{"id":28677,"date":"2015-11-13T16:35:48","date_gmt":"2015-11-13T15:35:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677"},"modified":"2015-11-13T16:35:48","modified_gmt":"2015-11-13T15:35:48","slug":"hinweise-des-tages-ii-222","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h01\">Die Meinungsmache geht weiter &ndash; Nun ist Portugal im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h02\">Jesus statt Alois<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h03\">Kontingente statt Asyl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h04\">Kommentare im Netz: Immer her mit der Nazikeule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h05\">&ldquo;Hat das jemand anders verstanden?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h06\">Wer bei Volkswagen auspacken will, muss sich nun beeilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h07\">Nach der Finanzkrise ist vor der Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h08\">Sozialdemokraten und LuxLeaks &ndash; Worten sollten Taten folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h09\">Deutschland muss sich bei Transparenz weiter profilieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h10\">China will nicht die internationale wirtschaftliche Ordnung &auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h11\">Brasilien oder warum weltweit die Sozialdemokraten systematisch scheitern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h12\">Fluchtursache Klimawandel: Jetzt handeln!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h13\">Ausw&auml;rtiges Amt h&auml;lt Afghanistan nicht f&uuml;r sicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h14\">Interview mit Wolfgang Bittner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h15\">EVENT: Rollenspiel &ndash; Deutschland und sein Au&szlig;en mit Noam Chomsky &amp; Heiner Flassbeck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677#h16\">Das Letzte: &Ouml;sterreich baut Zaun an der Grenze zu Slowenien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28677&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Meinungsmache geht weiter &ndash; Nun ist Portugal im Visier<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Politische Krise in Portugal: Die Unsicherheit kehrt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/portugal-die-unsicherheit-kehrt-zurueck-a-1062091.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa zittert vor einem neuen Griechenland<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article148644323\/Europa-zittert-vor-einem-neuen-Griechenland.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Tsipras von Portugal?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/regierungsbildung-der-tsipras-von-portugal\/12566070.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein neues Griechenland?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/portugal-ein-neues-griechenland-13906620.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wird Portugal zum zweiten Griechenland?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/boerse.ard.de\/anlagestrategie\/regionen\/wird-portugal-zum-zweiten-griechenland100.html\">B&ouml;rse ARD<\/a><\/li>\n<li><strong>Quo vadis, Portugal?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/europa\/was-der-sturz-der-regierung-bedeutet-ohne-stabilitaet-ist-portugal-grossen-risiken-ausgesetzt\/12570466-2.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Regierungssturz in Portugal<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wn.de\/Kommentar\/2173526-Die-Mitte-wankt-erneut-Regierungssturz-in-Portugal\">Westf&auml;lische Nachrichten<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>dazu ein Kommentar von J.K.:<\/strong> Weiter geht die Meinungsmache. Kaum &uuml;bernimmt eine linke Koalition aus Sozialisten und &ndash; Oh mein Gott! &ndash; Marxisten und Kommunisten in Portugal die parlamentarische Mehrheit, reagieren die deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; wie der sprichw&ouml;rtliche Pawlowsche Hund und es startet die gleiche Hetzkampagne gegen Portugal, wie gegen Griechenland nach dem Wahlsieg der Syriza, Anfang dieses Jahres. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/151113_Weiter_geht_die_Meinungsmache_JK.pdf\">Weiter geht die Meinungsmache [PDF] &hellip;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jesus statt Alois<\/strong><br>\nDarf sich die Kanzlerin in der Fl&uuml;chtlingsfrage auf die christliche Botschaft berufen? Oberkatholik Alois Gl&uuml;ck sagt: nein. Und das ist falsch.<br>\nDie Sache ist im Grunde recht einfach. Wer sich auf Jesus Christus beruft, sollte nachschauen, was der so gesagt hat, und das ist in Bezug auf Fl&uuml;chtlinge oder Fremde eindeutig: &bdquo;Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen&ldquo;, so hat Matth&auml;us die Worte Jesu in einer zentralen Stelle des Evangeliums &uuml;berliefert (zum Nachlesen: Kapitel 25).<br>\nJesus hat nicht gesagt: Aufgenommen werden sollte nur der Fl&uuml;chtling, der den Kriterien von &bdquo;Dublin II&ldquo; gen&uuml;gt &ndash; oder nur die Person, die nicht aus einem &bdquo;sicheren Drittstaat&ldquo; eingewandert ist. Nein, dieser 2.000 Jahre alte Satz, wie so viele S&auml;tze des armen Wanderrabbis aus Galil&auml;a, ist radikal. Er fordert etwas von allen Menschen, die sich Christinnen und Christen nennen. Billig und einfach ist es nicht, Christin und Christ zu sein &ndash; wenn man denn die Botschaft Jesu ernst nimmt.<br>\nNun beruft sich Angela Merkel bei ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik auch auf ihre christlichen &Uuml;berzeugungen und auf das ber&uuml;hmte &bdquo;C&ldquo; im Namen der Unionsparteien &ndash; und allein die Tatsache, dass diese g&auml;ngige Formulierung &bdquo;das &sbquo;C&lsquo; im Namen&ldquo; so verhuscht daher kommt, zeigt, wie schwer sich die CDU und CSU mit diesem Anspruch tun, wenn es mal konkret wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Merkels-christliche-Werte\/!5251194\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bischofskonferenz kritisiert Fl&uuml;chtlingspolitik de Maizi&egrave;res<\/strong><br>\nDie Katholiken stellen sich gegen den Plan, den Schutz syrischer Fl&uuml;chtlinge einzuschr&auml;nken. Teile der Union wollen das Recht auf Familiennachzug begrenzen.<br>\nDie katholische Deutsche Bischofskonferenz hat Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) f&uuml;r seinen Plan kritisiert, den Familiennachzug f&uuml;r syrische Fl&uuml;chtlinge zeitweilig auszusetzen . &ldquo;Aus kirchlicher Sicht hat der Grundsatz der Einheit der Familie eine hohe Bedeutung&rdquo;, sagte der Sonderbeauftragte der Konferenz f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsfragen, Hamburgs Erzbischof Stefan He&szlig;e. Vorhaben, die darauf abzielen, den Familiennachzug f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Schutzsuchenden einzuschr&auml;nken, sehe man kritisch, sagte He&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-11\/fluechtlinge-bischofskonferenz-de-maiziere\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kirche mahnt Seehofer zur Solidarit&auml;t<\/strong><br>\nDas C in CSU steht f&uuml;r christlich. Doch der Kurs von Parteichef Horst Seehofer in der Fl&uuml;chtlingspolitik l&ouml;st bei vielen Kirchenvertretern Protest und Emp&ouml;rung aus. 45 Ordensobere schreiben dem bayerischen Ministerpr&auml;sidenten einen offenen Brief. Und das ist noch nicht alles. [&hellip;]<br>\nDer inhaltliche Kurs und auch die Rhetorik Seehofers ruft in den Kirchen Widerstand hervor. So haben sich 45 Ordensobere der katholischen Kirche in einem offenen Brief direkt an Bayerns Ministerpr&auml;sidenten gewandt. &bdquo;Wir appellieren an Sie, unbedingt von einer Rhetorik Abstand zu nehmen, die Gefl&uuml;chtete in ein zwielichtiges Licht stellt&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Brief. Und weiter: &bdquo;Wir pl&auml;dieren vielmehr daf&uuml;r, die Gefl&uuml;chteten zuerst als Menschen zu sehen, die als Schwestern und Br&uuml;der zu uns kommen und unsere Solidarit&auml;t brauchen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/csu-chef-kirche-mahnt-seehofer-zur-solidaritaet,24931854,32408326.html\">FR Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kontingente statt Asyl<\/strong><br>\nMit Restriktionen wird sich der Zustrom der Fl&uuml;chtlinge nicht stoppen lassen. Notwendig ist eine geregelte Zuwanderung &ndash; jenseits des Asyls.<br>\nBalkanfl&uuml;chtlinge schneller abschieben, f&uuml;r Syrer den Familiennachzug stoppen und das Dublin-Verfahren wiedereinf&uuml;hren. Wird das unsere &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo; l&ouml;sen? Nein. Im Gegenteil, es wird sie versch&auml;rfen.<br>\nAus dem Westbalkan kommen inzwischen nur noch wenige, die meisten Fl&uuml;chtlinge (141.000 von 181.000 im Oktober) stammen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Die syrischen Asylantr&auml;ge jetzt wieder als Einzelf&auml;lle zu pr&uuml;fen, wird das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) weiter lahmlegen und die Wartezeiten in &uuml;berf&uuml;llten Turnhallen verl&auml;ngern.<br>\nWer nach Bulgarien oder Ungarn zur&uuml;cksoll, wird klagen und noch mehr Papier produzieren. Abschrecken lassen sich die Syrer davon nicht.<br>\nWann kapiert die Politik endlich, dass eine Million Fl&uuml;chtlinge nur deshalb bedrohlich wirken, weil sie unkontrolliert kommen. Nicht die Zahl der Menschen ist das Problem, sondern das Chaos drum herum. Schuld daran ist der Missbrauch unseres Asylrechts &ndash; nicht durch Ausl&auml;nder, sondern durch unsere Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Fluechtlingspolitik\/!5247869\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Drunter und dr&uuml;ber in der Asylpolitik<\/strong><br>\nSeit einem Jahr ringt die Koalition um den richtigen Umgang mit Fl&uuml;chtlingen. Die Position der Kanzlerin ist nicht die der Union, der Innenminister trifft einsame Entscheidungen und die SPD k&auml;mpft um ein eigenes Profil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/deutschland-drunter-und-drueber-in-der-fluechtlingspolitik-1.2734136\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kommentare im Netz: Immer her mit der Nazikeule<\/strong><br>\nEin aktueller Trend im Netz sieht so aus: Man m&ouml;chte rechtsradikale Positionen vertreten, aber daf&uuml;r bittesch&ouml;n nicht als rechtsradikal bezeichnet werden. Das geht so nicht.<br>\n&ldquo;Man muss mit diesen Leuten reden&rdquo;, sagen die Besonnenen, und meinen, dass man sich menschenverachtenden, rechtsradikal gef&auml;rbten Kommentaren im Netz und auf der Stra&szlig;e diskursiv entgegenstellen soll.<br>\nWahrscheinlich haben die Besonnenen recht, wie so oft &ndash; aber ebenso wahrscheinlich haben sie noch nie versucht zu tun, was sie predigen. Wer tats&auml;chlich anf&auml;ngt, mit &ldquo;diesen Leuten&rdquo; zu reden, stellt drei h&auml;ufig wiederkehrende Ph&auml;nomene fest:<br>\nEs geht meist gar nicht um Gespr&auml;che, sondern um Signale der Zusammengeh&ouml;rigkeit an Gleichgesinnte. Diskussion als Austausch von Positionen ist selten erw&uuml;nscht, die eigene, absurde Definition von Diskussion ist &ldquo;von der Gegenseite recht bekommen&rdquo;.<br>\nSelbst sanfte Entgegnungen und zaghafte Zweifel werden oft brachial gekontert, es geht dabei offensichtlich um Selbstvergewisserung vor der Gruppe.<br>\nDie rhetorische Figur der &ldquo;Nazikeule&rdquo; taucht verl&auml;sslich auf.<br>\nNazikeule ist der derzeit spannendste, weil bezeichnendste Begriff im deutschsprachigen Internet. Er stammt von der Metapher &ldquo;Moralkeule&rdquo; ab, die durch die Friedenspreisrede (PDF) von Martin Walser in der Paulskirche 1998 gepr&auml;gt wurde. Walser formulierte damals verquast das Fundament einer intellektuellen T&auml;ter-Opfer-Umkehr, in dem er davor warnte, Auschwitz als &ldquo;Drohroutine [&hellip;], jederzeit einsetzbares Einsch&uuml;chterungsmittel oder Moralkeule&rdquo; zu verwenden. Damit wurde der Begriff &ldquo;Auschwitz-Keule&rdquo; gro&szlig;, eine so simple wie Antisemitismus entlarvende &Auml;u&szlig;erung: In Auschwitz waren Juden die Opfer, bei der Auschwitz-Keule sind Deutsche die Opfer. In dieser Tradition der T&auml;ter-Opfer-Umkehr steht die Nazikeule heute im Netz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/internet-kommentare-immer-her-mit-der-nazikeule-kolumne-a-1062231.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Hat das jemand anders verstanden?&rdquo;<\/strong><br>\nNach den Snowden-Enth&uuml;llungen reiste eine kleine Delegation von Datensch&uuml;tzern zum &Uuml;berwachungsstandort Bad Aibling. Und erlebte so manche &Uuml;berraschung.<br>\nWer Gabriele L&ouml;wnaus Zeugenaussage im NSA-Ausschuss h&ouml;rt, der versteht viel besser, wie ungest&ouml;rt der BND in den vergangenen Jahren arbeiten und dabei offensichtlich seine Kompetenzen &uuml;berschreiten konnte. L&ouml;wnau, Referatsleiterin beim Bundesdatenschutzbeauftragten (BfDI) und dort zust&auml;ndig f&uuml;r den Datenschutz in den deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden, berichtet den Abgeordneten erst einmal ausf&uuml;hrlich von den vielen Verpflichtungen, die ihre achteinhalb Mitarbeiter zu erf&uuml;llen haben: Allein die Kontrolle des Trennungsgebots von polizeilicher und geheimdienstlicher Datenerfassung in der Terrorismusbek&auml;mpfung binde fast alle Ressourcen des kleinen Beh&ouml;rdenreferats, erkl&auml;rt sie fast entschuldigend.<br>\nEs ist der Versuch einer aufrichtigen Datensch&uuml;tzerin, das Versagen zu erkl&auml;ren, das dann folgt: Erst nach den Snowden-Enth&uuml;llungen im Sommer 2013 sei ihr Haus erstmals auf die Idee gekommen, der &Uuml;berwachungsstation von BND und NSA in Bad Aibling einen Besuch abzustatten. &ldquo;Bad Aibling ist vorher nie kontrolliert worden&rdquo;, sagt L&ouml;wnau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-11\/nsa-bnd-spionage-freunde-ausschuss\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der BND-Skandal ist l&auml;ngst ein Skandal des Bundeskanzleramts geworden<\/strong><br>\n&bdquo;Im Kern geht es bei dem Skandal der langj&auml;hrigen illegalen &Uuml;berwachungspraxis von BND und NSA um eine einzige Frage: Wer kontrolliert den BND und wer bestimmt dessen Aufgabenprofil, Ziele und rechtlichen Rahmen? Der BND-Skandal ist l&auml;ngst ein Skandal des Bundeskanzleramts und von Geheimdienstkoordinator Peter Altmaier geworden. Wir m&uuml;ssen inzwischen davon ausgehen, dass die zuletzt bekannt gewordenen illegale &Uuml;berwachung des deutschen Diplomaten Hansj&ouml;rg Haber nur die Spitze des Eisbergs ist&ldquo;, sagt Martina Renner, Obfrau der Linksfraktion im NSA-Untersuchungsausschuss, zu aktuellen Erkenntnissen &uuml;ber die BND-Spionage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/bnd-skandal-laengst-skandal-bundeskanzleramts-geworden\/\">Martina Renner (MdB, die Linke)<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Bundesregierung hat die Kontrolle &uuml;ber den BND verloren<\/strong><br>\nDie Bundesregierung kann und will nicht sagen, wen der BND wirklich nicht ausspioniert. Sie kann nicht ausschlie&szlig;en, dass selbst deutsche B&uuml;rger vom BND abgeh&ouml;rt werden (obwohl der BND das &uuml;berhaupt nicht darf). Zudem m&ouml;chte die Bundesregierung zwei Dinge auseinanderhalten: Die Arbeit des BND und die Arbeit des BND&hellip; Realsatire gepaart mit Offenbarungseid! Ausschnitt aus der BPK vom 11. November 2015<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1131221413556472\/?hc_location=ufi\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wer bei Volkswagen auspacken will, muss sich nun beeilen<\/strong><br>\nVorstand und Aufsichtsrat von Volkswagen waren sich rasch einig, als dieser Tage wieder einmal besprochen wurde, wie man die Abgasaff&auml;re bew&auml;ltigen wolle. Das seit Wochen diskutierte und dann etwas z&ouml;gerlich angelaufene Amnestieprogramm, das Mitarbeiter zum Auspacken bewegen soll, sei eine gute Sache. Erste Erfahrungen seien ermutigend, jetzt m&uuml;sse dieses Programm richtig ins Laufen kommen. Den Vorst&auml;nden und den Aufsichtsr&auml;ten war es aber beinahe genauso wichtig, schnell wieder Schluss zu machen mit dieser Ma&szlig;nahme. Am besten gleich Ende November. Das soll den Aufkl&auml;rungsdruck erh&ouml;hen, das soll signalisieren: Volkswagen hat nicht ewig Geduld, man wolle &ldquo;jetzt Klarheit&rdquo;. In die Abgasmanipulationen verwickelte Mitarbeiter, die mit einem Gest&auml;ndnis ihren Job retten wollen, m&uuml;ssen sich beeilen.<br>\nSo kommt es jetzt auch. Das erst k&uuml;rzlich gestartete Amnestieprogramm &ndash; bei VW sprechen manche lieber von einer Art Zeugenschutzprogramm &ndash; ist nach Informationen von S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und WDR bis Ende November befristet worden. Urspr&uuml;nglich war Ende Dezember im Gespr&auml;ch gewesen, aber das erschien der Konzernspitze offenbar zu lange. Manche in den Chefetagen und im Aufsichtsrat bef&uuml;rchten, dass es vor allem den US-Beh&ouml;rden missfallen werde, wenn VW bei seinen internen Ermittlungen nicht bald Ergebnisse liefert. In den USA hat die Aff&auml;re angefangen, dort droht der gr&ouml;&szlig;te Schaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kronzeugen-wer-bei-volkswagen-auspacken-will-muss-sich-nun-beeilen-1.2732022\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nach der Finanzkrise ist vor der Finanzkrise<\/strong><br>\nInternationale Finanzjongleure spekulieren mit Billionen Dollar und beeinflussen damit die Weltwirtschaft. Das Internationale Finanzgremium warnt vor der wachsenden Bedrohung durch nicht regulierte Geldstr&ouml;me.<br>\nSchattenbanken &ndash; das suggeriert schon das Wort &ndash; tummeln sich gerne im Dunkeln. Regierungen und Aufseher weltweit haben daher erhebliche Probleme, konkrete Zahlen zu diesem Sektor zu erheben. Das Financial Stability Board (FSB) in Basel, in dem Aufseher, Regierungen und Notenbanker der G20-Staaten sowie Vertreter von Organisationen wie dem IWF und der Weltbank sitzen, versuchen es dennoch jedes Jahr aufs Neue. In ihrem f&uuml;nften &bdquo;Globalen Schattenbankenbericht&ldquo;, der am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht wurde, kommen sie zu dem Ergebnis, dass der Sektor Stand Ende 2014 erneut gewachsen ist und zwar um 1,1 Billionen US-Dollar auf 36 Billionen US-Dollar (33,5 Billionen Euro). Zum Vergleich: Das weltweite Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2014 betrug 77,3 Billionen US-Dollar, was die gigantische Gr&ouml;&szlig;e des Schattenbankensektors offenbart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/schattenbanken-nach-der-finanzkrise-ist-vor-der-finanzkrise,1471908,32402098.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sozialdemokraten und LuxLeaks &ndash; Worten sollten Taten folgen<\/strong><br>\nAm 4.11.2015 ver&ouml;ffentlichte die britische Tageszeitung The Guardian einen Artikel\/Aufruf anl&auml;sslich des ersten Jahrestags der LuxLeaks-Enth&uuml;llungen. Bei LuxLeaks geht es um geheime Steuerdeals gro&szlig;er Konzerne mit mehreren EU-Staaten, die der Allgemeinheit und den ehrlichen Steuerzahlern Milliarden gekostet haben. Der Aufruf im Guardian ist inhaltlich voll unterst&uuml;tzenswert. Fabio De Masi hat sich gefreut, dass beispielsweise der Vositzende der Sozialdemokraten im Europaparlament (EP), Gianni Pitella, den Aufruf unterschrieben hat. Gewundert hat er sich aber, dass Pitellas Fraktion im EP allerdings eine Verl&auml;ngerung des Mandats des Sonderausschusses TAXE bislang nicht unterst&uuml;tzt hat (und die Einrichtung eines echten Untersuchungsausschusses zuvor g&auml;nzlich verhinderte). Deshalb hat Fabio De Masi Herrn Pitella am 13.11.2015 eine offene Email geschrieben, dass er sich freue, dass auch die Sozialdemokraten echte Aufkl&auml;rung w&uuml;nschen und deswegen sicher auch einer Verl&auml;ngerung des TAXE-Mandats zustimmen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/637.sozialdemokraten-und-luxleaks-worten-sollten-taten-folgen.html\">Fabio de Masi (MdEP)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland muss sich bei Transparenz weiter profilieren<\/strong><br>\nVor einem Jahr hat Deutschland als letztes EU-Land die UN Konvention gegen Korruption (UNCAC) ratifiziert. Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland begr&uuml;&szlig;t, dass sich Deutschland seitdem aktiv in die internationalen Verhandlungen zur Korruptionsbek&auml;mpfung einbringt und einem &Uuml;berpr&uuml;fungsprozess (peer review) stellt.<br>\nTransparency International Deutschland appelliert an die Bundesregierung, dabei die sechs von der UNCAC Coalition vorgeschlagenen Prinzipien zur Einhaltung von Transparenzstandards anzuwenden. Dazu z&auml;hlen die Ver&ouml;ffentlichung des Selbsteinsch&auml;tzungsberichts, des Abschlussberichts und der Zusammenfassung (auf Deutsch) im Internet sowie &ouml;ffentliche Debatten &uuml;ber die ausgesprochenen Empfehlungen. Es ist wichtig, dass Deutschland hier eine Vorreiterrolle spielt, da nicht alle Vertragsstaaten der UNCAC Transparenz praktizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.transparency.de\/2015-11-12_UNCAC_Vertragsstaat.2712.0.html\">Transparency International<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>China will nicht die internationale wirtschaftliche Ordnung &auml;ndern<\/strong><br>\nAm 15. und 16. November findet der zehnte G20-Gipfel in der t&uuml;rkischen K&uuml;stenstadt Antalya statt. Dabei wird der chinesische Staatspr&auml;sident Xi Jinping Chinas Ansichten &uuml;ber die Welt&ouml;konomie erl&auml;utern. Im Vorfeld des Gipfels hat unser Deutschland-Korrespondent Zheng An Prof. Gu Xuewu von der Universit&auml;t Bonn interviewt.<br>\nIm Mittelpunkt des diesj&auml;hrigen G20-Gipfels steht die &bdquo;Gemeinsame Aktion zur Verwirklichung eines inklusiven, besonnenen Wachstums&rdquo;. China hat die Seidenstra&szlig;en-Initiative ins Leben gerufen und jetzt gemeinsam mit &uuml;ber 50 L&auml;ndern weltweit die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) errichtet. Gleichzeitig wird der Prozess der Internationalisierung der chinesischen Landesw&auml;hrung RMB beschleunigt. Alle diese Aktionen der Volksrepublik werden von einigen westlichen Medien so erkl&auml;rt, dass China die internationale wirtschaftliche Ordnung ver&auml;ndern will. Dazu meinte Prof. Gu Xuewu, in der internationalen wirtschaftlichen Ordnung spielten die USA nach wie vor eine leitende Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2015\/11\/13\/1s243200.htm\">CRI online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brasilien oder warum weltweit die Sozialdemokraten systematisch scheitern<\/strong><br>\nDie brasilianische Regierung unter Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff sieht sich der schlechtesten wirtschaftlichen Lage seit vielen Jahrzehnten gegen&uuml;ber. Einige Prognosen sagen f&uuml;r dieses Jahr einen R&uuml;ckgang des BIP um sage und schreibe drei Prozent voraus. Die Regierung spart, um das Haushaltsdefizit zu begrenzen, und macht die Sache noch schlimmer.<br>\nUnmittelbarer Anlass f&uuml;r die Rezession sind sicherlich sinkende Exporte nach China und andere asiatische L&auml;nder, aber die Tatsache, dass ein solcher regionaler Schock ein so gro&szlig;es Land wie Brasilien sofort aus der Fahrrinne wirft, l&auml;sst auf viel tiefere Gr&uuml;nde f&uuml;r die wirtschaftliche Fragilit&auml;t schlie&szlig;en.<br>\nDiese Gr&uuml;nde sind f&uuml;r jeden, der sich einen halbwegs klaren Verstand bewahrt hat, offensichtlich. Die sozialdemokratische Fehlkonstruktion begann, wie immer in solchen F&auml;llen, unmittelbar nach dem historischen Wahlsieg von Pr&auml;sident Lula da Silva im Jahr 2002. Im Wahlkampf hatte man wunderbare Ideen &uuml;ber alternative Wege in der Wirtschafts- und Sozialpolitik artikuliert und manch einer tr&auml;umte von einem Modell Brasilien, das der Welt zeigen werde, wie man wirtschaftlichen Erfolg mit einem Kampf gegen die Ungleichheit verbindet. Doch die Wirklichkeit schon der ersten Monate sah anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/brasilien-oder-warum-weltweit-die-sozialdemokraten-systematisch-scheitern\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fluchtursache Klimawandel: Jetzt handeln!<\/strong><br>\nAnfang Dezember verhandeln die Regierungschefs ein Abkommen zur Begrenzung der Erderw&auml;rmung. Die Weltbank warnt vor dem Scheitern der Verhandlungen. Die Folgen w&auml;ren dramatisch: Millionen Menschen k&ouml;nnten durch den Klimawandel ihre Lebensgrundlage verlieren und zur Migration gezwungen werden. Deshalb m&uuml;sse alles getan werden, um die Erw&auml;rmung der Welt auf 2 Grad zu begrenzen, schreibt der DGB-Klartext.<br>\nDeutschland und Schweden nehmen vorbildlich hunderttausende Fl&uuml;chtlinge auf, um eine humanit&auml;re Katastrophe vor der eigenen Haust&uuml;r abzuwenden. Auch Fluchtursachen sollten bek&auml;mpft und den Menschen vor Ort geholfen werden. Das ist das Ergebnis des Gipfels von Malta. Doch die Weltgemeinschaft muss sich auf noch mehr Fl&uuml;chtlinge gefasst machen. Der Grund: Klimawandel und Erderw&auml;rmung vernichten die Lebensgrundlage f&uuml;r Millionen Menschen und werden weltweit zur Fluchtursache Nr. 1.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++3d029c8e-89f7-11e5-9d3a-52540023ef1a\">DGB Klartext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ausw&auml;rtiges Amt h&auml;lt Afghanistan nicht f&uuml;r sicher<\/strong><br>\nDer Bundesinnenminister m&ouml;chte Fl&uuml;chtlinge aus Afghanistan in ihr Herkunftsland zur&uuml;ckf&uuml;hren. Das Ausw&auml;rtige Amt weist jedoch auf die prek&auml;re Sicherheitslage hin.<br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt h&auml;lt die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan einem Zeitungsbericht zufolge f&uuml;r kaum m&ouml;glich. Der Politische Direktor des Ministeriums, Andreas Michaelis, habe bei einem Treffen mit Au&szlig;enpolitikern der Union auf die prek&auml;re Sicherheitslage hingewiesen, berichtete der &bdquo;Spiegel&ldquo; am Donnerstag vorab. Der Diplomat habe sich dabei auf einen internen Lagebericht der Botschaft in Kabul berufen. Die &bdquo;Ausdehnung der Taliban&ldquo; sei heute gr&ouml;&szlig;er als zu Beginn des milit&auml;rischen Eingreifens der Nato 2001, hei&szlig;e es darin. Die Bedrohung habe sich dramatisch erh&ouml;ht. Die Gefahr f&uuml;r Leib und Leben sei in jedem zweiten afghanischen Distrikt hoch oder extrem. Selbst in Landesteilen, die bisher als relativ sicher gegolten h&auml;tten, wachse die Bedrohung rasant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/fluechtlingskrise\/auswaertiges-amt-haelt-afghanistan-nicht-fuer-sicher-13909934.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Krankenhaus Kunduz: T&ouml;ten auf Zuruf<\/strong><br>\nDie &ldquo;Green Berets&rdquo; der 3rd Special Forces Group, die den Luftangriff auf das Krankenhaus (Afghanistan: Kriegsziel Krankenhaus) von &Auml;rzte ohne Grenzen (M&eacute;decins Sans Fronti&egrave;res, MSF) befehligt haben, waren nach neuesten Informationen von Associated Press (AP) 800 Meter entfernt und hatten keine Sicht auf das Geb&auml;ude. Auch die afghanischen Spezialeinsatzkr&auml;fte waren eine halbe Meile entfernt und konnten das Geb&auml;ude nicht sehen. Dennoch wurde die Bombardierung des Krankenhauses angeordnet.<br>\nEtwa 35 Soldaten der US Special Forces sollten 100 afghanischen Elitesoldaten ab dem 30. September dabei helfen, Kunduz von den Taliban zur&uuml;ckzugewinnen. In der Nacht des zweiten Oktober eroberten die US-Soldaten das Regierungsgeb&auml;ude des Provinzgouverneurs. Kurz darauf gerieten sie jedoch unter &ldquo;unaufhaltsame Sturmangriffe von Wellen von Talibank&auml;mpfern&rdquo;, so AP. Die Spezialeinsatzkr&auml;fte forderten daraufhin &ldquo;Close Air Support&rdquo; (CAS) an, um den Gegenangriff der Aufst&auml;ndischen zu bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46550\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Interview mit Wolfgang Bittner<\/strong><br>\nZum Nachh&ouml;ren: Wolfgang Bittner, Autor von &bdquo;Die Eroberung Europas durch die USA&ldquo;, im Interview beim Nordwestradio<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/WestendVerlag\/videos\/896865173699960\/?permPage=1\">Nordwestradio via Facebook<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Uns geht es gut, seit wir uns von den USA befreit haben&rdquo;<\/strong><br>\nBoliviens Pr&auml;sident Evo Morales &uuml;ber den US-Geheimdienst, linke Wirtschaftspolitik, Atomkraft und seine m&ouml;gliche Wiederwahl [&hellip;]<br>\nIch war von den Erd&ouml;l exportierenden Staaten nach Russland eingeladen worden. Als alle Treffen vorbei und der Gipfel beendet war, reiste ich wieder ab, aber als wir nahe Lissabon landen wollten, war mir das nicht m&ouml;glich, es wurde verboten. Auf einmal hie&szlig; es, wir d&uuml;rften nicht nach Italien, auch nicht nach Frankreich. [&hellip;]<br>\nWenn Dilma (Rousseff, die Pr&auml;sidentin Brasiliens) oder Cristina (Fern&aacute;ndez der Kirchner, die Pr&auml;sidentin Argentinien) oder etwa (Kolumbiens Pr&auml;sident Juan Manuel) Santos geflogen w&auml;ren und diesen Mann tats&auml;chlich an Bord gehabt h&auml;tten, dann w&auml;re niemand eingeschritten. Weil im Flugzeug aber ein Indio sa&szlig;, musste man uns einsch&uuml;chtern, damit wir von unserem Antiimperialismus ablassen. Es war eine Entf&uuml;hrung der Pr&auml;sidentenmaschine, so sehe ich das. Unser Delikt ist es, Antiimperialisten zu sein.<br>\nNat&uuml;rlich haben sie uns sp&auml;ter um Verzeihung gebeten, um Entschuldigung. Sie h&auml;tten es nicht gewusst, hie&szlig; es, als ob sie nicht gewusst h&auml;tten, dass die USA auch auf europ&auml;ischem Territorium das Sagen haben. Anders war das ja nicht zu erkl&auml;ren. Nicht alle Europ&auml;er stehen unter der Fuchtel der US-Regierung. Aber es w&auml;re wichtig, dass wir uns alle befreien und unsere Souver&auml;nit&auml;t verteidigen, nicht nur in Lateinamerika, sondern auch in Europa, zu dem ja auch &Ouml;sterreich geh&ouml;rt, das unser Leben gerettet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46545\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>EVENT: Rollenspiel &ndash; Deutschland und sein Au&szlig;en mit Noam Chomsky &amp; Heiner Flassbeck<\/strong><br>\nImmer wieder ist Deutschland eine dominante politische und kulturelle Pr&auml;senz in Europa und international. Von seiner Rolle in beiden Weltkriegen, der transatlantischen Allianz mit den USA nach dem zweiten Weltkrieg, bis hin zur Wiedervereinigung: Deutschland ist einmal mehr eine dominante wirtschaftliche und politische Macht auf dem europ&auml;ischen Kontinent und dar&uuml;ber hinaus.<br>\nWas ist die wirtschaftliche und politische Bedeutung Deutschlands in der j&uuml;ngeren Geschichte?<br>\nWas bedeutet Deutschlands Pr&auml;senz auf der Weltb&uuml;hne heute?<br>\n Welchen Einfluss hat das Verh&auml;ltnis zu den Vereinigten Staaten auf die wirtschaftliche und soziale Innen- und Au&szlig;enpolitik?<br>\nWas kann der Einzelne tun um sich bei sozialpolitischen Themen zu engagieren und eine positive Ver&auml;nderung zu bewirken?<br>\nUm Antworten auf diese Fragen zu finden veranstaltet acTVism Munich eine Diskussion am 17. November im Muffatwerk M&uuml;nchen mit den Experten Noam Chomsky &amp; Heiner Flassbeck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.actvism.org\/events\/event-rollenspiel-deutschland-und-sein-aussen-mit-noam-chomsky-heiner-flassbeck\/\">acTVism Munich<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: &Ouml;sterreich baut Zaun an der Grenze zu Slowenien<\/strong><br>\n&Ouml;sterreich verst&auml;rkt angesichts des Fl&uuml;chtlingsandrangs seine Grenzsicherung zu Slowenien. Dazu geh&ouml;ren nach Regierungsangaben zun&auml;chst mehr Patrouillen. Au&szlig;erdem soll in etwa ein bis zwei Monaten ein knapp vier Kilometer langer und mehr als zwei Meter hoher Zaun direkt am Grenz&uuml;bergang Spielfeld entstehen. Darauf hat sich die Koalitionsregierung nach langen Diskussionen geeinigt. [&hellip;]<br>\nIn versperrten Containern soll zudem Stacheldraht bereitgehalten werden. Dieser solle jedoch nur zum Einsatz kommen, wenn ein unkontrollierter Ansturm drohe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fluechtlinge-oesterreich-baut-zaun-an-der-grenze-zu-slowenien-1.2735804\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Der mobile Stacheldraht sichere die Grenze vor einem unkontrollierten Ansturm von Menschen, sagte der &ouml;sterreichische Kanzleramtsminister Josef Ostermayer heute auf der Zaun-PK. Den Stacheldraht k&ouml;nne man aber ganz schnell wieder einrollen, so der Politiker weiter, da sich ja sonst <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinThuer\/status\/665146363844292608\">auch Tiere verletzen k&ouml;nnten<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wo Europa dichtmacht<\/strong><br>\nJetzt auch &Ouml;sterreich: In Europa werden in der Fl&uuml;chtlingskrise immer mehr Grenzen kontrolliert, wie unsere Kartei zeigt. Und ist das nach EU-Recht &uuml;berhaupt erlaubt?<br>\n Das Schengener Abkommen geh&ouml;rt zu den gro&szlig;en Errungenschaften der Europ&auml;ischen Integration. Seit Mitte der neunziger Jahre steht der Begriff f&uuml;r die Abschaffung der Personenkontrollen an den Binnengrenzen und damit f&uuml;r Reisefreiheit und ein &ldquo;Europa ohne Schranken&rdquo;.<br>\nWegen der Fl&uuml;chtlingskrise setzen allerdings immer mehr der 26 Schengen-Staaten die Regelung aus. Kontrollen werden durchgef&uuml;hrt, Z&auml;une errichtet. Zuletzt k&uuml;ndigten &Ouml;sterreich und Schweden an, die Einreise st&auml;rker &uuml;berwachen zu wollen. Wie vertragen sich diese Ma&szlig;nahmen mit europ&auml;ischem Recht?<br>\nGrunds&auml;tzlich sind die Schengen-Regeln weniger streng, als man meinen k&ouml;nnte. Laut Artikel 21 des gemeinsamen Grenzkodex (PDF) ist die &Uuml;berpr&uuml;fung von Personen nach wie vor ohne Weiteres m&ouml;glich, solange die Ma&szlig;nahmen &ldquo;nicht die gleiche Wirkung wie Grenz&uuml;bertrittskontrollen&rdquo; haben. Punktuelle &Uuml;berpr&uuml;fungen hinter den &Uuml;berg&auml;ngen, vor allem als Mittel gegen grenz&uuml;berschreitende Kriminalit&auml;t, waren deswegen auch vor der Fl&uuml;chtlingskrise Alltag. Doch selbst echte Grenzkontrollen sind im Falle einer &ldquo;Bedrohung der &ouml;ffentlichen Ordnung oder inneren Sicherheit&rdquo; laut der Vereinbarung m&ouml;glich. Eine solche Ausnahme soll in der Regel aber nur f&uuml;r zehn Tage gelten und kann maximal auf zwei Monate ausgeweitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-11\/schengener-abkommen-grenzkontrollen-europa-fluechtlinge\">Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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