{"id":2832,"date":"2007-12-13T08:50:39","date_gmt":"2007-12-13T07:50:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2832"},"modified":"2007-12-13T08:50:39","modified_gmt":"2007-12-13T07:50:39","slug":"hinweise-des-tages-547","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2832","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann <a href=\"?p=2832&amp;email=1\">weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Angst vor dem Abschwung<\/strong><br>\nDie Bundesbank senkt ihre Wachstumsprognose, die Regierung f&uuml;rchtet neue Schulden. Bei Bundesregierung und Bundesbank w&auml;chst die Sorge vor einem R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Konjunktur und wieder steigenden &ouml;ffentlichen Schulden. W&auml;hrend das Wirtschaftsministerium noch pr&uuml;ft, ob die Wachstumsprognose gesenkt werden muss, hat sich die Bundesbank nach Informationen der Frankfurter Rundschau dazu bereits entschlossen. Sie erwartet nach Angaben aus Berlin und Frankfurt f&uuml;r 2008 nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsproduktes um 1,6 Prozent. Im Sommer waren es noch zwei Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1257521&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<p><strong>Kommentar von Rouven Schellenberger:<\/strong><br>\nDie ern&uuml;chternde Konjunkturprognose der Bundesbank f&uuml;hrt den Deutschen vor Augen, dass ihr Aufschwung mit ihrer Regierung nichts zu tun hat. Schwarz-Rot hat das Wachstum nicht geschaffen, sondern pr&auml;chtig von ihm gelebt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?sid=940fd98d1bcdeee3ece3571f48f089ab&amp;em_cnt=1257472\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gef&auml;hrdet der Demografische Wandel unsere Sicherheit?<\/strong><br>\nPolitik, Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit haben erkannt, dass die Bew&auml;ltigung des Demografischen Wandels zu den gro&szlig;en Herausforderungen unserer Gegenwart geh&ouml;rt. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass die globale Ver&auml;nderung der Bev&ouml;lkerungszusammensetzung auch Einfluss auf die Sicherheitspolitik haben wird. Eine gemeinsame Konferenz der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik und des Max-Planck-Instituts f&uuml;r demografische Forschung bringt deshalb internationale Experten zu diesem Thema zusammen. Der Bundesminister des Inneren, Dr. Wolfgang Sch&auml;uble, wird die Konferenz er&ouml;ffnen.<br>\nExperten aus Bev&ouml;lkerungswissenschaft und Sicherheitspolitik diskutieren auf der Konferenz u.a. &uuml;ber &bdquo;Alternde Gesellschaften und Streitkr&auml;fte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news238847\">idw<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Warum spricht man umgangssprachlich vom Kinder &bdquo;kriegen&ldquo;? Weil Kinder &bdquo;kriegen&ldquo;, um Kriege f&uuml;hren zu k&ouml;nnen, schon immer miteinander im Zusammenhang standen. Die Angst f&uuml;r den sich vermehrenden &bdquo;jungen&ldquo; Gesellschaften etwa der arabischen Welt, ist ein treibendes Motiv f&uuml;r den Demografie-Alarmismus.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Pensionsvorsorge: Die Mythen der &ldquo;Vergreisung&rdquo;<\/strong><br>\nPolitik und private Pensionsversicherungen pfeifen es von den D&auml;chern: Da die Menschen immer l&auml;nger leben, werde die &ouml;ffentliche Altersversorgung langsam unfinanzierbar. Weniger Pension, l&auml;ngere Arbeitszeiten und mehr private Vorsorge seien die Konsequenz. Stimmt nicht, meint der Volkswirt Gunther Tichy von der &Ouml;sterreichischen Akademie der Wissenschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/science.orf.at\/science\/news\/150242\">ORF<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zwangsverrentung nicht vom Tisch<\/strong><br>\nAuch nach dem Koalitionskompromiss bleibt es dabei: Ab kommendem Jahr droht arbeitsbereiten &auml;lteren Hilfebed&uuml;rftigen die &laquo;Zwangsverrentung&raquo; durch den zust&auml;ndigen SGB II-Tr&auml;ger. Zwar sind Leistungen der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende (F&uuml;rsorge) zu Recht nachrangig gegen&uuml;ber Leistungen u.a. der Sozialversicherung und damit auch gegen&uuml;ber dem Anspruch auf eine Altersrente. Die Beibehaltung der Verweism&ouml;glichkeit auf eine abschlagsgeminderte Rente auch ohne ein im Vorfeld zwingend erforderliches sozialversicherungspflichtiges Besch&auml;ftigungsangebot legt allerdings mehr Zeugnis ab von der<br>\noffensichtlichen Praxisuntauglichkeit des SGB II-Reintegrations-Mantras als durch wissenschaftliche Begleitforschung je zu Tage gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnte.<br>\nWem keine zumutbare sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung angeboten werden kann, bei dem verbietet sich auch die &laquo;Zwangsverrentung&raquo; seitens des diesbez&uuml;glich bis dato augenscheinlich eindrucksvoll erfolglos agierenden &laquo;Hartz IV&raquo;-Tr&auml;gers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/sozialpolitik\/doku\/01_aktuell\/ticker\/2007\/2007_12_12_zwangsrente.pdf\">Arbeitnehmerkammer [PDF &ndash; 448 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;So wirtschaftlich wie ein Privatbetrieb&rdquo;<\/strong><br>\nKommunen sind besser geeignet, M&uuml;llabfuhr und Wasserversorgung preiswert zu leisten, meint die Chefin der Berliner Stadtreinigung:\n<blockquote><p><strong>taz:<\/strong> Frau G&auml;de-Butzlaff, mehrere Kommunen haben die M&uuml;llentsorgung wieder selbst in die Hand genommen. Ist das ein Trend?<\/p>\n<p><strong>Vera G&auml;de-Butzlaff:<\/strong> In der Tat setzt verst&auml;rkt ein Umdenken ein. Bis vor einiger Zeit galt der Satz: Privat ist preiswerter und besser &ndash; ohne diese Ma&szlig;gabe zu hinterfragen. Viele St&auml;dte in Finanznot haben in der Vergangenheit mit Privatisierungen kurzfristig Geld in die Kassen bekommen. Welche Folgen aber die Verk&auml;ufe haben, realisieren die Politiker erst seit einiger Zeit und ziehen mancherorts Konsequenzen. Die Hoffnung auf niedrige M&uuml;llgeb&uuml;hren durch Private wurde n&auml;mlich meist entt&auml;uscht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/so-wirtschaftlich-wie-ein-privatbetrieb\/?src=MT&amp;cHash=563e609f04\">taz<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Selfmade-Kommunen<\/strong><br>\nLeipzig hat den Verkauf der Stadtwerke verschoben, Bergkamen eine eigene Firma zur M&uuml;llentsorgung gegr&uuml;ndet. Zwei Beispiele von vielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2007%2F12%2F13%2Fa0152&amp;src=GI&amp;cHash=76e660aa27&amp;type=98\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Erbschaftsteuerreform vergr&ouml;&szlig;ert Steuerungerechtigkeit<\/strong><br>\nDer heute im Kabinett verabschiedete Entwurf zur Reform der Erbschaftsteuer sorgt daf&uuml;r, dass die schiefe Verm&ouml;gensverteilung zu Gunsten der Reichen in diesem Land weiter zunimmt. Nach der Weigerung, die private Verm&ouml;gensteuer wieder einzuf&uuml;hren, hat die Regierung auch diese Chance vertan, der immer weiter klaffenden Schere zwischen Arm und Reich entgegenzuwirken, so die Kritik des Tax Justice Network.<br>\nDas Tax Justice Network weist darauf hin, dass bisher keine F&auml;lle bekannt sind, wonach ein Betrieb wegen der Besteuerung im Erbfall geschlossen werden musste. Gro&szlig;z&uuml;gige Stundungsregeln konnten schon bisher in Anspruch genommen werden. Trotzdem werden Betriebe durch die beabsichtigte Neuregelung von der Erbschaftsteuer zu 85 Prozent steuerfrei gestellt, wenn der Inhaber den Betrieb 15 Jahre lang weiter f&uuml;hrt und dabei gerade einmal 70 Prozent der Arbeitspl&auml;tze erh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/presse_ausgabe.php?id=809\">attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel w&uuml;rdigt EU-Reformvertrag als &laquo;historisch&raquo;<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die bevorstehende Unterzeichnung des EU-Reformvertrages als &laquo;historischen Durchbruch f&uuml;r Europa&raquo; gew&uuml;rdigt. Sie sagte in einer Regierungserkl&auml;rung, sie w&uuml;nsche sich, dass der Vertrag bis zum Mai kommenden Jahres vom Parlament ratifiziert werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/newsticker.welt.de\/index.php?channel=pol&amp;frame=&amp;t=1192917081&amp;module=dpa&amp;id=15888470\">Welt Online<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Linke fordert Volksentscheid bei EU-Vertr&auml;gen<\/strong><br>\nDer Reformvertrag beinhaltet grundlegende politische Entscheidungen &uuml;ber Ziele, Institutionen, Politiken und Arbeitsweisen der Europ&auml;ischen Union. Solche grundlegenden Entscheidungen &uuml;ber die Europ&auml;ische Union soll- ten nicht von Bundestag und Bundesrat allein getroffen, sondern auch den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zur direkten Mitentscheidung vorgelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/073\/1607375.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 72 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Vertrag nehme die Bedenken und die Sorgen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf, sagte die Kanzlerin in ihrer Regierungserkl&auml;rung. W&auml;re das so, dann d&uuml;rften doch Referenden kein Problem sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europas blinde Flecke<\/strong><br>\nDie EU h&auml;lt sich viel auf ihre Menschenrechts-Politik zugute. Auf dem Afrika-Gipfel in Lissabon setzte vor allem Kanzlerin Merkel Ma&szlig;st&auml;be, als sie das Unrechtsregime in Simbabwe brandmarkte. Doch es gibt auch einige blinde Flecke: Bootsfl&uuml;chtlinge, illegale Folterpraxis der CIA, t&uuml;rkische Milit&auml;raktionen im Nordirak oder Kosovo. Zwar wei&szlig; jeder, dass das Kosovo derzeit eher einem Schurkenstaat &auml;hnelt als einer westlichen Demokratie. Trotzdem will die EU die umstrittene Unabh&auml;ngigkeit anerkennen &ndash; also einen Staat, der nach eigenem Bekunden die wichtigsten EU-Prinzipien verletzt.<br>\nVon Kanzlerin Merkel hat man zu diesem Problem &uuml;brigens noch nichts geh&ouml;rt &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.de\/bruessel-bonse\/eintrag.php?id=91\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz IV produziert mehr Verlierer als Gewinner<\/strong><br>\nDie Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II bedeutet f&uuml;r mehr als die H&auml;lfte der Betroffenen Einkommenseinbu&szlig;en. Dagegen stehen Alleinerziehende nach der Hartz-IV-Reform finanziell besser da. Etwa ein Drittel wurde durch die Reform finanziell besser gestellt, hei&szlig;t es in einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung. Auf Grundlage der Daten des sozio-&ouml;konomischen Panels haben die Wirtschaftsforscher die Gewinner und Verlierer der Hartz-IV-Reform ermittelt. &ldquo;Insgesamt fielen die Verluste h&ouml;her aus als die Gewinne&rdquo;, sagte DIW-Forscher Jan G&ouml;bel. Die Armutsquote der Leistungsempf&auml;nger &ndash; vor der Reform gut die H&auml;lfte &ndash; erh&ouml;hte sich auf zwei Drittel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Hartz%20IV%20Verlierer%20Gewinner\/291741.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Wirklichkeit dringt in die Redaktionsstuben vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gericht stellt keinen Anwalt<\/strong><br>\nDie Ermittlung des Gehalts ist laut einem aktuellen Urteil eine einfache Rechenaufgabe. Wer Zahlungen einklagt, erh&auml;lt keinen Anwalt auf Staatskosten zur Unterst&uuml;tzung. Das Gericht wies mit seinem Urteil die Beschwerde eines Zeitungszustellers gegen eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Ludwigshafen zur&uuml;ck. Dieses hatte dem Kl&auml;ger zwar Prozesskostenhilfe bewilligt, um r&uuml;ckst&auml;ndige Lohnanspr&uuml;che einzuklagen, einen Anwalt zu stellen verweigerte es jedoch. Der Kl&auml;ger hielt dem Richterspruch entgegen, kein Laie k&ouml;nne einen Rechtsstreit f&uuml;hren, ohne das Risiko von Nachteilen einzugehen. Zudem sei er nicht in der Lage, eine Klageschrift ordnungsgem&auml;&szlig; zu formulieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/jobs\/berufsalltag\/arbeitsrecht\/gehaltsanspruch_aid_229130.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Vor Gericht bekommt eher Recht, wer einen Anwalt bezahlen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeiterf&uuml;hrer R&uuml;ttgers knickt ein<\/strong><br>\nDer gro&szlig;e Sozialfl&uuml;sterer aus dem Rheinland bleibt diesmal stumm: NRW-Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers und sein Kabinett werden im Bundesrat nicht f&uuml;r den Post-Mindestlohn stimmen. Am 20. Dezember enth&auml;lt sich die schwarz-gelbe Landesregierung bei der Abstimmung am 20. Dezember. Die Begr&uuml;ndung: &ldquo;Der Postmindestlohn verhindert nicht sittenwidrige L&ouml;hne, sondern unterdr&uuml;ckt Wettbewerb&rdquo;, hie&szlig; es aus der Staatskanzlei. Wieder mal hat sich die wirtschaftsnahe FDP im gr&ouml;&szlig;ten Bundesland durchsetzen k&ouml;nnen. Sie verk&uuml;ndete schon Tage zuvor, dass sie zur Not die &ldquo;Koalitionskarte&rdquo; ziehen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1257493&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Pin-Insolvenz entzweit Verlage<\/strong><br>\nDie drohende Insolvenz des Briefzustellers Pin Group belastet das Verh&auml;ltnis der Anteilseigner und treibt einen Keil zwischen mehrere deutsche Gro&szlig;verlage. Der Pin-Haupteigner Axel-Springer-Verlag ist nach FTD-Informationen massiv dar&uuml;ber ver&auml;rgert, dass Zeitungsh&auml;user wie die WAZ-Gruppe und Holtzbrinck keinerlei Mittel mehr f&uuml;r Pin bereitstellen. &ldquo;Diese Verlage haben im Sommer richtig Kasse gemacht und halten sich nun einfach raus&rdquo;, verlautete aus Springer-Kreisen. Axel-Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner will nicht hinnehmen, dass allein sein Konzern f&uuml;r das Scheitern der Pin Group verantwortlich gemacht wird. Das gr&ouml;&szlig;te deutsche Verlagshaus hatte im Juni f&uuml;r 510 Mio. Euro die Mehrheit an dem Postunternehmen gekauft und dort zugleich die operative F&uuml;hrung &uuml;bernommen. Vor allem die WAZ-Gruppe und Holtzbrinck konnten Nettoerl&ouml;se von jeweils rund 100 Mio. Euro einstreichen, weil sie ihre Pin-Anteile auf jeweils f&uuml;nf Prozent reduzierten.<br>\nDie rasche Insolvenz ist aus Sicht des Axel-Springer-Verlags schon deshalb geboten, um weitere millionenschwere Anspr&uuml;che des umstrittenen Pin-Vorstandschefs G&uuml;nter Thiel abzublocken. Der Manager h&auml;lt &uuml;ber seine Beteiligungsfirma Rosalia noch zehn Prozent an Pin und kann diesen Anteil f&uuml;r mehr als 100 Mio. Euro an Axel Springer verkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/technik\/medien_internet\/:Pin%20Insolvenz%20Verlage\/291410.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Trotz dieses Streits und des Geschachers wird es in der &ouml;ffentlichen Darstellung dabei bleiben, dass der Mindestlohn Schuld an der Insolvenz ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Postzustellung mit 6 Fahrzeugen<\/strong><br>\nBei der Diskussion um das Postmonopol ist der Umweltaspekt bisher kaum diskutiert worden. Seit der Freigabe des Paketmonopols habe ich bis zu sechs verschiedene Fahrzeuge von Paketdiensten auf meinem Hof. Ein fast normaler Tag sieht bei mir so aus: 9 Uhr: UPS bringt einen Umschlag mit Fotos. 10.15 Uhr: die gelbe Post kommt mit ein paar Briefen und einem P&auml;ckchen. 11 Uhr: der Hermes Paketdienst bringt ein Ersatzteil f&uuml;r mein Labor. 12 Uhr: Iloxx bringt einen Umschlag mit Fotos. 13.30 Uhr: FedEx bringt noch einen Umschlag mit Fotos. 16.45 Uhr German Parcel bringt ein P&auml;ckchen Fotochemie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2007%2F12%2F12%2Fa0124&amp;src=GI&amp;cHash=af80cc2273\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Neu in Sozialpolitik-aktuell in Deutschland<\/strong>\n<ul>\n<li>Das aktuelle Thema &ndash; Auswirkungen von Hartz IV\/SGB II: Nach der Einf&uuml;hrung von Arbeitslosengeld II: Deutlich mehr Verlierer als Gewinner unter den Hilfeempf&auml;ngern (DIW)<\/li>\n<li>Neuregelungen: Beitragss&auml;tze, Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung 2008<\/li>\n<li>Berichte und Dokumente: Zukunft des Sozialstaats &ndash; Besch&auml;ftigungs- und Arbeitsmarktpolitik (Tagungsdokumentation der Friedrich-Ebert-Stiftung)<\/li>\n<li>Sozialpolitik in Europa &ndash; Berichte &amp; Dokumente: Besch&auml;ftigung in Europa 2007 (Europ&auml;ische Kommission)<\/li>\n<li>Kontrovers &ndash; Grundsatzprogramme der Parteien: Grundsatzprogramm der CDU: &ldquo;Freiheit und Sicherheit. Grunds&auml;tze f&uuml;r Deutschland&rdquo; (Beschluss des 21. CDU-Parteitages)<\/li>\n<li>Das aktuelle Thema &ndash; Auswirkungen von Hartz IV\/SGB II: Erwerbst&auml;tige Leistungsbezieher im SGB II: Aufstocker<\/li>\n<li>bed&uuml;rftig trotz Arbeit (IAB)<\/li>\n<li>Das aktuelle Thema &ndash; Ausbau der Kinderbetreuung: Beruf und Familie vereinbar? Auf familienfreundliche Arbeitszeiten und ein gutes Betriebsklima kommt es an. Eine empirische Analyse (WSI)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>&bdquo;Sozialpolitik und Soziale Lage in Deutschland&ldquo; 4. Auflage des Hand- und Lehrbuches<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/lehrbuch_uebersicht.shtml\">Sozialpolitik aktuell<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Privat vor Staat?<\/strong><br>\nZwei Thesen f&uuml;r ein neues &ouml;konomisches Staatsverst&auml;ndnis von Gustav Horn. \n<p><strong>1. These:<\/strong> In der &Ouml;konomie setzt sich ein neues positives gesamtwirtschaftliches Verst&auml;ndnis von der Rolle des Staates durch. Zieht man nicht nur die individuelle Nutzenmaximierung sondern auch gesellschaftliche Normen (z.B. Absicherung gegen soziale Risiken oder eine hervorragende Infrastruktur im Erziehungs- und Transportwesen) in Betracht kann es sehr wohl optimal sein, h&ouml;here Steuern zu verlangen, um die Finanzierung dieser Leistungen, die als gesellschaftlich w&uuml;nschenswert erachtet werden, zu gew&auml;hrleisten.<\/p>\n<p><strong>2. These:<\/strong> Der R&uuml;ckzug des Staates ist das Startsignal f&uuml;r einen unproduktiven Wettbewerb institutionellen Downgradings. Die Erfahrung zeige, dass Steuer- oder Lohnwettbewerb eine Volkswirtschaft nicht wirklich weiter br&auml;chten. Besser w&auml;re, den innovativen Wettbewerb zu st&auml;rken, zum Beispiel indem Innovationen anders als bei der derzeitigen Reform der Unternehmenssteuersenkungen steuerlich gef&ouml;rdert werden, oder aber indem der Staat als Pioniernachfrager z.B. f&uuml;r Umwelttechnologien auftritt.<br>\nBesser w&auml;re privat und staatlich kooperativ f&uuml;r mehr Wachstum zu sorgen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spw.on.spirito.de\/data\/horn_spw158a.pdf?pid=103\">spw [PDF &ndash; 144 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Georg Milbradt ist nicht mehr zu halten<\/strong><br>\nDas Milliardendebakel bei der SachsenLB k&ouml;nnte Sachsens Ministerpr&auml;sident Milbradt das Amt kosten. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann er geht. Die entscheidende Krisensitzung &uuml;ber die politische Zukunft Milbradts und die der Landesbank wird am Wochenende sein Schicksal besiegeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1455340\/Georg_Milbradt_ist_nicht_mehr_zu_halten.html\">Die Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Man mag den &bdquo;Finanzexperten&ldquo; Milbradt im Zusammenhang mit der Milliardenpleite bei der SachsenLB f&uuml;r Vieles zur Verantwortung ziehen, gleichwohl wird er jetzt in die Rolle des politischen Bauernopfer f&uuml;r eher schon kriminell zu nennende Finanzspekulationen von Investoren und Bankern gedr&auml;ngt.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Politisches Haftungsrisiko<\/strong><br>\nDas Kreditinstitut SachsenLB verliert bei Kreditgesch&auml;ften in den USA Milliarden. F&uuml;r das Defizit muss der Freistaat einstehen. Wegen der Krise ger&auml;t Regierungschef Milbradt in Bedr&auml;ngnis. Eine B&uuml;rgschaft in H&ouml;he von 4,3 Milliarden Euro verlangt die Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg laut Medienberichten von den Sachsen. Das entspricht einem Viertel des Landesetats.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/tagesthema\/709047.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Das Land muss b&uuml;rgen. Alles andere w&auml;re noch teurer<\/strong><br>\nDie von interessierter Seite ins Spiel gebrachte m&ouml;gliche Schlie&szlig;ung der SachsenLB wird in Finanzkreisen als v&ouml;llig abwegig bezeichnet. Selbst f&uuml;r das Land Sachsen k&auml;me diese Variante weitaus teurer als die Abschirmungsb&uuml;rgschaft. In einem solchen Fall n&auml;mlich w&uuml;rden die f&uuml;r den Ankauf der strukturierten Kreditpapierprodukte aufgenommenen milliardenschwere Kredite auf einen Schlag bei den Alt-Eigent&uuml;mern der SachsenLB f&auml;llig, ohne dass die sich diesen Forderungen entziehen k&ouml;nnten Zudem m&uuml;ssten dann die derzeit noch vergleichsweise hoch bewerteten Papiere angeboten werden. Schon jetzt aber ist der Markt f&uuml;r solche Finanzprodukte extrem schwierig. Da es kaum noch Kaufinteressenten gibt, sind solche Papiere nur noch mit erheblichen Abschl&auml;gen zu platzieren. Unter den Bedingungen eines Notverkaufs jedoch verfielen die Preise ins Bodenlose.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/tagesthema\/709050.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> 4,3 Milliarden B&uuml;rgschaft, das lie&szlig;e &ndash; wie die FAZ schreibt &ndash; im Falle des Falles die Pro-Kopf-Verschuldung in Sachsen um 1000 Euro steigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Managergagen<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Zehn Gr&uuml;nde f&uuml;r ein exorbitantes Gehalt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/karriere_management\/karriere\/290646.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zum Schmunzeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Und wie zum Beleg f&uuml;r die Groteske:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ex-IKB-Vorst&auml;nde erhalten Pr&auml;mie trotz Krise<\/strong><br>\nSie haben gewaltige Summen durch Fehlspekulationen verspielt, noch immer k&auml;mpft die IKB um ihre Existenz. Trotzdem m&uuml;ssen die Ex-Vorst&auml;nde des D&uuml;sseldorfer Bankhauses nicht f&uuml;r die Verluste haften &ndash; sie kassieren sogar noch eine Pr&auml;mie. Im Falle von Bankchef Stefan Ortseifen handele es sich um eine Million Euro. Die fr&uuml;heren Vorst&auml;nde m&uuml;ssten sich auch nicht vor Schadensersatzanspr&uuml;chen f&uuml;rchten. Die Bank habe f&uuml;r sie eine Manager- Haftpflichtversicherung abgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,523036,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em>Und noch etwas:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Goldener Handschlag von Infineon<\/strong><br>\nDer ehemalige Infineon-Finanzchef erhielt beim Halbleiterkonzern insgesamt 2 Mio. Euro &ndash; f&uuml;r vier Monate Amtszeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/technik\/it_telekommunikation\/:Goldener%20Handschlag%20Infineon\/291991.html\">FTD<\/a>\n<p><em>Aber damit immer noch nicht genug:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reitzle macht Optionen zu Millionen<\/strong><br>\nDer Chef des Industriegasekonzerns Linde Wolfgang Reitzle hat mit Aktienoptionen eine Millionensumme verdient. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Tage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:Linde%20Chef%20Aktienoptionen%20Millionen\/291865.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>R&uuml;ckgang der Studienanf&auml;nger im Studienjahr 2007 in L&auml;ndern mit Studiengeb&uuml;hr &ndash; &uuml;berdurchschnittlicher Anstieg in den neun L&auml;ndern ohne Geb&uuml;hr<\/strong><br>\nNach ersten vorl&auml;ufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes haben rund 358 200 Studienanf&auml;nger und -anf&auml;ngerinnen in Deutschland ein Studium im Studienjahr 2007 (Sommersemester 2007 und Wintersemester 2007\/2008) aufgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Erstimmatrikulierten somit um 4% gestiegen. An den Universit&auml;ten betrug die Zunahme knapp 2%, an den Fachhochschulen sogar 8%.Deutlich mehr Erstsemester begannen im Studienjahr 2007 an den Hochschulen in Brandenburg, Bremen (jeweils + 14%), Berlin (+ 12%), Th&uuml;ringen und Sachsen (jeweils + 9%) ein Studium. Ein R&uuml;ckgang war hingegen im Saarland (&ndash; 3%) sowie in Baden-W&uuml;rttemberg (&ndash; 2%) und Hessen (&ndash; 0,4%) zu verzeichnen. Insgesamt nahm deren Zahl in den neun Bundesl&auml;ndern, die keine allgemeinen Studiengeb&uuml;hren erheben, &uuml;berdurchschnittlich zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2007\/12\/PD07__502__213,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) sieht im R&uuml;ckgang der Studierendenzahlen im Wintersemester 2007\/08 deutlich die Auswirkungen von Studiengeb&uuml;hren und gestiegenen Zulassungsbeschr&auml;nkungen. Die heute vom statistischen Bundesamt ver&ouml;ffentlichten Studierendenzahlen zeigen eine deutliche Abw&auml;rtstendenz. So sind die Studierendenzahlen in vielen Bundesl&auml;ndern mit Studiengeb&uuml;hren gesunken. In L&auml;ndern ohne Geb&uuml;hren sind Zuw&auml;chse zu verzeichnen. Die Studienanf&auml;ngerzahlen sind zwar in fast allen L&auml;ndern leicht angestiegen. Doch sagt der absolute Anstieg der Studienanf&auml;ngerzahlen nichts &uuml;ber den Anteil der Studienberechtigten aus, die ein Studium aufnehmen. &bdquo;Die Studienberechtigtenzahlen sind stark angestiegen, die Quote derer, die dann auch ein Hochschulstudium aufnehmen aber gesunken&ldquo;, sagt Regina Weber, Vorstandsmitglied des fzs. Dieser Trend setzt sich seit Jahren fort; so nahmen im Zeitraum von 2004 bis 2006 circa 20 % weniger studienberechtigte Schulabg&auml;ngerinnen und Schulabg&auml;nger ein Studium auf. Dies steht dem Ziel der Bundesregierung, dass 40 % eines Altersjahrganges einen Hochschulabschluss erwerben, diametral gegen&uuml;ber. (<a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pk\/2007\/Hochschulstandort\/statement__vpraes,property=file.pdf\">Siehe dazu Schaubild 1, Seite 2 [PDF &ndash; 144 KB]<\/a>)<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Geb&uuml;hren schrecken vom Studium ab<\/strong><br>\nInsgesamt hat das Studium in Deutschland an Attraktivit&auml;t verloren. W&auml;hrend 2003 bis 2006 die Zahl der Studienberechtigten um zw&ouml;lf Prozent stieg, sank die der Studienanf&auml;nger um neun Prozent. Daf&uuml;r stieg die Zahl der Abiturienten in der Berufsbildung um 18 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/politik\/709067.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Aber wetten dass, schon morgen wieder der Mangel an Fachkr&auml;ften beklagt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Geb&uuml;hren verbessern die Studienbedingungen kaum<\/strong><br>\nDie Beispiele Nordrhein-Westfalen und Baden-W&uuml;rttemberg zeigen: Die Millionen-Einnahmen werden h&auml;ufig erst mal zur&uuml;ckgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/artikel\/308\/147959\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Kritische Wissenschaft f&auml;llt Bologna zum Opfer<\/strong><br>\nDie neue &ndash; unternehmerische &ndash; Freiheit der Hochschulen soll mehr Wettbewerb, mehr Profil, Differenzierung und Unterscheidbarkeit in die deutsche Hochschullandschaft bringen, die bisher angeblich nur glanzloses Mittelma&szlig; verk&ouml;rpert hat. Exzellente Leuchtt&uuml;rme sollen aus der Masse mediokrer Hochschulen herausragen. Doch die neu entstehenden Exzellenz-Leuchtt&uuml;rme werfen ihren Strahl alle nur noch in eine Richtung. Das nun in Eigenverantwortung der Hochschulen gemanagte Studienangebot wird in einem Ma&szlig;e uniformiert, wie es die rigideste Ministerialb&uuml;rokratie vorher nicht vermocht hatte. Der Markt produziert nicht Buntheit und Vielfalt, sondern einen mediokren Einheitsbrei &ndash; die McDonaldisierung im Namen von Wettbewerb und Bologna.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-724-mcdonaldisierung.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Schulgr&uuml;nder<\/strong><br>\nIn K&uuml;nzelsau gr&uuml;ndet die Unternehmerin Bettina W&uuml;rth die &raquo;Freie Schule Anne-Sophie&laquo;, als &raquo;Keimzelle f&uuml;r eine neue Art des Lernens.&laquo; Im &raquo;sozialen Brennpunkt&laquo; Berlin Sch&ouml;neberg soll eine Grundschule geschlossen werden. Schon hat sich die Initiative &raquo;Freiraum&laquo; konstituiert, um das Geb&auml;ude f&uuml;r ein &raquo;generationen&uuml;bergreifendes Kultur- und Schulprojekt&laquo; zu &uuml;bernehmen. An der &raquo;Schulwerft&laquo; in Kiel verwirklicht der Direktor eines Gymnasiums Ideen, mit denen er in der staatlichen Schule nicht durch kam. T&uuml;rkische Eltern in Hannover und K&ouml;ln ziehen ihre eigenen Gymnasien auf.<br>\nWer sind die Schulgr&uuml;nder? Was treibt sie an? Es sind nicht so sehr die Antiautorit&auml;ren und Alternativen. Mit Wucht tritt eine neue, selbstbewusste B&uuml;rgerlichkeit auf den Plan. Eltern, die in ihren Berufen st&auml;ndig L&ouml;sungen f&uuml;r unvorhersehbare Probleme finden m&uuml;ssen, aber bei ihren Kindern erleben, wie sie in der Schule noch immer Dienst nach Vorschrift lernen und dabei oft ihre Neugierde verlieren. Diese Eltern erfahren die kulturellen Muster einer Wissensgesellschaft und glauben nicht, dass die staatlichen Schulen vom Belehren zum Lernen umschwenken, bis ihre Kinder erwachsen geworden sind. Also gr&uuml;nden sie selber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.beltz.de\/html\/frm_paedagogikZ.htm\">www.beltz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Selbstst&auml;ndige Schule &ndash;  oder die Eltern, die es sich leisten k&ouml;nnen gr&uuml;nden ihre eigene Schule. Ich bin gespannt, was passiert, wenn etwa Kreationisten oder Scientologen oder islamische Fundamentalisten ihre eigenen Schulen gr&uuml;nden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nochmals Bundesratswahlen in der Schweiz: Ein Jungbrunnen f&uuml;r die SP<\/strong><br>\nWer wie die SP einen Bundesrat Blocher nicht verhindern kann, muss die Konsequenzen ziehen und selber aus der Regierung austreten, sagt der Politologe Hanspeter Kriesi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2007\/nr49\/schweiz\/15722.html\">woz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Einer unserer Leser schrieb uns zu unserem <a href=\"?p=2830\">Hinweis auf die Schweizer Weltwoche Ziffer 11 vom 12.12.07<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ihr Auszug und Link bez&uuml;glich der Schweiz in den Hinweisen des Tages von heute l&auml;sst leider die sonst &uuml;bliche inhaltliche und analytische Qualit&auml;t vermissen. Die Ausf&uuml;hrungen &uuml;ber den Auszug der Pullover-Fraktion und &auml;hnliches Geschwurbel wurde zum Gl&uuml;ck von den aktuellen Ereignissen &uuml;berrollt &ndash; auch wenn noch keineswegs sicher ist, dass die Abwahl Blochers Bestand haben wird.<br>\nDie Weltwoche hat &uuml;brigens ihre besten, sprich linksliberalen Zeiten auch schon eine Weile hinter sich. Viel interessanter &uuml;ber die Lage der SP fand ich ein Interview in der woz mit Kriesi &ndash; ein Pessimist aus linker Sicht.<br>\nAber vielleicht erleben wir ja nun tats&auml;chlich ein Ende der Konkordanz und den Anfang einer Mitte-Links-Regierung?<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>In der Schweiz hat es bei der Wahl des neuen Bundesrates &ndash; der siebenk&ouml;pfigen Regierung &ndash; eine &uuml;berraschende Wende gegeben.<\/strong><br>\nDer umstrittene Spitzenkandidat der rechtsnationalistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP), Christoph Blocher, wurde nicht wiedergew&auml;hlt. Er verpasste in zwei Wahlg&auml;ngen die n&ouml;tige absolute Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/schweiz20.html\">tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Beatrice Weder di Mauro &amp; INSM: &bdquo;Die Chancen des Wachstums nicht verspielen&ldquo; <\/strong><br>\nBeatrice Weder di Mauro, Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, stellte in Berlin das Buch &ldquo;Chancen des Wachstums&rdquo; &ndash; ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vor, f&uuml;r das sie als Herausgeberin fungierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Presse\/Pressemeldungen\/Pressemeldungen\/Die_Chancen_des_Wachstums_nicht_verspielen.html;jsessionid=8567D2D100D2CC044AE905DECED0DFAA\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Was diese Frau sonst noch so alles treibt. Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro ist Mitglied im Aufsichtsrat der <a href=\"http:\/\/www.ergo.com\/Templates\/generic.aspx?NRMODE=Published&amp;NRORIGINALURL=%2fcms%2fergo%2fde%2fcompany%2fmanagement%2fdefault%2ehtm&amp;NRNODEGUID=%7bFBAA5522-EB08-4CCC-958F-C9EED25B59AC%7d&amp;NRCACHEHINT=Guest#aufsichtsrat\">ERGO-Versicherungsgruppe<\/a> &ndash; zusammen u.a. mit Prof. Dr. Bernd Raffelh&uuml;schen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2832","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2832","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2832"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2832\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2832"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2832"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2832"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}