{"id":28621,"date":"2015-11-11T08:45:59","date_gmt":"2015-11-11T07:45:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621"},"modified":"2015-11-11T08:45:59","modified_gmt":"2015-11-11T07:45:59","slug":"hinweise-des-tages-2500","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h01\">Portugal: Linke st&uuml;rzen portugiesische Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h02\">&ldquo;Still Broken&rdquo; Bericht belegt: Konzerne prellen G20-Staaten um Milliardenbetr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h03\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h04\">Verantwortungsloses Schauspiel der Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h05\">Dagegen: Steuern auf Kapitalertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h06\">Armut: Fast jeder zehnte Deutsche ist &uuml;berschuldet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h07\">Geisterflieger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h08\">Berufst&auml;tige Studierende stehen besonders unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h09\">Umfrage: Mehrheit der EU-B&uuml;rger will Garantie sozialer Mindeststandards<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h10\">Beschluss der Koalition Die Flexi-Rente kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h11\">Einigung im Berliner Senat &ndash; Berlin holt Vattenfall und Eon ins Boot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h12\">Syrien: T&uuml;rkei stellt Bodentruppen in Aussicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h13\">Noam Chomsky: History Doesn&rsquo;t Go In a Straight Line<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h14\">&ldquo;Um Haaresbreite&rdquo;: USA geben Geheimbericht von 1990 zu Able Archer 83 frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h15\">Linkfreiheit gef&auml;hrdet? EU-Kommission strickt an der Urheberrechtsreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621#h16\">Wir trauern um Helmut Schmidt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28621&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Portugal: Linke st&uuml;rzen portugiesische Regierung<\/strong><br>\nDie linken Oppositionsparteien in Portugal setzen die Regierung von Ministerpr&auml;sident Pedro Passos Coelho per Misstrauensvotum ab. Eine neue Regierung soll vor allem die Sparpolitik abschw&auml;chen.<br>\nNur gut einen Monat nach der Parlamentswahl in Portugal hat die linke Opposition die Mitte-Rechts-Regierung per Misstrauensvotum gest&uuml;rzt. Der Antrag der Sozialisten, das von einer Fortsetzung der strengen Sparpolitik getragene Programm von Ministerpr&auml;sident Pedro Passos Coelho f&uuml;r die neue Legislaturperiode abzulehnen, wurde am Dienstag im Lissabonner Parlament mit 123 zu 107 Stimmen angenommen. Passos&rsquo; Zwei-Parteien-B&uuml;ndnis war aus der Wahl vom 4. Oktober zwar als st&auml;rkste Kraft hervorgegangen, hatte die absolute Mehrheit in der &ldquo;Assembleia da Rep&uacute;blica&rdquo; aber verloren.<br>\nDer marxistische Linksblock, die Kommunisten und die Gr&uuml;nen wollen nun eine Regierung von Sozialistenchef Ant&oacute;nio Costa auch ohne Bildung einer Koalition im Parlament unterst&uuml;tzen. Vorgesehen ist vor allem eine Abschw&auml;chung der Spar- und Reformpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/portugal-linke-stuerzen-portugiesische-regierung--,1472596,32383876.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es bleibt dabei, die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; betreiben Meinungsmache. Dass der portugiesische Staatspr&auml;sident Cavaco unter Bruch der Verfassung den Wahlverlierer Passos einfach mit der Regierungsbildung beauftragt hat, weil ihm eine linke Regierung nicht passte und er diese in vorauseilenden Gehorsam gegen&uuml;ber der Troika und den Kreditgebern verhindern wollte, dar&uuml;ber wurde in den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; nur am Rande berichtet. Wenn nun die parlamentarische Mehrheit von ihrem Recht gebraucht macht, wird sofort Staatsstreich geschrien. Die Minderheitsregierung des Pedro Passos Coelho wurde nicht gest&uuml;rzt, sie wurde nach einer grundlegenden demokratischen Gepflogenheit durch ein Misstrauensvotum abgew&auml;hlt. <\/em><br>\n<em>Nat&uuml;rlich darf hier das M&auml;rchen des angeblichen Erfolges der Austerit&auml;tspolitk nicht fehlen. Nach Jahren brutaler K&uuml;rzungspolitik gab es es 2014 erstmals ein Wachstum von 0,9 Prozent, ein gro&szlig;artiger Erfolg. &Uuml;ber die sozialen Verw&uuml;stungen der Austerit&auml;tspolitik, &uuml;ber ein desolates Gesundheitssystem, hohe Jugendarbeitslosigkeit, hohe Auswanderungszahlen, der Verarmung eines gro&szlig;en Teils der Bev&ouml;lkerung schweigt man aber lieber. Die neue linke Regierung will nun die Austerit&auml;tspolitik beenden. Man darf gespannt sein wie die Reaktion der Troika sein wird. Der Vorteil f&uuml;r Portugal, es befindet sich nicht mehr unter dem finanziellen Rettungsschirm der EU. Das Erpressungspotential ist also im Gegensatz zu Griechenland gering. Wesentlich spannender ist aber die Frage, ob Staatspr&auml;sident Cavaco den jetzigen Oppositionsf&uuml;hrer Costa mit der Regierungsbildung beauftragen wird. Ein Szenario wie in der T&uuml;rkei ist durchaus wahrscheinlich: ein &uuml;ber das Wahlergebnis erboster Pr&auml;sident l&auml;sst einfach Neuwahlen ausschreiben. Bis dahin k&ouml;nnte dann Passos als gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Regierungschef weiter regieren. Quo vadis Demokratie?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Still Broken&rdquo; Bericht belegt: Konzerne prellen G20-Staaten um Milliardenbetr&auml;ge<\/strong><br>\nNichtregierungsorganisationen fordern Umbau des internationalen Steuersystems<br>\nDurch Steuertricks und Gewinnverschiebungen international t&auml;tiger US-Konzerne entgehen den G20-Staaten j&auml;hrlich Milliarden-Dollar-Betr&auml;ge. Das geht aus dem Bericht &bdquo;Still Broken&ldquo; hervor, den die Entwicklungsorganisation Oxfam am Montag gemeinsam mit dem Tax Justice Network, der Global Alliance for Tax Justice und dem Gewerkschaftsbund Public Services International vorgelegt hat. Hinzu kommen bisher nicht bezifferbare Verluste durch Steuertricks von Konzernen, die ihren Stammsitz nicht in den USA haben.<br>\nIm Vorfeld des G20-Gipfeltreffens in Antalya, bei dem auch internationale Steuerfragen diskutiert werden sollen, fordern die Nichtregierungsorganisationen Steuerschlupfl&ouml;cher zu schlie&szlig;en und internationale Konzerne zu &ouml;ffentlicher l&auml;nderbezogener Berichterstattung &uuml;ber ihre Einnahmen und Steuerzahlungen zu verpflichten.<br>\nDeutschland verliert bis zu sieben Milliarden Dollar, aber die Hauptlast tragen die &auml;rmsten L&auml;nder<br>\nDer Bericht &bdquo;Still Broken&ldquo; zeigt, dass allein international operierende US-Konzerne im Jahr 2012 zwischen 500 und 700 Milliarden Dollar an den Steuerbeh&ouml;rden der L&auml;nder, in denen die Gewinne angefallen sind, vorbeigeschleust haben. In L&auml;ndern wie den USA, Deutschland, Indien und China wird der angefallene Gewinn kleingerechnet und in Steueroasen verschoben. So wurden auf den Bermudas 80 Milliarden Dollar Gewinn gemeldet &ndash; mehr als in Deutschland, Japan, Frankreich und China zusammen &ndash; obwohl dies nicht ann&auml;hernd der wirtschaftlichen  Aktivit&auml;t dort entspricht. W&auml;hrend insgesamt die G20-L&auml;nder die h&ouml;chsten Betr&auml;ge verlieren, tragen die &auml;rmsten L&auml;nder prozentual die h&ouml;chste Last, weil hier Unternehmenssteuern einen h&ouml;heren Anteil des Etats ausmachen. So k&ouml;nnte Honduras seine Budgets f&uuml;r Gesundheit und Bildung je um 10 bis 15 Prozent aufstocken, wenn US-Konzerne faire Steuern zahlen w&uuml;rden.<br>\nNach Einsch&auml;tzung der Nichtregierungsorganisationen gingen Deutschland durch  Steuervermeidungstricks von US-Konzernen  im Jahr 2012 bis zu sieben Milliarden Dollar Steuerzahlungen verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2015\/11\/still-broken-bericht-belegt-konzerne.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Fl&uuml;chtlingsheuchelei: Nur arbeitsf&auml;hige Fl&uuml;chtlinge sind erw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDie derzeit &uuml;beraus liberale Fl&uuml;chtlingspolitik unter dem Stichwort Willkommenskultur wird uns damit erkl&auml;rt, dass die Regierenden ein Herz f&uuml;r Verfolgte und B&uuml;rgerkriegsopfer entdeckt haben. Das ist sch&ouml;n, passt aber nicht dazu, dass sie dabei den alt-eingef&uuml;hrten Grundsatz &bdquo;Frauen und Kinder zuerst&ldquo; in sein Gegenteil verkehren wollen. Das legt eine zynische Interpretation nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/497-familiennachzug#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><strong>Anwendung der Dublin-Regel provoziert humanit&auml;re Katastrophe<\/strong><br>\n&ldquo;Man wei&szlig; wirklich nicht mehr, welche asylrechtlichen Versch&auml;rfungen hinter verschlossenen T&uuml;ren von den Regierungsparteien schon l&auml;ngst auf den Weg gebracht worden sind&rdquo;, kommentiert Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Meldung aus dem Bundesinnenministerium, das Dublin-Verfahren werde wieder f&uuml;r alle Herkunftsl&auml;nder und alle Mitgliedstaaten au&szlig;er Griechenland &ndash; also auch auf syrische Fl&uuml;chtlinge &ndash; angewandt. Jelpke weiter:<br>\n&ldquo;Diese Ma&szlig;nahmen werden die sogenannte Fl&uuml;chtlingskrise nicht entsch&auml;rfen, sie stellen viele Fl&uuml;chtlinge v&ouml;llig schutzlos und versto&szlig;en massiv gegen die Grunds&auml;tze einer menschenrechtsbasierten Fl&uuml;chtlingspolitik. In EU-L&auml;ndern wie Ungarn, Kroatien oder auch &Ouml;sterreich droht bei einer Durchsetzung der Dublin-Regelung eine humanit&auml;re Katastrophe.<br>\nIn Zukunft prim&auml;r die Fluchtwege zu pr&uuml;fen statt die Fluchtgr&uuml;nde, bedeutet einen faktischen Boykott des Rechts auf Asyl. Wo es nicht durch entsprechende Gesetzes&auml;nderungen ausgehebelt wird, wird einfach hintenherum &lsquo;au&szlig;er Vollzug&rsquo; gesetzt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/anwendung-dublin-regel-provoziert-humanitaere-katastrophe\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>Dazu: Deutschland wendet wieder Dublin-Verfahren an<\/strong><br>\nPolitische Kehrtwende: Deutschland will syrische Asylbewerber wieder nach dem Dublin-Verfahren in andere EU-L&auml;nder zur&uuml;ckschicken. Dies hat das Bundesinnenministerium best&auml;tigt.<br>\nDeutschland will syrische Asylbewerber wieder nach dem Dublin-Verfahren in andere EU-L&auml;nder zur&uuml;ckschicken, &uuml;ber die sie in die Europ&auml;ische Union eingereist sind. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Dienstag best&auml;tigte, wendet Deutschland das Dublin-Verfahren aktuell f&uuml;r alle Herkunftsl&auml;nder und alle Mitgliedstaaten au&szlig;er Griechenland an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article148685348\/Deutschland-wendet-wieder-Dublin-Verfahren-an.html\">Die WELT<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Boris Palmer: Sieben Leitlinien f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong><br>\nIn der Fl&uuml;chtlingsdebatte scheint es nur Extreme zu geben. Dabei brauchen wir eine l&ouml;sungsorientierte Debattenkultur in einer zutiefst strittigen und den Kern des menschlichen Daseins ber&uuml;hrenden Frage. Sieben Punkte, die uns in der Fl&uuml;chtlingskrise voranbringen.<br>\nn der Fl&uuml;chtlingsdebatte scheint es nur Extreme zu geben. Zwischen Willkommens-Teddyb&auml;ren und Pegida-Galgen ist ein n&uuml;chtern-sachlicher Diskurs kaum noch m&ouml;glich. Wer Zweifel daran &auml;u&szlig;ert, dass Deutschland die immer weiter wachsenden Fl&uuml;chtlingszahlen noch lange bew&auml;ltigen kann, wird in einen Topf mit Rechtsradikalen geworfen, muss sich aber mindestens gefallen lassen, angeblich deren Gesch&auml;ft zu besorgen. Wer Hilfe f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge weiterhin f&uuml;r moralisch geboten und in einer reichen Gesellschaft f&uuml;r leistbar h&auml;lt, wird mindestens als Heuchler oder Gutmensch beschimpft und gefragt, wie viele Fl&uuml;chtlinge man schon in der eigenen Wohnung aufgenommen habe. Unter die R&auml;der ger&auml;t so die dringend n&ouml;tige Suche nach einem hinreichend gro&szlig;en Konsens in dieser f&uuml;r unsere Gesellschaft mittlerweile existentiellen Frage. Was wir brauchen, ist eine l&ouml;sungsorientierte Debattenkultur in einer zutiefst strittigen und den Kern des menschlichen Daseins ber&uuml;hrenden Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/fluechtlingskrise\/gastbeitrag-von-boris-palmer-sieben-leitlinien-fuer-die-fluechtlingskrise-13902762.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Auch wenn Palmer wesentliche Fragen ausl&auml;sst wie z. B. die nach den Fluchtursachen und deren Bek&auml;mpfung und stattdessen die eine oder andere Trivialit&auml;t und auch einen Klops anf&uuml;hrt (&bdquo;Wir d&uuml;rfen unsere Definition von Humanit&auml;t nicht so absolut setzen, dass Europa daran zerbricht.&ldquo;), muss man schon froh sein, dass einer zumindest mal auch &ouml;ffentlich den Dampf rausnimmt und Fragen statt aufgeregter Positionen formuliert, um Sachlichkeit und Struktur in die Debatte zu bringen. Kann das im Politbetrieb inzwischen nur noch ein Kommunalpolitiker, in dessen Verantwortungsgebiet der sprichw&ouml;rtliche Kittel ganz konkret brennt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;V&ouml;lker sind niemals gewandert&ldquo;<\/strong><br>\nInterview mit Historiker Michael Borgolte zu Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men<br>\nEuropa wird von einer V&ouml;lkerwanderung durchger&uuml;ttelt: So begr&uuml;nden viele Asylkritiker ihre Furcht vor den aktuellen Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men. Doch sie liegen falsch. Eine V&ouml;lkerwanderung gibt es nicht &ndash; und hat es nie gegeben. Es sind immer kleine Gruppen, die vor Krieg und Vernichtung fliehen.<br>\nWas hat die &bdquo;V&ouml;lkerwanderung&ldquo; mit den heutigen Entwicklungen zu tun? Vergleichbar ist, dass es damals wie heute gerade keine V&ouml;lkerwanderungen waren. Es machen sich heute und es machten sich damals politisch unorganisierte Gruppen auf den Weg, um bessere Lebensverh&auml;ltnisse zu finden. Damals wie heute gibt es keine F&uuml;hrer, die gro&szlig;e Verb&auml;nde nach Europa bringen, sondern es fand damals und findet heute eine sogenannte Kettenmigration statt. Migrationsziele und -wege sprechen sich gewisserma&szlig;en rum. Das f&uuml;hrte damals und f&uuml;hrt heute dazu, dass nach einer Weile viele dieser kleinen Gruppen, die sich nach und nach aus ihren Herkunftsl&auml;ndern entfernt haben, in gro&szlig;er Zahl in den Ziell&auml;ndern wieder zusammentreffen.<br>\nSo weit, so &auml;hnlich. Was kann man nicht vergleichen? Den Zustand des R&ouml;mischen Reiches mit dem des heutigen Europa. Das R&ouml;mische Reich war ab dem Ende des 4. Jahrhunderts marode. Es war nicht in der Lage, die hineindr&auml;ngenden Gruppen aufzunehmen. Davon kann bei uns heute nicht die Rede sein. Unser politisches System ist leistungsf&auml;hig. Es wird durch die Zuwanderung nicht ersch&uuml;ttert. Es gibt tempor&auml;re Probleme, aber es kann nicht im Ernst davon die Rede sein, dass die staatlichen Strukturen heute ersch&uuml;ttert w&auml;ren.<br>\nAber stehen wir nicht erst am Anfang einer Entwicklung? Wenn man etwas aus der sogenannten V&ouml;lkerwanderung lernen sollte, dann die Einsicht, dass die Immigranten sich auf dem Boden des R&ouml;mischen Reiches so organisieren konnten, dass sie in der Tat einen Umsturz des R&ouml;mischen Reiches bewirkten. Aus meiner Sicht kommt es heute darum darauf an, die Integration so zu gestalten, dass die Migranten sich nicht in Diaspora- und Parallelgemeinschaften von der aufnehmenden Gesellschaft absetzen oder von ihr dorthin verdr&auml;ngt werden. Es d&uuml;rfen keine Ghettos entstehen. Vor allem d&uuml;rfen die Migranten sich nicht als Migranten organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wissen\/interview-mit-historiker-michael-borgolte-zu-fluechtlingsstroemen--voelker-sind-niemals-gewandert-,10808894,32347904.html#plx1414146709\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verantwortungsloses Schauspiel der Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nDie Aufkl&auml;rungssensibilit&auml;t der VW-Oberen h&auml;lt sich in engen Grenzen. Eine unabh&auml;ngige Untersuchungskommission muss endlich die Skandalstruktur bei VW ausleuchten und Auswege erarbeiten.<br>\nDas Hinausz&ouml;gern vorl&auml;ufiger Untersuchungsergebnisse hat Methode und auch die oft widerspr&uuml;chlichen Andeutungen der VW-Lenker, es handele sich bei den verd&auml;chtigen Personen um eine vergleichsweise kleine Gruppe von T&auml;tern und Mitwissern. Die Belegschaft, das Bundesland Niedersachsen, die Gewerkschaft IG Metall und die &Ouml;ffentlichkeit m&uuml;ssen es nach allen VW-Skandalen &ndash; Lustreisen, Korruption und einige andere mehr &ndash; f&uuml;r eine Zumutung halten, noch blau&auml;ugig anzunehmen, die durchtr&auml;nkten Belasteten von Volkswagen (VW) seien die besten Aufkl&auml;rer.<br>\nEine interne Aufarbeitung bleibt strukturell blind, eine Privatisierung der Strafverfolgung mittels einer amerikanischen Anwaltskanzlei ist h&ouml;chst problematisch und von der Staatsanwaltschaft Braunschweig ist nur eine enge strafrechtliche Aufarbeitung zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/vw-skandal-verantwortungsloses-schauspiel-der-aufklaerung,29976308,32372476.html\">Peter Grottian in der Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dagegen: Steuern auf Kapitalertr&auml;ge<\/strong><br>\nSch&auml;uble plant Ende der Abgeltungsteuer.<br>\nDie Abgeltungsteuer auf Kapitalertr&auml;ge steht vor dem Aus. Finanzminister Sch&auml;uble will Ertr&auml;ge aus Kapitalanlagen mit dem Einkommensteuersatz belasten.<br>\nIn der deutschen Steuerpolitik deutet sich eine grundlegende &Auml;nderung an: Die pauschale Abgeltungsteuer auf Kapitalertr&auml;ge &ndash; zum Beispiel auf Zinsen von Sparb&uuml;chern oder auf Dividenden &ndash; wird es nicht mehr lange geben. In den Regierungsfraktionen von Union und SPD w&auml;chst die Bereitschaft, die pauschal erhobene Steuer von 25 Prozent auf Kapitaleink&uuml;nfte zu streichen. Stattdessen soll Kapitalertr&auml;ge &uuml;ber den pers&ouml;nlichen Einkommensteuersatz abgegolten werden. Das w&uuml;rde faktisch f&uuml;r viele Betroffene Steuererh&ouml;hungen bedeuten. [&hellip;]<br>\nBereits im August hatte die SPD-Bundestagsfraktion ein Papier ver&ouml;ffentlicht, in dem sie forderte, die Abgeltungsteuer abzuschaffen. Damit gaben die Sozialdemokraten ihre fr&uuml;here Position auf, die Steuer beizubehalten, aber den Satz von 25 auf 35 Prozent zu erh&ouml;hen. Die Bundestagsfraktion der Gr&uuml;nen legte jetzt eine Studie vor, welche die Steuer als &ldquo;ungerecht und verfassungswidrig&rdquo; einstuft. Vize-Fraktionschefin Kerstin Andreae forderte, diese &ldquo;noch in dieser Legislaturperiode abzuschaffen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuern-auf-kapitalertraege-schaeuble-will-ende-der-abgeltungsteuer-1.2729320\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> &Uuml;berf&auml;llig, aber auch &uuml;berraschend. Wenn tats&auml;chlich ausgerechnet ein neoliberaler Hardliner wie Wolfgang Sch&auml;uble diese ungerechte Besteuerung korrigieren will, dann zeigt das im Vergleich nur, wie schrecklich Steinbr&uuml;ck war bzw. ist. Anscheinend kommen jetzt sowohl Union als auch SPD wenigstens ein bi&szlig;chen zur Besinnung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Armut: Fast jeder zehnte Deutsche ist &uuml;berschuldet<\/strong><br>\nTrotz anhaltend guter Konjunktur k&ouml;nnen rund 6,7 Millionen Menschen in Deutschland ihre Schulden nicht mehr abtragen. Vor allem Senioren geraten immer &ouml;fter in Zahlungsschwierigkeiten.<br>\n[&hellip;] Darunter sind auch immer mehr &auml;ltere Menschen. Zwischen 2013 und 2015 stieg die Zahl der betroffenen Senioren um mehr als 35 Prozent auf 150.000. Bei den 60- bis 69-J&auml;hrigen liege das Plus bei 12,4 Prozent. [&hellip;] Damit Rentner mit einem schmalen Budget nicht in die Schuldenspirale geraten, sollten sie ihre Finanzen streng im Blick behalten, r&auml;t Christoph Zerhusen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen &ndash; Sparpotenzial gebe es fast immer. &ldquo;Es lohnt sich, ein Haushaltsbuch zu f&uuml;hren, um einen &Uuml;berblick &uuml;ber Ein- und Ausgaben zu bekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/schuldneratlas-fast-jeder-zehnte-deutsche-ist-ueberschuldet-a-1062053.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin R. K.:<\/strong> Kein Wort &uuml;ber die Ursachen der Verschuldung, kein Wort dazu, wie ein h&ouml;heres Rentenniveau dazu beitragen k&ouml;nnte, dass alte Menschen nach einem langen Arbeitsleben kein Haushaltsbuch f&uuml;hren und nicht jeden Euro zweimal umdrehen m&uuml;ssen. Statt dessen ein erzieherisch wirkender Ratschlag, den halbwegs vern&uuml;nftig denkende Menschen nicht brauchen und der daher eher wie eine Verh&ouml;hnung klingt. Erst wird diesen Menschen die Rente kaputt &ldquo;gespart&rdquo; und dann erz&auml;hlt man ihnen etwas von Sparpotentialen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passend: Generation 60plus im Minus: Immer mehr &Auml;ltere geraten in die Schuldenfalle<\/strong><br>\nDie Wirtschaftsauskunftei Creditreform verzeichnet eine alarmierende Zunahme der &Uuml;berschuldung bei Senioren. Schulden sind f&uuml;r &Auml;ltere besonders dramatisch, denn sich noch aus dem Minus herauszuarbeiten, ist unwahrscheinlich.<br>\nAlt und &uuml;berschuldet: Dieses Schicksal droht immer mehr Senioren in Deutschland. Nach dem am Dienstag von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform ver&ouml;ffentlichten &bdquo;Schuldneratlas 2015&ldquo; stieg die Zahl der &uuml;ber 60-J&auml;hrigen mit Schulden, die sie nicht mehr vollst&auml;ndig bedienen k&ouml;nnen, in den vergangenen zwei Jahren drastisch an. Bei den 60 bis 69-J&auml;hrigen um 12,4 Prozent, bei den Senioren ab 70 sogar um 35,4 Prozent.<br>\n&bdquo;Immer mehr &auml;ltere Menschen geraten in eine Schuldenfalle&ldquo;, warnt Creditreform-Aufsichtsrat Helmut R&ouml;dl. Dabei sehen die Zahlen zur Finanzsituation der &auml;lteren Generation auf den ersten Blick eher undramatisch aus. W&auml;hrend von den 18 bis 59-J&auml;hrigen laut Creditreform 13,3 Prozent ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen k&ouml;nnen, sind es bei der Generation 60plus &bdquo;nur&ldquo; 2,7 Prozent. Doch die Zuwachsraten bei den &Auml;lteren seien &bdquo;erschreckend&ldquo;, betont Creditreform.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/finanzieren\/aelter-werden\/immer-mehr-aeltere-menschen-geraten-in-eine-schuldenfalle-13904513.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geisterflieger<\/strong><br>\nEinmischung des Bundesverkehrsministers in die Tarifauseinandersetzungen bei der Lufthansa<br>\nMit zwei Antr&auml;gen wollte die Lufthansa den Streik der Flugbegleiter von Arbeitsgerichten stoppen lassen. Der Tarifkonflikt dreht sich wie auch bei den Piloten in erster Linie um die Altersversorgung der Besch&auml;ftigten. Bundesverkehrsminister Dobrindt flankierte die Bem&uuml;hungen des Konzerns damit, dass er &uuml;ber strengere Regeln f&uuml;r Streiks im Luftverkehr schwadronierte.<br>\nOft w&uuml;rzen Streikgegner ihre Politik mit wohlfeilen Nebens&auml;tzen, dass ein Streik der Tarifautonomie sch&auml;digen k&ouml;nne, wenn er zu doll weh tut und dann keiner mehr mit den Gewerkschaften reden mag. Aber genau das ist Tarifautonomie: L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen werden durch Tarifvertr&auml;ge geregelt und zwischen Kapital und Arbeit frei ausgehandelt. Wenn das nicht geht, kann auch gestreikt werden. Schwer genug. Doch im vorliegenden Fall legt sich ein Konzern mit fast allen Besch&auml;ftigten und mehreren Gewerkschaften an, weil ihm sein Konzerntarifvertrag die Profite verhagelt. Dass Lufthansa die Gerichte bem&uuml;ht, weil sie keine Argumente hat und UFO in die Knie zwingen will, geschenkt &hellip; Dass sich aber Dobrindt als h&ouml;chste zust&auml;ndige Stelle in der Politik auf diese Weise einmischt, ist ein fieses Foul. Die Besch&auml;ftigten streiken nicht aus Jux und Dollerei, sondern f&uuml;hren einen Kampf um ihre Rechte, die die Lufthansa ihnen streitig machen m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/990848.geisterflieger.html\">neues deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berufst&auml;tige Studierende stehen besonders unter Druck<\/strong><br>\nF&uuml;r die &uuml;berwiegende Mehrheit der heutigen Studentinnen und Studenten sind Studieren und Arbeiten der Normalfall &ndash; und das nicht nur in den Semesterferien. Laut der letzten Studierenden-Sozialerhebung von 2011 sind rund  63 Prozent der Studentinnen und Studenten w&auml;hrend des Semesters berufst&auml;tig. Studierende aus sozial schw&auml;cheren Haushalten und ohne akademischen Background arbeiten deutlich &ouml;fter &uuml;ber 20 Stunden pro Woche bzw. in Vollzeit.<br>\nBerufst&auml;tige Studierende sind keine homogene Gruppe, sondern eine &bdquo;bunte Mischung&ldquo;: Viele nehmen im Lauf des Studiums eine Berufst&auml;tigkeit auf, es gibt aber auch zahlreiche Erwerbst&auml;tige, die ein Studium mit der Motivation &bdquo;H&ouml;herqualifizierung&ldquo; beginnen. Das Hauptmotiv f&uuml;r die studentische Erwerbst&auml;tigkeit ist &ndash; wenig &uuml;berraschend &ndash; das Geldverdienen. Jedoch nur rund die H&auml;lfte der berufst&auml;tigen Studierenden hat das Gl&uuml;ck, einen studienad&auml;quaten Job zu bekommen, eine Vielzahl lebt von den &bdquo;klassischen Studentenjobs&ldquo;, d.h. Babysitten, &bdquo;Kellnern&ldquo; am Wochenende, Promotion etc.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/berufstaetige-studierende-unter-druck\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Vergleichbar d&uuml;rfte die Situation von Studierenden in Deutschland sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Umfrage: Mehrheit der EU-B&uuml;rger will Garantie sozialer Mindeststandards<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel soll laut einer Umfrage Druck auf EU-Mitgliedsl&auml;nder aus&uuml;ben, um soziale Mindeststandards durchzusetzen. Das fordert ein Gro&szlig;teil der Befragten. Au&szlig;erdem sollen reiche L&auml;nder &auml;rmere unterst&uuml;tzen.<br>\nDie Europ&auml;ische Union soll f&uuml;r soziale Mindeststandards in den Mitgliedstaaten sorgen &ndash; dieser Aussage hat eine gro&szlig;e Mehrheit der EU-B&uuml;rger in einer Umfrage zugestimmt. Die Bertelsmann Stiftung befragte dazu B&uuml;rger in acht EU-L&auml;ndern. In diesen Staaten w&uuml;nschen sich je nach Land 63 bis 86 Prozent der Teilnehmer, verbindliche soziale Regeln in der EU. In Deutschland wollen das demnach 77 Prozent der Befragten.<br>\nBr&uuml;ssel solle Druck auf einzelne Mitgliedsl&auml;nder aus&uuml;ben, um Reformen voranzutreiben &ndash; da stimmen die Befragten zu. Auch soll es Transferleistungen von reichen zu &auml;rmeren L&auml;ndern geben. Kritisch sehen die Befragten laut Studie die Renten und Pflegepolitik der EU. Weniger problematisch sehen sie demnach die Themen Kinderbetreuung, Bildung, Ausbildung und Leistungen f&uuml;r Arbeitslose.<br>\nLaut dem Vorstandsvorsitzenden der Bertelsmann Stiftung, Aart de Geus, zeige die Studie, dass die EU nationale Sozialpolitik nicht ersetzen solle. Vielmehr m&uuml;sse die Staatengemeinschaft die &Uuml;berlebensf&auml;higkeit der Sozialsysteme und notwendige Reformen nach dem Willen der B&uuml;rger garantieren, so de Geus: &ldquo;Die Befragten wollen, dass die EU einen Unterbietungswettlauf zwischen den Mitgliedsl&auml;ndern verhindert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/umfrage-eu-buerger-wollen-garantie-sozialer-mindeststandards-a-1061991.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J. A.:<\/strong> &ldquo;Verbindliche soziale Mindeststandards&rdquo; k&ouml;nnen auch auf einem sehr niedrigen Niveau liegen, und wenn ich wieder das Diktum von den (angeblich) &ldquo;notwendige[n] Reformen&rdquo; lese, kringeln sich mir die Fu&szlig;n&auml;gel. Aber der letzte Satz hat es in sich und d&uuml;rfte der Bertelsmann-Agenda zuwiderlaufen: &ldquo;Die Befragten wollen, dass die EU einen Unterbietungswettlauf zwischen den Mitgliedsl&auml;ndern verhindert.&rdquo; In der Tat, das ist eine vern&uuml;nftige Forderung an die EU.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Beschluss der Koalition Die Flexi-Rente kommt<\/strong><br>\nRentner sollen k&uuml;nftig l&auml;nger arbeiten d&uuml;rfen &ndash; wenn sie wollen und k&ouml;nnen. Hierf&uuml;r hat die Koalition sich auf eine so genannte Flexi-Rente geeinigt. Sie soll Ruhest&auml;ndlern die M&ouml;glichkeit geben, auch nach Beginn der Altersrente dazuzuverdienen.<br>\nFlexi-Rente soll Lust aufs Weiterarbeiten machen<br>\n&ldquo;Die Flexi-Rente will erreichen, dass die Besch&auml;ftigten auch gegen Ende ihres Erwerbslebens mehr Lust auf Job haben, weil sie es sich besser einteilen k&ouml;nnen, die Unternehmer l&auml;nger von Fachwissen und Erfahrung ihrer &auml;lteren Mitarbeiter profitieren und die St&auml;rkung der Altersvorsorge auch in der letzten beruflichen Etappe klar im Blick haben&rdquo;, so CDU-Politiker Schiewerling.<br>\nDamit mehr Menschen es auch gesundheitlich schaffen, lange zu arbeiten, will die Koalition Pr&auml;ventions- und Reha-Angebote ausbauen, sagt Katja Mast, Schiewerlings Kollegin von der SPD. &ldquo;Weil wir wissen: Wenn wir fr&uuml;h investieren, k&ouml;nnen Erwerbst&auml;tige einfach l&auml;nger im Erwerbsleben bleiben. Wir wollen die Fachkr&auml;fte f&uuml;r die Zukunft sichern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/flexirente-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Beim zweiten Mal lesen findet man die Botschaft. Ohne die bunten Girlanden lautet sie so: &bdquo;Die Flexi-Rente will erreichen, dass die Besch&auml;ftigten &hellip; die St&auml;rkung der Altersvorsorge auch in der letzten beruflichen Etappe klar im Blick haben.&ldquo; Die L&ouml;sung f&uuml;r die klare Sicht auf zu niedrige Renten hei&szlig;t &bdquo;einfach l&auml;nger im Erwerbsleben bleiben.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu entsprechend: Billige Ruhest&auml;ndler<\/strong><br>\nIst es nun eine gute Nachricht oder eine schlechte, dass Rentner demn&auml;chst nach dem offiziellen Berufsleben weiterarbeiten k&ouml;nnen? Einerseits ist es selbstverst&auml;ndlich jedem zu g&ouml;nnen, der einen Teil seines Ruhestands an der Werkbank, auf der Baustelle oder im B&uuml;ro verbringen m&ouml;chte. Andererseits stellt sich angesichts rasant steigender Altersarmut die Frage, ob die Entscheidung f&uuml;r eine solche Nebenbesch&auml;ftigung wirklich immer freiwillig getroffen wird.<br>\nViele Rentner wollen n&auml;mlich nicht etwa l&auml;nger arbeiten &ndash; sie m&uuml;ssen. Der Zuverdienst ist besonders f&uuml;r Frauen mit kindererziehungsbedingten L&uuml;cken im Erwerbsleben oder Menschen, die lange im Niedriglohnsektor besch&auml;ftigt waren, oft die einzige M&ouml;glichkeit, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Sie sollen k&uuml;nftig sogar die M&ouml;glichkeit bekommen, Beitr&auml;ge zur Rentenversicherung zu zahlen und somit ihr Ruhestandsgeld auch nach dem offiziellen Arbeitsleben zu erh&ouml;hen.<br>\nDie Kehrseite der Medaille: Unternehmen, die Rentner besch&auml;ftigen, m&uuml;ssen f&uuml;r diese keine Sozialabgaben mehr leisten. Das k&ouml;nnte Arbeitgeber dazu verleiten, bei Bewerbungen die billigeren Ruhest&auml;ndler zu bevorzugen. Vermutlich hatte die Koalition weniger das Wohl der Rentner als vielmehr jenes der Wirtschaft im Sinn. F&uuml;r die Union, die die Flexirente erzwungen hat, war Flexibilit&auml;t ja immer schon eine Einbahnstra&szlig;e und nur dann erstrebenswert, wenn sie den Unternehmen mehr M&ouml;glichkeiten zum Geldverdienen er&ouml;ffnete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/990847.billige-ruhestaendler.html\">neues deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Einigung im Berliner Senat &ndash; Berlin holt Vattenfall und Eon ins Boot<\/strong><br>\nMit &ldquo;industriellen Partnern&rdquo; will der Berliner Senat zusammenarbeiten &ndash; und verabschiedet sich von der Idee, die Strom- und Gasnetze zur&uuml;ckzuholen. B&uuml;rger Energie spricht von einem &ldquo;unglaublichen Vorgang&rdquo; und &ldquo;Mauscheleien&rdquo;.<br>\nDen letzten Feinschliff bekam die Senatsvorlage zur Energiepolitik am Dienstag um 7.30 Uhr von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) und Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) im Roten Rathaus. Dann stand der Kompromiss zwischen SPD und CDU fest. Eine Energieplattform wird gegr&uuml;ndet, und das Land will sich Industriepartner an die Seite holen, um die Energiewende und die Klimaneutralit&auml;t von Berlin bis 2050 zu schaffen: Eon beim Gasnetz, Vattenfall beim Stromnetz. &bdquo;Im Bereich Energie ist es &uuml;berf&auml;llig, dass wir uns mehr engagieren&ldquo;, sagte der Regierende B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller (SPD). Es gehe um eine L&ouml;sung f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre.<br>\nM&uuml;ller sprach von einer &ldquo;einvernehmlichen Beschlussfassung&rdquo; im Senat. Es geht um eine L&ouml;sung f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre. Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) und Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) h&auml;tten Gespr&auml;che mit den Gasag-Eigent&uuml;mern Vattenfall, Engie und Eon gef&uuml;hrt. &ldquo;Wir kn&uuml;pfen an bisherige Beschlusslagen an&rdquo;, sagte M&uuml;ller. &ldquo;Es geht um eine dauerhafte bezahlbare Energie f&uuml;r Berliner.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/einigung-im-berliner-senat-berlin-holt-vattenfall-und-eon-ins-boot\/12566496.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Syrien: T&uuml;rkei stellt Bodentruppen in Aussicht<\/strong><br>\nEine L&ouml;sung der Fl&uuml;chtlingskrise ist laut Ministerpr&auml;sident Ahmet Davutoglu nur mit der Absetzung Assads m&ouml;glich.Tats&auml;chlich spricht vieles gegen diese Ansicht (&hellip;)<br>\nIm Wei&szlig;en Haus scheint man dar&uuml;ber hinaus zur Zukunft Syriens inzwischen eingesehen zu haben, was Landis kurz und b&uuml;ndig erkl&auml;rt: Jeder Regime-Wechsel f&uuml;hrt zum Zusammenbruch des Staates. Die Unterst&uuml;tzung der &ldquo;moderaten Milizen&rdquo; f&uuml;hre zu nichts. Die kampfst&auml;rksten seien zugleich auch die extremsten. Mit dem milit&auml;rischen Einsatz Russlands sei zudem klar, dass Assad bleiben wird. Die Frage sei, wie sich der Westen damit abfinde. (&hellip;)<br>\nAls L&ouml;sung f&uuml;r die Syrienkrise, und damit verbunden die Fluchtbewegungen, sieht Landis zwei Perspektiven. Die erste ist unwahrscheinlich: Sollten die Waffenlieferanten damit aufh&ouml;ren, Milizen zu unterst&uuml;tzen, die das Land ohnehin politisch nur zur&uuml;ckwerfen oder ins Chaos st&uuml;rzen, w&uuml;rde es sehr viel weniger Tote geben und der Weg zu stabileren Verh&auml;ltnissen wieder freier.<br>\nDie zweite Perspektive sieht Landis darin, dass die syrische Armee und ihre verb&uuml;ndeten Bodentruppen, die Hisbollah oder iranische Milizen, sich als stark genug erweisen, um gro&szlig;e Teile des Landes oder das ganze Land wieder zur&uuml;ckzuerobern. Das ist genau das Gegenteil dessen, was die t&uuml;rkische Regierung oder auch Saudi-Arabien im Sinn haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46518\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Noam Chomsky: History Doesn&rsquo;t Go In a Straight Line<\/strong><br>\nNoam Chomsky on Bernie Sanders, Jeremy Corbyn, and the potential for ordinary people to make radical change.<br>\nFollowing a talk on power, ideology, and US foreign policy last weekend at the New School in New York City, freelance Italian journalist Tommaso Segantini sat down with the eighty-six-year-old to discuss some of the same themes, including how they relate to processes of social change.<br>\nFor radicals, progress requires puncturing the bubble of inevitability: austerity, for instance, &ldquo;is a policy decision undertaken by the designers for their own purposes.&rdquo; It is not implemented, Chomsky says, &ldquo;because of any economic laws.&rdquo; American capitalism also benefits from ideological obfuscation: despite its association with free markets, capitalism is shot through with subsidies for some of the most powerful private actors. This bubble needs popping too.<br>\nIn addition to discussing the prospects for radical change, Chomsky comments on the eurozone crisis, whether Syriza could&rsquo;ve avoided submitting to Greece&rsquo;s creditors, and the significance of Jeremy Corbyn and Bernie Sanders.<br>\nAnd he remains soberly optimistic. &ldquo;Over time there&rsquo;s a kind of a general trajectory towards a more just society, with regressions and reversals of course.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobinmag.com\/2015\/09\/noam-chomsky-bernie-sanders-greece-tsipras-grexit-austerity-neoliberalism-protest\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Um Haaresbreite&rdquo;: USA geben Geheimbericht von 1990 zu Able Archer 83 frei<\/strong><br>\nNachdem Pr&auml;sident Ronald Reagan Anfang der 1980er Jahre das Klima zwischen den Superm&auml;chten vom Tauwetter wieder zur Eiszeit gewandelt hatte, bef&uuml;rchteten die Strategen in Moskau einen nuklearen &Uuml;berraschungsangriff. Lange war umstritten, wie real die sowjetische Kriegsangst von 1983 und damit das Risiko eines versehentlich eingeleiteten Gegen- oder gar Pr&auml;ventivschlags tats&auml;chlich gewesen war. Eine nun freigegebene Studie f&uuml;r die au&szlig;enpolitischen Berater der Regierung Bush von 1990, der alle geheimen US-Quellen zur Verf&uuml;gung standen, kommentierte: &ldquo;on a hair trigger&rdquo;.<br>\nDieser Tage j&auml;hrt sich zum 32. Mal das Ende diverser NATO-&Uuml;bungen vom Herbst 1983, die in Moskau als Tarnung zur Vorbereitung eines &Uuml;berraschungsschlags der USA gedeutet wurden (vgl. Der letzte Tag). Den Historikern des National Security Archive der George Washington University gelang es nach zw&ouml;lf Jahren Kampf, die Freigabe des ultrageheimen Berichts f&uuml;r das President&rsquo;s Foreign Intelligence Advisory Board (PFIAB) aus dem Jahr 1990 zu erwirken. Damit liegt die bislang vollst&auml;ndigste Regierungsanalyse zu dem Drama vor, das selbst konservative US-Insider f&uuml;r gef&auml;hrlicher als die Kubakrise halten. Dem PFIAB-Bericht ist ein Zitat des damaligen Politb&uuml;ro-Mitglieds Michail Gorbatschow vorangestellt:<br>\nWahrscheinlich niemals in den Nachkriegsjahrzehnten war die Weltlage explosiver und daher schwieriger und ung&uuml;nstiger als in der ersten H&auml;lfte der 1980er Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46483\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Linkfreiheit gef&auml;hrdet? EU-Kommission strickt an der Urheberrechtsreform<\/strong><br>\nIm Internet ist der Entwurf f&uuml;r eine Mitteilung der EU-Kommission aufgetaucht, in dem diese ihre Pl&auml;ne zur Copyright-Reform umrei&szlig;en will. Kritiker laufen Sturm dagegen wegen einer Passage zum Leistungsschutzrecht.<br>\nEinem jetzt publik gewordenen Entwurf der EU-Kommission nach wird die Urheberrechts-Reform nicht so umfassend ausfallen, wie sie Vertreter der EU-Kommission seit Langem in den Blick genommen haben. Trotzdem gehen Kritiker bereits auf die Barrikaden gegen das Vorhaben, das offiziell erst Anfang Dezember ver&ouml;ffentlicht werden soll. Grund sind &Auml;u&szlig;erungen zum heftig umstrittenen Leistungsschutzrecht f&uuml;r Presseverleger im Internet und der davon m&ouml;glicherweise bedrohten Linkfreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Linkfreiheit-gefaehrdet-EU-Kommission-strickt-an-der-Urheberrechtsreform-2912065.html\">heise.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wir trauern um Helmut Schmidt<\/strong><br>\nDie Sozialdemokratische Partei Deutschlands trauert um Helmut Schmidt. Sie wei&szlig; sich in ihrer Trauer einig mit vielen Menschen, die den Verstorbenen sch&auml;tzen, bewundern und verehren.<br>\nWir verneigen uns vor der Lebensleistung von Helmut Schmidt. Er lebte f&uuml;r die Politik und die Aufkl&auml;rung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Er hat sich um unser Land und seine Partei verdient gemacht.<br>\nEr hat sich immer dagegen gestr&auml;ubt, ein Vorbild zu sein. In diesen Stunden des Abschieds wird uns allen jedoch sehr bewusst, wie viel wir ihm zu verdanken haben und was nachfolgende Generationen von ihm lernen k&ouml;nnen: Wille zur &Uuml;bernahme politischer Verantwortung, Engagement f&uuml;r das &ouml;ffentliche Wohl, wo n&ouml;tig, unbeugsame Haltung auch wider den Zeitgeist, Unbeirrbarkeit in der Umsetzung von politischen Zielen. Leidenschaft in der Sache, aber Augenma&szlig; und Gelassenheit im Handeln, Treue zu den als vern&uuml;nftig erkannten ethischen Prinzipien und zum eigenen Gewissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/131186\/20151110_trauer_um_helmut_schmidt.html\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H. K.:<\/strong> Dieser Text liest sich wie eine Seminararbeit. Gef&uuml;hllos technokratisch und f&uuml;r eine erste &ldquo;mitf&uuml;hlende&rdquo; Beileidsbekundung viel zu lang.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Albrecht M&uuml;ller &ndash; &bdquo;Wir h&auml;tten ihn noch ein bisschen l&auml;nger gebraucht&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-rp\/couchgespraech\/albrecht-mueller-einst-wegbegleiter-von-helmut-schmidt\/-\/id=5661010\/did=16456986\/nid=5661010\/1ctcmvq\/index.html\">Landesschau Rheinland Pfalz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28621","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28621"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28621\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28624,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28621\/revisions\/28624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}