{"id":27932,"date":"2015-10-15T08:29:53","date_gmt":"2015-10-15T06:29:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932"},"modified":"2015-10-15T08:29:53","modified_gmt":"2015-10-15T06:29:53","slug":"hinweise-des-tages-2481","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h01\">Bundesminister Gabriel: &ldquo;Deutsche Wirtschaft entwickelt sich stabil&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h02\">Das &ldquo;Ende&rdquo; der Rechtsregierung und der Austerit&auml;tspolitik in Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h03\">EU-Kommissarin: &ldquo;I do not take my mandate from the European people.&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h04\">Abgasaff&auml;re: Dutzende Manager in VW-Skandal verwickelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h05\">Auch Milliard&auml;re besteuern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h06\">Koalition einigt sich auf neue Vorratsdatenspeicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h07\">Geplante Transitzonen: Masseninhaftierungsprogramm f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h08\">FAQ f&uuml;r Besorgte B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h09\">Refugee rhetoric echoes 1938 summit before Holocaust, UN official warns <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h10\">Beihilfe zur Steuerhinterziehung Commerzbank soll Millionen zahlen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h11\">Fluchtweg verbaut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h12\">Drohnenpilot Bryant im Interview &ldquo;Deutsches Vertrauen ausgenutzt&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h13\">Schwere Vorw&uuml;rfe gegen Generalstaatsanwaltschaft im Fall Schottdorf <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h14\">Kein Deal mit dem t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932#h15\">Wirtschaft im Unterricht: Eine Lobby bekommt ihr Schulfach<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27932&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesminister Gabriel: &ldquo;Deutsche Wirtschaft entwickelt sich stabil&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung erwartet in ihrer Herbstprojektion einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent im Jahr 2015 und von 1,8 Prozent im Jahr 2016&hellip;\n<ul>\n<li>Die deutlichen Einkommenszuw&auml;chse in Verbindung mit dem niedrigen Preisniveauanstieg erm&ouml;glichen eine deutliche Ausweitung der privaten Konsumausgaben. Sie werden im Jahresdurchschnitt in beiden Jahren preisbereinigt um jeweils 1,8 Prozent zunehmen. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte bilden nach wie vor den Tragpfeiler f&uuml;r das Wachstum in Deutschland.<\/li>\n<li>Der niedrige Wechselkurs des Euro verbessert die Exportperspektiven in diesem Jahr. Die deutschen Exporte werden in beiden Jahren solide zunehmen. Aufgrund der dynamischen Binnenwirtschaft werden die Importe st&auml;rker steigen als die Exporte. Von der Au&szlig;enwirtschaft gehen dieses Jahr rechnerisch leicht positive Wachstumsimpulse auf das BIP aus. Im kommenden Jahr wird das Wachstum rechnerisch voraussichtlich vollst&auml;ndig von der binnenwirtschaftlichen Nachfrage getragen.<\/li>\n<li>Die Investitionen in neue Ausr&uuml;stungen werden nach der starken Entwicklung im vergangenen Winterhalbjahr in diesem Jahr voraussichtlich mit real 4,9 Prozent deutlich zunehmen. Im Jahr 2016 d&uuml;rften die Investitionen um 3,5 Prozent wachsen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Presse\/pressemitteilungen,did=730888.html\">BMWi<\/a><\/p>\n<p>Siehe auch <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/G\/gesamtwirtschaftliches-produktionspotenzial-herbstprojektion-2015,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf\">Datengrundlagen und Ergebnisse der Sch&auml;tzungen der Bundesregierung [PDF &ndash; 341 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Wagenknecht: Gabriel redet sich die Stagnation sch&ouml;n<\/strong><br>\nDie Bundesregierung erwartet in ihrer Herbstprojektion einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent im Jahr 2015 und von 1,8 Prozent im Jahr 2016.<br>\n&bdquo;Statt endlich den Investitionsstau zu &uuml;berwinden und dringend n&ouml;tige Arbeitspl&auml;tze zu schaffen, redet sich Wirtschaftsminister Gabriel die Stagnation sch&ouml;n. Dabei sollten bei ihm die Alarmglocken l&auml;uten, wenn die st&auml;rkste Volkswirtschaft der EU trotz derart niedriger Zinsen und &Ouml;lpreise kaum w&auml;chst. Bereits vor den hohen Fl&uuml;chtlingszahlen fehlten preisg&uuml;nstige Wohnungen und Lehrer.<br>\nDeutschland und Europa brauchen jetzt erst recht eine staatliche Investitionsoffensive&ldquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bundesdeutsche-zeitung.de\/headlines\/economy-headlines\/wagenknecht-gabriel-redet-sich-die-stagnation-schoen-960610%20\">BZ Bundesdeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das &ldquo;Ende&rdquo; der Rechtsregierung und der Austerit&auml;tspolitik in Portugal<\/strong><br>\nDer Linksblock ist optimistisch, dass es zu einer Linksregierung unter F&uuml;hrung der Sozialisten kommt<br>\nDie Chefin des portugiesischen Linksblocks (BE) ist nach ihrem Treffen mit dem sozialistischen Oppositionsf&uuml;hrer Ant&oacute;nio Costa &uuml;berzeugt, dass die Rechte in Portugal nicht weiterregieren kann. &ldquo;Von unserer Seite ist heute klar, dass die Regierung von Pedro Passos Coelho und Paulo Portas zu Ende ist&rdquo;, erkl&auml;rte Catarina Martins am Montag. Das Treffen mit Costa sei &ldquo;sehr interessant&rdquo; gewesen. Die Bedingungen f&uuml;r die Bildung einer Regierung seien gegeben, die &ldquo;Besch&auml;ftigung, L&ouml;hne und Renten sch&uuml;tzt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46258\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Kommissarin: &ldquo;I do not take my mandate from the European people.&rdquo;<\/strong><br>\nI didn&rsquo;t think TTIP could get any scarier, but then I spoke to the EU official in charge of it<br>\nWith just eight words she exposed everything that&rsquo;s wrong with the deal, and why it needs to be defeated<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/i-didn-t-think-ttip-could-get-any-scarier-but-then-i-spoke-to-the-eu-official-in-charge-of-it-a6690591.html\">The Independent<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Abgasaff&auml;re: Dutzende Manager in VW-Skandal verwickelt<\/strong><br>\nDer Skandal um manipulierte Dieselmotoren von Volkswagen weitet sich aus. Der Betrug wurde nach SPIEGEL-Informationen nicht von einer &ldquo;kleinen Gruppe&rdquo; organisiert, wie der Konzern behauptet. Beteiligt waren offenbar mindestens 30 Manager.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/volkswagen-dutzende-manager-in-vw-skandal-verwickelt-a-1057741.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auch Milliard&auml;re besteuern!<\/strong><br>\nWer durch Arbeit und Sparsamkeit ein eigenes Haus und einen gewissen Wohlstand erreicht hat, soll das steuerfrei an die Kinder vererben k&ouml;nnen. Ebenso wer sich eine kleine Firma auf-gebaut und damit Arbeitspl&auml;tze geschaffen hat. Das finden wir auch und ist auch so. Selbst-genutzte Wohnung plus 400.000 Euro je Kind, 500.000 f&uuml;r Ehegatten sind steuerfrei, dazu weitere Freibetr&auml;ge. 98 Prozent aller Erben haben mit der Erbschaftsteuer nichts zu tun.<br>\nDas Problem ist, dass viele, die Unternehmen oder Aktienpakete im Wert von vielen Millionen oder Milliarden Euro erben oder geschenkt bekommen, ebenfalls keine Steuer zahlen. Das Bundesverfassungsgericht hat im Dezember 2014 geurteilt, dass dies verfassungswidrig ist. Deshalb steht jetzt eine Neuregelung an.<br>\nDie Bundesregierung selbst gibt im Subventionsbericht die Steuerausf&auml;lle f&uuml;r 2013 bis 2016 mit &uuml;ber 35 Milliarden Euro an. Viele zehntausend Arbeitspl&auml;tze etwa in Kitas und Pflege k&ouml;nnten mit einer gerechten Besteuerung zus&auml;tzlich und besser als bisher bezahlt werden.<br>\nDoch die gro&szlig;e Koalition verweigert sich. Merkel, Gabriel, Seehofer und Sch&auml;uble versuchen, auch k&uuml;nftig m&ouml;glichst alle Superreichen vor der Steuer zu sch&uuml;tzen. Sie ducken sich vor der Propaganda und dem Druck der Unternehmerfamilien. Angeblich wollen diese Arbeitspl&auml;tze sch&uuml;tzen, doch das ist vorgeschoben. Tats&auml;chlich wollen sie nur ihren pers&ouml;nlichen Reichtum sch&uuml;tzen. Dagegen protestieren wir.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++a825b422-6dc0-11e5-8721-52540059119e%20\">ver.di<\/a>\n<p><strong>Dazu: Argumente<\/strong><br>\nHier finden Sie eine &Uuml;bersicht von Fragen-Antworten Beispielen mit Daten und Grafiken. Wir widerlegen die am h&auml;ufigsten genannten Argumente gegen mehr Steuergerechtigkeit und eine gerechte Erbschaftsteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/argumente%20\">ver.di<\/a><\/p>\n<p><strong>Noch dazu: Das Geld der Reichen und nur der Reichen<\/strong><br>\nMensch, der Gr&ouml;nemeyer. Der hat richtig sein Fett weg bekommen. Der alte Populist. Das konnte man letzte Woche lesen. Allerlei Medien nahmen seinen Auftritt bei Jauch unter die Lupe. Billig sei der gewesen, &raquo;verlogen&laquo;, &raquo;typisch K&uuml;nstler&laquo;, der arg vereinfachend und somit populistisch fordere, dass man die Reichen zur Kasse bittet, um die Kosten f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingskrise leichter stemmen zu k&ouml;nnen. Geld von denen zu nehmen, die es haben, das nennt man hierzulande billig. Dabei ist das ja das Problem: Die Behebung von Elend ist gar nicht billig zu haben. Sie ist im Gegenteil ziemlich teuer. Und dann waren da ja noch die Vorw&uuml;rfe gegen den griechischen Ex-Finanzminister, dem man Verlogenheit nachsagte, weil er die Verm&ouml;gen der Reichen nicht angetastet hat, obgleich man das von linken Regierungen doch erwarten sollte. Die griechische Administration mit demselben Argument zu diskreditieren, mit dem Gr&ouml;nemeyer in dieser Talkshow sa&szlig; und das man ihm nun um die Ohren haut, war aber nat&uuml;rlich nicht billig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/10\/das-geld-der-reichen-und-nur-der-reichen.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Koalition einigt sich auf neue Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Koalition will den umk&auml;mpften neuen Vorsto&szlig; der Bundesregierung zur Vorratsdatenspeicherung vom Mai bereits in dieser Woche unter Dach und Fach bringen. Laut einem schwarz-roten &Auml;nderungsantrag, der heise online vorliegt, soll die Initiative ohne inhaltliche Korrekturen den Bundestag passieren. CDU\/CSU und SPD wollen demnach der Regierung nur die Pflicht auferlegen, die Vorschriften innerhalb von drei Jahren zu evaluieren&hellip;<br>\nEine Studie des Freiburger Max-Planck-Instituts f&uuml;r Strafrecht hatte 2012 ergeben, dass die &ldquo;alte&rdquo; Vorratsdatenspeicherung die Aufkl&auml;rungsquote nicht verbessert. Inwiefern k&uuml;rzere Aufbewahrungsfristen dieses Bild korrigieren sollen, vermag die Koalition nicht zu sagen. Wie sich die neue Initiative auf die Grundrechte auswirken, m&ouml;chte sie nicht &uuml;berpr&uuml;ft wissen. Allein die &ldquo;Einhaltung der datenschutzrechtlichen Regelungen&rdquo; f&uuml;hrt sie noch in ihrem Auftrag auf, der mithilfe eines &ldquo;wissenschaftlichen Sachverst&auml;ndigen&rdquo; ausgef&uuml;hrt werden soll.<br>\nZugangsanbieter m&uuml;ssen laut Gesetzentwurf Verbindungsinformationen zehn Wochen und Standortdaten vier Wochen lang speichern. Der Bereich E-Mail soll ausgenommen werden. Anbieter, die ihren Kunden nur eine kurzzeitige Nutzung des Telekommunikationsanschlusses erm&ouml;glichen, m&uuml;ssen keine Daten aufbewahren. Das bezieht sich gem&auml;&szlig; Bundesnetzagentur etwa auf Betreiber von Hotels, Restaurants und Caf&eacute;s, die ihren Kunden einen WLAN-Hotspot zur Verf&uuml;gung stellen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Koalition-einigt-sich-auf-neue-Vorratsdatenspeicherung-2843699.html%20\">Stefan Krempl auf Heise Online<\/a>\n<p><strong>Dazu:Last-Minute-Protest gegen Vorratsdatenspeicherung: Kontaktiert Eure Abgeordneten!<\/strong><br>\nFolgende Gr&uuml;nde sprechen gegen die Verabschiedung des Gesetzentwurfs:<br>\nBis heute fehlt ein Nachweis f&uuml;r die Behauptung, die Vorratsdatenspeicherung helfe bei der Verhinderung und Verfolgung schwerer Straftaten. Im Gegenteil kommen s&auml;mtliche in dieser Hinsicht durchgef&uuml;hrten Studien und Gutachten zu dem Ergebnis, dass das Instrument keine Auswirkungen auf die Aufkl&auml;rungsquoten hat oder sie sogar verschlechtert.<br>\nAufgrund des begrenzten Adressraums bei IPv4 vergeben Provider heutzutage eine IP-Adresse parallel an bis zu 200 Nutzer. Eine Identifizierung der Nutzer ist &uuml;ber die IP-Adresse daher nur m&ouml;glich, wenn weitere Daten wie etwa die Ports gespeichert werden. Diese lassen jedoch R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die konkret genutzten Internetdienste und damit auf Kommunikationsinhalte zu.<br>\nDie Speicherung der Vorratsdaten soll ohne konkreten Anlass erfolgen. Gerade mit diesem Gesichtspunkt hatte der EuGH die Grundrechtswidrigkeit der VDS-Richtlinie begr&uuml;ndet.<br>\nIm Rahmen der TRIS-Notifizierung hat auch die EU-Kommission das Vorhaben als Verletzung der Dienstleistungsfreiheit und Versto&szlig; gegen EU-Grundrechte gewertet.<br>\nIm Verbund mit existierenden und geplanten &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen auf nationaler und EU-Ebene wird die Vorratsdatenspeicherung ein diffuses Gef&uuml;hl des Beobachtetseins in der Bev&ouml;lkerung hervorrufen, weshalb sie gegen die vom Bundesverfassungsgericht angestellte &Uuml;berwachungsgesamtrechnung (1 BvR 256\/08, Urt. v. 2. M&auml;rz 2010, Rn 218) verst&ouml;&szlig;t.<br>\nDie Regelung zur Speicherung der besonders sensiblen Standortdaten ist wenig normenklar und kann daher &ndash; etwa im Zusammenspiel mit der Bestandsdatenerhebung &ndash; leicht ins Uferlose ausgedehnt werden.<br>\nDie vorgesehenen Speicherpflichten konterkarieren die Pl&auml;ne der Gro&szlig;en Koalition zur Abschaffung der WLAN-St&ouml;rerhaftung.<br>\nDer ungleiche Schutz von Berufsgeheimnistr&auml;gern verst&ouml;&szlig;t gegen Art. 3 I Grundgesetz.<br>\nDie Zugriffsvoraussetzungen werden durch parallele Erhebungsbefugnisse f&uuml;r zu Gesch&auml;ftszwecken gespeicherte Daten und Vorratsdaten aufgeweicht.<br>\nDer Richtervorbehalt bei Standortdaten und Verkehrsdaten, die zu Gesch&auml;ftszwecken gespeichert werden, ist nur schwach ausgepr&auml;gt und kann leicht umgangen werden.<br>\nDer Straftatbestand der Datenhehlerei gef&auml;hrdet die Pressefreiheit und Whistleblower&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/digitalegesellschaft.de\/2015\/10\/last-minute-protest-vds\/%20\">Digitale Gesellschaft<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Aufruf: <a href=\"https:\/\/digitalegesellschaft.de\/2015\/10\/aufruf-demo-vds\/\">Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung<\/a>. Freitag, 16. Oktober 2015, 8.00 Uhr fr&uuml;h, Platz vor dem Eingang zum Reichstag<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geplante Transitzonen: Masseninhaftierungsprogramm f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge?<\/strong><br>\nW&auml;hrend diese Woche im Bundestag und Bundesrat &uuml;ber das &bdquo;Asylbeschleunigungsgesetz&ldquo; entschieden wird, ist bereits die n&auml;chste Versch&auml;rfung in Vorbereitung: Sogenannte Transitzonen sollen Fl&uuml;chtlinge an der Einreise nach Deutschland hindern, ihre Aussichten auf Asyl sollen in Schnellverfahren abgearbeitet werden. Der Vorschlag wirft neben menschenrechtlichen auch erhebliche praktische Probleme auf&hellip;<br>\nNach dem Gesetzentwurf setzt die Einreiseverweigerung durch die Bundespolizei eine versuchte Einreise an einer Grenz&uuml;bergangsstelle in der Transitzone voraus. Einreiseverweigerungen an der gr&uuml;nen Grenze ohne &Uuml;bertrittsstellen sind jedoch nicht m&ouml;glich. Wie soll die Bundespolizei also verhindern, dass Fl&uuml;chtlinge einfach an den &Uuml;bertrittsstellen vorbei nach Deutschland gelangen? Denkt man Seehofers und de Maizi&egrave;res Vorschlag konsequent zu Ende, dann m&uuml;sste an der deutschen Grenze ein meterhoher Zaun nach ungarischem Vorbild errichtet werden. Wie soll dabei verhindert werden, dass deutsche Staatsb&uuml;rgerInnen und Unionsb&uuml;rgerInnen, die Freiz&uuml;gigkeit innerhalb der EU genie&szlig;en, nicht in Grenzkontrollen geraten?<br>\nWie soll die Bundespolizei sicherstellen, dass die Fl&uuml;chtlinge w&auml;hrend der Pr&uuml;fung ihres Asylantrags in der Transitzone verbleiben? Die Bundesregierung m&uuml;sste riesige Haftzentren aufbauen, damit Kapazit&auml;ten zur Kasernierung der Fl&uuml;chtlinge bereitst&auml;nden. Das Bild von Deutschland w&uuml;rde sich ver&auml;ndern, wenn an der gesamten Landgrenze &uuml;berf&uuml;llte Gef&auml;ngnisse zu sehen sind.<br>\nAuch aus verfassungsrechtlicher Perspektive ist der Vorschlag unausgegoren. Fl&uuml;chtlinge haben das Recht, gegen negative Entscheidungen auch gerichtlich vorzugehen. In den Transitzonen m&uuml;sste ein Gerichtswesen aufgebaut werden, es bed&uuml;rfte eines Zugangs zu unabh&auml;ngigen Asylrechtsanw&auml;ltInnen und einer Asylberatung. Zu den rechtsstaatlichen Erfordernissen haben sich Seehofer und Co. bislang nicht ge&auml;u&szlig;ert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/geplante_transitzonen_masseninhaftierungsprogramm_fuer_fluechtlinge\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>FAQ f&uuml;r Besorgte B&uuml;rger<\/strong><br>\nDie h&auml;ufigen Fragen und Antworten (FAQ) f&uuml;r alle, die Angst vor Ausl&auml;ndern, Fl&uuml;chtlingen und so weiter haben und nicht recht wissen, wen sie fragen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ennolenze.de\/faq-fuer-besorgte-buerger\/2073\/\">Enno Lenze<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Refugee rhetoric echoes 1938 summit before Holocaust, UN official warns<\/strong><br>\nHuman rights chief condemns language such as &lsquo;swarms of refugees&rsquo;, saying it is deployed by those seeking to make political capital from the crisis<br>\nThe dehumanising language used by UK and other European politicians to debate the refugee crisis has echoes of the pre-second world war rhetoric with which the world effectively turned its back on German and Austrian Jews and helped pave the way for the Holocaust, the UN&rsquo;s most senior human rights official has warned.<br>\nZeid Ra&rsquo;ad Al Hussein, the UN high commissioner for human rights, described Europe&rsquo;s response to the crisis as amnesiac and &ldquo;bewildering&rdquo;. Although he did not mention any British politicians by name, he said the use of terms such as &ldquo;swarms of refugees&rdquo; were deeply regrettable.<br>\nIn July, the UK prime minister, David Cameron, referred to migrants in Calais as a &ldquo;swarm of people&rdquo;. At this month&rsquo;s Conservative party conference, the home secretary, Theresa May, was widely criticised for suggesting that mass migration made it &ldquo;impossible to build a cohesive society&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/global-development\/2015\/oct\/14\/refugee-rhetoric-echoes-1938-summit-before-holocaust-un-official-warns\">theguardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Beihilfe zur Steuerhinterziehung Commerzbank soll Millionen zahlen<\/strong><br>\nDie Commerzbank soll 17 Millionen Euro Bu&szlig;geld zahlen, weil sie Kunden offenbar dabei geholfen hat, Steuern zu hinterziehen. Im Gegenzug sollen die Ermittlungen eingestellt werden. Darauf einigte sich die Bank nach Informationen von NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; mit der Staatsanwaltschaft K&ouml;ln. Die wirft der Bank vor, &uuml;ber eine Tochtergesellschaft in Luxemburg Kunden dabei unterst&uuml;tzt zu haben, geheime Firmen in &Uuml;berseegebieten er&ouml;ffnet und so Verm&ouml;gen vor den deutschen Finanzbeh&ouml;rden versteckt zu haben. Der Bu&szlig;geldbescheid muss erst noch ausgefertigt und zugestellt werden. Im Februar dieses Jahres hatten Fahnder im Zuge der Ermittlungen die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main sowie Dutzende B&uuml;ros und Privath&auml;user durchsucht.<br>\nAuch andere Banken sind von den Ermittlungen betroffen: In den vergangenen Monaten hatten sich bereits die HSH Nordbank und die Hypovereinsbank in &auml;hnlich gelagerten F&auml;llen mit der Staatsanwaltschaft K&ouml;ln geeinigt. Die HSH stimmte einem Bu&szlig;geld in H&ouml;he von 22 Millionen Euro zu, die Hypovereinsbank muss weniger als 20 Millionen Euro zahlen. Mindestens zwei Landesbanken und eine Privatbank sollen dem Vernehmen nach in gleichen Verfahren noch belangt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/commerzbank-117.html\">Jan-Lukas Strozyk, NDR auf tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Den kleinen Dieb steckt man ins Gef&auml;ngnis, die organisierte Kriminalit&auml;t gegen die Allgemeinheit l&auml;sst man mit Bu&szlig;geldern davon kommen, die aus er Portokasse und letztlich vom Bankkunden bezahlt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fluchtweg verbaut<\/strong><br>\nZu den unr&uuml;hmlichsten Kapiteln in der Endlosgeschichte von Stuttgart 21 z&auml;hlt der Brandschutz. Zur Beschreibung der neuesten Entwicklung reicht aber kein Negativ-Superlativ mehr aus. Denn jene acht Treppenh&auml;user, die im Katastrophenfalle den Reisenden die Flucht erm&ouml;glichen sollten, sind aus den Planungen &ndash; an ihrer bisherigen Stelle jedenfalls &ndash; komplett verschwunden.<br>\nVon keinem der f&uuml;r Kommunikation zust&auml;ndigen Mitarbeiter des Bahnprojekts war am Dienstag Auskunft &uuml;ber den Stand der Planungen zu bekommen. Die &ldquo;Stuttgarter Nachrichten&rdquo; hatten berichtet, dass der Bau der dunklen, eckigen K&auml;sten, als die die Fluchtwege in vielen Planskizzen des Tiefbahnhofs aufgetaucht waren, alles andere als sicher sei. Damit st&uuml;nde das Konzept f&uuml;r die Rettung von den Bahnsteigen, beispielsweise im Brandfall, wieder komplett in den Sternen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/237\/fluchtweg-verbaut-3191.html\">Kontext:Wochenzeitung Johanna Henkel-Waidhofer<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Meinungsmache gegen Syriza:<\/strong> Giorgos Chondros, Umweltsprecher der griechischen Syriza, hat ein Buch geschrieben. Der Titel &ldquo;Die Wahrheit &uuml;ber Griechenland, die Eurokrise und die Zukunft Europas&rdquo; verspricht eine Menge. Und Chondros l&ouml;st dieses Versprechen ein, meint unser Autor.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Keine Revoluzzer:<\/strong> &ldquo;Keine Angst vor der Macht&rdquo; &ndash; das ist Rezzo Schlauch zu glauben. So hei&szlig;t das Buch, das er zusammen mit dem Historiker Reinhold Weber vorlegt. Thema ist die mehr als 35-j&auml;hrige Geschichte der Gr&uuml;nen. Kontext ver&ouml;ffentlicht daraus ein Interview mit Wolf-Dieter Hasenclever.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>IBM l&auml;sst Tochter sterben:<\/strong> Der Computerriese IBM beerdigt seine schw&auml;bische Tochter-Gesellschaft EAS. Die betroffenen Arbeitnehmer sind schockiert, ihr Betrieb wird ersatzlos eingedampft &ndash; in der Tradition des US-Unternehmens ein vollkommen normaler Vorgang.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Bescheidenes Schuldbekenntnis:<\/strong> Mit der Stuttgarter Schulderkl&auml;rung bekannten sich die Evangelischen Kirchen Deutschlands (EKD) zu ihrer Mitschuld am Nationalsozialismus. Die Relevanz des Dokuments, vor 70 Jahren in Stuttgart aus einer Rede Martin Niem&ouml;llers entstanden, ist bis heute umstritten.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die Kultur &ndash; ausgehungert:<\/strong> Der Haushaltsentwurf des Stuttgarter OB Fritz Kuhn sorgt f&uuml;r &Uuml;berraschung. Statt die strukturelle Unterfinanzierung der Kulturinstitutionen zu beseitigen, will er lieber punktuell eigene Akzente setzen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Addieren statt kritisieren:<\/strong> Peter Grohmann wettert sportlich &uuml;ber die Olympiabewerbung Hamburgs, das IOC und die R&uuml;ckstellungen der Atomindustrie, die man sich schnell schnappen sollte, bevor sie verschwunden sind. <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Drohnenpilot Bryant im Interview &ldquo;Deutsches Vertrauen ausgenutzt&rdquo; <\/strong><br>\nDie USA fliegen zahlreiche Drohnenattacken, auch von der Airbase Ramstein aus. Das sagt zumindest der Air-Force-Aussteiger Bryant im Interview. Morgen wird der ehemalige Drohnenpilot vor dem NSA-Untersuchungsausschuss aussagen.<br>\nBrendan Bryant : Ich bin 6000 Stunden lang Kampfdrohnen geflogen. Davon waren nur etwa 120 Stunden reine Kampfeins&auml;tze. Die restliche Zeit haben wir nur beobachtet. Manchmal lieferten wir auch Bilder von Hausdurchsuchungen des Milit&auml;rs oder anderen Drohnen, die Luftschl&auml;ge ver&uuml;bten.<br>\nWo haben Sie Ihre Eins&auml;tze geflogen?<br>\nBryant: Wir flogen im Irak, in Afghanistan, in Pakistan, in Somalia und im Jemen. Also auch in Gebieten, in denen wir offiziell gar nicht im Krieg waren.<br>\nDrohnencrews haftet das Stigma an, kaltbl&uuml;tig und bisweilen willk&uuml;rlich Menschen in weit entfernten Regionen der Welt per Knopfdruck umzubringen.<br>\nBryant: An Drohnenoperationen sind weit mehr Menschen beteiligt als viele denken. W&auml;hrend eines Drohnenangriffs schauen sich bis zu 100 Leute die Live-Videobilder an. Der Pilot der Drohne und der Sensor Operator sind nur die letzten Glieder in der Kette. Sie sind diejenigen die die Drohne fliegen und den Abzug ziehen. Die Entscheidungen treffen aber andere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/drohnenpilot-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schwere Vorw&uuml;rfe gegen Generalstaatsanwaltschaft im Fall Schottdorf<\/strong>\n<ul>\n<li>Der Pr&auml;sident des Landgerichts M&uuml;nchen II Schmidt-Sommerfeld best&auml;tigt im Untersuchungsausschuss Labor, dass die Generalstaatsanwaltschaft im Fall Schottdorf massiven Einfluss auf die Ermittlungen nahm.<\/li>\n<li>Mit seinen Angaben widerspricht Schmidt-Sommerfeld gr&uuml;ndlichst dem Justizministerium.<\/li>\n<li>Damit bringt er Ex-Justizministerin Merk weiter in Bedr&auml;ngnis.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Schmidt-Sommerfeld berichtete von mysteri&ouml;sen Vorg&auml;ngen in der bayerischen Justiz, die den Eindruck nahelegen, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein k&ouml;nnte. Er best&auml;tigte, dass die Generalstaatsanwaltschaft massiven Einfluss auf das Ermittlungsverfahren gegen Laborunternehmer und CSU-Mitglied Bernd Schottdorf genommen hat &ndash; und dies in sehr ungew&ouml;hnlichem&nbsp;Umfang.<br>\nSo habe der Generalstaatsanwalt dreimal konkret eingegriffen: Er unterband geplante Durchsuchungen, er untersagte verj&auml;hrungsunterbrechende Ma&szlig;nahmen und er gab den Verfahrenskomplex gegen den Willen der M&uuml;nchner Ermittler an die Staatsanwaltschaft Augsburg ab. Dort wurden die Verfahren gegen Tausende &Auml;rzte dann 2009 binnen weniger Wochen eingestellt. Und das, obwohl am Landgericht M&uuml;nchen noch ein Pilotverfahren anh&auml;ngig war, das die Rechtslage kl&auml;ren&nbsp;sollte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/einflussnahme-schwere-vorwuerfe-gegen-generalstaatsanwaltschaft-im-fall-schottdorf-1.2690099%20\">Stefan Mayr in der SZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kein Deal mit dem t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan<\/strong><br>\n&#8232;Der verheerende Selbstmordanschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara und die Reaktion der t&uuml;rkischen Regierung f&uuml;hrt erneut die drastische Aush&ouml;hlung demokratischer Strukturen durch Staatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan vor Augen. Nach Ansicht der &auml;rztlichen Friedensorganisaton IPPNW ist die T&uuml;rkei f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge kein sicheres Herkunftsland. Ein Deal mit Staatspr&auml;sident Erdogan schade der Demokratie und dem Frieden. Im Vorfeld der Wahlen hatte eine 15-k&ouml;pfige Delegation mit Politikern, JournalistInnen, &Auml;rztInnen, Menschenrechtlern und Gewerkschaftern aus Deutschland, &Ouml;sterreich und den Niederlanden vom 4.-7. Oktober 2015 die St&auml;dte Diyarbarkir, Cizre, Nusaybin, Silvan und Mardin in der T&uuml;rkei besucht. Sie waren der Einladung des Friedensblocks der T&uuml;rkei, einem B&uuml;ndnis aus zahlreichen Zivilorganisationen sowie bekannten Pers&ouml;nlichkeiten aus Kultur und Politik gefolgt.<br>\nDie t&uuml;rkische Regierung hat ganze St&auml;dte und Regionen im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei zu &bdquo;Sicherheitszonen&ldquo; erkl&auml;rt und wiederholt totale Ausgangssperren verh&auml;ngt, die wie in Cizre bis zu einer Woche andauern k&ouml;nnen. W&auml;hrend der jeweiligen Ausgangssperre fahren Panzer und gepanzerte Wagen mit sog. Spezialkr&auml;ften in die St&auml;dte, die auf alles schie&szlig;en, was sich auf den Stra&szlig;en bewegt. Das Ausma&szlig; der Zerst&ouml;rung ist verheerend. Die Zivilbev&ouml;lkerung&nbsp; kann sich nicht mit Nahrung versorgen, zentrale Wasserleitungen und Elektrizit&auml;tsleitungen werden bombardiert und zerst&ouml;rt, die Internetnetze gekappt. Die von den Blockaden betroffenen Gebiete betreffen haupts&auml;chlich von Kurden bewohnte Gebiete und St&auml;dte, in denen die prokurdische Oppositionspartei HDP die B&uuml;rgermeister stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Frieden\/stellungnahme_claussen_krankenhaueser.pdf\">IPPNW [PDF &ndash; 571 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wirtschaft im Unterricht: Eine Lobby bekommt ihr Schulfach<\/strong><br>\nDie Stiftung eines reichen Verlegers fordert Wirtschaft als Pflichtfach in der Schule. Jetzt setzt die Landesregierung in Baden-W&uuml;rttemberg den Wunsch um. Gewerkschafter sind alarmiert.<br>\nChiara wei&szlig;, was sie einmal werden will: F&uuml;hrungskraft. Auf die Business-Welt hat ihr Gymnasium in Marbach sie gut vorbereitet. Mit den Mitsch&uuml;lern hat sie eine Sch&uuml;lerfirma gegr&uuml;ndet und Aktien an Verwandte verkauft, um Startkapital zu sammeln. Die diversen Beschwernisse des Unternehmertums waren Unterrichtsgegenstand.<br>\n&ldquo;Ein Beispiel ist das Thema Mindestlohn&rdquo;, sagt die 17-J&auml;hrige in einer Brosch&uuml;re der Dieter-von-Holtzbrinck-Stiftung. &ldquo;Alle schreien danach, aber &uuml;ber die Nachteile spricht niemand. Dar&uuml;ber haben wir im Unterricht geredet.&rdquo;<br>\nWas am Marbacher Gymnasium bereits getestet wird, soll ab 2016 fl&auml;chendeckend im S&uuml;dwesten auf dem Stundenplan stehen. Erstmals in Deutschland f&uuml;hrt Baden-W&uuml;rttemberg ein eigenst&auml;ndiges Pflichtfach Wirtschaft ein. &ldquo;Das ganze Land r&auml;tselt, wie es zu diesem Fach gekommen ist&rdquo;, sagt Joachim Ruth, Bildungsexperte beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Baden-W&uuml;rttemberg. Er f&uuml;rchtet: Das Fach k&ouml;nnte am Ende nicht eines &uuml;ber Wirtschaft sein &ndash; sondern eines der Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/baden-wuerttemberg-fuehrt-wirtschaft-als-pflichtfach-ein-a-1049028.html\">Bernd Kramer im Schulspiegel<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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