{"id":28097,"date":"2015-10-27T09:21:26","date_gmt":"2015-10-27T08:21:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097"},"modified":"2015-10-27T09:48:04","modified_gmt":"2015-10-27T08:48:04","slug":"hinweise-des-tages-2489","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h01\">Das ist moderne Kaffeesatzleserei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h03\">Der Faschismus lebt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h04\">Das Gespenst der totalen Durch&ouml;konomisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h05\">Links w&auml;hlen, rechts regiert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h06\">Das Geld l&auml;sst w&auml;hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h07\">HSH Nordbank &ndash; Profitiert US-Investor Flowers vom Rettungsplan?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h08\">Gef&auml;hrliche &Uuml;berlegenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h09\">Der neue alte Unterschichtendiskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h10\">&Auml;ltere aussortiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h11\">Soziale Kluft: 26 Millionen jungen EU-B&uuml;rgern droht Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h12\">Hungerlohn f&uuml;r hippe Mode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h13\">Vollst&auml;ndige Rede von Wladimir Putin vor dem Waldai-Club in deutscher &Uuml;bersetzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h14\">Der Fall Pirin&ccedil;ci &ndash; R&uuml;ckfall des deutschen Buchhandels in die Barbarei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h15\">Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Milit&auml;rregion Kaiserslautern\/Ramstein vom 26.10.2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h16\">Ukraine &ndash; &raquo;Potential&laquo; prophezeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h17\">Sind Journalisten die besseren Politiker?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097#h18\">Beatrix von Storch und ihr abgebrannter BMW<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28097&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das ist moderne Kaffeesatzleserei<\/strong><br>\nAnstatt sich aufzuregen, dass die Fl&uuml;chtlinge einem die Arbeit wegnehmen, sollten wir lieber die Arbeitszeit f&uuml;r alle verk&uuml;rzen, sagt der Mathematiker Gerd Bosbach.<br>\nIn der sogenannten Willkommenskultur f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge schwingt unterschwellig immer auch das Argument mit: Deutschland braucht Arbeitskr&auml;fte. Ist diese Argumentation also falsch?<br>\nJetzt wird es heikel. Deshalb vorweg: Ich begr&uuml;&szlig;e die Zuwanderung nach Deutschland. Und wir sollten Menschen, die vor Krieg und Elend fliehen, nicht nach Nutzbarkeit bewerten. Sie brauchen unsere Unterst&uuml;tzung und werden insgesamt eine Bereicherung f&uuml;r unsere Gesellschaft bilden, so wie die vielen Zuwanderer der letzten 70 Jahre.<br>\nDemografisch bedingt sind sie aber nicht n&ouml;tig, da die in Deutschland lebenden Menschen &ndash; Deutsche wie Ausl&auml;nder &ndash; genug Arbeitskr&auml;ftepotenzial haben. Gucken Sie nur auf die offiziell fast 3 Millionen Arbeitslosen &ndash; ohne Statistiktricks sicherlich 1 Million mehr. J&auml;hrlich schlie&szlig;en Hunderttausende die Hochschulen erfolgreich ab.<br>\nAber die Arbeitgeber sprechen doch vom Fachkr&auml;ftemangel.<br>\nAlle scheinbaren Belege f&uuml;r Fachkr&auml;ftemangel sind durch Statistiktricks massiv aufgebauscht. Nehmen wir als Beispiel die &bdquo;starke Schrumpfung&ldquo; des Arbeitskr&auml;ftepotenzials bis 2060 um 30 Prozent, die uns der Pr&auml;sident des Statistischen Bundesamts im April 2015 pr&auml;sentierte. Klingt erschreckend, soll es auch! Ber&uuml;cksichtigen wir bei dieser Schrumpfung nur den langen Zeitraum, ergibt sich als Ver&auml;nderung pro Jahr ein Minus von 0,76 Prozent oder leichter verst&auml;ndlich: Durch die demografischen Ver&auml;nderungen muss pro Jahr auf einen von 130 Erwerbsf&auml;higen verzichtet werden. W&uuml;rde man die weiteren Tricks der Rechnung &ndash; das Vergessen der Rente mit 67 und das Absinken der Bev&ouml;lkerungszahl &ndash; bei dem vorgestellten Zahlenmodell auch noch ber&uuml;cksichtigen, bliebe ein demografisch bedingter R&uuml;ckgang des Erwerbspotenzials von j&auml;hrlich 0,28 Prozent &uuml;brig, also der Verlust von einer von gut 350 Arbeitskr&auml;ften! Wo ist da bitte der demografisch bedingte Fachkr&auml;ftemangel? Selbst die angeblich dramatischen Zahlen zerbr&ouml;seln bei genauem Hingucken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5241422\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie der Mindestlohn Fl&uuml;chtlinge ausgrenzt<\/strong><br>\nDas neue deutsche Wirtschaftswunder neigt sich dem Ende, die Arbeitslosigkeit wird bald wieder steigen &ndash; denn viele Zuwanderer suchen einen Job. H&ouml;chste Zeit, den Mindestlohn zu reformieren!<br>\nDass die Arbeitslosigkeit in Deutschland steigen wird, darauf versucht Ministerin Andrea Nahles seit Wochen die &Ouml;ffentlichkeit vorzubereiten. Es fragt sich nur noch, wann und wie rasch die Zahl der Jobsuchenden zunimmt.<br>\nDie Bundesrepublik ist derzeit Schauplatz einer Entwicklung, die &Ouml;konomen mit dem Wort &ldquo;Angebotsschock&rdquo; umrei&szlig;en. Ein unsch&ouml;ner Begriff, der eine Situation beschreibt, in der sich pl&ouml;tzlich und unvorbereitet die Marktbedingungen &auml;ndern. Derzeit steigt die Zahl derjenigen, die Arbeit anbieten &ndash; besser: derjenigen, die arbeiten wollen, m&uuml;ssen, sollen. So positiv diese Entwicklung auf l&auml;ngere Sicht aus demografischen Gr&uuml;nden ist, so gro&szlig; ist kurzfristig der Anpassungsdruck.<br>\nVieles geh&ouml;rt in einer solchen Situation auf den Pr&uuml;fstand, auch eine neue deutsche sozialpolitische Errungenschaft: der allgemeine gesetzliche Mindestlohn. Bei angespanntem Arbeitsmarkt kann er leicht zur Ausgrenzungsfalle werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/wie-der-mindestlohn-fluechtlinge-ausgrenzt-a-1059446.html%20\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Artikel zeigt den ganzen Irrsinn der Diskussion und die Heuchelei der SPD: es wurde ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn eingef&uuml;hrt, der so viele Ausnahmen hat und noch mehr bekommen soll, da&szlig; er weder kein allgemeiner Mindestlohn, sondern wieder an Zugangsbedingungen (nicht langzeitarbeitslos, &uuml;ber 18, kein Praktikant, kein Werkvertragler, kein Fl&uuml;chtling&hellip;) gekn&uuml;pft wird. Also ein sehr spezieller Mindestlohn f&uuml;r einige. Und Hendrik M&uuml;ller kann oder will nicht 2+2 zusammenz&auml;hlen: wenn die Firmen die Chance bekommen, f&uuml;r eine bestimmte Arbeit eine billigere Arbeitskraft einzusetzen, dann werden sie die nutzen. Einer wird oder bleibt arbeitslos, und zwar der Teurere. Genau diese Schmutzkonkurrenz um den niedrigsten Lohn soll ein allgemeiner, fl&auml;chendeckender Mindestlohn verhindern. Also bedient sein Vorschlag (nichts Neues bei Hendrik M&uuml;ller) ausschlie&szlig;lich Arbeitgeberinteressen und schadet gleichzeitig der eh schon zu schwachen Nachfrage in unserer Volkswirtschaft.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dies scheint das neuste bizzare Narrativ der Neoliberalen zu sein: Der Mindestlohn ist fremdenfeindlich und behindert die Integration.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europas neue Sklaven<\/strong><br>\nUm zu &uuml;berleben, arbeiten Fl&uuml;chtlinge in Europa unter schlimmsten Bedingungen zum Nutzen der Agrarindustrie. Gewerkschaften warnen vor moderner Sklaverei.<br>\nDabei gibt es sie l&auml;ngst, die Profiteure der Not, die gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise mit den konkurrierenden Arbeitskr&auml;ften ihre Gesch&auml;fte machen. In der landwirtschaftlichen Massenproduktion europ&auml;ischer Gro&szlig;unternehmen schuften jeden Tag Hunderttausende, und nicht nur dort, auch in Fleischfarmen, Schlachtereien, Treibh&auml;usern und Fabriken. Ohne Rechte, ohne Pausen, ohne Schutzbekleidung gegen Pestizide, Gestr&uuml;pp, schwere Lasten oder Tierseuchen, bei extremen Temperaturen. Sie sorgen daf&uuml;r, dass wir mit g&uuml;nstigen Tomaten, Erdbeeren, Wein, Oliven, Spargeln oder Fleisch versorgt sind.<br>\nWas arbeitsrechtlich bei den eigenen B&uuml;rgern undenkbar w&auml;re, ist bei Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitspapiere an der Tagesordnung. Das Ph&auml;nomen ist keineswegs neu, schon seit Jahren werden Menschen auf diese Weise ausgebeutet. Fr&uuml;her waren es vor allem Polen, Rum&auml;nen oder Bulgaren. Die gibt es immer noch, neu aber ist, dass durch steigende Fl&uuml;chtlingszahlen noch mehr Notleidende um die miesen Jobs konkurrieren, sich L&ouml;hne und Konditionen noch weiter dr&uuml;cken lassen.<br>\nIn der italienischen, franz&ouml;sischen, britischen, deutschen, belgischen, niederl&auml;ndischen oder portugiesischen Agrarindustrie wird der Gewinn maximiert, indem die Kosten f&uuml;r die menschliche Arbeitskraft so tief gedr&uuml;ckt werden wie m&ouml;glich. Der Lohn der Erntehelfer kann bis zu 60 Prozent der gesamten Produktionskosten ausmachen: Allein die Zahl macht klar, wie sehr sich Lohndumping und miserable Unterk&uuml;nfte lohnen. Allein in Gro&szlig;britannien werden dadurch j&auml;hrlich umgerechnet knapp 2,5 Millionen Euro gespart.<br>\nGerissene Agrarunternehmer lassen sich dabei so einiges einfallen, um beispielsweise Mindestl&ouml;hne zu umgehen, die in einigen europ&auml;ischen L&auml;ndern gelten, oder um l&auml;stige Lohnzahlungen gleich ganz zu vermeiden. Zum Beispiel, indem sie nur die Leistung honorieren oder gar nicht erst f&uuml;r legale Arbeitsverh&auml;ltnisse sorgen. Durchschnittlich kommen Saisonarbeiter dann auf 2 bis 3,50 Euro die Stunde und m&uuml;ssen daf&uuml;r im Akkord ackern. &Uuml;berstunden werden nicht bezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-10\/fluechtlinge-ausbeutung\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man sieht hier auch gut, da&szlig; der Staat im Neoliberalismus eine wichtige Funktion hat: nicht nur nicht hinschauen, sondern diese furchtbaren Bedingungen auch noch zu f&ouml;rdern.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Leider kommt man nicht umhin zu mutma&szlig;en, dass &uuml;ber die hohe Zahl an Fl&uuml;chtlingen eben doch eine soziale Krise provoziert werden soll, um so weitere soziale K&uuml;rzungen durch zu setzen. Die best&auml;ndige Propaganda der Neoliberalen, der Mindestlohn w&uuml;rde die Integration behindern, spricht f&uuml;r sich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Es ist kein finanzielles Problem&rdquo;<\/strong><br>\nGriechenland lehnt Lager f&uuml;r 50.000 Fl&uuml;chtlinge ab, EU-Sondergipfel ohne Bezug zur Realit&auml;t [&hellip;]<br>\nWie einem bereits im Vorfeld des Gipfels erschienenen Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zu entnehmen ist, sollen 50.000 Fl&uuml;chtlinge in den Anlagen des Olympiazentrums von Athen untergebracht werden. Diese Nachricht setzte die Griechen in helle Aufruhr: &ldquo;Merkel und Juncker m&ouml;chten ein Konzentrationslager f&uuml;r 50.000 Fl&uuml;chtlinge in Athen&rdquo; titelte To Proto Thema und erkl&auml;rte zudem, dass das fragliche Lager unter die Verwaltung des UNHCR und der Frontex gestellt werden sollte.<br>\nDer zust&auml;ndige griechische Immigrationsminister Giannis Mouzalas zeigte sich &uuml;berrascht und &auml;u&szlig;erte sich tief besorgt. Er schloss vor seiner Abreise nach Br&uuml;ssel aus, dass Griechenland solch einem Vorschlag zustimmen werde. Mouzalas argumentiert, dass die kolportierte Zahl f&uuml;r griechische Verh&auml;ltnisse der Dimension einer Gro&szlig;stadt entsprechen w&uuml;rde. &ldquo;Es gibt f&uuml;r so etwas keinen Platz in Griechenland, nur in Jordanien. Selbst, wenn es finanzielle Gegenleistungen gibt, kann es nicht gehen. Es ist kein finanzielles Problem. Das Problem ist politisch, gesellschaftlich und wirft Fragen der Verwaltung auf. Es kann ein im Angesicht des Problems gemachter Vorschlag aus Panik sein&rdquo;, kommentierte Mouzalas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46377\/1.html\">Wassilis Aswestopoulos auf Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Faschismus lebt<\/strong><br>\nWir sehen gerade, wie ein St&uuml;ck dieser Geschichte lebendig wird: der Faschismus. Nichts anderes ist es, wenn Entt&auml;uschung, L&uuml;ge, Hass und Gewalt zu Politik werden: Faschismus. Wer dachte, Geschichte wiederhole sich nicht, der irrt.<br>\nWie reagiert das liberale Deutschland? Die Rechten werden mit Abscheu betrachtet und als Idioten beschimpft. Der Verfall der b&uuml;rgerlichen Kultur wird beklagt. Die F&auml;higkeit zum Gespr&auml;ch wird vermisst. Das Internet wird beschuldigt. Oder die verfehlte Erziehung. Aber das sind nur die Symptome, nicht die Ursachen. Nach den Ursachen wird erstaunlich wenig gefragt. Das liegt daran, dass wir das Denken in sozio&ouml;konomischen Begriffen verlernt haben. Oder es nicht wagen.<br>\nWer meint, der Hass komme aus dem Netz, von falscher Erziehung oder zu viel fernsehen, sollte Heinz Bude lesen. Im September hat der Soziologe in der &ldquo;FAZ&rdquo; einen Text geschrieben, der Analyse an die Stelle von Appellen setzte.<br>\nBude beschreibt eine neue gesellschaftliche Klasse: das Dienstleistungsproletariat. Es sind die Leute, die die Pakete packen, die in der Auslieferung arbeiten, die H&auml;user und Z&uuml;ge reinigen, in den Superm&auml;rkten die Regale f&uuml;llen und an der Kasse sitzen. Sie arbeiten vierzig, f&uuml;nfzig Stunden die Woche und haben daf&uuml;r 900 Euro, vielleicht 1100 in der Tasche. In Deutschland sind das zw&ouml;lf bis f&uuml;nfzehn Prozent der Erwerbst&auml;tigen, f&uuml;nf, sechs Millionen Menschen. Sie machen den anderen das Leben leichter, jenen, die in der globalisierten Wirtschaft mithalten k&ouml;nnen. Aber ihnen selbst n&uuml;tzt keine Globalisierung, kein Wirtschaftswachstum und kein Mindestlohn.<br>\nF&uuml;r diese Menschen sind die Fl&uuml;chtlinge, die jetzt zu Hunderttausenden nach Deutschland kommen, nicht nur eine ausgedachte Bedrohung sondern eine reale &ndash; eine Reservearmee, stets bereit, sie zu ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gewalt-gegen-fluechtlinge-der-faschismus-lebt-kolumne-a-1059574.html#ref=meinunghp\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Augstein bringt es auf den Punkt, der Neoliberalismus ist eine autorit&auml;re Ideologie und eine Ideologie der Herrschenden, die unter dem Deckmantel vorgeblicher &ouml;konomischer Effizienz, die wesentlichen Elemente einer demokratischen Gesellschaft, Freiheit, Gerechtigkeit und die W&uuml;rde der Menschen mit F&uuml;ssen tritt. Die konkrete gesellschaftliche Materialisierung der neoliberalen Ideologie ist das Hartz IV System, das Menschen, die als nicht &ouml;konomisch verwertbar erachtet werden als wertlos betrachtet und sie einer endlosen Kette an Dem&uuml;tigungen, Schikanen und Willk&uuml;r aussetzt. Dass sich irgendwann die Wut der Menschen Bahn bricht, darf nicht verwundern. Dass sich diese dann gegen vermeintlich in der sozialen Hierarchie noch weiter unten Stehende richtet, ist ebenfalls keine &Uuml;berraschung. Ist dies nicht das, was der Alltagserfahrung der Menschen entspricht? Die Hetze der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;, die nun Entsetzen &uuml;ber die Hassausbr&uuml;che auf den Pegida-Demonstrationen heucheln, gegen Erwerbslose und Hartz IV Bezieher ist die Vorlage f&uuml;r die Herabw&uuml;rdigung von Fl&uuml;chtlingen und Migranten. Die gleiche Haltung, die, der kollektiven Abwertung und Menschenverachtung, die man sicher zu recht, den Pegida-Demonstranten vorwirft, haben die Qualit&auml;tsmedien gegen&uuml;ber Erwerbslosen und Hartz IV Beziehern schon immer propagiert. Eigentlich ist es heuchlerisch, den Menschen nun das anzukreiden was man ihnen jahrelang eingetrichtert hat. Der Neoliberalismus ist praktizierte Menschenverachtung. Niemand sollte sich wundern, wenn die Menschen ihm beim Wort nehmen. <\/em><br>\n<em>Augstein sieht Parallelen der aktuellen Situation mit dem Faschismus, das mag &uuml;bertrieben erscheinen, wirft aber ein Schlaglicht auf zwei historische Momente, die dem Faschismus in Deutschland zum Erfolg verholfen hat. Durch den Versailler-Vertrag f&uuml;hlte sich das nationale B&uuml;rger- und Kleinb&uuml;rgertum kollektiv gedem&uuml;tigt und schenkte den Nazis, die versprachen, die Schmach von Versailles zu tilgen, nur zu gern Glauben. Zudem f&uuml;hlte sich diese Bev&ouml;lkerungsgruppe durch die gesellschaftlichen Umbr&uuml;che der Revolution und das Erstarken der radikalen Linken in ihrer Position bedroht. Auch hier bediente der Nationalsozialismus mit seiner radikalen Gegnerschaft gegen&uuml;ber den Kommunisten die &Auml;ngste des B&uuml;rger- und Kleinb&uuml;rgertums. Die wesentlichen Elemente f&uuml;r den Erfolg einer faschistischen Bewegung sind also ein Gef&uuml;hl kollektiver Dem&uuml;tigung und das Gef&uuml;hl der Bedrohung, der eigenen gesellschaftlichen Position. Diese Gef&uuml;hle erleiden im Neoliberalismus Millionen von Menschen. Niemand kann also behaupten Pegida sei aus dem Nichts entstanden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Augsteins Aufsatz in allen Ehren &ndash; aber schie&szlig;en wir nicht ein wenig &uuml;ber das Ziel hinaus, wenn wir aus 20.000 Pegida-Anh&auml;ngern geschichtliche Parallelen zu den 1930ern konstruieren? Wenn in Berlin 200.000 Menschen gegen TTIP demonstrieren, ist dies in der &ouml;ffentlichen Debatte nur eine Randnotiz. Wenn in Dresden 20.000 Menschen gegen die &bdquo;Islamisierung des Abendlandes&ldquo; demonstrieren, wittern viele Leitmedien Schulter an Schulter mit den sozialen Netzwerken bereits eine bevorstehende Macht&uuml;bernahme der Rechten. Wehret den Anf&auml;ngen! Geht&acute;s nicht auch ein bisschen kleiner? Bezieht Pegida nicht auch einen gro&szlig;en Teil seiner St&auml;rke aus dem Umstand, dass man sie einfach zu wichtig nimmt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Gespenst der totalen Durch&ouml;konomisierung<\/strong><br>\nDas Perfide am Neoliberalismus ist, dass er oft im Gewand der wirtschaftlichen Vernunft auftritt. Doch l&auml;ngst hat er alle Lebensbereiche durchdrungen. Was bleibt von unserer Freiheit &uuml;brig, wenn man sie dem Markt &uuml;berl&auml;sst?<br>\nWenn sich der Neoliberalismus, oft mit Erfolg, als reine Abwesenheit darstellt, als Freiheit von b&uuml;rokratischen Regulierungen oder als Zur&uuml;ckweisung menschlicher Eingriffe in das Wirken der vermeintlich nat&uuml;rlichen Kr&auml;fte des Marktes, ist das das beste Indiz daf&uuml;r, wie gr&uuml;ndlich moderne Gesellschaften seine Prinzipien bereits verinnerlicht haben.<br>\nWer also analysieren will, was es mit jenem Denken auf sich hat, wie es in die Welt kam und was daran eigentlich &bdquo;Neo&ldquo; ist, der muss den Blick auf dessen innere Widerspr&uuml;che lenken, auf die doppelten Wahrheiten. Zwei aktuelle B&uuml;cher liefern nun eine solche pr&auml;zise Auseinandersetzung: F&uuml;r die Politikwissenschaftlerin Wendy Brown von der Universit&auml;t Berkeley ist die Ausdehnung &ouml;konomischer Begriffe auf s&auml;mtliche Lebensbereiche ein Zeichen daf&uuml;r, &bdquo;wie der Neoliberalismus die Demokratie zerst&ouml;rt&ldquo; &ndash; so der Untertitel ihres Buches &bdquo;Die schleichende Revolution&ldquo;. F&uuml;r den Wirtschaftshistoriker Philip Mirowski, der an der University of Notre Dame in Indiana lehrt, liegt in der tiefen Verwurzelung des neoliberalen Denkens im Alltag die Antwort auf die Frage &bdquo;Warum der Neoliberalismus nach der Krise noch st&auml;rker ist&ldquo;, der er in seinem Buch &bdquo;Untote leben l&auml;nger&ldquo; nachgeht. L&auml;ngst herrscht er, wie es Mirowski nennt, als &bdquo;ideologiefreie Ideologie&ldquo;.<br>\nF&uuml;r diesen allt&auml;glichen Neoliberalismus, die &bdquo;in alle Poren eindringende ,Marktmentalit&auml;t&ldquo; (Mirowski), die daf&uuml;r sorgt, wie Brown es schreibt, dass &bdquo;alle Bereiche des Lebens &hellip; in &ouml;konomischen Begriffen und Metriken erfasst und gemessen&ldquo; werden, gibt es in beiden B&uuml;chern reichlich Beispiele. Denn ob in Schulen, Universit&auml;ten oder Krankenh&auml;usern, bei Polizei oder Milit&auml;r, in Erziehungsratgebern oder Bestattungsunternehmen &ndash; &uuml;berall orientiert man sich heute an Erfolgsmodellen aus der Wirtschaft, an &bdquo;best practices&ldquo;, um Produktivit&auml;t und Kosteneffektivit&auml;t zu steigern.<br>\nTats&auml;chlich ist der Neoliberalismus nicht einfach das Paket &ouml;konomischer Ma&szlig;nahmen, als das er sich ausgibt. Er ist eine intellektuelle Theorie (und vor allem eine politische Praxis), der es darum geht, das Denken der Menschen zu pr&auml;gen, nicht nur deren Handeln. Michel Foucault, dessen weitsichtige Vorlesungen &uuml;ber den Neoliberalismus aus den Jahren 1978\/79 in beiden B&uuml;chern eine gro&szlig;e Rolle spielen, hat ihn als &bdquo;Neuprogrammierung der liberalen Gouvernementalit&auml;t&ldquo; bezeichnet, als eine neue Form der Regierung und der Machtaus&uuml;bung, welcher &ouml;konomische Prinzipien, wie Brown zusammenfasst, zugleich zum &bdquo;Vorbild, Gegenstand und Vorhaben&ldquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/neoliberalismus-das-gespenst-der-totalen-durchoekonomisierung-13874301.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Links w&auml;hlen, rechts regiert werden<\/strong><br>\nPortugal Mitten in Europa versucht ein Staatspr&auml;sident mit allen Mitteln die Regierungsbildung von frisch gew&auml;hlten linken Kr&auml;ften zu verhindern. Ein Skandal sondergleichen<br>\nStellen sie sich vor, es finden Wahlen statt und die konservative Regierungspartei verliert ihre Mehrheit, die im Gegenzug von drei linken Parteien errungen werden konnte. Doch eben jene linken Kr&auml;fte werden vom Staatspr&auml;sidenten ignoriert. Stattdessen beauftragt dieser nicht das Mitte-Links-B&uuml;ndnis, sondern die Konservativen mit der Regierungsbildung und beruft Gespr&auml;che zur Schaffung einer gro&szlig;en Koalition ein. Im folgenden scheitern diese Verhandlungen, da die sozialdemokratische Partei wie angek&uuml;ndigt mit Sozialisten (BE) und gr&uuml;nen Kommunisten (CDU) einen Regierungswechsel einleiten m&ouml;chte.<br>\nTrotzdem weigert sich das Staatsoberhaupt diese Regierungsbildung zu erm&ouml;glichen und ernennt den konservativen Spitzenkandidaten im Zuge einer Minderheitsregierung erneut zum Regierungschef.<br>\nKlingt nach Absurdistan, ist aber bittere Realit&auml;t &ndash; und zwar nicht in &Auml;gypten, Russland oder der T&uuml;rkei, sondern mitten in der Europ&auml;ischen Union. Mitten im von der Krise geplagten Portugal, dass sich nun von den Zw&auml;ngen der Austerit&auml;t befreien will. Doch eben jene &ldquo;internationale Verpflichtungen&rdquo; sind laut dem portugiesischen Staatspr&auml;sidenten Cavaco der Grund f&uuml;r sein Handeln. Das linke Anti-Austerit&auml;tsb&uuml;ndnis, dass am 4. Oktober als Sieger der Wahlen hervorging, w&uuml;rde die &ldquo;politische Stabilit&auml;t&rdquo; Portugals und der EU gef&auml;hrden, so seine Worte in der Fernsehansprache.<br>\nIm Gegenzug f&uuml;rchten viele, dass diese Entwicklungen erst die Demokratie Portugals und anschlie&szlig;end die der ganzen Europ&auml;ischen Union besch&auml;digen k&ouml;nnte. Denn wenn sich nach Griechenland nun in Portugal und demn&auml;chst auch in Spanien demokratische Wahlen als Placebos herausstellen, verlieren sie ihre Bedeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/david-gutensohn\/links-waehlen-rechts-regiert-werden\">David Gutensohn auf Freitag Community<\/a>\n<p><strong>Dazu: Noch einmal: Portugal darf nicht links sein &ndash; und Polen geht nach rechts<\/strong><br>\nMein Artikel &uuml;ber Portugal vom vergangenen Freitag hat sehr viele Reaktionen ausgel&ouml;st. Viele Leser waren &uuml;berrascht von dem Ereignis und meiner Kritik, weil die deutschen Medien dazu au&szlig;er kurzen Meldungen praktisch nichts gebracht haben.<br>\nGanz im Gegensatz zu den deutschen Medien, waren die internationalen Reaktionen, und dabei insbesondere die in Gro&szlig;britannien, &auml;u&szlig;erst kritisch. Der unerh&ouml;rte Vorgang ist nat&uuml;rlich Wasser auf die M&uuml;hlen der Euro- und EU-Kritiker. Einer der in unseren Augen profiliertesten Kritiker der Ungleichgewichte in der Eurozone und der deutschen Rolle dabei, Ambrose Evans-Pritchard, hat in einem guten und scharfen Kommentar im Telegraph praktisch die gleiche Kritik ge&auml;u&szlig;ert, wie ich sie in meinem Artikel hatte. Sein Artikel endet damit, dass er sagt:<br>\n&bdquo;Europe&rsquo;s socialists face a dilemma. They are at last waking up to the unpleasant truth that monetary union is an authoritarian Right-wing enterprise that has slipped its democratic leash, yet if they act on this insight in any way they risk being prevented from taking power.<br>\nBrussels really has created a monster.&ldquo;<br>\n(Die europ&auml;ischen Sozialisten stehen vor einem Dilemma. Sie m&uuml;ssen die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass die W&auml;hrungsunion ein autorit&auml;res rechtsgerichtetes Unterfangen ist, das seine demokratischen Fesseln abgeworfen hat. Wenn sie aber darauf in irgendeiner Weise reagieren wollen, riskieren sie, von der Macht ferngehalten zu werden. Br&uuml;ssel hat wirklich ein Monster geschaffen.)<br>\nGleichzeitig wurde in Polen gestern ein Parlament gew&auml;hlt, das weit nach rechts r&uuml;ckt. St&auml;rkste Partei wurden die Nationalkonservativen von Jaroslaw Kaczynski. Diese Partei ist europakritisch und gilt als weit rechts im politischen Spektrum stehend. Bemerkenswert ist allerdings, dass diese Partei soziale Versprechungen gemacht hat, vor denen wiederum europafreundliche Kommentatoren warnen.<br>\nVon links und von rechts werden dem Volk vor Wahlen also Versprechungen gemacht, die sich nach den Wahlen als illusorisch herausstellen. Vielleicht sollte Br&uuml;ssel vor allen Wahlen die Parteiprogramme systematisch durchsehen und herausstreichen, was hinterher sowieso nicht zu machen ist. Das w&auml;re dann immerhin ehrlich gegen&uuml;ber dem &bdquo;W&auml;hler&ldquo;. Dass es dann schon von vorneherein gar keine Wahl mehr gibt und die Menschen an den Wahlsonntagen gleich zu Hause bleiben, das wird dem Monster egal sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/noch-einmal-portugal-darf-nicht-links-sein-und-polen-geht-nach-rechts\/\">flasbeck-economics<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Geld l&auml;sst w&auml;hlen<\/strong><br>\nReiche Spender und Milliard&auml;re dominieren die Wahl des US-Pr&auml;sidenten. Manche Geldgeber &uuml;berwachen ihren Kandidaten sogar mittels App.<br>\nAmerika hat es David Keating zu verdanken, dass die kommende Pr&auml;sidentschaftswahl wohl die teuerste der Geschichte werden wird. Mehr als vier Milliarden Dollar, so die Prognosen, k&ouml;nnten die Unterst&uuml;tzer der Kandidaten f&uuml;r den Wahlkampf ausgeben. Es sind vor allem die Reichsten der Reichen, die durch Wahlkampfspenden versuchen, politischen Einfluss zu nehmen.<br>\nDavid Keating hat das erm&ouml;glicht. Er erfand ein rechtliches Konstrukt zum Spendensammeln, die sogenannten Super PACs. Lange Zeit galten in den USA strikte Obergrenzen f&uuml;r Wahlwerbung und Wahlspenden. Doch Keating setzte diese Regeln au&szlig;er Kraft. Er ist ein Revolution&auml;r eigener Art, mit seinem grau melierten Bart und der bed&auml;chtigen Art zu sprechen wirkt er wie ein College-Professor. Der konservative Politaktivist gr&uuml;ndete einen Unterst&uuml;tzungsverein, ein Political Action Committee (PAC), und setzte vor Gericht durch, dass er unbegrenzt Geld einsammeln und f&uuml;r die Wahlwerbung ausgeben darf. Ein Super PAC kann zwar nicht direkt der Kampagne eines Kandidaten Mittel zukommen lassen, aber er darf etwa TV-Spots zu dessen Gunsten schalten.<br>\nDer Pr&auml;sidentschaftswahlkampf befindet sich in einer fr&uuml;hen Phase, Demokraten und Republikaner k&uuml;ren in einigen Monaten ihren Pr&auml;sidentschaftskandidaten. Doch schon jetzt haben die &uuml;ber 1000 Super PACs 300 Millionen Dollar in ihren Kassen und haben bereits f&uuml;nfmal mehr f&uuml;r TV-Spots und sonstige Wahlkampfma&szlig;nahmen ausgegeben als zum selben Zeitpunkt bei der letzten Pr&auml;sidentschaftswahl.<br>\nKeatings Spendenpools haben den Einfluss, den die Superreichen in der einflussreichsten Demokratie der Welt aus&uuml;ben, potenziert. Es sind Milliard&auml;re wie der Kasino-Mogul Sheldon Adelson, der Spekulant George Soros oder die &Ouml;ldynastie der Koch-Br&uuml;der, die mithilfe von Super PACs ihre jeweiligen Favoriten f&ouml;rdern. Allein die Kochs wollen bei der Wahl 2016 rund 900 Millionen Dollar ausgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/41\/us-wahl-spenden-milliardaere\/komplettansicht\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da sage noch jemand, die Finanzeliten w&uuml;rden keinen Einfluss auf die demokratische Willensbildung nehmen. Es w&auml;re sicher naiv zu glauben, die deutsche Oligarchie w&uuml;rde keinen Einfluss auf die politischen Entscheidungstr&auml;ger aus&uuml;ben. Es geht hier vielleicht etwas dezenter &uuml;ber die entsprechenden Lobbyorganisationen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu nochmals: Just 158 families have provided nearly half of the early money for efforts to capture the White House.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2015\/10\/11\/us\/politics\/2016-presidential-election-super-pac-donors.html?emc=edit_na_20151010&amp;nlid=63173934&amp;ref=cta&amp;_r=0\">New York Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>HSH Nordbank &ndash; Profitiert US-Investor Flowers vom Rettungsplan?<\/strong><br>\nWieder wird eine Bank die Allgemeinheit Milliarden kosten. Hamburgs B&uuml;rgermeister Olaf Scholz freut sich dennoch und Finanzinvestor J.C. Flowers k&ouml;nnte zum Gewinner des Rettungsplans werden.<br>\nVermutlich muss man sich das Ganze so herum anschauen: Es ist Lehrgeld, das die Steuerzahler in Hamburg und Schleswig-Holstein, voraussichtlich ab Mitte des Jahres 2018, werden bezahlen m&uuml;ssen. Dem Zeitpunkt also, zu dem sich nach den Abl&auml;ufen dieser Woche, Staatsgarantien, Schrott-Wertpapiere und sogenannte Besserungsscheine &ndash; was f&uuml;r ein Euphemismus f&uuml;r Geld, das man nicht hat &ndash; in Milliardenschulden verwandeln. In Ausgaben, in zig Millionen Euro, die beide L&auml;nder dann j&auml;hrlich in Zins und Zinseszins f&uuml;r jene Kredite verwenden, die sie aufnehmen m&uuml;ssen, um diese HSH Nordbank entweder doch noch verkaufen oder eben auch abwickeln zu k&ouml;nnen.<br>\nGeld, das an anderer Stelle fehlen wird, gerade in Schleswig-Holstein, der Kirchenmaus unter den beiden HSH-L&auml;ndern. Bittere Bu&szlig;e f&uuml;r vergangene S&uuml;nden, f&uuml;r den politischen &Uuml;bermut des vergangenen Jahrzehnts. F&uuml;r den missratenen Versuch, ganz gro&szlig; Kasse zu machen mit einem B&ouml;rsengang, zu dem es nie gekommen ist. Stattdessen rettete man, was nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers eigentlich nicht mehr zu retten war. Eine Schifffahrtsbank in der Schifffahrtskrise.<br>\nDrei Milliarden neues Eigenkapital hielten die HSH damals &uuml;ber Wasser, dazu eine milliardenschwere Garantie, von der gro&szlig;e Teile f&auml;llig werden, wenn die Gnadenfrist abl&auml;uft, die die EU der Bank und ihren beiden Haupteignern einger&auml;umt hat. Wenn es gut geht, wenn das im Jahr 2018 f&auml;llige Lehrgeld wenigstens einigerma&szlig;en gut angelegt sein soll, passiert so ein Irrsinn wenigstens nicht noch einmal. Auch nicht so &auml;hnlich. Das w&auml;re wenigstens ein kleiner Gewinn f&uuml;r k&uuml;nftige Steuerzahler, eine Art Trostpreis f&uuml;r alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article148035726\/Profitiert-US-Investor-Flowers-vom-Rettungsplan.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche &Uuml;berlegenheit<\/strong><br>\nDass Deutschland &ndash; volkswirtschaftlich betrachtet &ndash; unter seinen Verh&auml;ltnissen lebt, ebenso wie die USA, Italien und Griechenland dar&uuml;ber, ist allgemein bekannt und deshalb keine Er&ouml;rterung wert. Weniger bekannt jedoch sind das Ausma&szlig; der j&auml;hrlichen Verzichtsleistung der deutschen Volkswirtschaft und die Gr&ouml;&szlig;enordnung, zu der sie im Laufe der Zeit angewachsen ist. Laut Ver&ouml;ffentlichung der Deutschen Bundesbank beliefen sich die Forderungen Deutschlands gegen&uuml;ber dem Ausland Ende 2014 auf die gigantische Summe von 1.228.000.000.000 Euro, also auf eine Billion und 228 Milliarden Euro. Das entsprach rund 42 Prozent der Wirtschaftsleistung der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 2014. In der Fachsprache bildet diese Summe die Netto-Auslandsposition oder das Netto-Auslandsverm&ouml;gen Deutschlands. Ein Jahr zuvor waren es noch 248 Milliarden Euro weniger. Um diesen Betrag erh&ouml;hte sich das Auslandsverm&ouml;gen innerhalb von zw&ouml;lf Monaten. Praktisch bedeutet dies, dass innerhalb eines Jahres die Forderungen der deutschen Volkswirtschaft an das Ausland auf 7.645 Milliarden Euro angestiegen sind, w&auml;hrend die Verbindlichkeiten einen Wertumfang von nur 6.417 Milliarden Euro hatten. Die Differenz in H&ouml;he von 1.228 Milliarden Euro ist das Netto-Auslandsverm&ouml;gen.<br>\nWie kommt es dazu und welche Wirkungen sind mit der Akkumulation derart gigantischer Summen verbunden? Die Antwort umfasst mehrere Aspekte. In erster Linie und vor allem reflektiert sich darin der Leistungsbilanz&uuml;berschuss, den Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten regelm&auml;&szlig;ig erzielt hat. Dieser wiederum ist vor allem das Ergebnis betr&auml;chtlicher Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse, also der Tatsache, dass die deutsche Wirtschaft weit mehr exportiert als sie importiert. Auch wenn das als Ausdruck hoher und steigender Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Exportwirtschaft zu interpretieren ist, so steht diese Differenz doch auch f&uuml;r ein fundamentales Ungleichgewicht, das sich keineswegs automatisch korrigiert, sondern eher dazu tendiert, sich weiter zu verfestigen.<br>\nDa mit den Exporterfolgen und dem Forderungsanstieg gegen&uuml;ber dem Ausland zugleich der Druck Deutschlands auf seine ausl&auml;ndischen Partner w&auml;chst, verst&auml;rkt sich die Marktpr&auml;senz deutscher Unternehmen, w&auml;hrend die der Schuldnerstaaten sinkt. Das gilt erst recht, wenn die M&ouml;glichkeiten einer w&auml;hrungspolitischen Reaktion drastisch eingeschr&auml;nkt sind, wie in der Euro-Zone, wo es den einzelnen Volkswirtschaften nicht m&ouml;glich ist, fehlende Exporterfolge durch eine Abwertung ihrer W&auml;hrung herbeizuzaubern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/10\/gefaehrliche-ueberlegenheit-34284.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der neue alte Unterschichtendiskurs<\/strong><br>\n&ldquo;Du bist Deutschland&rdquo;: Eine neue Sicht auf die Armen soll mit der Jahrtausendwende den Umbau des Sozialstaates legitimieren. Vordenker war ein NeoCon aus den USA.<br>\nVon den konkreten Reformen waren aber die Hartz-VI Reformen am bedeutensten, die tats&auml;chlich einen gro&szlig;en Beitrag zur gegenw&auml;rtigen Wettbewerbsf&auml;higkeit Deutschlands geleistet haben. Die K&uuml;rzung der Betr&auml;ge, aber noch viel mehr das entw&uuml;rdigende Sanktionsregime von Hartz-VI, erh&ouml;hte den Druck auf Arbeitslose, um jeden Preis Arbeit zu finden. Immer mehr Menschen waren gezwungen, jede Arbeit zu jedem Lohn zu anzunehmen, was zur Entstehung eines neuen Niedriglohnsektors f&uuml;hrte und langfristig das Lohnniveau dr&uuml;ckte. Inflationsbereinigt waren deutsche L&ouml;hne 2013 niedriger als 1999. Dies ist das Geheimnis der enormen &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; Deutschlands, die gemeinsam mit einer entsprechend niedrigen Binnennachfrage und dauerhafter Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse ein entscheidendes Element der gegenw&auml;rtigen wirtschaftlichen Probleme Europas ist.<br>\nSo radikale Reformen wie Hartz-IV brauchen immer einen Anlass, eine in den Medien ausgetragene Debatte, die es sinnvoll und notwendig erscheinen l&auml;sst, jetzt aktiv zu werden. Neben dem neoliberalen Grundrauschen von der &bdquo;blockierten Republik&ldquo; war das im Fall von Hartz-IV eine Art moralische Panik &uuml;ber die zunehmende Verwahrlosung einer Bev&ouml;lkerungsgruppe, die man begann, &bdquo;Unterschicht&ldquo; zu nennen.<br>\nIm Gegensatz zur klassischen &bdquo;Arbeiterklasse&ldquo;, die hart arbeitete und ihre Wochenenden in gewerkschaftlichen Bildungsvereinen verbrachte, war die Unterschicht meist arbeitslos und zunehmend in einem Strudel der Trash-Konsumkultur gefangen, die sie immer weiter von den b&uuml;rgerlichen Normen der Mittelschicht entfernte. Ganze Generationen hatten sich in der &uuml;ppigen Sozialhilfe eingerichtet und waren nun, nach all den Jahren die sie vor den auf Kredit gekauften Flachbildfernsehern verbracht hatten, nicht mehr in der Lage, fr&uuml;h aufzustehen, selbst wenn sie auf die Idee gekommen w&auml;ren zu arbeiten. Sogar unter den W&auml;hlern der Rot-Gr&uuml;nen Koalition wurde es zum Common Sense, dass es eben viele Sozialhilfeempf&auml;nger gab, die durch zu gro&szlig;z&uuml;gige Bez&uuml;ge den Willen oder die Kraft verloren hatten, ein normales Arbeitsleben zu f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2015\/10\/26\/der-neue-alte-unterschichtendiskurs\/\">le Bohemien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Auml;ltere aussortiert<\/strong><br>\nAuf europ&auml;ischen Arbeitsm&auml;rkten werden &auml;ltere Bewerber h&auml;ufig diskriminiert. Das l&auml;sst sich experimentell nachweisen.<br>\nWenn Unternehmen Bewerber wegen unzureichender F&auml;higkeiten oder fehlender Motivation ablehnen, ist das legitim. Wenn graue Haare ein Ausschlusskriterium sind, ist das Diskriminierung. Dass dieses Problem weit verbreitet ist, zeigt eine Studie von Peter A. Riach. Der britische &Ouml;konom hat in vier europ&auml;ischen L&auml;ndern Experimente mit fingierten Bewerbungen durchgef&uuml;hrt. Den Ergebnissen zufolge werden &Auml;ltere bei der Arbeitsplatzsuche erheblich benachteiligt.<br>\nRiach hat in seine Untersuchung 427 Hotels und Restaurants in Deutschland, 345 in Frankreich, 470 in England und 340 in Spanien einbezogen. Jeder dieser Betriebe erhielt in einem Abstand von einem Monat zwei Initiativbewerbungen f&uuml;r einen Job als Kellner von M&auml;nnern im Alter von 27 und 47 Jahren, die &uuml;ber die gleiche Qualifikation verf&uuml;gen. Um den &auml;lteren der beiden fiktiven Bewerber k&ouml;rperlich fit und mental flexibel erscheinen zu lassen, wurden in sein Schreiben Hinweise auf sportliche Hobbies und Interesse an Informationstechnologie eingebaut.<br>\nAls &bdquo;Nettodiskriminierung&ldquo; hat der Forscher die Differenz berechnet zwischen dem Anteil derjenigen Bewerbungen, bei denen ausschlie&szlig;lich der 27-J&auml;hrige eine positive Antwort erhalten hat, und dem Anteil derjenigen, bei denen der &auml;ltere Kandidat bevorzugt wurde. Dieser Wert liegt in Deutschland, wo dem J&uuml;ngeren 20, dem &Auml;lteren 11 positive R&uuml;ckmeldungen zuteilwurden, bei 29 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/61979_61996.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Soziale Kluft: 26 Millionen jungen EU-B&uuml;rgern droht Armut<\/strong><br>\nEuropas Wirtschaft erholt sich, doch die junge Generation profitiert davon nicht. Laut einer Studie wird die Kluft zwischen Alt und Jung immer gr&ouml;&szlig;er &ndash; selbst in Deutschland.<br>\n26 Millionen Kinder und Jugendliche sind laut einer Studie in der Europ&auml;ischen Union von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Damit w&auml;ren die J&uuml;ngeren die gr&ouml;&szlig;ten Verlierer der Wirtschafts- und Schuldenkrise der vergangenen Jahre in der EU.<br>\nBetroffen seien fast 30 Prozent aller unter 18-J&auml;hrigen, hei&szlig;t es in dem sogenannten Social Justice Index der Bertelsmann-Stiftung, der die soziale Entwicklung in allen 28 EU-Staaten vergleicht. Mehr als f&uuml;nf Millionen der Jungen haben nur geringe Zukunftsperspektiven, da sie weder Ausbildungsplatz noch Arbeit finden.<br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen uns eine verlorene Generation in Europa weder sozial noch &ouml;konomisch leisten&rdquo;, kommentiert Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung, das Ergebnis der Studie. &ldquo;Die EU und ihre Mitgliedstaaten m&uuml;ssen besondere Anstrengungen unternehmen, um die Chancen junger Menschen nachhaltig zu verbessern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/armut-in-eu-26-millionen-jugendliche-bedroht-a-1059717.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hungerlohn f&uuml;r hippe Mode<\/strong><br>\nF&uuml;r Klamotten und Kosmetik geben die drei jungen Modeblogger Frida, Anniken und Ludvig monatlich hunderte Euros aus. An neuen Trends wollen sie besonders nah dran sein. Wie und wo die Kleidung produziert wird, dar&uuml;ber haben sie nie nachgedacht &ndash; bis jetzt.<br>\nDie immer neuen Meldungen &uuml;ber unzumutbare Zust&auml;nde f&uuml;r Textilarbeiterinnen, z.B. in Kambodscha, haben die drei Modeliebhaber verunsichert. Sie entschlie&szlig;en sich deshalb, sich selbst ein Bild zu machen. F&uuml;r mehrere Wochen werden sie in einer kambodschanischen Textilfabrik zu denselben Bedingungen arbeiten wie die einheimischen Arbeiter\/innen. Sie &uuml;bernachten bei ihrer Kollegin Sokry, erfahren wie es ist, auf dem Boden zu schlafen und stellen erstaunt fest, dass es kaum m&ouml;glich ist, sich mit einem Verdienst von 3 Dollar pro Tag satt zu essen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/fernsehen\/kultur\/weltweit\/sendungen\/hungerlohnfuerhippemode100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vollst&auml;ndige Rede von Wladimir Putin vor dem Waldai-Club in deutscher &Uuml;bersetzung<\/strong><br>\nVergangene Woche hat der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin vor dem Internationalen Diskussions-Klub &bdquo;Waldai&ldquo; (russisch &#1052;&#1077;&#1078;&#1076;&#1091;&#1085;&#1072;&#1088;&#1086;&#1076;&#1085;&#1099;&#1081; &#1076;&#1080;&#1089;&#1082;&#1091;&#1089;&#1089;&#1080;&#1086;&#1085;&#1085;&#1099;&#1081; &#1082;&#1083;&#1091;&#1073; &laquo;&#1042;&#1072;&#1083;&#1076;&#1072;&#1081;&raquo;) seine Rede zum Tagungsthema &bdquo;Gesellschaften zwischen Krieg und Frieden &ndash; &Uuml;berwindung der Konfliktlogik f&uuml;r die Welt von morgen&ldquo; gehalten. RT Deutsch pr&auml;sentiert die Rede in voller L&auml;nge und deutscher &Uuml;bersetzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rtdeutsch.com\/35133\/headline\/vollstaendige-rede-von-wladimir-putin-vor-dem-waldai-club-in-deutscher-uebersetzung\/\">RTDeutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.H.:<\/strong> In der sich anschlie&szlig;enden Diskussion, die am 26.10. erst zum Teil &uuml;bersetzt war, gibt es einen sehr interessanten Austausch zwischen Jack Matlock, einem ehemaligen US-Botschafter in Moskau, und Putin. Dort k&uuml;ndigte Putin die Ver&ouml;ffentlichung von Dokumenten mit Aufzeichnungen von Gespr&auml;chen an, die zwischen deutschen Politikern und sowjetischen Offiziellen gef&uuml;hrt wurden kurz vor der Wiedervereinigung Deutschlands. Diese Aufzeichnungen w&uuml;rden sich lesen wie eine Detektivgeschichte. Ein prominenter SPD-Politiker &ndash; einen Namen nannte Putin nicht &ndash; habe w&auml;hrend der Gespr&auml;che gesagt, &ldquo;wenn wir keine Einigung &uuml;ber die Richtlinien von Deutschlands Wiedervereinigung und Europas Zukunft erreichen, wird die Krise andauern und sogar wachsen nach der deutschen Wiedervereinigung und wir werden sie nicht beenden, sondern ihnen in neuen Formen begegnen.&rdquo; In einer sp&auml;teren Diskussion habe derselbe Politiker gesagt: &ldquo;Sie glauben, ich w&uuml;rde die Interessen der Sowjetunion verteidigen, aber ich denke an Europas Zukunft.&rdquo; Er habe den Sowjets ihre Kurzsichtigkeit vorgeworfen. (Der Pr&auml;sident hat es aus dem Kopf zitiert)<\/em><br>\n<em>Putin sagt neben vielem anderen auch das: Was das ernste Problem des Raketenabwehrsytems anbelangt, haben wir bereits in der Vergangenheit Vorschl&auml;ge gemacht ,und ich sage erneut, dass wir in einer Dreiergruppe zusammenarbeiten k&ouml;nnten &ndash; die USA, Russland und Europa.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Fall Pirin&ccedil;ci &ndash; R&uuml;ckfall des deutschen Buchhandels in die Barbarei<\/strong><br>\nVorab sei es gesagt: Was Akif Pirin&ccedil;ci auf der Pegida-Demo von sich gab, ist v&ouml;llig inakzeptabel (Telepolis-Interview mit Pirin&ccedil;ci: &ldquo;Es geht nur um M&auml;nner in dieser Welt &hellip;&rdquo;). Auch ganz pers&ouml;nlich ist mir der Katzenroman-Autor schlicht unsympathisch. Vor einiger Zeit hat er mich auf eine Art und Weise unter der G&uuml;rtellinie angegriffen, die ich so geschmacklos fand, dass ich keine Lust mehr hatte, mit ihm weiter &ouml;ffentlich oder privat zu kommunizieren. Au&szlig;erdem bef&uuml;rchte ich, dass ich als schwuler Mann viele Passagen seines Buches von der &ldquo;gro&szlig;en Verschwulung&rdquo; ebenfalls reichlich kritikw&uuml;rdig finden w&uuml;rde, wenn ich es denn als freier B&uuml;rger in einem freien Land kaufen k&ouml;nnte. [&hellip;]<br>\nJetzt haben auch die drei wichtigsten Buchgro&szlig;h&auml;ndler Libri, Umbreit und KNV sein neues Buch &uuml;ber den Zustand der bislang noch nicht unter Naturschutz stehenden Homo-Szene aus dem Programm genommen. Auch Amazon und die Buchketten Thalia und Mayersche haben angek&uuml;ndigt, dass das Buch bei ihnen nicht kaufbar sein wird. Mit dieser gro&szlig; angelegten Blockade wird es dem Endkonsumenten schlicht nahezu unm&ouml;glich gemacht, sich dieses Buch zu kaufen und sich selbst ein Bild davon zu machen. [&hellip;]<br>\nWas jetzt in Deutschland mit dem neuesten Werk Pirin&ccedil;cis passiert, zeigt nicht nur, wie wenig ernst die Mehrheit der deutschen Buchh&auml;ndler das Selbstentscheidungsrecht der Leser nimmt. Es ist ein Abschied von jenem Denken, f&uuml;r das Voltaire und die anderen gro&szlig;en Philosophen Europas stehen. Es ist schlicht ein R&uuml;ckfall in die voraufkl&auml;rerische Barbarei von B&uuml;cherindex und Zensur. Im Namen der Verteidigung der politischen Korrektheit, st&ouml;&szlig;t man &ndash; &uuml;berheblich l&auml;chelnd und sich dabei auch noch lobw&uuml;rdig glaubend &ndash; der Freiheit ein Messer in den R&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46385\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Milit&auml;rregion Kaiserslautern\/Ramstein vom 26.10.2015<\/strong><br>\nWir m&ouml;chten nach und nach &Uuml;bersetzungen aller 8 Artikel ver&ouml;ffentlichen, die am 15. Oktober 2015 auf Glenn Greenwalds Website &ldquo;The Intercept&rdquo; &uuml;ber den US-Drohnen-Krieg erschienen sind, und beginnen mit dem ersten.\n<p><strong><a href=\"https:\/\/theintercept.com\/drone-papers\/the-assassination-complex\/\">Der Mordkomplex<\/a><\/strong><br>\nAus geheimen Milit&auml;rdokumenten geht hervor, wie Obamas Drohnen-Krieg abl&auml;uft<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/theintercept.com\/drone-papers\/the-assassination-complex\/\">Die Drohnen-Dokumente<\/a><\/strong><br>\nVon Jeremy Scahill<br>\nThe Intercept, 15.10.15<br>\nSchon in seinen ersten Tagen als US-Oberbefehlshaber wurde die Drohne zur Lieblingswaffe des US-Pr&auml;sidenten Barack Obama; sie wird vom US-Milit&auml;r und von der CIA bei der t&ouml;dlichen Jagd auf Menschen eingesetzt, die von der US-Regierung in einem Geheimverfahren ohne Anklage und Gerichtsverhandlung zur Exekution freigegeben werden. Eshat schon viele Ver&ouml;ffentlichungen &uuml;ber die Technologie des ferngesteuerten T&ouml;tens gegeben; die k&ouml;nnen aber nicht eine genauere &Uuml;berpr&uuml;fung des bisher ausgeblendeten Verfahrens ersetzen, in dem die US-Regierung &uuml;ber Leben und Tod entscheidet. [&hellip;]<br>\nThe Intercept wurde ein Magazin mit geheimen Dias zugespielt, die ein Fenster auf das interne Verfahren &ouml;ffnen, das in einer wichtigen Periode des US-Drohnen-Krieges &ndash; w&auml;hrend der Kill or Capture Operations (der Eins&auml;tze zum T&ouml;ten oder Gefangennehmen von Zielpersonen) des US-Milit&auml;rs in den Jahren 2011 bis 2013 &ndash; &uuml;blich war. Die Dokumente, die auch Aufschluss &uuml;ber die von den Special Operations Forces beklagten M&auml;ngel und Flops des Drohnen-Programms geben, stammen von einer Quelle innerhalb der US-Geheimdienste, die an Operationen und Programmen beteiligt war, die auf den Dias dargestellt werden. The Intercept musste der Quelle Anonymit&auml;t zusichern, weil die &uuml;berlassenen Dokumente der Geheimhaltung unterliegen und die US-Regierung Whistleblower mit harten Strafen bedroht. Deshalb wird der\/die Informant\/in in den Artikeln immer als &ldquo;Quelle&rdquo; bezeichnet. Die Quelle erkl&auml;rte, sie habe sich zur &Uuml;bergabe der Dokumente an The Intercept entschlossen, weil sie der Meinung sei, dass die &Ouml;ffentlichkeit das Recht habe, Einblick in das Verfahren zu erhalten, durch das Menschen auf T&ouml;tungslisten gesetzt und ermordet werden &ndash; auf Anordnung h&ouml;chster Vertreter der US-Regierung. &ldquo;Diese infame Auflistung &ndash; das &Uuml;berwachen und Aufsp&uuml;ren von Menschen, ihre Erfassung in Listen, die Nummern, unter denen sie registriert werden, und die sogenannten &lsquo;Baseball Cards&rsquo; (mit ihren Daten), die Todesurteile ohne gerichtliche Untersuchung sind und auf einem Schlachtfeld vollstreckt werden, das die ganze Welt umfasst &ndash; all das war von Anfang an falsch (und illegal),&rdquo; f&uuml;gte die Quelle hinzu. [&hellip;]<br>\nDie bisher geheimen Dias stellen den historischen Zusammenhang zu den noch laufenden Kriegen Washingtons her und sind auch deshalb heute noch relevant, weil das US-Milit&auml;r gerade jetzt seine Drohnen-Angriffe und verdeckten Aktionen gegen den ISIS in Syrien und im Irak verst&auml;rkt. Auch diese neue Kampagne ist, wie die in den Dokumenten beschriebene, ein verdeckter Krieg, in dem die Special Operations Forces wieder die Speerspitze bilden. [&hellip;]<br>\nDie acht Artikel &uuml;ber die Drohnen-Dokumente wurden von einem Team von Reportern und investigativen Journalisten der Website The Intercept in monatelanger analysierender Arbeit erstellt. Mit unserer Artikelserie wollen wir eine schon lange &uuml;berf&auml;llige Aufkl&auml;rungsaktion starten und die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Methoden und Ergebnisse des Drohnen-Mordprogramms der US-Regierung informieren. Diese Drohnen-Kampagne, die von zwei Pr&auml;sidenten schon bald vier Wahlperioden lang in Gang gehalten wird, sollte durch &uuml;berm&auml;&szlig;ige Geheimhaltung verschleiert werden. Die &Ouml;ffentlichkeit hat aber das Recht, durch Ver&ouml;ffentlichung dieser bisher geheimen Dokumente endlich dar&uuml;ber aufgekl&auml;rt zu werden, damit sie besser informiert &uuml;ber laufende und k&uuml;nftige verdeckte und offene US-Kriege diskutieren kann und endlich begreift, dass die US-Regierung einschl&auml;gige US-Gesetze bricht, wenn sie sich das Recht anma&szlig;t, jede beliebige Person ohne Anklage, ohne Prozess und ohne Gerichtsurteil mit Drohnen einfach ermorden zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.luftpost-kl.de\/luftpost-archiv\/LP_13\/LP19915_261015.pdf\">Luftpost<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ukraine &ndash; &raquo;Potential&laquo; prophezeit<\/strong><br>\nWirtschaftskonferenz in Berlin: Wie die Ukraine versucht, sich deutschen Investoren anzudienen<br>\nReinhard Lauterbach<br>\nVeranstaltungen wie die, zu der die ukrainische Regierung am vergangenen Freitag in Berlin geladen hatte, nennt man im Finanzjargon &raquo;Roadshow&laquo;. Normalerweise betreiben so etwas Emittenten neuer Aktien. Die Konferenz &raquo;Wirtschaftspartner Ukraine&laquo;, in Berlin mitveranstaltet vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), war eine Werbeveranstaltung und als solche im Prinzip organisiert wie eine Kaffeefahrt f&uuml;r Rentner: jede Menge Werbebrosch&uuml;ren, &raquo;Frontalunterricht&laquo; vom Podium. R&uuml;ckfragen oder Diskussionen waren nicht vorgesehen.<br>\nWichtigstes Verkaufsargument der ukrainischen Roadshow aber waren die traumhaft niedrigen Lohnkosten. Umgerechnet 156 US-Dollar (140 Euro) betrage das monatliche Durchschnittseinkommen, selbst die 190.000 im Land t&auml;tigen IT-Spezialisten verdienten mit durchschnittlich 26.000 Dollar pro Jahr ein Viertel des amerikanischen oder die H&auml;lfte des deutschen Satzes. China sei inzwischen auf diesem Gebiet um die H&auml;lfte teurer als die Ukraine. Die Kiewer Seelenverk&auml;ufer appellierten an den latenten Rassismus deutscher Entscheider, als sie vortrugen, die ukrainischen IT-Fachleute seien nicht nur gut und billig, sondern auch von &raquo;europ&auml;ischer Mentalit&auml;t&laquo;. Und mit einer Stunde gegen&uuml;ber Deutschland sei die Zeitverschiebung beherrschbar und zwinge niemanden zu n&auml;chtlichen Videokonferenzen.<br>\nDie deutschen Politiker und Manager auf den Podien lie&szlig;en sich das alles in allem gefallen und beschr&auml;nkten sich auf das etwas m&auml;kelige Anmahnen von &raquo;Rahmenbedingungen&laquo;, dann werde das &raquo;Investitionsklima&laquo; schon besser werden. Das Argument von der europ&auml;ischen Mentalit&auml;t ukrainischer Programmierer aber z&uuml;ndete auf unerwartete Weise. Der deutsche Moderator zitierte eine EU-Statistik, wonach 2020 soundso viele tausend EDV-Fachleute fehlen w&uuml;rden. Ob die Ukraine da liefern k&ouml;nne. Da wurde der stellvertretende Chef der Kiewer Pr&auml;sidentenadministration, Schimkin, der vorher das Lob der billigen heimischen IT-Ingenieure gesungen hatte, pl&ouml;tzlich ganz d&uuml;nnh&auml;utig: Talente einfach so ziehen lassen &ndash; das doch lieber nicht. Die Ukraine wolle als Standort f&uuml;r outgesourcte IT-Dienstleistungen bitte auch von den F&auml;higkeiten ihrer Bev&ouml;lkerung profitieren. Das Problem ist: Das hat Kiew nicht unter Kontrolle. Wer die naturwissenschaftliche Bildung seiner B&uuml;rger anpreist wie Kohle oder Zuckerr&uuml;ben, der muss sich nicht wundern, wenn auch Wissen und seine Tr&auml;ger wie ein Rohstoff behandelt und f&uuml;r ein chinesisches Jahresgehalt aus dem Land gesaugt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/10-26\/017.php\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sind Journalisten die besseren Politiker?<\/strong><br>\nPolitikwissenschaftler bezeichnen nicht erst seit gestern die sogenannten Medien als die Vierte Staatsgewalt. Journalisten selbst begreifen sich dementsprechend als zus&auml;tzliche Kontrollinstanz innerhalb demokratisch verfasster Staaten, deren Aufgabe nicht zuletzt darin bestehe, den politischen Prozess transparent zu machen und politischen Akteuren auf die Finger zu schauen. Der Politikwissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Thomas Meyer von der Universit&auml;t Dortmund glaubt, dass das journalistische Selbstverst&auml;ndnis inzwischen noch weiter reicht: Journalisten beobachteten und beurteilten Politiker nicht nur, sondern sie verk&uuml;ndeten politische L&ouml;sungen und machten immer offener selbst Politik. Sind Journalisten so gesehen die besseren Politiker? Und falls dem so sein sollte, wer kontrolliert die vierte Macht im Staat? Niemand, so Thomas Meyer in seinem neuesten Buch &ldquo;Die Unbelangbaren&rdquo;. Wir haben ihn dar&uuml;ber zu einem ausf&uuml;hrlichen Gespr&auml;ch gebeten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/politischer_journalismus\">Gerda Henkel Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es bleibt ein gewisses Unbehagen auf diese Stiftung hinzuweisen. Die Familie Henkel ist immerhin origin&auml;rer Bestandteil der deutschen Oligarchie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Beatrix von Storch und ihr abgebrannter BMW<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151027_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/BeatrixVonStorch\/photos\/a.741122952595819.1073741847.549796328395150\/994260337282078\/?type=3\">Beatrix von Storch\/MdEP (AfD) via Facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man ersetze im Text der AfD-Politikerin &ldquo;mein Auto&rdquo; gegen &ldquo;ein Fl&uuml;chtlingsheim&rdquo; und &ldquo;AfD&rdquo; gegen &ldquo;Fl&uuml;chtlinge&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/AM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28097","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28097"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28097\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28100,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28097\/revisions\/28100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28097"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28097"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}