{"id":2818,"date":"2007-12-07T09:28:16","date_gmt":"2007-12-07T08:28:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2818"},"modified":"2007-12-07T10:06:20","modified_gmt":"2007-12-07T09:06:20","slug":"hinweise-des-tages-543","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2818","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2818&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Mindestlohn<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Propaganda-Trommelfeuer gegen Mindestlohn &ndash; leider auch im WDR<\/strong><br>\nEine Leserin schrieb uns: Wie nicht anders zu erwarten war, ist nach der Entscheidung f&uuml;r Post-Mindestl&ouml;hnen nun das gro&szlig;e Trommelfeuer der neoliberalen Meinungsmache dagegen gestartet worden. Selbst auf dem nicht gerade konservativen WDR sind derzeitig nur solche &ldquo;Experten&rdquo; zu h&ouml;ren, die f&uuml;r unreguliertes Lohndumping pl&auml;dieren.<br>\nAktuelle Beispiele:<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/morgenecho\/1033777.phtml\">WDR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/wirtschaft\/wirtschaftsbranche\/postdienste\/071204.jhtml\">WDR<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/wirtschaft\/arbeit_und_tarifwesen\/mindestlohn\/071130.jhtml?rubrikenstyle=wirtschaft\">WDR<\/a>\n<p>Es ist deprimierend, dass die neoliberalen Meinungsmacher nach wie diese Gesch&uuml;tze ohne entlarvenden Widerspruch auch in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern auffahren k&ouml;nnen.<br>\nIhr gestriger 2. Tageshinweis &ldquo;Das Zeitalter der Propaganda&rdquo; wird also aktuell vehement best&auml;tigt. Gott sei Dank gibt es ja noch die Nachdenkseiten!<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die v&ouml;llig unkritischen Fragen der WDR-Redakteure sind wirklich ersch&uuml;tternd.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Fast alle wollen Mindestlohn<\/strong><br>\nDer Mindestlohn f&uuml;r Briefzusteller erntet gro&szlig;en Beifall: Acht von zehn Deutschen (81 Prozent) finden es richtig, dass es diese Regelung gibt. Fast genauso viele (78 Prozent) fordern eine Ausdehnung auf andere Branchen. Das ermittelte Infratest dimap im Auftrag von ARD-Tagesthemen und Frankfurter Rundschau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1254432\">FR<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Hypothekenkrise<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Die Legende vom lockeren Geld<\/strong><br>\nDie meisten Volkswirte sind sich einig dar&uuml;ber, dass die Geldpolitik der US-Notenbank f&uuml;r die Immobilienkrise verantwortlich ist. Ein Blick in die Geschichte lehrt: Diese Erkl&auml;rung ist falsch. Von Sebastian Dullien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gastkommentar%20Die%20Legende%20Geld\/289419.html#bewertung\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bush friert Hypotheken-Zinsen ein<\/strong><br>\nDie US-Regierung und f&uuml;hrende Kreditinstitute haben sich auf einen Notfallplan f&uuml;r ausfallbedrohte Immobilienkredite geeinigt. Medienberichten zufolge sollen demnach die automatisch steigenden Zinss&auml;tze der sogenannten Subprime-Kredite f&uuml;r zun&auml;chst f&uuml;nf Jahre eingefroren werden. Damit sollen weitere Notverk&auml;ufe, Zwangsversteigerungen und Kreditpleiten in Milliardenh&ouml;he vermieden werden. Der Notfallplan verhindert somit, dass auf die Kreditnehmer, die derzeit noch die niedrigen Einf&uuml;hrungsraten zahlen, eine Zinssteigerung von 30 Prozent oder mehr zukommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/wirtschaft\/707707.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon seltsam: Die USA, das gelobte Land der freien Marktwirtschaft, setzen die Marktwirtschaft aus, und keiner merkt es. Kein Aufschrei in unseren wirtschaftsliberalen Bl&auml;ttern. Wir beobachten doch einen in der j&uuml;ngsten Wirtschaftsgeschichte ziemlich einmaligen Vorgang. Da pumpen diverse Notenbanken innerhalb k&uuml;rzester Zeit in einem Ausma&szlig; Liquidit&auml;t in die M&auml;rkte wie nie zuvor, da bilden die amerikanischen Banken einen Notfallfonds von 85 Mrd. USD, und jetzt verpflichtet das US-Finanzministerium die im Hypothekengesch&auml;ft engagierten Banken hohe Zinsausf&auml;lle hinzunehmen, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern.<br>\nNat&uuml;rlich ist das sinnvoll, da die durch Zinserh&ouml;hungen ausgel&ouml;sten Kreditpleiten unweigerlich Zwangsversteigerungen nach sich ziehen w&uuml;rden, was sowohl die Schuldner als auch die Gl&auml;ubiger treffen w&uuml;rde. Der so erzielte Verkaufserl&ouml;s w&uuml;rde n&auml;mlich erheblich unter der Darlehensschuld und den in der Zwischenzeit nicht bezahlten Zinsen liegen. So bluten zwar die Hypothekenbanken und die Investoren in Wertpapiere, die mit Subprime-Krediten besichert sind, aber ein Einbruch an breiter Front, der, wie wir inzwischen wissen, nur vordergr&uuml;ndig nur die US-Wirtschaft betrifft, wird zun&auml;chst verhindert.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie gesagt, diese Intervention ist sinnvoll, aber es mu&szlig; auch einmal ausgesprochen werden: Der Markt hat versagt. Und es liegt nicht an den armen &sbquo;Schweinen&lsquo;, die mit wenig Sicherheiten (subprime) sich den Traum von eigenen Haus verwirklichen wollten, oder nur beschr&auml;nkt an denjenigen, die auf ewig steigende Hauspreise gesetzt haben und sich nun verspekuliert haben &ndash; sondern vor allem an einem aus den Fugen geratenen Weltfinanzsystem, in dem gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige, profitgeile Akteure, die altbekannten Smithschen Nutzenmaximierer, im Namen des freien Marktes ohne jegliche Kontrolle schalten und walten konnten.<br>\nDie amerikanische wie die globale Konjunktur h&auml;ngen anscheinend am Erfolg dieser staatlichen Intervention. May God bless us!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Zukunft auf dem Sofa<\/strong><br>\nIn der Stellungnahme der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung zum 12. Kinder- und Jugendbericht hie&szlig; es: &raquo;Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts soll zum Jahrzehnt der Kinder und ihrer Familien werden. Hier liegt die Zukunft der Gesellschaft.&laquo; Das war im Oktober 2005. Neun Monate vorher hatte Rot-Gr&uuml;n Hartz IV eingef&uuml;hrt. Seitdem hat sich die Zahl der Kinder, die auf Sozialhilfeniveau leben, auf 2,5 Millionen verdoppelt. Immer mehr Kinder in Deutschland sind nicht nur arm, sondern auch krank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/seiten\/2007\/49\/11085.php\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>Kassen entfachen Streit um Beitr&auml;ge<\/strong><br>\nDie Gesundheitsreform ist noch nicht einmal umgesetzt, da ist bereits ein Streit &uuml;ber ihre Folgen f&uuml;r die Beitragss&auml;tze der Krankenkassen ausgebrochen. Im Mittelpunkt der Kritik steht der geplante Gesundheitsfonds.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de:80\/politik\/deutschland\/:Kassen%20Streit%20Beitrge\/289486.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Hier wie auch bei Hartz IV und den anderen Hartz-Gesetzen wird sichtbar, wie sehr entgegen anders lautenden Bekenntnissen die so genannten Reformen zu mehr B&uuml;rokratie f&uuml;hren k&ouml;nnen. Da wird viel von Markt geredet, tats&auml;chlich sind viele auch der konservativen Gesetzgeber in der Praxis ziemlich dirigistisch veranlagt.<br>\nSo nebenbei f&auml;llt in diesem Text noch auf, mit welcher Selbstverst&auml;ndlichkeit inzwischen die eingetrichterten Parolen &uuml;bernommen werden. Der Verband Forschende Arzneimittelhersteller spricht ganz selbstverst&auml;ndlich von Alterskrise, wenn der Altersdurchschnitt der Gesamtbev&ouml;lkerung von 42,6 auch 48,8% bis zum Jahr 2030 steigen wird. Im letzten Jahrhundert hatten wir so gesehen st&auml;ndig Alterskrisen. Die Meinungsmache hinterl&auml;sst ihre Spuren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schleichwerbung der Bundesregierung  &ndash; wie geheim gehalten wird, wer von getarnten Werbefeldz&uuml;gen profitiert<\/strong><br>\nNicht nur das Bundesfamilienministerium, sondern auch das Bundeswirtschaftsministerium beauftragten Werbeagenturen, vorproduzierte Beitr&auml;ge mitsamt Moderationsvorschl&auml;gen und O-T&ouml;nen &uuml;ber deren Projekte f&uuml;r den H&ouml;rfunk zu liefern und im redaktionellen Bereich unterzubringen. Doch auch nach dem Bekanntwerden dieser Praktiken weigert sich die Bundesregierung, &uuml;ber die PR-Agenturen und ihr Auftragsvolumen Auskunft zu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/26\/26766\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Es f&auml;llt auf, mit welcher Chuzpe staatliche Stellen heikle Daten zur&uuml;ckhalten und f&uuml;r geheim erkl&auml;ren &ndash; hier bei Schleichwerbung genauso wie bei vielen Privatisierungsprojekten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Aust, keine Trag&ouml;die<\/strong><br>\nDer Vertrag des langj&auml;hrigen Spiegel-Chefredakteurs wird nicht verl&auml;ngert. Ein Nachfolger wird gesucht. Doch sollte man k&uuml;hlen Kopf bewahren, zur Freude gibt&rsquo;s keinen Anlass. Der Spiegel war selbst zu der Zeit, in der ihn sein Begr&uuml;nder Augstein &raquo;im Zweifelsfall&laquo; auf Seiten der Linken sah, kein linkes Blatt und wurde nicht ohne Grund die &raquo;Montagsbild&laquo; genannt. In Zeiten, in denen sich der Spiegel freiwillig als einen Konkurrenten von Stern und Focus sieht und man f&uuml;r Spiegel Online auch schon mal Journalisten der Bild abwirbt, ist nicht einmal eine Verbesserung des intellektuellen Niveaus der Artikel denkbar.<br>\nDas, was unter Augstein nicht schlecht war, und das war nicht viel, hat Aust, der eher als Tatmensch denn als Denker gilt, wo es ihm m&ouml;glich war, entsorgt. Es steht nicht zu hoffen, dass ein Nachfolger gleich welcher Couleur das &auml;ndern wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/seiten\/2007\/49\/11093.php\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>S&uuml;dafrika verzichtet auf Biosprit aus Mais<\/strong><br>\nZu viel Kraftstoff, zu wenig Lebensmittel: In S&uuml;dafrika sorgt sich die Regierung, die Herstellung von Biosprit gehe zu Lasten der Lebensmittelsicherheit. Deshalb reduziert das Land die Produktion von Benzin aus pflanzlichen Rohstoffen &ndash; und Mais soll nun gar nicht mehr dazu verwendet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-521840,00.html\">SPIEGEL online<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie du mir, so ich dir<\/strong><br>\nWenn nach dem 10. Dezember keine Verhandlungsl&ouml;sung in Sicht ist, will die Regierung des Kosovo die Unabh&auml;ngigkeit erkl&auml;ren &ndash; im Widerspruch zu einer Resolution des UN-Sicherheitsrats von 1999, die die &raquo;territoriale Unversehrtheit&laquo; Jugoslawiens garantiert. Eine serbische Reaktion darauf w&uuml;rde nicht lange auf sich warten lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/seiten\/2007\/49\/11086.php\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>Gewaltstatistik: Berlin &ndash; Hauptstadt der Kindesmisshandlungen <\/strong><br>\nBlaue Flecken, Knochenbr&uuml;che, Essensentzug: In Berlin ist die Zahl von gemeldeten &Uuml;bergriffen gegen Kinder viermal so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Experten machen daf&uuml;r die Armut verantwortlich &ndash; und die Tatsache, dass Misshandlungen immer &ouml;fter angezeigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,521731,00.html\">SPIEGEL online<\/a><\/li>\n<li><strong>Big Brother im Betrieb <\/strong><br>\nWie Chefs ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz ausspionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de:80\/themen\/computer\/1\/ueberwachung\/arbeitsplatz.jhtml\">WDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Hinweis auf den &bdquo;Freitag&ldquo;<\/strong><br>\nMorgen erscheint der Freitag 49 u.a. mit folgenden Themen:\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/49\/07490101.php\"><strong>Robert Kurz beleuchtet die Hintergr&uuml;nde der Mindestlohndebatte, das Gezerre der Parteien und zieht ein entmutigendes Fazit:<\/strong> die Lohnuntergrenzen sinken immer weiter, &ldquo;gutes Geld f&uuml;r gute Arbeit &rdquo; (M&uuml;ntefering) sieht anders aus.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/49\/07490301.php\"><strong>Elmar Altvater spricht &uuml;ber die zunehmende Leichtigkeit des Seins zwischen politischer Macht und lukrativen Wirtschaftsp&ouml;stchen<\/strong> und fordert die offene politische Konfrontation gegen die Verwahrlosung des Politischen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/49\/bahn.php\"><strong>Thema der Woche: Die Bahn im Ausverkauf<\/strong> &ndash; mit einem Beitrag von Tim Engartner zur Sehnsucht des Bahnvorstands und der gro&szlig;en Koalition nach einem globalen Logistikkonzern, einem Interview mit Peter Hettling, dem Bundestagsabgeordneten und Verkehrsexperten der Gr&uuml;nen, zum B&ouml;rsengang der Bahn und Marcel Klamm zur Bahnsituation in der Schweiz.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Den Optimismus von Peter Hettling, es komme in dieser Legislaturperiode nicht mehr zum B&ouml;rsengang der Bahn, teile ich nicht. In dieser Absicht stecken so m&auml;chtige Interessen derer, die am Privatisierungsvorgang verdienen wollen, dass man versuchen wird, auf welchen Wegen auch immer gr&ouml;&szlig;ere Teile zu verscherbeln. Siehe auch die n&auml;chste Meldung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum gleichen Thema aus anderen Quellen:<\/strong>\n<p><strong>Bahn verkauft 50 Bahnh&ouml;fe in Hessen <\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn hat 50 Bahnh&ouml;fe in Hessen verkauft und damit fast jeden zehnten ihrer insgesamt 470 Bahnh&ouml;fe und Haltepunkte im Land. Die Geb&auml;ude gingen nach Angaben eines Bahn-Sprechers vom Donnerstag an ein Bieterkonsortium aus dem Londoner Finanzinvestor Patron Capital und dem Hamburger Immobilienentwickler Procom Invest. Der Kaufpreis wurde nicht mitgeteilt. &ldquo;Die Investoren haben sich verpflichtet, die Geb&auml;ude instandzusetzen&rdquo;, sagte der Bahn-Sprecher. Bundesweit belaufen sich die Investitionen in 490 verkaufte Geb&auml;ude nach Angaben der Bahn auf 15 Millionen Euro in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren. Wie die Immobilien dann<br>\ngenutzt w&uuml;rden, sei Sache des neuen Besitzers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/?em_cnt=1254726\">FR<\/a><\/p>\n<p><strong>Bahn plant Zukauf in England<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn setzt ungeachtet ihrer ungewissen und politisch umstrittenen Teilprivatisierung den Expansionskurs im Ausland fort. Der Konzern will nach FTD-Informationen das britische Eisenbahnunternehmen Chiltern Railways &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.financialtimes.de\/unternehmen\/handel_dienstleister\/:Bahn%20Zukauf%20England\/288818.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li>So wird weiter verscherbelt. Wir hatten schon &uuml;ber mehrere F&auml;lle berichtet, &uuml;ber den <a href=\"?p=2613\">Verkauf der Immobilientochter Aurelis<\/a> und des Busunternehmens Touring zum Beispiel. So bessert der jetzige Bahnvorstand sein Ergebnis auf und verweist dann darauf, wenn die Vorstandsbez&uuml;ge erh&ouml;ht werden sollen. Eben ergebnisbezogen.<\/li>\n<li><em>Mit weltweiten Zuk&auml;ufen hatte der jetzige Chef der Bahn auch seinen fr&uuml;heren Arbeitgeber, die Heidelberger Druckmaschinen AG, in Probleme gebracht. <\/em><\/li>\n<\/ul><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2818","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2818"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2818\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}