{"id":2822,"date":"2007-12-10T09:18:31","date_gmt":"2007-12-10T08:18:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2822"},"modified":"2007-12-10T13:56:51","modified_gmt":"2007-12-10T12:56:51","slug":"hinweise-des-tages-544","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2822","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(AM\/KR)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2822&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Zum Einstand des SPD-Arbeitsministers Olaf Scholz<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Scholzens erste Amtshandlung: Arbeitnehmerschutz verhindert<\/strong><br>\nNach dem Entwurf zur Erneuerung der Arbeitszeitrichtlinie von 1993 soll eine w&ouml;chentliche Arbeitszeit von 48 Stunden die Obergrenze sein. Die Ratspr&auml;sidentschaft schlug au&szlig;erdem die M&ouml;glichkeit f&uuml;r einzelne Mitgliedsl&auml;nder vor, eine Arbeitszeit von bis zu 60 Stunden zuzulassen. Deutschland forderte aber, dass die Tarifparteien Vereinbarungen treffen k&ouml;nnen sollen, die &uuml;ber dieses Limit noch hinausgehen. Bei der Leiharbeit ist umstritten, wie lange diese Arbeitskr&auml;fte zu schlechteren Konditionen als die Stammbelegschaft besch&auml;ftigt werden k&ouml;nnen. Vorgeschlagen wurde zuletzt eine Frist von sechs Wochen, die Bundesregierung will sechs Monate.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.today.reuters.com\/news\/newsArticle.aspx?type=topNews&amp;storyID=2007-12-05T183705Z_01_NEI567015_RTRDEOC_0_EU-ARBEITSZEIT.xml&amp;archived=False\">Reuter<\/a><\/li>\n<li><strong>Scholzens zweite Amtshandlung: Absenkung der &raquo;Hartz IV&laquo;-S&auml;tze f&uuml;r Krankenhauspatienten<\/strong><br>\nOskar Lafontaine wies darauf hin, dass bereits mehrere Gerichte diese Praxis als rechtswidrig eingestuft h&auml;tten, da der Regelsatz eine Pauschalleistung sei. An die Adresse des frisch gek&uuml;rten Arbeitsministers Olaf Scholz gerichtet, der f&uuml;r die Vorlage die Verantwortung tr&auml;gt, sprach der Linksfraktionschef von &raquo;Anma&szlig;ung und Ignoranz&laquo; gegen&uuml;ber Beschl&uuml;ssen des Deutschen Bundestages. F&uuml;r eine K&uuml;rzung der Regelleistung bei Krankenhausaufenthalten gebe es keine gesetzliche Erm&auml;chtigungsgrundlage. Dies habe der Petitionssausschu&szlig; des Bundestages ausdr&uuml;cklich best&auml;tigt und daraufhin das Arbeitsministerium gebeten, die Abstellung dieser Praxis zu pr&uuml;fen. Auch das Plenum des Bundestages habe diese Vorgehensweise einstimmig best&auml;tigt. Die Koalitionsregierung hat dennoch am Mittwoch eine gegenteilige Verordnung beschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/12-08\/062.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Anstelle eines Kommentars zitieren wir die letzten Umfragewerte: <\/strong><br>\n&bdquo;W&auml;re am Sonntag Bundestagswahl, die SPD bek&auml;me nur noch 28 Prozent der Stimmen (November: 30 Prozent).&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1254432\">FR<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Arbeitsmarkt und Mindestl&ouml;hne<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Jeder Sechste ist Niedrigl&ouml;hner <\/strong><br>\nZwei Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr mit einer Vollzeitbesch&auml;ftigung weniger als 7,50 Euro brutto in der Stunde verdient &ndash; das ist knapp jeder zehnte Vollzeitbesch&auml;ftigte. Im Vergleich zu 2004 ist das ein Anstieg von 10,7 Prozent. Die Senkung der L&ouml;hne betrifft Minijobs, Teil- und Vollzeitstellen: Zusammengerechnet arbeiteten im vergangenen Jahr 5,5 Millionen Menschen f&uuml;r weniger als 7,50 Euro pro Stunde &ndash; das sind 17,7 Prozent aller abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten. Zwei Jahre zuvor waren es noch 4,6 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=1255119\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein Anspruch mehr<\/strong><br>\n&Auml;ltere Menschen und Frauen sind die Verlierer der Umstellung der Arbeitslosenhilfe auf Hartz IV. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die sich mit den finanziellen Folgen der Hartz-IV-Reform f&uuml;r Langzeitarbeitslose besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/div\/;art771,2436130?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Einer von uns<\/strong><br>\nLieber SZ-Leser, laut Marktforschung sind Sie 48 Jahre alt, h&ouml;hergebildet, haben rund 3000 Euro netto monatlich zur Verf&uuml;gung und stehen mitten im Leben. Sch&ouml;n f&uuml;r Sie.<br>\nJetzt zeigen wir Ihnen jemanden, bei dem es fr&uuml;her genauso&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/?RDCT=d4686ca59be72ae6e221\">SZ-Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar eines NachDenkSeiten-Lesers:<\/strong> Dies ist ein ersch&uuml;tterndes Dokument &uuml;ber den rasend schnellen sozialen Abstieg in ALG II und die nach sehr kurzer Zeit eigentlich nicht mehr vorhandene Chance, da jemals wieder herauszukommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Anhaltende Forderungen nach Arbeitsentgelt gef&auml;hrden Millionen Arbeitspl&auml;tze am Standort Deutschland *<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten haben sich die ArbeitnehmerInnen daran gew&ouml;hnt, f&uuml;r die von ihnen erbrachten Leistungen auch ein gewisses Entgelt in Form von Lohn, Gehalt, oder anderen Zuwendungen zu erhalten. Dies hat in einem System abgeschotteter und nationaler Wirtschaften auch einigerma&szlig;en funktioniert.<br>\nDoch die Welt hat sich in den vergangenen Jahren gravierend ver&auml;ndert, so dass es im Rahmen eines effizienten &ouml;konomischen Handelns bei Strafe des eigenen wirtschaftlichen Untergags nicht mehr m&ouml;glich ist, an Gewohnheiten festzuhalten, welche aus einer v&ouml;llig anderen &ouml;konomischen Epoche stammen. Als aktuelles Beispiel sei hier nur die PIN Group genannt. Als Postzustellungsunternehmen hat diese sich &uuml;ber einen langen Zeitraum durch konsequente Lohnzahlungszur&uuml;ckhaltung fit f&uuml;r den anstehenden Fall des Briefmonopols gemacht. Nun, da der Erfolg unternehmerisch weitsichtiger T&auml;tigkeit in greifbare N&auml;he ger&uuml;ckt ist, glaubt die Politik durch eigenm&auml;chtiges Handeln &ouml;konomische Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten aushebeln zu k&ouml;nnen und beginnt eine Diskussion um Mindestl&ouml;hne im Zustellungsbereich. Wie verheerend solch eine Verbiegung &ouml;konomischer Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten sein kann, zeigt sich darin, dass die PIN Group nach dem Beschluss zur Einf&uuml;hrung derartiger Mindestl&ouml;hne gezwungen war, die Streichung von 1000 Arbeitspl&auml;tzen bekannt zu geben. Und nach nochmaliger &Uuml;berpr&uuml;fung der &ouml;konomisch relevanten Eckdaten erw&auml;gt der Mehrheitseigner nun die Schlie&szlig;ung des Zustellunternehmens. Das ist auch vollkommen nachvollziehbar. Denn um Kapital an einem Ort zu halten, bedarf es einer besonders hohen Rendite. Und diese l&auml;sst sich mit der Zahlung von L&ouml;hnen einfach nicht realisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gesellschaft-und-visionen.de\/PDF\/Wirtschaft\/Lohnforderungen.pdf\">Gesellschaft und Visionen [PDF &ndash; 20 KB]<\/a>\n<p><em>(<strong>*<\/strong> Vorsicht! Satire!)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nWer Mindestlohn will, muss die Wirtschaft befreien<br>\n&Uuml;ber kein Thema streiten die Deutschen derzeit so heftig wie &uuml;ber den Mindestlohn. Verh&auml;rtete Meinungen prallen aufeinander. Wer hat Recht? Das h&auml;ngt von den Umst&auml;nden ab. In einer liberalisierten Wirtschaftsordnung kann Mindestlohn n&uuml;tzlich sein. Doch im &uuml;berregulierten System Deutschlands richtet er Schaden an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/meinung\/article1440067\/Wer_Mindestlohn\">WELT<\/a><\/li>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Dieser Kommentar aus dem Hause von Springers &bdquo;Welt&ldquo; ist eigentlich nicht lesenswert. Aus zwei Gr&uuml;nden weisen wir dennoch darauf hin:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Er zeigt musterhaft die Ideologie und eingetrichterte Vorurteilswelt, in der solche Kommentatoren leben. Deutschland ist &uuml;berreguliert. Frankreich mindestens ebenso. Die einzige Begr&uuml;ndung f&uuml;r diese Behauptung ist der Hinweis, die &bdquo;atmende&ldquo; (ein faszinierend dummer Begriff) Wirtschaft (der USA und Gro&szlig;britanniens) h&auml;tte ein &bdquo;anstellungs- wie entlassungsfreudiges&ldquo; System. Also hire and fire als Idealmodell. Dann geht auch Mindestlohn. Auch f&uuml;r diese Behauptung fehlt die Begr&uuml;ndung.<\/em><\/li>\n<li><em>Interessant ist weiter der Hinweis auf ein angebliches &bdquo;arbeitsmarktpolitisches Paradoxon&ldquo; und die Behauptung, die &bdquo;explodierenden Wachstumsjahre der deutschen Wirtschaft mit ihrer Vollbesch&auml;ftigung&ldquo; w&uuml;rden eine Ausnahme darstellen. Das Paradoxon besteht angeblich darin, dass der &bdquo;rapide Prozess der Rationalisierung (und Verlagerung) von Arbeit die Zahl der f&uuml;r Unqualifizierte und wenig Qualifizierte erreichbaren Arbeitspl&auml;tze drastisch hat schrumpfen lassen.&ldquo;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Hier deckt sich die Argumentation mit der Argumentation in manchen linken Kreisen.<br>\nBeide Zirkel leugnen die Bedeutung einer fehlenden Makropolitik und die M&ouml;glichkeiten einer guten Makropolitik zur F&ouml;rderung der Binnennachfrage und zur Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen. Beide h&auml;ngen mehr oder weniger der These vom Ende der Arbeit an. Immerhin merkt der Autor in der &bdquo;Welt&ldquo; noch an, dass eigentlich &bdquo;das Quantum m&ouml;glicher Arbeit unbegrenzt ist&ldquo;, &uuml;bersetzt: Dass es auch heute eine Menge N&uuml;tzliches zu tun g&auml;be. Dass die Wirtschaftspolitik die Verantwortung h&auml;tte, diese M&ouml;glichkeiten zu nutzen, sieht der Autor nicht.<\/em><\/p>\n<li><strong>Saubl&ouml;des Spiel<\/strong><br>\nEuro-Zentralbanker Trichet attackiert den Mindestlohn. Zu Unrecht und nicht aus Versehen. Das Foul hat Methode.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1255713\">FR<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Axel Springer plant Pin-Exodus<\/strong><br>\nErst standen 900 Arbeitspl&auml;tze auf der Kippe &ndash; nun droht m&ouml;glicherweise allen 9000 Mitarbeitern des Postzustellers Pin das Aus. Der Axel Springer Verlag bereitet laut Medienberichten die Schlie&szlig;ung der Tochter vor. Am Montag soll dar&uuml;ber auf einer Aufsichtsratssitzung entschieden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel_dienstleister\/289988.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><strong><em>Kommentar AM:<\/em><\/strong> Siehe dazu <a href=\"?p=2814\">den Kommentar in Hinweis Nr. 1 vom 5. Dezember 2007<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Zug rollt in die falsche Richtung<\/strong><br>\nDie GDL wird als b&ouml;ser Bube gebrandmarkt, aber der Tarifkonflikt bei der Bahn spiegelt die organisationspolitischen Schw&auml;chen der DGB-Gewerkschaften wider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation\/?em_cnt=1255002\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Claus Kleber neuer Chefredakteur beim Spiegel<\/strong><br>\nDie Mitarbeiter KG entscheidet, dass ein Fernsehmoderator k&uuml;nftig &uuml;ber den &ldquo;Spiegel&rdquo;-Titel bestimmt. Gruner + Jahr hatte offenbar geahnt, dass es bei einer noch l&auml;ngeren Personalsuche f&uuml;r die Spiegel-Spitze bald geknallt h&auml;tte. Jetzt hat sich die Mitarbeiter KG des Blattes durchgesetzt. Und selbst die mit der Personalie Claus Kleber nicht &uuml;bergl&uuml;ckliche Fraktion um Stefan Aust kann in einem Punkt aufatmen: Der Konflikt um die Frage, ob der Spiegel in Zukunft eher ein redaktionell orientiertes oder st&auml;rker der Verlagsseite &ndash; und damit de facto Gruner + Jahr (G+J) &ndash; untergeordnetes Unternehmen wird, ist zumindest vorerst ausgestanden. Gewonnen hat &ndash; die Redaktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2007%2F12%2F08%2Fa0110&amp;src=GI&amp;cHash=78bd759b24&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Man soll dem Neuen eine Chance geben. Aber fragen, wof&uuml;r Claus Kleber steht, darf man wohl. Ich verbinde inhaltlich nichts mit ihm &ndash; ein unbeschriebenes Blatt, mit einer eher angepassten, konservativen Grundlinie. Dass der Spiegel mit ihm zu seiner Rolle als wenigstens teilweise kritischem Magazin zur&uuml;ckfindet, ist fraglich. Man muss bei dieser Wertung Kleber zugute halten, dass er hiermit keine Ausnahme im neuen Zeitgeistjournalismus darstellt. So ist halt die Entwicklung: von Gaus zu Kleber.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland bremst Streubombenverbot<\/strong><br>\nOffensichtlich geht es der Bundesregierung mehr um den Schutz ihrer Waffenbest&auml;nde und um die Interessen der deutschen R&uuml;stungsindustrie als um den Schutz von Zivilisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=1255076\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Tagesshow oder die Welt in 15 Minuten<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten lassen sich Abend f&uuml;r Abend &uuml;ber zehn Millionen Menschen vor der 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau nieder. Doch welche Art von Information vermittelt eigentlich dieses Hochamt der Fernsehnachrichten? Walter van Rossum der Autor das Buches &bdquo;Meine Sonntage mit Sabine Christiansen&ldquo; hat sich die Tageschau einmal etwas genauer unter die Lupe genommen.<br>\nAllabendlich mache die Tagesschau ihre Zuschauer zu Komplizen, indem sie den ausgew&auml;hlten Stand der Dinge zur geltenden Norm erhebe. Die Konfrontation mit kritischen Fragen vor laufender Kamera finde in den Nachrichten nicht statt. Es handle sich eher um Stichwort-Journalismus: kosteng&uuml;nstig, servicefreundlich, Investoren gl&uuml;cklich machend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/feature\/637754\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Gute Regierungsf&uuml;hrung?<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Eklat in Lissabon: Afrikanische Pr&auml;sidenten ver&auml;rgert &uuml;ber Angela Merkel<\/strong><br>\nHauptthema ihres Vortrags vor den 73 in Lissabon versammelten Staats- und Regierungschefs: Menschenrechte und gute Regierungsf&uuml;hrung. &ldquo;Simbabwes Lage geht uns alle an, in Europa wie in Afrika&rdquo;, betonte Merkel. Die EU sei sich in ihrer Bewertung der Lage in dem Land im s&uuml;dlichen Afrika einig. &ldquo;Einsch&uuml;chterung Andersdenkender und Behinderungen der unabh&auml;ngigen Presse sind durch nichts zu rechtfertigen.&rdquo; Die Zeit zur &Uuml;berwindung der dortigen Krise dr&auml;nge, so die Kanzlerin. Als Beispiele f&uuml;r schlechte Regierungsf&uuml;hrung und Missachtung von Menschenrechten nannte sie neben Simbabwe auch Sudan, Wei&szlig;russland und Birma.<br>\nMerkel lobte die Bem&uuml;hungen verschiedener afrikanischer Staaten, die Krise in Simbabwe zu &uuml;berwinden. &ldquo;Aber die Zeit dr&auml;ngt, wenn wir an die Lebenssituation der Menschen in diesem Lande denken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,522217,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Mindestlohndebatte: Post vom Tagel&ouml;hner<\/strong><br>\nLothar Daniel trug bis vor kurzem f&uuml;r den Briefdienstleister Pin Post aus. Jetzt k&auml;mpft er f&uuml;r den Mindestlohn &ndash; indem er &ouml;ffentlich macht, wie &auml;rmlich er ohne ihn leben muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,521760,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Die Arroganz unserer Politikerinnen und Politiker ist schon beachtlich. Da redet Angela Merkel vor afrikanischen Staatschefs &uuml;ber Menschenrechte und &bdquo;gute Regierungsf&uuml;hrung&ldquo;. Das mit den Menschenrechten kann ich ja verstehen, obwohl wir uns manchmal besser auch an die eigene Nase fassen w&uuml;rden. Das mit der &bdquo;guten Regierungsf&uuml;hrung&ldquo; ist sozusagen ein Hammer:<\/em><\/p>\n<p><em>Bei uns wird unter der &Auml;gide zuvor der Bundeskanzler Kohl und Schr&ouml;der und jetzt der Bundeskanzlerin Merkel eine wichtige Errungenschaft nach der anderen ruiniert: die gesetzliche Rente, die Arbeitslosenversicherung, ein &ouml;ffentliches Unternehmen nach dem andern, private Unternehmen werden an Heuschrecken verscherbelt, es wird ein Niedriglohnsektor er&ouml;ffnet, regierungsamtlich werden niedrige L&ouml;hne gefordert und das Abgleiten in Minijobs subventioniert und gefeiert. Viele Menschen leben in Not. Siehe oben die Geschichte des Tagel&ouml;hners Lothar Daniel. Diese Bundesregierung, die letzte und die vorletzte haben in der Besch&auml;ftigungspolitik erb&auml;rmlich versagt, obwohl die Bedingungen f&uuml;r eine gute Besch&auml;ftigungspolitik weit besser sind als in jedem afrikanischen Staat.<br>\nUnd dann f&auml;hrt unsere Bundeskanzlerin nach Lissabon zum Treffen der EU mit Afrika und gibt den afrikanischen Pr&auml;sidenten Ratschl&auml;ge f&uuml;r &bdquo;gute Regierungsf&uuml;hrung&ldquo;. Das ist unglaublich und nur so zu verstehen, dass die Bundeskanzlerin offenbar mit ihren Angriffen auf die afrikanischen Staaten und ihre Regierungen sich in einem guten Licht erscheinen lassen will. Klar nickt dann mindestens die H&auml;lfte aller Deutschen und Angela Merkel wird vermutlich bei BILD gefeiert. Das ist auch das einzige Ziel. Sich feiern lassen, indem man andere angreift. Wenn ich Afrikaner angreife wegen ihrer schlechten Regierungskunst, dann bleibt beim deutschen Publikum h&auml;ngen, bei uns sei es selbstverst&auml;ndlich anders als in Afrika und gut bestellt. Ein billiger Trick der Meinungsmache, aber er funktioniert. &Uuml;brigens auch im privaten Leben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Weniger statt mehr<\/strong><br>\nRund 80000 Streikende haben am Donnerstag und Freitag einen wesentlichen Teil des &ouml;ffentlichen Dienstes in Gro&szlig;britannien praktisch lahmgelegt. Die Wut der Streikenden richtete sich gegen einen von der Regierung erzwungenen Tarifvertrag, der &uuml;ber die n&auml;chsten drei Jahre eine schrittweise Gehaltserh&ouml;hung von drei Prozent vorsieht. Das bedeutet zwei Prozent in diesem Jahr, keine Gehaltserh&ouml;hung im n&auml;chsten und noch mal ein Prozent mehr ein Jahr darauf. Die Inflationsrate liegt aber bei rund vier Prozent pro Jahr. Die Gehaltserh&ouml;hung die, so die Brown-Regierung, angeblich der Armutsbek&auml;mpfung dienen soll, ist also in Wirklichkeit eine drastische Gehaltsk&uuml;rzung. Sie gilt f&uuml;r den gesamten &ouml;ffentlichen Sektor, also den Verwaltungsapparat, die Post und das Gesundheitswesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/12-08\/032.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Erstmals Sherrifs in der Schule<\/strong><br>\nIm Berliner Bezirk Neuk&ouml;lln stehen ab heute Wachsch&uuml;tzer der Bielefelder Sicherheitsfirma Germania vor den Schulen &ndash; ein Novum in Deutschland. Neuk&ouml;llns B&uuml;rgermeister behauptet, anders sei die Unversehrtheit der Sch&uuml;ler nicht zu garantieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2007%2F12%2F10%2Fa0058&amp;src=GI&amp;cHash=5522f769b7&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Vorne ist verdammt weit weg&ldquo; &ndash; Eine Film-Kom&ouml;die<\/strong><br>\nHeute ein Film-Tipp einer Freundin der NachDenkSeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt1126536\/\">Internet Movie Database Inc.<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/produkt\/84303,Vorne%20ist%20verdammt%20weit%20weg.html\">Filmstarts.de GbR<\/a>\n<p>Der Einfachheit halber ihre Mail im Wortlaut:<br>\nIch hatte am Samstag das Gl&uuml;ck, in einem Sneak-Preview (also &Uuml;berraschungsvorf&uuml;hrung von Filmen, welche noch nicht angelaufen sind) in T&uuml;bingen einen h&ouml;chst interessanten Film zu erwischen&hellip;<\/p>\n<p>Ich zitiere aus der Besprechung von filmstarts:<\/p>\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<blockquote><p>Es gibt im Kino bestimmte Themengebiete, die sich nach Meinung vieler nur schwer miteinander verbinden lassen, und deshalb entweder gar nicht erst f&uuml;r die gro&szlig;e Leinwand realisiert werden oder deren Ergebnis dann eher zwiesp&auml;ltige Reaktionen hervorruft. So &uuml;berrascht es doch, dass &bdquo;Vorne ist verdammt weit weg&ldquo;, der deutsche Beitrag des Regisseurs Thomas Heinemann, eben solch einen Versuch unternimmt, indem er aktuelle wirtschaftspolitische Inhalte in einer Kom&ouml;die mit satirischem Anspruch zum thematischen Mittelpunkt macht. Als Verbindungsfigur dient der vom Radiosender Bayern 3 und diversen B&uuml;hnenprogrammen vor allem im S&uuml;den Deutschlands bekannte Kabarettist Frank-Markus Barwasser (der hier auch als Autor und Produzent fungierte) in der Rolle seines Alter Egos Erwin Pelzig. Das Ergebnis ist in weiten Teilen am&uuml;sant und recht bissig, rutscht aber auch immer mal in halbgare Albernheiten ab, die f&uuml;r den eigentlichen humoristischen Ansatz des Films nicht n&ouml;tig gewesen w&auml;ren.<br>\nSo beginnt alles mit einem Missgeschick des gutm&uuml;tigen Erwin Pelzig (Frank-Markus Barwasser), das seinem Nachbarn und siebenfachen Vater Johann Griesmaier (Peter Lohmeyer) zum Gl&uuml;ck nur fast die Hand kostet, ihn aber f&uuml;r mehrere Wochen ins Krankenhaus bef&ouml;rdert. Das ist doppelt tragisch, da Griesmaier eine Anstellung als Fahrer des einflussreichen Gro&szlig;industriellen Bieger (Philipp Sonntag) innehat, die aber kurzerhand von Pelzig selbst &uuml;bernommen wird. Dieser bekommt in seinem neuen Job als Chauffeur schnell firmeninterne Unstimmigkeiten mit. Bieger, sich gerade erst von einem Infarkt erholend, wurde von seiner Tochter Melanie (Franziska Schlattner) w&auml;hrend seiner Abwesenheit seines Amtes enthoben, die nun ihrerseits mit Hilfe des schmierigen Beraters Kienze (Tobias Oertel) den Betrieb ins billigere Ausland verlagern will. Au&szlig;erdem ist es da noch der gesch&auml;ftsunt&uuml;chtige Sohnemann Bertram Bieger (Martin Eschenbach), der seine Aktienanteile an Kienze verkaufen m&ouml;chte und somit interessierten Investorengruppen die T&uuml;r &ouml;ffnet. Nun liegt es an Pelzig, mithilfe der Eskortdame und fr&uuml;heren Wirtschaftsanw&auml;ltin Chantal (Christiane Paul) einzugreifen, und die &bdquo;Bieger Einkaufswagenfabrik AG&ldquo; vor dem Untergang zu retten. Dabei soll ihm ein einfaches &bdquo;Ger&uuml;cht&ldquo; gro&szlig;e Dienste erweisen\n<\/p><\/blockquote>\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<p>Ich kann mich der Kritik nur anschlie&szlig;en&hellip; der antimoderne Held des Filmes erinnert in den besten Szenen an die Kunstfigur des Mr. Hulot von Jacques Tati, als bayerische Ausgabe hiervon allerdings sehr geschw&auml;tzig, st&auml;ndig moralisierend und frei philosophierend. Auch wird sich dieser Film eines Tages sicherlich gut als Zeitzeugnis, als Dokument, als plakative Darstellung der allgemeinen Stimmung im &ldquo;refomierten&rdquo; Deutschland im Jahre des gro&szlig;en Aufschwungs? 2007 eignen. Leider wird der Filmgenuss etwas getr&uuml;bt durch einige wirklich schlechte Nebendarsteller, sowie die doch sehr &auml;rgerliche Darstellung der &ldquo;freiberuflichen&rdquo; Chantal, welche mit der zwar sch&ouml;n anzuschauenden Christine Paul v&ouml;llig fehlbesetzt wurde, das h&auml;tte man auch weniger sexistisch (weniger bayrisch &ldquo;Pauli-m&auml;&szlig;ig&rdquo; ;-), daf&uuml;r subversiv-kritisch inszenieren k&ouml;nnen. <\/p>\n<p>Der Film behandelt erstaunlich bissig die typischen &ldquo;Nachdenkseiten-Themen&rdquo;, nat&uuml;rlich insgesamt eher undifferenziert bis naiv, wie halt in deutschen Kom&ouml;dien so &uuml;blich (was will man nach Jahrzehnten dumpfer deutscher Kom&ouml;dien mit Til Schweiger mehr erwarten?), aber dennoch meiner Meinung nach sehenswert und vor allem eine Art von Dammbruch gegen die ganzen Reformfloskeln, gegen die &ldquo;Reform&uuml;bereinkunft&rdquo; in den ganzen deutschen Medien, ich bin sehr gespannt, wie das deutsche Feuilleton und Publikum auf diesen Film, der am 13.Dezember anl&auml;uft, reagiert. Also mein Tipp an die NDS-Redaktion: Diesen Film und die zugeh&ouml;rigen Rezensionen mal im Auge behalten&hellip;.. <\/p>\n<p><em><strong>AM:<\/strong> Diese Empfehlung geben wir gerne an unsere Leserinnen und Leser weiter.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>KR:<\/strong> Die Qualit&auml;ten des Films scheinen mir vor allem aus diesem &bdquo;filmstarts-Zitat&ldquo; &uuml;ber die Rolle des Erwin Pelzig erkennbar zu sein: &bdquo;Irgendwo zwischen fr&auml;nkischem Geschw&auml;tz und bayerischer Gem&uuml;tlichkeit stolziert er wie ein Fremdk&ouml;rper durch den Film, wirkt in jeder Szene v&ouml;llig deplaziert mit seinem Hut und der altmodischen Herrenhandtasche, und scheint irgendwie nicht von dieser Welt. Dennoch gelingt es ihm gerade dadurch, in den richtigen Momenten die Grundprobleme deutscher Wirtschaftsinteressen auf den Punkt zu bringen, die lediglich auf schnellen Profit aus sind und sich nicht im geringsten um die Sicherung von Arbeitspl&auml;tzen scheren. Da besitzen S&auml;tze wie &bdquo;Vorne ist verdammt weit weg, vor allem, wenn man ganz hinten steht&ldquo; einen geradezu philosophischen Ansatz und offenbaren in ihrer Einfachheit vieles, was einem Gro&szlig;teil der Bundesb&uuml;rger auch im wahren Leben bez&uuml;glich der wackeligen Arbeitsmarktlage auf der Seele brennen d&uuml;rfte.<br>\nDer Film macht in den Momenten seiner satirischen Zuspitzung und &Uuml;bertreibung wirklich gro&szlig;en Spa&szlig;. Wenn zum Beispiel Kienze mit den unm&ouml;glichsten Anglizismen wie &bdquo;emotional baggage&ldquo; (f&uuml;r die zu entlassene Arbeiterschaft) und S&auml;tzen wie &bdquo;it&lsquo;s all about the money, honey&ldquo; sein Umfeld penetriert, wird ein &uuml;berh&ouml;htes, aber dennoch treffsicheres Bild eines prototypischen Unternehmensberaters skizziert. Pelzig bleibt im gesamten Geschehen die Galions- und Kunstfigur, eine Mensch gewordene Antithese zu den gezeichneten korrupten Wirtschaftsgesch&auml;ften, die mit einer naiv-d&uuml;mmlichen Beil&auml;ufigkeit Machtstrukturen unterl&auml;uft und offen legt, die aktueller kaum sein k&ouml;nnten und von ihm mit gut beobachteten Sprachspitzen kommentiert werden.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AM\/KR)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2822","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2822\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}