{"id":28821,"date":"2015-11-19T09:01:46","date_gmt":"2015-11-19T08:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821"},"modified":"2015-11-19T13:52:31","modified_gmt":"2015-11-19T12:52:31","slug":"hinweise-des-tages-2506","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h01\">Paris<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h02\">Diese Schlupfl&ouml;cher nutzt der IS f&uuml;r die Terrorfinanzierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h03\">Der trainierte Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h04\">De Maizi&egrave;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h05\">Die Unf&auml;higkeit zu trauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h06\">Von wegen Willkommenskultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h07\">Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h08\">Mehr arbeitslose &Auml;rzte, Ingenieure, Chemiker und Informatiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h09\">Mindestlohn bei &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen doch zul&auml;ssig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h10\">&ldquo;Integrationsarbeit sollte nicht religi&ouml;sen Verb&auml;nden &uuml;berlassen werden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h11\">Lebensversicherungen: Ein ganz legaler Betrug?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h12\">ALARM! KONZERN ZWINGT STAAT IN DIE KNIE<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h13\">Xi Jinping: G20 soll Wachstum der Welt&ouml;konomie f&ouml;rdern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h14\">UN: 700.000 Kinder verhungern bis Ende 2015 in der Sahel-Zone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821#h15\">&bdquo;Ich steh direkt hinter den Polizisten mit gezogener Waffe&ldquo;: Der Terror-Porno des &bdquo;Stern&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28821&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paris<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der gro&szlig;e Tross der Katastrophentouristen<\/strong><br>\nDas Attentat von Paris mutiert zur medialen Unterhaltung, als Ausgleich zwischen unserer Angst und unserer Neugier. Das ist vielleicht menschlich &ndash; aber definitiv absurd.<br>\nEs tut mir leid: Ich habe keine Meinung zu den Attentaten von Paris. Ich wei&szlig; nicht, wer die T&auml;ter, waren, ich kenne ihre Motive nicht und ich wei&szlig; auch nicht, wie es weiter geht. Ich bin einfach nur schockiert und sprachlos. Ist das ok?<br>\nIch &auml;ndere auch nicht mein Facebook-Profilbild und erfinde keinen Hashtag f&uuml;r Twitter. Ich beteilige mich einfach nicht an dem Krieg danach; an der Hysterie und der Spirale, die sich nach solchen Ereignissen mittlerweile wie programmiert immer schneller und immer h&ouml;her schraubt. Neue Bombenwarnung, n&auml;chste Festnahme, erste Erkenntnisse, weniger Einwanderung, bessere Kontrollen.<br>\nTerrorismusexperten schwafeln, innenpolitische Sprecher kriechen aus ihren L&ouml;chern und schwadronieren, Augenzeugen berichten, Stra&szlig;enmusiker illustrieren. Der gro&szlig;e Tross der Katastrophentouristen hat wieder mal Halt gemacht in meinem Kopf. Und eigentlich sagen sie alle das Gleiche. Wie immer. Und alle beteiligen sich daran, so als w&auml;re es zum ersten und letzten Mal passiert. Wie immer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/anschlaege-in-paris-der-grosse-tross-der-katastrophentouristen\/12601070-all.html\">Serdar Somuncu, WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Statement eines frz. Journalisten, der bei den Anschl&auml;gen am Freitag seine Frau verloren hat<\/strong><br>\nAntoine Leiris : les terroristes n&rsquo;auront &ldquo;pas ma haine&rdquo;<br>\n&Uuml;bersetzung von unserer Leserin AK<br>\nIhr habt nicht meinen Hass. Freitag Abend habt ihr das Leben eines au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Menschen gestohlen, der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber ihr habt nicht meinen Hass. &hellip; Ich mach Euch nicht das Geschenk Euch zu hassen. Ihr habt sehr danach gesucht, aber auf den Hass mit Wut zu reagieren, hie&szlig;e, der Ignoranz klein beizugeben, die Euch zu dem gemacht hat, was ihr seid. Ihr wollt, dass ich Angst habe, dass ich meine Mitb&uuml;rger mit mi&szlig;trauischen Augen anschaue, dass ich meine Freiheit f&uuml;r die Sicherheit opfere. Verloren. Der gleiche Spieler spielt noch immer.<br>\n&hellip; Wir sind zwei, mein Sohn und ich, aber wir sind st&auml;rker als alle Armeen der Welt. Ich hab &uuml;brigens keine Zeit mehr f&uuml;r Euch, Melvin erwacht von seinem Mittagschlaf. Er ist kaum 17 Monate, er wird sein Essen essen, wie jeden Tag, dann gehen wir spielen, wie jeden Tag, und der kleine Junge wird Euch kr&auml;nken, dass er gl&uuml;cklich und frei sein wird. Denn Ihr werdet auch nicht seinen Hass bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.franceinfo.fr\/actu\/faits-divers\/article\/antoine-leiris-les-terroristes-n-auront-pas-ce-qu-ils-cherchent-se-tiendra-debout-745965\">france info<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin AK:<\/strong> Tolles Statement!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Paris: Terror is coming home<\/strong><br>\nDie Komplizenschaft des Westens mit islamistischen Terrorgruppen im Nahen Osten hat sich in Paris auf schreckliche Weise ger&auml;cht<br>\nDie Anzahl der Toten des schrecklichen Massakers von Paris am vergangenen Freitag war noch nicht gez&auml;hlt, da sprach der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois  Hollande bereits von einem &bdquo;Krieg&ldquo;, der &bdquo;von au&szlig;en&ldquo; gef&uuml;hrt werde. Auch der Urheber der Terrorattacke war mit dem &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; (IS) schnell ausgemacht. Hollande k&uuml;ndigte eine &bdquo;gnadenlose Jagd&ldquo; auf die IS-Terroristen an.<br>\nDie Pl&auml;ne f&uuml;r die Attacke sollen in der syrischen IS-Hochburg Rakka geschmiedet und mithilfe franz&ouml;sischer und belgischer IS-Mitglieder vollzogen worden sein.<br>\nInzwischen hat Paris auf Basis der EU-Vertr&auml;ge den Beistand seiner europ&auml;ischen Partner eingefordert und beruft sich dabei auf Artikel 42 Absatz 7 der Vertr&auml;ge. Darin hei&szlig;t es: &bdquo;Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterst&uuml;tzung.&ldquo; Die 28 EU-Mitgliedstaaten sagten daraufhin einstimmig Frankreich ihren Beistand zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201511173751\/politik\/welt\/paris-terror-is-coming-home.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Brandstifter als Biedermann<\/strong><br>\nKaum waren am vergangenen Freitag die Explosionen in der Pariser Innenstadt verhallt, da trat der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Hollande vor die Kameras und forderte alle Demokraten auf, &ldquo;die Reihen zu schlie&szlig;en und in dieser schweren Stunde zusammenzustehen&rdquo;.<br>\nHollandes Auftritt war ein klassisches Beispiel daf&uuml;r, wie ein Brandstifter nach einer selbst gelegten Feuersbrunst als Biedermann auftritt. Schlie&szlig;lich war es seine Politik, die entscheidend dazu beigetragen hat, den Boden f&uuml;r die Terroranschl&auml;ge in Paris zu bereiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46592\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Gottlose&rdquo; Terroristen?<\/strong><br>\nAnl&auml;&szlig;lich des Integrationsgipfels im Kanzleramt sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern davon, dass die Attent&auml;ter von Paris &ldquo;menschenverachtende und gottlose Terroristen&rdquo; sind. Damit stellte sie eine Verbindung her, die ebenso falsch wie beleidigend ist.<br>\nDie Terroristen als &ldquo;gottlos&rdquo; zu bezeichnen zeugt davon, dass Frau Merkel eine Wahrheit nicht verstehen will: Denn ganz im Gegenteil ist es die unbedingte Gottesunterwerfung, die Terroristen &ndash; nach deren Ansicht &ndash; dazu brachte und bringt, Unschuldige zu t&ouml;ten.<br>\nSchlimm genug, dass immer wieder gesagt wird, dass der islamistische Terrorismus nichts mit dem Islam zu tun hat; nun die Vollstrecker auch noch als &ldquo;gottlos&rdquo; zu bezeichnen zeigt, dass die Pfarrerstochter Merkel ihrem Denkmuster nicht entfliehen kann: Wer gl&auml;ubig ist, muss gut sein. Wer also nicht gut ist, kann nicht gl&auml;ubig sein.<br>\nMit diesem Denken und mit ihrer Aussage diffamiert sie jedoch ein Drittel der deutschen Bev&ouml;lkerung. Oder sind f&uuml;r Frau Merkel tats&auml;chlich alle Konfessionsfreien und Atheisten Terroristen? So wie in Saudi-Arabien?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/12439\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/li>\n<li><strong>Pr&auml;sident Hollande nutzt Terroranschl&auml;ge f&uuml;r Angriff auf demokratische Rechte<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Francois Hollande machte am Montag in einer Rede vor beiden Kammern des Parlaments in Versailles deutlich, dass er als Reaktion auf die Terroranschl&auml;ge des Islamischen Staates (IS) einen umfassenden Angriff auf die demokratischen Rechte der Bev&ouml;lkerung plant. Mit dieser Rede hat Hollande einen gro&szlig;en Schritt zur Einf&uuml;hrung autorit&auml;rer Herrschaftsformen in Frankreich gemacht.<br>\nDurch Hollandes geplante Verfassungs&auml;nderungen erhielte der Pr&auml;sident umfassende Vollmachten. Er k&ouml;nnte u.a. die &ouml;ffentliche Gewalt &uuml;ber zivile Einrichtungen aufs Milit&auml;r &uuml;bertragen und demokratische Grundrechte aussetzen. Die franz&ouml;sische Republik w&uuml;rde vielleicht nicht formell aufgel&ouml;st, aber eine derartige Regierung w&auml;re ein krasser Versto&szlig; gegen demokratische Prinzipien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2015\/11\/18\/pari-n18.html\">wsws.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Diese Schlupfl&ouml;cher nutzt der IS f&uuml;r die Terrorfinanzierung<\/strong><br>\n116 Tanklaster des sogenannten Islamischen Staats (IS) haben amerikanische Kampfjets in den vergangenen Tagen zerst&ouml;rt. Damit treffen die Luftangriffe die Terrormilizen an einer empfindlichen Stelle, dem Verkauf von Erd&ouml;l. Das ist die Haupteinnahmequelle f&uuml;r den IS, damit finanziert er seinen blutigen Terror.<br>\nZwar sind &Uuml;berweisungen aus dem Ausland keine entscheidende Finanzierungsquelle. Aber es gibt sie. Die Spender sitzen vor allem in den Golfstaaten. Eine Statistik &uuml;ber die F&auml;lle von Terrorfinanzierung hatte die Financial Action Task Force (FATF) den Regierungen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenl&auml;nder (G20) w&auml;hrend des Treffens in der t&uuml;rkischen Hafenstadt Antalya vorgelegt. Die FATF ist eine Expertengruppe der OECD. Sie wurde urspr&uuml;nglich geschaffen, um Geldw&auml;sche zu bek&auml;mpfen. Sp&auml;ter hat sie zus&auml;tzlich die Aufgabe erhalten, Finanzquellen des Terrorismus zu verschlie&szlig;en. Nach der aktuellen &Uuml;bersicht wurden die mit Abstand meisten F&auml;lle von Terrorismusfinanzierung in Saudi-Arabien festgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/schlupfloecher-fuer-die-is-terrorfinanzierung-13917911.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Strategien gegen den IS-Terror<\/strong><br>\nDie terroristische Anschlagswelle von Paris h&auml;lt ganz Europa in Atem und hat weltweit Aufsehen und Best&uuml;rzung erregt. Neben Wut und Trauer &uuml;ber die unfassbaren Geschehnisse mit bislang &uuml;ber 130 Toten und Hunderten von Verletzten werden besorgte Fragen und entschiedene Forderungen laut. Wie konnte es &ndash; trotz erh&ouml;hter Sicherheitsvorkehrungen &ndash; zu diesen Terrorakten des Islamischen Staates kommen?<br>\nThema: Zwischen Freiheit und Sicherheit &ndash; Strategien gegen den IS-Terror<br>\nEs diskutieren:<\/p>\n<ul>\n<li>Ulrike Gu&eacute;rot, European Democracy Lab (EDL)<\/li>\n<li>J&uuml;rgen Hardt, CDU-MdB<\/li>\n<li>Omid Nouripour, MdB-B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen<\/li>\n<li>Anna Veronika Wendland, Herder-Institut Marburg<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zwischen-freiheit-und-sicherheit-strategien-gegen-den-is.2011.de.html?dram:article_id=337135\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.E.:<\/strong> Frau Wendland gelingt die abenteuerliche Argumentations-Akrobatik: Pariser Attentate &ndash; Bezeichnung der Pariser Attentate als Krieg &ndash; Krieg existiert bereits in Europa &ndash; In der Ukraine &ndash; In den ist Russland &raquo;involviert&laquo; &ndash; Dessen Pr&auml;sident nutzt jetzt die Kriegsrhetorik f&uuml;r seine eigenen Ziele aus &ndash; Der Pr&auml;sident ist: Putin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der trainierte Terror<\/strong><br>\nWie bereits berichtet (Paris, der Terror und die &Uuml;bungen), fand am Morgen der Anschl&auml;ge in Paris eine Notfall&uuml;bung statt, bei der ein Szenario trainiert wurde, das dem glich, was wenige Stunden sp&auml;ter Realit&auml;t wurde: Angriffe einer &ldquo;bewaffneten Gruppe&rdquo; an &ldquo;mehreren Orten in Paris&rdquo;, inklusive einer hypothetischen &ldquo;Massenerschie&szlig;ung&rdquo;, wie Dr. Mathieu Raux, ein leitender Pariser Notarzt erkl&auml;rte. Laut Raux hatte so gut wie jeder Pariser Notarzt, der Freitagabend im Dienst war, auch an der &Uuml;bung am selben Tag teilgenommen, was eine rasche und koordinierte Reaktion auf die Anschl&auml;ge nochmals verbessert h&auml;tte.<br>\nEine Anfrage an den franz&ouml;sischen Rettungsdienst SAMU, wie oft solche &Uuml;bungen stattfinden, blieb zun&auml;chst unbeantwortet. Laut eines Berichtes gab es seit den t&ouml;dlichen Angriffen auf die Redaktion der Zeitschrift &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo; im Januar diesen Jahres &ldquo;regelm&auml;&szlig;ige &Uuml;bungen&rdquo; der Pariser Notfallkr&auml;fte.<br>\nDie Gleichzeitigkeit f&uuml;r sich genommen ist wohl kaum mehr als ein ungew&ouml;hnlicher Zufall. Eine weitergehende Pr&uuml;fung ergibt allerdings, dass vielen der bekanntesten Terroranschl&auml;ge der letzten 15 Jahre in westlichen Metropolen (Paris 2015, Boston 2013, Norwegen 2011, London 2005, Madrid 2004, New York und Washington 2001) Notfall&uuml;bungen unmittelbar voraus gingen, die oftmals auch noch einem Szenario folgten, das ganz &auml;hnlich dann Realit&auml;t wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46608\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>De Maizi&egrave;re<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Eltern sollten Radikalisierung melden&rdquo;<\/strong><br>\nBundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re appelliert an Eltern in Deutschland, m&ouml;gliche Radikalisierungstendenzen ihrer Kinder zu unterbinden. Jeder Vater, jede Mutter, jeder Nachbar, Arbeitskollege oder Mitspieler im Fu&szlig;ballverein d&uuml;rfe vor eventuellen Radikalisierungen nicht die Augen verschlie&szlig;en.<br>\nNiemand sollte sich sch&auml;men, wenn er auf verd&auml;chtige Ver&auml;nderungen von Menschen hinweise, sagte der Innenminister bei der Herbsttagung des BKA in Mainz. &ldquo;Es ist kein Verrat am eigenen Sohn, an der eigenen Tochter, an der eigenen Familie, am eigenen Kollegen, kein Verrat am Mitsch&uuml;ler, sondern ein Ausdruck von Sorge und ein Zeichen von Liebe und Gemeinschaft, wenn man daf&uuml;r sorgt, dass solche Radikalisierungsprozesse abgebrochen werden&rdquo;, so der CDU-Politiker weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/terrorismus-bka-tagung-neue-stufe-der-eskalation-41046658.html\">ZDF heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Ist das, was der Bundesinnenminister hier fordert nicht eine Art &ldquo;Stasi light&rdquo;? Eigentlich sollte man meinen, dass in Deutschland die Zeiten von Denunzianten &ndash; insbesondere innerhalb von Familien &ndash; vorbei waren\/sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Nachtrag:<\/strong> eine B&uuml;rgerin der ehemaligen DDR weist uns darauf hin, dass der erste Satz des Kommentars von CR die famili&auml;re Realit&auml;t in der ehemaligen DDR nicht richtig, jedenfalls nicht vollst&auml;ndig, abbildet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Denkw&uuml;rdige Absage<\/strong><br>\nDas ist eine denkw&uuml;rdige Pressekonferenz nach der kurzfristigen Absage des L&auml;nderspiels in Hannover gestern Abend gewesen. Da wartet der Bundesinnenminister geduldig, bis auch die ARD ihr Tonkabel gefunden und angeschlossen hat, um dann ein Statement abzugeben, bei dem vermutlich auch die NSA ihre Schwierigkeiten h&auml;tte, irgendeinen speicherbaren Inhalt festzustellen.<br>\nDer Minister bat um einen Vertrauensvorschuss und entgegnete auf die Nachfrage von Journalisten, die wissen wollten, was da eigentlich in Hannover passiert war: &bdquo;Ein Teil dieser Antworten w&uuml;rde die Bev&ouml;lkerung verunsichern&ldquo;. Ein Satz, wie gemalt f&uuml;r die n&auml;chste Verkehrskontrolle oder Kabarettsendung. Das Schlimme ist nur, dass unsere Medien den Vertrauensvorschuss auch gew&auml;hren und melden, dass da irgendwas gewesen sein muss. Nur was? Das erf&auml;hrt der verunsicherte B&uuml;rger nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/151118_denkwuerdige-absage\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit Sicherheit verunsichert<\/strong><br>\nNur wenn die B&uuml;rger genug wissen, k&ouml;nnen sie mit der Terrorgefahr richtig umgehen. Die Beh&ouml;rden haben gute Gr&uuml;nde, vieles f&uuml;r sich zu behalten. Die Angst bleibt. [&hellip;]<br>\nDoch jede Information zu verweigern, noch dazu mit dem Hinweis, das w&uuml;rde nur beunruhigen, sorgt nicht f&uuml;r Vertrauen in die Arbeit der Polizei und der Geheimdienste. Im Gegenteil. Eine demokratische &Ouml;ffentlichkeit basiert auf der Idee, dass sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. Doch daf&uuml;r muss er die Fakten kennen. Vertrauen allein gen&uuml;gt nach diesem Konzept nicht.Schlie&szlig;lich wirkt es eher kontraproduktiv, jegliche Information zur Absage eines Fu&szlig;ballspiels zu verweigern, noch dazu mit dem Hinweis, das w&uuml;rde nur beunruhigen. [&hellip;]<br>\nAllein in diesem Jahr wurden aufgrund von Terrorhinweisen mehrere gro&szlig;e Veranstaltungen abgesagt. Zum Beispiel der Schoduvel, der Karneval in Braunschweig. Nach einer Terrorwarnung f&uuml;r das Zentrum der Stadt wurden Zehntausende nach Hause geschickt. Hinterher konnte die Polizei keine Belege finden, dass wirklich eine Gefahr bestanden hatte. &Auml;hnlich war es bei der abgesagten Pegida-Demonstration im Januar in Dresden oder bei den Terrorwarnungen im M&auml;rz in Bremen. Gr&uuml;nde wurden auch im Nachhinein von den Sicherheitsbeh&ouml;rden nicht genannt. Dabei w&uuml;rde es allen die M&ouml;glichkeit geben, die Entscheidungen zu verstehen, es w&uuml;rde sie nachvollziehbar machen. Auch dann, wenn sich die Warnungen als unbegr&uuml;ndet erwiesen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-11\/thomas-de-maiziere-terror-sicherheit\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Lieber Thomas de Maizi&egrave;re,<\/strong><br>\njetzt bitten Sie also um &ldquo;Vertrauensvorschuss&rdquo; f&uuml;r die deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden. Klar, ein Fu&szlig;ballspiel kann nie so wichtig sein, als dass man daf&uuml;r die Sicherheit Zehntausender gef&auml;hrdet. Aber Vertrauensvorschuss? Auch f&uuml;r die deutschen Geheimdienste? Nehmen Sie&rsquo;s mir nicht &uuml;bel: Aber dieses Vertrauen wurde l&auml;ngst verspielt. Wir haben n&auml;mlich nicht vergessen, wie deutsche Verfassungssch&uuml;tzer den rechtsextremen &ldquo;NSU&rdquo; mit unterst&uuml;tzt haben, der unter Aufsicht eben dieser Verfassungssch&uuml;tzer jahrelang im Land gemordet hat. Wir haben auch nicht vergessen, wie bereitwillig deutsche Geheimdienste ihrem gro&szlig;en Bruder NSA dabei geholfen haben, die Daten deutscher B&uuml;rger auszusp&auml;hen. Und wir erinnern uns auch daran, welche Rolle Ihr Verfassungsschutzpr&auml;sident dabei spielte, Journalisten von Netzpolitik.org wegen Landesverrats zu verfolgen. Journalisten, die nur ihren Job gemacht haben.<br>\nDeshalb, Herr Innenminister, k&ouml;nnen wir keinen Vorschuss mehr gew&auml;hren. Im Gegenteil: Dieses Vertrauen m&uuml;sste erst wieder hergestellt werden!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/972811299424477\">Georg Restle via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Minister in Black<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151119_extra3_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/extra3\/photos\/a.126985678917.103880.37621248917\/10153345259973918\/?type=3&amp;permPage=1\">Extra 3 via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Unf&auml;higkeit zu trauern<\/strong><br>\nWom&ouml;glich stand Reinhard Rauball noch unter dem frischen Eindruck des abgesagten L&auml;nderspiels in Hannover, als er am Abend vor der Presse barmte, dies sei &raquo;ein trauriger Tag f&uuml;r den deutschen Fu&szlig;ball&laquo;. Das klang auf den ersten Blick logisch, schlie&szlig;lich ist noch nie in der Geschichte ein L&auml;nderspiel der Nationalelf so kurzfristig und zumal wegen einer Terrordrohung abgesagt worden.<br>\nAuf den zweiten Blick h&auml;tte dem Interims-DFB-Chef Rauball etwas weniger Tremolo in der Stimme ganz gut getan. Nicht nur, weil man sich ja schon fragen kann, ob in diesen Tagen, in der es an traurigen Anl&auml;ssen wahrlich nicht mangelt, ein Abend, an dem gottlob nichts passiert ist und kein Mensch zu schaden kam, wirklich solch eine Katastrophe war. Wie wenig Rauball in der Lage war, sprachlich abzur&uuml;sten, zeigten seine weiteren Ausf&uuml;hrungen: &raquo;Dass unsere Mannschaft innerhalb von vier Tagen zweimal so tragische Ereignisse miterleben musste, &uuml;bersteigt meine Vorstellungskraft&laquo; verk&uuml;ndete Rauball und verstieg sich dann zur rhetorischen Nullfigur: &raquo;Mein Eindruck ist, dass der Fu&szlig;ball in Deutschland mit dem heutigen Tagen in vielen Facetten eine andere Wende bekommen hat.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.11freunde.de\/artikel\/wie-ungelenk-der-deutsche-fussball-reagiert\">11freunde<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Leider neigt hier zu Lande leider nicht nur der DFB dazu, die Inszenierung dem besonnenen Handeln vorzuziehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von wegen Willkommenskultur<\/strong><br>\nMit ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik versagt Angela Merkel komplett &ndash; das sagt der Journalist Vlad Georgescu. Zu echter Integration sei Deutschland nie bereit gewesen, die versprochene Willkommenskultur sei nur ein sch&ouml;ner Schein.<br>\nDie Bundeskanzlerin irrt. Die Fl&uuml;chtlingskrise wird so nicht zu bew&auml;ltigen sein. Und die massenhafte Integration wird nicht funktionieren. [&hellip;]<br>\nAngela Merkel verbreitet weiter die Botschaft, die Republik sei ein Einwanderungsland. Wer aber als Eingewanderter hier lebt, der wei&szlig;: Anders als in den USA oder in Kanada bleibt man auch mit deutschem Pass lebenslang &ldquo;der Ausl&auml;nder&rdquo;. Oder, schlimmer noch, der ewige &ldquo;Kanacke&rdquo;. Auch ich, 1978 als Sp&auml;taussiedler nach Deutschland eingewandert und damals ein Jahr Bewohner des Durchgangslagers N&uuml;rnberg, darf mir bis heute anh&ouml;ren, dass ich als Rum&auml;ne doch erstaunlich gut deutsch sprechen kann. Ich besitze zwei Hochschulabschl&uuml;sse und spreche f&uuml;nf Sprachen, wurde aber in den letzten 25 Jahren trotz zahlreicher Bewerbungen zu keinem einzigen Vorstellungsgespr&auml;ch eingeladen. Mein ausl&auml;ndischer Name als Zungenbrecher knackt offensichtlich die Willkommenskultur jedes Unternehmens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/debatte-um-merkels-fluechtlingspolitik-von-wegen.1005.de.html?dram:article_id=337156\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eurozone<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Euro-Sprengstoff aus Italien<\/strong><br>\nDie Diagnosen zur Situation Italiens und zum Euro, die ich in Pescara geh&ouml;rt habe, gehen grunds&auml;tzlich in die richtige Richtung. Man wei&szlig;, dass Italien in einer extrem schwierigen, ja schier aussichtslosen wirtschaftlichen Lage ist und man erkennt sehr klar, welch gro&szlig;en Anteil der Au&szlig;enhandel im Euroraum an der Misere hat. Und die meisten Teilnehmer in Pescara, und vorneweg Alberto Bagnai, wussten auch genau, wer schuld an der Misere ist: Deutschland!<br>\nBeeindruckend ist, dass sich in Pescara auch ansonsten heillos zerstrittene Parteien von ganz links bis ganz rechts an einen Tisch setzen, weil sie das gemeinsame Ziel eint, einen Plan zu entwickeln, wie man am besten und am schnellsten aus dem Euro aussteigt. Das geht so weit, dass man sagt, man m&uuml;sse wie in Kriegszeiten f&uuml;r dieses eine gemeinsame Ziel, den Ausstieg aus dem Euro, eng zusammenarbeiten, auch wenn man danach wieder im normalen politischen Gesch&auml;ft getrennte Wege gehe. Dahinter steht eine politische Wucht, die auch ich bisher untersch&auml;tzt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/euro-sprengstoff-aus-italien\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Finnisches Parlament debattiert Euro-Ausstieg<\/strong><br>\nNachdem der finnische Europaabgeordnete, Ex-Au&szlig;enminister und ehemalige Zentrumsparteivorsitzende Paavo V&auml;yrynen 50.000 Unterschriften f&uuml;r ein Volksbegehren gesammelt haben, muss die Eduskunta, das finnische Parlament &uuml;ber einen Euro-Ausstieg debattieren. Die Debatte soll Mitte Januar beginnen &ndash; bis dahin werden die Unterschriften gepr&uuml;ft.<br>\nDass das Parlament einen Euro-Ausstieg beschlie&szlig;t, gilt als unwahrscheinlich (wenn sich bis dahin nichts dramatisch &auml;ndert), weil die meisten Abgeordneten dagegen sind &ndash; auch wenn die Euroskeptiker bei der letzten Wahl die zweitst&auml;rkste Partei wurden und es in anderen Parteien wie der Zentrumspartei euroskeptische Mandatstr&auml;ger wie V&auml;yrynen gibt (vgl. Finnlandwahl: Eurokritiker zweitst&auml;rkste Partei im Parlament). Aber auch dann, wenn die Initiative dem Volk zur Abstimmung vorgelegt w&uuml;rde, w&uuml;rden sich dem aktuellen Eurobarometer nach 64 Prozent daf&uuml;r entscheiden. Im letzten Jahr meinten allerdings noch 69 Prozent der Finnen, der Euro sei gut f&uuml;r ihr Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46595\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Eurokratie<\/strong><br>\nDer von Berlin durchgesetzte Austerit&auml;tszwang f&uuml;r die Eurozone steht der Bildung einer demokratisch legitimierten Regierung in Portugal im Weg. In dem Land haben bei den j&uuml;ngsten Wahlen der Partido Socialista (PS) und zwei B&uuml;ndnisse linker Parteien eine Mehrheit der Parlamentssitze gewonnen. F&uuml;r ihren Erfolg ausschlaggebend war, dass sie die harten K&uuml;rzungsprogramme der bisherigen Regierung zur&uuml;ckzuweisen versprachen; weil dies aber in der deutsch dominierten EU nicht toleriert wird, lehnt Staatspr&auml;sident An&iacute;bal Cavaco Silva es ab, dem PS den Auftrag zur Regierungsbildung zu erteilen. Stattdessen setzt er auf den konservativen Wahlverlierer, den bisherigen Premierminister Pedro Passos Coelho, der die Mehrheit eingeb&uuml;&szlig;t hat. Portugals Regierungen seien noch nie &ldquo;von der Unterst&uuml;tzung antieurop&auml;ischer Kr&auml;fte abh&auml;ngig gewesen&rdquo;, erg&auml;nzt Cavaco Silva mit Blick auf EU-kritische, vom Establishment ebenfalls nicht tolerierte Positionen in den beiden linken Parteienb&uuml;ndnissen. Die weitere Entwicklung ist unklar; m&ouml;glicherweise wird Passos Coelho noch ein halbes Jahr lang gegen die demokratische Mehrheit im Amt gehalten. Bereits mehrfach sind in den letzten Jahren Mehrheiten und Referenden in der Eurozone nicht zum Tragen gekommen, weil sie nicht mit dem Spardiktat der EU vereinbar waren. Die Demokratie zieht den K&uuml;rzeren gegen die deutsch inspirierte Austerit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59254\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mehr arbeitslose &Auml;rzte, Ingenieure, Chemiker und Informatiker<\/strong><br>\nEin Studium ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit, hei&szlig;t es immer. Wer dann noch ein naturwissenschaftliches oder technisches Fach w&auml;hlt, dem k&ouml;nne nichts passieren. Wirklich nicht? So ganz stimmen diese Weisheiten nicht mehr.<br>\nWenn du einen sicheren Job haben willst, studiere ein MINT-Fach &ndash; so hie&szlig; es lange. Also ein Fach aus den Bereichen Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik. Absolventen k&ouml;nnen sich hinterher die Stelle mehr oder weniger aussuchen, so der verbreitete Glaube. Doch das stimmt nicht mehr so ganz, wie nun das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin ermittelt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/arbeitswelt\/mint-berufe-sind-nicht-mehr-so-starke-job-garanten-wie-frueher-13919041.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Noch Fragen? Es sollte klar sein welchen Zweck die &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;-Propaganda dient. Es soll eine ausreichend gro&szlig;e Reservearmee an Arbeitskr&auml;ften zur Verf&uuml;gung stehen, damit man ja nicht in die Verlegenheit kommt, angemessene L&ouml;hne zu zahlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mindestlohn bei &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen doch zul&auml;ssig?<\/strong><br>\nEs war eine aufsehenerregende Entscheidung des Europ&auml;ische Gerichtshofs 2008 zum Thema Mindestlohn: Eine Verpflichtung der AuftragnehmerInnen bei &ouml;ffentlichen Bauauftr&auml;gen ihren ArbeitnehmerInnen das tarifvertraglich vorgesehene Entgelt zu zahlen, ist nicht mit dem EU-Recht vereinbar. Gestern, den 17.11. 2015, hat der EuGH eine &auml;hnliche Regelung als mit dem Unionsrecht vereinbar beurteilt. Sind also Mindestlohnvorgaben bei &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen nun doch zul&auml;ssig?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/mindestlohn-bei-oeffentlichen-auftraegen-doch-zulaessig\/#more-11710\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Integrationsarbeit sollte nicht religi&ouml;sen Verb&auml;nden &uuml;berlassen werden&rdquo;<\/strong><br>\nAm 10. November fand der Lenkungsausschuss der Deutschen Islamkonferenz (DIK) statt, an dem auch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig teilnahm. Auf Facebook zog sie folgendes integrationspolitische Res&uuml;mee zur Veranstaltung: &ldquo;Moscheegemeinden und muslimische Verb&auml;nde leisten einen wertvollen Beitrag zur Integration. Insbesondere Fl&uuml;chtlinge profitieren davon, wenn andere Musliminnen und Muslime sie in Deutschland willkommen hei&szlig;en und unsere gemeinsamen Werte vermitteln.&rdquo;<br>\nIn dieser Aussage wird eine Unterscheidung er&ouml;ffnet, die besser unterbliebe. An der Stelle, an der man differenzieren sollte, wird dies nicht getan.<br>\nDie Aussage der Ministerin &uuml;ber Gefl&uuml;chtete und die Islamverb&auml;nde offenbart einen integrationspolitisch &uuml;berholten Blick auf die Migranten, der ihnen unzul&auml;ssig Gruppenidentit&auml;ten zuschreibt. Ganz offensichtlich wird es als selbstverst&auml;ndlich angenommen, dass jeder der Gefl&uuml;chteten aus einem islamisch gepr&auml;gten Land automatisch religi&ouml;s sein m&uuml;sse, oder sich erst einmal einer muslimischen Gruppe zuordnen m&ouml;chte, bevor er mit der Gesamtgesellschaft in Kontakt kommt. Die Zuordnung zu Islamverb&auml;nden, die sich um deren Integration k&uuml;mmern sollen, ist ein Stempel, der dem Einzelnen von au&szlig;en unreflektiert aufgedr&uuml;ckt wird. Denn Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, nicht die einer partiellen Gruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/12438\">Humanistischer Pressedienst<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lebensversicherungen: Ein ganz legaler Betrug?<\/strong><br>\nIn Deutschland gibt es mehr Lebensversicherungen als Einwohner, sie sind als Sparprodukt &auml;u&szlig;erst beliebt. Verbraucherzentralen konstatieren aber schon l&auml;nger, dass selber sparen ertragreicher ist, als das an Versicherer zu delegieren. [&hellip;]<br>\nSind Lebensversicherungen eine eintr&auml;gliche Form des Sparens &ndash; au&szlig;er f&uuml;r die Konzerne selbst? Holger Balodis ist dieser Frage nachgegangen, er ist Co-Autor des Buches &ldquo;Garantiert beschissen &ndash; Der ganz legale Betrug mit den Lebensversicherungen&rdquo;. Darin werden die Versicherungsgesellschaften hart angegangen &ndash; sein Fazit: &ldquo;Lebensversicherungen sind f&uuml;r die Altersvorsorge prinzipiell ungeeignet!&rdquo;<br>\nHauptgrund daf&uuml;r seien &ldquo;die exorbitanten Kosten&rdquo;, die dem Kunden in Rechnung gestellt werden. Mit jedem Vertrag gingen schon tausende Euro verloren, die an den Vertrieb wanderten &ndash; &ldquo;also f&uuml;r das Sparen gar nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen&rdquo;. Trotz der Niedrigzinsphase verbuchten die Versicherer mit diesen Vertr&auml;gen noch immer Zins&uuml;bersch&uuml;sse in Milliardenh&ouml;he, so Balodis: &ldquo;Im Jahr 2013 kamen da &Uuml;bersch&uuml;sse von 17,7 Milliarden Euro zustande.&rdquo; Zugleich werde jedoch die &Uuml;berschussbeteiligung f&uuml;r die Kunden radikal nach unten gefahren: &ldquo;Von diesem Geld sieht der einzelne Kunde wenig bis nichts.&rdquo;<br>\nBalodis pl&auml;diert daf&uuml;r, die Altersvorsorge prinzipiell auf eine andere Basis zu stellen. &ldquo;Die allerwichtigste Voraussetzung daf&uuml;r, dass wir keine Altersarmut im gro&szlig;en Stil bekommen, ist, dass die gesetzliche Rente wieder verbessert wird, dass sie auf eine breitere Basis gestellt wird, dass diese umlagefinanzierte, solidarische Altersversorgung wieder ihren Stellenwert erh&auml;lt. Das w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass breite Teile der Bev&ouml;lkerung sich um diese zus&auml;tzliche private Vorsorge gar nicht k&uuml;mmern m&uuml;ssten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/programm\/schema\/sendungen\/vis_a_vis\/201511\/227929.html\">rbb inforadio<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>ALARM! KONZERN ZWINGT STAAT IN DIE KNIE<\/strong><br>\nLiebe Unterst&uuml;tzerinnen und Unterst&uuml;tzer der CETA-Klage,<br>\nheute muss ich eine schreckliche Nachricht verbreiten. Ecuador wurde vom Schiedsgericht zu 1,1 Milliarden US-Dollar Strafzahlung verurteilt. Zwar anerkannte das Gericht, dass US-amerikanischen &Ouml;lkonzerns Occidental Petroleum (Oxy) gegen ecuadorianische Gesetze versto&szlig;en habe, geht aber davon aus, dass die Firma durch den Staat benachteiligt wurde. &ldquo;Eine Milliarde Dollar bedeutet 200 Schulzentren, die auf den Altaren des internationalen Kapitals geopfert werden&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident Ecuadors, Rafael Correa, und bezeichnete das Urteil als Angriff auf die Souver&auml;nit&auml;t des Landes.<br>\nLink <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2015\/11\/136361\/oxy-urteil-gegen-ecuador\">dazu<\/a>.<br>\nGegen Ecuador sind aktuell sogar 24 Klagen transnationaler Konzerne in H&ouml;he von 14 Milliarden US-Dollar bei Schiedsgerichten anh&auml;ngig. Dabei geht es um angebliche Verst&ouml;&szlig;e gegen bilaterale Investitionsschutzvertr&auml;ge. Dies sei unbezahlbar! Es w&uuml;rde bedeuten, einen gro&szlig;en Teil der Staatsausgaben f&uuml;r Strafzahlungen zu verwenden und auf staatliche Ausgaben in den Bereichen Soziales, Bauen und Umwelt zu verzichten. Dabei h&auml;tten die klagenden Unternehmen &ndash; wie Chevron, das f&uuml;r schwere Umweltvergiftungen verantwortlich ist &ndash; dem Land teilweise gro&szlig;e Sch&auml;den zugef&uuml;gt. Link <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2015\/10\/134790\/klagen-investitionsschutz\">dazu<\/a>.<br>\nDiese Nachrichten zeigen: wir m&uuml;ssen noch viel-viel aktiver werden, denn unsere Zukunft kann auch so werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/bundesverfassungsgericht-b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta\/u\/14234010\">change.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Xi Jinping: G20 soll Wachstum der Welt&ouml;konomie f&ouml;rdern<\/strong><br>\nDer chinesische Staatspr&auml;sident Xi Jinping hat am Sonntag auf dem zehnten G20-Gipfel betont, die Aufgabe der G20-Gruppe liege in der F&ouml;rderung des Weltwirtschaftswachstums. Die G20-Gruppe sollte sowohl das gegenw&auml;rtige Wachstum stabilisieren, als auch neue Impulse f&uuml;r eine langfristige Entwicklung setzen. In diesem Zusammenhang sollten sowohl die erzielten Erfolge umgesetzt, als auch neue Einigungen angestrebt werden. China werde seine eigenen Aufgaben erf&uuml;llen und gleichzeitig mit aufrichtigen Kooperationen gemeinsame Herausforderungen bew&auml;ltigen.<br>\nDaf&uuml;r hat Xi Jinping einen 4-Punkte-Vorschlag vorgelegt. Erstens, makro&ouml;konomische Konsultationen und Koordinierungen sollten intensiviert werden, um gemeinsame politische Kr&auml;fte daf&uuml;r zu gestalten. Zweitens, durch Reformen und Innovationen sollte das Potential f&uuml;r das mittel- bzw. langfristige Wachstum der Welt&ouml;konomie verst&auml;rkt werden. Drittens, eine offene Weltwirtschaft sollte gestaltet werden, um die internationale Handels- und Investitionsvitalit&auml;t zu stimulieren. Viertens, die Agenda f&uuml;r Nachhaltige Entwicklung 2030 sollte umgesetzt werden, um f&uuml;r eine faire, inklusive Entwicklung neue Impulse zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2015\/11\/16\/1s243316.htm\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>UN: 700.000 Kinder verhungern bis Ende 2015 in der Sahel-Zone<\/strong><br>\nEtwa 700.000 Kinder werden nach UN-Sch&auml;tzungen bis Ende des Jahres in der Sahel-Zone verhungert sein. Insgesamt h&auml;tten 25 Millionen Menschen in der Region zu wenig zu essen, erkl&auml;rte der Humanit&auml;re UN-Koordinator f&uuml;r das Gebiet, Toby Lanzer, am Montag in Genf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.evangelisch.de\/inhalte\/128462\/16-11-2015\/un-700000-kinder-verhungern-bis-ende-2015-der-sahel-zone\">evangelisch.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Ich steh direkt hinter den Polizisten mit gezogener Waffe&ldquo;: Der Terror-Porno des &bdquo;Stern&ldquo;<\/strong><br>\nDas ist das unverantwortlichste St&uuml;ck Journalismus, das ich seit langem gesehen habe, und obwohl ich dem Online-Ableger des &bdquo;Stern&ldquo; unter Chefredakteur Philipp Jessen wirklich vieles zutraue &mdash; das &uuml;bertrifft meine wildesten Albtr&auml;ume.<br>\nDa ist ein Journalist, der nach eigenem Bekunden nichts wei&szlig; &uuml;ber die Situation, in der er sich befindet, au&szlig;er dass sie vermutlich sehr gef&auml;hrlich ist. Der sich nicht nur selbst in Gefahr bringt, sondern wom&ouml;glich auch die Polizisten, die er &bdquo;verfolgt&ldquo;. Der immer wieder wie besoffen wiederholt, dass er direkt hinter einem Polizisten mit gezogener Waffe steht, mit gezogener Waffe, und keine Sekunde &uuml;berlegt, ob das eigentlich gut ist, dass er hier steht mit seinem Handy im Anschlag, und filmt und rennt und filmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/22247\/ich-steh-direkt-hinter-den-polizisten-mit-gezogener-waffe-der-terror-porno-des-stern\/\">Stefan Niggemeier<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28821","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28821"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28821\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28858,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28821\/revisions\/28858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}