{"id":2788,"date":"2007-11-23T11:39:27","date_gmt":"2007-11-23T10:39:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2788"},"modified":"2019-07-25T18:39:41","modified_gmt":"2019-07-25T16:39:41","slug":"armut-im-alter-schicksal-oder-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2788","title":{"rendered":"Armut im Alter- Schicksal oder Politik."},"content":{"rendered":"<p>Mit den Ergebnissen der neuen umfassenden Studie zur Altersvorsorge Deutschland 2005 (<a href=\"http:\/\/www.deutsche-rentenversicherung-bund.de\/nn_20278\/DRVB\/de\/Inhalt\/Presse\/Presseseminare\/Presseseminare__DRVBund\/wuerzburg__11__2007\/avid__studie.html%20\">AVID 2005<\/a>) hat die Diskussion &uuml;ber Altersarmut neue Brisanz bekommen. Zuletzt habe ich in einem <a href=\"?p=2603\">Beitrag vom 31. August 2007<\/a> in den Nachdenkseiten auf die drohende Armut im Alter als Folge der Leistungsverschlechterungen in der gesetzlichen Rentenversicherung hingewiesen. Solche Warnungen kamen wenige Tage sp&auml;ter auch in gro&szlig;er Eindringlichkeit vom  Sozialverband Deutschland (<a href=\"?p=2627\">siehe NachDenkSeiten vom 10.September 2007<\/a>). Von Ursula Engelen-Kefer<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Studie : &bdquo;Altersvorsorge in Deutschland 2005&ldquo; (AVID): Wachsende Altersarmut <\/strong><\/p><p><em>Von Dr. Ursula Engelen-Kefer<\/em><\/p><p>Die am 21. November 2007 von der Rentenversicherung Bund ver&ouml;ffentlichte Studie &bdquo;AVID 2005&ldquo; hat unsere Bef&uuml;rchtungen noch &uuml;bertroffen: &bdquo;Armut im Alter&ldquo; ist nicht das Hirngespinst einiger weniger unverbesserlicher Sozialversicherungs-Romantiker, sondern f&uuml;r die mittlere und j&uuml;ngere Generation drohende bittere Realit&auml;t. <\/p><p>Vor allem die Generation der heute 46 bis 50 j&auml;hrigen M&auml;nner muss sich auf deutlich niedrigere Renten einstellen &ndash; sie erreichen im Schnitt nur 88 Prozent der Netto-Alterseinkommen der &auml;lteren Arbeitnehmer. Sogar eine weitere Absenkung der Rentenleistungen ist infolge der anhaltend hohen Langzeitarbeitslosigkeit sowie der Zunahme unsteter und prek&auml;rer Erwerbsbiographien zu erwarten. Besonders stark davon betroffen sind die M&auml;nner in den neuen Bundesl&auml;ndern. Etwas besser d&uuml;rften westdeutsche Frauen in Zukunft abschneiden, da mehr von ihnen heute berufst&auml;tig sind und in die Rentenversicherung einzahlen. Allerdings wirken sich auch hier die hohe Teilzeitbesch&auml;ftigung und insbesondere die geringf&uuml;gigen 400-Euro-Jobs negativ aus und erh&ouml;hen die Gefahr der Armut im Alter.<\/p><p><strong>Gesetzliche Altersrente muss armutsfest werden <\/strong><\/p><p>Entt&auml;uschend bis schockierend sind allerdings die Schlussfolgerungen, die bislang zu vernehmen sind. Allenthalben &ndash; von tats&auml;chlichen und selbsternannten Rentenexperten &ndash; erklingt der Ruf nach einer St&auml;rkung der zus&auml;tzlichen privaten Altersvorsorge. <\/p><p>Eine zus&auml;tzliche Altersvorsorge ist solange ein berechtigtes Anliegen, wie die Zusatzrente tats&auml;chlich &bdquo;zus&auml;tzlich&ldquo; zu einer gesetzlichen Altersrente, die vor Armut sch&uuml;tzt,  erfolgt und  solange wie &uuml;ber tarifliche und betriebliche Vereinbarungen zu einer Zusatzrente daf&uuml;r gesorgt wird, dass Arbeitnehmer nicht unvertretbar hohen Risiken bei der Kapitalanlage sowie &uuml;berm&auml;&szlig;ig hohen Kosten ausgesetzt sind. Aber genau dies ist offensichtlich nicht mehr die Absicht. Der drastische Abfall der gesetzlichen Altersrente f&uuml;r die mittlere und j&uuml;ngere Generation wird als unver&auml;nderbar hingenommen. Den Arbeitnehmern wird zus&auml;tzliches Sparen f&uuml;r das Alter als unabdingbar abverlangt. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass ab einem Lebensalter von 45 Jahren schon heute der &bdquo;Ofen&ldquo; praktisch &bdquo;aus&ldquo; ist, eine Zusatzrente mit ausk&ouml;mmlichen Leistungen ansparen zu k&ouml;nnen. Eine wenig tr&ouml;stliche Perspektive f&uuml;r viele Arbeitnehmer, die die Hauptlast der Beitragszahlungen zur gesetzlichen Altersrente, wie im &Uuml;brigen auch der anderen sozialen Sicherungssysteme leisten m&uuml;ssen. Warum sollen sie &uuml;berhaupt Monat f&uuml;r Monat 19,9 Prozent Beitr&auml;ge gemeinsam mit den Arbeitgebern aufbringen, wenn die zu erwartende Altersrente nicht einmal mehr vor Armut und Bed&uuml;rftigkeit sch&uuml;tzt. <\/p><p>Noch absurder wird es, wenn jetzt der Bundesinnenminister, Wolfgang Sch&auml;uble eine weitere Anhebung des gesetzlichen Rentenalters &uuml;ber 67 Jahre auf 70 Jahre fordert, UN-&Ouml;konomen gar eine Rente mit 77 Jahren als zur Beitragssatz-Stabilisierung notwendige Ma&szlig;nahme propagieren. Da kann man nur schockiert fragen: In welcher Welt leben diese Damen und Herren. Haben Sie jemals etwas mit den realen Arbeits- und Lebensbedingungen f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit unserer Bev&ouml;lkerung zu tun gehabt? Ist ihnen entgangen, dass viele Arbeitnehmer gesundheitlich gar nicht in der Lage sind, &uuml;berhaupt ein Rentenalter von 65 Jahren zu erreichen? Und das gilt nicht nur f&uuml;r den ber&uuml;hmten Dachdecker, sondern die Mehrzahl der T&auml;tigkeiten in der Produktion und bei den privaten und &ouml;ffentlichen Dienstleistungen.<\/p><p><strong>Trendumkehr in Rentenpolitik <\/strong><\/p><p>Es ist endlich an der Zeit,  eine Trendumkehr in der Rentenpolitik einzuleiten, die sich an der Wirklichkeit der Menschen orientiert und nicht Finanzdienstleistern aus dem In- und Ausland zus&auml;tzliche Einnahmequellen verschafft. Wenn nicht zuletzt die AVID-Untersuchung die Versch&auml;rfung der Armut im Alter bei der gesetzlichen Rentenversicherung f&uuml;r jedermann erkennbar deutlich macht, m&uuml;ssen auch die so genannten Rentenreformen der vergangenen Jahre, die zum Abfall des Leistungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung beitragen, auf den Pr&uuml;fstand. Dabei darf weder die Verschlechterung der Rentenformel durch die Riesterrente noch die Absenkung der Rentenniveaus durch Nachhaltigkeits- und Nachholfaktor  ein &bdquo;Tabu&rsquo;&ldquo; sein. Ebenso muss die pauschale Heraufsetzung des Rentenalters sp&auml;testens 2010 auf ihre arbeitsmarktliche Realisierbarkeit hin &uuml;berpr&uuml;ft werden &ndash; wie im &Uuml;brigen sogar gesetzlich vorgesehen. <\/p><p>Derzeit sind wenig mehr als ein Drittel der &uuml;ber 60-J&auml;hrigen besch&auml;ftigt &ndash; bei Frauen im Westen etwa ein F&uuml;nftel und im Osten  nur 16 Prozent. Es m&uuml;sste schon ein Wunder geschehen, wenn die Besch&auml;ftigungschancen f&uuml;r die &uuml;ber 60-J&auml;hrigen in wenigen Jahren erheblich gesteigert werden k&ouml;nnten. <\/p><p><strong>Stopp f&uuml;r Generationenkonflikt <\/strong><\/p><p>Warum  werden seit Jahren ausgerechnet die Rentner zu &bdquo;Opferschweinen der Nation&ldquo; gemacht. Was bleibt f&uuml;r sie von der angeblich so guten Wirtschaftsentwicklung? Ob Rentenreformen &ndash; &agrave; la  Schwarz-Gelb, Rot-Gr&uuml;n oder  gar Gro&szlig;e Koalition, ob Riester- oder R&uuml;ruprente, Nachhaltigkeitsfaktor oder Rente mit 67 &ndash; es geht nach dem Motto: Runter mit Niveau und Leistungen der gesetzlichen Altersrente.<\/p><p>Gleichzeitig werden  gerade die Rentner zus&auml;tzlich belastet: mit h&ouml;heren Beitr&auml;gen f&uuml;r die Pflege- und Krankenversicherung, Praxisgeb&uuml;hren, erh&ouml;hte Zuzahlungen f&uuml;r Medikamente und  Krankenhausaufenthalt. Die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer gleich um drei Prozent seit Anfang 2007 trifft auch besonders die Rentnerhaushalte &ndash; ohne dass sie von der Senkung der Beitr&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung etwas h&auml;tten.<\/p><p>Ein weiterer  Aderlass bei der gesetzlichen Rente kommt von  der Agenda 2010 und Hartz IV: &Auml;ltere Arbeitslose werden erheblich fr&uuml;her zu ALGII-Empf&auml;ngern und m&uuml;ssen aus Hartz IV in die Rente &ndash; inzwischen bereits mehr als 1,2 Millionen Menschen &ndash; Tendenz steigend. <\/p><p>Geht es den Rentnern in unserem Land zu gut? Sind die Neider so m&auml;chtig? Oder wollen die Privat-Versicherer ein gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck vom Alterssicherungs-Kuchen? M&uuml;ssen die Rentner ordentlich gerupft werden &ndash; als Symbol f&uuml;r die Modernisierer unseres Sozialstaats? Soll die  &bdquo;l&auml;stige&ldquo; Solidarit&auml;t gerade beim Generationenvertrag zwischen Jung und Alt geschliffen werden? Soll es Zukunftsperspektive sein, wenn j&uuml;ngere Menschen, Familien und Kinder gegen &Auml;ltere und Rentner ausgespielt werden? Haben wir in der Bundesrepublik nicht genug Geld, um menschenw&uuml;rdige Lebensbedingungen f&uuml;r Familien, Kinder und &Auml;ltere zu erm&ouml;glichen? Was ist denn das Wirtschaftswachstum und die Euphorie &uuml;ber die Erf&uuml;llung der Maastricht-Kriterien und schuldenfreie Bundes-Haushalte wert, wenn nicht einmal dieser Grund-Konsens des menschlichen Anstands und Zusammenlebens in W&uuml;rde mehr gilt? Haben inzwischen die privaten Kapitalanleger mehr und mehr die Hoheit &uuml;ber die Zukunft unserer Gesellschaft erlangt?  <\/p><p>W&auml;re es nicht an der Zeit, die besseren wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen f&uuml;r menschenw&uuml;rdige Renten in Zukunft zu nutzen? Der kleine Silberstreif am Horizont &ndash; nach jahrelangen &bdquo;Nullrunden&ldquo; soll es 2008 erstmals wieder eine Mini-Rentenerh&ouml;hung geben &ndash; reicht nicht aus. Politiker streiten sich noch, ob dies unter oder &uuml;ber einem Prozent liegen wird. Viel wichtiger w&auml;re nicht nur der &bdquo;Stopp&ldquo;, sondern die Umkehr der Rentenspirale nach unten.<\/p><p>Ein kleines Hoffnungszeichen ist, dass die Arbeitslosengeldleistungen f&uuml;r &auml;ltere Arbeitslose wieder verl&auml;ngert werden: ab 50 Jahren 15 Monate, ab 55 Jahren 18 Monate und ab 58 Jahren 24 Monate. Gerade &Auml;ltere haben nach vielen Jahren harter Arbeit und hoher Beitragszahlungen einen Anspruch darauf, nicht bereits nach 12 bzw. 18 Monaten in ALGII abzurutschen. Erkauft wurde diese &auml;u&szlig;erst moderate Verl&auml;ngerung durch l&auml;ngere Zeiten einer versicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung als Voraussetzung f&uuml;r die Arbeitslosengeld I &ndash; Leistungen sowie mit einer noch gr&ouml;&szlig;eren Senkung der Beitr&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung als urspr&uuml;nglich vorgesehen: die jetzt beschlossene Absenkung der Beitr&auml;ge von 3,9 auf 3,3 Prozent. Dies erh&ouml;ht die Gefahr erneuter Defizite bei der Bundesagentur bei z&uuml;ckl&auml;ufiger Konjunktur.<\/p><p><strong>Es bleiben weiterhin erheblich Schwachstellen, die korrigiert werden m&uuml;ssen: <\/strong><\/p><ul>\n<li>Auch in Zukunft wird es viele Arbeitnehmer geben, die infolge &uuml;berm&auml;&szlig;iger gesundheitlicher Belastung ihre Arbeit gar nicht bis 65 geschweige denn 67 Jahre durchhalten k&ouml;nnen. F&uuml;r sie m&uuml;ssen Zugang und H&ouml;he der Erwerbsminderungsrente verbessert werden.<\/li>\n<li>F&uuml;r viele Menschen in h&ouml;herem Lebensalter kann ein flexibler &Uuml;bergang in die Altersrente hilfreich sein. F&uuml;r Arbeitnehmer ab 60 Jahre sollte Altersteilzeit mit einer Teilrente erm&ouml;glicht werden. Dazu m&uuml;ssen die gesetzlichen Regelungen f&uuml;r die Teilrente erheblich flexibler gestaltet und die Hinzuverdienstgrenzen angehoben werden. Die Arbeitgeber m&uuml;ssen sich an dem finanziellen Ausgleich w&auml;hrend der Altersteilzeit  beteiligen. Die &ouml;ffentliche F&ouml;rderung der zus&auml;tzlichen Arbeitgeberleistungen &uuml;ber Zusch&uuml;sse der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit  sollte auf die &Uuml;bernahme junger Menschen nach der Ausbildung sowie der &uuml;ber 55-j&auml;hrigen &Auml;lteren  beschr&auml;nkt werden. Nachdem die Sozialversicherungs- und Steuerfreiheit der zus&auml;tzlichen Arbeitgeberbeitr&auml;ge f&uuml;r die Altersteilzeit aufrechterhalten werden sollen, m&uuml;ssten der gesetzlichen Rentenversicherung die Einnahmeausf&auml;lle von etwa 2 Mrd. Euro im Jahr zumindest &uuml;ber Steuern ausgeglichen werden. Sonst werden nur neue L&ouml;cher in die Finanzen der gesetzlichen Rentenversicherung sowie die sp&auml;teren Rentenleistungen f&uuml;r die betroffenen Arbeitnehmer in Altersteilzeit gerissen.<\/li>\n<li>Entscheidend ist die Korrektur der gesetzlich gef&ouml;rderten &bdquo;Prekarisierung&ldquo; des Arbeitsmarktes. Sowohl die Ausuferung der geringf&uuml;gigen Teilzeitarbeit sowie auch der Leiharbeit m&uuml;ssen  gesetzlich wieder begrenzt und diese Formen der Besch&auml;ftigung auf ein vertretbares Ma&szlig; zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden.<\/li>\n<li>Stichworte f&uuml;r weitere dringende Ma&szlig;nahmen  sind: Verhinderung der &bdquo;Zwangsrente&ldquo; mit hohen Abschl&auml;gen in die fr&uuml;hestm&ouml;gliche Rente, wenn die sog.&ldquo;58er Regelung&ldquo; ab 2008 ausl&auml;uft, Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohnes nicht unter 7,50 Euro; h&ouml;here Freibetr&auml;ge beim Verm&ouml;gen f&uuml;r die Alterssicherung  beim ALGII; Anhebung der Beitr&auml;ge f&uuml;r ALGII -Empf&auml;nger zur gesetzlichen Rentenversicherung; Ausweitung der Solidarit&auml;tsbasis der gesetzlichen Rentenversicherung auf alle Erwerbst&auml;tigen; Wiedereinf&uuml;hrung eines finanziellen Ausgleichs der Unternehmen zur gesetzlichen Arbeitslosen- und Rentenversicherung, die ohne Not &auml;ltere Arbeitnehmer entlassen; Angebot sozialversicherungspflichtiger existenzsichernder &ouml;ffentlicher Besch&auml;ftigung f&uuml;r schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose; altersgerechte Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten und Weiterbildungsma&szlig;nahmen in den Unternehmen.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Fazit <\/strong><\/p><p>Armut im Alter  ist kein Schicksal, sondern die Folge einer Politik des Abbaus von Rentenniveau und Rentenleistungen, einer verfehlten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik und der &bdquo;Prekarisierung&ldquo; der Arbeitsverh&auml;ltnisse seit Anfang der 1990er Jahre. Nat&uuml;rlich muss sich auch die gesetzliche Rentenversicherung an die Ver&auml;nderungen von Wirtschaft und Demographie anpassen, es geht immer um die Balance von Beitr&auml;gen einerseits und  Rentenleistungen andererseits.  Diese Balance ist aber v&ouml;lllig aus dem Lot geraten &ndash; vor allem  zu Lasten der zuk&uuml;nftigen Rentnergenerationen -, sie muss wieder hergestellt werden. Die Gro&szlig;e Koalition hat hierbei  derzeit nicht nur gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, sondern auch die notwendige politische Mehrheit. Die W&auml;hler werden sie daran messen, ob sie Bereitschaft aufbringt, diesen wesentlichen Pfeiler unseres solidarischen Sozialstaates wieder herzustellen &ndash; <strong>und das hei&szlig;t, die Rente wieder armutsfest zu machen<\/strong>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den Ergebnissen der neuen umfassenden Studie zur Altersvorsorge Deutschland 2005 (<a href=\"http:\/\/www.deutsche-rentenversicherung-bund.de\/nn_20278\/DRVB\/de\/Inhalt\/Presse\/Presseseminare\/Presseseminare__DRVBund\/wuerzburg__11__2007\/avid__studie.html%20\">AVID 2005<\/a>) hat die Diskussion &uuml;ber Altersarmut neue Brisanz bekommen. Zuletzt habe ich in einem <a href=\"?p=2603\">Beitrag vom 31. August 2007<\/a> in den Nachdenkseiten auf die drohende Armut im Alter als Folge der Leistungsverschlechterungen in der gesetzlichen Rentenversicherung hingewiesen. Solche Warnungen kamen wenige<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2788\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[158,39,40],"tags":[635,288,273,301,440],"class_list":["post-2788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-generationenkonflikt","category-rente","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-altersarmut","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-privatvorsorge","tag-rentenalter","tag-schaeuble-wolfgang"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2788"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53713,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2788\/revisions\/53713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}