{"id":28138,"date":"2015-10-29T09:23:16","date_gmt":"2015-10-29T08:23:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138"},"modified":"2015-10-29T09:23:16","modified_gmt":"2015-10-29T08:23:16","slug":"hinweise-des-tages-2491","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h01\">Verschw&ouml;rungstheoretiker blasen zur Hexenjagd auf Historiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h02\">Abschiebungen nach Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h03\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h04\">Diese EU ist nicht gef&auml;hrdet, sie ist tot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h05\">Griechenlands Recht auf Reparationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h06\">Europa muss mehr investieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h07\">TTIP: EU negotiators appear to break environmental pledge in leaked draft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h08\">KAPOVAZ, Arbeit auf Abruf &ndash; ein ganz mieses Teilzeitmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h09\">Wohnungsmarkt in Deutschland: Es wird eng in den St&auml;dten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h10\">Melinda-und-Bill-Gates-Stiftung: &ndash; &ldquo;Die Stiftung hilft mit Blutgeld&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h11\">In Gei&szlig;lers Arena<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h12\">Wir ver&ouml;ffentlichen die Namen von 607 Lobbyisten, die einen Hausausweis f&uuml;r den Bundestag haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h13\">Ein Drittel der Ex-EU-Kommissare vollzieht dreiste Seitenwechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h14\">Bundeswehr in Mali &ndash; Deutschlands Freiheit wird bald auch in der Sahara verteidigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h15\">BBC Protects U.K.&rsquo;s Close Ally Saudi Arabia With Incredibly Dishonest and Biased Editing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138#h16\">Forsa-Umfrage: 44 Prozent der Befragten sehen eine &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28138&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verschw&ouml;rungstheoretiker blasen zur Hexenjagd auf Historiker<\/strong><br>\nBesorgte B&uuml;rger in Witten fordern Zensur von Wissenschaft<br>\nEin B&uuml;ndnis begabter Verschw&ouml;rungstheoretiker, getragen von Wittener SPD und Jusos, Wittener B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen und sogar der ehemals zensurkritischen Piratenpartei NRW, fordert von der privaten Universit&auml;t Witten-Herdecke die Ausladung des Schweizer Historikers Dr. Daniele Ganser, der am Donnerstag dort einen Vortrag &uuml;ber Medienkritik halten soll. Au&szlig;erdem fordern die Wittener Verschw&ouml;rungstheoretiker Distanzierung von Gansers &ldquo;Thesen&rdquo;, ohne solche jedoch konkret zu benennen.<br>\nDie selbst ernannten McCarthys, die sich irref&uuml;hrend als &ldquo;B&uuml;ndnis gegen Verschw&ouml;rungswahn&rdquo; formiert haben, konstruieren in einem gemeinsamen offenen Brief selbst krude Verschw&ouml;rungstheorien &uuml;ber Ganser und Personen, die rechtes Gedankengut verbreiten. Indiz f&uuml;r eine unerw&uuml;nschte Gesinnung seien Auftritte des gefragten Redners auch auf Veranstaltungen, wo man tats&auml;chlich fragw&uuml;rdigen Personen eine B&uuml;hne bot. Ganser hat sich jedoch von Antisemitismus und Holocaust-Leugnung klar distanziert und bestreitet eine Kenntnis entsprechender Einladungen vehement. [&hellip;]<br>\nNicht zu den provinziellen Blockwarten gesellt haben sich Linkspartei, FDP und CDU. Ausdr&uuml;cklich distanziert von der Hetze gegen den Wissenschaftler hat sich inzwischen die Junge Union Witten, berichtet die Zeitung Der Westen. Die Forderung auf Ausladung Gansers sei ein &ldquo;Angriff auf die freie Lehre&rdquo;. Das B&uuml;ndnis sei &ldquo;dreist&rdquo; und wolle offenbar der Uni schaden.<br>\nWas passiert, wenn sich Zensur-Eiferer durchsetzen, kann man dieser Tage in der Ukraine beobachten. Dort sind inzwischen etwa Schriften von Karl Marx und Filme mit G&eacute;rard Depardieu verboten. Schon Charlie Chaplin stand in den USA einst auf der Schwarzen Liste. Ungarn hat 2010 die Medienzensur eingef&uuml;hrt und damit in den Redaktionen ein auch nach Lockerung verbliebenes Klima der Selbstzensur etabliert. In Saudi Arabien werden Blogger ausgepeitscht, wenn sie Unerw&uuml;nschtes schreiben. In der T&uuml;rkei l&auml;sst die Regierung unliebsame Redaktionen mit Kettens&auml;gen st&uuml;rmen.<br>\nNeulich sagte der Iran seine Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse ab, weil dort Salman Rushdie las. Mancherorts wird Kanzlerin Angela Merkel mit Fotoshop entfernt, weil man dort ein Problem mit m&auml;chtigen Frauen hat. In den USA wird in &ouml;ffentlichen Einrichtungen der Zugriff auf WikiLeaks blockiert, bei der Air Force sogar der auf etablierte Medien, wenn diese &uuml;ber WikiLeaks-Cables berichten &ndash; obwohl es die eigenen Informationen sind. In Russland ist das Internet staatlich kontrolliert, &auml;hnliche Pl&auml;ne hegte &ldquo;Zensursula&rdquo; von der Leyen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46404\/1.html\">Markus Kompa auf Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Danke Markus Kompa f&uuml;r diesen tollen Artikel, der sicher mit sehr spitzer Feder geschrieben ist, aber genau dadurch zum Nachdenken anregen sollte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Abschiebungen nach Afghanistan<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Kann erwarten, dass die Afghanen in ihrem Land bleiben&rdquo;<\/strong><br>\nInnenminister de Maizi&egrave;re hat angek&uuml;ndigt, mit der Regierung in Kabul die Zahl der Asylbewerber aus Afghanistan reduzieren zu wollen. Allerdings hatte man dort erst vor Tagen um mehr Hilfe gebeten.<br>\nDie Bundesregierung will die Zahl der Asylbewerber aus Afghanistan in Deutschland deutlich reduzieren. &ldquo;Afghanistan steht im laufenden Monat und auch im Verlauf des ganzen Jahres inzwischen auf Platz zwei der Liste der Herkunftsl&auml;nder. Das ist inakzeptabel&rdquo;, sagte Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) am Mittwoch in Berlin.<br>\nEs k&auml;men auch zunehmend Angeh&ouml;rige der afghanischen Mittelschicht. &ldquo;Wir sind uns einig mit der afghanischen Regierung: Das wollen wir nicht.&rdquo; Die Jugend und die Mittelschicht sollten in Afghanistan bleiben, um das Land aufzubauen.<br>\nZiel sei nun, gemeinsam mit der afghanischen Regierung daf&uuml;r zu sorgen, dass es mehr R&uuml;ckf&uuml;hrungen nach Afghanistan gebe &ldquo;und dass die Entscheidungspraxis anders wird&rdquo;.<br>\nDeutsche Soldaten und Polizisten tr&uuml;gen dazu bei, Afghanistan sicherer zu machen, sagte der Minister. Es sei viel Entwicklungshilfe dorthin geflossen. &ldquo;Da kann man erwarten, dass die Afghanen in ihrem Land bleiben.&rdquo;<br>\nDe Maizi&egrave;re r&auml;umte ein: &ldquo;Die Sicherheit in Afghanistan ist nat&uuml;rlich nicht so hoch wie anderswo.&rdquo; Er werde auch nicht vorschlagen, das Land als &ldquo;sicheren Herkunftsstaat&rdquo; einzustufen. Auch k&uuml;nftig werde jeder Einzelfall sorgf&auml;ltig gepr&uuml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article148131230\/Kann-erwarten-dass-die-Afghanen-in-ihrem-Land-bleiben.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Was erlaubt sich der Afghane? Da schicken wir ihm unsere Bundeswehr und viel Entwicklungshilfe und der Afghane meint, ausgerechnet bei uns Schutz vor dem B&uuml;rgerkrieg in seinem Land zu suchen. &bdquo;Da kann man [doch] auch erwarten, dass die Menschen dort bleiben.&ldquo;, so de Maizi&egrave;re.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung will Abschiebungen nach Afghanistan forcieren<\/strong><br>\nWie es um die Sicherheitslage in Afghanistan steht, bewies j&uuml;ngst die mehrt&auml;tige Besetzung der Stadt Kundus durch die Taliban. Dessen ungeachtet will die Bundesregierung verst&auml;rkt nach Afghanistan abschieben. Angesichts der hohen Fl&uuml;chtlingszahlen will die Bundesregierung offenbar Handlungsf&auml;higkeit beweisen &ndash; ohne R&uuml;cksicht auf die Realit&auml;t und die Menschenrechte.<br>\nAngesichts der vielen Fl&uuml;chtlinge, die in Griechenland anlanden und sich in elenden Trecks durch S&uuml;dosteuropa Richtung &Ouml;sterreich und Deutschland bewegen, ist der Bundesregierung offenbar jedes abschreckende Signal recht: Medienberichten zufolge dr&auml;ngt sie darauf, durch ein R&uuml;cknahmeabkommen auf EU-Ebene Abschiebungen nach Afghanistan zu erleichtern und droht damit, den faktischen Abschiebestopp der letzten Jahre beenden zu wollen &ndash;  trotz der sich laufend verschlechternden Sicherheitslage.[&hellip;]<br>\nEin gro&szlig;er Teil  der afghanischen Asylsuchenden wird in Deutschland im Asylverfahren anerkannt. Bei den inhaltlich erfolgten Entscheidungen erhielten 2014 68 Prozent der Betroffenen einen Schutzstatus zugesprochen. Beachtet man, dass Verwaltungsgerichte h&auml;ufig negative Entscheidungen des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge korrigieren, d&uuml;rfte die Schutzquote noch h&ouml;her liegen.<br>\nAbschiebungen von abgelehnten afghanischen Asylsuchenden nach Afghanistan erfolgten in den letzten Jahren nur im einstelligen Bereich. Bei den Betroffenen handelte es sich in der Regel um Straft&auml;ter. Dennoch wurde die Fiktion aufrechterhalten, abgelehnte afghanische Asylsuchende k&ouml;nnten eines Tages im gro&szlig;en Stil abgeschoben werden. Insbesondere alleinstehenden M&auml;nnern, so der Tenor der Rechtssprechungspraxis, k&ouml;nnte zugemutet werden, sich im relativ sicheren Kabul irgendwie durchzuschlagen.<br>\nMit dieser Argumentation wird ein Teil der afghanischen Asylsuchenden mit einer Duldung abgespeist &ndash; die Betroffenen bleiben nicht selten jahrelang ohne sichere Lebensperspektive. PRO ASYL hat die Bundesinnenministerkonferenz in den letzten Jahren immer wieder gebeten, aus der aus guten Gr&uuml;nden zur&uuml;ckhaltenden Abschiebungspraxis aller Bundesl&auml;nder die Konsequenz zu ziehen und lediglich geduldeten Afghanen einen Aufenthaltstitel zuzusprechen.<br>\nDiesen Zustand der Nichtabschiebung bei gleichzeitiger Verweigerung eines Schutzstatus will die Bundesregierung offenbar jetzt beenden &ndash; zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Rund 7000 geduldete Afghanistan-Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnten von den geplanten  Abschiebungen betroffen sein. Das Schicksal der oft bereits seit Jahren in Deutschland lebenden Fl&uuml;chtlinge soll nun offenbar zur Abschreckung jener missbraucht werden, die sich aktuell in Afghanistan zur Flucht entschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/bundesregierung_will_abschiebungen_nach_afghanistan_forcieren\/\">Pro Asyl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein besonders zynischer Satz<\/strong><br>\nDieser Satz von Thomas de Maizi&egrave;re ist besonders zynisch: Es sei viel Entwicklungshilfe nach Afghanistan geflossen, da k&ouml;nne man erwarten, dass die Afghanen in ihrem Land bleiben.<br>\nSagen Sie das mal einem Menschen aus Kundus. Kundus war ein wichtiges Zentrum der deutschen Entwicklungshilfe. Als die deutschen Soldaten 2013 von dort abzogen, rief der damalige Au&szlig;enminister Guido Westerwelle den Menschen zu: &ldquo;Wir lassen Euch nicht im Stich!&rdquo; Neben ihm im Bundeswehr-Lager stand &uuml;brigens der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re. Tats&auml;chlich: Die Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat in Kundus Schulen gebaut und das Justizwesen unterst&uuml;tzt. Die GIZ ist der entwicklungspolitische Arm der Bundesregierung.<br>\nDann kamen vor ziemlich genau einem Monat die Taliban. Sie nahmen Kundus binnen weniger Stunden ein &ndash; eine Gro&szlig;stadt von weit mehr als 100.000 Einwohnern. Sie pl&uuml;nderten B&uuml;ros von Hilfsorganisationen, darunter waren auch R&auml;ume der GIZ. Augenzeugen schilderten, wie die Extremisten, die Kalaschnikow in der Hand, auf Fahrzeugen der Deutschen posierten. Bereits im Fr&uuml;hjahr war ein deutscher GIZ-Mitarbeiter in der Provinz entf&uuml;hrt worden, im August traf es eine GIZ-Helferin in Kabul, mitten auf der Stra&szlig;e, mitten in einem besseren Stadtteil, direkt vor ihrem B&uuml;ro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/innenminister-fluechtlinge-109.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Warum ausgerechnet die Afghanen nach Hause schicken?&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland plant, afghanische Fl&uuml;chtlinge in ihre Heimat zur&uuml;ckzuschicken. Das st&ouml;&szlig;t auf heftige Kritik bei Afghanistan-Experten wie dem Entwicklungshelfer Reinhard Er&ouml;s. Die Situation im Land sei heute weitaus schlimmer als w&auml;hrend der NATO-Eins&auml;tze. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Ich wei&szlig; nur eins, in Afghanistan kamen in den letzten Monaten mehr Zivilisten ums Leben als in den vergangenen 14 Jahren. In Afghanistan kamen doppelt so viel Polizisten in den letzten Monaten seit Jahresbeginn ums Leben als alle 14 Jahre vorher. Das hei&szlig;t, die Sicherheitslage in Afghanistan im Jahr 2015 ist schlimmer als in all den Jahren, in denen die NATO &ndash; also ISAF, die Bundeswehr ist auch dabei &ndash; dort t&auml;tig war und f&uuml;r Sicherheit sorgen sollte. Und ausgerechnet jetzt entscheidet man in Deutschland de facto zumindest, das Land scheint doch nicht so unsicher zu sein&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/fluechtlingskrise-warum-ausgerechnet-die-afghanen-nach.1008.de.html?dram:article_id=335126\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Ex-Bundeswehrsoldat warnt vor Abschiebungen: Es gibt nur ein Afghanistan<\/strong><br>\n[&hellip;] &bdquo;Es gibt nur ein Afghanistan&ldquo;, meint Seibert und will nicht von B&uuml;rgerkrieg sprechen. Doch welche Provinzen angeblich sicher sein sollen, sagt er nicht. Wie vermessen ist es, ein Land mit vielen verschiedenen Ethnien, teils auf Familienclan- und Stammesebene verfeindet, f&uuml;r teilweise so sicher zu erkl&auml;ren, dass Menschen dorthin zur&uuml;ck m&uuml;ssen, die ihr Leben auf der Flucht riskieren, um den Verh&auml;ltnissen vor Ort zu entgehen?<br>\nKaum besser wird es, als das Wort an Martin Sch&auml;fer vom Ausw&auml;rtigen Amt gerichtet wird. Wegen der &bdquo;technischen, logistischen Fragen der Abschiebung&ldquo; verweist er bei Fragen an die Kollegen des Innenministeriums. Sein Ton ist ruppig; er ist genervt von den Fragen des Journalisten Tilo Jung, dessen Konzept &bdquo;Jung und Naiv&ldquo; einfach nur &bdquo;klar und deutlich&ldquo; nach dem B&uuml;rgerkrieg in Afghanistan fragt.<br>\nSch&auml;fers Anzug sitzt. Seine rote Krawatte hebt sich vom wei&szlig;en Hemd ab.<br>\nIn Kundus ist es f&uuml;r viele Menschen genau umgekehrt: Da tr&auml;nkt das Blut die wei&szlig;en Gew&auml;nder. Dort schlie&szlig;en sich Stricke um die H&auml;lse von Menschen, deren K&ouml;rper seltsam verdreht an Metallstreben baumeln. Es gibt nur ein Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/weltbuehne\/fluechtlinge-ex-bundeswehrsoldat-warnt-vor-abschiebungen-es-gibt-nur-ein-afghanistan\/60038\">Cicero<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung verweigert die Antwort, wo es in Afghanistan &ldquo;sicher&rdquo; ist<\/strong><br>\nUnversch&auml;mtheit der Woche:<br>\nWir wollten von der Bundesregierung heute wissen, woher sie wei&szlig;, wo es in Afghanistan &ldquo;sicher&rdquo; ist (weil sie afghanische Fl&uuml;chtlinge dorthin zur&uuml;ckschicken will) und die Frage wird komplett ignoriert. Es wird bewusst auf eine andere Frage geantwortet, die gar nicht gestellt wurde. Realsatire in Perfektion. Danke, Ausw&auml;rtiges Amt! Ein &ldquo;Jesus Christ!&rdquo; von Seibert ist auch noch mit dabei&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bvH6ySiuwoQ\">Tilo Jung via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nein, die T&uuml;rkei ist nicht sicher<\/strong><br>\nDeutschland und die EU m&ouml;chten, dass Erdo&#287;an Fl&uuml;chtlinge im Land h&auml;lt. Dabei werden sie dort nicht sicher gesch&uuml;tzt; die Menschenrechtslage ist dramatisch. [&hellip;]<br>\nDreh- und Angelpunkt des EU-Aktionsplans ist, Asylsuchende und Migranten in der T&uuml;rkei zu halten. Ein Blick auf eine Landkarte, auf die lange, t&uuml;rkische K&uuml;ste und auf die nahe gelegenen griechischen Inseln verdeutlicht, wie unwahrscheinlich es ist, dass die T&uuml;rkei die Ausreisepl&auml;ne aller Menschen vereiteln kann. Einfacher zu erreichen w&auml;re, die Ost- und S&uuml;dgrenze f&uuml;r neue Fl&uuml;chtlinge zu schlie&szlig;en. Auch das ist im Entwurf des Aktionsplans vorgesehen und soll Menschen davon abhalten, &uuml;berhaupt in die T&uuml;rkei einzureisen. Wahrscheinlicher ist aber, dass viele in Lebensgefahr geraten.<br>\nUm alle Menschen in der T&uuml;rkei zu halten, w&auml;ren Ma&szlig;nahmen notwendig, die weit &uuml;ber den Kampf gegen Schlepperbanden hinaus gehen. Ein drakonisches Grenzregime m&uuml;sste etabliert werden. Die Polizei m&uuml;sste die ganze K&uuml;stenlinie kontrollieren und vorsorglich massenhaft Personen inhaftieren, die den Anschein erwecken, sie wollten m&ouml;glicherweise das Land verlassen.<br>\nDas sind d&uuml;stere Aussichten f&uuml;r alle, die ein bisschen Bescheid wissen &uuml;ber die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen der t&uuml;rkischen Polizei. &Uuml;ber diese schwerwiegenden Probleme schweigt die EU jedoch lieber. Umso wichtiger ist es, dass wir gerade jetzt auf sie aufmerksam werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-10\/human-rights-watch-fluechtlinge-tuerkei-kommentar\/komplettansicht\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Keine Z&auml;une an den Grenzen&ldquo;<\/strong><br>\nBundeskanzler Werner Faymann (SP&Ouml;) will unver&auml;ndert keine Z&auml;une an &Ouml;sterreichs Grenzen sehen, auch wenn am Mittwoch nach dem Ministerrat von &bdquo;technischen Sicherungen&ldquo; am &Uuml;bergang zu Slowenien die Rede war: &bdquo;Es kommt weder ein Zaun zu Ungarn noch ein Zaun zu Slowenien&ldquo;, sagte der Regierungschef Mittwochabend in der ZIB2. Innerhalb von Schengen gebe es keine Z&auml;une.<br>\nEs sei klar, dass kein einziger Fl&uuml;chtling weniger kommen werde, egal welche technischen Hilfsmitteln man heranziehe oder was man organisatorisch &auml;ndere: &bdquo;Wer das vorspielt, streut Menschen Sand in die Augen.&ldquo; Um die Situation zu entsch&auml;rfen, m&uuml;sse in erster Linie die Lage in den Krisengebieten selbst gebessert werden. So pl&auml;dierte Faymann einmal mehr f&uuml;r die Hilfe in den Krisenregionen und Ma&szlig;nahmen an den EU-Au&szlig;engrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2306741\/2306742\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Dazu schreibt uns unser Leser K.M.:<\/strong> Liebe Nachdenkende, zur Fl&uuml;chtlingskatastrophe Europas hat der &ouml;sterreichische Bundeskanzler Dr. Werner Faymann am Mittwochabend, 28. 10. 2015, klares Denken und klare Aussagen demonstrativ vorgef&uuml;hrt, und zwar in der Sendung ZIB 2 des ORF, dem Nachbarn-Gegenst&uuml;ck  zu ARD-Tagesthemen und ZDF-Heute-Journal. Die Kurzfassung dauert etwa 10 Minuten, die Langfassung (&uuml;ber die ORF-Mediathek) knapp 20 Minuten.<\/em><br>\n<em>Ich meine: Ansehen &hellip;   Anh&ouml;ren &hellip;   Es lohnt sich &hellip;   Nachdenken &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Freie Einwanderung &ndash; ein Menschenrecht?<\/strong><br>\n&Uuml;ber Gemeinschaftseigentum, wirtschaftliche Fragen der Einwanderung, moralische Argumentationen und ihre Berechtigung<br>\nViele Linke, f&uuml;r die &ldquo;kein Mensch illegal&rdquo; ist, und viele (nicht alle!) Libert&auml;re und andere Ultra-Liberale reden einer unbeschr&auml;nkten Einwanderung das Wort. W&auml;hrend die typische freimarktideologische Argumentation auf die wirtschaftlichen Vorteile (nicht aber die realweltlich auch vorhandenen Nachteile) von grenzenloser Beweglichkeit von Kapital und Arbeit f&uuml;r Produktivit&auml;t und Wirtschaftswachstum verweist, operieren Libert&auml;re bei der Einwanderung gerade auch mit moralischen und Menschenrechts-Argumenten und treffen sich hier mit den linken Bef&uuml;rwortern freier Einwanderung.<br>\nIn diesem Essay soll es um die moralischen Argumentationen und ihre Berechtigung gehen. Zuvor will ich aber im n&auml;chsten Abschnitt f&uuml;r bessere Sicht auf das Wesentliche die wirtschaftlichen Fragen anrei&szlig;en und aus dem Weg r&auml;umen, da wirtschaftliche Vorz&uuml;ge von Einwanderung in der heutigen politischen und medialen Diskussion oft unkritisch angenommen und mit Menschenrechtsfragen vermischt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46372\/1.html\">Ruth Berger auf Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Diese EU ist nicht gef&auml;hrdet, sie ist tot<\/strong><br>\nWir erleben die Entdemokratisierung Europas und seiner Nationalstaaten in einem schier erschreckenden Ausma&szlig;<br>\nDie EU ist tot. Die Eliten werden uns noch ein paar evolution&auml;re Wimpernschl&auml;ge lang erkl&auml;ren, dass dem nicht so sei. Dass man das schon wieder hinkriege. Weil die EU und den Euro aufzugeben keine Option sei. Es ist aber nicht nur die EU tot. Die meisten L&auml;nder Europas sind es in Wahrheit doch auch.<br>\nUnd das alles hat einen ziemlich banalen Grund: Die Politik hat auf allen Ebenen das Primat des Handelns sukzessive aufgegeben. Man ist zum Handlanger reiner Marktinteressen und deren Vertreter verkommen. Das hat im &Uuml;brigen per se nichts mit Marktwirtschaft zu tun. Nein, wir erleben die Entdemokratisierung Europas und seiner Nationalstaaten in einem schier erschreckenden Ausma&szlig;. In funktionierenden Demokratien w&auml;re es undenkbar, dass sich Finanz- und Industrieoligopole einen ganzen Kontinent, ja eine ganze Welt so herrichten, wie sie wollen.<br>\nDatenschutz? Wurscht. Alle Menschen werden &uuml;berwacht? Wurscht. Die Anh&auml;ufung von Kapital und damit Macht in den H&auml;nden einzelner weniger Player? Wurscht. Ist halt so. Gottgewollt.<br>\nNein, es ist nicht gottgewollt. Es sind die Taten der T&auml;ter, die uns diese Situation bescheren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000024656184\/Diese-EU-ist-nicht-gefaehrdet-sie-ist-tot\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechenlands Recht auf Reparationen<\/strong><br>\nMehrere griechische Regierungen haben &uuml;ber die Jahre vergeblich Reparationen von Deutschland angemahnt. F&uuml;r ihre bitteren Verluste durch den &Uuml;berfall Hitler-Deutschlands<br>\nNiemand bestreitet, dass Hitler-Deutschland im April 1941 Griechenland in verbrecherischer Weise &uuml;berfallen und bis Oktober 1944 gnadenlos ausgepl&uuml;ndert hat. Wehrmacht, SS und Milit&auml;rverwaltung w&uuml;teten dort grausamer als in anderen, ebenso widerrechtlich besetzten Staaten, etwa in Frankreich, Luxemburg, Belgien oder den Niederlanden. Ganze Ernten wurden nach Deutschland abtransportiert, hunderttausende Griechen verhungerten. Fabrikanlagen und Rohstoffe wurden geraubt &ndash; zum Beispiel Chrom-Erz f&uuml;r die R&uuml;stungsschmiede von Krupp in Essen. Die griechische Wirtschaft lag danieder. Griechenland musste, wie auch die anderen besetzten Staaten, sogar die Kosten der deutschen Besatzung tragen, etwa Unterbringung und Ern&auml;hrung des kriegf&uuml;hrenden Personals &ndash; ein Ausbund von Zynismus, wenn auch durch die Haager Landkriegsordnung juristisch gedeckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2015\/ausgabe-06\/gesellschaft\/gesellschaft\/seite-9\/A0\">Werner R&uuml;gemer in ver.di publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europa muss mehr investieren<\/strong><br>\nStatt immer nur auf Krisen zu reagieren, braucht die EU jetzt neue Perspektiven und langfristige Programme. Das fordern ein deutscher und ein franz&ouml;sischer EU-Abgeordneter in ihrem Gastbeitrag.<br>\nScheitert Europa? Diese Frage stellen sich viele Menschen, da die Europ&auml;ische Union in einer sich schnell wandelnden Welt immer wieder denselben Fehler begeht: Die Staatengemeinschaft reagiert, statt zu agieren, und das auch nur in Notlagen. Die j&uuml;ngsten Beispiele f&uuml;r diese allzu passive Haltung waren der Umgang mit Griechenland und die Politik der EU-Mitgliedstaaten in der Fl&uuml;chtlingskrise.<br>\nDas muss sich &auml;ndern. Um zu vermeiden, dass die ungel&ouml;sten Probleme von heute das Europa von morgen belasten, m&uuml;ssen wir eine langfristige Perspektive einnehmen und die fundamentalen Probleme angehen.<br>\nDa sind zum einen die Investitionen in die Zukunft, die dem Niveau in anderen Staaten wie den USA hinterherhinken. Als Konsequenz riskiert Europa, seine &ouml;konomische St&auml;rke zu verlieren und in eine langanhaltende Stagnation zu verfallen. Zudem w&auml;chst in einigen EU-L&auml;ndern eine neue Generation heran, die mehr Arbeitslose als Besch&auml;ftigte kennt. Gleichzeitig untergr&auml;bt ein Mangel an Solidarit&auml;t und Verantwortlichkeit unsere gemeinsamen Werte. Misstrauen in die EU-Institutionen breitet sich &uuml;ber den Kontinent hinweg aus. Das f&uuml;hrt zum Aufstieg extremistischer und populistischer Kr&auml;fte.<br>\nEuropa muss diese Abw&auml;rtsspirale durchbrechen. Deshalb schlagen wir eine politische Vorw&auml;rtsbewegung vor, die dringend drei Herausforderungen anpacken muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/infrastruktur-europa-muss-mehr-investieren,29976308,32268140.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TTIP: EU negotiators appear to break environmental pledge in leaked draft<\/strong><br>\nAs Miami talks wind up, environmental safeguards are &lsquo;virtually non-existent&rsquo; in trade deal negotiating text for sustainable development, lawyers say<br>\nThe EU appears to have broken a promise to reinforce environmental protections in a leaked draft negotiating text submitted in the latest round of TTIP talks in Miami..<br>\nIn January, the bloc promised to safeguard green laws, defend international standards and protect the EU&rsquo;s right to set high levels of environmental protection, in a haggle with the US over terms for a free trade deal.<br>\nBut a confidential text seen by the Guardian and filed in the sustainable development chapter of negotiations earlier this week contains only vaguely phrased and non-binding commitments to environmental safeguards.<br>\nNo obligations to ratify international environmental conventions are proposed, and ways of enforcing goals on biodiversity, chemicals and the illegal wildlife trade are similarly absent.<br>\nThe document does recognise a &ldquo;right of each party to determine its sustainable development policies and priorities&rdquo;. But lawyers say this will have far weaker standing than provisions allowing investors to sue states that pass laws breaching legitimate expectations of profit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/2015\/oct\/23\/ttip-eu-negotiators-appear-to-break-environmental-pledge-in-leaked-draft\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das geleakte Dokument l&auml;sst sich &uuml;ber die Seite des Guardian auch herunterladen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>KAPOVAZ, Arbeit auf Abruf &ndash; ein ganz mieses Teilzeitmodell<\/strong><br>\nEine Teilzeitbesch&auml;ftigung kann f&uuml;r Besch&auml;ftigte eine Alternative sein, Erwerbst&auml;tigkeit und private Lebensgestaltung besser zu vereinbaren &ndash; zumindest dann, wenn sie ein existenzsicherndes Auskommen erm&ouml;glicht und nicht unfreiwillig ausge&uuml;bt werden muss. Die Arbeitsflexibilit&auml;t, die Teilzeit generell erm&ouml;glicht, wird allerdings nur selten nach den Bed&uuml;rfnissen der Besch&auml;ftigten ausgerichtet, sondern folgt &uuml;berwiegend den betrieblichen Anforderungen. Mit dem Modell der Arbeit auf Abruf wird die Flexibilisierung zulasten der ArbeitnehmerInnen auf die Spitze getrieben.<br>\nBei der Arbeit auf Abruf, in der Sprache der Personaler auch kapazit&auml;tsorientierte variable Arbeitszeit (KAPOVAZ) genannt, erbringen die Besch&auml;ftigten einen Gro&szlig;teil ihrer Arbeitsleistung je nach betrieblichem Arbeitsanfall. Sie arbeiten also nach Bedarf, &uuml;ber dessen Vorliegen allein der Arbeitgeber entscheidet. Sowohl Lage als auch Umfang der von den Besch&auml;ftigten zu erbringenden w&ouml;chentlichen Arbeitsleistung kann der Arbeitgeber kurzfristig (laut Gesetz mindestens vier Tage im Voraus) und nach Gutd&uuml;nken festlegen. Der Zeitraum zwischen den einzelnen Arbeitseins&auml;tzen gilt als sogenannte Rufbereitschaft und wird (anders als Bereitschaftsdienst) nicht bezahlt. Im Extremfall befinden sich KAPOVAZ-Besch&auml;ftigte also in st&auml;ndiger Arbeitsbereitschaft.<br>\n&Uuml;ber den Anteil der Besch&auml;ftigten, die Arbeit auf Abruf leisten, liegen abweichende Angaben vor. Ein WSI-Report vom November 2014 geht davon aus, dass mittlerweile acht Prozent der Betriebe in Deutschland Arbeit auf Abruf nutzen. Von dem Modell w&auml;ren dann etwa 5,4 Prozent aller abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten betroffen. Andere, auf Arbeitgeberbefragungen beruhende Quellen nennen auch h&ouml;herer Anteilswerte. Abrufarbeit ist insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, im Bereich Wasserversorgung, im Handel, Gast- und Baugewerbe sowie im Verkehrsbereich verbreitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1597\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wohnungsmarkt in Deutschland: Es wird eng in den St&auml;dten<\/strong><br>\nIn Deutschlands Gro&szlig;- und Universit&auml;tsst&auml;dten wird es immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das betrifft zunehmend auch Mieter mit mittlerem Einkommen.<br>\nDie Lage auf dem Wohnungsmarkt hat sich im vergangenen Jahr in vielen deutschen St&auml;dten versch&auml;rft. In Berlin stiegen die Angebotsmieten um 9,1 Prozent, in Stuttgart um 6,8 Prozent. In Wolfsburg lagen die Preise bei Neuvermietungen sogar um 19,1 Prozent &uuml;ber dem Vorjahreswert.<br>\nAuch St&auml;dte wie Braunschweig und N&uuml;rnberg haben sich zuletzt deutlich verteuert. Das geht aus dem aktuellen Wohngeld- und Mietenbericht des Bundesbauministeriums hervor, der am Mittwoch im Kabinett behandelt wurde.<br>\n&ldquo;In vielen Ballungsr&auml;umen, Gro&szlig;- und Universit&auml;tsst&auml;dten sind weiterhin deutliche Mietsteigerungen und vielerorts sp&uuml;rbare Wohnungsmarktengp&auml;sse zu verzeichnen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. &ldquo;Vor allem einkommensschw&auml;chere Haushalte, aber auch zunehmend Haushalte mit mittleren Einkommen haben Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/wohnungsmarkt-bundesregierung-sieht-engpaesse-in-grossstaedten-a-1059977.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Wie baut man in kurzer Zeit Wohnungen f&uuml;r eine Million Menschen?<\/strong><br>\nBauminister-Beschlussvorlage fordert die Wiedereinf&uuml;hrung steuerlicher Anreize und ein Aussetzen der Energieeffizienzstandards<br>\nDiese Woche treffen sich die Bauminister der L&auml;nder in Dresden. In einer Beschlussvorlage, die derzeit kursiert, hei&szlig;t es mit Bezug zu Angela Merkels neuer Einwanderungspolitik, man m&uuml;sse zuk&uuml;nftig &ldquo;Jahr f&uuml;r Jahr wohl mehr als 500.000 Menschen&rdquo; unterbringen. Au&szlig;erdem m&uuml;sse man damit rechnen, &ldquo;dass &ndash; auch im Wege das Familiennachzugs &ndash; binnen relativ kurzer Zeit eine Million Menschen Wohnungen suchen&rdquo;. Diese Sch&auml;tzung liegt deutlich unterhalb der 3,65 Millionen Menschen, die der Rechnung des T&uuml;binger Oberb&uuml;rgermeisters Boris Palmer zufolge im n&auml;chsten Jahr nach Deutschland kommen w&uuml;rden, wenn der aktuelle t&auml;gliche Einlass unvermindert bleibt. Einen Familiennachzug hat Palmer dabei noch gar nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46403\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Melinda-und-Bill-Gates-Stiftung: &ndash; &ldquo;Die Stiftung hilft mit Blutgeld&rdquo;<\/strong><br>\nDie Autorin Kathrin Hartmann erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Melinda-und-Bill-Gates-Stiftung: Sie investiere in die &ldquo;schmutzigsten Konzerne der Welt&rdquo;, sagte sie anl&auml;sslich des 60. Geburtstages des Microsoft-Gr&uuml;nders. Mit ihren Investitionen schaffe die Stiftung erst die Probleme, gegen die sie k&auml;mpfen wolle.<br>\nMit einem Budget von mehr als 42 Milliarden Dollar ist die Stiftung von Microsoft-Gr&uuml;nder Bill Gates die reichste und m&auml;chtigste der Welt. Mit diesem Geld bestimme sie &uuml;ber die &ldquo;Zukunft aller gesellschaftsrelevanten Bereiche &ndash; wie Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft, Armuts- und Hungerbek&auml;mpfung&rdquo;, sagt die Autorin Kathrin Hartmann. Doch das seien Bereiche, die &ldquo;unter demokratische Kontrolle geh&ouml;ren &ndash; und nicht unter die von Milliard&auml;rsstiftungen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/bill-gates-und-sein-image-die-stiftung-hilft-mit-blutgeld.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=335222\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In Gei&szlig;lers Arena<\/strong><br>\nVor f&uuml;nf Jahren begann der von Heiner Gei&szlig;ler geleitete Faktencheck zu Stuttgart 21. Schon der Begriff &ldquo;Schlichtung&rdquo; f&uuml;hrte in die Irre, beeinflusste aber nachhaltig das Bild in der &Ouml;ffentlichkeit. Ein R&uuml;ckblick.<br>\nEs sind turbulente Tage in diesem Herbst 2010, Tage, an denen im baden-w&uuml;rttembergischen Landtag auch mal ein Satz aus einem Mafiafilm fallen kann. In seiner Regierungserkl&auml;rung am 6. Oktober zitiert der damalige Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus (CDU) ausgerechnet Don Vito Corleone, den von Marlon Brando gespielten Mafiaboss in Francis Ford Coppolas &ldquo;Der Pate&rdquo;: &ldquo;Ich mache Ihnen ein Angebot, dass Sie nicht ablehnen k&ouml;nnen&rdquo;, so Mappus zur Opposition. Nicht ablehnen k&ouml;nne diese Heiner Gei&szlig;ler als Schlichter im Konflikt um Stuttgart 21.<br>\nWenige Tage davor, am 30. September, hat der Streit mit einem brutalen Polizeieinsatz im Schlossgarten seinen H&ouml;hepunkt erreicht. Das Angebot ist nicht Mappus&rsquo; origin&auml;re Idee: Schon am 4. Oktober hat Winfried Kretschmann, damals Gr&uuml;nen-Fraktionschef im Landtag, der Regierung Gei&szlig;ler als Schlichter vorgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/239\/in-geisslers-arena-3217.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wir ver&ouml;ffentlichen die Namen von 607 Lobbyisten, die einen Hausausweis f&uuml;r den Bundestag haben<\/strong><br>\nWelche Lobbyisten mit einem Hausausweis ungehindert in den Deutschen Bundestag gelangen k&ouml;nnen, war bislang weitgehend Geheimsache. abgeordnetenwatch.de ver&ouml;ffentlicht nun erstmals eine Liste mit 607 Unternehmen, Verb&auml;nden und Organisationen, die &uuml;ber einen direkten Zugang zu den B&uuml;ros unserer Abgeordneten verf&uuml;gen.<br>\nWas wir wissen: Im Zuge der abgeordnetenwatch.de-Recherche sind die Namen von mehreren Dutzend Interessenvertretern &ouml;ffentlich geworden, die ihre Hausausweise &uuml;ber SPD, Linke und Gr&uuml;ne erhalten haben. Auch die Bundestagsverwaltung hat uns &ndash; zumindest teilweise &ndash; mitgeteilt, wem sie eine Zugangsberechtigung erteilt hat. Insgesamt sind dies 607 Verb&auml;nde, Unternehmen und Organisationen.<br>\nAuf der Liste befinden sich zahlreiche Gro&szlig;konzerne wie RWE, ThyssenKrupp und Rheinmetall sowie Vertreter einflussreicher Interessenverb&auml;nde, u.a. aus der Auto- und der Tabaklobby.<br>\nDie Lobbyisten-Liste finden Sie weiter unten in diesem Artikel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/lobbyisten-liste\">Abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein Drittel der Ex-EU-Kommissare vollzieht dreiste Seitenwechsel<\/strong><br>\nEin Jahr nach der Neubesetzung der EU-Kommission sind rund ein Drittel der Ex-Kommissarinnen und -Kommissare in fragw&uuml;rdige Positionen in der Privatwirtschaft gewechselt. Darunter befinden sich der ehemalige EU-Kommissionspr&auml;sident Barroso, der ehemalige Handelskommisar de Gucht, die Ex-Justizkommissarin Reding und die ehemalige Digitalkommissarin Kroes. LobbyControl hat heute gemeinsam mit Corporate Europe Observatory (CEO) eine Studie dazu herausgegeben. Eine Neuregelung und h&auml;rtere Auslegung der aktuellen Karenzzeitenregelung ist &uuml;berf&auml;llig.<br>\nDie Auswertung im &Uuml;berblick<br>\nAuf die insgesamt 26 Ex-Barroso-II-Kommissare vereinigen sich 115 verschiedene neue T&auml;tigkeiten und Positionen.<br>\nVon diesen 115 T&auml;tigkeiten sind 96 formal genehmigt worden, von denen wiederum das daf&uuml;r zust&auml;ndige Ad-Hoc-Ethikkomitee 36 autorisiert hat. Dieses wird gefragt, wenn neue T&auml;tigkeiten das ehemalige Portfolio von EU-Kommissaren betreffen.<br>\nEin Drittel (9 von 26) der 2014 ausgeschiedenen Kommissare sind zu Unternehmen oder anderen wirtschaftsnahen Organisationen gewechselt und zwar in Positionen, die zumindest potentielle Interessenkonflikte bergen. Acht dieser Positionen (von vier Kommissaren) h&auml;tten von der Kommission unserer Meinung nach nicht genehmigt werden d&uuml;rfen.<br>\nSpitzenreiter ist Ex-Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso mit 22 bekannten neuen T&auml;tigkeiten und Positionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/10\/ein-drittel-der-ex-eu-kommissare-vollzieht-dreiste-seitenwechsel\/\">LobbyControll<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundeswehr in Mali &ndash; Deutschlands Freiheit wird bald auch in der Sahara verteidigt<\/strong><br>\nDer Bundeswehreinsatz im n&ouml;rdlichen Mali k&ouml;nnte gr&ouml;&szlig;er und gef&auml;hrlicher werden, als die Bundesregierung bisher verlautet hat. Interne Berichte gehen von einer kriegerischen Bedrohungslage aus, wie die deutschen Soldaten sie in Afghanistan erleben mussten. [&hellip;]<br>\nVor allem die Stra&szlig;e nach Kidal wird von Kriminellen und Tuareg-Milizen unsicher gemacht. In Gao befindet sich das Hauptquartier des Einsatzverbandes Ost der UN-Truppen in Mali. Die Stra&szlig;e nach Kidal wird also zum Einsatzgebiet der Bundeswehr geh&ouml;ren, ebenso die s&uuml;dlich Gaos gelegenen Gebiete entlang der Grenze zu Niger. Das Erkundungsteam der Bundeswehr warnt in seinem Bericht eindringlich vor der IED-Bedrohung und empfiehlt den Einsatz von Minenr&auml;umern. Die Islamistenmiliz Ansar Dine soll auch im Raum Gao versteckte Sprengs&auml;tze (IED) einsetzen, um malische Regierungstruppen und Minusma zu bek&auml;mpfen.<br>\nEin Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Bamako berichtet von gewaltsamen Ausschreitungen in Gao, bei denen UN-Soldaten mit Steinen beworfen worden seien. In der Vergangenheit sei es dort regelm&auml;&szlig;ig zu Demonstrationen gegen Minusma gekommen. Die Bev&ouml;lkerung akzeptiere den Einsatz nicht, sagt der Mitarbeiter dieser Zeitung. Auch die malische Regierung in Bamako sehe die Anwesenheit der UN kritisch. Sie hatte ihren Widerstand gegen Minusma vor zweieinhalb Jahren erst auf Druck Frankreichs aufgegeben. In einem internen Bericht geht das Verteidigungsministerium von einer insgesamt &bdquo;erheblichen bzw. hohen Bedrohung&ldquo; f&uuml;r die Soldaten aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/afrika\/bundeswehr-in-mali-deutschlands-freiheit-wird-bald-auch-in-der-sahara-verteidigt-13879335.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Was verteidigt die Bundeswehr eigentlich in Mali? Die Menschenrecht? Deutschland? Die Interessen Frankreichs? Oder sind es Uranvorr&auml;te im Boden von Mali?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>BBC Protects U.K.&rsquo;s Close Ally Saudi Arabia With Incredibly Dishonest and Biased Editing<\/strong><br>\nThe BBC loves to boast about how &ldquo;objective&rdquo; and &ldquo;neutral&rdquo; it is. But a recent article, which it was forced to change, illustrates the lengths to which the British state-funded media outlet will go to protect one of the U.K. government&rsquo;s closest allies, Saudi Arabia, which also happens to be one of the country&rsquo;s largest arms purchasers (just this morning, the Saudi ambassador to the U.K. threatened in an op-ed that any further criticism of the Riyadh regime by Jeremy Corbyn could jeopardize the multi-layered U.K.\/Saudi alliance).<br>\nEarlier this month, the BBC published an article describing the increase in weapons and money sent by Saudi Arabia and other Gulf regimes to anti-Assad fighters in Syria. All of that &ldquo;reporting&rdquo; was based on the claims of what the BBC called &ldquo;a Saudi government official,&rdquo; who &mdash; because he works for a government closely allied with the U.K. &mdash; was granted anonymity by the BBC and then had his claims mindlessly and uncritically presented as fact (it is the rare exception when the BBC reports adversarially on the Saudis). This anonymous &ldquo;Saudi official&rdquo; wasn&rsquo;t whistleblowing or presenting information contrary to the interests of the regime; to the contrary, he was disseminating official information the regime wanted publicized. This was the key claim of the anonymous Saudi official (emphasis added):<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2015\/10\/26\/bbc-protects-uks-close-ally-saudi-arabia-with-incredibly-dishonest-and-biased-editing\/\">Glenn Greenwald bei The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Forsa-Umfrage: 44 Prozent der Befragten sehen eine &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo;<\/strong><br>\nViele Bundesb&uuml;rger gehen von einer &ldquo;von oben&rdquo; gesteuerte Medienlandschaft aus<br>\nErneut best&auml;tigt eine repr&auml;sentative Umfrage, dass viele Menschen der Presse nicht (mehr) vertrauen. 44 Prozent der Bundesb&uuml;rger stimmen laut einer aktuellen repr&auml;sentativen Umfrage demnach der Aussage zu, dass Medien &ldquo;von oben gesteuert&rdquo; werden und &ldquo;gesch&ouml;nte und unzutreffende Meldungen&rdquo; bringen.<br>\nIm Auftrag des Magazin Stern befragte das Forsa-Institut &uuml;ber 1000 Bundesb&uuml;rger zu Ansichten, die im Kreise von Pegida vertreten werden. Dabei wurden den Teilnehmern der Umfrage jeweils 10 &ldquo;Original-Aussagen&rdquo; vorgelesen und die Teilnehmern sollten dann angeben, ob sie diesen &ldquo;voll und ganz&rdquo;, &ldquo;eher ja&rdquo; oder nicht zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46407\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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