{"id":28660,"date":"2015-11-13T08:53:16","date_gmt":"2015-11-13T07:53:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660"},"modified":"2015-11-13T08:53:16","modified_gmt":"2015-11-13T07:53:16","slug":"hinweise-des-tages-2502","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h01\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h02\">60 Jahre Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h03\">Verst&ouml;&szlig;t der BND gegen die Verfassung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h04\">Fremdenfeindlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h05\">Arbeit 4.0 &ndash; Chancen und Risiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h06\">Axel Weber wird Kuratoriumsvorsitzender des DIW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h07\">Tsipras und die Realpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h08\">Portugal: Eine Firma bestimmt nun den Verlauf der Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h09\">Bargeldlose Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h10\">Commission brings ISDS back to TTIP negotiations<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h11\">130er L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h12\">Permanenter B&uuml;rgerkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h13\">Gr&uuml;ner Atlantiker versucht Geopolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h14\">DFB hat die WM-Aff&auml;re 15 Jahre lang verschwiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660#h15\">Das Letzte: EU-Beh&ouml;rde ignoriert Warnungen vor Glyphosat<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28660&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>BAMF-Personalrat spricht Asylverfahren Rechtsstaatlichkeit ab<\/strong><br>\nDer Personalrat des Fl&uuml;chtlingsamts h&auml;lt schnelle Asylverfahren bei Syrern f&uuml;r nicht rechtsstaatlich. Das Amt verzichte auf Identit&auml;tspr&uuml;fung. Ob jemand Syrer sei, entschieden faktisch Dolmetscher.<br>\nDer Gesamtpersonalrat des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) h&auml;lt die Rechtsstaatlichkeit bei der aktuellen Bearbeitung von Asylantr&auml;gen von Syrern und Eritreern f&uuml;r nicht gegeben. In einem Brandbrief an den Beh&ouml;rdenleiter Frank-J&uuml;rgen Weise, der der &ldquo;Welt&rdquo; vorliegt, sprechen die Personalvertreter von &ldquo;systematischen M&auml;ngeln&rdquo; bei den bisher umgesetzten Ma&szlig;nahmen zur Verfahrensbeschleunigung und zur Erh&ouml;hung der Anzahl der Entscheidungen. Diese seien &ldquo;mit einem rechtsstaatlichen Verfahren nicht vereinbar&rdquo;, hei&szlig;t es in dem vierseitigen Brief vom Mittwoch.<br>\nDemnach sind die verk&uuml;rzten schriftlichen Verfahren f&uuml;r Asylsuchende aus Syrien und Eritrea &ldquo;mit dem Rechtsstaatsgebot nicht vereinbar&rdquo;. Nach der Erfahrung der Bearbeiter sei davon auszugehen, dass es einen &ldquo;hohen Anteil von Asylsuchenden gibt, die eine falsche Identit&auml;t angeben, um eine Bleibeperspektive mit der M&ouml;glichkeit des Familiennachzugs etc. zu erhalten&rdquo;. Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) hatte in diesem Zusammenhang von einer Sch&auml;tzzahl von rund 30 Prozent der Asylsuchenden gesprochen, die sich als Syrer ausgeben w&uuml;rden, in Wahrheit aber keine seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article148768910\/BAMF-Personalrat-spricht-Asylverfahren-Rechtsstaatlichkeit-ab.html\">Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Brief des BAMF-Personalrates<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/mittelfranken\/inhalt\/mitarbeiter-bundesamt-fuer-migration-beklagen-neues-asylverfahren-102.html\">BR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kultur der Abschreckung<\/strong><br>\nDeutschland beschlie&szlig;t, auf alle Fl&uuml;chtlinge, die nach dem 21. Oktober eingereist sind, wieder das Dublin-Verfahren anzuwenden (&hellip;)<br>\nDer erneute Vorsto&szlig; von Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re zur &bdquo;Reduzierung&ldquo; der Fl&uuml;chtlingszahlen war offenbar nicht mit dem Koalitionspartner SPD abgesprochen. &bdquo;Es kann nicht sein, dass der Bundesinnenminister, statt f&uuml;r Ordnung zu sorgen, die Abl&auml;ufe fast t&auml;glich chaotisiert&rdquo;, kritisierte die Integrationsbeauftragte der SPD, Aydan &Ouml;zoguz. &bdquo;Erst sein Vorsto&szlig; bei der Familienzusammenf&uuml;hrung, jetzt die Wiedereinsetzung des Dublin-Verfahrens f&uuml;r Syrer.&ldquo;<br>\nZweifelhaft bleibt indes auch, ob die Umsetzung der Dublin-Wiedereinsetzung &uuml;berhaupt irgendeinen Effekt &uuml;ber Einzelf&auml;lle hinaus haben wird. Bei Registrierung wie Bearbeitung von Asylf&auml;llen herrscht europaweit Chaos. Tats&auml;chlich d&uuml;rfte es den Unionsfraktionen um etwas anderes gehen. Seit Wochen l&auml;sst sich deutlich das Bestreben erkennen, eine Kultur der Abschreckung durch permanente Verschlechterungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge zu etablieren: Ersetzung von Geldleistungen durch Sachleistungen, Begrenzung des Familiennachzugs, die Einrichtung von Registrierzentren mit &bdquo;versch&auml;rfter Residenzpflicht&ldquo; und zahlreiche andere Ma&szlig;nahmen sollen daf&uuml;r sorgen, dass weniger Menschen &uuml;berhaupt die Reise nach Deutschland antreten.<br>\nIn diesen Zusammenhang f&auml;llt auch die weiterhin katastrophale Situation in vielen Aufnahmestellen und Unterbringungen. Dass nach Monaten der medialen Aufarbeitung der menschenunw&uuml;rdigen Zust&auml;nde in Zeltunterbringungen, provisorischen Lagern und vor Erstaufnahmeeinrichtungen einer der reichsten Staaten der Welt immer noch nicht in der Lage ist, einigerma&szlig;en geordnete Verh&auml;ltnisse herzustellen, kann man kaum noch als &bdquo;Beh&ouml;rdenversagen&ldquo; bezeichnen. Es fehlt nicht an den Ressourcen, um die humanit&auml;r prek&auml;re Lage zu beenden, es fehlt am politischen Willen, die daf&uuml;r notwendigen Ma&szlig;nahmen auch umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201511113745\/politik\/inland\/kultur-der-abschreckung.html\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>L&auml;ngst gescheitert: Dublin-Abkommen l&ouml;st Fl&uuml;chtlingskrise sicher nicht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung muss die Fl&uuml;chtlingskrise l&ouml;sen &ndash; und versucht es ausgerechnet mit der Wiederbelebung eines Verfahrens, das l&auml;ngst mausetot ist. Das Dublin-Abkommen, dem syrische Fl&uuml;chtlinge wieder unterworfen werden sollen, ist gescheitert, genauer, es hat noch nie funktioniert. Und seine Reanimation wird auch jetzt nicht zur Reduktion der Fl&uuml;chtlingszahlen beitragen, stattdessen aber neue Probleme schaffen, vor allem mit den europ&auml;ischen Nachbarn. Innenminister de Maizi&eacute;re ist dabei, ein Asyl-Versprechen seiner Kanzlerin nach dem anderen zu kassieren. Erst der gekappte Aufenthaltsstatus der Syrer, dann der erschwerte Familiennachzug, jetzt die Aussetzung des bislang privilegierten Pr&uuml;fverfahrens &ndash; vielen B&uuml;rgern spricht de Mazi&eacute;re mit diesen Planungen wohl aus dem Herzen. Allein, die h&auml;rtere Gangart wird nicht viel n&uuml;tzen. Denn um die Fl&uuml;chtlingen in die L&auml;nder zur&uuml;ckzuschicken, in denen sie zum ersten Mal Boden der EU betreten haben, wie es das Dublin-Abkommen vorsieht, m&uuml;ssten diese Staaten sich ebenfalls wieder an die Dublin-Regeln halten. Die denken aber gar nicht daran, Asylbewerber ordnungsgem&auml;&szlig; zu registrieren und damit die Verantwortung f&uuml;r diese Menschen zu &uuml;bernehmen. Lieber bauen sie, siehe Ungarn und jetzt auch Slowenien, Z&auml;une oder leiten die Fl&uuml;chtlinge weiter in Richtung Deutschland. Das kann man durchaus kritisieren &ndash; oder sich daran erinnern, dass Dublin schon immer eine politische Fehlgeburt war. Jahrelang st&ouml;hnten vor allem Italien und Griechenland unter den enormen Fl&uuml;chtlingszahlen, die ihnen Dublin aufb&uuml;rdete. Lampedusa und Tausende Menschen, die vor der K&uuml;ste der kleinen italienischen Mittelmeerinsel j&auml;mmerlich ertranken, wurden zum Synonym f&uuml;r diese verfehlte europ&auml;ische Migrationspolitik. Alle Hilferufe der S&uuml;dl&auml;nder verhallten ungeh&ouml;rt, auch das reiche Deutschland sah keinen Grund, die Menschen aus den Auffanglagern zu sich zu holen. In den Nachrufen auf Schmidt war viel von seiner Standfestigkeit die Rede. Von einer in seinen Augen richtigen&nbsp;politischen Entscheidung konnten ihn weder der Widerstand seiner Partei noch der Unmut der B&uuml;rger abbringen. Angela Merkel hat das in diesem Sommer auch probiert. Ihre Asylpolitik sollte ehrlicher und intelligenter sein als die bislang betriebene Abschottung &ndash; auch wenn das die Union und viele B&uuml;rger nicht verstanden. Damit scheint es nun vorbei zu sein &ndash; entweder, weil Merkel eingeknickt ist oder de Mazi&eacute;re ihre Politik untergr&auml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/langst-gescheitert-1.4782077\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>60 Jahre Bundeswehr<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundeswehr: &ldquo;Mach, was wirklich z&auml;hlt&rdquo;<\/strong><br>\nDas 60-j&auml;hrige Bestehen der Bundeswehr wurde mit einem &ldquo;Gro&szlig;en Zapfenstreich&rdquo;, also am Abend mit Fackeln und Musik, &ldquo;unter strengen Sicherheitsvorkehrungen&rdquo; begangen &ndash; vor dem Reichstag, was mitunter andere Erinnerungen wecken k&ouml;nnte. Verteidigungsministerin von der Leyen war sich dessen bewusst und versicherte den Soldaten mit einer &Auml;u&szlig;erung des gerade verstorbenen Ex-Kanzlers Helmut Schmidt: &ldquo;Ihr k&ouml;nnt euch darauf verlassen, dieser Staat wird euch nicht missbrauchen.&rdquo;<br>\nBei der Bundeswehr hei&szlig;t es ergriffen: &ldquo;In das Licht von unz&auml;hligen Fackeln war der Reichstag am Abend des 11. Novembers beim Gro&szlig;en Zapfenstreich anl&auml;sslich des 60. Geburtstags der Bundeswehr getaucht. &lsquo;Die Bundeswehr hat das in sie gesetzte Vertrauen gerechtfertigt.&rsquo; Diese Bilanz zog Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen aus 60 Jahren Bundeswehr und 25 Jahren &lsquo;Armee der Einheit&rsquo;. &rdquo;<br>\nGegen die Veranstaltung gab es eine kleine Demo, die nichts zu feiern sah. Im Aufruf erinnerte man: &ldquo;Bei Gr&uuml;ndung der Bundeswehr stammten deren Offiziere und Unteroffiziere fast ausnahmslos aus der Wehrmacht, 300 Offiziere waren aus der Waffen-SS. Gegen die Wiederbewaffnung gab es in der BRD ab den 1950er Jahren massive Proteste der Friedensbewegung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46543\/1.html\">Florian R&ouml;tzer auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;60 Jahre Bundeswehr sind f&uuml;r mich 55 Jahre Widerstand gegen die Bundeswehr&rdquo;<\/strong><br>\nRede von Wolfgang Gehrcke in der Bundestagsdebatte &ldquo;60 Jahre Bundeswehr&rdquo; am 12.11.2011<br>\nHerr Pr&auml;sident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Auch die Fraktion Die Linke gedenkt Helmut Schmidt. Ich kenne ihn seit 1961 und habe ihn in Hamburg kennengelernt. Wir waren selten einer gemeinsamen Auffassung. In seinen letzten Jahren waren wir allerdings zunehmend mehr einer Meinung,<br>\n(Volker Kauder (CDU\/CSU): Na, na! &#8209; Michael Grosse-Br&ouml;mer (CDU\/CSU): Sind Sie kl&uuml;ger geworden?)<br>\ngerade in der Russland-Politik. Ich finde, gerade wenn man Helmut Schmidt gedenkt, sollte man die Art und Weise, sich kritisch auseinanderzusetzen, kultivieren. Das konnte Schmidt, und das hat er immer durchgehalten. Deswegen m&ouml;chte ich Ihnen das Gegenprogramm in meiner Rede zu 60 Jahren Bundeswehr vorstellen.<br>\nVon den 60 Jahren, die die Bundeswehr existiert, habe ich 55 Jahre gegen sie gek&auml;mpft, zun&auml;chst in der &bdquo;Ohne mich&ldquo;-Bewegung zusammen mit einer ganzen Reihe Sozialdemokraten, in der Bewegung &bdquo;Kampf dem Atomtod&ldquo;, auf den Osterm&auml;rschen, mit Blockaden von Milit&auml;rstandorten, mit antimilitaristischer Arbeit unter Wehrpflichtigen und Soldaten sowie Kriegsdienstverweigerern sowie auch im Widerstand gegen die Kriege in Vietnam, Jugoslawien, im Irak oder in Afghanistan. Ich finde es fast symptomatisch, dass genau zu der heutigen Debatte das Versprechen, dass die Bundeswehr aus Afghanistan abgezogen wird, aufgek&uuml;ndigt wurde. Lug und Trug geh&ouml;rten immer zur Politik der Rechtfertigung der Bundeswehr.<br>\nBis heute sage ich laut und deutlich Nein zu Militarismus und Krieg. F&uuml;r die Sicherheit des Landes brauchen wir keine Bundeswehr. Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass der Zeitpunkt kommen wird, wo dieses Land keine Armee mehr hat und keine Bundeswehr mehr braucht. Dieser Zeitpunkt wird kommen, und er wird das Land positiv ver&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgang-gehrcke.de\/de\/article\/1457.rede-von-wolfgang-gehrcke-in-der-bundestagsdebatten-60-jahre-bundeswehr.html\">Wolfgang Gehrcke (MdB, Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><strong>Mach, was wirklich z&auml;hlt!<\/strong><br>\n60 Jahre Bundeswehr &ndash; Zeit zum Abtreten: Gru&szlig;adressen aus der deutschen Friedensbewegung<br>\nGeburtstagsr&uuml;sten<br>\nIm Verteidigungsministerium d&uuml;rften heute wohl nicht nur wegen des 60. Geburtstages der Bundeswehr die Korken knallen: Auch die &raquo;Erfolge&laquo; der j&uuml;ngeren Vergangenheit d&uuml;rften zur Feierstimmung beitragen. Denn die Truppe wird schon seit einiger Zeit &uuml;ppig beschenkt: W&auml;hrend der R&uuml;stungshaushalt gem&auml;&szlig; des &raquo;Sparziels&laquo; aus dem Jahr 2010 eigentlich auf 27,6 Milliarden Euro h&auml;tte abgesenkt werden m&uuml;ssen, g&ouml;nnte man sich statt dessen einen kr&auml;ftigen Schluck aus der Finanzpulle: 2016 wird der Etat erneut, diesmal von 32,97 auf 34,36 Milliarden Euro, steigen!<br>\nDieser Aufwuchs wird nicht zuletzt der R&uuml;stungsindustrie zugute kommen &ndash; zuletzt gab das Verteidigungsministerium das Ziel aus, die Investitionsquote von aktuell 15 Prozent auf 20 Prozent des Haushalts nach oben schrauben zu wollen. Das Geld wird unter anderem in die n&auml;chsten gro&szlig;en R&uuml;stungsprojekte, die &raquo;Big 3&laquo;, flie&szlig;en: Die &ndash; jeweils milliardenschweren &ndash; Entscheidungen zur Beschaffung des Taktischen Luftverteidigungssystems (TLVS), des Mehrzweckkampschiffs (MKS) 180 sowie der MALE-Drohne stehen allesamt unmittelbar bevor. [&hellip;]<br>\nZeit f&uuml;r eine friedliche Wende in der deutschen Au&szlig;enpolitik<br>\nDie Bundeswehr versteht sich heute als eine Armee im Einsatz. 60 Jahre nach ihrer Gr&uuml;ndung haben Union, SPD und Gr&uuml;ne sie zu einem &raquo;normalen&laquo; Mittel der deutschen Au&szlig;enpolitik umgebaut. Krieg ist jetzt die Ultima ratio, nicht mehr wie der Friedensnobelpreistr&auml;ger Willy Brandt einst formuliert hatte, die Ultima irratio. Aktuell f&uuml;hrt die Bundeswehr nicht nur an der Seite der USA Krieg in Afghanistan, sondern beteiligt sich mit Tausenden Soldaten auch an den NATO-Man&ouml;vern, bei denen Kriege au&szlig;erhalb des NATO-B&uuml;ndnisgebiets ge&uuml;bt werden. Von einer Verpflichtung auf Territorialverteidigung hat sich die Bundeswehr weit entfernt. Der Umbau der Bundeswehr zur Interventionsarmee, wie schon die Entscheidung zu ihrer Aufstellung 1995, vollzog sich gegen den Willen und den Widerstand einer gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-12\/012.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Verst&ouml;&szlig;t der BND gegen die Verfassung?<\/strong><br>\nHinter den Decknamen &bdquo;Hortensie III&ldquo; und &bdquo;Drehpunkt&ldquo; verbergen sich die beiden gr&ouml;&szlig;ten und wichtigsten Abh&ouml;rstationen des Bundesnachrichtendienstes (BND) in der Bundesrepublik. &bdquo;Hortensie III&ldquo; mit seinen an &uuml;berdimensionale Golfb&auml;lle erinnernden Antennenkuppeln ist die Anlage in Bad Aibling, mit der gut ein Dutzend Kommunikationssatelliten im All &uuml;berwacht werden. Pro Stunde erfassen diese elektronischen Ohren im Schnitt rund 23 Millionen Rohdaten. In Gablingen, an der Bundesstra&szlig;e 2 zwischen Augsburg und Langweid, steht das Objekt &bdquo;Drehpunkt&ldquo;, ein gigantisches, kreisrundes Metallgest&auml;nge. Damit werden die Fernmeldestr&ouml;me aus dem Nahen und Mittleren Osten belauscht, die per Richtfunk &uuml;ber das Gebiet der Bundesrepublik f&uuml;hren.<br>\nH&auml;lt sich der BND in seinen &Uuml;berwachungsfabriken von Bad Aibling und Gablingen an Recht und Gesetz? Dieser Frage gehen in Deutschland Parlament und Medien nach, seit Edward Snowden im Juli 2013 damit begonnen hatte, den &Uuml;berwachungswahn westlicher Geheimdienste zu enth&uuml;llen. Im Zentrum der Untersuchungen hierzulande steht dabei, ob deutsche B&uuml;rger sowie Politiker, Beh&ouml;rden und Wirtschaftsunternehmen befreundeter Staaten vom BND belauscht werden. Kaum eine Rolle in der Diskussion spielt hingegen eine grunds&auml;tzliche Frage: Ist die sogenannte strategische Telekommunikations&uuml;berwachung des Auslands durch den BND &uuml;berhaupt vereinbar mit dem Grundgesetz?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/datenschutz\/geheimdienst-verstoesst-der-bnd-gegen-die-verfassung-,1472644,32392206.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>BND-Spionage: Hollande fordert Aufkl&auml;rung &uuml;ber Abh&ouml;raff&auml;re<\/strong><br>\n&ldquo;Es kann solche Praktiken zwischen Verb&uuml;ndeten nicht geben&rdquo;: Frankreichs Staatschef Hollande verlangt Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Meldung, dass der Bundesnachrichtendienst auch seinen Au&szlig;enminister Fabius abh&ouml;rte.<br>\nPr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande fordert von der Bundesregierung eine Unterrichtung &uuml;ber die j&uuml;ngste BND-Abh&ouml;raff&auml;re. &ldquo;Wir verlangen, dass uns alle Informationen zur Verf&uuml;gung gestellt werden&rdquo;, sagte Frankreichs Pr&auml;sident am Donnerstag am Rande des EU-Afrika-Gipfels in Malta.<br>\nAm Mittwoch hatte rbb-Inforadio berichtet, der Bundesnachrichtendienst habe neben internationalen Organisationen auch Frankreichs Au&szlig;enminister Laurent Fabius abgeh&ouml;rt. Im Oktober hatte es bereits Berichte gegeben, der BND habe in Verbindung mit dem US-Geheimdienst NSA bis Ende 2013 Verb&uuml;ndete Deutschlands ausgesp&auml;ht. Das Bundeskanzleramt wies den BND daraufhin an, die Vorw&uuml;rfe zu kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bnd-spionage-hollande-fordert-aufklaerung-der-abhoeraffaere-a-1062477.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fremdenfeindlichkeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wenn der Buhmann umgeht<\/strong><br>\n&ldquo;Eine Immigranteninvasion &uuml;berschwappt Deutschland&rdquo;, schrieb J&uuml;rgen Mannke, Vorsitzender des Philologenverbands in Sachsen-Anhalt und Leiter eines Gymnasiums, mit leicht verrutschter Metaphorik in einem Artikel f&uuml;r sein Verbandsblatt. Darin raunte er von empirisch nicht belegten sexuellen &Uuml;bergriffen auf Frauen durch Migranten und fragte: &ldquo;Wie k&ouml;nnen wir unsere jungen M&auml;dchen im Alter ab 12 Jahren so aufkl&auml;ren, dass sie sich nicht auf ein oberfl&auml;chliches sexuelles Abenteuer mit sicher oft attraktiven muslimischen M&auml;nnern einlassen?&rdquo;<br>\nNach heftiger &ouml;ffentlicher Kritik hat sich Mannke inzwischen entschuldigt: Er habe nicht die Absicht gehabt, &ldquo;Menschen anderer Religionen, Nationen und Kulturen zu diffamieren, &Auml;ngste zu sch&uuml;ren, nationalistische Klischees zu bedienen oder zu pauschalisieren&rdquo;, schrieb er. Seine Wortwahl sei in einigen Passagen &ldquo;missverst&auml;ndlich&rdquo; und &ldquo;ungl&uuml;cklich&rdquo; gewesen.<br>\nUngl&uuml;cklich kann man das schon nennen, wenn ausgerechnet der Vorsitzende eines Philologenverbands, der in der aufgeheizten Debatte &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge eigentlich eher im humanistischen, nicht im hetzerischen Sinne aufkl&auml;ren sollte, die gleichen Ressentiments bedient wie einige der zurzeit schlimmsten Demagogen im Lande, zum Beispiel AfD-Mann Bj&ouml;rn H&ouml;cke, der gerne von &ldquo;Angsttr&auml;umen&rdquo; schwadroniert, die besonders f&uuml;r &ldquo;blonde Frauen&rdquo; gr&ouml;&szlig;er w&uuml;rden und in denen sie unsittlich angesprochen werden k&ouml;nnten, &ldquo;wie es bei uns im Abendland normalerweise nicht &uuml;blich ist&rdquo;.<br>\nEr geht also um in Deutschland, der Butzemann, der Buhmann, der mit diffusen &Auml;ngsten besetzte Fremde. Zu Tausenden kommt er zurzeit aus aller unchristlicher Herren L&auml;nder zu uns und hat es vermeintlich zuallererst darauf abgesehen, unsere Frauen und Kinder zu sch&auml;nden, zu morden und zu brandschatzen, unsere Kultur zu usurpieren und unsere Reicht&uuml;mer zu rauben. Das klingt mittelalterlich? Kein Wunder, denn die Angstfigur des &ldquo;schwarzen Mannes&rdquo;, die hier heraufbeschworen wird, stammt aus dieser dunklen Zeit. Als die Pest in Europa grassierte, waren es wohl die vermummten &Auml;rzte, die von Haus zu Haus gingen, um die Toten zu holen. Sie trugen Masken mit schnabelartigem Mundschutz, in denen sich Kr&auml;uter und Filter befanden und wurden von tapferen Helfern zu Schreckensgestalten umgedeutet. Nicht von ungef&auml;hr: Wo sie auftauchten, war l&auml;ngst die Seuche eingefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/fremdenfeindlichkeit-wenn-der-buhmann-umgeht-a-1062499.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Frauenbild mancher Rassisten<\/strong><br>\nWenn Frauenrechte zur Fl&uuml;chtlingsabwehr herhalten, mischen sich Sexismus und Rassismus. Gefahren f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsfrauen werden nicht beachtet. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der Sex ins Spiel gebracht w&uuml;rde, und jetzt ist es so weit. Viel verdiente Emp&ouml;rung hat der Philologenverband Sachsen-Anhalt vergangene Woche geerntet, als er warnte, junge (deutsche) M&auml;dchen k&ouml;nnten sich mit Fl&uuml;chtlingen einlassen. Im Editorial der Verbandszeitschrift war von einer &bdquo;&uuml;berschwappenden&ldquo; &bdquo;Immigranteninvasion&ldquo; die Rede, es wurden Klischees von potenten S&uuml;dl&auml;ndern und dem sexuellen Appetit &bdquo;ungebildeter&ldquo; M&auml;nner reaktiviert. Was unterging: In diesen und &auml;hnlichen Auslassungen zum Thema &bdquo;Fl&uuml;chtlinge &amp; Sex&ldquo; offenbart sich nicht nur der Rassismus zahlreicher Besorgt-B&uuml;rger*innen, sondern auch deren Sexismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Fluechtlinge\/!5246603\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeder vierte Th&uuml;ringer ist rechtsextrem<\/strong><br>\nImmer mehr Th&uuml;ringer neigen rechtsextremen und fremdenfeindlichen Einstellungen zu. Zu diesem Ergebnis kommt der diesj&auml;hrige &ldquo;Th&uuml;ringen Monitor&rdquo; von Wissenschaftlern der Universit&auml;t Jena.<br>\nNach Informationen der Tageszeitung &ldquo;Th&uuml;ringer Allgemeine&rdquo;, die am Mittwoch vorab aus der Studie berichtete, stufen die Wissenschaftler knapp ein Viertel der Befragten als rechtsextremistisch ein. Nach Jahren r&uuml;ckl&auml;ufiger Tendenzen, sind fremdenfeindliche Einstellungen in Th&uuml;ringen wieder gestiegen.<br>\nEine knappe Mehrheit der 1000 Befragten stimmte der Aussage zu, die Bundesrepublik sei in &ldquo;gef&auml;hrlichem Ma&szlig; &uuml;berfremdet&rdquo;. 40 Prozent zeigten sich &uuml;berzeugt, Ausl&auml;nder k&auml;men nur nach Deutschland, um den Sozialstaat auszunutzen.<br>\nNoch deutlicher zeigt sich der Rechtsdrift in Fragen der Fl&uuml;chtlingspolitik: Eine &ldquo;gro&szlig;z&uuml;gige Pr&uuml;fung&rdquo; von Asylantr&auml;gen durch den Staat lehnten 70 Prozent der Befragten ab. 55 Prozent stimmten der Aussage zu, dass Asylsuchende &ldquo;keine Verfolgung im Heimatland&rdquo; zu bef&uuml;rchten h&auml;tten. Und 42 Prozent der Th&uuml;ringer wollen der Studie zufolge keine Fl&uuml;chtlingsunterkunft in der Nachbarschaft haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Jeder-vierte-Thueringer-ist-rechtsextrem-2919518.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Fast 500 rechte Attacken auf Parteib&uuml;ros<\/strong><br>\nAm 27. August 2015 wurde in Hoyerswerda das B&uuml;ro der Bundestagsabgeordneten Caren Lay von mehreren Personen angegriffen. Drei, sp&auml;ter f&uuml;nf Neonazis h&auml;tten eine Mitarbeiterin sowie drei Mitarbeiter bedroht, wovon einer im Rollstuhl sitze, erkl&auml;rte die Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion. Die T&auml;ter h&auml;tten ihre Opfer bespuckt, beschimpft und mit brennenden Zigaretten beworfen, sagte Lay. Sie sei froh, dass am Ende nur ein Sachschaden entstanden sei. Dies war ihren Angaben zufolge der 18. Angriff auf ihr Wahlkreisb&uuml;ro.<br>\nIn Magdeburg wurden Anfang November das Wohnhaus sowie das Regionalb&uuml;ro des Gr&uuml;nen-Landtagsabgeordneten S&ouml;ren Herbst mit Hassparolen beschmiert. An einer Scheibe waren ein Galgen und das Wort &ldquo;Volksverr&auml;ter&rdquo; zu sehen. Herbst schrieb dazu auf Twitter: &ldquo;Drohungen und Gewalt sind die Sprache der Dummen.&rdquo; Herbst ist fl&uuml;chtingspolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/angriffe-parteibueros-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Bitte lasst die AfD nicht vom Verfassungsschutz besch&uuml;tzen!<\/strong><br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen aus dem AfD-Lager waren ja immer schon irgendwie gef&auml;hrlich. Die neuesten &raquo;Ideen&laquo; von denen, die eine Alternative dieses Landes sein wollen, sind sogar gemeingef&auml;hrlich. So in etwa stellt sich einer aus der AfD die Welt vor: Menschen, denen das Schicksal b&ouml;se mitgespielt hat, bewegen Himmel und Erde, um sich von Schleppern f&uuml;r teuer Geld in Sicherheit verbringen zu lassen, lassen Familien zur&uuml;ck, k&auml;mpfen auf der &Uuml;berfahrt mit ihren D&auml;monen und psychischen Problemen und werden dann an Deutschlands Grenzen mit Gewehrsalven begr&uuml;&szlig;t. Das also ist die Alternative, die im Namen dieser Partei schlummert. Man kann einen solchen Vorschlag gar nicht genug verurteilen. Er ist nicht das Hirngespinst eines Politikers, sondern hat verbrecherische Z&uuml;ge. Und mit freier Meinung hat es eben nichts mehr zu tun, wenn jemand Menschen zum Abschuss freigeben will.<br>\nRalf Stegner, Vize der Sozialdemokraten, hat daraufhin angeregt, die AfD vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Er vergleicht sie n&auml;mlich mit der NPD. V&ouml;llig zurecht. Aber weil er schon die NPD ins Spiel bringt: Die gibt es immer noch. Auch wenn man sie dieser Tage gerne vergisst, weil ihr die AfD und Pegida den Rang abgelaufen haben. Letztere haben n&auml;mlich bewiesen, dass es gar keine kahlrasierten Sch&auml;del braucht, um in diesem Land rechtsradikal sein zu k&ouml;nnen. Es geht auch im feinen Zwirn. Gleichwohl, die NPD ist weiterhin unter uns. Und warum das? Es h&auml;tte genug Ans&auml;tze gegeben, sie als eingetragene Partei streichen zu lassen. Man hat das Parteiverbot ja auch angestrebt und war schon recht weit gekommen. Gescheitert es ist letztlich nur, weil die Richter, die dar&uuml;ber befinden sollten, nicht ganz genau wussten, was nun Parteirealit&auml;t war und was V-Mann-Getue. Und genau aus diesem Grund: Nein, die AfD soll bitte nicht beobachtet werden! Um Himmels Willen, wir kriegen diese Leute ja nie los, wenn wir sie jetzt mit V-M&auml;nnern unterwandern. Wer sie jetzt dem Verfassungsschutz &uuml;bergeben will, der verewigt diesen Verein doch nur!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/990992.bitte-lasst-die-afd-nicht-vom-verfassungsschutz-beschuetzen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeit 4.0 &ndash; Chancen und Risiken<\/strong><br>\nDie Zukunft unserer Arbeit<br>\nEinige Jobs fallen weg, andere entstehen. Manche Branche wird zur Geburtsst&auml;tte prek&auml;rer Arbeit, andere bieten neue Potenziale f&uuml;r Besch&auml;ftigung. Die fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung der Wirtschaft ver&auml;ndern unsere Arbeitswelt zunehmend. Angesto&szlig;en von Debatten &uuml;ber die sogenannte Industrie 4.0 weitet sich der Blick mittlerweile auf die Konsequenzen f&uuml;r die Menschen und ihren Arbeitsplatz aus.<br>\nLangsam fahren Roboter im Gleichtakt ihre st&auml;hlernen Arme aus, sie werfen einen Lichtstrahl auf zwei Metallteile und verschwei&szlig;en die Puzzle-Teile des Neuwagens. Riesen-Gabelstapler best&uuml;cken wie von Geisterhand Hochregale. Und gigantische Rechenzentren analysieren Unmengen an Daten. In vielen Industriest&auml;tten haben Maschinen den Arbeiter verdr&auml;ngt &ndash; und nicht nur hier schreitet die Digitalisierung voran: Brief und Fax wurden weitestgehend durch die E-Mail ersetzt. Navigationsger&auml;te leiten Fahrer durch den Stra&szlig;enverkehr und per GPS lassen sich ganze Fahrzeugflotten ortsgenau kontrollieren. Gleichzeitig forschen Automobilhersteller und IT-Unternehmen am selbstfahrenden Auto. Sogar in der Pflege k&ouml;nnten Arbeiten, die noch durch Menschen verrichtet werden, k&uuml;nftig immer h&auml;ufiger automatisiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitnehmerkammer.de\/politikthemen\/20151112_sp_arbeit_viernull.html?pk_campaign=nl72&amp;piwik_kwd=arbeitviernull\">Arbeitnehmerkammer Bremen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Axel Weber wird Kuratoriumsvorsitzender des DIW<\/strong><br>\nDie deutsche Politik schafft es immer wieder, Fehlentscheidungen zu treffen, die von geradezu groteskem Unverst&auml;ndnis der Zusammenh&auml;nge zeugen. Bert R&uuml;rup, ein Neoliberaler in sozialdemokratischem Gewand, tritt als Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) zur&uuml;ck und wen berufen die Bundesregierung und der Berliner Senat (beide haben zusammen eine Mehrheit im Kuratorium des DIW)? Sie berufen Axel Weber (fr&uuml;herer Bundesbankpr&auml;sident und heute Pr&auml;sident des Verwaltungsrates der UBS, was in Deutschland etwa dem Aufsichtsratsvorsitzenden entspricht), einen Neoliberalen im neoliberalen Gewand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/axel-weber-wird-kuratoriumsvorsitzender-des-diw\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tsipras und die Realpolitik<\/strong><br>\nSeit acht Wochen hat Griechenland eine zweite Regierung Tsipras. Mit ihrem Wahlsieg vom 20. September ist es der Syriza gelungen, ihr Mandat zur Bew&auml;ltigung der nunmehr sechs Jahre w&auml;hrenden Krise zu erneuern. Damit konnten Tsipras und seine Partei verhindern, dass ihre Regierung, die unter dem Motto &bdquo;erstmals links&ldquo; (proti fora aristera) angetreten ist, eine politische Episode bleibt. Aber um welchen Preis &ndash; und mit welcher politischen Perspektive?<br>\nNicht nur die griechischen W&auml;hler stellen sich die Frage, ob sie es noch mit demselben Alexis Tsipras zu tun haben, der mit seinem triumphalen Wahlsieg vom 25. Januar die Linke in ganz Europa euphorisiert und die M&auml;chtigen in Br&uuml;ssel und Berlin aufgeschreckt hat.<br>\nDie Frage ist berechtigt, aber falsch adressiert. Es geht nicht um die Person Tsipras, sondern um die Zw&auml;nge, denen seine Regierung ausgesetzt war. Deshalb muss man sich zun&auml;chst klarmachen, warum er die au&szlig;erplanm&auml;&szlig;igen Neuwahlen vom September &uuml;berhaupt herbeigef&uuml;hrt hat.<br>\nDieser Schritt war aus zwei Gr&uuml;nden unvermeidlich. Zum einen konnte die Regierung Tsipras I ihr wichtigstes Wahlversprechen nicht halten, die von EU-Kommission, EZB und IWF aufgezwungene Sparpolitik zu beenden. Seit 2010 hat die &bdquo;Troika&ldquo; den wechselnden Athener Regierungen ein Rezept verschrieben, das die &bdquo;griechische Krankheit&ldquo; nicht geheilt, sondern st&auml;ndig verschlimmert hat. Die &bdquo;Memoranden&ldquo; waren nicht nur sozial ungerecht, weil sie die Schw&auml;chsten am h&auml;rtesten trafen. Sie waren auch ein spektakul&auml;rer Misserfolg, haben sie doch die Wirtschaftskrise versch&auml;rft und die &ouml;ffentliche Verschuldung auf Rekordh&ouml;hen getrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5240235\">Niels Kadritzke in Le Monde diplomatique<\/a>\n<p>dazu: <strong>Griechenland: Generalstreik gegen das Sparen<\/strong><br>\nSo seltsam es klingen mag. Am Dienstag erreichte Griechenlands Pressevertreter per Rundschreiben ein Streikaufruf: &ldquo;Alle und jede zum Streik und den Streikversammlungen am 12. November! Wir k&auml;mpfen f&uuml;r unsere Rechte auf Arbeit, Versicherung und menschenw&uuml;rdiges Leben. Wir geben eine kraftvolle Antwort gegen den Druck der Arbeitgeber und die Erpressungen der Kreditgeber&rdquo;, hei&szlig;t es in der Einleitung.<br>\nIn der Folge wettert das Schreiben gegen neoliberale Politikma&szlig;nahmen, welche die Griechen traktieren und ihrer Rechte berauben. Die B&uuml;rger werden aufgerufen, in Massen zu demonstrieren, damit entsprechende Gesetze weder erlassen noch umgesetzt werden k&ouml;nnen. Der Aufruf schlie&szlig;t k&auml;mpferisch:<br>\nWir sagen nein zur den Politiken des Sparens in Griechenland und in Europa. Die K&auml;mpfe unseres Volks werden siegreich sein.<br>\nDas klingt zun&auml;chst h&ouml;chst widerspr&uuml;chlich, da Syriza selbst aktuell das sch&auml;rfste der bisher drei Sparmemoranden Griechenlands umsetzt. Zudem werden landesweit Stromanschl&uuml;sse abgeklemmt. Nur wenige Wochen nachdem bekannt wurde, dass Staatsminister Alekos Flabouraris 4.000 Euro seiner Wasserrechnung &uuml;ber 6.000 Euro f&uuml;r sein Ferienhaus erlassen bekam, hat die Regierung beschlossen, &ldquo;mit sozialen Kriterien&rdquo; denjenigen den Strom abzustellen, die es nach Regierungsansicht verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46540\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Portugal: Eine Firma bestimmt nun den Verlauf der Euro-Krise<\/strong><br>\nIn Portugal hat eine Links-Allianz die Macht &uuml;bernommen. Nun droht ein Aufflammen der Euro-Krise. Ob es so kommt, entscheidet am Freitag eine private Firma &ndash; fast 6000 Kilometer von Lissabon entfernt.<br>\n&Uuml;ber das Schicksal der Euro-Zone wird derzeit nicht in Lissabon, Br&uuml;ssel oder New York entschieden. Kurzfristig k&ouml;nnte die W&auml;hrungsunion in eine neue Krise gest&uuml;rzt werden an einem Ort, der rund 6000 Kilometer von Lissabon und Br&uuml;ssel entfernt ist: Toronto.<br>\nIn der kanadischen Metropole sitzt die Firma Dominion Bond Rating Service, kurz DBRS. Die weitgehend unbekannte Ratingagentur, mit gerade einmal 400 Mitarbeitern, wird am Freitag turnusgem&auml;&szlig; &uuml;ber die Kreditw&uuml;rdigkeit von Portugal befinden.<br>\nGenau das birgt immense Risiken. Sollten die Kanadier den Daumen &uuml;ber Lissabon senken, w&uuml;rde Portugal zum Teil von der Finanzierung durch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) abgeschnitten. Denn die W&auml;hrungsh&uuml;ter akzeptieren f&uuml;r ihre Geldgesch&auml;fte nur Anleihen mit einer bestimmten Mindestbonit&auml;t. Die EZB folgt einer einfachen Regel. Das jeweils beste Rating wird zur Beurteilung eines Wertpapiers herangezogen.&nbsp;<br>\nWas kaum einer wei&szlig;. Nicht nur die Noten der drei Gro&szlig;en, S&amp;P, Moody&rsquo;s und Fitch, spielen eine Rolle, sondern auch die der Nischenagentur DBRS, die seit 2007 offiziell von der EZB anerkannt ist. Bei den Kanadiern gilt Portugal gerade noch als investierbar, bei allen anderen wird das Land mit &ldquo;Schrott&rdquo; bewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article148721069\/Eine-Firma-bestimmt-nun-den-Verlauf-der-Euro-Krise.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bargeldlose Zukunft<\/strong><br>\nSeit gut einem Jahr h&auml;ufen sich die Berichte, dass immer mehr L&auml;nder &uuml;berlegen ihr Bargeld abzuschaffen. W&auml;hrend Gesch&auml;fte in D&auml;nemark noch verpflichtet sind Bargeld anzunehmen, sieht es in Schweden schon anders aus und manch ein Tourist stellt verwundert fest, dass er das Busticket nicht mehr mit Bargeld bezahlen kann. Aber auch in Deutschland melden sich &Ouml;konomen mit diesem Vorschlag zu Wort.<br>\nDie Vorteile l&auml;gen auf der Hand, sagen die Bef&uuml;rworter. Bargeld w&uuml;rde nur von Kriminellen wirklich gebraucht, da sie damit spurlos zahlen k&ouml;nnen. Steuerhinterziehung w&uuml;rde unm&ouml;glich werden. Raub&uuml;berf&auml;lle machten keinen Sinn mehr, da in den Kassen kein Geld mehr l&auml;ge.<br>\nDie Politik hat auch Anreize Bargeld abzuschaffen. Denn wenn die Zentralbanken die Zinsen soweit senken m&ouml;chten, dass sie negativ werden, unser gespartes Geld auf der Bank also weniger werden soll, dann heben wir das einfach ab und legen uns die Scheine unter das Kopfkissen. Nicht so, wenn wir unser Geld nicht mehr abheben k&ouml;nnen. Wir w&auml;ren zum Konsumieren gezwungen.<br>\nFestgehalten werden kann, dass wir ohne Bargeld unserer M&ouml;glichkeit anonym und spurlos zu zahlen beraubt werden. Jede Currywurst an der Ecke, jedes Bier im Club, der Supermarkt-Einkauf, die Busfahrkarte, einfach jeder Einkauf w&uuml;rde mit Artikel, Betrag, Ort und Uhrzeit geloggt werden. Ein ausf&uuml;hrliches Profil unseres Alltags, das von gro&szlig;em Interesse f&uuml;r Wirtschaft und Staat sein wird. Ein anonym bezahltes Handy und SIM-Karte f&uuml;r die Demonstration vor der amerikanischen Botschaft, damit man sich beim n&auml;chsten USA-Besuch an der Grenzkontrolle keine Sorgen machen muss? Fehlanzeige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/bargeldlose-zukunft\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Commission brings ISDS back to TTIP negotiations<\/strong><br>\nThe European Commission has today formally submitted a new proposal to the US for a chapter on investor-to-state dispute settlement (ISDS) in the TTIP agreement. The issue had been excluded from the negotiations for 18 months in the context of a public consultation on ISDS in reaction to public opinion becoming more and more negative towards ISDS.<br>\nMEP Helmut Scholz, coordinator of the GUE\/NGL group in the European Parliament&rsquo;s Committee on International Trade, reacted to the publication of the text: &ldquo;The Commission did not understand that the public does not want to see a treaty creating a system of legal privileges for foreign investors to protect their profits.&rdquo; He explained: &ldquo;The new proposal has a new name &ndash; investment court system &ndash; but essentially it continues to give foreign investors more rights than to any ordinary citizen or to domestic investors. Where is the public interest in having an ISDS system?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guengl.eu\/news\/article\/gue-ngl-news\/commission-brings-isds-back-to-ttip-negotiations\">European United Left\/Nordic Green Left | European Parliamentary Group<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Die umstrittenen Schiedsgerichte sollen jetzt offiziell Investitionsgerichte hei&szlig;en und die SPD <a href=\"http:\/\/www.bernd-lange.de\/aktuell\/nachrichten\/2015\/368884.php\">klatscht Beifall<\/a>. Viele Bedenken der B&uuml;rger seien aufgegriffen worden, sogar von einer Kehrtwende ist die Rede. Im Kern bleibt das System, das vor allem die Interessen von Investoren sch&uuml;tzt, aber erhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>130er L&ouml;sung<\/strong><br>\nStatt 850 Soldatinnen und Soldaten will die Bundesregierung nun bis zu 980 nach Afghanistan schicken. Und die bringen es? Das einzig Nachvollziehbare an der Zahl ist das krampfhafte Bem&uuml;hen der Verantwortlichen, die Tausendermarke nicht zu touchieren.<br>\nDabei sollten sie sich lieber davor f&uuml;rchten, was gerade in Afghanistan abgeht. Der nie beendete B&uuml;rgerkrieg kehrt mit alter Wucht zur&uuml;ck. Die Volksgruppen bek&auml;mpfen einander h&auml;rter denn je entlang religi&ouml;ser und ethnischer Grundlinien. Jeder gegen jeden: Taliban verschiedener Pr&auml;gungen und Herkunft vorneweg, Reste von Al Qaida mischen mit, diverse Warlords und Milizen k&auml;mpfen um Einfluss. Paschtunen, Tadschiken, Hazara, Usbeken &hellip; Und immer st&auml;rker dabei sind Extremisten nach Pr&auml;gung des Islamischen Staates. Pr&auml;sident Aschraf Ghani ist schwach, die Regierung noch schw&auml;cher, &uuml;ber die Wirtschaft muss man kein Wort verlieren. Streitkr&auml;fte und Polizei befinden sich &ndash; trotz intensiver Material- und Ausbildungshilfe aus dem Westen &ndash; nicht nur moralisch in einem erb&auml;rmlichen Zustand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/991099.er-loesung.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Permanenter B&uuml;rgerkrieg<\/strong><br>\nEine offizi&ouml;se Publikation aus dem Umfeld der Bundeswehr betrachtet von vormaligen NS-Offizieren entwickelte antisowjetische Propagandatechniken als Vorbild f&uuml;r heutige psychologische Operationen des Westens gegen Russland. Analog zum Kalten Krieg habe auch der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der NATO eine &ldquo;stark ausgepr&auml;gte ideologische Dimension&rdquo;, erkl&auml;rt der Autor Uwe Hartmann, der bei den deutschen Streitkr&auml;ften den Rang eines Obersts bekleidet. Laut Hartmann nutzt die russische Seite die &ldquo;Freiheiten der offenen westlichen Gesellschaften&rdquo; aus, um die Menschen dort in ihrem Sinne zu &ldquo;beeinflussen&rdquo;. Erkl&auml;rtes Ziel sei dabei die &ldquo;Relativierung der Werte von Recht und Freiheit&rdquo;, das &ldquo;S&auml;en von Zwietracht&rdquo; sowie die &ldquo;Verunsicherung der B&uuml;rger&rdquo;.<br>\nUm die Russland zugeschriebene Strategie zu kontern, empfiehlt Hartmann den Rekurs auf die Methoden der sogenannten Inneren F&uuml;hrung, die von dem einstigen Hitler-Generalst&auml;bler Wolf Graf von Baudissin erarbeitet wurden. Danach sind sowohl Streitkr&auml;fte als auch Gesellschaft f&uuml;r einen &ldquo;permanenten B&uuml;rgerkrieg&rdquo; zu r&uuml;sten. Aufgabe der F&uuml;hrungseliten sei es dabei, die Deutschen von der &ldquo;Verteidigungsw&uuml;rdigkeit ihres Staates&rdquo; zu &uuml;berzeugen und gegen alle &ldquo;ideologischen Versuchungen&rdquo; und &ldquo;propagandistischen Angriffe&rdquo; zu immunisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59250\">German-Foreign-Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hybrider Krieg als neue Bedrohung von Freiheit und Frieden. Berlin 2015.<\/strong><br>\n&ldquo;Hybride Kriegsf&uuml;hrung&rdquo;, schreibt Bundeswehroberst Uwe Hartmann, ist der &ldquo;Versuch, politische Ziele zu erreichen, indem eine Vielzahl von unterschiedlichen, aber synchronisierten legalen wie auch illegalen Mitteln und Wegen oftmals verdeckt und &uuml;berraschend eingesetzt werden, um einem Gegner den eigenen Willen aufzuzwingen&rdquo;. Im Vordergrund stehe dabei nicht die &ldquo;Zerschlagung gegnerischer Streitkr&auml;fte&rdquo;, sondern die &ldquo;Destabilisierung staatlicher Strukturen und gesellschaftlicher Institutionen&rdquo; sowie die &ldquo;Schw&auml;chung des nationalen Zusammenhalts&rdquo;.<br>\nDie Hisbollah im Libanon und der &ldquo;Islamische Staat&rdquo; bedienen sich laut Hartmann ebenso &ldquo;hybrider&rdquo; Kampftechniken wie Russland bei seiner Auseinandersetzung mit der Ukraine oder die Aufst&auml;ndischen in Afghanistan. Sie alle kombinieren seiner Auffassung nach Methoden des Guerillakrieges mit &ldquo;konventionellen&rdquo; Vorgehensweisen und machen zudem ausgiebig Gebrauch von den Instrumenten moderner Propaganda &ndash; etwa in Form von &ldquo;Internetattacken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59249\">German-Foreign-Policy<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gr&uuml;ner Atlantiker versucht Geopolitik<\/strong><br>\nMan kann sich auf Joschka Fischer verlassen: Wenn ein gro&szlig;es Thema vorbeikommt, nimmt er sein Fu&szlig;b&auml;nkchen, stellt sich drauf und kr&auml;ht. Diesmal wieder in der S&Uuml;DDEUTSCHEN, im atlantischen Zentral-Blatt f&uuml;r neue deutsche Herausforderungen in fremden L&auml;ndern. &ldquo;Die R&uuml;ckkehr der Geopolitik&rdquo; ist Fischers Beitrag dort &uuml;berschrieben und unterstellt, die Geopolitik w&auml;re zeitweilig weg gewesen. In der besonderen gr&uuml;nen Logik war sie weg, weil Russland sich lange nicht mehr auf der geopolitischen Welt-B&uuml;hne gezeigt hatte. Aber jetzt, nach der &ldquo;Annexion&rdquo; der Krim, da sei sie einfach wieder zur&uuml;ck, folgert Joschka Fischer. Was mag das zum Beispiel damals, vor 14 Jahren in Afghanistan gewesen sein, als die USA mit kr&auml;ftiger deutscher Unterst&uuml;tzung einen Krieg vom Zaun brach? Eine Friedensmission zur Sicherung der afghanischen Grenzen vor einem mongolischen &Uuml;berfall? Damals war Fischer Mitglied der deutschen Regierung, die ihren Kriegs-Fall schon im NATO-Luftkrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien geprobt hatte, und eine &auml;hnliche grundgesetzwidrige Nummer nun auch in Afghanistan durchziehen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/schmock\/der-joschka-stammtisch-1.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>DFB hat die WM-Aff&auml;re 15 Jahre lang verschwiegen<\/strong><br>\nIn der Aff&auml;re des Deutschen Fu&szlig;ball-Bunds (DFB) um die Weltmeisterschaft 2006 mehren sich die Anzeichen, dass die alte Spitze des Verbandes versucht hat, den Fall zu vertuschen. Nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung war der im Juli 2000 von Franz Beckenbauer mit dem umstrittenen Fifa-Vizepr&auml;sidenten Jack Warner abgeschlossene Vertrag schon kurz darauf f&uuml;hrenden Funktion&auml;ren des DFB bekannt geworden.<br>\nDer Verband unternahm aber offenbar keinerlei Anstrengungen, den dubiosen Vorgang aufzukl&auml;ren, sondern legte den Vertrag zu den Akten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/bestechungsskandal-dfb-verschwieg-wm-affaere-1.2733938\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Glyphosat laut EU-Beh&ouml;rde &ldquo;wahrscheinlich nicht krebserregend&rdquo;<\/strong><br>\nErleichterung in der Industrie, Schock f&uuml;r Kritiker: Die Europ&auml;ische Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit hat Glyphosat freigesprochen. Die Neuzulassung ist wahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2015-11\/glyphosat-krebs-eu-behoerde-efsa\">ZEIT Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Beh&ouml;rde ignoriert Warnungen vor Glyphosat<\/strong><br>\n&bdquo;Leider hat die Europ&auml;ische Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit heute dem Unkrautvernichter Glyphosat gr&uuml;nes Licht gegeben. Sie ignoriert damit die Warnung der Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation IARC, die Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat. Das bedeutet weitere zehn Jahre Risiken durch Glyphosat-Nutzung f&uuml;r EU-B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger&ldquo;, kommentiert Kirsten Tackmann die heutigen Entscheidung der Europ&auml;ischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA). Tackmann weiter:<br>\n&bdquo;Der ganze Prozess zeigt, wie wenig das aktuelle Zulassungssystem in der EU geeignet ist, Risiken zu kl&auml;ren und zu vermeiden. Denn die Kritik, dass wichtige Hinweise der WHO-Krebsforscher der IARC vom Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung falsch bewertet wurden, ist nach wie vor nicht ausger&auml;umt. Doch das h&auml;lt die EFSA nicht auf. Damit geht die Gelddruckmaschine f&uuml;r Monsanto und Co weitere zehn Jahre ans Netz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/eu-behoerde-ignoriert-warnungen-glyphosat\/\">Linksfraktion<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Entwarnung! Glyphosat ist v&ouml;llig harmlos<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151113_Glyphosat_Harm_Bengen.jpg\" alt=\"Harm Bengen: Entwarnung! Glyphosat ist v&ouml;llig harmlos\" title=\"Harm Bengen: Entwarnung! Glyphosat ist v&ouml;llig harmlos\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\">Harm Bengen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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