{"id":28111,"date":"2015-10-28T09:24:36","date_gmt":"2015-10-28T08:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111"},"modified":"2015-10-28T09:24:36","modified_gmt":"2015-10-28T08:24:36","slug":"hinweise-des-tages-2490","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h02\">Spratly-Inseln: USA provozieren China mit Kriegsschiff &ndash; Peking reagiert gereizt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h03\">Das neutrale Internet ist Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h04\">Informationskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h05\">Auf dem Weg zu einem Vermutungsstrafrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h06\">Oskar Lafontaine: Die Rechte ersetzt die Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h07\">In Europa tut sich ein Graben auf &ndash; zwischen Jung und Alt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h08\">F&uuml;r das Volk: In Gro&szlig;britannien proben die Lords den Aufstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h09\">Gewerkschaftsbund f&uuml;rchtet europ&auml;ische Lohn-Aufsicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h10\">Diese Firmen verstecken 2,1 Billionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h11\">Lammert droht mit Nein zu TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h12\">Arbeit f&uuml;r Rentner attraktiver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h13\">H&ouml;here Altersbez&uuml;ge f&uuml;r Rentner, die weiter arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h14\">8,50 Euro reichen nur f&uuml;r Mini-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h15\">UK, Germany and France lobbying for weakened cap on toxic car pollution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h16\">Grenzen der Meinungsfreiheit &ndash; Unsere gro&szlig;e Gereiztheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111#h17\">Das Letzte: Wittener Politik nimmt Uni wegen Gastredner in die Mangel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28111&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Das ist eine v&ouml;llig illusorische Botschaft&rdquo;<\/strong><br>\nEs k&ouml;nne nicht sein, dass Deutschland auf die Dauer das Signal aussendet: Unsere Grenzen sind offen &ndash; das sei eine &ldquo;v&ouml;llig illusorische Botschaft&rdquo;, sagte Julian Nida-R&uuml;melin Professor f&uuml;r Philosophie und politische Theorie im DLF. Wenn die Bundeskanzlerin entscheide, die Grenzen zu &ouml;ffnen k&ouml;nne sie nicht erwarten, dass die Folgen durch Solidarit&auml;t von anderen EU-L&auml;ndern gemildert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutschland-und-die-fluechtlinge-das-ist-eine-voellig.694.de.html?dram:article_id=334960\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Abschottung und Abschiebung<\/strong><br>\nDie fl&uuml;chtlingsfeindlichen Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung.<br>\n&bdquo;Wir schaffen das!&ldquo; Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit ihr das Zentralorgan des deutschen Stammtisches, Springers Bild, setzten in der sogenannten &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo; fr&uuml;h auf eine Rhetorik der Willkommenskultur, f&uuml;r die beide viel Lob von einstigen politischen Gegnern ernteten. Die sich irgendwo im gr&uuml;n-alternativen Spektrum verortende taz attestierte Merkel &bdquo;auf einmal fl&uuml;chtlingspolitisch links au&szlig;en&ldquo; zu stehen, der linke Starphilosoph Slavoj Zizek sprach von einer &bdquo;positiven &Uuml;berraschung&ldquo;.<br>\nJenseits der humanistischen Sprachregelungen &ndash; die sicher auch dazu dienten, eine Armee freiwilliger Helfer bei der Stange zu halten, die gerade unter gro&szlig;en individuellen Belastungen all die Aufgaben bew&auml;ltigen, die der Staat vernachl&auml;ssigt &ndash; beschlossen Parlament und Bundesrat Regelungen, die den Gefl&uuml;chteten zum Nachteil gereichen. Zwei Versch&auml;rfungen des Asyl- und Bleiberechts wurden innerhalb weniger Monate verabschiedet, Gesetzesentw&uuml;rfe, die von Menschenrechtsorganisationen wie Pro Asyl scharf kritisiert werden: Die neuen Regelungen f&uuml;hren zu &bdquo;Abschottung, Abschreckung und Obdachlosigkeit&ldquo;, hei&szlig;t es.<br>\nGleichzeitig laufen Verhandlungen zur Situation auf dem Balkan und mit dem Erdogan-Regime in Ankara, um die Au&szlig;engrenzen der Europ&auml;ischen Union undurchl&auml;ssiger zu machen. &Uuml;ber die Reduzierung von Fluchtgr&uuml;nden made in germany wird dagegen geschwiegen: Deutsche Waffenexporte erreichen erneut ein Rekordhoch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201510273723\/politik\/politik-eu\/abschottung-und-abschiebung.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung will Afghanen zur&uuml;ck in den Krieg schicken<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Menschen, die aus dem Afghanistan-Krieg nach Deutschland geflohen sind, zur&uuml;ck in den Afghanistan-Krieg schicken (an dem die Bundeswehr beteiligt ist). Diese Absurdit&auml;t begr&uuml;ndet die Regierung so: Es ist ja nicht &uuml;berall Krieg im Land! Und da wo es gerade nicht lebensgef&auml;hrlich ist, k&ouml;nnen die Menschen ja hin. F&uuml;r die Bundesregierung ist das Zur&uuml;ckschicken in einen Krieg eine &ldquo;Alternative zur Flucht, Alternative zur Migration&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1123083757703571\/\">Jung &amp; Naiv auf Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Spratly-Inseln: USA provozieren China mit Kriegsschiff &ndash; Peking reagiert gereizt<\/strong><br>\nDie USA hat ihre Ank&uuml;ndigung wahr gemacht und den Zerst&ouml;rer &ldquo;USS Lassen&rdquo; ins chinesische Meer entsandt. Das Kriegsschiff drang in die Zw&ouml;lf-Meilen-Zone um die k&uuml;nstlichen Spratly-Inseln ein, um die es einen erbitterten Streit zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten gibt. [&hellip;]<br>\nDamit versch&auml;rfen sich die Spannungen im jahrelangen Streit um die Inselgruppe. Sowohl Peking als auch die Regierungen von Taiwan, Vietnam, Brunei, Malaysia und der Philippinen erheben Anspruch auf das Seegebiet. Die Spratly-Inseln liegen an einer der weltweit wichtigsten Schiffshandelsrouten. Zudem werden in dem Seegebiet gro&szlig;e Vorkommen von Erdgas und &Ouml;l vermutet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/zerstoerer-uss-lassen-usa-schicken-kriegsschiff-ins-chinesische-meer-peking-reagiert-empoert_id_5042393.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man achte hier auch auf die Feinheiten. W&auml;re es in der Einleitung noch hei&szlig;t, es g&auml;be einen &bdquo;erbitterten Streit zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten&ldquo;, hei&szlig;t es im Text vollkommen korrekt, dass der Streit zwischen China, Taiwan, Vietnam, Brunei, Malaysia und den Philippinen stattfindet. Die Gro&szlig;macht USA ist also nicht direkt am Streit beteiligt, ma&szlig;t sich aber dennoch an, mit milit&auml;rischer Pr&auml;senz zu z&uuml;ndeln. Dies wird in den deutschen Medien als Selbstverst&auml;ndlichkeit hingenommen. Warum eigentlich? Man stelle sich nur vor, Russland h&auml;tte ein Kriegsschiff zu den Spratly-Inseln entsandt. Auf dem n&auml;chsten SPIEGEL-Cover w&auml;re dann sicher ein martialisch dreinblickender K&auml;pt&acute;n Putin zu sehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Verantwortungslose Sticheleien<\/strong><br>\n[&hellip;] Der aktuelle Streit folgt dem bekannten Muster: China beharrt auf seinen Grenzen in der eigenen Definition, die USA darauf, dass diese nicht gelten. Man spricht davon, das Gebiet nicht militarisieren zu wollen &ndash; w&auml;hrend Peking Landebahnen baut und die USA Zerst&ouml;rer schicken. Beide provozieren nur bis zu jenem Punkt, an dem Zusammenst&ouml;&szlig;e noch unwahrscheinlich scheinen. Bisher ist man damit gut gefahren. Doch es ist ein gef&auml;hrliches Spiel, denn es beruht zwangsweise auf Mutma&szlig;ungen &uuml;ber Ziele und Motive, die man nicht kennen kann.<br>\nUnd selbst dann, wenn die Einsch&auml;tzungen stimmen, gibt das wenig Sicherheit. Erstens, weil es jederzeit zu einem Missverst&auml;ndnis kommen kann, das schnell fatale Folgen h&auml;tte. Zweitens, weil nicht nur China und die USA betroffen sind, sondern auch die anderen Anrainerstaaten. Es ist nicht nur eine Kalkulation mit einer Unbekannten, sondern mit einem halben Dutzend. Fast allen Anrainern gilt die Frage der Seegrenzen als eine des Nationalstolzes. Und anders als die USA und China k&ouml;nnen sich deren Regierungen nicht auf ausreichende milit&auml;rische Abschreckung verlassen. Entsprechend gro&szlig; ist die Nervosit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000024571022\/Aneinander-vorbeireden-reicht-nicht\">derStandard.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das neutrale Internet ist Geschichte<\/strong><br>\nDa hatte die EU-Kommission f&uuml;r die Abgeordneten des Europ&auml;ischen Parlaments ein feines Paket geschn&uuml;rt. Etwas ganz und gar B&uuml;rgerfreundliches findet sich darin und eine schwere Hypothek f&uuml;r die Freiheit des Internets. Die l&auml;stigen Roaming-Geb&uuml;hren, also die Extrakosten f&uuml;r Handygespr&auml;che im europ&auml;ischen Ausland, werden bis Sommer 2017 gestrichen, doch daf&uuml;r zahlen die B&uuml;rger einen hohen Preis. Um die Netzneutralit&auml;t ist es n&auml;mlich geschehen. Das Zweiklassen-Internet nimmt Gestalt an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/eu-parlament-setzt-der-netzneutralitaet-ein-ende-13879188.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Konservative und Europaskeptiker l&auml;uten Ende der Netzneutralit&auml;t ein<\/strong><br>\nAn diesem Dienstag, den 27. Oktober, wurde im Plenum in Strasbourg &uuml;ber die Zukunft der Netzneutralit&auml;t abgestimmt. Der vorliegende Gesetzestext war keine Grundlage f&uuml;r ein europ&auml;isches Internet, das auf Rechtssicherheit, Gleichheit und Innovation basiert. Bedauerlicherweise hat sich die Mehrheit des Plenums mit den Stimmen eines Gro&szlig;teils der Konservativen und Europaskeptiker f&uuml;r eine St&auml;rkung der Interessen der Telekommunikationsindustrie entschieden und damit die Abkehr von der vom Europaparlament 2014 selbst beschlossenen Netzneutralit&auml;t besiegelt. Wir Gr&uuml;nen hatten mit den Linken &Auml;nderungsantr&auml;ge eingereicht, um das Ende der Netzneutralit&auml;t abzuwenden. Aus den deutschen Parteien haben fast alle Abgeordneten der CDU\/CSU sowie der AfD\/ALFA gegen den Schutz der Netzneutralit&auml;t gestimmt.<br>\nHier finden Sie, wie die deutschen Abgeordneten und Parteien gestimmt haben:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151028_01_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/konservative-und-europaskeptiker-laeuten-ende-der-netzneutralitaet-ein\/\">Sven Giegold<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Informationskrieg<\/strong><br>\nDie NATO st&uuml;tzt sich bei der Entwicklung neuer Propagandatechniken zunehmend auf deutsche Wissenschaftler und Journalisten. J&uuml;ngster Ausdruck dieses Vorgangs ist eine f&uuml;r Ende November im nordrhein-westf&auml;lischen Essen anberaumte Konferenz &uuml;ber &ldquo;strategische Kommunikation&rdquo;, die ein Think-Tank des westlichen Milit&auml;rb&uuml;ndnisses veranstaltet &ndash; unter Mitwirkung unter anderem eines Korrespondenten der ARD. Erkl&auml;rtes Ziel der von f&uuml;hrenden deutsch-europ&auml;ischen R&uuml;stungskonzernen gesponserten Tagung ist es, Methoden zu erarbeiten, mit denen sowohl &ldquo;&ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung&rdquo; f&uuml;r Kriegsoperationen der NATO generiert als auch &ldquo;feindliche Medienarbeit&rdquo; gekontert werden kann. Deutschland gilt den Konferenzplanern in diesem Zusammenhang als &ldquo;problematischer Fall&rdquo;. Ihrer Auffassung nach sind &ldquo;pazifistische Auffassungen&rdquo; weit verbreitet unter den Deutschen, die sich deshalb oftmals als besonders anf&auml;llig f&uuml;r antimilitaristische &ldquo;Desinformationskampagnen&rdquo; erweisen. Dies zeige sich insbesondere bei den &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen &uuml;ber die zivilen Opfer westlicher &ldquo;Luftschl&auml;ge&rdquo; und den Einsatz bewaffneter Drohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59235\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auf dem Weg zu einem Vermutungsstrafrecht<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich wurde am Flughafen M&uuml;nchen ein &bdquo;mutma&szlig;licher Islamist&ldquo; verhaftet, der nach Syrien ausreisen wollte, wie verschiedene Medien berichteten. (1) Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft habe er geplant, &bdquo;sich in das t&uuml;rkisch-syrische Grenzgebiet zu begeben.&ldquo; Offenbar wurde vermutet, dass der geb&uuml;rtige M&uuml;nchner sich dort in einem &bdquo;Terrorcamp&ldquo; ausbilden lassen wollte und in der Folge dann staatsgef&auml;hrdende Taten begehen werde. Damit fand erstmals der im Juni dieses Jahres in Kraft getretene Paragraf 89a Abs. 2a des Strafgesetzbuches (StGB) Anwendung. Sowohl die Strafnorm als auch das Vorgehen der Sicherheitsbeh&ouml;rden greifen tief in den Kernbereich unseres Rechtsstaates ein. Der Vorgang zeigt, dass anstelle von objektiven Tatsachen &ndash; die &uuml;blicherweise Ausgangspunkt von Strafverfahren sind &ndash; neuerdings haupts&auml;chlich mit Vermutungen und Unterstellungen operiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201510263722\/politik\/inland\/auf-dem-weg-zu-einem-vermutungsstrafrecht.html\">Peter Vonnahme und Alexander Unzicker auf Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Die Rechte ersetzt die Linke<\/strong><br>\nDie sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien vertreten die sogenannten kleinen Leute nicht mehr. In die entstehende L&uuml;cke st&ouml;&szlig;t dann, wie in Polen, eine rechte Partei mit sozialpolitischen Forderungen. Die PiS hat im Wahlkampf die Senkung des Rentenalters, eine neue Familienunterst&uuml;tzung von etwa 120 Euro pro Kind, einen gesetzlichen Mindestlohn und einen h&ouml;heren Steuerfreibetrag versprochen. Viele W&auml;hler haben die deutsche Erfahrung vergessen. Wer im Glauben an soziale Versprechen und aus Angst vor &Uuml;berfremdung die Rechte w&auml;hlt, wacht eines Tages mit den H&auml;nden an der Hosennaht auf. Und wo das endet, haben wir vor 70 Jahren gesehen.<br>\nDort, wo die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler noch nicht zur Rechten abgewandert sind, wird die Linke entweder, wie in Griechenland, zur Kapitulation gezwungen oder, wie in Portugal, durch den Staatspr&auml;sidenten von der Regierung ferngehalten, obwohl sie im Parlament die Mehrheit hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\">Oskar Lafontaine auf Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In Europa tut sich ein Graben auf &ndash; zwischen Jung und Alt<\/strong><br>\nReicher Norden, armer S&uuml;den: Das war die Formel, die bislang den Kontinent teilte. Jetzt droht Europa ein neuer Graben: zwischen Jung und Alt. Und das gilt nicht nur f&uuml;r die Krisenstaaten.<br>\nTrotz der wirtschaftlichen Erholung in der Euro-Zone rei&szlig;t die soziale Kluft auf dem europ&auml;ischen Kontinent weiter auf. Die Entwicklung der vergangenen Jahre ist bedrohlich, denn die Grenzen verlaufen nicht mehr nur zwischen dem wohlhabenden Norden und dem krisengesch&uuml;ttelten S&uuml;den des Kontinents. Zunehmend zieht sich auch ein tiefer Graben zwischen Jung und Alt. Davor warnt die Bertelsmann-Stiftung, die in einer gro&szlig; angelegten Untersuchung j&auml;hrlich ermittelt, wie sich die soziale Gerechtigkeit in den L&auml;ndern der Europ&auml;ischen Union entwickelt.<br>\nKinder und Jugendliche seien die gro&szlig;en Verlierer der Wirtschaftskrise, warnen die Verfasser der Studie. Kinder w&uuml;chsen zunehmend in Armut auf und Jugendliche ohne Bildung, hei&szlig;t es in der Studie. Besonders erschreckend sei, dass diese Entwicklung nicht nur in den Krisenl&auml;ndern an der Peripherie der Euro-Zone zu beobachten sei, sondern auch in vielen weiteren L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article148064350\/In-Europa-tut-sich-ein-Graben-auf-zwischen-Jung-und-Alt.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Der Spin war ja schon in der Bertelsmann-Studie angelegt, in der insinuiert wurde, da&szlig; die &Auml;lteren auf Kosten der J&uuml;ngeren lebten. Das ist nat&uuml;rlich Unsinn und angesichts der radikalen Rentenk&uuml;rzungen &uuml;berall in Europa argumentativ nicht haltbar. Die Trennlinie l&auml;uft immer noch zwischen reich und arm, zwischen Kapital und Arbeit &ndash; das ist auch der Graben, der sich vergr&ouml;&szlig;ert hat. Aber die gesamte Journaille von SPIEGEL &uuml;ber ZEIT bis zur FAZ druckt den Bertelsmann-Spin buchstabengetreu ab.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>F&uuml;r das Volk: In Gro&szlig;britannien proben die Lords den Aufstand<\/strong><br>\nDas britische House of Lords hat nun das getan, was es seit mehr als 100 Jahren nicht mehr getan hat. Es hat einem vom Unterhaus abgesegneten finanzpolitischen Gesetzespaket die Zustimmung verweigert. Es handelt sich um den umstrittenen Plan der Regierung, Steuererleichterungen f&uuml;r Familien mit geringen Einkommen abzuschaffen und dadurch mehr als vier Milliarden Pfund einzusparen. Mit der Abstimmung hat das Oberhaus eine Konvention gebrochen, die bis ins 17. Jahrhundert zur&uuml;ckreicht. Danach m&uuml;ssen sich die Lords, die nicht gew&auml;hlt, sondern ernannt sind, dem &ldquo;finanziellen Primat&rdquo; des vom Volk gew&auml;hlten Unterhauses beugen.<br>\nNach der historischen Niederlage lie&szlig; Premierminister David Cameron seinen Sprecher mitteilen: &rdquo; Der Premierminister ist fest entschlossen, dieses verfassungsrechtliche Problem anzugehen. Es gibt eine Regel und die wurde gebrochen. Er hat um eine schnelle &Uuml;berpr&uuml;fung gebeten, damit sie wieder in Kraft tritt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article148065832\/In-Grossbritannien-proben-die-Lords-den-Aufstand.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Verr&uuml;ckte Welt: Die nicht gew&auml;hlten Lords treten f&uuml;r das Interesse der kleinen Leute ein, und die von denen gew&auml;hlten Vertreter setzen alle Hebel in Gang, um dies zu verhindern. Alles im Namen der &bdquo;Regeln&ldquo;, die nicht gebrochen werden d&uuml;rfen, versteht sich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gewerkschaftsbund f&uuml;rchtet europ&auml;ische Lohn-Aufsicht<\/strong><br>\nDGB-Chef Hoffmann schreibt einen Brandbrief an Angela Merkel. Die Gewerkschaften sind emp&ouml;rt, dass &bdquo;Nationale Wettbewerbsr&auml;te&ldquo; k&uuml;nftig wirtschaftspolitische Entwicklungen begutachten sollen. [&hellip;]<br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund jedoch sieht damit die Freiheit der Tarifverhandlungen bedroht und hat sich mit einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewandt: Solche R&auml;te stellten &bdquo;einen unzul&auml;ssigen Eingriff in das verfassungsrechtlich garantierte Prinzip der Tarifautonomie dar&ldquo;, warnt DGB-Chef Reiner Hoffmann in dem Brief, der der F.A.Z. vorliegt. Sie selbst habe sich j&uuml;ngst bei der IG Metall f&uuml;r eine starke Tarifautonomie ausgesprochen, erinnert er. Umso mehr sei Merkel nun aufgefordert, sich in Br&uuml;ssel f&uuml;r die &bdquo;grunds&auml;tzliche Zur&uuml;ckweisung&ldquo; des Vorschlags einzusetzen und klarzumachen, &bdquo;dass Deutschland keinen nationalen Ausschuss f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit einrichten wird&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/gewerkschaftsbund-gewerkschaftsbund-fuerchtet-europaeische-lohn-aufsicht-13877650.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das muss man schon zweimal lesen um die Dimension des dort geschriebenen zu erfassen. Die erste Frage, die sich stellt, &uuml;ber welche demokratische Legitimation sollen diese &ldquo;Wettbewerbsr&auml;te&rdquo; denn verf&uuml;gen? Leider kann man nicht anders als zu diesen harschen Worten zu greifen. Es droht nichts weniger als eine neoliberale Diktatur &uuml;ber Europa. Das Pr&auml;ludium dazu wurde in Griechenland gespielt, wo gezeigt wurde, dass eine mit gro&szlig;er Mehrheit gew&auml;hlte demokratische Regierung faktisch bedeutungslos ist, wenn die herrschenden Eliten, repr&auml;sentiert durch die Troika, es so wollen. Es ist h&ouml;chst Zeit endlich aufzuwachen. Und ein Schelm wer B&ouml;ses dabei denkt, dass die Fl&uuml;chtlingskrise die Medien dominiert und solche Gefahren faktisch nicht wahrgenommen werden. Und wer wissen will wer die beflissenen Erf&uuml;llungsgehilfen der Eliten sind, sollte sich den letzten Absatz genau durchlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Diese Firmen verstecken 2,1 Billionen Dollar<\/strong><br>\nZwei NGOs haben ausgerechnet, welche US-Firmen das meiste Geld in Steueroasen bunkern. Die Liste der Schande liest sich wie das Who&rsquo;s Who der US-Wirtschaft. Angef&uuml;hrt wird sie vom profitabelsten Konzern der Welt. Spitzenreiter der Liste der Steuer-Schande ist ausgerechnet der profitabelste Konzern der Welt. Gigantische 181,1 Milliarden Dollar hat Apple bis 2014 an der US-Staatskasse vorbeigeschleust. Nummer zwei auf der Liste ist General Electric (119 Mrd. Dollar), gefolgt von Microsoft (108,3 Mrd. Dollar) und Pfizer (74 Mrd. Dollar). Der Pharmariese treibt die Steuertricks auf die Spitze: Mit der &Uuml;bernahme eines kleinen ausl&auml;ndischen Konkurrenten versuchte er sich auf dem Papier gar in einen ausl&auml;ndischen Konzern zu verwandeln, um Steuern zu sparen. Im Schnitt zahlten die Firmen auf ihre Auslandsgewinne nur sechs Prozent Steuern. In den USA liegt der Steuersatz bei 35 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Diese-Firmen-verstecken-2-1-Billionen-Dollar-article16218636.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Interessant w&auml;re eine derartige Liste sicher auch f&uuml;r Europa, speziell f&uuml;r Deutschland: &hellip; die ach so klammen Firmen, die nur OHNE Mindestlohn &uuml;berleben k&ouml;nnen &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lammert droht mit Nein zu TTIP<\/strong>\n<ul>\n<li>Bundestagspr&auml;sident Lammert verlangt mehr mehr Einblick in das Freihandelsabkommen TTIP.<\/li>\n<li>Er halte es f&uuml;r ausgeschlossen, dass das Parlament einen Handelsvertrag verabschieden werde, auf den er keinen Einfluss nehmen k&ouml;nne.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert hat mehr Transparenz bei den Verhandlungen &uuml;ber das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP gefordert und mit dessen Ablehnung gedroht. &ldquo;Ich halte es f&uuml;r ausgeschlossen, dass der Bundestag einen Handelsvertrag zwischen der EU und den USA ratifizieren wird, dessen Zustandekommen er weder begleiten noch in alternativen Optionen beeinflussen konnte&rdquo;, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.<br>\nMit EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker sei er sich einig, dass die relevanten Verhandlungsdokumente, insbesondere Ergebnisse im Verhandlungsprozess, &ldquo;allen Mitgliedstaaten der EU und dort neben den Regierungen auch den Parlamenten zug&auml;nglich sein m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Lammert. &ldquo;Und ich werde darauf bestehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geplantes-freihandelsabkommen-lammert-droht-mit-nein-zu-ttip-1.2711697\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Arbeit f&uuml;r Rentner attraktiver<\/strong><br>\nDie schwarz-rote Koalition will Arbeit nach Erreichen des Rentenalters lukrativer machen. Wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze &ndash; sie liegt aktuell f&uuml;r den Jahrgang 1950 bei 65 Jahren und vier Monaten &ndash; regul&auml;r Rente bezieht und weiter arbeitet, soll nach Informationen unserer Zeitung damit h&ouml;here Altersbez&uuml;ge erwerben. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\/news\/politik\/national\/arbeit-fuer-rentner-attraktiver-article1751484.html\">General Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T. G.:<\/strong> Nicht die gesetzliche Rente soll gest&auml;rkt und ihr Niveau wieder angehoben werden, sondern mehr Rentner arbeiten gehen, wenn die Rente nicht reicht &hellip; So werden auch billige und willige Arbeitskr&auml;fte geschaffen &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>H&ouml;here Altersbez&uuml;ge f&uuml;r Rentner, die weiter arbeiten<\/strong><br>\nDie schwarz-rote Koalition will einem Medienbericht zufolge finanzielle Anreize schaffen, damit Rentner auch nach Erreichen der Altersgrenze weiterarbeiten. F&uuml;r solche Rentner solle es h&ouml;here Altersbez&uuml;ge geben, schrieben die &ldquo;Stuttgarter Nachrichten&rdquo; (Montag). Das h&auml;tten Mitglieder der Koalitionsarbeitsgruppe mitgeteilt, die demn&auml;chst ihr Konzept zu flexiblen &Uuml;berg&auml;ngen in den Ruhestand vorlegen will. Bisher erwachsen aus den Beitr&auml;gen keine weiteren Anspr&uuml;che f&uuml;r den Rentner.<br>\nDie Arbeitsgruppe tagt schon seit langem und es hie&szlig; wiederholt, dass sie noch zu keiner Einigung gefunden habe, weil die Vorstellungen von Union und SPD zu weit auseinanderl&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2015-10\/35362195-presse-hoehere-altersbezuege-fuer-rentner-die-weiter-arbeiten-016.htm\">dpa-AFX via Finanznachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>8,50 Euro reichen nur f&uuml;r Mini-Rente<\/strong><br>\nWer mindestens 27 Jahre ist und f&uuml;nf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat, bekommt jedes Jahr seine &ldquo;Renteninformation&rdquo;. Darin steht, wie hoch voraussichtlich das eigene Altersgeld ausfallen wird. Beim Blick darauf werden sich vor allem Geringverdiener fragen, ob sie als Ruhest&auml;ndler einmal auf das Sozialamt angewiesen sein werden.<br>\nMatthias Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke, fragte nun bei der Bundesregierung nach. Er wollte wissen, welcher Arbeitslohn eigentlich notwendig ist, um zumindest eine so hohe Rente nach Abzug der Krankenversicherung zu bekommen, dass einem der Gang zum Sozialamt erspart bleibt. Die Antwort des Bundesarbeitsministeriums, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt, zeigt: Der Mindestlohn von 8,50 Euro reicht daf&uuml;r bei Weitem nicht. N&ouml;tig w&auml;ren vielmehr 11,50 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rentenversicherung-euro-reichen-nur-fuer-mini-rente-1.2708653\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>UK, Germany and France lobbying for weakened cap on toxic car pollution<\/strong><br>\nEurope&rsquo;s biggest countries are lobbying for a proposed EU cap on nitrogen oxide (NOx) pollution from cars to be weakened in a vote on Wednesday, despite the VW diesel emissions scandal and revelations that 90% of cars do not currently meet pollution standards when on the road.<br>\nThe UK has called for NOx emissions at twice the current legal maximum to be allowed until 2019, and for loopholes after that to permit emissions 40% above the European commission&rsquo;s proposal of 80mg\/km, the Guardian understands.<br>\nThe British request was made in a paper submitted ahead of Wednesday&rsquo;s decisive vote by a Brussels committee of national representatives.<br>\nGermany and France are pushing for similar targets, while other EU states support a drive by car manufacturers to delay implementation of the new rules for a year. Spain has held out for a start date three years later than that.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2015\/oct\/27\/uk-germany-and-france-lobbying-for-weakened-cap-on-toxic-car-pollution\">The Guardian<\/a>\n<p><strong>Dazu: VW-Abgas-Aff&auml;re &ndash; Merkel l&auml;chelt f&uuml;r Volkswagen<\/strong><br>\nAn diesem Mittwoch bricht Bundeskanzlerin Angela Merkel zu ihrer insgesamt achten Reise in die Volksrepublik China auf, traditionell begleitet von einer Delegation deutscher Unternehmer. Bei den Gespr&auml;chen in Peking geht es dieses Mal allerdings nicht vordergr&uuml;ndig um die Unterzeichnung neuer Wirtschaftsabkommen, sondern vor allem darum, dem gr&ouml;&szlig;ten deutschen Automobilkonzern seinen zweiten Heimatmarkt zu erhalten &ndash; und damit auch die Existenz des Konzerns zu sichern.<br>\nVolkswagen-Vorstandschef Matthias M&uuml;ller reist mit Merkel nach China, um das Image des Autobauers nach dem Abgas-Skandal aufzupolieren. Aus Kreisen der Bundesregierung hei&szlig;t es, es sei wichtig, in Peking zu vermitteln, dass sich die deutsche Wirtschaft an die Regeln halte. Man gehe zwar nicht davon aus, dass dies in China grunds&auml;tzlich bezweifelt werde. Allerdings sei es n&ouml;tig, die VW-Aff&auml;re &ldquo;schnell und l&uuml;ckenlos&rdquo; aufzukl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/vw-affaere-laecheln-im-reich-der-mitte-1.2708697\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Grenzen der Meinungsfreiheit &ndash; Unsere gro&szlig;e Gereiztheit<\/strong><br>\nEben noch hat man in Frankfurt die &bdquo;Messe der Meinungsfreiheit&ldquo; gesungen. Jetzt sieht man, wie schwierig es ist, Widerw&auml;rtiges zu ertragen. Am Ende zieht das Recht die Grenzen des Sagbaren.<br>\nWorin besteht der Witz der Meinungsfreiheit? Er besteht darin, dass man auch h&auml;ssliche Meinungen &auml;u&szlig;ern darf. Also nicht nur wertsch&auml;tzende, aufgekl&auml;rte und hilfreiche Meinungen. Sondern auch Idiotien, Vorurteile, Ressentiments, Durchgeknalltes, Frivoles, Geschmackloses, Nicht-Hilfreiches und Beleidigendes &ndash; solange all das nicht die Schwelle der Rechtsverletzung &uuml;bersteigt. Die Freiheit der Satire, die man nach dem &bdquo;Charlie Hebdo&ldquo;-Massaker mit nachgerade zivilreligi&ouml;ser Inbrunst beschwor, ist ja nur die Spitze dieser unserer westlichen Errungenschaft: jener Freiheit der Meinung in Wort und Bild, die nachgerade als das non plus ultra der westlichen Freiheitsgeschichte erscheint. Muslime m&uuml;ssten lernen, sich auch beleidigen zu lassen, hei&szlig;t es gebieterisch, wenn von &bdquo;unseren Werten &ldquo; die Rede ist, auf die es keinen Rabatt geben d&uuml;rfe (furchtbar immer wieder der blaffende Ton, mit der im Prinzip Richtiges gesagt werden kann). [&hellip;]<br>\nDie Meinungs- und Versammlungsfreiheit sch&uuml;tzt auch h&auml;ssliche Meinungen&ldquo;, erkl&auml;rt der Justizminister Heiko Maas im Blick auf die Frage, ob Pegida verboten geh&ouml;rt, und gibt im Irrealis zu bedenken: &bdquo;Mit einem Verbot allein w&auml;re es noch l&auml;ngst nicht getan. Es w&uuml;rde zwar diese Veranstaltung stoppen. Der Hass der Menschen w&auml;re aber leider noch immer da.&ldquo; Mit anderen Worten: Im freiheitlichen Rechtsstaat kann idiotische Rede nur mit vern&uuml;nftiger Rede pariert werden, Ende offen. Beziehungsweise: Das Ende ist eben erst der richterlich festgestellte Rechtsbruch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/unsere-grosse-gereiztheit-wo-liegen-die-grenzen-der-meinungsfreiheit-13877696.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Wittener Politik nimmt Uni wegen Gastredner in die Mangel<\/strong><br>\nDie Universit&auml;t Witten\/Herdecke ger&auml;t wegen ihrer Einladung des Schweizer Historikers Dr. Daniele Ganser unter Druck. SPD, Gr&uuml;ne, Jusos, Gr&uuml;ne Jugend, Antifa und das soziokulturelle Zentrum &bdquo;Trotz Allem&ldquo; (alle aus Witten) sowie die NRW-Piraten sprechen sich in einem Offenen Brief f&uuml;r die Ausladung des umstrittenen Wissenschaftlers aus.<br>\nUni steht zu der Einladung: Die Uni sei ein Ort, so Monitor, an dem jede (gewaltfreie) Meinung vertreten, &bdquo;argumentativ vorgetragen und kritisch diskutiert&ldquo; werden d&uuml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/witten\/wittener-politik-nimmt-uni-wegen-gastredner-in-die-mangel-id11221037.html\">WAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers C.B.:<\/strong> In einem offenen Brief an die Universit&auml;t wird Herr Ganser als Verschw&ouml;rungstheoretiker denunziert und die <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/daniele-ganser-offener-brief-gegen-911-truther-an-der-uni-witten-herdeck\">rechtsradikale Ecke ger&uuml;ckt<\/a>. Dieser Versuch einen kompetenten Wissensschafter mundtot zu machen sollte einem gr&ouml;&szlig;eren Publikum bekannt gemacht werden. Speziell da sich ein gro&szlig;er Teil der Vorw&uuml;rfe im offenen aus dem Wikipedia-Artikel &uuml;ber Herrn Ganser zieht, welcher au&szlig;erdem sehr nachteilig f&uuml;r Herrn Ganser formuliert ist. An dieser Stelle will ich Sie au&szlig;erdem noch auf die sehr <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wHfiCX_YdgA\">interessante Dokumentation<\/a> &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der deutschen Wikipedia auch mit Bez&uuml;gen auf Herrn Dr. Ganser aufmerksam machen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Neues aus dem Denunziantenstadl: Rot-Gr&uuml;ne machen mobil gegen Ganser-Vortrag.  Besser h&auml;tte es Ditfurth auch nicht aufsetzen k&ouml;nnen. Brecht wu&szlig;te schon: Dummheit macht sich unsichtbar, wenn sie sehr gro&szlig;e Ausma&szlig;e annimmt. &Uuml;berall Verschw&ouml;rungstheoretiker &ndash; Verschw&ouml;rungen gibt es ja bei uns nicht, wir leben ja in der Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft, deshalb planen die M&auml;chtigen und Reichen auch nicht. Denkfabriken und Lobbyorganisationen der Machtelite existieren ebenfalls nirgends. Im &uuml;brigen gibt es auch keine Geheimdienste: weder Gladio, False Flag-Operationen noch NSA hat es jemals gegeben, alles Erfindungen der &ldquo;(antisemitischen) Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo;: mit besten Gr&uuml;&szlig;en von SPD, Gr&uuml;ne, Piraten usw. So sieht eben die Welt der neonaiven Tagesschau-und-Heute-Konsumenten aus, da helfen auch keine Pillen mehr. Man sieht auch hier, die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit ist durch solche rot-gr&uuml;ne Blindg&auml;nger in Gefahr. Solchen verleumderischen Angriffen kann man nichts entgegensetzen und deshalb gewinnt immer der, der den Schmutz geworfen hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch als Leseempfehlung das NachDenkSeiten-Interview &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28035\">Die dunkle Seite der Wikipedia<\/a>&ldquo;<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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