{"id":28078,"date":"2015-10-26T09:07:52","date_gmt":"2015-10-26T08:07:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078"},"modified":"2015-11-09T10:33:16","modified_gmt":"2015-11-09T09:33:16","slug":"hinweise-des-tages-2488","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h02\">Rechtsextremismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h03\">Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h04\">Initiativantrag &bdquo;Europa neu begr&uuml;nden&ldquo; &ndash; aktueller denn je<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h05\">Vollbesch&auml;ftigung in Europa &ndash; Vision oder Illusion?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h06\">Polen r&uuml;ckt nach rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h07\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h08\">Keynes Comes to Canada &ndash; Keynes kommt nach Kanada<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h09\">TTIP und Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h10\">Die Welt im W&uuml;rgegriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h11\">HSH-Nordbank: zwei Jahre Umbau als &raquo;kleineres &Uuml;bel&laquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h12\">VW-Betriebsrat attackiert Top-Management<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h13\">Verfehlte Bildungspolitik: Jeder siebte junge Mensch ohne Berufsabschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h14\">Partisanen der NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h15\">BND-Operation Eikonal: &ldquo;Freibrief&rdquo; f&uuml;r die Telekom aus dem Kanzleramt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h16\">Andrej Hunko sagt nach Drohungen Wahlbeobachtung in der Ukraine ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h17\">Vorbild Kanada: So k&ouml;nnte die SPD zum Erfolg zur&uuml;ckkehren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h18\">Protest gegen erh&ouml;hte Studiengeb&uuml;hren eskaliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078#h19\">So war es wirklich: Sommerm&auml;rchen nicht gekauft!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28078&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Koalition erzielt Grundsatzeinigung im Streit &uuml;ber Transitzonen<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder machen in der Fl&uuml;chtlingskrise Tempo: Die Koalition hat eine Grundsatzeinigung im Streit um die Einf&uuml;hrung von Transitzonen erzielt &ndash; die Details sind aber noch offen.<br>\nIm Streit um die Transitzonen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge hat die gro&szlig;e Koalition eine Grundsatzeinigung erzielt. Fl&uuml;chtlinge ohne Bleibeperspektive sollen m&ouml;glichst fr&uuml;hzeitig ein schnelles Verfahren in Grenzn&auml;he bekommen sollten, erkl&auml;rten die Minister f&uuml;r Inneres und Justiz, Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) und Heiko Maas (SPD), am Freitag &uuml;bereinstimmend. Die Regierung beschleunigte die neuen Asyl-Gesetze, um rascher abschieben zu k&ouml;nnen. Sie treten am Samstag in Kraft.<br>\nIn Transitzonen sollen die Fl&uuml;chtlinge aus sicheren Herkunftsl&auml;ndern untergebracht werden, die kaum Aussicht auf eine Anerkennung als Asylberechtigte haben. Daf&uuml;r hatte sich insbesondere die Union eingesetzt, w&auml;hrend sich die SPD skeptisch zeigte. Nun erkl&auml;rte Maas am Freitag, Asylantr&auml;ge, die offensichtlich aussichtslos seien, sollten im grenznahen Gebiet beschleunigt gepr&uuml;ft werden. Er betonte allerdings, dass dies auch in bereits bestehenden oder im Aufbau befindlichen Einrichtungen geschehen k&ouml;nne. &ldquo;Es m&uuml;ssen also nicht per se neue Einrichtungen geschaffen werden&rdquo;, sagte Maas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/fluechtlingskrise--koalition-erzielt-grundsatzeinigung-im-streit-um-transitzonen-6516588.html%20\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28011#h01\">Was zu bef&uuml;rchten war<\/a>, ist nun eingetreten: Die SPD-Spitze &ndash; insbesondere der Bundesjustizminister &ndash; ist wie schon so oft eingeknickt.<\/em><br>\n<em>Es wird diese &bdquo;Transitzonen&ldquo; geben. Und dann vermutlich weniger Fl&uuml;chtlinge in Deutschland. Verbunden mit dieser Erwartung k&ouml;nnte auch der Merkel-Satz zu verstehen sein: &bdquo;Wir schaffen das&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Der Druck auf Merkel w&auml;chst<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Merkel darf nicht weiter auf den menschenverachtenden Kurs der osteurop&auml;ischen Schwesterparteien der Union eingehen. Jeder Euro, der weiter in Stacheldrahtz&auml;une und militarisierte Fl&uuml;chtlingsabwehr flie&szlig;t, ist eine Bankrotterkl&auml;rung der EU.<br>\nDie EU streitet weiter &uuml;ber den Umgang mit Fl&uuml;chtlingen. EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-ClaudeJuncker hat f&uuml;r morgen die Regierungschefs von zehn Mitgliedstaaten zusammengerufen. Neben Deutschland sind die neun mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;nder und Griechenland vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/aktuell\/artikel\/der-druck-auf-merkel-waechst\/\">Die Linke<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Asylkrise macht &ouml;ffentlichen Dienst zum Jobparadies<\/strong><br>\nDeutschlands Beh&ouml;rden suchen h&auml;nderingend neue Staatsdiener. Sie sollen helfen, den Zustrom der Fl&uuml;chtlinge zu managen. Viele Neue bekommen direkt unbefristete Vertr&auml;ge oder werden verbeamtet. (&hellip;)<br>\nSo leicht war es lange nicht, einen Job im &ouml;ffentlichen Dienst zu ergattern: Zwar sei eine kaufm&auml;nnische Ausbildung &ldquo;w&uuml;nschenswert&rdquo;, teilt die Bezirksregierung mit, notwendig seien aber f&uuml;r die Stellen in der Registrierung ausschlie&szlig;lich EDV-Kenntnisse. Eine spezielle Schulung gibt es nicht, die Einarbeitung &uuml;bernehmen die Kollegen, das habe sich bew&auml;hrt.<br>\nEntsprechend niedrig f&auml;llt das Gehalt f&uuml;r diese Stellen im mittleren Dienst aus. Sie werden nach dem Tarifvertrag f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst bezahlt und in die Gruppe E5 einsortiert &ndash; das bedeutet knapp 2100 Euro brutto pro Monat. Zudem sind die Stellen bei der Regierung von Oberbayern &uuml;berwiegend auf ein Jahr befristet. Schlie&szlig;lich wei&szlig; niemand, wie lange der Fl&uuml;chtlingsstrom noch anh&auml;lt. (&hellip;)<br>\n12.000 Bewerber auf 1000 Stellen<br>\nAuch in anderen Bundesl&auml;ndern werden meist Hunderte neue Mitarbeiter gesucht. W&auml;hrend neue Besch&auml;ftigte bei der Bezirksregierung von Oberbayern hoffen m&uuml;ssen, dass der Fl&uuml;chtlingsstrom noch eine Weile anh&auml;lt, damit ihre Vertr&auml;ge verl&auml;ngert werden, bietet das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) deutlich mehr langfristige Sicherheit.<br>\nDie meisten neuen Mitarbeiter bekommen hier unbefristete Vertr&auml;ge oder werden sogar verbeamtet. Aktuell hat das Amt gut 3000 Mitarbeiter in der N&uuml;rnberger Zentrale und den insgesamt 32 Au&szlig;enstellen. 550 Mitarbeiter entscheiden &uuml;ber Asylantr&auml;ge, schon diese Zahl hat sich seit 2013 fast verdoppelt. Doch bei wom&ouml;glich bis zu 1,5 Millionen neuen Fl&uuml;chtlingen dieses Jahr braucht das BAMF dringend weitere Mitarbeiter, um den Antragsstau abzuarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article147852739\/Asylkrise-macht-oeffentlichen-Dienst-zum-Jobparadies.html%20\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich findet es die WELT unglaublich, da&szlig; unser aller Steuergelder f&uuml;r Beamte ausgegeben werden, die, man wei&szlig; es, faul sind und nichts tun. Und dann noch wie sechs Richtige im Lotto: einen *unbefristeten* Vertrag? Wo gibt es so was? OK, im Artikel werden dann auch auf 1 Jahr befristete Jobs f&uuml;r 2.100 Euro brutto erw&auml;hnt (mit diesem Spitzengehalt und der Befristung d&uuml;rfte man in Oberbayern &ndash; M&uuml;nchen, Starnberg &ndash; mit einiger M&uuml;he und sehr viel Gl&uuml;ck ein kuscheliges WG-Zimmer finden), aber der Aufschlag bei der Hetze gegen die faulen Staatsdiener ist gemacht. Und die n&auml;chste Unglaublichkeit: mitten in der unbezwingbaren Fl&uuml;chtlingskrise und im Wirtschaftsboom, im schlimmsten Fachkr&auml;ftemangel seit Menschengedenken &ndash; die Arbeitgeber suchen &ldquo;h&auml;nderingend&rdquo; &ndash; dauert es geschlagene Tage, teilweise ein paar Wochen, 12.000 Bewerbungen f&uuml;r 1.000 Stellen zu erhalten, aus denen sofort geeignete Bewerber ausgesucht werden k&ouml;nnen. So schlimm ist also der Fachkr&auml;fte-, gar Arbeitskr&auml;ftemangel&hellip; Mein stetiger Tip an die Zeitungsredaktionen: irgend jemand sollte mal die ganzen Artikel auf Konsistenz gegenlesen &ndash; hier pa&szlig;t nichts zusammen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Das System droht zu kollabieren&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Fl&uuml;chtlingskrise hat der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Alarm geschlagen. Rainer Wendt warnt vor einer v&ouml;lligen &Uuml;berlastung. Die Beamten k&ouml;nnten ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen.<br>\nHerr Wendt, Sie reisen durchs Land, um mit so vielen Polizisten wie m&ouml;glich zu sprechen. Nach Monaten der sich weiter zuspitzenden Fl&uuml;chtlingskrise: Wie ist die Stimmung?<br>\nRainer Wendt: Die Stimmung unter den Kr&auml;ften der Bundespolizei und der bayerischen Landespolizei ist angespannt, trotzdem machen sie einen tollen Job. Mit unglaublicher Nervenst&auml;rke, Geduld und hoher interkultureller Kompetenz zeigen sie den Menschen, die zu uns kommen, ein gro&szlig;artiges St&uuml;ck Rechtsstaat: Eine korrekte, mitf&uuml;hlende und b&uuml;rgernahe Polizei. Gro&szlig;e Sorgen mache ich mir um unsere Bereitschaftspolizisten. (&hellip;)<br>\nDas kann kein Dauerzustand sein.<br>\nJetzt sehen wir die Schw&auml;chen eines schlanken Staats. Egal, wohin wir blicken: An den Schulen, Kindertagesst&auml;tten, Ausl&auml;nder- und Jugendbeh&ouml;rden, im Justizapparat &ndash; &uuml;berall schl&auml;gt der &ouml;ffentliche Dienst Alarm. Jetzt wird so richtig sichtbar, wenn der &ouml;ffentliche Dienst &uuml;ber Normalma&szlig; hinaus belastet wird. Alles ist auf Kante gen&auml;ht. Nun steigt der Druck, und schon droht das System zu kollabieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/n24\/Nachrichten\/Politik\/d\/7498958\/-das-system-droht-zu-kollabieren-.html%20\">N24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Gerade der letzte Absatz ist sehr interessant. Vielleicht k&ouml;nnen uns die neoliberalen &bdquo;Staatshasser&ldquo; erkl&auml;ren wie diese Ausnahmesituation von den freien Kr&auml;ften des Marktes bew&auml;ltigt werden kann? Das einzige was den Neoliberalen zur Fl&uuml;chtlingskrise einf&auml;llt, ist die Forderung auf Grund der hohen Fl&uuml;chtlingszahlen die Sozialstandards weiter zu senken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung C.R.:<\/strong> Ist das noch ein Interview oder liefern die fragenden Personen lediglich die Stichworte zu l&auml;ngst bekannten Positionen des Herrn Wendt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Resolution: Nicht Fl&uuml;chtlinge, sondern Fluchtursachen bek&auml;mpfen &ndash; Keine Abstriche beim Asylrecht<\/strong><br>\nWir sind ein reiches Land. Wir tragen internationale Verantwortung. Wir k&ouml;nnen und wollen Menschen Schutz und Zuflucht bieten. Wir haben eine breite solidarische Fl&uuml;chtlingshelferbewegung, die Fl&uuml;chtlingspolitik in Deutschland gepr&auml;gt hat.<br>\nDie Verteidigung von Menschenrechten und des Asylrechtes geh&ouml;ren zu den Kernanliegen der SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/forum-dl21.de\/r-e-s-o-l-u-t-i-o-n-nicht-fluechtlinge-sondern-fluchtursachen-bekaempfen-keine-abstriche-beim-asylrecht\/\">DL21<\/a><\/li>\n<li><strong>Die n&auml;chste Welle der Deregulierung steht bevor<\/strong><br>\nDie massenhafte Zuwanderung wird die L&ouml;hne f&uuml;r einfache Arbeit unter Druck setzen und Sozialausgaben steigen lassen. Das wird weitere Einschnitte erzwingen, wie sie mit den Hartz-Gesetzen begonnen wurden, erwarten die T&uuml;binger Professoren Christoph Deutschmann und Roland Springer. [&hellip;]<br>\nAls eine Art Allheilmittel gegen derlei Risiken werden Sprachunterricht und berufliche Qualifizierung ins Feld gef&uuml;hrt. Wie realistisch sind jedoch die sich hier abzeichnenden Erwartungen an das Bildungssystem?<br>\nSchon jetzt sind die Schulen zu Reparaturanstalten f&uuml;r zahlreiche gesellschaftliche Probleme geworden; Lehrerinnen und Lehrer k&ouml;nnen die Anforderungen der zahlreichen Inklusions-, Chancengleichheits-, Gleichstellungsprogramme oft kaum noch bew&auml;ltigen. Diese Anforderungen werden als Folge der Migrationswelle weiter dramatisch zunehmen, und das hei&szlig;t: Die Kluft zwischen den rosigen Welten der Bildungspolitiker und der Realit&auml;t in manchen Schulen, wo es den Lehrern kaum mehr gelingt, ein Minimum an Ordnung, geschweige denn einen gemeinsamen Lernfortschritt der Klasse sicherzustellen, wird noch tiefer werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/Schwerpunkt-Meinung\/Die-naechste-Welle-Deregulierung-steht\">VDI-Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.S.:<\/strong> In den VDI-Nachrichten (sehr wirtschaftsnah) habe ich einen sehr interessanten Artikel &uuml;ber m&ouml;gliche Auswirkungen der Fl&uuml;chtlingskrise auf die deutschen Sozialsysteme gefunden. Die Autoren prophezeien, dass die Belastungen durch die Fl&uuml;chtlinge h&ouml;chstwahrscheinlich als Anlass f&uuml;r weitreichende K&uuml;rzungen im sozialen Bereich genutzt werden. Gleichzeitig wundern sie sich &uuml;ber die Passivit&auml;t der Linken in der Frage. Zitat:&rdquo;Der politischen Linken scheint die F&auml;higkeit, zwischen gut gemeinten Absichten und zu erwartenden praktischen Folgen zu unterscheiden, weitgehend abhanden gekommen zu sein.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Nat&uuml;rlich hat dieser Aufsatz einen deutlichen Bias f&uuml;r die Positionen der Arbeitgeberseite. Man sollte ihn jedoch auch als vergleichsweise ehrliche Mahnung verstehen, was passieren wird, wenn die politische Linke sich einlullen l&auml;sst und jetzt nicht klipp und klar sagt, dass die Fl&uuml;chtlingssituation kein Grund ist, weitere Deregulierungen vorzunehmen. Klar ist auch, dass dieser Kampf kein leichter sein wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rechtsextremismus<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Deutschland hat ein Identit&auml;tsproblem<\/strong><br>\nIn Deutschland grassieren rassistische Gewalt und Hasstiraden. Die offene Gesellschaft wird dabei nicht nur von militanten Neonazis, sondern auch von einer neuen rechten Bewegung und deren Mitl&auml;ufern bedroht.<br>\nDeutschland hat ein Naziproblem<br>\nDas Attentat auf die K&ouml;lner OB-Kandidatin Henriette Reker reiht sich in eine schockierend lange Liste des rechtsradikalen Terrors ein. Allein in diesem Jahr mussten mehr als 500 Angriffe auf Gefl&uuml;chtete oder ihre Unterk&uuml;nfte in Deutschland registriert werden. Die Anzahl alltagsrassistischer &Uuml;bergriffe d&uuml;rfte diese Zahl bei weitem &uuml;bersteigen. Noch vor Kurzem wurden bei einer Razzia in der Bamberger Neonazi-Szene Waffen und Sprengstoff beschlagnahmt. Wom&ouml;glich konnte dadurch ein geplanter Anschlag auf das Balkan-Zentrum in Bamberg verhindert werden.<br>\nDie j&uuml;ngsten Ereignisse verdeutlichen aufs Neue eine historische Gewissheit: &ldquo;Wehret den Anf&auml;ngen!&rdquo; ist keine entbehrliche Kampfparole vergangener Zeiten. Nach wie vor ist es eine notwendige Handlungsmaxime. Denn die Anf&auml;nge gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lassen sich nicht erst im militant-fanatischen Spektrum finden. Sie gedeihen bereits dort, wo eine feindselige Haltung gegen das vermeintlich &ldquo;Fremde&rdquo; eingenommen wird. So verwundert es nicht, dass das kleingeistige Umfeld neurechter Bewegungen wie PEGIDA, der AfD und der &ldquo;Identit&auml;ren Bewegung&rdquo; ein geeigneter N&auml;hrboden f&uuml;r Hetze und Intoleranz ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/12330\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie ein Fisch im Wasser<\/strong><br>\nDie wehrhafte Demokratie setzt Pegida und dem rechten Extremismus zu wenig entgegen<br>\nDas Konzept der wehrhaften Demokratie ist ein Produkt des Kalten Kriegs, das zugleich antifaschistisch legitimiert wurde: Die Totalitarismustheorie gab vor, rechte und linke Extreme zwecks ihrer Bek&auml;mpfung zu identifizieren. 2013 erschien im Wallstein Verlag eine umfangreiche Untersuchung des Historikers Dominik Rigoll: Staatsschutz in Westdeutschland. Von der Entnazifizierung zur Extremistenabwehr. Sie beschreibt, wie sich die Vorstellung von einer wehrhaften Demokratie innerhalb weniger Jahre gewandelt hat.<br>\nUnter dem Schutz der Alliierten konnten im &Ouml;ffentlichen Dienst der Westzonen zun&auml;chst sogenannte &bdquo;F&uuml;nfundvierziger&ldquo; wirken: Widerstandsk&auml;mpfer und Remigranten. In den L&auml;nderverfassungen und im Grundgesetz sorgten sie f&uuml;r die Verankerung einiger antifaschistischer Normen. F&uuml;r sie stand der Feind rechts. Nach Beginn des Kalten Krieges wurden sie durch &bdquo;Neunundvierziger&ldquo; ersetzt: ehemalige Nazis der zweiten Reihe, die wichtige staatliche &Auml;mter bekleideten. Sie wurden im Kampf gegen den Kommunismus gebraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/georg-fuelberth\/wie-ein-fisch-im-wasser\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Portugal<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Portugals Staatschef sorgt f&uuml;r gef&auml;hrliche Instabilit&auml;t<\/strong><br>\nAn&iacute;bal Cavaco Silva beauftragt Coelho gegen eine linke Mehrheit erneut mit der Regierungsbildung<br>\n&ldquo;Unter Beachtung, dass in den letzten 40 Jahren der portugiesischen Demokratie stets der Wahlsieger die Verantwortung zur Regierungsbildung &uuml;bertragen bekam, habe ich Pedro Passos Coelho zum Ministerpr&auml;sidenten ernannt&rdquo;, sagte der portugiesische Staatschef An&iacute;bal Cavaco Silva am sp&auml;ten Donnerstag. Damit hat sich die Bef&uuml;rchtung best&auml;tigt, dass Portugal nicht nach links r&uuml;cken darf. Der konservative Staatschef missachtet damit ausgerechnet seine Vorgaben, die vor den Sondierungsgespr&auml;chen nach den Wahlen vor drei Wochen ausgegeben hat. Er hatte auf eine &ldquo;stabile Regierung&rdquo; gepocht.<br>\nNun soll aber sein Parteifreund Coelho weiterregieren. Und der verspricht eine starke Regierung f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre. Das kann man nur als Realsatire bezeichnen, denn die von ihm gef&uuml;hrte Koalition &ldquo;Portugal voran&rdquo; (P&agrave;F), in der deren PSD angetreten ist, hat die absolute Mehrheit klar verloren. Sie wurde auch nur st&auml;rkste Kraft, weil die PSD erstmals im Bund mit der rechten CDS-PP angetreten ist, sonst w&auml;ren wohl die Sozialisten (PS) von Ant&oacute;nio Costa die Sieger geworden. Costa hatte Cavaco eine Absage erteilt, mit der P&agrave;F eine gro&szlig;e Koalition nach deutschem Vorbild zu bilden. Das lag vor allem daran, dass Coelho vom Austerit&auml;tskurs, der die einfache Bev&ouml;lkerung in den letzten vier Krisenjahren massiv zur Kasse gebeten hat, nicht abweichen will. Coelho hat deshalb keine Chance auf eine Parlamentsmehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Portugals-Staatschef-sorgt-fuer-gefaehrliche-Instabilitaet-2854563.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Eurozone crosses Rubicon as Portugal&rsquo;s anti-euro Left banned from power<\/strong><br>\nConstitutional crisis looms after anti-austerity Left is denied parliamentary prerogative to form a majority government<br>\nPortugal has entered dangerous political waters. For the first time since the creation of Europe&rsquo;s monetary union, a member state has taken the explicit step of forbidding eurosceptic parties from taking office on the grounds of national interest.<br>\nAnibal Cavaco Silva, Portugal&rsquo;s constitutional president, has refused to appoint a Left-wing coalition government even though it secured an absolute majority in the Portuguese parliament and won a mandate to smash the austerity regime bequeathed by the EU-IMF Troika. [&hellip;]<br>\nThe Portuguese Socialists and Communists have buried the hatchet on their bitter divisions for the first time since the Carnation Revolution and the overthrow of the Salazar dictatorship in the 1970s, yet they are being denied their parliamentary prerogative to form a majority government.<br>\nThis is a dangerous demarche. The Portuguese conservatives and their media allies behave as if the Left has no legitimate right to take power, and must be held in check by any means.<br>\nThese reflexes are familiar &ndash; and chilling &ndash; to anybody familiar with 20th century Iberian history, or indeed Latin America. That it is being done in the name of the euro is entirely to be expected.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/economics\/11949701\/AEP-Eurozone-crosses-Rubicon-as-Portugals-anti-euro-Left-banned-from-power.html\">Ambrose Evans-Pritchard im Telegrpah<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin H.S.:<\/strong> Diese Entwicklung wurde bislang in anderen mir bekannten Medien nicht erw&auml;hnt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Initiativantrag &bdquo;Europa neu begr&uuml;nden&ldquo; &ndash; aktueller denn je<\/strong><br>\nMit der Unterschrift der griechischen Regierung unter ein ihr aufgezwungenes drittes &raquo;Memorandum&laquo; ist die Euro-Krise keineswegs vorbei. Im Gegenteil: Diese Art der &bdquo;Krisenbek&auml;mpfung&ldquo; versch&auml;rft die Probleme in den von der Krise am meisten betroffenen L&auml;ndern und verbaut Wege zu den dort tats&auml;chlich erforderlichen Reformen. Mit dem eisernen Beharren der Troika, der Euro-Gruppe und der deutschen Bundesregierung auf Sozialabbau, Zerst&ouml;rung des Tarifvertragssystems, Privatisierung der &ouml;ffentlichen Infrastruktur und Massenbelastungen werden wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, hohe Arbeitslosigkeit und zunehmende Ungleichheit im gemeinsamen W&auml;hrungsraum zum Dauerzustand gemacht. In den letzten Wochen erleben wir auch in Finnland und Gro&szlig;britannien massive Angriffe auf Gewerkschaftsrechte und Tarifautonomie.<br>\nDiese Erfahrungen zeigen: Die EU und die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion werden als Hebel f&uuml;r die Durchsetzung einer unsozialen Politik und zum Abbau von Demokratie missbraucht. Dies f&ouml;rdert nationalen Chauvinismus, Fremdenfeindlichkeit und andere antidemokratische Stimmungen in den L&auml;ndern Europas. Das aktuelle Versagen Europas in der Fl&uuml;chtlingskrise macht diese Entwicklung noch dramatischer. Vor dem Hintergrund der j&uuml;ngsten Entwicklungen sagen wir: Die IG Metall stellt sich diesen Gefahren entgegen und wird sich mit noch gr&ouml;&szlig;erem Nachdruck als starke Kraft f&uuml;r ein solidarisches und demokratisches Europa positionieren:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europa-neu-begruenden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Initiativantrag_GR_neu.pdf\">Europa neu begr&uuml;nden [PDF &ndash; 18.1 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vollbesch&auml;ftigung in Europa &ndash; Vision oder Illusion?<\/strong><br>\nDie Wirtschaftspolitik in der EU hat in den vergangenen Jahren darauf gesetzt, die Liberalisierung und Deregulierung voranzutreiben und durch strikte Auslegung des Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakts die Finanzpolitik der Mitgliedstaaten zu z&uuml;chtigen. Dies hat die Eurozone nicht auf einen Pfad gef&uuml;hrt, der Wachstum und Besch&auml;ftigung schafft. Daf&uuml;r ist vielmehr eine makro&ouml;konomisch ausgerichtete Besch&auml;ftigungspolitik notwendig, die innerhalb einer EU-weiten Koordinierung von Geld-, Lohn und Finanzpolitik eine deutliche Erh&ouml;hung &ouml;ffentlicher Investitionen erm&ouml;glicht.<br>\nSeit 2008 befindet sich die Europ&auml;ische Union (EU) im Krisenmodus: Zun&auml;chst schwabte die von den USA ausgehende Immobilienkrise als Weltfinanzkrise nach Europa, dann folgte die Eurokrise. Oberfl&auml;chlich betrachtet war dies eine Krise der &ouml;ffentlichen Haushalte vor allem in den L&auml;ndern der Eurozone, tats&auml;chlich aber zeigte sich in der Eurokrise ein Misstrauen der (Finanz-)Marktteilnehmer in die Best&auml;ndigkeit der Eurozone: Um einen Zusammenbruch der internationalen Finanzm&auml;rkte und ein allzu starkes &Uuml;bergreifen auf die realen Sektoren der EU-Volkswirtschaften zu verhindern, mussten sich alle Eurozonen-L&auml;nder stark f&uuml;r Bankenrettungs- und Konjunkturst&uuml;tzungsprogramme verschulden. Damit war die Phase der Konsolidierung der &ouml;ffentlichen Haushalte beendet, immerhin aber konnte der totale Kollaps der Finanzm&auml;rkte und des Bankensektors abgewendet werden. Der teilweise drastische Anstieg der Neuverschuldung und der Schuldenstandsquoten in den Eurozone-L&auml;ndern f&uuml;hrte, zusammen mit der so genannten &sbquo;No Bail out&lsquo;-Klausel der europ&auml;ischen Vertr&auml;ge und dem Verbot der Staatsfinanzierung durch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) zur Gefahr der Insolvenz einzelner EU-Mitgliedsl&auml;nder und, damit, zur M&ouml;glichkeit des Auseinanderbrechens der Eurozone. Stark differierende Risikopr&auml;mien auf Staatsschuldverschreibungen erh&ouml;hten dann die Insolvenzgefahr und das Risiko des Scheiterns der Eurozone weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/vollbeschaeftigung-in-europa-vision-oder-illusion\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Polen r&uuml;ckt nach rechts<\/strong><br>\nIn Polen hat sich die nationalkonservative Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit die absolute Mehrheit gesichert. Das Ergebnis ist ein Triumph der Europaskeptiker. [&hellip;]<br>\nDie PiS wurde nicht nur st&auml;rkste Kraft, sondern kann W&auml;hlerbefragungen zufolge alleine regieren. Die bisherige liberalkonservative Regierungspartei B&uuml;rgerplattform h&auml;tte danach 23,6 Prozent der Stimmen und 137 Sitze im neuen Parlament.<br>\nDie Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bis f&uuml;nf Stunden vor Schlie&szlig;ung der Wahllokale bei 39 Prozent. Wahlberechtigt waren 30,9 Millionen B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-10\/wahl-polen-machtwechsel-nationalkonservative\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Vor allem in Hinblick auf die Spannungspolitik gegen Russland ist dies eine sehr schlechte Nachricht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Russland kann diesen Krieg auch nicht gewinnen&rdquo;<\/strong><br>\nWie die USA im Irak gescheitert sind, wird Russland in Syrien schneller und schlimmer scheitern, sagt J&uuml;rgen Trittin. F&uuml;r den Kampf gegen den IS brauche es ein UN-Mandat.<br>\n[&hellip;] Die Realit&auml;t aber ist: Es gibt keine milit&auml;rische L&ouml;sung in Syrien. Es wird am Ende eine Verhandlungsl&ouml;sung geben m&uuml;ssen. Aber es gibt keine L&ouml;sung ohne den Iran und Russland. Das wissen wir schon seit f&uuml;nf Jahren. Doch man hat sich nicht daran gehalten. Europa hat weggeschaut und Saudis sowie die Golfstaaten mit Waffenlieferungen unterst&uuml;tzt. Nun ist die gem&auml;&szlig;igte Opposition geschw&auml;cht, die Islamisten sind gest&auml;rkt &ndash; aber Assad ist immer noch da mit seiner m&ouml;rderischen Gewalt. Mit der russischen Intervention wurde die Lebensl&uuml;ge offenbar, man k&ouml;nne Assad st&uuml;rzen und m&uuml;sse sich dann nicht mit ihm einigen. Wir sind solchen Konflikten lange Zeit nicht mit einer realistischen Antwort begegnet, sondern mit W&uuml;nschen. Und die fliegen jetzt auf. Und in Syrien wird von verschiedenen Koalitionen unkoordiniert bombardiert. [&hellip;]<br>\nIn der Sache bleibt &uuml;brig: Die Russen haben ein strategisches Interesse, islamistischem Terror an ihrer S&uuml;dflanke keinen Raum zu lassen. Und das verbindet sie mit Europa. Wenn man gemeinsame Interessen hat, muss man sich &uuml;berlegen, ob und unter welchen Bedingungen man gemeinsam etwas tun kann. Deshalb dr&auml;ngen wir seit Jahren auf ein UN-Mandat. Aber man muss wissen: Die Russen werden kein UN-Mandat akzeptieren, wenn damit nur ein regime change gemeint ist. Das haben sich Europa und die USA selbst zuschreiben, weil sie mit der Intervention in Libyen genau die Folie geliefert haben, wie in einer solchen Situation ein regime change um jeden Preis dazu f&uuml;hren kann, dass die Probleme nicht kleiner, sondern die Sicherheitsherausforderungen f&uuml;r Europa immer gr&ouml;&szlig;er werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-10\/juergen-trittin-syrien-konflikt-russland-islamischer-staat\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Tony Blair apologises for &lsquo;mistakes&rsquo; over Iraq War and admits &lsquo;elements of truth&rsquo; to view that invasion helped rise of Isis<\/strong><br>\nTony Blair has made apologies about aspects of the Iraq War for the first time and has said there are &lsquo;elements of truth&rsquo; in the theory that the invasion helped feed the rise of Isis.<br>\nIn a TV interview with CNN, the former Prime Minister said he was sorry that the intelligence behind the decision to attack Saddam Hussein&rsquo;s regime in 2003 was wrong, and admitted there had been mistakes in the planning of the operation.<br>\nHe had been asked how he felt about the failure to find weapons of mass destruction in Iraq as he took questions from American political broadcaster Fareed Zakaria in an interview due to be broadcast by CNN Europe on Sunday. [&hellip;]<br>\nIn another segment, Mr Blair is asked whether the war provoked the growth of Isis, the group which now controls swathes of Iraq and Syria and which is being hit with air strikes from a US-led coalition that includes the UK.<br>\n&ldquo;I think there are elements of truth in that,&rdquo; Mr Blair said. &ldquo;Of course, you can&rsquo;t say those of us who removed Saddam in 2003 bear no responsibility for the situation in 2015.&rdquo;<br>\nIn the past, Mr Blair has been less candid about what went wrong. In 2007, he insisted: &ldquo;I don&rsquo;t think we should be apologising at all for what we are doing in Iraq.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/people\/tony-blair-apologises-for-mistakes-over-iraq-war-and-admits-elements-of-truth-to-view-that-invasion-a6707776.html\">Independent<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> &bdquo;Of course, you can&rsquo;t say those of us who removed Saddam in 2003 bear no responsibility for the situation in 2015.&rdquo; &ndash; Die doppelte Verneinung beherrscht man offenbar nicht nur in Bayern. Ist es schon ein Fortschritt, dass Tony Blair sich scheibchenweise von seinen eigenen L&uuml;gen verabschiedet?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Keynes Comes to Canada &ndash; Keynes kommt nach Kanada<\/strong><br>\nKanada steht in dem Ruf, eher fad zu sein. In den 1980ern erkl&auml;rte The New Republic bekannterma&szlig;en den Titel &ldquo;Lohnende kanadische Initiative&ldquo; zur langweiligsten Schlagzeile der Welt. Doch in Bezug auf die Wirtschaftspolitik, ist dieser Ruf unberechtigt: Erstaunlich oft ist Kanada der Ort, an dem die Zukunft beginnt.<br>\nUnd das ist jetzt auch wieder der Fall. Am Montag warfen die kanadischen W&auml;hler die herrschenden Konservativen aus dem Amt und schenkten den Mitte-links-stehenden Liberalen einen u&#776;berw&auml;ltigen Sieg. Und w&auml;hrend vieles an dem liberalen Programm interessant ist, ist das Bemerkenswerteste fu&#776;r mich die klare Ablehnung der defizit-besessenen Austerit&auml;ts-Orthodoxie, die den politischen Diskurs in der gesamten westlichen Welt schon so lange beherrscht. Die Liberalen machten mit einer ehrlichen, unverhohlen keynesianischen Vision Wahlkampf und gewannen mit Abstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/10\/23\/opinion\/keynes-comes-to-canada.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>TTIP und Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Das Kreuz mit dem Freihandel in einem Wahljahr<\/strong><br>\nDas transpazifische Freihandelsabkommen l&auml;sst in Washington die Wogen hochgehen<br>\nEs ist ein Paradebeispiel f&uuml;r das, was abgekl&auml;rte Zeitgenossen die transatlantische Asymmetrie nennen. Sosehr die angepeilte Freihandelszone zwischen den USA und der EU die Gef&uuml;hle besorgter Europ&auml;er in Wallung bringt, so wenig interessieren sich die Amerikaner daf&uuml;r. In den parlamentarischen Korridoren Washingtons ist TTIP, die &ldquo;Transatlantic Trade and Investment Partnership&rdquo;, zurzeit einfach kein Thema. In Miami trafen sich die Unterh&auml;ndler beider Seiten diese Woche zu ihrer elften Gespr&auml;chsrunde, aber sie h&auml;tten genauso gut in einem Raumschiff tagen k&ouml;nnen. Keinerlei Medienecho, selbst in den gro&szlig;en amerikanischen Zeitungen praktisch keine Zeile dar&uuml;ber.<br>\nAnders verh&auml;lt es sich mit dem Pakt, den die Vereinigten Staaten mit elf Pazifikanrainern anpeilen &ndash; mit Japan, Malaysia, Vietnam, Australien, Neuseeland, Singapur und Brunei sowie Kanada, Mexiko, Peru und Chile. Nicht erst seit Anfang Oktober, seit der Trans-Pacific-Partnership-Vertrag (TPP) abstimmungsreif vorliegt, z&auml;hlt er zu den beherrschenden Themen des Pr&auml;sidentschaftswahlkampfs. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Der Ausgang der Kontroverse um TPP entscheidet dar&uuml;ber, wie schnell &ndash; und ob &uuml;berhaupt &ndash; es bei TTIP vorangehen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000024429678\/USA-Das-Kreuz-mit-dem-Freihandel-in-einem-Wahljahr\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP: EU und USA wollen Abkommen 2016 besiegeln<\/strong><br>\nTrotz wachsendem Widerstand forcieren die EU-Kommission und die USA das Tempo in den Verhandlungen &uuml;ber das umstrittene Freihandelsabkommen. Das Ziel ist ein Abschluss 2016.<br>\nEU-Kommission und US-Regierung wollen die Verhandlungen &uuml;ber das umstrittene Freihandelsabkommen Trans-Atlantic Trade and Investement Partnership (TTIP) intensivieren und im kommenden Jahr abschlie&szlig;en. Nachdem das transpazifische Abkommen der Amerikaner mit asiatischen Staaten (TPP) in trockenen T&uuml;chern ist, soll nun auch TTIP noch im Laufe der Amtszeit von US-Pr&auml;sident Barack Obama unterzeichnet werden.<br>\nEntscheidende Phase<br>\n&ldquo;Die kommenden vier Monate sind entscheidend&rdquo;, sagte US-Chefunterh&auml;ndler Dan Mullaney nach der 11. Runde der Verhandlungen am Freitag in Miami (US-Bundesstaat Florida). Beide Verhandlungspartner h&auml;tten jetzt die &Auml;rmel hochgekrempelt, sagte der Chefunterh&auml;ndler der EU-Kommission, Ignacio Garcia-Bercero. Nun soll vor allem die Arbeit zwischen den Verhandlungsrunden intensiviert werden. Auf die raschere Gangart hatten sich EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstroem und ihr US-Kollege Michael Fromann Ende September verst&auml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/TTIP-EU-und-USA-wollen-Abkommen-2016-besiegeln-2854549.html?wt_mc=nl.ho.2015-10-24\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die TTIP-Gegner nerven!<\/strong><br>\nDas Abkommen mit Amerika ruft in Deutschland die gr&ouml;&szlig;te Protestbewegung seit Jahrzehnten hervor. Woher kommt so viel Unvernunft?<br>\nTransparentere Verhandlungen &uuml;ber ein Handelsabkommen gab es nie. Kaum hatten die Unterh&auml;ndler der Vereinigten Staaten und der Europ&auml;ischen Union vorgestern in Miami die 11. Runde ihrer Gespr&auml;che beendet, da unterrichtete der deutsche Wirtschaftsminister schon die Presse. Auf keinen Fall w&uuml;rden Schutzstandards abgesenkt, lie&szlig; er verlauten, auch einen Zwang zur Privatisierung &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge werde es nicht geben. Geeinigt habe man sich darauf, die noch verbliebenen Z&ouml;lle im transatlantischen Handel drastisch zu reduzieren.<br>\nGegen so viel Offenheit ist nichts einzuwenden, aber helfen wird sie nicht viel. Gegen das Abkommen &uuml;ber die &bdquo;Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft&ldquo;, kurz TTIP, hat sich in Deutschland eine ganz gro&szlig;e Koalition zusammengefunden, die in ihren Vorurteilen festgefahren ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/ttip-und-freihandel\/die-gegner-des-ttip-freihandelsabkommen-mit-den-usa-nerven-13874148.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Dieser einseitige Artikel belegt, dass die Bef&uuml;rworter von TTIP nicht die sachliche Auseinandersetzung suchen, sondern den wenig informierten B&uuml;rger das Gef&uuml;hl vermitteln wollen: &ldquo;Steht nicht auf der  Seite der Uneinsichtigen und grenzt euch von jenen ab, die nur nerven, aber sonst keinen Durchblick haben&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Verharmlosen ist nicht angesagt, wenn die Demokratie auf dem Spiel steht. Wenn die Verhandlungsergebnisse voll einsehbar w&auml;ren,  w&uuml;rden die Verhandlungsprotokolle nicht wie ein Goldschatz in der amerikanischen Botschaft in Berlin behandelt werden. Offenheit sieht anders aus.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Welt im W&uuml;rgegriff<\/strong><br>\nCredit Suisse: Einem Prozent geh&ouml;rt die H&auml;lfte aller positiven Verm&ouml;genswerte. Zugleich ist man mit zehn Dollar im Plus reicher als ein Viertel aller US-Amerikaner<br>\nVergangene Woche hatte die Schweizer Gro&szlig;bank Credit Suisse (CS) ihren j&auml;hrlichen &raquo;Globalen Reichtumsbericht&laquo; ver&ouml;ffentlicht. Wie zu erwarten, hat sich der ohnehin bereits h&ouml;chst ungleich auf der Welt verteilte Mammon in immer weniger H&auml;nden konzentriert. Die Geschwindigkeit, mit der diese Konzentration w&auml;hrend der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise zugenommen hat, verbl&uuml;fft selbst Reporter der b&uuml;rgerlichen Medien. Die gro&szlig;e Schlagzeile, wonach &raquo;ein Prozent&laquo; der Bev&ouml;lkerung inzwischen bereits 50 Prozent des gesamten Reichtums in Besitz genommen habe (auf Kosten der gro&szlig;en, ausgebeuteten Mehrheit), ging um die Welt. Aber die Aufmerksamkeit der Medien verflog rasch, obwohl das von dem Schweizer Geldhaus zusammengetragene Datenmaterial interessante, aber f&uuml;r das B&uuml;rgertum auch peinliche Erkenntnisse bereith&auml;lt.<br>\nDie CS ist kein Wohlt&auml;tigkeitsverein, sondern ein profitorientierter Finanzkonzern der obersten Liga. Man kann ihr nicht unterstellen, mit der Studie Stimmung f&uuml;r eine gerechtere Verteilung machen zu wollen. Dennoch &uuml;berrascht die von den Medien &raquo;&uuml;bersehene&laquo; Feststellung nicht: In den Vereinigten Staaten und in der EU gibt es viel mehr arme Menschen, als in China, sowohl hinsichtlich des Anteils an der Weltbev&ouml;lkerung, aber auch in absoluten Zahlen. Das belegt eine Grafik aus dem CS-Bericht mit der &Uuml;berschrift &raquo;Regionale Zusammensetzung der globalen Reichtumsverteilung&laquo;. Demnach leben zehn Prozent der &auml;rmsten Menschen der Welt in den USA und Kanada und 20 Prozent in der EU. Zu diesem &uuml;berraschenden Ergebnis kommt das Geldhaus, weil es Reichtum nicht &uuml;ber das Einkommen definiert. Vielmehr gilt als arm, wer keine Verm&ouml;gens- und Geldwerte besitzt, sondern nur Schulden, bei dem also der Saldo negativ ist. Laut Credit Suisse verzeichnen etwa 25 Prozent der US-Amerikaner einen negativen Saldo aus Verm&ouml;gen und Verbindlichkeiten. Praktisch bedeutet dieser Umstand: Jeder, der keine Schulden hat und zudem einen Zehn-Dollar-Schein in der Brieftasche mit sich herumtr&auml;gt, ist reicher als ein Viertel der Einwohnerschaft der globalen Supermacht. In China liegt der Anteil der Armen mit negativem Verm&ouml;genswert bei etwas &uuml;ber einem Prozent der Weltbev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/10-24\/035.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>HSH-Nordbank: zwei Jahre Umbau als &raquo;kleineres &Uuml;bel&laquo;?<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat in dem Verfahren &uuml;ber die Wiederaufstockung der &ouml;ffentlichen Garantien von 7 auf 10 Mrd. Euro mit den Kapitaleigent&uuml;rmern Hamburg und Schleswig-Holstein (zusammen 85% des Eigenkapitals) ein Ende des langj&auml;hrigen Niedergangsprozesses des Geldhauses festgesetzt. Die Bank soll bis Anfang 2016 aufgespalten werden&ndash; in eine operative Einheit und als &raquo;bad bank&laquo; eine Holdinggesellschaft. Die HSH Nordbank wird von der EU-Kommission als nicht lebensf&auml;hig eingestuft. Die Wiedererh&ouml;hung der Garantien ist eine Abwicklungsbeihilfe.<br>\nWenn Anfang 2016 die Aufspaltung der Bank in eine Holdinggesellschaft und eine operative Gesellschaft, die die laufenden Gesch&auml;fte der Bank weiterf&uuml;hren wird, vorgenommen ist, erl&auml;sst die Kommission das weitere Regelwerk zur Beendigung der HSH Nordbank als Unternehmen in &ouml;ffentlicher Hand.<br>\nDie &raquo;good bank&laquo; erh&auml;lt eine befristete Betriebsgenehmigung f&uuml;r zwei Jahre. Im Rahmen eines offenen, transparenten und wettbewerblichen Verfahrens wird die &raquo;good bank&laquo; entweder bis 2018 mit der Mehrheit des Eigenkapitals verkauft, sprich privatisiert. Wenn eine solche Privatisierung nicht m&ouml;glich wird, m&uuml;ssen die operative Gesellschaft und die Holding im Rahmen des europ&auml;ischen Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes dicht gemacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/hsh-nordbank-eu-erzwingt-den-schlussstrich-die-rot-gruenen-landesregierungen-als-komplizen\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>VW-Betriebsrat attackiert Top-Management<\/strong><br>\nVW-Betriebsratschef Bernd Osterloh geht auf Konfrontationskurs zum Top-Management. Ausl&ouml;ser sind Passagen in der aktuellen Titelgeschichte des manager magazins, nach denen der VW-Markenvorstand auf den Dieselskandal mit einem versch&auml;rften Sparkurs reagiert. Ein wesentlicher Teil soll ein Bef&ouml;rderungsstopp f&uuml;r 2016 sein.<br>\nKonzernbetriebsratschef Osterloh teilte daraufhin dem manager magazin mit: &ldquo;Hier handelt es sich um einseitige Vorstellungen des Vorstands, die wir so nicht akzeptieren werden. Das haben wir Freitag mit dem Personalwesen besprochen. Wir finden es spannend, dass hier neuerdings vom Unternehmen anscheinend Dinge permanent als Wahrheiten nach au&szlig;en getragen werden, bevor sie &uuml;berhaupt vern&uuml;nftig besprochen sind. Vieles, wie einen pauschalen Bef&ouml;rderungsstopp (&hellip;) halten wir als Betriebsrat f&uuml;r blo&szlig;e Symbolpolitik auf dem R&uuml;cken von Besch&auml;ftigten. Wir erwarten andere Symbole zuerst: zum Beispiel eine klare Aussage, wie sich der Konzernvorstand zu seinen Boni-Zahlungen stellt. Hier muss die Devise lauten; mit gutem Beispiel voran.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/autoindustrie\/volkswagen-verhaengt-befoerderungsstopp-wegen-abgasskandal-a-1059252.html\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verfehlte Bildungspolitik: Jeder siebte junge Mensch ohne Berufsabschluss<\/strong><br>\nMehr Geld f&uuml;r Bildung, weniger Abbrecher und Ungelernte: Eine &ldquo;Bildungsrepublik&rdquo; wollte Kanzlerin Merkel bis 2015 schaffen. Doch ihre Ziele verfehlt die Bundesregierung dramatisch, offenbart eine aktuelle Bilanz.<br>\nEs war im Oktober, vor genau sieben Jahren. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder trafen sich zum Bildungsgipfel und versprachen, die Bildung in Deutschland deutlich zu verbessern &ndash; bis 2015.<br>\nEine aktuelle Bilanz zeigt nun: Die Ziele wurden nicht erreicht. Deutschland ist heute nicht die &ldquo;Bildungsrepublik&rdquo;, von der am 22. Oktober 2008 in Dresden getr&auml;umt wurde.<br>\nAm 3. Dezember werden sich Merkel und die Ministerpr&auml;sidenten in Berlin treffen und bei ihrem Jahresendtreffen schauen, was erreicht wurde. Im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat der Bildungsforscher Klaus Klemm untersucht, was bisher erreicht wurde. Die Ergebnisse werden am Montag in Berlin vorgestellt und dienen auch den Kultusministern als Grundlage f&uuml;r ihre internen Beratungen in dieser Woche.<br>\nKlemms Fazit lautet: Es sind noch weitaus mehr Anstrengungen n&ouml;tig, um die von den Regierungschefs von Bund und L&auml;ndern im Oktober 2008 in Dresden formulierten hehren Ziele zu erreichen. Und die DGB-Vizevorsitzende Elke Hannack teilte mit: &ldquo;Seit dem Dresdner Bildungsgipfel gibt es bei der Kinderbetreuung, in Schulen und Hochschulen die eine oder andere Verbesserung. Doch noch immer l&auml;uft vieles unkoordiniert und nebeneinander her.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/bildungspolitik-bundesregierung-verfehlt-ihre-eigenen-ziele-a-1058473.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das ist ein besch&auml;mender Zustand f&uuml;r eines der reichsten L&auml;nder der Erde. Aber die Kanzlerin wird ja nicht m&uuml;de zu betonen, dass es uns gut gehe.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Partisanen der NATO<\/strong><br>\n1990 machte Italiens Ex-Staatschef Giulio Andreotti die Existenz der geheimer Schatten-Armee &ldquo;Gladio&rdquo; bekannt. Bald darauf stellte sich heraus, dass auch in anderen NATO-Staaten entsprechende Stay-Behind-Organisationen eingerichtet wurden, um im Fall einer sowjetischen Invasion hinter der Front einen Widerstand aufzubauen.<br>\nBereits im Nachkriegsdeutschland waren paramilit&auml;rische Netzwerke aufgeflogen. Die CIA hatte ihren Stay-Behind-Agenten offenbar auch eine innenpolitische Rolle zugedacht, etwa f&uuml;r den Fall erdrutschartiger kommunistischer Wahlsiege. Nachdem lange die Forschung durch Geheimhaltung behindert wurde, liegt mit Partisanen der NATO von Erich Schmidt-Eenboom und Ulrich Stoll nunmehr eine Dokumentation &uuml;ber die Stay-Behind-Organisationen in Deutschland 1946-1991 vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46323\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>BND-Operation Eikonal: &ldquo;Freibrief&rdquo; f&uuml;r die Telekom aus dem Kanzleramt<\/strong><br>\nDer &ouml;sterreichische Parlamentarier Peter Pilz hat Korrespondenz zwischen Bundeskanzleramt, BND und Deutscher Telekom ver&ouml;ffentlicht, die angeblich Details der umstrittenen Netzspionage enth&uuml;llen.<br>\n&ldquo;Der vom Bundesnachrichtendienst in Ihrem Unternehmen geplante Aufkl&auml;rungsansatz steht aus hiesiger Sicht in Einklang mit geltendem Recht.&rdquo; Mit diesem lapidar wirkenden Satz hat der fr&uuml;here Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt, Ernst Uhrlau, am 30. Dezember 2003 offenbar die umstrittene Operation Eikonal ins Rollen gebracht. In deren Rahmen zapfte der deutsche Auslandsgeheimdienst einen Frankfurter Netzknoten der Deutschen Telekom an und &uuml;bermittelte einen Teil der abgeleiteten Daten an die NSA. (&hellip;)<br>\nVerantwortliche bei der Telekom hatten zuvor gro&szlig;e Bauchschmerzen bei dem heiklen Vorhaben. Diese bezogen sich auf die unklare Rechtsgrundlage sowie die Tatsache, dass die vom Bundesnachrichtendienst (BND) gew&uuml;nschten Internetverkehre auch Kommunikation deutscher B&uuml;rger enthalten k&ouml;nnten. Uhrlau, der sp&auml;ter BND-Chef wurde, hatte das Schreiben im NSA-Untersuchungsausschuss selbst als &ldquo;Freibrief&rdquo; bezeichnet, den auch der damalige Kanzleramtschefs Frank-Walter Steinmeier (SPD) bef&uuml;rwortet habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/BND-Operation-Eikonal-Freibrief-fuer-die-Telekom-aus-dem-Kanzleramt-2854406.html?wt_mc=nl.ho.2015-10-24\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Andrej Hunko sagt nach Drohungen Wahlbeobachtung in der Ukraine ab<\/strong><br>\nDer Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (DIE LINKE) hat seine Wahlbeobachtung in der Ukraine abgesagt, die er f&uuml;r den Europarat an diesem Wochenende ausf&uuml;hren sollte. Hunko sollte zuerst die Einreise in die Ukraine verweigert werden, was nur auf Druck der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) kurzfristig zur&uuml;ckgenommen wurde. Jetzt behauptet die ukrainische Seite, dass Informationen &uuml;ber m&ouml;glichen Angriffe von pro-russischen Kr&auml;ften auf Hunko vorl&auml;gen, die die Regierung in Kiew diskreditieren sollten. Mit dieser unglaubw&uuml;rdigen Argumentation soll die Teilnahme Hunkos weiterhin verhindert werden.<br>\nHierzu erkl&auml;rt Andrej Hunko:<br>\n&bdquo;Es ist beispielloser Vorgang, dass der ukrainische Delegationsleiter in der PACE solche Drohungen gegen mich ausspricht. Es ist offenkundig, dass das Narrativ angeblicher &sbquo;pro-russischer&lsquo; Angriffe auf mich darauf ausgelegt ist, schon im Vorhinein die Schuldfrage zu kl&auml;ren, sollte es zu einem Angriff kommen. Dies entspricht einem Freibrief f&uuml;r Angriffe auf meine Person. Unter diesen Bedingungen kann ich meine Aufgabe als Wahlbeobachter nicht erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.andrej-hunko.de\/presse\/2887-andrej-hunko-sagt-nach-drohungen-wahlbeobachtung-in-der-ukraine-ab?utm_source=AH&amp;utm_medium=Twitter\"> Andrej Hunko<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vorbild Kanada: So k&ouml;nnte die SPD zum Erfolg zur&uuml;ckkehren<\/strong><br>\nDie deutschen Sozialdemokraten gehen in der Gro&szlig;en Koalition unter. Sie sollten sich mal das kanadische Experiment anschauen &ndash; und auch von den Italienern k&ouml;nnte Sigmar Gabriel etwas lernen.<br>\nW&auml;hrend sich in Deutschland jegliche politische Debatte auf ein Thema reduziert, haben sich im Rest der Welt einige interessante Dinge zugetragen &ndash; vor allem in Kanada und in Italien. Die Ereignisse dort sind insbesondere von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r Sigmar Gabriel und seine gl&uuml;cklosen Genossen. Der &uuml;berraschende Wahlsieg der kanadischen Liberalen hat Binsenweisheiten auf den Kopf gestellt, die gerade auch in Deutschland unangetastet sind.<br>\nZun&auml;chst muss man wissen, dass in Nordamerika das Wort &ldquo;liberal&rdquo; eine andere Bedeutung hat als bei uns. Es bedeutet dort links. Die kanadischen Liberalen sind also das, was die SPD bei uns ist. Oder genauer gesagt, was die SPD bei uns einmal war. Denn an einen Wahlsieg der SPD ist in Deutschland &uuml;berhaupt nicht zu denken, nicht einmal jetzt, da die Kanzlerinnend&auml;mmerung eingesetzt hat. (&hellip;)<br>\nDie SPD w&auml;re gut beraten, das kanadische Experiment genau zu beobachten. Solange man sich dem Prinzip eines permanent ausgeglichenen Haushalts unterwirft, desto geringer wird der politische Spielraum. Die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse war die gr&ouml;&szlig;te politische Dummheit, die die SPD in ihrer modernen Geschichte mitgetragen hat. Ohne die M&ouml;glichkeit defizit-finanzierter Investitionen hat die SPD keine M&ouml;glichkeiten, staatliche Investitionen nachhaltig zu erh&ouml;hen. Die Schuldenbremse hat die Wirtschaftspolitik v&ouml;llig zu reinen Verteilungsfragen degradiert. Kanada hat keine Schuldenbremse. Dort ist der ausgeglichene Haushalt lediglich die Politik einer Regierung, die jetzt abgew&auml;hlt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/muenchau-spd-sollte-sich-kanada-zum-vorbild-nehmen-a-1059248.html\">Wolfgang M&uuml;nchau auf Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nun ja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt. Aber M&uuml;nchau will doch nicht ernsthaft den sogenannten Vizekanzler mit Justin Trudeau vergleichen? Wer soll denn bitte sch&ouml;n in der SPD eine politische Wende einleiten? Von einem deutschen Jeremy Corbyn ist weit und breit nichts zu sehen. <\/em><br>\n<em>In diesem Zusammenhang w&auml;re es sicher interessant zu analysieren wie die kanadischen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; mit Justin Trudeau umgesprungen sind? Es ist n&auml;mlich zu bef&uuml;rchten, selbst wenn sich in der SPD eine charismatischen F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeit finden sollte, das diese sich sofort mit einer gewaltigen Gegenkampagne der gesamten Medienlandschaft konfrontiert s&auml;he.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Protest gegen erh&ouml;hte Studiengeb&uuml;hren eskaliert<\/strong><br>\nSeit Tagen demonstrieren Studenten in S&uuml;dafrika gegen h&ouml;here Studiengeb&uuml;hren. Am Freitag eskalierte der Protest in Pretoria: Journalisten wurden mit Steinen beworfen und verletzt. Die Polizei geht mit H&auml;rte vor.<br>\nDie Witwatersrand University in Johannesburg, die beiden Universit&auml;ten von Kapstadt, die Uni in Durban und nun auch die Universit&auml;t von Pretoria: An den s&uuml;dafrikanischen Hochschulen geht seit Montag nichts mehr. Der Grund ist ein landesweiter Protest der Studenten gegen eine weitere Erh&ouml;hung der Studiengeb&uuml;hren.<br>\n45.000 Rand (rund 3000 Euro) kostet ein Studienjahr am Kap im Durchschnitt, und geht es nach der Regierung, soll diese Summe im kommenden Jahr um zw&ouml;lf Prozent erh&ouml;ht werden. F&uuml;r die Mehrheit der wei&szlig;en Studenten ist das vermutlich kein Problem, ihre Eltern sind meist gut situiert.<br>\nEine neue Form der Apartheid<br>\nF&uuml;r die Mehrzahl der schwarzen Studenten ist das aber sehr viel Geld. Von einer neuen Form der Apartheid ist die Rede &ndash; einer Trennung zwischen denen, die haben, und denen, die nichts haben, womit sich die Frage stellt, wer daf&uuml;r 21 Jahre nach dem Ende der institutionalisierten Rassentrennung verantwortlich ist. Die Antwort f&auml;llt nicht schwer, schlie&szlig;lich ist seither die immer selbe Partei an der Macht: der &bdquo;African National Congress&ldquo; (ANC).<br>\nWas die angehenden Akademiker, wei&szlig;e wie schwarze, von ihrer Regierung halten, wurde am Mittwochabend in Kapstadt deutlich, als mehrere hundert Studenten versuchten, das Parlament zu st&uuml;rmen, wo Finanzminister Nhlanhla Nene gerade seinen Halbjahreshaushalt vorstellte und die Studiengeb&uuml;hren mit keinem Wort erw&auml;hnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/afrika\/unruhen-in-suedafrika-protest-gegen-erhoehte-studiengebuehren-eskaliert-13870778.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sch&ouml;ner Artikel. Studiengeb&uuml;hren f&uuml;hren zu mehr sozialer Ungleichheit und sind eine Form der Ausgrenzung. Warum wendet die FAZ diese Logik nicht auch auf Deutschland an, wo dasselbe gilt?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung C.R.:<\/strong> Und wenn es nicht die &bdquo;FAZ&ldquo; ist, so findet sich ein anderes deutsches &bdquo;Qualit&auml;tsmedium&ldquo;, das sich f&uuml;r die Wiedereinf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren hierzulande stark macht. Ein aktuelles Beispiel ist in &bdquo;Zeit Online&ldquo; nachlesbar: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/41\/studiengebuehren-ausbildung-bezahlung-ungerechtigkeit\/komplettansicht\">Geld her!<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>So war es wirklich: Sommerm&auml;rchen nicht gekauft!<\/strong><br>\n[&hellip;] Darum habe ich in den vergangenen Tagen eine Intensiv-Recherche angestellt, bei der mir zugute kam, dass ich handelnde Personen wie Franz Beckenbauer, Wolfgang Niersbach, G&uuml;nter Netzer, Fedor Radmann seit Jahren gut kenne, teilweise sogar sehr gut kenne. Sie haben lange und intensiv mit mir gesprochen. [&hellip;]<br>\nICH BIN MIR BEWUSST, DASS ICH MIT DIESEM ARTIKEL MEINE REPUTATION ALS JOURNALIST UND REPORTER AUFS SPIEL SETZE. [&hellip;]<br>\nIch nehme das Ergebnis meiner Recherche vorweg: Es gibt nach wie vor einige offene Fragen, es gibt m&ouml;glicherweise Finanz-Trickserei, es gibt einen nach wie vor dubiosen Finanz-Transfer in H&ouml;he von 6,7 Millionen Euro &ndash; aber es gibt kein gekauftes Sommerm&auml;rchen! Und es gibt keine &bdquo;Schwarzen Kassen&ldquo;, mit denen Wahlm&auml;nner bestochen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sportbild.bild.de\/fussball\/2015\/fussball\/sport-bild-belegt-sommermaerchen-nicht-gekauft-43105188.sport.html\">Alfred Draxler in der Sport BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dieser Artikel ist vor allem (auf f&uuml;r Leser, die sich nicht f&uuml;r Fu&szlig;ball interessieren) interessant, da Sport-BILD-Chef Alfred Draxler mehr oder weniger freiwillig offenbart, wie f&uuml;r ihn &bdquo;Intensiv-Recherche&ldquo; aussieht: Man spricht mit ein paar alten Buddies und gibt deren Aussagen als Fakt wieder. Im konkreten Fall ist dies journalistisch absolut untragbar, da die Buddies des SPORT-Bild-Chefs im Fadenkreuz der Anschuldigungen stehen. Draxler muss gar nicht erw&auml;hnen, dass er seine &bdquo;Reputation&ldquo; auf&acute;s Spiel setzt &hellip; er und seine Kollegen von BILD haben schlie&szlig;lich gar keine Reputation, die sie verlieren k&ouml;nnten. BILD bleibt auch in diesem Fall BILD &ndash; wir halten es mit den M&auml;chtigen und verkaufen ihre Meinungen als Fakten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28078","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28078"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28078\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28354,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28078\/revisions\/28354"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28078"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28078"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}