{"id":27926,"date":"2015-10-14T09:07:50","date_gmt":"2015-10-14T07:07:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926"},"modified":"2015-10-14T09:07:50","modified_gmt":"2015-10-14T07:07:50","slug":"hinweise-des-tages-2480","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h01\">Rechtsruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h02\">Fl&uuml;chtlingskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h03\">Demografie-Angst: V&ouml;llig unbegr&uuml;ndet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h04\">Dutch Safety Board: Buk surface-to-air missile system caused MH17 crash<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h05\">Gabriel weicht in seinem &ldquo;Offenen Brief&rdquo; erneut von SPD-Beschlusslage zu TTIP ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h06\">Ein Sozialist im H&ouml;henflug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h07\">Sozialisten wollen Linksregierung in Portugal bilden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h08\">Verbraucherpreise September 2015: unver&auml;ndert gegen&uuml;ber September 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h09\">Billionen im Ausland: Die Steuertricks der US-Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h10\">Springer will Werbeblocker aushebeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h11\">Koalition einigt sich auf neue Vorratsdatenspeicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h12\">Experten zerlegen Sch&auml;ubles Erbschaftsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h13\">Strafjustiz: &ldquo;Wegsperren und Angst erzeugen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h14\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h15\">Gewalt im Fu&szlig;ball: Hogesa-Gr&uuml;nder war V-Mann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h16\">ARD und ZDF gegen TTIP: EU-Kommission finanziert Proteste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926#h17\">Das Letzte: &ldquo;Transitzonen w&auml;ren wichtig, um noch st&auml;rker zu selektieren&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27926&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rechtsruck<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Wahl in Wien, PEGIDA in Dresden und die AfD<\/strong><br>\nMit der Masche &bdquo;Heimatverteidigung&ldquo; werden in den n&auml;chsten Jahren bei vermutlich unver&auml;nderter Fl&uuml;chtlingssituation viele rechte Parteien attraktiv wirken, obwohl sie au&szlig;er &bdquo;Grenzen dicht&ldquo; keine L&ouml;sungen zu bieten haben. Aber, und das darf man nicht untersch&auml;tzen, das ist ein gemeinsamer und extrem einfacher Nenner, unter dem man viele zusammenbringen kann, die sich sonst nie auf ein ausdifferenziertes politisches Programm einigen k&ouml;nnten.<br>\nDas zeigt sich an der AfD. Schon die Frage nach einem Umgang mit der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion war viel zu komplex f&uuml;r eine Partei, die nur existieren kann, wenn sie extrem einfache Botschaften produziert und unter das Volk bringt. Alles, was jenseits des konservativen Dreiklangs von Familie, Heimat und &bdquo;deutschen Werten&ldquo; liegt, kann und will eine solche Partei nicht behandeln, weil es sie sofort zerrei&szlig;en w&uuml;rde. Das ist die eigentliche Gefahr f&uuml;r die Demokratie, die von solchen Parteien ausgeht. Weil ihre Botschaften extrem schlicht sind, ist eine offene Auseinandersetzung mit anderen politischen Richtungen von vorneherein nicht vorgesehen. An solchen Parteien prallt jede Form des demokratischen Diskurses ab, weil die Anh&auml;nger sich gar nicht auseinandersetzen wollen. Sie w&auml;hlen diese Partei ja genau aus dem Grund. Sie gibt ihnen Schutz gegen Argumente von au&szlig;en und schafft eine innere Rechtfertigung f&uuml;r jeden einzelnen, weil sich &bdquo;so viele ja nicht irren k&ouml;nnen&ldquo;.<br>\nPEGIDA ist nur eine extreme Form dieses nationalen Autismus&hellip;.<br>\nDa das Kapital dieser Parteien die Angst vor dem wirtschaftlichen Abstieg durch das Eindringen der &bdquo;Fremden&ldquo; ist, muss man auf jeder Ebene dem &bdquo;Kuchendenken&ldquo; energisch begegnen und zeigen, dass es in der Praxis falsch ist. Dass unsere politische Spitze das versteht und umsetzt, wage ich allerdings nicht einmal zu hoffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-wahl-in-wien-pegida-in-dresden-und-die-afd\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Angst ist der Treibstoff des Rechtspopulismus&rdquo;<\/strong><br>\nKommunikationswissenschaftler Maximilian Gottschlich &uuml;ber die Strache-FP&Ouml; und die sozialen Medien.<br>\nMit den Fl&uuml;chtlingen aus dem Nahen und Mittleren Osten ist Europa endg&uuml;ltig in den Weltkonflikten angekommen. Beides, der Epochenwandel und die Konfrontation mit den Brandherden der Weltpolitik, sind Quellen von Unsicherheit und Angst. Und die Angst der Menschen ist der Treibstoff f&uuml;r den Rechtspopulismus&hellip;<br>\nEs gibt gute Gr&uuml;nde f&uuml;r &Auml;ngste, und es gibt die inszenierte Angst. Der Rechtspopulismus ist erfolgreich dabei, Angst zu inszenieren. Rechtspopulisten sind daher nicht die L&ouml;sung, sondern Teil des Problems. Nichts braucht Europa weniger als ein Klima des Hasses, der Angst und der kulturellen Diskriminierung, die wieder neuen Hass hervorbringt. Die Rechten geben zwar vor, Europa und das christliche Abendland retten zu wollen, aber in Wirklichkeit schw&auml;chen sie Europa, weil sie mit Angst und Hass operieren. Wer f&uuml;r die hunderttausenden Menschen, die aus der Repression fliehen, nichts anderes als Repression bereith&auml;lt, der verliert diese Menschen und arbeitet letztlich dem radikalen Islam in die H&auml;nde. Gerade Europa muss f&uuml;r diese Menschen der erkennbare Gegenentwurf sein zu allem, was sie zur Flucht gezwungen hat&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kurier.at\/politik\/inland\/angst-ist-der-treibstoff-des-rechtspopulismus\/157.615.177\">Kurier.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Jenseits des Rechtsstaats<\/strong><br>\nAm Montag Abend ist in Dresden wieder die ausl&auml;nderfeindliche Pegida-Bewegung aufmarschiert. Neben den &uuml;blichen rhetorischen Bl&ouml;dsinnigkeiten und Widerw&auml;rtigkeiten hat diesmal ein Teilnehmer der so genannten Demonstration einen selbst gebastelte Galgen mitgebracht, an dem Schilder hingen, auf denen erkl&auml;rt wurde, f&uuml;r wen der Mordapparat gedacht sein sollte: f&uuml;r Angela Merkel und Sigmar Gabriel. Der Galgen war laut Berichten w&auml;hrend der gesamten Veranstaltung zu sehen, die Polizei schritt offenbar nicht ein. [&hellip;]<br>\nAll dem schaut die s&auml;chsische Polizei weitgehend tatenlos zu. Rechte Extremisten und Gewaltt&auml;ter bestimmen in Teilen Sachsens nicht nur die Stimmung, sondern auch die Spielregeln. Die Polizisten, so hat man den Eindruck, sehen nur noch zu, selbst nichts auf die M&uuml;tze zu bekommen. Damit ist man im Freistaat nicht mehr weit entfernt von jenen national befreiten Zonen, die Neonazis schon vor ein paar Jahren in Teilen Ostdeutschlands schaffen wollten&hellip;&hellip;&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/987740.jenseits-des-rechtsstaats.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.Q.:<\/strong> Wieso versagen? Zu versagen setzt doch voraus, dass man etwas unternommen hat, allerdings nicht erfolgreich. Das trifft laut diesem Artikel aber nicht zu&hellip;Nazis k&ouml;nnen die Bundeskanzlerin aufgrund ihres Engagements f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge verh&ouml;hnen, man kann schon einmal einen Galgen f&uuml;r die Volksverr&auml;ter bauen, die Deutschland mittels &Uuml;berfremdung dem Untergang weihen, konsequenzenlos. Hier wird nicht versagt sondern ganz bewusst nicht eingeschritten. Wo bleiben die Disziplinarverfahren gegen diese Beamten? Merkel m&uuml;sste doch die Macht haben, Uhlig und Konsorten vorzuf&uuml;hren, auch daf&uuml;r zu sorgen, dass es bei der s&auml;chsischen Polizei zu Konsequenzen gegen solche Beamte kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der dunkle Deutsche<\/strong><br>\nDie Fl&uuml;chtlinge kommen weiterhin, und das Sommerm&auml;rchen vom freundlichen Empfang ist vor&uuml;ber. L&auml;ngst hat sich die Islamverachtung der Gebildeten mit dem Rassismus der Unterschicht vereint. Ihr Wortf&uuml;hrer: Horst Seehofer.<br>\nWenn es um die Fl&uuml;chtlinge geht, sagt Angela Merkel: &ldquo;Wir schaffen das&rdquo;. Aber immer mehr Menschen in Deutschland fragen : &ldquo;Wollen wir das?&rdquo;<br>\nIhnen gibt Horst Seehofer eine Stimme. Die Naturwissenschaftlerin Merkel hat in dieser Krise entweder das Gef&uuml;hl oder das Interesse daf&uuml;r verloren, was eine wachsende Zahl von Deutschen denkt. Seehofer nicht.<br>\nAngela Merkel sagt, man k&ouml;nne nicht Deutschlands 3000 Kilometer lange Grenze einz&auml;unen. Horst Seehofer nannte das &ldquo;eine Kapitulation des Rechtsstaats vor der Realit&auml;t&rdquo;. Das war ein vielsagender Satz. F&uuml;r Merkel ist die Realit&auml;t die Richtschnur des Handelns. F&uuml;r den Populisten Seehofer dagegen liegt der Triumph der Politik im Sieg &uuml;ber die Realit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-dunkeldeutschland-waechst-augstein-kolumne-a-1057306.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Legale Fluchtwege statt Milit&auml;reinsatz<\/strong><br>\nAbgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag haben am Dienstag an der Aktion &bdquo;Spreeboot&ldquo; von &bdquo;Sea-Watch&ldquo; teilgenommen. Sie gingen auf der Spree an Bord eines Schlauchboots, in dem noch vor wenigen Monaten 121 Fl&uuml;chtlinge das Mittelmeer durchquerten, bis sie nach 36 Stunden ohne Wasser und unter sengender Sonne gerettet wurden. Auch zwei Fl&uuml;chtlinge gingen mit an Bord und erz&auml;hlten den Abgeordneten von den N&ouml;ten ihrer &Uuml;berfahrt.<br>\nDie Aktion des &bdquo;Sea-Watch&ldquo;-Projekts soll die lebensgef&auml;hrliche Situation der Fl&uuml;chtlinge deutlich machen und richtet sich gegen den bewaffneten Bundeswehreinsatz im Mittelmeer. Die Organisation &bdquo;Sea-Watch&ldquo; rettet seit Monaten Fl&uuml;chtlinge aus dem Mittelmeer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/nachrichten\/legale-fluchtwege-statt-militaereinsatz\/\">Fraktion Die Linke<\/a><\/li>\n<li><strong>Versicherer z&ouml;gern mit Schutz von Fl&uuml;chtlingsherbergen<\/strong><br>\nWenn viele Fl&uuml;chtlinge in einer Unterkunft wohnen, steigt die Brandgefahr. Die Versicherer verlangen f&uuml;r das Risiko h&ouml;here Pr&auml;mien &ndash; oder steigen komplett aus.<br>\nEinige Orte in Deutschland haben in den vergangenen Wochen ungewollte Bekanntheit erlangt. Wertheim, Rottenburg, Weissach und manch andere wurden pl&ouml;tzlich zu Schaupl&auml;tzen von Nachrichten. Denn dort brannten Geb&auml;ude, die als Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte vorgesehen waren. Meist konnten die Ursachen noch nicht vollst&auml;ndig ermittelt werden. Zumindest im Fall einer Turnhalle in Wertheim bei W&uuml;rzburg, in der 300 Fl&uuml;chtlinge untergebracht werden sollten, ist aber inzwischen klar, dass Brandbeschleuniger eingesetzt wurden. [&hellip;]<br>\nUnter deutschen Versicherern gibt es eine sichtbare Zweiteilung: Unternehmen, die viel Gesch&auml;ft mit Kommunen zeichnen, legen Wert darauf, ihnen auch bei der Absicherung gegen Sch&auml;den in Unterk&uuml;nften entgegenzukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/versicherer-zoegern-mit-schutz-von-asylunterkuenften-13852792.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz IV f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge &ndash; Sozialleistungen m&uuml;ssen &uuml;berpr&uuml;ft werden<\/strong><br>\nEine Million zus&auml;tzlicher Hartz-IV-Empf&auml;nger erwartet die Bundesarbeitsministerin. Der Bundesfinanzminister denkt &uuml;ber K&uuml;rzungen bei Hartz IV f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge nach &ndash; zurecht.<br>\nEin vorsichtiger Politiker kleidet einen heiklen Vorschlag in eine Frage. Misslingt die Sache, steht er nicht gescheitert da, er hat ja blo&szlig; gefragt. So wie Wolfgang Sch&auml;uble jetzt: Der CDU-Finanzminister sucht nach Wegen, die durch die Fl&uuml;chtlinge enorm steigenden Hartz-IV-Ausgaben zu senken. &bdquo;K&ouml;nnen wir nicht wenigstens die Kosten f&uuml;r die Eingliederungsleistungen abziehen?&ldquo;, fragte er.<br>\nSonst erhielten Fl&uuml;chtlinge, die teils erst alphabetisiert werden m&uuml;ssten, genauso viel wie jemand, der hier 30 Jahre lang gearbeitet habe und arbeitslos sei. Sch&auml;uble mutma&szlig;t zu Recht, die Gespr&auml;chsbereitschaft der anderen Parteien werde nicht gro&szlig; sein. Doch weder deren Widerstand noch die rigide Fl&uuml;chtlings-Rechtsprechung des Verfassungsgerichts sollten ihn hindern, seinen Vorsto&szlig; konsequent zu verfolgen.<br>\nDie Sozialleistungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge m&uuml;ssen auf Fehlanreize &uuml;berpr&uuml;ft werden. Das allein wird aber nicht reichen, um den Anstieg der Sozialausgaben zu bremsen. H&auml;lt der starke Zustrom an, m&uuml;ssen die Sozialleistungen durchforstet werden. Es wird K&uuml;rzungen geben, nicht nur f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge. Oder wollte Sch&auml;uble mit seinem Hinweis auf Hartz IV das Feld f&uuml;r h&ouml;here Steuern und Schulden vorbereiten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/schaeuble-senkt-hartz-iv-fuer-fluechtlinge-13854600.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich erwartet man von Heike G&ouml;bel und der FAZ nichts anderes als Hetze gegen Sozialhilfeempf&auml;nger, Arbeitslose und Fl&uuml;chtlinge &ndash; aber die Dreistigkeit, mit der m&ouml;giche Steuererh&ouml;hungen quasi als degoutant und undenkbar in einer rein rhetorischen Frage verpackt werden und weiterer und erneuter Sozialabbau als alternativlos dargestellt werden, l&auml;&szlig;t mich sprachlos zur&uuml;ck. Ach ja: das BVerfG soll Sch&auml;uble (blo&szlig;) nicht hindern. Warum d&uuml;rfen eigentlich Verfassungsfeinde ihre Verachtung f&uuml;r das Grundgesetz so offen in der FAZ zeigen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Demografie-Angst: V&ouml;llig unbegr&uuml;ndet<\/strong><br>\nGerd Bosbach im Gespr&auml;ch mit Nana Brink<br>\nBosbach: Was die fernere Zukunft anbetrifft, kann ich nichts voraussagen. Allerdings hat man uns jetzt seit 40 Jahren schon vorausgesagt, dass wir wegen zu wenig Kindern halt immer kleiner werden in Deutschland. Und in den letzten 40 Jahren hat das nicht zugetroffen, noch ohne die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me.<br>\nJetzt kommen viele Fl&uuml;chtlinge zu uns, auch viele junge Fl&uuml;chtlinge, die auch Kinder haben oder Kinder bekommen werden. Das hei&szlig;t, es ist eher wahrscheinlich, dass zumindest in den n&auml;chsten Jahren die Bev&ouml;lkerung weiter w&auml;chst, wie sie seit 1970 gewachsen ist&hellip;<br>\nWas ist denn im vergangenen Jahrhundert passiert? Wir sind um drei&szlig;ig Jahre gealtert im Schnitt, der Kinderanteil hat sich halbiert, der Rentneranteil hat sich mehr als verdreifacht.<br>\nAlso aus heutiger Sicht, aus der Demografie-Angst heraus, m&uuml;sste das letzte Jahrhundert eine wirtschaftlich-soziale Katastrophe gewesen sein, bei dieser Alterung, weniger Kinder, mehr Rentner. Und stattdessen ist der Sozialstaat explodiert, ist der Wohlstand f&uuml;r alle explodiert. Das hei&szlig;t, diese Faktoren mit Alterung, weniger Kinder, f&uuml;hren &uuml;berhaupt nicht automatisch zu weniger Wohlstand und weniger Sozialstaat&hellip;<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Interessensgruppe, oder die deutlichste, ist die Versicherungswirtschaft. Die Versicherungswirtschaft wollte an den gesetzlichen Rentenanteil, der immerhin zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, wollten die teilhaben. Und eine zweite Gruppe, die auch ganz ehrlich sagt, wir wollen Lohnnebenkosten senken, und der gr&ouml;&szlig;te Teil der Lohnnebenkosten sind f&uuml;r die Arbeitgeber die Rentenbeitr&auml;ge.<br>\nDie h&auml;tten es nicht geschafft, die parit&auml;tische gesetzliche Rente aufzubrechen. Aber &uuml;ber die Demografie-Angst haben sie es geschafft halt, dass wir jetzt immer mehr privat vorsorgen und die gesetzliche Rente immer weiter runtergefahren wird. Und die haben massiv mit Institutionen gearbeitet, und ich kann es auch so deutlich formulieren &ndash; h&auml;tte ich fr&uuml;her nie mich gewagt &ndash; weil die haben versucht, mich anzuwerben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/bevoelkerungsforschung-demografie-angst-voellig-unbegruendet.1008.de.html?dram:article_id=333656%20\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Dutch Safety Board: Buk surface-to-air missile system caused MH17 crash<\/strong><br>\nThe crash of flight MH17 on 17 July 2014 was caused by the detonation of a 9N314M-type warhead launched from the eastern part of Ukraine using a Buk missile system. So says the investigation report published by the Dutch Safety Board today. Moreover, it is clear that Ukraine already had sufficient reason to close the airspace over the eastern part of Ukraine as a precaution before 17 July 2014. None of the parties involved recognised the risk posed to overflying civil aircraft by the armed conflict in the eastern part of Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mh17.onderzoeksraad.nl\/\">Dutch Safety Board<\/a>\n<p><strong>dazu: Ermittler kritisieren Ukraine scharf<\/strong><br>\nDie Ermittler, die den Absturz von Flug MH17 untersucht haben, geben der Ukraine eine Mitverantwortung an dem Ungl&uuml;ck: Sie h&auml;tte den Luftraum wegen der K&auml;mpfe schlie&szlig;en m&uuml;ssen. Der ukrainische Au&szlig;enminister weist diese Vorw&uuml;rfe entschieden zur&uuml;ck.<br>\nIn ihrem Abschlussbericht zum Absturz von Flug MH17 &uuml;ber der Ostukraine erheben die niederl&auml;ndischen Ermittler schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Ukraine: Die Regierung h&auml;tte angesichts der K&auml;mpfe mit Rebellen im Osten den Luftraum dort sperren m&uuml;ssen. &ldquo;Niemand verschwendete einen Gedanken an die m&ouml;glichen Gefahren f&uuml;r die zivile Luftfahrt&rdquo;, kritisierte Chefermittler Tjibbe Joustra.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/mh-siebzehn-bericht-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gabriel weicht in seinem &ldquo;Offenen Brief&rdquo; erneut von SPD-Beschlusslage zu TTIP ab<\/strong><br>\nSigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister und SPD-Vorsitzender, hat am vergangenen Samstag in mehreren Zeitungen sowie im Internet einen &ldquo;Offenen Brief&rdquo; anl&auml;sslich der Anti-Freihandels-Demonstration in Berlin ver&ouml;ffentlicht. Darin weicht er an zwei entscheidenden Stellen von der Beschlusslage der SPD ab bzw. verst&ouml;&szlig;t gegen das gemeinsam mit den DGB vereinbarte Papier zu TTIP. Und das nicht zum ersten Mal&hellip;<br>\nGabriel und die EU-Kommission m&ouml;chten &ouml;ffentliche Handelsgerichte mit mehr Transparenz und Berufungsm&ouml;glichkeiten schaffen. Diese w&auml;ren aber gleichfalls Teil von Investitionsschutzvorschriften eines TTIP, ergo laut BMWi-DGB-Papier bzw. SPD-Beschluss nicht erforderlich. Zudem schlie&szlig;t das BMWi-DGB-Papier bzw. der SPD-Beschluss jede Form von Schiedsverfahren grunds&auml;tzlich aus, ganz gleich ob &ouml;ffentlich oder privat&hellip;<br>\nIm BMWi-DGB-Papier bzw. SPD-Beschluss aber wird auch schon die Gef&auml;hrdung solcher Standards ausgeschlossen, also etwa auch, wenn diese indirekt eintritt. Eine Beschr&auml;nkung auf ausdr&uuml;ckliche &ldquo;Absenkung&rdquo; der Standards engt die Forderung im BMWi-DGB-Papier bzw. SPD-Beschluss damit ein. Zudem wird dort explizit eine Verbesserung der Standards gefordert, wovon in Gabriels offenem Brief nicht mehr die Rede ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1678%20\">Patrick Schreiner auf annotazioni.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein Sozialist im H&ouml;henflug<\/strong><br>\n&bdquo;Willkommen bei der Revolution!&ldquo;, ruft Bernie Sanders seinen Anh&auml;ngern zu. Lange galt er als linker Tr&auml;umer. Jetzt liegt er bei den Demokraten vorn. (&hellip;)<br>\nAndere Kandidaten lassen sich von Stylisten, Meinungsforschern und Fokus-Gruppen briefen, passen ihr Outfit, ihre Themen und ihre Meinungen an. Doch Bernie Sanders&acute; Wahlkampf ist keine Unterhaltung. Er will das Land ver&auml;ndern. Das Ziel verfolgt er seit 40 Jahren. Erst als B&uuml;rgermeister von Burlington in dem kleinen Neuenglandstaat Vermont. Dann als Abgeordneter des Repr&auml;sentantenhauses. Seit 2007 als Senator. Und jetzt als Pr&auml;sidentschaftskandidat. &bdquo;Denkt gro&szlig;&ldquo;, ruft er, &bdquo;wir sind das wohlhabendste Land der Erde. Wir k&ouml;nnen es uns leisten, ein bisschen wie Deutschland und Skandinavien zu werden.&ldquo;<br>\nJahrzehntelang ist Bernie Sanders in Washington f&uuml;r solche S&auml;tze bel&auml;chelt worden. Er war der einsame demokratische Sozialist im Herzen des Imperiums. Andere Abgeordnete und Journalisten behandelten ihn wie einen &auml;lteren Verwandten, der aus der Zeit gefallen und dabei skurril und irgendwie peinlich geworden ist. Bis zum Fr&uuml;hjahr 2015. Dann begann der Pr&auml;sidentschaftsvorwahlkampf, in dem alles anders l&auml;uft, als von den Strategen geplant. Bei den Republikanern redet der Milliard&auml;r Donald Trump alle an die Wand. Bei den Demokraten, die erwarteten, dass Hillary Clinton die W&auml;hler im Sturm erobern w&uuml;rde, erlebt Bernie Sanders einen kometenhaften Aufstieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Wahlkampf-in-den-USA\/!5240737\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie die &Uuml;bersicht der Meinungsumfragen zeigt, liegt Bernie Sanders mit momentan 25,1% gar nicht so f&uuml;rchterlich weit hinter der Top-Kandidatin Clinton:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151014_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151014_01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.realclearpolitics.com\/epolls\/2016\/president\/us\/2016_democratic_presidential_nomination-3824.html\">Real Clear Politics<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sozialisten wollen Linksregierung in Portugal bilden<\/strong><br>\nDie Tage der Mitte-Rechts-Regierung in Portugal k&ouml;nnten gez&auml;hlt sein: Die Sozialisten wollen aus den Linksparteien ein Regierungsb&uuml;ndnis schmieden und Ministerpr&auml;sident Passos Coelho so aus dem Amt dr&auml;ngen. Ein solches B&uuml;ndnis galt bisher als ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000023621769\/PortugalSozialisten-wollen-Linksregierung-bilden\">der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> In bundesdeutschen Medien bleibt die Berichterstattung &uuml;ber ein solches B&uuml;ndnis auch weitestgehend ausgeschlossen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verbraucherpreise September 2015: unver&auml;ndert gegen&uuml;ber September 2014<\/strong><br>\nDie Verbraucherpreise in Deutschland lagen im September 2015 auf demselben Niveau wie im September 2014. Die Inflationsrate &minus; gemessen am Verbraucherpreisindex &ndash; fiel damit im September 2015 auf einen Wert von 0,0 %. Eine niedrigere Rate hatte es in diesem Jahr im Januar 2015 mit &minus; 0,3 % gegeben. Im August und Juli 2015 hatte sie noch bei jeweils + 0,2 % gelegen. Im Vergleich zum August 2015 sank der Verbraucherpreisindex im September 2015 um 0,2 %.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/10\/PD15_381_611.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gro&szlig;handelspreise im September 2015: &ndash; 1,8 % gegen&uuml;ber September 2014<\/strong><br>\nDie Verkaufspreise im Gro&szlig;handel waren im September 2015 um 1,8 % niedriger als im September 2014. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Jahresver&auml;nderungsrate im August 2015 bei &ndash; 1,1 % und im Juli 2015 bei &ndash; 0,5 % gelegen. Gegen&uuml;ber dem Vormonat verbilligten sich die auf Gro&szlig;handelsebene verkauften Waren im September 2015 um 0,6 %.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/10\/PD15_382_61281.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Wahrheit hinter der Null-Inflation<\/strong><br>\nKeine Inflation, nirgends. Das Leben in Deutschland ist heute so g&uuml;nstig wie vor Jahresfrist. In Wahrheit wird jedoch vieles teurer. Das aber kaschiert die offizielle Zahl der Statistiker. Auf den Wochenm&auml;rkten ist von der neuen Inflationswirklichkeit noch nicht viel zu sp&uuml;ren: Kurz vor Anbruch des Winters mit den ersten Frostn&auml;chten sind die Preise f&uuml;r viele Obst- und Gem&uuml;sesorten gestiegen. Und auch beim Stadtbummel l&auml;sst sich die sch&ouml;ne neue Preiswelt schwerlich fassen. In vielen Bekleidungsgesch&auml;ften ist die neue Saisonware eingetroffen, echte Preisschn&auml;ppchen sind daher eher rar.<br>\nTrotzdem sind sich die Experten vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden ganz sicher: In Deutschland herrscht momentan Null-Inflation bei den Verbraucherpreisen. Nach den amtlichen Berechnungen fiel die Teuerungsrate im September von zuvor 0,2 Prozent auf jetzt null Prozent.<br>\nDie null Prozent markieren den zweitniedrigsten Wert des Jahres. Nur im Januar war es mit einem R&uuml;ckgang von 0,3 Prozent noch schw&auml;cher um die Preisentwicklung bestellt als jetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article147552251\/Die-Wahrheit-hinter-der-Null-Inflation.html\">Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wieder ein wunderlicher WELT-Artikel. Zuerst wird die Disinflation\/(Fast-)Deflation bestritten, weil ja tats&auml;chlich auch einige Preise steigen &ndash; als w&auml;re die ermittelte Inflationsrate nicht ein Durchschnittswert. (Nat&uuml;rlich m&uuml;ssen einige Produkte teurer werden, wenn der Heiz&ouml;lpreis f&auml;llt, um im Mittel auf 0 zu kommen.) Dann wird die 0,0-Inflation doch so halbwegs anerkannt, um zu behaupten, da&szlig; &ldquo;Die Furcht vor einer Deflation [&hellip;] bisher dank der einigerma&szlig;en robusten Wachstumszahlen im Euro-Raum kein Thema [ist].&rdquo; &ndash; nur steht diese Behauptung von robustem Wachstumszahlen im Euro-Raum in exaktem Gegensatz zum <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/geldpolitik-der-ezb-schwaches-langfristiges-wachstum\/12442964-2.html\">Handelsblatt-Artikel zum selben Thema<\/a>: &ldquo;Doch [&hellip;] die Wirtschaft in der Eurozone [w&auml;chst] kaum noch.&rdquo; Vielleicht sollten sich die Vertreter monetaristischer Geldtheorien besser miteinander absprechen, damit der Unsinn wenigstens in sich konsistent ist? Und, wenig &uuml;berraschend und doch wieder frappant, keine einzige Verwendung des Worts &ldquo;Nachfrage&rdquo; in diesem langen Artikel &uuml;ber Inflation.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Deflation in der Eurozone: Lohn- und fiskalpolitischer Kurswechsel erforderlich, sonst ist Quantitative Easing der EZB wirkungslos<\/strong><br>\nDie j&auml;hrliche Inflationsrate betrug im September 2015 im Euroraum -0,1%. Der anhaltende Deflationsdruck droht den Euroraum in eine l&auml;ngerfristige Phase wirtschaftlicher Stagnation abrutschen zu lassen, weil KonsumentInnen in Erwartung fallender Preise Konsumausgaben aufschieben und Unternehmen mit Investitionen zur&uuml;ckhalten. Zudem erh&ouml;ht der Deflationsdruck den realen Schuldenwert und erschwert so eine rasche Entschuldung jener AkteurInnen, die mit ihren Ausgaben zur&uuml;ckhalten, weil sie weiterhin mit dem Schuldenabbau besch&auml;ftigt sind. Dieser Beitrag zeigt auf, dass die EZB &ndash; auf sich alleine gestellt &ndash; unter den vorherrschenden Rahmenbedingungen nicht dazu in der Lage ist, die Deflationsspirale wirkungsvoll zu bek&auml;mpfen. Um die gef&auml;hrliche Deflationsspirale zu durchbrechen, bedarf es eines lohn-und fiskalpolitischen Kurswechsels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/deflation-in-der-eurozone-lohn-und-fiskalpolitischer-kurswechsel-erforderlich-sonst-ist-quantitative-easing-der-ezb-wirkungslos\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Billionen im Ausland: Die Steuertricks der US-Konzerne<\/strong><br>\nUS-Unternehmen wie Apple, Microsoft, GE oder Pfizer bunkern Billionen Dollar im Ausland, viele von ihnen nutzen Steueroasen. Dem Fiskus entgehen dadurch Milliarden. Das ist nicht nur dem US-Finanzminister ein Dorn im Auge.<br>\nApple tut es, General Electric auch, Microsoft oder Pfizer machen es ebenso: Um ihre Steuerlast zu dr&uuml;cken, horten US-Unternehmen enorme Summen im Ausland. Die 500 gr&ouml;&szlig;ten US-Konzerne bunkerten einer aktuellen Studie zufolge zuletzt 2,1 Billionen US-Dollar (1,8 Billionen Euro) au&szlig;erhalb der eigenen Landesgrenzen. Zum Vergleich: Das entspricht ungef&auml;hr dem Wert des Bruttoinlandsprodukts Italiens &ndash; der drittgr&ouml;&szlig;ten Euro-Volkswirtschaft &ndash; im vergangenen Jahr. Eine Nation mit 60 Millionen Einwohnern arbeitete also ein Jahr lang, um diesen Betrag zu erwirtschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Billionen-im-Ausland-Die-Steuertricks-der-US-Konzerne-2843534.html\">Heise News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Springer will Werbeblocker aushebeln<\/strong><br>\nWer einen Werbeblocker nutzt, soll auch die redaktionellen Inhalte des Portals Bild.de nicht mehr sehen k&ouml;nnen. Zahlreiche Online-Medien laufen Sturm gegen die Werbeblocker, weil sie dadurch ihre wichtigste Erl&ouml;squelle in Gefahr sehen. Im Kampf der Medienbranche gegen Anti-Reklame-Software im Internet will Axel Springer deren Anbieter mit ihren eigenen Mitteln schlagen. F&uuml;r Nutzer so genannter Werbeblocker w&uuml;rden ab sofort auch die redaktionellen Inhalte des Portals Bild.de automatisch gesperrt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Wer die normalerweise frei zug&auml;nglichen, werbefinanzierten Berichte und Videos trotzdem ohne Reklame sehen wolle, m&uuml;sse daf&uuml;r ein gesondertes Abo abschlie&szlig;en. &ldquo;Wer den Adblocker nicht ausschaltet oder nicht zahlt, kann ab sofort keine Inhalte mehr auf Bild.de nutzen&rdquo;, erkl&auml;rte der Medienkonzern.<br>\nZahlreiche Online-Medien laufen Sturm gegen die Werbeblocker, weil sie dadurch ihre wichtigste Erl&ouml;squelle in Gefahr sehen. Denn wenn Leser und Zuschauer die Anzeigen und Werbespots auf ihren Computern und Smartphones systematisch ausblenden, seien die Werbekunden nicht mehr zahlungswillig, lautet das Argument. Die meisten Online-Medien finanzieren sich zum gr&ouml;&szlig;ten Teil oder sogar ausschlie&szlig;lich durch Werbung. Nach Angaben von Axel Springer verwenden 23 Prozent der &ldquo;Bild.de&rdquo;-Nutzer Werbeblocker. In den vergangenen Jahren seien es stets rund 20 Prozent oder knapp dar&uuml;ber gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/online-werbeblocker-springer-will-werbeblocker-aushebeln,1472780,32146768.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Koalition einigt sich auf neue Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nSchwarz-Rot hat sich darauf verst&auml;ndigt, den heftig umstrittenen Regierungsentwurf zum Protokollieren von Nutzerspuren noch diese Woche fast unver&auml;ndert durch den Bundestag zu schleusen.<br>\nDie gro&szlig;e Koalition will den umk&auml;mpften neuen Vorsto&szlig; der Bundesregierung zur Vorratsdatenspeicherung vom Mai bereits in dieser Woche unter Dach und Fach bringen. Laut einem schwarz-roten &Auml;nderungsantrag, der heise online vorliegt, soll die Initiative ohne inhaltliche Korrekturen den Bundestag passieren. CDU\/CSU und SPD wollen demnach der Regierung nur die Pflicht auferlegen, die Vorschriften innerhalb von drei Jahren zu evaluieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Koalition-einigt-sich-auf-neue-Vorratsdatenspeicherung-2843699.html\">Heise News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Experten zerlegen Sch&auml;ubles Erbschaftsteuer<\/strong><br>\nF&uuml;r Gutachter ist klar: Die geplante Reform der Erbschaftsteuer ist wieder verfassungswidrig. Sch&auml;ubles Pl&auml;ne seien &ldquo;irre&rdquo; und selbst f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten Experten vom Fach vollkommen unverst&auml;ndlich&hellip;<br>\nDie geladenen Sachverst&auml;ndigen gingen mit der Bundesregierung hart ins Gericht. Fast alle Experten, die nicht f&uuml;r die Wirtschaft am Tisch sa&szlig;en, waren sich einig: In dieser Form ist die Reform wieder verfassungswidrig. Denn die Ausnahmen f&uuml;r Betriebserben seien erneut viel zu gro&szlig;z&uuml;gig&hellip;<br>\nLorenz Jarass von der Hochschule Rhein-Main sagte: &ldquo;Bis heute konnte kein Unternehmen nachweisen, dass wegen der Erbschaftsteuer die Familiennachfolge gef&auml;hrdet ist.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article147521533\/Experten-zerlegen-Schaeubles-Erbschaftsteuer.html%20\">Martin Greive in der welt.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Experten uneins &uuml;ber Erbschaftsteuerreform<\/strong><br>\nSo hie&szlig; es in der Stellungnahme des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), die massive Ungleichbehandlung von Verm&ouml;gens&uuml;bertragungen werde durch den Entwurf kaum reduziert. Warum die Ziele Besch&auml;ftigungssicherung und Bewahrung der Unternehmenslandschaft durch das Gesetz gef&auml;hrdet sein sollten, werde nicht belegt. &ldquo;Offensichtlich k&ouml;nnen gr&ouml;&szlig;ere Unternehmen auch von fremden Erwerbern weitergef&uuml;hrt werden&rdquo;, hie&szlig; es in der DIW-Stellungnahme, in der daher empfohlen wird, Freibetr&auml;ge oder Verschonungsabschl&auml;ge nur f&uuml;r kleinere Unternehmen vorzusehen.<br>\nAuch Rechtsanwalt Klaus St&auml;hle erkl&auml;rte: &ldquo;Es gibt keinen objektiv belegbaren Grund, die Unternehmensnachfolge im Erbschafts- und Schenkungsfall derma&szlig;en zu privilegieren.&rdquo; Wenn das Gesetz in dieser Form umgesetzt werde, werde es beim Verfassungsgericht scheitern&hellip;<br>\nVon Defiziten der deutschen Erbschaftsteuer berichtete Prof. Dr. Lorenz Jarass von der Hochschule RheinMain. Bis zu 250 Milliarden Euro w&uuml;rden jedes Jahr vererbt, aber das Aufkommen der Erbschaftsteuer betrage nur f&uuml;nf Milliarden Euro im Jahr. W&auml;hrend Erbschaften also im Durchschnitt mit zwei Prozent besteuert w&uuml;rden, werde Arbeitsentgelt mit Steuer und Abgaben in H&ouml;he von 40 Prozent belastet, also 20 Mal h&ouml;her als ein Erbe. Da nur in Deutschland ans&auml;ssige Steuerpflichtige zur Erbschaftsteuer herangezogen w&uuml;rden, k&ouml;nne die Steuer durch Wohnsitzverlagerung vermieden werden&hellip;<br>\nAu&szlig;erdem w&uuml;rden Familienbetriebe gegen&uuml;ber ausl&auml;ndischen Gesellschaften diskriminiert: &ldquo;Zum Beispiel sind Ikea und seine Eigent&uuml;mer in Deutschland nicht erbschaftsteuerpflichtig, der mit Ikea konkurrierende mittelst&auml;ndische M&ouml;belh&auml;ndler schon.&rdquo; Diese Diskriminierung will Jarass durch eine &ldquo;Erbersatzsteuer&rdquo; auf Betriebsverm&ouml;gen unabh&auml;ngig vom Wohnsitz des Eigent&uuml;mers beseitigen.<br>\nDer fr&uuml;here rheinland-pf&auml;lzische Finanzminister Dr. Carsten K&uuml;hl (SPD) warnte vor m&ouml;glicherweise verfassungswidrigen Bestimmungen. Auch die von den Bundesl&auml;ndern formulierten Bedenken w&uuml;rden erahnen lassen, &ldquo;dass die Verfassungskonformit&auml;t der jetzigen Vorlage keinesfalls als gesichert gelten kann&rdquo;. &ldquo;Eine erneute Verfassungswidrigkeit w&auml;re fatal. Und ein erneutes Scheitern in Kauf zu nehmen, w&auml;re fatalistisch&rdquo;, erkl&auml;rte K&uuml;hl.<br>\nJ&uuml;rgen Brandt, Pr&auml;sident der Deutschen Finanzgerichtstages und Richter am Bundesfinanzhof, bezeichnete die Bestimmungen f&uuml;r das sogenannte Verwaltungsverm&ouml;gen als problematisch. Prof. Dr. Joachim Wieland von der Universit&auml;t Speyer erkl&auml;rte, der Gesetzentwurf versto&szlig;e durch die &Uuml;berprivilegierung betrieblichen Verm&ouml;gens gegen den allgemeinen Gleichheitssatz und habe &ldquo;in der gegenw&auml;rtigen Form keine Chance auf Billigung durch das Bundesverfassungsgericht&rdquo;.<br>\nAuch Prof. Dr. Roman Seer von der Ruhr-Universit&auml;t Bochum bezweifelte die verfassungsgem&auml;&szlig;e Ausgestaltung des Entwurfs. So gehe die Verschonungsregelung &uuml;berhaupt nicht auf die Unterschiede zwischen b&ouml;rsennotierten und nicht b&ouml;rsennotierten Unternehmen ein. Grunds&auml;tzlich stellte Professor Seer fest: &ldquo;Was da drin steht, verstehe ich zum Teil nicht. Und ich bin Steuerrechtler.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2015\/kw42_pa_finanzen_erbe\/390414\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Strafjustiz: &ldquo;Wegsperren und Angst erzeugen&rdquo;<\/strong><br>\nBundesrichter Thomas Fischer sagt: &Auml;rmere Menschen zu bestrafen falle der Justiz leicht, bei M&auml;chtigen versage sie&hellip;<br>\nWir haben im Wesentlichen ein Unterschichtenstrafrecht: Wir k&ouml;nnen gut umgehen mit sozial unterprivilegierten Menschen, mit Dieben, K&ouml;rperverletzern, Dealern&hellip;<br>\nDie Bereitschaft, Rechtsextreme zu verfolgen, geht gegen Null. Weil das in der Wahrnehmung der Menschen ja ordentliche Jungs sind. Denken Sie, was in den Siebzigerjahren zur Zeit des RAF-Terrorismus in Deutschland los war, wie die gesamte Gesellschaft mobilisiert war, um diese paar Hansln zu finden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000023490103\/Strafjustiz-Wegsperren-und-Angst-erzeugen\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>US-Waffen f&uuml;r syrische Rebellen: Russlands Eingreifen l&ouml;st Wettr&uuml;sten aus<\/strong><br>\nDie USA reagieren auf Russlands Angriffe in Syrien, indem sie die oppositionellen Gruppen vor Ort massiv aufr&uuml;sten. Aufst&auml;ndische und Regierungstruppen f&uuml;hlen sich gest&auml;rkt, die K&auml;mpfe nehmen an Intensit&auml;t zu. Nur der IS hat kaum etwas zu bef&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russlands-Eingreifen-loest-Wettruesten-aus-article16129151.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: NATO beschleunigt Aufbau der Schnellreaktionstruppen<\/strong><br>\nDie NATO-Verteidigungsministerkonferenz hat am Donnerstag in Br&uuml;ssel ein Programm zum verst&auml;rkten Aufbau von Schnellreaktionstruppen durchgesetzt. Die Zahl der Einheiten werde auf 40.000 steigen, k&uuml;ndigte NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg an.<br>\nStoltenberg wies darauf hin, die NATO stehe derzeit vor zahlreichen Herausforderungen. So setze die NATO gegenw&auml;rtig das auf dem Wales-Gipfel beschlossene &bdquo;Programm zur Einsatzbereitschaft&rdquo; um. Hierbei seien bereits gro&szlig;e Erfolge erzielt worden.<br>\nStoltenberg teilte der Presse mit, die Teilnehmer der Konferenz h&auml;tten dem Programm zur Verst&auml;rkung der NATO-Schnellreaktionstruppen &bdquo;gr&uuml;nes Licht&rdquo; gegeben:<br>\n&bdquo;Wir sind jetzt bereit, die Schnellreaktionstruppen st&auml;rker, schneller und f&auml;higer zu gestalten. Die Zahl der Einheiten wird auf 40.000 steigen und damit im Vergleich zum jetzigen Status verdoppelt werden. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen Vorhuteinheiten innerhalb von 48 Stunden stationiert werden und damit weltweit Bedrohungen entsch&auml;rfen und abwehren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2015\/10\/09\/1s241468.htm\">CRI online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Amnesty wirft Kurdenmiliz Kriegsverbrechen vor<\/strong><br>\nIm Kampf gegen den IS werden die Kurden in Syrien von den USA unterst&uuml;tzt. Nun wirft die Menschenrechtsorganisation Amnesty International den kurdischen Truppen Vertreibungen der Zivilbev&ouml;lkerung vor. Die Kurden sehen das ganz anders&hellip;<br>\nVor einem Jahr waren sie noch die Helden von Kobane, die die Terroristen des IS zum Teufel jagten &ndash; und aus ihrer Stadt. Nun steht die Kurdenmiliz YPG im Verdacht, Zivilisten aus Dutzenden arabischen D&ouml;rfern vertrieben und deren H&auml;user zerst&ouml;rt zu haben. Diesen Vorwurf erhebt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die eines ihrer Teams in das von Kurden kontrollierte Gebiet schickte. Die Beobachter sahen verw&uuml;stete Ortschaften, trafen verst&ouml;rte Menschen und haben alles dokumentiert&hellip;<br>\nDie Vorw&uuml;rfe kommen ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, da die nordsyrische Kurdenmiliz von den USA zum B&uuml;ndnispartner gegen den IS bef&ouml;rdert wurde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/kurden-syrien-105.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gewalt im Fu&szlig;ball: Hogesa-Gr&uuml;nder war V-Mann<\/strong><br>\nVor einem Jahr machten die &ldquo;Hooligans gegen Salafisten&rdquo; K&ouml;ln zu einem Schlachtfeld. Die Polizei bestritt, dass dort auch Neonazis mitmischten. Dabei m&uuml;ssen die Beh&ouml;rden Bescheid gewusst haben: Einer der Hogesa-Gr&uuml;nder war V-Mann.<br>\nAls Roland Sokol Ende September in Karlsruhe beigesetzt wurde, waren auch zahlreiche Mitglieder der &ldquo;Hammerskins&rdquo; anwesend, einer elit&auml;r strukturierten rassistischen Skinhead-Organisation. Sokol, der mit 42 Jahren einem Krebsleiden erlag, war einer ihrer &ldquo;Br&uuml;der&rdquo; gewesen.<br>\nWenige Stunden sp&auml;ter k&uuml;ndigten viele Nazis und Hooligans dem Toten posthum die Freundschaft. Da hatten sie gerade erfahren, dass ihr Freund zu Lebzeiten noch eine zweite Seite hatte: Sp&auml;testens seit 2009 war Sokol Mitarbeiter des Verfassungsschutzes.<br>\nDer Fall d&uuml;rfte in den kommenden Wochen noch Kreise ziehen, denn er wirft viele Fragen auf, vor allem im Zusammenhang mit dem Fu&szlig;ball. Sokol sa&szlig; schlie&szlig;lich mit am Tisch, als sich im Herbst 2013 eine Handvoll Hooligans und Neonazis in einer Kneipe im S&uuml;dwesten trafen, um eine Bewegung zu gr&uuml;nden, die sp&auml;ter unter dem Namen &ldquo;Hooligans gegen Salafisten&rdquo; (Hogesa) bekannt werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/koeln-verstorbener-hooligan-war-hogesa-gruender-und-v-mann-a-1057505.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>ARD und ZDF gegen TTIP: EU-Kommission finanziert Proteste<\/strong><br>\nWenn Wirtschaftsminister Gabriel am 10. Oktober in Zeitungen eine ganzseitige Anzeige mit Pro-TTIP-Argumenten schaltet, hat das nur wenig Wirkung, wenn verdeckt die &ouml;ffentlichen TV-Sender ARD\/ZDF eine Anti-TTIP-Kampagne fahren und die EU-Kommission mit ihrer widerspr&uuml;chlichen Strategie, sich &uuml;ber die Finanzierung von Nicht-Regierungsorganisationen Legitimit&auml;t kaufen zu wollen, die Protestbewegung zu TTIP indirekt mitfinanziert&hellip;.<br>\nDie Association of Accredited Public Policy Advocates to the European Union sch&auml;tzt, dass die EU etwa 7,5 Milliarden Euro, also umgerechnet enorme 5 Prozent des Gesamtbudgets f&uuml;r Quasi-Subventionierung von Nicht-Regierungsorganisationen mobilisiert&hellip;.<br>\nSchlimmer noch ist die TTIP-Frage bei ARD\/ZDF, wo man offenbar Angst vor mehr Wettbewerb in der Zukunft hat und wo fast nur die Gegner von TTIP ausgiebig zu Wort kommen. Wenn ARD und ZDF &uuml;ber ihre Mitgliedschaft im Deutschen Kulturrat selbst mit zum Anti-TTIP-Protesttag in Berlin aufrufen, dann ergibt sich gar der Eindruck: &Ouml;ffentlich-rechtliches TV, das von allen Zuschauern finanziert wird, verfolgt hier schn&ouml;de Eigeninteressen.<br>\nEs gibt massive Interessenskonflikte, die ARD und ZDF nicht mal offen legen. Mit der heimlichen Anti-TTIP-Agenda von ARD\/ZDF werden der Informationsmarkt und der politische Wettbewerb in Deutschland in Sachen TTIP enorm verzerrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/unfaire-ttip-debatte-ard-und-zdf-gegen-ttip-eu-kommission-finanziert-proteste\/12439740.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Autor dieses Beitrags ist Professor f&uuml;r Volkswirtschaftslehre und &bdquo;Jean-Monnet-Professor f&uuml;r Europ&auml;ische Integration&ldquo; an der Bergischen Universit&auml;t in Wuppertal. Man muss sich angesichts der Berichterstattung von ARD und ZDF &uuml;ber die Gro&szlig;demonstration gegen TTIP in Berlin ernsthaft fragen, in welcher Welt dieser &bdquo;Professor&ldquo; lebt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: &ldquo;Transitzonen w&auml;ren wichtig, um noch st&auml;rker zu selektieren&rdquo;<\/strong><br>\nMehr als jeder zweite Asylantrag werde in Deutschland abgelehnt, sagte der CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer im Deutschlandfunk. In Transitzonen k&ouml;nne man st&auml;rker zwischen berechtigten und unberechtigten Antragstellern differenzieren. Mit einer Gettoisierung von Fl&uuml;chtlingen, Massenlagern oder Konzentrationslagern habe die Ma&szlig;nahme nichts zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/csu-politiker-stephan-mayer-transitzonen-waeren-wichtig-um.694.de.html?dram%3Aarticle_id=333758\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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