{"id":2876,"date":"2008-01-08T09:12:54","date_gmt":"2008-01-08T08:12:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2876"},"modified":"2008-01-08T09:12:55","modified_gmt":"2008-01-08T08:12:55","slug":"hinweise-des-tages-558","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2876","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann <a href=\"?p=2876&amp;email=1\">weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Systemfehler<\/strong><br>\nEs ist grotesk, aber wahr: Amerika schlittert zusehends in die Rezession und die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) hat nichts besseres zu tun, als vor zu hohen Lohnabschl&uuml;ssen zu warnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1268073\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Joseph Stiglitz &ndash; Die Zeche zahlen alle<\/strong><br>\nDie Quellen des Wachstums sind heute zahlreicher als vor einem Jahrzehnt. Die wahren Motoren waren in den letzten Jahren die Entwicklungsl&auml;nder.<br>\nTrotzdem wird ein geringeres Wachstum &ndash; oder gar eine Rezession &ndash; in den USA als der weltgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft globale Folgen haben. Es wird &uuml;berall eine Konjunkturabk&uuml;hlung geben. Falls die W&auml;hrungsh&uuml;ter angemessen auf den wachsenden Inflationsdruck reagieren, k&ouml;nnen wir uns vielleicht noch durchwursteln. Falls sie aber zum Erreichen ihrer Inflationsziele r&uuml;cksichtslos die Zinsen erh&ouml;hen, sollten wir uns auf das Schlimmste gefasst machen: eine Stagflation. Die Kosten &ndash; in Form des Verlusts von Arbeitspl&auml;tzen, L&ouml;hnen, Eigenheimen &ndash; werden enorm sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1055&amp;blogId=16\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise: Eine Frage der Verteilung<\/strong><br>\nDie Finanzkrise kommt dieser deutschen Regierung wie ein unabwendbares Naturereignis vor. Ihre Verursacher werden G&ouml;ttern gleichgesetzt, die in unerforschlichem Ratschluss Unheil heraufbeschw&ouml;ren. In dieser primitiv-religi&ouml;sen Weltahnung und Weltfurcht, die in Berlin vorherrscht, w&auml;re es aussichtslos, ja sogar frevelhaft, gegen die Folgen solchen G&ouml;tterhandelns anzugehen.\n<p>Dass es zu einer derart ausgepr&auml;gten Spekulationsblase kommen konnte, hat viele Ursachen. Zum einen haben die Finanzregulatoren sie zugelassen, zum anderen haben die Notenbanken mit niedrigen Zinsen den Kreditboom angeheizt. Drittens haben die Regierungen dem Kapitalverkehr in aller Welt freie Bahn bereitet, sie haben sich viertens gegenseitig &uuml;berboten, m&ouml;glichst g&uuml;nstige Anlagebedingungen zu schaffen. Sie haben f&uuml;nftens die staatlichen sozialen Sicherungssysteme zu gro&szlig;en Kapitalsammelstellen umgewandelt. Nach mehreren Jahrzehnten dieser Politik hat sich die Ungleichheit von Verm&ouml;gen und Einkommen in den westlichen Gesellschaften verst&auml;rkt. Die Lohnquote ist gesunken, die Quote des Einkommens aus Kapital ist gestiegen.<br>\nDie Frage, wie Finanzkrisen k&uuml;nftig zu vermeiden sind, scheint im Augenblick wenig aktuell. Sie ist aber nicht allzu weit entfernt von der brandaktuellen Frage, wie ihre volkswirtschaftlichen Sch&auml;den zu minimieren sind. In beiden F&auml;llen lautet die Antwort, die unteren Einkommensgruppen (durch die Steuerpolitik und h&ouml;here Transferleistungen) zu st&auml;rken. Die L&ouml;hne sollten deutlich st&auml;rker steigen als zuletzt. Besonders in Deutschland besteht daf&uuml;r viel Spielraum. W&uuml;nschen wir den Herren Glos und Steinbr&uuml;ck Mut zu einer solchen neuen Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/300455.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Spekuliert wie geschmiert<\/strong><br>\nDas &Ouml;l wird immer teurer, der Wert des Dollars f&auml;llt, und die USA befinden sich in einer F&uuml;hrungskrise. An der B&ouml;rse ist die Aufregung gro&szlig;, doch dem Kapital macht das alles weniger aus als in den siebziger Jahren. Denn die gesellschaftlichen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse haben sich seither zu seinen Gunsten ge&auml;ndert. Da die gewerkschaftliche Verhandlungsmacht, nicht zuletzt als Folge monetaristischer Wirtschaftspolitik, in den vergangenen drei Jahrzehnten erheblich geschw&auml;cht werden konnte, werden steigende Rohstoffkosten derzeit in Form niedrigerer Reall&ouml;hne auf die abh&auml;n-gig Besch&auml;ftigten abgew&auml;lzt, ohne die Profitmargen des Kapitals anzugreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/seiten\/2008\/01\/11229.php?print=1\">Jungle-World<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehr Gehalt und mehr Staat<\/strong><br>\nDer Deutsche Beamtenbund (dbb) wendet sich gegen weitere Privatisierungen im Bereichen der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge. &raquo;Wer auch jetzt noch sagt: &rsaquo;Weiter so wie bisher&lsaquo;, der wird sich schuldig machen an der Funktionsf&auml;higkeit und damit an der Akzeptanz unseres Gemeinwesens&laquo;, sagte der Bundesvorsitzende Peter Heesen am Montag zum Auftakt der 49. Arbeitstagung des dbb in K&ouml;ln, die unter dem Motto &raquo;Staat oder privat?&laquo; steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-08\/030.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Unternehmensstudie: Kultur macht sich bezahlt<\/strong><br>\nDas Geheimnis des Erfolges eines Unternehmens liegt ma&szlig;geblich in einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Bis zu einem Drittel ihres Finanzerfolges erzielen Unternehmen Dank der Kombination verschiedener Kulturdimensionen. Das ist die zentrale Aussage der repr&auml;sentativen Studie &ldquo;Unternehmenskultur, Arbeitsqualit&auml;t und Mitarbeiterengagement in den Unternehmen in Deutschland&rdquo;, die in der Januarausgabe der Zeitschrift personalmagazin von Studienleiter Frank Hauser vorgestellt wird. Mit anderen Worten, wo &ldquo;Gute Arbeit&rdquo; geboten wird, werden sehr gute Leistungen erzielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.inqa.de\/Inqa\/Navigation\/themen,did=229632.html\">INQA Initiative Neue Qualit&auml;t der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Verbesserung am EU-Arbeitsmarkt l&auml;sst Jugendliche au&szlig;en vor <\/strong><br>\nMit 17,4 Prozent verharrt die durchschnittliche Jugendarbeitslosigkeit in der EU auf hohem Niveau, und sie hat sich gegen&uuml;ber der Quote der Erwachsenen im Haupterwerbsalter nicht verbessert&raquo;, stellte die EU-Kommission in ihrem Besch&auml;ftigungsbericht 2007 fest. Viele EU-Staaten h&auml;tten noch gro&szlig;e Probleme mit der Jugendarbeitslosigkeit und einer erfolgreichen Eingliederung junger Menschen in den Arbeitsmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.personal-magazin.de\/SID81.WALPMEeCj78\/newsDetails?newsID=1199375813.79&amp;d_start:int=1&amp;\">Personal-Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: Helden und Maulhelden<\/strong><br>\nDas deutsche Jugendstrafrecht gilt als vorbildlich, denn es ist klug und individuell anpassungsf&auml;hig. Wenn Politiker es kaputtmachen, grenzt das fast an eine Straftat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/meinung\/396\/151019\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Du bist Bertelsmann<\/strong><br>\nDie Bertelsmann-Stiftung will Deutschland ver&auml;ndern. Ihr Einfluss auf die &ouml;ffentliche Meinung, auf Schulen, Hochschulen und Kommunen ist umstritten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2007\/ausgabe12\/gewerkschaft\/schwerpunkt\/seite_3\/A0\">ver.di Publik<\/a><\/li>\n<li><strong>Deine Stimme gegen Studiengeb&uuml;hren:<\/strong><br>\n&bdquo;Mit der vorliegenden Unterschriftensammlung fordern wir die radikale Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren &ndash; bundesweit.<br>\nWir fordern vom Ministerium f&uuml;r Bildung und Forschung &ndash; insbesondere Annette Schavan, &ldquo;Studiengeb&uuml;hren&rdquo; &ouml;ffentlich abzulehnen und dementsprechend die L&auml;nder aufzufordern, den Studenten keine Stdiengeb&uuml;hren abzuverlangen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deine-stimme-gegen-studiengebuehren.de\">Unterschriftenaktion im Netz gegen Studiengeb&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><strong>Neonazis: &ldquo;Dortmund ist unsere Stadt&rdquo;<\/strong><br>\nNeonazi-Attacken werden gerne als Ost-Problem wahrgenommen. In letzter Zeit h&auml;ufen sich die &Uuml;berf&auml;lle aber auch im Ruhrgebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/neonazis-%5Cdortmund-ist-unsere-stadt%5C\/?src=SZ&amp;cHash=8fb093397a\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwimmende M&uuml;llverbrennungsanlagen: Tod aus dem Schornstein<\/strong><br>\nViele Schiffe auf den Weltmeeren werden noch immer mit dem Abfall aus &Ouml;lraffinerien betrieben &ndash; weshalb jedes Jahr zehntausende Menschen sterben m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/tod-aus-dem-schornstein\/?src=MT&amp;cHash=ad4647dde6\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Joschka Fischer: Afghanistan und die Zukunft der Nato<\/strong><br>\nDie Nato wird milit&auml;risch und politisch keinen Erfolg haben k&ouml;nnen, wenn sie auf Grund der nationalen Vorbehalte zahlreicher Mitgliedstaaten nur sehr eingeschr&auml;nkt handlungsf&auml;hig ist. Dies muss sich sehr schnell &auml;ndern. Schon l&auml;ngst h&auml;tte ein Gipfeltreffen der Nato eine realistische Bestandsaufnahme vornehmen und dann gemeinsam die Konsequenzen daraus ziehen m&uuml;ssen. Der Wegfall der nationalen Beschr&auml;nkungen, eine gemeinsame Erfolgsstrategie und d.h. eine massive Ausdehnung der zivilen und milit&auml;rischen Hilfe f&uuml;r Afghanistan sind unverzichtbar, wenn das Land nicht dem Irak in den Abgrund folgen soll.<br>\nzu engagieren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/fischer21\/German\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Woher Fischer die Gewi&szlig;heit nimmt, da&szlig; der Krieg &ldquo;&hellip;nach wie vor die Zustimmung der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung..&rdquo; findet, ist ein R&auml;tsel. &bdquo;Es gab einen realen Kriegsgrund, n&auml;mlich den 11.09. 2001&ldquo; schreibt Fischer, woher wei&szlig; er eigentlich, dass 9\/11 in Afghanistan geplant wurde?  Mit dem &ldquo;Wegfall der nationalen milit&auml;rischen Vorbehalte&ldquo; bei Milit&auml;reins&auml;tzen meint Fischer wohl die Abschaffung der Zustimmung des Parlaments.<br>\nFischer verteidigt den v&ouml;lkerrechtswidrigen Milit&auml;reinsatz der NATO und fordert unverbl&uuml;mt einen st&auml;rkeren Milit&auml;reinsatz Deutschlands und Europas.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2876"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2876\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}