{"id":28228,"date":"2015-11-05T08:58:56","date_gmt":"2015-11-05T07:58:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228"},"modified":"2015-11-05T16:11:45","modified_gmt":"2015-11-05T15:11:45","slug":"hinweise-des-tages-2496","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h02\">Jetzt muss sich der Westen selbst begrenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h03\">Es gibt weniger rechtsextreme &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo; als noch vor drei Monaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h04\">Nur eine symbolische Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h05\">Gerechtigkeit: Sozialverband warnt vor Armut und Ausgrenzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h06\">Schmutzige Tricks: Wie deutsche Umweltminister die Autoindustrie gew&auml;hren lie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h07\">Was die Industrie 4.0 den Besch&auml;ftigten bringt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h08\">Geldw&auml;sche-Bericht: Deutschland auf Platz zwei hinter Luxemburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h09\">US-Konjunktur im dritten Quartal: lauwarm und nur wenig verhei&szlig;ungsvoll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h10\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h11\">Ukraine: Die Schande von Odessa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h12\">Wird der IWF weich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h13\">400-Millionen-Geschenk f&uuml;r das Pentagon?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h14\">&bdquo;Gute&ldquo; Propaganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h15\">Die Macht der Daten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h16\">OECD-Gesundheitsbericht: Arzneimittelausgaben in Deutschland weit &uuml;ber internationalem Durchschnitt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h17\">Kriminelle im Dienste des Staates<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h18\">Wenn eine Band zum Sicherheitsrisiko erkl&auml;rt wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h19\">Pelzig h&auml;lt sich: Zu Gast Prof. Dr. Harald Lesch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228#h20\">Zu guter Letzt: SpiegelDich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28228&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Sp&auml;tr&ouml;mische Dekadenz?<\/strong><br>\nAus der &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo; scheint ein Kulturkampf zu werden. Das ist genau das, was die Rechten wollen.<br>\nEine unheilige Allianz aus Oberschicht und Menschenrechtlern (fr&uuml;her hie&szlig; das &bdquo;Finanzjudentum und Bolschewiken&ldquo;) wolle den braven Nationalstaat aush&ouml;hlen. Die Reichen wollten es, weil sie sich durch mehr Migration die Besten und Billigsten aus der globalen Reservearmee herauspicken k&ouml;nnen, die Menschenrechtler wollten es, weil die Masse der Fl&uuml;chtlinge den Nationalstaaten endlich vor Augen f&uuml;hre, was deren neoliberale Politik in der Welt anrichte.<br>\nIn der Tat nutzen manche Wirtschafts- und Meinungsf&uuml;hrer den Fl&uuml;chtlingsstrom nach Europa, um nun eine Absenkung von Sozialleistungen und Mindestl&ouml;hnen zu fordern. Der Airbus-Konzernchef Tom Enders pl&auml;dierte in der S&uuml;ddeutschen Zeitung nicht nur f&uuml;r eine &Ouml;ffnung der Grenzen, sondern auch f&uuml;r eine &bdquo;&Ouml;ffnung des Arbeitsmarkts&ldquo;. Er sprach sich f&uuml;r eine &bdquo;Deregulierung&ldquo; nach US-Vorbild aus. Mit Hilfe der Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnte die Ungleichheit in den Gesellschaften also weiter vergr&ouml;&szlig;ert werden. Ifo-Pr&auml;sident Hans Werner Sinn brachte die Idee in Umlauf, das Rentenalter der Deutschen zur Bew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingskrise noch einmal heraufzusetzen, und der CDU-Wirtschaftsrat und andere f&uuml;hrende CDU-Politiker m&ouml;chten den fl&auml;chendeckenden Mindestlohn abschaffen, um den Fl&uuml;chtlingen einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt zu verschaffen. F&uuml;r andere sind die Fl&uuml;chtlinge wiederum eine gute Gelegenheit, den verweichlichten und friedensverw&ouml;hnten Deutschen einen verj&uuml;ngenden Adrenalinstoss zu verpassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/2015\/11\/spaetroemische-dekadenz\/\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine F&auml;hre von Izmir nach Hamburg<\/strong><br>\nKein Fl&uuml;chtling m&uuml;sste noch in der &Auml;g&auml;is ertrinken, g&auml;be es so eine direkte Route von der T&uuml;rkei nach Deutschland. Ein ernstzunehmender Vorschlag also. Dass niemand ihn sich zu eigen machen wollte, zeigt die ganze Widerspr&uuml;chlichkeit der Debatte. Vielleicht sollte sich die Gro&szlig;e Koalition am kommenden Donnerstag nicht mit den umstrittenen Transitzonen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge besch&auml;ftigen. Michael R&auml;ber, ein freiwilliger Helfer aus der Schweiz auf der griechischen Insel Lesbos, machte bei Sandra Maischberger einen interessanten Vorschlag, den man im Kanzleramt diskutieren sollte. Die Runde diskutierte &uuml;ber das m&ouml;gliche Versagen der Gro&szlig;en Koalition angesichts des Fl&uuml;chtlingsdramas. Auf Lesbos waren gestern nach R&auml;bers Sch&auml;tzung zwischen 7.000 und 8.000 Fl&uuml;chtlinge angekommen. Er berichtete aber auch von ertrunkenen Menschen, die jeden Tag an den Str&auml;nden der Insel angesp&uuml;lt werden. Um das zu verhindern, so sein Vorschlag, m&uuml;sste man F&auml;hren einsetzen. Sie sollten die Fl&uuml;chtlinge aus der t&uuml;rkischen Hafenstadt Izmir abholen, um sie nach Athen oder nach Hamburg zu bringen.<br>\nWas spricht eigentlich dagegen? Nichts. Es w&auml;re ein Gebot der Humanit&auml;t gegen&uuml;ber den Fl&uuml;chtlingen, die vor den Kriegen in Afghanistan, Syrien und dem Irak fliehen. Sie m&uuml;ssten sich nicht den Schleppern ausliefern, die bisher an der t&uuml;rkischen &Auml;g&auml;isk&uuml;ste die &Uuml;berfahrt nach Lesbos organisieren. Sie ersparten sich zugleich die dramatische Wanderung &uuml;ber die Balkanroute nach Deutschland, die mittlerweile zu Spannungen zwischen den Anrainerstaaten f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/tv-kritik\/tv-kritik-sandra-maischberger-eine-faehre-von-izmir-nach-hamburg-13892654.html\">Frank Luebberding in der FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu r&uuml;ckblickend: Gabriel fordert F&auml;hren f&uuml;r syrische Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nDeutschland und Europa m&uuml;ssten in der Fl&uuml;chtlingspolitik grundlegend umdenken, sagt der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Besonders bei Fl&uuml;chtlingen aus Syrien sei die Not offenkundig. Nun seien neue, legale Zugangswege gefragt.<br>\nDer SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat ein grundlegendes Umdenken in der Fl&uuml;chtlingspolitik in Deutschland und Europa gefordert. &ldquo;Warum k&ouml;nnen syrische Fl&uuml;chtlingsfamilien nicht mit der F&auml;hre nach Europa kommen?&rdquo;, sagte Gabriel auf einer Konferenz seiner Partei am Donnerstag in Berlin f&uuml;r mehr legale Einreisewege f&uuml;r Asylbewerber. Dazu geh&ouml;re auch das Ausstellen humanit&auml;rer Visa f&uuml;r Menschen aus den Konfliktregionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/sigmar-gabriel-fordert-faehren-fuer-syrische-fluechtlinge-13629127.html\">FAZ vom 4. Juni 2015<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Leider spielt die Forderung nach legalen Fluchtwegen kaum noch eine Rolle. Die Gro&szlig;e Koalition, zu der auch der sprunghafte Gabriel geh&ouml;rt, f&uuml;hrt lieber einen absurden Streit um Transitzonen und Einreisezentren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie falsche Bilder von Fl&uuml;chtlingen entstehen<\/strong><br>\nDer Anteil der jungen M&auml;nner &mdash; sagen wir mal: 18 bis 35 Jahre &mdash; an der Gesamtzahl der Fl&uuml;chtlinge betr&auml;gt demnach nicht 70, sondern 38 Prozent. Selbst wenn man &bdquo;junge M&auml;nner&ldquo; als 16 bis 40 Jahre definiert, kommt man nur auf 46 Prozent.<br>\nEs stimmt, dass &uuml;berwiegend m&auml;nnliche Fl&uuml;chtlinge in Deutschland Asyl suchen (rund 70 Prozent). Doch fast die H&auml;lfte davon ist entweder minderj&auml;hrig oder &auml;lter als 35.<br>\nViele &bdquo;besorgte&ldquo; B&uuml;rger und Medien stellen insbesondere die jungen, allein reisenden M&auml;nner unter den Fl&uuml;chtlingen als Gefahr dar. Behauptungen wie die von Fleischhauer und Palmer erleichtern ihnen die Panikmache, denn wenn sogar die Gutmenschenmedien 70 Prozent Eckensteher-Fl&uuml;chtlinge ausmachen, ist die endg&uuml;ltige Sch&auml;ndung des Abendlandes ja praktisch nicht mehr aufzuhalten.<br>\nDen Hetzern kommt dabei auch zugute, dass durch die Betonung des (falschen) &bdquo;junge M&auml;nner&ldquo;-Anteils ein anderer Ausschnitt der (tats&auml;chlichen) Migrationswirklichkeit verzerrt wird: der Anteil der Kinder. [&hellip;]<br>\nIn Wahrheit aber ist fast jeder dritte Fl&uuml;chtling minderj&auml;hrig, jeder vierte ist j&uuml;nger als 16. Allein in diesem Jahr haben laut BAMF bis Ende September fast 7.500 unbegleitete und 85.000 begleitete Minderj&auml;hrige Asylantr&auml;ge gestellt. Keine Frage: Wer nur schutzbed&uuml;rftige Kinder sieht, verkennt die Realit&auml;t. Wer 70 Prozent junge M&auml;nner und kaum Kinder sieht, verkennt sie aber auch. [&hellip;]<br>\nAll das spielt bei Fleischhauer, Palmer, den Rechtspopulisten und Nazis keine Rolle. Sie st&uuml;rzen sich auf die eine Zahl, die eine falsche Zahl, und erzeugen damit ein verzerrtes und unvollst&auml;ndiges Bild, das seit Wochen weitergetragen und verfestigt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/73416\/wie-falsche-bilder-von-fluechtlingen-entstehen\/%20\">BILDblog<\/a>\n<p><strong>dazu: M&auml;nner, Monster und Muslime<\/strong><br>\nDer dauergeile Muslim. Das ist der Schrecken des Abendlands. Mit der Zahl der Fl&uuml;chtlinge w&auml;chst der fremdenfeindliche Reflex. Ganz vorne: die Angst vor den jungen, aggressiven M&auml;nnern mit den dunklen Augen.<br>\nZu Hause unterdr&uuml;cken sie ihre eigenen Frauen. Jetzt bedrohen sie unsere. Betonung auf &ldquo;unsere&rdquo;. Da l&auml;sst sich von linken Emanzen bis zu rechten P&ouml;blern eine erstaunliche Einigkeit herstellen in Einwanderungs-Deutschland.<br>\nDer AfD-Politiker Uwe Wappler aus Niedersachsen hat dem Fernsehmagazin &ldquo;Panorama&rdquo; neulich die Geschichte eines zw&ouml;lfj&auml;hrigen M&auml;dchens erz&auml;hlt, das im Bereich Unterweser von einem Fl&uuml;chtling vergewaltigt worden sein soll: &ldquo;Wenn so etwas passiert und man greift aus Political Correctness nicht ein und macht die T&auml;ter nicht dingfest, dann ist das Anarchie.&rdquo;<br>\nDer Reporter fragt nach. Wappler sagt, er habe den Vorfall nicht &ldquo;exakt pr&auml;sent&rdquo;. Der Reporter bleibt hartn&auml;ckig. Da sagt der AfD-Mann: &ldquo;Ich gestehe Ihnen zu, dass Sie hier sehr gute journalistische Arbeit machen. Da haben Sie mich auf dem falschen Fu&szlig; erwischt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-deutsche-angst-vor-muslimischem-mann-kolumne-a-1060655.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Uns ist kalt&ldquo;<\/strong><br>\nIn der Hamburger Dratelnstra&szlig;e frieren Fl&uuml;chtlinge in improvisierten Zelten. Die Beh&ouml;rden wollen auch im Winter nicht auf diese Art der Unterbringung verzichten<br>\nDrei Pullover, zwei Decken und einen Schlafsack hat sich Anas &uuml;bergezogen. Auch die meisten anderen Fl&uuml;chtlinge liegen bereits unter ihren Decken, dabei ist erst kurz nach acht. Aber ohne Licht und bei bis zu f&uuml;nf Grad Minus in der Nacht ist die schmale Pritsche im ungeheizten Zelt noch der ertr&auml;glichste Ort in der Erstaufnahme-Einrichtung im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg.<br>\nVor zwei Monaten kam der 30-j&auml;hrige Syrer Anas Tahan von Damaskus nach Deutschland. Ein Schlauchboot brachte ihn und vier Freunde aus der T&uuml;rkei &uuml;ber die &Auml;gais nach Griechenland. Zu Fu&szlig; durchlief er Serbien. Deutschland sah er das erste Mal aus dem Laderaum eines Kleinlasters. Nun lebt er mit 15 anderen in einem 25 Quadratmeter kleinem Zelt in der Hamburger Dratelnstra&szlig;e. Ohne Strom und Licht. Und ohne Heizung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201511043733\/politik\/inland\/uns-ist-kalt.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Weiter scheitern (II)<\/strong><br>\nDer rangh&ouml;chste deutsche NATO-Kommandeur fordert eine erneute Ausweitung der westlichen Kriegsoperationen in Afghanistan. Angesichts der milit&auml;rischen Offensiven der Taliban m&uuml;sse man die gegenw&auml;rtige Beschr&auml;nkung der eigenen Aktivit&auml;ten &ldquo;noch einmal &uuml;berdenken&rdquo;, erkl&auml;rt der Oberbefehlshaber des Allied Joint Forces Command der NATO, General Hans-Lothar Domr&ouml;se: Es gelte die aktuellen Ausbildungsma&szlig;nahmen in eine &ldquo;robuste Beratung&rdquo; zu transformieren und diese um erneute Luftschl&auml;ge zu erg&auml;nzen. Mit der Forderung nach einer Wiederaufnahme der eigenen Kampft&auml;tigkeit reagiert der deutsche General auf das offenkundige Scheitern des Westens: In 14 Jahren Besatzung ist es ihm ebensowenig gelungen, die Regierungstruppen hinl&auml;nglich zu st&auml;rken, wie die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r sich zu gewinnen und damit den Taliban das Wasser abzugraben. Weil aufgrund der katastrophalen Entwicklung immer mehr Menschen aus Afghanistan fliehen, k&uuml;ndigt Berlin zudem eine drastische Ausweitung der Abschiebungen an den Hindukusch an &ndash; zu einem Zeitpunkt, zu dem Pakistan 2,5 Millionen Fl&uuml;chtlinge nach Afghanistan deportieren will und auch Iran Hunderttausende in das Nachbarland zur&uuml;ckschickt. Einw&auml;nde der afghanischen Regierung gegen die Abschiebepl&auml;ne weist Berlin &ldquo;mit Irritation&rdquo; zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59242\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jetzt muss sich der Westen selbst begrenzen<\/strong><br>\nDer Westen glaubte, seine Werte w&uuml;rden die Welt befrieden. Doch die unipolare westliche Weltordnung war eine Utopie. Statt dem Ende der Geschichte, haben wir heute endlose Konflikte.<br>\nNach dem Ende des Sowjetsystems und der bipolaren Weltordnung beherrschten zwei grosse Thesen die politische Debatte, die vom &laquo;Ende der Geschichte&raquo; (Francis Fukuyama) im Sinne einer unaufhaltsamen Ausdehnung der westlichen Demokratie und die vom &laquo;Kampf der Kulturen&raquo; (Samuel P. Huntington) im Sinne eines &uuml;ber die westliche Ausdehnung entstehenden Zusammenpralls unterschiedlicher Werteordnungen.<br>\nUngl&uuml;cklicherweise folgte die westliche Aussenpolitik der ersten These &ndash; vom Balkan &uuml;ber Afghanistan, den Irak, Libyen bis zu den Lockangeboten an die Ukraine. Dadurch hat sie massgeblich zur politischen Destabilisierung dieser Regionen beigetragen, uns heillos in unl&ouml;sbare Konflikte verstrickt und den Kampf der Islamisten gegen den Westen angefeuert. Das Scheitern des Westens jenseits seiner Grenzen spricht nicht gegen westliche Werte, wohl aber gegen unsere F&auml;higkeit, diese Werte zu universalisieren. Die Konfessions- und Stammeskriege im Irak und in Libyen und das Vordringen von Islamisten waren vor allem Folgen einer Destabilisierung autorit&auml;rer, aber stabiler Regime durch westliche Interventionen. Als Ergebnis dieser Missionspolitik sind die Staaten der EU heute von einem &laquo;Ring of Fire&raquo; umgeben, welcher vom Mittleren und Nahen Osten bis nach Nordafrika und neuerdings bis zur Ukraine reicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/kommentare\/die-grenzen-der-grenzenlosigkeit-1.18640730\">Heinz Theisen in der NZZ<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Eine gro&szlig;e Frage ist, ob Saudi Arabien stabil bleibt&ldquo; &ndash; im Gespr&auml;ch mit Daniele Ganser<\/strong><br>\nDie Probleme sind real. Die Fl&uuml;chtlingswelle stellt Deutschland vor eine sehr grosse Herausforderung. Wichtig ist zu erkennen, dass der Angriff der USA auf den Irak 2003, an dem auch Grossbritannien teilnahm und der ohne UNO Mandat erfolgte und daher illegal war, die ganze Region destabilisiert hat, aus der nun die Fl&uuml;chtlinge kommen. Viele Mitglieder des brutalen Islamischen Staates IS in Syrien haben fr&uuml;her im Milit&auml;r und im Geheimdienst von Saddam Hussein gedient. Es sind Sunniten, welche lange in Bagdad die Macht hatten, bis die USA sie st&uuml;rzten. Die Fl&uuml;chtlinge gehen jetzt aber nicht in die USA, sondern nach Deutschland. Dies bedeutet, dass in Deutschland auch vermehrt &uuml;ber diese Kriege nachgedacht und diskutiert werden muss, nicht nur &uuml;ber die Fl&uuml;chtlinge, welche eine Folge dieser Kriege sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/eine-grosse-frage-ist-ob-saudi-arabien-stabil-bleibt-im-gespraech-mit-daniele-ganser\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Es gibt weniger rechtsextreme &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo; als noch vor drei Monaten <\/strong><br>\nUnglaublich: Die Bundesregierung gibt beim Blick auf die steigende Zahl von Angriffen auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte im Land an, dass es weniger rechtsextreme &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo; in Deutschland (15) gibt als noch vor drei Monaten (16). Daf&uuml;r gibt es 50 Prozent mehr islamistische &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo; (420) als noch vor drei Monaten (280). Das Innenministerium sieht mit Sorge, dass das &ldquo;Ph&auml;nomen&rdquo; Angriffe auf Fl&uuml;chtlinge in &ldquo;die Mitte der Gesellschaft r&uuml;ckt&rdquo;.<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 4. November 2015<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/vb.573823342629618\/1127403637271583\/?type=2&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page\">Jung und Naiv via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Drei Viertel der Deutschen wollen Pegida vom Verfassungsschutz beobachten lassen. Verfassungsschutz-Chef Maa&szlig;en leitet erste Schritte ein.<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151105-grafik-extra3.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/extra3\/photos\/a.126985678917.103880.37621248917\/10153323119073918\/?type=3&amp;theater\">Extra 3 via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nur eine symbolische Regierung<\/strong><br>\nEs gibt so viele Beispiele. Jedes Jahr mehrere symbolpolitische Ma&szlig;nahmen, die nur einem Zweck erf&uuml;llen: Zeigen, dass was getan wird. Eine niedere Moral befriedigen, die was gegen Raucher und Biertrinker ohne Job, also gegen Arbeitslose und Sozialhilfeempf&auml;nger hat. Und nun halt wieder so ein symbolpolitischer Schlag. Der aktuelle Fall: Sachleistungen f&uuml;r Asylbewerber. Man wei&szlig; ganz genau, dass die Versachleistung von menschlichen Bed&uuml;rfnissen ein gro&szlig;er b&uuml;rokratischer Aufwand ist. Das ist ja das Sch&ouml;ne am Geld. Man kann es einem in die Hand dr&uuml;cken und auf die Eigenverantwortung hoffen. Die Leute werden sich schon kaufen, was sie ben&ouml;tigen. Aber wenn sie erst einen Bezugsschein, einen Bon oder eine Empfehlung brauchen, um dies oder das zu bekommen, ohne selbst Geld in die Hand nehmen zu d&uuml;rfen, muss ja jemand diese Zwischenstelle im Austausch einnehmen. Muss ein Papier schreiben und die Antragsteller weiterschicken. Oder sie fortschicken und abwiegeln, ihnen den Kopf waschen und &raquo;Das gibt es nicht!&laquo; rufen. Und wer macht das? Will die Regierung weiterhin auf all die ehrenamtlichen Helfer bauen? Irgendwann ist auch deren Engagement ersch&ouml;pft. Diese Leute haben auch ein Privatleben, Freunde und Familie und ganz sicher ben&ouml;tigen sie auch mal Ruhe und Erholung und k&ouml;nnen nicht Monate f&uuml;r lau das ausbaden, was die Regierung nicht finanzieren will.<br>\nAlso wer macht es? Das Sozialamt? Sehr wahrscheinlich. Eine Beh&ouml;rde, die jetzt schon &uuml;berfordert ist wie so viele andere auch. Aber es ist egal. Man lasse es ruhig Geld kosten, extra Arbeit verursachen. V&ouml;llig wurscht. Denn es geht ja um die Moral und um das, was wir doch alle angeblich wissen: Diese Fremden fl&uuml;chten aus ihren Heimatl&auml;ndern n&auml;mlich nur, weil sie hier 4,75 Euro abgreifen wollen. Viel Geld f&uuml;r all diese Fl&uuml;chtlinge, oder nicht? 4,75 Euro sind in Syrien drei Abende voller Wein, Weib und Gesang, ein Satz neuer Alufelgen und zus&auml;tzlich noch zwei Handy-Monatsrechnungen. Dumm nur, dass 4,75 Euro hierzulande &ndash; und sie sind ja nun mal hier &ndash; blo&szlig; zwei Laib Brot und ein Laugengeb&auml;ck ergeben. Aber das Vorurteil, dass es nur das Geld ist, was die Leute herlockt, das reicht schon f&uuml;r einen Akt der Symbolpolitik aus. Auch wenn es sehr viel mehr Geld kostet, den Leuten ihre Brotlaiber per Schein zu verordnen. Das ist doch v&ouml;llig schnurz, denn Symbolpolitik kostet halt. Sie ist zwar unvern&uuml;nftig und gar nicht &ouml;konomisch und effizient (was man ansonsten so gerne zu sein vorgibt), aber das ist egal, wenn nur die Leute nachher sagen, dass die Regierung auch was leistet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/11\/nur-eine-symbolische-regierung.html\">ad sinistram<\/a>\n<p><strong>dazu: Einfache Idee, gro&szlig;e Wirkung<\/strong><br>\nWie sieht die Million&auml;rssteuer aus? Belastet werden allein Verm&ouml;gen von mehr als einer Million Euro, mit einem Freibetrag f&uuml;r den Erstwohnsitz bis zu einem Wert von 500.000 Euro. Es handelt sich um eine progressive Steuer mit einem maximalen Satz von drei Prozent: ein Prozent auf den Teil des Verm&ouml;gens, das &uuml;ber eine Millionen Euro betr&auml;gt, zwei auf den &uuml;ber zwei Millionen und drei auf den Teil &uuml;ber drei Millionen. Die Steuer l&auml;sst Verm&ouml;gen unter einer Million Euro unangetastet. Konkret: In den meisten F&auml;llen setzt die Besteuerung bei einem Verm&ouml;gen von 1,5 Millionen Euro an.<br>\nEtwas mehr als 4.000 Euro: Soviel zahlt jede Familie auf dem dritth&ouml;chsten Prozentrang im Durchschnitt mit der Million&auml;rssteuer bei einem Verm&ouml;gen von rund 1,9 Millionen Euro (siehe Tabelle). In der Tabelle ist zu sehen, dass ein Perzentil h&ouml;her, im 99. der Bev&ouml;lkerung, mehr als 21.000 Euro an Steuern abgef&uuml;hrt w&uuml;rden. Hier geht es um Menschen, die auf einem angeh&auml;uften Verm&ouml;gen von durchschnittlich 2,8 Millionen Euro sitzen. Ihnen wird es trotz der Abgabe an nichts fehlen. Das gleiche gilt f&uuml;r das reichste eine Prozent der Belgier (100. Perzentil). Die Menschen in dieser Gruppe besitzen durchschnittlich zirka 8,2 Millionen Euro pro Haushalt und bezahlen darauf 181.000 Euro Steuern. Auch sie werden nicht in Lumpen beim n&auml;chsten Ball aufschlagen m&uuml;ssen. Doch was den einen als relativ bescheidener Beitrag erscheinen mag, bedeutet f&uuml;r die Gesellschaft eine wichtige Einnahmequelle. Mit Hilfe der Million&auml;rssteuer k&ouml;nnen j&auml;hrlich 9,5 Milliarden Euro eingenommen werden, um damit in den Sozialstaat, in &Ouml;kologie und in die industrielle Innovation zu investieren. Und das ist alles andere als Symbolpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-04\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gerechtigkeit: Sozialverband warnt vor Armut und Ausgrenzung<\/strong><br>\nDer Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor steigender Armut und sozialer Ausgrenzung in Deutschland. Die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums werde &ldquo;zunehmend ungerechter&rdquo;, sagte Verbandspr&auml;sident Adolf Bauer. &ldquo;F&uuml;r viele Menschen in unserem Land ist Sozialabbau zu einer bitteren Erfahrung geworden.&rdquo; Als Beispiele nannte Bauer das finanzielle Abrutschen auf Hartz-IV-Niveau und materielle Einschr&auml;nkungen f&uuml;r viele &Auml;ltere und Behinderte.<br>\nInsbesondere bei Rente, Gesundheit, Pflege, Arbeitslosigkeit, Grundsicherung und Schwerbehinderung bestehe Handlungsbedarf, sagte Bauer. Auch wegen der hohen Zahl an Fl&uuml;chtlingen k&ouml;nnten die Spannungen steigen, schreibt die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Bauer. Demnach k&ouml;nnten voraussichtlich nicht in allen F&auml;llen zus&auml;tzliche Belastungen f&uuml;r sozial Benachteiligte vermieden werden. So werde etwa preiswerter Wohnraum wegen des R&uuml;ckgangs von sozialem Wohnungsbau bereits seit Jahren immer knapper.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/sozialverband-befuerchtet-armut-und-soziale-spannungen-a-1061058.html%20\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.sovd.de\/index.php?id=2562\">SoVD<\/a>\n<p><strong>dazu: Immer mehr Menschen in Bayern droht Armut<\/strong><br>\nImmer mehr Bayern sind arm oder armutsgef&auml;hrdet &ndash; das hei&szlig;t, ihr Einkommen betr&auml;gt maximal 60 Prozent des Durchschnittseinkommens des Freistaats. Das geht aus dem neuesten Datenreport zur sozialen Lage im Freistaat hervor.<br>\nIn Zahlen hei&szlig;t das: Im Jahr 2013 war etwa jeder siebte Bayer armutsgef&auml;hrdet, gut 40.000 mehr als im Jahr davor und sogar 150.000 mehr als sieben Jahre vorher. Problematisch daran ist, das die Zahl von 2006 bis 2013 stetig angestiegen ist. Besonders von Armut bedroht sind Alleinerziehende und Ein-Personen-Haushalte, vor allem Menschen &uuml;ber 65 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/armuts-bericht-bayern-100.html\">BR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schmutzige Tricks: Wie deutsche Umweltminister die Autoindustrie gew&auml;hren lie&szlig;en<\/strong><br>\nImmer wieder ger&auml;t das Thema Autoabgase in die Schlagzeilen. Zum Beispiel im Jahr 2000: Damals ging es um Fahrzeuge, die zwar im gesetzlich vorgeschrieben Pr&uuml;fzyklus bis Tempo 120 die Grenzwerte einhielten. Doch sobald die Wagen schneller fuhren, war es damit vorbei: Ab 120 Stundenkilometern wurde die Lambda-Sonde, die den Katalysator regelt, abgeschaltet- und der Schadstoffaussto&szlig; stieg extrem. Axel Friedrich, damals Chef der Verkehrsabteilung im Umweltbundesamt, erkl&auml;rte in einem Fernsehbericht in der ARD: &ldquo;Dies ist nicht nur die Firma Opel, nicht nur die Firma VW. Es sind viele Hersteller, die so etwas durchf&uuml;hren.&rdquo;<br>\nSchon vor 15 Jahren war klar, dass Abgasvorschriften nur in einem unrealistischen Pr&uuml;fzyklus eingehalten werden. Das Bundesverkehrsministerium, das wir heute danach fragen, verweist an das Bundesumweltministerium. Von dort erhalten wir die Antwort: &ldquo;Seitens der Bundesregierung wurde darauf hingearbeitet, das europ&auml;ische Genehmigungsrecht zu verbessern.&rdquo; [&hellip;]<br>\nFriedrich, der inzwischen das Umweltbundesamt verlassen hat und als Verkehrsexperte noch immer gefragt ist, ist &uuml;berrascht, dass manche heute behaupten, vom VW-Skandal &uuml;berrascht zu sein: &ldquo;Es ist lange bekannt, dass die Hersteller optimieren, um es mal sch&ouml;n auszudr&uuml;cken. Denn das Thema ist schon lange auf der Tagesordnung. Jeder, der an dem Thema arbeitet, wei&szlig;, dass hier Dinge nicht stimmen. &hellip;  Jeder wei&szlig; das, seit Jahren! Aber es ist nichts passiert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/tricks-autoindustrie-umweltminister-100.html\">plusminus<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Autokanzlerin und eine falsche Radkappe<\/strong><br>\nGemeinsam f&uuml;r TTIP und gegen strengere Klimaziele: Interne Unterlagen zeigen, wie sich die Kanzlerin mit der Autoindustrie abstimmt. Besonders eng war das Verh&auml;ltnis mit Ex-VW-Chef Winterkorn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/investigativ\/lobbyismus--merkel-und-die-autoindustrie-6533490.html\">Stern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Was die Industrie 4.0 den Besch&auml;ftigten bringt<\/strong><br>\nNeue Technologien werden die industrielle Produktion grundlegend ver&auml;ndern. Welche Rolle spielen dabei die Arbeitnehmer? Wo liegen Chancen und Risiken?<br>\nWenn es um die Zukunft der Industrie in Deutschland geht, dann ist ein Schlagwort allgegenw&auml;rtig: &bdquo;Industrie 4.0&ldquo;. Was sich genau dahinter verbirgt, bleibt jedoch h&auml;ufig unklar. Meistens ist die Rede von einer zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung der Produktion, von der &bdquo;smarten Fabrik&ldquo; oder der Vernetzung von Mensch und Maschine. Manche sprechen gar von der &bdquo;vierten industriellen Revolution&ldquo; oder einem &bdquo;zweiten Maschinenzeitalter&ldquo;.<br>\nPeter Ittermann, Jonathan Niehaus und Hartmut Hirsch-Kreinsen von der Technischen Universit&auml;t Dortmund haben sich zum Ziel gesetzt, den Wandel hin zur &bdquo;Industrie 4.0&ldquo; genauer zu untersuchen. In ihrer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Expertise geben sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber den Stand der Debatte. Und sie analysieren, ob die neuen Technologien eher Chance oder Risiko bedeuten &ndash; und zwar nicht allein aus einer technologiezentrierten oder betriebswirtschaftlichen Perspektive, sondern mit Blick auf die Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/61390_61398.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Geldw&auml;sche-Bericht: Deutschland auf Platz zwei hinter Luxemburg<\/strong><br>\nIn Sachen Geldw&auml;sche liegt der intransparente Finanzsektor Deutschlands auf dem zweiten Platz hinter Luxemburg. Die Bundesrepublik schneidet somit bei Steuerhinterziehung unter allen EU-Mitgliedsstaaten mit am schlechtesten ab &ndash; so das Ergebnis einer Analyse ein Jahr nach Luxleaks. EurActiv Br&uuml;ssel berichtet.<br>\nDie Mehrheit der 15 untersuchten L&auml;nder haben laut Bericht des Europ&auml;ischen Netzwerks f&uuml;r Schulden und Entwicklung (Eurodad) keine Gegenma&szlig;nahmen zur Steuerhinterziehung und Steuervermeidung durchgef&uuml;hrt. F&uuml;r multinationale Unternehmen und wohlhabende Individuen best&uuml;nden somit vielf&auml;ltige M&ouml;glichkeiten, Gelder zu verbergen.<br>\n&ldquo;Deutschland und Luxemburg geh&ouml;ren zu den bedenklichsten L&auml;ndern. Sie bieten eine gro&szlig;e Palette an M&ouml;glichkeiten, Steuerzahlungen zu entgehen&rdquo;, erkl&auml;rte das 48-NGO-starke Netzwerk, darunter Oxfam und Christian Aid.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/eu-innenpolitik\/geldwaesche-bericht-deutschland-auf-platz-zwei-hinter-luxemburg-319121\">Euractiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>US-Konjunktur im dritten Quartal: lauwarm und nur wenig verhei&szlig;ungsvoll<\/strong><br>\nLetzte Woche erschien die Vorabsch&auml;tzung f&uuml;r das Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) im dritten Quartal. Danach ist die US-Wirtschaft im Sommer gegen&uuml;ber dem Vorquartal mit einer Jahresrate von 1,4 Prozent gewachsen. Das entsprach auch in etwa den schwachen Erwartungen.<br>\nDie Verlangsamung des Wachstums im Sommer im Vergleich zum Wachstum in Fr&uuml;hjahr, das nach der Revision mit 3,9 Prozent dann doch recht stark ausgefallen war, fand auf breiter Front statt. Allein der private Konsum wuchs mit 3,2 Prozent Jahresrate noch recht kr&auml;ftig, wobei erneut die Ausgaben f&uuml;r dauerhafte Konsumg&uuml;ter, darunter Kraftfahrzeuge, deutlich zulegten. Bei den privaten Investitionen kam es dagegen zu einem starken Einbruch, und zwar insbesondere im Wirtschaftsbau. Doch auch die Investitionen in intellektuelle Eigentumsprodukte schw&auml;chten sich auf unter zwei Prozent ab. Die Ausr&uuml;stungsinvestitionen dagegen legten nach drei sehr schwachen Quartalen im Sommer mit gut f&uuml;nf Prozent zu. Auch im Wohnungsbau ging es mit einer Jahresrate von immerhin gut sechs Prozent voran, was allerdings einer deutlichen Abschw&auml;chung im Vergleich zu den Quartalen zuvor entsprach. Der Au&szlig;enhandel bewegt sich kaum. Sowohl Exporte als auch Importe wuchsen im Sommer nur mit einer Jahresrate von knapp unter zwei Prozent. Ebenfalls mit knapp zwei Prozent legten auch die Staatsausgaben zu, was in diesem Fall, nach von Haushaltsk&uuml;rzungen gepr&auml;gten Jahren, jedoch einer erfreulichen Entwicklung entspricht, die erneut von den Bundesstaaten und Kommunen getragen wurde. Die Ausgaben der Bundesregierung stagnierten insgesamt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/us-konjunktur-im-dritten-quartal-lauwarm-und-nur-wenig-verheissungsvoll\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>TTIP gef&auml;hrdet kulturelle F&ouml;rderung<\/strong><br>\nDie extreme Geheimniskr&auml;merei um das so genannte Transatlantische Freihandelsabkommen, TTIP, war wohl Ausl&ouml;ser daf&uuml;r, dass sich misstrauisch Widerstand formierte &ndash; zun&auml;chst nicht unter Kulturschaffenden, denn es wurde beteuert: &bdquo;Kultur wird nicht behandelt&ldquo;, so Mann, der auch die bisherige Geschichte der Verhandlungen kurz nachzeichnete. Dann stellte sich heraus, dass diese Ansage nicht haltbar war &ndash; dass Kultur und auch Bildung durchaus Verhandlungsmasse sind, schon weil bei TTIP alles auf Gegengesch&auml;ften beruht und der Kultur- und Bildungsmarkt finanziell allemal interessant ist.<br>\nKnackpunkt ist die hierzulande gepflegte staatliche F&ouml;rderung, wie Rietschel gleich zu Anfang mit einem Beispiel erl&auml;uterte: Seine Hochschule hat, wie auch andere, ausdr&uuml;cklich den Auftrag, Weiterbildung anzubieten, sie soll dies aber nun, des Wettbewerbs mit privaten Anbietern wegen, kostendeckend betreiben. Dazu aber m&uuml;sste sie pro Semester zwischen 5000 und 10 000 Euro kassieren, von Leuten, die sich das in der Mehrzahl nicht leisten k&ouml;nnen. Sp&auml;t, wie Christian H&ouml;ppner, Generalsekret&auml;r des Deutschen Musikrats, fand, habe sich darum auch die Hochschulrektorenkonferenz kritisch ge&auml;u&szlig;ert zu TTIP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/kultur-ttip-gefaehrdet-kulturelle-foerderung,1472786,32325200.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Reich und hysterisch&ldquo;<\/strong><br>\nSchriftlich setzt sich Sigmar Gabriel mit den GegnerInnen des Freihandelsabkommens TTIP gern auseinander. &bdquo;Bangemachen gilt nicht&ldquo;, schrieb der Wirtschaftsminister und SPD-Chef Mitte Oktober zur gro&szlig;en Anti-TTIP-Demonstration in ganzseitigen Zeitungsanzeigen. Und er redet auch gern &uuml;ber die Kritiker des umstrittenen Abkommens zwischen der EU und den USA. Die seien &bdquo;reich und hysterisch&ldquo;, erkl&auml;rte er etwa beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Sie verbreiteten &bdquo;eine Kultur des Misstrauens&ldquo;, hie&szlig; es in Gabriels Rede beim SPD-Parteikonvent. In einem Interview warf er ihnen &bdquo;Antiaufkl&auml;rung&ldquo; vor.<br>\nMit seinen Kritikern sprechen will der SPD-Chef allerdings lieber nicht &ndash; zumindest nicht mit dem Aktionsnetzwerk Campact, das zu den Organisatoren der Gro&szlig;demo geh&ouml;rte.<br>\nAls Antwort auf Gabriels Anzeigen zur Demonstration hatte Campact wenige Tage sp&auml;ter ebenfalls Anzeigen geschaltet &ndash; mit dem Vorwurf, Gabriel w&uuml;rde &bdquo;Kritikpunkte umschiffen&ldquo; und streue der &Ouml;ffentlichkeit &bdquo;mit Halbwahrheiten Sand in die Augen&ldquo;.<br>\nUm den Streit zu kl&auml;ren, forderte Campact-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Christoph Bautz den Minister in der Anzeige &bdquo;zum &ouml;ffentlichen Dialog auf &ndash; in jeder Halle, wo Sie w&uuml;nschen, gerne live &uuml;bertragen ins Internet&ldquo;. Doch der Appell blieb ohne Antwort.<br>\nAuf taz-Anfrage erkl&auml;rte das Ministerium, eine solche &ouml;ffentliche Veranstaltung werde es nicht geben. Zur Begr&uuml;ndung sagte Pressesprecher Tobias D&uuml;now: &bdquo;Dass Campact Sigmar Gabriel in der Anzeige vorwirft, er w&uuml;rde der Bev&ouml;lkerung Sand in die Augen streuen, und zugleich zum Dialog aufruft, ist zumindest bemerkenswert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Gabriel-spricht-nicht-mit-TTIP-Gegnern\/!5243311\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ukraine: Die Schande von Odessa<\/strong><br>\nOdessa ist eine Millionenstadt am Schwarzen Meer, B&uuml;rger aus mehr als 100 V&ouml;lkern leben hier. Hafen und Handel haben die Stadt gro&szlig; gemacht, weltoffen und l&auml;ssig. Seit dem 2. Mai 2014 aber steht der Name Odessa nicht mehr f&uuml;r Toleranz, sondern auch f&uuml;r enthemmte Gewalt &ndash; und f&uuml;r Beh&ouml;rden, die nichts zum Schutz der Opfer taten.<br>\nDie Trag&ouml;die liegt anderthalb Jahre zur&uuml;ck. Die Aufarbeitung aber kommt kaum voran. Nun stellt der Europarat der Ukraine ein vernichtendes Urteil aus. Es sei &ldquo;kein substanzieller Fortschritt bei den Untersuchungen gemacht worden&rdquo;, hei&szlig;t es in einem am Mittwoch in Kiew vorgestellten Bericht. Den Beh&ouml;rden mangele es an der &ldquo;notwendigen Gr&uuml;ndlichkeit und Sorgfalt&rdquo;. Beweise gingen verloren, weil die Stra&szlig;enreinigung sie am n&auml;chsten Tag einfach wegr&auml;umte. Die Ruine des Gewerkschaftshauses wurde erst nach Tagen abgesperrt.<br>\nBis heute gibt es zwar mehrere Verfahren wegen der Stra&szlig;enschlachten, aber nicht eine Anklage wegen des Angriffs auf das Gewerkschaftshaus. Der einzige Verd&auml;chtige wurde laufen gelassen, aus Mangel an Beweisen. Dabei war die Bestialit&auml;t gut dokumentiert. [&hellip;]<br>\nDer 90-Seiten-Bericht des Europarats ist auch eine Chronik des Beh&ouml;rdenversagens. So wusste die Polizei etwa seit Tagen von Pl&auml;nen, das &ldquo;Anti-Maidan&rdquo;-Lager am Gewerkschaftshaus zu zerst&ouml;ren. Sie brachte dort aber nur eine Hundertschaft in Stellung, ebenso im Stadtzentrum. Die Beamten schauten tatenlos zu, als ein prorussischer K&auml;mpfer mit einem Gewehr in die Menge schoss.<br>\nDas Kommando hatte an dem Tag der Vizepolizeichef Dmitrij Futschedschi. Seine Rolle bleibt r&auml;tselhaft. Am 4. Mai lie&szlig; er einen prorussischen Mob das Tor zu seiner Polizeizentrale mit einem Lastwagen aufbrechen und Dutzende Gefangene befreien. Eine Einheit der Sonderpolizei r&uuml;ckte zwar an, griff aber nicht ein. Verh&ouml;ren konnten die Ermittler den Kommandeur allerdings nicht mehr: Als sie Futschedschi Mitte Mai endlich auf die Fahndungsliste setzten, hatte er sich bereits ins Ausland abgesetzt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-europarat-kritisiert-ermittlungen-zu-strassenschlachten-a-1060987.html%20\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/rm.coe.int\/CoERMPublicCommonSearchServices\/DisplayDCTMContent?documentId=090000168048610f\">Bericht des Europarates [PDF &ndash; 1.8MB]<\/a>\n<p><strong>dazu: Odessa-Massaker endlich unabh&auml;ngig aufkl&auml;ren<\/strong><br>\n&ldquo;Der Bericht des Europarats zum Odessa-Massaker zeigt in aller Deutlichkeit den politischen Bankrott der herrschenden Eliten in der Ukraine. Es muss endlich zu einer unabh&auml;ngigen Aufkl&auml;rung der Vorf&auml;lle kommen &ndash; vor allem auch des Brandes im Gewerkschaftshaus. Die Bundesregierung und die EU m&uuml;ssen unnachgiebig darauf dr&auml;ngen und notfalls auch Konsequenzen ziehen und Kooperationen in Frage stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.andrej-hunko.de\/presse\/2912-odessa-massaker-endlich-unabhaengig-aufklaeren\">Andrej Hunko (MdB, Die Linke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wird der IWF weich?<\/strong><br>\nErneut gegen Moskau: Beim Internationalen W&auml;hrungsfonds wird offenbar diskutiert, die Vergaberegeln f&uuml;r Kredite zugunsten der Ukraine zu &auml;ndern<br>\nIn der F&uuml;hrungsetage des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) in Washington wird offenbar diskutiert, die Vergaberegeln f&uuml;r Kredite zu &auml;ndern. Hintergrund ist die Ende des Jahres erneut drohende Zahlungsunf&auml;higkeit der Ukraine. Dann n&auml;mlich wird eine russische Anleihe &uuml;ber drei Milliarden US-Dollar (2,72 Milliarden Euro) f&auml;llig. Dies berichteten vergangene Woche das Wall Street Journal und die Financial Times. Eine Entscheidung m&uuml;sse noch in diesem Monat fallen.<br>\nIm Sommer hatte Kiew mit einer Reihe kommerzieller Gl&auml;ubiger, die rund 18 Milliarden US-Dollar ukrainischer Staatsanleihen halten, einen Schuldenschnitt um 20 Prozent und eine Verl&auml;ngerung der R&uuml;ckzahlungsfrist vereinbart. Da damit eine Insolvenz formal vermieden worden war, hatte der IWF im September mehrere Milliarden Dollar nach Kiew &uuml;berwiesen. Russland hatte sich mehrfach geweigert, der Ukraine entgegenzukommen, und auf fristgerechter R&uuml;ckzahlung bestanden. Die Regierung in Kiew hatte ihrerseits Moskau ultimativ aufgefordert, die gleichen Konditionen zu akzeptieren wie die US-Fonds; anderenfalls werde man Moskau verklagen. Die juristischen Chancen einer solchen Klage werden freilich unter Fachleuten als gering eingestuft. Denn ein Schuldenschnitt bedeutet einen freiwilligen Verzicht des Gl&auml;ubigers auf einen Teil seiner Anspr&uuml;che und ist insofern prinzipiell nicht einklagbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-04\/042.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Wall Street Journal und Financial Times berichten dar&uuml;ber, aber sonst findet man auf den Internetseiten von FAZ, S&uuml;ddeutsche, Zeit, Welt, FR, Tagesschau und heute.de nichts dar&uuml;ber.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Wie uns die Frankfurter Rundschau mitteilt, hat sie (wie auch die verbundene Berliner Zeitung) Ende August sehr wohl &uuml;ber das Thema <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/analyse--darum-ist-der-iwf-politisch-,1472780,31628366.html\">berichtet<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>400-Millionen-Geschenk f&uuml;r das Pentagon?<\/strong><br>\nDie Bundeswehr will bei Airbus ein Softwarepaket f&uuml;r 400 Millionen Euro kaufen, obwohl das Projekt bereits mit Steuergeldern vorfinanziert wurde. Mit den Programmen kann ein hochdetailliertes Bild der Erde gezeichnet werden &ndash; interessant vor allem f&uuml;r die USA.<br>\nFast jeder, der schon einmal ein Haus gebaut hat, kennt das: Eine Firma hat nicht ordentlich gearbeitet, es muss nachgebessert werden. Nicht selten endet so etwas vor Gericht und vermutlich w&uuml;rde man der Baufirma k&uuml;nftig keinen Auftr&auml;ge mehr erteilen.<br>\nDoch das Verteidigungsministerium tut genau das: Der Airbus-Konzern soll ein Softwarepaket f&uuml;r 400 Millionen Euro liefern &ndash; obwohl man aktuell mit der europ&auml;ischen R&uuml;stungsschmiede wegen des versp&auml;teten Transportfliegers A400M, immer neuer Qualit&auml;tsm&auml;ngel beim Kampfflugzeug Eurofighter und Problemen bei den Hubschraubern NH90 und Tiger reichlich &Auml;rger hat.<br>\nNoch im Dezember soll eine erste Tranche von 200 bis 250 Millionen Euro f&uuml;r die Software an Airbus flie&szlig;en. Mit der Software k&ouml;nnen Satellitendaten des &ldquo;TanDEM-x&rdquo;-Systems ausgewertet werden und daraus dann eine extrem detaillierte dreidimensionale Karte der Erdoberfl&auml;che erstellt werden. Die ist dann bis auf zwei Meter genau und damit pr&auml;ziser als alles, was derzeit auf dem Markt ist.<br>\nEntwickelt hat das System das Deutsche Zentrum f&uuml;r Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Airbus Defence and Space. Der deutsche Steuerzahler hat bereits 313 Millionen Euro daf&uuml;r auf den Tisch gelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bundeswehr-airbus-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Gute&ldquo; Propaganda<\/strong><br>\nDie EU arbeitet am Aufbau eines eigenen Propaganda-Netzes in Russland und sechs weiteren Staaten Osteuropas. Als Ziele nennt sie &bdquo;wirksame Kommunikation von und Werben f&uuml;r EU-Politiken und -Werten in der &ouml;stlichen Nachbarschaft, St&auml;rkung des Medienumfelds insgesamt inklusive Unterst&uuml;tzung f&uuml;r unabh&auml;ngige Medien und verbessertes &ouml;ffentliches Bewusstsein von Desinformationsaktivit&auml;ten seitens Dritter und verbesserte EU-Reaktionsf&auml;higkeit darauf.&ldquo; Die Br&uuml;sseler B&uuml;rokraten wissen, wer die Guten und wer die B&ouml;sen sind. Wenn Putin Propaganda betreibt, dann ist das &bdquo;Desinformation&ldquo;. Wenn Juncker, Merkel, Hollande und die anderen &bdquo;guten Europ&auml;er&ldquo; dasselbe tun, dann ist das &bdquo;wirksame Kommunikation&ldquo;. Die Bundesregierung rechtfertigt diese Absicht so: &bdquo;Durch die F&ouml;rderung unabh&auml;ngiger und pluralistischer Medien wird gleichzeitig ein System gef&ouml;rdert, in dem kritischer Journalismus die M&ouml;glichkeit hat, Schwachstellen aufzudecken, offen dar&uuml;ber zu berichten und auch die politisch Verantwortlichen mit tats&auml;chlichen oder vermeintlichen Schw&auml;chen ihrer Politik zu konfrontieren.&ldquo;<br>\nUnabh&auml;ngige und pluralistische Medien haben wir nach Meinung der Bundesregierung auch in Deutschland. Aber schon der Gr&uuml;ndungsherausgeber der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo;, Paul Sethe, goss Wasser in diesen Wein: &bdquo;Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.&ldquo; Jetzt sollen also auch die &bdquo;guten&ldquo; reichen Leute aus dem Westen in Russland und Osteuropa ihre Meinung verbreiten d&uuml;rfen. &bdquo;B&ouml;se&ldquo; reiche Leute &ndash; wie Oligarchen &ndash; gibt es dort ja genug. Der Schriftsteller George Orwell hatte den Finger auf die Wunde gelegt: &bdquo;Journalismus ist etwas zu ver&ouml;ffentlichen, was andere nicht wollen, dass es ver&ouml;ffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.&ldquo; Pech ist nur, dass die &bdquo;guten&ldquo; Reichen aus dem Westen auch nicht wollen, dass manches ver&ouml;ffentlicht wird, zum Beispiel dass niemand sich ein wirklich gro&szlig;es Verm&ouml;gen wirklich erarbeiten kann. Es ist immer Verm&ouml;gen, das den Arbeitnehmern geklaut wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/974703769257757\/?type=3\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Macht der Daten<\/strong><br>\nZwei Grafiken zeigen die wachsende Macht von Internetkonzernen, deren Gesch&auml;ftsmodelle auf der Sammlung, Analyse und Kombination von Daten basieren. Oft wird in Diskussionen das Gef&uuml;hl vermittelt, dass man den rasanten Entwicklungen im Bereich von Big Data eigentlich nichts entgegen setzen k&ouml;nnte und der Kampf um den Schutz von Privatsph&auml;re und Pers&ouml;nlichkeitsrechten l&auml;ngst verloren w&auml;re. Ganz so ist es freilich nicht.<br>\nDie Macht der Daten<br>\nIn den letzten  Jahren  explodierte die Menge an Daten, die produziert, gespeichert, analysiert und kombiniert wird. Und damit wuchs auch die Macht von Konzernen, deren Gesch&auml;ftsgrundlage die kommerzieller Verwertung dieser Daten ist. Wie die Grafik zeigt erwirtschafteten 2013 vier gro&szlig;e Internetkonzerne  (Apple, Amazon, Google und Facebook) dreimal so viel Umsatz und mehr als zehnmal so viel Gewinn wie alle ATX Konzerne zusammen. Dabei kommen sie aber mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wenig Besch&auml;ftigten aus. Bei Facebook z.B. erwirtschaftete jede\/r Besch&auml;ftigte\/r mehr als eine Viertelmillion US-Dollar Gewinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/die-macht-der-daten-warum-wir-uns-nicht-ergeben-sollten\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>OECD-Gesundheitsbericht: Arzneimittelausgaben in Deutschland weit &uuml;ber internationalem Durchschnitt<\/strong><br>\nDie Arzneimittelausgaben in Deutschland sind h&ouml;her als in fast jedem anderen europ&auml;ischen Land und in den meisten OECD-L&auml;ndern. Wie aus der j&uuml;ngsten Ausgabe des OECD-Berichts &ldquo;Gesundheit auf einen Blick&rdquo; hervorgeht, lagen sie 2013 kaufkraftbereinigt bei 678 US-Dollar pro Einwohner und damit 30 Prozent &uuml;ber dem OECD-Durchschnitt. In Europa toppt das nur Griechenland. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben nach einer Phase der Stagnation (2009-2013) sogar um etwa sieben Prozent. Zum Vergleich: Die allgemeinen Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben wuchsen in Deutschland von 2009 bis 2013 im Schnitt und inflationsbereinigt um zwei Prozent j&auml;hrlich, 2014 nach vorl&auml;ufigen Sch&auml;tzungen um 2,5 Prozent.<br>\nDass die Arzneimittelkosten so stark nach oben gegangen sind, begr&uuml;ndet sich zum Teil mit erh&ouml;hten Ausgaben f&uuml;r sehr teure Medikamente, etwa Hepatitis C-Pr&auml;parate. Dar&uuml;ber hinaus ist der Rabatt, den Hersteller Krankenkassen f&uuml;r patentgesch&uuml;tzte Arzneimittel gew&auml;hren m&uuml;ssen, mit Beginn des Jahres 2014 gesunken. Au&szlig;erdem nehmen die Deutschen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig viele Medikamente ein: Ihr Verbrauch von blutdrucksenkenden Mitteln zum Beispiel ist h&ouml;her als in allen anderen OECD-L&auml;ndern und liegt beim Dreifachen der in &Ouml;sterreich konsumierten Menge. Auch Antidiabetika werden in Deutschland wesentlich h&auml;ufiger verschrieben als im OECD-Schnitt. Zwischen 2000 und 2013 hat sich der Verbrauch fast verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/berlin\/presse\/gesundheitsbericht-arzneimittelausgaben-in-deutschland-weit-ueber-internationalem-durchschnitt.htm\">OECD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kriminelle im Dienste des Staates<\/strong><br>\nUm rechtsextreme Umtriebe aufzudecken, bedarf es des Verfassungsschutzes und seiner V-Leute. Hei&szlig;t es. Sp&auml;testens seit dem Auffliegen des NSU-Terrors wei&szlig; man, dass das eine M&auml;r ist. Eine Bestandsaufnahme.<br>\nDer neueste Fall vorneweg: Zuletzt wurde im Oktober der jahrzehntelang aktive Neonazi-R&auml;delsf&uuml;hrer Roland Sokol posthum als V-Mann des baden-w&uuml;rttembergischen Landesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz geoutet. Sokol war Gr&uuml;ndungsmitglied von &ldquo;Hooligans gegen Salafisten&rdquo;.<br>\nZum Grunds&auml;tzlichen: Der Verfassungsschutz sieht sich als &ldquo;demokratiesch&uuml;tzendes Fr&uuml;hwarnsystem&rdquo;. Dennoch konnten Neonazis seit der deutsch-deutschen Vereinigung mindestens 180 Menschen verbrennen, erschlagen, erstechen und aus dumpfen Hass heraus ermorden. Bedingt durch das multiple Versagen der Sicherheitsbeh&ouml;rden und die st&auml;ndige Relativierung und Verharmlosung der extremen Rechten durch den Verfassungsschutz konnte der &ldquo;Nationalsozialistische Untergrund&rdquo; ungehindert in den Jahren 2000 bis 2007 mordend durch die Bundesrepublik ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/240\/kriminelle-im-dienste-des-staates-3236.html%20\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/\">Kontext:Wochenzeitung<\/a> u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Reicherter ermittelt:<\/strong> Das Gericht h&ouml;rt sich Erlebnisberichte an und guckt Videos zum Schwarzen Donnerstag. Die Beweisaufnahme l&auml;uft andernorts &ndash; bei Dieter Reicherter. Bei dem ehemaligen Richter haben sich Dutzende Opfer des Polizeieinsatzes gemeldet.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Gefallene Priester:<\/strong> Pablo Larrains ist mit seinem optimistischen Polit-Film &ldquo;No!&rdquo; 2012 bekannt geworden. Nun erz&auml;hlt er mit &ldquo;El Club&rdquo; die Geschichte gefallener Priester in Chile, die von der katholischen Kirche in ein abgelegenes Haus verbannt wurden. Von Reue allerdings sind sie weit entfernt.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Rechts unterbelichtet:<\/strong> Wie miserabel es bestellt ist um die politische Bildung bei Baden-W&uuml;rttembergs Polizei, dar&uuml;ber haben Mitglieder im NSU-Ausschuss schon oft gestaunt. Jetzt best&auml;tigte der f&uuml;hrende LKA-Analytiker im Fall Mich&egrave;le Kiesewetter den Eindruck, dass rechter Terror viel zu lange ein Tabu-Thema war.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Glaube, Liebe, Hoffnung:<\/strong> Unser Wetterer Peter Grohmann &uuml;ber die T&uuml;rkei, die Rettung des christlichen Abendlands und den Fl&uuml;chtling Jesu.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der Weltverbesserer:<\/strong> T&uuml;bingen zu m&ouml;gen, ist einfach. Der gr&uuml;ne Oberb&uuml;rgermeister macht es einem deutlich schwerer. Jetzt sind Rufe laut geworden, Boris Palmer aus seiner Partei zu werfen. Der will sich den Mund ebenso wenig verbieten lassen wie sein Vater, der Remstalrebell. Auch nicht in der Fl&uuml;chtlingsfrage.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die unheimliche Hure:<\/strong> Das neue Prostitutionsgesetz, das im kommenden Jahr in Kraft treten soll, befeuert einmal mehr grunds&auml;tzliche Debatten. Sexarbeiterinnen reklamieren das Recht auf freie Berufswahl. Doch in einer patriarchalen Gesellschaft kann es keine selbstbestimmte Prostitution geben.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Gesprengte Ketten:<\/strong> Es gibt Geschichten, die bleibende Spuren hinterlassen. Auch bei denen, die sie geschrieben und fotografiert haben. Vier Journalisten haben einen Verein gegr&uuml;ndet, um psychisch Kranke zu unterst&uuml;tzen, die in Westafrika angekettet und misshandelt werden. Eine Schaub&uuml;hne zur Ausstellung in G&ouml;ppingen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wenn eine Band zum Sicherheitsrisiko erkl&auml;rt wird<\/strong><br>\n&ldquo;Herz und Stimmen gegen den Rassismus&rdquo; sollte das eher unverf&auml;ngliche Motto desKonzerts lauten, dass die linke t&uuml;rkische Band Grup Yorum in Oberhausen am 14.11. geben sollte.<br>\nF&uuml;r die Band w&auml;re es fast ein Heimspiel gewesen. Schlie&szlig;lich hat sie auch schon in den vergangenen Jahren in Oberhausen vor einer begeisterten Anh&auml;ngerschaft gespielt. Im letzten Jahr solidarisierte sie sich bei dem Konzert mit den Opfern des NSU-Terrors. Doch in diesem Jahr wird die Band wohl nicht kommen k&ouml;nnen. Die deutsche Regierung verweigert ihr die Einreise.<br>\nIn einer Erkl&auml;rung der Gruppe hei&szlig;t es: &ldquo;Obwohl wir zuvor mehrere Konzerte in Deutschland und Europa gespielt haben, wurde unser Visumantrag vergangene Woche vom deutschen Konsulat abgelehnt. Als ob das noch nicht reicht, gibt man an, dass man Ma&szlig;nahmen einleiten wird, damit den Grup-Yorum-Mitgliedern auch in Zukunft die Rechte aus dem &lsquo;Schengener&rsquo; Abkommen vorenthalten werden.&rdquo;<br>\nBegr&uuml;ndet wurde die Visaverweigerung vom deutschen Konsulat mit Sicherheitsbedenken. Ihnen werde die Einreise verweigert, weil elf der Bandmitglieder im Schengener Informationssystem SIS gelistet seien. Dabei handelt es sich um eine Datenbank europ&auml;ischer Polizei- und Sicherheitsbeh&ouml;rden, in der etwa zur Fahndung ausgeschriebene oder &ldquo;unerw&uuml;nschte&rdquo; Personen gespeichert werden. Hier zeigt sich einmal mehr, welche Folgenes haben kann, wenn man auf einer Liste steht, deren Inhalte und das Zustandekommen kaum jemand kennt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Wenn-eine-Band-zum-Sicherheitsrisiko-erklaert-wird-2869319.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Pelzig h&auml;lt sich: Zu Gast Prof. Dr. Harald Lesch<\/strong><br>\nErwin Pelzig unterh&auml;lt sich mit Harald Lesch, Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist, &uuml;ber schwarze L&ouml;cher beim DFB, private Finanzierungen im Forschungsbereich, Lobbyismus, Aufkl&auml;rung und Fortschritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JdEGERqpG5c\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Die komplette Sendung vom Dienstag ist in der <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2507432\/Pelzig-h%C3%A4lt-sich%22-vom-3-November-2015\">ZDF Mediathek<\/a> abrufbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: SpiegelDich<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151105-grafik_spiegeldich.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/spiegeldich\/photos\/a.741692112583664.1073741828.678362215583321\/924226730996867\/?type=3&amp;permPage=1\">SpiegelDich via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28228","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28228"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28228\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28249,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28228\/revisions\/28249"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}