{"id":2814,"date":"2007-12-05T09:07:46","date_gmt":"2007-12-05T08:07:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2814"},"modified":"2007-12-05T09:07:46","modified_gmt":"2007-12-05T08:07:46","slug":"hinweise-des-tages-541","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2814","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2814&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Post-Mindestlohn<\/strong>\n<p><em><strong>Kommentar vorweg:<\/strong> In der jetzt erkennbaren Entwicklung wird sichtbar, wie grotesk eine Privatisierung ist, die dazu f&uuml;hrt, mehrere Brieftr&auml;ger und Paketzusteller hintereinander durch eine Stra&szlig;e laufen oder fahren zu lassen. Allenfalls betriebwirtschaftlich scheint das irgendwie sinnvoll &ndash; und auch nur deshalb, weil z.B. von den neuen Anbietern Kosten auf die Allgemeinheit abgeschoben werden. Volkswirtschaftlich betrachtet landet man bei der alten Erfahrung, dass die Produktion von G&uuml;tern und Dienstleistungen, die mit sogenannten Unteilbarkeiten verbunden sind und damit mit sinkenden St&uuml;ckkosten arbeiten, besser in &ouml;ffentlicher Regie betrieben werden. Alles andre f&uuml;hrt zu absurden Konstrukten &ndash; wie etwa zu den Regulierungsbeh&ouml;rden. Undinger! Und die Folgen sind aufgeteilte M&auml;rkte mit privaten Monopolen wie etwa bei der Energiewirtschaft. &ndash; Und nun einige Hinweise zum Thema:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Mit Kartoffeln argumentiert<\/strong><br>\nArbeitspl&auml;tze sind immer ein Argument, das den politischen Gegner in die Ecke dr&auml;ngt. Nun k&uuml;ndigt also der private Postdienstleister PIN an, dass er mehr als 1.000 Briefzusteller entlassen will. Und der Schuldige wird gleich mitgeliefert: Der &uuml;berh&ouml;hte Post-Mindestlohn soll die sch&ouml;nen Jobs vernichtet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/mit-kartoffeln-argumentiert\/?src=MT&amp;cHash=b76d942723\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>DGB wirft Pin Erpressungsversuch vor<\/strong><br>\n1000 Arbeitspl&auml;tze wird die Pin-Group abbauen &ndash; weil die Gro&szlig;e Koalition sich zu Mindestl&ouml;hnen in der Postbranche durchgerungen hat. Kanzlerin Merkel sieht ihre Skepsis best&auml;tigt, der Deutsche Gewerkschaftsbund spricht von Erpressung.<br>\nIn Halle 13 des Hannoveraner Messegel&auml;ndes sind gerade die letzten Takte des Deutschlandlieds verklungen, der CDU-Parteitag ist offiziell beendet, Parteichefin Angela Merkel hat allen eine &ldquo;gesegnete Adventszeit&rdquo; gew&uuml;nscht, in welche die 1001 Delegierten schon sehr entschlossen aufgebrochen sind &ndash; da tickern die ersten Nachrichtenagenturen: Als Reaktion auf die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns f&uuml;r Briefzusteller hat die zum Springer-Konzern geh&ouml;rende Pin-Group die Entlassung von zun&auml;chst 1000 Mitarbeitern angek&uuml;ndigt. Die meisten K&uuml;ndigungen solle es zun&auml;chst in Niedersachsen und Bayern geben. &ldquo;Dar&uuml;ber hinaus ist eine Vielzahl weiterer Arbeitspl&auml;tze im Konzern gef&auml;hrdet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,521347,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Aktuelle Streitzeit des DGB Bayern zum Thema &bdquo;Postdienstleistungen und Postmindestlohn&ldquo;<\/strong><br>\n<a href=\"upload\/pdf\/Streitzeit19_Postdienstleistungen.pdf\">Geeignet zur Verteilung [PDF &ndash; 224 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>4,50 Euro sind zu wenig<\/strong><br>\nVon Claus Matecki<br>\nBert R&uuml;rups Vorschl&auml;ge zum Mindestlohn verfehlen ihr Ziel. Sie w&uuml;rden den Druck auf die L&ouml;hne versch&auml;rfen und Unternehmen dazu einladen, die Sozialkassen zu pl&uuml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/49\/Forum-Mindestlohn\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Mut zum Mindestlohn<\/strong><br>\nIm Streit um die Einf&uuml;hrung einer gesetzliche Lohnuntergrenze sind die Fronten verh&auml;rtet. &Ouml;konomen halten sie f&uuml;r einen Jobkiller &ndash; die Experten sollten lieber in ihre Lehrb&uuml;cher schauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/257320.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Dazu noch ein R&uuml;ckblick:<\/strong><br>\n&ldquo;Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abh&auml;ngt, ihren Besch&auml;ftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Gesch&auml;fte zu betreiben. (&hellip;) Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das blo&szlig;e Existenzminimum &ndash; ich meine L&ouml;hne, die ein anst&auml;ndiges Leben erm&ouml;glichen.&rdquo; US-Pr&auml;sident Franklin D. Roosevelt\n<p>Der in dem Eingangszitat formulierte Anspruch, dass der Lohn jedem Besch&auml;ftigten &ldquo;ein anst&auml;ndiges Leben&rdquo; erm&ouml;glichen soll, stammt aus einer Rede von Franklin D. Roosevelt vor dem US-Kongress anl&auml;sslich der Verabschiedung des <a href=\"http:\/\/www.fdrlibrary.marist.edu\/odnirast.html\">National Industrial Recovery Act am 16. Juni 1933.<\/a><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Das Zeitalter der Propaganda<\/strong><br>\n1928 erschien von Edward Bernays, einem Neffen von Sigmund Freud, der Klassiker &ldquo;Propaganda &ndash; Die Kunst der Public Relations ( jetzt neu auf deutsch ) : Propaganda, darin ist sie legitimes Kind der Moderne, geht davon aus, dass die &Uuml;berzeugung von Menschen die Frage der richtigen Techniken und nicht eine von wahr und falsch ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1252557&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton&amp;em_ivw=fr_feuilleto&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">fr-online<\/a><\/li>\n<li><strong>WORLD TRADE REPORT<\/strong><br>\n<strong>Deutschland bleibt Exportweltmeister<\/strong><br>\nExporte gesteigert, Titel verteidigt: Deutschland bleibt auch 2007<br>\nExportweltmeister. Die Ausfuhren stiegen nach Sch&auml;tzungen der<br>\nWelthandelsorganisation um 19 Prozent. Doch es ist schon abzusehen, dass<br>\nder Titel bald verloren geht.\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<p>Die deutsche Exportwirtschaft sehe es aber nicht als schlechte Nachricht<br>\nan, wenn sie irgendwann den Titel an China abgeben werde, sagte<br>\nPaffenbach. &ldquo;Wir werden weiter wachsen, Titel hin oder her.&rdquo; Hohe<br>\nQualit&auml;t der Produkte und technologische Innovation seien<br>\nausschlaggebend f&uuml;r den deutschen Exporterfolg. Hieran m&uuml;sse man auch in<br>\nZukunft ankn&uuml;pfen.<\/p>\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<p>Die Zahlen machten deutlich, dass ein erfolgreicher Abschluss der WTO-Verhandlungen zur Doha-Runde gerade f&uuml;r Deutschland gro&szlig;e Bedeutung habe. &ldquo;Weitere Liberalisierungen des Welthandels haben nachhaltig positive Auswirkungen f&uuml;r den globalen Handel und w&uuml;rden Wachstum und Besch&auml;ftigung gerade im exportorientierten Deutschland weiteren Schub verleihen&rdquo;, sagte Pfaffenbach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,521355,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Siehe gesonderten Eintrag im Kritischen Tagebuch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;TEURE LEERSTELLEN<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Fachkr&auml;ftemangel kostet j&auml;hrlich 18 Milliarden Euro<\/strong><br>\n73.000 Ingenieure, 63.000 Techniker, mehr als 10.000 Akademiker: Der Bundesrepublik fehlen die Fachkr&auml;fte &ndash; und das kann teuer werden, wie eine Studie belegt. Allein im vergangenen Jahr entstand ein Wertsch&ouml;pfungsverlust von mehr als 18 Milliarden Euro.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,521285,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar R. Strassburg:<\/strong> Mir kommen die Tr&auml;nen. Diese Meldung enth&auml;lt eigentlich nichts Neues, auch nichts &Uuml;berraschendes. Die heutige Bildungspolitik, Lohnpolitik, Sozialpolitik, Arbeitsmarkt usw. ermuntern nicht gerade dazu, als Fachkraft nach Deutschland zu kommen oder in Deutschland zu bleiben oder &uuml;berhaupt zu studieren &ndash; sofern man nicht schon im Alter von zehn Jahren aussortiert wurde.<\/em><\/p>\n<p><strong>Ein Zitat aus dem Beitrag:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>F&uuml;r viele Betriebe sei der einzige Weg aus der Fachkr&auml;ftemisere, das eigene Personal weiterzubilden. Fast die H&auml;lfte der befragten Unternehmen habe die Mitarbeiter zu Seminaren geschickt, um sie f&uuml;r weitere Aufgaben fit zu machen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Was f&uuml;r eine innovative Idee!<\/p><\/li>\n<li><strong>Und noch der Kommentar eines andern Nutzers der NDS:<\/strong><br>\nDiese Meldung erscheint inzwischen fast w&ouml;chentlich praktisch wortgleich in SPIEGEL Online. Wie pa&szlig;t das zusammen mit der Arbeitslosigkeit u. a. bei Ingenieuren und Juristen? Und da&szlig; Weiterbildung betrieben werden mu&szlig;, ist heutzutage also schon eine Erw&auml;hnung wert. Weil man die Mitarbeiter nicht einfach rauswerfen und durch neue ersetzen kann. Grotesk.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Schrecklich nette Investoren<\/strong><br>\nEin Familienunternehmen aus Stuttgart wird an Finanzinvestoren verkauft &ndash; und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Zwischenzeitlich wei&szlig; niemand mehr, wem die Firma eigentlich geh&ouml;rt. Ein Lehrst&uuml;ck &uuml;ber geldgierige Gesch&auml;ftemacher und einen Kasino-Kapitalismus, der nach ganz eigenen Gesetzen funktioniert.\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<p>Als der Stuttgarter Technologiekonzern MW Zander im Juni 2006 den Besitzer wechselt, feiert der Vorstand dies als &ldquo;Befreiungsschlag&rdquo;.<\/p>\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<p>Doch der Traum von der neuen Freiheit ger&auml;t zum Albtraum. Was sich seit dem Erwerb durch den Finanzinvestor bei dem Stuttgarter Konzern ereignet hat, gleicht einem Schurkenst&uuml;ck, das Hollywood nicht besser h&auml;tte inszenieren k&ouml;nnen. In den Hauptrollen: ein geldhungriger Empork&ouml;mmling, ein aggressiver Hedge-Fonds-Manager, zwei wenig zimperliche &ouml;sterreichische Finanzjongleure und verunsicherte Banker. Auch die Nebenrollen sind hochkar&auml;tig besetzt mit Staatsanw&auml;lten, Finanzaufsehern<br>\nund einer betrogenen Ehefrau. Die Story kann mit dem Drehbuch jedes Grisham-Thrillers mithalten: Heuschrecke &uuml;bernimmt Familienunternehmen, &uuml;berwirft sich mit anderer Heuschrecke, es kommt zum Machtkampf, die Firma wird unter dubiosen Umst&auml;nden weiterverkauft, die K&auml;ufer f&uuml;hlen sich erpresst, nehmen es<br>\naber mit ihren eigenen Pflichten offenbar selbst nicht so genau und verschieben ihre Besitzt&uuml;mer in die abstrusesten Subgesellschaften. Die Hausbank wird nerv&ouml;s und will die Darlehen k&uuml;ndigen. Derweil w&auml;chst die Unruhe im Unternehmen.<\/p>\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<p>Denn beim Eigent&uuml;merwechsel von Gruschkas Springwater auf Homms ACM und Peciks Victory haben die K&auml;ufer ein weiteres Detail &uuml;bersehen. Vor dem Verkauf von MW Zander hat Gruschka eine Schweizer Komplement&auml;r GmbH zwecks sp&auml;terer Rechtsform&auml;nderung gegr&uuml;ndet und darauf den Gesch&auml;ftswert von gerade einmal 100 Euro &uuml;bertragen. Diese kleine Gesellschaft ist jedoch nicht miterworben worden, der Eigent&uuml;merwechsel auf Victory mithin unwirksam. Der &ldquo;Mini-Treuh&auml;nder&rdquo; sei ein &ldquo;technischer Mishap&rdquo;, r&auml;umt Springwater ein. Aber Gruschka ist ja ein achtbarer Gesch&auml;ftsmann. Zur schnellen Kl&auml;rung der Eigentumsverh&auml;ltnisse ist er bereit, das Missverst&auml;ndnis zu &ldquo;heilen&rdquo;, und die 100-Euro-Bude nachzureichen &ndash; gegen &ldquo;kleines Entgelt&rdquo;. Seine Preisvorstellung soll bei mindestens 25 Mio. Euro gelegen haben,<br>\nwas Springwater allerdings ins Reich der Fantasie verbannt. <\/p>\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<p>Bei dem Objekt der Begierde, der MW Zander in Stuttgart, liegen l&auml;ngst die Nerven blank. Der Eigner-Zoff lastet schwer auf dem Management. Zwar l&auml;uft das aktuelle Gesch&auml;ftsjahr dank des weltweiten Aufschwungs noch ausgezeichnet, doch allm&auml;hlich wirken sich die Irritationen auch operativ aus: Die ersten langfristigen Vertr&auml;ge in dreistelliger Millionenh&ouml;he sind nicht verl&auml;ngert worden. In Unternehmenskreisen hei&szlig;t es, dass Firmenchef Wolfgang H&auml;fele pers&ouml;nlich bei Gro&szlig;kunden vorspricht, um sie zu beruhigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/287642.html?p=1\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> F&uuml;r den au&szlig;enstehenden Leser eine sehr spa&szlig;ige Scharade. F&uuml;r die<br>\nMitarbeiter, inklusive der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, ist es wahrscheinlich nicht<br>\nso lustig nicht zu wissen, wer der Eigent&uuml;mer ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Siemens: &ldquo;L&auml;hmende Schichten werden beseitigt&rdquo;<\/strong><br>\nDer radikale Umbau soll Siemens schneller und sauberer machen. Damit ist der M&uuml;nchener Konzern einer Zerschlagung gerade noch entronnen, sagt Dieter Scheitor. Der Aufsichtsrat erkl&auml;rt bei manager-magazin.de, warum Siemens nun auch neue Kontrolleure bekommt &ndash; und wieso Konzernchef Peter L&ouml;scher Anspruch auf einen 8,5-Millionen-Bonus hat.<br>\nVon Simon Hage \n<p>Den vollst&auml;ndigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,520658,00.html\">manager-magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Irgendwie paradox: die Politik erkennt langsam die Sprengwirkung exorbitant hoher Managergeh&auml;lter und Gewerkschafter fangen an, diese zu rechtfertigen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Zwei B&uuml;cher zur Armut &ndash; die dunkle Seite unserer Gesellschaft : <\/strong><br>\nAufruf zur Wut &ndash; &Uuml;ber die Schere zwischen Arm und Reich &ndash; mal analytisch scharf, mal menschelnd<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1252541&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/literatur&amp;em_ivw=fr_literatur&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">fr-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Roth: Public Private Partnership (PPP) tr&auml;gt zum Erhalt der Leistungsf&auml;higkeit &ouml;ffentlicher Krankenh&auml;user bei<\/strong><br>\nBundesweit erstes PPP-Pilotprojekt im Krankenhaussektor Bundesministerium f&uuml;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung<br>\nPressemitteilung Nr. 370\/2007 vom 04. Dezember 2007\n<p>Die Parlamentarische Staatssekret&auml;rin beim Bundesminister f&uuml;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Karin Roth, hat heute die erste Vereinbarung &uuml;ber die F&ouml;rderung eines PPP-Pilotprojektes im Krankenhausbereich unterzeichnet. Der Landkreis Esslingen beabsichtigt, den Neubau und den Betrieb des Gesundheitszentrums Ruit in einem PPP-Projekt an einen privaten Anbieter zu vergeben.<\/p>\n<blockquote><p>PPP-Modelle k&ouml;nnen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Leistungsf&auml;higkeit &ouml;ffentlicher Krankenh&auml;user leisten&rdquo;, so Staatssekret&auml;rin Roth. &ldquo;Steigende Ausgaben, die demografische Entwicklung und der zunehmende Wettbewerbsdruck stellen die Krankenh&auml;user gerade im Hinblick auf den wachsenden Investitionsbedarf vor neue Herausforderungen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Gegensatz zu einer Privatisierung von Krankenh&auml;usern bleibt bei PPP-Projekten dieser Art die &Ouml;ffentliche Hand in der Verantwortung f&uuml;r die Daseinsvorsorge. Dabei wird lediglich privates Kapital und Know-how genutzt.<\/p>\n<p>Das Pilotprojekt in Ruit soll dabei helfen, weitere Erkenntnisse bei der Anwendung von PPP-Strukturen im Gesundheitswesen zu sammeln. Ein Ziel ist es, auch durch praktische Empfehlungen den Kommunen den Einstieg in ein PPP-Projekt zu erleichtern.<\/p>\n<blockquote><p>Ergebnisse aus bereits laufenden PPP-Projekten best&auml;tigen, dass Effizienzvorteile bei sorgf&auml;ltiger Vorbereitung in H&ouml;he von durchschnittlich 15 Prozent m&ouml;glich sind&rdquo;, betonte Staatssekret&auml;rin Roth.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bmvbs.de\/\">bmvbs<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Eine der typischen  Werbeaktionen eines Ministeriums zugunsten privater Interessen. Interessant, dass sich die Staatssekret&auml;rin nicht einmal die M&uuml;he macht, die angeblichen Effizienzvorteile von PPP bei Kliniken zu begr&uuml;nden. Ich habe beim BMVBS per Email darnach gefragt. Mal sehen, ob ich eine inhaltsreiche Antwort erhalte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nachtrag zur PISA-Debatte<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Oeffinger Freidenker:<\/strong><br>\nAls Beteiligter an der ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten PISA-Studie 1999 (der ersten) habe ich (Oeffinger Freidenker) einen etwas anderen Blickwinkel auf diese Tests als viele Leute, die nur dar&uuml;ber reden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.com\/2007\/12\/die-pisa-studie.html\">Oeffinger Freidenker<\/a><\/li>\n<li><strong>PISA : Heute Ergebnisse in Berlin vorgestellt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1252605&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wissen_und_bildung\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wissen&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">fr-online<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Sozialforscherin Jutta Allmendiger<\/strong><br>\n<strong>&ldquo;Unsere Schule ist definitiv ungerecht&rdquo;<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidentin des Wissenschaftszentrums Berlin im Interview zu den internationalen Schul-Vergleichsstudien und ihren auf die Gesellschaft gerichteten Gerechtigkeitsbegriff<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/unsere-schule-ist-definitiv-ungerecht\/?src=MT&amp;cHash=82288c53f8\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Den Hinweis auf dieses Interview habe ich nur deshalb aufgenommen, weil das Interview ein Paradebeispiel f&uuml;r eine Mischung von klugen und sehr fragw&uuml;rdigen Aussagen ist. Bei Frau Allmendinger wei&szlig; ich partout nicht, woran ich bin. Zum Beispiel:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>&bdquo;Unsere Schule ist definitiv ungerecht&rdquo;, &bdquo;Ungleichheit&ldquo; &ndash; Ohne Zweifel richtig.<\/em><\/li>\n<li><em>Hartz IV-Bezieher seien vor allem solche, denen die erforderlich Qualifikation und Bildung fehle. &ndash; Ist das wirklich so? Nach meiner Einsicht keineswegs.<\/em><\/li>\n<li><em>Dann behauptet sie, die Verl&auml;ngerung des ALG I f&uuml;r &Auml;ltere sei nicht gerecht, weil die J&uuml;ngeren genauso auf den Versicherungscharakter der Arbeitslosenversicherung setzen. &ndash; Dem Argument folge ich, aber wo bleibt dann das konsequente Pl&auml;doyer zur Wiederherstellung der Arbeitslosenversicherung als wichtiges Netz f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten.<\/em><\/li>\n<li><em>Dann l&auml;sst sich die Professoren auf die Behauptung der taz ein, die Menschen empf&auml;nden das Bildungssystem nicht als ungerecht. &ndash; Woher wissen die das? Nach meinem Eindruck haben viele Menschen, die nicht aus Ober- und oberen Mittelschichten kommen,  ein sicheres Gef&uuml;hl daf&uuml;r, dass ihre Kinder schlechter dran sind und dass die Chancen insgesamt sehr von Herkunft und Beziehungen abh&auml;ngen.<\/em>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Ich h&ouml;re auf mit der Kommentierung. Wenn Sie dieses Interview einer immerhin wichtigen Person lesen, dann tun Sie das bitte kritisch &ndash; gerade wegen der Mischung.  <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Aufruf zur Licht-an Aktion<\/strong><br>\nUns erreicht eine Mail von Sven Giegold:<br>\nLiebe KollegInnen, bitte beteiligt Euch an der unten empfohlen Aktion, um der unpolitischen &ldquo;Licht-Aus&rdquo;-Aktion von BILD, Pro 7 &amp; Umweltverb&auml;nden<br>\netwas Politik und Mobilisierung beizugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.licht-an.info\">lichtaus<\/a>\n<p>Das ist eine Antwort auf<br>\n<a href=\"http:\/\/www.lichtaus.info\">www.lichtaus.info<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Immer &ouml;fter weigern sich Allianz &amp; Co, die Arztkosten vollst&auml;ndig zu zahlen.<\/strong><br>\nEin lukratives Gesch&auml;ft: Viele Patienten verzichten darauf, ihre Rechte durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/versicherungen\/krankenversicherung\/tid-8085\/private-krankenversicherung_aid_140095.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Aufgepasst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reformen am Arbeitsmarkt bringen keine Arbeitspl&auml;tze<\/strong><br>\n<strong>Wirtschaftsministerium verschweigt eigene Studie<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/26\/26746\/1.html\">Heise<\/a><\/li>\n<li><strong>Der gro&szlig;e Graben<\/strong><br>\nAlle reden vom Fachkr&auml;ftemangel &ndash; aber nur wenige kommen auf die Idee, die Spezialisten dort zu suchen, wo sie Schlange stehen: auf dem Arbeitsamt. &ndash; Als Arbeitssuchende &uuml;ber 45 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.brandeins.de\/home\/inhalt_print.asp?id=2496&amp;MagID=94&amp;MenuID=130&amp;SID=su84143482405408412&amp;umenuid=1\">Brand eins Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Betriebsratswahl in Lidl-Filiale &ndash; Discounter tritt nach<\/strong><br>\nZum ersten Mal war es gelungen, in einer der knapp 50 Filialen des Discounters Lidl in Hamburg einen Betriebsrat zu w&auml;hlen. Doch die Freude dar&uuml;ber war nur von kurzer Dauer. Der Konzern hat die Wahl vor dem Arbeitsgericht angefochten und zudem einen der Unterst&uuml;tzer des neugew&auml;hlten Betriebsrats entlassen. Die Gewerkschaft ver.di will jetzt die &Ouml;ffentlichkeit mobilisieren. Ausf&uuml;hrliche Meldung auf:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lexisnexis.de\/aktuelles\/128462?abo=27291\">lexisnexis<\/a><\/li>\n<li><strong>Unfreiwillig im &ldquo;Hotel Mamma&rdquo;<\/strong><br>\nArbeitslos oder bestenfalls zeitweise besch&auml;ftigt: Immer mehr junge Italiener leben in prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen. 60 Prozent der 18- bis 34-J&auml;hrigen leben heute bei ihren Eltern &ndash; so viele, dass der Finanzminister ihnen sogar eine Steuererleichterung gew&auml;hren will, um sie aus dem Haus zu treiben. Von einer verlorenen Generation sprechen &Ouml;konomen wie Vincenzo Galasso und Tito Boeri in ihrem j&uuml;ngsten Buch &ldquo;Contro i giovani&rdquo;, Gegen die Jugend, dessen Untertitel lautet: &ldquo;Wie Italien die n&auml;chsten Generationen verr&auml;t.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/horizonte\/707062.html?_=print\">Berlin-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Finanzminister sind besorgt <\/strong><br>\nDass die steigende Inflation und eine schw&auml;chere Konjunktur die Europ&auml;ische Zentralbank in eine schwierige Lage bringt, zweifelt unter den Finanzministern der Eurozone kaum jemand an. Abgesehen von Peer Steinbr&uuml;ck, der sich in Optimismus &uuml;bt.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen diesen Risiken begegnen&rdquo;, sagte der Vorsitzende der Eurogruppe Jean-Claude Juncker am Montag vor Beginn des monatlichen Treffens der Finanzminister mit dem EZB-Pr&auml;sidenten Jean-Claude Trichet. Die Teuerungsrate war im November auf drei Prozent und damit den h&ouml;chsten Stand seit Mai 2001 geklettert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/artikel\/0,2828,521194,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Eines der ernstesten Probleme. Wenn wir mit einer falschen Geldpolitik wieder in eine Rezession gest&uuml;rzt werden, dann leiden darunter Millionen Menschen in Europa. &ndash; Zur gro&szlig;en Rolle der Geldpolitik verweise ich wiederholt auf Heiner Flassbecks und Friederike Spieckers neues Buch <a href=\"?p=2650\">&bdquo;Das Ende der Massenarbeitslosigkeit&ldquo;<\/a> .Hoffentlich kommt das Ende bald.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kriegsbereitschaft<\/strong><br>\nKLINGENTHAL\/PARIS\/BONN (Eigener Bericht) &ndash; Deutsch-franz&ouml;sische Milit&auml;rkreise leiten in diesen Tagen die Gr&uuml;ndung eines EU-weiten Verbandes zur St&auml;rkung der Kriegsbereitschaft in der Bev&ouml;lkerung ein. Grundlage ist eine &Uuml;bereinkunft zwischen der deutschen Gesellschaft f&uuml;r Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) und der franz&ouml;sischen Organisation CiDAN (Civisme D&eacute;fense Arm&eacute;e Nation). Beide sind bislang in nationalem Rahmen mit der Werbung f&uuml;r milit&auml;rpolitische Anliegen in<br>\nder &Ouml;ffentlichkeit befasst. Die aktuellen Planungen sehen vor, besonders Journalisten und Lehrer (&ldquo;Multiplikatoren&rdquo;) in ganz Europa &ldquo;von der Notwendigkeit&rdquo; zu &uuml;berzeugen, &ldquo;die Anstrengungen auf dem Gebiet der Sicherheit und der Verteidigung zu b&uuml;ndeln&rdquo;. Ziel sei &ldquo;die Behauptung des Ranges&rdquo; der EU &ldquo;in der Welt&rdquo; mit Hilfe einer EU-Armee.<br>\nDie auf deutscher Seite an den Planungen beteiligte GfW ist mit der Bundeswehr und den Berliner Regierungsparteien eng verflochten. Sie ist in den vergangenen Jahren immer wieder wegen Kontakten zu rechtslastigen Milieus kritisiert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57089\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Wenn Sie dazu gelegentlich Infos begegnen, bitte uns mailen. Denn hier zeichnet sich die Versch&auml;rfung einer ernsten Entwicklung ab.  <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2814","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2814"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2814\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}