{"id":2797,"date":"2007-11-28T08:47:58","date_gmt":"2007-11-28T07:47:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2797"},"modified":"2007-11-28T09:40:48","modified_gmt":"2007-11-28T08:40:48","slug":"hinweise-des-tages-536","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2797","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2797&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Dollarkurs<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Wirtschaft findet starken Euro nicht schlimm<\/strong><br>\nDer starke Euro ist f&uuml;r die meisten Unternehmen einer Umfrage zufolge derzeit kein gro&szlig;es Konjunkturrisiko. Die Aufwertung der europ&auml;ischen Gemeinschaftsw&auml;hrung zum Dollar macht nur 15 Prozent der Firmen Sorgen. Das geht aus einer Befragung von 2000 Unternehmen durch das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/wirtschaft\/unternehmen\/826070.html\">Netzzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Am Tag der Einf&uuml;hrung des Euro am 1. Januar 2002 musste ein Amerikaner, wenn er seine Dollars in Euro einwechselte, f&uuml;r einen Euro weniger als einen Dollar, n&auml;mlich nur 89 US-Cents bezahlen. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter 1,50 Dollar. Dieser Kursverlust um mehr als 60 Prozent ist also f&uuml;r die exportabh&auml;ngige deutsche Wirtschaft kein Konjunkturrisiko. Immerhin gehen 40 Prozent der Exporte au&szlig;erhalb des Euro-Raumes. Aber auch wenn nicht in Dollar abgerechnet wird, so haben <a href=\"?p=2739\">die anderen W&auml;hrungen dramatisch an Wert verloren<\/a>. All das beeintr&auml;chtigt die Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft nicht, aber an der Senkung der sog. Lohnnebenkosten um Bruchteile der Bruttolohnsumme h&auml;ngt die Existenz des &bdquo;Standortes Deutschland&ldquo;. Diese widerspr&uuml;chliche Argumentation lassen wir uns Tag f&uuml;r Tag bieten.<\/em><\/p><\/li>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<li><strong>Wirtschaft trotz starkem Euro optimistisch<\/strong><br>\nDer vom M&uuml;nchener Ifo-Institut ermittelte Gesch&auml;ftsklimaindex stieg von 103,9 Punkten im Vormonat auf 104,2 Punkte, wie das Forschungsinstitut am Dienstag mitteilte. Nach sechs R&uuml;ckg&auml;ngen in Folge ist der Konjunkturindikator damit erstmals wieder leicht gestiegen. Experten hatten demgegen&uuml;ber angesichts des starken Euros und der hohen Energiepreise einen weiteren R&uuml;ckgang erwartet. &ldquo;Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Konjunktur auf hohem Niveau nur allm&auml;hlich abk&uuml;hlt&rdquo;, sagte Ifo-Pr&auml;sident Hans-Werner Sinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/:Konjunktur-Wirtschaft-Euro\/603707.html#\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong><br>\nDie konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wird wahrscheinlich nicht nur von dem direkten Einfluss des Dollarkurses auf die Exporte ber&uuml;hrt. Viel st&auml;rker d&uuml;rfte sich auch der Dollar-Kurs auf die konjunkturelle Entwicklung in den &uuml;brigen Euro-L&auml;ndern auswirken.<br>\nDenn das deutsche Lohndumping der vergangenen Jahre hat fatale Folgen f&uuml;r die &uuml;brigen Mitglieder der Euro-Zone:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Der hohe deutsche Export&uuml;berschuss ist eine der Ursachen f&uuml;r den fallenden US-Dollar. Denn die Handelsbilanz und in der Folge der Euro werden durch die deutschen Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse nach oben getrieben.<\/em><\/li>\n<li><em>Das deutsche Lohndumping f&uuml;hrt zu einem Verlust an preislicher Wettbewerbsf&auml;higkeit bei unseren Handelspartnern, da diese seit der Einf&uuml;hrung des Euro nicht mehr gegen&uuml;ber der DM abwerten k&ouml;nnen.<br>\nDieser doppelte Zangengriff auf die &uuml;brigen L&auml;nder der Euro-Zone wird wahrscheinlich &uuml;ber kurz oder lang auf Deutschland zur&uuml;ckstrahlen und die hiesige Konjunktur negativ belasten.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<p><em>Siehe jedoch:<\/em><\/p>\n<li><strong>Flassbeck: Konjunkturprognosen viel zu optimistisch<\/strong><br>\nAngesichts des stetig sinkenden Dollarkurses h&auml;lt Volkswirt Heiner Flassbeck f&uuml;r das kommende Jahr eine Rezession in Deutschland f&uuml;r m&ouml;glich. Sollten die Exporte n&auml;chstes Jahr sogar sinken, drohe eine Rezession aufgrund des noch immer schwachen deutschen Binnenmarktes, sagte der &Ouml;konom der UN-Handelsorganisation UNCTAD. Die Kursverluste des Dollars und die dadurch drohende Entwicklung seien allerdings eine normale Reaktion der Devisenm&auml;rkte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/702211\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2007\/11\/27\/drk_20071127_0751_5066ddd1.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Podcast)<\/a><\/li>\n<li><strong>Nochmals Flassbeck: Der Dollar f&auml;llt vor allem deshalb, weil Deutschland seinen Export&uuml;berschuss massiv nach oben treibt<\/strong><br>\nDass der Dollar gegen&uuml;ber dem Euro f&auml;llt, ist die einzig sinnvolle Antwort auf den Versuch Deutschlands, systematisch unter seinen Verh&auml;ltnissen zu leben und anderen L&auml;ndern Marktanteile abzujagen. Folglich ist auch eine globale L&ouml;sung ganz einfach: Man kann nur auf faire Weise Handel miteinander treiben, wenn alle am Handel Beteiligten akzeptieren, dass sich L&auml;nder nicht niederkonkurrieren d&uuml;rfen; tun sie es doch, ist fr&uuml;her oder sp&auml;ter unweigerlich eine Abwertung der W&auml;hrung des unterlegenen Landes f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=994&amp;blogId=16\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>BDI sieht erh&ouml;hte Unsicherheit f&uuml;r deutsche BIP-Prognose 2008<\/strong><br>\nDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht vor allem mit Blick auf den starken Euro, aber auch wegen der noch nicht ausgestandenen Subprime-Krise und der anhaltend hohen &Ouml;l- und Rohstoffpreise die eigene Prognose des Bruttoinlandsproduktes (BIP) f&uuml;r das kommende Jahr von etwa 2% mit erh&ouml;hter Unsicherheit behaftet. Derzeitiges Risiko Nummer eins sei die Euro-Dollar-Kursentwicklung, die es f&uuml;r Unternehmen zunehmend schwer mache, die auf Dollarm&auml;rkte und in die USA exportieren. Bei diesen Unternehmen gingen die Margen und Ertr&auml;ge zur&uuml;ck. &ldquo;In manchen Branchen ist eigentlich nur noch mit einem kleinen Deckungsbeitrag zu liefern&rdquo;, sagte BDI-Chef Thumann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.moneyspecial.de\/133\/news.htm?id=27558095&amp;r=10&amp;sektion=wirtschaftpolitik&amp;awert=&amp;u=0&amp;p=0&amp;k=0\">moneyspecial<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Dierk Hirschel: Die Agenda 2010 hat mit dem Aufschwung nichts zu tun<\/strong><br>\nWie wir es auch drehen und wenden, das vermeintliche N&uuml;rnberger Reformwunder entpuppt sich als das Produkt eines ganz normalen Investitionszyklus. Nach f&uuml;nf mageren Jahren mussten die heimischen Betriebe ihre Maschinen und Geb&auml;ude modernisieren. Die Exportindustrie musste bei vollen Auftragsb&uuml;chern sogar erweitern. Die Politik hat daran nicht den geringsten Anteil. Von Reformdividende keine Spur. Folglich kann der wirkungslose Zaubertrank auch abgesetzt werden, ohne dass der ehemalige Patient wieder ans Krankenbett gefesselt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wams_print\/article1397773\/Die_Agenda_2010_hat_mit_dem_Aufschwung_nichts_zu_tun.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Auch Transnet will jetzt 20 Prozent mehr<\/strong><br>\nBahn verhandelt mit GBDA und Transnet, den Konkurrenzgewerkschaften der Lokf&uuml;hrer, &uuml;ber neue Eingruppierungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2007%2F11%2F28%2Fa0090&amp;src=GI&amp;cHash=3e07ed4eef&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allm&auml;hlich wird die Strategie von Mehdorn und Hansen deutlich. Zun&auml;chst wird der GDL ein inakzeptables Angebot gemacht und zwischenzeitlich wird zwischen der Bahn und Transnet &uuml;ber eine neue Lohnstruktur verhandelt. Wahrscheinlich zum Wochenende wird dann neues Eingruppierungssystem pr&auml;sentiert, das sicherlich eine bessere Eingruppierung bei den Lokf&uuml;hrern anpeilt. Pro Forma k&uuml;ndigte Hansen f&uuml;r den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen Streiks an, obwohl das Ergebnis vermutlich schon im Kasten ist.<br>\nDas ist alles sehr durchsichtig, dennoch k&ouml;nnte es bei einer besseren tariflichen Eingruppierung der Lokf&uuml;hrer f&uuml;r die GDL schwieriger werden, einen Streik f&uuml;r den eigenst&auml;ndigen Tarifvertrag zu kommunizieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der unsichtbare Streik der Verk&auml;uferinnen<\/strong><br>\nDer Arbeitskampf im Einzelhandel ist kaum wahrnehmbar &ndash; dabei geht es hier um drohende Gehaltsk&uuml;rzungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2007%2F11%2F27%2Fa0023&amp;src=GI&amp;cHash=43c950d34e&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Empfehlung AM:<\/strong> Achten Sie bitte ein bisschen auf diesen Streik. Zeigen Sie den Betroffenen Ihre Solidarit&auml;t. Und nebenbei: Von der F&auml;higkeit zum Generalstreik sind wir weit entfernt. Die Debatte dar&uuml;ber ist jedenfalls gespenstisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>KfW ger&auml;t in den Sog der IKB-Krise<\/strong><br>\nDie Rettung der Industriebank IKB ist weitaus teurer als bisher angenommen. Der Gro&szlig;aktion&auml;r, die staatseigene F&ouml;rderbank KfW, muss weitere 2,3 Mrd. Euro an Risiken zur&uuml;ckstellen und kommt damit langsam an die Grenzen ihrer eigenen Tragf&auml;higkeit. KfW-Chefin Ingrid Matth&auml;us-Maier informierte den Verwaltungsrat am Dienstag &uuml;ber die dramatisch gestiegenen Risiken aus der milliardenschweren Zweckgesellschaft Rhineland Funding, die die IKB aufgebaut hatte. Die IKB hatte sich am US-Markt f&uuml;r Hypothekenkredite verspekuliert.<br>\nDamit w&auml;chst das gesamte Rettungspaket f&uuml;r die IKB von 3,5 Mrd. Euro auf 5,8 Mrd. Euro. Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil daran tr&auml;gt mit bisher 4,8 Mrd. Euro die KfW.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Unternehmen\/Banken-Versicherungen\/_pv\/_p\/200039\/_t\/ft\/_b\/1358185\/default.aspx\/kfw-geraet-in-den-sog-der-ikb-krise.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>NachDenkSeiten vom 2. August 2007:<\/strong><br>\n<a href=\"?p=2525\">Nachtrag IKB : Die Honoratioren der Wirtschaft sitzen im Aufsichtsrat und Beraterkreis. Was haben sie da getan?<\/a> <\/p>\n<p><strong>NachDenkSeiten vom 13. August 2007:<\/strong><br>\n<a href=\"?p=2547\">Gibt es ein &ouml;ffentliches Interesse an der Bereitstellung eines internationalen Casinos?<\/a> <\/p><\/li>\n<li><strong>Dollarschw&auml;che: Wider die Tr&auml;umer<\/strong><br>\nDer Niedergang der US-Wirtschaft und der Verfall des Dollar gehen ungebremst weiter. Nur einige Verantwortliche in Washington wollen das nicht glauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Boerse\/Rohstoffe-Devisen\/_pv\/_p\/203855\/_t\/ft\/_b\/1356127\/default.aspx\/dollarschwaeche-wider-die-traeumer.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine flott geschriebene &bdquo;R&auml;uberpistole&ldquo; &uuml;ber die Finanzwelt, die allerdings auch zeigt, wie halbseiden die Akteure agieren, einschlie&szlig;lich des Autors, dem es wohl nur um einen rei&szlig;erischen Artikel ging.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Verbraucherpreise November 2007: Voraussichtlich + 3,0% gegen&uuml;ber November 2006<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im November 2007 &ndash; nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesl&auml;ndern &ndash; gegen&uuml;ber November 2006 voraussichtlich um 3,0% erh&ouml;hen (Oktober 2007: + 2,4%). Dies ist die h&ouml;chste Teuerungsrate seit Februar 1994 (ebenfalls + 3,0%).<br>\nDie hohe Jahresteuerungsrate wird deutlich von den gestiegenen Preisen f&uuml;r Nahrungsmittel und alkoholfreie Getr&auml;nke sowie f&uuml;r Mineral&ouml;lerzeugnisse beeinflusst. F&uuml;r Heiz&ouml;l lagen die Preise zwischen 10,4% und 12,6% &uuml;ber dem Vormonat beziehungsweise zwischen 21,5% und 25,9% &uuml;ber dem Vorjahresmonat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2007\/11\/PD07__478__611,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Diese Preissteigerungsrate wird f&uuml;r die EZB wieder einmal Anlass f&uuml;r h&ouml;here Zinsen sein. Dabei sind die Preissteigerungen weder durch eine vermehrte Nachfrage geschweige denn durch h&ouml;here L&ouml;hne ausgel&ouml;st.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Lohnst&uuml;ckkosten &ndash; Weiter auf hohem Niveau<\/strong><br>\nDie Lohnzur&uuml;ckhaltung der vergangenen Jahre sowie die dank der arbeitsmarktpolitischen Reformen zuletzt gesunkenen Sozialbeitr&auml;ge haben die preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft verbessert. Die Lohnst&uuml;ckkosten haben sich seit dem Jahr 2000 in<br>\nDeutschland jahresdurchschnittlich um 1,3 Prozent verringert, w&auml;hrend sie in den anderen Industriel&auml;ndern etwa konstant blieben.<br>\nNach wie vor sind die Industrieprodukte der ausl&auml;ndischen Konkurrenz je Wertsch&ouml;pfungseinheit im Schnitt um 13 Prozent weniger mit Arbeitskosten belastet als deutsche Erzeugnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51902\/1087609\/institut_der_deutschen_wirtschaft_koeln_iw_koeln\">IW Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dass das IW oft seine eigene arbeitgebernahe Statistik hat, zeigt sich wieder einmal, wenn man diese Daten mit denen des Statistischen Bundesamtes vergleicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe die Grafik:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" style=\"padding: 5px\" src=\"upload\/bilder\/071127_hinweise.jpg\" alt=\"Lohnst&uuml;ckkosten im internationalen Vergleich\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Publikationen\/STATmagazin\/VGR\/2007__10\/2007__10ProduktivitaetLohnkosten.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Jedes zehnte Kind vernachl&auml;ssigt?<\/strong><br>\nSch&auml;tzungsweise f&uuml;nf bis zehn Prozent der Kinder in Deutschland sind nach einer Studie des Bundestages von Vernachl&auml;ssigung betroffen. Der Wissenschaftliche Dienst des Parlaments bezog sich auf Informationen des Deutschen Jugendinstituts und des Kinderschutzbundes. In anderen westlichen Industrienationen sei die Lage tendenziell &auml;hnlich. Kindesvernachl&auml;ssigung stelle die &bdquo;mit Abstand h&auml;ufigste Gef&auml;hrdungsform der im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe bekannt werdenden F&auml;lle von Kindeswohlgef&auml;hrdung&ldquo; dar &ndash; auch wenn sexueller, k&ouml;rperlicher oder seelischer Missbrauch oft mehr Schlagzeilen machen. Ein Kind gilt als vernachl&auml;ssigt, wenn es zum Beispiel chronisch unterern&auml;hrt ist, unzul&auml;nglich bekleidet oder Krankheiten unbehandelt bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/div\/;art771,2428295?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Personalabbau ohne Ende<\/strong><br>\nBeamtenbund-Chef Heesen kritisiert fortgesetzte Arbeitsplatzvernichtung im &ouml;ffentlichen Dienst.<br>\n&raquo;Wir haben in Deutschland in weiten Bereichen des &ouml;ffentlichen Dienstes die Schwelle hin zur Funktionsunf&auml;higkeit bereits &uuml;berschritten&laquo;, sagte Heesen, der zuvor mit 65,1 Prozent als dbb-Chef best&auml;tigt worden war. Und er nannte Fakten: Seit 1990 sei die Zahl der &ouml;ffentlich Bediensteten, ohne Bahn und Post, von 5,3 Millionen auf 3,8 Millionen zur&uuml;ckgegangen. Damit leiste sich Deutschland einen deutlich kleineren Staatssektor als andere L&auml;nder. W&auml;hrend hierzulande lediglich 11,9 Prozent der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst arbeiteten, seien es in Belgien und Gro&szlig;britannien 22,1, in Frankreich 24,5 und in Schweden und Norwegen gar 33,4 bzw. 33,9 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/11-28\/042.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit den Schulden haushalten<\/strong><br>\nDie Schufa hat den Schuldenkompass 2007 ver&ouml;ffentlicht. Immer noch geben viele Deutsche mehr Geld aus, als sie eigentlich haben. 2,9 Millionen Haushalte in Deutschland &ndash; das sind 7,3 Prozent &ndash; gelten inzwischen als &uuml;berschuldet. In diesen Haushalten k&ouml;nnen die Menschen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, selbst wenn sie die Lebenshaltungskosten bis auf das Niveau der Sozialhilfe senken.<br>\n&Uuml;berdurchschnittlich von einer &Uuml;berschuldung bedroht sind alleinerziehende Personen, Singlehaushalte und Haushalte der unteren Einkommensgruppen. H&auml;ufigste Ursachen sind Ereignisse, die bei der Aufnahme von Krediten noch nicht absehbar waren, wie zum Beispiel der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Scheidung, Krankheiten oder Todesf&auml;lle. Au&szlig;erdem ist nach Beobachtung der Schufa eine schlechte Allgemeinbildung im Hinblick auf finanzielle Angelegenheiten h&auml;ufig Ausl&ouml;ser einer &Uuml;berschuldung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages;art693,2428427?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.schufa.de\/05_01_04_071127.html\">schufa<\/a><\/li>\n<li><strong>Oswald Metzger geht nicht in sich, er geht<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen-Finanzpolitiker Oswald Metzger macht seine Drohung wahr und tritt aus seiner Partei aus. Der baden-w&uuml;rttembergische Landtagsabgeordnete erkl&auml;rte in Stuttgart vor seiner Fraktion, er werde die Partei verlassen. Er werde die Mehrheitsverh&auml;ltnisse im Stuttgarter Landtag nicht ver&auml;ndern, sondern sein Mandat binnen eines halben Jahres zur&uuml;ckgeben. W&auml;hrend dieses Zeitraums werde er als fraktionsloser Abgeordneter im Landtag bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=1248406\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das ist aber ein Verlust f&uuml;r den &bdquo;Konventkreis&ldquo; des Konvent f&uuml;r Deutschland, f&uuml;r die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), deren &bdquo;Botschafter&ldquo; er ist, f&uuml;r die Bertelsmann Stiftung, deren &bdquo;Politikberater&ldquo; er ist, und f&uuml;r das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung&ldquo;, deren &bdquo;Distinguished Fellow&ldquo; er ist. F&uuml;r sie alle ist Metzger nun nicht mehr als Gr&uuml;ner Kronzeuge nutzbar. Der Austritt wird ihn viel Publicity und Geld kosten, denn wen sollten seine neoliberalen Erg&uuml;sse jetzt noch interessieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bilanz zum Jahr der Geisteswissenschaften<\/strong><br>\nDer Freiburger Historiker Ulrich Herbert und ehemalige Leiter der Arbeitsgruppe des deutschen Wissenschaftsrates zur Zukunft der Geisteswissenschaften lobte die Pr&auml;senz ihrer Leistungen in der &Ouml;ffentlichkeit wie in kaum einem anderen Land. Er verwies allerdings auf die Verschlechterung der Lehre in den letzten 15 Jahren. Wir haben zwischen 1995 und 2004 knapp 50 Prozent mehr Studierende in den geisteswissenschaftlichen F&auml;chern bei gleichbleibender Zahl der Professoren. Das hei&szlig;t, die Betreuungsrelation hat sich in diesen doch sehr wenigen Jahren wirklich dramatisch verschlechtert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/fazit\/702745\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Was ist eigentlich &hellip; das Hochschulrahmengesetz?<\/strong><br>\nAlle sagen, die Bundesministerin f&uuml;r Bildung und Forschung habe nichts zu tun. Das stimmt aber nicht. Gerade jetzt ist Annette Schavan schwer besch&auml;ftigt. Sie ist dabei, ein Gesetz abzuschaffen: das Hochschulrahmengesetz (HRG).<br>\n&ldquo;Die Universit&auml;ten wissen selbst am besten, was f&uuml;r sie gut ist.&rdquo; So reden Eltern, die ihre Kinder nachts im Wald aussetzen. Nun sind die Studenten wieder da, wo die Opas von der Apo schon waren: allein im Wald mit der KMK. Die Kultusminister der L&auml;nder h&auml;tten, wenn man sie gelassen h&auml;tte, die Universit&auml;ten schon 1968 zugrunde gerichtet. Jetzt sind sie wieder dabei. Brauchen wir ein Hochschulrahmengesetz? Sp&auml;testens nach der n&auml;chsten Studentenrevolte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,513641,00.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Beitrag strotzt zwar von Ungenauigkeiten und &uuml;berzogener Polemik gegen die Hochschulreformen der 60er und 70er Jahre. In der Tendenz hat der Autor<br>\nallerdings v&ouml;llig Recht. Wir haben jetzt schon ein Chaos bei den Studienabschl&uuml;ssen, bei der Verteilung der Studienpl&auml;tze etc..<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Interessante Beitr&auml;ge zur Bildungsdebatte im &bdquo;Freitag&ldquo;:<\/strong>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/28\/06280401.php\">Vom Menschenrecht zur Markenware<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/31\/06310801.php\">Jede Schule ein kleines Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/35\/06350401.php\">Die Vertiefung der Unterschiede<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/39\/06390401.php\">Zukunft Alma Mater GmbH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/43\/06430401.php\">There is no business like school-business<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>ZDF-WISO: Altersvorsorge mit Geld vom Staat \/ Mit der Riester-Rente privat vorsorgen<\/strong><br>\nDie Riester-Rente ist eine der M&ouml;glichkeiten, privat f&uuml;rs Alter vorzusorgen &ndash; mit staatlicher F&ouml;rderung. Besonders f&uuml;r Familien mit Kindern lohnt sich &ldquo;Riestern&rdquo;, denn es gibt Zulagen f&uuml;r jedes Kind. In vielen F&auml;llen bringt eine Riester-Rente au&szlig;erdem noch Steuererleichterungen.<br>\nAnrecht auf staatliche F&ouml;rderung im Rahmen eines Riester-Vertrages haben in einer Rentenversicherung Pflichtversicherte wie Arbeitnehmer, Beamte, Wehr- und Zivildienstleistende und Empf&auml;nger von ALG I oder II.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/12\/0,1872,7118316,00.html\">ZDF-WISO (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/368808?inPopup=true\">ZDF-Mediathek (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine der st&auml;ndig wiederholten Dauerwerbesendungen, auch im &ouml;ffentlichen Rundfunk. Von wegen auf dem Zweiten sieht man besser.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2797","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2797"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2797\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}