{"id":28117,"date":"2015-10-28T10:14:17","date_gmt":"2015-10-28T09:14:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28117"},"modified":"2019-01-30T10:23:21","modified_gmt":"2019-01-30T09:23:21","slug":"orwell-war-noch-zu-optimistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28117","title":{"rendered":"Orwell war noch zu optimistisch"},"content":{"rendered":"<p>Unter der &Uuml;berschrift <em>Er wird, er wird nicht, er wird<\/em> &hellip; berichtet die TAZ vom 24.\/25. Oktober 2015 &uuml;ber den Einsatz von Algorithmen in der Verbrechensbek&auml;mpfung. Auch hierzulande treten statistische Verfahren ihren Siegeszug an und verdr&auml;ngen andere Ans&auml;tze des Umgangs mit Straft&auml;tern. Ein Kommentar von <strong>G&ouml;tz Eisenberg<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28117#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7583\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-28117-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151105_Orwell_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151105_Orwell_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151105_Orwell_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151105_Orwell_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=28117-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151105_Orwell_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"151105_Orwell_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der amerikanische Soziologe Richard Berk arbeitet seit etlichen Jahren mit den ausgefeiltesten statistischen Programmen daran, immer genauere Vorhersagen zu treffen. Wird jemand seine Kinder schlagen, wird jemand morden? Berk sagt, dass er f&uuml;r ungeborene Babys jetzt schon mit ziemlicher Sicherheit prognostizieren k&ouml;nnte, ob aus ihnen einmal Verbrecher werden. Noch traue sich da keiner ran, das werde sich aber bald durchsetzen. <\/p><p>Berk gilt auf seinem Gebiet als einer der besten in den USA, vielleicht sogar in der Welt. Seinen neuesten Algorithmus hat er f&uuml;r eine Beh&ouml;rde in Pennsylvania entworfen, die dar&uuml;ber entscheidet, ob jemand auf Bew&auml;hrung aus dem Gef&auml;ngnis entlassen wird. Das Programm soll Wahrscheinlichkeiten daf&uuml;r liefern, ob ein Gefangener drau&szlig;en wieder ein Verbrechen begehen wird und wenn ja, ob dieses eine Gewalttat sein wird. Es gibt gl&uuml;cklicherweise auch Kritik an dem, was Berk macht. Die Psychologin Teal Kozel beharrt darauf, dass selbst dann, wenn jeder bekannte Risikofaktor auf einen Menschen zutrifft, dieser doch am Ende noch eine Wahl hat und sich entscheiden kann. &bdquo;Wenn man nur auf die Statistik vertraut, um manche Menschen aus der Gesellschaft auszuschlie&szlig;en, ist das ein wirklich fatalistischer Blick auf die Dinge. Ich wei&szlig; nicht, ob ich in so einer Welt leben will&ldquo;, sagt sie. Sie selbst setzt auf psychologische Tests, die aus pers&ouml;nlichen Begegnungen und Gespr&auml;chen entstehen. Sie begreift nicht, dass das eine Vorstufe dessen ist, was Berk zur Vollendung treibt. Von Tests zu Algorithmen ist es kein weiter Weg. Was in beiden Verfahren auf der Strecke bleibt, ist die Sensibilit&auml;t f&uuml;r die besonderen Umst&auml;nde des jeweiligen &bdquo;Falls&ldquo;, der ja immer ein lebendiger Mensch ist, dem das Recht auf und die F&auml;higkeit zur Ver&auml;nderung nicht abgesprochen werden darf. Die auch in unseren Gef&auml;ngnissen inzwischen vorherrschenden behavioristischen, kriminaltherapeutischen Konzepte und Verfahren reduzieren den Gefangenen auf denjenigen, der die Tat begangen hat. So kann es schwerlich gelingen, den Vorrang des Vergangenen aufzul&ouml;sen und dem T&auml;ter die Freiheit, sich neu und anders zu entwerfen, zur&uuml;ckgegeben.<\/p><p>Die <em>Statistische Risikoanalyse<\/em> ist dabei, sich auch bei uns durchzusetzen. &bdquo;Der Gefangene X weist im Bereich der mittleren Eigentumskriminalit&auml;t eine R&uuml;ckfallgefahr von 78,7 Prozent auf&ldquo;, kann man in Prognosegutachten lesen. Der mit einer solchen Prognose ausgestattete junge Mann k&ouml;nnte bei Gericht, das auf der Grundlage eines solchen Gutachtens seine vorzeitige Entlassung aus der Haft ablehnen wird, einen K&auml;lberstrick beantragen. Es kommt ihm so vor, als w&uuml;rde die sattsam bekannte und aktenkundige Vergangenheit am Scharnier der Gegenwart einfach nach vorne umgeklappt und zur Zukunft hochgerechnet.&nbsp; <\/p><p>In den USA wird die Polizeiarbeit mehr und mehr durch solche Verfahren gepr&auml;gt. In Chicago berechnet die Polizei seit einigen Jahren mit Hilfe eines Algorithmus&lsquo;, wie gro&szlig; die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r bestimmte Menschen ist, erschossen zu werden oder jemanden zu erschie&szlig;en. Die Polizisten gehen dann von T&uuml;r zu T&uuml;r und warnen diese Personen, dass sie &uuml;ber ihre Lebensweise nachdenken sollen. Berk ist davon &uuml;berzeugt, dass seine Algorithmen helfen k&ouml;nnen. Die Vorhersage, man k&ouml;nnte zum Verbrecher werden, w&auml;re dann fast eine Art Gl&uuml;ckslos, denn sie bietet die Gelegenheit, etwas dagegen unternehmen zu k&ouml;nnen. Die Alternative w&auml;re, dass man gef&auml;hrdete Menschen einfach pr&auml;ventiv wegsperrt. In den USA zur Abstimmung gestellt, w&uuml;rde sich f&uuml;r diese Art des Vorgehens sicher eine satte Mehrheit finden. Schwarz zu sein, gilt nat&uuml;rlich als Risikofaktor. Insofern kann man sagen, dass all diese Instrumente der Risikoanalyse rassistisch sind. Berk ist davon &uuml;berzeugt, dass seine Methoden sich durchsetzen werden. &bdquo;Maschinen werden immer mehr Entscheidungen treffen. Weil sie es einfach besser k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p>So haben schwedische Forscher das Computerprogramm UBBLE entwickelt, mit dessen Hilfe man sich berechnen lassen kann, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren stirbt. Jeder kann den Test in wenigen Minuten online durchf&uuml;hren. Der zugrunde liegende Algorithmus bezieht seine Daten aus einer britischen Gesundheitsdatenbank.<\/p><p>Max Horkheimer schrieb bereits im Jahr 1968, Orwell sei &bdquo;noch zu optimistisch&ldquo; gewesen. Die im Staat von <em>1984<\/em> von der herrschenden Clique angewandten Praktiken der &Uuml;berwachung und Kontrolle seien &uuml;berholt. &bdquo;Das wird in absehbarer Zukunft alles nicht mehr notwendig sein. Denn die Einzelnen werden von fr&uuml;hester Jugend an so erzogen, dass sie sich automatisch, ohne Zwang, ohne irgendwelche Bed&uuml;rfnisse zum Aufruhr oder gar zum Nachdenken, in die Gesellschaft des Ameisenhaufens einpassen.&ldquo; Haben wir angesichts des zeitgen&ouml;ssischen Handywahnsinns und der damit einhergehenden freiwilligen Selbst&uuml;berwachung Anlass, der d&uuml;steren Horkheimerschen Prognose zu widersprechen? <\/p><p>Der amerikanische Autor Dave Eggers hat einen Roman &uuml;ber ein fiktives, weltweit operierendes IT-Unternehmen namens <em>Circle<\/em> geschrieben, das wie eine Verschmelzung von Facebook, Apple, Google, Amazon und Twitter anmutet. <em>Der Circle<\/em> ist in gewisser Weise die Wiederaufnahme des Orwellschen Themas unter den Bedingungen des digitalen Zeitalters.&nbsp; Eggers l&auml;sst Kalden, einen der Gr&uuml;nder von <em>The Circle<\/em>, als ihm klar wird, dass das ganze Projekt auf einen totalit&auml;ren Albtraum hinausl&auml;uft, den Satz sagen: &bdquo;Ich meine, es war, als w&uuml;rde man auf dem Marktplatz eine Guillotine aufstellen. Du rechnest doch nicht damit, dass zig Leute Schlange stehen, um den Kopf reinzulegen.&ldquo;<\/p><p>Auch Steven Spielberg hat sich verkalkuliert, als er die Handlung seines Films <em>Minority Report<\/em> ins Jahr 2054 verlegte. Dort verhindert die Abteilung <em>Precrime<\/em> der Washingtoner Polizei mittels Pr&auml;kognition Morde. Sogenannte <em>Precogs<\/em> sehen dank ihrer hellseherischen F&auml;higkeiten die Morde der Zukunft und ihren Zeitpunkt voraus. Die prospektiven T&auml;ter werden aus dem Verkehr gezogen, pr&auml;ventiv in Verwahrung genommen und in eine Art von Strafkoma versetzt. Bei uns hei&szlig;t diese Praxis Sicherungsverwahrung und wird seit Ende der 1990er Jahre immer breiter angewandt. Unsere <em>Precogs<\/em> hei&szlig;en Sachverst&auml;ndige, deren Methoden mehr und mehr dem Arsenal der <em>Statistischen Risikoanalyse<\/em> entstammen, bis auch hierzulande algorithmengest&uuml;tzte Prognoseverfahren zur Anwendung kommen werden. <\/p><p>Parallel zu dieser Entwicklung machen Neurowissenschaftler sich anheischig, die Prognose von Straft&auml;tern aus deren Hirnstr&ouml;men herauslesen zu k&ouml;nnen. Ein P&auml;dophiler m&ouml;chte vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Man zeigt ihm kinderpornografische Aufnahmen und scannt w&auml;hrenddessen sein Gehirn. Zeigen sich in bestimmten Hirnarealen Anzeichen von Erregung, bleibt er drin. Der amerikanische Hirnspezialist James Fallon hat jahrelang Verbrecher in den Computertomographen  geschoben und die Besonderheit ihre Hirne betont. Er war, ganz &auml;hnlich wie Richard Berk, davon &uuml;berzeugt: Nicht der Mensch entscheidet, ob er zum Verbrecher wird, die Natur bestimmt es schon vor seiner Geburt. Dann entdeckte er eines Tages im Rahmen einer Versuchsreihe, an der er selbst teilgenommen hatte, dass eine Aufnahme seines eigenen Gehirns genau dieselben Auff&auml;lligkeiten aufwies. &bdquo;Mir war sofort klar, dass meine Theorie falsch sein musste&ldquo;, erinnert er sich. Warum war er kein Verbrecher geworden, obwohl er doch die Veranlagung dazu offensichtlich mitgebracht hatte. Er sagt heute: Eine liebevolle Umgebung l&auml;sst eine solche Veranlagung nicht zum bestimmenden Faktor in einem Lebenslauf werden. Besonders seiner Mutter habe er es zu verdanken, dass er nicht zum Gewaltt&auml;ter und Verbrecher wurde. Heute geh&ouml;rt er zu den Wissenschaftlern, die davon ausgehen, dass das Zusammenspiel von Veranlagung und sozialer Umgebung daf&uuml;r verantwortlich ist, wie sich ein Mensch entwickelt. <\/p><p>Diese aus eigener Betroffenheit resultierende Korrektur seiner Position h&auml;lt Fallon allerdings nicht davon ab, seine Forschungsergebnisse in den Dienst des Milit&auml;rs zu stellen. Er hat nun herausgefunden, dass nicht alle Soldaten nach traumatischen Erfahrungen bei Kriegseins&auml;tzen bleibende Sch&auml;digungen davontragen. Manche erholen sich erstaunlich schnell. Er will diese resilienten Soldaten nun vorher herausfinden, damit das Milit&auml;r sie gezielt f&uuml;r gef&auml;hrliche Auslandseins&auml;tze ausw&auml;hlen kann. <\/p><p>Der gro&szlig;e Gerhard Mauz, jahrzehntelang Gerichtsreporter des <em>Spiegel<\/em>, hat vor vielen Jahren im Konflikt zwischen Anlage-Theoretikern und jenen, die bei der Frage nach den Ursachen von Kriminalit&auml;t auf die sozialen Bedingungen verweisen, eine f&uuml;r mich bis heutige g&uuml;ltige Formulierung gefunden: &bdquo;Doch angesichts der nicht endg&uuml;ltig zu erschlie&szlig;enden Rolle der Anlagen haben wir um den Einfluss der Umwelt auf die menschliche Entwicklung so zu ringen, als sei ohne jedes Gewicht, in welchem Umfang mit schwer, mit kaum und gar nicht entrinnbaren Anlagefaktoren gerechnet werden muss. Jeder und jede, die an die Justiz geraten, angeklagt oder auf das dr&auml;ngend, was sie oder er f&uuml;r ihr Recht halten &ndash; ist eine, ist einer von uns.&ldquo;  <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] <strong>Dr. G&ouml;tz Eisenberg<\/strong> ist Sozialwissenschaftler und Publizist. Er arbeitet als Gef&auml;ngnispsychologe in der JVA Butzbach. Im Verlag Brandes &amp; Apsel ist Anfang des Jahres sein neues Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/brandes-apsel-verlag.de\/cgibib\/germinal_shop.exe\/VOLL?titel_id=8358108&amp;titel_nummer=8358108&amp;backpage=brap_kurzliste.html&amp;verlag=83&amp;caller=brap\">Zwischen Amok und Alzheimer &ndash; Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus<\/a>&ldquo; erschienen. Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25005\">die Rezension von Joke Frerichs<\/a> auf den NachDenkSeiten.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter der &Uuml;berschrift <em>Er wird, er wird nicht, er wird<\/em> &hellip; berichtet die TAZ vom 24.\/25. Oktober 2015 &uuml;ber den Einsatz von Algorithmen in der Verbrechensbek&auml;mpfung. Auch hierzulande treten statistische Verfahren ihren Siegeszug an und verdr&auml;ngen andere Ans&auml;tze des Umgangs mit Straft&auml;tern. Ein Kommentar von <strong>G&ouml;tz Eisenberg<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28117#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>].<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,184,60],"tags":[343,1554],"class_list":["post-28117","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-ueberwachung","category-innere-sicherheit","tag-luegen-mit-zahlen","tag-orwell-2-0"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28117"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28117\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48826,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28117\/revisions\/48826"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}