{"id":28052,"date":"2015-10-23T08:56:46","date_gmt":"2015-10-23T06:56:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052"},"modified":"2015-11-09T10:33:55","modified_gmt":"2015-11-09T09:33:55","slug":"hinweise-des-tages-2487","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h02\">Warum die Rede von Akif Pirincci so widerw&auml;rtig war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h03\">Stimmt das? 160.000 &ldquo;arbeitslose Hartz IV-Empf&auml;nger&rdquo; aus &ldquo;Asylzugangsl&auml;ndern&rdquo; im September 2015 (S&uuml;ddeutsche Zeitung)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h04\">Zahl von Solo-Selbst&auml;ndigen im Zeitverlauf deutlich angestiegen &ndash; Immer mehr Selbst&auml;ndige beziehen Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h05\">Deflation und Aufschwung &ndash; f&uuml;r Jens Weidmann kein Widerspruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h06\">&Ouml;ffentliche Investitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h07\">Drittes &bdquo;Hilfsprogramm&ldquo; bringt Griechenland Rezession statt Konjunkturaufschwung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h08\">&raquo;Pragmatische Generation im Aufbruch&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h09\">M&ouml;gliche Unzul&auml;ssigkeit von Schadensersatzklage von Vattenfall vor dem Internationalen Schiedsgericht nach europ&auml;ischem Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h10\">Sigmar Gabriels Ablenkungsman&ouml;ver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h11\">Netanjahus Gro&szlig;mufti-Theorie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h12\">Bundeswehreinsatz in Mali: Das n&auml;chste planlose Unterfangen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h13\">Deutschland liefert Kampfpanzer nach Katar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h14\">Wer hat die vom Pentagon in Syrien abgeworfenen 50 Tonnen Munition erhalten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h15\">Paul Krugman: Etwas, das nicht faul ist im Staate D&auml;nemark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h16\">&bdquo;Kettens&auml;genmassaker am eigenen Ruf&ldquo;: Journalistenverb&auml;nde kritisieren Sparma&szlig;nahmen beim Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052#h17\">Zu guter Letzt: &bdquo;Ich wei&szlig; gar nichts&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28052&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stimmen die Ger&uuml;chte &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge?<\/strong><br>\nMassendiebstahl, Vergewaltigungen und geschlachtete Tiere: In sozialen Netzwerken kursieren zum Teil haarstr&auml;ubende Ger&uuml;chte &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge. Ist da etwas dran? Und wer steckt dahinter?<br>\nAnfragen von tagesschau.de bei Polizei und Innenministerien verschiedener Bundesl&auml;nder haben ergeben, dass es keine Anhaltspunkte f&uuml;r einen &uuml;berdurchschnittlichen Anstieg der Kriminalit&auml;t gibt, seit mehr und mehr Fl&uuml;chtlinge ins Land kommen&hellip;.<br>\nWas deutschlandweit h&auml;ufig vorkommt, sind Straftaten innerhalb von Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften. Immer wieder wird von Schl&auml;gereien oder auch &Uuml;bergriffen auf Frauen berichtet. Gerade diese Straftaten, die Fl&uuml;chtlinge untereinander begehen, schlagen sich in der Statistik nieder&hellip;<br>\nDeutlich zugenommen, haben hingegen die Straftaten gegen&uuml;ber Asylbewerbern oder Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften. Laut BKA gab es in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 461 Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte &ndash; bereits jetzt eine Verdopplung gegen&uuml;ber dem Jahr 2014&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/fluechtlinge-geruechte-101.html\">Sandra Stalinski auf tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Massenexodus vom Hindukusch<\/strong><br>\nAfghanistans Jugend hat den Glauben an eine friedliche Zukunft l&auml;ngst verloren. Zu Tausenden machen sich die jungen Menschen deshalb auf den gef&auml;hrlichen Weg nach Europa&hellip;<br>\nNeun Monate nach dem Abzug westlicher Kampftruppen vom Hindukusch erlebt Afghanistan eine Auswanderungswelle ungeahnten Ausma&szlig;es. Analphabeten packen ihre B&uuml;ndel und machen sich mit Bussen auf die Reise. Universit&auml;tsabg&auml;nger besorgen sich P&auml;sse und ein regul&auml;res Iran-Visum, bevor sie sich auf den lebensgef&auml;hrlichen Weg nach Europa machen.<br>\nPr&auml;sident Aschraf Ghani und sein Vorg&auml;nger Hamid Karsai stemmen sich gegen die Massenflucht vom Hindukusch und rufen ihre Landsleute im Fernsehen regelm&auml;&szlig;ig zum Bleiben auf. Aber auf den Appell, man brauche Afghanistans Jugend f&uuml;r den Aufbau des Landes, h&auml;lt einer der Passagiere im Bus nach Nimrus eine knappe Antwort bereit. &bdquo;Ghani kann Afghanistan f&uuml;r sich alleine haben&ldquo;, ruft er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/jugend-in-afghanistan-der-massenexodus-vom-hindukusch,24931854,32207062.html\">Willi Germund in der FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Europol und Interpol verst&auml;rken Bek&auml;mpfung von Fluchthelfern<\/strong><br>\nDie EU-Polizeiagentur Europol erh&auml;lt 30 zus&auml;tzliche Planstellen zum Aufsp&uuml;ren und Verfolgen von Fluchthelfern. Dies geht aus einem Nachtrag zum Haushaltsplan hervor, den die EU-Kommission Anfang des Monats ver&ouml;ffentlicht hat. Als Ziel wird die &ldquo;Zerschlagung von Schleppernetzen&rdquo; angegeben. Einige der neuen Mitarbeiter sollen mithilfe automatisierter Verfahren das Internet beobachten. Europol soll Postings, mit denen die Fluchthelfer &ldquo;Migranten und Fl&uuml;chtlinge anlocken&rdquo;, ausfindig machen und bei den Internetanbietern deren Entfernung aus dem Netz beantragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46344\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Krieg gegen Fl&uuml;chtlinge (IV)<\/strong><br>\nDer offizielle milit&auml;rpolitische Think-Tank der EU erachtet die Bek&auml;mpfung von Fluchthelfern vor der libyschen K&uuml;ste als wegweisend f&uuml;r k&uuml;nftige Gewaltma&szlig;nahmen des europ&auml;ischen Staatenbundes. Wie das European Union Institute for Security Studies (EUISS) in einer aktuellen Analyse erkl&auml;rt, sehe die &ldquo;Mittelmeer-Mission&rdquo; der EU, an der die Bundeswehr massiv beteiligt ist, den Einsatz &ldquo;unmittelbaren Zwangs&rdquo; gegen &ldquo;St&ouml;rer&rdquo; im Ausland vor, um die &ldquo;innere Sicherheit&rdquo; der EU-Staaten zu gew&auml;hrleisten. Dies markiere einen &ldquo;qualitativen Wandel&rdquo; hin zu einer &ldquo;gemeinsamen proaktiven Sicherheits- und Verteidigungspolitik&rdquo;. Gleichzeitig werfen private Hilfsorganisationen der deutschen Kriegsmarine vor, die Seenotrettung im Mittelmeer zugunsten eines forcierten Kampfes gegen &ldquo;Schleuser&rdquo; zu vernachl&auml;ssigen. Unterdessen arbeitet Deutschland weiter mit Hochdruck an der Abschottung seiner Grenzen: Erst vor wenigen Tagen stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der T&uuml;rkei als Gegenleistung f&uuml;r die &ldquo;R&uuml;cknahme&rdquo; von Fl&uuml;chtlingen finanzielle Unterst&uuml;tzung und Visaerleichterungen in Aussicht. Auch das Vorhaben, Migranten bei ihrer Einreise in die BRD in sogenannten Transitzonen zu internieren und von dort direkt wieder abzuschieben, findet bei weiten Teilen der deutschen Eliten Anklang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59229\">German-Foreign-Policy<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Z&auml;une gegen Einbrecher<\/strong><br>\nDie &ldquo;Festung Europa&rdquo; schlie&szlig;t nach und nach ihre Grenzen. An einigen Orten wird auf besonders drastische Weise gegen die Genfer Fl&uuml;chtlingskonventionen versto&szlig;en. [&hellip;]<br>\nEine der bekanntesten und un&uuml;berwindbarsten Sperranlagen befindet sich an der EU-Au&szlig;engrenze auf dem afrikanischen Kontinent, genauer an der nordmarokkanischen K&uuml;ste. Hier h&auml;lt Spanien seit etwa 500 Jahren zwei &Uuml;berbleibsel aus der Kolonialzeit: die St&auml;dte Ceuta und Melilla. Die etwa zw&ouml;lf Kilometer lange Grenzanlage von Melilla ist besonders aufwendig gesichert. Die drei Zaunreihen aus extra engmaschigem Draht, der das Hinaufklettern erschwert, sind teilweise &uuml;ber sieben Meter hoch, mit Antiabsprungvorrichtungen versehen und mit Nato-Stacheldraht sowie Reizgasanlagen ausgestattet. Zus&auml;tzlich werden die Z&auml;une von Grenzbeamten bewacht.<br>\nAll das soll Migranten und Fl&uuml;chtlinge, darunter auch Syrer, abschrecken oder aufhalten. Das hilft aber nicht oder nur teilweise, denn die Menschen versuchen es immer wieder. Um ihre Chancen zu erh&ouml;hen, indem sie die Grenzbeamten &uuml;berfordern, st&uuml;rmen viele Fl&uuml;chtlinge zugleich die Z&auml;une. 2014 versuchten es 16.000 Menschen in 65 &ldquo;Wellen&rdquo;. 5.000 waren erfolgreich. Im Jahr zuvor hatten es &ldquo;nur&rdquo; 3.000 Menschen probiert. Das bedeutet also, dass selbst diese aufwendige Grenzbefestigung die Fl&uuml;chtlinge angesichts ihrer fehlenden Alternativen weder abschreckt noch aufh&auml;lt.<br>\nDie Folge ist eine weitere Versch&auml;rfung der Grenzsicherungsma&szlig;nahmen. Im Falle von Ceuta und Melilla bedeutet das Gewalt an Fl&uuml;chtlingen sowie sogenannte hei&szlig;e Abschiebungen (&ldquo;push backs&rdquo;). Einmal abgesehen von der Gewalt &ndash; dieses Konzept der &ldquo;Zur&uuml;ckweisung an der Grenze&rdquo;, also das Zur&uuml;cktragen der Fl&uuml;chtlinge durch T&uuml;ren im Zaun, ohne dass sie einen Antrag auf Asyl stellen k&ouml;nnen, verst&ouml;&szlig;t gegen die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention.<br>\nDiese Ma&szlig;nahmen der Hilflosigkeit aufseiten der Erbauer eines Zaunes zeigen, wie sinnlos ein solcher ist und wozu er f&uuml;hrt: Gewalt und Verbrechen. Doch was bedeutet das f&uuml;r einen Zaun an der deutsch-&ouml;sterreichischen Grenze? Schlie&szlig;lich fordert Rainer Wendt den Zaun zun&auml;chst nur, um &ldquo;ernstgemeinte Grenzkontrollen&rdquo; durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &ndash; Es bedeutet, dass es nicht damit getan ist, einen Zaun zu bauen. Menschen, wie beispielsweise jene, die das Risiko des Ertrinkens im Mittelmeer auf sich nehmen, wird das nicht aufhalten. Ein Zaun ist zwar ein Hindernis, aber nicht unbezwingbar. Die Sicherheit, die ein Zaun vort&auml;uscht, ist ein Irrglauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/katapult-magazin.de\/de\/artikel\/artikel\/fulltext\/zaeune-gegen-einbrecher\/\">Tim Ehlers im Katapult Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Warum die Rede von Akif Pirincci so widerw&auml;rtig war<\/strong><br>\nDie so genannte KZ-Rede des rechtspopulistischen Autors Akif Pirincci wird derzeit h&auml;ufig falsch interpretiert. &bdquo;Zumindest die, die auf der B&uuml;hne standen und bedauert haben, dass die KZs nicht mehr in Betrieb sind, das sind Nazis&ldquo;, sagte zum Beispiel Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) in den Tagesthemen. Auch &ldquo;Spiegel Online&rdquo; schreibt, Pirincci &bdquo;bedauerte, dass es keine KZs mehr gibt&ldquo;. Die Rede des ehemaligen Krimi-Autoren auf der Pegida-B&uuml;hne trieft in der Tat nur so vor Menschenverachtung und Rassismus. Da war die Rede von &bdquo;Moslemm&uuml;llhalden&ldquo;, &bdquo;Umvolkung&ldquo; und dergleichen mehr.<br>\nAuch das KZ-Zitat ist widerlich und zutiefst menschenverachtend, aber auf andere Art, als sie derzeit oft gelesen wird. Pirincci hat sich n&auml;mlich nicht &bdquo;KZs zur&uuml;ckgew&uuml;nscht&ldquo;, um Fl&uuml;chtlinge dorthin zu verfrachten. Er hat &ndash; und das macht die Sache kein bisschen besser &ndash; aus den so genannten Asylkritikern die neuen Juden gemacht und aus bundesrepublikanischen Politikern und Amtstr&auml;gern die neuen Nazis. Das Zitat im Kontext: &ldquo;Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, dass man ihm schulterzuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn es gef&auml;lligst nicht pariert. Es g&auml;be nat&uuml;rlich auch andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit au&szlig;er Betrieb.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rassistische-rhetorik-warum-die-rede-von-akif-pirincci-so-widerwaertig-war\/12479374.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu eine <strong>Anmerkung von Felix von Leitner (Fefe)<\/strong><br>\nHabt ihr das auch geh&ouml;rt? Der Akif Pirincci hat sich gew&uuml;nscht, dass wir die KZs wieder hochfahren, um die Fl&uuml;chtlinge zu verbrennen? Ja? Hat er gar nicht gesagt. Was er gesagt hat, ist auch widerlich. Aber wer obiges glaubte, hat sich von unseren Demagogen genauso verarschen lassen, wie die Pegida-Leute sich von ihren. Unter uns: Das da was nicht stimmt am Narrativ, das h&auml;tte eigentlich schon klar sein m&uuml;ssen, als Pegida zwei Tage brauchte, um sich zu distanzieren. Das ist n&auml;mlich in der Praxis eher selten, dass jemand zwei Tage braucht, bevor er merkt, dass er gerade zum V&ouml;lkermord aufgerufen hat. So und jetzt wisst ihr auch, wieso ich das bisher noch nicht im Blog hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=a8d6031c\">Fefes Blog<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stimmt das? 160.000 &ldquo;arbeitslose Hartz IV-Empf&auml;nger&rdquo; aus &ldquo;Asylzugangsl&auml;ndern&rdquo; im September 2015 (S&uuml;ddeutsche Zeitung)<\/strong><br>\nStimmt das? Am 15. Oktober 2015 berichteten zun&auml;chst die S&uuml;ddeutsche Zeitung und sp&auml;ter dann viele abschreibende Medien, die Zahl der &bdquo;arbeitslosen Hartz IV-Empf&auml;nger&rdquo; aus &ldquo;Asylzugangsl&auml;ndern&rdquo; habe sich bis September 2015 &bdquo;auf gut 160.000&Prime; erh&ouml;ht.&rdquo; Als Quelle wird &bdquo;eine Auswertung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA)&rdquo; genannt. Gemeint ist die &bdquo;Hintergrundinformation &ndash; Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt&rdquo; (N&uuml;rnberg, September 2015). Diese &bdquo;Hintergrundinformation&rdquo; wurde jedoch falsch verstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/689-stimmt-das-160000-arbeitslose-hartz-iv-empfaenger-aus-asylzugangslaendern-sueddeutsche-zeitung.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die privilegierten Niedrigl&ouml;hner und die Fl&uuml;chtlingsarbeitskr&auml;fte<\/strong><br>\nMan kann immer die eine H&auml;lfte der Armen kaufen, um sie gegen die andere H&auml;lfte der Armen in Stellung zu bringen. Das ist eine elit&auml;re Binsenweisheit. Sie funktioniert eigentlich immer. Und man kann auf vielerlei Arten kaufen. Zum Beispiel so, wie es derzeit einschl&auml;gige &Ouml;konomen und Wirtschaftspolitiker fordern. Fl&uuml;chtlinge sollen n&auml;mlich schnell arbeiten d&uuml;rfen. Aber nicht auf Mindestlohnniveau. Bei Asylbewerbern sollte eine weitere Ausnahmeregelung geben. Diese Forderung nach Aushebelung dieses neuen Sozialstandards ist aus Sicht der Arbeitgeberseite nicht spektakul&auml;r, nicht besonders &uuml;berraschend. Man muss ihr nicht mal moralisch kommen. Die Arbeitgeber tun halt, was sie k&ouml;nnen, um weiterhin paradiesische Zust&auml;nde in puncto Lohnkosten zu haben. Interessant sind aber zwei Aspekte.<br>\nErstens an die Haus- und Hof&ouml;konomen gerichtet, von denen dieser Vorschlag ja stammt: Liebe Experten, ihr entkr&auml;ftet euch ja selbst. Vor einigen Monaten habt ihr noch gesagt, dass der Mindestlohn unser aller Ruin sei. Arbeitspl&auml;tze w&uuml;rden wegfallen wie tote Fliegen von der Wand. Das w&uuml;rde sich schnell in der Arbeitslosenstatistik niederschlagen. Nichts geschah. Das wei&szlig; man schon etwas l&auml;nger. Die Zahlen dokumentierten das. Es war Angstmacherei und ideologische (oder pekuni&auml;re) Befangenheit, nicht Wissenschaft, die dieses Urteil forcierten. Jetzt stellt ihr euch aber hin und sagt, dass man f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge Ausnahmen brauche. Sie k&ouml;nnten alle gerne arbeiten, aber dann eben billiger. Ja, aber wo denn, wenn es in einem Mindestlohnland keine Stellen mehr gibt, weil sie einfach so wegfallen? Jetzt pl&ouml;tzlich kann der Arbeitsmarkt zwei Arbeitnehmerklassen vertragen: Die mit Standards und die Entrechteten. Auf diese Dialektik muss man mal kommen.<br>\nDer zweite Aspekt kommt nochmal auf den Eingangssatz zu sprechen. Was ist eigentlich los mit der Arbeitnehmerseite in diesem Land? Mir begegnen Leute, die es richtig finden, dass Asylbewerber arbeiten gehen sollen. Und nicht erst morgen, sondern gleich heute. Aber bitte nicht zu Mindestlohn. Denn das w&auml;re viel zu teuer. Manchmal sind es Leute, die selbst auf diesen Niveau darben. Sie schaden sich selbst, obgleich sie sich nat&uuml;rlich einbilden, sie seien die Gewinner in der Konstellation zwischen normalen Arbeitnehmern und Fl&uuml;chtlingsarbeitskraft. Aber exakt das sind sie ja nicht. Sollte man diese Pl&auml;ne verwirklichen, so werden viele Arbeitspl&auml;tze, die heute noch ein Mindestlohnangestellter ausf&uuml;llt, von Menschen besetzt, die vielleicht f&uuml;r die H&auml;lfte schuften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/10\/die-privilegierten-niedriglohner-und.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zahl von Solo-Selbst&auml;ndigen im Zeitverlauf deutlich angestiegen &ndash; Immer mehr Selbst&auml;ndige beziehen Hartz IV<\/strong><br>\nDie Zahl der Selbst&auml;ndigen ohne Besch&auml;ftigte, sogenannte Solo-Selbst&auml;ndige, ist seit dem Jahr 2000 deutlich angestiegen, von 1,84 Millionen auf 2,34 Millionen im Jahr 2014. Mittlerweile gibt es deutlich mehr Solo-Selbst&auml;ndige als Selbst&auml;ndige mit Besch&auml;ftigten, deren Zahl lag im Jahr 2014 bei 1,85 Millionen, 2000 waren es 1,8 Millionen.<br>\nSolo-Selbst&auml;ndige verf&uuml;gen nur &uuml;ber ein unterdurchschnittliches Einkommen. Im Jahr 2014 lag ihr monatliches Nettoeinkommen1&nbsp;im Durchschnitt bei 1.496 Euro. Selbst&auml;ndige mit Besch&auml;ftigten verf&uuml;gten im Jahr 2014 hingegen &uuml;ber ein monatliches Nettoeinkommen von 2.701 Euro, abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte &uuml;ber 1.553 Euro.<br>\nDas geht aus der Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor. &nbsp;<br>\nDie Zahl der Selbst&auml;ndigen, die erg&auml;nzendes Arbeitslosengeld II erhalten, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Bezogen im Jahr 2007 66.910 Selbst&auml;ndige Hartz IV-Leistungen, waren es 2014 117.904, im Mai dieses Jahres als aktuellste verf&uuml;gbare Angabe 119.275&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/nachrichten\/zahl-solo-selbstaendigen-zeitverlauf-deutlich-angestiegen-immer-mehr-selbstaendige-beziehen-hartz\/\">Sabine Zimmermann, DIE LINKE im Bundestag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Widerspr&uuml;chliche Zeitreihen: Selbst&auml;ndige mit erg&auml;nzendem Arbeitslosengeld II (Hartz IV)<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift &ldquo;Nicht immer &ldquo;immer mehr&rdquo;&rdquo; setzt sich Johannes Kulms (Deutschlandfunk, Hauptstadtstudio) kritisch mit den aktuellen Meldungen &uuml;ber die Zahl der Selbst&auml;ndigen auseinander, die erg&auml;nzend auf Hartz IV (Arbeitslosengeld II) angewiesen sind. (<a href=\"http:\/\/blogs.deutschlandfunk.de\/berlinbruessel\/2015\/10\/20\/nicht-immer-immer-mehr\/\">20. Oktober 2015<\/a>)<br>\nDie Kritik der Meldungen &bdquo;Immer mehr Selbstst&auml;ndige auf Hartz IV angewiesen&rdquo; (oder &auml;hnlich) am 19.\/20. Oktober 2015 (Ruhr Nachrichten, DPA, AFP, FAZ, WELT, SPIEGEL und andere) ist nachzuvollziehen. Aber bei intensiverer Auseinandersetzung mit der Statistik der Bundesagentur (BA) stellt sich eine Frage: Stimmt die zitierte Zeitreihe der Statistik der BA?<br>\nDiese Frage stellte das Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) am 21. Oktober 2015 (19:50 Uhr) der Statistik der BA. Die Frage wurde am&nbsp;Morgen des 22. Oktober 2015 beantwortet: sie stimmt nicht und wird korrigiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/690-widerspruechliche-zeitreihen-selbstaendige-mit-ergaenzendem-arbeitslosengeld-ii-hartz-iv.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deflation und Aufschwung &ndash; f&uuml;r Jens Weidmann kein Widerspruch<\/strong><br>\nDie realwirtschaftliche Entwicklung in der Industrie stagniert in Europa und auch in Deutschland, ebenso verh&auml;lt es sich mit der Bauproduktion. Das st&uuml;tzt die These von einer sich festigenden Erholung nicht. Doch auch die Preisentwicklung spricht in unseren Augen dagegen, dass wir uns in einem Aufschwung oder wenigstens am Anfang eines Aufschwungs befinden. Jens Weidmann spielt die Fakten herunter: &bdquo;In der Tat bewegt sich die Inflationsrate um die Null herum. Ich rechne damit, dass die Preise auch in den kommenden Monaten kaum steigen und die Inflationsrate vor&uuml;bergehend sogar negativ sein kann. Nur: Von einer Deflation im Sinne einer destabilisierenden, sich selbst verst&auml;rkenden Abw&auml;rtsbewegung der Preise kann keine Rede sein. &hellip; Der Hauptgrund f&uuml;r die derzeit sehr niedrige Inflationsrate ist der gesunkene &Ouml;lpreis.&ldquo;<br>\nSelbst wenn es so w&auml;re, dass &bdquo;nur&ldquo; der &Ouml;lpreis die Gesamtindizes von Verbraucher- und Erzeugerpreisen deutlich unter die Zielmarke der Europ&auml;ischen Zentralbank von 1,9% z&ouml;ge, muss Jens Weidmann sich fragen lassen, was ihn so sicher macht, dass sich diese &Ouml;lpreisentwicklung nicht bis in andere Bereiche &bdquo;durchfressen&ldquo; wird. In den 1970er und 1980er Jahren immerhin war die gr&ouml;&szlig;te Sorge der Deutschen Bundesbank, dass sich die beiden &Ouml;lpreisexplosionen (1973 und 1979) auf die gesamte Preisfront auswirken w&uuml;rden. Deshalb ging die Geldpolitik damals sehr radikal vor und d&auml;mmte die Inflationsbeschleunigung durch drastische Zinssteigerungen rasch ein &ndash; allerdings um den Preis zweier gro&szlig;er Sch&uuml;be an Arbeitslosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/deflation-und-aufschwung-fuer-jens-weidmann-kein-widerspruch\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Investitionen<\/strong><br>\nGrundlage f&uuml;r Deutschlands Wohlstand und Wettbewerbsf&auml;higkeit als Industrienation sind eine moderne Infrastruktur und qualifizierte Besch&auml;ftigte. Um auch in Zukunft einen hohen Lebensstandard und gute Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten bieten zu k&ouml;nnen, muss Deutschland heute<br>\ndie erforderlichen Investitionen t&auml;tigen&hellip;.<br>\nDer vorliegende DIW Wochenbericht untersucht die &ouml;ffentliche Investitionst&auml;tigkeit in Deutschland. Neben den Investitionen von Bund und L&auml;ndern stehen insbesondere die kommunalen Investitionen im Fokus der Analysen.<br>\nDeutschland investiert zu wenig. Der erste Beitrag in dieser Wochenberichtsausgabe dokumentiert den R&uuml;ckgang der Investitionst&auml;tigkeit seit den 90er Jahren &ndash; insbesondere bei den Kommunen, deren j&auml;hrliche Investitionsausgaben in Relation zum Bruttoinlandsprodukt sich von 1992 bis 2013 fast halbiert haben. Besonders gravierend f&uuml;r die Kommunen ist die Tatsache, dass die get&auml;tigten Investitionen in der Summe nicht ausreichen, um den Verfall von Infrastruktur zu kompensieren. Die Nettoinvestitionen der Kommunen (Bruttoausgaben f&uuml;r Investitionen minus Abschreibungen) sind seit 2003 per Saldo negativ &ndash; kumuliert sind mehr als 46&nbsp;Milliarden Euro an Infrastruktur nicht ersetzt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.517381.de\/15-43.pdf\">DIW Wochenbericht 43\/2015 [PDF]<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutschland f&auml;hrt auf Verschlei&szlig;<\/strong><br>\nDeutschland r&uuml;hmt sich seiner guten Infrastruktur. In internationalen Standortvergleichen erh&auml;lt es noch immer gute Noten f&uuml;r seine Stra&szlig;en, Schulen und Versorgungsnetze. Die Wahrheit ist jedoch: Deutschland f&auml;hrt auf Verschlei&szlig;. Seit langem sinken die &ouml;ffentlichen Investitionen. Ergebnis sind kaputte Stra&szlig;en, marode Schulen, geschlossene B&auml;der. &Ouml;konomen fordern nun, besonders die finanzschwachen Kommunen zu unterst&uuml;tzen. Andernfalls gerieten sie in eine unaufhaltsame Abw&auml;rtsspirale.<br>\nIn Deutschland entfalle auf die Kommunen die H&auml;lfte aller Investitionen, errechnet das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Sie bauen oder erhalten Kitas, Schulen und die Verkehrswege. Seit Jahren aber investieren sie immer weniger.<br>\nEin Grund daf&uuml;r sind ihre schwachen Finanzen: Die Steuerreform nach der Jahrtausendwende hat sie Einnahmen gekostet, ihre Ausgaben lassen sich kaum senken. Ihre M&ouml;glichkeiten zur Verschuldung sind stark eingeschr&auml;nkt worden.<br>\nDas Ergebnis: Ihre Investitionsquote liegt nur noch halb so hoch wie 1991. &bdquo;Seit der Jahrtausendwende reichen die kommunalen Investitionen nicht einmal mehr aus, um die bestehende Infrastruktur zu erhalten beziehungsweise zu modernisieren&ldquo;, kritisierte das DIW am Mittwoch.<br>\nSeit dem Jahr 2003 seien mehr als 46 Milliarden Euro im Bereich der Infrastruktur nicht mehr ersetzt worden. Nach Berechnungen der F&ouml;rderbank KfW sei die &ouml;ffentliche Baut&auml;tigkeit heute preisbereinigt um 15 Prozent niedriger als vor 15 Jahren. &bdquo;Dahinter steht im Wesentlichen die langfristige Investitionszur&uuml;ckhaltung auf Ebene der Kommunen&ldquo;, teilte die KfW am Mittwoch mit. Gleichzeitig bestehen laut DIW-Berechnungen allerdings riesige Unterschiede zwischen den einzelnen Kommunen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/investitionsstau-deutschland-faehrt-auf-verschleiss,1472596,32220480.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Drittes &bdquo;Hilfsprogramm&ldquo; bringt Griechenland Rezession statt Konjunkturaufschwung<\/strong><br>\nEine Aussicht auf ein Ende der katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Krise in Griechenland ist weiterhin nicht in Sicht.<br>\nIm Gegenteil: Das vereinbarte dritte &bdquo;Hilfsprogramm&ldquo; mit einem Volumen von bis zu 86 Mrd. Euro ist an drastische K&uuml;rzungs-, Steuererh&ouml;hungs- und Privatisierungsauflagen gekn&uuml;pft. Nutznie&szlig;erInnen sind in erster Linie Gl&auml;ubigerInnen, die dadurch weiterhin in den Genuss von Zinszahlungen kommen sowie auslaufende Kredite ausgezahlt bekommen. F&uuml;r die GriechInnen selbst bedeutet die neue Vereinbarung mit den EU<br>\nInstitutionen nur noch mehr Belastungen statt einer Kurskorrektur. Und eine &Auml;nderung des Kurses w&auml;re dringend notwendig gewesen, denn die Folgewirkungen der ersten beiden Programme waren alles andere als erfolgreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/media.arbeiterkammer.at\/wien\/EU_Infobrief_2015_4.pdf\">Frank Ey, Arbeiterkammer Wien infobrief eu &amp; international [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Pragmatische Generation im Aufbruch&laquo;<\/strong><br>\nDie 17. Shell-Jugendstudie[1] erscheint 2015 in einer Zeit, die gepr&auml;gt ist von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland nach der gro&szlig;en Krise&hellip;<br>\nDie These vom &raquo;Aufbruch&laquo; wird vor allem gest&uuml;tzt durch den ermittelten Optimismus, mit dem die junge Generation 2015 in die Zukunft blickt. Die eigene wie die gesellschaftliche Zukunft sch&auml;tzen jeweils ca. 60% der Jugendlichen optimistisch ein. Gebrochen wird diese Bilanz, wenn die soziale Herkunft n&auml;her betrachtet wird.[2]<br>\n&raquo;Von dieser steigenden Zuversicht profitieren Jugendliche aus der sozial schw&auml;chsten Schicht allerdings erneut nicht. Wie schon im Jahr 2010 &auml;u&szlig;ert sich von ihnen nur ein Drittel (33%) optimistisch hinsichtlich der eigenen Zukunft. Leicht r&uuml;ckl&auml;ufig ist auch der Optimismus in der unteren Mittelschicht von 56% im Jahr 2010 auf 52% im Jahr 2015. In allen anderen sozialen Schichten hat sich der Optimismus noch einmal verst&auml;rkt. Vor allem in der oberen Schicht f&auml;llt der Zuwachs von 68% im Jahr 2010 auf 74% im Jahr 2015 besonders hoch aus.&laquo;<br>\nDie Spaltung der Gesellschaft ist im Aufschwung nach der Krise nicht geringer geworden, sondern hat noch zugenommen. Diese Befunde zeigen sich in der Studie an verschiedenen Stellen, wird aber in der Rezeption kaum zur Kenntnis genommen. Insbesondere bei der beruflichen Zukunft zeigt sich, dass der &raquo;Aufbruch&laquo; von Sorgen und &Auml;ngsten durchbrochen ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/pragmatische-generation-im-aufbruch\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>M&ouml;gliche Unzul&auml;ssigkeit von Schadensersatzklage von Vattenfall vor dem Internationalen Schiedsgericht nach europ&auml;ischem Recht<\/strong><br>\nDer Atomkonzern Vattenfall betreibt nach der atomrechtlichen Verf&uuml;gung zur endg&uuml;ltigen Stilllegung seiner Atommeiler Brunsb&uuml;ttel und Kr&uuml;mmel eine Schadensersatzklage vor dem Schiedsgericht in Washington auf Basis der Energiecharta gegen die Bundesrepublik Deutschland. Die Bundesregierung hat dar&uuml;ber informiert, dass Vattenfall auf diesem Weg eine Summe von rund 4,7 Mrd. Euro als Schadensersatz f&uuml;r die im Jahr 2011 per Atomgesetz verf&uuml;gte endg&uuml;ltige Abschaltung dieser Atommeiler einklagen will. Die Zul&auml;ssigkeit dieses Vorgehens von Vattenfall steht aber m&ouml;glicherweise mit den rechtlichen Bestimmungen der Europ&auml;ischen Union (EU) in Konflikt, wie sie in Artikel 3 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union festgelegt sind. Auf dieses Problem wurde nach Kenntnis der Fragesteller von einem Vattenfall-Vertreter w&auml;hrend einer Atomrechtstagung in Luzern am 3. September 2015 im Beisein auch von Vertretern aus Bundesbeh&ouml;rden berichtet. Dort war die Rede davon, dass es mit Bezug auf Artikel 3 Absatz 2 ein &bdquo;Spannungsfeld&ldquo; aufgrund des &bdquo;Exklusivrechts der EU&ldquo; g&auml;be, nach der &bdquo;kein Recht von EU-Staaten&ldquo; existiere, &bdquo;untereinander aus ECT gegeneinander vorzugehen&ldquo; (ECT: Energy Charter Treaty).<br>\nNach langem Z&ouml;gern hat Vattenfall nun vor wenigen Wochen auch f&uuml;r das letzte der nach Fukushima abgeschalteten Atomkraftwerke (AKW) in Kr&uuml;mmel einen Stilllegungsantrag bei der zust&auml;ndigen Atomaufsicht eingereicht. Dass dies bislang nicht erfolgt war, war damit in Verbindung gebracht worden, dass Vattenfall die grunds&auml;tzliche Betriebsbereitschaft des AKW Kr&uuml;mmel erhalten wollte, um so den Druck auf den angestrebten Schadensersatz hochzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/063\/1806313.pdf\">Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sigmar Gabriels Ablenkungsman&ouml;ver<\/strong><br>\nDie Atomkonzerne sollen f&uuml;r den R&uuml;ckbau R&uuml;cklagen bilden. Doch Sigmar Gabriels &bdquo;Stresstest&ldquo; f&uuml;r die Betreiber war gar keiner.<br>\nF&uuml;r Probleme, deren Bearbeitung gerade nicht opportun ist, kennt die Politik ein bew&auml;hrtes Mittel: Man beauftragt Experten mit der Erstellung eines Gutachtens und rechtfertigt mit der Expertise weitere Unt&auml;tigkeit. Wie so ein Ablenkungsman&ouml;ver funktioniert, daf&uuml;r lieferte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel j&uuml;ngst ein wahres Lehrst&uuml;ck ab.<br>\nAnlass daf&uuml;r ist einmal mehr das radioaktive Erbe der Atomkraft. Dessen ungeheuerliche Dimension beschrieb der gro&szlig;e Journalist Robert Jungk einst mit den Worten, der strahlende M&uuml;ll lege &bdquo;eine Giftspur durch die Jahrtausende&ldquo; und werfe den &bdquo;Schatten einer Sorge, die niemals weichen wird&ldquo;. Au&szlig;er im Wirtschaftsministerium. Dessen Chef hat nun erkannt, dass es &bdquo;keinen Handlungsbedarf gibt&ldquo;, jedenfalls, was die finanzielle Vorsorge f&uuml;r die vielen Milliarden Euro angeht, die der Abriss der Atomanlagen und die Lagerung der t&ouml;dlich strahlenden Spaltstoffabf&auml;lle kosten wird. Dieses Geld n&auml;mlich, so behauptet Gabriel, liege bei den Atomkraft-Betreibern, den vier Konzernen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall auf der hohen Kante und k&ouml;nne darum jederzeit f&uuml;r die anfallenden Ausgaben genutzt werden.<br>\nTats&auml;chlich verzeichnen die Unternehmen in ihren Bilanzen sogenannte &bdquo;R&uuml;ckstellungen&ldquo; in H&ouml;he von zusammen 38,3 Milliarden Euro, mit denen das teure Ende der Atomkraft bezahlt werden soll. Doch das sind lediglich buchhalterische Merkposten, mit denen die Atomstromer &uuml;ber Jahrzehnte einen Teil ihrer Gewinne steuerfrei einbehalten haben. Das Geld investierten sie aber keineswegs in Wertpapiere oder andere Anlagen, die auf Abruf zur Bezahlung der anfallenden Kosten genutzt werden k&ouml;nnten. Stattdessen stecken die vermeintlichen R&uuml;cklagen einfach in den Unternehmen selbst. Ob die Jahrhundertlasten der nuklearen Entsorgung gedeckt sind oder dem Steuerzahler auf die F&uuml;&szlig;e fallen, h&auml;ngt also allein von der Zahlungsf&auml;higkeit dieser vier Unternehmen ab. Dass diese bis zum sicheren Betrieb eines Endlagers bis Ende des Jahrhunderts gesichert ist, l&auml;sst sich aber getrost bezweifeln. Schlie&szlig;lich schwindet zusehends das alte Gesch&auml;ft der Konzerne infolge der Energiewende und damit auch ihr Marktwert. RWE etwa ist an der B&ouml;rse nur noch 7,4 Milliarden Euro wert, 2008 waren es noch 40 Milliarden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rueckstelllungen-der-atomkonzerne-sigmar-gabriels-ablenkungsmanoever\/12480834.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Netanjahus Gro&szlig;mufti-Theorie<\/strong><br>\nNetanjahu zu Holocaust: Hitler habe die Juden nur aus Deutschland ausweisen wollen, erst der pal&auml;stinensische Gro&szlig;mufti Amin al-Husseini habe ihn aufgefordert, sie zu &ldquo;verbrennen&rdquo;. Die Theorie, die den Pal&auml;stiensern eine Mitschuld am Holocaust zuschreibt, ist in Israel sehr beliebt, sagt Historiker Tom Segev. Historisch ist sie nicht zu belegen&hellip;<br>\nNetanjahu weist den Pal&auml;stinensern eine Mitschuld am NS-V&ouml;lkermord zu, dessen Folge die Gr&uuml;ndung des Staates Israel&nbsp;war&hellip;<br>\nHistorisch ist daran wenig mehr belegt als die Tatsache, dass es am 27. November 1941 ein Treffen der beiden M&auml;nner gab. Der scharf antisemitische Gro&szlig;mufti war als Ehrengast Hitlers in Berlin hofiert und in einer &ldquo;arisierten&rdquo; Villa einquartiert worden. Hintergrund war, dass die Nazis auf ein B&uuml;ndnis&nbsp;hofften&hellip;<br>\nAber nahmen die Nazis den Mufti je als Ratgeber ernst? Und brauchte es 1941 noch &Uuml;berredung von au&szlig;en, um ihren Plan f&uuml;r den Holocaust in Gang zu setzen? Die Entscheidung dazu war bereits im Sommer 1941 gefallen, schon im Mai hatte der SS-F&uuml;hrer Reinhard Heydrich in Polen Massenmord-Befehle ausgegeben, in denen von &ldquo;Endl&ouml;sung&rdquo; die Rede&nbsp;war&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/judenvernichtung-im-zweiten-weltkrieg-netanjahus-grossmufti-theorie-1.2702002\">Ronen Steinke in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundeswehreinsatz in Mali: Das n&auml;chste planlose Unterfangen?<\/strong><br>\nIm n&auml;chsten Jahr soll der Einsatz ausgeweitet werden. Von einem ausgearbeiteten politischen Ansatz zur Mission in einem sehr schwierigen Umfeld fehlt jede Spur. (&hellip;)<br>\nDie &ldquo;Wir schaffen das!&rdquo;-Aufgabenstellung der Kanzlerin angesichts der vielen Fl&uuml;chtlinge hat in den Hintergrund ger&uuml;ckt, was zuvor unter der &Uuml;berschrift &ldquo;die gewachsene Verantwortung Deutschlands&rdquo; als Debatte lanciert wurde: eine gr&ouml;&szlig;ere milit&auml;rische Beteiligung bei der Befriedung von Krisenherden au&szlig;erhalb des Landes. Um der internationalen Gemeinschaft zu dokumentieren, dass sich Deutschland nicht abseits stellt.<br>\nDen Anfang soll Mali machen. Vergangenen Sonntag best&auml;tigte Verteidigungsministerin von der Leyen Pl&auml;ne, wonach der Bundeswehreinsatz in Mali ausgeweitet werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46341\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutschland liefert Kampfpanzer nach Katar<\/strong><br>\nDer Golfstaat Katar bekommt deutsche Kampfpanzer geliefert. Nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung sind k&uuml;rzlich vier Panzer vom Typ Leopard 2 sowie drei Panzerhaubitzen Richtung Katar verschifft worden. Da Katar nach Medienberichten im B&uuml;rgerkrieg in Jemen engagiert ist, k&ouml;nnte somit eine Kriegspartei mit Ger&auml;t aus Deutschland ausger&uuml;stet werden. Dies d&uuml;rfte die Bundesregierung und vor allem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) unter Druck bringen. Die entscheidende Genehmigung erteilte aber die schwarz-gelbe&nbsp;Vorg&auml;ngerregierung.<br>\nBereits im Jahr 2013 hatte die damalige Bundesregierung der R&uuml;stungsschmiede Krauss-Maffei Wegmann die Ausfuhr von unter anderem 62 Leopard 2 und 24 Panzerhaubitzen genehmigt &ndash; Vertragswert etwa zwei Milliarden Euro. Diese Genehmigung wurde nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz (KWKG) erteilt. Vor Kurzem stand dann die erste Tranche zur Auslieferung an. F&uuml;r diese tats&auml;chliche Ausfuhr ist eine weitere Genehmigung nach dem Au&szlig;enwirtschaftsgesetz (AWG) notwendig. Diese wurde, wie in der Vergangenheit &uuml;blich, k&uuml;rzlich auf Referatsleiter-Ebene im Wirtschaftsministerium&nbsp;erteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/waffenexporte-deutschland-liefert-kampfpanzer-nach-katar-1.2703573\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein sterbender Junge zeigt das Leid im Jemen<\/strong><br>\nSeit mehr als sechs Monaten tobt im Jemen, einem der &auml;rmsten L&auml;nder der Welt, ein blutiger B&uuml;rgerkrieg. Tag f&uuml;r Tag wird das Land aus der Luft bombardiert, am Boden gibt es schwere Gefechte. Knapp 5000 Menschen wurden seit Ausbruch des Krieges im M&auml;rz get&ouml;tet, die H&auml;lfte davon Zivilisten. Selbst Schulen, M&auml;rkte, Krankenh&auml;user, sogar Waisenh&auml;user werden zu Angriffszielen.<br>\nLaut Unicef sterben jeden Tag mindestens acht Kinder. Die meisten verlieren ihr Leben, ohne dass die &Ouml;ffentlichkeit von ihnen erf&auml;hrt. Und ohne Ahmed Basha h&auml;tte wahrscheinlich auch niemand von dem sechs Jahre alten Fareed Shawky und seinem unfassbar traurigen Tod erfahren.<br>\nBasha, der als lokaler Fotograf &uuml;ber den Krieg in seinem Land berichtet, ist in Taiz, einer Stadt in den jemenitischen Bergen unterwegs. &ldquo;Ich war auf der Stra&szlig;e, als ich eine Rakete kommen h&ouml;rte und mich fragte, wo sie einschlagen wird&rdquo;, berichtete er dem britischen Sender BBC. Als er sich wieder aufrichtete, war &uuml;berall Staub auf der Stra&szlig;e und das Haus, vor dem f&uuml;nf Kinder gespielt hatten, war nicht mehr da. Rettungskr&auml;fte zogen schlie&szlig;lich einen kleinen Jungen unter den Tr&uuml;mmern hervor.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Ein-sterbender-Junge-zeigt-das-Leid-im-Jemen-article16192096.html\">n-tv<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wer hat die vom Pentagon in Syrien abgeworfenen 50 Tonnen Munition erhalten?<\/strong><br>\nDas Pentagon steckt, mitsamt den angeblich so m&auml;chtigen US-Geheimdiensten, offenbar in einer Sackgasse. Mit einem 500-Millionen-Dollar-Programm konnten gerade einmal ein paar angeblich gem&auml;&szlig;igte K&auml;mpfer ausgebildet und ausger&uuml;stet werden, die dann schnell untertauchten oder sich anderen bewaffneten Gruppen anschlossen. Ausr&uuml;stung soll auch schon an der Grenze beim &Uuml;bergang von der T&uuml;rkei nach Syrien an K&auml;mpfer der al-Qaida-Gruppe al-Nusra &uuml;bergeben worden sein. Nach Ger&uuml;chten arbeiten die gem&auml;&szlig;igten Gruppen auch schon l&auml;nger mit den islamistischen zusammen, zumindest scheint es immer wieder taktische Kooperationen zu geben. Die von der CIA &uuml;ber Saudi-Arabien gelieferten Panzerabwehrraketen (TOW-Lenkwaffen) sind daher wohl auch in den H&auml;nden von al-Qaida-Islamisten, die gegen Assad k&auml;mpfen.<br>\nNach dem offensichtlichen Scheitern setzte das Pentagon auf eine neue Strategie. Als Bodentruppen sollten nun die kurdischen YPG-K&auml;mpfer unterst&uuml;tzt werden, die einige Erfolge im Kampf gegen den IS vorzuweisen haben und mit denen die USA bereits in der Schlacht um Kobane kooperiert haben. Allerdings w&uuml;rde die Unterst&uuml;tzung der kurdischen Milizen in Syrien, die mit der PKK verbunden sind, beim Alliierten T&uuml;rkei schlecht ankommen. Erst vor kurzem wurde die T&uuml;rkei als Teil der Anti-IS-Koalition gewonnen und d&uuml;rfen US-Milit&auml;rmaschinen wieder t&uuml;rkische Milit&auml;rflugh&auml;fen benutzen, allerdings hat die t&uuml;rkische Regierung vor den anstehenden Wahlen einen Krieg gegen die PKK begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46343\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Uncle Sam sucht im Nahen Osten nach einem neuen Herzblatt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2583744\/Herzblatt\">Ausschnitt aus Die Anstalt im ZDF<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Paul Krugman: Etwas, das nicht faul ist im Staate D&auml;nemark<\/strong><br>\nZur &Uuml;berraschung vieler Leute, die sich die Debatte der demokratischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten ansahen, pries Bernie Sanders D&auml;nemark als Musterbeispiel f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der arbeitenden Bev&ouml;lkerung. Hillary Clinton &auml;u&szlig;erte leichte Bedenken und sagte, wir seien nun mal &ldquo;nicht D&auml;nemark&ldquo;, bekr&auml;ftigte aber auch, dass D&auml;nemarks Beispiel beeindruckend ist.<br>\nEin solcher Wortwechsel w&auml;re bei den Republikanern, die europ&auml;ische Wohlfahrtsstaaten nicht erw&auml;hnen k&ouml;nnen, ohne das Wort &ldquo;scheiternd&ldquo; anzuf&uuml;gen, unvorstellbar gewesen. Aus der Sichtweise des Planeten GOP ist ganz Europa im Grunde genommen lediglich eine erweiterte Version Griechenlands. Doch wie gro&szlig;artig sind die D&auml;nen nun wirklich?<br>\nD&auml;nemark ist sehr reich, aber seine Wirtschaft hat in den letzten Jahren gelitten, weil der Aufschwung nach der globalen Finanzkrise schleppend und unvollst&auml;ndig war. Tats&auml;chlich ist D&auml;nemarks 5,5 prozentiger Einbruch im realen Pro-Kopf-BIP seit 2007 vergleichbar mit dem von Schuldnerl&auml;ndern wie Spanien und Portugal, auch wenn D&auml;nemark nie das Vertrauen der Investoren verloren hat.<br>\nWas die Erkl&auml;rung f&uuml;r diese wenig gute j&uuml;ngste Entwicklung ist? Die erkl&auml;rt sich haupts&auml;chlich durch eine schlechte Geld- und Haushaltspolitik. D&auml;nemark hat den Euro zwar nicht &uuml;bernommen, handhabt seine W&auml;hrung aber so, als h&auml;tte es das getan, und das bedeutet, dass es auch von den Folgen geldpolitischer Fehler wie der Zinsanhebung der Europ&auml;ischen Zentralbank im Jahr 2011 betroffen ist. Und obwohl das Land keinem Druck der M&auml;rkte bez&uuml;glich seiner Ausgabenk&uuml;rzungen ausgesetzt ist &ndash; D&auml;nemark kann langfristig Gelder zum Zinssatz von nur 0,84 Prozent aufnehmen &ndash; hat es doch die fiskalische Austerit&auml;t &uuml;bernommen.<br>\nUnd so zeigt sich ein starker Gegensatz zum benachbarten Schweden, das nicht dem Euro folgt (allerdings ein paar andere Fehler macht) und nicht sonderlich viel Austerit&auml;t praktiziert, und wo es einen realen Anstieg im Pro-Kopf-BIP gibt, w&auml;hrend das D&auml;nemarks sinkt.<br>\nAber D&auml;nemarks Fehler in seiner Geld- und Fiskalpolitik sagen nun nichts &uuml;ber die Nachhaltigkeit eines starken Wohlfahrtsstaates aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/10\/19\/opinion\/something-not-rotten-in-denmark.html\">The New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Kettens&auml;genmassaker am eigenen Ruf&ldquo;: Journalistenverb&auml;nde kritisieren Sparma&szlig;nahmen beim Tagesspiegel<\/strong><br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat gegen die Freistellung der freien Journalistinnen und Journalisten des Tagesspiegel bis zum Jahresende protestiert. Dies sei rechtlich nicht hinnehmbar&hellip;<br>\nAlle freien Autoren des Berliner Tagesspiegels wurden mit sofortiger Wirkung von ihrer Arbeit freigestellt. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, d&uuml;rfen sie nur noch in von der Chefredaktion genehmigten Ausnahmef&auml;llen f&uuml;r die Berliner Tageszeitung schreiben. Ein kleiner sechsstelliger Betrag solle damit eingespart werden. Grund f&uuml;r die drastische Spa&szlig;ma&szlig;nahme soll ein Anzeigeneinbruch ein&hellip;<br>\nDer DJV-Vorsitzende wies darauf hin, dass der Verzicht auf Beitr&auml;ge der freien Mitarbeiter zudem Mehrarbeit in erheblichem Umfang f&uuml;r die Redakteure des Tagesspiegel zur Folge h&auml;tte: &bdquo;Das ist genauso wenig verantwortbar wie der kalte Auftragsentzug f&uuml;r die Freien.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/10\/22\/kettensaegenmassaker-am-eigenen-ruf-journalistenverbaende-kritisieren-sparmassnahmen-beim-tagesspiegel\/\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &bdquo;Ich wei&szlig; gar nichts&ldquo;<\/strong><br>\nDFB-Pr&auml;sident Wolfgang Niersbach will alle Unklarheiten aufkl&auml;ren, bleibt aber alle Antworten schuldig. Und belastet indirekt Franz Beckenbauer.<br>\n&Uuml;ber zwei Dinge ist sich Wolfgang Niersbach ganz sicher: zum einen, dass bei der Bewerbung um die Fu&szlig;ball-WM 2006 alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Und zum anderen, dass er selbst keine Ahnung hatte und hat.<br>\nUm dies mitzuteilen, hatte Niersbach am Mittwoch spontan zu einer Pressekonferenz in die Frankfurter DFB-Zentrale geladen. Den neuesten Sachstand wollte er verk&uuml;nden, hatte es gehei&szlig;en: Wohin gingen die 6,7 Millionen Euro, deren Zahlung der DFB best&auml;tigt hatte, deren Verwendungszweck aber niemand nennen wollte? Die Kerns&auml;tze des angeschlagenen Funktion&auml;rs lauteten allerdings: &bdquo;Das habe ich nicht gewusst&ldquo;, &bdquo;Das w&uuml;sste ich auch gerne&ldquo;, &bdquo;Davon hatte ich keine Kenntnis&ldquo;, &bdquo;Ich kann Ihnen diese Frage nicht beantworten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Niersbachs-Pressekonferenz-zur-WM-2006\/!5241382\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesregierung war eng in das OK-Gestr&uuml;pp eingebunden<\/strong><br>\nFragen muss sich neben dem DFB auch die Bundesregierung gefallen lassen, die eng in die Arbeit des Organisationskomitees eingebunden war. Warum hat niemand etwas von dem merkw&uuml;rdigen Finanzgebaren gemerkt? Und das, obwohl mit dem damaligen Innenminister Otto Schily (SPD) und nach der Bundestagswahl 2005 auch dessen Nachfolger Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) zwei prominente Regierungsvertreter Mitglied des OK-Aufsichtsrats waren? Derzeit h&auml;lt sich die Regierung bedeckt: &bdquo;Da derzeit nicht gesichert beurteilt werden kann, ob und aus welchem Grund eine Zahlung an die FIFA get&auml;tigt wurde und ob diese gerechtfertigt oder ungerechtfertigt war, enth&auml;lt sich die Bundesregierung der aktuellen Debatte und wird dementsprechend die interne Pr&uuml;fung des DFB abwarten&ldquo;, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit.<br>\nDass Alleing&auml;nge des Kaisers und Tricksereien im Kulturbudget vor den Augen der Bundesregierung m&ouml;glich sind, erscheint abenteuerlich, kann aber angesichts der Struktur des OK schwerlich verwundern. Selbst manche Gremienmitglieder wussten auf Anfrage keine Antwort darauf, welche Rechtsform das OK eigentlich hatte. Als unselbstst&auml;ndige Einheit des eingetragenen Vereins Deutscher Fu&szlig;ball-Bund ist es ein Konstrukt, das auf maximale Intransparenz ausgelegt ist: In keinem Register eingetragen, ohne jegliche Publizit&auml;tspflichten f&uuml;r die Finanzzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/dfb-affaere-um-wm-vergabe-2006-bundesregierung-war-eng-in-das-ok-gestruepp-eingebunden\/12486290-3.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Niersbach und &ldquo;restlose Aufkl&auml;rung&rdquo; trennten sich unentschieden<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151023_heute_show_Niersbach.jpg\" alt=\"Niersbach wei&szlig; gar nichts\" title=\"Niersbach wei&szlig; gar nichts\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/heuteshow\/photos\/a.302789020985.156311.264820405985\/10153100622055986\/?type=3&amp;permPage=1\">ZDF heute show via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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