{"id":2815,"date":"2007-12-05T09:04:11","date_gmt":"2007-12-05T08:04:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2815"},"modified":"2015-12-09T13:34:25","modified_gmt":"2015-12-09T12:34:25","slug":"willy-waehlen-72-ein-schoenes-geschenk-fuer-willy-brandt-fans-und-nuetzlich-fuer-alle-die-mit-kommunikation-zu-tun-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2815","title":{"rendered":"\u201eWilly w\u00e4hlen \u201972\u201c &#8211; ein sch\u00f6nes Geschenk f\u00fcr Willy-Brandt-Fans und n\u00fctzlich f\u00fcr alle, die mit Kommunikation zu tun haben."},"content":{"rendered":"<p>Von Freunden der NachDenkSeiten, die mein Buch &uuml;ber den Wahlkampf 1972 gelesen haben, werde ich darauf aufmerksam gemacht, wie aktuell die damaligen Erfahrungen sind. In der Tat: Wenn der CSU-Vorsitzende die Neuauflage der &bdquo;Freiheit statt-Sozialismus-Kampagne&ldquo; vorschl&auml;gt, der SPD-Wahlkampf 1972 wurde gegen die Generalprobe gewonnen. Dazu in den n&auml;chsten Tagen mehr.<br>\nWenn ich so tief im Keller s&auml;&szlig;e wie die SPD heute, dann w&uuml;rde ich dar&uuml;ber nachdenken, ob meine Strategie noch stimmt, dann w&uuml;rde ich n&uuml;chtern analysieren, dass in der Auseinandersetzung mit der Union im n&auml;chsten Bundestagswahlkampf die SPD mit Sicherheit mit einer hohen Medienbarriere zu rechnen hat. Darauf deuten alle Zeichen hin. (Auch Die Linke hat &uuml;brigens ein &auml;hnliches Problem.) Die Medien sind in erstaunlich weitem Ma&szlig;e auf Angela Merkel eingeschwenkt. Wenn die SPD noch Punkte machen will, dann muss sie sich &ndash; unter anderem &ndash; der Erfahrungen von 1972 erinnern. Es folgt ein einschl&auml;giger Auszug aus &bdquo;Willy w&auml;hlen&rsquo;72&ldquo;: &bdquo;Der Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit&ldquo;.<br>\nMit Ihrem Weihnachtsgeschenk helfen Sie &uuml;brigens auch den NachDenkSeiten. Wie das geht, siehe hier: <a href=\"?p=2381\">NachDenkSeiten<\/a> Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Und hier der versprochene Auszug aus &bdquo;Willy w&auml;hlen&rsquo;72. Siege kann man machen&ldquo;, Seiten 154 ff (im Buch mit Abbildungen):<\/strong><\/p><p><strong>Der Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit &ndash; der pers&ouml;nliche Einsatz Hunderttausender<\/strong><\/p><p>Lange Zeit, auch 1972, wurde behauptet, die SPD k&ouml;nne in den Medieneliten auf breite Unterst&uuml;tzung bauen, Redakteure und Journalisten seien mehrheitlich eher links oder zumindest liberal. In konservativen Kreisen wird heute noch kolportiert, das Fernsehen sei &ldquo;rot&ldquo;. Beobachtern, die sich ein bi&szlig;chen um eine n&uuml;chterne Einsch&auml;tzung bem&uuml;hen, mutet eine solche Einsch&auml;tzung eher komisch an. Schon f&uuml;r die Wende zu den siebziger Jahren traf das nicht zu. <\/p><p>Es gab zwar eine ganze Reihe von Zeitungen, Zeitschriften und politischen Magazinen, die sich f&uuml;r die Politik Willy Brandts und der SPD erw&auml;rmten &ndash; so z.B. Spiegel, Stern, ZEIT, Frankfurter Rundschau, S&uuml;ddeutsche Zeitung, Panorama und Monitor. Die Opposition konnte sich aber auch nicht &uuml;ber mangelnde Unterst&uuml;tzung beklagen. Im Gegenteil: Die Zeitungen des Springerkonzerns, Welt, BILD, BamS, die FAZ, das Handelsblatt, die Publikationen des Bauer-Verlages wie Quick und Neue Revue, die Mehrheit der regionalen und lokalen Bl&auml;tter, L&ouml;wenthals w&ouml;chentlich ausgestrahltes ZDF Magazin und ein Teil der Report-Ausgaben, nahmen ausgesprochen deutlich Partei. Von besonderem Gewicht war die Vorherrschaft der CDU\/CSU in der Boulevardpresse und bei den Bl&auml;ttern der sogenannten Yellow Press. Gerade diese Medien hatten eine breite und tiefe Wirkung auf die Arbeitnehmer und damit potentiell auf die Anh&auml;ngerschaft der SPD. <\/p><p>Das Fazit: Einzig im Bereich der Medien, die vornehmlich Multiplikatoren erreichten, konnte die SPD auf Unterst&uuml;tzung bauen. Dennoch &ndash; wenn auch nicht so ausgepr&auml;gt wie heute &ndash; die CDU\/CSU besa&szlig; per Saldo die mediale Vorherrschaft; das war die Realit&auml;t, auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird.<\/p><p>CDU und CSU und ihnen nahestehende Gruppen konnten auch auf gr&ouml;&szlig;ere finanzielle Mittel zur&uuml;ckgreifen. Ihre Vorherrschaft im werblichen Bereich in- und au&szlig;erhalb von Wahlk&auml;mpfen war unbestritten. Sie waren &uuml;brigens auch bei der Wahl ihrer Behauptungen und grafischen Mittel nicht zimperlich. Gro&szlig;e Gesch&uuml;tze wurden aufgefahren: Deutschlands Untergang, Vaterlandsverr&auml;ter, Staatsbankrot, Sozialisierungsgeier, letzte freie Wahl usw.<\/p><p><strong>Es gab neben der Medien- und werblichen Dominanz auch eine demagogische Dominanz.<br>\nWas tun angesichts dieser erkennbaren Unterlegenheit?<\/strong><\/p><p>Uns war klar, ohne Aufbau einer von Menschen getragenen Gegen&ouml;ffentlichkeit hat die SPD keine Chance. Wir wu&szlig;ten auch um die gro&szlig;e Wirksamkeit personaler Kommunikation, also in diesem Fall der werblichen Ansprache von Menschen durch Menschen. Wir hofften und wir setzten darauf, mit Hilfe der gro&szlig;en Zahl von SPD-Mitgliedern und einem weiten Kreis von Menschen dar&uuml;berhinaus die mediale und finanzielle Vorherrschaft der CDU\/CSU brechen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Wir haben auf diese Hoffnung die Planung des Wahlkampfs abgest&uuml;tzt. Ein Zitat aus dem Wahlkampfdrehbuch vom 21. Juni 1972, Kapitel &ldquo;Mobilisierung und Information von Mitgliedern und Sympathisanten&ldquo;:<\/p><blockquote><p>Es ist schon zu Anfang erl&auml;utert worden, da&szlig; der Wahlkampf von unserem Hauptgegner mit einem unerh&ouml;rten Aufwand an Mitteln gef&uuml;hrt wird. Wir werden dagegen nicht allein mit Werbemitteln und Geld ankommen. Es wird sehr stark auf die Mobilisierung unserer Mitglieder und der Sympathisanten ankommen. Wir m&uuml;ssen diese Mobilisierung zu einem bestimmenden Element des Wahlkampfes machen und diese Tatsache an sich in der &Ouml;ffentlichkeit deutlich machen.<\/p><\/blockquote><p>Neben vielen praktischen und organisatorischen Vorkehrungen wird im Drehbuch auch schon ein Arbeitstitel vorgeschlagen: &bdquo;&Uuml;berzeugung contra Geld&ldquo;. Daraus wurde schlie&szlig;lich &bdquo;Argumente gegen das Gro&szlig;e Geld&ldquo; &ndash; ein Leitmotiv f&uuml;r die Mobilisierungskampagne.<\/p><p>Willy Brandt hat diese Planungsentscheidung voll mitgetragen. Als Ergebnis des erw&auml;hnten Gespr&auml;chs zur Wahlkampfplanung vom 8. Juli habe ich zu Punkt 23 &bdquo;Aktivierung von Mitgliedern und Sympathisanten&ldquo;<br>\nnotiert: &bdquo;WB ist mit einem starken Akzent auf diesem Thema einverstanden.<\/p><p>Im Helferhandbuch f&uuml;r Kandidaten und Wahlkampfleiter ist dem Punkt Mobilisierung breiter Raum gewidmet. Unter dem Stichwort &bdquo;Jeder &uuml;berzeugt einen neuen W&auml;hler f&uuml;r die SPD. Das kann die Wahl entschieden&ldquo; werden auch praktische Anregungen f&uuml;r einen Wahlkampf als &bdquo;Nachbarschafts-Arbeit&ldquo; gegeben. In nahezu jeder Ausgabe von &bdquo;intern&ldquo; wird das Thema aufgegriffen, auch in den sonstigen Anzeigen und vor allem den Kleinanzeigen an die &bdquo;Lieben Freunde&ldquo;. Der Hinweis auf die &Uuml;bermacht der anderen Seite war dabei immer verbunden mit dem Hinweis auf die Chance, auch als einzelner etwas dagegen tun zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Abb. Kleinanzeige Nr. 10<br>\nPolitik mit Menschen f&uuml;r Menschen<\/p><p><strong>Das Ergebnis war eine bis dahin in der Geschichte der Nachkriegsdemokratie nicht erreichte und hinterher nie mehr erreichte Mobilisierung von Menschen.<\/strong><\/p><p>Die CDU hat das genau beobachtet und f&uuml;r sp&auml;tere Jahre ihre Schl&uuml;sse daraus gezogen. Das kann man in einem 1980 erschienen Buch des Wahlkampfplaners und CDU-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrers Radunski nachlesen:<\/p><blockquote><p>Den H&ouml;hepunkt dieser erfolgreichen Mobilisierung eigener Anh&auml;nger erreichte die SPD zweifellos 1972, als die massenweise Mobilisierung von Anh&auml;ngern der SPD ein entscheidendes neues Element der Wahlkampf&uuml;hrung in der Bundesrepublik Deutschland wurde. Diese Erfahrungen f&uuml;hrten bei der CDU in der Mitte der siebziger Jahre zu erheblichen Anstrengungen,&hellip;<\/p><\/blockquote><p>1972 hat die SPD das Meinungsklima beherrscht. Das stellte auch Elisabeth Noelle-Neumann in ihren Untersuchungen zur sogenannten &bdquo;Schweigespirale&ldquo; fest. Eine ihrer Testfragen sollte die Neigung zum &ouml;ffentlichen Eintreten f&uuml;r die eigene politische &Uuml;berzeugung messen. Zu diesem Zweck wurden die Befragten gebeten, sich die Situation in einem Zugabteil vorzustellen, in dem sie sich w&auml;hrend einer mehrst&uuml;ndigen Fahrt mit anderen Personen unterhalten. Das Ergebnis: Die SPD Anh&auml;nger waren deutlich h&auml;ufiger bereit &uuml;ber Politik und ihre eigene &Uuml;berzeugung zu reden. Plaktetten und Aufkleber zu tragen, fanden 63 % der SPD W&auml;hler gut und nur 35% der CDU\/CSU W&auml;hler gut. 65 % der CDU\/CSU W&auml;hler fanden es nicht gut. <\/p><p>Das sind schon deutlich me&szlig;bare Unterschiede in der Bereitschaft, sich zu seiner politischen &Uuml;berzeugung zu bekennen.<\/p><p>Frau Noelle-Neumann fand es zwar bedenklich, da&szlig; durch ein solches Meinungsklima vor allem unpolitische, wenig selbstbewu&szlig;te Pers&ouml;nlichkeiten beeindruckt w&uuml;rden. Sie stellt aber abschlie&szlig;end fest:<\/p><blockquote><p>Der Aufwand der Wahlk&auml;mpfe kann also f&uuml;r die Parteien durchaus lohnend sein. Allerdings nur dann &ndash; auch darauf weisen unsere Beobachtungen zur Wahl 1972 hin &ndash; wenn der Aufwand sich nicht auf die finanziellen Mittel beschr&auml;nkt. Er mu&szlig; auch den pers&ouml;nlichen Einsatz der Anh&auml;nger der verschiedenen Parteien in der &Ouml;ffentlichkeit einschlie&szlig;en.<\/p><\/blockquote><p>Durch die Aktivierung von Menschen, dadurch, da&szlig; sie von Objekten des politischen Gesch&auml;fts und der Medienberichterstattung zu redenden, handelnden Subjekten wurden, wurde die finanzielle, werbliche und mediale Vorherrschaft der anderen Seite ausgeschaltet. CDU-Planer Radunski hat auch daraus f&uuml;r seine Partei Lehre gezogen: <\/p><blockquote><p>Aus den Wahlkampfverl&auml;ufen der siebziger Jahre in der Bundesrepublik Deutschland kann man heute durchaus schlie&szlig;en, da&szlig; Intensit&auml;t der personalen Interaktion im Wahlkampf die Wirkung der Massenmedien zur&uuml;ckdr&auml;ngen oder wenigstens einschr&auml;nken kann.<\/p><\/blockquote><p>Diese hier beschriebene Beobachtung erkl&auml;rt &uuml;brigens auch das sonderbar kritische bis b&ouml;sartige Urteil vieler Medien &uuml;ber Wahlk&auml;mpfe. Sie werden als l&auml;stig, unsachlich, &uuml;bertrieben, zu teuer dargestellt. Wenn das &bdquo;Wahlkampfget&ouml;se&ldquo; vor&uuml;ber ist, atmen sie h&ouml;rbar auf. Dies verr&auml;t immer auch ein St&uuml;ck Erleichterung, nun wieder das Monopol zur Pr&auml;gung der &Ouml;ffentlichen Meinung zu haben, das ihnen die Parteien und im konkreten Fall die engagierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger f&uuml;r die Dauer des Wahlkampfes streitig gemacht hatten. <\/p><p>Eine Gegen&ouml;ffentlichkeit aufbauen kann man allerdings nur, wenn man, wie wir es versucht haben, die Menschen selbst ausgiebig informiert, sie sprach- und argumentationsf&auml;hig macht. Dazu mu&szlig; man inhaltlich etwas anbieten, man mu&szlig; die Menschen ernst nehmen, ihnen etwas zutrauen und ihr Engagement w&uuml;rdigen. SPD-Parteimitglieder und erst recht ihre Sympathisanten wurden nur dadurch zu engagierten Multiplikatoren, weil die SPD und Willy Brandt profilierte, mutige Politik anboten.<\/p><p><strong>Ohne Inhalte und Profil kein Engagement, ohne Engagement keine Chance, Inhalte durchzusetzen. Das ist ein sehr produktives Wechselspiel.<\/strong><\/p><p>Heute ist eine solche Gegen&ouml;ffentlichkeit selbst in Wahlkampfzeiten kaum noch vorhanden; die Chance des beschriebenen Wechselspiels wird nicht mehr gesehen. Entsprechend gering wird die Bedeutung der Menschen, auch der Mitglieder als Meinungsbildner in die Planungen der Parteien eingestellt.<\/p><p>Gut, die Zeiten haben sich ge&auml;ndert. Viele Bedingungen, die f&uuml;r den Versuch eine Gegen&ouml;ffentlichkeit aufzubauen, wichtig sind, haben sich in den letzten 25 Jahren verschlechtert. Gerade die elektronischen Medien absorbieren die Menschen noch viel mehr als damals. Der Raum, in dem demokratische, politische Auseinandersetzungen und Diskussionen stattfinden k&ouml;nnen, ist aufgel&ouml;st. Es gibt Hunderte von &Ouml;ffentlichkeiten. Die kritische Substanz hat immer weiter abgenommen. Die schleichende Entpolitisierung ist, wenn auch nicht schicksalhaft, so doch ein Faktum.<\/p><p>Folgt aus dieser n&uuml;chternen Analyse zwangsl&auml;ufig, da&szlig; es keinen Sinn mehr macht, eine Gegen&ouml;ffentlichkeit aufzubauen? Die SPD wird heute weniger denn je eine Chance haben, sich voll auf einen breiten Strom der Zustimmung in den Medien zu st&uuml;tzen &ndash; je mehr diese Medien kommerzialisiert werden, je mehr rein wirtschaftliche Interessen, auch anderer Wirtschaftszweige dort vorherrschen, je unkritischer der Journalismus wird und je l&auml;nger die Menschen vor der Glotze h&auml;ngen. Die SPD braucht gerade in dieser Situation, wie 1972, Menschen, die bereit und f&auml;hig sind dagegenzuhalten. <\/p><p>Zugegeben, das ist schwierig. Aber was ist die Alternative? Sehr h&auml;ufig hat man in der Politik nur die Wahl zwischen zwei mehr oder weniger schlechten Alternativen. Da bleibt nur, die weniger schlechte zu w&auml;hlen. Das ist auch heute der Versuch, auf die Menschen und nicht allein auf die Vermittlung durch Medien und Werbung zu setzen.<\/p><p>In diesem Zusammenhang ist es interessant, die Entwicklung bei der CDU\/CSU zu betrachten: Nach der Wahlniederlage 1972 hat die CDU gro&szlig;e Anstrengungen unternommen, ihre Mitglieder zu aktivieren. In den 70er Jahren wurde die Bedeutung einer &bdquo;&uuml;berzeugten Anh&auml;ngerschaft&ldquo; (Radunski) hoch eingesch&auml;tzt. Den Planern im Adenauer-Haus ist es im Ansatz gelungen, die SPD zu kopieren. Hatte die SPD die Menschen 1972 auf die tats&auml;chliche &Uuml;bermacht der Union und der durch sie vertretenen Interessen hingewiesen haben, wurden sp&auml;ter die Anh&auml;nger der Union zum Einsatz gegen Schreckgespenster wie den &bdquo;Gewerkschaftsstaat&ldquo;, die Macht der &ldquo;Funktion&auml;re&ldquo; oder die Macht der angeblich roten Medien (&bdquo;Mundfunk gegen Rundfunk&ldquo;) aufgerufen &ndash; nicht ohne Erfolg. <\/p><p>Der Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit war einer der wesentlichen Gr&uuml;nde des Erfolgs von 1972. Warum sollte daraus nur die CDU und nicht auch die SPD selbst lernen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Freunden der NachDenkSeiten, die mein Buch &uuml;ber den Wahlkampf 1972 gelesen haben, werde ich darauf aufmerksam gemacht, wie aktuell die damaligen Erfahrungen sind. In der Tat: Wenn der CSU-Vorsitzende die Neuauflage der &bdquo;Freiheit statt-Sozialismus-Kampagne&ldquo; vorschl&auml;gt, der SPD-Wahlkampf 1972 wurde gegen die Generalprobe gewonnen. Dazu in den n&auml;chsten Tagen mehr.<br \/> Wenn ich so tief im<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2815\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,14,190],"tags":[329,300,515],"class_list":["post-2815","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-veroffentlichungen-der-herausgeber","category-wahlen","tag-brandt-willy","tag-mueller-albrecht","tag-willy-waehlen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2815"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29445,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2815\/revisions\/29445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}