{"id":28327,"date":"2015-11-09T09:09:48","date_gmt":"2015-11-09T08:09:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327"},"modified":"2015-11-09T11:34:40","modified_gmt":"2015-11-09T10:34:40","slug":"hinweise-des-tages-2498","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h01\">Drohnenkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h02\">Umfrage auf Demonstration: TTIP-Gegner sind alt, gebildet, links<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h03\">Die Stunde der Wirklichkeitsverdreher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h04\">Drei Gr&uuml;nde, warum Deutschland isoliert ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h05\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h07\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h08\">Pl&auml;doyer f&uuml;r ein konf&ouml;derales Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h09\">&bdquo;Autistische &Ouml;konomie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h10\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h11\">Angriff auf Tarifautonomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h12\">Arbeitsmarkt: Offener Brief an den Direktor des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h13\">Alternative zum Gesundheitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h14\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h15\">London plant den ganz gro&szlig;en Lauschangriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h16\">NATO will Russland schrecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h17\">Flugzeugkatastrophe &uuml;ber dem Sinai &ndash; Dem Handelsblatt ein Grund f&uuml;r die &uuml;bliche Propaganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327#h18\">Das Allerletzte: Uncle Fritz Wants You!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28327&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Drohnenkrieg<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie deutsche Beh&ouml;rden den USA im Drohnenkrieg behilflich waren<\/strong>\n<ul>\n<li>Die US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Deutschland sind f&uuml;r den v&ouml;lkerrechtlich h&ouml;chst umstrittenen Drohnenkrieg der USA sehr wichtig. <\/li>\n<li>Das h&auml;tte die Bundesregierung sp&auml;testens seit 2011 wissen k&ouml;nnen, wie aus neuen Unterlagen hervorgeht. <\/li>\n<li>Von deutschen Beh&ouml;rden bekamen die Amerikaner Telefon- und Sim-Karten-Nummern, um Ziele identifizieren zu k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Ziele der amerikanischen Drohnen sind s&auml;uberlich aufgelistet, Zeile f&uuml;r Zeile, 50 an der Zahl. Top Secret. Ein Whistleblower hat die Liste k&uuml;rzlich dem Enth&uuml;llungsportal The Intercept zugespielt. Es geht um Menschen, die die US-Regierung offenbar tot sehen will. Statt Namen stehen auf der Liste allerdings nur Nummern. Sim-Karten-Nummern.<br>\nGlaubt man der Bundesregierung, d&uuml;rfte es diese Liste nicht geben. Die Regierung beteuert seit Jahren, Handynummern k&ouml;nnten nicht zur genauen Ortung genutzt werden. Deswegen sei es auch kein Problem, wenn deutsche Beh&ouml;rden solche Nummern an die USA weitergeben. Auch dass der US-St&uuml;tzpunkt Ramstein im Drohnenkrieg eine zentrale Rolle spiele, sei nur eine Behauptung der Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/austausch-mit-den-usa-daten-fuer-den-drohnenkrieg-1.2725447\">SZ.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung schon l&auml;nger informiert?<\/strong><br>\nDie USA haben bei ihren Drohnen-Angriffen auf mutma&szlig;liche Terroristen auch zahlreiche Zivilisten get&ouml;tet. Beteiligt an diesen Eins&auml;tzen sind auch St&uuml;tzpunkte in Deutschland. Die Regierung h&auml;tte davon wissen k&ouml;nnen, wie Unterlagen belegen, die NDR und SZ einsehen konnten.<br>\nEine Handynummer reicht, um die gesuchte Person zu finden und zu t&ouml;ten. Hilfreich sind auch E-Mail-Adressen oder andere pers&ouml;nliche Angaben: Wo wohnt die Person, wohin f&auml;hrt sie regelm&auml;&szlig;ig, mit welchem Auto. Jede Information kann zur Erfassung des Ziels dienen. &ldquo;Wir t&ouml;ten Menschen auf der Basis von Metadaten&rdquo;, so hat es der ehemalige NSA-Chef Michael Hayden im vergangenen Jahr gesagt.<br>\nEr best&auml;tigte damit Aussagen des fr&uuml;heren US-Drohnenpiloten Brandon Bryant. Dieser hatte ausf&uuml;hrlich geschildert, wie Drohneneins&auml;tze ablaufen und gesteuert werden &ndash; und welche Bedeutung Standorte wie Ramstein in Rheinland-Pfalz dabei haben. &ldquo;Ohne Deutschland w&auml;re der gesamte Drohnenkrieg des US-Milit&auml;rs nicht m&ouml;glich&rdquo;, sagte er in einem Interview mit NDR und SZ im Fr&uuml;hjahr 2014. Die Bundesregierung zeigte sich damals ahnungslos. Sie beharrte darauf, von nichts zu wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/drohnen-117.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Umfrage auf Demonstration: TTIP-Gegner sind alt, gebildet, links<\/strong><br>\nIst die Bewegung gegen das Freihandelsabkommen TTIP von Rechten unterwandert? Eine Umfrage widerlegt den Querfront-Vorwurf.<br>\nImmer wieder wird behauptet, die Bewegung gegen das geplante EU-Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) sei auch ein Sammelbecken von Rechtspopulisten und Rechtsextremen. Dieser Vorwurf wird durch eine jetzt vorgelegte Umfrage des Instituts f&uuml;r Protest- und Bewegungsforschung widerlegt.<br>\nDas Institut, in dem sich Wissenschaftler mehrerer Hochschulen zusammengeschlossen haben, hat Teilnehmende der Gro&szlig;demonstration gegen TTIP am 11. Oktober in Berlin befragt. &bdquo;Sie sind definitiv nicht rechts&ldquo;, sagte Mitautor Sebastian Haunss, Politikwissenschaftler an der Universit&auml;t Bremen, der taz. Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer bezeichneten sich als links oder gem&auml;&szlig;igt links, rund 19 Prozent verorteten sich in der Mitte, 1,5 Prozent als gem&auml;&szlig;igt rechts und keiner als rechts. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Im Vergleich zu anderen Demonstrationen sind die TTIP-Demonstrierenden &auml;lter und hoch gebildet&ldquo;, sagte Haunss. Mit 47 Jahren liegt der Altersdurchschnitt &uuml;ber dem der Gesamtbev&ouml;lkerung, der bei 45,5 f&uuml;r Frauen und 42,8 Jahren bei M&auml;nnern liegt. Mehr als die H&auml;lfte der Befragten haben einen Hochschulabschluss, fast ein Zehntel einen Doktortitel. Der Anteil der Angestellten, Arbeiter und Beamten entspricht dem der Bev&ouml;lkerung; Selbstst&auml;ndige und Studierende sind stark &uuml;berrepr&auml;sentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Umfrage-auf-Demonstration\/!5246362\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Ergebnis der Umfrage ist nat&uuml;rlich kaum &uuml;berraschend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Stunde der Wirklichkeitsverdreher<\/strong><br>\nOb Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re oder Lehrer J&uuml;rgen Mannke: In Deutschland bedienen immer mehr Menschen die Vorurteile, aus denen sich der Erfolg von Populisten speist. Sie alle machen sich schuldig.<br>\nWas ist Schuld? Aischylos hat das alles schon einmal durchgespielt, in seiner &ldquo;Orestie&rdquo;, vor 2500 Jahren: Am Beginn der Demokratie steht eine Schuld, die vom Einzelnen auf die Gemeinschaft &uuml;bergeht. Nur so ist Gemeinschaft m&ouml;glich. Das hei&szlig;t nicht, dass diese Schuld verschwindet.<br>\nIm Gegenteil. Die Schuld ist immer pr&auml;sent, wo Menschen handeln. Gesellschaft ist vergemeinschaftete Schuld, in den Institutionen und Apparaten bleibt sie bestehen, in den Entscheidungen pr&auml;gt sie sich neu aus. Und weil sie nicht verschwindet, kann die Schuld, die allgemein moralische und die direkt juristische, aus den Abl&auml;ufen auch wieder auf den Einzelnen &uuml;bergehen.<br>\nThomas de Maizi&egrave;re zum Beispiel. Was ist seine Schuld, ganz unmittelbar und pers&ouml;nlich, wenn er fordert, syrische Fl&uuml;chtlinge wieder zur&uuml;ckzuschicken zu Fassbomben, Giftgas und Tod an drei verschiedenen Fronten? Wie offensichtlich ist er verantwortlich, wenn Frauen und Kindern, denen er den Nachzug nach Deutschland verbieten will, zerfetzt werden? Und wie w&uuml;rde seine Anklage lauten vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte?<br>\nEs sind ja mittlerweile deutlich trag&ouml;dische Zust&auml;nde: Die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention von 1951 etwa war ein weiterer, neuzeitlicher Versuch, die Furien unserer Zeit zu b&auml;ndigen, den Racheg&ouml;ttinnen, die die V&ouml;lker aufhetzen, die Macht &uuml;ber die Lebenden zu nehmen &ndash; deutsche Politik allerdings ist es derzeit, die diesen zivilisatorischen Schritt wieder r&uuml;ckg&auml;ngig macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/s-p-o-n-der-kritiker-die-stunde-der-wirklichkeitsverdreher-a-1061705.html\">Georg Diez auf SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Drei Gr&uuml;nde, warum Deutschland isoliert ist<\/strong><br>\nAls Italien 2011 wegen der vielen Fl&uuml;chtlinge auf Lampedusa um Hilfe rief, war die Reaktion aus Berlin ziemlich k&uuml;hl. Nach Ansicht mancher Experten ist das einer der Gr&uuml;nde, warum Europa heute k&uuml;hl auf Solidarit&auml;tsbitten der Bundesregierung reagiert. Frank Jahn beschreibt im Bericht aus Berlin noch zwei weitere Gr&uuml;nde.<br>\n&ldquo;Wir brauchen europ&auml;ische Solidarit&auml;t, um diese Frage zu bewerkstelligen&rdquo;, sagte Kanzlerin Angela Merkel am Dienstag und meinte nat&uuml;rlich die Fl&uuml;chtlinge. Immer wieder beschw&ouml;rt sie den Zusammenhalt der EU. Neun der 28 Mitgliedsstaaten nehmen 90 Prozent der Kriegsfl&uuml;chtlinge auf, Deutschland die meisten.<br>\nMerkels Appelle sto&szlig;en in der EU auf verhaltene Hilfsbereitschaft. &ldquo;Das Problem ist kein europ&auml;isches Problem, es ist ein deutsches Problem.&rdquo; Dieser Satz des Ungarn Victor Orban vom 3. September beschreibt die Anti-Haltung, mit der es Merkel zu tun hat. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielschichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/fluechtlingspolitik-151.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Hauptsache schnell abschieben<\/strong><br>\nDie Spitzen der Koalition haben sich auf Ma&szlig;nahmen geeinigt, die das Asylverfahren beschleunigen sollen. Um Fluchtursachen geht es kaum.<br>\nAn die Fluchtursachen hat die Regierung am Donnerstag nicht gedacht. Acht Seiten umfasst das Ma&szlig;nahmenpapier, auf dass sich die Koalition im Kanzleramt einigte. Um die Frage, warum Menschen ihre Heimat verlassen, geht es aber nur an einer Stelle &ndash; und auch dort nur am Rande (um die Lage in Afghanistan zu verbessern, will die Regierung den Einsatz der Bundeswehr verl&auml;ngern).<br>\nDiese Priorit&auml;tensetzung ist verst&auml;ndlich: SPD, CDU und CSU wollen die Zahl der Fl&uuml;chtlinge in Deutschland senken. So schnell wie m&ouml;glich. Will die Koalition das schaffen, muss sie auf Abschottung und Abschiebungen setzen. Langfristig kann sie damit aber nicht verhindern, dass Menschen aus Krisen- und Armutsregionen nach Europa dr&auml;ngen. (&hellip;)<br>\nDie EU m&ouml;chte, dass die T&uuml;rkei die Grenze Richtung Griechenland besser sichert, also Fl&uuml;chtlingsboote an der Abfahrt hindert. Die Koalition hat nun in ihr Papier geschrieben, dass die T&uuml;rkei so rasch wie m&ouml;glich &bdquo;der R&uuml;ckf&uuml;hrung von Drittstaatsangeh&ouml;rigen aus der EU&ldquo; zustimmen solle. Beide Ma&szlig;nahmen werden dazu beitragen, dass weniger Fl&uuml;chtlinge nach Deutschland kommen oder hier bleiben. Wie viele weniger es sein werden, kann niemand vorhersagen. Klar ist aber: Die Ma&szlig;nahmen sorgen nicht daf&uuml;r, dass sich aus Syrien &uuml;berhaupt keine Fl&uuml;chtlinge mehr auf den Weg nach Europa machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Asylpaket-der-Koalition\/!5248970\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die &Uuml;berschrift trifft das Ziel dieses &bdquo;Kompromisses&ldquo; sehr genau. Offenbar kann das Merkelsche Mantra des &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; lediglich dann erf&uuml;llt werden, wenn die EU-Au&szlig;engrenzen &ldquo;besser gesichert&rdquo;, sprich dicht gemacht werden.<\/em><br>\n<em>Und wenn die EU-Au&szlig;engrenzen erst einmal versperrt sind, w&uuml;rde Kanzlerin Merkel und ihre Regierungsmannachaft vermutlich munter weiter behaupten, Deutschland sei ein offenes Land, mit offenen Grenzen, in dem Fl&uuml;chtlinge herzlich willkommen sind. Das Problem scheint also von Deutschland auf die EU-Ebene verlagert zu werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: GroKo-Beschluss: Fl&uuml;chtlinge entrechten, Familien auseinanderrei&szlig;en, EU abschotten<\/strong><br>\nGestern hat die Gro&szlig;e Koalition einen 9-Punkte umfassenden Beschluss zur Fl&uuml;chtlingspolitik gefasst. Die Priorit&auml;t ist klar: Von neun Punkten befasst sich lediglich ein Punkt mit Integration &ndash; und dieser ist noch dazu besonders schwammig formuliert. Die Bundesregierung l&auml;sst kein Aufnahme- und Integrationskonzept erkennen, ein Fl&uuml;chtlingsgipfel jagt den n&auml;chsten ohne die akuten Probleme in der Fl&uuml;chtlingsaufnahme (langwierige Verfahren, keine menschenw&uuml;rdige Unterbringung) geschweige denn langfristige Projekte (sozialer Wohnungsbau, Arbeitsmarktzugang, etc.) anzugehen.<br>\nIn der &Ouml;ffentlichkeit wird der Beschluss der Gro&szlig;en Koalition nicht als Versch&auml;rfung des Asylrechts diskutiert, schlie&szlig;lich sind die seit langem umstrittenen Transitzonen vom Tisch. Doch CDU\/CSU haben gepokert und die SPD mit den Transitzonen vor sich hergetrieben &ndash; so konnten zahlreiche Beschl&uuml;sse des CDU\/CSU-Papiers vom Wochenende durchgesetzt werden. Die Beschl&uuml;sse sind weitreichend und beinhalten Ma&szlig;nahmen, die Fl&uuml;chtlinge noch st&auml;rker entrechten werden. (&hellip;)<br>\nBesonders anst&ouml;&szlig;ig ist die Aussetzung des Familiennachzugs f&uuml;r subsidi&auml;r gesch&uuml;tzte Fl&uuml;chtlinge, also jenen die nicht abgeschoben werden k&ouml;nnen, weil ihnen Tod, Folter oder ernsthafte Bedrohung im Herkunftsstaat droht. Erst durch die Gesetzes&auml;nderung vom 1. August wurde ihr Status demjenigen von GFK-Fl&uuml;chtlingen angeglichen. Jetzt sollen sie f&uuml;r zwei Jahre ihre Familien nicht nachholen d&uuml;rfen.<br>\nIn Deutschland erhielten von Januar bis Oktober 2015 1.366 Personen subsidi&auml;ren Schutz nach &sect; 4 AsylG. Darunter 326 aus Eritrea, 254 aus Afghanistan, 185 aus dem Irak und 55 aus Syrien. Die Quote von subsidi&auml;r Schutzberechtigten liegt bei 0,6 Prozent der Gesamtentscheidungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/groko_beschluss_fluechtlinge_entrechten_familien_auseinanderreissen_europa_abschotten\/\">Pro Asyl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Transitzonen light<\/strong><br>\nDie SPD stimmt zum dritten Mal in diesem Jahr einem Ma&szlig;nahmenpaket zu, das massive Verschlechterungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge bedeutet<br>\nDie Unionsparteien hatten sich zuvor auf einen Plan zur Reduktion der Fl&uuml;chtlingszahlen geeinigt, der unter anderem sogenannte Transitzonen vorsieht. Diese lehnen sich an bereits bestehenden Einrichtungen in Flugh&auml;fen an. Wenn eine Person ohne g&uuml;ltige Passdokumente per Flieger einreist, kann sie in den Transitzonen festgehalten werden, wo gepr&uuml;ft wird, ob ein Anspruch auf Fl&uuml;chtlingsstatus oder Asyl besteht. In den Flughafenverfahren, die im Zuge der massiven Aush&ouml;hlung des Asylrechts 1993 eingef&uuml;hrt wurden, muss der Antragsteller direkt am Flughafen sein Gesuch gegen&uuml;ber der Bundespolizei begr&uuml;nden. Bis &uuml;ber den Antrag entschieden ist, darf er die jeweilige Unterkunft nicht verlassen.<br>\nCDU und CSU hatten sich bereits Ende Oktober &ndash; auf Dr&auml;ngen vor allem des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer &ndash; geeinigt, &auml;hnliche Transitzonen nun auch an den Landesgrenzen Deutschlands einf&uuml;hren zu wollen. Kritiker des Vorhabens sprechen von &bdquo;Haftzonen&ldquo;, da die Bewegungsfreiheit der Fl&uuml;chtlinge eingeschr&auml;nkt wird. Zudem sei unklar, wie &uuml;berhaupt bei der hohen Anzahl an zu bearbeitenden F&auml;llen gew&auml;hrleistet werden soll, dass die jeweiligen Verfahren &bdquo;z&uuml;gig&ldquo; abgewickelt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201511063738\/politik\/inland\/transitzonen-light.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Seehofer l&auml;sst Verfassungsklage auch nach Asylkompromiss weiter pr&uuml;fen<\/strong><br>\nEhemaliger Verfassungsrichter Udo di Fabio arbeitet Gutachten aus<br>\nGestern einigten sich Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer auf einen Kompromiss in der Asylpolitik: Der sieht vor, dass statt der von der CSU geforderten Transitzonen an den Grenzen drei bis f&uuml;nf zentrale &ldquo;Registrierzentren&rdquo; f&uuml;r solche Asylbewerber eingerichtet werden, die keine Chancen auf ein Bleiberecht haben. Zwei davon sollen in Bayern liegen: Eines im Landkreis Bamberg und ein weiteres in Manching bei Ingolstadt. (&hellip;)<br>\nDerzeit arbeitet der bekannte ehemalige Verfassungsrichter und Bonner Juraprofessor Udo di Fabio im Auftrag des Freistaats an einem Rechtsgutachten zu den M&ouml;glichkeiten und Chancen solch einer Klage. Der &auml;u&szlig;ert sich &ndash; wenig &uuml;berraschend &ndash; noch nicht zu Details und teilt lediglich mit, dass er &ldquo;ergebnisoffen&rdquo; an die Sache herangehe.<br>\nEinen Hinweis, was f&uuml;r Fragen das Gutachten behandeln k&ouml;nnte, gab der bayerische Innenminister Joachim Herrmann mit seiner bereits im Oktober ge&auml;u&szlig;erten Einsch&auml;tzung, dass die Bundesregierung &ldquo;ganz eindeutig ihre verfassungsrechtlichen Kompetenzen&rdquo; &uuml;berschreite. Damit nahm er auf den Artikel 30 des Grundgesetzes Bezug, in dem es hei&szlig;t: &ldquo;Die Aus&uuml;bung der staatlichen Befugnisse und die Erf&uuml;llung der staatlichen Aufgaben ist Sache der L&auml;nder, soweit dieses Grundgesetz keine andere Regelung trifft oder zul&auml;sst.&rdquo; Ein weiterer Hinweis kam aus der bayerischen Staatskanzlei, die von einer Gef&auml;hrdung der &ldquo;eigenstaatlichen Handlungsf&auml;higkeit der L&auml;nder&rdquo; durch den vom Bund kaum begrenzten Zuzug sprach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46491\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechische Soldaten verweigern Einsatz gegen Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nDas Spartakus Netzwerk ist ein Zusammenschluss von linken Aktivisten innerhalb der griechischen Armee. Mitglieder des Netzwerkes aus rund 50 verschiedenen Standorten der Armee haben im Oktober eine vielbeachtete politische Erkl&auml;rung verfasst &ndash; die englische &Uuml;bersetzung &ldquo;Greek conscripts: &lsquo;we won&rsquo;t take part in fighting migrants&rsquo;&rdquo; ist seit dem 31. Oktober 2015 bei libcom dokumentiert. Darin erkl&auml;ren die Unterzeichner nicht nur, dass sie sich weigern werden, gegen Fl&uuml;chtlinge vorzugehen, sondern auch, dass sie die sogenannte Fl&uuml;chtlingskrise als Ergebnis der kapitalistischen Krise sehen, und ausserdem darauf verweisen, dass es &Uuml;bungen der Armee g&auml;be, die eine &ldquo;Entsetzung&rdquo; eines besetzten Betriebs &uuml;ben, wogegen sie sich genauso wenden&hellip; Die ausgesprochen lesenswerte Stellungnahme hat eine &ndash; wenn auch noch begrenzte Debatte &ndash; &uuml;ber &ldquo;revolution&auml;ren Def&auml;tismus&rdquo; hervorgebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/griechenland\/menschenrechte-griechenland\/griechische-soldaten-verweigern-einsatz-gegen-fluechtlinge\/\">LabourNet Germany<\/a><\/li>\n<li><strong>Willkommens-Journalismus bis zum Abwinken<\/strong><br>\nWir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das: In der Fl&uuml;chtlingsfrage lassen ARD und ZDF Distanz zur Politik vermissen und werden zu Lautsprechern. Ein Kommentar.<br>\nWer wei&szlig;, wo Angela Merkel w&auml;re, g&auml;be es den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht. Wir h&auml;tten zumindest ihr Mantra in der Fl&uuml;chtlingskrise nicht so oft unwidersprochen geh&ouml;rt: &bdquo;Wir schaffen das.&ldquo; Die drei Worte scheinen bei ARD und ZDF seit einiger Zeit zur inoffiziellen Programmleitlinie geworden zu sein. Sie produzieren Informationen mit vielleicht sogar gutgemeinter Schlagseite, die eine Welt zeigen, die der Wunschvorstellung mancher Politiker entsprechen mag, deren Realit&auml;t aber eine andere ist.<br>\nSo sehen wir im Augenblick von morgens bis abends zwar Berichte von der bayerischen Grenze, die an Deutlichkeit nichts zu w&uuml;nschen &uuml;brig lassen und die &Uuml;berforderung derer bezeugen, die den Fl&uuml;chtlingszuzug bew&auml;ltigen sollen und das kaum noch k&ouml;nnen. Doch folgt sp&auml;testens im Studiogespr&auml;ch danach die positive Konnotation des Geschehens: Wir schaffen, schaffen, schaffen das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/merkel-in-der-fluechtlingskrise-willkommens-journalismus-bis-zum-abwinken-13896405.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Kann es sein, dass sich die &bdquo;FAZ&ldquo; hier selber als &bdquo;Lautsprecher&ldquo; bet&auml;tigt &ndash; jedoch nicht im Sinne einer optimistischen Botschaft (&bdquo;Wir schaffen das&ldquo;), sondern f&uuml;r die kritischen Stimmen, die es insbesondere auch in den Unionsparteien gibt?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Interview mit Yanis Varoufakis<\/strong><br>\nBittere Bilanz<br>\nKein Grieche hat in diesem Jahr die Gem&uuml;ter in Deutschland so erregt wie Yanis Varoufakis. Die einen bewundern ihn, die anderen regen sich &uuml;ber ihn auf. Als griechischer Finanzminister ist Varoufakis zur&uuml;ckgetreten. Aber als Buchautor und Vortragsredner ist der &Ouml;konomie-Professor weiterhin unterwegs &ndash; auch in Deutschland. Im Gespr&auml;ch mit Funkhaus-Europa-Moderator Miltiadis Oulios zieht er eine bittere Bilanz seiner Zeit in der griechischen Regierung.<br>\nFunkhaus Europa: Herr Varoufakis, in Deutschland sagen viele Menschen immer noch: &ldquo;Warum sollen wir als deutsche Steuerzahler f&uuml;r Griechenlands Schulden aufkommen, wenn die reichen Griechen ihre Steuern nicht korrekt bezahlen?&rdquo; Warum haben sie als griechischer Finanzminister nicht zuerst die griechischen Eliten zur Kasse gebeten, statt mit den europ&auml;ischen Partnern &uuml;ber Schuldenerleichterungen zu diskutieren?<br>\nYanis Varoufakis: Das ist das erste, was ich getan habe. Gleich ab der ersten Woche habe ich damit begonnen, zu versuchen, die gutverdienenden Steuers&uuml;nder zu belangen. Mit dem neuen Leiter der Steuerfahndungsbeh&ouml;rde Panajiotis Danis, den ich auserw&auml;hlt hatte, haben wir angefangen, ein internet-gest&uuml;tztes Fahndungssystem aufzubauen. Damit wollten wir all jene erfassen, die Bank&uuml;berweisungen t&auml;tigen, welche nicht mit ihren Steuererkl&auml;rungen zusammen passen. Unser Ziel war es, auf diesem Wege &uuml;ber eine halbe Million Steuers&uuml;nder der oberen Einkommensgruppen ausfindig zu machen. Innerhalb eines Jahres wollten wir damit fertig sein.<br>\nIch muss ihnen sagen und das ist wirklich schockierend, nachdem ich als Minister zur&uuml;ckgetreten war, lautete eine der Forderungen der Troika, diese Steuerfahndungsbeh&ouml;rde aufzul&ouml;sen. Ich glaube, das sagt schon alles aus. Der beste Freund der Steuerhinterzieher unter den griechischen Besserverdienenden ist die Troika und das ist etwas, was die deutschen Steuerzahler wissen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.funkhauseuropa.de\/sendungen\/radiopolis\/varoufakis-interview-100.html\">Funkhaus europa<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland im Schraubstock<\/strong><br>\nDie seit Monaten anwachsenden Zahl von Schutzsuchenden, die &uuml;ber die Balkanroute nach Mittel- und Nordeuropa ziehen, sind f&uuml;r Griechenland eine besondere Herausforderung. Die neue Syriza-Regierung steht seit ihrem Amtsantritt aber nicht nur wegen der Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me unter erheblichem Druck.<br>\nSie muss bis Mitte November weitere Sparma&szlig;nahmen und Privatisierungen durchsetzen, da die EU-Institutionen angedroht haben, die rund drei Mrd. Euro, die Griechenland im Oktober von den Gl&auml;ubigern h&auml;tte bekommen sollen, aus dem im Juli durchgesetzten dritten Memorandum zur&uuml;ck zu halten, obwohl das Land darauf angewiesen ist.<br>\nMinisterpr&auml;sident Alexis Tsipras sieht sein Land durch die gleichzeitige Ankunft Hunderttausender Fl&uuml;chtlinge und die Sparauflagen der Geldgeber zunehmend &uuml;berfordert. Griechenland habe eine Verantwortung &uuml;bernommen, die seine M&ouml;glichkeiten &uuml;bersteige. Die europ&auml;ischen Geldgeber sollten gegen&uuml;ber Athen deshalb die gleiche Solidarit&auml;t zeigen, die Griechenland in der Fl&uuml;chtlingsfrage praktiziere.<br>\nGriechenland ist das am st&auml;rksten von der Fl&uuml;chtlingskrise betroffene EU-Land und braucht die Unterst&uuml;tzung Europas, wenn es angesichts dieser Belastungen nicht untergehen soll. Tsipras hatte bereits auf dem EU-Gipfel Mitte Oktober um Unterst&uuml;tzung gebeten. Seine Forderungen nach finanzieller Entlastung, vor allem der Inseln in der &Auml;g&auml;is, und der Entsendung von Grenzsch&uuml;tzern konnte Tsipras jedoch nicht durchsetzen. Wenn Griechenland der EU bei der Steuerung der Fl&uuml;chtlinge helfen soll, dann braucht es technische und finanzielle Hilfe, und einen merklichen Schuldenerlass. Dies w&uuml;rde insgesamt die Spielr&auml;ume schaffen, die n&ouml;tigen Reformen zwar langsamer, daf&uuml;r aber konsequenter umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/griechenland-im-schraubstock\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pl&auml;doyer f&uuml;r ein konf&ouml;derales Europa<\/strong><br>\nDie Idee der &bdquo;immer engeren Union&ldquo; wurde in der Nachkriegszeit im kleinen Kreis homogener westeurop&auml;ischer L&auml;nder entwickelt. F&uuml;r ein gro&szlig;es und offenes Europa ist sie jedoch untauglich. Warum ein Staatenverbund die bessere L&ouml;sung w&auml;re. Ein Gastbeitrag.<br>\nWir machen uns Sorgen um Europa. Die Pioniere der europ&auml;ischen Integrationsidee wollten das Trennende zwischen den Mitgliedstaaten &uuml;berwinden, damit sich in freier grenz&uuml;berschreitender Kooperation der Menschen nach und nach eine europ&auml;ische Gesellschaft entwickeln kann. Heute droht dieser behutsame evolution&auml;re Integrationsweg durch die &uuml;berhastete Bildung zentralstaatlicher Instanzen ersetzt zu werden. Institutionen beruhen aber auf Konsens, nicht umgekehrt. Ein zentralistisches Europa droht den Integrationserfolg insgesamt aufs Spiel zu setzen.<br>\nDie bei der Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion (EWU) gehegte Hoffnung, dass sich mit den monet&auml;ren Gemeinschaftsinstanzen auch ein geld- und w&auml;hrungspolitischer Konsens herausbilden w&uuml;rde, hat getrogen. Auch hat sich gezeigt, dass die Mitgliedstaaten nicht bereit waren, die f&uuml;r eine Hartw&auml;hrungsunion notwendige fiskalische Disziplin zu wahren und wirtschaftliche Flexibilit&auml;t zu f&ouml;rdern. Mangelnde Vorkehrungen f&uuml;r den Umgang mit Staatsinsolvenzen und f&uuml;r die konsequente Abwicklung maroder Gesch&auml;ftsbanken zu Lasten von Eigent&uuml;mern und Gl&auml;ubigern haben die Fundamente der EWU ausgeh&ouml;hlt. Um staatliche Insolvenzen zu vermeiden und alle L&auml;nder in der EWU zu halten, &uuml;bernahm Mitte 2012 die Europ&auml;ische Zentralbank mit ihrem Programm f&uuml;r Interventionen im Sekund&auml;rmarkt f&uuml;r Staatsanleihen faktisch die Rolle eines Kreditgebers der letzten Instanz f&uuml;r Eurostaaten in Finanzn&ouml;ten. Um den daraus entstehenden &bdquo;Moral Hazard&ldquo; einzud&auml;mmen, sollen sich die Staaten zu Einschr&auml;nkungen ihrer nationalen Souver&auml;nit&auml;t verpflichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/plaedoyer-fuer-ein-konfoederales-europa-13896058.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Autistische &Ouml;konomie&ldquo;<\/strong><br>\nDer Markt fordert&hellip;, der Markt will&hellip;, der Markt braucht&hellip; Bei der TV-Berichterstattung &uuml;ber das Geschehen an der Frankfurter B&ouml;rse liegt der Eindruck nahe, der Markt spreche zu uns Sterblichen. Was eigentlich ein komplexes Geschehen ist, wird nicht nur in &bdquo;B&ouml;rse vor acht&ldquo; in der ARD zur Emanation eines &uuml;bernat&uuml;rlichen Wesens. Statt Nachrichten verk&uuml;ndet ARD-B&ouml;rsenfrau Anja Kohl Interpretationen von Orakelspr&uuml;chen. Die den Markt konstituierenden, zig tausendfachen Entscheidungen der Marktteilnehmer verschwinden hinter einem ehrfurchtsgebietenden Begriff, der in Form des Kollektivsingulars entzeitlicht ist: &bdquo;der Markt&ldquo; &ndash; er war und wird immer sein! Beste Voraussetzungen f&uuml;r eine Anbetung.<br>\nchoices-Thema im November:<br>\nWo sich einst nach der Aufkl&auml;rung &bdquo;die Geschichte&ldquo; oder &bdquo;der Fortschritt&ldquo; auf dem von Gott ger&auml;umten Platz einrichteten, da hat sich heute der Markt breitgemacht und hat alles im Griff. Ironischerweise bereiteten Fortschritts- und Geschichtsglaube die Thronbesteigung des Marktes ma&szlig;geblich vor. Sowohl Liberalismus, als auch der historische Materialismus k&uuml;ndeten von der Macht des &Ouml;konomischen und waren Wegbereiter f&uuml;r den neuen Kult. Einem Kult, dem selbst in den wirtschaftswissenschaftlichen Departements der Universit&auml;ten gehuldigt wird. Der intellektuelle Zustand kann getrost zwischen &bdquo;dogmatisch wie die katholische Kirche&ldquo; und &bdquo;ideologisch wie der Stalinismus&ldquo; verortet werden. Die Gesetze des Marktes &ndash; der eine Sch&ouml;pfung des Menschen ist, daran muss erinnert werden &ndash; werden durch mathematische Formalisierung zu unverbr&uuml;chlichen Naturerscheinungen. Trotz dieser Naturalisierung reifte der Markt zu einer anonymen, unangreifbaren Macht, von der alles abh&auml;ngt. Der man sich anpassen, der man sich unterwerfen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.choices.de\/autistische-oekonomie\">choices<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der neoliberale Tunnelblick<\/strong><br>\nSamuel Decker vom Netzwerk Plurale &Ouml;konomik &uuml;ber die Beschr&auml;nktheit der Wirtschaftswissenschaft &ndash; Thema 11\/15 Gemeinwohl<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.choices.de\/der-neoliberale-tunnelblick\">choices<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Geheimes CETA-Mandat geleakt!<\/strong><br>\nGeheimniskr&auml;merei ist Programm: Bei den Handelsabkommen TTIP und CETA werden wichtige Dokumente nur scheibchenweise und auf Druck der Zivilgesellschaft ver&ouml;ffentlicht. Bundesregierung und EU halten auch das CETA-Verhandlungsmandat unter Verschluss. Noch immer hat es keine offizielle Ver&ouml;ffentlichung gegeben, die in allen Sprachen verf&uuml;gbar ist. Stattdessen wurden die Dokumente wieder einmal von dritter Seite geleakt und unserem Aktionspartner foodwatch zugespielt.<br>\nDas CETA-Leak geht auf eine E-Mail-Aktion mit foodwatch zur&uuml;ck, in der wir gemeinsam mit mehreren zehntausend Unterzeichner\/innen eine Ver&ouml;ffentlichung des Mandats forderten. Es waren die Aktion und die Berichterstattung dar&uuml;ber, die dazu f&uuml;hrten, dass die unter Verschluss gehaltenen Papiere jetzt an die &Ouml;ffentlichkeit gelangten. Es ist jedoch ein Skandal, dass es weiterhin keine &bdquo;offizielle&ldquo; Publikation des Mandats gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mehr-demokratie.de\/ceta-leak.html\">Mehr Demokratie!<\/a>\n<p><strong>Dazu: TPP-Text &ouml;ffentlich: &ldquo;Noch schlimmer als bef&uuml;rchtet&rdquo;<\/strong><br>\nTPP best&auml;tigt alle Bef&uuml;rchtungen, die auch bei TTIP bestehen<br>\nDer am gestrigen Donnerstag ver&ouml;ffentlichte Vertragstext des Transpazifischen Freihandels- und Investitionsabkommens TPP ist f&uuml;r die US- B&uuml;rgerrechtsorganisation Public Citizen &ldquo;noch schlimmer als bef&uuml;rchtet.&rdquo; (1) TPP diene nur den Interessen transnationaler Konzerne und bedrohe Lebensmittel-, Umwelt- und Sozialstandards, den Datenschutz sowie den Zugang zu leistbaren Medikamenten. Auch TPP beinhaltet Klagerechte f&uuml;r Konzerne.<br>\nAttac sieht damit seine Forderung auch nach einem sofortigen Stopp der TTIP-Verhandlungen best&auml;tigt. &ldquo;Hinter TPP steht die gleiche Konzernagenda wie hinter TTIP. TPP best&auml;tigt daher all unsere Bef&uuml;rchtungen, die auch beim Abkommen der USA mit der EU bestehen&rdquo;, sagte Roland S&uuml;&szlig; vom Attac-Koordinierungskreis.<br>\nMit TTIP und Ceta, dem Abkommen zwischen der EU und Kanada, droht eine weitere Aush&ouml;hlung demokratischer Rechte und die Absenkung von Sozial-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards auf beiden Seiten des Atlantiks. Sonderklagerechte und verst&auml;rkte Einflussm&ouml;glichkeiten im Gesetzgebungsverfahren w&uuml;rden die Macht von Konzernen ausweiten. Attac warnt zudem vor einer neuen Privatisierungswelle in Kommunen. Bundesweit 300 Kommunen und Landkreise haben mittlerweile kritische Stellungnahmen zu TTIP und Co. verabschiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/tpp-text-oeffentlich-noch-schlimmer-als-befuerchtet-1\/?no_cache=1&amp;cHash=377744aac749ea9e5feba9e8ebb46500\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kein Interesse am Dialog zu TTIP<\/strong><br>\nKritiker des Freihandelsabkommens beschweren sich oft &uuml;ber mangelnde Transparenz &ndash; und schlagen doch Einladungen zu Hintergrundgespr&auml;chen gerne mal aus.<br>\nNeben der Bef&uuml;rchtung, die Standards k&ouml;nnten sinken, steht die vermeintlich mangelnde Transparenz im Fokus der Kritik am Freihandelsabkommen der Europ&auml;ischen Union mit Amerika (TTIP). Nichtregierungsorganisationen beklagten lange, die Verantwortlichen h&ouml;rten ihnen nicht zu und bespr&auml;chen alles im Geheimen. Sie tun dies heute noch, auch wenn sich vieles gebessert hat. Wie diese Zeitung nun jedoch aus Regierungskreisen erfahren hat, scheinen nur wenige Kritiker des Abkommens an einem Dialog mit der Regierung interessiert zu sein.<br>\n&bdquo;Bei Einladungen zu Hintergrundgespr&auml;chen kam es immer wieder zu sehr wenig Resonanz von Seiten der Nichtregierungsorganisationen&ldquo;, teilte eine mit der Sache vertraute Person der F.A.Z. mit. &bdquo;Zum Beispiel nahmen teils deutlich weniger als zehn Organisationen von etwa 25 eingeladenen teil.&ldquo; Zu solchen Hintergrundgespr&auml;chen h&auml;tte das Wirtschaftsministerium mehrfach eingeladen &ndash; sowohl im Jahr 2013 als auch in den Jahren 2014 und 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/ttip-und-freihandel\/ttip-kritiker-schlagen-einladungen-zu-informationsrunden-aus-13894312.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Die FAZ bet&auml;tigt sich als Spaltpilz unter den NGO&rsquo;s. Sch&auml;bige Nummer! Au&szlig;erdem sind Hintergrundgespr&auml;che keine Alternative zu einem transparenten Verfahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP, CETA &amp; TiSa im Hessischen Landtag<\/strong><br>\nWenig Zeit f&uuml;r kritische Stimmen (&hellip;)<br>\nDen L&ouml;wenanteil der Redezeit am Vormittag beanspruchten dann aber die Vertreter der Europ&auml;ische Kommission f&uuml;r die &ldquo;Information, Communication and Civil Society&rdquo; aus der &ldquo;Unit Trade A3&rdquo;, Lutz G&ouml;llner und die Rechtsanw&auml;ltin Dr. Alexandra Diehl, die f&uuml;r Clifford Chance Deutschland LLP als Expertin f&uuml;r Internationale Schiedsgerichte arbeitet. Aus den Verhandlungen wurden keine neuen Ergebnissen ver&ouml;ffentlicht bis auf konkretere Vorschl&auml;ge zur Besetzung der Schiedsgerichte. Den Vertreter_innen von zivilgesellschaftlichen Verb&auml;nden wurde nach einer sehr kurzfristigen Einladung jeweils nur sechs Minuten Redezeit zugestanden, zu einer kritischen Diskussion kam es vor der Mittagspause nicht mehr.<br>\nKr&auml;mer bedauert das sehr: &ldquo;Wenn etwa Wirtschaftsminister Gabriel erkl&auml;rt, man habe in CETA schlie&szlig;lich ein &lsquo;right to regulate&rsquo; postuliert, weswegen sich die Bev&ouml;lkerung keine Sorgen um den Erhalt ihrer Rechte und Sicherheiten machen m&uuml;sse, so ist zu erwidern: Wenn sich souver&auml;ne Staaten gegenseitig explizit Rechte gegen&uuml;ber den Interessen von Konzernen zusichern m&uuml;ssen, die offiziell nicht einmal mit am Verhandlungstisch sitzen, zeigt das die tats&auml;chlichen Machtverh&auml;ltnisse auf der B&uuml;hne der Handelsvertr&auml;ge. Es entlarvt das`right to regulate`als politisches Pfeifen im globalen Wirtschaftswald. Ein veritabler Grund, sich ernsthafte Sorgen zu machen.&rdquo;<br>\nAnl&auml;sslich der Anh&ouml;rung versammelten sich Freihandelsgegner_innen ab 17.00 zu einer Demonstration gegen TTIP vor dem Landtag. Weitere Anh&ouml;rungen finden heute zu Umwelt und Landwirtschaftspolitik statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/ttip-ceta-tisa-im-hessischen-landtag\/?no_cache=1&amp;cHash=defc9909d41f3089512d8b5788fbbbb0\">attac<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Angriff auf Tarifautonomie<\/strong><br>\nDie Br&uuml;sseler EU-Kommission sichert sich immer mehr Einfluss auf die Lohnpolitik der Mitgliedsstaaten. In den s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenl&auml;ndern Griechenland, Portugal, Spanien, aber auch in Irland, intervenierte sie in den zur&uuml;ckliegenden Jahren mit dem Instrument der &raquo;Troika&laquo; ganz direkt, um eine unsoziale Politik durchzusetzen, was eine soziale und humanit&auml;re Krise sowie einen Demokratieabbau in Europa zur Folge hatte.<br>\nMit einer brutalen K&uuml;rzungspolitik wurde insbesondere Griechenland in die tiefste Rezession und damit zugleich in die h&ouml;chste Staatsverschuldung der gesamten EU getrieben. Ein Drittel der Bev&ouml;lkerung lebt in Armut, soziale Absicherungen wurden massiv geschw&auml;cht, der Mindestlohn um 22% gesenkt, das Tarifvertragssystem und andere Schutzrechte f&uuml;r noch Besch&auml;ftigte demontiert. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 27%, unter Jugendlichen sogar auf &uuml;ber 50%.[1]<br>\nMit dem Beharren der Troika, der Euro-Gruppe und der deutschen Bundesregierung auf Sozialabbau, Zerst&ouml;rung des Tarifvertragssystems, Privatisierung der &ouml;ffentlichen Infrastruktur und Massenbelastungen werden wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, hohe Arbeitslosigkeit und zunehmende Ungleichheit im gemeinsamen W&auml;hrungsraum zum Dauerzustand gemacht. In den letzten Wochen erleben auch die ArbeitnehmerInnen in Finnland und Gro&szlig;britannien massive Angriffe auf Gewerkschaftsrechte und Tarifautonomie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/angriff-auf-tarifautonomie\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt: Offener Brief an den Direktor des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)<\/strong><br>\nSehr geehrter Prof. Dr. M&ouml;ller,<br>\nin Ihrem Interview mit Spiegel online freuen Sie sich dar&uuml;ber, dass &ldquo;der deutsche Arbeitsmarkt in einer stabilen Grundverfassung (ist)&rdquo;.<br>\nWas verstehen Sie genau unter einer &ldquo;stabilen Grundverfassung&rdquo; des Arbeitsmarktes?<br>\nDiese Frage stellt sich sicherlich nicht nur mir, angesichts von 2.649.277 Arbeitslosen (Arbeitsangebot), denen 612.236 gemeldeten Stellen (Arbeitsnachfrage) gegen&uuml;berstehen, und einer Arbeitslosenquote von sechs Prozent (alle Zahlen Stand Oktober 2015 laut Bundesagentur f&uuml;r<br>\nArbeit), die sich in den vergangenen Jahren nicht sp&uuml;rbar ver&auml;ndert hat (Oktober 2012: 6,5%; Oktober 2013: 6,5%; Oktober 2014: 6,3%) und weit &uuml;ber der Arbeitslosenquote liegt, die, konservativ betrachtet, als Vollbesch&auml;ftigung angesehen wird. So definiert das ehemalige Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats, Claus K&ouml;hler, eine Arbeitslosenquote von drei Prozent als Vollbesch&auml;ftigung, der Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht Vollbesch&auml;ftigung bei einer Arbeitslosenquote von vier Prozent gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/11\/arbeitsmarkt-offener-brief-an-den-direktor-des-instituts-fur-arbeitsmarkt-und-berufsforschung-iab\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Alternative zum Gesundheitsmarkt<\/strong><br>\nSukzessive transformiert unser Gesundheitsministerium nach Vorgaben aus Beratermanagement (Roland-Berger-Studie 1997) und Gesundheitsindustrie (IT-Industrie, Konzerne wie Helios, Asklepios, Sana, Fresenius) die Versorgungsstrukturen nach den Interessen des sogenannten freien Marktes. Verantwortlich sind unsere Regierungen, die konform mit dem herrschenden Neoliberalismus internationale Vertr&auml;ge wie GATS 1995 und EU-Reformvertrag von Lissabon 2007 unterzeichnet haben. Darin ist der Vorrang der Profitorientierung festgeschrieben. Mit TTIP und CETA droht Schlimmeres. Gegen diesen Prozess gibt es Widerst&auml;nde, weil erworbene Sicherheiten wie Solidargemeinschaft, staatliche Garantien und &auml;rztliche Schweigepflicht nicht leicht zu verdr&auml;ngen sind.<br>\nEin Beispiel f&uuml;r solchen Widerstand ist die &raquo;Aktion stoppt die e-Card&laquo;, die die Einf&uuml;hrung der elektronischen Gesundheitskarte online, die f&uuml;r 2006 vorgesehen war, bisher verhindern konnte. Die elektronische Gesundheitskarte ist der Schl&uuml;ssel f&uuml;r die totale Kontrolle und Kommerzialisierung der Medizin (<a href=\"http:\/\/www.stoppt-die-e-card.de\">Infos<\/a>).<br>\nVon der Vereinigung Demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte (VD&Auml;&Auml;) sind vielf&auml;ltige Ver&ouml;ffentlichungen &uuml;ber Alternativen zum Gesundheitsmarkt zu erhalten (info@vdaeae.de).<br>\nDoch noch zu wenige B&uuml;rger merken die pers&ouml;nliche Betroffenheit. Nur mit Aufgeschlossenheit f&uuml;r gesellschaftliche Fragen sind Individualisierung der gesundheitlicher Risiken, profitorientierte Privatisierungen und Kontrollen mit Datenschutzverletzungen (aktuelle Zuspitzung durch das E-Health-Gesetz, n&auml;here Infos <a href=\"http:\/\/www.stoppt-die-e-card.de\">hier<\/a>) einzuordnen. Der Abbau von traditionellen Versorgungsstrukturen in der Dritten Welt erreicht mit ersch&uuml;tternden Ausma&szlig;en schon Europa. Griechenland sollte uns warnen.<br>\nIn mehreren Ossietzky-Beitr&auml;gen hat Urte Sperling Bausteine der neoliberalen &raquo;Strukturanpassungen&laquo; beschrieben. Die Stiftung des Kopfes der Rh&ouml;n Kliniken AG, Eugen M&uuml;nch, zur F&ouml;rderung der sogenannten Tele- und Netzwerkmedizin soll die deutsche &raquo;Gesundheitswirtschaft&laquo; zukunfts- und weltmarktf&auml;hig machen. Dessen Vision von einer konzerngetriebenen Gesundheitswirtschaft nimmt Gestalt an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sopos.org\/aufsaetze\/5633a2fe2f843\/1.phtml\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Wiener Sponsorenkonferenz<\/strong><br>\nAm 30. Oktober 2015 war es endlich so weit: Alle internationalen Sponsoren des syrischen B&uuml;rgerkriegs trafen sich in Wien zur Lagebesprechung. Mit am Tisch sa&szlig; das erste Mal auch der iranische Au&szlig;enminister. Zweifellos ein Fortschritt. Zur historischen Wahrheit geh&ouml;rt, dass es nat&uuml;rlich auch schon vor drei Jahren eine Friedensl&ouml;sung gab und man diese h&auml;tte umsetzen k&ouml;nnen.<br>\nAber der Annan-Plan[1] und das Genfer Kommuniqu&eacute; vom 30.6.2012[2] fanden in den arabischen und westlichen Hauptst&auml;dten und bei der syrischen Opposition keine praktische Unterst&uuml;tzung oder wurden gar abgelehnt. Denn damals spekulierten die westlichen und arabischen Sponsoren auf einen kurzfristigen Sieg &raquo;ihrer&laquo; Seite, also die vollst&auml;ndige Niederlage der Assad-Kr&auml;fte und einen Regime Change. Seitdem hat das syrische Gemetzel mehr als 200.000 weitere Opfer gefordert, die Terrormiliz IS fasste in Syrien Fu&szlig; und kontrolliert inzwischen weite Teile des Landes.<br>\nWie stehen im Herbst 2015 die Chancen, dass es tats&auml;chlich zu einem Waffenstillstand und einer politischen L&ouml;sung in Syrien kommt, zumindest zwischen den Nicht-IS-Akteuren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/die-wiener-sponsorenkonferenz\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Chemieangriff &ndash; Rebellen sollen in Syrien Senfgas eingesetzt haben<\/strong><br>\n2013 hatte Assad der Vernichtung seiner Chemiewaffen zugestimmt. Experten haben nun best&auml;tigt, dass bei K&auml;mpfen in Syrien Senfgas eingesetzt wurde. Es verdichten sich die Hinweise, dass es der IS war.<br>\nAufst&auml;ndische Gruppen in Syrien sollen bei K&auml;mpfen im Sommer Senfgas eingesetzt haben. Inspektoren der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen h&auml;tten Beweise f&uuml;r den Einsatz des Stoffes gefunden, erfuhr die Nachrichtenagentur AP aus OPCW-Kreisen in Den Haag. Welche Gruppierung den Kampfstoff im August in der Stadt Marea benutzt hat, wurde zun&auml;chst nicht bekannt.<br>\nDie OPCW war in Marea Vermutungen nachgegangen, wonach die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Chemiewaffen in der Stadt einsetzt. Die Schuld f&uuml;r den Gebrauch von Senfgas wurde bislang noch keiner Gruppe zugesprochen. Die Erkenntnisse sollen nun an die Vereinten Nationen geschickt werden.<br>\nAktivisten hatten Ende August berichtet, dass beim Einsatz von Chemiewaffen in der Rebellenhochburg Marea dutzende Menschen verletzt worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article148500039\/Rebellen-sollen-in-Syrien-Senfgas-eingesetzt-haben.html%20\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Macher der ZDF-&bdquo;Anstalt&ldquo; haben in ihrer vorerst letzten Sendung auch diese Frage behandelt. Es ist also &ndash; auch in den USA &ndash; l&auml;ngst bekannt, dass das Assad-Regime die Chemiewaffen nicht eingesetzt haben kann, was hier (ab 3. Minute) nachgesehen werden kann: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2583740\/Ein-Bayer-in-der-Botschaft\">Ein Bayer in der Botschaft<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Video: Obamas gebrochenes Versprechen nimmt Bundesregierung &ldquo;zur Kenntnis&ldquo;<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Obama hat sein langj&auml;hriges Versprechen gebrochen, dass es keine US-Soldaten in Syrien geben wird. Die Bundesregierung zeigt sich nicht &uuml;berrascht und steckt den Kopf in den Sand: &ldquo;Das nehmen wir zur Kenntnis&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1129547917057155\/?__mref=message\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>London plant den ganz gro&szlig;en Lauschangriff<\/strong><br>\nAuf der Insel geht die Angst vor dem Terror um: Beh&ouml;rden d&uuml;rfen k&uuml;nftig weitreichend auf Daten zugreifen, der Geheimdienst hat sogar die Erlaubnis zum Telefon-Hacken &ndash; Datensch&uuml;tzer sind alarmiert.<br>\nIm Kampf gegen Terror und Kriminalit&auml;t will die britische Regierung den Ermittlungsbeh&ouml;rden weitreichenden Zugriff auf private Daten im Internet geben. Ein Jahr lang sollen Telekommunikationsanbieter k&uuml;nftig die Surf-Historie ihrer Kunden speichern m&uuml;ssen. Auf Anfrage m&uuml;ssen etwa British Telecom oder Virgin Media Ermittlern Information &uuml;ber alle Internetseiten liefern, die ein Verd&auml;chtiger in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten besucht hat. In Deutschland werden Vorratsdaten lediglich zehn Wochen gespeichert.<br>\n&ldquo;Nirgendwo im virtuellen Raum soll es mehr einen sicheren Hafen geben f&uuml;r jene, die B&ouml;ses gegen uns planen, K&ouml;pfe vergiften oder Hass verbreiten wollen&rdquo;, sagte die zust&auml;ndige Innenministerin Theresa May am Mittwochmittag bei Vorstellung der Gesetzesvorlage im Unterhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article148452879\/London-plant-den-ganz-grossen-Lauschangriff.html\">Die Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gro&szlig;britannien: Entwurf f&uuml;r Netz&uuml;berwachungsgesetz vorgestellt<\/strong><br>\nDie britische Innenministerin Theresa May hat im Parlament den Entwurf f&uuml;r ein neues Gesetz zur Netz&uuml;berwachung vorgestellt und verteidigt. Er sieht weit reichende Speicher- und Entschl&uuml;sselungspflichten f&uuml;r alle TK-Provider vor.<br>\nDie britische Innenministerin Theresa May hat ihren Entwurf des Investigatory Power Bill (IP) im britischen Unterhaus vorgestellt. Sie bezeichnete das Gesetz zur Netz&uuml;berwachung als &ldquo;zentrales und zeitgem&auml;&szlig;es Aktionsmittel gegen Kriminelle, Terroristen und Kindersch&auml;nder&rdquo;. Es k&ouml;nne nicht angehen, &ldquo;dass wir Kindersch&auml;nder fangen k&ouml;nnen, wenn sie Telefone benutzen, aber hilflos sind, wenn sie &uuml;ber Social Media miteinander kommunizieren&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDer Zugriff von Polizei und Geheimdiensten auf die zw&ouml;lf Monate lang gespeicherten Vorratsdaten werde unter einem strengen Richtervorbehalt durch eigens ausgebildete Richter stehen, die von einem &ldquo;Investigatory Powers Commissioner&rdquo; kontrolliert werden. Der Zugriff auf die Kommunikationsdaten von Parlamentariern sei zudem nur mit Genehmigung des Premierministers m&ouml;glich. Allerdings sieht das Gesetz eine f&uuml;nft&auml;gige Notfallregelung ohne richterliche Genehmigung vor, wenn Eilbed&uuml;rftigkeit besteht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Grossbritannien-Entwurf-fuer-Netzueberwachungsgesetz-vorgestellt-2877521.html?wt_mc=nl.ho.2015-11-05%20\">heise online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Es w&uuml;rde nicht wundern, wenn &ndash; vorausgesetzt das Gesetz tritt so in Kraft &ndash; der Anteil der &bdquo;Eilbed&uuml;rftigkeit&ldquo; recht hoch sein wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>NATO will Russland schrecken<\/strong><br>\nEs regnete Fallschirmj&auml;ger in der N&auml;he des spanischen Saragossa, beim NATO-Gro&szlig;man&ouml;ver &ldquo;Trident Juncture&rdquo;. Nat&uuml;rlich galt der simulierte Angriff der 82. US-Luftlandedivison aus Fort Bragg in North Carolina nicht den Spaniern. Es ging erneut darum, die NATO-Russland-Grundakte zu Konfetti zu schie&szlig;en. Und der ehemalige Rudolf-Steiner-Sch&uuml;ler und heutige NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg machte dann auch alles klar: &ldquo;Wir m&uuml;ssen eine moderne Abschreckung f&uuml;r das 21. Jahrhundert sicherstellen&rdquo;. Abschreckung: Eine Vokabel aus dem Kalten Krieg, die den verfeindeten Bl&ouml;cken in Ost und West als Vorwand f&uuml;r mehr R&uuml;stung und mehr Unsicherheit diente. Das klang in der 1997 abgeschlossenen Grundakte ganz anders: &ldquo;Die NATO und Russland betrachten einander nicht als Gegner. Sie verfolgen gemeinsam das Ziel, die Spuren der fr&uuml;heren Konfrontation und Konkurrenz zu beseitigen und das gegenseitige Vertrauen und die Zusammenarbeit zu st&auml;rken.&rdquo;<br>\nIn den 1990er Jahren war der Westen noch mit Russland zufrieden: Boris &ldquo;Vollgesoffski&rdquo; Jelzin verschleuderte das Staatsverm&ouml;gen, war der enge Strickjacken-Freund von Helmut Kohl und erhielt viel westlichen Beifall, als er 1993 das Parlament in Moskau zusammenschiessen lie&szlig;, als das nicht so wollte wie er. Dieses Russland war scheinbar als Konkurrent f&uuml;r die USA-NATO-Wertegemeinschaft ausgeschieden, mit dem konnte man einen Vertrag voller Friedenslyrik abschlie&szlig;en: &ldquo;Ausgehend von dem Grundsatz, dass die Sicherheit aller Staaten in der euro-atlantischen Gemeinschaft unteilbar ist, werden die NATO und Russland zusammenarbeiten . . . &rdquo; Und so r&uuml;ckte denn die NATO immer n&auml;her an die russische Grenze heran, wahrscheinlich um die &ldquo;Sicherheit aller Staaten&rdquo; zu gew&auml;hrleisten. &ndash; Wie zum Beispiel in Libyen, wo die NATO ganz sicher einen Staat zerbombte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/nato-will-russland-schrecken.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung A.M.:<\/strong> Der Text passt gut zum 9. November.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Flugzeugkatastrophe &uuml;ber dem Sinai &ndash; Dem Handelsblatt ein Grund f&uuml;r die &uuml;bliche Propaganda<\/strong><br>\nAm Samstag, den 31. Oktober st&uuml;rzte &uuml;ber der arabischen Halbinsel Sinai eine russische Passagiermaschine mit 224 Menschen an Bord vom Himmel. Keiner der Insassen &uuml;berlebte den Absturz. Zun&auml;chst fand die Katastrophe in den westlichen Medien nur sehr begrenzten Widerhall.<br>\nDas &auml;nderte sich schlagartig, als pl&ouml;tzlich bekannt wurde, dass US-Satelliten angeblich einen &ldquo;Hitzeblitz&rdquo; &uuml;ber dem Sinai registriert hatten, just zur Zeit der Flugzeugkatastrophe. Nachdem dann auch noch der britische Premierminister Cameron von der &ldquo;zunehmenden Wahrscheinlichkeit&rdquo; einer Bombe an Bord des Airbus 321 salbaderte, rauchten in den deutschen Redaktionsstuben die K&ouml;pfe ob der Frage, wie man aus dieser Katastrophe Honig saugen k&ouml;nnte und auf welche Art und Weise man den russischen Pr&auml;sidenten Putin mit ins Spiel bringen k&ouml;nne.<br>\nDas Handelsblatt entwickelte eine besonders lustige L&ouml;sung: Man kleidete die Propaganda, auf den Gr&auml;bern von 224 Menschen, gegen Russland und besonders gegen Putin, in ein fr&ouml;hliches Frage-und-Antwort-Spiel und nannte das Ganze:<br>\n&ldquo;Fragen und Antworten zur Terror-Theorie&rdquo;<br>\nWer die Fragen stellt und wer sie beantwortet beh&auml;lt das Blatt f&uuml;r sich. Das Handelsblatt verf&auml;hrt da wie die britische Regierung, die im Zusammenhang mit den Erkenntnissen ihres Geheimdienstes  zu der Flugzeugkatastrophe verlauten liess:<br>\n&ldquo;&hellip;&uuml;ber diese Erkenntnisse k&ouml;nne sie &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; nicht sprechen.&rdquo;<br>\nEs darf aber vermutet werden, dass sowohl die Fragen, als auch die Antworten von ein und demselben, ungenannt bleibenden Redakteur des Handelsblattes stammen. Das erscheint besonders praktisch, spart man sich doch die l&auml;stige Hin-und Herschickerei der Textvarianten, bis die Antworten zwar in ihr Gegenteil verwandelt sind, der Gefragte aber endlich mit einer Ver&ouml;ffentlichung einverstanden ist. Ausserdem kann man sich die Fragen stellen, auf die man schon seit Urzeiten die passenden Antworten hat.<br>\nSo lautet denn auch gleich die erste Frage:<br>\n&ldquo;Wie verh&auml;lt sich der Kreml zu Spekulationen &uuml;ber eine Bombe?&rdquo;<br>\nWas f&uuml;r eine wunderbare Frage um die russische F&uuml;hrung, um Putin, als f&uuml;hrungsschwach, ja geradezu hilflos darzustellen:<br>\n&ldquo;Die kremlkritische Zeitung &bdquo;Nowaja Gaseta&ldquo; meint, Putin wirke wie ein &bdquo;Getriebener&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/spiegelkabinett-blog.blogspot.de\/2015\/11\/flugzeugkatastrophe-uber-dem-sinai-dem.html\">Spiegelkabinett<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Uncle Fritz Wants You!<\/strong><br>\nDie Bundeswehr sollte eine deutsch-syrische Brigade aufstellen. Aus Hilfsbed&uuml;rftigen w&uuml;rden so Helfer werden. Und aus der deutschen Armee eine bessere Truppe<br>\nAuf der einen Seite: Hunderttausende junge M&auml;nner, die sich ungebraucht f&uuml;hlen und deren Frust in Fl&uuml;chtlingsheimen schon jetzt gelegentlich in Wut umschl&auml;gt. Auf der anderen Seite: eine Bundeswehr, die seit Aussetzung der Wehrpflicht ein Rekrutierungsproblem hat.<br>\nWie viel Fantasie braucht es, um A und B in eine Win-win-Situation zu verwandeln? Gar keine. Es verlangt nur etwas Realit&auml;tssinn, ein Qu&auml;ntchen Mut und ein paar &Auml;nderungen im Wehrrecht, um aus der Bundeswehr eine Armee zu machen, die ein Einwanderungsland brauchte, damit sie beiden dient: den Einwanderern und dem Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/45\/bundeswehr-integration-deutsch-syrisch-brigade\">Jochen Bittner in der ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28327","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28327"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28327\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28407,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28327\/revisions\/28407"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}