{"id":28192,"date":"2015-11-03T08:41:05","date_gmt":"2015-11-03T07:41:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192"},"modified":"2015-11-03T08:41:05","modified_gmt":"2015-11-03T07:41:05","slug":"hinweise-des-tages-2494","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h01\">Ist Vertrauen dumm?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h02\">Unsere Willkommenskultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h03\">T&uuml;rkei: Blutiger Wahlsieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h04\">Politik ohne Oxford und Cambridge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h05\">Steueroase Deutschland &ndash; Top-Adresse f&uuml;r Betr&uuml;ger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h06\">Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h07\">Soziale Ungleichheit treibt Amerikaner in den Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h08\">Ausbeutung mit System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h09\">Bedroht Software die Jobs unserer Azubis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h10\">Weiche Landung f&uuml;r Ex-Kommissare<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h11\">BND<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h12\">Die Risiken des risikolosen Kriegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h13\">Google oder Die Abschaffung der Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h14\">The Making of Leopoldo L&oacute;pez<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h15\">Stoppt diesen Wahnsinn!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h16\">New ranking of richest Ukrainians shows Poroshenko getting richer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h17\">Quoten-Sekte: ZDF-Journalist &uuml;bt Medienkritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192#h18\">Zu guter Letzt &ndash; Eier aus Stahl &ndash; adidas-Chef Herbert Hainer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28192&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ist Vertrauen dumm?<\/strong><br>\nJakob Augstein und Colin Crouch &uuml;ber die Bedrohung unseres Wissens durch den Neoliberalismus und Zeichen der Hoffnung.<br>\nJakob Augstein: Herr Crouch, dass der Neoliberalismus eine Bedrohung f&uuml;r Freiheit und Gerechtigkeit bedeutet, ist weithin bekannt. Nun sagen Sie in Ihrem neuen Buch, er richte sich auch gegen das Wissen. Warum?<br>\nColin Crouch: Mir geht es um die verschiedenen Arten, auf die das Fachwissen und die Sichtweisen der Finanzm&auml;rkte andere Formen von Wissen verdr&auml;ngen. Wir sind von Technologie umgeben und auf entsprechend viele Informationen angewiesen. Wenn wir ein Auto kaufen wollen, das m&ouml;glichst umweltfreundlich ist, brauchen wir Daten &uuml;ber seinen Schadstoffaussto&szlig;. Wir m&uuml;ssen den Leuten vertrauen, von denen wir diese Daten erhalten &ndash; denn wir selbst sind nicht in der Lage, sie zu &uuml;berpr&uuml;fen. Es kann sich ein Konflikt ergeben, wenn die Leute, die daf&uuml;r zust&auml;ndig sind, zugleich ihrem Unternehmen Gewinne verschaffen sollen. Das ist das gleiche Muster wie das nach dem die gro&szlig;en Finanzskandale gestrickt sind. Der finanzielle Anreiz ist so m&auml;chtig, dass die Lauterkeit auf der Strecke bleibt. Und damit stellt sich die wichtige Frage: Erwarten wir eigentlich Lauterkeit? Ist es dumm, einander noch zu vertrauen? Und wenn wir kein Vertrauen mehr haben &ndash; was haben wir stattdessen?<br>\nIst diese Frage nicht etwas altmodisch? Ein Drogendealer zum Beispiel arbeitet doch auch nach dem Prinzip: Ich kann panschen, so viel ich will, solange die Leute das Zeug kaufen.<br>\nDie normale Antwort auf dieses Problem w&auml;ren Systeme der Aufsicht und Kontrolle. Das Beispiel Drogenhandel w&auml;hlen Sie, weil es solche Systeme dort nicht gibt. Das entspricht dem neoliberalen Mantra von der Deregulierung: Der Markt selbst wird schon den Anreiz zur Ehrlichkeit schaffen, es braucht nur genug Wettbewerb, damit die Schummler erkannt und entlarvt werden &ndash; und pleitegehen. Nun h&auml;ufen sich aber die F&auml;lle, in denen Unehrlichkeit nicht geahndet wird. Die Banken, die f&uuml;r die Finanzmarktkrise mitverantwortlich waren, sind zwar zu hohen Strafzahlungen verurteilt worden. Aber sie k&ouml;nnen weitermachen. Und die Bu&szlig;gelder w&auml;lzen sie nun auf uns, die Kunden, ab, indem sie Filialen schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ist-vertrauen-dumm\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eindeutiger l&auml;sst sich wohl nicht zeigen welche zentrale Bedeutung die &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; in der neoliberalen Strategie hat: &bdquo;Mit aller Kraft dr&auml;ngt die Wirtschaft in die Lehranstalten &ndash; und st&ouml;&szlig;t auf wenig Gegenwehr. Die finanziell und personell ausgebluteten Schulen in Angela Merkels &ldquo;Bildungsrepublik&rdquo; nehmen nur zu gern kostenloses Lehrmaterial und Spenden an &hellip;&ldquo;. Wie recht Colin Crouch hat, zeigt auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28106#more-28106\">der Vorfall<\/a>, der Zensur des Unterrichtsbuches  &ldquo;&Ouml;konomie und Gesellschaft &ndash; Zw&ouml;lf Bausteine f&uuml;r die schulische und au&szlig;erschulische Bildung&rdquo;, der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Unsere Willkommenskultur<\/strong><br>\n&ldquo;Was wird &uuml;ber diese Tage im Oktober einmal in den Geschichtsb&uuml;chern stehen? Vielleicht &ldquo;Europas Versagen&rdquo;? Die Temperaturen sinken auf den Nullpunkt, in Europa &uuml;bernachten Tausende Fl&uuml;chtlinge im Freien, in Schlamm und K&auml;lte, unter ihnen S&auml;uglinge und Kinder. Als die Banken wankten, spannte die europ&auml;ische Wertegemeinschaft im Handumdrehen einen &ldquo;Rettungsschirm&rdquo; auf, nun dauert es Wochen, bis sie &ldquo;wirksame Ma&szlig;nahmen&rdquo; beschlie&szlig;t. Die EU ist Tr&auml;gerin des Friedensnobelpreises, auf ihren Selbstbeweihr&auml;ucherungsfeiern besingen die Damen und Herren gern den &ldquo;Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts&rdquo;. Zum Dessert dann Beethoven. &ldquo;Alle Menschen werden Br&uuml;der.&rdquo;<br>\nAnfangs waren die Fl&uuml;chtlinge nur ein italienisches, ein griechisches und vor allem: ein ungarisches Problem. Dabei waren sie l&auml;ngst ein europ&auml;isches, doch Europa wollte davon nichts wissen. Dann kollabierte unter den Fl&uuml;chtlingstrecks die Dublin-Vereinbarung; die Drittstaatenregelung, von der Deutschland so profitiert hatte, war Makulatur, an den Grenzen herrschte, mit einem Lieblingswort der Konservativen, der Ausnahmezustand. [&hellip;]<br>\nNiemand wei&szlig;, ob die alten Rezepte noch greifen: mehr Privatisierung und weniger Staat, mehr Zaubergeld von der EZB, mehr Internet, mehr Reform, mehr Ich-AGs. So erscheinen die Fl&uuml;chtlinge als Vorboten des Ungewissen, und selbst kluge Menschen sagen &uuml;ber sie Ver&auml;chtliches, darunter katholisierende Schriftsteller und kleine Philosophenk&ouml;nige, alle gro&szlig;e Retter des deutschen Geistes. Im CDU-Land Sachsen tragen Heidenchristen schwarz-rot-goldene Kreuze schlagbereit durch Dresden; ihre geistigen Brandstifter fabulieren vom tausendj&auml;hrigen Reich und z&uuml;ndeln f&uuml;r die &ldquo;Konservative Revolution&rdquo;. Es gibt den Biedermann Alexander Gauland (AfD), fr&uuml;her einmal der Edelmarzipankonservative der hessischen CDU, einen echten Intellektuellen, viele hatten sie ja dort nie. Gauland verk&ouml;rpert den inneren Abgrund des B&uuml;rgertums, seine Bereitschaft zum Selbstverrat, zum Pakt mit den Rechten. Jetzt begr&uuml;&szlig;t der deutsche Bildungsb&uuml;rger noch Frauke Petry. Wen begr&uuml;&szlig;t er danach?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/44\/fluechtlinge-willkommenskultur-rechte-konservative\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: Blutiger Wahlsieg<\/strong><br>\nDie t&uuml;rkische Regierung hat im eigenen Land Chaos ges&auml;t, auf Gewalt gesetzt, Kritiker mundtot gemacht &ndash; und zur Belohnung auch noch eine Wahl gewonnen. Um Demokratie geht es dabei nicht.<br>\nEin Sieg f&uuml;r die Demokratie ist die zweite Wahl in der T&uuml;rkei wahrlich nicht. Denn das Land hatte schon abgestimmt, am 7. Juni, aber das Ergebnis passte der seit 2002 regierenden AKP nicht, weil sie ihre absolute Mehrheit verloren hatte. Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan sprach sich gegen eine Koalition aus, und entsprechend brachte der mit der Regierungsbildung beauftragte Premierminister Ahmet Davutoglu keine zustande. Also wurden Neuwahlen angesetzt.<br>\nVon vornherein wehte ein undemokratischer Geist. Die AKP stilisierte die Neuwahl zu einer &ldquo;Wir gegen den Rest der Welt&rdquo;-Entscheidung. Davutoglu sprach nach dem Selbstmordanschlag in Ankara, bei dem mehr als hundert Menschen get&ouml;tet wurden, allen Ernstes von &ldquo;Cocktail-Terrorismus&rdquo;: Die kurdische PKK und der &ldquo;Islamische Staat&rdquo; (IS) h&auml;tten sich demnach zusammengetan, um der AKP-gef&uuml;hrten T&uuml;rkei zu schaden &ndash; als ob diese verfeindeten Terrororganisationen je gemeinsame Sache machen w&uuml;rden. Hauptsache, es entstand das Bild: Alle sind gegen uns, also stellt euch hinter uns!<br>\nT&uuml;rkische Journalisten bekamen die gewaltt&auml;tige Haltung der M&auml;chtigen zu sp&uuml;ren, zum Beispiel der &ldquo;H&uuml;rriyet&rdquo;-Kolumnist Ahmet Hakan, dem k&uuml;rzlich vor seiner Wohnung in Istanbul Nase und Rippen gebrochen wurden, weil er kritisch &uuml;ber die Regierung geschrieben hatte. Das AKP-nahe Propagandablatt &ldquo;Yeni Akit&rdquo; scheute kurz vor der Wahl nicht davor zur&uuml;ck, internationale Medien, darunter den SPIEGEL, abwertend als ungl&auml;ubig zu bezeichnen. Man k&ouml;nnte das als Aufruf an die Gl&auml;ubigen zur Gegenwehr, zu Gewalt verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/parlamentswahl-tuerkei-blutiger-wahlsieg-kommentar-a-1060607.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So steht es um die Demokratie in Europa. In Portugal weigert sich der Staatspr&auml;sident einfach eine mit Mehrheit gew&auml;hlte linke Regierung zu ernennen, da diese ja die Finanzm&auml;rkte verschrecken k&ouml;nnte. In der T&uuml;rkei l&auml;sst der Machpolitiker Erdogan solange w&auml;hlen bis das Ergebnis stimmt und l&auml;sst den IS frei operieren und bomben solange dieser in sein zynisches Kalk&uuml;l passt. Und was macht die heilige Angela der Fl&uuml;chtlinge? Sie hofiert den Autokraten Erdogan damit er ihr die Fl&uuml;chtlinge vom Hals schafft. Man stelle sich die Reaktion vor, diese W&auml;hlen h&auml;tten unter den gleichen Bedingungen in Russland stattgefunden. Gegen die marktkonforme Demokratie in Portugal hat Merkel vermutlich sowieso nichts einzuwenden. Das ist das wahre Gesicht der Angela Merkel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Politik ohne Oxford und Cambridge<\/strong><br>\nDer britische Schriftsteller Martin Amis kritisiert den neuen Labour-Chef Jeremy Corbyn hart. Die Elite sieht ihre Privilegien in Gefahr.<br>\nAls untergebildet, uninteressiert und humorlos verurteilte soeben der Schriftsteller Martin Amis den neuen Labour-Chef Jeremy Corbyn im britischen Blatt The Times. Mit seinem abgebrochenen Studium an einer Fachhochschule sei der linke Oppositionschef ungeeignet, das Land zu regieren, spottet Amis, der selbst sein Studium an der Oxford University mit Auszeichnung abschloss.<br>\nDie Kritik von Amis an Corbyn ist symptomatisch f&uuml;r ein Land, das viel Wert auf Tradition legt, aber zugleich den Zugang zu dieser Tradition beschr&auml;nkt. Es ist keine &Uuml;berraschung, dass Amis nach Oxford durfte, denn sein Vater, der ber&uuml;hmte Schriftsteller Kingsley Amis, studierte auch dort. Corbyns Eltern hingegen waren Friedensk&auml;mpfer.<br>\nAmis kritisiert Corbyns Eignung, Chef der Labour Party zu sein, nun nicht aufgrund seiner Intelligenz und Erfahrung, sondern seines akademischen Lebenslaufs wegen. Wer an Oxbridge studierte, darf regieren. Neun der letzten zehn Premierminister studierten in Oxford. Die H&auml;lfte von David Camerons aktuellem Kabinett studierte in Oxford oder Cambridge. Die H&auml;lfte besuchte zudem eine Privatschule. Demgegen&uuml;ber stehen sieben Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung.<br>\nDas hat nichts mit Intelligenz und alles mit Privilegien zu tun: Die gesellschaftliche Durchl&auml;ssigkeit ist schlecht in Gro&szlig;britannien, so schlecht wie in kaum einem anderen OECD-Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Englands-Elite\/!5244870\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steueroase Deutschland &ndash; Top-Adresse f&uuml;r Betr&uuml;ger<\/strong><br>\nDeutschland ist ein idealer Standort f&uuml;r Reiche, die in ihrer Heimat keine Abgaben leisten wollen. Daf&uuml;r bremst der Staat internationale Abkommen.<br>\nEs geht um Betr&auml;ge in unvorstellbarer H&ouml;he: Zwischen 2,5 und 3 Billionen Euro aus dem Ausland werden in Deutschland steuerfrei, aber gewinnbringend angelegt &ndash; doch die Heimatfinanzbeh&ouml;rden der Eigent&uuml;mer erfahren nur von einem Prozent dieser Summe. Zu diesem Ergebnis kommt der Schattenfinanzindex 2015 des internationalen Tax Justice Network (TJN), einem weltweiten Zusammenschluss von Steuerexperten und zivilgesellschaftlichen Organisationen. &bdquo;Deutschland ist eine der f&uuml;hrenden Steueroasen der Welt&ldquo;, sagte TJN-Projektleiter Markus Meinzer.<br>\nDie Bundesrepublik geh&ouml;rt danach zur Top Ten der weltweiten Standorte, an denen sich Steuerbetr&uuml;ger und obskure Anleger gerne tummeln. &bdquo;Mit einer Mischung aus rechtlichen M&auml;ngeln, z&ouml;gerlicher Ver&ouml;ffentlichungspraxis und zaudernder Finanzaufsicht hat sich Deutschland still und leise zu einem sicheren Hort f&uuml;r schmutziges Geld aus aller Herren L&auml;nder entwickelt&ldquo;, sagte Meinzer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Steueroase-Deutschland\/!5243058\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland w&auml;chst<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Unterschiede zwischen den Einkommen in Deutschland sind offenbar in den vergangenen zehn Jahren doch gewachsen &ndash; anders als bisher angenommen.<\/li>\n<li>Schuld daran d&uuml;rften statistische Verzerrungen sein, weil Superreiche in den entsprechenden Studien nicht auftauchen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Kapital, hei&szlig;t es, ist ein scheues Reh. Wissenschaftler sp&uuml;ren das immer, wenn sie erkunden wollen, ob die Kluft zwischen Reich und Arm w&auml;chst. Wer wohlhabend ist, l&auml;sst sich schwer statistisch erfassen. Erst recht nehmen Milliard&auml;re und Million&auml;re ungern an repr&auml;sentativen Umfragen teil. Bei der Frage, ob die Unterschiede zwischen oben und unten zunehmen, kann dies schnell zu verzerrenden Antworten f&uuml;hren. Dies zeigt eine neue Studie des Zentrums f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des IMK-Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt.<br>\nDanach hat sich die Schere der Einkommensverteilung in Deutschland in den vergangenen Jahren eher weiter ge&ouml;ffnet. Die verbreitete Annahme, die Einkommensungleichheit sei nach 2005 zur&uuml;ckgegangen, halten die Forscher f&uuml;r &ldquo;nicht plausibel&rdquo; und eine Fehleinsch&auml;tzung. Diese sei vor allem auf L&uuml;cken bei der statistischen Erfassung von Kapitaleinkommen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, also Zinsen, Dividenden oder Spekulationsgewinnen, die vor allem wohlhabenden Haushalten zuflie&szlig;en.<br>\nF&uuml;r die Forscher vom ZEW und IMK ist daher klar: &ldquo;Deutschlands superreiche Multimillion&auml;re und Milliard&auml;re kommen in der Statistik nicht vor, auch ,einfache&rsquo; Million&auml;re d&uuml;rften im SOEP zu selten ber&uuml;cksichtigt sein.&rdquo; So besitzt der reichste Haushalt laut SOEP nach Abzug von Schulden nur 50 Millionen Euro &ndash; als ob es in Deutschland keine Familie Quandt (BMW), Albrecht (Aldi), Schwarz (Lidl) oder Otto (Otto-Versand) g&auml;be.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/einkommen-ungleichheit-noch-groesser-1.2717340\">SZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu die Studie &bdquo;Starke Zweifel an Trendwende bei der Einkommensungleichheit&ldquo;<\/strong><br>\nDie Schere bei der Einkommensverteilung in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren ge&ouml;ffnet. Die von etlichen Forschern angenommene Trendwende hin zu einer leicht sinkenden Einkommensungleichheit in der zweiten H&auml;lfte der 2000er Jahre hat es wahrscheinlich gar nicht gegeben. Grund f&uuml;r m&ouml;gliche Fehleinsch&auml;tzungen sind L&uuml;cken bei der statistischen Erfassung von Kapitaleinkommen, die vor allem wohlhabenden Haushalten zuflie&szlig;en. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und des Zentrums f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_108_2015.pdf\">Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Soziale Ungleichheit treibt Amerikaner in den Tod<\/strong><br>\nDie Schere zwischen Arm und Reich wird in den USA immer gr&ouml;&szlig;er &ndash; mit dramatischen Folgen. Eine Studie des frisch gebackenen Wirtschaftsnobelpreistr&auml;gers Deaton zeigt: Immer mehr Amerikaner sterben fr&uuml;her als n&ouml;tig.<br>\nImmer mehr wei&szlig;e US-B&uuml;rger sterben schon um die 50 herum. Vor allem unter &auml;rmeren und schlecht gebildeten Wei&szlig;en im Alter von 45 bis 54 Jahren steige die Zahl der Todes- und auch Krankheitsf&auml;lle, bilanziert eine Studie in den &bdquo;Proceedings&ldquo; der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (&bdquo;Pnas&ldquo;). Gr&uuml;nde seien Drogen- und Alkoholvergiftung, Suizid sowie Lebererkrankungen, schreiben die Gesundheits&ouml;konomen Anne Case und Angus Deaton von der Princeton University. Von den Afro-Amerikanern und Latinos in den USA aber auch von den Deutschen &uuml;berleben dagegen immer mehr Menschen dieses Alter.<br>\nDie Forscher werteten f&uuml;r ihre Metaanalyse die Daten von 45- bis 54-J&auml;hrigen aus mehreren gro&szlig;en US-Gesundheitssurveys f&uuml;r den Zeitraum 1999 bis 2013 aus. Dabei zeigte sich bei der wei&szlig;en Bev&ouml;lkerung ein deutlicher Zusammenhang zwischen Bildung und Gesundheit: Unter denjenigen, die eine Highschool &ndash; in den USA eine Gesamtschule &ndash; oder weniger absolviert hatten, vervierfachte sich in dem Zeitraum die Todeszahl durch Alkohol oder Drogen. Es gab 80 Prozent mehr Suizide und 50 Prozent mehr Tote durch Leberleiden. Insgesamt stieg die Todesrate im mittleren Alter in dieser Gruppe um 22 Prozent an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/studie-des-nobelpreistraegers-deaton-soziale-ungleichheit-treibt-amerikaner-in-den-tod\/12531020.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausbeutung mit System<\/strong><br>\nEine Regulierung von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen hatte die SPD versprochen. Stattdessen wird es bei kleinen Korrekturen bleiben &ndash; ein Kniefall vor den Arbeitgebern.<br>\nNach dem Mindestlohn h&auml;tte es der zweite gro&szlig;e Wurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles werden k&ouml;nnen: &bdquo;Den Missbrauch von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit werden wir verhindern&ldquo;, steht im vor zwei Jahren zwischen Union und SPD geschlossenen Koalitionsvertrag. Einen lange angek&uuml;ndigten Gesetzentwurf dazu will Nahles in diesem Herbst endlich vorlegen. Doch alles spricht daf&uuml;r, dass der Entwurf sogar noch hinter die ohnehin zaghaften Eckpunkte des Koalitionsvertrages zur&uuml;ckfallen wird.<br>\nDie darin f&uuml;r Leiharbeiter angek&uuml;ndigte gesetzliche &bdquo;&Uuml;berlassungsh&ouml;chstdauer von 18 Monaten&ldquo; etwa klingt zun&auml;chst gut. In den darauffolgenden Zeilen jedoch sind Ausnahmen vorprogrammiert, die Nahles unter dem Druck der Arbeitgeber nun im Sommer als neue Marschrichtung ausgegeben hat: &bdquo;Wo es Tarifvertr&auml;ge gibt, gibt es Spielr&auml;ume.&ldquo; Arbeitgeber und Gewerkschaften sollen also im Einzelfall tariflich vereinbaren k&ouml;nnen, dass Arbeiter f&uuml;r mehr als 18 Monate verliehen werden d&uuml;rfen. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen kommt dies einer Einladung an die Arbeitgeber gleich, Gef&auml;lligkeitstarifvertr&auml;ge mit sogenannten gelben, unternehmerfreundlichen Gewerkschaften zu schlie&szlig;en.<br>\nAu&szlig;erdem hatten die Koalitionsparteien vor zwei Jahren vereinbart, den Einsatz von Leiharbeitskr&auml;ften als Streikbrecher zu verbieten. Zuletzt hatte die Deutsche Post im Fr&uuml;hjahr den vierw&ouml;chigen Zustellerstreik mit Hilfe osteurop&auml;ischer Leiharbeitsfirmen wirkungsvoll unterlaufen. Alle Versuche der Gewerkschaft Verdi, dies gerichtlich stoppen zu lassen, blieben ohne Erfolg. Das ist Wasser auf die M&uuml;hlen der Arbeitgeber. Angef&uuml;hrt von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft k&auml;mpfen sie derzeit erbittert gegen die Regulierung von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ausbeutung-mit-system\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bedroht Software die Jobs unserer Azubis?<\/strong><br>\nOnlineplattformen ersetzen die Einzelhandelsfachkraft, Finanzsoftware macht Bankangestellte &uuml;berfl&uuml;ssig: Die Digitalisierung dringt immer weiter in die Arbeitswelt vor. Stirbt dadurch der mittlere Ausbildungsberuf?<br>\nDie Ver&ouml;ffentlichung des aktuellen Berufsbildungsberichts hatte in den vergangenen Monaten zu einem &uuml;berwiegend positiven Echo unter Bildungs- und Arbeitsmarktpolitikern gef&uuml;hrt. Der Ausbildungsmarkt biete Jugendlichen &bdquo;so viele Chancen wie selten zuvor&rdquo;, schw&auml;rmte die Bundesministerin f&uuml;r Bildung und Forschung, Johanna Wanka.<br>\nDabei geben die Zahlen Anlass zur Sorge. Kaufleute f&uuml;r B&uuml;romanagement, Kaufleute im Einzelhandel, Verk&auml;ufer und Verk&auml;uferinnen: Das sind die beliebtesten Ausbildungsberufe der mehr als 500.000 jungen deutschen Berufsanf&auml;nger. Allerdings haben diese Berufsgruppen eine traurige Gemeinsamkeit: Sie sind &ndash; wie viele Berufe mittlerer Ausbildungs- und Einkommensstufen &ndash; besonders durch den technologischen Wandel gef&auml;hrdet.<br>\nDie ersten Ver&auml;nderungen brachten die gro&szlig;en Internet-Marktpl&auml;tze und Plattformbetreiber, die insbesondere den Einzelhandel sowie Reiseanbieter unter Druck setzten. Amazon ist nur der gr&ouml;&szlig;te von vielen erfolgreichen Anbietern, die ohne Verkaufsr&auml;ume und dazugeh&ouml;rige Verk&auml;ufer auskommen. Wer glaubt, dass Ausbildungsberufe immer noch lebenslange Karrierewege pr&auml;gen k&ouml;nnen, dem sollten die Erfahrungen aus der Reisebranche ein warnendes Zeichen sein. Online-Plattformen machten den Gang zum Reiseb&uuml;ro innerhalb weniger Jahre &uuml;berfl&uuml;ssig. Auch der Einzelhandel wird zuk&uuml;nftig mit viel weniger Personal auskommen &ndash; selbst wenn sich der Supermarkt nicht ins Internet verlegen l&auml;sst. Es ist bereits heute m&ouml;glich, alle Produkte mit RFID-Funketiketten auszustatten, die beim Verlassen des Gesch&auml;fts automatisch erfasst werden. Die Bezahlung organisiert eine im Smartphone integrierte Funktechnologie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/computerisierung-bedrohen-maschinen-die-jobs-unserer-azubis\/60027\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Weiche Landung f&uuml;r Ex-Kommissare<\/strong><br>\nDer Fall von Viviane Reding war kein Ausrutscher. Vor einem Jahr hatte die taz dar&uuml;ber berichtet, dass die fr&uuml;here EU-Justizkommissarin einflussreiche Jobs bei der Bertelsmann-Stiftung und beim Rohstoffkonzerns Nyrstar angenommen hatte. Nun kommt heraus: Die Dreht&uuml;r zur Wirtschaft dreht sich auch bei anderen ehemaligen Kommissaren.<br>\n9 der 26 vor einem Jahr ausgeschiedenen EU-Kommissare sind in problematische Wirtschaftspositionen gewechselt, kritisieren die Autoren einer Studie von LobbyControl und Corporate Europe Observatory (CEO). Dabei habe sich die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde &uuml;ber die eigenen, angeblich vorbildlichen Verhaltensregeln hinweggesetzt.<br>\n&bdquo;Unsere Recherchen zu ehemaligen Mitgliedern der Barroso-Kommission zeigen, dass die Regeln f&uuml;r Seitenwechsel von der EU-Kommission in die Wirtschaft unzureichend sind und kaum durchgesetzt werden&ldquo;, sagt Nina Katzemich von Lobbycontrol.<br>\nVor allem prominente Expolitiker sind weich gelandet. So nahm die ehemalige Digitalkommissarin Neelie Kroes einen Beraterjob bei der Bank of America Merrill Lynch an. Der fr&uuml;here Handelskommissar Karel De Gucht ist f&uuml;r einen Sitz im Vorstand des belgischen Telekomkonzerns Belgacom\/Proximus vorgesehen. Besonders eklatant ist der Fall des ehemaligen EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jos&eacute; Manuel Barroso. Der Portugiese hat nach Angaben der Lobbyw&auml;chter mittlerweile nicht weniger als 22 neue Positionen inne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Von-der-Politik-in-die-Wirtschaft\/!5242288\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BND<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Ein Versuch, den BND freizusprechen<\/strong><br>\nEin Sonderermittler sollte &uuml;ber die NSA-Selektoren aufkl&auml;ren. Doch sein Bericht hilft der Regierung, Rechtsverst&ouml;&szlig;e zu decken und Betroffene der Spionage zu verschweigen.<br>\nUnabh&auml;ngig und Vertrauen &ndash; diese beiden Begriffe brachte die Bundesregierung in der Bezeichnung f&uuml;r ihren Sonderermittler unter, der die geheimen NSA-Selektoren untersuchen sollte, weil die Regierung das dem Parlament nicht erlauben wollte. Doch diese &ldquo;unabh&auml;ngige Vertrauensperson&rdquo; mit Namen Kurt Graulich hat weder mit der einen noch mit der anderen Zuschreibung viel zu tun. Das zeigt der Bericht &uuml;ber die NSA-Selektoren, den Graulich nun vorgelegt hat. Der Bundestag hat ihn hier als PDF ver&ouml;ffentlicht.<br>\nKurzer R&uuml;ckblick: Die NSA hat dem BND viele Jahre lang Suchworte geschickt, mit denen er in Telefonverbindungen und im Internet nach Informationen und Menschen fahnden sollte. Diese Selektoren genannten Begriffe &ndash; insgesamt waren es bis heute wohl 14 Millionen &ndash; waren selbst in den Augen des BND ein heikles Problem. Daher hatte der Geheimdienst 40.000 davon aussortiert. Als das vor einigen Wochen bekannt wurde, wollte der NSA-Untersuchungsausschuss diese Selektoren, die er als wichtige Beweise betrachtet, sofort sehen. Die Bundesregierung aber weigert sich. Sie engagierte zur Untersuchung lieber den fr&uuml;heren Bundesrichter Kurt Graulich und nannte ihn eine &ldquo;unabh&auml;ngige Vertrauensperson&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2015-10\/selektoren-nsa-bericht-graulich-bnd\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Geheimdienstkontrolleur fordert Ermittlungen gegen BND<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst k&ouml;nnte sich der Beihilfe zu einer Straftat schuldig gemacht haben, erkl&auml;rt Linken-Politiker Andr&eacute; Hahn. Hat der BND die USA bei der Wirtschaftsspionage unterst&uuml;tzt?<br>\nNach dem Bericht des Sonderermittlers Kurt Graulich zur Sp&auml;hliste des US-Geheimdienstes NSA hat der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Andr&eacute; Hahn, juristische Konsequenzen gefordert. Notwendig seien jetzt Ermittlungen des Generalbundesanwalts gegen die verantwortlichen BND-Mitarbeiter &ndash; und m&ouml;glichst auch gegen beteiligte Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA. Das sagte der Linken-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. &ldquo;Der Generalbundesanwalt muss den Bericht pr&uuml;fen und f&ouml;rmliche Ermittlungsverfahren einleiten&rdquo;, erkl&auml;rte Hahn.<br>\nBislang habe der Generalbundesanwalt solche Ermittlungen abgelehnt mit dem Hinweis, es gebe keine Anhaltspunkte, f&uuml;gte der Bundestagsabgeordnete hinzu. Dies sei nach dem Bericht des Sonderermittlers nicht mehr aufrechtzuerhalten. Wenn etwa der BND den USA bei der Wirtschaftsspionage geholfen habe, sei dies Beihilfe zu einer Straftat, sagte Hahn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/geheimdienstkontrolleur-fordert-ermittlungen-gegen-bnd\/a-18818488\">DW<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Risiken des risikolosen Kriegs<\/strong><br>\nGeheime Papiere aus dem US-Sicherheitsapparat belegen, dass Drohnenkriege noch schmutziger sind als angenommen. Und in Zukunft werden Kriege vielleicht mit v&ouml;llig autonomen Roboterwaffen gef&uuml;hrt.<br>\n&laquo;Es ist wunderbar&raquo;, sagte Daniel Ellsberg neulich gegen&uuml;ber dem britischen &laquo;Guardian&raquo;. Ellsberg hatte 1971 geheime Pentagon-Papiere geleakt und so daf&uuml;r gesorgt, dass die US-&Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die wahren Ziele und den problematischen Verlauf des Vietnamkriegs informiert wurde. Vierzig Jahre lang habe er auf Chelsea Manning gewartet, die Soldatin &ndash; dank ihr konnten US-Kriegsverbrechen im Irak belegt werden. Drei weitere Jahre habe er auf Edward Snowden gewartet &ndash; den fr&uuml;heren Regierungsangestellten, der 2013 geheime Dokumente zu US-&Uuml;berwachungsprogrammen dem damaligen &laquo;Guardian&raquo;-Journalisten Glenn Greenwald &uuml;bermittelte.<br>\nUnd nun die anonyme Person aus US-Geheimdienstkreisen, die geheime Papiere zum milit&auml;rischen Einsatz von Kampfdrohnen geleakt hat. Am 15. Oktober publizierte die Website &laquo;The Intercept&raquo;, hinter der wiederum Greenwald steht, die &laquo;Drone Papers&raquo;: einzelne Dokumente und dazu acht analytische Artikel. &laquo;Es ist wunderbar, dass jemand die Wahrheit &uuml;ber diese Verbrechen erz&auml;hlt&raquo;, pr&auml;zisierte Ellsberg im &laquo;Guardian&raquo;. Snowden schrieb per Twitter, dies sei &laquo;die wichtigste nationale Sicherheitsgeschichte des Jahres&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/1544\/the-drone-papers\/die-risiken-des-risikolosen-kriegs\">WOZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Google oder Die Abschaffung der Politik<\/strong><br>\nDrohnen, selbstfahrende Autos, Nano-Pillen: Worauf laufen die zahllosen Interventionen des Internetkonzerns Google in der analogen Welt eigentlich hinaus?<br>\nDie Frequenz der Stellungnahmen Googles zur Welt &ndash; zur Ern&auml;hrung, Sexualit&auml;t, Arbeit, zu Car-Sharing und was auch immer anliegt &ndash; steigt mit jedem Tag. Aber die zentrale Frage, die seine sprunghaft anwachsenden Daten und globalen Aktivit&auml;ten aufwerfen, l&auml;sst der Konzern unbeantwortet: die Frage nach seiner politischen Agenda. Man wei&szlig;, dass das Unternehmen zahlreiche Kontakte zu Regierungen, vor allem zur amerikanischen, pflegt und dabei auch Spitzenpersonal austauscht (der ehemalige au&szlig;enpolitische Berater von Hillary Clinton steht heute dem Thinktank &bdquo;Google Ideas&ldquo; vor, w&auml;hrend eine fr&uuml;here Google-Managerin jetzt als Chief Information Officer im Wei&szlig;en Haus arbeitet).<br>\nAber es ist nach au&szlig;en nicht ersichtlich, welche politischen Kriterien die un&uuml;berschaubar gewordenen diplomatischen und unternehmerischen Initiativen miteinander und mit dem gewaltigen Potential der gesammelten Daten gemeinsam haben: worauf sie eigentlich hinauslaufen. Sicher ist nur, dass Google von Anfang an den Anspruch hatte, &bdquo;die Welt zu ver&auml;ndern&ldquo; (ein anderes Motiv w&uuml;rde laut Google-Gr&uuml;nder Larry Page auch gar nicht ausreichen, damit die Angestellten jeden Morgen mit Schwung aufstehen). Doch wie diese Welt dann am Ende aussehen soll, wollen ihre Ver&auml;nderer nicht sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/google-als-politischer-akteur-13886413.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>The Making of Leopoldo L&oacute;pez<\/strong><br>\nSeit Stra&szlig;enproteste vor knapp anderthalb Jahren Caracas aufmischten, war die US-Presse &auml;u&szlig;erst wohlwollend gegen&uuml;ber Leopoldo L&oacute;pez, dem 44-j&auml;hrigen eingesperrten Anf&uuml;hrer von Venezuelas radikaler Opposition. Er wurde aufgebaut als Kombination von Nelson Mandela, Gandhi und seinem entfernten Gro&szlig;onkel Sim&oacute;n Bol&iacute;var f&uuml;r seine elektrisierend konfrontative Politik. Das Nachrichtenmagazin Newsweek schrieb von seinen &ldquo;blitzenden Schokoladenaugen und den hohen Backenknochen&rdquo; und nannte L&oacute;pez einen &ldquo;Revolution&auml;r, der das alles hat&rdquo;. Die New York Times ver&ouml;ffentlichte ein Foto von ihm mit Kinnlade raus, Faust in die Luft, vor einer Menge johlender Protestierender und gaben ihm eine Plattform auf ihrer Meinungsseite. Beim Treffen der Vereinten Nationen letzten September in New York marschierten Protestierende zur Unterst&uuml;tzung von L&oacute;pez auf und Pr&auml;sident Barack Obama f&uuml;hrte ihn auf einer Liste politischer Gefangener repressiver L&auml;nder wie China und &Auml;gypten, die es &ldquo;verdienen, frei zu sein&rdquo;. L&oacute;pez, der schon Interviews gegeben hatte ohne ein Hemd an, vereinnahmte Freiheit und Demokratie auf Auditorien weltweit mit Weltstars wie Kevin Spacey und Cher zu seiner Unterst&uuml;tzung, und der Hashtag #freeleopoldo schoss w&auml;hrenddessen auf Twitter nach oben.<br>\nLeopoldo L&oacute;pez wurde 1971 in eine der elit&auml;rsten Familien Venezuelas hineingeboren, er ist direkter Nachkomme sowohl des revolution&auml;ren F&uuml;hrers Sim&oacute;n Bol&iacute;var aus dem 19. Jahrhundert als auch von Venezuelas erstem Pr&auml;sidenten Crist&oacute;bal Mendoza. Seine Mutter, Antonieta Mendoza de L&oacute;pez, ist Topmanagerin bei Cisneros Group, einem globalen Medienunternehmen. Sein Vater, Leopoldo L&oacute;pez Gil, ist Gastronom, Gesch&auml;ftsmann und ist einer der Herausgeber von El Nacional.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/135125\/the-making-of-leopoldo-lopez\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Stoppt diesen Wahnsinn!<\/strong><br>\nLiebe Freunde, vor 14 Jahren begannen die angeblichen &lsquo;Antiterror-Kriege&rsquo;. Ergebnis: Statt einiger 100 Terroristen im Hindukush haben wir jetzt &uuml;ber 100.000 Terroristen. Der Mittlere Osten steht in Flammen. Brennt es morgen auch bei uns? Die EU erlebt schon jetzt im Fl&uuml;chtlingschaos ihre schwerste Krise. Dank Leuten wie Bush und Obama! Wie wird die Geschichte sie beurteilen? Als Kriegsverbrecher oder als Irre?<br>\nFast immer setzen die USA im Mittleren Osten auf Krieg. Oder auf die Unterst&uuml;tzung von Rebellen. Ihre Interventionspolitik hinterlie&szlig; eine breite Blutspur. Und unvorstellbares Leid. Dennoch verl&auml;ngert der Westen jetzt seine unselige Kriegsmission in Afghanistan. Und die Bundeswehr zieht es nach Mali. Zur &lsquo;Terrorbek&auml;mpfung&rsquo;! Sie haben nichts gelernt.<br>\nManchmal m&ouml;chte ich aufgeben. Doch wenn ich an die Menschen in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Somalia und Pal&auml;stina denke, wei&szlig; ich: Wir d&uuml;rfen nie aufgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JuergenTodenhoefer\/?fref=nf\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>New ranking of richest Ukrainians shows Poroshenko getting richer<\/strong><br>\nThe latest rankings of the 100 richest Ukrainians, published by Novoye Vremya (New Times), a popular weekly magazine, shows that being in power has helped the fortunes of President Petro Poroshenko. The ranking was composed with the help of Dragon Capital investment bank.<br>\nWhile the order of the very top names on the list hasn&rsquo;t changed much since the 2014 ranking, the fortunes of the most have decreased. The fortunes are estimated in dollars, while the Ukrainian national currency hryvnia has lost 45 percent of its value against the U.S. dollar since the 2014 ranking.<br>\nPoroshenko is the only businessman in the Top 10 who has increased his fortune in the past year.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151103_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/ukraine\/ranking-of-richest-ukrainians-published-401133.html\">Kyiv Post<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Quoten-Sekte: ZDF-Journalist &uuml;bt Medienkritik<\/strong><br>\nDer TV-Journalist Wolfgang Herles geht in Pension. Zum Abschied vom ZDF hat er dem Sender ein stacheliges St&uuml;ck Medienkritik &uuml;berreicht: Die Gefalls&uuml;chtigen. Herles l&auml;sst nichts aus, was ihm am &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender der &ldquo;Quotenjunkies&rdquo; aufgesto&szlig;en ist: die Hofberichterstatter (Berichte &uuml;ber CDU-Parteitage als &ldquo;C-Dur Feldgottesdienste zu Ehren der heiligen Angela&rdquo; gestalten), Talkshow-Clowns (&ldquo;Patentschw&auml;tzer, bei denen der Anzug oft besser sitzt als die Gedanken&rdquo;), Skandal- und Alarmschreier (&ldquo;in der Katastrophe ist das Medium ganz bei sich&rdquo;). Die Politik l&auml;uft nach Angela Merkels einzigem Kompass &ndash; den Umfragewerten. 2009 bis 2013 hat allein das Bundespresseamt 600 Umfragen in Auftrag gegeben.<br>\nHerles beginnt mit dem Quotenfetischismus. Die Quote ist der Gessler-Hut, vor dem sich alle verneigen &ndash; so als ob Zahlen f&uuml;r Qualit&auml;t b&uuml;rgten. &ldquo;Kampflos ergibt sich das ZDF der Diktatur der Quote.&rdquo; Die Quote misst nur das Gefallen, und wer in den Medien an Quoten glaubt, geh&ouml;rt f&uuml;r Herles ebenso zu den Gefalls&uuml;chtigen wie jene Programmdirektoren, Rundfunkr&auml;te, Politiker etc., die sich an Umfragen ausrichten. Medien und Politikern &ndash; den &ldquo;gefalls&uuml;chtigen&rdquo; Zwillingen &ndash; liegt nichts ferner als Kritik, Provokation und Aufkl&auml;rung. Medien und Politiker folgen der &ldquo;Macht des Marktes&rdquo;, die Konsumtrends, Lebensstile, Einstellungen und Wertorientierungen erzeugt. Ergebnis: Homogenisierung, Konformismus und Seichtigkeit rundum. Das Programm verkommt bei fast allen Sendern zum platten Unterhaltungsprogramm.<br>\nDie Qualit&auml;tskrise hat nicht nur das Geb&uuml;hrenfernsehen erfasst, das &ndash; so Herles &ndash; &ldquo;ohne gro&szlig;en Verlust f&uuml;r die Gesellschaft abgeschafft werden k&ouml;nnte&rdquo;, sondern auch Privatsender und Printmedien. Die Privatsender wirkten in vieler Hinsicht als Trendsettter im Wettstreit um die qualitative Niveausenkung, in dem sich die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender nicht abh&auml;ngen lassen wollten und nach Kr&auml;ften mithielten. In den Printmedien endete der Kampf um die Mitte beim &ldquo;Abschreiben und Fremddenkenlassen&rdquo; (Ulrich J&ouml;rges) in einem allgemeinen Konformit&auml;tsdruck. Im Online-Journalismus kommt der Zeitdruck hinzu, der die Qualit&auml;t zus&auml;tzlich senkt. Verheerend wirken sich auch kostensparende Kooperationsdeals zwischen vormals linksliberalen und konservativen Zeitungen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000024815523\/Quoten-SekteZDF-Journalist-uebt-Medienkritik\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt &ndash; Eier aus Stahl &ndash; adidas-Chef Herbert Hainer<\/strong><br>\nJan B&ouml;hmermann hat die Bleistifte und seine Zunge gespitzt, um sich einer altbekannten Rubrik zuzuwenden. Es ist mal wieder Zeit besonderen Menschen eine Ehre zu erteilen, die stark sind, die knallhart sind, die aufstehen und ihr Ding durchziehen, auch wenn sie es besser lassen sollten&hellip; H&auml;rter, als der Bauch von Elyas M&rsquo;Barek, investigativer, als ein durchschnittliches &ldquo;3nach9&rdquo;-Interview von Judith Rakers und schonungsloser, als Bushidos Faust: Das ist &ldquo;Eier aus Stahl&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qbIosfiBaqU&amp;feature=youtu.be\">NEO MAGAZIN ROYALE via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28192","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28192"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28195,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28192\/revisions\/28195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}