{"id":27893,"date":"2015-10-12T09:19:06","date_gmt":"2015-10-12T07:19:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893"},"modified":"2015-10-12T09:19:06","modified_gmt":"2015-10-12T07:19:06","slug":"hinweise-des-tages-2478","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h01\">Anti-TTIP-Demo in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h02\">Fl&uuml;chtlingsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h03\">Geld verbraten f&uuml;rs Beraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h04\">Nichts dazugelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h05\">Heiner Flassbeck: Kein Problem ist gel&ouml;st!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h06\">Varoufakis: Griechenland ohne Illusionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h07\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h08\">The Final Leaked TPP Text is All That We Feared<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h09\">Vereinfachter Zugang zu EU-F&ouml;rderprogrammen f&uuml;r Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h10\">AfD-Chefin: Front National ist eher links &amp; sozialistisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h11\">Trotz der BEPS-Reformvorschl&auml;ge kann die Steuervermeidung von Konzernen weitergehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h12\">&bdquo;Spiegel&ldquo;: Sachsen zahlt &uuml;ber 300.000 Euro f&uuml;r Biedenkopfs Tageb&uuml;cher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h13\">Analyse zur &ldquo;Datenhehlerei&rdquo;: Gef&auml;hrliches U-Boot im Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h14\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h15\">Wien-Wahl: SP&Ouml; deutlich vor FP&Ouml; &ndash; Neos gelingt Einzug, Gr&uuml;ne und &Ouml;VP verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h16\">Von der Leyen weist Vorwurf falscher Lebenslauf-Angaben zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h17\">Tut mir leid, aber das sind Tatsachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893#h18\">NDR-Meinungsmache gegen Albrecht M&uuml;lller<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27893&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anti-TTIP-Demo in Berlin<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Riesige Menge gegen sperrige K&uuml;rzel<\/strong><br>\nEs war die gr&ouml;&szlig;te Demonstration seit dem Irak-Krieg: Bis zu 250.000 Menschen gehen gegen TTIP auf die Stra&szlig;e &ndash; und wehren sich gegen Diffamierungen.<br>\nDamit hat Berlin am Samstag die gr&ouml;&szlig;te Demonstration seit &uuml;ber zw&ouml;lf Jahren erlebt&hellip;<br>\nDass so viele Menschen gegen die eher sperrigen K&uuml;rzel demonstrieren, liegt daran, dass die Handelsabkommen viele Lebensbereiche ber&uuml;hren und sich daher ein ungew&ouml;hnlich breites B&uuml;ndnis zusammengetan hat. Dass ein solches hinter der Veranstaltung steht, wird zwar bei fast jeder Demonstration behauptet; im Fall von TTIP und Ceta ist es aber ausnahmsweise mal wahr.<br>\nAufgerufen haben der Deutsche Gewerkschaftsbund und &ndash; wichtig f&uuml;r die konkrete Moblisierung &ndash; s&auml;mtliche seiner Mitgliedsgewerkschaften. Daneben alle gro&szlig;en Umweltverb&auml;nde, viele Entwicklungs- und Verbraucherorganisationen, Sozialverb&auml;nde, aber auch Organisationen wie der deutsche Kulturrat. [&hellip;] Vertreter der Bundesregierung, aber auch Wirtschaftsorganisationen wie der BDI und Medien wie Spiegel Online hatten im Vorfeld versucht, die Demonstranten als schlecht informiert dazustellen und ihnen Panikmache oder Antiamerikanismus vorgeworfen. Das sorgte in Berlin f&uuml;r gro&szlig;e Emp&ouml;rung. [&hellip;] Mit gro&szlig;er Wut in der Stimme sprach auch der Chef des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands Ulrich Schneider. &bdquo;Ich habe selten erlebt, dass ein so gro&szlig;es B&uuml;ndnis so &uuml;bel diffamiert wurde&ldquo;, rief er. Der auf Spiegel Online ge&auml;u&szlig;erte Vorwurf, die Demonstranten arbeiteten mit Rechtsextremen zusammen, sei &bdquo;unertr&auml;glich&ldquo;, sagte Schneider: &bdquo;Mit Braunen und Rechten und Rassisten haben wir nichts zu tun.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Anti-TTIP-Demo-in-Berlin\/!5240723\/%20%20\">Malte Kreutzfeld in der taz<\/a>\n<p><strong>dazu ein Screenshot aus der Tagesschau (Danke an unsere Leserin I.K.):<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151012_01_.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP &amp; CETA STOPPEN! &ndash; F&uuml;r einen gerechten Welthandel!<\/strong><br>\nAm 10. Oktober sind Berlin etwa 250.000 Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen. Die Teilnehmer\/innen der Demonstration waren aus allen Teilen des Landes angereist. Sie demonstrierten f&uuml;r die Demokratie und einen gerechten Welthandel. Die gemeinsame Forderung lautet, die Verhandlungen mit den USA f&uuml;r TTIP zu stoppen und das mit Kanada verhandelte CETA nicht zu ratifizieren. Es war die gr&ouml;&szlig;te Demonstration seit &uuml;ber 10 Jahren in Deutschland. Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Stra&szlig;e gegangen. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer &uuml;bertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein gro&szlig;es zivilgesellschaftliches B&uuml;ndnis&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ttip-demo.de\/home\/\">Stop TTIP CETA (Video)<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Stoppt TTIP&rdquo;-Demo: Schauerm&auml;rchen vom rechten Rand<\/strong><br>\nDie Proteste gegen das Freihandelsabkommen TTIP bedienen vor allem rechtspopulistische Ressentiments. Wer da mitmarschiert, findet offenbar nichts daran, sich gedanklich bei Pegida-Bachmann, Marine Le Pen und Donald Trump unterzuhaken. (&hellip;)<br>\nDie Kampagne gegen den Freihandel ist wie auf dem braunen Mist gewachsen. An erster Stelle steht die im bew&auml;hrten &ldquo;Deutschland schafft sich ab&rdquo;-Sound vorgetragene Behauptung der TTIP-Gegner, das geplante Abkommen zwinge zur Preisgabe der eigenen, angeblich viel besseren Standards. Vom &ldquo;Ausverkauf deutscher Interessen an die Amerikaner&rdquo; ist die Rede. Dabei soll doch am eigenen Wesen die Welt genesen, denn man h&auml;lt sich f&uuml;r die Krone der Sch&ouml;pfung. (&hellip;)<br>\nWer nichts Schlimmes daran findet, sich gedanklich bei Pegida-Bachmann, Marine Le Pen und Donald Trump unterzuhaken, darf bei der Demo heute gerne hinter dem Plakat mit dem Chlorh&uuml;hnchen herrennen. Alle anderen jedoch sollten sich fragen, wie sie aus einer solchen Gesellschaft schnell wieder herauskommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ttip-bei-der-demo-marschieren-rechte-mit-kommentar-a-1057131.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.K.:<\/strong> An diesem Samstag hat, wie ich finde, SpOn mal wieder den neoliberalen Vogel abgeschossen. In mehreren Artikeln werden die Proteste gegen TTIP besprochen; meist mit Unverst&auml;ndnis gegen&uuml;ber den Bedenken zu TTIP. Dazu kommen noch ein Videokommentar, der die wichtigsten Fragen zu TTIP beantworten soll, aber die Bedenken eher ins Absurde (generell Kapitalismusgegner) oder D&uuml;mmliche (es ist schon okay, dass Lieschen M&uuml;ller am Prozess nicht beteiligt ist) gestellt. Das allerletzte ist allerdings Menschen die TTIP ablehnen an den rechten Rand stellen zu wollen, wie das in dem von mir oben angef&uuml;hrtem Kommentar passiert. So etwas w&uuml;rde man vielleicht Sigmar Gabriel zutrauen zu sagen oder Christian Lindner, aber &hellip; ich finde keine Worte, um meinen Abscheu auszudr&uuml;cken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung J.K.:<\/strong> Was f&uuml;r eine dumme Hetze, Journalismus unter der G&uuml;rtellinie. Woher wei&szlig; Neubacher, dass &ldquo;die Geisteshaltung vieler Anti-TTIP-Aktivisten &hellip; im Kern eine dumpf nationalistische&rdquo; und &ldquo;auf dem braunen Mist gewachsen&rdquo; ist? TTIP-Gegnern eine Affinit&auml;t zum Nationalsozialismus zu unterstellen, noch d&uuml;mmer und niveauloser geht es nicht. Das unterbietet sogar Springers Bild. Aber dann ist es sicher auch erlaubt Neubacher als Lohnschreiber der herrschenden Eliten zu bezeichnen?<\/em><\/p>\n<p><em>Neubachers Argumentation ist bestechend. Da Unternehmen Arbeitspl&auml;tze schaffen &ndash; wobei die Frage ist, ob es &uuml;berhaupt der Zweck eines kapitalistischen Unternehmens ist, Arbeitspl&auml;tze zu schaffen &ndash; m&uuml;ssen sie sich an keine Regeln halten bzw. k&ouml;nnen diese gleich selbst gestalten. VW hat es vorgemacht. G&auml;be es das TTIP schon, h&auml;tte VW einfach die USA wegen zu strenger Abgasvorschriften verklagen k&ouml;nnen. So viel zum Sinn und Zweck des TTIP.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn man damit sieht, wie die deutsche Oligarchie ihre journalistischen Kettenhunde &agrave; la Neubacher gegen TTIP-Kritiker los l&auml;sst, dann kann man absolut sicher sein, dass das TTIP nicht zum Nutzen der B&uuml;rger gemacht ist, dass den herrschenden Eliten offenbar bez&uuml;glich der Durchsetzung des TTIP angesichts der geballten Ablehnung durch die B&uuml;rger, langsam die Nerven flattern, und dass man au&szlig;er Diffamierungen keinerlei Argumente f&uuml;r das TTIP hat. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Nun sind die Artikel des SPIEGEL endlich beim Niveau von Troll-Kommentaren angekommen. Ich verleihe dem SPIEGEL-Reporter Alexander Neubacher hiermit den Preis &bdquo;Troll des Jahres&ldquo;. Den roten Hering kann er sich bei mir abholen. &lt;&deg;)))o&gt;&lt;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsdebatte<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Gastbeitrag: Die wahren Ursachen der Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong><br>\nZur Erg&auml;nzung des Beitrags &bdquo;Eine Fl&uuml;chtlingspolitik, die die Schw&auml;chsten gegen die Schwachen ausspielt, treibt diese zu rechten Parteien&ldquo; m&ouml;chte ich die Ursachen von Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men beleuchten, der den Schw&auml;chsten kaum eine andere Chance l&auml;sst, als dort hinzugehen, wo vermeintlich Milch und Honig flie&szlig;t. Es geht um den Freihandel und die &ldquo;Entwicklungspolitik&rdquo;.<br>\nDer Beitrag darf auch als Replik verstanden werden auf den Handelsblattkommentar &ldquo;Wie TTIP dem Handel hilft&rdquo;  (08.10.2015, komplett nur im Abo) des Gastautors Prof. Welfens. Dieser versucht in bekannter Manier mittels axiomatischer Wolkenkuckucksheimtheorien dem Publikum die Segnungen des Freihandels zu verkaufen. Dabei l&auml;sst er souver&auml;n jegliche empirische Realit&auml;t &uuml;ber die &bdquo;Erfolge&ldquo; der Freihandelsideologie au&szlig;er Acht.<br>\nDie Fl&uuml;chtlingskrise und Ihre Ursachen<br>\nDer seit Sommer anschwellende Fl&uuml;chtlingsstrom aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens, aus Afrika und den Balkanl&auml;ndern hat vielschichtige Ursachen: B&uuml;rgerkriege, Terror, Diktaturen, Hungerkatastrophen, Perspektivlosigkeit. Jedes Land und jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, seine eigene Erkl&auml;rung.<br>\nEin gemeinsames Muster ist aber klar zu erkennen, denn fast alle Fl&uuml;chtlinge kommen aus gescheiterten Staaten. Daf&uuml;r gibt es politische und &ouml;konomische Gr&uuml;nde. Wir wollen uns hier kurz mit politischen Ursachen, die immer auch &ouml;konomisch begleitet werden und ausf&uuml;hrlicher mit den &ouml;konomischen Ursachen besch&auml;ftigen. Nur wenn Ursachen erkannt sind und man sich an deren Behebung begibt, ist man in der Lage die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me aufzuhalten. Z&auml;une werden die Wanderung h&ouml;chstens behindern, aber nicht verhindern. Und es ist offensichtlich nicht jedem klar, dass die derzeitigen Bewegungen nur die Vorhut dessen sind, was in den n&auml;chsten Jahrzehnten auf uns zukommt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/476-leinweber-ursachen#weiterlesen%20\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><strong>Gabriel und Steinmeier fordern Begrenzung der Zuwanderung<\/strong><br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht dauerhaft mehr als eine Million Fl&uuml;chtlinge aufnehmen&rdquo;: Vizekanzler Gabriel und Au&szlig;enminister Steinmeier warnen im SPIEGEL gemeinsam vor einer unbegrenzten Zuwanderung nach Deutschland.<br>\nDie SPD-Politker Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier fordern eine Begrenzung der Zuwanderung in Deutschland. &ldquo;Trotz der beispiellosen Hilfsbereitschaft der Deutschen m&uuml;ssen wir das M&ouml;gliche daf&uuml;r tun, damit die Zuwanderungszahlen nach Deutschland wieder sinken&rdquo;, schreiben der Vizekanzler und der Au&szlig;enminister in einem gemeinsamen Beitrag im SPIEGEL. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht dauerhaft in jedem Jahr mehr als eine Million Fl&uuml;chtlinge aufnehmen und integrieren&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Essay der beiden SPD-Politiker weiter. Die Debatte d&uuml;rfe sich nicht nur zwischen &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; und &ldquo;Das Boot ist voll&rdquo; bewegen, sonst drohe &ldquo;die Fl&uuml;chtlingsfrage unsere Gesellschaft zu zerrei&szlig;en&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sigmar-gabriel-und-frank-walter-steinmeier-fordern-begrenzung-der-zuwanderung-a-1057006.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Interessant, dass am Ende solcher Artikel immer gleich das Ergebnis des aktuellen Politiker-Casting mitgeliefert wird. Stattdessen fehlt der Hinweis darauf, welche Auswirkungen die aktuelle Au&szlig;enwirtschaftspolitik, f&uuml;r die diese beiden Herren verantwortlich zeichnen, auf Fl&uuml;chtlingskrise und Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland und Europa haben. Au&szlig;enpolitik &ndash; wie war das doch fr&uuml;her noch mal?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nur gute Miene oder mutige Politik?<\/strong><br>\nChristliche N&auml;chstenliebe &ndash; oder verlogene Gesten? Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik wird von zwei taz-Autoren sehr unterschiedlich beurteilt.<br>\nNur ein freundliches Gesicht<br>\nNa toll, ihr besorgten B&uuml;rger! So weit habt ihr es schon gebracht mit eurer paranoiden &Uuml;berfremdungsfurcht, eurer P&ouml;belei vor Fl&uuml;chtlingsheimen und euren Facebook-Hetzbildchen. Dass einem allm&auml;hlich schon Leute wie Til Schweiger sympathisch werden. Oder Angela Merkel. Ein Herz f&uuml;r die Kanzlerin? Da gehen doch endg&uuml;ltig alle unsere abendl&auml;ndischen Werte und Traditionen verloren!<br>\nSelbstverst&auml;ndlich wirkt Merkel wie eine Ausgeburt an Warmherzigkeit und Rationalit&auml;t, wenn man sie neben Finsterlinge wie Markus S&ouml;der oder Frauke Petry stellt. In einem tiefen Kellerloch erscheint eben auch die tr&uuml;bste Funzel noch als strahlendes Licht. Aber deswegen die Kanzlerin gleich zur Vork&auml;mpferin f&uuml;r Humanit&auml;t verkl&auml;ren?<br>\nNur weil sie nicht mitmacht beim Volkssturmsport Fl&uuml;chtlingsbashing? Weil sie die intellektuell entkernte Plattit&uuml;de &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; gesagt hat? Wenn sie sich daf&uuml;r entschuldigen m&uuml;sse, den Fl&uuml;chtlingen ein freundliches Gesicht zu zeigen, dann sei das nicht ihr Land, hat Merkel gesagt, und daf&uuml;r wird sie nun also als Lichtgestalt gefeiert. Aber wie sieht es denn aus, dieses freundliche Gesicht Deutschlands, das die Fl&uuml;chtlinge so g&uuml;tig anstrahlt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Merkels-Fluechtlingspolitik\/!5240407\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwischen Humanit&auml;t und wirtschaftlichem Kalk&uuml;l<\/strong><br>\nDie Fl&uuml;chtlinge sind aus ihrer Rolle als Opfer herausgetreten und zu Akteuren des Weltgeschehens geworden<br>\nJahrzehntelang galt im Prozess der Globalisierung das ungeschriebene Gesetz, dass nationale Grenzen im Sinne einer m&ouml;glichst freien Bewegung von Waren, Geld und Investitionskapital abzubauen sind, w&auml;hrend sie die Bewegungsfreiheit der Menschen weiterhin beschr&auml;nken sollen. Europa und die USA arbeiteten unerm&uuml;dlich daran, mit Hilfe von Freihandels- und Investitionsabkommen die globale Mobilit&auml;t des Kapitals zu erh&ouml;hen.<br>\nGleichzeitig bauten sie Z&auml;une, um an den Grenzen des globalen Nordens ein Kontrollregime durchzusetzen, das die Einwanderung auf wirtschaftlich erw&uuml;nschte Arbeitskr&auml;fte begrenzen soll. Diese Ordnung bricht gerade zusammen.<br>\nEine wachsende Zahl derjenigen, die vor Krieg, Terror oder Armut fl&uuml;chten, bezieht heute die L&auml;nder des globalen Nordens in ihre &Uuml;berlebensstrategien mit ein. Sie verhalten sich zunehmend als Weltb&uuml;rger und wollen ihren Menschenrechten durch Grenz&uuml;berschreitungen Geltung verschaffen.<br>\nEs ist dieser Umstand, der zurzeit als &ldquo;neue V&ouml;lkerwanderung&rdquo; in den Medien f&uuml;r Diskussionen sorgt. Durch die &ouml;konomische Globalisierung wurde diese neue Realit&auml;t beg&uuml;nstigt. Denn ein generell h&ouml;heres Bildungsniveau und die Vernetzung &uuml;ber moderne Kommunikationsmittel versetzen immer mehr Menschen weltweit in die Lage, in einem globalen Aktionsradius nach einer Verbesserung ihrer Lebenschancen zu suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46226\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geld verbraten f&uuml;rs Beraten<\/strong><br>\nWie der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe berichtet, hatte das Ministerium geplant, f&uuml;r 286 Millionen Euro Unternehmensberater anzuheuern, die die kostspieligen Probleme in den Griff bekommen sollen &ndash; ein rekordverd&auml;chtiges Vorhaben&hellip;.<br>\nDoch schon die Anfrage des SPIEGEL hat von der Leyens Haus offensichtlich so aufgeschreckt, dass am Freitagnachmittag die Ausschreibung zur&uuml;ckgezogen worden ist. Urspr&uuml;nglich wollte das Ministerium die Berater f&uuml;r vier Jahre in das Koblenzer Amt schicken und die Beamten dort bei der Steuerung von Beschaffungsprojekten unterst&uuml;tzen.<br>\nBeispiele sind etwa das Transportflugzeug A400M oder der Sch&uuml;tzenpanzer Puma. In einem Schreiben, ver&ouml;ffentlicht unter anderem auf den Internetseiten der EU, sind Beratungsunternehmen EU-weit aufgefordert worden, ihr Interesse an diesem Auftrag zu bekunden. Jetzt ist dieses Dokument hastig wieder zur&uuml;ckgezogen worden.<br>\nInsgesamt ging es dabei um &ldquo;1225 Personenjahre&rdquo;, was rund 300 Vollzeitarbeitsstellen entspricht. Der Vertrag h&auml;tte sogar noch um bis zu drei Jahre verl&auml;ngert werden k&ouml;nnen, was den Steuerzahler weitere 214 Millionen Euro gekostet h&auml;tte. Mit etwa einer halben Milliarde Euro w&uuml;rde es sich dann um einen der gr&ouml;&szlig;ten Beratungsauftr&auml;ge handeln, die je aus dem Bundesetat vergeben wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-von-der-leyen-will-doch-keine-externen-berater-a-1057140.html\">Gerald Traufetter und Otfried Nassauer in Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nichts dazugelernt<\/strong><br>\nHans-Werner Sinn spielt mit seiner Kritik am Mindestlohn und den Fl&uuml;chtlingen die Schw&auml;chsten am Arbeitsmarkt gegeneinander aus. Das ist moralisch verwerflich.<br>\nEs war ja zu erwarten. Vor etwa einem Jahr hat der Sachverst&auml;ndigenrat versucht, einen vermeintlichen Konjunkturabschwung, der dann gar nicht eintrat, der beabsichtigten Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns in die Schuhe zu schieben. Das Ziel: dessen Abschaffung zu fordern. Nun kommt Hans-Werner Sinn. Und jetzt sind es die Fl&uuml;chtlinge, deren Eingliederung in den Arbeitsmarkt angeblich die fl&auml;chendeckende Aussetzung des Mindestlohns erfordert.<br>\nMan muss Hans-Werner Sinn dabei eines zugestehen: Er bleibt seiner &ouml;konomischen Logik seit Jahren treu, leider ungeachtet zahlreicher empirischer Belege, die sich mit seinen Vorstellungen dar&uuml;ber, wie Besch&auml;ftigung entsteht, nicht in Einklang bringen lassen. Auch die Sch&auml;den, die seine Vorschl&auml;ge anrichten, ignoriert er geflissentlich.<br>\nEr folgt vielmehr immer dem gleichen Ansatz. Besch&auml;ftigung entsteht bei ihm nur, wenn die L&ouml;hne niedrig genug sind. Und wenn dann mehr Besch&auml;ftigung entstehen soll, um zum Beispiel die Fl&uuml;chtlinge in Arbeit zu bringen, dann m&uuml;ssen die L&ouml;hne eben sinken. Da st&ouml;rt selbstverst&auml;ndlich ein gesetzlicher Mindestlohn, der ein solches Absinken verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-10\/fluechtlingskrise-migration-arbeitsmarkt\">Gustav Horn auf Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Kein Problem ist gel&ouml;st!<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn sich nichts bessert, werden die anti-europ&auml;ischen Parteien bald eine Mehrheit haben&ldquo;, warnt Heiner Flassbeck im Interview. Setzt sich die Austerit&auml;tspolitik fort, prognostiziert der ehemalige UNCTAD-Chef&ouml;konom ein baldiges Ende des Europa, wie wir es kennen.<br>\nHeiner Flassbeck war 1998 bis 1999 Staatssekret&auml;r im Bundesministerium der Finanzen, 2003 bis 2012 Chef-Volkswirt bei der UNO-Organisation f&uuml;r Welthandel und Entwicklung (UNCTAD). Seit knapp 20 Jahren warnt er vor dem Auseinanderlaufen der Wettbewerbsf&auml;higkeit in der Eurozone und mahnt eine europ&auml;ische Wirtschaftspolitik an, &bdquo;in der alle Teilnehmer bereit und in der Lage sind, sich dem im System insgesamt akzeptierten Inflationsziel anzupassen&ldquo;.<br>\nS&ouml;ren Heim befragte Flassbeck zu seiner Einsch&auml;tzung der derzeitigen wirtschaftlichen Lage.<br>\nVersch&auml;rft globale Rezession &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo;?<br>\nS&ouml;ren Heim: Die &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo; ist in aller Munde, es scheint fast, die andere gro&szlig;e Krise, die seit sechs Jahren die Welt bewegt, die &bdquo;Eurokrise&ldquo;, sei &uuml;berwunden. Wie ist Ihre Einsch&auml;tzung dazu?<br>\nHeiner Flassbeck: Es sieht wirtschaftlich weiter ganz schlecht aus. Es hat sich &uuml;berhaupt nichts verbessert. Europaweit herrscht Stagnation, in einigen L&auml;ndern geht es abw&auml;rts. Die Weltwirtschaft hat Probleme, es k&ouml;nnte eine globale Rezession geben. China schw&auml;cht sich stark ab. Ebenso andere Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder. Es ist &uuml;berhaupt kein Problem gel&ouml;st in Europa und jetzt kommt eben das Fl&uuml;chtlingsproblem noch dazu.<br>\n&bdquo;Sch&auml;uble sitzt auf Geldsack&ldquo;<br>\nSH: Und warum kommt die europ&auml;ische Wirtschaft nicht auf die Beine?<br>\nHF: Wegen der falschen Wirtschaftspolitik. Weil Sch&auml;uble, sozusagen, auf dem Geldsack sitzt. Weil die Staaten trotz extrem niedriger Zinsen nichts tun, um die Wirtschaft anzuregen. Es zeigt sich jetzt eben, dass es eine gro&szlig;e Illusion war zu glauben mit &bdquo;Strukturreformen&ldquo; w&uuml;rde die Wirtschaft schon von alleine wachsen. Das tut sie nicht. Im Gegenteil. Die meisten dieser Reformen schw&auml;chen die Wirtschaft erstmal, und nun sitzen wir auf dem Boden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diekolumnisten.de\/2015\/10\/10\/heiner-flassbeck-kein-problem-ist-geloest\/\">Die Kolumnisten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Varoufakis: Griechenland ohne Illusionen<\/strong><br>\nDie von der Troika geforderten und der neuen Regierung von Alexis Tsipras beschlossenen Ma&szlig;nahmen werden zu noch mehr Rezession und Unzufriedenheit f&uuml;hren&hellip;<br>\nDer Anteil der W&auml;hler, die f&uuml;r die Regierung stimmten, ist zwar weitgehend gleich geblieben, aber 0,6 Millionen der 6,1 Millionen Griechen, die bei der Volksabstimmung vom 5. Juli mehrheitlich f&uuml;r weitere &ldquo;Verl&auml;ngerungs- und Vort&auml;uschungs&rdquo;-Kredite mit strengen Sparma&szlig;nahmen stimmten, gingen nicht zu den Wahlurnen. Der Verlust so vieler W&auml;hler in kaum mehr als zwei Monaten verdeutlicht die dramatische Stimmungs&auml;nderung der B&uuml;rger &ndash; erst leidenschaftlich, dann verdrossen&hellip;.<br>\nDamit bleibt f&uuml;r Tsipras nur die zweite Verteidigungslinie: das &ldquo;Parallelprogramm&rdquo;. Dahinter steckt die Idee, dem Wahlvolk zu zeigen, dass die Regierung die Kapitulation gegen&uuml;ber der Troika mit ihrem eigenen Reformprogramm kombinieren kann, das Effizienzgewinne sowie Ma&szlig;nahmen gegen die Oligarchie enth&auml;lt und Mittel erwirtschaften k&ouml;nnte, um damit die Auswirkungen der Sparma&szlig;nahmen auf wirtschaftlich schw&auml;chere Griechen abzumildern.<br>\nDies ist ein lobenswertes Projekt. Wenn die Regierung es durchsetzen kann, k&ouml;nnte dies einen entscheidenden Unterschied machen.<br>\nDazu m&uuml;ssten allerdings zwei Drachen auf einmal get&ouml;tet werden: die Inkompetenz der &ouml;ffentlichen Verwaltung des Landes und der unersch&ouml;pfliche Einfallsreichtum einer Oligarchie, die wei&szlig;, wie sie sich verteidigen kann &ndash; unter anderem dadurch, dass sie starke B&uuml;ndnisse mit der Troika eingeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000023546436\/Griechenland-ohne-Illusionen\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Das TTIP-Regime<\/strong><br>\nWie transatlantische Handelseliten die Welt dominieren<br>\nHeute vor gut 50 Jahren begann ein Prozess, von dessen Folgen damals noch niemand etwas ahnte. Ein Prozess, der die Handelspolitiker zu den Schl&uuml;sselfiguren des globalen Kapitalismus machen wird: die schleichende Ausweitung ihrer Kompetenzen. Nach und nach eroberten sie sich immer neue Gestaltungsmacht &ndash; tief hinein in immer neue Bereiche der Gesellschaft. Nach und nach gelang es ihnen, die eine Idee durchzusetzen: Handel ist gut, mehr Handel ist besser. Handel wird damit zum Ziel an sich.<br>\nDer amerikanische Linguist George Lakoff hat beschrieben, wie Sprache, wie eine bestimmte Bezeichnung f&uuml;r eine bestimmte Politik daf&uuml;r sorgen kann, dass Menschen sie anders wahrnehmen. Schon in den 1960ern beginnt das in der Handelspolitik durch die Karriere einer Wortkombination. Sie lautet: &bdquo;nichttarif&auml;re Handelshemmnisse&ldquo;. Zun&auml;chst nimmt diese Wortkombination &uuml;ber den engen Zirkel der Fachleute hinaus kaum ein Mensch wahr &ndash; und auch heute kennen viele Leute sie noch nicht. Und doch erm&ouml;glicht sie einen anderen Blick auf die Politik und die Gesellschaft, einen Blick, den bewusst oder unbewusst immer gr&ouml;&szlig;ere Teile der Eliten &uuml;bernehmen.<br>\nEin nichttarif&auml;res Handelshemmnis ist alles, was neben Z&ouml;llen den Export und Import behindert. Wenn beispielsweise Deutschland die Produktion von Stahl subventioniert, dann wird es f&uuml;r S&uuml;dkorea schwerer, dieses Material hierher zu exportieren. Also sind Subventionen nichttarif&auml;re Handelshemmnisse. Wenn umgekehrt S&uuml;dkorea nur Ventile erlaubt, die eine Norm erf&uuml;llen, welche nur die heimischen Hersteller produzieren, dann macht dies das Gesch&auml;ft f&uuml;r deutsche Konkurrenten schwerer. Doch unter den Begriff f&auml;llt noch viel mehr: Gesetze zum Schutz von Umwelt oder Arbeitnehmern, die Bevorzugung lokaler Unternehmen oder auch Regeln f&uuml;r den Umgang mit geistigem Eigentum. Das alles in einen Begriff zu packen, folgt einer bestechend einfachen Logik: Wenn alles ein Hindernis ist, kann alles in Frage gestellt werden. Man muss dann nicht mehr ausf&uuml;hrlich erkl&auml;ren, warum man beispielsweise eine globale Ausschreibung f&uuml;r die Auftr&auml;ge von Kommunen erzwingen will. Das ist dann eine logische Konsequenz. Und so kann man mit ein wenig Phantasie den Markt in immer neue Bereiche der Gesellschaft vordringen lassen. Ist es nicht auch ein Handelshemmnis, wenn Hamburg sein Stromnetz wieder ins Eigentum der Stadt zur&uuml;ckholt? Handelspolitik spiegelt immer auch den Zeitgeist: Liberalisierung und Privatisierung gelten bei vielen Regierungen ab Mitte der 1980er Jahre als das Patentrezept f&uuml;r Wachstum und Wohlstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/oktober\/das-ttip-regime\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Im &Uuml;brigen bin ich der Meinung, dass TTIP zerst&ouml;rt werden muss<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Kanzlerin und ihr Vize wollen die Fl&uuml;chtlingskrise in den Griff kriegen. Das ist sch&ouml;n. Sie sagen, dass wir es schaffen k&ouml;nnen. H&uuml;bsche Worte. Aber es fehlt an allem: Geld, Vorstellungen und auch an Ma&szlig;nahmen, wie man Flucht k&uuml;nftig weniger zwangsl&auml;ufig machen will. Gleichzeitig sind beide aber gro&szlig;e Anh&auml;nger des Freihandelsabkommens mit den Vereinigten Staaten. Beides passt nicht zusammen. Denn die Freihandelszone zwischen den beiden Riesen wird Verlierer verursachen. Nicht nur innerhalb des Abkommens, sondern auch au&szlig;erhalb. Das hat sogar das Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung irgendwie spitz gekriegt und daraufhin eine Studie veranlasst. Das ist jetzt ein Jahr her. &raquo;Es kann nicht sein, dass wir die dortigen M&auml;rkte schw&auml;chen, um dann wiederum Aufbau- und Entwicklungshilfe zu leisten&laquo;, merkte Bundesentwicklungsminister M&uuml;ller damals an. Dumm nur, dass man die Studie dann bei den tendenziellen TTIP-Freunden des ifo-Instituts in Auftrag gab. Die haben dann folglich die Bedenken, dass es da Paradoxien geben k&ouml;nnte, vollumf&auml;nglich zerstreut. Alles im Lot. Es gibt kaum Verlierer in Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/10\/im-ubrigen-bin-ich-der-meinung-dass.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>The Final Leaked TPP Text is All That We Feared<\/strong><br>\nToday&rsquo;s release by Wikileaks of what is believed to be the current and essentially final version of the intellectual property (IP) chapter of the Trans-Pacific Partnership (TPP) confirms our worst fears about the agreement, and dashes the few hopes that we held out that its most onerous provisions wouldn&rsquo;t survive to the end of the negotiations.<br>\nSince we now have the agreed text, we&rsquo;ll be including some paragraph references that you can cross-reference for yourself&mdash;but be aware that some of them contain placeholders like &ldquo;x&rdquo; that may change in the cleaned-up text. Also, our analysis here is limited to the copyright and Internet-related provisions of the chapter, but analyses of the impacts of other parts of the chapter have been published by Wikileaks and others.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.eff.org\/deeplinks\/2015\/10\/final-leaked-tpp-text-all-we-feared\">EFF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vereinfachter Zugang zu EU-F&ouml;rderprogrammen f&uuml;r Griechenland<\/strong><br>\nAm 6. Oktober hat das Europ&auml;ische Parlament &uuml;ber eine Verordnung der Europ&auml;ischen Kommission f&uuml;r einen erleichterten Zugang Griechenlands zu EU-F&ouml;rderprogrammen abgestimmt. Mit dieser Verordnung kommt die Kommission Vereinbarungen des EU-Gipfels vom 12. Juli 2015 nach.<br>\nAuf diesem wurde neben den bekannten radikalen Spar- und Privatisierungsma&szlig;nahmen auch beschlossen, dass die Kommission in enger Zusammenarbeit mit der griechischen Regierung Ma&szlig;nahmen &raquo;zur Unterst&uuml;tzung von Wachstum und der Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen in Griechenland&laquo; sowie &raquo;bis zu 35 Mrd. EUR (im Rahmen verschiedener Programme der EU) zur Finanzierung von Investitionen und der Wirtschaftst&auml;tigkeit, einschlie&szlig;lich von KMU&laquo; mobilisieren soll.<br>\nAllerdings handelt es sich hierbei nicht um zus&auml;tzliche 35 Mrd. Euro. Vielmehr geht es darum, dass Griechenland vereinfachte Zugangsbedingungen zu diesen Finanzmitteln einger&auml;umt bekommt, um diese Mittel &uuml;berhaupt abrufen zu k&ouml;nnen. Im Regelfall m&uuml;ssen Mitgliedsl&auml;nder, die auf EU-F&ouml;rderprogramme zugreifen wollen, Eigenmittel zur Verf&uuml;gung stellen, um die entsprechenden EU-Mittel abrufen zu k&ouml;nnen. Angesichts der massiven Sparauflagen ist Griechenland derzeit jedoch nicht in der Lage, diese Eigenmittel aufzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/vereinfachter-zugang-zu-eu-foerderprogrammen-fuer-griechenland\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>AfD-Chefin: Front National ist eher links &amp; sozialistisch<\/strong><br>\nFrauke Petry, Chefin der Alternative f&uuml;r Deutschland AfD, grenzt ihre Partei von der rechtsextremen franz&ouml;sischen Partei Front National von Marie Le Pen ab: &ldquo;Das ist eine Partei, die sich im sozialistischen, im linken Bereich aufh&auml;lt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1112855995393014\/?__mref=message\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Trotz der BEPS-Reformvorschl&auml;ge kann die Steuervermeidung von Konzernen weitergehen<\/strong><br>\nDas Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland bewertet die heute von der OECD im Auftrag der G20 ver&ouml;ffentlichten Ergebnisse gegen Gewinnverlagerung und -verk&uuml;rzung von Unternehmen (BEPS1) als unzureichend.<br>\nMarkus Meinzer vom Tax Justice Network f&uuml;hrt aus: &bdquo;Aus unserer Sicht werden wichtige Ursachen der aggressiven Steuervermeidung nicht beseitigt. Auch wenn einige Fortschritte erzielt wurden, bleibt sehr viel zu tun. Steueroasen wie die Niederlande und Luxemburg k&ouml;nnen ihre Sondersteuers&auml;tze f&uuml;r Patente und Innovationen in gro&szlig;em Ma&szlig;e fortf&uuml;hren. BEPS wird sogar dazu f&uuml;hren, dass sie sich in der zul&auml;ssigen Form noch st&auml;rker verbreiten werden.&ldquo; Auch werden keine starken Regeln gegen Briefkastenfirmen vorgeschrieben.<br>\nSelbst die l&auml;nderspezifischen Berichte als einer der echten Fortschritte von BEPS bleiben hinter dem N&ouml;tigen zur&uuml;ck. &bdquo;Die Berichte mit Kerndaten zu Gesch&auml;ften und Steuern werden nicht ver&ouml;ffentlicht. Das verhindert eine Pr&uuml;fung und Bewertung durch die &Ouml;ffentlichkeit.&ldquo;, kritisiert Markus Henn von WEED. &bdquo;Dabei haben gerade die j&uuml;ngsten Steuerskandale gezeigt, dass Beh&ouml;rden trotz der schon jetzt bestehenden Abwehrgesetze &uuml;berfordert sind.&ldquo; Es steht sogar zu bef&uuml;rchten, dass nicht einmal alle betroffenen Beh&ouml;rden Zugang zu den Daten bekommen, da die Unternehmen sie nur an die Beh&ouml;rden des Landes melden m&uuml;ssen, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, und diese die Daten dann weitergeben m&uuml;ssten. Auch gilt, dass die Berichte erst ab einem Konzernumsatz von 750 Millionen Euro erstellt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2015\/10\/pm-des-netzwerk-steuergerechtigkeit.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Spiegel&ldquo;: Sachsen zahlt &uuml;ber 300.000 Euro f&uuml;r Biedenkopfs Tageb&uuml;cher<\/strong><br>\nDie Ver&ouml;ffentlichung der Tageb&uuml;cher des ehemaligen s&auml;chsischen Ministerpr&auml;sidenten Kurt Biedenkopf (CDU) hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins &bdquo;Der Spiegel&ldquo; weitgehend der Steuerzahler finanziert&hellip;<br>\nDie Tagebuch-Beihilfe stamme aus dem Etat der Staatskanzlei f&uuml;r Publikationen zum Thema 25 Jahre deutsche Einheit und flie&szlig;e ausschlie&szlig;lich an die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung. Diese habe im Auftrag der Staatskanzlei eigens zwei wissenschaftliche Mitarbeiter abgestellt, um die Aufzeichnungen Biedenkopfs zu sichten und f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung vorzubereiten.<br>\n&bdquo;Der Spiegel&ldquo; zitiert den s&auml;chsischen Regierungssprecher Christian Hoose mit den Worten, Sachsen habe &bdquo;ein hohes staatspolitisches Interesse&ldquo; daran, diese &bdquo;f&uuml;r die zuk&uuml;nftige s&auml;chsische Geschichtsschreibung bedeutsame Quelle&ldquo; einer &bdquo;breiten &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich zu machen&ldquo;. Der Siedler Verlag habe jeweils 3000 Exemplare der Tageb&uuml;cher gedruckt, Biedenkopf selbst Spenden in H&ouml;he von 15.000 Euro als Druckkostenzuschuss eingeworben.<br>\nDer Stiftung selbst seien keine Kosten entstanden. Trotz der gro&szlig;z&uuml;gigen Subvention d&uuml;rfe der Freistaat &uuml;ber die Tageb&uuml;cher aber nur bedingt verf&uuml;gen, hie&szlig; es. Die Rechte l&auml;gen bei Biedenkopfs Ehefrau Ingrid.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dnn.de\/Mitteldeutschland\/News\/Spiegel-Sachsen-zahlt-ueber-300.000-Euro-fuer-Biedenkopfs-Tagebuecher\">Dresdner Neueste Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &Auml;ra von &bdquo;K&ouml;nig Kurt&ldquo; in Sachsen scheint immer noch nicht vor&uuml;ber.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Analyse zur &ldquo;Datenhehlerei&rdquo;: Gef&auml;hrliches U-Boot im Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nJustizminister Heiko Maas legt ein Gesetz vor, das unvorhersehbare Auswirkungen auf alle Lebensbereiche haben w&uuml;rde, in denen abhanden gekommene Daten eine Rolle spielen. Vor allem der investigative Journalismus ist gef&auml;hrdet, findet Ulf Buermeyer&hellip;<br>\nDas Bundesministerium der Justiz und f&uuml;r Verbraucherschutz hat j&uuml;ngst allerdings den Entwurf eines neuen Straftatbestands vorgelegt, der den Namen &ldquo;Datenhehlerei&rdquo; tragen soll. Und diese &ldquo;Datenhehlerei&rdquo; soll nach der Vorstellung der Gro&szlig;en Koalition begehen, wer irgendwelche Daten, die jemand anderes auf rechtswidrige Weise erlangt hat, sich verschafft oder sie &ldquo;einem anderen &uuml;berl&auml;sst, verbreitet oder sonst zug&auml;nglich macht&rdquo;.<br>\nWenn der Redakteur aus dem Beispiel sich das PDF also verschafft, indem er es auf einen USB-Stick kopiert, erf&uuml;llt er schon den Tatbestand, denn die Journalistin hat die PDF-Datei durch eine rechtswidrige Tat des Ministerialbeamten erlangt, n&auml;mlich zumindest die Verletzung des Dienstgeheimnisses. Es gen&uuml;gt also schon ein im Journalismus allt&auml;gliches Dreiecksverh&auml;ltnis, und schon k&ouml;nnte der Redakteur &ldquo;dran&rdquo; sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Analyse-zur-Datenhehlerei-Gefaehrliches-U-Boot-im-Entwurf-zur-Vorratsdatenspeicherung-2842118.html%20\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Eine Lawine aus dem Nichts<\/strong><br>\nSyrien &ndash; Wie es eine mehr als zweifelhafte Umfrage auf das Tagesmen&uuml; der Politischen und Medialen Propaganda f&uuml;r Millionen Deutsche schafft.<br>\nDie meisten fliehen vor dem Terror Assads.<br>\nSeit dem Ausbruch der Fl&uuml;chtlingskriese und dem Beginn Russischer Interventionen in Syrien, hat sich der Standpunkt Deutscher Leitmedien gedreht. Nicht mehr der IS sei verantwortlich f&uuml;r die Kriege und Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me, sondern Assad. Assad hat sie alle get&ouml;tet und vertrieben &ldquo;mit seinem Giftgas und Fassbomben&rdquo; . Beweisf&uuml;hrungen gegen Assads angeblichen Giftgas-Einsatz, etwa durch den Pulitzer-Preistr&auml;ger SEYMOUR M. HERSH werden vom ZDF und anderen Leitmedien genauso ignoriert wie Berichte von Reuters , dass die Syrische Armee selbst die meisten Todesopfer  erleiden musste.  Syrische Opfer des IS oder anderen islamistischen Extremisten scheint es f&uuml;r das ZDF gar nicht mehr zu geben. Stattdessen Hunderttausende Fl&uuml;chtlinge, die schon zu uns geflohen sind wegen Assad, obwohl bisher nur 21% der Fl&uuml;chtlinge aus Syrien kommen, insgesamt gerade mal knapp 100.000? (2014: 35.000 \/ 2015 bis September: 53.000)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/berlino1010\/eine-lawine-aus-dem-nichts\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Krieg und Flucht in Syrien<\/strong><br>\nEs darf gebombt werde&hellip; Warum die USA und die T&uuml;rkei die syrische Regierung st&uuml;rzen wollen und die neue Rolle Russlands<br>\nDie auch von Deutschland mit Waffen und durch Ausbildung unterst&uuml;tze kurdische PYD erzielt gegen den IS im Norden Syriens an der Grenze zur T&uuml;rkei beachtliche Erfolge. Sollte es den Kurden gelingen, den IS auf syrischer Seite vollst&auml;ndig aus dem Grenzgebiet zu dr&auml;ngen, w&uuml;rde dies zwei kurdische Gebiete entlang der t&uuml;rkischen Grenze miteinander verbinden und die Grenze w&auml;re vollst&auml;ndig unter kurdischer Kontrolle. Dies w&uuml;rde vor allem f&uuml;r die T&uuml;rkei aber auch f&uuml;r die USA und ihre gegen Assad k&auml;mpfenden Verb&uuml;ndeten den Gau bedeuten. Denn &uuml;ber dieses vom IS kontrollierte Grenzgebiet kommen K&auml;mpfer und Waffen f&uuml;r IS und andere islamistische Kampfgruppen wie dem al-Kaida-Ableger al-Nusra von der T&uuml;rkei nach Syrien, werden in die andere Richtung verwundete islamistische K&auml;mpfer in t&uuml;rkische Krankenh&auml;user gebracht. Die vollst&auml;ndige Einnahme dieser Gebiete w&uuml;rde die Kurden st&auml;rken und ein eigener autonomer Staat k&auml;me f&uuml;r sie in greifbare N&auml;he.<br>\nUm dies zu verhindern, fliegen die T&uuml;rken zun&auml;chst unter der Vorgabe, den IS zu bombardieren, Kampfeins&auml;tze gegen die Kurden. Dies bringt nicht den gew&uuml;nschten Erfolg. Deutschland beschloss sogar, das Patriot-Raketenabwehrsystem von t&uuml;rkischem Boden abzuziehen. In gro&szlig;en Teilen Europas und auch in Deutschland erscheint inzwischen Assad, an dem auch Russland nicht mehr auf alle Ewigkeit festhalten will, wohl aber an einer von den Alawiten gestellten syrischen Regierung, als das kleinere &Uuml;bel gegen&uuml;ber den IS-Horden. In dieser Situation scheint die T&uuml;rkei in Einklang mit den USA und Gro&szlig;britannien beschlossen zu haben, wieder einmal vehement die Einrichtung einer Sicherheitszone f&uuml;r syrische Fl&uuml;chtlinge zu fordern. Diese Zone soll nun just auf jenem syrischen Staatsgebiet entstehen, das noch zwischen den beiden Kurdengebieten liegt und von islamistischen Gruppen beherrscht wird. Diese Sicherheitszone, die sich als Flugverbotszone darstellt, k&ouml;nnte anschlie&szlig;end von t&uuml;rkischen Truppen kontrolliert werden. Die T&uuml;rkei w&auml;re in Syrien auf kurdischem Territorium somit Besatzungsmacht, entgegen allen Vorgaben des V&ouml;lkerrechts. Doch w&auml;re damit ein sicherer Korridor f&uuml;r K&auml;mpfer und Waffen f&uuml;r den Krieg gegen Syrien geschaffen, das Zusammenwachsen kurdischer Gebiete verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/gela\/krieg-und-flucht-in-syrien\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wien-Wahl: SP&Ouml; deutlich vor FP&Ouml; &ndash; Neos gelingt Einzug, Gr&uuml;ne und &Ouml;VP verlieren<\/strong><br>\nVorl&auml;ufiges Endergebnis mit Wahlkartenprognose: SP&Ouml; 39,5, FP&Ouml; 31,0, Gr&uuml;ne 11,6, &Ouml;VP 9,2, Neos 6,2 &ndash; &Ouml;VP-Chef Jurazcka wird zur&uuml;cktreten &ndash; Erster blauer Bezirksvorsteher in Simmering<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/jetzt\/livebericht\/2000023394937\/erste-hochrechnung-spoe-deutlich-vor-fpoe-neos-schaffen-einzug-gruene\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Von der Leyen weist Vorwurf falscher Lebenslauf-Angaben zur&uuml;ck<\/strong><br>\nVon der Leyen f&uuml;gte ihrer Erkl&auml;rung eine schriftliche Best&auml;tigung ihrer T&auml;tigkeit in der Krankenhausverwaltung der Gesundheitsdienste in Stanford hinzu, wo sie 1995 t&auml;tig gewesen sei. In dem Empfehlungsschreiben aus dem Jahr 1997 best&auml;tigt die damalige stellvertretende Krankenhausdirektorin Kathy VanCamp, &laquo;Dr. Rose von der Leyen&raquo; habe sechs Monate lang f&uuml;r sie an einer Marktanalyse und Machbarkeitsstudie gearbeitet.<br>\nVon der Leyen best&auml;tigte auch, dass sie 1993 als Gasth&ouml;rerin Lehrveranstaltungen in Stanford besucht habe. Im &uuml;brigen habe sie &laquo;stets herausgestrichen, dass der Hauptgrund meines Aufenthaltes in Stanford der Forschungsaufenthalt meines Mannes gewesen ist, so nachzulesen auch in Dutzenden &auml;lteren Pressever&ouml;ffentlichungen.&raquo;<br>\nIm Lebenslauf auf der Homepage des Verteidigungsministeriums erw&auml;hnt von der Leyen einen &laquo;Aufenthalt in Stanford, Kalifornien\/USA&raquo; von 1992 bis 1996. Au&szlig;erdem f&uuml;hrt sie dort zus&auml;tzlich f&uuml;r 1993 &laquo;Auditing guest: Stanford University, Graduate School of Business&raquo; und f&uuml;r 1995 &laquo;Marktanalyse, Stanford Health Services Hospital Administration&raquo; an.<br>\nNach Auskunft einer Sprecherin der Stanford-Universit&auml;t in Kalifornien werden f&uuml;r T&auml;tigkeiten solcher Art allerdings keine Leistungsnachweise der Hochschule ausgestellt. Ein offizieller Einschreibenachweis oder ein Zertifikat zu einem Seminar oder eine Arbeit liegen nach Auskunft der Sprecherin nicht vor.<br>\nNach den Ma&szlig;st&auml;ben der Elite-Universit&auml;t reichten die belegten Aktivit&auml;ten von der Leyens nicht aus, um den Namen Stanford im akademischen Lebenslauf anzugeben. &laquo;Sie war in keinem offiziellen Programm involviert, bei dem man ein Zertifikat oder einen akademischen Grad erh&auml;lt&raquo;, zitiert die Zeitung die Sprecherin. Normalerweise gehe die Uni von einem Missbrauch ihres Namens aus, wenn er auf diese Art in einen Lebenslauf eingebaut werde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/regionales\/niedersachsen\/article147457131\/Von-der-Leyen-weist-Vorwurf-falscher-Lebenslauf-Angaben-zurueck.html%20\">Die Welt.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Tut mir leid, aber das sind Tatsachen<\/strong><br>\nEr gilt als neuer Star seiner Zunft, er kann mit wenigen S&auml;tzen Gedankengeb&auml;ude zum Einsturz bringen, die unseren Alltag tragen. Daf&uuml;r wird er verehrt und angegriffen. Ein Gespr&auml;ch mit dem Berliner Philosophen Byung-Chul Han<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/zeit-wissen\/2014\/05\/byung-chul-han-philosophie-neoliberalismus\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>NDR-Meinungsmache gegen Albrecht M&uuml;lller<\/strong><br>\n<strong>Video: Meinungsmache gegen Fl&uuml;chtlinge im Internet<\/strong><br>\nSie sollen Pferde schlachten und Lebensmittel stehlen &ndash; im Internet wird negative Berichterstattung &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge gezielt gestreut. NDR Aktuell ist den Vorw&uuml;rfen nachgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/ndr_aktuell\/Meinungsmache-gegen-Fluechtlinge-im-Internet,ndraktuell29018.html\">NDR.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.E.:<\/strong> Diese Diffamierung von Albrecht M&uuml;ller zusammen auf einem Stapel mit Adolf Hitler in der Thematik &bdquo;ausl&auml;nderfeindliche Darstellungen im Netz&ldquo; sollte f&uuml;r den NDR Konsequenzen haben!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: NDR &ndash; Programmbeschwerde wegen Manipulation und Meinungsmache<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Marmor,<br>\nhiermit wird formal Programmbeschwerde gegen den Beitrag &bdquo;Meinungsmache gegen Fl&uuml;chtlinge&ldquo; aus der Sendung NDR\/\/Aktuell vom 09.10.2015, 14:00 Uhr erhoben.<br>\nIm gestellten Einspieler wird ein vermeintlicher Asylgegner pr&auml;sentiert, dessen &bdquo;Arbeitsplatz&ldquo; von der NDR-Redaktion manipulativ mit drei B&uuml;chern pr&auml;pariert wurde. Drei B&uuml;cher, publiziert von politisch extrem kontr&auml;ren Verfassern und damit auch g&auml;nzlich unterschiedlichen Genres, sollen offensichtlich als Metapher f&uuml;r die unter Medienschaffenden beliebten Querfrontverschw&ouml;rung dienen. Nach Auffassung der &bdquo;Regie&ldquo; ist diese publizistische Auswahl neben dem Internet als Arbeitsmittel f&uuml;r &bdquo;den Asylgegner&ldquo; bestens geeignet.<br>\nDas medienkritische Buch &bdquo;Meinungsmache&ldquo; von Albrecht M&uuml;ller liegt gut sichtbar obenauf.<br>\nDass der Titel der Sendung rein zuf&auml;llig mit dem Titel des Buches von Albrecht M&uuml;ller korrespondiert, ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass sich die Nachrichtenredaktion des NDR f&uuml;r besonders originell h&auml;lt. Der von der NDR-Redaktion konstruierte Zusammenhang zwischen M&uuml;llers Medienkritik und einem Hetzartikel verfassenden fiktiven Charakter tr&auml;gt dabei alle Eigenschaften der im Beitrag beklagten Erfindungen zum Zweck der Diffamierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2015\/10\/09\/936\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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