, das im 2003 den Widerstand gegen den Einmarsch in den Irak organisiert hat. Damals waren 2 Millionen Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen &ndash; die gr&ouml;&szlig;te Demonstration in der britischen Geschichte &uuml;berhaupt. Lindsey German, eine prominente Stop-the-War-Aktivistin, ist &uuml;berzeugt, dass viele der &auml;lteren Genossen, die wegen des Irakkriegs New Labour und Tony Blair den R&uuml;cken gekehrt hatten, jetzt in die Partei zur&uuml;ckkehren werden.<br>\nDas Ph&auml;nomen Corbyn ist ohne diese Mobilisierung von unten, deren Bedeutung in den britischen Medien stur geleugnet wird, nicht zu begreifen. Corbyn hat im Lauf der Zeit bei so vielen Demonstrationen &ndash; zu unterschiedlichen innen- und au&szlig;enpolitischen Themen &ndash; das Wort ergriffen, dass er mit der Ank&uuml;ndigung seiner Kandidatur f&uuml;r den Labour-Vorsitz sofort auf eine ganze Mannschaft hochmotivierter Anh&auml;nger zur&uuml;ckgreifen konnte.<br>\nDer dritte Pfeiler ist die organisierte Arbeiterklasse, was zun&auml;chst keine gro&szlig;e &Uuml;berraschung darstellt. Im &ouml;ffentlichen Sektor, wo die Gewerkschaften noch am st&auml;rksten sind, wurden die L&ouml;hne seit Jahren eingefroren und wichtige Bereiche abgebaut oder privatisiert. An der Spitze dieser Einzelgewerkschaften stehen deshalb h&auml;ufig linke Generalsekret&auml;re. Dass dann aber auch die beiden gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaften, Unite und Unison, dem Druck der Basis nachgaben und sich f&uuml;r Corbyn einsetzten, war f&uuml;r die alte Labour-F&uuml;hrung ein veritabler Schock.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5237292%20\">Alex Nunns in Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der Oktober-Ausgabe von Le Monde diplomatique wieder eine Reihe interessanter Beitr&auml;ge, u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Megastau, Unterwegs auf den Stra&szlig;en Moskaus von H&eacute;l&egrave;ne Richard<\/em><\/li>\n<li><em>Datenstr&ouml;me und Verkehrsnetze von Evgeny Morozov<\/em><\/li>\n<li><em>Wem geh&ouml;ren die Gasfelder unter dem Mittelmeer,  Ein Keil zwischen Libanon und Israel von Bashir El-Khoury<\/em><\/li>\n<li><em>Misstrauen und Aufbruch<\/em><br>\n<em>In Elfenbeink&uuml;ste herrscht unter Pr&auml;sident Ouattaraein fragiler Frieden von Vladimir Cagnolari<\/em><\/li>\n<li><em>Indonesiens Opfer<\/em><br>\n<em>Vor 50 Jahren kamen bei landesweit organisierten anti-kommunistischen Massakern Hunderttausende um. Unter den Opfern waren viele Frauen der Emanzipationsbewegung und ehemalige K&auml;mpfer f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit. In einer traumatisierten Gesellschaft errichtete General Suhartoseine &bdquo;Neue Ordnung&ldquo;, eine investorenfreundliche Entwicklungsdiktatur. Seine vom Westen unterst&uuml;tzte Machtergreifung diente als Vorbild f&uuml;r &auml;hnliche Operationen w&auml;hrend des Kalten Krieges, wie den Putsch von 1973 in Chile. von Anett Keller<\/em><\/li>\n<li><em>Shaolin mit Roter App<\/em><br>\n<em>Staatschef Xi Jinping m&ouml;chte kein Maoist sein, aber so gro&szlig; und popul&auml;r wie Mao von Emilie Frenkiel<\/em><\/li>\n<li><em>Chinas gro&szlig;er Umbau<\/em><br>\n<em>Wie die Regierung eine &ouml;konomische Bruchlandung verhindern will von Michel Aglietta<\/em><\/li>\n<li><em>Geschichte eines m&ouml;rderischen Landstrichs<\/em><br>\n<em>Die mexikanische Grenzstadt Cuidad Ju&aacute;rez von Carmen Boullosa und Mike Wallace<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Le Monde diplomatique ab Donnerstag im Kiosk am Freitag als Beilage zur taz. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Griechenland: Steuerfahnder k&uuml;ndigen Razzien wie in Deutschland an<\/strong><br>\nGro&szlig;konzerne in Griechenland m&uuml;ssen sich ab dem kommenden Jahr auf unbequemen Besuch einstellen. Die Regierung will Steuerfahndungs-Trupps losschicken &ndash; nach &ldquo;deutschem Vorbild&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-steuerfahnder-nehmen-deutschland-als-vorbild-a-1056624.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Razzia wie im Steuerparadies Deutschland? <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_19402818\/hessen-erfolgreiche-steuerfahnder-angeblich-kaltgestellt-.html\">Ungef&auml;hr so gnadenlos wie in Hessen<\/a>? Da werden die Gro&szlig;konzerne sicher zittern und k&ouml;nnen ansonsten mit den unglaublichsten Steuertricks weiterhin zig Milliarden am Fiskus vorbei schieben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Kooperation bleibt geheim<\/strong><br>\nDie Rahmenbedingungen der Kooperation zwischen der K&ouml;lner Universit&auml;tsklinik und dem BAYER-Konzern bleiben im Dunkeln. Nachdem das Oberverwaltungsgericht M&uuml;nster am 18. August eine Einsichtnahme in den Vertrag verweigert hatte, k&uuml;ndigte die Coordination gegen BAYER-Gefahren heute an, wegen der hohen Kosten keine weiteren Rechtsmittel einzulegen. F&uuml;r die ersten beiden Instanzen waren bereits Ausgaben im f&uuml;nfstelligen Bereich angefallen. Da das OVG keine Berufung zugelassen hatte, stand lediglich der Weg einer Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht offen&hellip;<br>\nDer Vertrag zwischen dem K&ouml;lner Universit&auml;tsklinikum und BAYER war im Fr&uuml;hjahr 2008 geschlossen worden und umfasste eine Zusammenarbeit in den Bereichen Onkologie, Neurologie und Kardiologie. Der damalige Wissenschaftsministers Andreas Pinkwart bezeichnete den Vertrag als die &bdquo;weitest reichende Kooperation, die eine nordrhein-westf&auml;lische Universit&auml;tsklinik bislang eingegangen ist&ldquo;&hellip;<br>\nAnfang August gab die Universit&auml;t &uuml;berraschend bekannt, dass die Kooperation mit BAYER ausgelaufen sei. Auf der website der Uni hei&szlig;t es jedoch bis heute, dass &bdquo;Klinische Studien der Universit&auml;t zu K&ouml;ln (&hellip;) von der Bayer AG unterst&uuml;tzt&ldquo; werden. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren hat daher Ende August die folgenden, bislang unbeantworteten Fragen an die Universit&auml;t gerichtet:\n<ul>\n<li>K&ouml;nnten Sie bitte die Hintergr&uuml;nde der Entscheidung erl&auml;utern, die Kooperation zu beenden?<\/li>\n<li>Nach &sect; 71a des NRW Hochschulgesetzes soll die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber abgeschlossene Forschungsvorhaben informiert werden. An welcher Stelle hat die Universit&auml;t &uuml;ber die Inhalte der Kooperation, deren Ergebnisse und &uuml;ber das Ende der Zusammenarbeit berichtet?<\/li>\n<li>Wie viele Pr&auml;parate wurden untersucht, und in wie vielen F&auml;llen kam es zu Patentierungen?<\/li>\n<li>Wie wurden die Rechte an Patenten aufgeteilt? Ist die Universit&auml;t Miteigent&uuml;merin?<\/li>\n<li>In welcher Form unterst&uuml;tzt die Bayer AG weitere Klinische Studien?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/cbgnetwork.de\/6344.html\">Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27857"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27859,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27857\/revisions\/27859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}