{"id":27963,"date":"2015-10-16T16:25:37","date_gmt":"2015-10-16T14:25:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963"},"modified":"2015-11-09T10:36:08","modified_gmt":"2015-11-09T09:36:08","slug":"hinweise-des-tages-ii-218","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h01\">Vorratsdatenspeicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h02\">Datenhehlerei: Eine Anti-Whistleblower-Regelung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h03\">Whistleblower-Preis 2015: &ldquo;Stich ins Wespennest&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h04\">Operation &ldquo;Sophia&rdquo; &ndash; Wie sich Europa milit&auml;risch abschottet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h05\">Wegen Fl&uuml;chtlingshilfe: Hasstiraden gegen Tafeln <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h06\">Kritik am &bdquo;Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h07\">Erwiderung auf Gabriels Pro-TTIP-Werbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h08\">Energieeffizienz: Jetzt die richtigen Weichen stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h09\">Pestizid-Cocktails<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h10\">Yanis Varoufakis: Heldensage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h11\">Deutschland ist ungeheuer selbstgef&auml;llig &ndash; und die ZEIT beweist es!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h12\">Bertelsm&auml;nner machen Panik &ndash; &bdquo;Akademisierungsschwemme&ldquo; und &bdquo;Azubischwund&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h13\">Flirt mit der Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h14\">Paul Krugman: Die &Uuml;bergeschnappten und der Hochstapler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h15\">Petry geil!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h16\">Schwarze Kasse &ndash; Fu&szlig;ball-WM 2006 mutma&szlig;lich gekauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963#h17\">Zu guter Letzt: Ende seines Polittalks &ndash; G&uuml;nther Jauch macht schon Ende November Schluss<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27963&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundestag f&uuml;hrt Vorratsdatenspeicherung wieder ein<\/strong><br>\nDer Bundestag hat am Freitag den umstrittenen Regierungsentwurf f&uuml;r eine neue Vorratsdatenspeicherung abgesegnet. In der namentlichen Abstimmung haben 404 Abgeordnete f&uuml;r die neue Vorratsdatenspeicherung votiert, 148 waren dagegen bei 7 Enthaltungen (die Opposition verf&uuml;gt lediglich &uuml;ber 127 Stimmen). In dem Gesetz enthalten sind jene &Auml;nderungen aus dem Rechtsausschuss, auf die sich CDU\/CSU und SPD zuvor geeinigt hatten. Trotz gro&szlig;er Bedenken von Sachverst&auml;ndigen hat die Koalition die Vorgaben des Kabinetts inhaltlich nicht mehr &uuml;berarbeitet. Es wird lediglich der Bundesregierung aufgegeben, die Vorschriften innerhalb von drei Jahren mithilfe eines externen Experten zu evaluieren&hellip;<br>\nEx-Verbraucherschutzministerin Renate K&uuml;nast von den Gr&uuml;nen warf Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) bei der abschlie&szlig;enden hitzigen Lesung vor, er sei &ldquo;vom Ast gefallen&rdquo;. Die Koalition mache &ldquo;alle in dieser Bundesrepublik zu Verd&auml;chtigen&rdquo;. Alle drei, vier Minuten werde von jedem mit einem Mobilger&auml;t festgestellt, wo er sich aufhalte. Dies habe selbst Orwell in 1984 nicht absehen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nOppositionelle und B&uuml;rgerrechtler haben bereits Verfassungsbeschwerde gegen das &Uuml;berwachungsgesetz angek&uuml;ndigt. Rena Tangens vom Verein Digitalcourage betonte: &ldquo;Weil politische Diskussion und sachliche Argumente offenbar nichts mehr ausrichten, werden wir den juristischen Weg gehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Bundestag-fuehrt-Vorratsdatenspeicherung-wieder-ein-2849174.html\">Stefan Krempl auf heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorratsdatenspeicherung: Sie versuchen es schon wieder<\/strong><br>\nDas ist sie also wieder. Trotz aller Kritik und aller Bedenken. Trotz der Einw&auml;nde von Aktivisten und Opposition, trotz Demonstrationen, trotz der Rechtssprechung. Allen Fakten zum Trotz haben die Abgeordneten des Bundestags am Freitagmorgen wieder f&uuml;r die Vorratsdatenspeicherung (VDS) gestimmt. Dabei ist das schon einmal schiefgegangen. [&hellip;]<br>\nAls die Gerichte entschieden, dass die Speicherung gegen Grundrechte verst&ouml;&szlig;t, mussten die verantwortlichen Politiker keine Konsequenzen ziehen: Niemand musste zur&uuml;cktreten, niemand wurde daf&uuml;r bestraft, dass er etwas beschlossen hat, das das Grundgesetz untergr&auml;bt. Auch in Br&uuml;ssel nicht, von wo aus jahrelang Druck auf Deutschland ausge&uuml;bt wurde, die VDS endlich durchzusetzen &ndash; bis auch auf europ&auml;ischer Ebene ein Gericht dem ein Ende setzte. In Deutschland wurde nicht einmal jemand abgew&auml;hlt &ndash; zumindest nicht direkt, weil er 2007 f&uuml;r die VDS gestimmt hat. (Oder? Wer war das &uuml;berhaupt noch mal? Hier ist die Liste.)<br>\nStatt sich nach so einem vernichtenden Gerichtsurteil zumindest zu sch&auml;men, haben die Verantwortlichen lieber &ldquo;nachgebessert&rdquo;. Das hei&szlig;t, der Gesetzentwurf wurde so ge&auml;ndert, dass er in seiner jetzigen Form angeblich der Pr&uuml;fung durch Gerichte standhalten soll.<br>\nEs kann aber nicht die Aufgabe unserer Politiker sein, Gesetze zu machen, die haarscharf an einem Verbot vorbeischrammen. Oder Ma&szlig;nahmen zu beschlie&szlig;en, die gerade eben so mit dem Grundgesetz vereinbar, mit Ach und Krach rechtsstaatlich sind. Oder auch eben knapp nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/vorratsdatenspeicherung-rechtsstaatlichkeit-mit-ach-und-krach-a-1058072.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hurra! Der Bundestag hat die Vorratsdatenspeicherung beschlossen.<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151016_Extra3.jpg\" alt=\"Hurra! Der Bundestag hat die Vorratsdatenspeicherung beschlossen\" title=\"Hurra! Der Bundestag hat die Vorratsdatenspeicherung beschlossen\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/extra_3\/blog\/Hurra-Der-Bundestag-hat-die-Vorratsdatenspeicherung-beschlossen,extra10206.html\">Extra 3<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Wir speichern das&ldquo;<\/strong><br>\nDas Mantra der Bundeskanzlerin in der Fl&uuml;chtlingspolitik m&uuml;sste in Bezug auf die Vorratsdatenspeicherung lauten: &ldquo;Wir speichern das.&rdquo; Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, kritisiert das heute vom Bundestag im Eilverfahren verabschiedete Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.<br>\nDie verdachtsunabh&auml;ngige Datensammelwut der Gro&szlig;en Koalition ist dreist und beweist ein erstaunlich flexibles Demokratieverst&auml;ndnis. SPD und Union missachten die freiheitlich demokratische Grundordnung, schr&auml;nken die Grundrechte ein, verletzen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, strafen Whistleblower ab und stellen jede B&uuml;rgerin und jeden B&uuml;rger unter Generalverdacht. Der Gesetzentwurf ist rechtspolitisch eine Katastrophe und rechtsstaatlich inakzeptabel.<br>\nDie Menschen w&auml;hlen Politiker, damit diese ihre Interessen vertreten und wahren, nicht damit sie ausspioniert und &uuml;berwacht werden. Erst vor zehn Tagen hat der Europ&auml;ische Gerichtshof im Zusammenhang mit der &Uuml;berwachung durch die NSA geurteilt, dass &Uuml;berwachungsinteressen von Regierungen und auch wirtschaftliche Interessen nicht &uuml;ber den Grundrechten der Bev&ouml;lkerung stehen. Dass Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel jetzt ihr dreistes &Uuml;berwachungsgesetz durchs Parlament peitschen zeugt von einem Mangel an Respekt vor dem hohen rechtlichen Stellenwert von Datenschutz und Grundrechten.<br>\nDas v&ouml;llig unsinnige Gesetzesvorhaben sieht vor, dass k&uuml;nftig noch mehr private und pers&ouml;nliche Daten &uuml;berwacht und gespeichert werden.<br>\nDas ist und bleibt verfassungswidrig und wird erneut in Karlsruhe scheitern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;comefrom=scan&amp;r=597118\">DIE LINKE<\/a><\/li>\n<li><strong>Bitkom bef&uuml;rchtet Rechtsunsicherheit<\/strong><br>\nDer Digitalverband Bitkom bef&uuml;rchtet nach der Verabschiedung des umstrittenen Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung im Bundestag am Freitag weitere Rechtsunsicherheiten f&uuml;r die Telekommunikations-Anbieter&hellip;<br>\nAuf die Unternehmen d&uuml;rften Kosten in dreistelliger Millionenh&ouml;he zukommen, sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bitkom, Bernhard Rohleder, am Freitag. Aus Sicht des Verbands h&auml;tte das umstrittene Thema intensiver diskutiert werden m&uuml;ssen. Es gebe auch Zweifel an der Angemessenheit&hellip;<br>\nDie Telekommunikationswirtschaft m&uuml;ssten nun die gesetzlichen Vorgaben umsetzen, seien aber zur praktischen Ausgestaltung &uuml;berhaupt nicht gefragt worden, kritisiert Rohleder. Das habe zum Beispiel zu Formulierungen gef&uuml;hrt, nach denen &bdquo;die Speicherung entkoppelt vom Internet&ldquo; erfolgen solle. Es sei aber v&ouml;llig unklar, wie eine solche Vorgabe &uuml;berhaupt umzusetzen sei&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/10\/16\/vorratsdatenspeicherung-beschlossen-bitkom-befuerchtet-rechtsunsicherheit\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<li><strong>Abergl&auml;ubische Politik: Die lustige, bittere Wahrheit &uuml;ber die Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nAm Freitag wird die Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Wieder einmal. Das ist &auml;rgerlich, wird sich aber vermutlich von selbst erledigen. Schlimmer ist, wof&uuml;r dieses Gesetz steht: den Irrglauben, man k&ouml;nne die Welt durch Vermessung retten. [&hellip;]<br>\nLetztlich ist der Datenhunger der beh&ouml;rdlichen &Uuml;berwachungsapparate nichts als der erste und gr&ouml;&szlig;te Ausweis der Hilflosigkeit. Ein Akt der Verzweiflung, gegen die weltimmanente Unvorhersagbarkeit anzuk&auml;mpfen, gegen die Windm&uuml;hlenfl&uuml;gel des Universums also. Es ist so offensichtlich, dass auch die allesmessenwollende NSA samt ihrer deutschen Handlanger es nicht und wieder nicht schafft, Terror einzud&auml;mmen. Es ist so offensichtlich, dass es der Verfassungsschutz auch mit allen Daten der Welt nicht geschafft h&auml;tte, den NSU zu schnappen.<br>\nEs ist so offensichtlich, dass die Abschaffung vieler Grundrechte der westlichen Welt durch die Total&uuml;berwachung in erster Linie und fast ausschlie&szlig;lich genau das ist: eine Abschaffung der Grundrechte. Mit kaum mehr wahrnehmbaren Nebeneffekten. Millionen Telefonate abgeh&ouml;rt, Kontodaten &uuml;berwacht, null Terroristen ertappt. Nur ein Taxifahrer hat eine Geldspende an afrikanische Islamisten gesandt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/die-bittere-wahrheit-ueber-die-vorratsdatenspeicherung-kolumne-a-1057731.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Alle sind verd&auml;chtig<\/strong><br>\nCDU\/CSU und SPD f&uuml;hren die Massenspeicherung der Telefon- und Internetdaten wieder ein. Die Opposition h&auml;lt das Vorhaben f&uuml;r rechtsstaatswidrig.<br>\nDer Bundestag hat am Freitagvormittag die Wiedereinf&uuml;hrung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland beschlossen. 404 Abgeordnete von CDU\/CSU und SPD stimmten daf&uuml;r, es gab 148 Gegenstimmen von Linken und Gr&uuml;nen sowie sieben Enthaltungen. Auch einige SPD-Abgeordnete stimmten dagegen oder enthielten sich. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Gr&uuml;nen k&uuml;ndigte Konstantin von Notz eine Verfassungsklage an. &bdquo;Die anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist ein rechtsdogmatischer Dammbruch par excellence.&ldquo; Volker Ulrich (CDU) entgegnete, dass das Bundesverfassungsgericht 2010 die Vorratsdatenspeicherung &bdquo;nicht per se&ldquo; abgelehnt habe. Renate K&uuml;nast (Gr&uuml;ne) ging davon aus, dass wohl eher der Europ&auml;ische Gerichtshof das Gesetz zum Scheitern bringe.<br>\nHalina Wawzyniak (Linke) kritisierte, dass es nach wie vor keinen Beleg f&uuml;r Sinn und Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung gebe. Dagegen versprach Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU): &bdquo;Mit einer verbindlichen Speicherung k&ouml;nnen deutlich mehr Straftaten aufgekl&auml;rt werden&ldquo;, Dies werde auch die Evaluation ergeben, die drei Jahre nach Start der Vorratsdatenspeicherung stattfinden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Vorratsdatenspeicherung-beschlossen\/!5243774\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Datenhehlerei: Eine Anti-Whistleblower-Regelung<\/strong><br>\nIm Zuge der Wiedereinf&uuml;hrung der Vorratsdatenspeicherung wird der Bundestag voraussichtlich nebenbei auch noch den Straftatbestand der &bdquo;Datenhehlerei&ldquo; neu einf&uuml;hren. Zu diesem Vorhaben habe ich bereits im Fr&uuml;hjahr gebloggt. Ulf Buermeyer, Richter am Landgericht Berlin, hat das Gesetzesvorhaben in Gastbeitr&auml;gen f&uuml;r die SZ und f&uuml;r Heise deutlich kritisiert und als Gefahr f&uuml;r die Pressefreiheit bezeichnet&hellip;<br>\nAnstatt also das Whistleblowing zu privilegieren, damit Missst&auml;nde leichter aufdeckt werden k&ouml;nnen, p&ouml;nalisiert der Gesetzgeber im Gegenteil bereits diejenigen, die Informationen von einem Whistleblower nur entgegennehmen&hellip;<br>\nOb man sich selbst als klassischer Journalist auf das enge Privileg einer beruflichen Handlung berufen kann, bleibt letztlich im Einzelfall unklar und f&uuml;hrt zu Rechtsunsicherheit. Gerade dieser, gegen die Meinungs- und Pressefreiheit gerichtete Abschreckungseffekt, k&ouml;nnte politisch gewollt sein und die eigentliche Intention der geplanten Regelung darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.internet-law.de\/2015\/10\/datenhehlerei-eine-anti-whistleblower-regelung.html\">Internet-Law<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Whistleblower-Preis 2015: &ldquo;Stich ins Wespennest&rdquo;<\/strong><br>\nJury-Mitglied Gerhard Baisch begr&uuml;ndet die Vergabe an Gilles-Eric S&eacute;ralini, der &uuml;ber das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat forschte und massiv kritisiert wurde<br>\n&ldquo;Man bewirft S&eacute;ralini pers&ouml;nlich mit Dreck und w&auml;rmt unbest&auml;tigte uralte Vorw&uuml;rfe gegen seine wissenschaftliche Integrit&auml;t wieder auf.&rdquo; So formuliert es Gerhard Baisch, Rechtsanwalt und Mitglied der Jury, die am Freitag um 19:30 Uhr im B&uuml;rgersaal des Karlsruher Rathauses den Whistleblower-Preis 2015 vergeben wird, im Interview mit Telepolis. Preistr&auml;ger 2013 war Edward Snowden.<br>\nKaum hat die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und die deutsche Sektion der Juristenorganisation IALANA bekanntgegeben, wer die Preistr&auml;ger sind, meldeten sich gro&szlig;e deutsche Zeitungen zu Wort, die einen der Preistr&auml;ger als des Preises nicht w&uuml;rdig betrachten. Neben dem ehemaligen US-Drohnenpilot Brandon Bryant und dem posthum mit einem Ehrenpreis ausgezeichneten deutsch-franz&ouml;sischen Physiker L&eacute;on Gruenbaum und NS-Verfolgten zeichnet die Jury auch den franz&ouml;sischen Wissenschaftler Gilles-Eric S&eacute;ralini aus. Sein Forschungsgebiet: das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat (Sind Nahrungsmittel mit genetisch modifizierten Bestandteilen giftig?, &ldquo;Die Beweislast liegt jetzt bei der Industrie&rdquo;).<br>\nIm Telepolis-Interview verdeutlicht Baisch, warum die Jury S&eacute;ralini ausgew&auml;hlt hat und was er von der Kritik an dem Wissenschaftler h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46270\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Operation &ldquo;Sophia&rdquo; &ndash; Wie sich Europa milit&auml;risch abschottet<\/strong><br>\nEtwa 2.800 Fl&uuml;chtlinge sind in diesem Jahr schon im s&uuml;dlichen Mittelmeer ertrunken. Und das, obwohl dort schon seit Monaten europ&auml;ische Milit&auml;rschiffe im Einsatz sind. Doch die sollen sich k&uuml;nftig weniger um &ldquo;Seenotrettung&rdquo; k&uuml;mmern, sondern vor allem Schleppern das Handwerk legen und ggf. Schiffe &ldquo;umleiten&rdquo;. Oppositionspolitiker sehen darin den Beginn einer gro&szlig;en Offensive, um Fl&uuml;chtlingsboote k&uuml;nftig zur&uuml;ck nach Afrika zu schicken. Dies w&auml;re ein klarer Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/operation-sophia-100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wegen Fl&uuml;chtlingshilfe: Hasstiraden gegen Tafeln<\/strong><br>\nDie Tafeln in Deutschland werden wegen ihres Engagements f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge zunehmend verbal angegriffen. Im Gespr&auml;ch mit unserer Redaktion sagte Jochen Br&uuml;hl, Vorsitzender des Bundesverbandes der Tafeln: &bdquo;Uns schl&auml;gt zunehmend Wut entgegen. Wir werden beschimpft und beleidigt daf&uuml;r, dass wir uns f&uuml;r bed&uuml;rftige Menschen einsetzen.&ldquo;<br>\nSeinen Angaben zufolge w&uuml;rden Tafeln derzeit auch 150.000 Fl&uuml;chtlinge t&auml;glich mit Lebensmitteln unterst&uuml;tzen. &bdquo;Das ist eine Steigerung der Tafelnutzer um zehn Prozent, in manchen St&auml;dten sogar um bis zu 50 Prozent&ldquo;, so Br&uuml;hl. T&auml;glich k&auml;men weitere Fl&uuml;chtlinge an den 2000 Ausgabestellen in Deutschland hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/627031\/wegen-fluchtlingshilfe-hasstiraden-gegen-tafeln#gallery&amp;0&amp;0&amp;627031\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kritik am <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Artikel\/2015\/10\/2015-10-15-asyl-fluechtlingspolitik.html\">&bdquo;Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz&rdquo;<\/a><\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung von Patrick B.<\/strong> im <a href=\"http:\/\/neusprech.org\/rueckkehrpolitisch-relevante-drittstaaten\/\">Neusprech<\/a>: Abschiebung ist ein h&auml;ssliches Wort. Was in Ordnung ginge, da es schlie&szlig;lich eine f&uuml;r alle Beteiligten unsch&ouml;ne Angelegenheit beschreibt. Aber im Bundesministerium des Inneren (BMI) ist das h&auml;ssliche Wort so eine Art Verbal-Voldemort. Ein Voldewort, k&ouml;nnte man sagen &ndash; eine Angelegenheit, deren Name nicht genannt werden darf. Also bem&uuml;ht man im BMI alle Verrenkungen, die das B&uuml;rokratendeutsch so hergibt, und schreibt &bdquo;Durchsetzung der Ausreisepflicht&ldquo;, wenn Abschiebung gemeint ist, und r&uuml;ckkehrpolitisch relevante D., wenn L&auml;nder bezeichnet werden, in die Deutschland gerne mehr Fl&uuml;chtlinge verfrachten w&uuml;rde. &Uuml;berhaupt wird in diesem Bereich verschwurbelt, was das Neusprech-W&ouml;rterbuch hergibt. &bdquo;R&uuml;ck&uuml;bernahme ausreispflichtiger eigener Staatsangeh&ouml;riger&ldquo; hei&szlig;t es, wo ein &bdquo;Entgegennahme der Abgeschobenen&ldquo; gereicht h&auml;tte, was immer noch verschwurbelt genug klingt. Und wo Abschiebungen vernebelt werden sollen, werden sie &bdquo;R&uuml;ckf&uuml;hrungen&ldquo; genannt, weil das so sch&ouml;n nach freundlicher, gern angenommener Begleitung klingt und nicht nach Flugzeugen voller Polizisten und traumatisierter Menschen.<\/em><\/p>\n<p>Dazu auch noch: <strong>Wer nicht geht, wird ausgehungert:<\/strong><br>\nSPD und Union wollen noch weiter gehende Leistungsk&uuml;rzung als die Bundesregierung<br>\n&hellip;der &Auml;nderungsantrag der Koalitionsfraktionen von gestern abend zum AsylbLG, sieht noch weiter gehende Leistungsk&uuml;rzungen vor, als sie im Gesetzentwurf der Bundesregierung vorgesehen sind.<br>\nSo sollen nach dem neuen &sect; 1a Abs. 3 AsylbLG&nbsp; &ndash; anders als Thomas de Maizi&egrave;re pers&ouml;nlich im Bundestag ausdr&uuml;cklich gesagt hat! &ndash; nun auch Personen mit Duldung einer Leistungsk&uuml;rzung unterhalb das physische Existenzminimum unterliegen, wenn &ldquo;aus von ihnen selbst zu vertretenden Gr&uuml;nden aufenthaltsbeendende Ma&szlig;nahmen nicht vollzogen werden k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nDiese Leistungsk&uuml;rzung geht &uuml;ber die bisherige Sanktionierung weit hinaus (bisher: individuell zu begr&uuml;ndende K&uuml;rzung des Barbetrags von 143 Euro), da noch nicht einmal das physische Existenzminimum sicher gestellt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/tickerarchiv\/d\/n\/1895\/\">Tacheles e.V.<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Erwiderung auf Gabriels Pro-TTIP-Werbung<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Gabriel hat anl&auml;sslich der Gro&szlig;demonstration gegen TTIP in Zeitungsanzeigen f&uuml;r das Freihandelsabkommen geworben<br>\nZeitlich genau abgestimmt auf die Gro&szlig;demonstration gegen das TTIP-Handelsabkommen am Sonnabend, 10. Oktober 2015 hat sich Bundes-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel von der SPD zu Wort gemeldet und in gro&szlig;fl&auml;chigen Anzeigen in verschiedenen Zeitungen (z.B. TAZ, Tagesspiegel, S&uuml;ddeutsche Zeitung) eine Lanze f&uuml;r das TTIP-Abkommen gebrochen.<br>\nGabriel spricht die TTIP-Gegner mit vermeintlicher Objektivit&auml;t, mit Pathos und anbiedernder Schmeichelei an. Gabriel argumentiert &ndash; wie nicht anders zu erwarten und wie man es von Berufspolitikern gew&ouml;hnt ist. Seine Argumente beziehen sich fast ausschlie&szlig;lich auf Zugest&auml;ndnisse, die er nicht machen kann, da er bei weitem nicht der einzige ist, der &uuml;ber die Ausgestaltung des geheim verhandelten TTIP-Abkommens bestimmt.<br>\nGleichzeitig versucht Gabriel, Angst vor dem Scheitern des Abkommens zu sch&uuml;ren. Europa w&uuml;rde in diesem Falle in der globalisierten Welt seine Souver&auml;nit&auml;t verlieren (&ldquo;anderen folgen m&uuml;ssen&rdquo;). F&uuml;r den einen oder anderen aufmerksamen Leser mag das an Gerhard Schr&ouml;der erinnern, der gemeinsam mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft seinerzeit f&uuml;r Hartz IV trommelte und auch mit der Wettbewerbsf&auml;higkeit, der Globalisierung und der vermeintlichen Notwendigkeit warb, den &ldquo;G&uuml;rtel enger zu schnallen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46271\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Energieeffizienz: Jetzt die richtigen Weichen stellen<\/strong><br>\nDie F&ouml;rderung von Energieeffizienz ist entscheidend f&uuml;r den Erfolg der Energiewende und das Erreichen der Klimaziele. Mehr Effizienz senkt Kosten und schont die Umwelt, sorgt f&uuml;r neue Arbeitspl&auml;tze und Berufsbilder. Doch klar ist: F&uuml;r diese Ziele sind langfristig verl&auml;ssliche und gut ausgestattete F&ouml;rdert&ouml;pfe n&ouml;tig, schreibt der DGB-klartext.<br>\nDeutschland will die Energiewende. Das ist klug, strategisch sinnvoll und ein zentraler Baustein zur Bek&auml;mpfung des Klimawandels. Doch Energiewende hei&szlig;t nicht nur erneuerbare Energien. Von zentraler Bedeutung ist die Senkung des Energieverbrauchs durch mehr Energieeffizienz. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde muss auch nicht produziert, importiert oder transportiert werden. Dadurch werden Kosten f&uuml;r Betriebe und Haushalte gesenkt und die Umwelt geschont. Wird in die Energieeffizienz investiert, entstehen aber auch neue Arbeitspl&auml;tze, neue Berufsbilder und zus&auml;tzliches, zweifellos w&uuml;nschenswertes Wachstum. Auch beim Blick &uuml;ber den deutschen Tellerrand wird klar: Eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz kann ein Mittel zur Krisenbek&auml;mpfung und Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++40d93542-73e1-11e5-8786-52540023ef1a\">DGB Klartext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pestizid-Cocktails<\/strong><br>\nFast kein Obst und Gem&uuml;se ohne Chemie..<br>\nDie gro&szlig;en Chemiekonzerne feiern seit Jahren steigende Ums&auml;tze: 1,6 Milliarden Euro haben sie im vergangenen Jahr alleine in Deutschland mit Pflanzenschutzmitteln gemacht. Verbrauchersch&uuml;tzer und Umweltorganisationen warnen jetzt aber vor dem Einsatz von Mitteln mit vielen verschiedenen Pestiziden.<br>\n&ldquo;Das Problem f&auml;ngt auf dem Acker an &ndash; es wird immer mehr gespritzt, es kommen immer mehr Mittel zum Einsatz und letztendlich findet sich das auch in den Produkten wieder, die in den Handel gelangen&rdquo;, sagt Dirk Zimmermann von der Umweltorganisation Greenpeace.<br>\nDiese Cocktails sollen zu verst&auml;rkten R&uuml;ckst&auml;nden in Lebensmitteln f&uuml;hren &ndash; mit unkalkulierbaren Risiken f&uuml;r die Gesundheit der Verbraucher. Das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus macht eine Stichprobe und kauft auf dem Wochenmarkt und in Lebensmittelgesch&auml;ften in mehreren deutschen St&auml;dten ein. Mehr als 20 Proben werden in unabh&auml;ngigen Laboren &uuml;berpr&uuml;ft. Die Ergebnisse sind zum Teil schockierend: Fast alle Proben sind belastet&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/pestizide-obst-gemuese-100.html\">ARD plus minus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Yanis Varoufakis: Heldensage<\/strong><br>\nYanis Varoufakis pr&auml;sentiert sich wie eine Marke: Motorrad-Rocker, Europa-Rebell, Chefdenker der Revolution. Was steckt wirklich hinter der Inszenierung? [&hellip;]<br>\nGQ: Die Nation ist verunsichert. Irgendwie wissen wir nicht, wer wir sind. Die einen jubeln den Fl&uuml;chtlingen an den Bahnh&ouml;fen zu, die anderen z&uuml;nden ihre Unterk&uuml;nfte an.<br>\nVaroufakis: Die Deutschen sollten viel selbstbewusster sein. Die deutsche Kultur ist sehr stark. Sie wird durch Fl&uuml;chtlinge nicht verd&uuml;nnt, sondern gest&auml;rkt. Das ist eine Lektion, die man von den Amerikanern lernen kann. Fl&uuml;chtlinge sind nicht das Problem, sondern eine Chance. Denken Sie nur: In Europa gab es keine P&auml;sse bis zum Ersten Weltkrieg. Wir hatten zwar Grenzen, aber jeder konnte sich frei bewegen. Wenn man sich die Erde vom Weltraum ansieht, wird offensichtlich, dass Grenzen eine Abscheulichkeit sind. Es ist eine l&auml;cherliche Idee, dass wir eine Festung Europa schaffen und Leute davon abhalten k&ouml;nnten, hierherzukommen. Deutschland hat ein gro&szlig;es demografisches Problem. Sie brauchen junge Fl&uuml;chtlinge, junge Migranten, damit Ihr Wirtschafts- und Ihr Rentensystem nachhaltig bleiben. Ich glaube, wir m&uuml;ssen die Annahme &uuml;berdenken, dass wir unsere Werte und unsere Demokratie am besten verteidigen, indem wir Menschen davon abhalten, zu uns zu kommen. Vielleicht ist das Gegenteil richtig. [&hellip;]<br>\nGQ: Helmut Kohl sagte, der Euro sei ein Friedensprojekt. Stimmt das heute noch?<br>\nVaroufakis: Lassen Sie uns die Eurozone nicht mit der EU gleichsetzen! Die Europ&auml;ische Union war ein gro&szlig;artiges Friedensprojekt. Der Euro war das Gegenteil. Weil er so schlecht konzipiert wurde, hat er zu einer Konfrontation der europ&auml;ischen L&auml;nder gef&uuml;hrt. Der Euro hat die Erfolge der Europ&auml;ischen Union zerst&ouml;rt. [&hellip;]<br>\nGQ: Deutsche Medien zeichnen Sie gern als eine Art Mephisto. Trotzdem gibt es hier eine unterschwellige Bewunderung f&uuml;r Sie. Liegt es daran, dass Sie uns einen Spiegel vorhalten?<br>\nVaroufakis: Keine Ahnung. Wenn ich die Gelegenheit habe, mit Deutschen zu sprechen, finden wir jedenfalls schnell Gemeinsamkeiten. Und es gibt eine tiefe gegenseitige Wertsch&auml;tzung. Ich habe Anfang Juni in Berlin vor mehr als tausend Leuten gesprochen und Standing Ovations bekommen. Aber was dar&uuml;ber dann in der Presse geschrieben wurde, war komplett verzerrt. Wenn ich Deutscher w&auml;re und in der &bdquo;Welt&ldquo; und der &bdquo;Bild&ldquo; oder sogar in der &bdquo;FAZ&ldquo; gelesen h&auml;tte, was ich angeblich alles gesagt habe&thinsp;&hellip;&thinsp;ich w&uuml;rde Varoufakis hassen! Daran sehen wir etwas: Ungl&uuml;cklicherweise nehmen die Medien ihre Rolle als Vermittler nicht mehr wahr, sie erschaffen eine neue Berliner Mauer zwischen verschiedenen V&ouml;lkern in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gq-magazin.de\/leben-als-mann\/features\/yanis-varoufakis-heldensage\">GQ Magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland ist ungeheuer selbstgef&auml;llig &ndash; und die ZEIT beweist es!<\/strong><br>\nIn der ZEIT (hier) gibt es eine interessante Diskussion (unter der Titelfrage: Ist Deutschland selbstgef&auml;llig?) &uuml;ber Deutschlands Rolle in Europa zwischen Jochen Bittner von der ZEIT und dem ehemaligen Korrespondenten der New York Times in Deutschland, Roger Cohen. Jochen Bittner beklagt sich bitter, dass im Ausland, und eben auch von Roger Cohen, Deutschland in seiner &bdquo;neuen&ldquo; europ&auml;ischen Rolle kritisiert wird.<br>\nBittner schreibt zur Verteidigung Deutschlands: &bdquo;Denn die Euro-Krise hat zwei geschlossene Narrative erzeugt, in denen die jeweils andere Seite der Alleinschuldige der Misere ist. F&uuml;r das eine Lager ist dies das regelbesessene Deutschland, das &ouml;konomische Gesetze &uuml;ber demokratischen Willen stellt. F&uuml;r das andere Lager sind es unverantwortliche Politiker in Europas S&uuml;den, die f&uuml;r jahrelange Misswirtschaft jetzt auch noch mit einer Schuldenunion belohnt werden m&ouml;chten.<br>\nIch will gar nicht verhehlen, dass ich selbst eher dem ersten Lager zuneige&hellip;.<br>\nGeradezu grotesk ist es aber, wenn er Deutschland bescheinigt, sich an &bdquo;&ouml;konomische Gesetze&ldquo; zu halten und diese &uuml;ber den demokratischen Willen anderer L&auml;nder zu stellen. Diese &ouml;konomischen Gesetze w&uuml;rde ich gerne einmal kennenlernen. Ist es vielleicht das &ouml;konomische Gesetz, das da sagt, man solle Schulden, die man zwingend als Gegenposten f&uuml;r die eigenen Ersparnisse braucht, nur im Ausland zulassen? Ist es das Gesetz, das da sagt, jeder solle in einer W&auml;hrungsunion versuchen, die anderen mit Lohnsenkungen zu unterbieten, obwohl man sich bei der Gr&uuml;ndung der W&auml;hrungsunion darauf geeinigt hat, das genau nicht zu tun, indem man ein Inflationsziel festlegte?<br>\nIch will das nicht vertiefen, es lohnt nicht. Doch die Arroganz von Leuten, die nichts, aber auch gar nichts von Volkswirtschaft verstehen und &bdquo;&ouml;konomische Gesetze&ldquo; zur Verteidigung des deutschen Merkantilismus bem&uuml;hen, ist mehr als selbstgef&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/deutschland-ist-ungeheuer-selbstgefaellig-und-die-zeit-beweist-es\/\">Heiner Flassbeck auf flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bertelsm&auml;nner machen Panik &ndash; &bdquo;Akademisierungsschwemme&ldquo; und &bdquo;Azubischwund&ldquo;?<\/strong><br>\nGibt es bald zu viele Akademiker, aber zu wenige Azubis, wie aktuell vor allem wegen einer Studie der Bertelsmann Stiftung verk&uuml;ndet wird? Studis Online spricht mit Gerd Bosbach, Statistikprofessor an der Hochschule Koblenz, &uuml;ber irrende Prognosen, l&uuml;gende Zahlen und junge Menschen, die eine Politik ohne Plan ausbaden m&uuml;ssen&hellip;<br>\nHeute gibt es auf alle F&auml;lle noch gen&uuml;gend junge Leute, die gerne eine Lehre machen w&uuml;rden. Das Problem ist nur, dass man viele gar nicht l&auml;sst. Ein Mangel best&uuml;nde dann, wenn es weniger Bewerber als Stellen geben w&uuml;rde. Dem ist aber nicht so: Jahr f&uuml;r Jahr gehen Zehntausende Jugendliche bei der Vergabe der Ausbildungspl&auml;tze leer aus und landen in der sogenannten Wartschleife, also in Ma&szlig;nahmen, die ihnen oft nicht weiterhelfen. Dazu kommen noch diejenigen, die nach erfolgloser Suche frustriert das Handtuch werfen und sich nicht mehr bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) melden. Damit fallen sie dann aus der Statistik raus. Bei der Darstellung der Bertelsmann Stiftung &bdquo;Volle H&ouml;rs&auml;le &ndash; leere Werkb&auml;nke&ldquo; stimmt nur Ersteres, die meist &uuml;bervollen H&ouml;rs&auml;le&hellip;<br>\nSeit 2000 hat sich der &bdquo;Akademikermangel&ldquo; in nur 15 Jahren in einen &bdquo;Akademisierungswahn&ldquo; verkehrt. Wie will man da absehen, was 2030 ist. Die Zeiten sind heute so schnelllebig, die technische Entwicklung geht so rasant voran, dass immer wieder neue Berufsbilder entstehen und andere wieder vergehen werden. Will man darauf eingestellt sein, muss man die Menschen m&ouml;glichst breit ausbilden, also mit umfassendem Wissen und vielf&auml;ltigen Fertigkeiten ausstatten, die sie je nach Erfordernissen flexibel einsetzen k&ouml;nnen. Man muss sie bef&auml;higen, immer wieder Neues dazulernen zu k&ouml;nnen. Das deutsche Bildungssystem macht praktisch das Gegenteil: Es teilt die Kinder schon fr&uuml;h auf verschiedene Bildungswege auf, in jene, die mal studieren, und jene, die mal Lehrlinge werden sollen. Und dann wird spezialisiert, um am Ende zielgenau bei einem Beruf zu landen. Nur wird der dann vielleicht f&uuml;nf bis zehn Jahre sp&auml;ter schon gar nicht mehr gebraucht&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1878-akademisierungsschwemme.php\">Ralf Wurzbacher auf Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Flirt mit der Wahrheit<\/strong><br>\nAm Montag hat die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft in der westukrainischen Metropole Lwiw mehrere Wohnungen durchsuchen lassen. Die Bewohner sind hochrangige Funktion&auml;re der neofaschistischen Partei &raquo;Swoboda&laquo;, unter anderem zwei stellvertretende Parteivorsitzende.<br>\nBeschlagnahmt wurden Festplatten und andere Datentr&auml;ger sowie bei einem der beiden ein Jagdgewehr, bei dem anderen eine Pistole, die er nach eigenen Angaben von Innenminister Arsen Awakow zum Geburtstag geschenkt bekommen haben will. Allerdings war die Waffe offenbar nirgends registriert.<br>\nGrund der Durchsuchungen waren die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zum Hergang der t&ouml;dlichen Schusswechsel am 20. Februar 2014 unmittelbar vor dem Sturz von Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch. Die Swoboda-Funktion&auml;re bewohnten damals ein Zimmer im 10. Stock des Hotels &raquo;Ukraina&laquo; im Kiewer Stadtzentrum, aus dem heraus auf Polizisten und Demonstranten geschossen worden sein soll.<br>\nDass die ukrainischen Beh&ouml;rden, nachdem sie anderthalb Jahre lang &ndash; wie ein Report des Europarats vom April belegt &ndash; schlampig und einseitig nur gegen Polizisten des alten Regimes ermittelt hatten, jetzt auch in den eigenen Reihen graben, wurde offiziell damit begr&uuml;ndet, dass erst jetzt Filmaufnahmen westlicher Fernsehsender aus den Tagen des Regimewechsels ausgewertet worden seien. Das mit der Auswertung mag sogar stimmen.<br>\nTats&auml;chlich lagen solche Berichte aber schon kurz nach den Ereignissen vor. Das WDR-Magazin &raquo;Monitor&laquo; hatte schon Ende Februar 2014 Belege daf&uuml;r recherchiert, dass auf die Demonstranten anscheinend von hinten geschossen worden war. Die BBC hatte zum Jahrestag des Machtwechsels im Februar sogar einen der Sch&uuml;tzen &ndash; mit unkenntlich gemachtem Gesicht und verzerrter Stimme &ndash; vor die Kamera geholt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/10-16\/015.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Paul Krugman: Die &Uuml;bergeschnappten und der Hochstapler<\/strong><br>\nWie wird sich das Chaos aufl&ouml;sen, das die &Uuml;bergeschnappten, will sagen, der Freedom Caucus, im Kongress geschaffen hat? Ich habe keine Ahnung. Aber als diese Kolumne in Druck ging, flehte praktisch das gesamte republikanische Establishment den Vorsitzenden des Haushaltsausschusses Paul Ryan an, doch bitte ihr Sprecher zu werden. Er ist, so sagen alle, der Einzige, der die Lage retten kann.<br>\nWas Mr. Ryan so besonders macht? Im Grunde genommen kann man dazu nur sagen, dass er der beste Hochstapler ist, den sie haben. Seine starke Position in der Partei beruht auf seiner erfolgreichen Irref&uuml;hrung der Nachrichtenmedien und der selbsterkl&auml;rten Zentristen ganz allgemein. Bedauerlicherweise, zumindest aus seiner Sicht, w&auml;re es schwer, den Schwindel vom Stuhl des Sprechers aus aufrecht zu erhalten.<br>\nUm Mr. Ryans Rolle in unserem medienpolitischen &Ouml;kosystem besser verstehen zu k&ouml;nnen, muss man zweierlei wissen. Erstens ist die republikanische Partei eine post-politische Organisation, die sich nicht mit realen L&ouml;sungen f&uuml;r reale Probleme besch&auml;ftigt. Und zweitens wollen die Pundits und Nachrichtenmedien diese unbequeme Tatsache nun ganz gar nicht wahrhaben&hellip;.<br>\nVorhersagen beiseite, das Ryan-Ph&auml;nomen sagt eine Menge dar&uuml;ber aus, was in der amerikanischen Politik gerade wirklich los ist. Kurz gesagt, die &Uuml;bergeschnappten haben die republikanische Partei &uuml;bernommen, doch die Medien wollen diese Tatsache nicht wahrhaben. Die Kombination dieser beiden Faktoren hat eine &Ouml;ffnung f&uuml;r politische Hochstapler geschaffen, eigentlich sogar ein Bed&uuml;rfnis nach ihnen. Und dieserHerausforderung stellt sich Mr. Ryan.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/10\/12\/opinion\/the-crazies-and-the-con-man.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Petry geil!<\/strong><br>\nH&auml;tten sie und ihre J&uuml;nger nicht dauernd so getan, als m&uuml;sse Deutschland von der Familie auf erneuert werden, als haben alle anderen Lebensmodelle keinen Anspruch auf Gl&uuml;ck, so w&auml;re Petrys gescheiterte Ehe nicht der Rede wert. Es ist ja Normalit&auml;t. Ich wei&szlig; das aus eigener Erfahrung. Und glaubt mir, man lernt wenig dazu. Man scheitert zuweilen von einem Scheitern ins n&auml;chste. Aber es geht nicht um mich, denn ich habe auch niemanden erkl&auml;rt, wie er sein privates Gl&uuml;ck zu machen hat. Das hat aber Petry. Und so wird ihre gescheiterte Ehe auch zum gescheiterten Vorleben einer Idealisierung, die es in erster Linie nur in den K&ouml;pfen von Menschen gibt, die sich das Leben hienieden als einen Akt von Fr&ouml;mmlerei und spie&szlig;iger Moral vorstellen und darauf ihre Gesellschaftskonzepte aufbauen. Und in diesem Sinne muss sie sich gefallen lassen, dass man in ihrem Privatleben gr&auml;bt. Denn ihre &raquo;Alternativpartei&laquo; hat es auch getan bei dem Leben vieler Millionen B&uuml;rger in diesem Land.<br>\nSo war es mehr oder weniger immer bei den Rechten. Man postulierte dieses Ideal und ging privat daran zugrunde. Als der Kerl aus dem Propagandaministerium mit einer Schauspielerin durchbrennen, Frau und Kinderschar verlassen wollte, sorgten sich einige um den Imageverlust. Wenn das der F&uuml;hrer w&uuml;sste! Und dann wusste er es und gab Befehl, die Liebschaft zu beenden. Familie gehe vor. Sie sei ein Politikum. Nun sind wir zum Gl&uuml;ck f&uuml;hrerlos. Wie die AfD auch. Petry sollte froh dar&uuml;ber sein, sonst w&uuml;rde der Lucke noch befehlen, sie habe ihre Aff&auml;re sofort aufzugeben und gef&auml;lligst die Ideale zu leben, die sie alle gemeinsam als Partei vertreten. Der Seehofer hat es doch auch gepackt. Und wirkt er jetzt etwa ungl&uuml;cklich oder gar verbittert?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/987957.petry-geil.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schwarze Kasse &ndash; Fu&szlig;ball-WM 2006 mutma&szlig;lich gekauft<\/strong><br>\nDer deutsche Fu&szlig;ball st&uuml;rzt in seine gr&ouml;&szlig;te Krise seit dem Bundesliga-Bestechungsskandal der Siebzigerjahre: Die Vergabe der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft 2006 nach Deutschland war nach SPIEGEL-Informationen mutma&szlig;lich gekauft. Das Bewerbungskomitee hatte eine schwarze Kasse eingerichtet, die der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus heimlich mit 10,3 Millionen Schweizer Franken gef&uuml;llt hatte &ndash; damals 13 Millionen Mark.<br>\nEingeweiht waren allem Anschein nach der Chef des Bewerbungskomitees, Franz Beckenbauer, sp&auml;testens seit 2005 der heutige Pr&auml;sident des Deutschen Fu&szlig;ball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, und weitere hochrangige Fu&szlig;ballfunktion&auml;re. Das Geld hatte Louis-Dreyfus, damals Vorstandschef von Adidas, dem deutschen Bewerbungsteam vor der WM-Entscheidung am 6. Juli 2000 als Privatmann heimlich geliehen; es tauchte weder im Haushalt des Bewerbungskomitees noch sp&auml;ter, nach dem Zuschlag f&uuml;r Deutschland, im Haushalt des Organisationskomitees (OK) auf.<br>\nGut eineinhalb Jahre vor der WM forderte Louis-Dreyfus die Summe allerdings zur&uuml;ck, nunmehr 6,7 Millionen in Euro. Deshalb suchte das OK, dem Beckenbauer als Pr&auml;sident und Niersbach als Vize angeh&ouml;rten, im Jahr 2005 einen Weg, das Schwarzgeld unauff&auml;llig zur&uuml;ckzuzahlen. Wie sich aus vertraulichen Unterlagen ergibt, wurde dabei mithilfe der Fifa eine Legende geschaffen. Demnach flossen 6,7 Millionen Euro als deutscher Beitrag f&uuml;r eine damals noch geplante, sp&auml;ter abgesagte Fifa-Er&ouml;ffnungsgala im Berliner Olympiastadion auf ein Fifa-Konto in Genf. Von dort sollte die Fifa das Geld umgehend auf ein Konto von Louis-Dreyfus in Z&uuml;rich weiterleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/fussball-wm-2006-wurde-mutmasslich-gekauft-a-1057829.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ende seines Polittalks &ndash; G&uuml;nther Jauch macht schon Ende November Schluss<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/kultur\/kino_tv\/ende-seines-polittalks-guenther-jauch-ard-abschied-bereits-ende-november_id_5013515.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Na Gott sei dank.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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