{"id":28804,"date":"2015-11-18T08:42:02","date_gmt":"2015-11-18T07:42:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804"},"modified":"2015-11-18T08:42:02","modified_gmt":"2015-11-18T07:42:02","slug":"hinweise-des-tages-2505","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/AM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h01\">Die Anstalt, ZDF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h02\">In der EU gilt jetzt der B&uuml;ndnisfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h03\">Krieg als Generationenaufgabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h04\">Terrorismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h05\">Der L&uuml;gen-Prediger Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h06\">Der Sultan wird bester Kunde <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h07\">Kabul:&nbsp;Plakate warnen Afghanen vor Flucht nach Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h08\">Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) h&auml;lt Wort beim Thema Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h09\">Armut gibt&rsquo;s hier nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h10\">Hei&szlig;e statt sauberer Luft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h11\">Weitere Vorlagen von Selektorenlisten m&uuml;ssen auf Teilerfolg der Opposition folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h12\">Zwei-Milliarden-Tranche: Griechenland meldet Einigung mit Geldgebern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h13\">Blockadepolitik gegen den neuen Labour-Parteichef Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h14\">V&ouml;lkermord an den Armeniern: Verschleppungstaktik statt eines klaren Bekenntnisses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h15\">Das journalistische Jahrhundert ist vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804#h16\">Unfaire Hetze gegen die Nachdenkseiten: Das Imperium schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28804&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Anstalt, ZDF<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/2078314#\/beitrag\/video\/2584348\/Die-Anstalt-vom-17-November-2015\">Die komplette Sendung ist in der ZDF Mediathek abrufbar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es war strittig, ob es diese Sendung unmittelbar nach den Morden von Paris &uuml;berhaupt geben k&ouml;nne. Der gro&szlig;artige Auftritt von Alfons zu Anfang der Sendung hat alle Zweifel beseitigt. Wichtigstes Thema der Anstalt: das Morden der Rechtsradikalen inklusive NSU und die offensichtliche Verschleierung der Vorg&auml;nge und des (Mit-)Wirkens von V-Leuten. Die gro&szlig;e Zahl von Opfern rechtsradikaler Gewalt wurde an einer Wand mit Fotos der Opfer und leeren Fl&auml;chen mit den Namen, weil keine Fotos verf&uuml;gbar, visualisiert &ndash; die im Dunkeln liegenden Morde mitgerechnet bis zu 800.<\/em><br>\n<em>Die Sendung endete mit Esther Bejarano, einer heute in Hamburg lebenden Frau, die Auschwitz &uuml;berlebt hat. Schon allein diese Schlussszene macht die Anstalt vom 17.11.2015 zu einem gro&szlig;em, denkw&uuml;rdigen Beitrag des &ouml;ffentlich-rechtlichen Mediums ZDF. <\/em><br>\n<em>Noch eine Anmerkung zum Wirken im Hintergrund dieser Sendung: Der geistige Input wird haupts&auml;chlich von Max Uthoff, Claus von Wagner und &ndash; verborgen &ndash; von Dietrich Krauss geleistet. Dietrich Krauss war schon an Gespr&auml;chen im Vorfeld der Gr&uuml;ndung der NachDenkSeiten beteiligt. Freunden der NDS ist er auch als Autor der Doku &ldquo;Rentenangst&rdquo; ein Begriff &ndash; eines der vielen herausragenden Leistungen, die es bei den &ldquo;Mainstreammedien&rdquo; auch gibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>In der EU gilt jetzt der B&uuml;ndnisfall<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen von Paris fordert Frankreich die Unterst&uuml;tzung seiner europ&auml;ischen Partner ein. Eine Reihe scharfer Ma&szlig;nahmen soll die Sicherheit erh&ouml;hen. Es war ein kleiner Satz. Und doch ein historischer Moment f&uuml;r die EU. Es sei &bdquo;zum ersten Mal in der Geschichte, dass dieser Artikel in Anspruch genommen wird&ldquo;, sagte Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves LeDrian am Dienstag in Br&uuml;ssel. &bdquo;Frankreich ist am schwersten betroffen, aber es ist Europa, das angegriffen wurde.&ldquo; Neben LeDrian stand die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini, sie sagte: &bdquo;Heute hat Frankreich um Unterst&uuml;tzung der europ&auml;ischen Partner angefragt. Und Europa antwortet vereint: Ja!&ldquo;.<br>\nIn der EU gilt also erstmals der B&uuml;ndnisfall. Im Fr&uuml;hjahr war Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker noch heftig kritisiert worden f&uuml;r seinen Vorsto&szlig; zu neuen gemeinschaftlichen Anstrengungen in der Verteidigungspolitik. Nun bekommt die EU nach den Anschl&auml;gen eine neue Europ&auml;ische Verteidigungsgemeinschaft. Der entsprechende Artikel 42,7 findet sich eher versteckt im Vertragswerk. Er besagt: &bdquo;Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedsstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterst&uuml;tzung, im Einklang mit Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/terror\/terror-in-paris--in-der-eu-gilt-jetzt-der-buendnisfall-,29500876,32440992.html\">FR-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Lagen diesen Ma&szlig;nahmen zuvor schon im Schreibtisch und nun ist ein geeigneter Anlass, um sie zu realisieren? Gelegentlich k&ouml;nnte der Eindruck entstehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AT:<\/strong> Von der Leyen sagte zwar deutsche Truppen f&uuml;r den Einsatz in Mali zu, das hatte die Bundesregierung aber auch schon im Oktober angek&uuml;ndigt. <\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Kein B&uuml;ndnisfall f&uuml;r EU und NATO: &ldquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; bleibt die falsche Antwort<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Regierung will Hollandes kriegerische Antwort auf die Terroranschl&auml;ge in Paris jetzt auch in der EU durchsetzen und&nbsp;dazu den EU-B&uuml;ndnisfall zur kollektiven Selbstverteidigung nach Artikel 42 Absatz 7 ausrufen. Dazu erkl&auml;rt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko: &bdquo;Die schrecklichen Terroranschl&auml;ge d&uuml;rfen und k&ouml;nnen v&ouml;lkerrechtlich nicht als Krieg behandelt werden. Sollte der EU-Rat zum ersten Mal den B&uuml;ndnisfall beschlie&szlig;en, w&auml;ren die Verpflichtungen der EU-Mitglieder sogar weitgehender als in der NATO, da sie alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren m&uuml;ssten.<br>\nDas betrifft insbesondere milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung. Die deutsche Regierung darf einem Ratsbeschluss nach Artikel 42 nicht zustimmen.<br>\nDie milit&auml;rischen Antworten, die jetzt angeboten werden, sind genauso falsch wie nach dem 11. September, als der NATO-B&uuml;ndnisfall ausgerufen wurde, der bis heute nicht beendet wurde. Der IS ist auch ein Ergebnis dieses &ldquo;Krieges gegen den Terror&ldquo; und nach Afghanistan und Irak sollte klar sein, dass die milit&auml;rische Antwort das Problem versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.andrej-hunko.de\/presse\/2929-kein-buendnisfall-fuer-eu-und-nato-krieg-gegen-den-terror-bleibt-die-falsche-antwort\">Andrej Hunko<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krieg als Generationenaufgabe<\/strong><br>\nF&uuml;hrende deutsche Medien sprechen nach den Pariser Terroranschl&auml;gen vom vergangenen Freitag von einem neuen Weltkrieg. &ldquo;Dem ganzen Planeten&rdquo; werde gegenw&auml;rtig &ldquo;ein dritter Weltkrieg&rdquo; aufgezwungen, hei&szlig;t es exemplarisch in einer bekannten Tageszeitung. Das Blatt mahnt, der Krieg gegen den IS werde noch &ldquo;nicht mit der Intensit&auml;t gef&uuml;hrt, die in einem Weltkrieg n&ouml;tig w&auml;re&rdquo;. Andere Bl&auml;tter fordern ein entschlossenes Vorgehen ohne &ldquo;Halbherzigkeit&rdquo; oder gar &ldquo;Selbstvorw&uuml;rfe&rdquo;: Dass nach 14 Jahren &ldquo;Anti-Terror-Krieg&rdquo; der Terror st&auml;rker sei als je zuvor und die arabisch-islamische Welt sich in einer katastrophalen Lage befinde, liege nicht an verfehlter Politik des Westens, sondern daran, dass &ldquo;im muslimischen Kriseng&uuml;rtel von Pakistan bis Marokko&rdquo; ohne Schuld des Westens &ldquo;Zerfalls- und Entzivilisierungsprozesse&rdquo; eingesetzt und zu einem &ldquo;zivilisatorischen Zusammenbruch&rdquo; gef&uuml;hrt h&auml;tten. Erg&auml;nzend zu einer Fortsetzung oder sogar Ausweitung der milit&auml;rischen Interventionspolitik fordern verschiedene Medien eine betr&auml;chtliche Ausweitung der inneren Repression; so solle bei &ldquo;Terrorgefahr&rdquo; k&uuml;nftig die Bundeswehr den Schutz als gef&auml;hrdet geltender Stra&szlig;en &uuml;bernehmen. Aus der umfassenden Formierung der &ouml;ffentlichen Meinung und der Vorbereitung auf einen &ldquo;Weltkrieg&rdquo; schert unter den gro&szlig;en &uuml;berregionalen Medien der Bundesrepublik lediglich eine bekannte Wirtschaftszeitung aus. Deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Gabor Steingart warnt, mit milit&auml;rischer Eskalation schaffe man &ldquo;keinen Frieden&rdquo;, sondern &ldquo;z&uuml;chtet Selbstmordattent&auml;ter&rdquo;. Man m&uuml;sse endlich nach Alternativen suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59253\">German foreign policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Eine bedr&uuml;ckende Zusammenstellung der Einigkeit vieler f&uuml;hrender Medien in der Frage nach der Bewertung der Lage.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Krieg! Krieg! Krieg! &ndash; Sie kriegen nicht genug vom Krieg &ndash; Der Kapitalismus ist der Krieg<\/strong><br>\n&bdquo;Wir werden schonungslos sein&ldquo;, die Drohung des franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande nach den Anschl&auml;gen prangt in gro&szlig;en Buchstaben unter der Trikolore auf der Titelseite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). Er verga&szlig; zu erw&auml;hnen, dass die franz&ouml;sischen Jagdflieger schon seit l&auml;ngerem in Syrien &bdquo;schonungslos&ldquo; bombardieren. &bdquo;Ruft NATO B&uuml;ndnisfall aus?&ldquo; fragte, nein forderte die FAS.<br>\n&bdquo;Weltkrieg&ldquo; &uuml;berschrieb Berthold Kohler, Rechtsausleger im Herausgeber-Kollegium der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seinen Leitartikel. Um fortzufahren: &bdquo;Nur 10 Monate nach dem Attentat auf &sbquo;Charly Hebdo&lsquo; ersch&uuml;ttert eine noch blutigere Tat die franz&ouml;sische Hauptstadt und die &uuml;brige Menschheit, jedenfalls den Teil von ihr, den man zivilisiert nennen kann&hellip; Der islamische Terrorismus hat dem Westen den Krieg erkl&auml;rt und er ist dazu f&auml;hig, ihn in die Herzen der westlichen Metropolen zu tragen.&ldquo; Nie k&auml;me Berthold Kohler auf die Idee, die Wahrheit zu sagen: Der US-Imperialismus hat dem Vorderen Orient den Krieg erkl&auml;rt und er hat ihn in die Herzen von Kabul, Bagdad und Damaskus getragen. Nur noch rassistisch ist seine Aufteilung der Menschheit in einen &bdquo;zivilisierten&ldquo; und einen unzivilisierten Teil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/980152475379553\/?type=3\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Naive Tr&auml;ume<\/strong><br>\nEs ist ein verlockender Gedanke: Terrornester irgendwo da drau&szlig;en auszur&auml;uchern, dem islamistischen Spuk mit Milit&auml;rschl&auml;gen ein Ende zu bereiten. Ein Endkampf, der die Brut ausrottet, die immer wieder morden l&auml;sst. Ein Gedanke, so verlockend, weil er St&auml;rke f&uuml;r sich in Anspruch nimmt und Heldentum und internationale Waffenbr&uuml;derschaft im Kampf gegen den einen, den gemeinsamen Feind. So beruhigend, weil er unsere niedersten Bed&uuml;rfnisse von Rache und Vergeltung befriedigt und so bequem, weil er jeden weiteren Gedanken &uuml;berfl&uuml;ssig macht. Die alttestamentliche Sehnsucht nach Ausrottung aller Gottlosigkeit, sie l&auml;sst uns auch in diesen Tagen nicht los, sie kleidet sich nur neu in Worte von &bdquo;gezielten Milit&auml;rschl&auml;gen&ldquo; und &bdquo;europ&auml;ischer Solidarit&auml;t&ldquo;. Aber es ist und bleibt ein Wunschgedanke, ein naiver Traum vom Endsieg &uuml;ber den Terror. Ein gef&auml;hrlicher Traum und ein Ausdruck von Schw&auml;che sowieso.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/972407599464847\">Georg Restle via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Conrad Schuhler &uuml;ber Terroranschlag in Paris: &ldquo;Westen nutzt Attentate f&uuml;r Agenda des Krieges aus&rdquo;<\/strong><br>\nIm Exklusiv-Interview f&uuml;r RT Deutsch spricht Jens Wernicke mit Conrad Schuhler, Autor des Buches &ldquo;Alles Charlie oder was &ndash; Meinungsfreiheit oder Schm&auml;hung?&rdquo; &uuml;ber die Attentate in Paris am vergangenen Freitag. Schuhlers These: Westliche Geheimdienste und ihre Regierungen instrumentalisieren die Morde f&uuml;r ihre politischen Zwecke<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/35620-conrad-schuhler-uber-terror-in\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Terrorismus<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die neue Strategie des IS<\/strong><br>\nDie Anschl&auml;ge von Paris markieren einen Strategiewechsel des IS. Erstmals sollen die Dschihadisten von Syrien aus Attentate im Ausland organisiert haben. Damit wird die Terrororganisation dem Qaida-Netzwerk immer &auml;hnlicher.<br>\nErst der Bombenanschlag auf das russische Passagierflugzeug &uuml;ber dem Sinai, dann die Attentate von Paris. Innerhalb von nur zwei Wochen hat die Terrororganisation &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) verheerende Anschl&auml;ge gegen Ziele im Ausland ver&uuml;bt. Insgesamt wurden dabei etwa 350 Menschen get&ouml;tet.<br>\nDie Attentate richteten sich gegen Zivilisten aus Russland und Frankreich. Zwei L&auml;nder, die Luftangriffe gegen Stellungen des IS im Irak und in Syrien fliegen. Nach den Erkenntnissen der Geheimdienste wurden beide Attacken von hochrangigen IS-Kadern in Syrien gesteuert. Im Falle des abgest&uuml;rzten Airbus deuten abgefangene Gespr&auml;che zwischen Dschihadisten in der inoffiziellen IS-Hauptstadt Rakka und dem &auml;gyptischen Ableger der Terrororganisation darauf hin. Der in Syrien abgetauchte belgische Islamist Abdelhamid Abaaoud wiederum gilt als Drahtzieher der Anschl&auml;ge von Paris. Offenbar bildete er zumindest einige der Selbstmordattent&auml;ter in Syrien aus und schickte sie dann f&uuml;r die Attentate zur&uuml;ck nach Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/islamischer-staat-anschlaege-von-paris-markieren-strategiewechsel-a-1063211.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist erstaunlich, dass hier niemand die Frage nach dem Sinn der geheimdienstlichen &Uuml;berwachung stellt? Nach dem Sinn der Total&uuml;berwachung des Internets und des Telefonverkehrs, nach dem Sinn der Vorratsdatenspeicherung, nach der damit verbundenen Einschr&auml;nkungen der b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechte. Wo doch offenbar kein einziger Attent&auml;ter vorher identifiziert und unsch&auml;dlich gemacht werden konnte, geschweige denn, dass man den Terroranschlag verhindert h&auml;tte. Stattdessen ist zu lesen, die Geheimdienste seien von der neuen Strategie des IS v&ouml;llig &uuml;berrascht worden. Gegen wen richtet sich dann die &Uuml;berwachung? Am Ende gar nicht gegen Terroristen sondern gegen die eigenen B&uuml;rger? W&auml;ren dann derartige Anschl&auml;ge nicht eine willkommene Gelegenheit zur Legitimation weiterer Einschr&auml;nkungen der b&uuml;rgerlichen Freiheiten gerade auch vor dem Hintergrund zunehmender globaler sozialer Ungleichheit? Dies h&auml;tte dann noch den Vorteil einer breiten Zustimmung durch die geschockte Bev&ouml;lkerung.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Interview with Abdel Bari Atwan on Democracy now!<\/strong><br>\nYou know, what is happening now, the Islamic State is changing its strategy. Now they are adopting their savagery management phase. When I say that, in the beginning, they wanted to grab land, consolidate their grip on it and then expand. It seems, because of more than 7,000 air sortie against them, they decided to take revenge, to adopt the strategy of al-Qaeda, which they condemned in the beginning of their emergence. When I say to adopt the strategy of al-Qaeda, to export their terrorism to outside Middle East to the heart of Europe, to hit the industry, to hit the economy, to terrorize people, to take revenge from French, from United States, maybe Britain, who are bombarding their positions in Raqqa in Syria and also in Mosul and other parts in Iraq. So, this is their new strategy. It is not surprising, actually, that they are turning to this. It was expected.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/2015\/11\/17\/there_is_no_military_solution_could\">Democracy now!<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wir sollten von einem asymmetrischen drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieg ausgehen!&rdquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige CIA-Agent Robert Baer &uuml;ber den gescheiterten Kampf gegen den Terror und warum Europa eine leichte Beute f&uuml;r den Terrorismus sein k&ouml;nnte<br>\n&ndash; Sie selbst waren in den 1980er Jahren als CIA-Agent an der Verfolgung von islamistischen Terroristen in Frankreich beteiligt. Wie unterscheidet sich die heutige Ausgangslage von der damaligen?<br>\nRobert Baer: Grunds&auml;tzlich. Die Einstellung der franz&ouml;sischen &Ouml;ffentlichkeit hat sich grunds&auml;tzlich ge&auml;ndert. Den traditionellen antiarabischen Rassismus in Frankreich gab es damals auch schon, der viele der maghrebinischen Einwanderer dazu verdammte, ein Leben an der Peripherie der Gesellschaft zu f&uuml;hren, nicht nur geographisch, sondern auch sozial. In der franz&ouml;sischen Gesellschaft war es damals wie heute unglaublich schwer, nach oben zu kommen. In diesen Milieus entstanden ja auch die Probleme, die bis heute anhalten.<br>\nDamals waren sich die Europ&auml;er aber dar&uuml;ber bewusst, dass sie nur etwas politische Gewalt anwenden m&uuml;ssen, aber trotzdem ihre offene Gesellschaft aufrecht erhalten k&ouml;nnen. Inzwischen macht sich Panik breit, die beschriebenen Probleme von damals sind nicht gel&ouml;st, politischer Extremismus macht sich breit.<br>\n&ndash; Was w&uuml;rde geschehen, wenn sich Anschl&auml;ge dieser Art fortsetzen?<br>\nRobert Baer: Dann kommt ein neuer Faschismus in Europa. Werte wie Liberalismus und Demokratie werden &uuml;ber Bord geworfen, das Projekt der EU bricht zusammen, Schengen ist ja schon jetzt tot.<br>\n[&hellip;] Hinzu kommt, dass nach dem 11. September 2001 v&ouml;llig falsche Schritte eingeleitet wurden.&rdquo;<br>\nInwiefern?<br>\nRobert Baer: Die meisten der T&auml;ter von 9\/11 hatten die saudische Staatsb&uuml;rgerschaft und das Attentat wurde in Saudi-Arabien konzipiert. Zwar nicht von der saudischen Regierung, doch gedeckt von einflussreichen Kreisen dort. Das wurde auch schnell ermittelt. Statt aber den engen Verb&uuml;ndeten Saudi-Arabien unter Druck zu setzen, wurde Afghanistan als Kriegsziel ausgew&auml;hlt, obwohl bis heute kein einziger Afghane als T&auml;ter oder Mitt&auml;ter von 9\/11 ermittelt werden konnte. Noch weniger hatten der Irak und Hussein etwas damit zu tun.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46584\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Putin auf G20-Gipfel: IS wird von 40 L&auml;ndern finanziert, darunter auch G20-Mitglieder<\/strong><br>\nWladimir Putin hat auf dem derzeit stattfinden G20-Gipfel im t&uuml;rkischen Antalya Erkenntnisse des russischen Geheimdienstes mit den anderen Staats- und Regierungschefs der G20 bez&uuml;glich der Finanzierung des &bdquo;Islamischen Staates&ldquo; geteilt. Laut diesen Geheimdienstdaten wird der IS aus &uuml;ber 40 L&auml;ndern, darunter mehrere G20-Mitglieder, finanziert.<br>\n&bdquo;Ich habe Beispiele auf der Basis unserer Daten &uuml;ber die Finanzierung verschiedener Einheiten des islamischen Staats (IS) durch Privatpersonen bereitgestellt. Dieses Geld kommt, wie wir festgestellt haben, aus 40 L&auml;ndern und es sind einige G20-Mitglieder unter ihnen.&ldquo; So der russische Pr&auml;sident bei einer Pressekonferenz zum bisherigen Verlauf des G20. Zudem sprach Putin &uuml;ber die Notwendigkeit den illegalen &Ouml;l-Handel des IS &ldquo;endlich&rdquo; zu unterbrechen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/35602-putin-auf-g20-gipfel-is\/\">RT deutsch<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kremlsprecher: USA verweigern weiterhin Kooperation mit Russland in Syrien<\/strong><br>\nDie USA verweigern weiterhin eine Kooperation mit Russland beim Milit&auml;reinsatz in Syrien, wie Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag sagte. Dagegen sei Moskau nach wie vor zu Kontakten mit Washington bereit. &bdquo;Die US-amerikanische Seite weigert sich, mit Russland zusammenzuarbeiten&ldquo;, sagte Peskow. Dagegen hatte Frankreich engere Kontakte zu Russland im Kampf gegen das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/militar\/20151117\/305720164\/kampf-gegen-terrormiliz-is.html\">Sputnik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der L&uuml;gen-Prediger Gauck<\/strong><br>\nWie T&auml;ter zu Opfern gemacht werden<br>\nFett quillt die Stimme aus dem TV-Lautsprecher, getragen schleicht sich das Organ an. Ausgerechnet am Volkstrauertag, dem Tag der Opfer der Kriege, entdeckt der monstr&ouml;se Pfarrer, den eine Koalition von schwarz bis gr&uuml;n zum Bundespr&auml;sident gemacht hat, in Paris eine &ldquo;neue Art von Krieg&rdquo;. Und der sei, anders als die Kriege bisher, &ldquo;menschenverachtend&rdquo;. Welche Menschen werden wohl geachtet werden, wenn die Hubschrauber tief &uuml;ber die afghanischen D&ouml;rfer fliegen, wenn das Ger&auml;usch der Rotoren kleine Kinder zum Weinen bringt, die Gesichter der Frauen vor Angst verzerrt. &Uuml;ber welches Ma&szlig; an Achtung schw&auml;tzt der Kriegs-Pr&auml;sident, der kein V&ouml;lkerrecht kennt? &hellip;<br>\n&ldquo;Seit Jahren wissen wir,&rdquo; erbricht der Gauck aus dem Lautsprecher, &ldquo;dass die kriegerischen Konflikte, n&auml;her an uns heranr&uuml;cken.&rdquo; Welch ein widerlicher Schwindel. Wir sind es, die immer mehr Soldaten in immer mehr L&auml;nder senden. Wir r&uuml;cken immer n&auml;her heran. Es sind unsere Waffen, die vom Jemen bis nach Syrien die Kriege befeuern, es sind unsere Politiker, die den US-Kriegsherren seit Jahren so nahe r&uuml;cken, dass die nicht die Stimme erheben m&uuml;ssen, wenn sie Sitz! oder Platz! fordern.<br>\n&ldquo;Die Gemeinschaft der Demokraten&rdquo; floskelt der Gauck, &ldquo;ist st&auml;rker als die Internationale des Hasses.&rdquo; Welche Demokraten in Frankreich, England oder den USA haben &uuml;ber den Luft-Terror gegen Libyen abgestimmt?&rdquo; Welche Volksversammlung hatte die NATO-St&auml;be legitimiert, Bomben auf Zivilsten zu werfen? Die 50.000 feige aus der Luft umgebrachten Libyer hatten Verwandte. Wie sollen die ohne Hass an die M&ouml;rder ihrer Familien denken?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/der-luegen-prediger-gauck.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Sultan wird bester Kunde<\/strong><br>\nDeutschland macht gute Waffengesch&auml;fte mit arabischen Staaten &ndash; trotz aller Beteuerungen des Bundeswirtschaftsministers. Auch Oman kauft deutsche Technik neuerdings gern.<br>\nDer schwere deutsche Kampfpanzer kam gut an bei den potenziellen Kunden, als er in der W&uuml;ste der Vereinigten Arabischen Emirate getestet wurde. Nahezu alle Monarchen der Region hatten Interesse. Bald k&ouml;nnte es weitere Panzerbestellungen geben, diesmal aus Oman. Es geht um einen Milliardendeal. Und abermals scheint das Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel keine Bedenken zu haben, den Export zu genehmigen.<br>\nSchon im Juni hatte der Bundessicherheitsrat sein Okay f&uuml;r die vor&uuml;bergehende Ausfuhr eines Kampfpanzers Leopard 2A7 an das Land gegeben. Es ging um die neueste Version des schweren Ger&auml;ts, entwickelt f&uuml;r Operationen im urbanen Umfeld, wie Milit&auml;rs sagen, also den Einsatz in der Stadt. Der moderne Panzer bietet laut Hersteller Krauss-Maffei Wegmann einen &ldquo;Rundumschutz f&uuml;r die Besatzung gegen Bedrohungen wie Sprengfallen,&nbsp;Minen oder Panzerfaustbeschuss&rdquo; und eine &ldquo;Schnittstelle zum Anbringen von Anbauger&auml;ten, zum Beispiel eines Minenpflugs, Minenrollers oder R&auml;umschildes zum Beseitigen von Minen, Sprengfallen oder Geb&auml;udetr&uuml;mmern, die Stra&szlig;en unbefahrbar machen&rdquo;.&nbsp;<br>\nAuf einer Informationslehr&uuml;bung der Bundeswehr zeigten Soldaten, dass sich mit dem R&auml;umschild auch Barrikaden wegschieben lassen, hinter denen Demonstranten in Deckung gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-11\/ruestungsexporte-waffenausfuhr-arabische-staaten-oman\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kabul:&nbsp;Plakate warnen Afghanen vor Flucht nach Deutschland<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will den Zuzug afghanischer Asylbewerber drosseln. Auf Plakaten in Kabul warnt sie vor einer Flucht nach Deutschland: Ger&uuml;chten &uuml;ber &ldquo;ein leichtes Leben&rdquo; hierzulande d&uuml;rfe man keinen Glauben schenken.<br>\nDeutschland versucht mit einer Plakatkampagne, Afghanen von der Einreise mit Schleusern nach Europa abzuhalten. Auf Plakaten, die seit Sonntag in der Hauptstadt Kabul zu sehen sind, steht in den wichtigsten Landessprachen Dari und Paschtu: &ldquo;Sie verlassen Afghanistan? Sind Sie sicher?&rdquo; Ein Link f&uuml;hrt auf eine Facebook-Seite, die unter anderem &uuml;ber die deutschen Einwanderungs- und Asylgesetze informiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/afghanistan-plakate-warnen-vor-flucht-nach-deutschland-a-1062935.html\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) h&auml;lt Wort beim Thema Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge<\/strong><br>\nWobei die richtige Formulierung so lauten muss: Sie h&auml;lt sich genau an die Worte, die in der Bibel der Gro&szlig;en Koalition niedergeschrieben worden sind, also dem Koalitionsvertrag aus dem Dezember 2013. Es bleibt ihr angesichts ihres nicht mehr vorhandenen Spielraums innerhalb der Gro&szlig;en Koalition hinsichtlich jedweder Regulierungsvorhaben auf dem Arbeitsmarkt &ndash; losgel&ouml;st von ihrer Sinnhaftigkeit &ndash; auch gar nichts anderes &uuml;brig, denn die Unionsfraktion w&uuml;rde weitergehende Ma&szlig;nahmen schon aus Prinzip verhindern. Frau Nahles hat in der ersten Phase mit dem Mindestlohn und der &ldquo;Rente mit 63&rdquo; bekommen, was der Sozialdemokratie besonders wichtig war. Also aus Sicht der Koalitionsarithmetiker. Jetzt ist Schluss.<br>\nNun liegt endlich ein Referentenentwurf zu den beiden noch offenen Arbeitsmarkt-Baustellen vor, die man in den Koalitionsverhandlungen als regelungsbed&uuml;rftig vereinbart hat. Da ist eine Menge Zeit vergangen, waren doch andere Baustellen viel gr&ouml;&szlig;er und teurer &ndash; Rentenpaket 2014 und Mindestlohn. Da mussten sich die Leiharbeit und die Werkvertr&auml;ge hinten anstellen. Nun aber soll es in die gesetzgeberische Zielgerade gehen und &ndash; f&uuml;r den einen oder anderen vielleicht irritierend &ndash; hat Frank Specht seine Meldung zum Referentenentwurf in der Online-Ausgabe des Handelsblatts so &uuml;berschrieben: Nahles verl&auml;ngert Leiharbeitsdauer. War das nicht anders, also genau anders herum geplant gewesen?<br>\nWerfen wir zuerst einen Blick in den Koalitionsvertrag aus dem Dezember 2013, was denn genau vereinbart worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2015\/11\/34.html\">Stefan Sell, Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Flop mit Ansage: Etwas mehr Konkretisierung bei Werkvertr&auml;gen, der Rest ist Kosmetik<\/strong><br>\nVorgestern hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles endlich ihren Referentenentwurf zur st&auml;rkeren Regulierung von Werkvertr&auml;gen (und der Leiharbeit) vorgelegt. Wie schon im Vorfeld vermutet, h&auml;lt sich der Entwurf penibel an die im Koalitionsvertrag niedergelegten Absprachen. Was ist davon zu halten? Dazu eine erste Einsch&auml;tzung.<br>\nNeben der Leiharbeit hat sich die Werkvertragsarbeit in den letzen Jahren zunehmend als weiteres Modell des Lohndumpings und der Ausbeutung von Besch&auml;ftigten etabliert. Bei einem Werkvertrag handelt es sich um eine vertragliche Vereinbarung, in der sich ein Auftragnehmer zur Herstellung eines individuellen Werks verpflichtet, f&uuml;r das ein Auftraggeber eine Verg&uuml;tung, den Werklohn zahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1789\">annotazioni<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Armut gibt&rsquo;s hier nicht<\/strong><br>\nWie in der BRD das Problem von Bed&uuml;rftigkeit und mangelnder gesellschaftlicher Teilhabe weggeredet wird. Schlaglichter einer neudeutschen Ideologie<br>\nJahrzehntelang war &raquo;Armut&laquo; in der Bundesrepublik ein Tabuthema, das von den Massenmedien h&ouml;chstens w&auml;hrend der Vorweihnachtszeit aufgegriffen, dann oft mit einer karitativen Zielsetzung (Spendeneinwerbung) behandelt und anschlie&szlig;end f&uuml;r die n&auml;chsten zw&ouml;lf Monate wieder &raquo;vergessen&laquo; oder verdr&auml;ngt wurde. Seit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV ist &raquo;Armut&laquo; zwar zu einem Topthema in manchen TV-Talkshows avanciert. Sie wird aber bis heute von den politischen Meinungsf&uuml;hrern weder ernst- noch wahrgenommen, sondern fast nur mit der &raquo;dritten&laquo; und &raquo;vierten&laquo; Welt in Verbindung gebracht.<br>\nWenn man nach Gr&uuml;nden f&uuml;r die Leugnung, Verharmlosung und Besch&ouml;nigung des Ph&auml;nomens sucht, st&ouml;&szlig;t man auf den Umstand, dass Armut einen Hauptkriegsschauplatz der Sozialpolitik und ein geistig-moralisches Schlachtfeld bildet, auf dem sich unterschiedliche Interessengruppen mit allen ihnen zu Gebote stehenden Waffen bek&auml;mpfen. Hier soll untersucht werden, wie sie bagatellisiert und ideologisch entsorgt wird. Au&szlig;erdem geht es um die Verdr&auml;ngungsmechanismen und Besch&ouml;nigungsversuche, mit denen das Thema &raquo;abger&auml;umt&laquo; wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-17\/051.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hei&szlig;e statt sauberer Luft<\/strong><br>\nDie G20 reden wieder einmal dar&uuml;ber, Subventionen f&uuml;r Fossile zu streichen, f&ouml;rdern sie aber viermal so stark wie gr&uuml;ne Energie.<br>\nF&uuml;r die G20-Staaten steht bei ihrem Treffen in Antalya Sonntag und Montag wieder einmal ein gro&szlig;es Thema auf der Tagesordnung: Die Diskussion &uuml;ber ein &bdquo;Ende von ineffizienten Subventionen f&uuml;r fossile Brennstoffe&ldquo;.<br>\nDie 20 gr&ouml;&szlig;ten Industriel&auml;nder haben das bereits 2009 beschlossen &ndash; und unterst&uuml;tzen trotzdem laut einer aktuellen Studie die Produktion von Kohle, &Ouml;l und Gas jedes Jahr mit &uuml;ber 450 Milliarden Dollar. Weltweit betragen dagegen die Subventionen f&uuml;r erneuerbare Energien nur etwa 120 Milliarden Dollar.<br>\nDie Umweltgruppen Oil Change International und Overseas Development Institute (ODI) haben die &ouml;ffentlichen Daten zusammengetragen und ver&ouml;ffentlicht. Demnach steuern die Regierungen der 20 gro&szlig;en Wirtschaftsnationen knapp 80 Milliarden Dollar zu den Hilfen bei, Staatsfirmen investieren etwa 280 Milliarden und &ouml;ffentliche Banken noch einmal knapp 90 Milliarden Dollar.<br>\nDas Gastgeberland T&uuml;rkei unterst&uuml;tzt nach dieser Untersuchung so stark wie kein anderes G20-Land durch Steuererleichterungen den Bau von Kohlekraftwerken, die den CO2-Aussto&szlig; in 15 Jahren fast verdoppeln werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/G20-Treffen-in-Antalya\/!5248386\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Weitere Vorlagen von Selektorenlisten m&uuml;ssen auf Teilerfolg der Opposition folgen<\/strong><br>\n&ldquo;Das ist lediglich ein erster Schritt auf dem Weg in die Aufkl&auml;rung des tats&auml;chlichen Ausma&szlig;es der Rechtsverst&ouml;&szlig;e durch BND und NSA&rdquo;, sagt Martina Renner, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im NSA-Untersuchungsausschuss, mit Blick auf die Entscheidung der Bundesregierung, den Obleuten im NSA-Untersuchungsausschuss im sogenannten Treptow-Verfahren Einblick in die Liste der strittigen BND-Selektoren zu gew&auml;hren. &ldquo;Auf diesen Teilerfolg, den der Untersuchungsausschuss damit gegen&uuml;ber den Geheimdiensten erzielt hat, m&uuml;ssen jetzt weitere umfassende Vorlagen zu den umstrittenen Selektorenlisten folgen.&rdquo; Renner weiter:<br>\n&ldquo;Mit der jetzigen Entscheidung der Bundesregierung werden lediglich die umstrittenen BND-Selektoren vorgelegt &ndash; also die Suchbegriffe, mit denen der BND laut Medienberichten beispielsweise die Kommunikation eines deutschen Diplomaten oder des franz&ouml;sischen Au&szlig;enministers abgeh&ouml;rt hat. Zudem erhalten lediglich die vier Obleute Einsicht in die BND-Selektoren und nicht etwa der gesamte Untersuchungsausschuss. Die Form der Einsichtnahme beschr&auml;nkt sich allein auf einen kleinen Teil der Ausschussmitglieder im sogenannten Treptow-Verfahren. So soll das Informationsinteresse der Ausschussmehrheit beruhigt und dennoch eine Beweisaufnahme &uuml;ber die Abl&auml;ufe in Kanzleramt und Bundesnachrichtendienst vermieden werden.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/weitere-vorlagen-selektorenlisten-muessen-teilerfolg-opposition-folgen\/\">Martina Renner (MdB, Die Linke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zwei-Milliarden-Tranche: Griechenland meldet Einigung mit Geldgebern<\/strong><br>\nGriechenland hat sich nach mehrt&auml;gigen Gespr&auml;chen mit den Kontrolleuren der Gl&auml;ubiger auf ein B&uuml;ndel von Reformen geeinigt. Dies &ouml;ffne den Weg f&uuml;r die seit Wochen ausbleibende Hilfstranche von zwei Milliarden Euro f&uuml;r die maroden Staatsfinanzen sowie zehn Milliarden Euro f&uuml;r die Sanierung der Banken, teilte der griechische Finanzminister Euklidis Tsakalotos mit. &ldquo;Wir haben uns auf das, was erforderlich war, geeinigt&rdquo;, sagte er nach einem Treffen mit Vertretern der europ&auml;ischen Gl&auml;ubiger und des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) in Athen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-meldet-einigung-mit-eu-geldgebern-a-1063143.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW: Immerhin:<\/strong> Der Betrag, der zur Sanierung der Banken zur Verf&uuml;gung gestellt wird, wird jetzt explizit ausgewiesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Die lange Rechnung der gro&szlig;en Banken<\/strong><br>\nBetr&uuml;gereien mit US-Hypotheken, Devisen und Referenzzinss&auml;tzen haben Investmentbanken bereits Milliarden gekostet. Doch am Ende k&ouml;nnte noch mehr bezahlt werden m&uuml;ssen, als bislang gesch&auml;tzt, warnt eine Ratingagentur.<br>\nDie Fehler der Vergangenheit k&ouml;nnten f&uuml;r&nbsp;internationale Gro&szlig;banken auch weiter ein teures Nachspiel haben, warnt die Ratingagentur Moody&rsquo;s. &bdquo;Laufende Untersuchungen und Rechtsstreitigkeiten, die fr&uuml;heres Fehlverhalten und die Marktpraktiken globaler Investmentbanken betreffen, k&ouml;nnten in weitere Strafen m&uuml;nden&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Studie der Bonit&auml;tsw&auml;chter. Auch eine strafrechtliche Verfolgung sei m&ouml;glich. &bdquo;Das stellt ein signifikantes Risiko f&uuml;r die Ertragsstabilit&auml;t, das Kapital, die Verschuldungsquote und das Unternehmen an sich dar&ldquo;, warnt Moody&rsquo;s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/moodys-studie-die-lange-rechnung-der-grossen-banken\/12596142.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Obwohl tats&auml;chlich die Fehler der Vergangenheit ein teures Nachspiel f&uuml;r die internationalen Gro&szlig;banken haben? &bdquo;Signifikantes Risiko f&uuml;r &hellip; das Unternehmen an sich&ldquo; l&auml;sst bef&uuml;rchten, dass das zur Rettung einspringende Gemeinwesen vielleicht schon mal langsam gedanklich darauf vorbereitet werden soll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Blockadepolitik gegen den neuen Labour-Parteichef Corbyn<\/strong><br>\nAuch in der Labour-Partei versucht man Corbyn mit seiner Anti-Austerit&auml;tspolitik kaltzustellen, R&uuml;ckhalt findet der Linke vor allem in der &Ouml;ffentlichkeit<br>\nIn der ersten Novemberwoche f&uuml;hrten Corbyns parteiinterne Gegner wichtige Ma&szlig;nahmen f&uuml;r dessen politische Neutralisierung durch. Bei den Wahlen f&uuml;r die so genannten politischen Kommissionen konnte sich kein einziger von Corbyns Verb&uuml;ndeten durchsetzen. Es gewannen durch die Bank Unterst&uuml;tzer des fr&uuml;heren Premierministers und Labour-Vorsitzenden Tony Blair.<br>\nDie politischen Kommissionen sind in der &Ouml;ffentlichkeit relativ unbekannte Organe. Innerhalb der Labour-Partei sind sie aber sehr wichtig. Denn es sind diese ausschlie&szlig;lich von Parlamentsabgeordneten besetzten K&ouml;rperschaften, die letztendlich die offizielle Parteipolitik beschlie&szlig;en. Demokratische Gremien wie etwa Parteitage sind schon lange zu reinen Showveranstaltungen mit h&ouml;chstens beratendem Charakter degradiert worden. [&hellip;]<br>\nIm Schattenkabinett arbeitet man schon l&auml;ngst an Pl&auml;nen, wie man den unbequemen Vorsitzenden loswerden k&ouml;nnte. Eine M&ouml;glichkeit w&auml;re ein massenhafter R&uuml;cktritt von Schattenkabinettsmitgliedern, um so den mangelnden R&uuml;ckhalt f&uuml;r Corbyn unter den Parlamentariern zu verdeutlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46562\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>V&ouml;lkermord an den Armeniern: Verschleppungstaktik statt eines klaren Bekenntnisses<\/strong><br>\nUnsere Bef&uuml;rchtung, das Ausw&auml;rtige Amt werde in Sachen Bundestagsresolution zum V&ouml;lkermord an den Armeniern weiterhin danach trachten, die Wahrheit aus R&uuml;cksicht auf die von Erdogan repr&auml;sentierte T&uuml;rkei unter der Decke zu halten, hat sich leider bewahrheitet. Denn inzwischen haben sich &ndash; wie dem Spiegel und der S&uuml;ddeutschen Zeitung zu entnehmen war &ndash; die Regierungsfraktionen &bdquo;in aller Stille&ldquo; darauf geeinigt, die zweite und dritte Lesung der Resolution von April 2015 so lange wie m&ouml;glich auf Eis zu legen. Eine offizielle &Auml;u&szlig;erung von Au&szlig;enpolitikern der SPD und CDU dazu liegt nicht vor. Offenbar plagt sie das schlechte Gewissen, und sie sind zu feige zu bekennen, dass sie als deutsche Politiker erneut aus selbst verordneten Opportunit&auml;tsgr&uuml;nden bereit sind, die Wahrheit im Interesse nationaler Belange zum Spielball ihrer sogenannten &bdquo;Realpolitik&ldquo; zu machen &ndash; und sie in dieser Frage keinen Deut besser sind als die Vertreter des kaiserlich-militaristischen Deutschlands. Damit ist die politische Kultur in diesem Lande, soweit sie von den Abgeordneten der CDU und SPD in dieser Frage vertreten wird, auf einen Tiefstand gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/11\/voelkermord-an-den-armeniern-verschleppungstaktik-statt-eines-klaren-bekenntnisses-34367.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das journalistische Jahrhundert ist vorbei<\/strong><br>\nEs liegt an den pers&ouml;nlichen Eigenschaften, wenn man arbeitslos wird, nicht wahr? Bezwecken niedrige Steuern f&uuml;r Million&auml;re wirklich ein Hausse des allgemeinen Wohlstandes? &Uuml;berwachung ist doch gleich Sicherheit? Bedingt die &raquo;Jahrhundertreform&laquo; Hartz IV nicht folgerichtig einen hohen DAX? Ist Homosexualit&auml;t denn etwa nicht die Ursache f&uuml;r Geburtenr&uuml;ckgang und den demographischen Wandel? Oder liegt es am R&uuml;ckgang der St&ouml;rchepopulation? Ist blond gleich bl&ouml;d? Was A und B eigentlich jeweils miteinander zu tun haben? Wenig bis gar nichts. So wenig wie die Anschl&auml;ge von Paris am vergangenen Wochenende mit den Fl&uuml;chtlingen, die nach Europa str&ouml;men. Aber dass man A sagt und B meint oder schlussfolgert, obgleich beide Buchstaben nichts miteinander zu tun haben, obwohl das eine ein Vokal und das andere ein Konsonant ist, ist in diesem Land schon lange zu einer Regelm&auml;&szlig;igkeit geworden. Konklusion bedeutet hierzulande, dass man wild Dinge miteinander vermischt, die nur recht d&uuml;rftig in Relation stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/11\/das-journalistische-jahrhundert-ist.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unfaire Hetze gegen die Nachdenkseiten: Das Imperium schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nOffenbar muss ich Tomaten auf den Augen haben oder an einer Wahrnehmungsst&ouml;rung leiden. Seit Jahren lese ich jede Woche etwa f&uuml;nf bis acht Artikel der &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo;, ohne dass mir aufgefallen w&auml;re, dass es sich um ein &bdquo;rechtes&ldquo; Webmagazin handelt. Verblendet wie ich war, hatte ich die Seite eher f&uuml;r gem&auml;&szlig;igt links oder f&uuml;r sozialdemokratisch im aufrechten, urspr&uuml;nglichen Sinn gehalten. Aber man lernt eben nie aus. Vom NDR musste ich mich dar&uuml;ber belehren lassen, dass die Nachdenkseiten zu jenen fragw&uuml;rdigen rechtslastigen Medienunternehmen geh&ouml;ren, die derzeit den Volksgeist verfinstern. Der NDR zeigte das Logo der Nachdenkseiten neben dem von J&uuml;rgen Els&auml;ssers &bdquo;Compact&ldquo; und des als &bdquo;rechtsesoterisch&ldquo; verschrienen Kopp-Verlags. Selbst eine Br&uuml;cke zu Hitlers &bdquo;Mein Kampf&ldquo; vermochten die journalistischen Nordlichter zu konstruieren. (Kommentar von Roland Rottenfu&szlig;er)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2015\/11\/17\/unfaire-hetze-gegen-die-nachdenkseiten-das-imperium-schlaegt-zurueck\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<p><strong>dazu: Medienkritikkritik: ZAPP nutzt Gunst der Stunde &ndash; auch gegen NachDenkSeiten<\/strong><br>\nDas Magazin ZAPP, das zu vielen Dingen durchaus gute und kritische Beitr&auml;ge bringt, hat sich leider einer sehr groben Methode bedient, mit der die NachDenkSeiten offenbar diffamiert werden sollen. In einem Beitrag &uuml;ber Medienkritiker, die aus dem Spektrum rund um AfD, PEGIDA und diversen rechtspopulistischen Plattformen (Compact, KOPP Verlag, PI NEWS etc.) stammen, werden pl&ouml;tzlich wie selbstverst&auml;ndlich auch die NachDenkSeiten aufgez&auml;hlt. Was haben die NachDenkSeiten mit dem vorgenannten Spektrum, das sich durch Fremdenfeindlichkeit, Anti-Islam-Propaganda und Weiteres auszeichnet, zu tun? Genau, sie kritisieren die Medien. Das war&rsquo;s dann aber auch.<br>\nDie NachDenkSeiten tun es n&auml;mlich auf eine ganz andere, u.a. empirisch belastbarere Weise, als das vorgenannte Spektrum. Doch ist dies nicht etwa Anlass dazu, scharf zu trennen, was die unterschiedlichen Arten der Medienkritik anbelangt, sondern vielmehr Gelegenheit, durch eine lockere Assoziation einen ungeliebten Kritiker zu diffamieren, um auf diese Weise einer argumentativen und ernsthaften Auseinandersetzung mit Kritik aus unterschiedlichen Richtungen zu entgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=9931\">Maskenfall<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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