{"id":27937,"date":"2015-10-15T14:17:51","date_gmt":"2015-10-15T12:17:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27937"},"modified":"2018-03-14T16:01:19","modified_gmt":"2018-03-14T15:01:19","slug":"ein-service-der-nachdenkseiten-interessante-dokumente-des-zeitgeschehens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27937","title":{"rendered":"Ein Service der NachDenkSeiten: Interessante Dokumente des Zeitgeschehens"},"content":{"rendered":"<p>Wir hoffen, dass die hier folgende Zusammenstellung Interessanter Dokumente unserer vielf&auml;ltigen Leserschaft als Argumentationshilfe und f&uuml;r viele andere Zwecke n&uuml;tzlich sein wird. Journalistinnen und Journalisten, Lehrerinnen und Lehrer und alle jene, die zum Gespr&auml;ch mit Freunden gut gewappnet sein wollen, oder gelegentlich eine Rede halten m&uuml;ssen, oder ein Papier zum politischen Geschehen schreiben und deshalb nach historischen und aktuellen Bez&uuml;gen suchen, sollen in dieser Dokumentation Unterst&uuml;tzung finden. Sie k&ouml;nnen die Dokumentation &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27937&amp;output=pdf\">als PDF<\/a> &ndash; selbstverst&auml;ndlich auch weitergeben und damit auf die NachDenkSeiten aufmerksam machen. <strong><strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWir haben &uuml;berlegt, ob wir die Dokumentation nach Fachbereichen ordnen sollten. Das ist aber ungemein schwierig, weil in vielen Dokumenten sehr verschiedene Fachbereiche angesprochen werden. Deshalb haben wir uns zun&auml;chst mit einer chronologischen Zusammenstellung begn&uuml;gt. Vielleicht gibt es von Seiten der NDS-Leserinnen und -Leser gute Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine andere Ordnung.<\/p><p>Die Dokumentation hat L&uuml;cken. Wir mussten konzentrieren, damit die &Uuml;bersichtlichkeit und damit die Brauchbarkeit erhalten bleiben. Aber wenn aus Ihrer Sicht wichtige Dokumente fehlen, dann machen Sie uns bitte darauf aufmerksam. Es w&auml;re dann hilfreich, die Erg&auml;nzung so anzulegen wie in der hier vorliegenden Dokumentation &ndash; also: &Uuml;berschrift, &Uuml;bersicht &uuml;ber den Inhalt von 8-12 Zeilen und dann der Link auf die Quelle. Wichtiges Auswahlkriterium: N&uuml;tzlichkeit f&uuml;r die Leserinnen und Leser. Damit unsere Redaktions- und Hinweismailadresse nicht &uuml;berlastet wird, schicken Sie bitte Ihre Erg&auml;nzungen f&uuml;r die Dokumentation an folgende E-Mail-Adresse: <a href=\"mailto:service@NachDenkSeiten.de\">service@NachDenkSeiten.de<\/a> Und werden Sie bitte nicht ungeduldig, wenn die gelegentlich f&auml;llige Fortsetzung der Dokumentation einige Zeit in Anspruch nimmt.<br>\nAn der Zusammenstellung hat Christian Reimann wesentlich mitgewirkt. Danke vielmals.<\/p><p><strong>Ein Service der NachDenkSeiten:<\/strong><br>\n<strong>Interessante Dokumente des Zeitgeschehens<\/strong><\/p><p>Stand: 14.03.2018 (CR\/CW\/AM)<\/p><p><strong>SPD: Das Heidelberger Programm von 1925<\/strong><br>\nDieses Grundsatzprogramm enth&auml;lt u.a. folgende bedeutende Forderungen:<br>\nf&uuml;r Trennung von Staat und Kirche, es sollten keine &ouml;ffentlichen Mitteln f&uuml;r kirchliche und religi&ouml;se Zwecke aufgewendet werden; die friedliche L&ouml;sung internationaler Konflikte und ihre Austragung vor obligatorischen Schiedsgerichten; f&uuml;r das Selbstbestimmungsrecht der V&ouml;lker und f&uuml;r das Recht der Minderheiten auf demokratische und nationale Selbstverwaltung; internationale Abr&uuml;stung; die Bildung der Vereinigten Staaten von Europa.<br>\nDieses progressive Programm spiegelt jedoch nicht das pragmatische Vorgehen der SPD-Spitze wider. Es ist nicht das einzige Mal, dass zwischen Programmatik und Regierungsentscheidungen der SPD eine Differenz feststellbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marxists.org\/deutsch\/geschichte\/deutsch\/spd\/1925\/heidelberg.htm\">Marxists&rsquo; Internet Archive<\/a><\/p><p><strong>Ahlener Programm der CDU der britischen Zone vom 3. Februar 1947<\/strong><br>\nDas Programm wurzelt in der katholischen Soziallehre und der evangelischen Sozialethik des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts (christliche Soziallehre). Von seinen Verfechtern wurde es als christlichen Sozialismus bezeichnet. Der Begriff taucht im Programm selbst jedoch nicht auf. Es beginnt mit den Worten:<br>\n&bdquo;Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen.<br>\nInhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der W&uuml;rde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und &auml;u&szlig;eren Frieden sichert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kas.de\/wf\/de\/33.813\/\">Konrad Adenauer Stiftung<\/a><\/p><p><strong>Dwight D. Eisenhower: Abschiedsrede an die Nation vom 17. Januar 1961<\/strong><br>\n&bdquo;Abr&uuml;stung in gegenseitigem Respekt und Vertrauen ist ein immer noch g&uuml;ltiges Gebot. Zusammen m&uuml;ssen wir lernen, wie wir Meinungsverschiedenheiten beilegen, nicht mit Waffen, sondern mit Verstand und in ehrlicher Absicht. Denn diese Notwendigkeit ist so hervorstechend und offensichtlich.&ldquo;<br>\n&bdquo;Wir in den Institutionen der Regierung m&uuml;ssen uns vor unbefugtem Einfluss &ndash; beabsichtigt oder unbeabsichtigt &ndash; durch den milit&auml;risch-industriellen Komplex sch&uuml;tzen. Das Potenzial f&uuml;r die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kr&auml;fte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir d&uuml;rfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gef&auml;hrdet. Wir sollten nichts als gegeben hinnehmen. Nur wachsame und informierte B&uuml;rger k&ouml;nnen das angemessene Vernetzen der gigantischen industriellen und milit&auml;rischen Verteidigungsmaschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen erzwingen, so dass Sicherheit und Freiheit zusammen wachsen und gedeihen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle 1 (englisch): <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OyBNmecVtdU\">YouTube<\/a><br>\nQuelle 2 (englisch): <a href=\"https:\/\/en.wikisource.org\/wiki\/Eisenhower%27s_farewell_address\">Wikisource<\/a><\/p><p><strong>Willy Brandt: Rede in der Bonner Beethovenhalle vom 28. April 1961<\/strong><br>\nIn dieser Rede auf dem SPD-Wahlkongress erhob Brandt den &ldquo;Blauen Himmel &uuml;ber dem Ruhrrevier&rdquo; zu einem Punkt des Regierungsprogramms, das er nach einem etwaigen Sieg verwirklichen wollte. Pr&auml;gende S&auml;tze dieser Brandt-Rede waren:<br>\n&ldquo;Erschreckende Untersuchungsergebnisse zeigen, dass im Zusammenhang mit der Verschmutzung von Luft und Wasser eine Zunahme von Leuk&auml;mie, Krebs, Rachitis und Blutbildver&auml;nderungen sogar schon bei Kindern festzustellen ist. Es ist best&uuml;rzend, dass diese Gemeinschaftsaufgabe, bei der es um die Gesundheit von Millionen Menschen geht, bisher fast v&ouml;llig vernachl&auml;ssigt wurde. Der Himmel &uuml;ber dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden!&rdquo;<br>\nVon Ludwig Erhard wurde u.a. diese umweltpolitische Forderung der SPD als &ldquo;Hustenbonbons&rdquo; abqualifiziert.<br>\nDiese Rede belegt auch, dass Fragen zum Umwelt- und Naturschutz nicht erst durch die sp&auml;ter gegr&uuml;ndeten Gr&uuml;nen erhoben wurden.<br>\nHier auch eine sp&auml;tere Doku von Phoenix zur Lage im Ruhrgebiet<br>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AW5jHpAtgiE\">Wie der Himmel &uuml;ber der Ruhr wieder blau wurde (Doku)<\/a><br>\nUnd ein PDF der Rede (Vorw&auml;rts Nr. 18 (3. Mai 1961), S. 20) (fehlt noch)<br>\nSekund&auml;r-Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-43365482.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><p><strong>Die Tutzinger Rede von Egon Bahr vom 15. Juli 1963<\/strong><br>\nWichtigste Botschaft war das Konzept der neuen Ostpolitik: Wandel durch Ann&auml;herung, so bereits der Titel der Rede. Der Inhalt war 1963 noch vision&auml;r &ndash; der Fall der Mauer gilt als Kr&ouml;nung des langen, damit verbundenen Prozesses.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/tutzinger_rede.pdf\">Friedrich Ebert Stiftung<\/a><\/p><p><strong>Willy Brandt: Regierungserkl&auml;rung vom 28. Oktober 1969<\/strong><br>\nBundeskanzler Willy Brandt steckte eine Woche nach seiner Wahl zum Bundeskanzler den Kurs der Regierung ab, die erstmals von SPD und FDP gebildet wurde. Seine Rede im Deutschen Bundestag war ein Signal des Aufbruchs. Er k&uuml;ndigte Reformen im Innern und eine neue Ost- und Deutschlandpolitik an. Die Kernbotschaften der sozial-liberalen Koalition an die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger lauteten: &bdquo;Wir wollen mehr Demokratie wagen&ldquo; und &bdquo;Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein und werden &ndash; im Inneren und nach au&szlig;en.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/Regierungserklaerung_Willy_Brandt_1969.pdf\">Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung [PDF &ndash; 178 KB]<\/a><\/p><p><strong>Freiburger Thesen der FDP vom 27. Oktober 1971<\/strong><br>\nDie Freiburger Thesen orientierten die Partei in Richtung eines reformorientierten &bdquo;Sozialen Liberalismus&ldquo;. Sie standen im Kontext der Gr&uuml;ndung der ersten sozialliberalen Koalition 1969 auf Bundesebene. Liberalismus sollte nicht mehr nur politisch orientiert sein, sondern auch soziales Engagement erm&ouml;glichen. Die F&auml;higkeiten des Menschen zu selbstst&auml;ndigen Entscheidungen sollten nicht im Widerspruch zu Gemeinschaft, Mitmenschlichkeit und demokratischer Partizipation stehen, sondern gerade erst in ihnen aufgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/1971_Freiburger_Thesen.pdf\">FDP<\/a><\/p><p><strong>Willy Brandt: Friedensnobelpreis-Rede vom 10. Dezember 1971<\/strong><br>\nAls Bundeskanzler wurde Willy Brandt am 10. Dezember 1971 der Friedensnobelpreis f&uuml;r das Jahr 1971 verliehen. In der Begr&uuml;ndung des Nobel-Komitees ist u.a. zu lesen: &bdquo;Bundeskanzler Willy Brandt hat als Chef der westdeutschen Regierung und im Namen des deutschen Volkes die Hand zu einer Vers&ouml;hnungspolitik zwischen alten Feindl&auml;ndern ausgestreckt. Er hat im Geiste des guten Willens einen hervorragenden Einsatz geleistet, um Voraussetzungen f&uuml;r den Frieden in Europa zu schaffen.&ldquo; Am Tag nach der Preisverleihung h&auml;lt Brandt an der Osloer Universit&auml;t einen vielbeachteten Vortrag zum Thema &bdquo;Friedenspolitik in unserer Zeit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/Rede_Willy_Brandt_Nobelpreis_1971.pdf\">Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung [PDF &ndash; 106 KB]<\/a><\/p><p><strong>Walter Scheel, Bundestagsrede zum konstruktiven Misstrauensvotum der CDU\/CSU-Fraktion am 27. April 1972<\/strong><br>\nIn seiner Rede hob Scheel den schmalen Grad zwischen Legitimit&auml;t und Demokratie hervor. Alle Abgeordneten h&auml;tten ein freies Gewissen und das Recht zum Misstrauensvotum. Es d&uuml;rfe jedoch nicht zur Regel werden, dass Parlamentsmehrheiten durch Parteienwechsel und eben nicht durch W&auml;hlervotum gebildet werden. Andernfalls w&auml;re die Glaubw&uuml;rdigkeit der parlamentarischen Demokratie in Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/W-Scheel_270401972.pdf\">Politik f&uuml;r die Freiheit [PDF &ndash; 60,3 KB]<\/a><\/p><p><strong>KSZE-Schlu&szlig;akte von Helsinki vom 1. August 1975<\/strong><br>\nDie Schlussakte von Helsinki ist kein v&ouml;lkerrechtlicher Vertrag, sondern eine selbstverpflichtende Absichtserkl&auml;rung der Staaten. In ihr verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten zur Unverletzlichkeit der Grenzen, zur friedlichen Regelung von Streitf&auml;llen, zur Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten sowie zur Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten. Au&szlig;erdem wurden Vereinbarungen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt sowie zu Fragen der Zusammenarbeit in humanit&auml;ren Angelegenheiten vereinbart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.osce.org\/node\/39503\">OSCE<\/a><\/p><p><strong>Helmut Schmidt, Speech at the International Institute for Strategic Studies (IISS) vom 28. Oktober 1977<\/strong><br>\nDiese Rede ist sp&auml;ter als die eigentliche Geburtsstunde des sogenannten Doppelbeschlusses bezeichnet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.box.net\/shared\/266gfclxsf\">The Nuclear Crisis<\/a><\/p><p><strong>Lambsdorff-Papier vom 9. September 1982<\/strong><br>\nAm 9. September 1982 hatte der damalige Bundeswirtschaftsminister Graf Lambsdorff sein &bdquo;Konzept f&uuml;r eine Politik zur &Uuml;berwindung der Wachstumsschw&auml;che und zur Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit&ldquo; &ndash; den &bdquo;Scheidebrief&ldquo; f&uuml;r die damalige sozialliberale Koalition &ndash; ver&ouml;ffentlicht. Seit dieser Zeit wird Politik &ndash; manchmal mehr, manchmal weniger &ndash; nach dieser Rezeptur gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/lambsdorff_papier_1982.pdf\">NachDenkSeiten [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a><\/p><p><strong>Willy Brandt: Die Abschiedsrede vom 14. Juni 1987<\/strong><br>\nWilly Brandt k&uuml;ndigte am 23. M&auml;rz 1987 seinen R&uuml;cktritt vom Amt des SPD-Vorsitzenden an, das er 23 Jahre lang innehatte. Anlass war der Protest vieler Sozialdemokraten gegen seinen Vorschlag, die parteilose Margarita Mathiopoulos zur neuen Vorstandssprecherin zu machen. Mit einer eindrucksvollen Rede verabschiedete Brandt sich bei einem au&szlig;erordentlichen Parteitag in der Bonner Beethovenhalle am 14. Juni 1987. Darin zog er eine Bilanz seines politischen Wirkens und betonte, wie viel ihm der Grundwert der Freiheit bedeutet hat. Zugleich mahnte Brandt die SPD, f&uuml;r gesellschaftliche Ver&auml;nderungen offen zu sein und sich st&auml;ndig zu erneuern. Die Delegierten ernannten ihn zum Ehrenvorsitzenden der Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/Abschiedsrede_Willy_Brandt_Parteitag_1987.pdf\">Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung [PDF &ndash; 174 KB]<\/a><\/p><p><strong>Grundsatzprogramm der SPD vom 20. Dezember 1989 in Berlin<\/strong><br>\nDas Berliner Grundsatzprogramm wurde zweieinhalb Monate nach dem Fall der Mauer in Berlin verabschiedet. Da hei&szlig;t es zum Beispiel:<br>\n&bdquo;Unser Ziel ist es, die Milit&auml;rb&uuml;ndnisse durch eine europ&auml;ische Friedensordnung abzul&ouml;sen. (&hellip;) Friedenspolitik muss die Vorherrschaft milit&auml;rischer, b&uuml;rokratischer und r&uuml;stungswirtschaftlicher Interessen brechen und R&uuml;stungsproduktion in die Produktion ziviler G&uuml;ter &uuml;berf&uuml;hren.&ldquo;<br>\nEine andere Forderung war das Verbot von Leiharbeit.<br>\nEin weiteres Mal ist eine Differenz zwischen sozialdemokratischer Programmatik und Regierungsentscheidungen feststellbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/berliner_programm.pdf\">SPD [PDF &ndash; 2.3 MB]<\/a><\/p><p><strong>Zwei-plus-Vier-Vertrag vom 15. M&auml;rz 1991<\/strong><br>\nDer vollst&auml;ndige Titel des Vertrages lautet: Vertrag &uuml;ber die abschlie&szlig;ende Regelung in bezug auf Deutschland und ist ein Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik sowie Frankreich, der Sowjetunion, Gro&szlig;britannien und den Vereinigten Staaten. Dieser Vertrag wurde am 12. September 1990 in Moskau unterzeichnet und trat mit Ratifizierung durch die Sowjetunion am 15. M&auml;rz 1991 in Kraft.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/cae\/servlet\/contentblob\/577714\/publicationFile\/153338\/VertragstextOriginal.pdf\">Vertragstext (Original)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/cae\/servlet\/contentblob\/575176\/publicationFile\/158793\/VertragstextBGBl.pdf\">Vertragstext (Bundesgesetzblatt)<\/a><\/p><p><strong>Das Stationierungsrecht nach der deutschen Einheit von 1991<\/strong><br>\nEs geht dabei um das Stationierungsrecht und um den weiteren Umgang zwischen West und Ost und insbesondere mit den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, vor allem Russland. Damals hatten die Regierung Kohl wie auch die wichtigen Vertreter der SPD (Willy Brandt und Helmut Schmidt) und der FDP (Hans-Dietrich Genscher) die Vorstellung von einer West und Ost und insgesamt Eurasien umfassenden Zusammenarbeit. Das Papier kursierte 1991 im Bundesverteidigungsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150921-strategiepapier-bmvg0001.pdf\">BMVg [PDF &ndash; 5.1 MB]<\/a><\/p><p><strong>Hans Tietmeyer, Weltwirtschaftsforum in Davos vom 03. Februar 1996<\/strong><br>\n&bdquo;Ich habe bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht dar&uuml;ber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzm&auml;rkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.&rdquo;<br>\nDer damalige Pr&auml;sident der Bundesbank und sp&auml;tere Botschafter der neoliberalen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft stellt damit nicht lediglich den Primat der Politik vor den Finanzm&auml;rkten infrage, sondern stellt ganz offen die Kontrolle der Politik durch die Finanzm&auml;rkte fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11578\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Helmut Schmidt, Offener Brief an Bundesbankpr&auml;sident Hans Tietmeyer, in &bdquo;Die Zeit&ldquo; vom 8. November 1996<\/strong><br>\nHelmut Schmidt hatte einen erstaunlichen Brief an den damaligen Bundesbankpr&auml;sidenten in der Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Dieser enth&auml;lt viele brauchbare Zitate.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11578\">Uni Konstanz<\/a><\/p><p><strong>B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsf&auml;higkeit vom 7. Dezember 1998<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsf&auml;higkeit traf sich neun Mal zu Gespr&auml;chen im Zeitraum vom 7. Dezember 1998 bis zum 3. M&auml;rz 2003. In gemeinsamen Erkl&auml;rungen wurden Ergebnisse des B&uuml;ndnisses festgehalten. Au&szlig;erdem gab es gemeinsame Erkl&auml;rungen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).<br>\nDas B&uuml;ndnis strukturierte sich in Spitzengespr&auml;che, eine Steuerungsgruppe, eine Benchmarking-Gruppe und Arbeitsgruppen f&uuml;r verschiedene Themenbereiche. An den Spitzengespr&auml;chen nahmen der Bundeskanzler, der Kanzleramtsminister, die zust&auml;ndigen Fachminister und vier Vorsitzende der Wirtschafts- und Arbeitgeberverb&auml;nde sowie f&uuml;nf Gewerkschaftsvorsitzende teil. Der Leiter des Bundeskanzleramtes koordinierte das B&uuml;ndnis &ndash; zun&auml;chst Bodo Hombach und nach dessen R&uuml;cktritt Frank-Walter Steinmeier.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/151015-broschuere-buendnis-fuer-arbeit-deckblatt.pdf\">Deckblatt [PDF &ndash; 119 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/151015-broschuere-buendnis-fuer-arbeit-text-1.pdf\">Text 1 [PDF &ndash; 2 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/151015-broschuere-buendnis-fuer-arbeit-text-2.pdf\">Text 2 [PDF &ndash; 5.4 MB]<\/a><\/p><p><strong>Schr&ouml;der-Blair-Papier vom 8. Juni 1999<\/strong><br>\nDieses am 8. Juni 1999 vorgelegte Papier wirkt sich bis heute insbesondere auf die deutsche Sozialdemokratie aus:<\/p><ol class=\"abc\">\n<li>inhaltlich und sprachlich bedient es Vorurteile der Neoliberalen;<\/li>\n<li>es zeigt Wirkungen auf Ausrichtung und Strategie der Sozialdemokratie in ganz Europa;<\/li>\n<li>bei der deutschen Sozialdemokratie hatte kein Parteigremium &uuml;ber den Kurswechsel entschieden, auf europ&auml;ischer Ebene hatte es keinen Dialog und kaum eine Debatte zum Parteikurs gegeben.<\/li>\n<\/ol><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.glasnost.de\/pol\/schroederblair.html\">Glasnost<\/a><\/p><p><strong>Wladimir Putin: Rede vor dem Deutschen Bundestag am 25. September 2001<\/strong><br>\nIn seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag erkl&auml;rt Putin, dass Russland die Prozesse der Integration Europas mit Hoffnung sieht, gerade vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Kalten Kriegs. Er bietet verst&auml;rkten Dialog und Zusammenarbeit an, um die gemeinsamen Potentiale besser aussch&ouml;pfen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9jyLQmyg9hs\">YouTube<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31326\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Gerhard Schr&ouml;der: Regierungserkl&auml;rung vom 29. Oktober 2002<\/strong><br>\nIn dieser Rede pl&auml;dierte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der direkt f&uuml;r K&uuml;rzungen von sozialen Leistungen: &bdquo;Zu Reform und Erneuerung geh&ouml;rt auch, manche Anspr&uuml;che, Regelungen und Zuwendungen des deutschen Wohlfahrtsstaates zur Disposition zu stellen. Manches, was auf die Anf&auml;nge des Sozialstaates in der Bismarck-Zeit zur&uuml;ckgeht und noch vor 30, 40 oder 50 Jahren berechtigt gewesen sein mag, hat heute seine Dringlichkeit und damit auch seine Begr&uuml;ndung verloren.&ldquo; Es kann als Vorbereitung f&uuml;r die Agenda 2010 gewertet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/themen\/Aussenpolitik\/regierungserklaerung02.html\">AG Friedensforschung<\/a><\/p><p><strong>Kanzleramtspapier vom Dezember 2002<\/strong><br>\n&bdquo;Auf dem Weg zu mehr Wachstum, Besch&auml;ftigung und Gerechtigkeit&ldquo;. &Ouml;ffentlichkeitswirksam in den Medien tauchte es erstmals am 20.12.2002 auf &ndash; das Strategiepapier des damaligen Kanzleramtsminister Frank Walter Steinmeier leitete die Kehrtwende in der Sozialpolitik ein und war ein Vorl&auml;ufer-Konzept f&uuml;r die &bdquo;Agenda 2010&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/2002-12-20-Agenda-2010-Kanzleramtspapier.pdf\">Portal Sozialpolitik [PDF &ndash; 85 KB]<\/a><\/p><p><strong>Gerhard Schr&ouml;der: Regierungserkl&auml;rung vom 14. M&auml;rz 2003<\/strong><br>\nIn dieser Rede k&uuml;ndigte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der &bdquo;Reformen&ldquo; an, die unter Begriff &bdquo;Agenda 2010&ldquo; bekannt geworden sind. Pr&auml;gende S&auml;tze dieser Rede lauten:<br>\n&bdquo;&bdquo;Wir werden Leistungen des Staates k&uuml;rzen, Eigenverantwortung f&ouml;rdern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern m&uuml;ssen. Alle Kr&auml;fte der Gesellschaft werden ihren Beitrag leisten m&uuml;ssen: Unternehmer und Arbeitnehmer, freiberuflich T&auml;tige und auch Rentner. (&hellip;)<br>\nEntweder wir modernisieren, und zwar als soziale Marktwirtschaft, oder wir werden modernisiert, und zwar von den ungebremsten Kr&auml;ften des Marktes, die das Soziale beiseite dr&auml;ngen w&uuml;rden. (&hellip;)<br>\nDas ist der Grund, warum wir die Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammenlegen werden, und zwar einheitlich auf einer H&ouml;he &ndash; auch das gilt es auszusprechen &ndash;, die in der Regel dem Niveau der Sozialhilfe entsprechen wird. (&hellip;)<br>\nDer Umbau des Sozialstaates und seine Erneuerung sind unabweisbar geworden. Dabei geht es nicht darum, ihm den Todessto&szlig; zu geben, sondern ausschlie&szlig;lich darum, die Substanz des Sozialstaates zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/15032.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 648 KB]<\/a><\/p><p><strong>17. Parteitag der CDU in Leipzig vom 1.\/2. Dezember 2003<\/strong><br>\nBeschlossen wurde u.a. noch mehr Deregulierung (auch der Finanzm&auml;rkte); noch mehr Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme, z.B. der Einstieg in ein Gesundheits-Pr&auml;mienmodell (Stichwort Kopfpauschale); die &bdquo;Soziale Marktwirtschaft&ldquo; sollte durch eine &bdquo;Neuen Soziale Marktwirtschaft&ldquo; abgel&ouml;st werden, die dem &bdquo;Markt mehr Freiheit&ldquo; gebe; mehr Unternehmenssteuersenkungen und Senkung der &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cdu.de\/artikel\/17-parteitag-leipzig-2003\">CDU<\/a><\/p><p><strong>Rede von Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der vor dem World Economic Forum in<\/strong><br>\nDavos vom 28. Januar 2005<br>\nIn dieser Rede erkl&auml;rte Schr&ouml;der mit der Einf&uuml;hrung von Hartz I-IV und der gelockerten Rahmenbedingungen f&uuml;r Leiharbeit ist den Aufbau des gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektors in der EU als Ziel. Pr&auml;gende S&auml;tze sind:<br>\n&bdquo;Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. (&hellip;) Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der<br>\nUnterst&uuml;tzungszahlung Anreize daf&uuml;r, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vordergrund gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/Rede_Davos.pdf\">gewerkschaft von unten [PDF &ndash; 23,1 KB]<\/a><\/p><p><strong>Gemeinsam f&uuml;r Deutschland &ndash; mit Mut und Menschlichkeit. Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD der 16. Wahlperiode 2005-2009 vom 11. November 2005<\/strong><br>\nDas Papier liefert insbesondere auf Seite 73f. zahlreiche Hinweise zu den Stichworten: Ausbau des Finanzplatz Deutschland und des Verbriefungsmarktes, Deregulierung, PPP, Finanzmarktaufsicht mit Augenma&szlig; und kann in der Auseinandersetzung mit der Behauptung, die deutsche Seite sei nicht verantwortlich f&uuml;r den Ausbau des Finanzcasinos Verwendung finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/Koalitionsvertrag2005.pdf\">Konrad Adenauer Stiftung [PDF &ndash; 621 KB]<\/a><\/p><p><strong>J&ouml;rg Asmussen, Verbriefungen aus Sicht des Bundesfinanzministeriums, in &bdquo;Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Kreditwesen&ldquo; 19\/2006<\/strong><br>\nDas Bundesfinanzministerium hat unter der F&uuml;hrung Steinbr&uuml;cks das Verbriefungsgesch&auml;ft erleichtern wollen und erleichtert. Dieser Beitrag des damaligen Abteilungsleiters und sp&auml;teren Staatssekret&auml;rs (zun&auml;chst im Bundesfinanz-, derzeit im Bundesarbeitsministerium) Asmussen zeigt die eigentliche Einstellung der f&uuml;hrenden Sozialdemokraten: Sie waren zur Deregulierung der Finanzm&auml;rkte bereit und haben so die noch heute andauernde Finanzkrise wenn nicht erst erm&ouml;glicht, so doch beschleunigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/081010_Asmussen.pdf\">NachDenkSeiten [PDF &ndash; 226 KB]<\/a><\/p><p><strong>Die Rede Wladimir Putins bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz zu Fragen der Sicherheitspolitik am 10. Februar 2007<\/strong><\/p><p>Das war eine interessante und wichtige Rede. Sie wird von Politikern und in unseren Medien oft, aus meiner Sicht willentlich, falsch interpretiert. Typisch f&uuml;r diese Fehlinterpretation ist eine &Auml;u&szlig;erung der als Fachfrau f&uuml;r Russland und die Ukraine herumgereichten Sabine Adler im <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundestagswahl-2017-angst-vor-fake-news-luegen-und.724.de.html?dram:article_id=380314\">&bdquo;Hintergrund&ldquo; des Deutschlandfunks vom 2.3.2017<\/a>. Ich zitiere:<\/p><blockquote><p>\nPutins Rede auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2007, vor genau zehn Jahren, gilt als Beginn der Kehrtwende des russischen Pr&auml;sidenten. Hatte seit dem Zerfall der Sowjetunion mancher sogar schon von einer NATO-Mitgliedschaft Russlands getr&auml;umt, gab es nun ein schrilles Erwachen. Die T&ouml;ne gegen die westliche Demokratie wurden stetig sch&auml;rfer.\n<\/p><\/blockquote><p>Der russische Pr&auml;sident hat 2007 in M&uuml;nchen eine bemerkenswerte Rede gehalten. Man k&ouml;nnte in gewisser Weise auch von historisch sprechen. Er hat in dieser Rede dem Westen den Spiegel vorgehalten, er hat beschrieben, was die Kriege des Westens in der Welt anrichten. Und es ist Entt&auml;uschung dar&uuml;ber zu sp&uuml;ren, dass es in Europa nicht zu der verabredeten Zusammenarbeit, sondern zu einer neuen Konfrontation gekommen ist. <\/p><p>Die Rede ist nicht der Beleg eines &bdquo;schrillen Erwachens&ldquo;, wie Frau Adler meint. Und es sind auch keine scharfen T&ouml;ne gegen die &bdquo;westliche Demokratie&ldquo; zu h&ouml;ren. Die Rede ist eher von einem tiefen Bedauern gekennzeichnet, allerdings auch von einer offenen Sprache &uuml;ber die Scheinheiligkeit des Westens. Albrecht M&uuml;ller.<\/p><p><strong>Die Rede beginnt so:<\/strong><\/p><blockquote><p>\nVielen Dank, verehrte Frau Kanzlerin, f&uuml;r die Einladung, an den Tisch der Konferenz, die Politiker, Milit&auml;rs, Unternehmer und Experten aus mehr als 40 L&auml;ndern der Welt zusammengef&uuml;hrt hat.<\/p>\n<p>Das Format der Konferenz gibt mir die M&ouml;glichkeit, der &bdquo;&uuml;bertriebenen H&ouml;flichkeit&ldquo; zu entgehen, mit geschliffenen, angenehmen, aber leeren diplomatischen Worth&uuml;lsen sprechen zu m&uuml;ssen. Das Format der Konferenz erlaubt, das zu sagen, was ich wirklich &uuml;ber die Probleme der internationalen Sicherheit denke. Und wenn meine &Uuml;berlegungen meinen Kollegen allzu polemisch oder ungenau erscheinen, &auml;rgern Sie sich bitte nicht &uuml;ber mich &ndash; es ist doch nur eine Konferenz. Und ich hoffe, dass nicht schon nach zwei, drei Minuten meines Auftrittes Herr Teltschik das &bdquo;Rotlicht&ldquo; aufleuchten l&auml;sst.  &hellip;\n<\/p><\/blockquote><p>Und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170307-Die-Rede-Wladimir-Putins-bei-der-Muenchner-Sicherheitskonferenz-2007.pdf\">hier der vollst&auml;ndige Text als PDF<\/a>.<\/p><p><strong>Interview der ARD mit dem russischen Ministerpr&auml;sidenten Wladimir Putin vom 29. August 2008<\/strong><br>\nARD-Korrespondent Thomas Roth f&uuml;hrte das Interview &uuml;ber die Eskalation im Kaukasus-Konflikt. Das Gespr&auml;ch wurde am gleichen Abend in einer circa zehnmin&uuml;tigen Fassung als ARD-Sondersendung im Ersten ausgestrahlt. Wie von vielen Zuschauern gew&uuml;nscht, dokumentiert tagesschau.de an dieser Stelle das komplette Interview.<br>\nEin Beispiel von Meinungsmache der deutschen, &ouml;ffentlich-rechtlichen ARD.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/putininterview100~_origin-31e567e8-f097-4b6b-8376-a5006ca5ed8b.html\">tagesschau.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/russlandonline.ru\/rumed0010\/morenews.php?iditem=1018\">russland.RU<\/a><\/p><p><strong>Film: Rentenangst. Der Kampf um die Altersversorgung von 2008<\/strong><br>\nIm Film &bdquo;Rentenangst&ldquo; wird belegt, dass insbesondere Prof. Raffelh&uuml;schen wesentlich daran mitgewirkt hat, die Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente so zu verringern, dass sich Produkte der privaten Vorsorge leichter verkaufen lassen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/080309_ARD_Rentenangst.pdf\">NachDenkSeiten [PDF &ndash; 139 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PL7B051CEEC4D8C33E\">YouTube<\/a><\/p><p><strong>Harald Schumann, Die Geretteten vom 13. September 2009<\/strong><br>\n&bdquo;F&uuml;r die Sanierung der Pleitebank HRE flie&szlig;en zweistellige Milliardensummen aus Steuergeldern. Aber die Regierung h&auml;lt die Namen der Kreditgeber geheim, die auf Staatskosten freigekauft wurden. Die B&uuml;rger m&uuml;ssen zahlen, aber f&uuml;r wen, das sollen sie nicht wissen. Wir dokumentieren die Liste der Geretteten &ndash; die bisher keinen Cent zur Rettung beitragen m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/finanz\/hypo-real-estate-die-geretteten\/1598962.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p><p><strong>Friedensnobelpreis 2009 geht an Barack Obama &ndash; Die Begr&uuml;ndung des Komitees im Wortlaut (englisch, deutsch) vom 09. Oktober 2009<\/strong><br>\n&bdquo;Das norwegische Nobelkomitee hat entschieden, dass der Friedensnobelpreis f&uuml;r 2009 an Pr&auml;sident Barack Obama vergeben wird f&uuml;r dessen au&szlig;ergew&ouml;hnliche Bem&uuml;hungen zur St&auml;rkung der internationalen Diplomatie und um Zusammenarbeit zwischen den V&ouml;lkern. (&hellip;) Obama hat als Pr&auml;sident ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen. Multilaterale Diplomatie mit einer Betonung auf der Rolle, die die Vereinten Nationen und andere internationale Institutionen spielen k&ouml;nnen, hat wieder eine zentrale Rolle bekommen. Dialog und Verhandlungen sind die bevorzugten Mittel zur L&ouml;sung selbst der schwierigsten internationalen Konflikte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/themen\/Friedenspreise\/nobel2009.html#5\">AG Friedensforschung<\/a><\/p><p><strong>Bundestagsrede Gregor Gysi vom 21. Mai 2010<\/strong><br>\nFinanzm&auml;rkte ziehen Kanzlerin am Nasenring durch die Manege<br>\nGregor Gysi in der Debatte &uuml;ber den von CDU\/CSU und FDP eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur &Uuml;bernahme von Gew&auml;hrleistungen im Rahmen eines europ&auml;ischen Stabilisierungsmechanismus<br>\nIn seiner Rede forderte er, die Herrschaft des Politischen &uuml;ber die Finanzwelt endlich wieder herzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5820\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Sahra Wagenknecht, Freiheit statt Kapitalismus, 2011<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht hat in ihrem neuen Buch &bdquo;Freiheit statt Kapitalismus&ldquo; kompakt und faktenreich dokumentiert, wie Steinbr&uuml;ck und Eichel, Merkel und Schr&ouml;der den &bdquo;Finanzplatz Deutschland&ldquo; den Spekulanten ge&ouml;ffnet und uns Milliarden-Lasten aufgeb&uuml;rdet haben. Im Buch befinden sich diese Vorg&auml;nge auf den Seiten 47-55.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/110517_zu_steinbrueck_seiten_47_55_aus_wagenknecht_freiheit.pdf\">NachDenkSeiten [PDF &ndash; 162 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9475\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Ministerpr&auml;sidenten der Republik Portugal, Pedro Passos Coelho vom 01. September 2011<\/strong><br>\n&bdquo;Frage: Frau Bundeskanzlerin, f&uuml;rchten sie um die Schlagkraft des EFSF, wenn der Bundestag und alle anderen nationalen Parlamente in Europa demn&auml;chst bei allen wichtigen Entscheidungen vorab mitbestimmen wollen?&ldquo;<br>\nAuch auf dem H&ouml;hepunkt der Krise in und um Griechenland -insbesondere vor dem Hintergrund eines nicht zugelassenen B&uuml;rgerentscheid durch Regierungen in der EU (einschlie&szlig;lich Merkel selbst)- hat die Bundeskanzlerin so geantwortet:<br>\n&bdquo;Wir leben ja in einer Demokratie und sind auch froh dar&uuml;ber. Das ist eine parlamentarische Demokratie. Deshalb ist das Budgetrecht ein Kernrecht des Parlaments. Insofern werden wir Wege finden, die parlamentarische Mitbestimmung so zu gestalten, dass sie trotzdem auch marktkonform ist, also dass sich auf den M&auml;rkten die entsprechenden Signale ergeben. Ich h&ouml;re zum Beispiel von unseren Haushaltspolitikern, dass man sich dieser Verantwortung bewusst ist. Aber wir m&uuml;ssen in Europa einen Weg finden, obwohl wir mehrere L&auml;nder sind, trotzdem das Richtige zu tun. Dabei m&uuml;ssen die Regierungen und die europ&auml;ischen Institutionen in Sachen Kommunikation zum Teil hinzulernen, und dabei m&uuml;ssen die Parlamente lernen. Aber ich sehe keinen Grund, warum die Parlamente schlechter als andere sein sollten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundeskanzlerin.de\/ContentArchiv\/DE\/Archiv17\/Mitschrift\/Pressekonferenzen\/2011\/09\/2011-09-01-merkel-coelho.html\">Die Bundeskanzlerin<\/a><\/p><p><strong>Bundestagsrede Gregor Gysi, Schwarz-Gelb h&auml;ngt an klein karierter Ideologie vom 07. September 2011<\/strong><br>\nGysi-Rede im Bundestag sehr empfehlenswert, analytisch gut und mit hilfreichen konkreten Vorschl&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/schwarz-gelb-haengt-an-klein-karierter-ideologie.pdf\">Die Linke im Bundestag<\/a><\/p><p><strong>Neue Rubrik: &bdquo;N&uuml;tzliche Zitate&ldquo; f&uuml;r Ihren Bedarf vom 12. Dezember 2011<\/strong><br>\nWer Gespr&auml;che mit anderen Menschen f&uuml;hrt, wer gar selbst Texte schreibt oder Vortr&auml;ge h&auml;lt, braucht zum Beleg immer mal wieder passende Zitate. Bedienen Sie sich. Die Zitate sind jetzt zun&auml;chst noch nach Autoren geordnet. Es wird sich vermutlich als n&uuml;tzlich erweisen, nach sachlichen Kriterien zuordnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11578\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Joachim Gauck: &ldquo;Mut-B&uuml;rger in Uniform&rdquo; am 12. Juni 2012<\/strong><br>\nGauck spricht bei seinem Antrittsbesuch bei der Bundeswehr in Hamburg davon, &bdquo;dass es wieder deutsche Gefallene gibt, das ist f&uuml;r unsere gl&uuml;ckss&uuml;chtige Gesellschaft schwer zu ertragen.&ldquo; Das sei aber notwendig: &bdquo;&rsquo;Ohne uns&lsquo; als purer Reflex kann keine Haltung sein, wenn wir unsere Geschichte ernst nehmen&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Joachim-Gauck\/Reden\/2012\/06\/120612-Bundeswehr.html\">bundespraesident.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13506\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Das 40-Punkte-Wahlprogramm von SYRIZA f&uuml;r die Parlamentswahlen am 17. Juni von 2012<\/strong><br>\nEinige Punkte w&auml;ren sicherlich auch f&uuml;r Deutschland gut: Z.B das ausdr&uuml;ckliche Verbot von Finanzderivaten und die Einf&uuml;hrung der Finanztransaktionssteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/20120617_SYRIZA_Wahlprogramm.pdf\">attac [PDF &ndash; 22,4 KB]<\/a><\/p><p><strong>Putin stellt sich. Der russische Pr&auml;sident im Gespr&auml;ch mit J&ouml;rg Sch&ouml;nenborn vom 2. April 2013<\/strong><br>\nAbschrift der Simultan&uuml;bersetzung.<br>\nAnlass des Gespr&auml;chs war die Hannover-Messe, bei der Russland Partnerland war und die zwei Tage sp&auml;ter er&ouml;ffnet wurde. Im Interview sieht Putin die Verluste russischer Anleger auf Zypern positiv. Er m&uuml;nzt die Heranziehung der Anleger auf Zypern als Werbung f&uuml;r deutsche Investitionen in Russland um, weil die Einkommensteuer bei nur 13 Prozent liege. Interessant bei den Gespr&auml;chen zwischen Putin und Merkel in Hannover sei vor allem, ob sich die Kontrollen bei den deutschen Partei-Stiftungen und russischen NGOs negativ auf die geplanten Visa-Erleichterungen f&uuml;r Beamte, Journalisten und Studierende auswirken werden. Auf solche Erleichterungen h&auml;tte man sich auf deutsche Initiative Mitte M&auml;rz bei Gespr&auml;chen zwischen der EU-Kommission und Russland verst&auml;ndigt. Mit der deutschen Wirtschaft h&auml;tten Visa-Erleichterungen einen m&auml;chtigen F&uuml;rsprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/putininterview104.pdf\">tagesschau.de [PDF &ndash; ]<\/a><\/p><p><strong>Film: Staatsgeheimnis Bankenrettung von 2013<\/strong><br>\nIm Verlauf der sog. Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen verloren. Staaten wie Griechenland, Spanien und Irland sahen sich gezwungen, ihre Geldinstitute mit Milliardenbetr&auml;gen zu st&uuml;tzen. Aber wohin floss und flie&szlig;t das Geld wirklich? Wem schulden die maroden Banken das Geld? Der Wirtschaftsjournalist Harald Schumann hat nach Antworten gesucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/finanzmaerkte\/178188\/der-film-staatsgeheimnis-bankenrettung\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><\/p><p><strong>Uwe Kr&uuml;ger: Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten &ndash; eine kritische Netzwerkanalyse erschien 2013<\/strong><br>\nUwe Kr&uuml;ger hat beobachtet und beschreibt, dass sich Journalisten in verschiedenen Zirkeln mit den M&auml;chtigen treffen, und sich dieses Eingebundensein in ihren journalistischen Werken niederschl&auml;gt. Die Daten im Buch von Uwe Kr&uuml;ger beziehen sich auf die Jahre 2002-2009. Seine Beobachtungen sind wichtig, um z.B. die Grundlinien wichtiger Medienschaffenden in der wieder auflebenden Auseinandersetzung zwischen West und Ost und damit das &uuml;berwiegende Medienecho beim Konflikt um die Ukraine besser zu verstehen und vor allem auch die Orientierung an transatlantischem und US-amerikanischen Denken einordnen zu k&ouml;nnen. Zum besseren Verst&auml;ndnis ist auf den Seiten 119-122 eine Tabelle mit Gr&ouml;&szlig;en des deutschen Journalismus, die in transatlantisch ausgerichteten au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Eliten-Organisationen eingebunden waren und sind.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.halem-verlag.de\/2013\/meinungsmacht-und-elite-journalismus\/\">Herbert von Halem Verlag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21214\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Erstes Leak des deutschsprachigen TTIP Mandats f&uuml;r die Geheimverhandlungen zwischen EU und USA vom 13. Juni 2013<\/strong><br>\nAuf Basis dieses Mandats verhandelt die EU-Kommission mit den USA &uuml;ber TTIP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ttip-leak.eu\/media\/download\/e2ff8f5879aeaf5a40360628db9a0c84.pdf\">TTIP-Leak<\/a><\/p><p><strong>Rede Frank-Walter Steinmeier vor dem Arbeitgeberverband BDA vom 19. November 2013<\/strong><br>\nDer damalige SPD-Fraktionschef Steinmeier pr&auml;sentierte als Interessenvertreter der Arbeitgeber. Mit Stolz erl&auml;uterte er den versammelten Managern in seiner Rede, dass die SPD die beste Hilfe f&uuml;r  Verm&ouml;gende in Deutschland sei: Ab Minute 15:45 und besonders ab Minute 17:00 lobte Steinmeier die Agenda 2010 wegen der Steuersenkungen f&uuml;r die Wirtschaft, auch der Halbierung der Besteuerung der Zinseinkommen &ndash; Halbierung im Vergleich zur Steuer auf verdiente L&ouml;hne der Arbeitnehmerschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19482\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Ukraine Krise: Durchgesickertes Nuland-Pyatt Telefonat<\/strong><br>\n&Uuml;bersetzung des Transkripts von BBC News Europe<br>\nAbgeh&ouml;rtes Telefonat zwischen Jeffry Payette und Victoria Nuland &uuml;ber die ukrainische Opposition und &uuml;ber die EU. Geoffrey R. Pyatt ist der derzeitige Botschafter der USA in der Ukraine. Victoria Jane Nuland ist US-amerikanische Diplomatin. Sie ist zur Zeit Assistant Secretary of State im Dienst des US-Au&szlig;enministeriums und als solche zust&auml;ndig f&uuml;r Europa und Eurasien.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20781\">NachDenkSeiten<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yIiYQNOYUVg\">YouTube<\/a><\/p><p><strong>&bdquo;Deutschlands Rolle in der Welt: Anmerkungen zu Verantwortung, Normen und B&uuml;ndnissen&ldquo;<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnung der M&uuml;nchner<br>\nSicherheitskonferenz vom 31. Januar 2014<br>\n&bdquo;Deutschland zeigt zwar seit langem, dass es international verantwortlich handelt. Aber es k&ouml;nnte &ndash; gest&uuml;tzt auf seine Erfahrungen bei der Sicherung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit &ndash; entschlossener weitergehen, um den Ordnungsrahmen aus Europ&auml;ischer Union, NATO und den Vereinten Nationen aufrechtzuerhalten und zu formen. Die Bundesrepublik muss dabei auch bereit sein, mehr zu tun f&uuml;r jene Sicherheit, die ihr von anderen seit Jahrzehnten gew&auml;hrt wurde. (&hellip;)<br>\nManchmal kann auch der Einsatz von Soldaten erforderlich sein. Eines haben wir gerade in Afghanistan gelernt: Der Einsatz der Bundeswehr war notwendig, konnte aber nur ein Element einer Gesamtstrategie sein. Deutschland wird nie rein milit&auml;rische L&ouml;sungen unterst&uuml;tzen, es wird politisch besonnen vorgehen und alle diplomatischen M&ouml;glichkeiten aussch&ouml;pfen. Aber wenn schlie&szlig;lich der &auml;u&szlig;erste Fall diskutiert wird &ndash; der Einsatz der Bundeswehr &ndash;, dann gilt: Deutschland darf weder aus Prinzip &ldquo;nein&rdquo; noch reflexhaft &ldquo;ja&rdquo; sagen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/140131-Muenchner-Sicherheitskonferenz.pdf\">MSC [PDF &ndash; 47,6 KB]<\/a><\/p><p><strong>Rede der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, anl&auml;&szlig;lich der 50. M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz vom 31. Januar 2014<\/strong><br>\n&bdquo;Daher ist Abwarten keine Option. Wenn wir &uuml;ber die Mittel und F&auml;higkeiten verf&uuml;gen, dann haben wir auch eine Verantwortung, uns zu engagieren. Verstehen Sie mich nicht falsch: Dies bedeutet nicht, dass wir dazu tendieren sollten, unser ganzes milit&auml;risches Spektrum einzusetzen &ndash; auf keinen Fall. Und dies bedeutet genauso wenig, dass wir kurzfristige Erfolge erwarten d&uuml;rfen.<br>\nAber es bedeutet, dass wir die Verpflichtung und die Verantwortung haben, unseren Beitrag zu einer schrittweisen L&ouml;sung der aktuellen Krisen und Konflikte erbringen. Gleichg&uuml;ltigkeit ist f&uuml;r ein Land wie Deutschland keine Option, weder aus sicherheitspolitischer noch aus humanit&auml;rer Sicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/2014-01-31_Rede_BMin_von_der_Leyen_MSC_2014.pdf\">MSC [PDF &ndash; 26,8 KB]<\/a><\/p><p><strong>Rede von Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier anl&auml;sslich der 50. M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz vom 01. Februar 2014<\/strong><br>\n&bdquo;Deutschland muss bereit sein, sich au&szlig;en- und sicherheitspolitisch fr&uuml;her, entschiedener und substanzieller einzubringen.<br>\nDie &Uuml;bernahme au&szlig;enpolitischer Verantwortung muss immer konkret sein. Sie darf sich nicht in Emp&ouml;rungsrhetorik oder der blo&szlig;en Benotung von Bem&uuml;hungen und Aktivit&auml;ten anderer ersch&ouml;pfen. Ein konkretes Beispiel ist die ver&auml;nderte Position der Bundesregierung beim Angebot, Reststoffe syrischer Chemiewaffen in deutschen Anlagen zu vernichten, die zu den modernsten der Welt geh&ouml;ren.<br>\nDeutschland will und wird Impulsgeber sein f&uuml;r eine gemeinsame europ&auml;ische Au&szlig;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Nur wenn wir unser Gewicht gemeinsam in die Waagschale werfen, im S&uuml;den wie im Osten, wird Europas Au&szlig;enpolitik mehr sein als die Summe vieler kleiner Teile. In diesem Geist pr&uuml;fen wir aktuell, wie wir die Stabilisierung fragiler Staaten in Afrika, namentlich in Mali, auch milit&auml;risch konkret unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.<br>\nDer Einsatz von Milit&auml;r ist ein &auml;u&szlig;erstes Mittel. Bei seinem Einsatz bleibt Zur&uuml;ckhaltung geboten. Allerdings darf eine Kultur der Zur&uuml;ckhaltung f&uuml;r Deutschland nicht zu einer Kultur des Heraushaltens werden. Deutschland ist zu gro&szlig;, um Weltpolitik nur von der Au&szlig;enlinie zu kommentieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/DE\/Infoservice\/Presse\/Reden\/2014\/140201-BM_M%C3%BCSiKo.html\">MSC<\/a><\/p><p><strong>Rede Wladimir Putin zum Beitritt der Krim vom 18. M&auml;rz 2014<\/strong><br>\nDiese Rede hielt der russische Pr&auml;sident im Kreml vor Abgeordneten der Staatsduma, vor Mitgliedern des F&ouml;derationsrats, Gouverneuren des Landes und Vertretern der Zivilgesellschaft bez&uuml;glich der Bitte der Republik Krim und der Stadt Sewastopol um Aufnahme in den Bestand der Russischen F&ouml;deration.<br>\nBemerkenswert an dieser Rede sind u.a. seine Hinweise auf &bdquo;treibende Kr&auml;fte&ldquo; in Kiew, die im Geiste Banderas &bdquo;Nationalisten, Neonazis, Russophobe und Antisemiten&ldquo; sind und einen Staatsstreich durchgef&uuml;hrt h&auml;tten und auf die Abspaltung des Kosovo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.chartophylakeion.de\/blog\/2014\/03\/18\/putins-rede-zum-beitritt-der-krim\/#.U8S4iUBNq1i\">chartophylakeion<\/a><\/p><p><strong>Rede von Barack Obama vor der Milit&auml;rakademie West Point vom 28. Mai 2014<\/strong><br>\n&bdquo;Die Vereinigten Staaten werden von milit&auml;rischer Gewalt Gebrauch machen, einseitig wenn n&ouml;tig, wenn unsere entscheidenden Interessen es erfordern, &ndash; wenn unser Volk in Gefahr ist, wenn unsere Lebensgrundlagen auf dem Spiel stehen, wenn die Sicherheit unserer Verb&uuml;ndeten in Gefahr ist. (&hellip;) Die internationale Meinung z&auml;hlt, aber Amerika darf nie um Erlaubnis bitten, wenn der Schutz unseres Volkes, unseres Landes oder unsere Lebensart auf dem Spiel stehen.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.voltairenet.org\/article184101.html\">Voltairenet.org<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.whitehouse.gov\/the-press-office\/2014\/05\/28\/remarks-president-united-states-military-academy-commencement-ceremony\">The White House<\/a><\/p><p><strong>Bundesrechnungshof, Bericht an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nach &sect; 88 Abs. 2 BHO &uuml;ber &Ouml;ffentlich Private Partnerschaften (&Ouml;PP) als Beschaffungsvariante im Bundesfernstra&szlig;enbau vom 04. Juni 2014<\/strong><br>\n&Ouml;ffentlich-private Projekte im Autobahnbau sind zu teuer f&uuml;r den Staatshaushalt. Die Kosten zulasten der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger betragen Milliarden Euro. Der Bundesrechnungshof stellt in f&uuml;nf von sechs Projekten Mehrkosten in H&ouml;he von 1,9 Milliarden Euro gegen&uuml;ber einer rein-&ouml;ffentlichen Auftragsvergabe fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/2014-06-04_Bericht_BRH_zu_PPP_an_Haushaltsausschuss.pdf\">Gemeingut in B&uuml;rgerhand [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a><\/p><p><strong>Tweet der US-Botschaft in Berlin am 13. Juni 2014<\/strong><br>\n&bdquo;Du bist f&uuml;r #TTIP und &auml;rgerst dich &uuml;ber negative Berichterstattung? Sende uns deine Idee und wir unterst&uuml;tzen dich! http:\/\/t.co\/aJsHlYSIKm &mdash; US-Botschaft Berlin (@usbotschaft) June 13, 2014&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/usbotschaft\/status\/477384938820337664\">Twitter<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35603#more-35603\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><p><strong>Das EU-Freihandelsabkommen mit Kanada mit dem Namen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement), ver&ouml;ffentlicht am 14. August 2014<\/strong><br>\nDas Abkommen umfasst 1500 Seiten und liegt als ZIP-Datei vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/download\/ceta-111.zip\">tagesschau.de<\/a><\/p><p><strong>Gegen das &ldquo;Geschw&uuml;r des gewaltt&auml;tigen Extremismus&rdquo;<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Obama spricht vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen &ndash; Die Rede im Wortlaut (deutsch) vom 25. September 2014<br>\nObama spricht &uuml;ber die Ordnung der Welt und geht dabei auf aktuelle Konflikte, beispielsweise dem Umgang mit Russland oder dem israelisch-arabischen Konflikt ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/themen\/UNO1\/gv2014-obama.html\">AG Friedensforschung<\/a><\/p><p><strong>Rede des Au&szlig;enministers Russlands, Sergej Lawrow, auf der 69. UNO Generalversammlung, New York vom 27. September 2014<\/strong><br>\nHeute zeichnet sich immer st&auml;rker der Widerspruch zwischen der Erfordernis von kollektiven, partnerschaftlichen Handlungen im Interesse der Ausarbeitung von ad&auml;quaten Antworten auf f&uuml;r alle gemeinsame Herausforderungen und dem Streben mehrerer Staaten nach Vorherrschaft und nach einer Wiedergeburt des archaischen Blockdenkens ab, welches auf Kasernendisziplin und der unzul&auml;nglichen Logik &bdquo;meine eigenen &ndash; die anderen&ldquo; basiert.<br>\nDie westliche Allianz mit der USA an der Spitze tritt als K&auml;mpferin f&uuml;r Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte innerhalb einzelner L&auml;nder auf, agiert jedoch in der internationalen Arena von den genau entgegengesetzten Positionen aus, verwirft das in der UN-Charta festgelegte demokratische Prinzip der souver&auml;nen Gleichheit der Staaten und versucht, f&uuml;r alle zu entscheiden, was gut und was schlecht ist.<br>\nWashington deklarierte offen sein Recht auf den einseitigen Einsatz von milit&auml;rischer St&auml;rke wo auch immer f&uuml;r die Verteidigung der eigenen Interessen. Milit&auml;rische Interventionen wurden zur Norm und zwar trotz der Tatsache, dass alle in den letzten Jahren von den USA unternommenen Gewaltoperationen jammervoll endeten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141020_rede_des_aussenministers_russlands_sergej-lawrow,%20auf%20der%2069.%20UNO-Generalversammlung,%20New%20York,%2027.%20September%202014.pdf\">NachDenkSeiten [PDF &ndash; 74,3 KB]<\/a><\/p><p><strong>Putins Rede beim Diskussionsklubs &bdquo;Waldai&ldquo; am 26. Oktober 2014<\/strong><br>\nWie soll unsere Welt geordnet sein? Ein, mehrere oder gar kein Machtzentrum? Wie sollen die V&ouml;lker miteinander umgehen? Welche gemeinsamen Sicherheitsstrukturen sollte es geben? Macht es Sinn, sich gegenseitig oder reihenweise andere L&auml;nder zu destabilisieren? Wie w&auml;re der Umgang mit Terror und Gewalt zu organisieren? Der russische Pr&auml;sident Putin ist bei seiner Rede  erstaunlich offen und tiefgreifend auf diese Fragen eingegangen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141107_Rede_Putin_Diskussionsclub_Waldai_deutsch.pdf\">NachDenkSeiten [PDF &ndash; 82,5 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=g6zyl2hGXWo\">YouTube<\/a><\/p><p><strong>Jahresgutachten 2014\/15 &ldquo;Mehr Vertrauen in Marktprozesse&rdquo; vom 12.11.2014<\/strong><br>\nDurch Medienmitteilungen kann schnell der Eindruck entstehen als sei der Sachverst&auml;ndigenrat (SVR) eine homogene Gruppe. Dabei hat Peter Bofinger im Gutachten des SVR in vier Kapiteln &ldquo;eine andere Meinung&rdquo; vertreten (S.44ff, 164, 256ff, 344ff). Bofinger ist fr&uuml;h f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des Euro eingetreten. Allerdings kritisiert er die einseitige Ausrichtung der EZB auf die Preisstabilit&auml;t und wirft ihr die Vernachl&auml;ssigung von Wachstum und Besch&auml;ftigung vor. Au&szlig;erdem pl&auml;diert er f&uuml;r eine st&auml;rker nachfrageorientierte Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/jahresgutachten-2014-2015.html\">Sachverst&auml;ndigenrat<\/a><\/p><p><strong>Rede von Bundeskanzlerin Merkel anl. des Jahrestreffens 2015 des World Economic Forum am 22. Januar 2015<\/strong><br>\n&bdquo;Deshalb m&ouml;chte ich abschlie&szlig;end ein gro&szlig;es Pl&auml;doyer daf&uuml;r einlegen, dass die Europ&auml;ische Union offen ist f&uuml;r Freihandelsabkommen: ein Freihandelsabkommen mit Japan, ein Freihandelsabkommen mit Kanada &ndash; das ist weitgehend verhandelt und muss noch ratifiziert werden &ndash; und ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten von Amerika.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Rede\/2015\/01\/2015-01-22-merkel-wef.html\">Die Bundesregierung<\/a><\/p><p><strong>Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anl&auml;sslich der 51.&nbsp;M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz vom 07. Februar 2015<\/strong><br>\n&bdquo;Auch wir sind sehr daran interessiert, dem langfristigen Ziel eines gemeinsamen Wirtschaftsraums von Wladiwostok &uuml;ber Lissabon bis Vancouver n&auml;her zu kommen. Ich unterst&uuml;tze dazu notwendige Gespr&auml;che auch zwischen der EU-Kommission und der Eurasischen Union. Aber ich erg&auml;nze: Voraussetzung f&uuml;r solche Gespr&auml;che und erst recht f&uuml;r den Erfolg ist nat&uuml;rlich die &Uuml;berwindung der Ukraine-Krise auf der Grundlage des internationalen Rechts.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Rede\/2015\/02\/2015-02-07-merkel-sicherheitskonferenz.html\">Die Bundesregierung<\/a><\/p><p><strong>Rede des US-Vizepr&auml;sidenten Joe Biden auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz vom 07. Februar 2015<\/strong><br>\nDie USA w&uuml;rden die Ukraine unterst&uuml;tzen. Details hatte er &ndash; vor dem Hintergrund von Diskussionen in den USA &uuml;ber Waffenlieferungen an die Ukraine &ndash; nicht genannt.<br>\nW&ouml;rtlich sagte Biden u.a.: &ldquo;Es ist nicht das Ziel der USA, die russische Wirtschaft zu schw&auml;chen oder zum Zusammenbruch zu treiben&rdquo; und &ldquo;Aber Pr&auml;sident Putin muss eine einfache Entscheidung treffen: Abzug aus der Ukraine oder steigende wirtschaftliche Kosten zu Hause in Kauf nehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.whitehouse.gov\/the-press-office\/2015\/02\/07\/remarks-vice-president-munich-security-conference\">the White House<\/a><\/p><p><strong>Rede des russischen Au&szlig;enministers Sergej Lawrow auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz vom 07. Februar 2015<\/strong><br>\nDer Westen heize den Konflikt in der Ukraine an. Russland sehe dennoch Chancen f&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung. Kiew m&uuml;sse mit den Separatisten sprechen. Positiv hat Lawrow die deutsch-franz&ouml;sische Friedensinitiative bewertet, die &bdquo;eine gute Grundlage&ldquo; f&uuml;r einen &bdquo;gewissen Grad an Optimismus&ldquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/dqtOEGvlgpY\">Phoenix via You Tube<\/a><\/p><p><strong>Rede von Au&szlig;enminister Steinmeier bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2015 vom 08. Februar 2015<\/strong><br>\n&bdquo;Deshalb beteiligen wir uns am Krisenmanagement und werfen unsere Stimme und unser Gewicht aktiv in die Waagschale f&uuml;r die Einhaltung und der Erneuerung der Weltordnung. Ich will nur drei konkrete Schwerpunkte nennen:<br>\nErstens: Deutschland wird mitwirken an der St&auml;rkung multilateraler Institutionen. (&hellip;)<br>\nZweitens: Deutschland wird sein Engagement und seine Instrumente f&uuml;r die Bew&auml;ltigung von Krisen und Konflikten ausbauen. (&hellip;)<br>\nDrittens: Deutschland steht in besonderer Verantwortung f&uuml;r die Sicherheit Europas.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/DE\/Infoservice\/Presse\/Reden\/2015\/150208_BM_M%C3%BCSiKo.html\">Ausw&auml;rtiges Amt<\/a><\/p><p><strong>Jetzt online: EU-Verhandlungstexte f&uuml;r die TTIP, ver&ouml;ffentlicht am 10. Februar 2015<\/strong><br>\nDie EU-Kommission ver&ouml;ffentlicht im Rahmen einer Transparenz-Offensive Texte &uuml;ber die TTIP-Verhandlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/trade.ec.europa.eu\/doclib\/press\/index.cfm?id=1252&amp;serie=866&amp;langId=de#market-access\">European Commission<\/a><\/p><p><strong>Abschlusserkl&auml;rung von Minsk im Wortlaut, ver&ouml;ffentlicht am 12. Februar 2015<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Russischen F&ouml;deration, Wladimir Putin, der Pr&auml;sident der Ukraine, Petro Poroschenko, der Pr&auml;sident der Franz&ouml;sischen Republik, Fran&ccedil;ois Hollande, und die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, haben diese Erkl&auml;rung ausgehandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-gipfel-in-minsk-die-abschlusserklaerung-im-wortlaut-a-1018096.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><p><strong>Film: Macht ohne Kontrolle &ndash; Die Troika<\/strong><br>\nIn seinem neuen Film geht Harald Schumann der Frage nach, was in den Krisenstaaten der Eurozone veranlasst und kontrolliert durch die Troika passiert, und warum die Einspar-Ma&szlig;nahmen, die von IWF, EZB und Europ&auml;ischer Kommission ohne jede parlamentarische Kontrolle gefordert und durchgesetzt werden, nicht zu den gew&uuml;nschten Zielen f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kRRPi_BaqDA\">Youtube<\/a><\/p><p><strong>Rede von Bundeskanzlerin Merkel im Deutschen Bundestag vom 09. September 2015<\/strong><br>\nThema dieser Rede ist auch die Porblematik im Umgang mit Fl&uuml;chtlingen. Dazu sagte Frau Merkel u.a.:<br>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen nicht nur sagen: &bdquo;Wir verteilen eine bestimmte Zahl von Fl&uuml;chtlingen&ldquo;, sondern wir m&uuml;ssen auch &uuml;berlegen, wie wir mit den Fl&uuml;chtlingen, die bei uns ankommen, umgehen. Man kann hier keine H&ouml;chstgrenze setzen und sagen, dass man sich dar&uuml;ber hinaus nicht darum k&uuml;mmert,<br>\nsodass dies die Sache von zwei, drei oder vier L&auml;ndern ist, sondern es muss hier eine europ&auml;ische Verantwortung geben. Nur so werden sich alle Mitgliedstaaten auch um die Behebung von Fluchtursachen und internationalen Konflikten k&uuml;mmern. Auch das ist eine Gemeinschaftsaufgabe.&ldquo;<br>\nQuelle: Die <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Rede\/2015\/09\/2015-09-10-rede-deutscher-bundestag.html\">Bundesregierung<\/a><\/p><p><strong>Dazu: Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der L&auml;nder zur Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik am 24. September 2015<\/strong><br>\n&bdquo;Albanien, Kosovo und Montenegro werden zu sicheren Herkunftsstaaten im Sinne von Art. 16a Absatz 3 Grundgesetz bestimmt, um die Asylverfahren der Staatsangeh&ouml;rigen dieser L&auml;nder weiter zu beschleunigen. Der Bund wird sich aktiv f&uuml;r die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation der Minderheiten, insbesondere Roma, im Westbalkan einsetzen. Die Liste der sicheren Herkunftsstaaten wird alle zwei Jahre<br>\n&uuml;berpr&uuml;ft. (&hellip;)<br>\nM&ouml;gliche Fehlanreize f&uuml;r unberechtigte Asylantr&auml;ge werden beseitigt:&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/Beschluss_Asyl-_und_Fluechtlingspolitik_240915.pdf\">Pro Asyl [PDF &ndash; 45,8 KN]<\/a><\/p><p><strong>Video: Rede Pr&auml;sident Obamas vor der UNO am 28.9.2015<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27891\">YouTube<\/a><\/p><p><strong>Dazu: Remarks by President Obama to the United Nations General Assembly vom 28. September 2015<\/strong><br>\nMit Blick auf den Konflikt in Syrien lehnte US-Pr&auml;sident jede Zusammenarbeit mit dem syrischen Pr&auml;sidenten Assad, den er als &bdquo;Tyrannen&ldquo; bezeichnet, ab. Konkrete L&ouml;sungsans&auml;tze blieb Obama schuldig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/the-press-office\/2015\/09\/28\/remarks-president-obama-united-nations-general-assembly\">the White House<\/a><\/p><p><strong>Die Rede des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin vom 28. September 2015 vor der UNO<\/strong><br>\n&bdquo;Ich m&ouml;chte jedoch festhalten, dass es w&auml;hrend der gesamten 70j&auml;hrigen Geschichte der UNO Meinungsverschiedenheiten gegeben hat. Das Vetorecht ist immer in Anspruch genommen worden: von den USA, von Gro&szlig;britannien, von Frankreich und China und auch von der Sowjetunion und sp&auml;ter Russland. Das ist v&ouml;llig normal f&uuml;r eine so repr&auml;sentative und vielschichtige Organisation. Auch bei der Gr&uuml;ndung der UNO hat niemand angenommen, dass in ihr st&auml;ndig Einstimmigkeit herrschen werde. Das Wesen dieser Organisation besteht gerade darin, Kompromisse zu suchen und herauszuarbeiten, und ihre St&auml;rke darin, verschiedene Meinungen und Sichtweisen zu ber&uuml;cksichtigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27750#h01\">junge Welt<\/a><\/p><p><strong>Gespr&auml;ch zwischen Anne Will und der Bundeskanzlerin vom 7. Oktober 2015<\/strong><br>\nIn dem 58 Minuten langen Gespr&auml;ch mit Anne Will hat es die Bundeskanzlerin geschafft, bei der Behandlung der Ursachen der Flucht so vieler Menschen mit keinem Wort auf die Kriege zwischen Libyen, Syrien, Irak und Afghanistan einzugehen und schon gar nicht auf die Rolle des Westens und seiner Verb&uuml;ndeten am Golf als Verursacher dieser m&ouml;rderischen Kriege.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27891\">ARD Mediathek<\/a><\/p><p><strong>Donald Trump: Rede zur Amtseinf&uuml;hrung am 20. Januar 2017<\/strong><br>\nIn seiner Rede zur Amtseinf&uuml;hrung klagt Trump das politische Establishment an:<br>\n&bdquo;Heute &uuml;bergeben wir die Macht nicht nur von einer Regierung an die andere oder von einer Partei an die andere, sondern wir nehmen die Macht von Washington D.C. und geben sie an euch, das Volk, zur&uuml;ck.<br>\nZu lange hat eine kleine Gruppe in der Hauptstadt unseres Landes von der Regierung profitiert, und das Volk hat die Kosten getragen. Washington bl&uuml;hte, aber das Volk hat nichts von dem Reichtum gehabt. &hellip; All das &auml;ndert sich hier und jetzt.&ldquo;<br>\nQuelle (deutsch): <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-01\/rede-amtsantritt-donald-trump-inauguration-komplett\">Zeit online<\/a><br>\nQuelle (englisch): <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/inaugural-address\">The White House<\/a><\/p><p><strong>Mike Pence: Rede bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz am 18. Februar 2017<\/strong><br>\nUnter anderem richtet Vizepr&auml;sident Mike Pence im Namen Pr&auml;sident Trumps ein Bekenntnis zur NATO und zum Beistand f&uuml;r Europa aus. Er fordert die NATO-L&auml;nder auf, ihre Milit&auml;rausgaben z&uuml;gig auf 2% des BIP anzuheben wie beim Gipfel 2014 in Wales vereinbart. Trump erwarte, dass sich die L&auml;nder an die Vereinbarungen hielten, und das hie&szlig;e f&uuml;r viele, jetzt mehr zu tun.<br>\nQuelle (deutsch): <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/pence-msc-gesamte-rede-deu-voiceover\/av-37611110\">Deutsche Welle<\/a><br>\nQuelle (englisch): <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/the-press-office\/2017\/02\/18\/remarks-vice-president-munich-security-conference\">The White House<\/a><\/p><p><strong>Donald Trump: Erste Rede vor dem Kongress am 28. Februar 2017<\/strong><br>\nTrump k&uuml;ndigt in seiner ersten Rede vor dem Kongress die massive Erh&ouml;hung der Milit&auml;rausgaben an mit dem Ziel, die Armee stark genug zu machen, jeden Gegner zu besiegen. Er bekennt sich zur NATO und erkl&auml;rt, dass auch die NATO-Partner sich daran finanziell st&auml;rker beteiligen m&uuml;ssen, und dass diese damit nach &bdquo;sehr starken und offenen Diskussionen&ldquo; nun auch beginnen. Der Pr&auml;sident w&ouml;rtlich: &bdquo;Very nice.&ldquo;<br>\nEventuelle Hoffnungen auf eine friedlichere Welt, die sich mit seiner Pr&auml;sidentschaft im Vergleich zu Hillary Clinton verbunden hatten, m&uuml;ssen damit wohl leider begraben werden.<br>\nWeiter k&uuml;ndigt Trump ein durch und durch neoliberales Wirtschaftsprogramm an mit Deregulierungen und Steuersenkungen zugunsten der Wirtschaft und die bevorzugte Umsetzung von Infrastrukturprogrammen mit &Ouml;ffentlich-Privaten-Partnerschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-trump-kongress-101.html#Die-gesamte-Rede-als-Video\">tagesschau.de<\/a><br>\nQuelle (englisch): <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/the-press-office\/2017\/02\/28\/remarks-president-trump-joint-address-congress\">The White House<\/a><\/p><p><strong>Staatspr&auml;sident Macron: Initiative f&uuml;r Europa. Rede an der Universit&auml;t Sorbonne vom 26. September 2017<\/strong><br>\nWir dokumentieren diese Rede in der Fassung, die <a href=\"https:\/\/de.ambafrance.org\/IMG\/pdf\/macron_sorbonne_europe_integral.pdf?23641\/4be243b705d8068173926eeb032184acc4a1f073\">die franz&ouml;sische Botschaft in Berlin herausgegeben hat<\/a>. Dass die Redaktion der NachDenkSeiten diesen Vorsto&szlig; des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten nicht gerade mit Jubel begr&uuml;&szlig;t hat, wissen NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser. Selbstverst&auml;ndlich dokumentieren wir sie trotzdem. Jede und jeder soll sich selbst ein Bild machen. Und au&szlig;erdem werden einige NachDenkSeiten-LeserInnen auch mit diesem Text arbeiten wollen oder m&uuml;ssen.<\/p><p><strong>Jeremy Corbyn: Unser Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Rede auf dem Labour Parteitag vom 27. September 2017<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der Labour Party hat mit dieser Rede auf dem Parteitag in Brighton demonstriert, dass man mit einer Besinnung auf die wichtigen Werte und programmatischen Vorstellungen der Linken\/Sozialdemokraten\/Labour durchaus zeitgerechte L&ouml;sungen der Probleme finden kann und au&szlig;erdem gro&szlig;en Anklang findet. Nicht nur bei &auml;lteren engagierten, sondern gerade auch bei jungen Menschen.<br>\nSie finden <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40357\">hier<\/a> den Text der Rede auf Deutsch, auf Englisch und die Rede als Video.<\/p><p><strong>Rede des russischen Pr&auml;sidenten Putin beim Valdei Club 2017, gehalten am 19.10.2017 (Gefettet von den NDS):<\/strong><br>\nBeim Valdei Club h&auml;lt der russische Pr&auml;sident regelm&auml;&szlig;ig eine eher grunds&auml;tzliche Rede. Hier ist sie <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ChGYW0MHW_s\">als Video mit Untertiteln in Deutsch<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/wdoks\/171024-Putin-Valdai-Rede-2017.pdf\">hier verschriftet in deutscher &Uuml;bersetzung<\/a>. Wichtige Passagen und Stichworte sind <strong>fett geschrieben<\/strong>.<\/p><p><strong>Leitantrag des SPD Vorstands f&uuml;r die Parteitagsberatung im Dezember 2017<\/strong><br>\n<strong>Besinnen und erinnern ist manchmal mindestens so wichtig wie erneuern.<\/strong><br>\nZu unserer Dienstleistung f&uuml;r die Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten geh&ouml;rt die Versorgung mit wichtigen Dokumenten. Deshalb machen wir Ihnen heute noch schnell den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/171129-die-SPD-erneuern-Leitantrag-und-Arbeitsprogramm.pdf\">Leitantrag des SPD-Vorstands<\/a> zug&auml;nglich. Dieser Leitantrag wird wie die Dokumente anderer Parteien und wichtige Reden und Interviews in unsere Service Rubrik &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27937\">N&uuml;tzliche Dokumente<\/a>&ldquo;  eingestellt und Ihnen wie die anderen Dokumente auch auf Dauer chronologisch geordnet zur Verf&uuml;gung stehen. Auf den ersten Blick und auf die Schnelle zum Leitantrag nur ein paar kurze Anmerkungen. Siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41318\">hier<\/a>.<\/p><p><a href=\"https:\/\/cooptv.wordpress.com\/2018\/03\/11\/russland-und-der-westen-wege-aus-der-sackgasse-vorsitzender-des-deutsch-russischen-forums-und-ministerpraesident-a-d-matthias-platzeck-senatssaal-des-bayerischen-landtags\/\"><strong>Russland und der Westen &ndash; Wege aus der Sackgasse &ndash; Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums und Ministerpr&auml;sident a.D., Matthias Platzeck &ndash; Senatssaal des Bayerischen Landtags<\/strong><\/a><br>\nDer Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums und Ministerpr&auml;sident a.D., Matthias Platzeck, sprach Anfang M&auml;rz auf einer Diskussionsveranstaltung zum Thema: Russland und der Westen &ndash; Wege aus der Sackgasse. Geladen hatte die bayerische SPD-Landtagsfraktion. RT Deutsch hat die Rede von Matthias Platzeck im Senatssaal des Bayerischen Landtags in M&uuml;nchen aufgezeichnet.<\/p><p><strong>Putin: Rede zur Lage der Nation 1.3.2018<\/strong><br>\n<em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cdR_o1_mSqE\">Video mit Simultan&uuml;bersetzng<\/a><\/em><br>\nIn dieser Rede geht es, etwas anders als in unseren Medien berichtet, nicht nur um die Darstellung neuer Waffensysteme. Es geht auch viel um Innenpolitik. Und da ist es interessant, einfach mal zu h&ouml;ren, wie der russische Pr&auml;sident die Probleme seines Landes darstellt.<\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/www.spd.de\/fileadmin\/Dokumente\/Koalitionsvertrag\/Koalitionsvertrag_2018.pdf\">Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD<\/a><\/strong><br>\n<strong>7. Februar 2018<\/strong><br>\nEin neuer Aufbruch f&uuml;r Europa<br>\nEine neue Dynamik f&uuml;r Deutschland<br>\nEin neuer Zusammenhalt f&uuml;r unser Land<\/p><p><strong>Rede v. General Sir Nicholas Carter, Chief of the General Staff \/Generalstabschef Gro&szlig;britanniens<\/strong><br>\nvom 22.1.2018. <\/p><p>Er ist seit 2014 der oberste Milit&auml;r der britischen Armee und hat am 22. Januar eine bemerkenswert kriegsfreundliche Rede gehalten.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42258\">Hier<\/a> finden Sie in den NachDenkSeiten den Link auf das Video und dann auch die &Uuml;bersetzung eines Teils der Rede, den wir auch hier anh&auml;ngen.  <\/p><p>Die &Uuml;bersetzung eines Ausschnitts aus Carters Rede beim Royal United Services Institute in UK:<\/p><p><em>Bei 18:18, (Nachdem der eingeblendete Film zu Ende ist):<\/em><br>\n&bdquo;&hellip; Nun m&uuml;ssen wir nat&uuml;rlich akzeptieren, dass dies informationelle Kriegsf&uuml;hrung vom Feinsten ist, aber ich denke, Sie w&uuml;rden zustimmen, dass es eine eindrucksvolle Menge an F&auml;higkeiten darstellt. Nun, der andere Teil der Bedrohung ist, wie man die Absicht einsch&auml;tzt. Ich will in keiner Weise behaupten, dass Russland in der herk&ouml;mmlichen Definition des Begriffs in den Krieg ziehen will, aber es gibt Faktoren, die sich auf die Frage der Intention beziehen, und man muss die russische Psyche verstehen, Russlands Kultur und Russlands Philosophie des Vorbeugens.<\/p><p>Ich meine, Russland k&ouml;nnte Feindseligkeiten fr&uuml;her einleiten, als wir erwarten, und viel fr&uuml;her, als wir es unter &auml;hnlichen Umst&auml;nden tun w&uuml;rden. H&ouml;chstwahrscheinlich werden sie ruchlose Aktionen nach der Definition im Artikel 5 des NATO-Vertrags nutzen, um die F&auml;higkeiten der NATO zu untergraben und die Struktur zu bedrohen, die unsere eigene Verteidigung und Sicherheit gew&auml;hrleistet. Das ist das &bdquo;Teile und Herrsche,&ldquo; das die internationale Ordnung verhindern soll.<\/p><p>Ich glaube nicht, dass es mit kleinen gr&uuml;nen M&auml;nnchen beginnen wird. Es beginnt mit etwas, was wir nicht erwarten. Wir sollten das, was wir bisher gesehen haben, nicht als Vorlage f&uuml;r die Zukunft nehmen. Es wird einige geben, die sich fragen werden, ob Russland sich selbst im Niedergang begriffen sieht und sich daher nun eher in der Lage s&auml;he, in den Krieg zu ziehen als in der Zukunft, was es dazu ermutigt, jetzt an Krieg zu denken?<\/p><p>Vielleicht sollte man die heutige Situation mit dem Jahr 1912 vergleichen, als das russische zaristische Kabinett feststellte, dass es besser sei, jetzt zu k&auml;mpfen, denn 1925 w&auml;re Russland im Vergleich zu einem modernisierten Deutschland zu schwach. Japan zog nat&uuml;rlich &auml;hnliche Schlussfolgerungen im Jahr 1941. Und Russland macht sich Sorgen, denke ich, dass der Westen im n&auml;chsten Jahrzehnt einen technologischen Vorteil erlangen wird.<\/p><p>Ich vermute allerdings, dass das gr&ouml;&szlig;te Risiko das Risiko einer Fehleinsch&auml;tzung ist. Der j&uuml;ngste Fehlalarm in Hawaii, der vor einer ankommenden Rakete warnte, ist ein Hinweis darauf, wie einfach es ist, sich zu verkalkulieren. Vor allem, wenn der Grad der Militarisierung signifikant hoch ist. So etwas haben wir nur allzu lebhaft gesehen, als der Flug MH17 &uuml;ber der Ukraine im Jahr 2014 abgeschossen wurde.<\/p><p>Vor kurzem sprach William Perry, Verteidigungsminister unter Bill Clinton, der nur allzu vertraut ist mit Fehlalarmen, da er 1979 durch einen Anruf eines Nachtwachen-B&uuml;ros geweckt wurde und dachte, er &bdquo;sei dabei, den Holocaust zu erleben.&ldquo; Und nat&uuml;rlich leitete er auch die Abr&uuml;stung von Atomwaffen in den 1990er Jahren. Er warnte davor, dass die Bedrohung zur&uuml;ckkehrt, ich zitiere:<\/p><p>&ldquo;Weil die USA und Russland heute einander mit einer Feindseligkeit gegen&uuml;berstehen, die die geopolitischen Gefahren des Kalten Krieges wiederherstellt &hellip; und weil die USA und Russland ihre Atomwaffenarsenale wieder aufbauen, die die milit&auml;rischen Gefahren des Kalten Krieges wiederherstellen.&ldquo;<\/p><p>Jetzt k&ouml;nnen Sie dar&uuml;ber streiten, inwieweit die Desinformationsbem&uuml;hungen des Kremls verschiedene westliche L&auml;nder beeinflusst haben, aber die Hauptauswirkung bestand darin, gew&ouml;hnliche Russen davon zu &uuml;berzeugen, dass der Westen eine Bedrohung darstellt. Wir wurden zum Feindbild gemacht, ob es uns gef&auml;llt oder nicht, und wie auch immer die wirkliche Situation ist.<\/p><p>Au&szlig;erdem haben wir auf unserer Seite nicht das gleiche Verst&auml;ndigungsniveau wie w&auml;hrend des Kalten Krieges, und die bew&auml;hrten Systeme und diplomatischen Instrumente sind nicht mehr das, was sie einmal waren: Vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen, Abr&uuml;stungsverhandlungen, &ouml;ffentliche &Uuml;berwachung und Inspektion der milit&auml;rischen Aktivit&auml;t des jeweils anderen usw. Als der Einsatz nach der russischen Intervention in der Ukraine erh&ouml;ht wurde, wurde das Gespr&auml;ch schwierig. Jetzt muss es nat&uuml;rlich nicht so sein.<\/p><p>Wir m&uuml;ssen uns jetzt nicht um ein symmetrisches Spielfeld k&uuml;mmern, wie man es im Kalten Krieg gesehen hat, sondern um ein asymmetrisches, in dem es weitaus mehr Spieler gibt. Wir sollten also nicht davon ausgehen, dass das Geschehen im Pazifik nicht mehr Aufmerksamkeit der USA auf sich ziehen w&uuml;rde als das in Europa, und wir sollten uns meiner Meinung nach vor Selbstzufriedenheit h&uuml;ten. Die Parallelen zu 1914 sind stark zu erkennen. Unsere Generation hat sich seit dem Ende des Kalten Krieges an Kriege der Wahl [Anmerk. d. &Uuml;bers.: Er sagt tats&auml;chlich &bdquo;wars of choice&ldquo;?!] gew&ouml;hnt, aber wir haben vielleicht keine Wahl, was den Konflikt mit Russland angeht, und wir sollten uns an Trotzkys Spruch erinnern, dass Sie vielleicht nicht am Krieg interessiert sind, aber der Krieg an Ihnen interessiert ist.<\/p><p>Was sollten wir also anders machen? Ich denke, wir sollten zun&auml;chst einmal anerkennen, dass Russland St&auml;rke respektiert und Menschen, die sich ihnen entgegenstellen. Der urspr&uuml;ngliche Plan f&uuml;r die Ukraine sah vor, deutlich mehr Gel&auml;nde zu bekommen. Russland war jedoch vom ukrainischen Widerstand &uuml;berrascht und musste sich mit weniger zufrieden geben.<\/p><p>Wir sollten die Schw&auml;chen Russlands erkennen und dann asymmetrisch dagegen vorgehen. Zun&auml;chst einmal sollten wir uns vielleicht darum bem&uuml;hen, in den Nachbarstaaten echte institutionelle Kapazit&auml;ten zu schaffen, damit sie die Kraft und das Vertrauen haben, sich gegen Russland zu behaupten und die innere Widerstandsf&auml;higkeit zu st&auml;rken, um dem Druck standzuhalten, der darauf abzielt, sie von innen her zu st&uuml;rzen. [Anmerk. d. &Uuml;bers.: Unterstellt er etwa Russland, dass es Regime Changes anstrebe? Dabei ist das doch eine Spezialit&auml;t westlicher Geheimdienste und westlicher NGOs, wie OTPOR, Open Society Foundation, NED&hellip; .]<\/p><p>Wir sollten die Energieabh&auml;ngigkeit von Russland weiter verringern. Wir sollten die russische Bev&ouml;lkerung dar&uuml;ber informieren, was wirklich vor sich geht. Wir sollten unsere kritischen Infrastrukturen sch&uuml;tzen, also etwa die Bedeutung des Internets, und wir sollten uns bem&uuml;hen, unsere eigenen Anf&auml;lligkeiten f&uuml;r b&ouml;sartigen russischen Einfluss und Desinformation zu identifizieren und Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um sie zu verringern.<\/p><p>Als n&auml;chstes m&uuml;ssen wir, meiner Meinung nach, unsere Bereitschaft zeigen, uns zu engagieren. &bdquo;Boots on the ground&ldquo; ist im Moment nicht gerade ein Begriff, der positiv besetzt ist, aber unsere Verb&uuml;ndeten an der Ostflanke der NATO wissen es absolut zu sch&auml;tzen, dass ein Infanteriezug eine Staffel von F-16-Mehrkampf-Flugzeugen wert ist, wenn es um Einsatzbereitschaft geht. [Anmerk. d. &Uuml;bers.: Er pl&auml;diert also f&uuml;r Bodentruppen, nicht nur f&uuml;r Flugzeuge!]<\/p><p>Die Bedeutung, die wir dem Zusammenhalt der Allianz beimessen, ist f&uuml;r uns unverzichtbar. Das ist unser Schwerpunkt, und daher denke ich, dass das Konzept von SDSR 2015 [Anmerk. d. &Uuml;bers.: Das ist der Strategic Defence and Security Review 2015] &uuml;ber &bdquo;International by Design&ldquo; absolut richtig ist und alles, was die britische Armee im Moment tut, ist, herauszufinden, wie sie das Konzept &bdquo;International by Design&ldquo; umsetzen kann. Wir sind uns bewusst, dass unsere Kommunikationssysteme offen sein m&uuml;ssen, damit unsere Verb&uuml;ndeten sich in sie einklinken k&ouml;nnen. Daher ist die Interoperabilit&auml;t von entscheidender Bedeutung.<\/p><p>Und bei der Interoperabilit&auml;t ist es unsere Priorit&auml;t, dass wir in der Lage sein m&uuml;ssen, sicher zu kommunizieren, aber auf einer geheimen NATO-Ebene und nicht nur auf der Ebene des Vereinigten K&ouml;nigreichs [Eyes ]. Es ist wichtig, ein gemeinsames Lagebewusstsein zu haben und imstande zu sein, Brandherde digital zu kontrollieren, um sich gegenseitig zu unterst&uuml;tzen. F&uuml;r mich ist daher von entscheidender Bedeutung, dass eine neue Form der taktischen, landgest&uuml;tzten Kommunikation in Betrieb genommen werden kann. Und um dies zu erreichen, ist unsere Beziehung zum britischen IT-Sektor auch von entscheidender Bedeutung.<\/p><p>Aber es ist auch wichtig, dass unsere menschlichen Beziehungen optimiert werden, und so ist etwa das kombinierte Technikregiment, das wir mit der Bundeswehr in Minden in Deutschland teilen, ein sehr gutes Beispiel daf&uuml;r, wie man Lasten teilen kann und dadurch leistungsf&auml;higer wird, &auml;hnlich wie wir es auch in der Partnerschaft mit unseren franz&ouml;sischen Alliierten tun durch das CJEF.<\/p><p>Als n&auml;chstes denke ich, dass wir weiter daran arbeiten m&uuml;ssen, die NATO zu verbessern. Wir m&uuml;ssen erkennen, dass es bei der Einsatzbereitschaft auf Schnelligkeit ankommt. Es geht um Schnelligkeit des Erkennens, Schnelligkeit der Entscheidungsfindung und Schnelligkeit der Zusammenf&uuml;hrung von Einsatztruppen.<\/p><p><em>25:48 &hellip; Ende der &Uuml;bersetzung des Teils der Rede.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir hoffen, dass die hier folgende Zusammenstellung Interessanter Dokumente unserer vielf&auml;ltigen Leserschaft als Argumentationshilfe und f&uuml;r viele andere Zwecke n&uuml;tzlich sein wird. 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