{"id":28180,"date":"2015-11-02T08:51:23","date_gmt":"2015-11-02T07:51:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180"},"modified":"2015-11-09T10:30:49","modified_gmt":"2015-11-09T09:30:49","slug":"hinweise-des-tages-2493","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h01\">Demokratie und Kapitalismus: Die Heimat, die Europa war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h03\">Mit Bart und Prinzipien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h04\">Die Europ&auml;er sind halt auch nur Amis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h05\">Deutsche Bank: Sie nennen es Sterbehaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h06\">Finanzmarktstabilit&auml;t in Zeiten unkonventioneller Geldpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h07\">Die Implementierung der Goldenen Regel f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen in Europa Sicherung der &ouml;ffentlichen Investitionen und Unterst&uuml;tzung der Konjunktur.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h08\">Das Problem der Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h09\">Umfassende SGB II&ndash;&Auml;nderungen geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h10\">Abschied von der Daseinsvorsorge?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h11\">Ins n&auml;chste Kriegsgebiet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h12\">Uri Avnery: Adolf, Amin und Bibi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h13\">Jahrzehntelange Ressentiments trennen Saudi-Arabien und Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h14\">Springtime for Grifters &ndash; Fru&#776;hling fu&#776;r Zocker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h15\">Rochade bei der SPD: Generalsekret&auml;rin Fahimi wechselt ins Arbeitsministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h16\">Lobbyismus an Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h17\">Die Unwahrheit &uuml;ber Akif Pirin&ccedil;cis &bdquo;KZ-Rede&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180#h18\">Zu guter Letzt: Du bist Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28180&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Demokratie und Kapitalismus: Die Heimat, die Europa war<\/strong><br>\nEuropa r&uuml;hmt sich seiner Werte. Doch welche sind das eigentlich? Demokratie etwa? Wohl kaum, wenn man sieht, wie &uuml;ber den gesamten Kontinent hinweg Grundrechte geschw&auml;cht und W&auml;hlerwillen ignoriert werden.<br>\nEs herrscht Carl-Schmitt-Wetter: Die Macht hat, wer am lautesten &ldquo;Notstand&rdquo; ruft.<br>\nEs herrscht Weimar-Lust: Schaukeln, kippen, putschen, das ist das Spiel vor allem der CSU und mehr und mehr auch der Journalisten, die so lange im selbstgeschaffenen Merkel-Schlummer waren, bis sie aufwachten und merkten, wie langweilig ihnen dabei geworden war, und die nun Wolfgang Sch&auml;uble herbei raunen, nur um zu zeigen, dass sie es k&ouml;nnen.<br>\nEs herrscht die Postpostdemokratie, die immer noch an einer Schw&auml;che des Systems laboriert, den l&auml;stigen Wahlen, die vor allem deshalb so &auml;rgerlich sind, weil ihr Ausgang so ungewiss ist.<br>\nIst Europa also eine Wertegemeinschaft? Und welche Werte w&auml;ren das dann ganz genau?<br>\nIn Portugal hat gerade zum ersten Mal ein Politiker klar und deutlich gesagt, welche Werte gelten sollen: Nicht die der Demokratie, sondern die der Finanzwirtschaft, nicht der Willen der W&auml;hler, sondern die Interessen der Banken.<br>\nPr&auml;sident An&iacute;bal Cavaco Silva hat sich geweigert, der demokratisch gew&auml;hlten linken Mehrheit den Auftrag zur Regierungsbildung zu geben und das Land damit in eine Verfassungskrise gest&uuml;rzt, die Folgen f&uuml;r ganz Europa haben k&ouml;nnte &ndash; sein Argument war, dass eine linke Regierung &ldquo;falsche Signale an die Finanzinstitutionen, Investoren und die M&auml;rkte&rdquo; senden w&uuml;rde.<br>\nAnders gesagt: Die Mehrheit der Portugiesen hat daf&uuml;r gestimmt, die Austerit&auml;tspolitik der vergangenen Jahre abzuschw&auml;chen oder abzuschaffen &ndash; aber Cavaco Silva findet das &ldquo;zu riskant&rdquo; Br&uuml;ssel und den Finanzm&auml;rkten gegen&uuml;ber. Also wird das Votum der W&auml;hler ignoriert und die konservative, austerit&auml;tsfreundliche Partei mit der Bildung einer Minderheitsregierung beauftragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/schwaches-europa-krisen-grenzen-und-demokratie-a-1060554.html#ref=nl-dertag\">Georg Diez auf SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Den Niedergang Europas und des Rests an Demokratie hat der Autor recht realistisch geschildert. Freuen tut uns das &uuml;berhaupt nicht. Aber die Wirklichkeits nahe Analyse ist die Basis einer hoffentlich noch kommenden Ver&auml;nderung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Merkels unmoralische Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong><br>\nAngela Merkel wird f&uuml;r ihre menschliche Art in der Fl&uuml;chtlingskrise gefeiert. Warum eigentlich? Die Kanzlerin setzt wie in der Eurokrise die Art von Politik fort, die alles nur vor sich herschiebt und kein Problem l&ouml;st. (&hellip;)<br>\nSchon jetzt f&auml;llt etwas auf. Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik weist deutliche Parallelen zu ihrer Euro-Rettungspolitik auf. Auch in der Diskussion um die gemeinsame W&auml;hrung hielt sie ein gro&szlig;es Prinzip aufrecht: Der Euro muss um jeden Preis gerettet werden, denn wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa. (&hellip;)<br>\nIch stimme somit &uuml;berhaupt nicht mit dem Konsens &uuml;ber Merkels historische Leistung &uuml;berein: Euro-Krise schlecht. Fl&uuml;chtlingskrise gut. Ich sehe stattdessen die Gemeinsamkeiten eines politischen Managements, das kein Problem l&ouml;st und alles nur vor sich herschiebt.<br>\nDenken Sie mal die Merkelsche Politik bis zu ihrem Ende<br>\nAuch wenn wir jetzt seit drei Monaten nicht mehr &uuml;ber den Euro geschrieben haben, weil jetzt andere Themen in den Vordergrund ger&uuml;ckt sind, hat sich an der Lage nichts ge&auml;ndert:\n<ul>\n<li>Die wirtschaftliche Situation in Griechenland ist nach wie vor katastrophal. <\/li>\n<li>Portugal hat eine Regierung ohne parlamentarische Mehrheit, die nicht einmal einen Haushalt f&uuml;r 2016 verabschieden kann. <\/li>\n<li>Die wirtschaftlichen Ungleichgewichte zwischen dem Norden und dem S&uuml;den klaffen immer weiter auseinander.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es braucht nur irgendwo zu funken, und die Krise ist wieder da. Und es ist die pr&auml;gende Erfahrung des vergangenen Jahrzehnts, dass es in der Wirtschaft oft funkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/angela-merkel-und-ihre-unmoralische-fluechtlingspolitik-kolumne-a-1060303.html\">Wolfgang M&uuml;nchau auf Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Verl&auml;ngerter Armleuchter der Gro&szlig;en Koalition<\/strong><br>\nShowdown am Wochenende: Fliegt die Gro&szlig;e Koalition auseinander, lautete eine Frage? Horst Seehofer hatte mit scheinbar un&uuml;berbr&uuml;ckbaren Positionen und einem Ultimatum f&uuml;r Furore gesorgt. Der Geist von Kreuth 1976 scheint wieder da zu sein. Aber wie das eben so ist mit Gespenstern. Sie taugen nur f&uuml;r eine Gruselstunde.<br>\nSprachvisagisten am Werk<br>\nDie Gro&szlig;e Koalition fliegt nicht auseinander, denn es ist alles wie gehabt. Die Kosmetikabteilungen der Regierungsparteien arbeiten auf Hochtouren. Der Auftrag lautet, das h&auml;ssliche Gesicht in einer politischen Sackgasse zu wahren. Da ist zum Beispiel das unsch&ouml;n klingende Wort &bdquo;Transitzone&ldquo;, mit dem man ein gro&szlig;es Lager assoziiert, in dem Menschen festgehalten werden, bis gekl&auml;rt ist, ob sie weiterreisen d&uuml;rfen oder gleich wieder abgeschoben werden. (&hellip;)<br>\nIn Wahrheit spielen nicht die Fl&uuml;chtlinge oder die &Uuml;berlastung von Hilfskr&auml;ften oder Kommunen die entscheidende Rolle, sondern die Umfragewerte. So bedient die CSU den rechten Rand, die Kanzlerin l&auml;sst sich Menschlichkeit nachsagen und die SPD hat wie immer das Spiel nicht verstanden und macht sich mit ihrer Idee von Einreisezentren zum verl&auml;ngerten Armleuchter der Gro&szlig;en Koalition. Einfach nur gruselig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/151031_auf-das-wort-kommt-es-an\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Abschottungspolitik t&ouml;tet Fl&uuml;chtlinge &ndash; nicht die Schlepper<\/strong><br>\nMonat f&uuml;r Monat finden sich traurige Berichte &uuml;ber Schiffe, die im Mittelmeer gesunken sind und deren Insassen einen qualvollen Tod erlitten haben. Die Antwort der meisten deutschen Medien ist einfach: Die Schlepper sind schuld. Die Festung Europa, die es verhindert, dass die Menschen einfach kommen k&ouml;nnen um Asyl zu beantragen, wird dagegen nicht in Frage gestellt. Vor wenigen Monaten wurde von der EU die Kriminalisierung von Schleppern beschlossen, eine L&ouml;sung, die zu noch mehr Toten f&uuml;hren wird.<br>\nMindestens 23.000 Menschen sind bei ihrer Flucht &uuml;ber das Mittelmeer schon gestorben, weil sie in viel zu kleinen Booten unterwegs waren, die auf hoher See kenterten und ihnen niemand Hilfe leistete. 23.000 Menschenleben, die mit einer Politik der offenen Grenzen h&auml;tten gerettet werden k&ouml;nnen. Die deutsche wie auch die europ&auml;ische Politikelite verk&uuml;ndet nach jedem gr&ouml;&szlig;eren Ungl&uuml;ck ihre Trauer, dabei h&auml;tten sie die Menschen retten k&ouml;nnen und haben somit auch deren Blut an den H&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/die-abschottungspolitik-toetet-fluechtlinge-nicht-die-schlepper\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<li><strong>Greek PM Ashamed at &lsquo;Crocodile Tears&rsquo; for Dead Children<\/strong><br>\nStop with the &ldquo;crocodile tears&rdquo; for dead children, Greece&rsquo;s prime minister says to Europe<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ajplusenglish\/videos\/637849156356595\/?pnref=story\">AJ+ via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mit Bart und Prinzipien<\/strong><br>\nDer neue Labour-Chef Jeremy Corbyn bringt die Briten an den Rand der Hysterie (&hellip;)<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te und sichtbarste Gruppe ist die junge Generation. Sie bekommt das neoliberale Regime und die Auswirkungen der Finanzkrise 2008 besonders hart zu sp&uuml;ren: Ihre Berufsaussichten sind schlecht und die Mieten unversch&auml;mt hoch. Nicht zuf&auml;llig sind die typischen Corbyn-Anh&auml;nger zielstrebige junge Leute, die ein Studium absolviert haben und seitdem in einer Bar oder einem Caf&eacute; arbeiten. Politisiert wurden sie, als die Regierung 2012 die Studiengeb&uuml;hren verdreifacht hat. Das hat eine ganze Studentengeneration, deren Proteste f&uuml;r britische Verh&auml;ltnisse ungewohnt radikal ausfielen, gegen die Regierung aufgebracht.<br>\nDie zweite Gruppe, auf die sich Corbyn st&uuml;tzt, sind die Kriegsgegner. Der neue Labour-Chef ist zugleich Vorsitzender des &bdquo;Stop the War&ldquo;-B&uuml;ndnisses, das im 2003 den Widerstand gegen den Einmarsch in den Irak organisiert hat. Damals waren 2 Millionen Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen &ndash; die gr&ouml;&szlig;te Demonstration in der britischen Geschichte &uuml;berhaupt. Lindsey German, eine prominente Stop-the-War-Aktivistin, ist &uuml;berzeugt, dass viele der &auml;lteren Genossen, die wegen des Irakkriegs New Labour und Tony Blair den R&uuml;cken gekehrt hatten, jetzt in die Partei zur&uuml;ckkehren werden.<br>\nDas Ph&auml;nomen Corbyn ist ohne diese Mobilisierung von unten, deren Bedeutung in den britischen Medien stur geleugnet wird, nicht zu begreifen. Corbyn hat im Lauf der Zeit bei so vielen Demonstrationen &ndash; zu unterschiedlichen innen- und au&szlig;enpolitischen Themen &ndash; das Wort ergriffen, dass er mit der Ank&uuml;ndigung seiner Kandidatur f&uuml;r den Labour-Vorsitz sofort auf eine ganze Mannschaft hochmotivierter Anh&auml;nger zur&uuml;ckgreifen konnte.<br>\nDer dritte Pfeiler ist die organisierte Arbeiterklasse, was zun&auml;chst keine gro&szlig;e &Uuml;berraschung darstellt. Im &ouml;ffentlichen Sektor, wo die Gewerkschaften noch am st&auml;rksten sind, wurden die L&ouml;hne seit Jahren eingefroren und wichtige Bereiche abgebaut oder privatisiert. An der Spitze dieser Einzelgewerkschaften stehen deshalb h&auml;ufig linke Generalsekret&auml;re. Dass dann aber auch die beiden gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaften, Unite und Unison, dem Druck der Basis nachgaben und sich f&uuml;r Corbyn einsetzten, war f&uuml;r die alte Labour-F&uuml;hrung ein veritabler Schock.<br>\nViele der genannten Faktoren kennen wir auch aus anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern. Im Fall Gro&szlig;britannien kommt jedoch eine Besonderheit hinzu: Links von Labour konnte sich nie eine andere Partei etablieren, weil das Mehrheitswahlrecht daf&uuml;r sorgt, dass kleinere Parteien &ndash; wie in Deutschland die Gr&uuml;nen oder die Linke &ndash; nicht im Parlament vertreten sind. Eine aufsteigende Partei &ndash; sagen wir eine britische Syriza oder Podemos &ndash; h&auml;tte hier keine Chance gehabt, einen Wahlkreis zu erobern. Stattdessen artikuliert sich die gegen die Austerit&auml;t gerichtete Stimmung innerhalb der Labour Party, die viele Linke schon als unheilbar &bdquo;blairifiziert&ldquo; abgeschrieben hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5237292\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> So ganz anders pr&auml;sentiert sich der deutsche SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel &ndash; und viele Andere in der Spitze der Partei: Nicht wegen des Bartes, sondern hinsichtlich der Prinzipien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Europ&auml;er sind halt auch nur Amis<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich hatte ich ein Gespr&auml;ch mit einem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer eines mittelst&auml;ndischen Unternehmens. Es ging um das Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten. Er lehnte es vehement ab. Der Mann ist auf keinen Fall das, was man politisch links nennen k&ouml;nnte. Er ist eher so ein Unionsmann. Trotzdem. Diverse Standards sehe er in Gefahr. Die Amerikaner w&uuml;rden Lebensmittelverordnungen kippen und sie w&uuml;rden Energiegesetze aushebeln. Die Amerikaner w&uuml;rden au&szlig;erdem unsere Normen beim Umweltschutz aussetzen. Und Steuern w&uuml;rden sie am Ende in Europa auch nicht bezahlen. &raquo;Der Mindestlohn wird auch draufgehen&laquo;, sagte ich. &raquo;Ja, der Mindestlohn auch&laquo;, gab er kleinlaut zur&uuml;ck. Er ist n&auml;mlich kein Freund dieser Einrichtung. Dauernd sagte er jedenfalls, was die Amerikaner alles mit uns anstellen w&uuml;rden. Die Amis hier, die Amis dort. Bald h&auml;tten wir hier Verh&auml;ltnisse wie in Amerika. Wir kriegen so ein Gesellschaftsmodell, ob wir wollen oder nicht. [&hellip;]<br>\nUnd dann sind da noch die Standards, die die Europ&auml;er in den USA aufl&ouml;sen k&ouml;nnten. Schauen wir uns doch nur mal die Deutsche Bank an, die dann die weitaus rigideren Regulierungen des Finanzsektors in &Uuml;bersee angreifen k&ouml;nnte. Sie k&ouml;nnte sagen, dass das Hemmnisse seien, die ihren Profit schm&auml;lerten. Und flugs passen die Amerikaner ihre Standards an die europ&auml;ische Laxheit an. Die Amerikaner greifen also nicht alleine an. Das wird auf Gegenseitigkeit beruhen.<br>\nWer heute TTIP als amerikanischen &Ouml;konomieterrorismus abtut, der verkennt die Lage. Die Profiteure sind Atlantiker h&uuml;ben wie dr&uuml;ben. Und gerade auch all jene deutschen Unternehmen, die seit so vielen Jahren bitterlich jammern, wie schlecht es ihnen am teuren Standort Deutschland doch ergehe, h&auml;tten enorme M&ouml;glichkeiten, ihren Profit weiter zu maximieren und Mitarbeiter immer weniger daran partizipieren zu lassen. Was die Aufhebung der Sozial- und Arbeitsmarktstandards betrifft, werden es weniger &raquo;die Amerikaner&laquo; sein, als die Vorstandsvorsitzenden &raquo;unserer Konzerne&laquo;, die eine Aufhebung dieser Regelungen in Angriff nehmen. Denn sie w&auml;ren auf dieser Ebene die unmittelbaren Profiteure.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/11\/die-europaer-sind-halt-auch-nur-amis.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Bank: Sie nennen es Sterbehaus<\/strong><br>\nIn einem unscheinbaren Geb&auml;ude im Frankfurter Westend verbringen die alten, aber nicht unbedingt ehrw&uuml;rdigen Ex-Vorst&auml;nde der Deutschen Bank ihre Tage. In der Stille ihrer B&uuml;ros findet sich die Erkl&auml;rung f&uuml;r das gro&szlig;e Betr&uuml;gen, mit dem die Bank nun aufr&auml;umen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/43\/deutsche-bank-frankfurt-westend-manager-aufsichtsrat\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sch&ouml;nes Essay &uuml;ber die Kultur der organisierten Nicht-Verantwortung und dar&uuml;ber, was schief lief bei der Deutschen Bank.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Finanzmarktstabilit&auml;t in Zeiten unkonventioneller Geldpolitik<\/strong><br>\nIn einzelnen europ&auml;ischen L&auml;ndern bewegen sich die Verm&ouml;genspreise in Folge der Niedrigzinspolitik und Quantitativen Lockerung auf einem Niveau, das erh&ouml;hte Wachsamkeit verlangt. Gefordert ist nicht die Geldpolitik im engeren Sinne, deren Kurs angesichts der wirtschaftlichen Lage im Euroraum stark expansiv sein muss, sondern der neu geschaffene Bereich der makroprudentiellen Regulierung. Noch muss die makroprudentielle Regulierung dabei nicht restriktiv ausgerichtet sein, weil das Kreditwachstum der privaten Haushalte und Unternehmen im Euroraum trotz der geldpolitischen Ma&szlig;nahmen verhalten bleibt. W&auml;hrend die deutschen Banken auf das Niedrigzinsumfeld bisher nicht mit einer vermehrten Risikoaufnahme reagieren, gibt es im Bereich der Schattenbanken (Geldmarktfonds, Investmentfonds, Versicherungen und Pensionskassen) erste Anzeichen f&uuml;r eine vermehrte Risiko&uuml;bernahme. Da diese zum Teil bank&auml;hnliche Gesch&auml;fte betreiben, die keiner entsprechenden Regulierung unterliegen, sollte sich die Finanzmarktaufsicht und -regulierung in Deutschland mehr als bisher den Schattenbanken zuwenden. Die Risiken f&uuml;r die Finanzmarktstabilit&auml;t steigen umso mehr, je l&auml;nger die Niedrigphase andauert. Eine st&auml;rkere fiskalpolitische Flankierung der expansiven Geldpolitik w&auml;re daher auch mit Blick auf die Finanzmarktstabilit&auml;t sinnvoll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/imk_6456.htm?produkt=HBS-006180\">IMK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der vollst&auml;ndige IMK Report, Nr. 107 ist <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_107_2015.pdf\">hier [PDF &ndash; 5.2 MB]<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Implementierung der Goldenen Regel f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen in Europa Sicherung der &ouml;ffentlichen Investitionen und Unterst&uuml;tzung der Konjunktur.<\/strong><br>\nDa der Euroraum wirtschaftlich nach wie vor weit entfernt von einer wirtschaftlichen Erholung ist und am Rande einer deflationa&#776;ren Stagnation zu stehen scheint, hat sich die Einsicht bezu&#776;glich der Notwendigkeit einer A&#776;nderung der makroo&#776;konomi- schen Politik sowohl in der O&#776;ffentlichkeit als auch in der Politik erho&#776;ht. Die Rufe nach einem expansiveren finanzpolitischen Kurs, vor allem um die o&#776;ffentlichen &minus; oder o&#776;ffentlich gefo&#776;rderten &minus; Investitionen anzukurbeln, sind lauter geworden. Der so genannte Juncker-Plan ist diesbezu&#776;glich die bekannteste offizielle Reaktion der Politik.<br>\nDie Goldene Regel fu&#776;r die in dieser Studie vorgeschlagenen o&#776;ffentlichen Investitionen kann auf verschiedene Art und Weise zu einer besseren Fiskalpolitik sowie zu einer wirtschaftlichen Erholung beitragen. Die Regel ist in der traditionellen finanzwissenschaftlichen Literatur allgemein akzeptiert und wu&#776;rde die Finanzierung von o&#776;ffentlichen Investitionen durch Budgetdefizite erlauben und dadurch gleichzeitig Generationengerechtigkeit und Wirtschaftswachstum fo&#776;rdern. O&#776;ffentliche Investitionen erho&#776;hen den Bestand an o&#776;ffentlichem und\/oder Sozial- kapital und schaffen Wachstum zugunsten zuku&#776;nftiger Generationen. Deswegen ist es gerechtfertigt, dass zuku&#776;nftige Generationen zur Finanzierung dieser Investitionen mittels des Schuldendienstes beitragen. Das Fehlen der Schuldenfi- nanzierung wird durch ho&#776;here Steuern oder Ausgabenku&#776;rzungen zu einer unver- ha&#776;ltnisma&#776;&szlig;igen Last fu&#776;r die heutige Generation und damit mit hoher Wahrschein- lichkeit zu einer Unterversorgung mit o&#776;ffentlichen Investitionen fu&#776;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/media.arbeiterkammer.at\/PDF\/Studie_Golden_Rule_kurz.pdf\">Arbeiterkammer Wien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Problem der Leiharbeit<\/strong><br>\nLeiharbeit war urspr&uuml;nglich als &Uuml;bergangsl&ouml;sung und als Br&uuml;cke zu einer Festanstellung gedacht. Doch die Zahl der Unternehmen, die Leiharbeiter vermitteln, w&auml;chst. In Deutschland sind es schon 18.000. Da die Branche immer mehr in die Kritik ger&auml;t, will das Bundeswirtschaftsministerium die Leiharbeit gesetzlich neu regeln.<br>\nDie Zahl der Leiharbeiter im Saarland schwankte in den letzten Jahren konstant zwischen 10.000 und 12.000 Personen. Das entsprach rund drei Prozent aller Besch&auml;ftigten. Ein Anteil, der &uuml;ber dem Bundesdurchschnitt liegt. F&uuml;r das Wirtschaftsministerium ist das aber kein Grund zur Sorge. Und dass Leiharbeiter vor allem bei einfachen Arbeiten genutzt werden, f&uuml;r die nur geringe Qualifikationen n&ouml;tig sind, sei normal.<br>\n&bdquo;Der durchschnittliche Einsatz von Leiharbeitern liegt bei ungef&auml;hr 90 Tagen&ldquo;, erl&auml;utert J&uuml;rgen Barke, Staatssekret&auml;r im Wirtschaftsministerium. Dies liege daran, dass die Leiharbeiter nicht durchgehend eingesetzt w&uuml;rden. Au&szlig;erdem gebe es auch regelm&auml;&szlig;ig den Einsatz von gleichen Mitarbeitern bei einem Unternehmen. Ein System von Missbrauch erkenne er bei den Unternehmen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sr-online.de\/sronline\/nachrichten\/politik_wirtschaft\/leiharbeit_saarland_wirtschaftsministerium100.html\">SR-online.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Umfassende SGB II&ndash;&Auml;nderungen geplant<\/strong><br>\nDossier<br>\n&ldquo;Unter Federf&uuml;hrung der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) wurde eine Bund-L&auml;nder-Arbeitsgruppe eingerichtet, die massive &Auml;nderungen und auch Versch&auml;rfungen zum SGB II plant. Dazu gibt es eine erste Ver&ouml;ffentlichung mit der die &Auml;nderungen unter dem Motto: &bdquo;Vereinfachung des passiven Leistungsrechts &ndash; einschl. des Verfahrensrechts &ndash; im SGB II&ldquo; dargestellt werden. Wer sich die Details anschaut, wird eine Vielzahl von Versch&auml;rfungen finden. Hier sind jetzt die Wohlfahrts- und Sozialverb&auml;nde und sonstige Interessensvereinigungen gefragt, sich dazu zu positionieren.&rdquo; Aus dem Thom&eacute; Newsletter vom 21.10.2013.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/erwerbslos\/hartz4\/auswirkungen\/umfassende-sgb-ii-anderungen-geplant\/\">LabourNet Germany<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Abschied von der Daseinsvorsorge?<\/strong><br>\nDaseinsvorsorge ist alles, was wir zum Leben brauchen. Wasser, W&auml;rme, Verkehrsmittel, Abfallentsorgung. &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaften (PPP) gef&auml;hrden das.<br>\nGerlinde Schermer, Berliner SPD Mitglied erkl&auml;rt wie private Investoren (institutionelle Anleger\/Rentenfonds etc.) durch sogenannte &ouml;ffentlich private Partnerschaften Einfluss auf unsere Daseinsvorsorge nehmen wollen. Auch sogenannte &ldquo;nutzungsabh&auml;ngige&rdquo; Geb&uuml;hren f&uuml;r die Nutzung unserer Stra&szlig;en werden besprochen.<br>\nUnsere Steuergelder sollen nach dem Willen von Wirtschaftsminister Gabriel in eine noch zu gr&uuml;ndende private Verkehrsinfrastrukturgesellschaft flie&szlig;en. Diesem Vorhaben hat der Bundesrat im Oktober 2015 widersprochen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0dEOOvPSUM0\">Von Frau zu Frau TV<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/151030-201510-beschluss-bundesrat-0413_2D15B.pdf\">Stellungnahme des Bundesrates vom 16.10.15<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ins n&auml;chste Kriegsgebiet<\/strong><br>\nBei der geplanten Ausweitung des Bundeswehr-Einsatzes in Mali um bis zu 700 Soldaten wird mit bewaffneten K&auml;mpfen gerechnet (&ldquo;robustes Mandat&rdquo;). Dies geht aus einem aktuellen Pressebericht hervor, dessen Autor Einsicht in geheime Dokumente der Bundeswehr nehmen konnte. Demnach kalkuliert das Verteidigungsministerium mit einer &ldquo;hohen Bedrohung&rdquo; f&uuml;r die deutschen Milit&auml;rs, die ab Januar die UN-Blauhelmtruppe MINUSMA verst&auml;rken sollen. Es klinge nach einem &ldquo;Einsatz in einem Kriegsgebiet&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Ausweitung der Intervention k&uuml;rzlich in Aussicht gestellt und als Ziel &ldquo;Aufkl&auml;rung&rdquo; &uuml;ber &ldquo;Terrorgruppen und Milizen&rdquo; im Norden Malis genannt. MINUSMA gilt als gef&auml;hrlichste UN-Mission. Allein seit Juni sind sechs MINUSMA-Soldaten get&ouml;tet worden. Der Einsatz richtet sich gegen verschiedenste Milizen, ist aber auch mit Widerstand in der lokalen Bev&ouml;lkerung konfrontiert, die zu Jahresbeginn die MINUSMA-Zentrale in Gao angegriffen hat; in der Stadt soll die Bundeswehr stationiert werden. Der geplante Einsatz reiht sich ein in eine Serie von Interventionen, die von Mali &uuml;ber S&uuml;dsudan, das Horn von Afrika und den Libanon bis in den Irak reichen und einen geographischen Ring um Europa abdecken. Strategen benennen diesen Ring als vorrangiges Gebiet des Berliner Strebens nach Kontrolle &ndash; bei Bedarf auch mit milit&auml;rischen Mitteln<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59237\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Uri Avnery: Adolf, Amin und Bibi<\/strong><br>\nES IST nicht sehr angenehm, wenn sich ernst zu nehmende Leute in aller Welt &ndash; Historiker, Psychiater, Diplomaten &ndash; fragen, ob mein Ministerpr&auml;sident vollkommen zurechnungsf&auml;hig sei.<br>\nAber genau das geschieht gerade. Und nicht nur im Ausland. Immer mehr Leute in Israel stellen sich dieselbe Frage.<br>\nAlles das ist das Ergebnis eines Ereignisses. Aber jetzt sehen die Leute viele andere Ereignisse &ndash; vergangene und gegenw&auml;rtige &ndash; in neuem Licht.<br>\nBisher wurden viele seltsame Handlungen und &Auml;u&szlig;erungen Benjamin Netanjahus als Manipulationen eines schlauen Politikers und begabten Demagogen gesehen, der die Seele seiner W&auml;hler kennt und sie dementsprechend reichlich mit L&uuml;gen versorgt.<br>\nNun nicht mehr. Ein besorgniserregender Verdacht geht um: Unser Ministerpr&auml;sident ist nicht ganz bei Trost.<br>\nALLES BEGANN vor zwei Wochen, als Netanjahu eine Rede in einer Versammlung von Zionisten aus aller Welt hielt. Was er sagte, schockierte nicht nur die Zuh&ouml;rer.<br>\nAdolf Hitler, so dozierte er, habe die Juden gar nicht vernichten wollen. Er wollte sie nur vertreiben. Aber dann lernte er den Mufti von Jerusalem kennen und der &uuml;berzeugte ihn, er solle die Juden &ldquo;verbrennen&rdquo;. Auf diese Weise wurde der Holocaust geboren.<br>\nDer Schluss daraus? Hitler war am Ende gar nicht so schlimm, wie wir bisher gedacht haben. Die Deutschen sind nicht wirklich schuld. Die Pal&auml;stinenser waren es, die Hitler dazu anstifteten, sechs Millionen Juden zu ermorden.<br>\nWenn es um ein anderes Thema gegangen w&auml;re, h&auml;tte man die Rede f&uuml;r eine von Netanjahus &uuml;blichen L&uuml;gen und Verf&auml;lschungen halten k&ouml;nnen: Hitler war am Ende gar nicht so schlimm, sondern die Pal&auml;stinenser sind schuld, der Mufti war der Vorl&auml;ufer Mahmoud Abbas&rsquo;. Das w&auml;re nur ein Beispiel f&uuml;r die &uuml;bliche Propaganda.<br>\nAber hier geht es um den Holocaust, das grauenhafteste Ereignis der Neuzeit und das bei Weitem wichtigste Ereignis in der j&uuml;dischen Geschichte in der Moderne. Dieses Ereignis hat direkte Bedeutung f&uuml;r das Leben der H&auml;lfte der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung Israels (darunter auch mich), die aus Menschen besteht, die ihre Verwandten im Holocaust verloren haben oder die selbst &Uuml;berlebende sind.<br>\nDiese Rede war nicht nur eine geringf&uuml;gige politische Manipulation, eine von denen, an die wir uns gew&ouml;hnt haben, seit Netanjahu Ministerpr&auml;sident geworden ist. Das war etwas Neues, etwas Furchtbares.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lebenshaus-alb.de\/magazin\/009458.html\">Lebenshaus Schw&auml;bische Alb<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jahrzehntelange Ressentiments trennen Saudi-Arabien und Iran<\/strong><br>\nSyrien ist nur ein Kulminationspunkt eines hegemonialen Konflikts der beiden Regionalm&auml;chte<br>\nObwohl manche im amerikanisch-russischen Wettbewerb, wer die Zukunft Syriens bestimmen wird, einen Kalten-Krieg-Ausl&auml;ufer sehen &ndash; inklusive Vergleich mit Afghanistan in den 1980ern -, sind die Au&szlig;enminister John Kerry und Sergej Lawrow doch so etwas wie ein eingespieltes Gespann (wenngleich sie gelegentlich in unterschiedliche Richtungen zerren). Sie haben im vergangenen Jahr auch eine Menge voneinander gesehen: Trotz laufender und v&ouml;llig ungel&ouml;ster Ukraine-Krise waren die Verhandlungen mit dem Iran &uuml;ber dessen Atomprogramm unter dem Strich ein Beispiel konstruktiver US-russischer Zusammenarbeit.<br>\nDas hei&szlig;t, Kerry und Lawrow k&ouml;nnen schon einmal feststellen, &ldquo;to agree to disagree&rdquo;, und trotzdem weitermachen. Bei einem anderen Gegnerpaar geht es hingegen bei jedem Detail immer gleich ums Ganze: bei Saudi-Arabien und dem Iran. Die beiden L&auml;nder sind in Syrien in einen Stellvertreterkonflikt im mehrfachen Sinn verstrickt: Ihre Stellvertreter k&auml;mpfen gegeneinander, aber Syrien steht auch stellvertretend f&uuml;r andere umstrittene Orte, wie den Irak und den Libanon, aber auch Bahrain.<br>\nAndere, urspr&uuml;nglich lokale Konflikte werden dem Stellvertreterschema angepasst: klassisch daf&uuml;r der Jemen, wo ein 2004 ausgebrochener lokaler Aufstand in der Peripherie, der mit &ldquo;Schiiten&rdquo; gar nichts zu tun hatte, pl&ouml;tzlich im gro&szlig;en Kontext des iranisch\/schiitischen &ndash; saudisch\/ sunnitischen Wettbewerbs steht &ndash; und dadurch noch viel blutiger und schwerer l&ouml;sbar wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000024826348\/Jahrzehntelange-Ressentiments-trennen-Saudi-Arabien-und-Iran\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Springtime for Grifters &ndash; Fru&#776;hling fu&#776;r Zocker<\/strong><br>\nW&auml;hrend der republikanischen Debatte am Mittwoch wurde Ben Carson u&#776;ber seine Verbindung zu Mannatech, einem Unternehmen fu&#776;r  Nahrungserg&auml;nzungsmittel befragt, das haarstr&auml;ubende Behauptungen u&#776;ber seine Produkte aufstellt und 7 Millionen Dollar zur Beilegung eines Verfahrens wegen irrefu&#776;hrenden Gesch&auml;ftsgebarens zahlen muss. Das Publikum buhte, und Mr. Carson bestritt, irgend etwas mit dem Unternehmen zu tun zu haben. Beide Reaktionen sagen eine Menge u&#776;ber die treibenden Kr&auml;fte hinter der modernen amerikanischen Politik aus.<br>\nMr. Carson hat nun allerdings gelogen. Er hatte n&auml;mlich sehr viel mit Mannatech zu tun, und er hat viel getan, dessen Produkte zu f&ouml;rdern. PolitiFact stufte seine Behauptung denn auch schnell ohne Einschr&auml;nkung als falsch ein. Aber die republikanische Basis will davon nichts wissen, und der Kandidat glaubt<br>\nscheinbar und wahrscheinlich zu Recht, er k&ouml;nne das einfach aussitzen. Denn heutzutage ist die Tatsache, ganz klar ein Abzocker zu sein, in seiner Partei nichts Negatives, und es mag sogar ein Pluspunkt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/10\/30\/opinion\/springtime-for-grifters.html?_r=0\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rochade bei der SPD: Generalsekret&auml;rin Fahimi wechselt ins Arbeitsministerium<\/strong><br>\n&Uuml;berraschender Wechsel in der SPD-F&uuml;hrungsriege: Generalsekret&auml;rin Yasmin Fahimi wird Staatssekret&auml;rin im Arbeitsministerium von Andrea Nahles. Parteichef Sigmar Gabriel d&uuml;rfte erleichtert sein. (&hellip;)<br>\nAsmussen war vor zwei Jahren von der Europ&auml;ischen Zentralbank ins Arbeitsministerium gewechselt, ist dort aber dem Vernehmen nach nicht besonders gut mit Ressortchefin Andrea Nahles zurechtgekommen. Zu weit waren die marktliberalen Vorstellungen Asmussens von den politischen Leitlinien der Ministerin entfernt.<br>\nFahimi d&uuml;rfte deutlich besser zu Nahles passen. Auch sie geh&ouml;rt dem linken Fl&uuml;gel der SPD an, auch sie kommt von der Gewerkschaft. Bei der IG BCE leitete bis zu ihrem Wechsel ins Willy-Brandt-Haus im Januar 2014 das Ressort Politische Planung. Ihr Lebensgef&auml;hrte Michael Vassiliadis ist bis heute Chef der Chemiegewerkschaft.<br>\nWer Fahimi als Generalsekret&auml;rin nachfolgen soll, steht bisher noch nicht fest. Im Dezember will Gabriel aber eine neue Kandidatin f&uuml;r den Posten vorschlagen.<br>\nFahimis Nachfolgerin wird vor einer gro&szlig;en Herausforderung stehen: Sie muss den Wahlkampf f&uuml;r die Bundestagswahl 2017 organisieren &ndash; und das d&uuml;rfte bei den derzeitigen Umfrageergebnissen der SPD keine leichte Aufgabe werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/generalsekretaerin-fahimi-wechselt-ins-arbeitsministerium-a-1060501.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Behauptung &bdquo;Fahimi d&uuml;rfte deutlich besser zu Nahles passen&ldquo;, weil sie von der IG BCE komme und somit dem linken Fl&uuml;gel der Partei angeh&ouml;re, ist eine ziemlich k&uuml;hne These. Sie verdeutlicht, wie gering die Kenntnisse bei &bdquo;Spiegel Online&ldquo; &uuml;ber die SPD und die Gewerkschaft sind.<\/em><br>\n<em>Frau Nahles f&auml;llt bestenfalls mit linker Rhetorik, aber keinesfalls mit linker Politik auf.<\/em><br>\n<em>Die IG BCE vertritt seit vielen Jahren keine linken Positionen innerhalb des gewerkschaftlichen Spektrums. Die NachDenkSeiten haben mehrfach darauf hingewiesen:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4125\">Wer als Gewerkschaftsvorsitzender die Agendareformen unterst&uuml;tzt hat, sollte eigentlich versch&auml;mt sein Haupt verh&uuml;llen<\/a>.<\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1411\">IG BCE-Chef Schmoldt will durch Mitgestaltung Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen und greift andere Gewerkschaften an<\/a>.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lobbyismus an Schulen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Innenminister muss Vorgang aufkl&auml;ren und Zensur aufheben<\/strong><br>\nNach Informationen von SPIEGEL ONLINE hat das Innenministerium die Verbreitung der bpb-Publikation &bdquo;&Ouml;konomie undGesellschaft&ldquo; vorl&auml;ufig untersagt, nachdem sich der Arbeitgeberverband BDA dar&uuml;ber beschwert hatte. Seit Mitte Juli ist das Buch offiziell vergriffen.<br>\nEs ist inakzeptabel, dass das Innenministerium auf Wunsch des Arbeitgeberverbands BDA eine Publikation der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung zensiert. Innenminister de Maizi&egrave;re muss jetzt erkl&auml;ren, wie es dazu kommen konnte und den gesamten Schriftverkehr in der Angelegenheit offenlegen. Wir fordern das Innenministerium auf, seine Entscheidung zur&uuml;ckzuziehen und das Buch wieder zur Ver&ouml;ffentlichung freizugeben. Auch der wissenschaftliche Beirat der Bundeszentrale selbst hat sich inzwischen f&uuml;r eine Freigabe ausgeprochen.<br>\nIn einem Kapitel der Publikation geht es um das Thema Lobbyismus an Schulen. Wir beobachten seit mehren Jahren, dass Unternehmen und Verb&auml;nde die treibende Kraft bei der Einflussnahme auf Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sind. Es kann nicht sein, dass die Unternehmenslobby dann auch noch die Diskussion dar&uuml;ber zensieren l&auml;sst. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Diskussionen &uuml;ber den Einfluss der Unternehmenslobby an Schulen.<br>\nWir engagiert uns seit mehreren Jahren gegen Lobbyismus an Schulen. Wie Lobbyisten bei ihren Aktivit&auml;ten vorgehen, haben wir in einer Studie &ouml;ffentlich gemacht. Sie kann hier kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/10\/inakzeptabel-das-innenministerium-zensiert-auf-wunsch-des-bda-die-bundeszentrale-fuer-politische-bildung\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie RWE an Schulen Stimmung macht<\/strong>\n<ul>\n<li>Der Energiekonzern RWE sponsert landesweit Schulen<\/li>\n<li>Kooperationsvereinbarungen werfen Fragen auf<\/li>\n<li>Lobbycontrol spricht von Einflussnahme auf Sch&uuml;ler<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Energieriese RWE ist stolz auf sein Engagement an Schulen. Seit 2006 habe das Unternehmen 742.000 Fr&uuml;hst&uuml;cksdosen an Erstkl&auml;ssler verteilt, hei&szlig;t es auf der Internetseite des Essener Konzerns. Sch&uuml;lerprojekte f&ouml;rdere man mit insgesamt 60.000 Euro. RWE bringe &ldquo;frische Lern-Ideen&rdquo; in Kitas, Schulen und Universit&auml;ten. &ldquo;Interaktive Lernspiele, spannende Experimentierkoffer, Lehrmaterial, Videos und Apps geh&ouml;ren genauso zum Angebot wie Energieunterricht, Fortbildungen, Wettbewerbe und Aktionen rund um die Themen Energie, Technik und Innovation.&rdquo;<br>\nDass Unternehmen Schulen sponsern, ist nicht neu. Auch Unternehmen wie Dr. Oetker, VW, Bahlsen oder der Verband der Privaten Bausparkassen mischen hier ordentlich mit. Laut NRW-Schulgesetz ist Sponsoring solange erlaubt, wie &ldquo;die Werbewirkung deutlich hinter den schulischen Nutzen zur&uuml;cktritt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/aktuell\/rwe-lobbyismus-schulen-100.html\">WDR<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Unwahrheit &uuml;ber Akif Pirin&ccedil;cis &bdquo;KZ-Rede&ldquo;<\/strong><br>\nAm Montag, den 19. Oktober 2015, hielt der Autor Akif Pirin&ccedil;ci zum Geburtstag von Pegida in Dresden eine Rede, nach der er nicht mehr umstritten war, sondern indiskutabel. Hauptgrund daf&uuml;r war eine Passage mit einem Nazi-Vergleich &mdash; die Rede wurde in den Medien auch als &bdquo;KZ-Rede&ldquo; bezeichnet. Er unterstellte den deutschen Politikern, sie w&uuml;rden Kritiker der aktuellen Asylpolitik am liebsten in Konzentrationslager stecken.<br>\nMan konnte das, was Pirin&ccedil;ci an diesem Abend gesagt, schon wenig sp&auml;ter w&ouml;rtlich nachlesen. Man konnte es sich unmittelbar danach und bis heute auf YouTube anschauen. Trotzdem hat ein gro&szlig;er Teil der Medien das, was er gesagt und gemeint hat, falsch wiedergegeben und tut es teils noch heute. Sie haben den Zusammenhang weggelassen und den Eindruck erweckt (oder unumwunden behauptet), dass Pirin&ccedil;ci Fl&uuml;chtlinge (oder Politiker) ins Konzentrationslager stecken wolle &mdash; und bedaure, dass sie geschlossen seien.<br>\nDas geschah, obwohl die wichtigste Nachrichtenagentur dpa am n&auml;chsten Tag in mehreren Meldungen immer wieder explizit darauf hinwies, dass sich der Satz nicht auf Fl&uuml;chtlinge bezog.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/22191\/die-unwahrheit-ueber-akif-pirincis-kz-rede\/\">Stefan Niggemeier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten bereits am 20. Oktober <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27992#h01\">auf die falsche Berichterstattung hingewiesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Du bist Deutschland<\/strong><br>\nWann immer die Welt &uuml;ber uns lachte, wir k&ouml;nnten nicht tanzen oder h&auml;tten keinen Humor, konnten wir wenigstens kontern: Daf&uuml;r k&ouml;nnen wir Autos und sind nicht korrupt. Tja, am Arsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/extra3\/sendungen\/Du-bist-Deutschland,extra10340.html\">extra 3<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28180","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28180"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28351,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28180\/revisions\/28351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}