{"id":28250,"date":"2015-11-06T08:54:14","date_gmt":"2015-11-06T07:54:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250"},"modified":"2015-11-06T08:54:14","modified_gmt":"2015-11-06T07:54:14","slug":"hinweise-des-tages-2497","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h01\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h02\">#NSAUA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h03\">Steuereinnahmen d&uuml;rften 2016 sinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h04\">Warum der DGB Recht hat und Flassbeck-Spiecker irren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h05\">Lohnverteilung offenlegen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h06\">Studie: Jeder f&uuml;nfte Deutsche ist von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h07\">VW-Whistleblower steckt hinter neuen Enth&uuml;llungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h08\">Nach Wiener Konferenz: &bdquo;Hoffnungsschimmer&ldquo; f&uuml;r Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h09\">&Auml;rzte ohne Grenzen ver&ouml;ffentlicht Bericht zu Angriff auf Krankenhaus in Kundus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h10\">Anklage gegen ehemalige Mitarbeiter und Verantwortliche von Heckler&amp;Koch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h11\">Chaostage in Lissabon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h12\">Evo Morales liest den USA die Leviten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h13\">Der Verfassungsschutz schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h14\">Viel Geld f&uuml;r viel Leid: Wie Gerichtsgutachter Familien zerst&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h15\">Das Bombenhaus der ARD: Das Erste erfindet mal wieder Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h16\">Gegen den Mainstream<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h17\">Elf Sozialisten m&uuml;sst ihr sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250#h18\">Zu guter Letzt: Das FIFA-M&auml;rchen: Fragen an Schorsch Aigner &ndash; der Mann, der Franz Beckenbauer war<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28250&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Koalitionsstreit in der Fl&uuml;chtlingskrise: Erledigt<\/strong><br>\nTransitzonen + Einreisezentren = Aufnahme-Einrichtungen. Das ist der Kompromiss der Gro&szlig;en Koalition. CSU-Chef Seehofer erscheint als Verlierer des Gipfeltreffens. Ist er das wirklich?<br>\nWenn etwas allzu offensichtlich erscheint in der Politik, dann handelt es sich manchmal um eine T&auml;uschung. So wie am Donnerstagabend, nach dem Gipfeltreffen der Gro&szlig;en Drei der Koalition im Kanzleramt.<br>\nKaum hatten dort Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer ihren Kompromiss in der Asylpolitik verk&uuml;ndet, bot sich eine Deutung geradezu an: Sieg f&uuml;r die SPD; CSU-Chef vorgef&uuml;hrt; Kanzlerin fein raus. &ldquo;SPD hat sich voll durchgesetzt&rdquo;, verk&uuml;nden dann auch die Sozialdemokraten &uuml;ber die sozialen Netzwerke.<br>\nDoch ganz so ist es nicht.<br>\nDer Reihe nach: Tats&auml;chlich ist die CSU mit ihrer Forderung nach Transitzonen &auml;hnlich jenen auf Flugh&auml;fen durchgefallen. Denn: Transitzonen unter der Bezeichnung Transitzonen wird es nicht geben. [&hellip;] Allerdings war es Seehofers CSU, die die Diskussion angesto&szlig;en, also die beiden anderen Partner ein st&uuml;ckweit vor sich hergetrieben und somit die Koordinaten der Regierungspolitik nach rechts verschoben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlingskrise-merkel-seehofer-gabriel-finden-kompromiss-a-1061380.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> SPD-Chef Gabriel twitterte nach dem Kompromiss vergn&uuml;gt: &bdquo;Die SPD hat sich durchgesetzt. Transitzonen sind vom Tisch. Keine Haft, kein Zaun.&ldquo; Die CSU twitterte nach dem Kompromiss k&auml;mpferisch: &bdquo;CSU setzt sich durch: Sch&auml;rfstes Asylrecht aller Zeiten in Deutschland, R&uuml;ckf&uuml;hrungszentren f&uuml;r schnelle Abschiebung, Familiennachzug ausgesetzt.&ldquo; Wor&uuml;ber freut sich also die SPD? &Uuml;ber einen sprachlichen Erfolg. Das ist wirklich ganz gro&szlig;e Politikkunst.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Das hilft nicht den Fl&uuml;chtlingen, nur der Koalition&rdquo;<\/strong><br>\nGefahr f&uuml;r den Rechtsstaat, kaum umsetzbar: Die Opposition kritisiert die Fl&uuml;chtlingspolitik der Koalition. Erreicht sei nur ein Waffenstillstand zwischen Union und SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-11\/fluechtlingspolitik-transitzonen-asyl-koalition-opposition\">Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Papier von CDU\/CSU: Rechtswidrig, repressiv, integrationsverhindernd<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist sich in der Fl&uuml;chtlingspolitik in vielen Punkten uneins. Am Wochenende endete ein Koalitionsgipfel ergebnislos. CDU und CSU haben sich dennoch auf ein gemeinsames Papier geeinigt. Doch statt dringend ben&ouml;tigter Konzepte zur Aufnahme und Integration von Fl&uuml;chtlingen liegt der Fokus des Papiers bei erneuten Asylrechtsversch&auml;rfungen und der Abschottung Europas.<br>\nDas Papier von CDU und CSU (hier zum Nachlesen als PDF) mit dem Titel &bdquo;Menschen in Not helfen, Zuwanderung ordnen und steuern, Integration sichern&ldquo; ist vor allem ein Namensschwindel: Von Integration ist darin nicht die Rede. Auch Ma&szlig;nahmen zur Beseitigung der menschenrechtswidrigen Zust&auml;nde auf der Balkan-Route und auf den griechischen Inseln werden nicht genannt. Daf&uuml;r nennt das Papier neue Asylrechtsversch&auml;rfungen und Ma&szlig;nahmen, die die Integration von Schutzsuchenden verhindern. Das Papier teilt sich dabei in zwei Abschnitte: Nationale Regelungen (I.) und Europ&auml;ische Ma&szlig;nahmen (II.). (&hellip;) Was es braucht: Aufnahme und Integration statt Abschottung PRO ASYL schon vor Wochen ein umfangreiches Konzept f&uuml;r eine menschenw&uuml;rdige Aufnahme und schnelle Integration von Fl&uuml;chtlingen pr&auml;sentiert. Demgegen&uuml;ber zeigt das Papier von CDU\/CSU: &Uuml;ber eine humane Aufnahme der Schutzsuchenden, menschenw&uuml;rdige Unterbringung und schnelle Integration macht sich die Union keine gro&szlig;en Gedanken. Vielmehr werden erneut Ma&szlig;nahmen pr&auml;sentiert, die einzig dazu dienen sollen, den Zugang von Fl&uuml;chtlingen zu begrenzen. Die Konsequenzen von Z&auml;unen und Gef&auml;ngnissen an der Grenze und verschlepptem Familiennachzug verschweigen die Parteien: Der Weg nach Europa wird f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge noch gef&auml;hrlicher, es werden noch mehr Menschen auf diesem Weg ums Leben kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/positionspapier_von_cducsu_rechtswidrig_repressiv_integrationsverhindernd\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>UN-Kommissar enth&uuml;llt: Warum die Fl&uuml;chtlinge genau jetzt nach Europa str&ouml;men<\/strong><br>\nIn Syrien herrscht seit viereinhalb Jahren Krieg, in Afghanistan gar seit rund 36 Jahren. Doch warum, so fragen sich viele, kommen scheinbar alle Fl&uuml;chtlinge genau jetzt nach Mitteleuropa? UN-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres hat den Grund genannt: Es gibt nicht mehr genug Geld, um die Menschen vor Ort zu vesorgen.<br>\nDie Ressourcen der UN-Beh&ouml;rden, des Roten Kreuzes und von Hilfsorganisationen reichten nicht l&auml;nger aus, um die 60 Millionen Vertriebenen in aller Welt zu versorgen, sagte Guterres vor dem Menschenrechtsausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/id_75983774\/fluechtlinge-warum-der-zustrom-genau-jetzt-nicht-abreisst.html\">T-Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fluchtursachen bek&auml;mpfen? Wie die Fl&uuml;chtlinge im Irak im Stich gelassen werden<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Politik nach Syrien blickt, sitzen im Nachbarland Irak Millionen Fl&uuml;chtlinge auf gepackten Koffern. Besonders dramatisch ist die Lage in den UN-Lagern. Dort werden Essensrationen gek&uuml;rzt, Kinder k&ouml;nnen seit Jahren keine Schule mehr besuchen. Viele denken mittlerweile &uuml;ber eine Flucht nach Europa nach. Dabei k&ouml;nnte vergleichsweise wenig Geld f&uuml;r die UN-Hilfen viele zum Bleiben bewegen. Die Bundesregierung aber tut &ndash; entgegen aller Ank&uuml;ndigungen &ndash; wenig. Gerade mal 100 Millionen Euro zus&auml;tzlich wurden f&uuml;r den gesamten Nahen Osten in Aussicht gestellt. Geld, das auch noch bei anderen Hilfsprogrammen eingespart wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/fluchtursachen-bekaempfen-100.html\">Monitor<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>#NSAUA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sonderermittler stellt BND und NSA weitgehenden Persilschein aus<\/strong><br>\nDie Kooperation zur Fernmeldeaufkl&auml;rung zwischen BND und NSA h&auml;tte in der gew&auml;hlten Form nie durchgef&uuml;hrt werden, erkl&auml;rte der Ex-Bundesrichter Kurt Graulich. An sich sei der Ansatz aber &ldquo;politisch intelligent&rdquo; gewesen.<br>\nKurt Graulich, der Sonderermittler der Bundesregierung in der transatlantischen Spionage-Aff&auml;re, hat das umstrittene &Uuml;berwachungsprojekt von Bundesnachrichtendienst (BND) und NSA am Donnerstag im Bundestag im Grundsatz bef&uuml;rwortet. Im Detail h&auml;tte die Gemeinschaftsinitiative zwar &ldquo;so nie abgefahren werden d&uuml;rfen&rdquo;, konstatierte der fr&uuml;here Richter am Bundesverwaltungsgericht im NSA-Untersuchungsausschuss. An sich sei der Ansatz aber &ldquo;richtig&rdquo; und &ldquo;politisch intelligent&rdquo; gewesen.<br>\nGraulich hatte den Abgeordneten vorige Woche seinen Untersuchungsbericht zu den rund 40.000 &ldquo;faulen&rdquo; Selektoren vorgelegt, die der (BND) von der NSA zur Fernmeldeaufkl&auml;rung per Satellit und an deutschen Internetknoten zusammen mit mehreren Millionen weiteren Suchmerkmalen erhielt. Eine gek&uuml;rzte Version der Studie hat der Bundestag mittlerweile ver&ouml;ffentlicht. Im NSA-Ausschuss f&uuml;hrte der Jurist nun aus, wie sich die &ldquo;Ablehnungsliste&rdquo; des BND zusammensetzte, welche Suchmerkmale er als besonders kritisch einsch&auml;tzte und wie er die gesamte Aktion bewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Sonderermittler-stellt-BND-und-NSA-weitgehenden-Persilschein-aus-2884498.html\">Heise News<\/a><\/li>\n<li><strong>Gef&auml;llig gepr&uuml;ft<\/strong><br>\nKurt Graulich sollte als unabh&auml;ngiger Pr&uuml;fer die NSA-Selektoren analysieren. Seine Befragung im Untersuchungsausschuss zeigt: Das Verfahren ist eine Farce.<br>\nEs ist nur eine kleine Geste zu Beginn der Befragung im NSA-Untersuchungsausschuss, aber sie zeigt das ganze, gro&szlig;e Dilemma: Kurt Graulich, der von der Bundesregierung eingesetzte Pr&uuml;fer der NSA-Spionagebegriffe, geht auf seinem Weg durch den Europasaal des Bundestages an den Tischen der Bundesregierung vorbei und bleibt bei Philipp Wolff vom Bundeskanzleramt stehen. Er reicht Wolff freudig die Hand, dann legt Graulich seine H&auml;nde aneinander und deutet eine Verbeugung an. Eine sch&ouml;ne Geste der Zuneigung, des Dankes, gerichtet an den Mann, mit dem Graulich die vergangenen Monate eng zusammengearbeitet hat. Aber auch eine Geste, die der Bezeichnung widerspricht, die die Bundesregierung nutzt, wenn sie von Graulich spricht: unabh&auml;ngige Vertrauensperson.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-11\/nsa-ausschuss-kurt-graulich-gutachten\">Kai Biermann auf Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Geheimhalter<\/strong><br>\n&ldquo;Keine Details!&rdquo;, &ldquo;Dazu nur nicht&ouml;ffentlich&rdquo;. Wer im NSA-Ausschuss sitzt, h&ouml;rt immer die Stimme von Philipp Wolff. Dem Mann, der &uuml;ber die Geheimnisse der Regierung wacht.<br>\nPhilipp Wolff passt auf. Das ist sein Auftrag, deswegen ist er hier. Der Untersuchungsausschuss zu NSA und BND tagt, wenn im Bundestag Sitzungswoche ist. Immer donnerstags und meist bis sp&auml;t in die Nacht. Philipp Wolff ist stets dabei.<br>\nWolff repr&auml;sentiert dort die Bundesregierung. In jeder Sitzung meldet er sich zu Wort. &ldquo;Bitte keine Einzelheiten.&rdquo; &ldquo;Zu den einzelnen Operationen bitte ich, nur in eingestufter Sitzung auszusagen.&rdquo; &ldquo;Bitte keine ausl&auml;ndischen Namen.&rdquo; Er ist einsilbig, aber bestimmt. Bei &Auml;u&szlig;erungen, von denen er glaubt, dass sie nicht in die &Ouml;ffentlichkeit geh&ouml;ren, interveniert er bis zur Albernheit. &ldquo;Bitte keine Inhalte aus dem Vertrag, auch wenn es um ihre Erinnerung geht.&rdquo; &ldquo;Die Einzelheiten sind eingestuft. Dazu bitte nur nicht &ouml;ffentlich.&rdquo; &ldquo;Das ist nicht Teil des Untersuchungsgegenstandes.&rdquo; &ldquo;Das ist eingestuft.&rdquo; Die Worte variieren, die Aussage ist immer die gleiche: Das ist geheim.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-11\/nsa-bnd-nsaua-geheimdienst-ausschuss-wolff\/komplettansicht\">Kai Biermann auf Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sondergutachter kupferte aus BND-Papieren ab<\/strong><br>\nKurt Graulich hatte nur einen Job: Er sollte als &ldquo;unabh&auml;ngige sachverst&auml;ndige Vertrauensperson&rdquo; die Liste mit knapp 40 000 faulen Suchbegriffen des US-Geheimdienstes NSA untersuchen. Im Auftrag des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestags, bezahlt und bestellt von der Bundesregierung. Gr&uuml;ne und Linke haben an dem Konstrukt immer gezweifelt. Sie klagen vor dem Bundesverfassungsgericht, die Liste mit den NSA-Selektoren selbst einsehen zu d&uuml;rfen. [&hellip;]<br>\nGeheime Dokumente, die der SZ vorliegen, legen nahe: Graulich hat wichtige rechtliche Einsch&auml;tzungen in seinem vergangene Woche ver&ouml;ffentlichten 262-Seiten-Abschlussbericht einfach abgeschrieben &ndash; ohne Quellenangabe, aus einem vertraulichen, vierseitigen Kurzgutachten des Bundesnachrichtendienstes (BND).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-affaere-sondergutachter-kupferte-aus-bnd-papieren-ab-1.2723124\">Thorsten Denkler in der SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Spione und das Urheberrecht<\/strong><br>\nIm NSA-Untersuchungsausschuss ging es am Donnerstag um jene 40.000 der 14.000.000 Selektoren, bei denen die BND-Spione die Verschw&ouml;rungstheorie ausheckten, dass die NSA-Spione eventuell spionieren, und zwar gegen deutsche bzw. europ&auml;ische Interessen. Bereits im Vorfeld des Auftritts des zum Gutachter bestellten Ex-Bundesverwaltungsrichters Kurt Graulich hatte es gewisse Irritationen &uuml;ber den Einfluss des BND auf den Gutachter gegeben. Die Opposition ist aus irgendwelchen Gr&uuml;nden der Meinung, dass sie statt Graulich lieber selber diese Selektoren ansehen w&uuml;rde.<br>\nDas Blut gefror jedoch in dem Moment, als im Ausschuss die geheimnisvollste aller Geheimwaffen zum Vorschein kam: das Urheberrecht! Bereits die Streitkr&auml;fte hatten erfolgreich das Urheberrecht ins Feld gef&uuml;hrt, um unerw&uuml;nschte Zweitnutzung ihrer Berichte zu unterbinden. So entspann sich zwischen dem Gr&uuml;nen Konstantin von Notz und Graulich der folgende Dialog (zitiert nach netzpolitik.org):<br>\nNotz: Frage: Was sind Selektoren rechtlich? Haben auf Urheberrechtstheorie Bezug genommen. Wenn USA meine IMEI in Selektorenliste aufnehmen wollen, dann sagen sie: Die NSA hat ein Urheberrecht an der IMEI meines Telefons?<br>\nGraulich: NSA hat nur Urheberrecht an Selektor ihrer IMEI-Nummer, das sind doch zwei verschiedene Dinge.<br>\nNotz: Nein. Bei Permutation k&ouml;nnte man noch diskutieren, aber ich glaube, eine Schreibweise kann kein Urheberrecht begr&uuml;nden.<br>\nBND hat teilweise NSA-Selektoren &uuml;bernommen, ist das ein Urheberrechtsversto&szlig;?<br>\nGraulich: Nicht mein Thema, aber kann sein.<br>\nNotz: Geht darum, ob an meiner Mailadresse etc. Gegenstand einer Urheberrechtsverletzung sein?<br>\nGraulich: Sie springen von einem zum anderen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Die-Spione-und-das-Urheberrecht-2900896.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuereinnahmen d&uuml;rften 2016 sinken<\/strong><br>\nDie Steuereinnahmen von Bund, L&auml;ndern und Kommunen d&uuml;rften im kommenden Jahr nach einem Medienbericht um rund drei Milliarden Euro niedriger ausfallen als urspr&uuml;nglich veranschlagt.<br>\nNach Informationen des Handelsblattes geht das Finanzministerium f&uuml;r 2016 zwar von Mehreinnahmen auf Grund einer guten Konjunkturlage aus; diese k&ouml;nnten aber Einnahmeausf&auml;lle nicht ausgleichen. Belastet w&uuml;rden die staatlichen Haushalte unter anderem durch die Krise bei Volkswagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zeitungsbericht-steuereinnahmen-duerften-2016-sinken.447.de.html?drn:news_id=542415\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.B.:<\/strong> Ich bin erst heute im MoMa &uuml;ber diese Meldung gestolpert. Dort fand sie nur wenige Sekunden Erw&auml;hnung. Niemand fragte nach dem Warum. Wie k&ouml;nnen die Steuereinnahmen sinken wenn doch die Wirtschaft brummt und f&uuml;r 2016 von einer &ldquo;guten Konjunkturlage&rdquo; ausgegangen wird? Von welchen Einnahmeausf&auml;llen ist die Rede neben VW? Und wie zur H&ouml;lle k&ouml;nnen diese Einnahmeausf&auml;lle erwartete Mehreinnahmen in 2016 auffressen, um dann zus&auml;tzlich noch 3 Milliarden ins Minus zu rutschen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum der DGB Recht hat und Flassbeck-Spiecker irren<\/strong><br>\nDer DGB hat in einem Brandbrief an die Bundeskanzlerin die von der EU-Kommission geplanten nationalen Aussch&uuml;sse f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit strikt abgelehnt. Flassbeck-Spiecker haben den DGB daf&uuml;r kritisiert, weil Sie der Kommission Willen zur Lohnkoordination unterstellen. Zu Unrecht, wie ich hier schrieb und nun genauer belegen m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/493-flassbeck-wettbewerb-2#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lohnverteilung offenlegen!<\/strong><br>\nEuropa braucht einen (besseren) Dodd-Frank-Act Die Lohnschere &ouml;ffnet sich auch in der Schweiz immer mehr. Doch die Diskussion dar&uuml;ber ist eingeschlafen. Hier ist ein Vorschlag f&uuml;r eine neue, substantiellere Debatte: Die b&ouml;rsennotierten Unternehmen sollten ihre Lohnverteilung offenlegen.<br>\nVorreiter in dieser Sache sind die USA. Dort m&uuml;ssen die b&ouml;rsennotierten Unternehmen gem&auml;ss dem Dodd-Frank-Act ab 2017 den Median, also den mittleren Wert der L&ouml;hne ihrer Angestellten ermitteln, mit dem Gehalt des Chefs vergleichen und die Zahlen ver&ouml;ffentlichen. Unser Vorschlag geht etwas weiter: Die b&ouml;rsennotierten Unternehmen sollen den Medianlohn des &auml;rmsten und des reichsten F&uuml;nftels sowie des reichsten Ein-Prozent ihrer in der Schweiz t&auml;tigen Mitarbeiter ver&ouml;ffentlichen.<br>\nWarum diese Idee? In einer (geschlossenen) Volkswirtschaft versorgt der Unternehmenssektor mit seinen Lohn- und Dividendenzahlungen sowie mit den Steuern die &uuml;brigen Sektoren mit der Kaufkraft, die diese brauchen, um die Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen zu kaufen &ndash; und damit den Kreislauf zu schliessen. (Wenn wir Investitionen ber&uuml;cksichtigen &auml;ndert sich an diesem Zusammenhang grunds&auml;tzlich nichts.) Es ist deshalb zu erwarten, dass die Verteilung der L&ouml;hne in etwa der Verteilung des Konsums entspricht. Sind die L&ouml;hne (und die Kapitaleinkommen) deutlich ungleicher verteilt als der Konsum, entsteht ein Ungleichgewicht, das durch staatliche R&uuml;ckverteilung, durch staatliche Investitionsprogramme und durch Kredite ausgeglichen bzw. &uuml;berbr&uuml;ckt werden muss. Genau darum dreht sich die aktuelle politische Diskussion in der EU: Reicht es, wenn der EZB monatlich 60 Milliarden Staatsanleihen aufkauft, oder sollen &ndash; wie Draghi auch fordert &ndash; auch die Staatsausgaben erh&ouml;ht werden. Die Verteilungspolitik und die entscheidende Rolle, welche die Grossunternehmen dabei spielen, kommt in der Debatte immer nur am Rande einmal vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/lohnverteilung-offenlegen-europa-braucht-einen-besseren-dodd-frank-act\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Studie: Jeder f&uuml;nfte Deutsche ist von Armut bedroht<\/strong><br>\nEtwa jeder f&uuml;nfte Deutsche ist von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. F&uuml;r das Jahr 2014, f&uuml;r das die Auswertung jetzt vorliegt, betraf dies 20,6 Prozent und damit 16,5 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das war etwas mehr als 2013, als der Anteil bei 20,3 Prozent lag &ndash; 16,2 Millionen Betroffenen. Der Anteil armer oder sozial ausgegrenzter Menschen in der gesamten EU war mit 24,4 Prozent deutlich h&ouml;her als in Deutschland.<br>\nNach der Erhebung &ldquo;Leben in Europa&rdquo; gilt eine Person als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, wenn mindestens eine von drei Lebenssituationen zutrifft: Ihr Einkommen liegt unter der Armutsgef&auml;hrdungsgrenze, ihr Haushalt ist von erheblicher materieller Entbehrung betroffen oder sie lebt in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung.<br>\nAls armutsgef&auml;hrdet gilt, wer &uuml;ber weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbev&ouml;lkerung verf&uuml;gt. Dies traf 2014 auf 16,7 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung zu. 2014 lag der Schwellenwert f&uuml;r eine alleinlebende Person bei 987 Euro. F&uuml;r zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren lag der Schwellenwert bei 2072 Euro im Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/millionen-deutsche-von-armut-oder-sozialer-ausgrenzung-bedroht-a-1061225.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Armut in Deutschland: Parit&auml;tischer Wohlfahrtsverband beklagt tiefe soziale Kluft und fordert verteilungspolitischen Kurswechsel<\/strong><br>\nIn den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus der Erhebung Leben in Europa (EU_SILC)  sieht der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband einen weiteren Beleg daf&uuml;r, dass Deutschland ein sozial tief gespaltenes Land ist. Die hohe Einkommensarmut in Deutschland sei alarmierend. Der Verband unterstreicht seine Forderung nach einem umfassenden Ma&szlig;nahmenpaket zur Armutsbek&auml;mpfung. Zur Finanzierung entsprechender Ma&szlig;nahmen sei zudem ein steuerpolitischer Kurswechsel unabdingbar.<br>\n&bdquo;Wenn bis zu 16,7 Prozent der Bev&ouml;lkerung in Deutschland, dem viertreichsten Land der Welt, als arm oder abgeh&auml;ngt gelten, ist das nicht nur ein Verteilungsproblem, sondern ein Verteilungsskandal&ldquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes. &bdquo;Die aktuellen Zahlen belegen einmal mehr die Notwendigkeit einer verteilungs- und damit steuerpolitischen Kurskorrektur. Wir brauchen wirksame politische Ma&szlig;nahmen gegen Armut und Ausgrenzung und eine neue solidarische Steuerpolitik, um diese Ma&szlig;nahmen zu finanzieren&ldquo;, so Schneider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/nc\/pressebereich\/artikel\/news\/first-communication-helper-for-refugees-paritaetischer-stellt-bildbasierte-verstaendigungshilfe-f-1\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>VW-Whistleblower steckt hinter neuen Enth&uuml;llungen<\/strong><br>\nDie Krise bei Volkswagen zieht weitere Kreise. Nicht nur gef&auml;hrliche Stickoxide, auch klimasch&auml;dliches Kohlendioxid (CO2) d&uuml;rfte laut internen Untersuchungen von vielen Modellen in gr&ouml;&szlig;eren Mengen ausgesto&szlig;en worden sein als angegeben. Damit k&ouml;nnte der tats&auml;chliche Spritverbrauch von Hunderttausenden Fahrzeugen h&ouml;her liegen, als deren Besitzer bisher annahmen. Diese falschen CO2-Angaben bei VW betreffen nach Angaben der Bundesregierung auch 98.000 Benzinfahrzeuge. Das sagte Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) im Bundestag. Haupts&auml;chlich gehe es aber um Dieselautos &ndash; vor allem auch um die neueste Generation von Dieselmotoren mit der Kennung EA 288.<br>\nDie Enth&uuml;llungen manipulierter CO2-Emissionsangaben von VW-Fahrzeugen kamen nach Informationen der WirtschaftsWoche durch einen internen Whistleblower ans Licht. Wie ein hochrangiger VW-Insider berichtete, habe sich nach dem Aufruf von VW-Chef Matthias M&uuml;ller, eine neue Unternehmenskultur zu schaffen, ein VW-Mitarbeiter direkt bei M&uuml;ller gemeldet. Er habe ihm berichtet, dass bei Messungen auf dem Rollenpr&uuml;fstand und bei der Auswertung der Messdaten aus dem europ&auml;ischen NEFZ-Zyklus betrogen wurde. Ziel des Betrugs war es offenbar, die Autos in die Effizienzklasse A des seit 2011 g&uuml;ltigen &Ouml;ko-Labelings zu hieven. Daf&uuml;r darf ein Auto nicht mehr als 99 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren. VW habe, so der Insider, nach dem Hinweis des Mitarbeiters die Tests nachgefahren und festgestellt, dass die Emissionen tats&auml;chlich h&ouml;her sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/abgasskandal-vw-whistleblower-steckt-hinter-neuen-enthuellungen\/12541244.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zetsche f&uuml;rchtet Folgen des VW-Skandals f&uuml;r Daimler<\/strong><br>\nDer Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche, f&uuml;rchtet, dass der Volkswagen-Betrugsskandal die Legislative in Europa veranlassen wird, die Regeln f&uuml;r die Zulassung von Diesel-Fahrzeugen zu versch&auml;rfen. Das w&uuml;rde auch den Daimler-Konzern treffen. Rund 70 Prozent seiner in Europa abgesetzten Autos werden mit einem Dieselmotor betrieben. Die europ&auml;ische Industrie sei bereits in Br&uuml;ssel mit einem Gesetzesentwurf konfrontiert worden, der das Aus f&uuml;r viele Dieselautos bedeutet h&auml;tte, sagte Zetsche in Washington.<br>\nNichtregierungsorganisationen und andere Kritiker der Diesel-Technik nutzten die Gunst der Stunde. Der Daimler-Chef verwies darauf, dass es physikalisch unm&ouml;glich sei, die vereinbarten Emissionsziele f&uuml;r den Klimaschutz ohne Diesel zu erreichen. Dieselautos emittieren weniger Kohlendioxid als Fahrzeuge mit Benzin-Verbrennungsmotor und verbrauchen weniger Treibstoff. In Verruf gekommen sind dieselbetriebene Volkswagen-Fahrzeuge, die deutlich mehr Stickoxide emittierten als erlaubt und diese Regelverletzung durch eine betr&uuml;gerische Software im Auto vor den Testern der Beh&ouml;rden in aller Welt verbargen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fruehaufsteher\/zetsche-fuerchtet-folgen-des-vw-skandals-13894916.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Wiener Konferenz: &bdquo;Hoffnungsschimmer&ldquo; f&uuml;r Syrien<\/strong><br>\nWie erwartet war die Zukunft Assads einer der Hauptstreitpunkte unter&nbsp;den Konferenzteilnehmern. Die Fronten in dieser Frage sind jedoch nicht&nbsp;mehr so verh&auml;rtet, wie bei vorherigen Konferenzen &ndash; was auf die&nbsp;milit&auml;rische Intervention Russlands zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein d&uuml;rfte, die die&nbsp;Aussichten auf einen Sieg der Aufst&auml;ndischen deutlich geschm&auml;lert&nbsp;hat.&nbsp;Der Westen besteht nunmehr nicht mehr auf der Maximalforderung eines&nbsp;sofortigen R&uuml;cktritt Assads, und spricht stattdessen von einer&nbsp;&bdquo;&Uuml;bergangsfrist&ldquo;, w&auml;hrend derer der syrische Pr&auml;sident noch im Amt&nbsp;bleiben k&ouml;nne. [&hellip;]<br>\nUN-Generalsekret&auml;r Ban Ki Moon h&auml;lt diese Position f&uuml;r&nbsp;kontraproduktiv. &Uuml;ber die Zukunft von Pr&auml;sident Assad sollten allein die&nbsp;syrischen B&uuml;rger entscheiden, sagte der S&uuml;dkoreaner im Interview mit&nbsp;der spanischen Zeitung&nbsp;La Vanguardia. Es sei &bdquo;total unfair und&nbsp;&uuml;berhaupt nicht vern&uuml;nftig, dass das Schicksal einer einzigen Person die&nbsp;politischen&nbsp;Verhandlungen&ldquo; blockiere.<br>\nAuf die Frage, ob Assad an den Verhandlungen teilnehmen sollte,&nbsp;meinte Ban lediglich, man d&uuml;rfe &bdquo;keine Zeit mehr verlieren&ldquo;. Der&nbsp;Konflikt habe bereits &uuml;ber eine Viertelmillion Menschenleben gefordert.&nbsp;&bdquo;Es gibt mehr als dreizehn Millionen Vertriebene, die dringend auf&nbsp;humanit&auml;re Hilfe angewiesen sind. Mehr als f&uuml;nfzig Prozent aller&nbsp;Krankenh&auml;user,&nbsp;Schulen und Infrastrukturen wurden schon zerst&ouml;rt&ldquo;, f&uuml;gte&nbsp;er an. [&hellip;]<br>\nEin weiterer Knackpunkt f&uuml;r den Verhandlungsprozess ist auch die Frage,&nbsp;welche der Kr&auml;fte in Syrien als terroristisch einzustufen sind. [&hellip;] Moskau betrachtet die vom Westen als &bdquo;moderat&ldquo; eingestuften K&auml;mpfer&nbsp;mehrheitlich als Terroristen. Die noch unter dem Banner der Freien&nbsp;Syrischen Armee gegen die Regierung k&auml;mpfenden Gruppen haben fast alle&nbsp;den Schulterschluss mit Dschihadisten vollzogen. Russland sieht in ihnen&nbsp;legitime Angriffsziele, w&auml;hrend der Westen und seine&nbsp;regionalen&nbsp;Verb&uuml;ndeten diese weiterhin aufr&uuml;stet &ndash; und damit auch die Dschihadisten&nbsp;st&auml;rkt, in deren Reihen ein Gro&szlig;teil der f&uuml;r die &bdquo;moderaten&ldquo; K&auml;mpfer&nbsp;bestimmten Waffen landet, darunter auch moderne Panzerabwehrraketen aus&nbsp;US-Produktion.&nbsp;Wenn es der Westen mit der Umsetzung der ersten beiden Punkte der Wiener&nbsp;Erkl&auml;rung ernst meint, wird er von dieser Praxis Abstand nehmen m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nInsgesamt kann Russland die Wiener Abschlusserkl&auml;rung als diplomatischen&nbsp;Erfolg f&uuml;r sich verbuchen, denn sie orientiert sich an den&nbsp;L&ouml;sungsvorschl&auml;gen, wie sie schon seit Jahren von Moskau &ndash; und auch&nbsp;Teheran &ndash; favorisiert werden.<br>\nQuelle:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201511023732\/politik\/welt\/nach-wiener-konferenz-hoffnungsschimmer-fuer-syrien.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Auml;rzte ohne Grenzen ver&ouml;ffentlicht Bericht zu Angriff auf Krankenhaus in Kundus<\/strong><br>\nDie internationale Hilfsorganisation &Auml;rzte ohne Grenzen hat heute einen internen Bericht zu den Luftangriffen der US-amerikanischen Streitkr&auml;fte auf ihr Krankenhaus in Kundus (Afghanistan) ver&ouml;ffentlicht. Die chronologische Dokumentation der Ereignisse vor, w&auml;hrend und kurz nach dem Bombardement am 3. Oktober gibt keine Erkl&auml;rung daf&uuml;r, warum das Krankenhaus angegriffen worden sein k&ouml;nnte. Es waren weder bewaffnete Kombattanten auf dem Krankenhausgel&auml;nde, noch gab es auf dem Gel&auml;nde oder von diesem aus Kampfhandlungen.&nbsp;&Auml;rzte ohne Grenzen&nbsp;besteht auf einer unabh&auml;ngigen internationalen Untersuchung der Ereignisse. Die Organisation setzt zudem die eigenen Untersuchungen der Vorf&auml;lle fort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzte-ohne-grenzen.at\/article\/aerzte-ohne-grenzen-veroeffentlicht-bericht-zu-angriff-auf-krankenhaus-kundus\">&Auml;rzte ohne Grenzen<\/a>\n<p>dazu: <strong>Krankenhaus Kundus: Das Ziel war t&ouml;ten und zerst&ouml;ren<\/strong><br>\n&Auml;rzte ohne Grenzen (M&eacute;decins Sans Fronti&egrave;res, MSF) haben in Kabul erste Ergebnisse ihrer internen Untersuchung des Luftangriffs vom 3. Oktober durch US-Spezialeinheiten in Kundus (Afghanistan: Kriegsziel Krankenhaus) vorgestellt. Demnach war das Ziel des Luftangriffs, bei dem 30 Menschen get&ouml;tet und 37 verletzt wurden, eindeutig das T&ouml;ten und Zerst&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46485\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anklage gegen ehemalige Mitarbeiter und Verantwortliche von Heckler&amp;Koch<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft Stuttgart gibt bekannt, dass gegen sechs zum Teil ehemalige Mitarbeiter und Verantwortliche von Heckler&amp;Koch Anklage erhoben wird. Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter von Heckler&amp;Koch m&uuml;ssen sich wegen des Vorwurfs des Versto&szlig;es gegen das Kriegswaffenkontroll- und Au&szlig;enwirtschaftsgesetzes verantworten. Gegen die anderen 13 Mitbeschuldigten wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt.<br>\nAngeklagt werden ein vormals f&uuml;r die Heckler&amp;Koch in Mexiko t&auml;tigen Verkaufsrepr&auml;sentant, eine Vertriebsmitarbeiterin, zwei ehemalige Vertriebsleiter, sowie zwei ehemalige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Ihnen wird vorgeworfen, in den Jahren 2006 bis 2009 in unterschiedlichen Funktionen an 16 Lieferungen von Gewehren und Zubeh&ouml;rteilen nach Mexiko beteiligt gewesen zu sein.<br>\nDie Angeschuldigten sollen gewusst haben, dass die Gewehre und Zubeh&ouml;rteile in mexikanische Bundesstaaten abgegeben worden sein sollen, die nicht von den deutschen Exportgenehmigungen umfasst waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/nachgefragt-heckler-und-koch\/nachgefragt-hecklerundkoch\/-\/id=233454\/did=7363280\/mpdid=16428892\/nid=233454\/1tk133l\/index.html\">Report Mainz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Chaostage in Lissabon<\/strong><br>\nEine Linksregierung in Portugal? Unter Einschluss einer Partei, die den Austritt aus Euro und EU favorisiert und einer anderen, die der Nato den R&uuml;cken kehren will? Du liebe G&uuml;te, nur das nicht. &ldquo;In den 40 Jahren der Demokratie hatte Portugal niemals eine Regierung, die von anti-europ&auml;ischen politischen Kr&auml;ften abhing&rdquo;, emp&ouml;rte sich Pr&auml;sident An&iacute;bal Cavaco Silva, als die Pl&auml;ne bekannt wurden. Und fast flehentlich f&uuml;gte er hinzu: &ldquo;Au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union und des Euro w&auml;re die Zukunft Portugals katastrophal.&rdquo;<br>\nSieht man sich die Umfragen an, scheinen auch viele andere Portugiesen erschrocken, wohin ihre Stimmenabgabe bei der Parlamentswahl am 4. Oktober das Land nun f&uuml;hren k&ouml;nnte. Nur 26,6 Prozent favorisieren demnach einen Zusammenschluss von Sozialisten, Linksblock und Kommunisten. Doch in wenigen Tagen k&ouml;nnte ein B&uuml;ndnis aus genau diesen drei Parteien die Regierungsmacht in Lissabon &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-11\/portugal-regierung-unsicherheit\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ganz schlimme Propaganda. Aber was soll man von der&nbsp;neoliberal-neokonservativen ZEIT&nbsp;auch erwarten? Mit den &ldquo;Chaostagen&rdquo; ist nicht das antidemokratische, m&ouml;glicherweise verfassungswidrige Verhalten des Pr&auml;sidenten gemeint, der seine Privatmeinung &uuml;ber das Wahlergebnis stellt, sondern die Abkehr der Portugiesen von der Austerit&auml;tspolitik.&nbsp;Wahlen, die etwas &auml;ndern k&ouml;nnten? Eine sozialdemokratische Partei, die sich einfach der Gro&szlig;en Koalition verweigert? Furchtbar, undenkbar! [&hellip;] Warum sind Wahlen&nbsp;in einer Demokratie erlaubt? [&hellip;] Lediglich im letzten Abschnitt kommt ein bi&szlig;chen Realismus auf: die Troika will&nbsp;noch 23 Jahre das Land &ldquo;&uuml;berwachen&rdquo; (was hei&szlig;t das eigentlich? wie ein Gef&auml;ngnisw&auml;rter?), die Staatsverschuldung betr&auml;gt 129 Prozent des&nbsp;Bruttoinlandsprodukts und der Staat m&uuml;&szlig;te den Haushalt die n&auml;chsten 15 Jahre lang j&auml;hrlich um 1,9 Prozent k&uuml;rzen, mit anderen Worten: Austerit&auml;t, Rezession, Arbeitslosigkeit und Armut ohne Ende. [&hellip;]<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Evo Morales liest den USA die Leviten<\/strong><br>\nBoliviens Pr&auml;sident h&auml;lt Rede &uuml;ber den Prozess der Neugr&uuml;ndung \/ St&auml;rkere Kooperation mit Deutschland geplant<br>\nMorales bedankte sich ironisch bei der US-Botschaft in Bolivien, die im Wahlkampf 2002 sein bester Wahlkampfhelfer gewesen sei: Der US-Botschafter habe ihn als Drogenh&auml;ndler, Terrorist, Kokainmafioso etikettiert und die MAS als Investitionshemmnis. Apropos US-Botschaften: Warum hat es in den USA noch keinen Milit&auml;rputsch gegeben, gab Morales einen in Lateinamerika weithin bekannten Witz zum Besten. Die Antwort: Weil es dort keine US-Botschaft gibt. Der Beifall des Auditoriums war Morales auch hier gewiss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/990230.evo-morales-liest-den-usa-die-leviten.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Verfassungsschutz schweigt<\/strong><br>\nVor vier Jahren, am 4. November 2011, ist bekanntgeworden, von welchem Prinzip sich die deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden bei der Fahndung nach den M&ouml;rdern des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) bedauerlicherweise jahrelang hatten leiten lassen: Nichts sehen, nichts h&ouml;ren, nichts sagen. Untersuchungsaussch&uuml;sse des Bundestags und von sechs Landtagen haben seitdem festgestellt, dass die M&ouml;rder &ndash; sie sollen unter anderem neun Menschen mit Migrationshintergrund und eine Polizistin get&ouml;tet und zwei Sprengstoffanschl&auml;ge ver&uuml;bt haben &ndash; nicht nur aufgrund von Pleiten, Pech und Pannen 13 Jahre lang ungef&auml;hrdet im Untergrund leben konnten, sondern diese Sicherheit &bdquo;gezielter Sabotage&ldquo; (Th&uuml;ringer NSU-Untersuchungsbericht) der Beh&ouml;rden zu verdanken hatten. (&hellip;)<br>\nWas ist seitdem geschehen? Der Pr&auml;sident des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz, der Pr&auml;sident des Th&uuml;ringer Landesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz, der Pr&auml;sident des Landesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz Sachsen und die Leiterin der Abteilung f&uuml;r Verfassungsschutz der Senatsverwaltung f&uuml;r Inneres in Berlin sind zur&uuml;ckgetreten oder entlassen worden. Dar&uuml;ber hinaus wurden die Untersuchungsaussch&uuml;sse gebildet, der NSU-Prozess begonnen, Verwaltungsreformen angek&uuml;ndigt &ndash; im &Uuml;brigen aber gilt noch immer das sch&auml;ndliche Prinzip, tun Polizei und Verfassungsschutz noch immer viel zu h&auml;ufig so, als seien die Ausl&auml;nder, die Fl&uuml;chtlinge das Sicherheitsproblem der Bundesrepublik, nicht hingegen deren potenzielle M&ouml;rder. (&hellip;)<br>\nVor einigen Wochen hat ein Staatsanwalt im Sauerland zwei Brandstifter, die in einem Fl&uuml;chtlingsheim Feuer gelegt und das mit ihrer &bdquo;Angst vor Fl&uuml;chtlingen&ldquo; begr&uuml;ndet hatten, mit der Begr&uuml;ndung auf freien Fu&szlig; gesetzt, sie h&auml;tten aus &bdquo;pers&ouml;nlicher&ldquo;, nicht aus &bdquo;politischer&ldquo;, also fremdenfeindlicher &Uuml;berzeugung gehandelt. Das bedeutet: Wer in Deutschland Ausl&auml;nder ohne Hitler-Gru&szlig; zu ermorden versucht, bleibt mangels Xenophobieverdachts vorerst auf freiem Fu&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/leitartikel\/rechtsextremismus-der-verfassungsschutz-schweigt,29607566,32326360.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Glaubt jemand ernsthaft, dieser Inlandsgeheimdienst sch&uuml;tze die B&uuml;rger, die Verfassung, uns? Dann sei noch einmal an das <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26060\">NachDenkSeiten-Interview mit Ulla Jelpke<\/a> zum Thema erinnert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Viel Geld f&uuml;r viel Leid: Wie Gerichtsgutachter Familien zerst&ouml;ren<\/strong><br>\nNico S. und seine Mutter Eileen wurden Opfer eines gerichtlichen Familiengutachtens. Nico kam in ein Heim und sollte nach dem Willen der Gutachterin nie wieder zur Mutter zur&uuml;ck.<br>\n&ldquo;Das war ja eigentlich eine Entf&uuml;hrung&rdquo;, erinnert sich Nico. &ldquo;Meine Mutter wusste ja gar nichts. Sie haben mich um acht aus der Schule rausgeholt und es ihr erst um zw&ouml;lf gesagt.&rdquo; Eileen S., seine Mutter, ist noch immer fassungslos, wenn sie sich daran erinnert. &ldquo;Das war f&uuml;r mich unbegreiflich, dass sie diese Macht aus&uuml;ben k&ouml;nnen und dass das auch noch vor Gericht anerkannt wird.&rdquo;<br>\n&ldquo;Es ist Narrenfreiheit&rdquo;<br>\nGerichtsgutachten richten immer wieder gro&szlig;en Schaden an. Auch finanziell kommen sie den Betroffenen teuer zu stehen. Bis zu 15.000 Euro k&ouml;nnen sie kosten. Dabei sind sie oft das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Das best&auml;tigt auch die Psychotherapeutin&nbsp; und Rechtspsychologin Andrea Jacob: &rdquo; Ich habe noch nicht ein einziges Gutachten vorliegen gehabt, das wirklich allen fachlichen Anforderungen entsprochen h&auml;tte.&rdquo; Dem kann der Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker nur zustimmen: &ldquo;Es ist Narrenfreiheit. Sie k&ouml;nnen heutzutage als Sachverst&auml;ndiger v&ouml;llig enthemmt Geld verdienen, wenn sie gut mit dem Richter auskommen oder mit dem Jugendamt. Es ist kein Hindernis, Tausende und Abertausende Euro jedes Jahr und auch jeden Monat zu verdienen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/familiengericht-gutachten-100.html\">plusminus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der Sachverhalt ist bereits lange &ndash; auch &ouml;ffentlich &ndash; bekannt. Auch die NachDenkSeiten haben auf Probleme mit Gutachten im Familienrecht hingewiesen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23078#h14\">Familiengericht: Mangelhafte Gutachten<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25765#h10\">Gutachten: mangelhaft<\/a>,<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Verbessert hat sich bisher leider fast nichts. Aber auch mit dem neuen Gesetzentwurf scheint keine Verbesserung einzutreten, denn: &ldquo;Was vor allem fehlt, sind klare Vorgaben f&uuml;r die Qualit&auml;t des Gutachtens und eine Regelung, wer bei Fehlleistungen verantwortlich ist. Der ehemalige Familienrichter J&uuml;rgen Rudolph bringt das Problem auf dem Punkt: &ldquo;Es gibt &uuml;berhaupt keine Verantwortlichkeit. Der Richter verschanzt sich, das kann man ruhig so sagen, hinter dem Gutachten und die Sachverst&auml;ndigen sagen zu Recht: &lsquo;Ich habe ja nicht entschieden.&rsquo; Das ist eigentlich nach wie vor die unertr&auml;gliche Situation.&rdquo;&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Bombenhaus der ARD: Das Erste erfindet mal wieder Nachrichten<\/strong><br>\nNicht zum ersten Mal m&uuml;ssen die Journalisten Br&auml;utigam und Klinkhammer mit einer Programmbeschwerde die manipulative Praxis von ARD-Aktuell r&uuml;gen. Erst erfindet die ARD ein von Russen zerbombtes Krankenhaus in Syrien, dann unterdr&uuml;ckt der Sender die Information &uuml;ber die Richtigstellung des russischen Verteidigungsministeriums, um dann zu schlechter Letzt eine Foto-Dokumentation zu verschweigen, die das angeblich zerbombte Krankenhaus unversehrt zeigt. Es gibt L&auml;nder, in denen tritt der zust&auml;ndige Chefredakteur nach solch faustdicken L&uuml;gen zur&uuml;ck. Nicht in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/kritik\/das-bombenhaus-der-ard.html\">RationalGalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gegen den Mainstream<\/strong><br>\nEin Vierteljahrhundert. Ein rundes Jubil&auml;um. Ein Grund zum Feiern. Dabei ist uns, wenn wir uns umblicken, zum Feiern nicht zumute. Krise t&uuml;rmt sich auf Krise. Finanzkrise, Eurokrise, Ukrainekrise, Fl&uuml;chtlingskrise. Die Krise ist der Normalfall geworden. Die Anspannung steigt. In Deutschland brennen die Fl&uuml;chtlingsheime. Es hei&szlig;t, die Einwanderer sollen &bdquo;deutsche Werte&ldquo; lernen. Gleichzeitig wird bekannt: die Fu&szlig;ballweltmeisterschaft von 2006, das ber&uuml;hmte Sommerm&auml;rchen, wurde wahrscheinlich gekauft, und VW, der gr&ouml;&szlig;te deutsche Industriekonzern, hat gewerbsm&auml;&szlig;igen Betrug betrieben. Deutsche Werte? Auf offener Stra&szlig;e wird in Berlin ein Journalist mit den Worten &bdquo;Du linke Drecksau&ldquo; niedergeschlagen. Weimar, denkt man. F&auml;ngt es so an? Woran w&uuml;rden wir es merken?<br>\nEine linke Zeitung zu machen, unter diesen Umst&auml;nden, das ist eine Wanderung auf dem schmalen Grat zwischen Faktizit&auml;t und Geltung. Wir sehen den Kapitalismus zur gleichen Zeit im Zustand seines Versagens und seiner Unbesiegbarkeit. Es ist eine Tatsache, dass die Benachteiligten dieser Republik in 2008 und 2009 nicht aufgestanden sind, als der drohende Bankrott der Banken die Regierung zwang, viele Milliarden Euro in Bewegung zu setzen, um die der Staat und die B&uuml;rger vorher betrogen worden waren. Und es ist eine Tatsache, dass diese Menschen sich erst jetzt in Bewegung setzen, da noch Schw&auml;chere an ihre T&uuml;ren klopfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/gegen-den-mainstream\">Jakob Augstein auf der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Elf Sozialisten m&uuml;sst ihr sein<\/strong><br>\n31 Punkte nach elf Spielen sagt die Tabelle. Der FC Bayern eilt von Sieg zu Sieg. Au&szlig;erdem k&ouml;nnte er diese Saison wieder Rekorde knacken und Superlative setzen. Langeweile hei&szlig;t der neue Star der Liga. Was Europas Fu&szlig;ball jetzt braucht ist ein bisschen &raquo;amerikanischer Sozialismus&laquo;.<br>\n&raquo;Ich war am Samstag wieder bei den Bayern in der VIP-Lounge&laquo;, verk&uuml;ndete ein Kollege fr&ouml;hlich. Er hat wohl Beziehungen und bekommt regelm&auml;&szlig;ig VIP-Karten geschenkt. Das Essen sei lecker, die Konversation angenehm in diesen Lounges. &raquo;Wie kannst Du nur?&laquo;, fragte ich. &raquo;Das hat doch nichts mehr mit Fu&szlig;ball zu tun. Alleine diese Langeweile, durch die Allmacht der Bayern.&laquo; Der Mann ist ein alter Fu&szlig;baller, jemand der auch noch auf den guten alten Fu&szlig;ballplatz geht, wo der Kommerz kein &raquo;offizieller Partner der Liga&laquo; ist. &raquo;Ich gehe da ja nicht zum Sport, sondern zu einem Event&laquo;, antwortete er. &raquo;Die Entwicklung kann man nicht mehr stoppen. Was willst du denn dagegen machen?&laquo; Und genau das ist falsch. Vielleicht kriegt man das ganz gro&szlig;e Geld nicht mehr aus diesem Sport heraus. Das mag sein. Aber die Dominanz des FC Bayern kann man brechen. Man m&uuml;sste die Rahmenbedingungen nur &auml;ndern. Das sagte ich meinem Kollegen auch so und dann zitierte ich quasi Jens Berger, der k&uuml;rzlich mit seinem Buch &raquo;Der Kick des Geldes&laquo; eine fabelhafte Analyse &raquo;unseres Fu&szlig;balls&laquo; vorgelegte. Wer Zahlen und Fakten braucht, um gegen den Fatalismus mancher Fans zu argumentieren, dem sei das Buch dringend empfohlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/990217.elf-sozialisten-muesst-ihr-sein.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Das FIFA-M&auml;rchen: Fragen an Schorsch Aigner &ndash; der Mann, der Franz Beckenbauer war<\/strong><br>\nSchwarze Kassen, eine mutma&szlig;lich gekaufte WM 2006, Steuer-Razzia beim DFB &ndash; immer neue Enth&uuml;llungen ersch&uuml;ttern die Fu&szlig;ballwelt. Wohin flossen die omin&ouml;sen 6,7 Millionen Euro? Wozu diente das Geld? Und wer wusste davon? W&auml;hrend sich der damalige WM-Chef Franz Beckenbauer trotz schwerer Vorw&uuml;rfe weiterhin schweigsam gibt, bringt nun einer Licht ins Dunkel und offenbart zum ersten Mal seine Insiderinformationen &uuml;ber den WM-Skandal: &ldquo;Schorsch&rdquo; Aigner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Comedy-Satire\/Das-FIFA-M%C3%A4rchen-Fragen-an-Schorsch-Aig\/Das-Erste\/Video?documentId=31483740&amp;bcastId=25304236\">ARD Mediathek<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Franz, der Scheich und die 6,7 Millionen<\/strong><br>\nWie lief der Deal um die angeblich gekaufte Fu&szlig;ball-WM 2006 wirklich? Comedian Olli Dietrich liefert als Beckenbauer-Double Antworten &ndash; und verk&ouml;rpert den Kaiser famos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/beckenbauer-double-schorch-aigner-der-franz-der-scheich-und-die-millionen-1.2725022\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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