{"id":27950,"date":"2015-10-16T09:01:40","date_gmt":"2015-10-16T07:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950"},"modified":"2015-10-16T09:01:40","modified_gmt":"2015-10-16T07:01:40","slug":"hinweise-des-tages-2482","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h01\">Medienkritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h03\">Eine sch&ouml;ngef&auml;rbte Antwort der Bundesregierung &ndash; UNHCR-Beitr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h04\">The Drone Papers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h05\">Luftschl&auml;ge auf Krankenhaus in Kundus: Vertuschung eines Kriegsverbrechens?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h06\">Bericht &uuml;ber die CIA-Geheim- und Foltergef&auml;ngnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h07\">BND spionierte Freunde aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h08\">Bonn und der Putsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h09\">Das Weltwachstum welkt dahin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h10\">&Ouml;konom: &ldquo;TTIP ist dem Untergang geweiht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h11\">Liberalisierung durch die Hintert&uuml;r: &bdquo;Wie TTIP, nur ohne die USA&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h12\">Eine WELT-Grafik zu arbeitslosen Hartz IV-Empf&auml;ngern und die amtliche Statistik (BA) 3,372 Millionen, 1,409 Millionen, 921.975 &bdquo;ein Jahrund l&auml;nger &hellip;&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h13\">Deal mit der Commerzbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h14\">Nochmals: Garantiert beschissen? Ein neues Buch &uuml;ber den Betrug mit Lebensversicherungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h15\">Erdo&#287;ans zynisches Kalk&uuml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h16\">Syriza an der Regierung &ndash; Gl&auml;ubiger an der Macht. Wie Tsipras versucht, den Tsunami der laufenden Reformen zu &uuml;berleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h17\">GEW: &bdquo;Bundesrat muss bei Zeitvertr&auml;gen in der Wissenschaft auf Verbesserungen pochen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950#h18\">Acht Uhr Demo, neun Uhr Parlament<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27950&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Medienkritik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kritiker zu Gast beim Spiegel &ndash; Ein Dinner mit den &Uuml;berzeugten<\/strong><br>\nEin Spiegel-Redakteur reagierte Anfang des Jahres auf die anschwellende Leserkritik an seinem Magazin mit einer Charme-Offensive und lud im Juni 2015 zum ersten Mal 100 Leser, die ihm kritische Mails geschickt hatten, zu einem Dinner ein. Und weil ihm der Abend so gut gefiel, wird die Veranstaltung wiederholt, und weil auch ich ihm eine lange kritische Mail geschrieben habe, traf mich das Losgl&uuml;ck und ich geh&ouml;re zu den auserw&auml;hlten G&auml;sten.<br>\nOb dem Gastgeber bekannt ist, dass ich vor gut einem Jahr eine Protestdemonstration vor seiner Arbeitsst&auml;tte organisiert habe, nachdem der Spiegel das hetzerische Titelblatt &ldquo;Stoppt Putin jetzt&rdquo; anl&auml;sslich der Katastrophe von MH17 ver&ouml;ffentlicht hatte, wei&szlig; ich nicht&hellip;<br>\n Lange halte ich das Gepl&auml;nkel nicht aus, melde mich und frage, warum beim Online-Faktencheck &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge bei den Fluchtursachen nur brutale Diktatoren erw&auml;hnt werden, jedoch nichts von Waffenlieferungen des Westens, der Destabilisierung der Region seit dem Irakkrieg von 2003, oder etwa die furchtbaren Auswirkungen des Embargos, das &uuml;ber Syrien verh&auml;ngt wurde und an dem sich Deutschland seit Jahren beteiligt.<br>\nIch f&uuml;ge hinzu, dass mir doch sehr deutlich zu sein scheint, dass das politische und milit&auml;rische Vorgehen der USA bzw. der NATO-Staaten extrem unterbeleuchtet sei und es hier an Kritik fehle.&nbsp;Der Online-Redakteur antwortet, er habe diesen Faktencheck jetzt nicht so vor Augen und werde sich das nochmal anschauen.&nbsp;<br>\nQuell: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46264\/1.html\">Katrin McClean auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Krone-Schmalz kritisiert mangelnde Pressefreiheit in Deutschland<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here ARD-Osteuropakorrespondentin Gabriele-Krone Schmalz hat bei einer Buchvorstellung in Hannover vor demokratiesch&auml;digenden Tendenzen in der deutschen Medienlandschaft gewarnt. Andere als extrem russlandkritische Positionen k&auml;men dort kaum vor. Sie warb f&uuml;r eine verstehende Haltung gegen&uuml;ber Russland und forderte professionelleren Journalismus hierzulande.<br>\nDer Unterschied zwischen &ouml;ffentlicher und ver&ouml;ffentlichter Meinung sei inzwischen so gro&szlig;, dass sie sich ernsthaft Sorgen um das demokratische System in Deutschland mache, erkl&auml;rte Krone-Schmalz. Aus dem Publikum der ausverkauften Lesung in der Buchhandlung Decius erntete sie am gestrigen Mittwochabend daf&uuml;r durchg&auml;ngig verbale Zustimmung und breiten Applaus.<br>\nImmer mehr Menschen f&auml;nden sich in der hiesigen vorgeblich &ldquo;pluralistischen Presselandschaft&rdquo; nicht mehr wieder, kritisierte die Journalistin. Dies f&uuml;hre zu Entt&auml;uschung und st&auml;rke Extremisten. &ldquo;Wenn das so bleibt, k&ouml;nnen wir unser System bald im Museum betrachten.&rdquo; Krone-Schmalz kritisierte vor allem die Berichterstattung &uuml;ber internationale Themen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46276\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Sprachregelung bei der ARD<\/strong><br>\nIn der Propaganda, der wir viel &ouml;fter ausgesetzt sind, als wir ahnen, n&auml;mlich fast immer, allemal in Kriegszeiten, sind Aufkl&auml;rung und Propaganda ein Begriffspaar, &auml;hnlich wie Freiheitsk&auml;mpfer und Terroristen. Die Guten, n&auml;mlich die Unsrigen, warnen, die B&ouml;sen, das hei&szlig;t die Feinde, drohen. Gemeint ist ein und dasselbe Verhalten: Man verkn&uuml;pft Forderungen an die Gegenseite mit der Ank&uuml;ndigung, ihr empfindlich zu schaden, falls sie nicht nachgibt. Auch Sanktionen werden als Warnungen ausgegeben, die bis zur Hungerblockade reichen d&uuml;rfen &ndash; vorausgesetzt, dass wir Guten sie verh&auml;ngen.<br>\nIn fr&uuml;heren Zeiten, als noch NATO und Warschauer Pakt einander gegen&uuml;berstanden, war es in der westlichen Propagandasprache immer die NATO, die warnte, der Warschauer Pakt, der drohte. Je nachdem, ob nach Darstellung der von uns konsumierten Medien jemand warnt oder droht, wissen wir, was wir von ihm zu halten haben, denn Warnen, das wissen wir, ist ein freundliches, Drohen hingegen ein feindliches Verhalten. So inszeniert die Propaganda das Welttheater und macht uns zu vermeintlich Wissenden, ohne dass wir einen Beweis erhalten und ohne dass wir uns dieser Indienstnahme unserer K&ouml;pfe bewusst werden, denn die beiden W&ouml;rter warnen und drohen sind so unscheinbar, dass sie uns beim Lesen oder H&ouml;ren gew&ouml;hnlich nicht auffallen. Sie wirken unterschwellig.<br>\nFreiheitsk&auml;mpfer sind gut, Terroristen b&ouml;se. Wer auf unserer Seite k&auml;mpft &ndash; genau gesagt: auf der Seite unserer Obrigkeit &ndash;, ist Freiheitsk&auml;mpfer. Im Kampf gegen den Terror sind ihm, weil er ein Unsriger ist, auch unerlaubte Mittel erlaubt. Antiterrormethoden werden durch ihren Zweck zu guten Methoden, w&auml;hrend die Mittel der B&ouml;sen nur b&ouml;se Mittel sein k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/10-15\/002.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Teilen und herrschen<\/strong><br>\nDie CDU\/CSU\/SPD-Koalition versch&auml;rft ihren Krieg gegen Arme. Die Sozialleistungen f&uuml;r Asylsuchende auf Hartz-IV-Niveau seien zu hoch. Man m&uuml;sse sie auf &raquo;Fehlanreize&laquo; &uuml;berpr&uuml;fen, forderte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) am Dienstag auf einem Gipfel der Maschinenbauer in Berlin. Das war seine Antwort auf SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles. Die hatte k&uuml;rzlich davor &raquo;gewarnt&laquo;, dass durch den Zuwachs an Fl&uuml;chtlingen bald rund eine Million Menschen mehr auf Hartz IV angewiesen seien. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) f&uuml;hrte online am Dienstag den Gedanken weiter: &raquo;Es wird K&uuml;rzungen geben, nicht nur f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge.&laquo; Vorschl&auml;ge daf&uuml;r gingen bereits durch die Medien. Etwa von Ifo-Pr&auml;sident Hans-Werner Sinn: Weiter rauf mit dem Renteneintrittsalter, weg mit dem Mindestlohn, verlangte er bereits vergangene Woche in Springers Welt online.<br>\nEin Teil der K&uuml;rzungspolitik wird indes seit fast elf Jahren umgesetzt: Sanktionen gegen ungehorsame Hartz-IV-Bezieher. Absenkungen der Auszahlungen unter das gesetzlich festgelegte &raquo;menschenw&uuml;rdige Existenzminimum&laquo; bis auf null trieben Betroffene in extreme physische Not. Das widerspreche dem Grundgesetz, warnen inzwischen nicht nur Erwerbslosenvereine und die Linkspartei, sondern immer mehr Juristen, Gewerkschafter und Sozialverb&auml;nde. Das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) ficht das nicht an. Obwohl derzeit das Bundesverfassungsgericht die Sanktionspraxis nach Anrufung des Sozialgerichts Gotha pr&uuml;fen muss, bleibt das hohe Haus dabei: Wer sich nicht penibel an amtliche Auflagen h&auml;lt, dem wird das Geld gek&uuml;rzt. Dass die Jobcenter gehorsam die entsprechenden Paragraphen der Sozialgesetzb&uuml;cher (SGB) II und XII umsetzen, zeigt die Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/10-15\/008.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge brauchen eine bessere Politik<\/strong><br>\nDie Zahl der Fl&uuml;chtlinge in Deutschland steigt &ndash; aber nicht nur hier. Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht, 86% davon finden Zuflucht in ihrem Heimatland oder einem Nachbarstaat. In ihrem Kampf gegen Hunger und Armut arbeitet die Welthungerhilfe seit Jahrzehnten eng mit Fl&uuml;chtlingen, auf ganz unterschiedlichen Stationen ihrer Flucht.<br>\nDerzeit versorgen wir unter anderem rund 600.000 Binnenfl&uuml;chtlinge im S&uuml;dsudan und etwa eine Million Menschen in Syrien, Nordirak und der T&uuml;rkei. Wir fordern einen ver&auml;nderten Umgang mit Fl&uuml;chtlingen und eine neue deutsche und europ&auml;ische Migrationspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/fluechtlinge-politik-forderungen.html\">Welthungerhilfe<\/a><\/li>\n<li><strong>Von 65.714 in den ersten neun Monaten 2015 (BAMF) auf &ldquo;mehr als eine Million&rdquo; (Sigmar Gabriel, SPD) &ndash; bis wann?<\/strong><br>\nBis wann wird in der Asylgesch&auml;ftsstatistik des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) unter der Spalten&uuml;berschrift &ldquo;Entscheidungen &uuml;ber Asylantr&auml;ge, davon Rechtsstellung als Fl&uuml;chtling&rdquo;&nbsp;die u.a. von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) immer wieder genannte Zahl von &ldquo;&uuml;ber eine Million&rdquo; stehen?<br>\nIn der j&uuml;ngsten BAMF-Asylgesch&auml;ftsstatistik hei&szlig;t es: &ldquo;Im bisherigen Berichtsjahr (Januar bis September 2015) wurde insgesamt 65.714 Personen die Rechtsstellung als Fl&uuml;chtling (gem. Art. 16 a GG und &sect; 3 Abs. 1 AsylVfG) zugesprochen, davon kamen 44.705 Personen aus Syrien, 9.779 aus dem Irak, 2.935 aus Eritrea und 1.205 aus Afghanistan.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2015-10-13_asyl-statistik-bamf-auswertung-august-und-september-2015.pdf\">Eine zweiseitige BIAJ-Auswertung (13. Oktober 2015) der aktuellen BAMF-Asylgesch&auml;ftsstatistik mit kurzen Anmerkungen finden Sie hier: [PDF]<\/a><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht zur europ&auml;ischen Asylpolitik am 15.10.2015<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kx6HTvnsjFo\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber wesentliche Kritikpunkte am &ldquo;Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz&rdquo;<\/strong><br>\nBei Fl&uuml;chtlings-Hilfsorganisationen, -Initiativen, Wohlfahrtsverb&auml;nden und vielen anderen Organisationen st&ouml;&szlig;t das gestern vom Bundestag beschlossene &ldquo;Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz&rdquo; auf scharfe Kritik. Im Folgenden stellen wir die wesentlichen Aspekte aus verschiedenen Pressemeldungen zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1681\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eine sch&ouml;ngef&auml;rbte Antwort der Bundesregierung &ndash; UNHCR-Beitr&auml;ge<\/strong><br>\n&bdquo;Welche Beitr&auml;ge f&uuml;r den UNHCR sind im Bundeshaushalt f&uuml;r das Jahr 2015 und die kommenden Jahre vorgesehen (bitte dabei auch angeben, wie viel 2015 bereits ausgezahlt wurden), und wie beurteilt die Bundesregierung den Beitrag der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich mit den Beitr&auml;gen anderer Staaten?&rdquo; Diese schriftliche Frage (Nr. 19) stellte der Bundestagsabgeordnete Dr. Axel Troost (Die Linke) der Bundesregierung in der Woche vom 5. Oktober 2015. (UNHCR = United Nations High Commissioner for Refugees = Der Hohe Fl&uuml;chtlingskommissar der Vereinten Nationen)<br>\nDie gemessen an der Bev&ouml;lkerung und dem Bruttoinlandsprodukt&nbsp;der Bundesrepublik Deutschland besch&auml;mende und am Ende sch&ouml;ngef&auml;rbte Antwort im Namen der Bundesregierung finden Sie hier: Auszug-Bundestagsdrucksache-18-6301 http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/Auszug-Bundestag-Drucksache-18-6301.pdf .<br>\nBesch&auml;mend sind die geringen Beitr&auml;ge. (siehe dazu auch die UNHCR-&Uuml;bersicht &ldquo;Contributions to UNHCR for the budget year 2015&Prime; &ndash; Stand: 18.09.2015: UNHCR20150918 http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/558a639f9-donors-unhcr-september-2015.pdf )<br>\nSch&ouml;ngef&auml;rbt ist das in der Antwort der Bundesregierung folgende L&auml;nder-Ranking: &bdquo;Im Jahr 2014 war die Bundesrepublik Deutschland f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;ter staatlicher Geber des UNHCR, f&uuml;r das Jahr 2015 ist eine &auml;hnliche Einordnung im Vergleich zu den Beitr&auml;gen anderer Staaten zu erwarten.&rdquo;<br>\nFormal richtig, aber im Ranking gemessen an der Bev&ouml;lkerung (pro Kopf; &bdquo;per capita&rdquo;) oder dem Bruttoinlandsprodukt (BIP; &bdquo;per GDP&rdquo;) schneidet die Bundesrepublik Deutschland wesentlich schlechter ab. 2013 belegte die Bundesrepublik Deutschland im UNHCR-Ranking &bdquo;per capita&rdquo; Rang 18 und &bdquo;per GDP&rdquo; Rang 19. (hier: Auszug-DONOR-PROFILES http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/Auszug-aus-DONOR-PROFILES-2013-539809e80-UNHCR.pdf ) Die entsprechenden UNHCR-Daten f&uuml;r 2014 lagen bei Redaktionsschluss nicht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/687-unhcr-eine-schoengefaerbte-antwort-der-bundesregierung.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>The Drone Papers<\/strong><br>\nFrom his first days as commander in chief, the drone has been President Barack Obama&rsquo;s weapon of choice, used by the military and the CIA to hunt down and kill the people his administration has deemed &mdash; through secretive processes, without indictment or trial &mdash; worthy of execution. There has been intense focus on the technology of remote killing, but that often serves as a surrogate for what should be a broader examination of the state&rsquo;s power over life and death.<br>\nDrones ar a tool, not a policy.The policy is assassination&hellip;.<br>\nThe Intercept has obtained a cache of secret slides that provides a window into the inner workings of the U.S. military&rsquo;s kill\/capture operations at a key time in the evolution of the drone wars &mdash; between 2011 and 2013. The documents, which also outline the internal views of special operations forces on the shortcomings and flaws of the drone program, were provided by a source within the intelligence community who worked on the types of operations and programs described in the slides. The Intercept granted the source&rsquo;s request for anonymity because the materials are classified and because the U.S. government has engaged in aggressive prosecution of whistleblowers. The stories in this series will refer to the source as &ldquo;the source.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/drone-papers\/the-assassination-complex\/\">Jeremy Scahill in The Intercept<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutsche Hilfe bei US-Drohnenein&auml;tzen<\/strong><br>\nF&uuml;r ihre geheime Kriegf&uuml;hrung gegen radikalislamische Freisch&auml;rler ist die US-Luftwaffe auf Unterst&uuml;tzung von deutschem Boden aus angewiesen. Dies best&auml;tigte am Donnerstagnachmittag der fr&uuml;here US-Drohnenpilot Brandon Bryant in seiner Vernehmung vor dem 1. Untersuchungsausschuss (&ldquo;NSA&rdquo;). Nach seinen Worten dient die Luftwaffenbasis im rheinland-pf&auml;lzischen Ramstein als Signal-Ralais-Station f&uuml;r alle Ziele in L&auml;ndern des Nahen und Mittleren Ostens. &ldquo;Alle Daten, jedes einzelne bisschen Dateninformation, das zu Flugger&auml;ten oder Mannschaften &uuml;bertragen wurde, lief &uuml;ber Ramstein&rdquo;, berichtetet Bryant. Seine Vorgesetzten h&auml;tten ihm versichert, die deutsche Regierung sei &uuml;ber diese Funktion der US-Basis im Bilde und damit einverstanden.<br>\nMit der Vernehmung Bryants setzte der Ausschuss seine Ermittlungen zu der Frage fort, inwieweit deutsche Geheimdienste oder Regierungsstellen in den Drohnenkrieg der Vereinigten Staaten verstrickt sind. Der Zeuge berichtete, er habe sich 2005 im Alter von 19 Jahren f&uuml;r die US-Armee werben lassen. Nach kurzer Ausbildung sei er auf einen Luftwaffenst&uuml;tzpunkt im Bundesstaat Nevada kommandiert worden. Dort habe ihm ein Vorgesetzter er&ouml;ffnet, sein &ldquo;Job&rdquo; werde es sein, Menschen zu t&ouml;ten. Nach genau f&uuml;nf Jahren und f&uuml;nf Tagen als Drohnen-Kopilot quittierte er Anfang 2011 aus Gewissensgr&uuml;nden den Dienst. Er machte sich seither einen Namen als prinzipieller Kritiker der Dohneneins&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_10\/-\/391974\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>IMI-Studie: Die Verbindungen zwischen der Videospielbranche, dem Milit&auml;r und der R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nLaut einer Erhebung der &bdquo;Gesellschaft f&uuml;r Konsumforschung&ldquo; betrug der Umsatz mit Videospielsoftware allein in Deutschland 2013 insgesamt 1,82 Milliarden Euro. Gerade im Bereich der Spiele f&uuml;r Konsolen wie die &bdquo;Playstation&ldquo; von Sony, die &bdquo;XBox&ldquo; von Microsoft und die &bdquo;Wii U&ldquo; von Nintendo steigen die Verkaufszahlen: 2013 um f&uuml;nf Prozent auf 862 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 500.000 verkauften Spielen auf 23,5 Millionen Exemplare. &Uuml;ber 29,3 Millionen Bundesb&uuml;rger spielen heute mehrmals im Monat digitale Spiele.<br>\nVideospiele, die Milit&auml;r und Krieg thematisieren, erfreuen sich dabei besonderer Beliebtheit. So wurde etwa der 2011 ver&ouml;ffentlichte First-Person-Shooter BATTLEFIELD 3* allein in Deutschland &uuml;ber eine Millionen Mal verkauft.<br>\nDer zur selben Zeit erschienene Konkurrenztitel CALL OF DUTY &ndash; MODERN WARFARE 3* brachte seinem Hersteller einen Rekordumsatz von weltweit einer Milliarde US-Dollar innerhalb von nur 16 Tagen nach Ver&ouml;ffentlichung.<br>\nDas ein Jahr sp&auml;ter ver&ouml;ffentlichte CALL OF DUTY &ndash; BLACK OPS 2* brachte seinem Hersteller &ndash; US-Publisher &bdquo;Activision&ldquo; und dem US-Entwicklerstudio &bdquo;Treyarch&ldquo; &ndash; innerhalb von 24-Stunden nach Verkaufsstart einen Umsatz in H&ouml;he von 500 Millionen US-Dollar&hellip;.<br>\nSeit jeher kooperieren Videospielhersteller bei der Software-Entwicklung mit dem Milit&auml;r und der R&uuml;stungsindustrie &ndash; welche Motive spielen dabei eine Rolle? Wie sehen die Kooperationen aus? Welche Vorteile haben die einzelnen Akteure? Welche Probleme gibt es? Was bedeuten die Kooperationen f&uuml;r die Verbraucher? Und welche politische Bedeutung haben die Verbindungen zwischen den drei Akteuren? Dabei soll auch die Annahme gepr&uuml;ft werden, dass die Qualit&auml;t und Quantit&auml;t der Zusammenarbeit zwischen den drei Gruppen von Akteuren &ndash; der Videospielbranche, dem Milit&auml;r und der R&uuml;stungsindustrie &ndash; in den letzten zwei Jahrzehnten zugenommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/download\/IMI-Studie2015-09.pdf\">Michael Schulze von Gla&szlig;er Informationsstelle Militarisierung IMI [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Luftschl&auml;ge auf Krankenhaus in Kundus: Vertuschung eines Kriegsverbrechens?<\/strong><br>\nBei den Luftangriffen auf ein Krankenhaus der Hilfsorganisation &bdquo;&Auml;rzte ohne Grenzen&ldquo; im afghanischen Kundus k&ouml;nnte es sich um ein Kriegsverbrechen gehandelt haben. Das legt der Bericht eines Augenzeugen nahe, der sich gegen&uuml;ber MONITOR ge&auml;u&szlig;ert hat.<br>\nDer Krankenpfleger widerspricht in seiner Darstellung der offiziellen Sichtweise der afghanischen Regierung. Diese hatte unmittelbar nach den Angriffen vom 3. Oktober behauptet, dass sich zehn bis 15 Terroristen in dem Krankenhaus versteckt h&auml;tten, die bei dem Angriff alle get&ouml;tet worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/luftschlaege-auf-krankenhaus-in-kundus-100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bericht &uuml;ber die CIA-Geheim- und Foltergef&auml;ngnisse<\/strong><br>\nNach den 9\/11-Anschl&auml;gen auf das WTC und das Pentagon wurde nicht nur bereits der Einmarsch in den Irak geplant, der damalige Vizepr&auml;sident Cheney forderte auch sogleich, dass nun die Handschuhe ausgezogen werden m&uuml;ssten, dass man sich im Kampf gegen die Terroristen die H&auml;nde schmutzig machen m&uuml;sse. Schluss also mit Menschenrechten und Rechtstaat, was dann teils offen und teils heimlich mit verst&auml;rkten Sicherheits- und &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen im Inland und mit gezielten T&ouml;tungen, Verschleppungen, Folter und Geheimgef&auml;ngnissen im Ausland praktiziert wurde. Verd&auml;chtige wurden entweder get&ouml;tet oder als &ldquo;feindliche K&auml;mpfer&rdquo; ihrer Rechte beraubt eingesperrt &ndash; in Afghanistan, im Irak, in Guantanamo und eben in einem Netz an Foltergef&auml;ngnissen, in denen man manche Gefangenen verschwinden lie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46275\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>BND spionierte Freunde aus<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) soll Medienberichten zufolge die Kommunikation befreundeter EU-Staaten und US-Ziele mit eigenen problematischen Suchbegriffen ausgesp&auml;ht haben.<br>\nDer BND habe nicht nur sogenannte Selektoren des US-Geheimdienstes NSA eingesetzt, sondern auch eigene verwendet.<br>\nDie Bundestags-Abgeordneten wollten nun eine Arbeitsgruppe in die BND-Zentrale nach Pullach entsenden, um die Selektorenliste des BND einzusehen.<br>\nDas BND-Gesetz verbietet dem Nachrichtendienst nicht grunds&auml;tzlich die Spionage in Europa oder in den USA. Das Problem d&uuml;rfte vor allem ein innen- und au&szlig;enpolitisches sein. Noch im Juli 2013, nach Bekanntwerden der NSA-Spionage, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt: &ldquo;Abh&ouml;ren unter Freunden &ndash; das geht gar nicht.&rdquo; Zu diesem Zeitpunkt, wie es nun scheint, hat der BND aber genau das selbst&nbsp;getan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geheimdienste-bnd-spionierte-freunde-aus-1.2693248\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kanzleramt und BND lassen Merkel ins Messer laufen<\/strong><br>\n&ldquo;W&auml;hrend Bundeskanzlerin Angela Merkel vor laufenden Kameras erkl&auml;rte: &lsquo;Aussp&auml;hen unter Freunden, das geht gar nicht&rsquo;, spioniert der ihr unterstellte Bundesnachrichtendienst (BND) bis 2013 selbst &uuml;ber Jahre hinweg in hochsensiblen Bereichen gegen Freunde und Partner. So stellen es aktuelle Medienberichte dar, die von der Bundesregierung nicht dementiert wurden. Es ist bezeichnend, dass offenbar weder der Kanzleramtschef noch der f&uuml;r die Geheimdienste zust&auml;ndige Staatssekret&auml;r und auch nicht der BND-Pr&auml;sident die Kanzlerin informiert haben, dass der BND selbst nicht anders agiert als die amerikanischen oder britischen Geheimdienste. Man hat Frau Merkel einfach ins Messer laufen lassen. Das geht wirklich gar nicht und die Kanzlerin sollte endlich in dieser F&uuml;hrungsriege aufr&auml;umen&rdquo;, erkl&auml;rt Andr&eacute; Hahn, Mitglied der Linksfraktion im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) und derzeit auch dessen Vorsitzender, zu den neuen Vorw&uuml;rfen gegen den BND.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/kanzleramt-bnd-lassen-merkel-messer-laufen\/\">Fraktion Die LINKE<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bonn und der Putsch<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) ist 1965 stark in den m&ouml;rderischen Putsch in Indonesien, dem diesj&auml;hrigen Gastland der Frankfurter Buchmesse, involviert gewesen. Dies belegen Geheimdokumente aus dem Deutschen Bundestag. Wie es in einem Vortragsmanuskript des damaligen BND-Pr&auml;sidenten Gerhard Wessel aus einer Sitzung des Bundestags-&ldquo;Vertrauensgremiums&rdquo; vom Juni 1968 hei&szlig;t, habe der BND nicht nur die indonesischen Milit&auml;rs bei der blutigen &ldquo;Zerschlagung der KPI&rdquo; (Kommunistische Partei Indonesiens), die den Mord an Hunderttausenden, eventuell gar Millionen Menschen umfasste, mit Beratern, Ausr&uuml;stung und Geld unterst&uuml;tzt. Der sp&auml;tere Staatschef Suharto habe dem BND sogar einen &ldquo;gro&szlig;e[n] Anteil &hellip; am Erfolg&rdquo; der Operation zugeschrieben. Bekannt war bislang vor allem die Putschbeihilfe US-amerikanischer Stellen. Der Umsturz und die folgende mehr als 30-j&auml;hrige Diktatur, die ebenfalls zuverl&auml;ssig von der Bundesrepublik gef&ouml;rdert wurde, sind ein wichtiges Thema in den Arbeiten zahlreicher indonesischer Schriftsteller, die auf der diesj&auml;hrigen Frankfurter Buchmesse vertreten sind. Die Bundesregierung verweigert die Aufkl&auml;rung der BND-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Putsch und die Gewaltexzesse der indonesischen Milit&auml;rs bis heute. (&hellip;) Berliner Priorit&auml;ten Die Bundesregierung verweigert die Aufkl&auml;rung der deutschen Beteiligung an den Verbrechen bis heute. Auf eine Anfrage im Bundestag, welche Erkenntnisse sie &ldquo;&uuml;ber die direkte oder indirekte Unterst&uuml;tzung der Massaker durch ausl&auml;ndische Regierungen, Geheimdienste oder andere Organisationen&rdquo; habe, antwortete sie im Mai 2014: &ldquo;Die Bundesregierung ist nach sorgf&auml;ltiger Abw&auml;gung zu der Auffassung gelangt, dass eine Beantwortung nicht offen erfolgen kann.&rdquo; Die &ldquo;erbetenen Ausk&uuml;nfte&rdquo; seien &ldquo;geheimhaltungsbed&uuml;rftig&rdquo;; &ldquo;der Quellenschutz&rdquo; aber stelle &ldquo;f&uuml;r die Aufgabenerf&uuml;llung der Nachrichtendienste einen &uuml;berragend wichtigen Grundsatz dar&rdquo;.[10] Das Bed&uuml;rfnis der indonesischen Zivilgesellschaft nach Aufkl&auml;rung ausl&auml;ndischer Beihilfe f&uuml;r den Massenmord an zahllosen Menschen steht f&uuml;r Berlin hinter dem deutschen Staatsbed&uuml;rfnis nach &ldquo;Quellenschutz&rdquo; klar zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59225\">German-Foreign-Policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Weltwachstum welkt dahin<\/strong><br>\nDie US-Investmentbank Goldman Sachs warnt in einer Studie vor einer dritten Welle der Finanzkrise &ndash; mit ganz besonderen Merkmalen. Die Welt stehe an einem Scheideweg. Eine R&uuml;ckkehr zu h&ouml;herem Wachstum sei ungewiss.<br>\nDer fr&uuml;here Chef der Pleite-Bank Lehman Brothers, Richard Fuld, war ein gro&szlig;er Optimist. Im Juni 2008, drei Monate bevor seine Bank Insolvenz beantragen musste, sagte er &uuml;ber die Finanzkrise: &bdquo;Das Schlimmste ist &uuml;berstanden.&rdquo;<br>\nTats&auml;chlich ist die Krise auch sieben Jahre sp&auml;ter noch nicht ausgestanden. Im Gegenteil: In einer neuen Studie warnt die US-Investmentbank Goldman Sachs sogar vor einer dritten Welle der Finanzkrise. Ihre Kennzeichen: Eine Talfahrt der Rohstoffpreise, mickriges Wachstum in den Schwellenl&auml;ndern und  ein globaler Trend zu sehr niedriger Inflation oder sogar fallenden Preisen.<br>\nIn der Studie unterscheidet der Goldman-Analyst Peter Oppenheimer drei Wellen der Finanzkrise. Die erste sei durch den Kollaps am US-H&auml;usermarkt und die Kreditkrise gekennzeichnet gewesen. Darauf habe die US-Notenbank Fed mit drastischen Zinssenkungen sowie dem massiven Ankauf von Anleihen und Verm&ouml;genswerten reagiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/fed-ezb-und-schwellenlaender-das-weltwachstum-welkt-dahin\/12449904.html?mwl=ok\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;konom: &ldquo;TTIP ist dem Untergang geweiht&ldquo;<\/strong><br>\nDas Freihandelsabkommen zwischen USA und EU wird nie Realit&auml;t werden, sagt der fr&uuml;here kanadische Handelsdiplomat Pierre Sauv&eacute;<br>\nEs gibt nicht den einen Grund daf&uuml;r, dass die Handelsdiplomatie so in Schwung gekommen ist. Hinter dem transatlantischen Abkommen TTIP, das meiner Meinung nach dem Untergang geweiht ist und nie Realit&auml;t werden wird, steckt ein nostalgisches Bed&uuml;rfnis. Die USA und Europa sehnen sich zur&uuml;ck in die Zeit, als alles, was man gemeinsam ausverhandelt hat, automatisch zur globalen Norm geworden ist. Jetzt f&uuml;rchten beide, dass China zu viel mitmischt und selbst die Regeln macht. Deshalb versuchen sie mit TTIP den globalen Standard zu entwickeln. Ein anderer Grund ist, dass die Welthandelsorganisation WTO f&uuml;r ein bankrottes System steht&hellip;<br>\nDie USA und die EU sind beide offene Wirtschaftsr&auml;ume. Es gibt kaum Importz&ouml;lle. Investoren aus dem Ausland sind willkommen. Die wirklichen Handelsbarrieren bestehen aus den unterschiedlichen Produktstandards: Die Regeln f&uuml;r die Zulassung von Autos, Kosmetika und Chemikalien sind v&ouml;llig verschieden. Ist es m&ouml;glich, diese Vorschriften im Rahmen eines Freihandelspakts zu harmonisieren? Nein. Da bin ich mir sicher. Auf praktischer Ebene ist die Herausforderung zu gro&szlig;: Man muss sich zum Beispiel &uuml;ber jede einzelne Chemikalie, die in einen Lippenstift darf, einig werden. Es geht um tausende Produkte. Hinzu kommt ein politischer Grund: Da verhandeln zwei Hegemonen miteinander, die nicht gewohnt sind, Kompromisse zu schlie&szlig;en. Die USA und die EU sind wie zwei stolze Gorillas. Zugleich stecken hinter den abertausenden unterschiedlichen Produktnormen konkrete Interessen, die niemand aufgeben will&hellip;.<br>\nEin fixes Gericht w&uuml;rde bedeuten, dass nicht mehr Anw&auml;lte ad hoc als Schiedsrichter bestellt werden. Investitionsgerichtsbarkeit ist eine immens profitable Nische. Die Juristenbranche, besonders in den USA, wird erbitterten Widerstand dagegen leisten, sie zu verlieren. Das d&uuml;rfte ein weiterer Sargnagel f&uuml;r TTIP werden&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000023876265\/Oekonom-TTIP-ist-dem-Untergang-geweiht\">der Standard<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gabriel wirbt f&uuml;r TTIP<\/strong><br>\n&bdquo;Liebe Leserinnen und Leser&ldquo;, begr&uuml;&szlig;te Sigmar Gabriel auf ganzseitigen Anzeigen in zahlreichen Zeitungen am Wochenende die Leser, auch in der taz. Dann belobigte der Wirtschaftsminister umfassend die Vorteile des Freihandelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA &ndash; doch mindestens eine seiner zentralen Aussagen h&auml;lt der aktuellen Faktenlage kaum stand.<br>\nEs geht um die bei TTIP umstrittenen privaten Schiedsgerichte. Dort k&ouml;nnen Investoren Staaten verklagen, oft geht es gegen Umwelt- oder Gesundheitsstandards. Das k&ouml;nnte sich durch TTIP h&auml;ufen.<br>\nAuch auf Gabriels Initiative hin hat die EU-Kommission deshalb einen Vorschlag erarbeitet, der private Schiedsgerichte verhindern soll, &bdquo;in denen Lobbyisten demokratisch gew&auml;hlte Regierungen oder Parlamente unter Druck setzen k&ouml;nnen&ldquo;, wie es in den Anzeigen hie&szlig;. Die EU schlage nun ordentliche Handelsgerichtsh&ouml;fe vor, und zwar &bdquo;mit Berufsrichtern&ldquo;.<br>\nAllerdings liegt Gabriel damit falsch. Der Vorschlag der EU-Kommission sieht keine Berufsrichter vor. M&ouml;glich ist auch die Ernennung von &bdquo;Juristen mit anerkannter Kompetenz&ldquo;, wie es in dem Verhandlungsvorschlag der EU-Kommission an die USA hei&szlig;t. Die Linkspartei treibt das auf die Palme: &bdquo;Die bisher im Schiedsrichter-Gesch&auml;ft t&auml;tigen privaten Anw&auml;lte m&uuml;ssen auch zuk&uuml;nftig nicht um ihr reichliches Auskommen f&uuml;rchten&ldquo;, sagt Klaus Ernst, Vize-Fraktionschef der Linken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Gabriel-wirbt-fuer-TTIP\/!5243523\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Liberalisierung durch die Hintert&uuml;r: &bdquo;Wie TTIP, nur ohne die USA&ldquo;<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel formiert sich Widerstand gegen ein zentrales Vorhaben der EU-Kommission: die bessere Rechtsetzung (auf Englisch: Better Regulation). Offiziell will die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde mit ihrem Vorsto&szlig; zur Entb&uuml;rokratisierung beitragen &ndash; was auch viele B&uuml;rger fordern.<br>\nDie Kritiker vom &bdquo;Better Regulation Watchdog&ldquo; f&uuml;rchten jedoch, dass das Projekt in Wahrheit auf Deregulierung, Privatisierung und Sozialabbau abzielt. &bdquo;Das ist wie das Freihandelsabkommen TTIP, nur ohne die USA&ldquo;, sagte der Europaabgeordnete der Linken, Fabio De Masi, in Br&uuml;ssel. In Vordergrund st&uuml;nden die Interessen der gro&szlig;en Konzerne &ndash; nicht die der B&uuml;rger.<br>\nDiese Sorge teilen der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Naturschutzring, Finance Watch und 60 weitere Verb&auml;nde und Initiativen. Best&auml;tigt sehen sie sich durch die ersten Entscheidungen der EU-Kommission. So hat der zust&auml;ndige Kommissar Frans Timmermans Arbeitsschutzregeln f&uuml;r Friseure und ein Gesetzespaket zur Kreislaufwirtschaft einkassiert, weil sie angeblich zu b&uuml;rokratisch seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Liberalisierung-durch-die-Hintertuer\/!5236548\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine WELT-Grafik zu arbeitslosen Hartz IV-Empf&auml;ngern und die amtliche Statistik (BA) 3,372 Millionen, 1,409 Millionen, 921.975 &bdquo;ein Jahr und l&auml;nger &hellip;&ldquo;<\/strong><br>\nSieht man sich die Daten der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit an, die in der WELT-Grafik genannte Quelle, erg&auml;ben sich daraus rechnerisch die folgenden absoluten Zahlen: Von den 4,322 Millionen erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten im Dezember 2014 w&auml;ren gem&auml;&szlig; WELT-Grafik rechnerisch 3,372 Millionen (78 Prozent von 4,322 Millionen) ein Jahr und l&auml;nger arbeitslos gewesen.<br>\nZum Vergleich. Die amtliche Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit berichtete f&uuml;r den Berichtsmonat Dezember 2014 zeitnah die folgenden Zahlen: 1,897 Millionen Arbeitslose<br>\nim Rechtskreis SGB II (Hartz IV), darunter 921.975 Langzeitarbeitslose. (&sect; 18 Absatz 1 Satz 1 SGB III: &bdquo;Langzeitarbeitslose sind Arbeitslose, die ein Jahr und l&auml;nger arbeitslos sind.&ldquo;)<br>\nUnd die amtliche Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit nennt nach einer Wartezeit von drei Monaten auch noch die folgenden Daten f&uuml;r den Berichtsmonat Dezember 2014: 1,816 Millionen erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte waren im Dezember 2014 arbeitslos, darunter 1,409 Millionen im Dezember 2014 arbeitslose erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte, die ein Jahr und l&auml;nger auf SGB II-Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen waren.<br>\n921.975, 1,409 Millionen, 3,372 Millionen &bdquo;ein Jahr und l&auml;nger &hellip;&ldquo;.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151016_WELT-Grafik_zu_arbeitslosen_Hartz_IV-Empfaengern.gif\" alt=\"Eine WELT-Grafik zu arbeitslosen Hartz IV-Empf&auml;ngern\" title=\"Eine WELT-Grafik zu arbeitslosen Hartz IV-Empf&auml;ngern\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2015-10-13_welt-grafik-und-amtliche-statistik.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deal mit der Commerzbank<\/strong><br>\nDas zweitgr&ouml;&szlig;te Geldhaus der Republik ist keine Staatsbank. Aber der Staat war da, als die Bank Hilfe brauchte. In der Finanzkrise erhielt die Commerzbank 18 Milliarden Euro aus dem Steuers&auml;ckel. Das hat sie lange Zeit nicht davon abgehalten, L&ouml;cher in das Steuers&auml;ckel zu schneiden&hellip;<br>\nF&uuml;r eine knappe Million Euro hatte NRW Unterlagen &uuml;ber die illegalen Gesch&auml;fte gekauft. Hunderte von Ermittlungsverfahren gegen Steuerbetr&uuml;ger, die sich in der Steueroase Panama sicher gew&auml;hnt hatten, wurden eingeleitet&hellip;.<br>\nZum einen f&auml;llt schon auf, dass gerade im Fall Commerzbank die m&uuml;ndlich vereinbarte Strafzahlung sehr kommod ausf&auml;llt. Mehr als 500 Millionen Geldbu&szlig;en haben allein drei Schweizer Banken &ndash; Julius B&auml;r, Credit Suisse und UBS &ndash; gezahlt&hellip;<br>\nEs ist jeder Fall anders und muss auch unterschiedlich betrachtet werden, aber 17 Millionen Euro Bu&szlig;geld f&uuml;r jahrelange systematische Unterst&uuml;tzung von Steuerhinterziehern sind wirklich nicht &uuml;ppig. Man kann auch die Rechtssysteme in den L&auml;ndern dieser Welt nicht vergleichen, doch ausgerechnet die Commerzbank hat vor ein paar Monaten f&uuml;r eine Reihe von Verst&ouml;&szlig;en in den USA Strafgelder in H&ouml;he von 1,45 Milliarden Dollar zahlen m&uuml;ssen&hellip;<br>\nMan brauche dringend die M&ouml;glichkeit, &ldquo;einer Bank im &auml;u&szlig;ersten Fall sogar die Lizenz zu entziehen&rdquo;, fordert NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Ihm kommen die Banken noch viel zu billig&nbsp;weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuer-cds-und-die-folgen-deal-mit-der-commerzbank-1.2692367\">Hans Leyendecker und Klaus Ott in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nochmals: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27935\">Garantiert beschissen? Ein neues Buch &uuml;ber den Betrug mit Lebensversicherungen<\/a><\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung E. Stopp:<\/strong> &bdquo;Die&ldquo; Makler gibt es nicht! Es gibt Makler, die zu Fonds-Finanz-Messen und anderen Veranstaltungen (DKM) fahren, um sich dort n&ouml;tige &bdquo;Motivation&rdquo; (Manipulierung), die Argumente f&uuml;r das naive Volk zu holen und sich selbst feiern. Es sind die Vermittler, die das Hamsterrad mit der Karriereleiter verwechseln. Es sind vorwiegend Egoisten, deren Anliegen IHRE Rente und ein volles Konto sind, meist gepaart mit m&auml;&szlig;igem Verstand, wenig sozialer Kompetenz, wenig Fachkenntnisse und noch weniger Lust selbst zu denken. Als Versicherungsmakler empfehle ich seit Jahren (ab 2005) keine privaten Renten- oder Lebensversicherungen mehr. Die Potenzierung dieser untauglichen Produkte bei der R&uuml;rup- und Riester Rente ist im Sinne der Anbieter gelungen<br>\nDer angebliche demografische Wandel f&uuml;hrt zur Empfehlung der privaten Rentenversicherung, um die &ldquo;Langlebigkeit&rdquo; zu versichern. Es ist die Enteignung des Sparers, der nach Auszahlung des ersten Rentenbeitrages erfahren wird: Sp&auml;testens ab diesem Tag geh&ouml;rt das angesparte Geld, inklusive der &Uuml;bersch&uuml;sse, dem Versicherungskonzern, nicht dem Kunden.<br>\nMeine Praxis-Erfahrungen zeigen vielfach, dass es noch viel schlimmer ist, als man es in einem Buch (nachweislich) beschreiben kann. Die Privatisierung der Vorsorge, als Ersatz f&uuml;r bisher (bis 2000) erbrachte Leistungen der DRV, ist grandios gescheitert. Weil die privaten Produkte zu teuer (Vertriebskosten) sind, weil nichts garantiert ist (&sect; 89 VAG), weil der 50 % Arbeitgeberanteil fehlt, und weil die B&uuml;rger, die eigentlich zus&auml;tzlich sparen &ldquo;m&uuml;ssten&rdquo;, es sich dank geringem Nettolohn nicht leisten k&ouml;nnen.<br>\nEine Versicherung hei&szlig;t so, weil Sie etwas versichert, ein Risiko abdeckt und diese Risikoabdeckung (zum Bsp. Todesfall) kostet Geld. Altersvorsorge ist also kein Versicherungs &ndash; sondern ein Geldanlageproblem, wenn wir von privaten zus&auml;tzlichen Produkten reden.Die Versicherung eines Risikos mit einem Sparanteil zu verbinden ist das eigentlich Problem, da weder Sparbetrag, noch genaue Kosten des Produktes bekannt sind. Deshalb lautet auch die klassische Makler-Lehre: Trenne Versicherung\/Risikoabsicherung vom Sparvorgang.<br>\nWenn man allerdings das zehnfache an Provision (beim Makler Courtage) f&uuml;r das Sparprodukt erh&auml;lt (vor LVRG), da kann man (auch Makler) schon mal schwach werden, oder? Aber eigentlich stehen Makler im Lager des Kunden, also auf der Seite des Mandanten! Jedoch in jeder Herde gibt es schwarze Schafe! Oder eher umgekehrt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erdo&#287;ans zynisches Kalk&uuml;l<\/strong><br>\nDas Sprengstoff-Attentat mitten in der Hauptstadt ist der dritte Mordanschlag in diesem Jahr, bei dem demokratische Kr&auml;fte und insbesondere Anh&auml;nger der Demokratischen Partei der V&ouml;lker (HDP) get&ouml;tet wurden.<br>\nStaatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an und seine Regierung nahmen diesen Anschlag zum Anlass f&uuml;r ihre &raquo;Anti-Terror-Kampagne&laquo;: Unter dem Deckmantel, gegen den IS vorzugehen, beendeten sie den Friedensprozess mit der PKK, nahmen die Bombardements im Kandil-Gebirge wieder auf und traten eine Repressionswelle gegen linke und kurdische Organisationen los. Als Drahtzieher wird der &raquo;Tiefe Staat&laquo; (derin devlet) vermutet, ein &uuml;ber Jahrzehnte gewachsenes konspiratives, mafi&ouml;ses Netz aus Geheimdiensten, Milit&auml;rs, Staatsvertretern und Organisiertem Verbrechen,[3] das bis in die heutige Zeit eine signifikante Rolle in der t&uuml;rkischen Politik spielt.<br>\n&raquo;Das ist kein Angriff auf die Einheit unseres Landes oder dergleichen, sondern ein Angriff des Staates auf das Volk&laquo;, erkl&auml;rte der Co-Vorsitzende der HDP, Selahattin Demirtas, und f&uuml;gte mit Blick auf die Staatsf&uuml;hrung hinzu: &raquo;Ihr seid M&ouml;rder. An euren H&auml;nden klebt Blut.&laquo; (SPON, 11.10.2015) Das Kalk&uuml;l Erdo&#287;ans: Der neu aufgebrochene Konflikt mit der kurdischen Bewegung werde die Wahlbev&ouml;lkerung polarisieren und die HDP bei den Neuwahlen am 1. November wieder unter die Zehn-Prozent-H&uuml;rde dr&uuml;cken&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/erdogans-zynisches-kalkuel\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Syriza an der Regierung &ndash; Gl&auml;ubiger an der Macht. Wie Tsipras versucht, den Tsunami der laufenden Reformen zu &uuml;berleben<\/strong><br>\nDas Team um Tsipras hat aktuell nur das Ziel, den Tsunami der gerade jetzt laufenden Reformen zu &uuml;berleben. Dabei geht es um die bereits erw&auml;hnten Vorabma&szlig;nahmen, um jene &bdquo;Reformen&ldquo;, die von den Gl&auml;ubigern f&uuml;r die Auszahlung der Kredittranchen in den n&auml;chsten Wochen verlangt werden. Anfang Oktober waren 48 davon durch die Vouli, das griechische Parlament, durchgeboxt worden, ein paar Dutzend weitere sollen in den n&auml;chsten zwei bis drei Wochen hinzu kommen. Innerhalb eines Monats wird also mehr als ein Drittel der insgesamt 200 Ma&szlig;nahmen realisiert sein, die zwischen Athen und den Gl&auml;ubigern f&uuml;r die n&auml;chsten drei Jahre im Rahmen des dritten sogenannten Hilfsprogramms vereinbart wurden. Eine derartige Dichte an schmerzhaften Ma&szlig;nahmen ist nicht nur f&uuml;r Griechenland einmalig, das bereits zwei &auml;hnliche Programme hinter sich hat, sondern auch international. &bdquo;Der Oktober ist ein h&ouml;llischer Monat&ldquo; sagt dasselbe Regierungsmitglied. &bdquo;Falls wir ihn &uuml;berleben, haben wir die Chance, die Kurve zu nehmen und uns danach den gro&szlig;en Projekten widmen, die jenseits des Diktats der Gl&auml;ubiger liegen&ldquo;&hellip;<br>\nAn schlimmsten wirkt sich aber die politische Kapitulation aus. Sie ist auf der ersten Seite des dritten Memorandums niedergelegt. Darin hei&szlig;t es: &bdquo;Die (griechische) Regierung verpflichtet sich, alle zur Verwirklichung der Ziele des Memorandum of Understanding erforderlichen Ma&szlig;nahmen mit der Europ&auml;ischen Kommission, der Europ&auml;ischen Zentralbank und dem Internationalen W&auml;hrungsfond zu beraten und zu vereinbaren, bevor sie ausgearbeitet und rechtsg&uuml;ltig verabschiedet werden&ldquo;.<br>\nSomit verzichtet Griechenland ausdr&uuml;cklich auf seine Souver&auml;nit&auml;t im gesamten Bereich der Legislativgewalt, sofern sie Inhalte des dritten Memorandums betreffen, und indirekt im Bereich der Exekutivgewalt, die zur Umsetzung der Memoranden eingesetzt werden soll. Dies d&uuml;rfte auch der Hauptgrund daf&uuml;r sein, dass Syriza die Interessen der breiten Bev&ouml;lkerungsschichten nicht konsequent verteidigen kann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faktencheckhellas.org\/syriza-an-der-regierung-glaeubiger-an-der-macht-wie-tsipras-versucht-den-tsunami-der-laufenden-reformen-zu-ueberleben\/\">Nikos Chilas in FaktenCheck HELLAS<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>GEW: &bdquo;Bundesrat muss bei Zeitvertr&auml;gen in der Wissenschaft auf Verbesserungen pochen&ldquo;<\/strong><br>\nInsbesondere m&uuml;sse die Regelung f&uuml;r die Mindestlaufzeiten von Zeitvertr&auml;gen, die die Bundesregierung plant, konkretisiert werden. &ldquo;Der Regierungsentwurf enth&auml;lt bisher lediglich den allgemeinen Grundsatz, dass die Vertragslaufzeit der angestrebten Qualifizierung angemessen sein soll. Damit diese Regelung nicht ins Leere l&auml;uft, fordert die GEW au&szlig;erdem eine Untergrenze von drei Jahren f&uuml;r Qualifizierungsvertr&auml;ge. Es kann nicht sein, dass Promovierende mit halbfertigen Doktorarbeiten auf die Stra&szlig;e gesetzt werden&rdquo;, sagte Keller.<br>\nEin weiterer Stein des Ansto&szlig;es sei, die Laufzeit von Arbeitsvertr&auml;gen mit studentischen Hilfskr&auml;ften auf insgesamt vier Jahre zu begrenzen. &ldquo;In vielen F&auml;llen m&ouml;gen vier Jahre ein ausreichender Zeitrahmen sein. Eine gro&szlig;e Zahl Studierender ist aber w&auml;hrend des gesamten Studiums auf Jobs auch an der Hochschule angewiesen. Es w&auml;re fatal, wenn diese gerade in der Studienabschlussphase einen wichtigen Baustein ihrer Studienfinanzierung verl&ouml;ren. Die H&ouml;chstbefristungsdauer f&uuml;r studentische Besch&auml;ftigte muss auf sechs Jahre angehoben werden&rdquo;, mahnte der GEW-Hochschulexperte.<br>\nZwei weitere Probleme des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes habe die Bundesregierung gar nicht erst angepackt, kritisierte Keller. &ldquo;Die Tarifsperre wird im Gesetzentwurf nicht angetastet, das hei&szlig;t: Gewerkschaften und Arbeitgebern soll weiterhin verboten bleiben, sachgerechte Zeitvertragsregeln auszuhandeln und so zu einem Interessenausgleich zu kommen. Auch die verbindliche Ausgestaltung der familienpolitischen Komponente des Gesetzes steht aus. Ob Zeitvertr&auml;ge mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Kinder betreuen, verl&auml;ngert werden, soll weiterhin der Willk&uuml;r der Arbeitgeber unterliegen. Wir erwarten vom Bundesrat, dass er den Finger in die Wunde legt und auf entsprechenden Erweiterungen des Regierungsentwurfs besteht&rdquo;, erkl&auml;rte der GEW-Vize.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailseite\/neuigkeiten\/gew-bundesrat-muss-bei-zeitvertraegen-in-der-wissenschaft-auf-verbesserungen-pochen\/\">GEW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Acht Uhr Demo, neun Uhr Parlament<\/strong><br>\nDie Union und die SPD werden an diesem Freitag im Bundestag die Vorratsdatenspeicherung beschlie&szlig;en. Um 9&ensp;Uhr beginnt die Debatte im Parlament. B&uuml;rgerrechtlergruppen wie der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und die Digitale Gesellschaft rufen um 8 Uhr zur Demo auf den Platz vor dem Reichstag.<br>\nTelefon- und Internetunternehmen m&uuml;ssen k&uuml;nftig die Verbindungsdaten aller Kunden anlasslos zehn Wochen lang speichern, f&uuml;r den Fall, dass die Polizei sie brauchen k&ouml;nnte. Standortdaten von Handys sollen nur vier Wochen gespeichert werden. (&hellip;) Bevor das Gesetz in Kraft tritt, muss es noch im Bundesrat behandelt werden. Zwar tagt die L&auml;nderkammer ebenfalls am Freitag, bisher steht die Vorratsdatenspeicherung aber nicht auf der Tagesordnung. Das Gesetz ist wohl nicht zustimmungspflichtig, so dass die gr&uuml;n-mitregierten L&auml;nder das Vorhaben nicht blockieren k&ouml;nnen.<br>\nNach Inkrafttreten des Gesetzes beginnt eine 18-monatige &Uuml;bergangszeit, in der die Telefon- und Internetunternehmen die erforderliche Infrastruktur f&uuml;r die Vorratsdatenspeicherung aufbauen k&ouml;nnen. Die Zwangsspeicherung der Daten wird also erst Anfang 2017 beginnen.<br>\nSchon jetzt sammelt der Verein DigitalCourage Unterst&uuml;tzer f&uuml;r eine neue Massen-Verfassungsbeschwerde. Betreut wird sie von dem Berliner Anwalt Meinhard Starostik. Er war auch schon 2008 dabei, als erfolgreich gegen das erste deutsche Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung geklagt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Gesetz-zur-Vorratsdatenspeicherung\/!5239251\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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