{"id":28915,"date":"2015-11-23T09:21:38","date_gmt":"2015-11-23T08:21:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915"},"modified":"2015-11-23T10:44:48","modified_gmt":"2015-11-23T09:44:48","slug":"hinweise-des-tages-2508","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h01\">Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h02\">Fl&uuml;chtlingskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h03\">Der teuerste Steuerskandal der Republik &ndash; jetzt wird er aufgekl&auml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h04\">Wir verlieren Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h05\">Europas Sozialdemokratie in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h06\">TTIP-Overdrive &ndash; Die EU-Kommission hat den Verstand verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h07\">Geheime Vertr&auml;ge, versteckte Kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h08\">[Fakt der Woche] Entwicklung des Endenergieverbrauchs im Verkehr in Deutschland von 1991 bis 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h09\">Bundestag muss Lobbyisten-Liste gegen&uuml;ber Journalisten offenlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h10\">Wie Bernie Sanders die USA ver&auml;ndern will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h11\">R&uuml;stungsgegner J&uuml;rgen Gr&auml;sslin spricht im Osnabr&uuml;cker Rathaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h12\">Islamischer Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h13\">Unterwerfung als Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h14\">L&auml;nder und Gro&szlig;firmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h15\">US-B&uuml;rgerrechtler machen mobil gegen Zensur in sozialen Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h16\">EU-Datensch&uuml;tzer warnt vor Big-Data-Diktatur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h17\">CSU-Parteitag: &ldquo;Crazy Horst&rdquo; sieht rot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h18\">Benjamin Ferencz und der Traum vom Weltfrieden &ndash; Hurra, wir haben nicht versagt!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Terror<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nach Terroranschl&auml;gen: Deutsche sind f&uuml;r versch&auml;rfte Sicherheitsma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen in Paris wird auch in Deutschland diskutiert: Sollen die Sicherheitsvorkehrungen versch&auml;rft werden? Aus einer Umfrage geht nun hervor: Eine deutliche Mehrheit ist daf&uuml;r.<br>\nDie Politik ist nach den Terrorattacken von Paris uneins: Justizminister Heiko Maas beispielsweise lehnt sch&auml;rfere Anti-Terror-Gesetze in Deutschland ab. Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hingegen fordert eine Diskussion &uuml;ber den Einsatz der Bundeswehr im Inneren, auch die CSU erw&auml;gt das nach SPIEGEL-Informationen (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Mehrheit der Deutschen ist die Antwort eindeutig: Sie sind mit versch&auml;rften Sicherheitsma&szlig;nahmen im Land einverstanden. Das geht aus einer Umfrage f&uuml;r den Deutschlandtrend im ARD-&ldquo;Morgenmagazin&rdquo; hervor. Demnach gaben neun von zehn Befragten (91 Prozent) an, entsprechende Ma&szlig;nahmen f&uuml;r angemessen zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/umfrage-deutsche-halten-verschaerfte-sicherheitsmassnahmen-fuer-angemessen-a-1063734.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nach dem Schock der Anschl&auml;ge in Paris und der noch hinzukommenden Anheizung der Stimmung durch die Medien, ist das sicher nicht &uuml;berraschend. Dies zeigt aber auch wie die Situation gnadenlos instrumentalisiert wird um die demokratischen Grundrechte weiter einzuschr&auml;nken. Wenige weitsichtige Kommentatoren haben bereits darauf hingewiesen, dass demokratische und freiheitliche Gesellschaften, wenn sie demokratisch und freiheitlich bleiben wollen, immer auch verwundbar gegen&uuml;ber den Angriffen skrupelloser Fanatiker bleiben. Nicht einmal ein totalit&auml;rer Polizeistaat k&ouml;nnte eine hundertprozentige Sicherheit vor Terroranschl&auml;gen garantieren. So stellt sich die Frage welche Interessen hinter der propagierten und betriebenen Versch&auml;rfung der Sicherheitsgesetze stehen? Wer Terrorist ist, ist dabei immer auch eine Frage der politischen Definition.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung C.R.:<\/strong> Es ist zu bef&uuml;rchten, dass Bundesjustizminister Maas auch bei diesem Thema &bdquo;einknicken&ldquo; wird &ndash; wie auch schon beim Thema Vorratsdatenspeicherung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer die Welt terrorisiert<\/strong>\n<ul>\n<li>Im vergangenen Jahr sind mehr als 30 000 Menschen Terroristen zum Opfer gefallen. So viele wurden zuvor noch nie gez&auml;hlt.<\/li>\n<li>In den vergangenen 45 Jahren gab es mehr als 2700 aktive Terrorgruppen.<\/li>\n<li>In den 70er und 80er Jahren waren die Zentren des Terrors Europa, S&uuml;damerika und S&uuml;dasien, in den vergangenen Jahren der Nahe und Mittlere Osten sowie Nordafrika.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der letzte Tag des vergangenen Jahres im Ort Maiduwa in Nigeria: Ein Selbstmordattent&auml;ter sprengt sich in die Luft. Hinter dem Angriff soll die Terrorgruppe Boko Haram stecken. So sind sechs von insgesamt 6644 Menschen ums Leben gekommen, die Boko Haram im Jahr 2014 ermordete &ndash; ein F&uuml;nftel aller Terroropfer im vergangenen Jahr geht auf das Konto dieser Gruppe.<br>\nDazu kommen mindestens weitere 6000 Morde durch den sogenannten &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS), etwas weniger als 3500 durch die Taliban und 15 000 durch weitere 272 Terrorgruppen. Das zeigen Zahlen der University of Maryland (USA). Das vergangene Jahr hat demnach mehrere Negativrekorde aufgestellt: die meisten Anschl&auml;ge (13 471), die meisten Verletzten (34 787), die meisten Toten (32 715). Zum Vergleich: 2996 Menschen starben am 11. September 2001 bei den Anschl&auml;gen auf das World Trade Center in New York, das Pentagon in Washington und beim Absturz eines vierten entf&uuml;hrten Flugzeuges in Pennsylvania.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/terrorismus-wer-die-welt-terrorisiert-1.2743880%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.M.:<\/strong> Was f&uuml;r ein Prunkst&uuml;ck westlich verdehter Sichtweise!<\/em><br>\n<em>Allein die v&ouml;lkerrechtlich kriminelle Invasion in den Irak durch die Koalition der Willigen 2003 forderte mindestens 1 Million Tote, vor allem Muslime. Das wird nicht erw&auml;hnt. Und die Bombardierung von Krankenh&auml;usern, die Drohnenmorde etc. sind wohl auch kein Terrorismus.<\/em><br>\n<em>W&uuml;rde man die Titel-Frage au&szlig;erhalb des Dunstkreises westlicher Medien stellen, w&auml;re die Antwort eindeutig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht<\/strong><br>\nDieser gestrige Kommentar von Gabor Steingart zeigt sehr eindrucksvoll, wie falsch und verlogen das erneute Trommeln westlicher Regierungen f&uuml;r ihren sogenannten Krieg gegen den Terror ist. Sie wollen nicht wahrhaben, dass es ihre Kriege waren und sind, die den Terror hochgez&uuml;chtet haben. Und dass zumindest eine seiner Wurzeln auch in gewaltdominierten Parallelwelten liegt, die infolge gescheiterter Integration, sozialer Ausgrenzung und v&ouml;lliger Perspektivlosigkeit in den westlichen Gesellschaften selbst entstanden sind. Aus all diesen Gr&uuml;nden gilt: Terror l&auml;sst sich nicht mit Krieg besiegen, denn jeder Krieg ist Terror gegen&uuml;ber der Zivilbev&ouml;lkerung. Nein zu weiteren Kriegsabenteuern!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.220243721326366.71218.206307219386683\/1195284630488932\/?type=3&amp;theater%20\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wie Europas Politik den Terror f&uuml;r sich instrumentalisiert<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen von Paris<br>\nSeit den Attentaten von Paris &uuml;berschl&auml;gt sich die politische Elite in Europa in blindem Aktionismus. Nicht, dass sie auch nur eine Sekunde innegehalten und sich Zeit genommen h&auml;tte, &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der Terroranschl&auml;ge nachzudenken, ihre tieferen Ursachen zu analysieren oder gar eine Strategie zu entwickeln, um weiteren Anschl&auml;gen auf die eigene Bev&ouml;lkerung durch eine Deeskalation vorzubeugen.<br>\nNein, ganz im Gegenteil: Frankreich bombardiert den souver&auml;nen Staat Syrien mit noch gr&ouml;&szlig;erer Intensit&auml;t und setzt auch im Landesinneren auf eine Versch&auml;rfung der Gesetze und die Ausweitung staatlicher Gewalt. Die Regierungen der &uuml;brigen Eurol&auml;nder haben keine Sekunde gez&ouml;gert, sich dieser Strategie umgehend anzuschlie&szlig;en, ebenfalls demokratische Rechte einzuschr&auml;nken und die Aufr&uuml;stung von Milit&auml;r und Polizei anzuk&uuml;ndigen.<br>\nDie Folge: Der Terrorismus wird nicht einged&auml;mmt, sondern nach Kr&auml;ften gef&ouml;rdert. Die Gegenseite wird zu noch schlimmerer Gewalt provoziert, es werden in Zukunft weitere unschuldige Opfer sterben. Warum aber handeln die Regierungen auf eine derart unverantwortliche Art und Weise?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46623\/1.html%20\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>14 Jahre sind genug<\/strong><br>\nDer Satz sollte St&auml;rke und Entschlossenheit im Angesichts des Terrors signalisieren &mdash; und war doch nur das Eingest&auml;ndnis absoluter Ohnmacht. &bdquo;Frankreich ist im Krieg&ldquo;, waren die Worte, mit denen Pr&auml;sident Hollande auf die Attentatsserie von Paris reagierte und damit vermutlich vielen seiner Landsleute aus dem Herzen sprach. Doch war er auch klug, dieser Satz?<br>\nWar er mutig? Zeigte er einen wie auch immer gearteten Ausweg aus der Terrorbedrohung auf? Sicher nicht. Denn Hollande hat mit seinen Worten lediglich die traurige Endlosschleife beschrieben, in der sich diese Welt sp&auml;testens seit den Anschl&auml;gen in den USA am 11. September 2001 befindet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/14-jahre-sind-genug-1.4799842?searched=true%20\">nordbayern.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Ich sende Ihnen deshalb einen Leitartikel aus den &ldquo;N&uuml;rnberger Nachrichten&rdquo;, der geradezu vorbildlich den Irrsinn der herrschenden Politik aufzeigt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Antwort auf Terror von Paris: Grenzkontrollen, Datensammlungen, Datenaustausch<\/strong><br>\nReisen ohne Grenzkontrollen? In Zeiten des Terrorismus ist das kaum noch denkbar. Europa will seine Grenzen wieder strenger &uuml;berwachen. Die EU-Minister haben ein Paket zur Terrorabwehr beschlossen. Hundertprozentige Sicherheit kann es aber nie geben.<br>\nEuropas B&uuml;rger m&uuml;ssen sich ab sofort auf intensive Kontrollen und lange Schlangen an den Grenzen einstellen. Als Antwort auf die Anschl&auml;ge von Paris wollen die EU-Staaten auch B&uuml;rger aus Staaten der Europ&auml;ischen Union bei der Ein- und Ausreise in die EU wieder polizeilich &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nDarauf verst&auml;ndigten sich die EU-Innen- und Justizminister bei ihrem Sondertreffen zur Terrorabwehr am Freitag in Br&uuml;ssel. Dies soll helfen, zur&uuml;ckkehrende Syrien-K&auml;mpfer &ndash; wie einige Attent&auml;ter von Paris &ndash; und potenzielle Dschihadisten zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Antwort-auf-Terror-von-Paris-Grenzkontrollen-Datensammlungen-Datenaustausch-3010264.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf%20\">heise online<\/a>\n<p><strong>Dazu: EU will jeden an der Grenze durchleuchten<\/strong><br>\nWas die Fl&uuml;chtlingskrise nicht schaffte, bewirken jetzt die Terroranschl&auml;ge: Die EU weitet die Kontrollen an den Au&szlig;engrenzen aus &ndash; auch f&uuml;r ihre eigenen B&uuml;rger. Bernd Riegert aus Br&uuml;ssel.<br>\nViel Schulterklopfen, Umarmungen und Beleidsbekundungen hat der Innenminister Frankreichs, Bernard Cazeneuve, von seinen europ&auml;ischen Kollegen eine Woche nach den Terroranschl&auml;gen von Paris erhalten. In Br&uuml;ssel kamen die 28 Innenminister zu einer Sondersitzung zusammen, nicht nur um zu beraten, sondern angesichts der Bedrohung durch die Terrorgruppe &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; zu handeln. &ldquo;Wir m&uuml;ssen schneller agieren als bisher. Europa sollte wirklich alles tun, was es kann, um den Terror zu stoppen&rdquo;, sagte Cazeneuve nach der Sitzung. &ldquo;Die Werkzeuge sind eigentlich alle da, wir m&uuml;ssen sie nur wirklich auch konsequent anwenden&rdquo;, mahnte der luxemburgische Innenminister Etienne Schneider als derzeitiger Ratsvorsitzender der EU. Frankreich hatte am Donnerstag den Ausnahmezustand verl&auml;ngert und Sicherheitsgesetze versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/eu-will-jeden-an-der-grenze-durchleuchten\/a-18864950%20\">DW<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Eine sch&ouml;ne neue Freiheit ist das. Was sagt eigentlich unser Bundespr&auml;sident zu den neuen Freiheiten? Wo bleiben seine mahnenden Worte f&uuml;r die freie Reise innerhalb der EU? Oder war sein Freiheitsbegriff lediglich eine Floskel?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Hier revoltiert die Jugend, nicht der Islam&ldquo;<\/strong><br>\nPolitologe Olivier Roy spricht im Interview &uuml;ber Europas Dschihadisten, das Schweigen ihrer Eltern und Wege aus der Radikalit&auml;t. (&hellip;)<br>\nEs gibt einen Kampf an zwei Fronten?<br>\nExakt. Isis im Nahen Osten zu bek&auml;mpfen ist eine gute Sache, aber sie wird nicht dazu f&uuml;hren, die Radikalisierung unter den Jugendlichen in Europa zu beenden. Selbst wenn wir die Jugend hier entradikalisieren, wird dies nicht Isis insgesamt zerst&ouml;ren oder schw&auml;chen. Wir m&uuml;ssen also in den Kategorien von zwei Fronten denken. Wir haben es mit einem globalen Dschihadismus zu tun, der alles bek&auml;mpfen will. Wir haben es mit zwei verschiedenen Ph&auml;nomenen zu tun, die miteinander verbunden sind.<br>\nAber was w&auml;re ein erster erfolgreicher Schritt, wenn wir in den Nahen Osten blicken? Die USA waren mit ihrem Kampf gegen den Terrorismus in Afghanistan ja nicht sehr erfolgreich.&#8232;Das ist absolut richtig. Und in einem gewissen Sinne ist Isis eine Folge der milit&auml;rischen Intervention der USA im Irak im Jahr 2003. Es war die Zerst&ouml;rung des Zentrums des irakischen Staates und die Verschiebung der Macht auf die Seite der Schiiten, die die sunnitischen Araber radikalisiert hat und zu den Attacken von Isis gef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/terror\/terror-in-europa--hier-revoltiert-die-jugend--nicht-der-islam-,29500876,32473550.html%20\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man kann es drehen und wenden wie man will, f&uuml;r die Entstehung des IS sind die USA ma&szlig;geblich verantwortlich und der Hauptverb&uuml;ndete Saudi-Arabien f&ouml;rdert nach wie vor weltweit den radikalen Islam. Das nennt man wohl Schizophren.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Asylpaket II: Frontalangriff auf das individuelle Asylrecht<\/strong><br>\nDer nun &ouml;ffentlich gewordene Gesetzentwurf aus dem Bundesinnenministerium sieht massive Versch&auml;rfungen vor: Aushebelung des Rechtsstaats durch beschleunigte Asylverfahren, v&ouml;lliger Ausschluss vom Asylverfahren wegen Residenzpflichtversto&szlig;es, Familientrennungen, Abschiebungen trotz lebensbedrohlichen Erkrankungen und eine exklusive Beauftragung willf&auml;hriger Abschiebe&auml;rzte.<br>\nDie Bundesregierung plant einen Frontalangriff auf das individuelle Asylrecht. Derzeit wird innerhalb der Gro&szlig;en Koalition ein Gesetzentwurf verhandelt, der bis Weihnachten im Schnellverfahren verabschiedet werden soll. Damit soll der Beschluss der Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD vom 5. November 2015 umgesetzt werden. Der Referentenentwurf, der heute bekannt geworden ist, enth&auml;lt massive Versch&auml;rfungen des Asylrechts, die &uuml;ber die am 5. November verabredeten Punkte weit hinausgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/asylpaket_ii_frontalangriff_auf_das_individuelle_asylrecht\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>Fluchtursache Kapitalismus<\/strong><br>\n59,5 Millionen Menschen befinden sich nach Angaben der UN-Fl&uuml;chtlingsbeh&ouml;rde (UNHCR) weltweit auf der Flucht. Global gesehen ist heute jeder 122. Mensch ein Binnen- oder Auslandsfl&uuml;chtling. W&auml;ren alle Fl&uuml;chtlinge Staatsb&uuml;rgerinnen und Staatsb&uuml;rger eines einzigen Landes, so w&auml;re dieses Land das 24-gr&ouml;&szlig;te der Welt. In Deutschland hat sich ein teilweise hysterischer Diskurs &uuml;ber die &raquo;Fl&uuml;chtlingskrise&laquo; entwickelt, der von &raquo;Willkommenskultur&laquo;-Rhetorik und bemerkenswertem zivilgesellschaftlichem Engagement bis hin zu fremdenfeindlichem &raquo;Das-Boot-ist-voll&laquo;-Geschrei und Brandstiftungen in Asylbewerberheimen reicht. Doch die eigentliche &raquo;Fl&uuml;chtlingskrise&laquo; spielt sich ganz woanders ab: Zwar steigt die Zahl der nach Deutschland kommenden Fl&uuml;chtlinge; aber nach Angaben des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge hat von Januar bis September 2015 nur ein kleiner Bruchteil aller Fl&uuml;chtlinge weltweit in Deutschland einen Asylantrag gestellt: 0,51 Prozent oder 303.443 Menschen. Denn die meisten Fl&uuml;chtlinge sind Binnenfl&uuml;chtlinge, und die gro&szlig;e Mehrzahl der Auslandsfl&uuml;chtlinge wird in benachbarten Staaten untergebracht und versorgt. Entsprechend w&auml;re bei allen kommunalen Belastungen mehr pragmatische Sachlichkeit vonn&ouml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/22-2015&amp;textfile=3290\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlingskrise in den Medien: Exzesse der Engstirnigkeit<\/strong><br>\nIn der Fl&uuml;chtlingskrise zeigen Teile der sogenannten publizistischen Elite blinde Wut. Ihre Erkl&auml;rung der Migrationsursachen sind plump. Sie verachten die &ldquo;helfenden Tr&auml;umer&rdquo;, die Fremde nicht abweisen. Wie ist dieser Bei&szlig;reflex zu erkl&auml;ren? [&hellip;]<br>\nWas soll man etwa davon halten, wenn der Chefredakteur von &ldquo;Cicero&rdquo; schreibt, es gebe eine &ldquo;Pflicht&rdquo; zum &ldquo;Ungehorsam&rdquo; gegen Angela Merkel, &ldquo;eine Pflicht, deren Zeit gekommen ist&rdquo;? Stellt er sich nun auch jeden Montag mit einer Stauffenberg-Fahne auf den Dresdner Theaterplatz?<br>\nOder was soll man davon halten, wenn der Chefredakteur vom &ldquo;Handelsblatt&rdquo; schreibt, Angela Merkel sei &ldquo;die Kanzlerin der Fl&uuml;chtlinge, aber nicht die der Deutschen&rdquo;? Wo genau diese Grenze verl&auml;uft, das wei&szlig; wom&ouml;glich die Parteispitze der AfD besser als ich.<br>\nEin St&uuml;ck weiter nach rechts<br>\nUnd Reinhard M&uuml;ller von der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen&rdquo; schiebt nicht nur seine Zeitung jeden Tag mit jedem Wort ein St&uuml;ck weiter nach rechts, er improvisiert nun auch weit am Rande der Rationalit&auml;t, ist ja eh schon egal.<br>\n&ldquo;Niemand, der Syrien, Afghanistan oder Eritrea verl&auml;sst, k&auml;me von selbst auf den Gedanken, sich auf den beschwerlichen und gef&auml;hrlichen Weg in ein weit entferntes Land in Europa zu machen, in dem eine fremde Sprache gesprochen wird und eine andere Kultur herrscht.&rdquo;<br>\nIch w&uuml;sste nun einerseits gern, wer dieser Niemand ist, ich w&uuml;rde sagen, es sind etwa f&uuml;nf bis zehn Millionen. Ich w&uuml;sste au&szlig;erdem gern, was die empirische Grundlage f&uuml;r diesen Satz ist. Ich w&uuml;sste weiter gern, ob die &ldquo;Frankfurter Allgemeine&rdquo; sich ihrer eigenen Verantwortung bewusst ist.<br>\nUnd ich frage mich, ob im Jahr zehn der Merkel-Jahre die Wirklichkeit f&uuml;r all die Leute, die sich im Gegensatz zu den helfenden Tr&auml;umern so gern als Realisten bezeichnen, &uuml;berhaupt noch eine wahrnehmbare oder relevante Gr&ouml;&szlig;e ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/fluechtlinge-in-den-medien-georg-diez-ueber-die-presse-a-1063987.html\">Georg Diez auf SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Grundrecht auf Asyl: Zentralrat f&uuml;rchtet &ldquo;Hass auf Juden und Intoleranz&rdquo;<\/strong><br>\nInnerhalb der Union tobt der Streit um eine m&ouml;gliche Limitierung der Aufnahme von Asylbewerbern. Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt die CSU vom Zentralrat der Juden. Dessen Pr&auml;sident fordert eine Obergrenze bei der Fl&uuml;chtlingsaufnahme.<br>\nWie viele Fl&uuml;chtlinge kann Deutschland aufnehmen? &Uuml;ber diese Frage diskutiert nicht nur die Gro&szlig;e Koalition, auch innerhalb der Union gab es am Wochenende heftigen Streit: Kanzlerin Angela Merkel sprach sich am Freitag erneut gegen eine Obergrenze f&uuml;r die Aufnahme von Asylbewerbern aus. CSU-Chef Horst Seehofer polterte dagegen an. Es herrscht Uneinigkeit. Nun st&uuml;tzt der Zentralrat der Juden die Forderung Seehofers.<br>\n&ldquo;&Uuml;ber kurz oder lang werden wir um Obergrenzen nicht herumkommen&rdquo;, sagte der Zentralratspr&auml;sident Josef Schuster der Zeitung &ldquo;Die Welt&rdquo;. Er pl&auml;dierte f&uuml;r kontrollierte Zug&auml;nge in die Bundesrepublik und verwies auf die gro&szlig;en Herausforderungen bei der Integration. &ldquo;Viele der Fl&uuml;chtlinge fliehen vor dem Terror des Islamischen Staates und wollen in Frieden und Freiheit leben, gleichzeitig aber entstammen sie Kulturen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil ist&rdquo;, so Schuster. &ldquo;Denken Sie nicht nur an die Juden, denken Sie an die Gleichberechtigung von Frau und Mann oder den Umgang mit Homosexuellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-zentralrat-der-juden-fordert-obergrenze-a-1064054.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> So, so, Fl&uuml;chtlinge aus Syrien entstammen also &bdquo;Kulturen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil ist&ldquo;. Das ist blanker Rassismus und dies aus dem Mund des obersten Repr&auml;sentanten einer Religionsgemeinschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der teuerste Steuerskandal der Republik &ndash; jetzt wird er aufgekl&auml;rt<\/strong><br>\nDer stern deckte die dubiosen Cum-Ex-Gesch&auml;fte auf, an denen Million&auml;re und Banker kr&auml;ftig verdienten &ndash; zulasten der Steuerzahler. Jetzt wird der Skandal aufgekl&auml;rt. Ein Interview mit dem Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordneten Gerhard Schick.<br>\nJahrelang verdienten Gro&szlig;investoren mit Cum-Ex-Deals gutes Geld. Dabei erstattete der Staat bei Aktiengesch&auml;ften rund um den Dividendenstichtag die Kapitalertragssteuer zweimal &ndash; obwohl er sie nur einmal eingenommen hatte. M&ouml;glich war dies, weil der Handel au&szlig;erhalb der B&ouml;rse und &uuml;ber eine Bank im Ausland lief. Anfang 2012 wurde die L&uuml;cke geschlossen.<br>\nMilliard&auml;re, Million&auml;re und Prominente waren darin verwickelt: der fr&uuml;here AWD-Chef Carsten Maschmeyer, Schalke-Boss Clemens T&ouml;nnies, HSV-Trainer Mirko Slomka, Schauspielerin Veronica Ferres, Drogerie-Milliard&auml;r Erwin M&uuml;ller und Promi-Anwalt Matthias Prinz. Zwischen 2010 und 2011 steckten sie hohe Summen in Fonds, die Gesch&auml;fte zulasten der deutschen Steuerzahler betrieben. (&hellip;)<br>\nWie liefen die Deals ab?<br>\nDie Investoren lie&szlig;en sich die Kapitalertragssteuer rund um den Dividendenstichtag von Gro&szlig;unternehmen nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach zur&uuml;ckerstatten. Es war, als kassierte ein Elternpaar f&uuml;r sein Kind einmal, sondern drei- oder viermal im Monat Kindergeld.<br>\nWei&szlig; man inzwischen, wie viel Geld genau dem deutschen Staat verloren ging?<br>\nNicht exakt. Es geht vermutlich um zw&ouml;lf Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/veronica-ferres-und-carsten-maschmeyer--steuerskandal-wird-aufgeklaert-6567026.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung JB:<\/strong> Der Artikel von stern.de ist nicht mehr abrufbar. Offenbar geht Carsten Maschmeyer juristisch gegen den Stern vor. Hintergrund k&ouml;nnte ein Rechtsstreit aus dem letzten Jahr sein:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wenn Freundschaft und Liebe sich auszahlen<\/strong><br>\nDubiose Cum-Ex-Gesch&auml;fte: Ein Schweizer Banker versichert an Eides statt, dass Carsten Maschmeyer Provisionen forderte &ndash; sogar f&uuml;r die Vermittlung seiner eigenen Verlobten. Der Finanzguru wehrt sich. [&hellip;]<br>\nMaschmeyer &auml;u&szlig;erte sich auf Anfrage des stern zun&auml;chst nicht. Heute aber, rund zwei Stunden, nachdem stern.de diesen Text ver&ouml;ffentlichte, reagierte der Unternehmer doch noch. Nach stern-Informationen will er nun eine Strafanzeige gegen den Sarasin-Banker stellen &ndash; wegen Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung und wegen Verleumdung. Maschmeyer bestreitet also, Provisionen gefordert und den Charakter der Geldanlage gekannt zu haben. Er behauptet, dass der Banker, der sich an Eides statt so deutlich &auml;u&szlig;ert, die Unwahrheit sagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/investigativ\/maschmeyer-connection-wenn-freundschaft-und-liebe-sich-auszahlen-3685580.html\">stern.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir verlieren Russland<\/strong><br>\nSchluss mit den Sanktionen! Russland muss wieder als Partner des Westens geachtet und akzeptiert werden. Russische B&uuml;rger m&uuml;ssen sp&uuml;ren, dass sie in Europa willkommen sind [&hellip;]<br>\nNiemand soll sp&auml;ter sagen, man habe nichts gewusst oder bemerkt: Die Situation heute ist anders, aber keinesfalls besser als im Kalten Krieg. Ich jedenfalls habe in den achtziger Jahren niemals solche emotionale Verletztheit und Desillusionierung erlebt. Die gro&szlig;e Mehrheit der russischen Bev&ouml;lkerung f&uuml;hlt sich nicht geh&ouml;rt und nicht verstanden. Die Menschen sind vom Westen entt&auml;uscht, und sie wollen nicht mehr die ewigen Verlierer sein. [&hellip;]<br>\nParadox, ja verh&auml;ngnisvoll scheint es, dass wir offensichtlich wie selbstverst&auml;ndlich davon ausgehen, dass diejenigen die Lage beruhigen werden, die wir tagt&auml;glich als Hauptschuldige der Krise identifizieren. Sicher, niemand will Krieg, weder in Russland noch im Westen. Aber hatten wir das nicht schon einmal vor 100 Jahren? Aber wer vor Ort arbeitet, wei&szlig; und erf&auml;hrt t&auml;glich: F&uuml;r Russlands Menschen steht weit mehr auf dem Spiel als Wohlstand, Geopolitik, Gas und &Ouml;l. Beinahe jeder in Russland hat Verwandte oder Freunde in der Ukraine, die nach dem Ende der Sowjetunion ein St&uuml;ck weiter in die Ferne ger&uuml;ckt waren und nun ganz verloren zu gehen drohen. Beinahe jeder in Russland hat im Kampf gegen Nazi-Deutschland Menschen aus seiner Familie verloren. Diese Traumata sitzen tief, sie r&uuml;hren an Emotionen und sch&uuml;ren &Auml;ngste, die im Westen niemand in dieser Kraft vermutet. Und pl&ouml;tzlich werden aus Deutschen wieder Nazis und aus Freunden wieder Fremde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/plaedoyer-fuer-einen-neuanfang-der-beziehungen-wir-verlieren-russland\/10992794.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu aber: Westen will Russland-Sanktionen verl&auml;ngern<\/strong><br>\nAuch wenn sich der Westen und Russland im Kampf gegen die IS-Terroristen ann&auml;hern &ndash; die Sanktionen sollen einem Medienbericht zufolge in Kraft bleiben. Denn noch immer besteht der Grund f&uuml;r sie fort. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend des G-20-Treffens in Antalya habe sich eine F&uuml;nfer-Runde darauf verst&auml;ndigt, an den Sanktionen festzuhalten, solange das Minsker Abkommen zum Ukraine-Konflikt nicht umgesetzt sei, berichtete die &ldquo;FAS&rdquo;. An dem Treffen nahmen neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) demnach US-Pr&auml;sident Barack Obama, der britische Premierminister David Cameron, Italiens Ministerpr&auml;sident Matteo Renzi und der franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Laurent Fabius teil, der Frankreichs Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande nach den Anschl&auml;gen von Paris beim G-20-Gipfel vertreten hatte.<br>\nDie f&uuml;nf Politiker gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass die Vereinbarungen von Minsk bis zum Ende des Jahres nicht erf&uuml;llt sein werden. Die Runde habe daher beschlossen, die zum Jahresende auslaufenden Sanktionen bis Juli 2016 zu verl&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Westen-will-Russland-Sanktionen-verlaengern-article16405571.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Der allein f&uuml;r Europa und Russland wirtschaftspolitische Irrsinn geht weiter &hellip; Profiteur: die USA, im Handel mit Russland ungebremst &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Europas Sozialdemokratie in der Krise<\/strong><br>\nDie sozialdemokratischen Parteien verlieren in Europa massiv an Zustimmung und Einfluss. Auch wenn sie in einigen EU-Staaten noch Regierungsverantwortung tragen, die politische Hegemonie von fr&uuml;her haben sie eingeb&uuml;&szlig;t. Sozialdemokratische &ldquo;Modelle&rdquo; wie einst Schweden gibt es nicht mehr. Im Gegenteil.<br>\nVon der iberischen Halbinsel bis Skandinavien, von Gro&szlig;britannien bis Griechenland, &uuml;berall befindet sich die Sozialdemokratie in einer Orientierungs- und Existenzkrise. In der Auseinandersetzung mit antidemokratischen Rechts- und radikaldemokratischen Linkspopulisten sowie mit popul&auml;rstrategisch aufgefrischten Konservativen sind die klassischen Mittelinks-Reformparteien vom aktuellen Vertrauensverlust in die Demokratie am st&auml;rksten betroffen. Egal, ob in der Regierung oder in der Opposition, die Sozialdemokraten wirken heute ersch&ouml;pft und desorientiert.<br>\nAber sind sie am Ende? Immerhin, die Suche nach einem Weg aus der Gefahrenzone hat begonnen &ndash; ein Weg der Hoffnung muss es schon sein, aber ohne Illusionen: also steinig und schwer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/politik-europas-sozialdemokratie-in-der-krise.1170.de.html?dram:article_id=334519%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der Beitrag kann <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2015\/11\/20\/dlf_20151120_1915_f27d7983.mp3\">hier<\/a> geh&ouml;rt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>TTIP-Overdrive &ndash; Die EU-Kommission hat den Verstand verloren<\/strong><br>\nNach den neuesten Vorstellungen der EU-Kommission soll sich die EU verpflichten, ku&#776;nftige Leitlinien unbekannten Inhalts, erstellt von einer unbekannten Anzahl unbekannter und ungenannter Gruppen, umgehend in politisches Handeln umzusetzen. Kein Mensch bei Verstand wu&#776;rde so etwas vorschlagen, geschweige denn umsetzen.<br>\nDas geplante EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP soll auch ein Kapitel u&#776;ber regulatorische Zusammenarbeit enthalten. Danach sollen sich die Regulierungsbeho&#776;rden der beiden Parteien miteinander u&#776;ber die Einfu&#776;hrung neuer Standards und technischer Normen abstimmen, noch bevor die (nationalen) Parlamente davon informiert oder damit befasst werden. Die o&#776;ffentliche Empo&#776;rung fu&#776;hrte sogar bei der ansonsten TTIP-freundlichen Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu einem Protestartikel (&bdquo;Amerika soll bei unseren Gesetzen mitreden&ldquo;, 27. Januar 2015).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/499-glunk-overdrive?&amp;format=pdf\">Fritz Glunk bei norberthaering.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geheime Vertr&auml;ge, versteckte Kosten<\/strong><br>\nWarum private Dienstleister Deutschlands Gef&auml;ngnisse nicht billiger, sondern teurer machen<br>\nIn Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Baden-W&uuml;rttemberg und Sachsen-Anhalt haben die Landesregierungen ihre Gef&auml;ngnisse teilweise an private Investoren &uuml;bertragen. &Uuml;berall sollte damit Geld gespart werden &ndash; und &uuml;berall ist es teurer geworden. Bilanz einer gescheiterten Privatisierungsidee.<br>\nHohe, graue Mauern, gespickt mit Stacheldraht, drumherum nur plattes Land: Auf den ersten Blick sieht das Gef&auml;ngnis Bremerv&ouml;rde aus wie viele andere. Doch es ist ein besonderes Gef&auml;ngnis &ndash; es ist eine von drei Justizvollzugsanstalten in Deutschland, in denen privates Personal im Einsatz ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/blog\/2015\/11\/12\/teilprivatisierte-gefaengnisse-der-staat-zahlt-drauf\/\">Correct!V<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>[Fakt der Woche] Entwicklung des Endenergieverbrauchs im Verkehr in Deutschland von 1991 bis 2014<\/strong><br>\n[&hellip;] Laut Expertenkommission ist festzustellen, &bdquo;dass das zentrale Ziel der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40% gegen&uuml;ber 1990 zu reduzieren, erheblich gef&auml;hrdet ist. Gegen&uuml;ber den Werten im Jahr 2014 kann dieser Wert nur erreicht werden, wenn die Emissionen bis 2020 jedes Jahr im Durchschnitt um rund 28 Mio. t CO2&ndash; &Auml;quivalente (insgesamt um 170 Mio. t) gesenkt werden. Vergleicht man diese Werte mit den l&auml;ngerfristigen Ver&auml;nderungen in den Jahren von 2000 bis 2014, in denen die temperaturbereinigten Treibhausgasemissionen jahresdurchschnittlich nur um kaum mehr als 9 Mio. t CO2-&Auml;quivalente abgenommen hatten, wird erkennbar, dass das Tempo der Emissionsminderung in den wenigen Jahren bis 2020 mindestens verdreifacht werden muss&ldquo; (L&ouml;schel et al. 2015, S. Z-2).<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151123-endenergieverbrauch-verkehr-deutschland-1991-2014-ziel2020_2050-580x358.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zukunft-mobilitaet.net\/144390\/analyse\/endenergieverbrauchs-verkehr-deutschland-von-1991-bis-2014\/\">Zukunft Mobilit&auml;t<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundestag muss Lobbyisten-Liste gegen&uuml;ber Journalisten offenlegen<\/strong><br>\nDer Bundestag muss Journalisten mitteilen, welche Lobbyisten sich mit Hausausweis im Parlament bewegen. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Berlin am Freitag entschieden. Der 6. Senat best&auml;tigte damit einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin, gegen den der Bundestag Beschwerde eingelegt hatte. Die Zeitung &laquo;Tagesspiegel&raquo; hatte eine Eilklage eingereicht. (AZ: OVG 6 S 45.15)<br>\nDer Auskunftsanspruch stehe den Interessen des freien Bundestagsmandates nicht entgegen, begr&uuml;ndeten die Richter ihre Entscheidung. Es sei kein R&uuml;ckschluss m&ouml;glich, ob oder wie h&auml;ufig Abgeordnete sich mit Interessenvertretern tr&auml;fen. Der monatelange Streit vor Berliner Gerichten d&uuml;rfte damit beendet sein: Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes ist unanfechtbar.<br>\nMit den Hausausweisen haben Interessenvertreter Zugang zum Parlament. Ein Teil der Verb&auml;nde ist in eine offen einsehbare Liste eingetragen. Doch auch nicht registrierte Lobbyisten bekommen den Ausweis, wenn eine Fraktion es unterst&uuml;tzt. Linke, Gr&uuml;ne und SPD-Fraktion haben ihre Lobby-Liste freiwillig offengelegt. CDU und CSU dagegen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/regionales\/berlin\/article149096616\/Bundestag-muss-Lobbyisten-Liste-gegenueber-Journalisten-offenlegen.html%20\">Die Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bundestag muss Lobbyisten benennen<\/strong><br>\nDer Bundestag will nicht sagen, welche Lobbyisten im Parlament ein- und ausgehen. Doch auch in zweiter Instanz ist die die Parlamentsverwaltung jetzt unterlegen. Sie muss Journalisten den Zugang zu Daten geben, entschied das OVG Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/lobbyisten-im-bundestag-103.html\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: Umfrage: rund Dreiviertel f&uuml;r mehr Transparenz bei Lobbyismus<\/strong><br>\nRund drei von vier Bundesb&uuml;rgern w&uuml;nschen sich mehr Transparenz beim Lobbyismus. Dies ergab eine repr&auml;sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Campact und LobbyControl. 78 Prozent der Befragten sprechen sich f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines verpflichtenden Lobbyregisters aus, in dem alle Lobbyisten ihren Auftraggeber, ihr Budget und die Ziele ihrer Lobbyarbeit &ouml;ffentlich machen m&uuml;ssen. Das sollte f&uuml;r die Union Anlass genug sein, endlich ihre jahrelange Blockadehaltung in Sachen Lobbytransparenz aufzugeben (&hellip;)<br>\nDie Menschen k&ouml;nnen nicht nachvollziehen, warum unbekannt bleibt, wer in wessen Auftrag auf politische Entscheidungen einwirken will. Intransparenz f&uuml;hrt zu einem Vertrauensverlust in die Politik und schw&auml;cht die Demokratie. In den USA wird bereits seit 1995 ein solches Transparenzregister gef&uuml;hrt. Ein Lobbyregister erschwert verdeckte Einflussnahme und macht Verflechtungen erkennbar. Es hilft, Machtungleichgewichte sichtbarer zu machen und damit in die &ouml;ffentliche Debatte zu bringen. Als wichtige Informationsquelle f&uuml;r JournalistInnen, Organisationen und B&uuml;rgerInnen st&auml;rkt es die demokratische Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/11\/umfrage-rund-dreiviertel-fuer-mehr-transparenz-bei-lobbyismus\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie Bernie Sanders die USA ver&auml;ndern will<\/strong><br>\nIn seiner Rede z&auml;hlt Sanders auf, was f&uuml;r Deutsche normal klingt:\n<ul>\n<li>Gesundheitsversorgung: &ldquo;Es darf kein Privileg sein, krankenversichert zu sein&rdquo;, ruft Sanders. Er spottet: &ldquo;Ich wei&szlig; nicht, was radikal daran sein soll, zu fordern, dass kranke Leute zum Arzt gehen d&uuml;rfen.&rdquo; Er sei &uuml;berzeugt, dass die USA noch innovativer w&auml;ren, wenn jeder krankenversichert sei: &ldquo;Hunderttausende bleiben in einem Job, den sie nicht m&ouml;gen, nur weil sie dort abgesichert sind.&rdquo;<\/li>\n<li>Mutterschutz: &ldquo;Wenn eine Frau ein Baby bekommt, dann sollte sie nicht nach einer Woche wieder von ihm getrennt sein&rdquo;, ruft Sanders. Es sei besch&auml;mend, dass neben Papua-Neuguinea nur die USA es Familien nicht erm&ouml;glichten, nach der Geburt Zeit miteinander zu verbringen.<\/li>\n<li>kostenlose Hochschulbildung: Mit Verweis auf Europa setzt sich Sanders f&uuml;r bezahlbare Bildung ein &ndash; US-Studenten verlassen die Uni oft mit mehr als 100 000 Dollar Schulden. Was heute ein Hochschul-Abschluss sei, war vor f&uuml;nfzig Jahren noch ein Schulabschluss, argumentiert Sanders. Die Anspr&uuml;che auf dem Arbeitsmarkt sind gestiegen.<\/li>\n<li>Gef&auml;ngnisreform: Sanders will daf&uuml;r sorgen, dass weniger Amerikaner eingesperrt werden. Dies koste Unsummen und zerst&ouml;re das Leben von Millionen Familien. &ldquo;Wir sperren mehr Leute ins Gef&auml;ngnis als das kommunistische, autorit&auml;re China, das vier Mal mehr Menschen hat&rdquo;, ruft Sanders, der bisher nur von wenigen schwarzen W&auml;hlern unterst&uuml;tzt wird.<\/li>\n<li>Wahlrecht f&uuml;r alle B&uuml;rger: Sanders illustriert das Misstrauen der Amerikaner in ihre Politiker mit Zahlen: &ldquo;63 Prozent der Amerikaner und 80 Prozent der jungen Leute hielten es nicht f&uuml;r n&ouml;tig, 2014 bei der Kongresswahl abzustimmen.&rdquo; Im Gegensatz zu vielen Republikanern, welche den Prozess der Registrierung versch&auml;rfen wollen, ruft Sanders: &ldquo;Ich k&auml;mpfe daf&uuml;r, dass jeder 18-J&auml;hrige sofort als W&auml;hler registriert wird.&rdquo; (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf Deutschland &uuml;bertragen vertritt Sanders also klassische SPD-Positionen. An seine Zuh&ouml;rer appelliert er, dass sie sich an diese Rede erinnern sollen, wenn er das n&auml;chste Mal (&ldquo;also morgen&rdquo;) als Radikaler bezeichnet werde. Er glaube an Privatfirmen, die investieren und auch Geld erdienen wollen (&ldquo;am besten hier in Amerika&rdquo;) und wolle nicht den Supermarkt an der Ecke verstaatlichen. Seine Definition von &ldquo;demokratischem Sozialismus&rdquo; folge Franklin Roosevelt: &ldquo;Wir m&uuml;ssen ein Wirtschaftssystem schaffen, von dem alle profitieren &ndash; und nicht nur die Superreichen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-wahlkampf-sanders-die-gier-der-herrschenden-klasse-zerstoert-unser-land-1.2748093-2\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&uuml;stungsgegner J&uuml;rgen Gr&auml;sslin spricht im Osnabr&uuml;cker Rathaus<\/strong><br>\nDer wohl profilierteste deutsche R&uuml;stungsgegner J&uuml;rgen Gr&auml;sslin hat am Freitagabend vor einem vollen Osnabr&uuml;cker Ratssaal &uuml;ber den deutschen Waffenhandel und dessen Folgen gesprochen. Zu Wort kamen au&szlig;erdem Politiker von SPD, Linkspartei und Gr&uuml;nen. (&hellip;)<br>\nAls Letzter der drei Diskussionsteilnehmer aus der Parteipolitik gab SPD-Politiker Frank Henning sein Statement ab. Der Osnabr&uuml;cker Landtagsabgeordnete warb um Verst&auml;ndnis f&uuml;r seinen Parteichef Sigmar Gabriel und die Bundesregierung.<br>\nEr selbst, so Henning, sei gegen R&uuml;stungsexporte in Drittstaaten. &bdquo;Ich halte es aber f&uuml;r legitim, an EU- und Nato-Staaten zu liefern.&ldquo;<br>\nDer Linken-R&uuml;stungsexperte Jan van Aken kommentierte sp&auml;ter, dass auch diese Haltung falsch sei. Viele Nato-Staaten seien in Sachen R&uuml;stungsexporte alles andere als verl&auml;ssliche Partner. &bdquo;Der letzte Fall, in dem 100000 deutsche Kleinwaffen weitergegeben wurden, ging von den USA aus!&ldquo;<br>\nGr&auml;sslin: 60 Prozent der deutschen Waffen in Drittstaaten<br>\nJ&uuml;rgen Gr&auml;sslin, der mittlerweile eingetroffen war, widmete sich schlie&szlig;lich ausf&uuml;hrlich auch den von Frank Henning erw&auml;hnten Drittstaaten. Laut Gesetz d&uuml;rften Waffen eigentlich nicht an Drittstaaten geliefert werden &ndash; tats&auml;chlich aber, unter Ausnutzung laut Gr&auml;sslin nicht gesetzeskonformer Ausnahme-Regelungen, seien im vergangenen Jahr &uuml;ber 60 Prozent der deutschen Waffen in Drittstaaten geliefert worden.<br>\nDie offiziellen R&uuml;stungsberichte bezeichnete Gr&auml;sslin dementsprechend als &bdquo;R&uuml;stungsexport-Verschleierungsberichte&ldquo;, weil so viel Wichtiges in diesen Berichten fehle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/640165\/rustungsgegner-jurgen-grasslin-spricht-im-osnabrucker-rathaus?utm_source=Email&amp;utm_medium=Link&amp;utm_campaign=Artikel_teilen#gallery&amp;0&amp;0&amp;640165\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em>Bitte lesen Sie auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27789\">Netzwerk des Todes: Die kriminellen Verflechtungen von R&uuml;stungsindustrie und Staatsapparat<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Islamischer Staat<\/strong><br>\nWie ist der IS entstanden, welche Ideologie verfolgt er und mithilfe welcher staatlichen Strukturen versucht er, sich in Gebieten Syriens und des Irak zu etablieren? Welchen Einfluss hatte der Westen bei seiner Entstehung?<br>\nDie Urspr&uuml;nge des &bdquo;Islamischen Staates&ldquo; (nachfolgend: IS) sind beim irakischen Zweig von al-Qaida zu suchen. Der Jordanier Abu Musab al-Zarqawi k&auml;mpfte zun&auml;chst in Afghanistan f&uuml;r al-Qaida, bevor er Anfang des neuen Jahrtausends in den Irak ging und von dort Terroranschl&auml;ge in Jordanien organisierte. Nach dem Irak-Krieg 2003 wurde al-Zarqawi Befehlshaber von al-Qaida im Irak, von wo aus er durch Anschl&auml;ge gegen die westlichen Invasoren, deren Botschaften sowie gegen Schiiten und deren Heiligt&uuml;mer bekannt wurde. Im Jahre 2006 wurde er durch eine US-Bombe get&ouml;tet. Sein Nachfolger Abu Omar al-Baghdadi wurde im Jahre 2010 ebenfalls umgebracht. Bereits unter seiner F&uuml;hrung benannte sich al-Qaida im Irak in &bdquo;Islamischer Staat im Irak&ldquo; (ISI) um.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201511193753\/politik\/welt\/islamischer-staat.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><strong>Dazu: Turkey could cut off Islamic State&rsquo;s supply lines. So why doesn&rsquo;t it?<\/strong><br>\nIn the wake of the murderous attacks in Paris, we can expect western heads of state to do what they always do in such circumstances: declare total and unremitting war on those who brought it about. They don&rsquo;t actually mean it. They&rsquo;ve had the means to uproot and destroy Islamic State within their hands for over a year now. They&rsquo;ve simply refused to make use of it. In fact, as the world watched leaders making statements of implacable resolve at the G20 summit in Antalaya, these same leaders are hobnobbing with Turkey&rsquo;s president Recep Tayyip Erdo&#287;an, a man whose tacit political, economic, and even military support contributed to Isis&rsquo;s ability to perpetrate the atrocities in Paris, not to mention an endless stream of atrocities inside the Middle East.<br>\nHow could Isis be eliminated? In the region, everyone knows. All it would really take would be to unleash the largely Kurdish forces of the YPG (Democratic Union party) in Syria, and PKK (Kurdistan Workers&rsquo; party) guerillas in Iraq and Turkey. These are, currently, the main forces actually fighting Isis on the ground. They have proved extraordinarily militarily effective and oppose every aspect of Isis&rsquo;s reactionary ideology.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/nov\/18\/turkey-cut-islamic-state-supply-lines-erdogan-isis\">the guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unterwerfung als Freiheit<\/strong><br>\n&ldquo;Wichtig ist, dass der Neoliberalismus reale, wenngleich oft durch ihn selbst ganz wesentlich gepr&auml;gte Bed&uuml;rfnisse und Sehns&uuml;chte der Menschen befriedigt.&rdquo;<br>\nDer Neoliberalismus ist als Gesellschaftsideologie ein Ph&auml;nomen. Nicht nur macht er den Armen und Arbeitslosen weis, sie selbst w&auml;ren an ihrem Elend schuld. Er schafft es auch, daf&uuml;r zu sorgen, dass das wahre Ausma&szlig; der gesellschaftlichen Armut kaum je an die &Ouml;ffentlichkeit dringt. Dass das Gesundheitssystem trotz immer h&ouml;herer Ausgaben immer weniger den Menschen und immer mehr den Profiten einiger weniger dient. Dass die Soziale Arbeit erodiert und kaum jemand etwas hiergegen unternimmt. Dass mittels Stiftungen ein regelrechter &bdquo;Refeudalisierungsboom&ldquo; im Lande tobt und Investoren inzwischen das &ouml;ffentliche Schulwesen ins Visier nehmen.<br>\n&Uuml;ber die psychologische Funktionsweise der Ideologie des Neoliberalismus sprach Jens Wernicke mit dem Gewerkschafter und Autor Patrick Schreiner, von dem unl&auml;ngst ein Buch zum Thema erschien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2015\/11\/20\/neoliberalismus-unterwerfung-als-freiheit\/\">Le Bohemien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>L&auml;nder und Gro&szlig;firmen<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151113_umbenannt_firmen-staaten.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151113_umbenannt_firmen-staaten-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.katapult-magazin.de\/katapult-magazin\/\">Katapult Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>US-B&uuml;rgerrechtler machen mobil gegen Zensur in sozialen Medien<\/strong><br>\nDie Electronic Frontier Foundation hat zusammen mit dem Datenlabor Visualizing Impact die Webseite Onlinecensorship.org gestartet. Sie wollen dort dokumentieren, welche Inhalte Betreiber sozialer Netzwerke entfernen.<br>\nImmer wieder f&uuml;hrt es zu Streit, wenn in sozialen Medien Beitr&auml;ge etwa mit politischen Inhalten oder Bilder nackter Br&uuml;ste und andere Freiz&uuml;gigkeiten einfach verschwinden. Die US-B&uuml;rgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) sowie das Daten- und Techniklabor Visualizing Impact wollen nun mit einer Webseite Licht in das Dunkel solcher Online-Zensur bringen: auf Onlinecensorship.org k&ouml;nnen betroffene Nutzer dokumentieren, welche Plattform welche Inhalte aus welchem Grund heruntergenommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/US-Buergerrechtler-machen-mobil-gegen-Zensur-in-sozialen-Medien-3009966.html?wt_mc=nl.ho.2015-11-21\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> In Deutschland w&auml;re ein solche Erhebung wohl nicht opportun, da hierzulande vor allem im linken Lager vermehrt Forderungen erhoben werden, die sozialen Netzwerke st&auml;rker zu zensieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>EU-Datensch&uuml;tzer warnt vor Big-Data-Diktatur<\/strong><br>\nEuropa d&uuml;rfe nicht unkritisch &ldquo;datengetriebene Technologien und Gesch&auml;ftsmodelle&rdquo; importieren, betont der EU-Datenschutzbeauftragte Giovanni Buttarelli. Auch bei Big Data m&uuml;ssten Grundrechte gewahrt bleiben.<br>\nDer EU-Datenschutzbeauftragte Giovanni Buttarelli ist bem&uuml;ht, der Debatte &uuml;ber Big Data einen anderen Zungenschlag zu verpassen. Die Nutzung gro&szlig;er, teils gar nicht personenbeziehbarer Datenmengen k&ouml;nne &ldquo;wichtige Vorteile&rdquo; f&uuml;r die Gesellschaft und Individuen etwa im Bereich Gesundheitsforschung oder Umweltschutz bringen, schreibt der Experte in einer Stellungnahme. Der Schutz der Grundrechte d&uuml;rfe dabei aber nicht &uuml;ber Bord geworfen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/EU-Datenschuetzer-warnt-vor-Big-Data-Diktatur-3009139.html?wt_mc=nl.ho.2015-11-21%20\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>CSU-Parteitag: &ldquo;Crazy Horst&rdquo; sieht rot<\/strong><br>\nCSU-Chef Horst Seehofer dem&uuml;tigte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel beim CSU-Parteitag auf offener B&uuml;hne Es war zum Fremdsch&auml;men. Eine derartige Dem&uuml;tigung, wie sie CSU-Chef Horst Seehofer auf dem CSU-Parteitag der deutschen Kanzlerin Angela Merkel zuf&uuml;gte, hat man in der deutschen Politik selten erlebt. Auf offener B&uuml;hne kanzelte er sie ab wie ein Schulm&auml;dchen.Seinem Spitznamen &ldquo;Crazy Horst&rdquo; machte er damit einmal mehr alle Ehre. Was Seehofer geritten hat, ist nicht nachvollziehbar. [&hellip;]<br>\nDer D&auml;mpfer, den Seehofer bei der Wahl zum Parteivorsitzenden erhielt, ist verdient. Wir d&uuml;rfen nicht so gro&szlig;spurig auftreten, sondern m&uuml;ssen bescheidener und sachorientierter werden, hat er bei seinem Amtsantritt 2008 noch gemahnt. Er sollte sich gelegentlich daran erinnern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000026214504\/Crazy-Horst-sieht-rot?ref=rss\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Benjamin Ferencz und der Traum vom Weltfrieden &ndash; Hurra, wir haben nicht versagt!<\/strong><br>\nKann das V&ouml;lkerrecht etwas ausrichten gegen Krieg, Folter und Massenmord? Das Leben von Benjamin Ferencz steht f&uuml;r diese Frage. 2011 begleitet der Jurist den ersten Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, f&uuml;r dessen Entstehung er sich Zeit seines Lebens eingesetzt hatte.<br>\nAls 27-J&auml;hriger wird Benjamin Ferencz 1947 Chefankl&auml;ger im Einsatzgruppenprozess, der im Rahmen der N&uuml;rnberger Prozesse die Verbrechen der Nazis in der besetzten Sowjetunion verhandelte. 64 Jahre sp&auml;ter, im August 2011, h&auml;lt er symbolisch das Schlusspl&auml;doyer der Anklage gegen den kongolesischen Milizenf&uuml;hrer Thomas Lubanga und stellt damit die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in die Tradition der N&uuml;rnberger Prozesse. Heute ist Benjamin Ferencz 95 &ndash; und k&auml;mpft unbeirrt gegen die Gewaltexzesse im Irak, in Syrien oder im Sudan. An seiner Seite stehen Menschen wie der Anwalt Wolfgang Kaleck oder Fatou Bensouda, die Chefankl&auml;gerin des IStGH &ndash; auch wenn ihr Alltag mehr von R&uuml;ckschl&auml;gen als von Erfolgen gepr&auml;gt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/dok5\/benjamin-ferencz-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28672\">Filmtipp: Eine Dokumentation &uuml;ber Benjamin B. Ferencz &ndash; mit 27 Jahren Chefankl&auml;ger im N&uuml;rnberger Einsatzgruppenprozess, sp&auml;ter engagiert beim Entstehen der internationalen Strafgerichtsbarkeit<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-28915","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28915"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28915\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28924,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28915\/revisions\/28924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}