{"id":28866,"date":"2015-11-20T09:02:20","date_gmt":"2015-11-20T08:02:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866"},"modified":"2015-11-20T09:02:20","modified_gmt":"2015-11-20T08:02:20","slug":"hinweise-des-tages-2507","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h02\">Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h03\">Werkzeuge des Zorns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h04\">Asylrecht wird weiter demontiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h05\">Welch ein Irrtum: Manche meinen, rechte und linke EU-Kritik k&ouml;nne man schnell verwechseln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h06\">Monsanto verf&auml;lscht eigene Studien zu Glyphosat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h07\">Stevia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h08\">Risiko Fracking<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h09\">Brussels, big energy, and revolving doors: a hothouse for climate change<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h10\">Hammer unter der H&uuml;tte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h11\">Die Bob-der-Baumeister-Parole und die Klimapolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h12\">Zarin im Tollhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h13\">T&auml;nzer des Tages: Markus S&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866#h14\">Anwalt der kleinen Leute<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28866&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Obama beharrt auf der Entmachtung von Assad<\/strong><br>\nRussland fordert in einer UN-Resolution eine Kooperation mit dem syrischen Diktator im Kampf gegen die Terrormiliz &bdquo;Islamischer Staat&ldquo;. Amerikas Pr&auml;sident Obama ist strikt dagegen.<br>\nNoch vor einem von Frankreich angek&uuml;ndigten Entwurf hat Russland &uuml;berraschend eine eigene UN-Resolution gegen die Terrormiliz &bdquo;Islamischer Staat&ldquo; (IS) vorgelegt. Das Papier sei f&uuml;r jeden annehmbar, sagte Moskaus UN-Botschafter Witali Tschurkin laut einer Meldung der russischen Nachrichtenagentur Tass vom sp&auml;ten Mittwochabend. &bdquo;Ich glaube, unser Text ist sehr ausgewogen, so dass ihn jeder akzeptieren kann. Wenn man nat&uuml;rlich Uneinigkeit sucht, kann man in jedem Komma etwas finden.&ldquo;<br>\nKern des russischen Entwurfs ist allerdings eine Zusammenarbeit mit dem Regime in Damaskus unter Machthaber Baschar al-Assad. Genau das hatten westliche Staaten aber bei einem fr&uuml;heren russischen Entwurf im September schon abgelehnt. Und auch jetzt besteht der amerikanische Pr&auml;sident, Barack Obama, weiter auf einer Entmachtung Assads. &bdquo;Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der wir den B&uuml;rgerkrieg in Syrien beenden k&ouml;nnten und in der Assad an der Macht bleibt&ldquo;, sagte Obama am Donnerstag in Manila. Die syrische Bev&ouml;lkerung werde das nicht akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/naher-osten\/russland-will-militaerangriffe-gegen-den-is-mit-assad-abstimmen-13920173.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Im Dialog: Alfred Schier mit Hubert Seipel<\/strong><br>\nKein westlicher Journalist kam Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin n&auml;her als Hubert Seipel. F&uuml;r die Dreharbeiten zu seiner Dokumentation &bdquo;Putin und ich&ldquo; erlebte Seipel das russische Staatsoberhaupt &uuml;ber Wochen bei ein- und ausgeschalteter Kamera &ndash; beim Billardspiel, im Pr&auml;sidenten-Jet oder bei der Jagd. Im Dialog mit Alfred Schier spricht Grimme-Preistr&auml;ger Seipel &uuml;ber die Person Putin, &uuml;ber die Perspektive des Westens sowie &uuml;ber die Interessen Putins in der Ukraine und in Syrien.<br>\nIm Westen wird Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin meist als skrupelloser Autokrat wahrgenommen, der f&uuml;r seine Interessen &ndash; allen voran die R&uuml;ckgewinnung weltpolitischer Gr&ouml;&szlig;e &ndash; &uuml;ber Leichen geht. Ein Bild, das allerdings auch von westlicher Arroganz gezeichnet sein k&ouml;nnte. Ist Putin ein eiskalter Machtmensch, oder funktioniert Politik in Russland vor allem &uuml;ber den Ausdruck von St&auml;rke? Bedroht Putin mit seiner Au&szlig;enpolitik Anrainerstaaten und den Westen, oder wird er von der NATO-Erweiterungspolitik getrieben? &Uuml;ber diese und weitere Fragen spricht Alfred Schier Im Dialog mit Hubert Seipel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/diskussionen\/1013445\">Phoenix<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Interessantes Interview um 1:40 Uhr nachts. Seipel weist unter anderem darauf hin, dass Russland im Syrien-Konflikt bereits vor drei Jahren den Vorschlag gemacht hat, Assad in eine &Uuml;bergangsregierung mit Oppositionskr&auml;ften einzubinden. Der von Kofi Annan verhandelte Kompromiss war auch konsensf&auml;hig. Hillary Clinton k&uuml;ndigte diese Vereinbarung aber auf, aus ideologischen Gr&uuml;nden (&bdquo;Assad muss weg&ldquo;), wie Seipel sagt. Damals gab es 60.000 Tote, drei Jahre sp&auml;ter sind es rund 280.000 Tote. Jetzt liegt der Vorschlag der Russen wieder auf dem Tisch, aber die Amerikaner halten weiterhin an ihrer Bedingung fest, dass Assad zun&auml;chst verschwinden m&uuml;sse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Truppensteller f&uuml;r Syrien<\/strong><br>\nDie Bundesregierung schlie&szlig;t einen Bundeswehr-Einsatz in Syrien nicht aus. Wie am gestrigen Mittwoch best&auml;tigt wurde, halten Regierungskreise in Berlin eine deutsche Milit&auml;rintervention in dem Land zur &Uuml;berwachung eines k&uuml;nftigen Waffenstillstands f&uuml;r &ldquo;denkbar&rdquo;. Dagegen lehnt die Bundesregierung eine milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Frankreichs Luftschl&auml;ge gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS) ab. Paris hat seine Angriffe auf die Stellungen des IS in Syrien nach den Attentaten vom vergangenen Freitag ausgeweitet und den &ldquo;EU-B&uuml;ndnisfall&rdquo; ausgerufen &ndash; eine bislang singul&auml;re Ma&szlig;nahme, die s&auml;mtliche EU-Staaten, auch Deutschland, grunds&auml;tzlich zu Hilfeleistungen verpflichtet. Hinter dem franz&ouml;sischen Dr&auml;ngen, die Bundeswehr solle sich an den Angriffen auf den IS beteiligen, steckt nicht zuletzt das Aufbegehren gegen die deutsche Dominanz in der EU: Paris will seine herben Einflussverluste der vergangenen Jahre auf den zentralen Feldern der &Ouml;konomie und der Au&szlig;enpolitik durch milit&auml;rische Offensiven im Kampf gegen den IS, in dem es bereits jetzt eine bedeutende Rolle spielt, zumindest teilweise wettmachen und die EU bei seinem Syrien-Feldzug hinter sich scharen. Berlin verweigert sich, um dem franz&ouml;sischen Rivalen keinen strategischen Vorteil einzur&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59255\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Senator an den syrischen Pr&auml;sidenten Assad: Krieg gegen Syrien war ein gesetzloser Aggressionskrieg<\/strong><br>\nIn diesem Brief schrieb Richard Black: &bdquo;Ich war erfreut &uuml;ber das milit&auml;rische Eingreifen der Russen gegen die Armeen, die Syrien &uuml;berfallen haben. Mit Unterst&uuml;tzung der Russen geht die syrische Armee effektiv gegen die Terroristen vor. Auch war ich erfreut, dass die syrische Armee einen Sieg &uuml;ber die ISIS auf dem Flughafen Kuwairs errungen hat. Mein Kompliment, dass durch diese heroische Tat 1000 t&uuml;chtige syrische Soldaten vom sicheren Tod gerettet wurden. Ich bin &uuml;berzeugt, dass noch viele solcher Siege bevorstehen.&ldquo; Der Senator f&uuml;gte hinzu, dass der Krieg gegen Syrien nicht von Unruhen innerhalb Syriens hervorgerufen wurde, indem er unterstrich: &bdquo;Es war ein ungesetzlicher Aggressionskrieg ausl&auml;ndischer M&auml;chte, um mit Gewalt eine Marionettenregierung in Syrien zu errichten! General Wesley Clark, der ehemalige Oberkommandierende der Alliierten in Europa, enth&uuml;llte, dass die westlichen L&auml;nder seit dem Jahre 2001 Pl&auml;ne entwickelt hatten, um Syrien zu &uuml;berfallen. Doch auch nach 15 Jahren milit&auml;rischer Subversion der NATO, Saudi Arabiens und Katars konnte kein anderer F&uuml;hrer gefunden werden, der umfangreiche Unterst&uuml;tzung im syrischen Volk genie&szlig;t. &bdquo;Die ausl&auml;ndischen M&auml;chte haben kein Recht, die durch legitime Wahlen an die Macht gekommene Regierung zu st&uuml;rzen und den syrischen Menschen ihren Willen aufzuzwingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aip-berlin.org\/2015\/11\/18\/us-senator-an-den-syrischen-praesidenten-assad-krieg-gegen-syrien-war-ein-gesetzloser-aggressionskrieg\/\">APD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Terror<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Markieren die Anschl&auml;ge von Paris ein europ&auml;isches 9\/11?<\/strong><br>\nSechs Tage nach den verheerenden Anschl&auml;gen von Paris haben alle politischen und journalistischen Meinungsf&uuml;hrer ihre pers&ouml;nliche Anteilnahme ausgedr&uuml;ckt und sich im gleichen Atemzug gewohnt urteilssicher zu den Ereignissen positioniert. Unisono wird tatkr&auml;ftige Entschlossenheit demonstriert, kaum einer wagt es, Ratlosigkeit zu &auml;u&szlig;ern oder zur Besinnung aufzurufen.<br>\nDiesem Reflex entsprechend f&uuml;hlten sich auch Frankreichs Politiker verpflichtet, ihren Schnellanalysen unmittelbar Taten folgen zu lassen. F&uuml;r Premierminister Valls stand innerhalb k&uuml;rzester Zeit fest, dass die Terrorserie von Syrien aus organisiert wurde, und Pr&auml;sident Hollande lie&szlig; in einer Blitzreaktion die IS-Hochburg Raqqa bombardieren.<br>\nWie viele syrische Zivilisten bei diesem ersten Vergeltungsschlag get&ouml;tet wurden, ist nicht bekannt. Wir wissen aber, dass der Krieg in Syrien in den letzten vier Jahren mindestens 250.000 Menschen das Leben gekostet hat. Ein gro&szlig;er Teil davon waren unbeteiligte M&auml;nner, Frauen und Kinder &ndash; darunter viele Opfer der Assadschen Fassbombenangriffe.<br>\nMehrfach war zu lesen, dass Europa mit dem vergangenen schwarzen Freitag nun auch sein 9\/11 erlitten h&auml;tte. Inwiefern dieser Vergleich sinnvoll ist, wird sich in naher Zukunft weisen &ndash; eines ist aber ganz sicher richtig: Schon der Respekt vor den Toten in Paris gebietet es, Trauer nicht postwendend durch Aktionismus zu ersetzen. Viel konstruktiver k&ouml;nnte es sein, einmal inne zu halten und sich vor Augen zu f&uuml;hren, welche Entwicklung sich seit dem 11. September 2001 vollzogen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46604\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir m&uuml;ssen Dinge tun, die bisher undenkbar waren<\/strong><br>\nDie Anschl&auml;ge von Paris sind ein Wendepunkt. Europas Politik muss jetzt Ma&szlig;nahmen ergreifen, die bisher umstritten waren: Einwanderungsgesetze &auml;ndern, Grenzen besser sichern &ndash; und von Israel lernen. (&hellip;)<br>\nDen Terrorangriff auf Paris nannte Frankreichs Staatspr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande eine &ldquo;Kriegshandlung&rdquo; des Islamischen Staates. Er hatte recht, auch wenn die Erkenntnis etwas sp&auml;t kommt. Denn die Dschihadisten f&uuml;hren seit Jahren Krieg gegen den Westen.<br>\nDer IS hat weitere Angriffe gegen Europa angek&uuml;ndigt, also muss Europa &ndash; nicht nur Frankreich &ndash; sich auf den Krieg vorbereiten. Es muss vereint vorgehen, um den IS und sein sogenanntes Kalifat mit allen n&ouml;tigen Mitteln zu zerst&ouml;ren. Es geht nicht um &ldquo;Containment&rdquo; oder &ldquo;Schw&auml;chung&rdquo;, sondern um Vernichtung. Punkt.<br>\nAllerdings w&uuml;rde auch die Vernichtung des IS den islamischen Extremismus nicht beseitigen. Wenn &uuml;berhaupt, w&uuml;rde die Zerst&ouml;rung des IS den religi&ouml;sen Eifer derjenigen nur verst&auml;rken, die sich nach einem Kalifat sehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article148935457\/Wir-muessen-Dinge-tun-die-bisher-undenkbar-waren.html\">Welt<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Sch&uuml;tzt die Muslime im Westen!<\/strong><br>\nDiese Idee, dass Israel als Erfolgsmodell f&uuml;r Europa dienen k&ouml;nnte, ist ein echtes Highlight in der an Verr&uuml;cktheiten nicht armen Mediendebatte nach den Pariser Anschl&auml;gen.<br>\nWie s&auml;he dieses &ldquo;Lernen von Israel&rdquo; konkret aus? Neuk&ouml;lln wird dann das Gaza von Berlin und Hamburg-Altona unsere Westbank? Wir bauen eine Mauer um den Wedding und r&uuml;cken milit&auml;risch in K&ouml;ln-M&uuml;hlheim ein?<br>\nIch kann der aktuellen Situation in Israel\/Pal&auml;stina nicht allzu viel Erstrebenswertes abgewinnen &ndash; auch nicht aus Sicht der Israelis, die in einem st&auml;ndigen Belagerungszustand leben: belagern und belagert werden. Wer drauf verzichten kann, sollte dankbar sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/prinzchaos.wordpress.com\/2015\/11\/19\/schutzt-die-muslime-im-westen\/\">K&uuml;nstler &bdquo;Prinz Chaos&ldquo;<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Geheimdienste versagen gegen Terror immer&rdquo;<\/strong><br>\nGr&uuml;nde f&uuml;r Versagen waren nie Verschl&uuml;sselung, sondern selbst gemachter Datenoverkill und notorische Defizite bei Fremdsprachen, sagt Geheimdienstexperte James Bamford.<br>\nSeit den Massakern in Paris werden von europ&auml;ischen Politikern und Beh&ouml;rden abwechselnd Edward Snowden, Verschl&uuml;sselung, PlayStations und andere Kommunikationsmittel f&uuml;r das Gelingen der Anschl&auml;ge verantwortlich gemacht. Kaum thematisiert wurde hingegen, dass die f&uuml;r &ldquo;Gefahrenerkundung&rdquo; im Vorfeld zust&auml;ndigen Geheimdienste erneut v&ouml;llig ahnungslos waren, obwohl enormer Kommunikationsaufwand mit den Anschl&auml;gen verbunden war. Und wieder waren die meisten Attent&auml;ter den franz&ouml;sischen Diensten seit Jahren als notorische Extremisten bekannt.<br>\nF&uuml;r James Bamford, Journalist und Autor mehrerer Standardwerke &uuml;ber die NSA, ist dieses Versagen keine &Uuml;berraschung. &ldquo;Die Geheimdienste haben in der j&uuml;ngeren Geschichte so gut wie nie einen Terroranschlag verhindern k&ouml;nnen. Die NSA hat von 9\/11 aus dem Fernsehen erfahren und auch alle anderen Anschl&auml;ge in den USA nicht verhindern k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Bamford am Dienstag in Wien zu ORF.at. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r seien keineswegs technischer Natur, sondern auf selbst gemachten Datenoverkill, schlechte Koordination sowie Defizite bei Fremdsprachen und Analyse zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fm4.orf.at\/stories\/1764708\/\">ORF<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wir m&uuml;ssen auf das Herz des Terrors zielen: die Finanzierung&rdquo;<\/strong><br>\nDer russische Antiterrorexperte Alexej Filatow r&auml;t, alten Streit zu vergessen und vor allem die Finanziers des Terrors zu bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000025985410\/Wir-muessen-auf-das-Herz-des-Terrors-zielen-die-Finanzierung\">der Standard<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Ohne die T&uuml;rkei, Saudi-Arabien und Katar g&auml;be es keinen Terror in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung&rdquo;<\/strong><br>\nDer Publizist Conrad Schuhler glaubt, dass der Westen die Massaker von Paris n&uuml;tzt, um in der Auseinandersetzung mit Russland &uuml;ber einen massiven Milit&auml;reinsatz in Syrien seine geopolitischen Interessen besser vertreten zu k&ouml;nnen. Telepolis sprach mit dem Autor des Buches &bdquo;Alles Charlie oder was. Religionskritik &ndash; Meinungsfreiheit oder Schm&auml;hung?&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46600\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Weltkarte des IS-Terrors<\/strong><br>\nMit brutalem Terror versuchen Dschihadisten, der Menschheit einen neuen Weltkrieg aufzuzwingen: Die innere Kampfzone reicht von Algerien im Westen bis Pakistan im Osten. Anschl&auml;ge wie in Paris sollen das &ldquo;ferne Ausland&rdquo; ersch&uuml;ttern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Weltkarte-des-IS-Terrors-article16381231.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Stelle doch mal einer als Ursache die 147 L&auml;nder als Karte ein, in denen die USA mit Sonderkommandos und Spezialkr&auml;ften unterwegs sind. Parallel dazu, in wie vielen L&auml;ndern selbige nicht erst seit 2001 milit&auml;risch interveniert haben bzw. sogar einmarschiert sind. Die Geister, die ich rief&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Brief an Obama: Ex-Piloten geben US-Drohnenkrieg Mitschuld an Terror<\/strong><br>\nDer Brief ist an US-Pr&auml;sident Barack Obama adressiert, an US-Verteidigungsminister Ashton B. Carter und an CIA-Chef John O. Brennan. Geschrieben haben ihn vier ehemalige Drohnenpiloten der US-Luftwaffe. Sie &uuml;ben darin heftige Kritik am Drohnenkrieg ihrer Regierung in Afghanistan, dem Irak und anderen Krisenregionen. Das berichten der britische &ldquo;Guardian&rdquo; und &ldquo;Zeit Online&rdquo;.<br>\nDas T&ouml;ten unschuldiger Zivilisten befeuere Hassgef&uuml;hle, die den Terrorismus und Gruppen wie den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS) antreiben, hei&szlig;t es in dem Schreiben. Der Drohnenkrieg wirke wie ein &ldquo;Rekrutierungsprogramm f&uuml;r Terroristen&rdquo;. Er sei &ldquo;eine der verheerendsten Triebfedern des Terrorismus und der Destabilisierung weltweit&rdquo;.<br>\nEiner der vier Unterzeichner des Briefes ist Brandon Bryant. F&uuml;nf Jahre lang steuerte er Kampfdrohnen aus der Ferne, t&ouml;tete Dutzende Menschen &ndash; bis er eines Tages nicht mehr so weitermachen wollte, hinschmiss und &ouml;ffentlich &uuml;ber Details seiner Arbeit sprach. Seitdem ist der Whistleblower auf der Flucht. Der 30-J&auml;hrige denkt offenbar dar&uuml;ber nach, in Deutschland politisches Asyl zu beantragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/drohnenkrieg-us-piloten-kritisieren-obama-in-offenem-brief-a-1063551.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Werkzeuge des Zorns<\/strong><br>\nJetzt ist wieder die Zeit der Rache. Aber w&uuml;rden wir dem Impuls zur Vergeltung widerstehen? Die Frage dr&auml;ngt sich auf. Frankreich wurde verwundet und will jetzt Genugtuung, so wie seinerzeit die USA, als sie sich am 11. September 2001 angegriffen sahen. Die Bomber &uuml;ber den Stellungen des IS, der Flugzeugtr&auml;ger vor der K&uuml;ste Syriens &ndash; das sind Werkzeuge des Zorns, nicht solche der Vernunft. Die Wirkung wird im wahrsten Wortsinne verheerend sein: mehr Gewalt zeugt nur mehr Gegengewalt. Mehr Leid zeugt nur mehr Hass. Die Vorstellung, der franz&ouml;sische Milit&auml;reinsatz k&ouml;nne irgendeine Auswirkung auf Verlauf und Ergebnis des Kampfes gegen den Islamischen Staat haben &ndash; au&szlig;er die Lage noch schwieriger zu machen &ndash;&thinsp;, ist abwegig. Aber auf Vernunft kam es Fran&ccedil;ois Hollande auch nicht an, nach den Toten von Paris. Sondern eben auf Rache. Darum noch einmal: W&uuml;rden wir diesem Impuls widerstehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/werkzeuge-des-zorns\">Jakob Augstein im Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Asylrecht wird weiter demontiert<\/strong><br>\nDie Bundesregierung stellt die Weichen f&uuml;r eine weitere Versch&auml;rfung des Asylrechts. Ein Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums, aus dem die Nachrichtenagenturen AFP und dpa am Mittwoch zitierten, sieht eine Ausweitung der beschleunigten Verfahren f&uuml;r bestimmte Fl&uuml;chtlingsgruppen und Sanktionen bei Verst&ouml;&szlig;en gegen die Residenzpflicht vor.<br>\nAuf die Versch&auml;rfungen hatten sich die Spitzen der Koalition aus CDU, CSU und SPD vor zwei Wochen geeinigt. Der Entwurf sieht im Kern vor, dass etliche Fl&uuml;chtlinge in zentrale &raquo;Registrierstellen&laquo; eingewiesen werden sollen, wo ihr Asylantrag im Schnellverfahren bearbeitet wird und von wo aus sie bei einem negativen Bescheid direkt in ihre Heimatl&auml;nder abgeschoben werden sollen. Dem Referentenentwurf des Innenministeriums zufolge soll dieses Verfahren etwa f&uuml;r solche Fl&uuml;chtlinge gelten, bei denen es &raquo;schwerwiegende Gr&uuml;nde&laquo; f&uuml;r die Annahme gibt, dass sie &raquo;eine Gefahr f&uuml;r die nationale Sicherheit oder die &ouml;ffentliche Ordnung&laquo; darstellen. Des Weiteren betroffen sind jene Fl&uuml;chtlinge, die ihren Reisepass &raquo;mutwillig vernichtet&laquo; haben &raquo;oder die Umst&auml;nde diese Annahme rechtfertigen&laquo;. Dies d&uuml;rfte mithin f&uuml;r beinahe jeden Fl&uuml;chtling aus Kriegsgebieten gelten, der ohne Papiere reisen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-19\/002.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Welch ein Irrtum: Manche meinen, rechte und linke EU-Kritik k&ouml;nne man schnell verwechseln<\/strong><br>\nF&uuml;r die europ&auml;ische Linke sind die Geschehnisse im Sommer 2015 niederschmetternd. Es gelang ihr nicht, auch nur den Hauch eines Einflusses auf die Verhandlungen zwischen den Gl&auml;ubigern und der griechischen Regierung zu nehmen. Angesichts der offensichtlich gewordenen Ausweglosigkeit innerhalb des EU-Rahmens verwundert es nicht, dass eine neue Debatte um einen linken &raquo;Grexit&laquo; entfacht ist. Linke, die die Institutionen der EU ablehnen, m&uuml;ssen sich vonseiten des medialen Mainstreams, der offiziellen Politik sowie von linksliberaler und sozialdemokratischer Seite den Vorwurf anh&ouml;ren, nationalistisch zu argumentieren, weil auch Konservative und extrem Rechte die EU und den Euro ablehnen. Das wirft die Frage auf, was eigentlich die Kernelemente rechter EU-Kritik sind &ndash; und was diese von den Grundz&uuml;gen einer linken EU-Kritik unterscheidet.<br>\nDas Spektrum der rechten Parteien, die der EU ablehnend gegen&uuml;berstehen, ist breit. Es reicht von nationalneoliberalen bis zu neonazistischen Parteien. Relativ am erfolgreichsten sind bisher der Front National (FN) in Frankreich und die United Kingdom Independence Party (UKIP) in Gro&szlig;britannien. Beide Parteien konnten bei den Wahlen zum Europaparlament im Mai 2014 in ihren L&auml;ndern die meisten Stimmen auf sich vereinen. Zugleich stehen beide Parteien f&uuml;r unterschiedliche Str&ouml;mungen innerhalb der parteienf&ouml;rmig organisierten extremen Rechten: W&auml;hrend sich UKIP bieder-rechtsliberal gibt, versucht sich der FN als Retter des franz&ouml;sischen Sozialstaats zu profilieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1772\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Monsanto verf&auml;lscht eigene Studien zu Glyphosat<\/strong><br>\nEine k&uuml;rzlich bekannt gewordene Publikation erhebt &auml;u&szlig;erst schwere Vorw&uuml;rfe gegen den Saatgut- und Agrochemie-Riesen Monsanto. Nach den Autoren &ndash; Anthony Samsel und Stephanie Seneff &ndash; wusste Monsanto seit Langem von der krebserzeugenden Wirkung von Glyphosat. Um diese Tatsachen zu verschleiern und eine Zulassung f&uuml;r seinen Wirkstoff zu erhalten, habe Monsanto bewusst Studien manipuliert.<br>\nAus der Studie von Samsel und Seneff wird ersichtlich, dass Monsanto mindestens seit den anf&auml;nglichen 1980er Jahren wei&szlig;, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. Die zugrundeliegenden Daten stammen von der amerikanischen Umweltschutzbeh&ouml;rde EPA. Einer der Autoren hatte bei der EPA nach dem Informationsfreiheitsgesetz detaillierte Informationen zu den ersten Studien &uuml;ber Glyphosat erhalten &ndash; Studien, die Monsanto selbst angefertigt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/aktuelle-meldungen\/meldungen\/monsanto-verfaelscht-eigene-studien-zu-glyphosat.html\">Umweltinstitut M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stevia<\/strong><br>\nStevia soll der neue Zuckerersatz sein. Immer mehr steviages&uuml;sste Produkte kommen auf den Markt. Die Schattenseite der Erfolgsgeschichte: Die indigenen Guaran&iacute; in Paraguay und Brasilien, die das Potenzial der Pflanze als S&uuml;ssstoff vor Jahrhunderten entdeckt haben, drohen dabei leer auszugehen. Doch noch kann sich das &auml;ndern. [&hellip;]<br>\nStevia boomt: Die aus der Pflanze extrahierten S&uuml;ssstoffe sind bis zu 300-mal s&uuml;sser als Zucker und f&ouml;rdern weder Diabetes noch Karies. Softdrinks, Schokolade, Bonbons &ndash; st&auml;ndig kommen neue steviages&uuml;sste Produkte auf den Markt. Im Jahr 2015 werden weltweit sch&auml;tzungsweise bereits acht bis elf Milliarden Franken mit ihnen umgesetzt, Tendenz stark steigend. Eine nat&uuml;rlich s&uuml;sse Pflanze, die Indigene seit Jahrhunderten nutzen, erobert als gesunde Zuckeralternative den Lebensmittelmarkt. Was f&uuml;r eine Erfolgsgeschichte! Tats&auml;chlich? Ein neuer Bericht der Erkl&auml;rung von Bern beleuchtet die bitteren Seiten des Gesch&auml;fts mit dem s&uuml;ssen Stoff.<br>\nDie Kommerzialisierung von Stevia ist ein klassischer Fall von Biopiraterie: einer unrechtm&auml;ssigen Aneignung genetischer Ressourcen und des damit verbundenen traditionellen Wissens. Eigentlich sollte die Biodiversit&auml;tskonvention der Vereinten Nationen, die seit 1993 besteht, genau dies verhindern: Sie sieht vor, dass traditionelle Gemeinden einer kommerziellen Nutzung &laquo;ihrer&raquo; Ressourcen zustimmen m&uuml;ssen (Prior Informed Consent) und dass sie am Gesch&auml;ft mit dieser Ressource gerecht beteiligt werden (Access and Benefit Sharing). Das heisst: Macht jemand Profit mit Stevia oder Steviolglykosiden, sollten die Guaran&iacute; und die Staaten Brasilien und Paraguay diesem Gesch&auml;ft zustimmen und an ihm beteiligt werden. Die Realit&auml;t sieht anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.evb.ch\/themen-hintergruende\/landwirtschaftbiodiversitaet\/biodiversitaet\/biopiraterie\/stevia\/\">EvB<\/a>\n<p>dazu: <strong>Keine Kohle f&uuml;r die Guaran&iacute;<\/strong><br>\nKonzerne nehmen Milliarden ein, weil die Guaran&iacute; einen S&uuml;&szlig;stoff in Steviapflanzen entdeckt haben. Aber das s&uuml;damerikanische Volk geht leer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Das-Geschaeft-mit-dem-Suessstoff-Stevia\/!5250040\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Risiko Fracking<\/strong><br>\nDie US-Schiefergasrevolution steht f&uuml;r brennendes Wasser und Umweltzerst&ouml;rung. Doch Fracking hat den USA einen Boom und Unabh&auml;ngigkeit beschert. Nun soll Fracking auch in Deutschland erlaubt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=55006\">3sat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Sehr gute Informationen mit Hinweisen auf die Entsorgung der Fracking-Fl&uuml;ssigkeiten und der unbekannte Einfluss auf das Trinkwasser. Beim Fracking werden die Fehler der ungekl&auml;rten Entsorgung der R&uuml;ckst&auml;nde &ndash; wie bei den AKWs &ndash; wiederholt. H&ouml;renswert ist die politische Einordnung in der Globalisierung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Brussels, big energy, and revolving doors: a hothouse for climate change<\/strong><br>\nAs environment and energy ministers prepare to meet in Paris for the COP 21 climate change talks, CEO takes a look at how the revolving door ensures that the EU institutions remain close to Big Energy.<br>\nThe climate cooks while the Big Energy lobby continues to walk the EU&rsquo;s corridors of power, pushing its arguments that it needs to be at the negotiating table and that a combination of unsustainable techno-fixes and copious greenwash will provide the answer to runaway climate change.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/corporateeurope.org\/revolving-doors\/2015\/11\/brussels-big-energy-and-revolving-doors-hothouse-climate-change\">Corporate Europe Observatory<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hammer unter der H&uuml;tte<\/strong><br>\nErich Wolf macht Visualisierungen. Es ist sein Beruf, Baupl&auml;ne von Stadtteilen, Malls und H&auml;usern in virtuelle Wirklichkeiten zu &uuml;bersetzen, seine Leidenschaft aus Zahlen und Rechnungen kleine Welten zu erschaffen. Daf&uuml;r brennt er. &ldquo;Das gr&ouml;&szlig;te Lob ist es, wenn ein Projekt genauso aussieht, wie wir es vorher gezeigt haben&rdquo;, sagt der Architekt.&nbsp;<br>\nAuch Stuttgart 21 hat sein B&uuml;ro Aldinger+Wolf zum Leben erweckt. Strahlend, sauber, sch&ouml;n der Bahnhof, Z&uuml;ge, die sich malerisch durch gr&uuml;ne Landschaften schl&auml;ngeln. Zu sehen auf den Webseiten des Kommunikationsb&uuml;ros Stuttgart&ndash;Ulm, mit diesen Bildern ist die mobile Presseabteilung von Stuttgart 21 durchs Land getourt, vor allem vor der Volksabstimmung 2011. &ldquo;Wir haben den Leuten eine Vorstellung davon gegeben, wie es aussehen wird&rdquo;, sagt Erich Wolf.<br>\nWolf sitzt in Stuttgart in seinem B&uuml;ro mit den h&uuml;bschen antiken M&ouml;beln, viel Apple, poliertem Parkett, kantigen Ledersofas. Er ist einer, der den neuen Tiefbahnhof als eine gro&szlig;artige L&ouml;sung sieht, f&uuml;r eine topografisch so beengte Stadt wie Stuttgart. Stuttgart 21 an sich sei ein Gewinn, ein tolles Projekt. Auch auf seine Arbeit f&uuml;r die Bahn l&auml;sst er nichts kommen. Er trennt scharf zwischen Beruf und privat. Seine Visualisierungen sind Beruf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/242\/hammer-unter-der-huette-3257.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen Sie diese Woche:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>St&auml;rker als jeder Terror:<\/strong> Nous sommes Paris: Vor wenigen Tagen hat im Institut Fran&ccedil;ais in Stuttgart eine Trauerfeier stattgefunden. Generalkonsul Nicolas Eybalin begr&uuml;&szlig;te die &ldquo;Freunde Frankreichs, chers compatriotes et chers amis allemands&rdquo;. Kontext dokumentiert seine Rede.<\/li>\n<li><strong>Freiheit, Gleichheit, Br&uuml;derlichkeit:<\/strong> Unser Wetterer Peter Grohmann will sich die Werte der Aufkl&auml;rung und des Humanismus von niemanden aus der Hand schlagen lassen. Und fordert: Haltung zeigen. Weitermachen beim schweren Alltagsgesch&auml;ft der Aufkl&auml;rung.<\/li>\n<li><strong>Die letzte Chance:<\/strong> Der Untersuchungsausschuss zum &ldquo;Schwarzen Donnerstag&rdquo; will die verbleibenden Wochen dieser Legislaturperiode bis zum letzten Moment nutzen, um die Hintergr&uuml;nde des Schwarzen Donnerstag auszuleuchten. Basis daf&uuml;r ist Tanja G&ouml;nners dienstlicher Mailverkehr.<\/li>\n<li><strong>Kurzer Prozess:<\/strong> F&uuml;nf Jahre und zwei Monate hat es gedauert seit dem Schwarzen Donnerstag. Jetzt hat das Verwaltungsgericht Stuttgart den Polizeieinsatz vom 30.9.2010 im Stuttgarter Schlossgarten als rechtswidrig beurteilt und deutliche Worte gefunden: &ldquo;Es wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen.&rdquo;<\/li>\n<li><strong>Arendt sticht Marx:<\/strong> Bisher hat Winfried Kretschmann die Philosophin f&uuml;r sich beansprucht. Jetzt kommt eine illustre Gruppe um Peter Grohmann und meint, Hannah Arendt sei besser bei ihr aufgehoben. Ein Institut soll ihren Namen tragen und Heimat sein f&uuml;r bewegte B&uuml;rgerInnen.<\/li>\n<li><strong>Weinheim wehrt sich:<\/strong> Weinheim will keine Nazi-Hochburg sein. Wenn sich dort am kommenden Wochenende die NPD zum Bundesparteitag versammelt, wird ihr von einem breiten zivilgesellschaftlichen B&uuml;ndnis die bunte Karte gezeigt. Auch Weinheims ber&uuml;hmteste B&uuml;rgerin Ingrid Noll ist dabei.<\/li>\n<li><strong>Windige Deals:<\/strong> Die Energie Baden-W&uuml;rttemberg (EnBW) zieht es in die Steueroase Luxemburg: Im Gro&szlig;herzogtum siedelte sie die Eigent&uuml;mergesellschaft des Windparks Baltic 2 in der Ostsee an. Mit im Boot ist ein australischer Investor von zweifelhaftem Ruf.<\/li>\n<li><strong>Der Wiederholungs-Z&uuml;ndler:<\/strong> Wieder einmal sch&uuml;rt die CDU Ressentiments gegen Fl&uuml;chtlinge, um Wahlen zu gewinnen &ndash; wieder einmal geht es auch um Baden-W&uuml;rttemberg. Und wie zu Beginn der 90er gibt dabei einer den Ton an, der in der Wahl seiner Mittel nicht eben zimperlich ist: Wolfgang Sch&auml;uble.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Bob-der-Baumeister-Parole und die Klimapolitik<\/strong><br>\nDas was nun im Kielwasser der VW-Abgasgeschichte ans Licht kommt, n&auml;mlich die Erkl&auml;rungen des Ingenieurs, der f&uuml;r die Aufdeckung verantwortlich ist, belegt gleich mehrerlei. Einerseits sieht man mal wieder, wie sehr Konzernleitungen an der Realit&auml;t vorbei Belegschaften unter Druck setzen. So sehr, dass die dann zu unlauteren Mitteln greifen, um die Vorgaben erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen. Andererseits muss man sich fragen, ob denn die vielen Verk&uuml;ndungen in Sonntagsreden zur Klimapolitik &uuml;berhaupt realistisch sind. Wenn es n&auml;mlich einem Automobilkonzern nicht gelingt, den CO2-Aussto&szlig; um 30 Prozent zu mindern, wie will man dann die mittelfristigen Ziele der Weltklimakonferenzen umsetzen? K&ouml;nnen wir die Klimavertr&auml;glichkeit innerhalb der herrschenden &ouml;konomischen Regeln &uuml;berhaupt herstellen oder braucht es nicht eine grunds&auml;tzlich neue &Ouml;konomie?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/11\/die-bob-der-baumeister-parole-und-die.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zarin im Tollhaus<\/strong><br>\nWer h&auml;tte das gedacht, da&szlig; wir in Deutschland wieder einmal soweit sind. Als es noch Geschichtsunterricht in den Schulen gab, der diesen Namen verdiente, stellte sich regelm&auml;&szlig;ig der ekelerregende Schauer ein, wenn der Weg in das deutsche Elend angesprochen wurde.<br>\nVor allem jener Zeitabschnitt, in dem die Verbrecher nach der so empfundenen Revolution sich erm&auml;chtigen lie&szlig;en, Gesetze au&szlig;er Kraft zu setzen. Die perfide Perfektion trat ein, als sich der Oberverbrecher zum alleinigen und obersten Gerichtsherrn in Deutschland aufschwang. Das war mit einem Putsch verbunden, der das deutsche Elend manifestierte. Und heute, wo uns angeblich der Rechtsstaat so heilig ist und die Menschen in der damaligen DDR genau auf die Segnungen rechtlich gebundenen Handeln aufmerksam gemacht worden sind? Nat&uuml;rlich kann man die damalige Lage mit nichts und niemanden heute vergleichen.<br>\nAber es ist nur zu nat&uuml;rlich, wenn wir allergisch reagieren, wenn jemand die Schutzz&auml;une gegen die Barbarei einrei&szlig;t und das ist nun einmal das Handeln des Staates nach Gesetz. Es war Papst Benedikt XVI, der in seiner historischen Rede im Plenum des Deutschen Bundestages darauf aufmerksam gemacht hat. Er sagte doch, da&szlig; gerade der Rechtsstaat uns von dem Staat als R&auml;uberbande trennen w&uuml;rde. Da setzt eine Bundeskanzlerin geltendes deutsches und europ&auml;isches Recht, das dem Schutz unser Nation und Europas dient, nicht nur au&szlig;er Kraft sondern verl&auml;ngert diesen gesetz- und rechtlosen Zustand unbegrenzt.<br>\nPeter Gauweiler hat in diesen Tagen den Bundestagspr&auml;sidenten &ouml;ffentlich gefragt, wie lange sich eigentlich der Deutsche Bundestag die &Uuml;bernahme der legislativen Gewalt durch die Bundeskanzlerin gefallen lassen will. Putsch on demand? Demokratische Festreden gehen ins Leere, wenn der Deutsche Bundestag aktiv und zwar durch Unterlassen die Statik des demokratischen Rechtsstaates zerschmettert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniora.org\/de\/politik-wirtschaft\/deutschland\/783-zarin-im-tollhaus\">Willy Wimmer<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>T&auml;nzer des Tages: Markus S&ouml;der<\/strong><br>\nWer den rechten Rand nicht halten kann \/ Gilt manchen dann erst recht als ganzer Mann. Dass der bayerische Finanzminister Markus S&ouml;der von der CSU die erstbeste Gelegenheit ergreifen w&uuml;rde, nach Abschiebung und v&ouml;lliger Entrechtung von Fl&uuml;chtlingen zu rufen und auf diese Weise nach der Pfeife des IS zu tanzen, war lange vorhersehbar. Die Strukturen, die &raquo;geistig&laquo; zu nennen man scheuen muss, sind einander zu &auml;hnlich, und S&ouml;der tanzt eben gern. Schlie&szlig;lich ist er Tr&auml;ger des &raquo;Ordens wider den tierischen Ernst&laquo;, dessen Juroren Kerf und Kimme jedes auch nur halbwegs prominenten Politikers inwendig kennen.<br>\nDas Humane in S&ouml;der besteht in dem z&auml;hneknirschend ausgew&uuml;rgten Eingest&auml;ndnis, dass nicht in jedem, der vor dem IS flieht, auch automatisch ein IS-Terrorist stecken m&uuml;sse; er verkehrt die Verh&auml;ltnisse in ihr Gegenteil und erf&uuml;llt die Regel: Je halsstarriger die Realit&auml;tsverleugnung, desto thomasm&uuml;llergr&ouml;&szlig;er die Klappe. &raquo;Die Zeit unkontrollierter Zuwanderung&laquo; sei vorbei, twitterte S&ouml;der. &raquo;Paris &auml;ndert alles.&laquo; Das trifft nicht zu; S&ouml;der blies schon vor den Mordanschl&auml;gen in der franz&ouml;sischen Hauptstadt zum Halali auf Fl&uuml;chtlinge. Es hat sich also &uuml;berhaupt nichts &raquo;ge&auml;ndert&laquo;, es wird nur mit k&uuml;hlem Kalk&uuml;l eine hochwillkommene Gelegenheit genutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-17\/036.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Anwalt der kleinen Leute<\/strong><br>\nHeinrich Hannover war Anwalt von Kommunisten und in Terroristen-Prozessen, hatte Kriegsdienstverweigerer und G&uuml;nter Wallraff als Mandanten &ndash; und schreibt bis heute Kindergeschichten. Einer der gro&szlig;en Juristen dieses Landes ist jetzt 90 geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2015\/ausgabe-07\/spezial\/portraet\/seite-24\/A0\">ver.di publik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung A.M.:<\/strong> Wirklich einer der ganz gro&szlig;en Anw&auml;lte und Menschen unserer Zeit.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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