{"id":27907,"date":"2015-10-13T09:20:02","date_gmt":"2015-10-13T07:20:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907"},"modified":"2015-10-13T11:50:05","modified_gmt":"2015-10-13T09:50:05","slug":"hinweise-des-tages-2479","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h01\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h02\">Union bei Transitzonen einig &ndash; SPD skeptisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h03\">Deutsche Leitkultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h04\">EU &uuml;berrumpelt Autohersteller mit radikalen Vorschriften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h05\">Nobelpreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h06\">Deflation in der Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h07\">Just 158 families have provided nearly half of the early money for efforts to capture the White House.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h08\">Erbschaftssteuer Dem Staat entgehen Einnahmen in Milliardenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h09\">Deutschland-Studie &ndash; Jeder siebte Rentner von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h10\">Frag die Karriereberaterin &ndash; Bin ich zu alt f&uuml;r den Job?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h11\">&ldquo;Green Economy&rdquo; und ihre Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h12\">Wie siamesische Zwillinge: R&uuml;stungsexporte &amp; Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h13\">Die hegemonialen Kr&auml;fte des Reaktion&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h14\">Auf Rechtskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h15\">Europas gro&szlig;er Fu&szlig;ball-Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h16\">Nach diesem TV-Interview muss man froh sein, dass Sigmar Gabriel nicht Bundeskanzler ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h17\">AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907#h18\">Das Letzte &ndash; Riester-Sparer, hergeschaut!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27907&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Freihandelsabkommen &ndash; TTIP-Demo beeindruckt die Regierung kaum<\/strong><br>\n&ldquo;Beeindruckend gro&szlig;&rdquo; sei die Demonstration gegen das Freihandelsabkommen gewesen, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Die Vorbehalte der Teilnehmer h&auml;lt die Regierung aber f&uuml;r unbegr&uuml;ndet &ndash; und will als Konsequenz aus der Demo noch mehr f&uuml;r das Abkommen werben.<br>\nSpurlos ist der &uuml;berraschende Massenprotest gegen das von ihr betriebene Freihandelsabkommen TTIP nicht an der Bundesregierung vorbeigegangen. Die Gro&szlig;demonstration, bei der am Wochenende mehr als 150.000 Menschen aus ganz Deutschland durch Berlin zogen, sei &bdquo;beeindruckend gro&szlig;&ldquo; gewesen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/freihandelsabkommen-ttip-demo-beeindruckt-die-regierung-kaum,1472780,32141446.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Seien es nun 150.000 oder gar 250.000 Menschen gewesen, die in Berlin ihre Ablehnung des TTIP auf die Stra&szlig;e getragen haben. Es war jedenfalls eine der gr&ouml;&szlig;ten Demonstrationen und Artikulationen des Volkswillens, die Berlin seit langen gesehen hat. Und was f&auml;llt Merkel eigentlich zur dieser massiv &Auml;u&szlig;erung des B&uuml;rgerwillens ein? Einer Merkel, die sich hinsichtlich der Fl&uuml;chtlingskrise durch die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; als K&ouml;nigin der Herzen, gepr&auml;gte von &bdquo;christlicher N&auml;chstenliebe&ldquo; , feiern l&auml;sst? Noch Ende September bekr&auml;ftigte Merkel auf dem Bundeskongress der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre bedingungslose Zustimmung zu TTIP. Auch wenn eine Million Menschen auf die Stra&szlig;e gehen, w&uuml;rde Merkel von ihrer Zustimmung zum TTIP nicht abweichen, denn die Menschen in diesem Land waren ihr schon immer egal. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu:<\/strong> Die Bundesregierung will nicht &uuml;ber die Risiken von TTIP informieren, weil man einfach keine Risiken sieht, sondern nur Chancen. Darum informiert man die deutsche Bev&ouml;lkerung auch st&auml;ndig nur &uuml;ber die Vorteile des Abkommens. Zur riesigen Anti-TTIP-Demo am Wochenende sagt der Regierungssprecher lapidar: &ldquo;Es ist nat&uuml;rlich das gute Recht der B&uuml;rger gegen TTIP zu demonstrieren. Dennoch h&auml;lt die Bundesregierung die Vorbehalte, die gemacht werden, f&uuml;r unbegr&uuml;ndet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\">jung&amp;naiv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Zur Berichterstattung &uuml;ber die Demonstration schreibt unser Leser M.A.:<\/strong> Ich verfolge seit Samstag die Berichtserstattung seitens unsere Medien &uuml;ber die TTIP Demo in Berlin. Im Zusammenhang mit Ihren sehr erweckenden Artikel im Bezug auf <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27891\">Manipulation<\/a> stelle ich fest, dass diese politische Demonstration nach kurzem Aufflammen so gleich 1. diffamiert und 2. inzwischen komplett unter dem Teppich gekehrt wird.<\/em><br>\n<em>Weiterhin finde ich es sehr Interessant in welcher Rubrik der meisten Medien-Sites diese &ldquo;Nachrichten&rdquo; versteckt werden. Ich w&uuml;rde bei einer Demonstration ja davon ausgehen, dass dies ein politisches Thema ist, es wird bei fast allen im Bereich Wirtschaft abgelegt und zwar ganz unten auf der Site. Also auf dem ersten Blick nicht auffindbar.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine der gr&ouml;&szlig;ten politischen Demonstrationen seit langem, und zwei Tag nach der Demonstration gegen das TTIP findet sich dar&uuml;ber faktisch nichts mehr in den Webportalen der Medien. Ein Thema totschweigen oder zur Randnotiz machen, auch das ist Meinungsmache. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu ein interessanter Hinweis unseres Lesers S.H.:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reportage &ndash; Stop TTIP und CETA: Verlabelt<\/strong><br>\nHeute Abend lief in der Sendung &ldquo;Politikum&rdquo; auf WDR 5 oben genannte Reportage. Nach dem SPIEGEL Artikel von Alexander Neubacher vom 10.10. am Tag der &ldquo;STOP TTIP&rdquo; Demonstration, erfolgte heute Abend erneut eine Diffamierung der Demonstranten. W&auml;hrend ich der Reportage lauschte, hoffte ich dies alles nur irgendwie ironisch gemeint sei. Das Engagement der Demonstranten wird inhaltlich bel&auml;chelt, die Themen relativiert und auch gar nicht eingegangen &ndash; die Br&uuml;cke zu PEGIDA erneut geschlagen. Hier nur ein Beispiel, da man eigentlich den gesamten Artikel zitieren m&uuml;sste:<br>\n&ldquo;Die Demo ist eine Loveparade der Wutb&uuml;rgerchen. Demonstriert wird mit Vehemenz, als w&auml;re das sogenannte Abendland in Gefahr. Die alte M&auml;r: Amerikaner vergiften uns angeblich mit genmanipulierten Lebensmitteln. Dabei stopfen deutsche Bauern ihr Vieh bekannterma&szlig;en mit gentechnisch ver&auml;ndertem Futter &ndash; ohne Kennzeichnung.&rdquo;<br>\n&ldquo;Das gibt ein klares Feindbild an. TTIP ist b&ouml;se. Und allein, dass ich zur gro&szlig;en Stopp-TTIP-Demo gehe, da habe ich das Gef&uuml;hl, die Welt besser gemacht zu haben und mich als B&uuml;rger eingebracht zu haben in den politischen Diskurs&rdquo;  wird ein Stefan Mannes zitiert &ndash; irgendein Mensch aus einer Berliner Werbeagentur. Kurz darauf wird beil&auml;ufig das Wort&rdquo;Emp&ouml;rungsindustrie&rdquo; eingestreut und schon sind alle Demonstranten nur noch Leute die sich nicht genug informierten.<br>\n&ldquo;Politisch sinnvoller w&auml;re es gewesen, nicht mitzulaufen. Und Werbeparolen zu ventilieren, die sich andere ausgedacht haben.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/politikum\/ttip-demonstration-berlin-100.html\">WDR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/podcast-ww.wdr.de\/medstdp\/fsk0\/83\/830533\/wdr5politikum_2015-10-12_politikumvom12102015_wdr5.mp3\">WDR-Podcast<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine weitere Variante der diffamierenden Hetze gegen den B&uuml;rgerwillen. Diesmal wird nicht unterstellt bei TTIP-Kritikern handle es sich um Rechtsradikale, sondern der Autor Matthias Finger suggeriert, das Gros der Demonstranten sei gekauft worden und w&uuml;ssten gar nicht gegen was sie demonstrierten. Schon die Semantik der Einleitung ist infam: &bdquo;Herangekarrte Massen aus ganz Deutschland &hellip;..&ldquo; Und weiter: &bdquo;Viele Demonstranten wurden von Campact extra herbeizitiert.&ldquo; Besonders &auml;rgerlich dabei, dass diese Verh&ouml;hnung demokratischer Meinungs&auml;u&szlig;erung von einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender kommt, der von den Geb&uuml;hren auch der Menschen lebt, die er hier ver&auml;chtlich macht. Unter den Verantwortlichen des WDR scheint jedenfalls ein seltsames Demokratieverst&auml;ndnis zu herrschen. Unsere Leser seien hiermit ermutigt von ihrem Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung gebrauch zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Verhandlungen im Geheimdienst-Milieu<\/strong><br>\nDas Interesse an den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen ist gro&szlig;. Doch die TTIP-Dokumente werden h&ouml;chst geheim gehalten.<br>\n&Uuml;ber einhunderttausend Dollar haben dreitausend Menschen bisher daf&uuml;r spendiert, potentielle Whistleblower zu motivieren, geheime TTIP-Dokumente freizugeben. TTIP ist das milliardenschwere Handelsabkommen, das seit 2012 zwischen den Vereinigten Staaten und Europa unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit ausbaldovert wird. Man gibt sich ausgesprochen wirtschaftsnah: Neben den offiziellen Verhandlungen fanden seither etwa sechshundert Treffen mit Lobbyisten und Unternehmensvertretern statt, wie durch Recherchen und Informationsfreiheitsanfragen rauskam.<br>\nAuf beiden Seiten des Atlantiks ist der springende Punkt neben einer generellen Kritik am Freihandel und der geplanten Schattenrechtsprechung seit langem die mangelnde Transparenz der Verhandlungen. Es gibt zwar f&uuml;r die TTIP-Papierstapel &bdquo;Leser&auml;ume&ldquo;, jedoch nur mit begrenztem Zugang f&uuml;r ein paar Dutzend berechtigte Regierungsmitglieder, die Deutschland daf&uuml;r angemeldet hat. Sie d&uuml;rfen zwei Stunden lang lesen und &bdquo;Kugelschreiber oder Bleistift und Papier&ldquo; nutzen, um sich Stichpunkte zu notieren. Verboten sind &bdquo;Mobiltelefone, Kameras oder sonstige Aufnahmetechnik&ldquo;. Die TTIP-Verhandlungen scheinen im Geheimdienst-Milieu angekommen zu sein.<br>\nOb und wann dieses l&auml;cherliche analoge Leserecht in Anspruch genommen wurde, bleibt indes unklar. Auf einer Bundespressekonferenz im Sommer konnte auf Nachfrage kein einziges deutsches Ministerium best&auml;tigen, dass in diesen Leser&auml;umen ein Mitarbeiter Einblick genommen h&auml;tte. Auch das mit der Materie betraute Wirtschaftsministerium musste passen. Man m&uuml;sse erst mal nachforschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/aus-dem-maschinenraum\/grossdemonstration-gegen-ttip-verhandlungen-im-geheimdienst-milieu-13838479.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Witz dabei, &uuml;ber was wollen die Abgeordneten des Bundestages eigentlich mit gutem Gewissen abstimmen? &Uuml;ber etwas, dessen Inhalt sie nicht einmal im Ansatz kennen? F&uuml;r nicht wenige &bdquo;Volksvertreter&ldquo; wird aber wohl die Gewissheit gen&uuml;gen, dass das TTIP ganz im Sinne der herrschenden Eliten ist.<\/em><br>\n<em>Zudem sollte man sich die Besitzverh&auml;ltnisse der transnationalen Gro&szlig;konzerne als wesentliche Treiber des TTIP ansehen. Man wird wohl nach einigen Ver&auml;stelungen &uuml;ber Hedge Fonds oder Investmentgesellschaften bei der globalen Oligarchie der Superreichen landen. Die sich mit TTIP, TTP, TISA und CETA  ihre privates Rechtssystem schneidern lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP-Verhandlungen: EU will den USA h&ouml;here Sozial- und Umweltstandards abringen<\/strong><br>\nDie EU reagiert offenbar auf die Bedenken der TTIP-Kritiker. Laut einem Bericht will die Kommission den USA in der n&auml;chsten Verhandlungsrunde zu dem Freihandelsabkommen Zusagen f&uuml;r h&ouml;here Sozial- und Umweltstandards abtrotzen.<br>\nBef&uuml;rworter preisen das geplante Freihandelsabkommen TTIP als Chance f&uuml;r mehr Wachstum, Kritiker warnen vor einer Aush&ouml;hlung europ&auml;ischer Regeln und dem Niedergang &ouml;kologischer und sozialer Standards. Die EU-Kommission will den Bedenken entgegentreten und plant laut einem Bericht, die USA in den Verhandlungen auf einen hohen Umwelt- und Sozialschutz festzulegen.<br>\nLaut &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; gibt es einen bisher geheim gehaltenen Vorschlag, den die EU-Kommission mit den Mitgliedstaaten besprochen habe und den sie der US-Regierung in der Verhandlungsrunde ab 19. Oktober vorlegen wolle.<br>\nIm Kapitel zu &ldquo;Handel und nachhaltiger Entwicklung&rdquo; will Europa demnach festschreiben, dass die EU und die USA jeweils das Recht haben, Umwelt- und Sozialschutz in ihren Gesetzen auf dem Niveau zu sichern, das ihnen angemessen erscheint. Ziel seien hohe Standards, die nach internationalen Grunds&auml;tzen festgelegt werden sollten. Festgeschrieben werden solle, dass Arbeitnehmer das Recht h&auml;tten, Gewerkschaften und Betriebsr&auml;te zu bilden und gemeinsam L&ouml;hne auszuhandeln. Auch ein Streikrecht solle vereinbart werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ttip-verhandlungen-eu-will-von-usa-zugestaendnisse-a-1057330.html#js-article-comments-box-pager\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine dreiste L&uuml;gerei auf Seiten der EU-Kommission, die jetzt die antiamerikanische Karte zieht, was sie sonst immer den TTIP-Gegner vorwirft. Erstens ist es doch ziemlich erstaunlich, da&szlig; die Kommission erst jetzt, unter starkem Druck, auf die Idee kommt, h&ouml;here Standards zu fordern. Zweitens sind die Umweltstandards und das Verbraucherrecht in den USA teilweise strikter geregelt als in der EU, wie wir gerade am Beispiel VW lernen. Das Lieblingsbeispiel ist die viel restriktivere Beschr&auml;nkung der Bankent&auml;tigkeit in den USA; die USA m&uuml;&szlig;ten in dem Bereich von der EU h&ouml;here Standards fordern. Und drittens: wenn die Forderung nach Akzeptanz der ILO-Kernarbeitsnormen und dem Recht auf Streik in den USA ernst gemeint ist, dann w&uuml;rde das sofort zum Stopp der Verhandlungen f&uuml;hren; zu den ILO-Kernarbeitsnormen sind die USA nicht bereit, und in einigen Bundesstaaten sind Streiks extrem stark eingeschr&auml;nkt, d. h. es m&uuml;&szlig;ten sogar zus&auml;tzliche Widerst&auml;nde auf Ebene der Bundesstaaten &uuml;berwunden werden. In dem Bereich erreicht die EU-Kommission, wenn denn der Bericht stimmt, den Gipfel der Heuchelei: schlie&szlig;lich hat die Troika den &ldquo;Euro-Programml&auml;ndern&rdquo; in der Eurokrise aufgetragen, gewerkschaftliche Rechte u. a. auf landesweite Kollektivverhandlungen einzuschr&auml;nken. <\/em><br>\n<em>In einem Kernland der EU, n&auml;mlich in Deutschland, wurde, eindeutig verfassungswidrig, erst vor wenigen Monaten mit dem &ldquo;Tarifeinheitsgesetz&rdquo; eine Streikbremse par excellence gebaut. Mit welchem Recht will dieser Heuchlerverein den USA mehr Arbeitnehmerrechte aufzwingen? &ldquo;Explizit verhindern wolle Europa, dass die USA Umwelt- oder Sozialregeln abschw&auml;chen, damit ihre Unternehmen billiger nach Europa exportieren k&ouml;nnen.&rdquo; &ndash; l&auml;cherlich, weil die Abschw&auml;chung von Umwelt- und Sozialstandards (Senkung der Arbeitsl&ouml;hne und Lohnersatzleistungen, Sozialabbau) zur Erh&ouml;hung der Wettbewerbsf&auml;higkeit (sprich: zur Verbilligung von Waren), zum erkl&auml;rten Ziel der EU-Kommissionen geh&ouml;rte (Lissabon-Agenda) und weiterhin geh&ouml;rt, fast schon mit Verfassungsrang. (Das ist in den USA nat&uuml;rlich leider nicht anders.) Und viertens, selbst wenn der Bericht stimmt und die Ma&szlig;nahmen der Kommission zu einem Erfolg (h&ouml;here Standards in den USA) f&uuml;hren sollte, sind damit die Bedenken der Kritiker noch lange nicht vom Tisch: nach der Unterzeichnung von TTIP die Standards weiter zu erh&ouml;hen, ist quasi unm&ouml;glich, und auch die unertr&auml;gliche Paralleljustiz der Schiedsgerichte, egal ob privat oder &ouml;ffentlich, soll immer noch installiert werden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Union bei Transitzonen einig &ndash; SPD skeptisch<\/strong><br>\nDie Union fordert Transitbereiche f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge an deutschen Au&szlig;engrenzen. Erste Konzepte sollen nun rasch ausgearbeitet werden. Beim Koalitionspartner SPD ist man allerdings gar nicht &uuml;berzeugt.<br>\nDie SPD zeigte sich bisher allerdings skeptisch &uuml;ber die Umsetzbarkeit und rechtliche Zul&auml;ssigkeit solcher Zonen. Justizminister Heiko Maas warnte in der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; vor &ldquo;Massenlagern im Niemandsland&rdquo;. Er halte die Pl&auml;ne f&uuml;r ein &ldquo;fatales Signal&rdquo;.<br>\nWeniger drastisch als ihr Parteikollege Maas &auml;u&szlig;erte sich SPD-Generalsekret&auml;rin Yasmin Fahimi. Sie erkl&auml;rte am Montag, man sollte nicht sofort jeden Vorschlag kritisch abschlagen. Der Plan von Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) m&uuml;sse noch mit Substanz gef&uuml;llt werden. &ldquo;Insgesamt kann ich mit dem Vorschlag der Transitzonen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nichts anfangen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-seehofer-verkuendet-transitzonen-forderung-a-1057372.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Es darf vermutet werden, dass die SPD auch in dieser Frage einknicken und die Unionsposition &ndash; wenn auch evt. z&auml;hneknirschend   &ndash; einnehmen wird. Erste Signale gibt es ja schon.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der geschmeidige Sigmar wird das schon regeln.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: CSU und Transitzonen &ndash; Ein Vorschlag nicht aus dieser Welt<\/strong><br>\nTransitzentren an EU-Binnengrenzen &ndash; das wird nicht funktionieren. Zonen br&auml;uchten Z&auml;une, und wer kann verhindern, dass Fl&uuml;chtlinge daran vorbei durch Salzach und Inn nach Bayern schwimmen?<br>\nFast &uuml;berall sehen sie gleich aus. Und etwas unwirklich. Transitzonen empfangen Reisende auf den Flugh&auml;fen rund um den Globus als grell schillernde Einkaufszentren, als Orte, die sich extraterritorial geben und fast sogar extraterrestrisch anf&uuml;hlen. In diesem Nirgendwo auf dem Weg von hier nach da gibt es freilich auch nicht so hell gl&auml;nzende Ecken.<br>\nAber auch dort, wo die Menschen untergebracht sind, die auf dem Luftweg Zuflucht im Land jenseits der Transitzone suchen, geht es nicht ganz real zu. Binnen zwei Tagen soll ein Asylgesuch im sogenannten Flughafenverfahren entschieden sein, ein abgelehnter Bewerber wenig sp&auml;ter im Flugzeug sitzen, das ihn wieder dorthin bringt, wo er herkam. Soweit jedenfalls funktioniert das in der Theorie &ndash; und am Flughafen M&uuml;nchen sogar hundertprozentig, mit einer Einschr&auml;nkung: Dort gab es in der ersten H&auml;lfte dieses Jahres genau einen einzigen solchen Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/csu-und-transitzonen-ein-vorschlag-nicht-aus-dieser-welt-1.2688079\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>und: &ldquo;Transitzonen&rdquo; und die Vorstellung einer &ldquo;gated nation&rdquo;<\/strong><br>\nDas Umgehen mit den &ldquo;Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men&rdquo; offenbart die Wirkmacht von Metaphern<br>\nWir leben in der globalen Gesellschaft, hei&szlig;t es immer. Die offenen Grenzen und das Agieren der globalen M&auml;rkte verhindern angeblich zunehmend das einzelstaatliche Handeln. Da m&uuml;sse man sich anpassen, wird uns gerne erz&auml;hlt, wenn es sich um Daten-, Geld-, Transport- oder Warenstr&ouml;me handelt, wo die Freiz&uuml;gigkeit eher gro&szlig; geschrieben wird. W&auml;hrend auf der einen Seite um den Erhalt von Grenzen gestritten wird, die Politik und Wirtschaft etwa durch das Freihandelsabkommen TTIP zwischen USA und EU weiter einrei&szlig;en wollen, um den freien Fluss der Waren zu beschleunigen, herrscht angesichts der &ldquo;Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me&rdquo; vor allem die Vorstellung, dass diese durch reale und virtuelle Mauern, Grenzen, D&auml;mme und Befestigungen sowie Abschreckungsma&szlig;nahmen abgewehrt werden m&uuml;ssen.<br>\nDamit einher geht in der EU, die vor nicht allzu langer Zeit die &ldquo;grenzenlose Freiheit im Binnenmarkt&rdquo; und allen B&uuml;rgern &ldquo;einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts ohne Binnengrenzen, in dem &hellip; der freie Personenverkehr gew&auml;hrleistet ist&rdquo;, versprochen hat, eine St&auml;rkung der Renationalisierung, also auch des Wunsches nach einer Grenzziehung, m&ouml;glicherweise auch verbunden durch separatistische Bewegungen in einigen L&auml;ndern. Nicht vergessen sollte man, dass Europa &uuml;ber Jahrhunderte Menschen in andere L&auml;nder exportiert und faktisch eine Europ&auml;isierung verwirklicht hat. Vielleicht sitzt deswegen die Angst hier so tief.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46243\/1.html\">Florian R&ouml;tzer auf Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Leitkultur<\/strong><br>\nAngesichts hunderttausender Einwanderer, die nach Deutschland kommen, gilt es: Nur die Anerkennung und Aneignung der deutschen Leitkultur erm&ouml;glichen ein gedeihliches Zusammenleben.<br>\nEine Leitkultur ohne Festlegung ist wie ein Land ohne Grenzen und Merkmale. F&uuml;nfzehn Jahre nach der ersten Leitkulturdebatte in Deutschland stehen die damaligen Kritiker und Sp&ouml;tter, die sich vermeintlich durchgesetzt hatten, vor ihrer v&ouml;lligen Niederlage. Weder der &bdquo;Spiegel&ldquo; w&uuml;rde seine Wertung &bdquo;Operation Sauerbraten&ldquo; vom 6. November 2000 bekr&auml;ftigen noch die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; ihr Urteil &uuml;ber &bdquo;das Geschw&auml;tz von der Leitkultur&ldquo; vom 11. November 2000. Nicht die zwischenzeitlichen Sieger bestimmen die Geschichte, sondern die Geschichte bestimmt die Sieger in intellektuellen Streitfragen. W&auml;re dem nicht so, g&auml;be es keine Aussicht auf die Ausbreitung der gewaltlosen Vernunft und keine Hoffnung auf den Niedergang gewaltanf&auml;lliger Weltanschauungen.<br>\nDas Grundgesetz ist ein Meisterwerk in deutscher Sprache. Es entfaltet seine Wirkung jedoch nur, weil die Gesetzessprache in die deutsche Gedanken- und Gef&uuml;hlswelt eingebettet ist und von jedermann, der in der deutschen Sprache und Kultur lebt, gleich, zumindest aber &auml;hnlich verstanden wird. Unserer allgemeinen Vermutung nach l&auml;sst der Artikel 1 keinen Verst&auml;ndnisspielraum zu, allenfalls einen Anwendungsspielraum (&uuml;ber den letztlich nicht einmal das Parlament, sondern das Bundesverfassungsgericht befindet).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/fluechtlingskrise\/treue-zum-grundgesetz-deutsche-leitkultur-13848091.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Jetzt soll das Grundgesetz als neue &ldquo;Deutsche Leitkultur&rdquo; dienen. Damit k&ouml;nne ich mich gut einverstanden erkl&auml;ren, aber die Forderung kommt interessanter Weise ausgerechnet von einer Zeitung, die keine Probleme mit der brutalen und allt&auml;glichen Verletzung von Art. 1 Abs. 1 Satz 1 (&ldquo;Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar.&rdquo;) z. B. durch das Hartz-IV-Regime hat, die krasse Verletzung von Art. 9 Abs. 3 durch das &ldquo;Tarifeinheitsgetz&rdquo; wohlwollend begleitet und die angedachte verfassungswidrigen Einschr&auml;nkung des Asylrechts durchaus begr&uuml;&szlig;t. Und wie steht es um die Freiheit der Wissenschaft in der &ldquo;unternehmerischen Hochschule&rdquo;, die im Wettbewerb um Drittmittel und Milliarden der Exzellenzinitiative k&auml;mpft? Die Forderung nach Grundgesetzkonformit&auml;t der Ausl&auml;nder wird auch von Parteien erhoben (CDU\/CSU\/SPD\/Gr&uuml;ne), die die schon aufgef&uuml;hrten krassen Grundrechtsverst&ouml;&szlig;e und viele weitere zu verantworten haben und mit der Vorratsdatenspeicherung gleich die n&auml;chste (und leider nicht die letzte) planen. Heuchelei bis zum Gehtnichtmehr. Wenn Grundgesetztreue die neue Definition f&uuml;r Deutschsein ist, m&uuml;&szlig;ten dann nicht gro&szlig;e Teile des politischen Personals erst einmal diese Pr&uuml;fung bestehen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU &uuml;berrumpelt Autohersteller mit radikalen Vorschriften<\/strong><br>\nAbgastests soll es bald auch auf der Stra&szlig;e geben. F&uuml;r diese Tests schl&auml;gt Br&uuml;ssel pl&ouml;tzlich extrem strenge Regeln vor. Deutsche Autohersteller sind schockiert &ndash; und hoffen auf die Bundesregierung. [&hellip;]<br>\nKonkret geht es darum, dass k&uuml;nftig die Emissionen von Fahrzeugen nicht nur unter Laborbedingungen gemessen werden, sondern auch ganz real auf der Stra&szlig;e. Als Real Driving Emissions (RDE) wird das im B&uuml;rokratie-Englisch bezeichnet. Was sich technisch wie eine Kleinigkeit anh&ouml;rt, ist in der Realit&auml;t ein erheblicher Unterschied. Denn im Stra&szlig;enverkehr fallen mitunter bis zu siebenfach h&ouml;here Werte an als im Labor. [&hellip;] Die Industrie hingegen m&ouml;chte auf der Stra&szlig;e bis zu 70 Prozent abweichen d&uuml;rfen. In einer &Uuml;bergangszeit von 2017 bis 2019 fordert sie sogar 270 Prozent h&ouml;here Werte ein. Das geht aus Positionspapieren hervor, die der &ldquo;Welt&rdquo; vorliegen. [&hellip;] Die Europ&auml;ische Kommission hat sich nun zu einem &uuml;berraschenden Vorsto&szlig; entschieden. Am vergangenen Dienstag schlug die Beh&ouml;rde in einer Sitzung mit den EU-Staaten eine Regelung vor, wonach die Autoindustrie nur in einer &Uuml;bergangszeit von 2017 bis 2019 bis zu 60 Prozent von den maximal zul&auml;ssigen Werten abweichen darf. Ab dem Jahr 2019 soll nur noch eine Fehlertoleranz von 17 Prozent erlaubt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article147486054\/EU-ueberrumpelt-Autohersteller-mit-radikalen-Vorschriften.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein St&uuml;ck aus dem Tollhaus. Weil die Branche es nicht hinbekommt, die gesetzlichen Grenzwerte auch in &bdquo;der Realit&auml;t&ldquo; einzuhalten, soll die Politik halt daf&uuml;r sorgen, dass man die Grenzwerte um zun&auml;chst 270 und dann 70 Prozent &uuml;berschreiten darf. Wof&uuml;r stellt man eigentlich &uuml;berhaupt noch Grenzwerte auf? Nun hoffen die Automobilhersteller auf die Bundesregierung und werden sicher nicht entt&auml;uscht, hat Berlin doch stets 1:1 das umgesetzt, was die Automobilhersteller gefordert haben. Warum ist man dann nicht zumindest so ehrlich und passt die Grenzwerte an die Realit&auml;t an? Sollen die Automobilhersteller doch zugeben, dass sie es &bdquo;nicht geschafft&ldquo; oder besser noch gar nicht gewollt haben. Das w&auml;re wenigstens ehrlicher das dieses verlogene &Ouml;ko-Getue der gesamten Branche.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Muss man sich da eigentlich noch &uuml;ber den VW-Abgasskandal wundern, wenn die Bunderegierung der Automobilindustrie faktisch jedes Mal eine Carte blanche erteilt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nobelpreis<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wirtschafts-Nobelpreis f&uuml;r Angus Deaton<\/strong><br>\nUrsache der Massenflucht sind &bdquo;hunderte von Jahren der ungleichen Entwicklung in der reichen Welt, die einen Gro&szlig;teil der restlichen Welt hinter sich gelassen hat&ldquo;, sagte am Montag der &Ouml;konom Angus Deaton&hellip;<br>\nEines seiner Kernthemen ist der Konsum und sein Verh&auml;ltnis zum Einkommen.<br>\nDie &ouml;konomische Wissenschaft zu jener Zeit behalf sich mit dem Konstrukt des &bdquo;repr&auml;sentativen Konsumenten&ldquo;, der sich wie der Durchschnitt aller Konsumenten verh&auml;lt. Doch auch dies entspricht nicht der Realit&auml;t. Deaton dagegen untersuchte nicht Makrodaten zum gesamtgesellschaftlichen Konsum, sondern Daten auf der Ebene individueller Haushalte. Die zeigten, dass die Einkommen einzelner Haushalte ganz anders schwanken als der gesamtgesellschaftliche Durchschnitt &ndash; denn wenn einige Haushalte reicher werden, werden andere &auml;rmer. Mit seinen Ergebnissen kam er zu einem sehr viel realistischeren Bild davon, wie und warum Haushalte mehr oder weniger ausgeben oder sparen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/nobelpreis-fuer-wirtschaftswissenschaften-wirtschafts-nobelpreis-fuer-angus-deaton,1472780,32139640.html%20\">Stephan Kaufmann in der FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.K.:<\/strong>  Es gibt keinen Wirtschaftsnobelpreis. Der Preis hei&szlig;t &ldquo;Preis der Reichsbank Schwedens f&uuml;r die &ouml;konomische Wissenschaft zum Andenken an Alfred Nobel&rdquo;. Mit den echten Nobelpreisen hat er &uuml;berhaupt nichts zu tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Armut, Konsum und Gl&uuml;ck als Thema<\/strong><br>\nWar auch Zeit: Den Nobelpreis f&uuml;r &Ouml;konomie gibt&lsquo;s in diesem Jahr mal f&uuml;r gesellschaftlich aktuelle Arbeiten. Er geht an den Schotten Angus Deaton&hellip;<br>\nEines von Deatons gro&szlig;en Themen ist die Konsumforschung: Der private Konsum gilt als Triebkraft des wirtschaftlichen Wachstums. Das zeigt die Forderung, den Massenkonsum zu st&auml;rken. Getrieben von dem Wunsch, Analyse auch mit Daten abzusichern, widmete sich Deaton der Frage: Wovon genau h&auml;ngt der Konsum eigentlich ab?<br>\nDeaton machte darauf aufmerksam, dass sich ein armer und ein reicher Haushalt v&ouml;llig unterschiedlich verhalten. Hier mikro&ouml;konomische Daten zu haben, hilft einzusch&auml;tzen, wie politische Reformen wirken: etwa dass eine Mehrwertsteuererh&ouml;hung erheblich st&auml;rker auf einkommensschwache Haushalte durchschl&auml;gt.<br>\nZum Zusammenhang zwischen Bruttoinlandsprodukt, Wohlfahrt und Lebensgl&uuml;ck lieferte Deaton provozierende Erkenntnisse. Zum einen zeigt er, dass das, was mit dem Bruttoinlandsprodukt gemessen wird, wenig mit gesamtgesellschaftlicher Wohlfahrt zu tun hat. Zum anderen erforschte er den Zusammenhang zwischen Einkommensh&ouml;he und Lebensgl&uuml;ck. Ab einem bestimmten Einkommen nehmen Zufriedenheit und emotionales Wohlbefinden kaum noch zu. Sinkt jedoch das Einkommen darunter, dann werden die Gef&uuml;hle, die sich bei einem Ungl&uuml;ck einstellen, intensiver.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Nobelpreis-fuer-Wirtschaft\/!5240935\/\">Rudolf Hickel in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Nobelpreis f&uuml;r die Erforschung des Konsums<\/strong><br>\n2010 ver&ouml;ffentlichte Deaton zudem mit Daniel Kahneman, Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger von 2002, eine von der Nobeljury jedoch nicht explizit erw&auml;hnte Studie &uuml;ber den Zusammenhang von Einkommen und pers&ouml;nlichem Lebensgl&uuml;ck. Demnach soll sich das Gl&uuml;cksgef&uuml;hl durch eine Einkommenssteigerung nur bis zu einer Obergrenze von 75.000 Dollar (66.000 Euro\/72.000 Franken) erh&ouml;hen. Danach steigt die Zufriedenheit nicht mehr viel weiter. Zu niedriges Einkommen f&uuml;hrt demnach tats&auml;chlich zum Ungl&uuml;cklichsein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/987532.nobelpreis-fuer-die-erforschung-des-konsums.html\">Andr&eacute; Anwar im ND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Endlich einmal diese Auszeichnung der sich mit den wirklichen Problemen besch&auml;ftigt, n&auml;mlich die Zunahme von Ungleichheit und ihre schlimmen (auch &ouml;konomischen) Folgen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deflation in der Eurozone<\/strong><br>\nDie j&auml;hrliche Inflationsrate betrug im September 2015 im Euroraum -0,1%. Der anhaltende Deflationsdruck droht den Euroraum in eine l&auml;ngerfristige Phase wirtschaftlicher Stagnation abrutschen zu lassen, weil KonsumentInnen in Erwartung fallender Preise Konsumausgaben aufschieben und Unternehmen mit Investitionen zur&uuml;ckhalten. Zudem erh&ouml;ht der Deflationsdruck den realen Schuldenwert und erschwert so eine rasche Entschuldung jener AkteurInnen, die mit ihren Ausgaben zur&uuml;ckhalten, weil sie weiterhin mit dem Schuldenabbau besch&auml;ftigt sind. Dieser Beitrag zeigt auf, dass die EZB &ndash; auf sich alleine gestellt &ndash; unter den vorherrschenden Rahmenbedingungen nicht dazu in der Lage ist, die Deflationsspirale wirkungsvoll zu bek&auml;mpfen. Um die gef&auml;hrliche Deflationsspirale zu durchbrechen, bedarf es eines lohn-und fiskalpolitischen Kurswechsels.<br>\nDie fallenden Inflationserwartungen n&auml;hren Sorgen, dass die Inflation &uuml;ber einen langen Zeitraum &auml;u&szlig;erst niedrig ausfallen und den Euroraum in eine Stagnationsphase zwingen k&ouml;nnte. Dies w&auml;re angesichts einer bei etwa 11% verharrenden Arbeitslosenrate im Euroraum und hoher Schuldenst&auml;nde &auml;u&szlig;erst problematisch. In dieser kritischen wirtschaftlichen Situation ist die Handlungsf&auml;higkeit der EZB jedoch durch die Nulluntergrenze f&uuml;r Nominalzinsen beschr&auml;nkt. Die Leitzinsen liegen seit September 2014 bei 0,05% und k&ouml;nnen damit nicht weiter abgesenkt werden, um Wirtschaftswachstum und Besch&auml;ftigung anzukurbeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/deflation-in-der-eurozone-lohn-und-fiskalpolitischer-kurswechsel-erforderlich-sonst-ist-quantitative-easing-der-ezb-wirkungslos\/#more-11189\">Philipp Heimberger auf blog arbeit&amp;wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Just 158 families have provided nearly half of the early money for efforts to capture the White House.<\/strong><br>\nThey are overwhelmingly white, rich, older and male, in a nation that is being remade by the young, by women, and by black and brown voters. Across a sprawling country, they reside in an archipelago of wealth, exclusive neighborhoods dotting a handful of cities and towns. And in an economy that has minted billionaires in a dizzying array of industries, most made their fortunes in just two: finance and energy.<br>\nNow they are deploying their vast wealth in the political arena, providing almost half of all the seed money raised to support Democratic and Republican presidential candidates. Just 158 families, along with companies they own or control, contributed $176 million in the first phase of the campaign, a New York Times investigation found. Not since before Watergate have so few people and businesses provided so much early money in a campaign, most of it through channels legalized by the Supreme Court&rsquo;s Citizens United decision five years ago.<br>\nThese donors&rsquo; fortunes reflect the shifting composition of the country&rsquo;s economic elite. Relatively few work in the traditional ranks of corporate America, or hail from dynasties of inherited wealth. Most built their own businesses, parlaying talent and an appetite for risk into huge wealth: They founded hedge funds in New York, bought up undervalued oil leases in Texas, made blockbusters in Hollywood. More than a dozen of the elite donors were born outside the United States, immigrating from countries like Cuba, the old Soviet Union, Pakistan, India and Israel.<br>\nBut regardless of industry, the families investing the most in presidential politics overwhelmingly lean right, contributing tens of millions of dollars to support Republican candidates who have pledged to pare regulations; cut taxes on income, capital gains and inheritances; and shrink entitlement programs. While such measures would help protect their own wealth, the donors describe their embrace of them more broadly, as the surest means of promoting economic growth and preserving a system that would allow others to prosper, too.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2015\/10\/11\/us\/politics\/2016-presidential-election-super-pac-donors.html?emc=edit_na_20151010&amp;nlid=63173934&amp;ref=cta&amp;_r=0\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So geht guter Journalismus. Man schimpft angesichts dessen, die USA gerne eine Plutokratie, aber  hat man schon jemals in einer deutschen &bdquo;Qualit&auml;tszeitung&ldquo; eine Reportage &uuml;ber die deutsche Oligarchie und ihre politische Einflussnahme gelesen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erbschaftssteuer Dem Staat entgehen Einnahmen in Milliardenh&ouml;he<\/strong><br>\nRund 45 Milliarden Euro sind dem Staat in den letzten f&uuml;nf Jahren an Einnahmen entgangen. Der Grund: Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r Unternehmenserben.<br>\nDem deutschen Fiskus sind in den Jahren 2009 bis 2014 insgesamt rund 45 Milliarden Euro an Einnahmen entgangen. Eine Folge der Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r Unternehmenserben. In diesen sechs Jahren wurden Unternehmensverm&ouml;gen in H&ouml;he von 171 Milliarden Euro steuerfrei &uuml;bertragen, wie das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung am Freitag in Berlin mitteilte. Der Gro&szlig;teil davon sei in Form von Schenkungen (149 Milliarden Euro) erfolgt.<br>\nIm vergangenen Jahr schnellte das Volumen der steuerbeg&uuml;nstigten &Uuml;bertragungen von Unternehmensverm&ouml;gen auf gut 66 Milliarden Euro in die H&ouml;he. Im Jahr zuvor waren es noch rund 34 Milliarden Euro. &bdquo;Die hohe Ungleichheit bei der Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland wird durch die Erbschaftssteuer nicht reduziert, sondern eher verst&auml;rkt&ldquo;, sagte DIW-Steuerexperte Stefan Bach. Zudem sei das Erbschaftssteuereinkommen mit j&auml;hrlich f&uuml;nf Milliarden Euro sehr moderat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/erbschaftssteuer-dem-staat-entgehen-einnahmen-in-milliardenhoehe\/12431832.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Experten zerlegen Sch&auml;ubles Erbschaftsteuer<\/strong><br>\nF&uuml;r Gutachter ist klar: Die geplante Reform der Erbschaftsteuer ist wieder verfassungswidrig. Sch&auml;ubles Pl&auml;ne seien &ldquo;irre&rdquo; und selbst f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten Experten vom Fach vollkommen unverst&auml;ndlich.<br>\nNach 45 Minuten war Christian von Stetten (CDU) der Frust ins Gesicht geschrieben. Der Bundestagsabgeordnete, selbst Unternehmer, sch&uuml;ttelte den Kopf und rieb sich mit seinen H&auml;nden &uuml;ber das Gesicht. So hatte sich von Stetten die Anh&ouml;rung zur Erbschaftsteuerreform im Bundestags-Finanzausschuss nicht vorgestellt.<br>\nDie geladenen Sachverst&auml;ndigen gingen mit der Bundesregierung hart ins Gericht. Fast alle Experten, die nicht f&uuml;r die Wirtschaft am Tisch sa&szlig;en, waren sich einig: In dieser Form ist die Reform wieder verfassungswidrig. Denn die Ausnahmen f&uuml;r Betriebserben seien erneut viel zu gro&szlig;z&uuml;gig.<br>\nDas Verfassungsgericht hatte die Erbschaftsteuer im vergangenen Dezember f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Betriebserben k&ouml;nnten ihr Verm&ouml;gen in der Regel ohne jede Pr&uuml;fung steuerfrei vererben, monierten die Richter.<br>\nFinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) hatte daraufhin im Sommer eine Reform vorgelegt &ndash; die auf heftige Kritik aus der Wirtschaft traf, obwohl er seine Pl&auml;ne bereits aufgeweicht hatte. Wirtschaftsverb&auml;nde warnen, Sch&auml;ubles Gesetzesentwurf sei noch immer ein Angriff auf den deutschen Mittelstand.<br>\nUnabh&auml;ngige Experten kommen zu einem ganz anderen Schluss. Fast alle Sachverst&auml;ndigen halten die Ausnahmen f&uuml;r Betriebserben wieder f&uuml;r zu gro&szlig;z&uuml;gig. Die Schwelle etwa, ab der Unternehmen einer Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung unterzogen werden sollten, sei sehr &ldquo;gro&szlig;z&uuml;gig bemessen&rdquo;, sagte Joachim Brandt, Richter am Bundesfinanzhof, in der Anh&ouml;rung im Bundestags. &ldquo;Es gibt verfassungsrechtliche Defizite. Das Gesetz so ist eine Gefahr f&uuml;r die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit.&rdquo;<br>\nZu einem &auml;hnlichen Urteil kam Joachim Wieland von der Universit&auml;t Speyer. &ldquo;Sie haben noch einige &Auml;nderungen vorzunehmen, wenn Sie nicht wieder vor dem Verfassungsgericht scheitern wollen&rdquo;, sagte er in Richtung Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article147521533\/Experten-zerlegen-Schaeubles-Erbschaftsteuer.html\">WELT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland-Studie &ndash; Jeder siebte Rentner von Armut bedroht<\/strong><br>\nDas Risiko, im Alter zu verarmen, steigt. Besonders gef&auml;hrdet sind Frauen, Alleinstehende und Migranten. Noch ist die Situation in Ostdeutschland besser als im Westen. Das wird sich aber &auml;ndern.<br>\nMehr Senioren drohen einer Studie zufolge zu verarmen. Im Jahr 2006 war noch jeder zehnte Bundesb&uuml;rger &uuml;ber 65 Jahren von Altersarmut bedroht, im Jahr 2013 war es bereits jeder siebte, wie die Bertelsmann Stiftung mitteilte. Besonders h&auml;ufig betroffen sind laut der Untersuchung Frauen, Alleinstehende, Geringqualifizierte und Migranten. Als armutsgef&auml;hrdet gelten Menschen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte haben.<br>\nAm h&ouml;chsten war im Jahr 2013 der Anteil armutsgef&auml;hrdeter Menschen im Saarland (19,2 Prozent), in Rheinland-Pfalz (17,8 Prozent) und in Bayern (17 Prozent). Ursache daf&uuml;r seien unter anderem eine niedrige Frauenbesch&auml;ftigtenquote und niedrige Einkommen in der Vergangenheit. Besonders niedrig war der Anteil dagegen in Berlin (11 Prozent), Sachsen (11,5 Prozent) und Hamburg (11,7 Prozent). Nordrhein-Westfalen rangiert mit einer Quote von 14,3 im Mittelfeld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article147500878\/Jeder-siebte-Rentner-von-Armut-bedroht.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Frag die Karriereberaterin &ndash; Bin ich zu alt f&uuml;r den Job?<\/strong><br>\nSie ist seit 20 Jahren in der Firma, nun droht die K&uuml;ndigung. Doch hat eine 48 Jahre alte Teamleiterin noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Ja &ndash; wenn sie sich nicht gerade bei einem Konzern bewirbt, sagt KarriereexpertinSvenja Hofert. [&hellip;]<br>\nAuch die Branche spielt eine gro&szlig;e Rolle. &Ouml;ffentliche Institutionen und die Verwaltung laden &ouml;fter &auml;ltere Bewerber ein. Das kann eine Chance sein, auch f&uuml;r Menschen, die zuvor in der so genannten freien Wirtschaft t&auml;tig waren. Allerdings herrschen hier andere Gesetze. Ohne Studienabschluss wird es schwer sein.<br>\nKonzerne, das ist jetzt meine h&ouml;chst individuelle, aber vielfach &uuml;berpr&uuml;fte These, laden &Uuml;ber-50-J&auml;hrige so gut wie gar nicht mehr ein. &Uuml;ber Gegenbeispiele und das Widerlegen dieser These freue ich mich. Schreiben Sie mir, falls Sie als Konzern offen sind f&uuml;r &auml;ltere Bewerber!<br>\nLiebe Susanne, zu jung f&uuml;r die Rente, zu alt f&uuml;r den Arbeitsmarkt: Viele Menschen jenseits der 45 stecken wie Sie in einem Dilemma. Sie haben noch viele Jahre Berufsleben vor sich, sehen aber in ihrem Bereich keine rechte Perspektive f&uuml;r diese lange Lebensstrecke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/karriereberaterin-svenja-hofert-bin-ich-zu-alt-fuer-den-job-a-1056693.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> War da nicht was mit &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;? Wieso hat dann eine Frau von gerade mal 48 Jahren ernsthafte Probleme, eine neue Stelle zu finden? Und wieso k&ouml;nnen es Konzerne sich erlauben, &Uuml;ber-50-J&auml;hrige nicht mehr einzuladen? Sind nicht die Arbeitgeber- und Konzernlobbyisten der Konzerne nicht die ersten, die von der Erfahrung der &Auml;lteren schw&auml;rmen und die &ldquo;Rente mit 65&rdquo; ablehnen, weil Ihnen die Arbeitskr&auml;fte fehlen? Mann, SPIEGEL, wie pa&szlig;t das alles zusammen, was Du so schreibst?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Green Economy&rdquo; und ihre Folgen<\/strong><br>\nMit der Green Economy und der damit verbundenen Ideologie des politisch korrekten Einkaufens wird suggeriert, man k&ouml;nne durch den Kauf teurerer Produkte den &ouml;kologischen Umbau der Gesellschaft f&ouml;rdern. Kathrin Hartmann hat sich f&uuml;r die Recherchen zu ihrem Buch Aus kontrolliertem Raubbau an ein paar Orte begeben, wo die hochgelobten Produkte dieser Wirtschaftsweise hergestellt werden &ndash; und sie hat herausgefunden, dass diese genau zu gegenteiligen Effekten f&uuml;hren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46169\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Kathrin Hartmann<\/em><br>\n<em>Aus kontrolliertem Raubbau<\/em><br>\n<em>Wie Politik und Wirtschaft das Klima anheizen, Natur vernichten und Armut produzieren<\/em><br>\n<em>ISBN: 978-3-89667-532-3<\/em><br>\n<em>Verlag: Blessing<\/em><\/p>\n<p><em>Kathrin Hartmann betreibt au&szlig;erdem den Blog <a href=\"http:\/\/www.ende-der-maerchenstunde.de\/\">ende-der-maerchenstunde.de<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie siamesische Zwillinge: R&uuml;stungsexporte &amp; Korruption<\/strong><br>\nR&uuml;stungsexporte und Korruption sind oft zwei Seiten einer Medaille. Mehr noch: Sie sind es viel h&auml;ufiger als man denkt. Diese Erkenntnis ist Joe Roeber zu verdanken, einem verstorbenen Experten von Transparency International, der diesen Zusammenhang vor zehn Jahren erstmals statistisch unterlegte. Andrew Feinstein, ein international anerkannter Experte f&uuml;r Korruption bei R&uuml;stungsgesch&auml;ften, erinnerte k&uuml;rzlich an Roebers Entdeckung: &bdquo;Es gelang ihm [Roeber &ndash; O.N.] Statistiken zu erarbeiten, die nie zuvor &ouml;ffentlich verf&uuml;gbar waren. Auf der Basis dieser Statistiken kalkulierte er &ndash; das gilt f&uuml;r Daten bis Ende 2003 &ndash; dass die Korruption bei R&uuml;stungsexportgesch&auml;ften rund 40 Prozent der Korruption im gesamten Welthandel ausmachte.&ldquo;<br>\nFeinstein beschrieb auch, warum vor allem europ&auml;ische R&uuml;stungsfirmen zu diesem Sachverhalt entscheidend beitragen: &bdquo;Weil die USA mehr als ein Drittel aller Waffenk&auml;ufe auf der Welt t&auml;tigen, k&ouml;nnen deren R&uuml;stungsfirmen unter Bedingungen produzieren, die man als &sbquo;economies of scale&lsquo; bezeichnet. Sie produzieren mehr, also billiger. Um in dieser Situation konkurrenzf&auml;hig zu bleiben, greifen die europ&auml;ischen R&uuml;stungsfirmen oft zu massiver Bestechung.&ldquo;<br>\nDie wehrtechnische Industrie in Deutschland lebt &uuml;berwiegend vom Export. Sie macht ihr Gesch&auml;ft also in einem &auml;u&szlig;erst korruptionsanf&auml;lligen Umfeld. Fr&uuml;her war das f&uuml;r die entsprechenden Unternehmen kein wirkliches Problem. Bis Ende der 1999 war die Bestechung ausl&auml;ndischer Entscheidungstr&auml;ger in Deutschland nicht strafbar. Mehr noch: Die Zahlungen konnten sogar als Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Sie galten als &bdquo;N&uuml;tzliche Aufwendungen&ldquo;.<br>\nJ&uuml;ngere Erkenntnisse zu den deutschen R&uuml;stungsexporten in das hochverschuldete Griechenland zeigen, dass Bestechung bei solchen Gesch&auml;ften auch dann noch eine zentrale Rolle spielte, als sie l&auml;ngst strafbar geworden war. Deutsche R&uuml;stungsfirmen haben in den Jahren 2000 bis 2014 Vertragsabschl&uuml;sse mit Athen im Gesamtumfang von rund sechs Milliarden Euro bekannt gegeben. Griechenland war f&uuml;r sie &uuml;ber viele Jahre einer der wichtigsten M&auml;rkte&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/10\/wie-siamesische-zwillinge-ruestungsexporte-korruption-34117.html%20\">Otfried Nassauer im Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/\">Hier das Inhaltsverzeichnis<\/a> der neuen Ausgabe des Bl&auml;ttchens.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die hegemonialen Kr&auml;fte des Reaktion&auml;ren<\/strong><br>\nEuropa steht am Scheideweg, in vielfacher Hinsicht. Die Millionen von fl&uuml;chtenden Menschen, die verzweifelt die Hoffnungsh&auml;fen Europas zu erreichen suchen, verstehen sich als mittel- und langfristige Antwort auf  imperiale Kriege und globale Ausbeutung, die zu einem erheblichen Teil vom europ&auml;ischen Territorium aus betrieben wurden. Das dahinter stehende &ouml;konomische System setzt seine Produktivkr&auml;fte nicht f&uuml;r das Wohlergehen von Mensch und Natur ein, sondern f&uuml;r die Durchsetzung blinder Ideologien im Dienste gro&szlig;er Machtinteressen. Wer daran zweifelt, m&ouml;ge sich die Verteilungsverh&auml;ltnisse anschauen, in einer Welt, in der die 85 reichsten Personen so viel besitzen, wie die untere H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung, mit ihren mehr als 3600 Millionen Menschen.1<br>\nDie erschreckend r&uuml;cksichtslosen Phantasien totaler Machbarkeit des &bdquo;Westens&ldquo; begleitet von einem &ouml;konomischen Dogma, dem sich alles andere auf dem Planeten  zu unterwerfen hat, wurden wohl durch niemanden so konsequenzenreich formuliert, wie durch den &bdquo;globalen Hegemon&ldquo;2, der einen H&ouml;hepunkt des Zeitgeistes in seiner &bdquo;Nationalen Sicherheitsstrategie&ldquo; von 2002 festhielt.<br>\nEurop&auml;ische Staaten, deren Regierende sich damals in der Rolle des Hilfssheriffs gefielen, der sich nicht einmal an die UN gebunden sah, streiten nun &uuml;ber die Verteilung derjenigen, denen sie mit ihren Bombardements und Waffenlieferungen Chaos und Terrorismus vor die T&uuml;r gesetzt haben, oder denen sie mit ihren Strukturanpassungsprogrammen und Freihandelsdiktaten den Aufbau einer wirtschaftlichen Existenzgrundlage zu verhindern wussten. Nun schicken sie ihre Kriegsschiffe aus und lassen Geld f&uuml;r weitere Lagersysteme flie&szlig;en, die dort errichtet werden sollen, wo die Hoffnungslosigkeit m&ouml;glichst wieder aus dem eigenen Blickfeld ger&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=9718#more-9718\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Auf Rechtskurs<\/strong><br>\nMit dem Wahlerfolg der ultrarechten FP&Ouml; am gestrigen Sonntag in Wien schreitet der Aufstieg der &auml;u&szlig;ersten Rechten in der deutsch dominierten EU voran. Die FP&Ouml; hat mit 31 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis in der &ouml;sterreichischen Hauptstadt erzielt und setzt damit ihre Erfolgsserie aus anderen Bundesl&auml;ndern fort. Rechtsau&szlig;en-Parteien erstarken in einer ganzen Reihe weiterer EU-Staaten. In Ungarn liegt die faschistische Jobbik bei 26 Prozent. In Frankreich w&uuml;rde Marine Le Pen (Front National), die einem aktuellen Gerichtsurteil zufolge Faschistin genannt werden darf, bei Pr&auml;sidentenwahlen zur Zeit die erste Runde gewinnen. In D&auml;nemark toleriert die ultrarechte Dansk Folkeparti die Regierung; die Parteigr&uuml;nderin, der das Oberste Gericht des Landes schon vor Jahren eine rassistische Haltung bescheinigt hat, amtiert als Parlamentspr&auml;sidentin. In Finnland entstammt der Au&szlig;enminister, der gemeinsam mit seinen EU-Amtskollegen die Br&uuml;sseler Au&szlig;enpolitik gestaltet, einer Rechtspartei, zu deren Abgeordneten ein Politiker mit engen Beziehungen zu einer Organisation gewaltt&auml;tiger Neonazis z&auml;hlt. Schritt f&uuml;r Schritt gewinnt die &auml;u&szlig;erste Rechte auch in der Bundesrepublik an St&auml;rke. Die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD), deren nationalliberaler Fl&uuml;gel die Partei inzwischen wegen ihrer Rechtslastigkeit verlassen hat, k&auml;me bei Wahlen heute auf sieben Prozent. Ein F&uuml;hrungsfunktion&auml;r ruft &ouml;ffentlich mit Blick auf einreisende Fl&uuml;chtlinge dazu auf, &ldquo;das Schicksal des deutschen Volkes, damit es ein deutsches Volk bleibt, aus den H&auml;nden dieser Bundeskanzlerin (zu) nehmen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59222\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Europas gro&szlig;er Fu&szlig;ball-Skandal<\/strong><br>\nUntreue, Bestechung oder Interessenkonflikt: Die eigene Organisation schaut bei Uefa-Chef Platini weg. Dabei gibt sich der Kontinentalverband gerne als Gegenentwurf zur Fifa.<br>\nOrganisation und Gesch&auml;ftsgebaren des europ&auml;ischen Fu&szlig;balls geraten durch den Fifa-Skandal mehr und mehr ins Zwielicht. Hierbei spielt vor allem die Europ&auml;ische Fu&szlig;ball-Union (Uefa), Gro&szlig;veranstalter f&uuml;r Champions League und Europameisterschafts-Turniere, eine unr&uuml;hmliche Rolle. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird der Kontinentalverband keine eigene Untersuchung gegen seinen Pr&auml;sidenten Michel Platini einleiten, der von der Ethikkommission des Weltverbandes (Fifa) in der vergangenen Woche suspendiert worden war. Platini droht in dem bevorstehenden Verfahren bei der Fifa wie dem ebenfalls f&uuml;r 90 Tage freigestellten Fifa-Chef Joseph Blatter der endg&uuml;ltige Ausschluss aus dem Fu&szlig;ball. Im Raum stehen Verst&ouml;&szlig;e gegen die Ethikregeln der Organisation, aber auch Vorw&uuml;rfe wegen Untreue, Bestechlichkeit oder auch Bilanzf&auml;lschung. Gegen Blatter ermitteln zugleich Schweizer Staatsanw&auml;lte. [&hellip;]<br>\nAuch die Uefa ist ein Paradebeispiel f&uuml;r das Governance-Versagen eines Sportverbandes, der Milliarden umsetzt. Zum Uefa-System geh&ouml;rt auch der Deutsche Fu&szlig;ball-Bund (DFB). Dessen Pr&auml;sident Wolfgang Niersbach nennt Platini einen &bdquo;Freund&ldquo; und hat bisher ebenfalls keinen Vorsto&szlig; unternommen, dass die Uefa eine eigenen Untersuchung anstrengt, um Verstrickungen des Pr&auml;sidenten und dubiose Zahlung von der Fifa zu pr&uuml;fen. Stattdessen wird geblockt und verschleiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/menschen-wirtschaft\/die-eigene-organisation-schaut-bei-uefa-chef-platini-weg-13852887.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nach diesem TV-Interview muss man froh sein, dass Sigmar Gabriel nicht Bundeskanzler ist<\/strong><br>\nEr hat es wieder getan. SPD-Chef, Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat erneut eine Top-Journalistin des ZDF in einem TV-Interview unangenehm arrogant runtergeputzt. Zielscheibe von Gabriels neuer Arroganz-Attacke war diesmal Bettina Schausten in &ldquo;Berlin direkt&rdquo;. Das Interview wies Parallelen auf zu seinem Auftritt gegen&uuml;ber Marietta Slomka vor zwei Jahren. (..)<br>\nUnd wenn er sich auf einer SPD-Provinz-Versammlung gerade mit Testosteron vollgepumpt hat, dann macht er so eine CDU-Schnepfe vom ZDF halt ganz gerne mal rund. So oder so &auml;hnlich k&ouml;nnte es im System Gabriel ticken. Andere Erkl&auml;rungen f&uuml;r seine Ausraster vor laufender Kamera fallen einem jedenfalls nicht ein. Schausten begann das Interview mit der naheliegenden Frage, ob die SPD und er als Vizekanzler in der Fl&uuml;chtlingsfrage nicht l&auml;nger an der Seite der Kanzlerin stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/10\/12\/nach-diesem-tv-interview-muss-man-froh-sein-dass-sigmar-gabriel-nicht-bundeskanzler-ist\/\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mein Gott, was f&uuml;r eine Aufregung! Was wollen denn unsere lieben Medien? Nur noch Harmonie- und Konsensso&szlig;e mit weichgesp&uuml;lten Fragen und Antworten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>AfD<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Video: AfD-Chefin: Front National ist eher links &amp; sozialistisch<\/strong><br>\nFrauke Petry, Chefin der Alternative f&uuml;r Deutschland AfD, grenzt ihre Partei von der rechtsextremen franz&ouml;sischen Partei Front National von Marie Le Pen ab: &ldquo;Das ist eine Partei, die sich im sozialistischen, im linken Bereich aufh&auml;lt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1112855995393014\/?__mref=message\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Die AfD zeigt Kanzlerin Merkel an<\/strong><br>\nDie Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) will Angela Merkel (CDU) wegen Einschleusung von Ausl&auml;ndern anzeigen. Die Entscheidung der Bundesregierung von Anfang September, Tausende Fl&uuml;chtlinge aus Ungarn nach Deutschland einreisen zu lassen, sei strafbar, teilte die Partei am Freitag in Berlin mit. &ldquo;Angela Merkel hat sich als Schleuser bet&auml;tigt&rdquo;, sagte der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland vor Journalisten. Er hoffe, dass die Staatsanwaltschaft Berlin ein Ermittlungsverfahren gegen die Kanzlerin einleite.<br>\nDie rechtspopulistische AfD forderte erneut eine Begrenzung der Zuwanderung, st&auml;rkere Grenzkontrollen und eine personelle Verst&auml;rkung der Bundespolizei. &ldquo;Die Aufnahmekapazit&auml;t f&uuml;r Deutschland ist &uuml;berschritten&rdquo;, sagte die Vorsitzende Frauke Petry. Die Parteif&uuml;hrung sehe sich durch die j&uuml;ngsten Umfragen in ihrem Kurs best&auml;tigt. Dem w&ouml;chentlichen stern-RTL-Wahltrend zufolge liegt die AfD derzeit bei sieben Prozent der Stimmen in Deutschland. Das am Freitag ver&ouml;ffentlichte ZDF-Politbarometer weist ein Plus von einem Punkt auf sechs Prozent aus. &ldquo;Die Umfragen zeigen, dass wir die aktuellen Themen ansprechen&rdquo;, sagte Petry. Die Bundesregierung hingegen sei in sich gespalten und habe keine L&ouml;sung anzubieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/fluechtlingspolitik-die-afd-zeigt-kanzlerin-merkel-an,1472596,32121552.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Was f&uuml;r ein Zufall: Bayern droht in Fl&uuml;chtlingskrise mit <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27884#h01\">Verfassungsklage<\/a> gegen die Bundesregierung, an der die CSU bekanntlich beteiligt ist, und die AfD klagt gegen die Bundeskanzlerin. K&ouml;nnte das bereits eine gemeinsame Arbeitsteilung sein?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Riester-Sparer, hergeschaut!<\/strong><br>\nDer Staat f&ouml;rdert das Altersvorsorgesparen mit Zulagen, das Ganze hei&szlig;t Riestern. Und im Prinzip ist Riestern nicht schlecht, nur sind die Kosten oft viel zu hoch. Vor allem Riester-Versicherungsvertr&auml;ge verlangen von den Kunden in der Regel immense Geb&uuml;hren &ndash; und werfen kaum noch Ertr&auml;ge ab.<br>\nMittlerweile wei&szlig; aber fast jeder halbwegs informierte Anleger: Fondssparen bringt auf lange Sicht sehr viel mehr und ist auch preiswerter. Am g&uuml;nstigsten sind Indexfonds, die kosten fast nichts und bilden die Wertentwicklung eines B&ouml;rsenindex wie des Dax exakt nach. Die cleverste Art des Riesterns w&auml;re also&hellip;? Genau, Riestern mit Indexfonds, kurz ETF. So weit, so einfach. Es hat aber erstaunliche 14 Jahre gedauert, bis dies in Deutschland tats&auml;chlich m&ouml;glich war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/geldanlage-trotz-niedrigzinsen\/geldanlage-riester-sparer-hergeschaut-13850103.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Noch unversch&auml;mtere Werbung f&uuml;r die Produkte der Finanzindustrie getarnt als redaktioneller Beitrag geht kaum.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27907","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27907"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27907\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27909,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27907\/revisions\/27909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}