{"id":28747,"date":"2015-11-16T09:19:13","date_gmt":"2015-11-16T08:19:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747"},"modified":"2015-11-16T09:44:44","modified_gmt":"2015-11-16T08:44:44","slug":"hinweise-des-tages-2503","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h01\">Paris<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h02\">Terror in Frankreich: Ist das ein B&uuml;ndnisfall f&uuml;r die Nato?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h03\">Wir sind alle Beirut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h04\">Der Anfang vom Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h05\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h06\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h07\">Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2015 um 0,3 % gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h08\">Armut &ndash; ein umk&auml;mpfter, aber kein Kampfbegriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h09\">Bundesnetzagentur: Rund 350.000 Haushalten wurde der Strom gesperrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h10\">Gemeinsame W&auml;hrung: Die wahre Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h11\">TTIP: Die Selbstaufgabe des Staates<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h12\">Entscheidende Tage in Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h13\">Katalonien und Podemos &ndash; politische Alternativen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h14\">Helfen wir den Menschen in Griechenland! &ndash; 16. Zwischenbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h15\">Spiegel-Kabinett der Geheimdienste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h16\">Christine Prayon in den Mitternachtsspitzen vom 14.11.2015 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747#h17\">Zu guter Letzt: Die schwarze Null geht um<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28747&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paris<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der Tod in Paris und unsere Schuld<\/strong><br>\nAls am 11. September 2001 in New York Flugzeuge in das World Trade Center flogen und viele hunderte Menschen t&ouml;teten, waren einige der jungen M&auml;nner, die vergangenen Freitag Tod und Schrecken in Paris verbreiteten, vermutlich noch Kinder. Sie sind, so viel kann man heute schon absehen, aufgewachsen unter sozialen und menschlichen Bedingungen, die sich die wenigsten von uns vorstellen k&ouml;nnen. Ihre ganze Jugend war einerseits begleitet von der Gefahr, als potentieller Terrorist aufzufallen, wenn man sich ein wenig zu viel in religi&ouml;sen oder arabischen Zirkeln aufh&auml;lt, und von der Erfahrung, dass der Westen ohne R&uuml;cksicht auf Verluste ganze L&auml;nder zusammenbombt und hunderttausende von Toten in Kauf nimmt, wenn es darum geht, &bdquo;Sicherheit&ldquo; f&uuml;r seine B&uuml;rger zu garantieren.<br>\nEs gibt aber keine Sicherheit. Flugzeuge kann man sichern, auch &ouml;ffentliche Geb&auml;ude oder Politiker. F&uuml;r den B&uuml;rger aber gibt es keine Sicherheit. Wer das System treffen will, das in den Augen dieser jungen Leute so absolut zerst&ouml;rerisch und lebensbedrohend wirkt, kann &uuml;berall zuschlagen. F&uuml;r sie ist gleich, wen es trifft, wenn es nur dieses System trifft. Sicherheit kann es daher nur geben, wenn wir zu begreifen beginnen, dass die zornigen jungen M&auml;nner ein Produkt unserer Welt sind. Sie sind nicht Fremde, die das B&ouml;se in sich tragen, sondern sind das Ergebnis unserer Fehleinsch&auml;tzungen und unserer Kaltschn&auml;uzigkeit, wenn es darum geht, zu Hause die potentiell Verd&auml;chtigen aufzusp&uuml;ren und woanders mit Bomben und Drohnen f&uuml;r &bdquo;Ordnung&ldquo; zu sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-tod-in-paris-und-unsere-schuld\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><strong>Dazu: Westliche Politiker und Journalisten m&uuml;ssen ihre Ignoranz und Selbstgerechtigkeit aufgeben und endlich reflektieren lernen<\/strong><br>\nSascha Lehnartz bringt die westliche Ignoranz und Selbstgerechtigkeit in seiner Reaktion auf die schockierenden und betroffen machenden Anschl&auml;ge in Paris sehr gut auf den Punkt, wenn er schreibt: &ldquo;Sie haben es geschafft, ihren irren Krieg vor unsere Haust&uuml;r zu tragen.&rdquo; Wer aber hat den irren Krieg in den Irak, nach Syrien, nach Libyen, nach Afghanistan getragen? Und haben Sascha Lehnartz und &ldquo;Die Welt&rdquo;, f&uuml;r die er schreibt, diese Kriege jemals als irre bezeichnet, das Bombardieren von Hochzeitsgesellschaften, Kunduz, die Zerst&ouml;rung jeder Staatlichkeit im Irak und in Libyen? Nat&uuml;rlich nicht. Sie haben sie mit angeheizt, f&uuml;r notwendig befunden und tun das bis heute. Das aber, was Paris gestern Nacht erlebt hat, erleben die Menschen in Bagdad, in den St&auml;dten und D&ouml;rfern Syriens, Libyens und Afghanistans jeden Tag. Hat Sascha Lehnartz, haben Merkel, Gabriel, Obama wirklich geglaubt, dieser Terror w&uuml;rde nicht als Terror zu uns kommen? Hat Hollande das geglaubt, der sich zwar nicht um die Massenarbeitslosigkeit und die Integration in seinem Land schert, sich daf&uuml;r aber umso besser als Kriegsherr zu gefallen scheint und seine Bomber und Milit&auml;rs in alle Herren L&auml;nder schickt? Wenn es aber nach den tonangebenden Politikern und Journalisten im Westen geht, ist das, was gestern in Paris passiert ist, Terror, das, was der Westen zuvor in den genannten Staaten angerichtet hat aber Krieg oder gar eine gerechte Sache. Das ist vielleicht der eigentliche Irrsinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/11\/terror-in-paris-westliche-politiker-und-journalisten-mussen-ihre-ignoranz-und-selbstgerechtigkeit-aufgeben-und-endlich-reflektieren-lernen\/#sthash.nUesAIYC.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Paris: Der Krieg ist zur&uuml;ck in Europa<\/strong><br>\nUm es vorweg zu sagen: Meine ungeteilte Anteilnahme gilt den Opfern, den 128 Toten, den fast 200 Verletzten und den unz&auml;hlbaren Angeh&ouml;rigen der Opfer der Terroranschl&auml;ge von Paris. Kein politisches Ziel, keine Ideologie ist es Wert, dass daf&uuml;r Menschen ihr Leben lassen m&uuml;ssen. Jedes Menschleben, dass durch Gewalt ausgel&ouml;scht wird, ist ein Menschenleben zu viel.<br>\nAber haben wir wirklich geglaubt, die Saat der Gewalt, die nun schon seit Jahren ausgebracht wird, w&uuml;rde ausgerechnet hier bei uns in Europa nicht eines Tages aufgehen? Haben wir geglaubt, dass in einer Zeit, in der Jedermann, der genug Geld und genug kriminelle Energie besitzt, um Waffen zu kaufen und um Menschen zu radikalisieren, in einer Zeit, in der mehr Kriege gleichzeitig gef&uuml;hrt werden wie nie zuvor, in einer Zeit in der die G&uuml;ter der Welt ungleicher verteilt sind als je zuvor, wir weiter leben k&ouml;nnen auf einer Insel der Seeligen?<br>\nHaben wir wirklich geglaubt, wir k&ouml;nnten auf Dauer die Resourcen der ganzen Welt als unser Eigentum betrachten, Urw&auml;lder roden um darauf Vieh zu z&uuml;chten, damit wir t&auml;glich Fleisch essen k&ouml;nnen, die Weltmeere leerfischen, die B&ouml;den ver&ouml;den, das Klima dermassen st&ouml;ren, dass breite Landschaften der Erde zur W&uuml;ste werden? Haben wir wirklich geglaubt, das wir die ganze Welt nach unseren Vorstellungen gestalten k&ouml;nnen, die sozialen Gef&uuml;ge zerst&ouml;ren, die Menschen entwurzeln, ihnen unsere Wertvorstellungen aufzwingen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/spiegelkabinett-blog.blogspot.de\/2015\/11\/paris-der-krieg-ist-zuruck-in-europa.html\">Spiegelkabinett<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.S.:<\/strong> Das Spiegelkabinett fa&szlig;t die Ursachen f&uuml;r Elend und Gewalt auf diesem Planeten erdr&uuml;ckend zusammen. Es ist die Arroganz und die Aggression des Westens, die sich in einem gnadenlosen globalen Dominanzanspruch ausdr&uuml;cken. Zweifellos sind Al Kaida und Daesch nur eine Perversion von Freiheitskampf, so wie ihre ideologische Rechtfertigung nur eine Perversion des islamischen Glaubens ist. Aber ebenso stellt das geopolitische Handeln der &ldquo;westlichen Wertegemeinschaft&rdquo; auch nur eine Perversion der Werte der Aufkl&auml;rung dar, auf die es sich so gerne beruft. [&hellip;]<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bedrohlich<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen von Paris werde in Europa nichts so sein wie es war, hei&szlig;t es allerorten. Es liegt wenig Hoffnung in diesem Satz. Denn die bestimmenden Reaktionen auf die Attentate der IS-M&ouml;rderbande sind altbekannt.<br>\nUnter dem Ruf der Verteidigung der Freiheit sammeln sich jetzt auch jene, die selbst die Axt an Humanitas und Grundrechte legen oder auf irgendeine andere Weise die Opfer politisch missbrauchen wollen. Ein gro&szlig;er Teil des politisch-medialen Trosses folgt dabei einem Business as usual, das aus schlechtester Erfahrung nicht lernen will.<br>\nWieder werden die Toten eines Terroranschlags f&uuml;r die Freunde von &Uuml;berwachung, polizeilichem Bundeswehrmandat und innerer Aufr&uuml;stung zur Handelsmasse &ndash; eingesetzt in einem schmutzigen Gesch&auml;ft, das zwar immer neue Methoden der Freiheitsbeschr&auml;nkung hervorbringt, aber auch diesen Anschlag nicht verhinderte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/991353.bedrohlich.html\">Tom Strohschneider auf Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Ausnahmezustand<\/strong><br>\n&bdquo;Unser freies Leben ist st&auml;rker als der Terror&ldquo;, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Samstag. Doch in Frankreich (einschl. Korsika) herrscht seit heute der Ausnahmezustand. Den hat der von Pr&auml;sident Hollande einberufene Ministerrat erkl&auml;rt. Das Gremium hat auch Sonderregelungen f&uuml;r die &Icirc;le-de-France (Ballungsraum Paris) beschlossen. Sie erlauben laut Communiqu&eacute; die Festnahme von Menschen, die Bewaffnung von Sicherheitskr&auml;ften, eine Ausweitung der Fahndungsmethoden und die Schlie&szlig;ung von &ouml;ffentlichen Orten mit viel Publikum sowie Schulen und Hochschulen.<br>\nIch verstehe daher nicht, warum deutsche Medien sich dar&uuml;ber wundern, dass zum Beispiel Kaufh&auml;user geschlossen werden, Sehensw&uuml;rdigkeiten nicht zug&auml;nglich sind und die Stadt wie leer gefegt wirkt. Der Ausnahmezustand ist eben genau das Gegenteil des freien Lebens. Au&szlig;erdem wird von Krieg gesprochen. Der Verteidigungsrat tritt zusammen und 1500 Soldaten sind mobilisiert. Auch das steht in dem Communiqu&eacute; des Ministerrates, das auf der Seite der franz&ouml;sischen Regierung abrufbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/151114_der-ausnahmezustand\">TauBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und das alles, obwohl in Frankreich die Vorratsdatenspeicherung l&auml;ngst in Kraft ist. Nach den Verbrechen im Januar in Paris ist dieses schreckliche Ereignis ein weiteres Indiz f&uuml;r die Untauglichkeit der Verhinderung von Straftaten. Aber dennoch scheint die Diskussion hierzulande wieder an Fahrt aufzunehmen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Pariser Anschl&auml;ge: Polizei ruft nach erweiterter Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nDer Vizechef der Gewerkschaft der Polizei, J&ouml;rg Radek, hat angesichts der j&uuml;ngsten Terrorserie in Paris mehr &Uuml;berwachungsbefugnisse gefordert. Verbindungs- und Standortdaten sollten mindestens ein Jahr aufbewahrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Pariser-Anschlaege-Polizei-ruft-nach-erweiterter-Vorratsdatenspeicherung-2921757.html?wt_mc=nl.ho.2015-11-15\">heise online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Reaktionen in Russland auf den Terror in Paris<\/strong><br>\nDie Russen sind betroffen aber nicht in Panik. Was jetzt in Paris passierte, der Tod von unschuldigen B&uuml;rgern, dass passierte in Moskau und anderen russischen St&auml;dten seit Beginn des Tschetschenienkrieges 1994. Tschetschenische Terroristen nahmen 1995 im s&uuml;drussischen Budjonnowsk ein Krankenhaus mit 1.600 Geiseln und 2002 ein Moskauer Musical-Theater mit 850 Geiseln. In den letzten Jahren gab es Anschl&auml;ge von Terroristen aus Tschetschenien und Dagestan auf die Moskauer Metro (2010, 40 Tote), den Moskauer Flughafen Domodedowo (2011, 36 Tote) und auf einen Linienbus und einen Bahnhof in Wolograd (2013, 40 Tote).<br>\nIn der Moskauer Metro wurden im letzten Jahr obligatorische Personen-Sicherheitsschleusen und R&ouml;ntgenapparate aufgestellt, in denen stichprobenartig Gep&auml;ck kontrolliert wird. Alle Stra&szlig;en, Kreuzungen, Metro-Eing&auml;nge, Einkaufszentren und viele Mehrfamilienh&auml;user werden mit Video-Kameras &uuml;berwacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46569\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Terror in Frankreich: Ist das ein B&uuml;ndnisfall f&uuml;r die Nato?<\/strong><br>\nPr&auml;sident Hollande nennt die Attentate einen &ldquo;Kriegsakt einer feindlichen Armee&rdquo;. Damit k&ouml;nnte die Nato den B&uuml;ndnisfall ausrufen. Was dies bedeuten w&uuml;rde &ndash; die Blitzanalyse.<br>\n&ldquo;Das war ein Kriegsakt einer feindlichen Armee, des &lsquo;Islamischen Staates'&rdquo;, sagte Fran&ccedil;ois Hollande. &ldquo;Wir befinden uns im Krieg mit dem &lsquo;Islamischen Staat'&rdquo;, bekr&auml;ftige Mark Rutte.<br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen der Staats- und Regierungschefs aus Frankreich und den Niederlanden belegen, dass sich Europas Haltung gegen&uuml;ber dem IS nach den Anschl&auml;gen von Paris ver&auml;ndert. Die Dschihadisten werden nicht mehr nur als Terrororganisation betrachtet, sondern als &auml;u&szlig;ere Macht, die europ&auml;ische Staaten angreift.<br>\nF&uuml;r dieses Szenario gibt es in der Nato den B&uuml;ndnisfall. Artikel 5 des Nordatlantikvertrags regelt, dass ein bewaffneter Angriff gegen einen Mitgliedstaat als Angriff gegen alle B&uuml;ndnispartner angesehen wird.<br>\nBislang ist dieser B&uuml;ndnisfall in der 66-j&auml;hrigen Geschichte der Nato nur einmal ausgerufen worden: Nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 beschloss der Nato-Rat in Br&uuml;ssel den B&uuml;ndnisfall. Die USA hatten Beweise vorgelegt, dass die Attentate auf das World Trade Center und das Pentagon von al-Qaida geplant wurden &ndash; mit Billigung der damals in Afghanistan herrschenden Taliban. (&hellip;)<br>\nW&uuml;rde Frankreich die Terror-Attacken bei der Nato als feindlichen Angriff anzeigen, m&uuml;ssten die Partnernationen Paris auch milit&auml;risch beistehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/paris-anschlaege-frankreich-koennte-nato-buendnisfall-beantragen-a-1062839.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Ein Automatismus zum milit&auml;rischen Beistand besteht nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrages nicht, denn von einer NATO-Partei wird lediglich erwartet, dass sie &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nato.diplo.de\/Vertretung\/nato\/de\/04\/Rechtliche__Grundlagen\/Nordatlantikvertrag.html\">Ma&szlig;nahmen, einschlie&szlig;lich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie f&uuml;r erforderlich erachtet<\/a>&ldquo;. Das k&ouml;nnten auch diplomatische Bem&uuml;hungen sein.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Der asymmetrische Krieg hat Fronten in Europa<\/strong><br>\nSo brutal die Anschl&auml;ge in Paris sind &ndash; sie fordern politische Reaktionen mit Augenma&szlig;. Ob der Westen dazu f&auml;hig ist?<br>\nBisweilen ist es klug, seinen eigenen Worten zu glauben &ndash; bis zur letzten Konsequenz. Immer wieder weisen Milit&auml;rs und Geheimdienstler darauf hin, dass der Krieg zwischen dem Westen und den islamistischen Terroristen ein asymmetrischer ist. Sp&auml;testens seit den Attentaten vom 11. September 2001 in New York und Washington ist auch klar, dass die allgegenw&auml;rtige Globalisierung Terrorismusexport nicht ausschlie&szlig;t.<br>\nWer also wollte da glauben, dass die Schlachten zwischen Goliath und David nur auf den Territorien von Afghanistan, Irak und Syrien ausgetragen werden? Zumal David l&auml;ngst nicht mehr so schwach und besiegbar ist, wie es noch zu Zeiten der Terrorstrukturen von Al Qaida wirkte. Inzwischen hat man einen auch durch eigene Machtpolitik geschaffenen langlebigen Islamischen Staat zum Feind. Auch weil man nicht wei&szlig;, wie man dem beikommen soll, wird er noch immer verharmlost als &raquo;Terrormiliz&laquo;. Dabei handelt es sich l&auml;ngst um ein staatliches System mit noch unbestimmtem Territorium, das wohl gegliedert und verwaltet ist. Es verf&uuml;gt &uuml;ber erstaunliche Einnahmen und ein internationales Netzwerk. Dieser islamische Staat motiviert zudem kleinere konkurrierende Terrornetzwerke, die &ndash; um ihre Attraktivit&auml;t zu erhalten &ndash; gleichfalls mit spektakul&auml;ren Anschl&auml;gen auf sich aufmerksam machen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/991247.der-asymmetrische-krieg-hat-fronten-in-europa.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article148853786\/Nicht-unterwerfen-sondern-kaempfen.html\">Springer-Chef D&ouml;pfner fordert<\/a> angesichts der Pariser Anschl&auml;ge gar eine Radikalisierung der gesellschaftlichen Mitte. Das ist unverantwortlich, passt aber zu der hilflosen Reaktion einer politischen F&uuml;hrung, die die <a href=\"http:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/53485\/boehmermanns_100_fragen_nach_paris__ohne_antworten\/\">Beantwortung von Fragen<\/a> schuldig bleibt und stattdessen lieber auf Mobilmachung setzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir sind alle Beirut<\/strong><br>\nViele Libanesen solidarisieren sich mit den Opfern der Pariser Attentate, dabei sind sie selbst im Visier der Terroristen. Wieso ist die Anteilnahme oft so einseitig?<br>\nBeirut ist erschreckend leise. Der &ldquo;Jetzt-erst-recht-Party&rdquo;-Trotz, mit dem die Stadt fr&uuml;heren Terrorangriffen begegnete, ist verflogen. Die Nachricht von den Terroranschl&auml;gen in meiner derzeitigen Heimatstadt erreichte mich w&auml;hrend eines Kurzbesuchs in Berlin. Einen Tag sp&auml;ter flog ich zur&uuml;ck. Schon an den Gesichtern der Menschen in der Ankunfsthalle am Beiruter Flughafen konnte man sehen, dass etwas passiert war. Kein Begr&uuml;&szlig;ungsjubel, keine Blumen, stattdessen waren einige in Tr&auml;nen aufgel&ouml;st. Sie hatten am Donnerstag, als zwei Selbstmordattent&auml;ter im schiitischen Viertel von Bourj al Barajneh &uuml;ber 40 Menschen ermordeten, Angeh&ouml;rige verloren &ndash; und empfingen nun den Trauerbesuch aus Berlin. Das war am Freitag Abend.<br>\nDer &ldquo;Islamische Staat&rdquo;, in Syrien Kriegsgegner des Assad-Regimes und der mit ihm verb&uuml;ndeten libanesischen Schiiten-Miliz Hisbollah, hatte sich gerade zur der Tat bekannt. Wenige Stunden sp&auml;ter begann das Blutbad in Paris &ndash; offenbar als Rache f&uuml;r franz&ouml;sische Luftschl&auml;ge gegen den IS in Syrien und im Irak. Heute morgen zogen viele Beirutis von den Mahnwachen f&uuml;r die Opfer von Bourj al Barajneh gleich weiter, um Blumen vor der franz&ouml;sischen Botschaft niederzulegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-11\/beirut-paris-anschlaege-terror-solidaritaet\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Anfang vom Ende<\/strong><br>\nMerkels &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; ist abgeschafft. Sie selbst schweigt dazu. So endet der Mythos von der Krisenmanagerin, die nie verliert.<br>\n&ldquo;Mama Merkel&rdquo; ist nicht mehr da. Die Kanzlerin, die Anfang September ihre Arme f&uuml;r Syrer &ouml;ffnete, sie unb&uuml;rokratisch ins Land und sich daf&uuml;r weltweit bewundern lie&szlig;, sie hat sich abgewandt von denen, die alle Hoffnungen auf sie richten. Nur sie spricht nicht dar&uuml;ber.<br>\nSeit dem Wochenende haben mehrere Ank&uuml;ndigungen Verunsicherung ausbrechen lassen unter den Fl&uuml;chtlingen. Wird es f&uuml;r sie k&uuml;nftig noch m&ouml;glich sein, die Familien nachzuholen? Werden sie ihren sicheren Schutzstatus verlieren, gar wieder zur&uuml;ckgeschickt in die f&uuml;r sie so ungastlichen L&auml;nder Ungarn oder Italien?<br>\nDie Koalition befindet sich zwar im Kommunikationschaos, aber das Signal ist bereits jetzt glasklar: Deutschland macht dicht. Wie die Kanzlerin dazu steht, das wissen wir nicht. Hat sie inzwischen auch die Sorge, dass die deutsche Hilfsbereitschaft und -f&auml;higkeit an ihre Grenzen geraten ist? Allein im September lie&szlig;en sich in der Bundesrepublik 85.000 Syrer, 18.000 Iraker und 19.000 Afghanen registrieren. Die Stimmung in den Erstaufnahmelagern und davor wird aggressiver. Tausende schlafen in Zelten, sie haben noch nicht mal einen Asylantrag gestellt. In der Union w&auml;chst die Sorge um die Mehrheit und vor der AfD. Und in der EU ist kaum jemand bereit, den Deutschen zu helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-11\/angela-merkel-fluechtlinge-dublin\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Nun zeigen sich offenbar andere, f&uuml;r Frau Merkel ebenfalls typische Eigenschaften, die gelegentlich auch als &bdquo;merkeln&ldquo; bezeichnet werden: &bdquo;Merkeln bedeutet, eine Fragestellung oder ein Problem auszusitzen, also keine Entscheidung zu treffen und sich nicht genau festlegen. Es gibt immer ein &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.merkeln.de\/\">sowohl &ndash; als auch&rdquo;.<\/a>&ldquo;. Dieser Begriff stand auch auf der Liste zur Auswahl des Jugendwortes 2015.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Alles, was sie sagte, widersprach den Fakten&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren Kurs in der Fl&uuml;chtlingspolitik in einem ZDF-Interview verteidigt. Heribert Prantl, Innenpolitik-Chef der S&uuml;ddeutschen Zeitung, sprach im DLF von &ldquo;einer Politik der gespaltenen Zunge&rdquo; der Kanzlerin: &ldquo;Jeder wei&szlig;, dass sie die Lage nicht im Griff hat.&rdquo;<br>\nPrantl: Es war ein bemerkenswerter Auftritt. Es war ein Auftritt, der mich irgendwie an Helmut Kohl erinnerte. Alles, was sie sagte, widersprach den Fakten. Sie sagt, die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff; jeder wei&szlig;, dass sie sie nicht im Griff hat. Sie leugnet das Tohuwabohu in der Union. Sie erkl&auml;rt schlichtweg die abweichenden Positionen, die es in der Partei zuhauf gibt, f&uuml;r ihre eigenen. Der Innenminister kehrt zur&uuml;ck zu Dublin. Es passt &uuml;berhaupt nicht zu ihrer politischen Linie. Sie sagt, das ist genau das, was ich will.<br>\nDer Innenminister will den Familiennachzug der Syrer stoppen; Sie sagt, genau das will ich auch. Der Schutz f&uuml;r B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtlinge soll in der bisherigen Form entfallen; Sie erkl&auml;rt das f&uuml;r in Ordnung, obwohl es im Sinne ihrer angeblichen Politik &uuml;berhaupt nicht in Ordnung ist. Es ist eigentlich ein, die Lateiner w&uuml;rden sagen, &lsquo;Protestatio facto contraria&rsquo;. Sie erkl&auml;rt etwas, was mit den Realit&auml;ten &uuml;berhaupt nicht &uuml;bereinstimmt, macht es aber mit einem solchen Selbstbewusstsein, ja einer Chuzpe, dass es schon wirklich erstaunlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/merkels-fluechtlingspolitik-alles-was-sie-sagte-widersprach.694.de.html?dram%3Aarticle_id=336878%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>BKA-Analyse: Fl&uuml;chtlinge genauso kriminell wie Deutsche<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge begehen in Deutschland nicht mehr Straftaten als die einheimische Bev&ouml;lkerung. Das zeigt eine Analyse des Bundeskriminalamts. Die Zahl rechter Delikte nimmt dagegen stark zu. (&hellip;)<br>\nDie wichtigste Aussage der 20-seitigen Analyse lautet: Ja, die Kriminalit&auml;t steigt, aber sie steigt deutlich langsamer, als es die wachsende Zahl der Zuwanderer vermuten lassen k&ouml;nnte. So registrierten die Sicherheitsbeh&ouml;rden in den ersten drei Quartalen 2015 rund 141.000 aufgekl&auml;rte Straftaten, an denen mindestens ein Zuwanderer beteiligt gewesen sein soll. Im Vorjahr waren es 116.000 Delikte. Allein zwischen Januar und Oktober 2015 hat das Bundesamt f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Migration (Bamf) aber etwa 758.000 Asylsuchende registriert. Die Studie gr&uuml;ndet auf Daten aus den Vorgangsbearbeitungssystemen der Polizei. Ihr liegen keine Verurteilungen zu Grunde. Sie kann also allenfalls eine Entwicklung beschreiben.<br>\n&ldquo;Insgesamt zeigen uns die derzeit verf&uuml;gbaren Tendenzaussagen, dass Fl&uuml;chtlinge im Durchschnitt genauso wenig oder oft straff&auml;llig werden wie Vergleichsgruppen der hiesigen Bev&ouml;lkerung&rdquo;, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) zu der Erhebung. &ldquo;Der Gro&szlig;teil von ihnen begeht keine Straftaten, sie suchen vielmehr in Deutschland Schutz und Frieden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/fluechtlingskrise-bka-stellt-steigende-kriminalitaet-fest-vor-allem-von-rechts-a-1062661.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Unlogische Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsfl&uuml;chtlingen<\/strong><br>\nKriegsfl&uuml;chtlingen wollen wir helfen, Wirtschaftsfl&uuml;chtlingen nicht. Warum wir diese Unterscheidung machen, l&auml;sst sich nicht logisch begr&uuml;nden.<br>\n&bdquo;Wir m&uuml;ssen helfen, das ist doch klar. Allerdings sind viele, die kommen, Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge&ldquo;. Der Satz f&auml;llt w&auml;hrend einer Unterhaltung im Bekanntenkreis. Keine Einzelmeinung, wie eine im Oktober erhobene repr&auml;sentative Studie des Instituts f&uuml;r Demoskopie Allensbach best&auml;tigt. &bdquo;Eine &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit&ldquo;, hei&szlig;t es da, &bdquo;will Fl&uuml;chtlinge aus Krisengebieten aufnehmen, andere aber rasch und konsequent abschieben&ldquo; (FAZ 21.10.2015). Die Unterscheidung zwischen Kriegsfl&uuml;chtlingen und Wirtschaftsfl&uuml;chtlingen kommt uns leicht &uuml;ber die Lippen. Doch logisch begr&uuml;ndbar ist sie nicht. Sie ist die Konsequenz eines von vielen Seiten angefeuerten unw&uuml;rdigen Wettlaufs um den gr&ouml;&szlig;ten Opferstatus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2015\/11\/09\/fluechtlingskrise-empathie-reicht-nicht\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Zufluchtsuchende aufzunehmen reicht nicht<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen L&auml;nder m&uuml;ssen das Problem des massiven Anstiegs der Zufluchtsuchenden bei der Wurzel packen und d&uuml;rfen nicht blo&szlig; Symptome bek&auml;mpfen. &Uuml;ber die &raquo;Pull-Faktoren&laquo;, die diese Migranten zu offenen, freien Gesellschaften ziehen, m&uuml;ssen st&auml;rker auch die &raquo;Push-Faktoren&laquo; in der Politik Beachtung finden, die die Existenz- und Entfaltungsm&ouml;glichkeiten in kriegerischen Konstellationen sowie korrupten, autorit&auml;ren oder fundamentalistischen Regimen beschr&auml;nken.<br>\nIn Deutschland und den meisten Mitgliedsl&auml;ndern Europas wird sich zunehmend auf Obergrenzen konzentriert, d.h. Errichtung von Hindernissen und gesetzlichen H&uuml;rden. Der europ&auml;ische Schengen-Raum garantiert eigentlich, dass EU-B&uuml;rgerInnen zwischen den meisten Mitgliedstaaten in der Regel ohne Grenzkontrollen reisen k&ouml;nnen. Das System wird aber wegen der Einwanderungswelle immer br&uuml;chiger, weil die Au&szlig;engrenzen so durchl&auml;ssig sind wie nie zuvor.<br>\nDer EU-Ratspr&auml;sident Donald Tusk bringt die Krisenreaktion der herrschenden Politik auf den Punkt: &raquo;Ich verstehe, wenn Deutschland aus historischen Gr&uuml;nden Schwierigkeiten damit hat, ein strenges Regime an seinen Grenzen zu errichten&hellip; Europ&auml;ische F&uuml;hrungsverantwortung hei&szlig;t f&uuml;r Deutschland auch, die Au&szlig;engrenzen Europas notfalls energisch in einer paneurop&auml;ischen Einheit zu kontrollieren.&laquo;<br>\nDer Ruf danach, endlich den staatlichen Kontrollverlust zu beseitigen, f&uuml;hrt in Deutschland und Europa zu immer st&auml;rkeren Verwerfungen im politischen System. Die bei Teilen der Bev&ouml;lkerung sichtbare Skepsis und Ablehnung gegen&uuml;ber dem Zustrom der Schutzsuchenden und deren Verst&auml;rkung durch kommunale und regionale Politiker schl&auml;gt sich in Richtungsauseinandersetzungen innerhalb der Zivilgesellschaft und innerhalb des politischen Feldes nieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/zufluchtsuchende-aufzunehmen-reicht-nicht\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Rechte erk&auml;mpfen<\/strong><br>\nSeit Monaten prek&auml;re Situation vor Erstaufnahmestelle f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Berlin: Jetzt versuchen Anw&auml;lte, den Druck auf den Senat zu erh&ouml;hen<br>\nWas wir hier erlebt haben, ist wirklich verst&ouml;rend. Den Menschen, die vor dem LaGeSo ankommen, wird so ziemlich alles vorenthalten, was ihnen eigentlich zustehen w&uuml;rde&laquo;, emp&ouml;rt sich Dominik Schrader. Er geh&ouml;rt zu einem Aktionsb&uuml;ndnis, das seit einer Woche in Zusammenarbeit mit dem B&uuml;ndnis f&uuml;r Bedingungsloses Bleiberecht, dem Republikanischen Anw&auml;ltinnen- und Anw&auml;lteverein (RAV) und der Freiwilligenorganisation &raquo;Moabit hilft&laquo; eine mobile Rechtsberatung f&uuml;r Refugees durchf&uuml;hrt.<br>\nDie Erstaufnahmeeinrichtung vor dem Landesamt f&uuml;r Gesundheit und Soziales (LaGeSo) in Berlin-Moabit war in den vergangenen Wochen zu einem der zentralen Symbole eines umfassenden Beh&ouml;rdenversagens geworden: Chaotische Abl&auml;ufe, Mangelversorgung, Gewalt durch &uuml;berforderte Security-Mitarbeiter, erzwungene Obdachlosigkeit von Gefl&uuml;chteten und eine kaum funktionierende Gesundheitsversorgung pr&auml;gten das Bild.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-14\/001.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Schutz und Trutz<\/strong><br>\nRussland verteidigt mit seiner Milit&auml;rintervention in Syrien vor allem seine eigenen Interessen. Der Einsatz neuer Waffensysteme soll den USA Warnung sein<br>\nDie aktuelle Syrien-Politik Russlands und die darin eingebettete milit&auml;rische Strategie erschlie&szlig;en sich nur, wenn der Kontext geopolitischer Verwerfungen seit dem Ende des Kalten Krieges ber&uuml;cksichtigt wird.<br>\nSeit geraumer Zeit weisen russische Politiker darauf hin, dass die mit dem Zusammenbruch der UdSSR entstandene unipolare Weltordnung unter Dominanz der Vereinigten Staaten von Amerika den Planeten unsicherer gemacht hat. Die Au&szlig;enpolitik der USA hat insbesondere den Mittleren Osten nachhaltig destabilisiert und mehrere Staaten zerst&ouml;rt. Die Kriege im Irak, die von der NATO exekutierte Zerschlagung des libyschen Staates sowie die nachrichtendienstliche, politische und milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung zumeist islamistischer Rebellengruppen in Syrien haben die verheerenden Folgen der von den USA leichtfertig betriebenen Politik des Regime-Change &uuml;berdeutlich werden lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-13\/052.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>USA lie&szlig;en den IS gew&auml;hren<\/strong><br>\nEine der g&auml;ngigsten Verschw&ouml;rungstheorien zum Islamischen Staat ist, er sei ein Produkt der USA. Die Enth&uuml;llung geheimer Dokumente zeigt, dass die Amerikaner der Entstehung des IS zumindest nichts entgegensetzt haben &ndash; weil sie darin ein Chance sahen.<br>\nDie Regierung der USA ahnte schon vor drei Jahren, dass eine islamistische Terrororganisation im Osten Syriens einen eigenen Staat ausrufen k&ouml;nnte. Das belegen Dokumente der amerikanischen Defense Intelligence Agency (DIA), die der britische Enth&uuml;llungsjournalist Nafeez Ahmed ausgewertet hat. Der Artikel ist auf der durch freiwillige Spenden (&ldquo;Crowdfunding&rdquo;) finanzierten Plattform &ldquo;Insurge Intelligence&rdquo; erschienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/USA-liessen-den-IS-gewaehren-article15177536.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2015 um 0,3 % gestiegen<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft hat ihren moderaten Wachstumskurs fortgesetzt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im dritten Quartal 2015 &ndash; preis-, saison- und kalenderbereinigt &ndash; um 0,3 % h&ouml;her als im zweiten Quartal 2015. In der ersten Jahresh&auml;lfte war das BIP ebenfalls moderat gestiegen: um 0,4 % im zweiten und um 0,3 % im ersten Quartal 2015.<br>\nPositive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich &ndash; preis-, saison- und kalenderbereinigt &ndash; haupts&auml;chlich vom inl&auml;ndischen Konsum. Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben konnten weiter zulegen. Dagegen waren die Anlageinvestitionen leicht r&uuml;ckl&auml;ufig. Nach vorl&auml;ufigen Berechnungen wurde das Wachstum zudem von der au&szlig;enwirtschaftlichen Entwicklung gebremst, weil die Importe deutlich st&auml;rker stiegen als die Exporte.<br>\nIm Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum leicht beschleunigt: Das preisbereinigte BIP stieg im dritten Quartal 2015 um 1,8 % (kalenderbereinigt um 1,7 %), nach 1,6 % im zweiten und 1,2 % im ersten Quartal 2015 (kalenderbereinigt: 1,6 % und 1,1 %).<br>\nDie Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2015 wurde von 43,2 Millionen Erwerbst&auml;tigen im Inland erbracht, das waren 343 000 Personen oder 0,8 % mehr als ein Jahr zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/11\/PD15_419_811.html;jsessionid=790B242317115FFD7B95907C56941E72.cae4\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die deutsche Wirtschaft w&auml;chst &ndash; nicht<\/strong><br>\nNa, das war sicher ein fr&ouml;hliches Rechnen im Bundesamt, denn weniger als 0,3 konnte man wirklich nicht abliefern, weil dann jeder gewusst h&auml;tte, dass das Ergebnis im statistischen Unsch&auml;rfebereich liegt und die deutsche Wirtschaft in Wirklichkeit stagniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-deutsche-wirtschaft-waechst-nicht\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Armut &ndash; ein umk&auml;mpfter, aber kein Kampfebegriff<\/strong><br>\nUngef&auml;hr bis zur Jahrtausendwende haben Regierungen und Verwaltungen geleugnet, dass es hierzulande Armut gibt. Kaum hatte sich dieser Begriff &uuml;ber Kirchen, Wohlfahrtsverb&auml;nde und Gewerkschaften hinaus etabliert und durch den ersten Armuts- und Reichtumsbericht der rot-gr&uuml;nen Koalition offizielle Anerkennung gewonnen, brachten ihn liberalkonservative Publizisten und Politiker auch schon wieder ins Gerede. Seit die sich durch Hartz IV ausbreitende Armut im &ouml;ffentlichen Bewusstsein angekommen und in den Medien aus einem Tabu- beinahe zu einem Modethema geworden ist, das die Teilnehmer einschl&auml;giger TV-Talkshows eher zerreden, lautet die sozialpolitische Gretchenfrage: Wie h&auml;ltst du&rsquo;s mit der Armut im wohlhabenden, wenn nicht reichen Deutschland?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/gastbeitrag-armut---ein-umkaempfter--aber-kein-kampfbegriff,29976308,32421256.html\">Christoph Butterwegge auf FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesnetzagentur: Rund 350.000 Haushalten wurde der Strom gesperrt<\/strong><br>\nDie sozialen Probleme bei der Energiewende vergr&ouml;&szlig;ern sich: Im vergangenen Jahr wurde so vielen Haushalten der Strom abgeklemmt wie nie zuvor. Grund sind die steigenden Preise f&uuml;r Elektrizit&auml;t.<br>\nWegen steigender Preise k&ouml;nnen immer mehr Bundesb&uuml;rger ihre Stromrechnung nicht zahlen. Genau 351.802 Haushaltskunden in der Grundversorgung wurde 2014 zeitweise der Strom abgeklemmt, berichten die Bundesnetzagentur (BNetzA) und das Bundeskartellamt in ihrem neuen Monitoringbericht. Das Papier soll am Mittwoch im Kabinett verabschiedet werden, es liegt SPIEGEL ONLINE in Ausz&uuml;gen vor.<br>\nDie Zahl der Stromsperren ist demnach auf den h&ouml;chsten Wert gestiegen, der je gemessen wurde. Im Jahr 2013 waren 344.798 Sperren verh&auml;ngt worden, 2012 waren es rund 320.000.<br>\nNoch weit mehr Haushalte haben Probleme mit ihrer Stromrechnung. Nach Angaben der Bundesnetzagentur drohten Lieferanten ihren Kunden insgesamt 6,3 Millionen Mal, den Strom zu kappen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/strom-350-000-haushalte-mit-stromsperre-a-1062889.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gemeinsame W&auml;hrung: Die wahre Krise<\/strong><br>\nAlle reden &uuml;ber die Fl&uuml;chtlingsmisere &ndash; dabei ist die viel gr&ouml;&szlig;ere Krise Europas l&auml;ngst nicht ausgestanden: Noch immer funktioniert die gemeinsame W&auml;hrung Euro nicht. Und schuld sind die Deutschen. (&hellip;)<br>\nDie Eurokrise hingegen ist weder ausgestanden noch bew&auml;ltigt. Sie wirkt weiter, jeden Tag. Sie wirkt &ouml;konomisch auf Europa wie die Fl&uuml;chtlingskrise politisch. Jeden Tag wird es schlimmer, weil man nicht das Problem l&ouml;st, sondern weil man damit besch&auml;ftigt ist, irgendwelche Feuer zu l&ouml;schen, die man durch die eigene Inkompetenz entfacht hat.<br>\nWir reden bei der Eurokrise im &Uuml;brigen nicht allein von Griechenland und Portugal. Wenn ich von Eurokrise rede, dann meine ich Italien, Spanien und Frankreich. Und ich meine auch Deutschland damit. Deutschland unterh&auml;lt mit dem Rest der Welt einen Leistungsbilanz&uuml;berschuss von 8,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das ist ungef&auml;hr der Betrag, den wir mehr exportieren als importieren.<br>\nDiese Zahl ist ungeheuerlich, keineswegs ein Zeichen deutscher St&auml;rke, sondern eines in sich kranken Systems. Die W&auml;hrung, die Deutschland braucht, um wieder in einer Position des Gleichgewichts zu gelangen, ist eine andere als die, die man im S&uuml;den ben&ouml;tigt. In der Krise passt sich der S&uuml;den kurzfristig an. Auch dort gibt es jetzt in vielen L&auml;ndern Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse. Doch mit der langsam einsetzenden wirtschaftlichen Erholung verschlimmern sich die Ungleichgewichte wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/krisen-in-europa-eurokrise-wichtiger-als-fluechtlingsmisere-kolumne-a-1062608.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist gut, da&szlig; M&uuml;nchau wieder in dieselbe Kerbe haut: Deutschland ist schuld an der Eurokrise. Besonders deutlich die folgende Sequenz: &ldquo;Deutschland unterh&auml;lt mit dem Rest der Welt einen Leistungsbilanz&uuml;berschuss von 8,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das ist ungef&auml;hr der Betrag, den wir mehr exportieren als importieren. Diese Zahl ist ungeheuerlich, keineswegs ein Zeichen deutscher St&auml;rke, sondern eines in sich kranken Systems.&rdquo; In der Prognose folgt M&uuml;nchau Flassbeck: in Frankreich oder Italien kommen unter dem Druck der Krise die EU-Feinde an die Macht. Etwas schade: M&uuml;nchau erw&auml;hnt als einzige Chance die Aufl&ouml;sung des Euro; die Alternative &ldquo;deutliche Lohnsteigerungen in Deutschland&rdquo; wird nicht erw&auml;hnt, vielleicht aus Resignation. Ganz und gar nicht kann ich seine Meinung teilen, Merkel h&auml;tte die Probleme nur geerbt und ausgesessen: &ldquo;geerbt&rdquo; stimmt, aber dann Merkel den Kurs noch einmal versch&auml;rft und jedenfalls gar nichts gegen das deutsche Lohndumping getan. Im Gegenteil, nach Merkels Mantra sollen doch alle L&auml;nder &ldquo;wettbewerbsf&auml;higer&rdquo; werden, sogar das hyperwettbewerbsf&auml;hige Deutschland. Das ist verr&uuml;ckt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>TTIP: Die Selbstaufgabe des Staates<\/strong><br>\nDas geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europ&auml;ischen Union und den USA sorgt weiter f&uuml;r zunehmenden Protest: Am 10. Oktober fand in Berlin die gr&ouml;&szlig;te Demonstration seit den Antikriegsprotesten im Jahre 2003 statt. Bis zu 250&thinsp;000 Menschen f&uuml;llten die Stra&szlig;e des 17. Juni zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegess&auml;ule, um f&uuml;r einen gerechten Welthandel und gegen TTIP zu demonstrieren.<br>\nDass der Protest immer gr&ouml;&szlig;er wird, liegt an den brisanten Details, die mehr und mehr aus den geheimen Verhandlungen an die &Ouml;ffentlichkeit dringen. Sie belegen, wie das Abkommen demokratische Standards nicht nur zu unterlaufen, sondern geradezu auszuhebeln droht.<br>\nSo ist inzwischen bekannt, dass TTIP auch ein Kapitel &uuml;ber die regulatorische Zusammenarbeit enthalten soll. Demnach sollen sich beide Seiten &uuml;ber die Einf&uuml;hrung neuer Standards und technischer Normen abstimmen, noch bevor diese den jeweiligen Parlamenten zur Abstimmung vorgelegt werden. Die &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung f&uuml;hrte sogar bei der ansonsten TTIP-freundlichen &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo; zu Protest: &bdquo;Amerika soll bei unseren Gesetzen mitreden&ldquo;, titelte sie emp&ouml;rt.[1]<br>\nDoch damit nicht genug. Denn zu diesem Regulierungskapitel hat die EU-Kommission im Mai 2015 einen Textvorschlag in die Verhandlungen eingebracht, der noch weitaus Abenteuerlicheres vorsieht. An versteckter Stelle taucht dort im Artikel 2 c der Begriff international bodies auf. Damit sind Gruppen und Netzwerke gemeint, an denen die EU und die USA beteiligt sind. Sie erstellen Anforderungen, Empfehlungen oder Leitlinien, die sich auf das Angebot, die Genehmigungen, die Produktionsmethoden und Darbietungsformen von Waren und Dienstleistungen beziehen. Als Beispiele werden in einer Fu&szlig;note unter anderem die OECD und die International Conference on Harmonisation of Technical Requirements (ICH) genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/november\/ttip-die-selbstaufgabe-des-staates\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Entscheidende Tage in Portugal<\/strong><br>\nDer Staatschef hat es in der Hand, ob das Land bis Juni instabil bleibt<br>\nDer Sozialist Ant&oacute;nio Costa ist in der Lage, &ldquo;sofort&rdquo; ein Regierungsprogramm vorzustellen, um f&uuml;r die kommenden vier Jahre &ldquo;Stabilit&auml;t und Regierungsf&auml;higkeit&rdquo; zu garantieren. Das hat der bisherige Oppositionsf&uuml;hrer im Interview mit der Zeitschrift &ldquo;Visao&rdquo; vor der Tatsache erkl&auml;rt, dass das Programm der Konservativen unter Pedro Passos Coelho am Dienstag im Parlament wie erwartet von der linken Mehrheit abgelehnt wurde, weshalb Coelho nach nur zehn Tagen zur&uuml;cktreten musste. Portugal ist nach den Wahlen vor sechs Wochen wieder am Ausgangspunkt und alles liegt erneut in der Hand von Staatspr&auml;sident An&iacute;bal Cavaco Silva.<br>\nSilva f&uuml;hrt wieder Gespr&auml;che mit Gewerkschaften, Arbeitgebern und Sozialverb&auml;nden, um zu entscheiden, ob er nun Costa mit der Regierungsbildung beauftragt oder Neuwahlen ansetzt und bis dahin eine handlungsunf&auml;hige &Uuml;bergangsregierung einsetzt. Beim Gespr&auml;ch mit Arbeitgeberverb&auml;nden wurde er am Donnerstag in seiner Haltung gegen eine Linksregierung best&auml;rkt. &ldquo;Wir erlauben keine R&uuml;ckschritte&rdquo;, erkl&auml;rte Ant&oacute;nio Saraiva vom CIP-Verband. Er ist besorgt, da eine vom marxistischen Linksblock (BE) und von der gr&uuml;n-kommunistischen CDU gest&uuml;tzte sozialistische Regierung die Austerit&auml;tspolitik beenden will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Entscheidende-Tage-in-Portugal-2921609.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Katalonien und Podemos &ndash; politische Alternativen?<\/strong><br>\nIn Spanien sind f&uuml;nfundzwanzig Prozent der Bev&ouml;lkerung arbeitslos, &uuml;ber eine Millionen Menschen haben ihre Wohnung verloren, die Lohnkosten und Sozialleistungen wurden dramatisch gek&uuml;rzt. Wie sind in diesem Zusammenhang die Unabh&auml;ngigkeitsbestrebungen der Katalanen und die Partei Podemos einzuordnen? Gibt es eine Chance, dass sich die politischen Verh&auml;ltnisse nach der Spanienwahl am 20. Dezember grundlegend &auml;ndern? Ein Gespr&auml;ch mit dem Autor und Spanien-Korrespondenten Martin Dahms.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46547\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Helfen wir den Menschen in Griechenland! &ndash; 16. Zwischenbericht<\/strong><br>\nEs ist gut, dass Holdges regelm&auml;&szlig;ige Zwischenberichte unseren Blick immer wieder nach Griechenland richten. Denn dort ist nach wie vor der Brennpunkt der derzeitigen Verelendungspolitik in Europa, einer Politik der totalen Unterwerfung menschlichen &bdquo;Strebens nach Gl&uuml;ck&ldquo; unter das Diktat weniger Macht- und Geldhaber. Und gro&szlig;e Teile der &Ouml;ffentlichkeit spielen das b&ouml;se Spiel mit &ndash; u.a. indem unsere Medien den derzeitigen griechischen Generalstreik entweder ignorieren oder ihn als Ausdruck fehlenden &bdquo;Sparwillens&ldquo; der Griechen interpretieren. Gleichzeitig b&uuml;ndelt sich auch die Fl&uuml;chtlingskatastrophe gerade in diesem geschundenen Land &ndash; und man fragt sich, ob interessierte Kr&auml;fte bestimmte L&auml;nder nicht auch noch moralisch zerst&ouml;ren wollen, indem sie Anreize f&uuml;r auflodernden Fremdenhass schaffen. Holdger Platta berichtet diesmal nicht nur &uuml;ber Spendenpegelst&auml;nde und Hilfe f&uuml;r Not Leidende, sein Artikel ist auch eine Generalabrechnung mit einer EU-Politik, die Griechland systematisch zu Tode rettet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2015\/11\/13\/helfen-wir-den-menschen-in-griechenland-16-zwischenbericht\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Spiegel-Kabinett der Geheimdienste<\/strong><br>\nSpielten Sicherheitsorgane beim Kiesewetter-Mord eine Rolle? Der NSU-Untersuchungsausschuss von Baden-W&uuml;rttemberg befragte dazu Zeugen<br>\nWas genau geschah am 25. April 2007 auf der Theresienwiese in Heilbronn? Warum wurde auf die zwei Polizeibeamten Mich&egrave;le Kiesewetter und Martin Arnold geschossen? Und von wem? Hat in der Stadt damals eine gr&ouml;&szlig;ere Aktion stattgefunden? Vielleicht mehrere? Der zehnte NSU-Mord ist der r&auml;tselhafteste der gesamten Serie und deshalb der Schl&uuml;ssel zum gesamten Komplex. Unter anderem gibt es Hinweise auf eine Verstrickung von Nachrichtendiensten. Ihr wollte der Kiesewetter-Ausschuss des baden-w&uuml;rttembergischen Landtages jetzt nachgehen. Heraus kamen einige Erkenntnisse, viele neue Fragen und weitere Merkw&uuml;rdigkeiten.<br>\nDie T&auml;ter in Heilbronn waren Uwe B&ouml;hnhardt und Uwe Mundlos ohne Beteiligung ortskundiger Dritter &ndash; so die Bundesanwaltschaft gebetsm&uuml;hlenhaft seit der Aufdeckung des NSU vor vier Jahren. Die Sonderkommission (SoKo) Parkplatz des Landeskriminalamtes von Baden-W&uuml;rttemberg ging vor 2011 allerdings davon aus, dass mindestens vier bis sechs Personen an der Tat beteiligt gewesen sein mussten. Nimmt man alle ernstzunehmenden Zeugenaussagen, kann man aber auch auf mindestens neun Beteiligte kommen: S&uuml;dlich der Theresienwiese drei blutverschmierte M&auml;nner, zus&auml;tzlich eine Frau und ein Mann sowie ein Autofahrer, der Blutverschmierte aufnahm. N&ouml;rdlich des Tatortes drei weitere fliehende M&auml;nner. Einer der Zeugen ist eine V-Person der Heilbronner Polizei. Ein erster Hinweis auf m&ouml;gliche Ber&uuml;hrungspunkte des Falles mit der staatlichen Ebene. Dieser Zeuge ist bisher nicht vor den Ausschuss geladen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46526\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Christine Prayon in den Mitternachtsspitzen vom 14.11.2015<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/video\/sendungen\/mitternachtsspitzen\/videochristineprayon102.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die schwarze Null geht um<\/strong><br>\nUnsere Leserin M.S.B hat der &bdquo;schwarzen Null&ldquo; einen Rap gewidmet. \n<p>Der Sch&auml;uble spart,<br>\nAb geht die Fahrt<br>\nIns Schrottland rein<br>\nDenn Geiz muss sein.<\/p>\n<p>Frag nicht: Warum ?<br>\nDie schwarze Null geht um <\/p>\n<p>Ich racker schon<br>\nF&uuml;rn Hungerlohn<br>\nUnd hab kein Geld<br>\nKonsum entf&auml;llt.<br>\nDie Nachfrag` sinkt<br>\nDer Abschwung winkt<br>\nInfrastruktur ?<br>\nDa lach ich nur.<\/p>\n<p>Frag nicht: Warum ?<br>\nDie schwarze Null geht um.<\/p>\n<p>Kaputte Br&uuml;ck<br>\nIch fahr zur&uuml;ck.<br>\nGesagt getan<br>\nIch nehm&acute; die Bahn.<br>\nAdvent, Advent<br>\nDas Stellwerk brennt<br>\nErsatz gibt&rsquo;s keins<br>\nWir ham nur eins.<\/p>\n<p>Frag nicht: Warum ?<br>\nDie schwarze Null geht um<\/p>\n<p>Nun Stunden schon<br>\nAuf Bahnstation<br>\nDurchsage stumm<br>\nIch wart&acute;mich dumm.<br>\nDer Ruhrpott ruht<br>\nSchon rostet &acute;s Gleis<br>\nDer fasse Mut,<br>\nDer&acute;n Umweg wei&szlig;.<\/p>\n<p>Frag nicht: Warum ?<br>\nDie schwarze Null geht um<\/p>\n<p>Am Zielort dann<br>\nder gro&szlig;e Run<br>\nAufs Bahnhofsklo<br>\nDer Ort hat Zoo !<br>\nLaternen aus<br>\nVor meinem Haus<br>\nDas Schlagloch lacht<br>\nDas Schienbein kracht.<\/p>\n<p>Frag nicht: Warum ?<br>\nDie schwarze Null geht um<\/p>\n<p>Das Geld der Welt<br>\nBereitgestellt<br>\nF&uuml;r Medizin ?<br>\nWo k&auml;m&acute;wir hin !<br>\nKein Moos im Schrank<br>\nDer Alte krank<br>\nDie Bildung mau<br>\nDas Kind nicht schlau.<\/p>\n<p>Frag nicht: Warum ?<br>\nDie schwarze Null geht um<\/p>\n<p>Aus Sachsenland<br>\nWird nun verbannt<br>\nWer angstfrei lebt<br>\nUnd Neues webt.<br>\nInvestition?<br>\nWer macht die schon<br>\nAls Fremder dort<br>\n&ndash; Bedroht von Mord.<\/p>\n<p>Frag nicht: Warum ?<br>\nDie schwarze Null macht dumm!\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28747","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28747"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28752,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28747\/revisions\/28752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}