{"id":28827,"date":"2015-11-19T09:45:12","date_gmt":"2015-11-19T08:45:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28827"},"modified":"2024-08-22T16:32:33","modified_gmt":"2024-08-22T14:32:33","slug":"die-terror-manipulation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28827","title":{"rendered":"Die Terror-Manipulation"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151117_schuhler.jpg\" alt=\"Conrad Schuhler\" title=\"Conrad Schuhler\"><\/div><p>Die Sch&uuml;sse am 7. Januar waren kaum verklungen, da wurden der Welt&ouml;ffentlichkeit bereits die T&auml;ter pr&auml;sentiert. Ein von den Profikillern im Tatfahrtzeug vergessener Personalausweis wies die entscheidende Spur. Von da an war klar: &bdquo;Wir&ldquo;, wir alle &ndash; wir sind die Opfer dieser Aggression gegen unsere Werte, unsere Kultur, unsere <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27768\">Zivilisation<\/a>. Ob arm, ob reich, ob jung oder alt, ob Bomberpilot oder Antifaschist &ndash; unser aller national-kulturelles Kollektiv w&uuml;rde nun zusammenhalten und vereint der &auml;u&szlig;eren <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26658\">Gefahr<\/a> ins Auge sehen m&uuml;ssen, die so r&uuml;cksichtslos und barbarisch mordet, wie es &bdquo;uns&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25535\">nicht einmal im Traum<\/a> einfiele. Erinnern Sie sich? Der Autor <strong>Conrad Schuhler<\/strong> ebenso. In seinem soeben erschienenen Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/shop.papyrossa.de\/Schuhler-Conrad-Alles-Charlie-oder-was\">Alles Charlie oder was<\/a>&ldquo; skizziert er das <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24659\">Attentat auf die Redaktion von &bdquo;Charlie Hebdo&ldquo;<\/a> sowie die hierauf einsetzende Medienhysterie als &bdquo;Man&ouml;ver &uuml;bler islamfeindlicher Propaganda&ldquo; und nahezu perfekte Manipulation. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach mit ihm.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2793\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-28827-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151119_Die_Terror_Manipulation_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151119_Die_Terror_Manipulation_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151119_Die_Terror_Manipulation_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151119_Die_Terror_Manipulation_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=28827-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/151119_Die_Terror_Manipulation_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"151119_Die_Terror_Manipulation_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Gerade erschien Ihre <a href=\"http:\/\/shop.papyrossa.de\/Schuhler-Conrad-Alles-Charlie-oder-was\">Analyse<\/a> zu den Anschl&auml;gen in Paris, die anhand dieser vielen wichtigen Fragen der Zeit nachgeht, vor allem aber den Umgang der M&auml;chtigen und Medien mit diesem Ereignis kritisiert. Wie haben Sie die Anschl&auml;ge auf die Redaktion von Charlie Hebdo erlebt? Und wie die anschlie&szlig;ende Medienredaktion? Irgendetwas hiervon brachte Sie, nehme ich an, dann ja dazu, hier&uuml;ber ein Buch verfassen zu wollen&hellip; <\/strong><\/p><p>Die Toten in Paris waren noch nicht bestattet, da hatten sich auch in Deutschland bereits Publizisten aller Art in Positur geworfen: Wir alle sind Charlie, wir Journalisten werden auch weiterhin unter Lebensgefahr f&uuml;r Meinungsfreiheit, Wahrheit und die Verteidigung der demokratischen Werte in Europa k&auml;mpfen. So trompete unter anderen der Herausgeber des Handelsblattes. Der Chef der Springer-Konzerns, D&ouml;pfner, ernannte den 7. Januar, den Tag der Pariser Attentate, zum neuen &bdquo;9\/11&ldquo;, dem Beginn des &bdquo;Kampfes gegen den Terrorismus&ldquo; nach dem verheerenden Anschlag auf das World Trade Center in New York. Und die Spiegel-Redaktion trat in voller Mann- und Frauschaftsst&auml;rke vor die Kamera und reckte Plakate in die Luft: Je suis Charlie. <\/p><p>&bdquo;Wir sind Charlie&ldquo; wurde, wie die S&uuml;ddeutsche Zeitung sofort schlussfolgerte, &bdquo;zum Symbol f&uuml;r die bedrohte &Ouml;ffentlichkeit und demokratisch-rechtsstaatliche Ordnung insgesamt&ldquo;. Der Spiegel sprach von einer &bdquo;Attacke auf die Republik, auf die Werte der Aufkl&auml;rung und der Franz&ouml;sischen Revolution&ldquo;. Das Handelsblatt publizierte ein &bdquo;Manifest der Freiheit&ldquo;, worin es hei&szlig;t: &bdquo;Europa muss nicht nur seine gemeinsame W&auml;hrung, sondern wir m&uuml;ssen auch unsere gemeinsamen Werte bewahren.&ldquo; Die Kr&ouml;nung des Manifests: &bdquo;Der Erfolg der Vereinigten Staaten und der Europ&auml;ischen Union ist ganz grundlegend mit dem rechtlichen Schutz des Eigentums verbunden.&ldquo;<br>\nDarum, das war schon am Abend des 7. Januars klar, w&uuml;rde es fortan gehen: den Hass auf Muslime und Migranten zu sch&uuml;ren, ein Zivilisationsgef&auml;lle zu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27768\">konstruieren<\/a> zwischen dem moralisch &uuml;berlegenen Westen und den barbarischen Muslimen. Ebenso entlarvend wie abscheulich das Bild vom Defil&eacute; der Staatschefs bei der &bdquo;ersten internationalen Demonstration gegen den Terrorismus&ldquo;, das am 11. Januar in Paris abgehalten wurde. In der ersten Reihe, knapp getrennt von Frankreichs Pr&auml;sident Hollande, marschiert Israels Regierungschef Netanjahu. Der politische Hauptverantwortliche f&uuml;r den t&auml;glichen Terror gegen Hunderttausende Pal&auml;stinenser konnte sich als Opfer des Terrors darstellen. Und als legitimer R&auml;cher. Der Pegida-Mob in Dresden brachte in derselben Woche 25.000 Leute hinter seine Fahnen, die sich als einig in der Trauer mit den Opfern und einig in der Abscheu &uuml;ber die Muslim-Objekte der satirischen Kritik von Charlie Hebdo pr&auml;sentieren konnten.<\/p><p>Aufgrund dieser Beobachtungen habe ich eine Woche nach dem Attentat jedenfalls einen Kommentar ins Netz gestellt mit der &Uuml;berschrift: Je ne suis pas Charlie. Darin bestreite ich die humanistische Qualit&auml;t der anti-islamischen Produkte von Charlie. Satire darf nicht alles. Auch wer sagt, Charlie mache das mit allen Religionen so, muss verstehen, dass es einen gewaltigen Unterschied ausmacht, ob ein Magazin eine Religion angreift und schm&auml;ht, die im Lande eine &uuml;berragende politische Gestaltungsmacht besitzt, oder ob sich die Kritik gegen eine Minderheit richtet, deren fremdenfeindliche Gegner nur auf Munition gegen den verhassten Gegner warten. Diese Kritik an der Charlie-Satire wandelt &uuml;brigens ganz auf den Spuren Tucholskys, von dem die Charlie-Sympathisanten zu Unrecht ihre Hauptweisheiten reklamieren. <\/p><p><strong>F&uuml;r Sie ist der Ausspruch &bdquo;Je suis Charlie!&ldquo; also gleichbedeutend mit der Beschw&ouml;rung eines moralisch &uuml;berlegenen Kollektivs, welche die Ausgrenzung der vermeintlich anderen gleich mit beinhaltet? Wie funktioniert so etwas denn? Und welche Folgen zeitigt derlei Ihrer Einsch&auml;tzung nach?<\/strong><\/p><p>Carlo Strenger, Philosophieprofessor an der Universit&auml;t Tel Aviv und Kolumnist der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung, hat sofort nach dem Attentat ein Buch ver&ouml;ffentlicht mit dem sch&ouml;nen Titel: <a href=\"http:\/\/www.suhrkamp.de\/buecher\/zivilisierte_verachtung-carlo_strenger_7441.html\">Zivilisierte Verachtung<\/a>. Eine Anleitung zur Verteidigung unserer Freiheit. Darin konstruiert er auf der einen Seite die freie Welt, wie er den Westen nennt, dem finstere internationale M&auml;chte entgegenstehen: der Islam, Russland und China. Das sind &uuml;brigens dieselben sogenannten Bedrohungen, wie sie die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationale_Sicherheitsstrategie_der_Vereinigten_Staaten\">Nationale Sicherheitsstrategie<\/a> der USA benennt. Strenger verlangt, dass die westlichen Ideen weltweit durchgesetzt werden m&uuml;ssten. Die Herabw&uuml;rdigung des Islam dient dabei dem Ziel, ein solches weltweites Durchsetzen per Gewalt gegen Muslime und die muslimische Welt akzeptabel zu machen. <\/p><p>Hirsi Ali, eine andere Kronzeugin der Islam-Feindseligkeit, verk&uuml;ndet die These: Der Islam ist inh&auml;rent gewaltt&auml;tig. Die im Namen des Islam ver&uuml;bte Gewalt gr&uuml;nde nicht in sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Gegebenheiten, sondern sei in den religi&ouml;sen Texten explizit enthalten. Der Islam insgesamt sei daher f&uuml;r die Taten seiner terroristischen Anh&auml;nger verantwortlich zu machen. <\/p><p>Wenn Sie sich die heutigen milit&auml;rischen Aggressionen des Westens anschauen, dann stellen Sie fest, dass sie sich durchweg gegen muslimische L&auml;nder richten. Sei es in Syrien, im Irak, in Afghanistan oder zuvor in Libyen. Die Verteufelung des Islam dient als ideologische Rechtfertigung der durchgef&uuml;hrten und zuk&uuml;nftigen Kriege gegen islamische Regimes. Und im Innern dient sie der Entladung von &Auml;ngsten und Frustrationen der subalternen Schichten und des sich gef&auml;hrdet sehenden Mittelstandes in Aggressionen gegen die wachsende Gruppe der Muslime. Die Scharfmacherei in der Fl&uuml;chtlingsfrage und das Erstarken rechter Parteien und Gruppen gedeihen mithilfe der angeheizten Islamophobie. Sie begr&uuml;ndet auch die &bdquo;Notwendigkeit&ldquo; weiterer <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24886\">Einschr&auml;nkungen der Demokratie<\/a>, da ja so entsetzliche Gefahren seitens islamistischer Terroristen drohen.<\/p><p><strong>Wurden die Attentate Ihrer Meinung nach also propagandistisch missbraucht? Um sozusagen das &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26658\">Feindbild Islam<\/a>&ldquo; noch weiter als &bdquo;nicht zu uns geh&ouml;rig, gef&auml;hrlich, unzivilisiert, barbarisch&ldquo; in den K&ouml;pfen und Herzen der Menschen zu verankern?<\/strong><\/p><p>Ohne Frage. In Frankreich sind 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung Muslime. Sie leben zum gro&szlig;en Teil in den Banlieues, den verslumten Vorst&auml;dten der gro&szlig;en urbanen Zentren. Muslim hei&szlig;t dann immer auch: Arbeiter oder Arbeiterin, arbeitslos, perspektivlos, abh&auml;ngig von Sozialleistungen. In Zeiten, da Arbeitspl&auml;tze und Wohnungen knapper werden, soziale Mittel gek&uuml;rzt werden, ist es sehr n&uuml;tzlich f&uuml;r die Profiteure dieses Systems, eine ganze Bev&ouml;lkerungsgruppe als barbarisch quasi zum sozialen Abschuss freigeben zu k&ouml;nnen. Die Muslime werden zum S&uuml;ndenbock f&uuml;r soziale M&auml;ngel gemacht, deren Ursachen ganz woanders liegen, n&auml;mlich beim neoliberalen Mechanismus, den Reichtum bei denen oben auf Kosten derer da unten auszudehnen. Die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25656\">gezielte Diskriminierung<\/a> der Muslime findet in Frankreich seit l&auml;ngerem statt, zum Beispiel durch Charlie Hebdo, und dies l&auml;uft auch bei uns in Deutschland, wo derzeit 5 Prozent Muslime sind. <\/p><p>Angesichts dieser antiislamischen Propagandawalze ist es geradezu erstaunlich, wie resistent hiergegen sich die Arbeiterschichten bisher erweisen. Emmanuel Todd, der Demograph und Soziologe, seit seinem &bdquo;Nachruf&ldquo; auf die Weltmacht USA eine internationale Kapazit&auml;t, hat die soziale Substanz der vier Millionen Demonstranten der &bdquo;Republikanischen M&auml;rsche&ldquo; am 11. Januar untersucht und kam zu folgendem Ergebnis: W&auml;hrend die Arbeiter weit unterrepr&auml;sentiert waren, pr&auml;gten die gehobenen Mittelschichten und die von Todd so genannten Zombie-Katholiken das Bild. Zombie-Katholiken sind solche, deren christlicher Glaube sich im Endstadium des Zerfalls befindet und die ein neues Goldenes Kalb anbeten, n&auml;mlich das Geld oder die Europ&auml;ische Union. Den Demonstranten ging es nicht um Toleranz und Meinungsfreiheit, sondern um die Diskriminierung und weitere Ausgrenzung der franz&ouml;sischen Unterschicht in Gestalt der Muslime.<\/p><p>Das erinnert fatal an die Zeiten der Machtergreifung der Nazis in Deutschland. Die NSDAP nannte sich zwar &bdquo;Arbeiterpartei&ldquo;, wurde aber vom orientierungslosen &bdquo;Lumpenproletariat&ldquo; und vor allem vom Mittelstand, dessen Angst vor dem sozialen Abstieg sie zu den Nazis trieb, getragen. &Auml;hnliche Konstellationen finden wir heute bei Pegida- und AfD-Aktionen.   <\/p><p><strong>Handelt es sich bei der ganzen Terrorhysterie also &hellip; nun, ja: um eine Ideologie des &bdquo;Klassenkampfes&ldquo;? Im Inneren liefert sie die Rechtfertigung f&uuml;r Ausgrenzung, Verelendung, Unterdr&uuml;ckung &ndash; und im &Auml;u&szlig;eren, also international gesprochen, f&uuml;r all dieses <em>plus<\/em> Krieg? <\/strong><\/p><p>Ja, so kann man das zusammenfassen. Auch international geht es ja darum, die Macht der wenigen gegen die Macht der vielen durchzusetzen und aufrechtzuerhalten. Notfalls eben auch mit Gewalt. <\/p><p>Insofern traf der Friedensforscher Werner Ruf einen sehr richtigen Punkt, als er in diesem Kontext <a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2015\/03\/31\/islamischer-staat-es-geht-um-armut-nicht-um-religion\/\">feststellte<\/a>: &bdquo;Es geht um Armut, nicht um Religion&ldquo;. Und dass die Zunahme von Gewalt und Konflikten weltweit auch die <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39413\/1.html\">Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Klassen<\/a>, zwischen Arm und Reich also, abzubilden scheint.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"236\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/PV1Rh7A-eiM\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align:center;\"><strong>Rosa-Luxemburg-Stiftung: &bdquo;Globale Machtverh&auml;ltnisse, Freihandelsregime und die Wiederkehr von Kriegen&ldquo; mit Jean Ziegler (ehem. UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r das Recht auf Nahrung), Conrad Schuhler (Institut f&uuml;r sozial-&ouml;kologische Wirtschaftsforschung e.V.), Sinan Birdal (Professor an der Universit&auml;t Istanbul\/T&uuml;rkei) und Liliana Uribe (Menschenrechtsanw&auml;ltin, Kolumbien)<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>K&ouml;nnen Sie ggf. sagen oder mutma&szlig;en, wie es kommt, dass die Medien auf den &bdquo;Terror von Paris&ldquo; umgehend dieselben oder doch sehr &auml;hnliche Botschaften verbreiteten? Und warum wird das &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26658\">Feindbild Islam<\/a>&ldquo; vom Westen derart hochgezogen? Was ist die Spezifik, ist das Besondere hieran?<\/strong><\/p><p>Seit Jahrzehnten wird von den Medien systematisch ein Feindbild des Islam konstruiert, wie Medien- und Islamforscherinnen und -forscher wie Sabine Schiffer und andere detailliert dokumentiert haben. Dass die gro&szlig;en Medien in Deutschland tats&auml;chlich unisono in dieses Lied einfallen, liegt unter anderem daran, dass die &bdquo;Alphatiere&ldquo; der gro&szlig;en Sender und der meinungsbildenden Presseorgane S&uuml;ddeutsche Zeitung, Welt, Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Zeit sich regelm&auml;&szlig;ig mit den Chefs der global operierenden Konzerne und der globalen Kapitalinstitutionen auf Konferenzen treffen, &uuml;ber die sie nicht berichten, sondern wo sie sich auf eine gemeinsame Sicht und entsprechende mediale Einflussnahme einigen. <\/p><p>Der verstorbene Mit-Herausgeber der FAZ, Frank Schirrmacher, sprach angesichts dieser Perversion des &ouml;ffentlichen Diskurses von einem <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html\">Kurssturz des Republikanischen<\/a>. Und der britische Soziologe Colin Crouch spricht von einer &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25381\">Postdemokratie<\/a>&ldquo;, wo die privilegierten Eliten den &ouml;ffentlichen Ton angeben und das egalit&auml;re Projekt zunehmend mit der eigenen Ohnmacht konfrontiert wird.<\/p><p>Dabei ger&auml;t zwangsweise auch der Islam ins Visier des globalen Kapitals, weil wichtige Bodensch&auml;tze, vor allem <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45127\/1.html\">&Ouml;l- und Gasressourcen<\/a>, dummerweise unter dem Boden islamischer L&auml;nder liegen und wichtige internationale Transportrouten an diesen L&auml;ndern vorbeif&uuml;hren. Das muss alles im Zweifel milit&auml;risch &uuml;berrannt und gesichert werden. Und da ist es f&uuml;r die Weststrategen sehr hilfreich, die jeweiligen Bev&ouml;lkerungen schon mal als Barbaren, als Untermenschen stigmatisiert zu haben.   <\/p><p><strong>Verstehe ich recht, dass Sie auch Zweifel daran hegen, ob die pr&auml;sentierten T&auml;ter wirklich die &ndash; zumindest alleinigen &ndash; T&auml;ter des Attentats waren? Das klingt ja doch ziemlich nach &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo;&hellip;<\/strong><\/p><p>Der Anschlag von Paris wurde in gro&szlig;em Stil als angeblicher Beweis f&uuml;r die Barbarei des islamischen Terrorismus benutzt. Dabei gab es von Anfang an erhebliche Zweifel an dieser Version der Vorg&auml;nge. Erstens wussten die T&auml;ter ganz genau, wen sie t&ouml;ten wollten, sie riefen die Namen aus. &Uuml;ber Redaktionsabl&auml;ufe und das Personal waren sie perfekt im Bild. Zweitens hat einer der T&auml;ter angeblich seinen Personalausweis im Auto vergessen, wo er sofort gefunden wurde. Ein h&ouml;chst seltsamer Fall von Hilfe f&uuml;r die Polizei von Terroristen, die sich ansonsten wie perfekte Terror-Maschinen auff&uuml;hrten und alles bis ins Detail durchgeplant hatten. Drittens war Cherif Kouachi, einer der Attentats-Br&uuml;der, bereits im Jahr 2005 in Frankreich verhaftet worden, als er in den Irak fliegen wollte, um dort zu k&auml;mpfen, und sa&szlig; dann 18 Monate in franz&ouml;sischen Gef&auml;ngnissen. Er war also ein alter Bekannter der franz&ouml;sischen Sicherheitsbeh&ouml;rden und konnte keinen Schritt tun ohne deren st&auml;ndige Kontrolle. All dies f&uuml;hrte zu dem Verdacht, dass die Br&uuml;der Kouachi ihre Terroraktion mit Unterst&uuml;tzung der Sicherheitsdienste durchgef&uuml;hrt haben, um dann als S&uuml;ndenb&ouml;cke geopfert zu werden, nachdem sie den &bdquo;Beweis&ldquo; f&uuml;r die Bedrohung durch den barbarischen Islamismus erbracht hatten.<\/p><p><strong>Was genau n&auml;hrt Ihre Zweifel an der offiziellen Version denn? Das sind ja alles eigentlich nur Indizien&hellip;<\/strong><\/p><p>Ich habe eben schon einige konkrete Punkte genannt. Hinzu kommt: Die Attent&auml;ter sind zwar maskiert im Redaktionsgeb&auml;ude aufgetreten, doch haben sie st&auml;ndig &bdquo;Allah ist gro&szlig;!&ldquo; und &bdquo;Wir haben den Propheten ger&auml;cht!&ldquo; gerufen. Sie haben also die Visitenkarte des Islam abgegeben. Doch pers&ouml;nlich, mit Angesicht waren sie nie sichtbar. Es gibt keinerlei gesicherten Beweis, dass die Br&uuml;der Kouachi wirklich in der Redaktion gewesen sind. Denn man stellte sie nicht, sondern erschoss sie bei n&auml;chster polizeilicher Gelegenheit. <\/p><p>So auch einen angeblichen Komplizen, der einen koscheren j&uuml;dischen Markt &uuml;berfallen und vier Kunden get&ouml;tet hatte. Die Polizei verd&auml;chtigte auch noch einen weiteren Mitt&auml;ter, der sich allerdings sofort stellte, weil er bef&uuml;rchtete, sonst auch erschossen zu werden. Und dieser dritte Mann nun brachte ein perfektes Alibi bei. Das alles riecht doch nach der Konstruktion eines Terror-Aktes, mit dem die islamische Minderheit belastet werden sollte. <\/p><p>Doch ob nun vom Geheimdienst konstruiert oder blo&szlig; propagandistisch ausgeschlachtet &ndash; so oder so ist das Ganze ein Man&ouml;ver &uuml;bler islamfeindlicher Propaganda, ein Paradebeispiel gelungener Massen-Manipulation.<\/p><p><strong>Noch einmal zur&uuml;ck zum Thema Satire&hellip; Verstehe ich recht: Sie sind mit Tucholsky der Meinung, dass weder <em>alles<\/em> Satire sei noch Satire <em>alles<\/em> d&uuml;rfe, wie uns das seit den Attentaten ja medial aus allen Kan&auml;len <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/literarischewelt\/article136168646\/Stirb-oder-kaempfe-Drittes-gibt-es-nicht.html\">entgegenkommt<\/a>?<\/strong><\/p><p>Tucholsky &uuml;berschrieb seinen <a href=\"https:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Was_darf_die_Satire%3F_%28Tucholsky%29\">entsprechenden Artikel<\/a>: Was darf Satire? Und gab die Antwort: Alles. Nur machte er das, was Satire sein kann, am humanistischen <em>Inhalt<\/em> fest. Eine Satire, schrieb er in besagtem Artikel, die zur Zeichnung einer Kriegsanleihe auffordert, ist keine. Anhand des <em>Simplicissimus<\/em> z&auml;hlt er, wie er sagt, deutsche Heiligt&uuml;mer auf, an denen Satire r&uuml;hren muss: den pr&uuml;gelnden Unteroffizier, den stockfleckigen B&uuml;rokraten, den Rohrstockpauker, den fettherzigen Unternehmer und den n&auml;selnden Offizier. Gegenstand von Satire m&uuml;ssen also die Institutionen der Macht und die M&auml;chtigen sein. <\/p><p>Mit seiner Konzentration auf den Islam und die Muslime hat sich Charlie Hebdo aber nicht mit den Institutionen der Macht in Frankreich kritisch auseinandergesetzt. Im Gegenteil, die Zeitschrift hat die Muslime als bedr&auml;ngte Minderheit noch weiter unter Druck gesetzt und so die bestehenden Machtverh&auml;ltnisse gest&uuml;tzt.<\/p><p>Charb, der am 7. Januar ermordete Chefredakteur von Charlie Hebdo, hat in einer posthum erschienen Schrift gesagt, der Koran oder die Bibel seien einschl&auml;fernde, inkoh&auml;rente und schlecht geschriebene Romane, das eigentliche Problem aber seien die Gl&auml;ubigen, die diese Romane wie die Bauanleitung f&uuml;r ein Ikea-Regal l&auml;sen. Wie aber liest dann das Publikum die systematisch vorgetragenen, satirisch zugespitzten Herabw&uuml;rdigungen einer ohnehin als Last empfundenen Minderheit? Es liest sie so, dass man als Mitglied der &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27768\">westlichen Wertegemeinschaft<\/a>&ldquo; leichter alle Hemmungen gegen die inferioren und zivilisationsfeindlichen Muslime fallen lassen kann.<\/p><p><strong>Das meint: Auch Satire soll nicht <em>alles<\/em> k&ouml;nnen d&uuml;rfen? K&ouml;nnten Sie die Grenze, die Sie da f&uuml;r angemessen halten, ggf. einmal konkret umrei&szlig;en? <\/strong><\/p><p>Wenn wir &uuml;ber Grenzen reden, dann &uuml;ber solche von Inhalten, nicht von Formen der Satire. Satire ist nat&uuml;rlich einseitig, polemisch und aggressiv. Doch es muss um das Aufspie&szlig;en politischer und menschlicher Strukturen und Verhaltensweisen gehen, die Hemmnis einer humanen Fortentwicklung, von Freiheit und Selbstbestimmung sind. <\/p><p>Tucholskys Beispiel von der Kriegsanleihe, die man nicht satirisch bewerben kann, dr&uuml;ckt das aus. Die Abscheu gegen&uuml;ber judenfeindlichen Diffamierungen, wo die Juden stets als hakennasige, l&uuml;sterne, geldgierige Monster vorkommen, ebenso. <\/p><p>Konkrete Grenzen findet Satire daher immer dann, wenn Schl&auml;ge gegen Minderheiten, gegen Subalterne mit dem Zeichenstift gerechtfertigt oder wenn den M&auml;chtigen, wie verschmitzt und parodistisch auch immer, gehuldigt werden soll. Dabei wird es nat&uuml;rlich immer auch Grenzf&auml;lle geben, wo man sich fragt: Geht das eigentlich noch oder verletzt es die W&uuml;rde des Menschen, wirkt sich gegen eine humane L&ouml;sung eines anstehenden Problems aus!<\/p><p><strong>Sehen Sie denn einen Weg, sich aus der offenbar immer weiter eskalierenden <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24659\">Gewaltspirale<\/a>, die Hetze gegen Minderheiten als sch&uuml;tzenswerte Satire und Unterdr&uuml;ckungsmechanismen und -zusammenh&auml;nge als bedrohte und daher zu verteidigende &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo; ausgibt, zu befreien? Wie k&auml;men wir Ihrer Einsch&auml;tzung nach am besten von zunehmendem Hass, der sich religi&ouml;ser Zuschreibungen bedient, hin zu einer Art &hellip; &bdquo;Kultur des Respektes jeder vor jedem&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Herbert Marcuse hat in seinem Aufsatz &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.marcuse.org\/herbert\/pubs\/60spubs\/65reprtoleranzdt.htm\">Repressive Toleranz<\/a>&ldquo; die Toleranz in zwei Arten unterschieden: in die repressive Toleranz, die kein befreiender Begriff ist, sondern, da sie alle, ob m&auml;chtig oder ohnm&auml;chtig, gleicherma&szlig;en behandelt, die aktuelle Maschinerie der Machtverteilung bewahrt; und in die befreiende Toleranz, die auf das Verschwinden von Oben und Unten aus ist, das hei&szlig;t in erster Linie am System der Herrschaft r&uuml;tteln muss. <\/p><p>Das gilt auch f&uuml;r die Einsch&auml;tzung von Satire. Wo die &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27768\">westliche Wertegemeinschaft<\/a>&ldquo; als Dominanzpeitsche auftritt, muss sie daher ironisch, sarkastisch, zynisch attackiert werden. Der sich religi&ouml;s geb&auml;rdende Hass muss geb&auml;ndigt werden. Dazu geh&ouml;rt auch, dass r&uuml;ckschrittliche Elemente von Religionen und anderen Gruppenideologien nicht zu akzeptieren, sondern satirisch zu bek&auml;mpfen sind. Die jeweiligen Unterschiede im politischen Gewicht der Gruppen und ihrer sozialen sowie oft auch physischen Gef&auml;hrdung m&uuml;ssen dabei aber beachtet werden.<\/p><p>Bis zu einer Kultur des &bdquo;Respekts jeder vor jedem&ldquo; haben wir jedoch noch einen weiten Weg vor uns. Und das ist keineswegs nur eine Frage des religi&ouml;sen Zwists. Denn wir haben es mit der neoliberalen Ideologie zu tun, deren Hauptformel lautet: Konkurrenz jeder gegen jeden. Dieses Konkurrenzverh&auml;ltnis dr&uuml;ckt sich zum Teil auch religi&ouml;s aus. Wenn man dieser Hetz-Kultur das Fundament entziehen will, muss man die neoliberalen Imperative in der Gesellschaft &uuml;berwinden. Das ist letzten Endes eine Machtfrage, zu deren Kl&auml;rung kulturpolitische Diskussionen und Klarstellungen sicher hilfreich sind.    <\/p><p><strong>Eben h&ouml;rten wir die Nachrichten &uuml;ber die neuen Terror-Anschl&auml;ge in Paris. &Uuml;ber 120 Tote, 200 zum Teil schwer Verletzte. Ver&auml;ndern diese Taten Ihre Einsch&auml;tzung des Islamismus und des Kampfes dagegen?<\/strong><\/p><p>Diese Terror-Morde liefern eine Best&auml;tigung der von mir dargelegten Interpretation. Islamistische Terrorgruppen wie der IS sehen den von ihnen ausge&uuml;bten Terror als Antwort auf die skrupellose Politik des Westens. Richtig ist, dass der Westen von Ostafrika bis Pakistan eine Politik der Ausbeutung und Unterdr&uuml;ckung betreibt und, wie vielfach demonstriert, nicht davor zur&uuml;ckschreckt, die L&auml;ndern milit&auml;risch zu &uuml;berfallen und zu zerst&uuml;ckeln. Nehmen wir Syrien, derzeit das Hauptschlachtfeld. Der Westen hat die religi&ouml;sen und ethnischen Differenzen ausgenutzt, um kriegerische Kampagnen gegen das missliebige Assad-Regime zu inszenieren. Ohne die Unterst&uuml;tzung des Nato-Mitglieds T&uuml;rkei h&auml;tte der IS nicht diese verheerende Kraft entwickeln k&ouml;nnen. Auch nicht ohne die Finanz- und Waffenunterst&uuml;tzung von Saudi-Arabien, das wiederum von Deutschland und anderen mit Waffen und politischer Unterst&uuml;tzung versehen wird. Der Westen ist nicht nur verantwortlich f&uuml;r die Zerr&uuml;ttung, das sogenannte Fehlschlagen dieser Staaten, er ist oft direkt involviert in die Kr&auml;ftigung von Terror-Organisationen.<\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Conrad Schuhler<\/strong>, Jahrgang 1940, ist Diplom-Volkswirt und hat an den Universit&auml;ten M&uuml;nchen und Manchester sowie an der Yale University und in Berkeley studiert. Er ist Vorsitzender des Instituts f&uuml;r sozial&shy;&ouml;kologische Wirtschaftsforschung (isw) in M&uuml;nchen. Aktuelle Texte von ihm: Conrad Schuhler: &bdquo;Widerstand &ndash; Kapitalismus oder Demokratie&ldquo;, ISW-Report 96; Conrad Schuhler u.a.: &bdquo;Wirtschafts-Nato TTIP &ndash; STOP!&ldquo;, ISW-Report 97;  Conrad Schuhler u.a.: &bdquo;Der Aufstieg des S&uuml;dens &ndash; Umbruch in der globalen Machtverteilung?&ldquo;, ISW-Report 102.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24659\">Der Terror von Paris und die globale Gewaltspirale<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24886\">Terroralarm<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25067\">Inszenierter Terrorismus<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26060\">Der Terror der Geheimdienste<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25535\">Weit &uuml;ber 1 Million Opfer durch &sbquo;Krieg gegen den Terror&lsquo;<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27768\">Die L&uuml;ge von der Zivilisiertheit der &sbquo;westlichen Welt&lsquo;<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch eine <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\"><strong>automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/strong><\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/b0c868fbc8474e329471eb9fb9c4db87\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151117_schuhler.jpg\" alt=\"Conrad Schuhler\" title=\"Conrad Schuhler\"\/><\/div>\n<p>Die Sch&uuml;sse am 7. Januar waren kaum verklungen, da wurden der Welt&ouml;ffentlichkeit bereits die T&auml;ter pr&auml;sentiert. Ein von den Profikillern im Tatfahrtzeug vergessener Personalausweis wies die entscheidende Spur. Von da an war klar: &bdquo;Wir&ldquo;, wir alle &ndash; wir sind die Opfer dieser Aggression gegen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28827\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,207,107,209,11,166,132],"tags":[1276,374,1544,1331,1951,291],"class_list":["post-28827","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-anti-islamismus","category-audio-podcast","category-interviews","category-strategien-der-meinungsmache","category-terrorismus","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-attentat","tag-eliten","tag-kampagnenjournalismus","tag-satire","tag-schuhler-conrad","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28827","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28827"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28827\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120069,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28827\/revisions\/120069"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28827"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28827"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28827"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}