{"id":2835,"date":"2007-12-14T09:10:43","date_gmt":"2007-12-14T08:10:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2835"},"modified":"2007-12-14T09:10:43","modified_gmt":"2007-12-14T08:10:43","slug":"hinweise-des-tages-548","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2835","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2835&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Langzeitstudie: Arbeitslose sind die neuen Ausl&auml;nder<\/strong><br>\nEine in Berlin vorgestellte Studie zeigt: Die Deutschen sind 2007 weniger fremden- und frauenfeindlich als zuvor, die Beurteilung von Homosexuellen hat sich ebenfalls positiv ver&auml;ndert. Die Verlierer: Arme, Obdachlose und alle anderen, die nicht als &ldquo;n&uuml;tzlich&rdquo; wahrgenommen werden. \n<p>Bewertung nach N&uuml;tzlichkeit und Effizienz ist nach Ansicht von Wilhelm Heitmeyer von der Universit&auml;t Bielefeld die Hauptgefahr f&uuml;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Dabei geht es um Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und um alle Formen der Ablehnung gegen&uuml;ber irgendwie &ldquo;andersartigen&rdquo; Bev&ouml;lkerungsgruppen. In Berlin stellten nun der Bundesbeauftragte f&uuml;r die neuen L&auml;nder, Wolfgang Tiefensee, und Heitmeyer den sechsten Teil der Langzeitstudie &ldquo;Deutsche Zust&auml;nde&ldquo; vor.<\/p>\n<p>Das Ergebnis zeigt: Die Stimmung in der Gesellschaft ist ebenso wie in den Jahren zuvor von Angst und Unsicherheit gepr&auml;gt. Angst und Unsicherheit wiederum f&uuml;hrten zu negativen Folgen f&uuml;r schwache Bev&ouml;lkerungsgruppen, die zunehmend Feindseligkeit, Abwertung und Diskriminierung ausgesetzt seien. Trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/news\/artikel\/2007\/12\/13\/2438588.xml\">Die Zeit<\/a><\/p>\n<p>Nochmals:<br>\n<strong>Heitmeyer:<\/strong> Es gibt zwar weniger Angst vor prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen und deswegen einen R&uuml;ckgang von Fremdenfeindlichkeit. Aber gleichzeitig hat sich die Qualit&auml;t des Arbeitslebens ver&auml;ndert, der Druck auf den Einzelnen hat sich erh&ouml;ht. Das sieht man an der wachsenden Zahl von Menschen, die zus&auml;tzlich zu ihrem Einkommen noch Hartz IV beantragen. Deswegen steigt die Wahrnehmung eines Flexibilit&auml;tszwanges. Auch die sozialen Beziehungen werden unter den Gesichtspunkten von N&uuml;tzlichkeit und Effizienz gesehen. Das ist ein Indiz f&uuml;r eine verst&auml;rkte &Ouml;konomisierung des Sozialen. Der &Uuml;bergang von der Marktwirtschaft zur Marktgesellschaft ist in vollem Gange. Die Kalk&uuml;le, die f&uuml;r den Wirtschaftsbereich v&ouml;llig angemessen sind, dringen jetzt aber verst&auml;rkt in das Zusammenleben ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/studielangzeitarbeitslose2.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Sp&auml;testens seit der Hartz-Gesetzgebung habe wir auf den NachDenkSeiten dargelegt, dass die Logik der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre auf der Logik basiert, man m&uuml;sse nur geh&ouml;rig Druck auf die Arbeitnehmer und vor allem auf Arbeitslose aus&uuml;ben (&bdquo;fordern&ldquo;), dann erledige sich das Problem der Arbeitslosigkeit von selbst. Arbeitslosigkeit ist danach nicht ein Problem des Angebots an Arbeitspl&auml;tzen, sondern die Nachfrager w&auml;hlten lieber Freizeit, statt f&uuml;r jeden Lohn und jeder Bedingung zu arbeiten. Kurz: Arbeitslose sind zu faul, der ehemalige &bdquo;Sozialminister&ldquo; Clement bezeichnete viele Hartz-IV-Bezieher sogar schlicht als &bdquo;Schmarotzer&ldquo;. Muss man sich nach dieser jahrelangen Kampagne wundern, dass gerade verunsicherte Arbeitnehmer Opfer suchen, an denen sie ihr Selbstwertgef&uuml;hl aufrichten und ihre Aggressionen ablassen k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Diskriminieren, um sich abzugrenzen&rdquo;<\/strong><br>\nMarion Dr&ouml;gsler leitet den Arbeitslosenverband Deutschland e.V.. Die ausgebildete Sozialarbeiterin stellt seit den Hartz-IV-Reformen eine zunehmende Stigmatisierung von Arbeitslosen fest und macht daf&uuml;r auch populistische &Auml;u&szlig;erungen von Politikern verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/tagesthema\/709399.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Leute, auf die es nicht ankommt<\/strong><br>\nDie Menschen der Unterschicht dagegen haben ihre politische Vertretung verloren. In den westlichen L&auml;ndern gibt es keine Unterklassen mehr, wenn darunter ein kollektives Subjekt mit historischem Selbst- und Selbstbildungsbewusstsein verstanden werden soll, vergleichbar etwa der Arbeiterklasse in der zweiten H&auml;lfte des 19. Jahrhunderts. Klassenbewusstsein ist heute eine Sache der Oberschicht, die sich im Inneren nach Familienzugeh&ouml;rigkeiten strukturiert und nach au&szlig;en als offene Leistungselite rechtfertigt, die sie gerade nicht ist, weder was die Offenheit noch was die Leistung angeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2007\/12\/14.mondeText1.artikel,a0035.idx,4\">Le Monde diplomatique<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Attac: Vertrag von Lissabon macht B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mundtot<\/strong><br>\nAm 13. Dezember, haben die 27 Staats- und Regierungschefs der Europ&auml;ischen Union den Vertrag von Lissabon unterzeichnet, der &ndash; wenn er von allen Mitgliedsl&auml;ndern ratifiziert wird &ndash; f&uuml;r lange Jahre den europ&auml;ischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern einen unkontrollierbaren Wirtschaftsliberalismus aufgedr&uuml;ckt, ohne dass sie nach ihrer Meinung gefragt worden sind. Dieser Vertrag ist zu verurteilen wegen seines Zustandekommens, seines Inhalts und des geplanten Vorgehens bei der Ratifikation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/presse_ausgabe.php?id=810\">attac<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die EU-Eliten ignorieren das Volk<\/strong><br>\nDer in Lissabon feierlich verabschiedete EU-Reformvertrag ist nach Ansicht vieler europ&auml;ischer Wissenschaftler unsozial, demokratiefeindlich und aggressiv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation\/?em_cnt=1258045&amp;em_cnt_page=1\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Mindestlohnl&uuml;gen<\/strong><br>\nEin gesetzlicher Mindestlohn, so die sinnige Erkenntnis des Wirtschaftsprofessors (Sinn) im Boulevardblatt, w&uuml;rde 470.000 Stellen in Ostdeutschland und 1,42 Mio. Stellen in Westdeutschland kosten.<br>\nDas erscheint in jenem Springer-Verlag, der es als Miteigent&uuml;mer der PIN AG gerade geschafft hat, einen privaten Zustelldienst trotz Hungerl&ouml;hnen an den Rand der Insolvenz zu f&uuml;hren und nun vor Massenentlassungen steht. Wie sch&ouml;n, dass man das eigene unternehmerische Versagen mit professoraler Hilfe einem noch nicht eingef&uuml;hrten Mindestlohn in die Schuhe schieben kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/2663\/mindestlohnluegen\">Bildblog<\/a><\/li>\n<li><strong>Allianz Leben verlagert Risiko auf Kunden<\/strong><br>\nDie Allianz Leben verlagert bei der Gewinnbeteiligung in der klassischen Lebensversicherung das Kapitalmarktrisiko st&auml;rker auf den Kunden. Zudem gibt es schlechte Nachrichten zur Verzinsung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/geldanlage\/:Allianz%20Leben%20Risiko%20Kunden\/292193.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die private Vorsorge ist sicher &ndash; oder hoffentlich Allianz versichert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reform der Erbschaftssteuer &ndash; Ein Hohn auf das Gerede von mehr Gerechtigkeit<\/strong><br>\nIhr Aufkommen von rund vier Milliarden Euro flie&szlig;t komplett in die Haushalte der Bundesl&auml;nder, der Anteil an deren Steuereinnahmen liegt aber nur bei etwa zwei Prozent. Dass die Erbschaftsteuer derart marginal zu Buche schl&auml;gt, hat vorrangig einen Grund: Erben werden in Deutschland nur m&auml;&szlig;ig zur Kasse gebeten, Immobilien- und Betriebsverm&ouml;gen weit unter Wert zur Besteuerung herangezogen. Die Freibetr&auml;ge f&uuml;r nahe Verwandte sind hoch, die Steuers&auml;tze moderat. W&uuml;rden Erbschaften wie in den Niederlanden oder Frankreich besteuert, w&uuml;rden die Einnahmen zwei- bis dreimal so hoch ausfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/50\/07500401.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Vereinbarkeit von Job und Familie immer noch zu schwierig<\/strong><br>\nTrotz Elternzeit, Elterngeld und Anspr&uuml;chen auf Teilzeit tun sich sechs von zehn Arbeitnehmern in Deutschland schwer, Job und Familie unter einen Hut zu bringen.<br>\nBei einer Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Software-Anbieters WebEx kritisierten 61 Prozent der befragten 1.500 Arbeitnehmer, dass sich Job und Familie nur schwer vereinbaren lassen. Auch die j&uuml;ngsten Bem&uuml;hungen der Bundesregierung scheinen an der Unzufriedenheit der Arbeitnehmer wenig zu &auml;ndern. So bezweifelt mehr als die H&auml;lfte (52 Prozent) der Deutschen mit Kindern den Erfolg des neuen Elterngeldes, das bis zu vierzehn Monate gezahlt wird und auch M&auml;nner motivieren soll, sich mehr Zeit f&uuml;r den Nachwuchs zu nehmen.\n<p>Weitere Ergebnisse der Umfrage: 67 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer bem&auml;ngeln, es sei kein Trend hin zu einem familienfreundlicheren Klima in Unternehmen sp&uuml;rbar. Zwar g&auml;be es eine Reihe von Unternehmens-Ma&szlig;nahmen, mit denen Deutsche Job und Familie besser vereinbaren k&ouml;nnten, darunter Teilzeitregelungen (58 Prozent), Regelungen &uuml;ber flexible Arbeitszeiten (44%) und Technologien zur Erm&ouml;glichung von Home-Office (21 Prozent). Aber nur 11% der Befragten sagen, dass ihr Arbeitgeber tats&auml;chlich Kinderbetreuungsm&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung stellt. Die Folge des familienfeindlichen Klimas in Unternehmen: deutliche Auswirkungen auf die Dauer des Erziehungsurlaubs. So mussten einerseits 14 Prozent der Arbeitnehmer mit Nachwuchs ihren Erziehungsurlaub wegen fehlender Betreuungsm&ouml;glichkeiten verl&auml;ngern. Andererseits war rund ein Drittel (31 Prozent) gezwungen, den Erziehungsurlaub zu verk&uuml;rzen, etwa aus finanziellen Gr&uuml;nden (12 Prozent) oder aus Angst, den beruflichen Anschluss zu verlieren (17 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.personal-magazin.de\/SID81.GHxrWkdhhuE\/newsDetails?newsID=1197564609.04&amp;d_start:int=2&amp;\">Personal-Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Frage ist &ndash; wie wurde man Exportweltmeister?<\/strong><br>\nGustav Horn, Wissenschaftlicher Direktor des gewerkschaftsnahen Forschungsinstituts IMK, &uuml;ber Aufschw&uuml;nge, Arbeitslose und ideologische Standhaftigkeit<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/50\/07500501.php\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wie &ouml;fters Mal bei Gustav Horn, im Grundsatz richtig, aber dann immer wieder anbiedernde Belobigungen f&uuml;r die Politik der Bundesregierung. Das muss man wohl leider so machen, wenn man im heutigen Politikbetrieb mit seinem Institut &bdquo;im Gesch&auml;ft&ldquo; bleiben will.<\/em><\/p>\n<p>Dass die Gro&szlig;e Koalition mit ihrem Konzept &bdquo;Erst stimulieren und dann sanieren&ldquo; &bdquo;sehr gute Ma&szlig;nahmen&ldquo; ergriffen habe, um den Aufschwung zu stimulieren, das kann Gustav Horn wohl selbst nicht glauben. Erstens war die Reihenfolge umgekehrt. Im Koalitionsvertrag hie&szlig; es: &bdquo;Sanieren, reformieren, investieren&ldquo;. Zweitens: Das sog. staatliche &bdquo;Investitionsprogramm&ldquo; war eine reine Alibiveranstaltung: Da sollten also j&auml;hrlich 35 bis 40 Milliarden eingespart und bis 2007 die Mehrwertsteuer um 3 % oder 24 Milliarden erh&ouml;ht werden und dann sollte ein Investitionsprogramm verteilt auf 4 Jahre mit einem Volumen von 25 Milliarden die Wirtschaft in Schwung bringen? Da wurde erst ein Mehrfaches an Nachfrage abgezogen, was tr&ouml;pfchenweise investiert wird.<\/p>\n<p>Ich vermag auch beim besten Willen nicht zu erkennen, wie Hartz IV auch nur eine &bdquo;kleine Rolle&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt gespielt haben sollte. Wohl vielleicht in der Statistik, durch statistische Bereinigungen oder dadurch dass Niedrigl&ouml;hner, Aufstocker oder Leiharbeiter nicht mehr in der Statistik auftauchen. Dass &bdquo;alle&ldquo; den Aufschwung versp&uuml;ren, &bdquo;die neu Besch&auml;ftigung gefunden haben&ldquo;, das hat doch das Institut von Gustav Horn selbst schon widerlegt.<br>\nAber wie gesagt, man muss wohl immer wenigstens ein bisschen mit den W&ouml;lfen heulen, wenn man im Wolfsrudel wenigstens ein bisschen von der Beute abbekommen will.<\/p><\/li>\n<li><strong>Aktion&auml;rsjournalismus<\/strong><br>\nWie unabh&auml;ngig sind heute noch Zeitungs-Redaktionen, wenn es um das Thema Mindestlohn geht? Sie stehen alle unter dem Generalverdacht, dass sie es nicht mehr sind. Der Grund: Jetzt, da zum Jahreswechsel das Briefmonopol f&auml;llt, wollen viele Zeitungsverleger in das Briefgesch&auml;ft einsteigen. Deshalb haben sie kein Interesse daran, dass es einen Mindestlohn f&uuml;r die Brief-Zusteller gibt; schon gar keinen in H&ouml;he von 9,80 Euro (Westdeutschland), wie die gro&szlig;e Koalition ihn gerade als allgemeinverbindlich beschlossen hat. Denn Mindestl&ouml;hne verschlechtern die Gesch&auml;fte der Zeitungsverleger. Sie hatten kalkuliert, mit Dumping-L&ouml;hnen schnell Geld zu verdienen. Der Springer-Konzern und sein Boulevardblatt Bild zeigten, wie das gehen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/50\/07500402.php\">Freitag<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Powered by Hannoversche Leben: Stern: &bdquo;Reich in Rente &ndash; nicht nur auf den Staat verlassen&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/finanzen-versicherung\/versicherung\/:Altersvorsorge-Reich-Rente\/603694.html\">stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> So dreist wurden Werbung und redaktionelle Inhalte zum Thema Rente &amp; Co. bisher wohl nur bei der BILD vermischt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Was eine freie Presse wert ist<\/strong><br>\nWie wichtig unabh&auml;ngige Buch- und Zeitschriftenverlage f&uuml;r die demokratische &Ouml;ffentlichkeit sind, braucht nicht erkl&auml;rt zu werden. Weniger klar ist, wie sie sich etablieren und &uuml;berleben k&ouml;nnen. Dennoch werden es sowohl in den USA als auch in Europa immer mehr. In Frankreich sind in j&uuml;ngster Zeit Dutzende kleiner Alternativverlage f&uuml;r Literatur und Poesie entstanden, aber auch einige politische Verlage, die Autoren und Themen publizieren, die den gro&szlig;en Verlagsh&auml;usern zu riskant erscheinen. Das gilt etwa f&uuml;r &Eacute;ditions Agone in Marseille sowie f&uuml;r die Pariser Verlage Les Ar&egrave;nes und &Eacute;ditions Amsterdam. Ein weiterer Kleinverlag namens Demopolis bringt in diesem Herbst sein erstes Programm heraus. Solche unabh&auml;ngigen H&auml;user verlegen Autoren wie Noam Chomsky, den US-Historiker Howard Zinn (Agone) und Kulturkritiker wie Judith Butler und Stuart Hall (Amsterdam)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2007\/11\/09.mondeText.artikel,a0053.idx,19\">Le Monde diplomatique<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Milliardenkosten f&uuml;r Steuerzahler<\/strong><br>\nBei der WestLB werden Stellenstreichungen und eine Kapitalspritze f&uuml;r den Konzernumbau immer wahrscheinlicher. Einem Magazinbericht zufolge sollen die Steuerzahler in NRW bei einem Zusammenschluss mit der Helaba f&uuml;r Risiken in Milliardenh&ouml;he haften.<br>\nQuelle:<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1258017&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Noch ein paar Fakten zur PIN AG<\/strong><br>\n2007 wird die Pin Group, deren Mehrheit Springer erst im Juni f&uuml;r 510 Mio. Euro erworben hatte, bis zu 55 Mio. Euro Verlust einfahren. F&uuml;r die laufenden Ausgaben wie etwa die Geh&auml;lter der Mitarbeiter muss Springer Insidern zufolge derzeit rund 15 Mio. Euro zuschie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/technik\/medien_internet\/:Springer%20Kritik%20WAZ%20Chef\/292004.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Rote Zahlen also trotz Hungerl&ouml;hnen und lange vor dem Mindestlohn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kleine Kapitalisten<\/strong><br>\nSchon F&uuml;nfj&auml;hrige verstehen &Ouml;konomie. In einer Bremer Kita lernen sie als B&auml;cker oder G&auml;rtner kaufen und kalkulieren. Daf&uuml;r erh&auml;lt die Einrichtung den Arbeitgeberpreis.<br>\nDie Kinder haben echte Waren verkauft und echte Gewinne erzielt&rdquo;, sagt Arbeitgeberpr&auml;sident Dieter Hundt. &ldquo;Einen besseren Einstieg in die Welt der Wirtschaft kann ich mir kaum vorstellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/:Arbeitgeberpreis%20Bildung%20Kleine%20Kapitalisten\/291307.html%20\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &Ouml;konomie ist, was die Arbeitgeber f&uuml;r &Ouml;konomie halten. Bildung hei&szlig;t, Gewinne erzielen. Wo bleibt eigentlich ein Arbeitnehmerpreis f&uuml;r Bildung?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Weitere Themen im &bdquo;Freitag:<\/strong><br>\nWarum Kyoto II scheitern muss: Mohssen Massarat erkl&auml;rt bindende Reduktionsziele und Emissionshandel zu unangemessenen und unzureichenden Ma&szlig;nahmen der Klimapolitik und pl&auml;diert f&uuml;r eine Wende im Ansatz: weg vom Verbraucher, hin zum Anbieter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/50\/07500301.php\">Freitag<\/a>\n<p><em>Zum Thema der Woche:<\/em><\/p>\n<p><strong>Stunde Null im Kosovo<\/strong> schreibt J&uuml;rgen Els&auml;sser zu Haltung und Vorgehen der NATO in der Region; in einer Reportage berichtet Dirk Schneider von der unheimlichen Ungeduld der Kosovo-Albaner, was ihre Unabh&auml;ngigkeit betrifft &ndash; und wie sie damit die Serben im Norden der Provinz und in den Kl&ouml;stern d&uuml;pieren.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2835","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2835"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2835\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}