{"id":2854,"date":"2007-12-21T10:27:05","date_gmt":"2007-12-21T09:27:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2854"},"modified":"2007-12-21T10:47:16","modified_gmt":"2007-12-21T09:47:16","slug":"hinweise-des-tages-553","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2854","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2854&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Gerechtigkeit f&auml;ngt unten an <\/strong><br>\nMit der Pseudodebatte um Managergeh&auml;lter kaschieren CDU und SPD die Wirklichkeit der Gro&szlig;en Koalition. Beim Erbschaftssteuerrecht verschenkt die Regierung eine Chance zur sozialen Gerechtigkeit. Was diese Regierung wirklich will, wenn es um die deutsche Verm&ouml;gensunwucht geht, zeigt dagegen der auf die Herren Koch und Steinbr&uuml;ck zur&uuml;ckgehende und diese Woche vom Kabinett verabschiedete Entwurf zur Reform des Erbschaftssteuerrechts, die r&uuml;ckwirkend ab Januar 2007 in Kraft gesetzt werden soll. Es w&auml;re eine Chance gewesen, die von Union und SPD gleicherma&szlig;en beklagte Gerechtigkeitsl&uuml;cke ein bisschen kleiner zu machen. Denn man muss dazu wissen, dass in einer Gesellschaft, in der die oberen zehn Prozent zwei Drittel des Verm&ouml;gens halten, allenfalls das Top-Drittel der Gesellschaft &uuml;berhaupt etwas Nennenswertes zu vermachen hat. Aber statt dort oben etwas abzuknapsen, d&uuml;rfen die Hinterbleibenden dieser Schicht &ndash; also nicht durch Leistung, sondern durch Geburt oder Heirat qualifizierte Menschen &ndash; k&uuml;nftig noch ein paar Hunderttausend Euro mehr steuerfrei einstreichen als zuvor. Die unteren zwei Drittel werden ihr qua Erwerbst&auml;tigkeit verdientes Geld weiterhin brav versteuern und folglich auch in der n&auml;chsten Generation nichts erben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/450\/148100\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzministerium schweigt zum Einfluss von Bertelsmann auf die Unternehmenssteuerreform<\/strong><br>\nDas Bundesfinanzministerium (BMF) hat die Anfrage von Lobbycontrol zur Rolle der Stiftung Marktwirtschaft und der Bertelsmann-Stiftung bei der Unternehmenssteuerreform endg&uuml;ltig abgelehnt. Einzig eine simple Aufstellung der Stellungnahmen von Verb&auml;nden zur Unternehmenssteuerreform ohne weitere Angaben stellte das Ministerium zur Verf&uuml;gung &ndash; und erwies sich damit als Informationsblocker erster G&uuml;te. Die bisherigen Verz&ouml;gerungen des Ministeriums haben damit eine &ouml;ffentliche Debatte der m&ouml;glichen Einflussnahme behindert, auf die eine Klage gezielt h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/12\/finanzministerium-blockt\/\">Lobbycontrol<\/a><\/li>\n<li><strong>Herzst&uuml;ck der Hartz-Reform verfassungswidrig: ARGEN sind unzul&auml;ssige Mischverwaltung. Sozialinitiativen f&uuml;rchten noch gr&ouml;&szlig;ere Zumutungen f&uuml;r Erwerbslose<\/strong><br>\nSozial- und Arbeitsloseninitiativen halten die Praxis, wonach Betreuung und Versorgung aus einer Hand erfolgen m&uuml;ssen, trotz aller Kritik vom Grundsatz f&uuml;r richtig. Konsequenz des Urteilsspruchs m&uuml;sse eine &raquo;bundeseinheitliche Aufgabenwahrnehmung unter der Tr&auml;gerschaft der BA&laquo; sein, mahnte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen (BAG-SHI) am Donnerstag in einer Pressemitteilung an. Andernfalls drohe eine Rekommunalisierung und Dezentralisierung sozialstaatlicher Leistungen, warnte der BAG-SHI-Vorsitzende Andreas Geiger. Die Folgen w&auml;ren &raquo;fatal: In &uuml;ber 530 Verwaltungskreisen w&uuml;rden die Menschen unterschiedlichen Anweisungen zur Durchf&uuml;hrung der Sozialgesetze ausgeliefert sein.&laquo;<br>\nEben diese Gefahr zeichnet sich jedoch ab, sollte das Modell der so genannten Optionskommunen, das von gegenw&auml;rtig 69 Gebietsk&ouml;rperschaften praktiziert wird, fl&auml;chendeckend umgesetzt werden. Dort werden Langzeitarbeitslose in kommunaler Eigenregie betreut, der Bund schie&szlig;t lediglich Gelder zu. In vielen dieser F&auml;lle werde noch &raquo;eigenm&auml;chtiger und willk&uuml;rlicher&laquo; mit Betroffenen umgegangen, hat man bei Tacheles erfahren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/12-21\/044.php?print=1%20\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg07-118.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a><\/li>\n<li><strong>GDL-Vize Weselsky: &ldquo;Wir lassen uns von der Bahn nicht veralbern&rdquo;<\/strong><br>\nDie GDL sollte die Forderungen bei ihrem ureigenen Lokomotivf&uuml;hrer-Tarifvertrag mit Transnet und GDBA abstimmen &ndash; und der Gipfel: Wenn die Gewerkschaften sich mit ihren Anspr&uuml;chen nicht einigen k&ouml;nnen, sollten sie sich einer Schlichtung unterwerfen. Bevor sie &uuml;berhaupt Forderungen an den Vorstand stellen, das muss man sich mal vorstellen. Auf Deutsch: Wir sollten nicht selbst aushandeln k&ouml;nnen, was die Lokf&uuml;hrer verdienen. Wir f&uuml;hlen uns von der Bahn veralbert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,524717,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Sprechzettel f&uuml;r Weihnachten<\/strong><br>\nWie Sie die Sorge des Onkels aus Amerika vor Deutschlands Abgleiten in die zentral gelenkte Staatswirtschaft d&auml;mpfen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne%20Thomas%20Fricke%20Hilfe%20Oma\/295518.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Den Sprechzettel m&uuml;ssen Sie unbedingt lesen, falls Sie w&auml;hrend eines Familientreffens &uuml;ber die Festtage wieder mal mit einem verwandten Unternehmer oder einem FDP- oder CDU-Mitglied oder einen Agenda-Sozi zusammentreffen. Sie k&ouml;nnen die liebe Verwandtschaft dann auch gleich noch fragen, warum in Deutschland noch immer weiter von unten nach oben umverteilt werden soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Parteiaustritte<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Clement will bei Rot-Rot die SPD verlassen<\/strong><br>\nSollte es eine weitere Ann&auml;herung der Sozialdemokraten an die Linkspartei geben, w&uuml;rde Wolfgang Clement aus der SPD austreten. Der ehemalige Ministerpr&auml;sident sieht seine Schmerzgrenze bei &laquo;Lafontaine-Rot&raquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/deutschland\/853611.html\">Netzeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2m1\/deutschland\/artikel\/432\/149075\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU-Verband l&ouml;st sich auf<\/strong><br>\nEin kompletter CDU-Ortsverband in Schleswig-Holstein hat sich aus Protest gegen die &ldquo;ungerechte&rdquo; und &ldquo;unsoziale&rdquo; Politik der Union in Bund und Land aufgel&ouml;st. &ldquo;Wir haben die Schnauze richtig voll&rdquo;, sagte Ortsverbandschef Ludger Korten. Die Vorstandsmitglieder seien es leid, gegen ihre eigene &Uuml;berzeugung eine Politik zu vertreten, die &ldquo;auf dem R&uuml;cken des Normalb&uuml;rgers&rdquo;, zu Lasten des Mittelstandes, der Arbeitnehmer und Rentner und zugunsten der Konzerne und des Gro&szlig;kapitals gemacht werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1261111&amp;\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Diese Gegen&uuml;berstellung zeigt nur, wie weit rechts Clement selbst von der CDU-Basis steht. Das Interview der SZ ist insofern lesenswert, weil dort so ziemlich alle Positionen der neoliberalen Rezepte zur&uuml;ck in die Steinzeit vertreten werden. Es wird auch deutlich, dass diese Leute einen Systemwechsel, weg vom Wohlfahrtsstaat des Grundgesetzes, anstreben.<br>\nDie SZ fragt zwar Clement lang und breit &uuml;ber Leih- und Zeitarbeit aus. An keiner Stelle wird allerdings erw&auml;hnt, dass Clement Aufsichtsratsmitglied der Berliner Dussmann-Gruppe ist. Dussmann ist bekannt f&uuml;r besonders niedrige L&ouml;hne und schlechte Arbeitsbedingungen.<br>\nClement ist neben zahlreichen anderen Jobs (<a href=\"?p=2809\">Vgl. Hinweise vom 3.12.07 Ziffer 5<\/a>) Chairman des Adecco-Institut (Adecco ist der Welt gr&ouml;&szlig;ter Leiharbeitsvermittler) und Vorsitzender des Beirats der DIS Deutscher Industrie Service AG (einer der gro&szlig;en deutschen Personaldienstleister). Dazu Clement: &bdquo;Mindestl&ouml;hne, neue Zeitarbeitsregeln, das sind doch alles Abwehrma&szlig;nahmen&ldquo;, der Aufstieg in Jobs finde in der Zeitarbeit statt. Zeitarbeit sei das Modell der Zukunft. Nicht nur diese Aussagen beweisen: Clement ist nur noch Lobbyist mit SPD-Parteibuch. Es ist ein Trauerspiel, dass die SZ solchen Lobbyisten unkritisch eine ganze Seite als Plattform f&uuml;r ihre Propaganda bietet.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Aktivistische Investoren auf dem Vormarsch<\/strong><br>\nUngeduldige aktivistische Investoren &uuml;ben Druck auf das Management von Unternehmen aus. Zu den j&uuml;ngsten F&auml;llen z&auml;hlen Cadbury Schweppes, Philips, HSBC, ABN Amro und Valora. Besonders Hedge-Funds tun sich hier hervor und verwenden immer h&auml;rtere Taktiken. Dabei gelingt es ihnen oft, die Kontrolle in Unternehmen zu &uuml;bernehmen, obwohl sie nur &uuml;ber geringe Anteile verf&uuml;gen. Dies liege daran, dass das Management der Unternehmen oft nicht hart genug k&auml;mpfe, mangelnde Erfahrung im Umgang mit solchen Investoren habe und ihnen nicht gewachsen sei. Wenn solche Akteure attackierten, m&uuml;sse man hart zur&uuml;ckschlagen, sagt ein Marktbeobachter. Letztlich schafften die aktivistischen Fonds trotz ihrem Ziel, die Rendite zu steigern, wenn auch nicht immer den Wert, sagt Christophe Gr&uuml;nig von Harcourt Investment Consulting. Sie k&ouml;nnten gar Wert vernichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/aktivistische_investoren_auf_dem_vormarsch_1.601450.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>IMK-Report Nr. 25: Der Abschwung kommt<\/strong><br>\nIm j&uuml;ngsten Aufschwung konnte Deutschland seinen Wachstumsr&uuml;ckstand im internationalen Vergleich kaum verringern. Insbesondere bei der Binnennachfrage holte Deutschland trotz des st&auml;rkeren BIP-Zuwachses im Jahr 2006 nicht auf. Die kr&auml;ftige Investitionst&auml;tigkeit konnte die Konsumschw&auml;che nicht ausgleichen.<br>\nVor dem Hintergrund der Finanzmarktverwerfungen, der deutlichen Wechselkurs&auml;nderungen und der Preissch&uuml;be d&uuml;rfte sich das Wachstum im kommenden Jahr bei nach wie vor relativ hohen Inflationsraten weltweit merklich abschw&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_25_2007.pdf\">IMK [PDF &ndash; 1,3 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Leutheusser-Schnarrenberger: Auf dem Weg in den autorit&auml;ren Staat<\/strong><br>\nDer Gro&szlig;e Lauschangriff und das erst j&uuml;ngst verabschiedete Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung &mdash; nicht erst seit Wolfgang Sch&auml;uble und 9\/11, sondern schon zu Zeiten Schilys und Kanthers arbeiteten Bundesregierungen verschiedener Couleur an einer neuen Sicherheitsstruktur, die das Spannungsverh&auml;ltnis von Freiheit und Sicherheit eindeutig zugunsten der Sicherheit aufl&ouml;st. Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger warnt eindr&uuml;cklich vor diesem Marsch in den autorit&auml;ren Staat und illustriert, wie sich Gesetzesvorhaben der Bundesregierung &uuml;ber die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes hinwegsetzen. Droht das Grundgesetz durch den neuen &ldquo;Pr&auml;ventivstaat&rdquo; zur leeren H&uuml;lle ausgeh&ouml;hlt zu werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=2742\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Hirsch macht ernst mit Verfassungsbeschwerde<\/strong><br>\nDie Vorratsdatenspeicherung ist beschlossene Sache, ab 1. Januar wird das Kommunikationsverhalten aller B&uuml;rger protokolliert und archiviert. Ihre Gegner wollen den Kampf gegen die Voll&uuml;berwachung aber nicht aufgeben: Als erster legt nun der FDP-Politiker Burkhard Hirsch Verfassungsbeschwerde ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/0,1518,524610,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Kinderkrebsstudie: Atomlobby vertuscht<\/strong><br>\nExperten kritisieren die Verharmlosung der Resultate. Die Wirkung von Radioaktivit&auml;t auf Kleinkinder, auf den Embryo, die Auswirkung der Strahlenbelastung der Eltern vor der Empf&auml;ngnis werde ignoriert, obwohl gerade hier &raquo;die Empfindlichkeit extrem hoch&laquo; sei, sagte Wolfgang Hoffmann von der Universit&auml;t Greifswald. &raquo;Die Studie sollte wohl nachweisen, dass da kein Zusammenhang besteht&laquo;, kommentierte Hoffmann die Versuche der Leiterin der Studie, Maria Blettner von der Universit&auml;t Mainz, ihre eigene Arbeit zu demontieren. &raquo;F&uuml;r eine renommierte Wissenschaftlerin ist das ein sehr eigenartiges Verhalten&laquo;, f&uuml;gte sein Kollege Eberhard Greiser hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/12-20\/044.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Ausschreibung der AOK: Der Ausverkauf beginnt<\/strong><br>\nEnde November hat die AOK Baden-W&uuml;rttemberg die haus&auml;rztliche Versorgung f&uuml;r das gesamte Bundesland ausgeschrieben. Nach &sect; 73b SGB V sind die Kassen angehalten, besondere Programme f&uuml;r die haus&auml;rztliche Versorgung anzubieten. Diese Programme m&uuml;ssen nicht &uuml;ber die Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen organisiert und abgerechnet werden.<br>\nHiermit soll die haus&auml;rztliche Versorgung f&uuml;r eine Krankenkasse aus der allgemeinen medizinischen Versorgung ausgegliedert werden.<br>\nDer vd&auml;&auml; sieht darin eine Gef&auml;hrdung der Patientenversorgung. Sollte dieses Beispiel Schule machen, so wird es zu einer Zersplitterung der medizinischen Versorgung mit unvorhersehbaren Folgen f&uuml;r die Qualit&auml;t der Versorgung kommen. Dieser Weg hat keinen erkennbaren Nutzen f&uuml;r Versicherte und Patienten. Das Angebot medizinischer Leistungen wird f&uuml;r die Patienten noch un&uuml;bersichtlicher. Das Beispiel USA zeigt, dass es falsch ist zu glauben, Markt und Konkurrenz w&uuml;rden die Preise in der Medizin dr&uuml;cken. Das Gegenteil wird der Fall sein: die doppelte Abrechnungsstruktur wird die Verwaltungskosten erh&ouml;hen, den b&uuml;rokratischen Aufwand der niedergelassenen &Auml;rzte steigern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdaeae.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=163&amp;Itemid=1\">Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorwahlkampf in den USA: Alles Neoliberale<\/strong><br>\nWenn man ihn auf die Begeisterung amerikanischer Linksliberaler f&uuml;r Barack Obama und Hillary Clinton anspricht, kann sich Walter Benn Michaels, Literaturprofessor an der Universit&auml;t von Chicago, schnell in Rage reden. Beide st&uuml;nden, so Michaels, f&uuml;r einen &ldquo;undefinierten, vagen&rdquo; gesellschaftlichen Wandel sowie f&uuml;r einen &ldquo;leeren Begriff von Diversit&auml;t&rdquo;. Und somit stellten sie keinen Fortschritt f&uuml;r die US-Gesellschaft dar, sondern das Gegenteil: Sie seien &ldquo;ein Symptom f&uuml;r alles, was in Amerika schief l&auml;uft&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/?em_cnt=1260985\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2854","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2854","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2854"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2854\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2854"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2854"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2854"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}