{"id":28936,"date":"2015-11-24T09:10:50","date_gmt":"2015-11-24T08:10:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936"},"modified":"2015-11-24T09:10:50","modified_gmt":"2015-11-24T08:10:50","slug":"hinweise-des-tages-2509","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h01\">Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h02\">Hayek-Preis f&uuml;r Roman Herzog &ndash; Ein Lob der Freiheit von drei Pr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h03\">Rassismus im Zentralrat der Juden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h04\">Griechenland: steiniger Reformpfad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h05\">London ist die Hauptstadt des dreckigen Geldes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h06\">IW-Umfrage: Wirtschaft setzt auf Konsumlust der Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h07\">Der gr&ouml;&szlig;te Zusammenschluss der Pharmabranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h08\">Vielen Arbeitslosen fehlt das Geld f&uuml;r Essen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h09\">Alleinerziehende in der Armutsfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h10\">T&Uuml;V erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h11\">Ratschl&auml;ge von Uncle Sam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h12\">To Stop ISIS, Outside Powers Must End Their Proxy Wars in Syria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h13\">Die sieben Versuchungen Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h14\">Datensch&uuml;tzer-Warnung: Unh&ouml;rbare T&ouml;ne erlauben heimliche Nutzerbeobachtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h15\">Beethovens &ldquo;Ode an die Freude&rdquo; &ndash; Anzeige gegen das Mainzer Staatstheater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h16\">Gr&uuml;ne verfallen der Merkel-Manie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936#h17\">&ldquo;Citizenfour&rdquo; &ndash; Die Doku &uuml;ber Edward Snowden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28936&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Terror<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Keine Belege f&uuml;r Terrorplan<\/strong><br>\nF&uuml;nf Tage nach dem abgesagten L&auml;nderspiel ist die Wachsamkeit bei den deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden gro&szlig; &ndash; aber auch der Frust. Mit Hochdruck wird nach dem mutma&szlig;lichen Drahtzieher Abdul F. und m&ouml;glichen Komplizen gesucht. Nach ZDF-Informationen aus Sicherheiskreisen gibt es aber bisher keine Hinweise, die die Existenz der m&ouml;glichen Terrorzelle best&auml;tigen.<br>\nDer angebliche Terrorplan f&uuml;r das L&auml;nderspiel in Hannover ist nur ein Beispiel von vielen. Bisher haben die Sicherheitsbeh&ouml;rden keine Hinweise, dass die Terrorzelle mit den Anschlagspl&auml;nen f&uuml;r Hannover wirklich existiert. Es gebe derzeit &ldquo;keine Informationslage, die zur &Uuml;berzeugung von der Existenz der Zelle berechtigt&ldquo;, so die Auskunft am Sonntag gegen&uuml;ber dem ZDF. Dennoch m&uuml;sse allen Hinweisen nachgegangen werden.<br>\nIm Spannungsfeld zwischen m&ouml;glichen und tats&auml;chlichen Bedrohungen gibt es derzeit unterschiedliche Bewertungen zur Glaubw&uuml;rdigkeit der Terrorwarnung des ausl&auml;ndischen Geheimdienstes. Einerseits k&ouml;nne es sich eher um Fehlinformationen gehandelt haben, wie sie auch in den vergangenen Jahren immer wieder aufgetaucht seien. Fast w&ouml;chentlich, so hei&szlig;t es in Sicherheitskreisen, bek&auml;men die Nachrichtendienste Hinweise auf Terrorzellen, sogenannte &ldquo;Hit-Teams&rdquo; aus 5-7 Personen, die Anschl&auml;ge in Westeuropa ver&uuml;ben wollten.<br>\nObwohl diese Meldungen oft konkrete Namen von mutma&szlig;lichen T&auml;tern und Details zu den verwendeten Waffen enthielten, h&auml;tten sich die Informationen in den meisten F&auml;llen als nicht belastbar herausgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/nach-absage-fussball-laenderspiel-in-hannover-offenbar-keine-hinweise-auf-terrorzelle-41102878.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><strong>Krieg gegen eine Ideologie, nicht gegen Menschen<\/strong><br>\nDie italienische Terrorexpertin Loretta Napoleoni schrieb in der spanischen Zeitung &laquo;El Pa&iacute;s&raquo;, gerade die Pariser Anschl&auml;ge h&auml;tten gezeigt, dass der IS von milit&auml;rischen Interventionen profitiere: &laquo;Die Bombardierung Syriens und des Irak helfen, in Europa K&auml;mpfer zu rekrutieren&raquo; &ndash; und das zu &laquo;Spottpreisen&raquo;. W&auml;hrend al-Kaida noch Unsummen f&uuml;r die Radikalisierung und Ausbildung von K&auml;mpfern ausgegeben habe, operiere der IS mit einem &laquo;horizontalen und organischen&raquo; Organisationsmodell. Das sei m&ouml;glich geworden durch die fortschreitende Technologie, webbasierte Indoktrinierung, g&uuml;nstigere Waffen &ndash; und die &laquo;Popularit&auml;t des Dschihadismus&raquo; in Europa.<br>\nNapoleoni legt den Finger auf einen Punkt, der in der europ&auml;ischen Kriegsrhetorik gern ignoriert wird: dass der IS auch ein europ&auml;isches, ein westliches Ph&auml;nomen ist. Abu Mohammed, Gr&uuml;ndungsmitglied einer Organisation von JournalistInnen (&laquo;Raqqa Is Being Slaughtered Silently&raquo;), die in Rakka das Leben unter IS-Herrschaft dokumentieren, fragte Anfang November vor dem holl&auml;ndischen Parlament, warum nicht verhindert werde, dass europ&auml;ische ExtremistInnen nach Syrien reisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/1547\/frankreich-und-der-is\/krieg-gegen-eine-ideologie-nicht-gegen-menschen\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Kampf gegen den Terror: Blinde Rache<\/strong><br>\nBomben statt Vernunft: Der Westen ist dem &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; in die Falle gegangen. Der Terror ist ein Problem Europas. Hier muss er bek&auml;mpft werden, nicht in Syrien. Aber nicht mit Gewalt sondern mit Geduld, Verstand und Herz.<br>\nWas ist das Ziel des Terrors? Angst, Gewalt und Uneinigkeit. Wie reagiert der Westen auf den Terror? Mit Angst, Gewalt und Uneinigkeit. Europa hat sich vom &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; das Gesetz der Rache aufzwingen lassen. Damit haben wir die Terroristen zu Siegern gemacht. Aber die wahre Herausforderung des Terrorismus liegt nicht in Syrien oder im Irak. Sie liegt in den europ&auml;ischen Vorst&auml;dten. Hier m&uuml;ssen wir k&auml;mpfen. Nicht gegen die Terroristen &ndash; sondern um sie. Das geht nicht mit Waffen sondern mit Geduld, Verstand und Herz. Hat Europa dazu die Kraft?<br>\nDer Franzose Nicolas H&eacute;nin war als Journalist in Syrien. Er geriet in die Gefangenschaft des IS. Nach zehn Monaten wurde er befreit. Henin sagte nach den Anschl&auml;gen von Paris und nach den Bomben auf Rakka: &ldquo;Wir sind dem IS in die Falle gegangen. &hellip; Ich kenne sie. Bombardements erwarten sie. Was sie f&uuml;rchten, ist Einheit.&rdquo; Aber offenbar wird die Politik nicht von den Leuten gemacht, die den IS kennen. Sie wird nicht einmal von Leuten gemacht, denen es wirklich ernst ist mit dem Kampf gegen den Terror. Anders ist kaum zu erkl&auml;ren, warum der Westen im Kampf gegen den Terror immer wieder auf die falsche Strategie setzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/islamischer-staat-der-terror-ist-ein-problem-europas-kolumne-a-1064096.html\">Jakob Augstein auf SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Frankreich darf nun soziale Netzwerke und Webseiten sperren<\/strong><br>\nIm Kampf gegen den Terror hat Frankreich seine Notstandsgesetze erweitert. Demnach d&uuml;rfen in einem Ausnahmezustand soziale Medien und Webseiten blockiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/futurezone.at\/netzpolitik\/frankreich-darf-nun-soziale-netzwerke-und-webseiten-sperren\/165.004.716\">Futurezone<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann sich nur wundern wie schnell und problemlos der Ausnahmezustand ausgerufen werden kann. Man kann die Situation in der belgischen Hauptstadt Br&uuml;ssel durchaus als Generalprobe f&uuml;r andere EU-L&auml;nder ansehen. Man erkennt daran, welche Rolle der Terrorismus spielt, wenn dieser jetzt skrupellos instrumentalisiert wird um weitere Versch&auml;rfungen der Sicherheitsgesetze und weitere Einschr&auml;nkungen der b&uuml;rgerlichen Freiheiten zu legitimieren. Es ist erstaunlich, dass sich dazu in den Mainstreammedien, die sich vor dem Hintergrund der Anschl&auml;ge in Paris mit Freiheitsbekenntnissen &uuml;berschlugen, keine Stimme r&uuml;hrt, die kritisiert wie einfach der Ausnahmezustand verh&auml;ngt und grundlegende demokratische Rechte eingeschr&auml;nkte werden k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie das FBI die Terrorpanik in Italien sch&uuml;rt<\/strong><br>\nDie Angst kam nicht direkt nach den Terroranschl&auml;gen von Paris. Sie kam mit einer Warnung aus den USA einige Tage sp&auml;ter. Das FBI riet den Amerikanern, die nach Italien reisen wollten, davon ab, sich den Vatikan anzuschauen, das Kolosseum, die r&ouml;mische Synagoge. Und sollten sie nach Mailand fahren wollen, hiess es in der Unterweisung, dann m&ouml;chten sie doch den Dom und das Opernhaus, die Scala meiden. Das FBI warnte also nicht kategorisch vor Reisen nach Italien. Es empfahl den Reisenden nur, sich dem Sog der ber&uuml;hmtesten Sehensw&uuml;rdigkeiten zu entziehen. Den &laquo;obiettivi sensibili&raquo;, wie die Italiener m&ouml;gliche Terrorziele nennen &ndash; jenen mit besonders hohem Symbolwert, auch f&uuml;r Terroristen. Man k&ouml;nnte also meinen, das FBI habe eine Banalit&auml;t verbreitet, zumal f&uuml;r die R&ouml;mer selbst, die sich daran gew&ouml;hnt haben, auf einer besonders exponierten B&uuml;hne zu leben. Doch banal ist gerade gar nichts.<br>\nItaliens Premier Matteo Renzi soll sich f&uuml;rchterlich ge&auml;rgert haben &uuml;ber die &shy;offene Kommunikationspolitik des FBI. Die Amerikaner, sagt er, h&auml;tten mit ihren Ratschl&auml;gen nur die Panik gen&auml;hrt. Es sei richtig, wachsam zu sein, aber nicht alarmiert. Italien sei nicht mehr gef&auml;hrdet als andere europ&auml;ische L&auml;nder, nicht konkreter. Obschon der Islamische Staat Rom regelm&auml;ssig droht.<br>\nDoch da hatte die Stadt schon eine neue Form der Psychose erfasst. Die &shy;r&ouml;mische Zeitung &laquo;La Repubblica&raquo; schreibt, die Angst sei erstmals richtig &laquo;greifbar&raquo;, der Blick der Menschen habe sich ver&auml;ndert. Mehr noch als das pl&ouml;tzliche Gef&uuml;hl der Leere in den Strassen und auf den Pl&auml;tzen beeindrucken die Zahlen der Baristi und der Restaurantbesitzer. In den Kaffeebars, diesen Prim&auml;rinstitutionen des italienischen Gesellschaftslebens, ist der Umsatz in der vergangenen Woche um dreissig Prozent zur&uuml;ckgegangen. In den Trattorie und den Ristoranti gar um sechzig Prozent. Es gab schon Versuche, das Ph&auml;nomen mit der aufkommenden Winterk&auml;lte zu erkl&auml;ren, oder mit dem klammen Monatsende. Es sind Versuche der Selbstberuhigung und der Selbstt&auml;uschung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derbund.ch\/ausland\/europa\/Wie-das-FBI-die-Terrorpanik-in-Italien-schuert\/story\/26308199\">Der Bund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hayek-Preis f&uuml;r Roman Herzog &ndash; Ein Lob der Freiheit von drei Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\nBei der Verleihung des Hayek-Preises singen ein aktueller und zwei ehemalige Bundespr&auml;sidenten ein Loblied auf die Freiheit. Auch die Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichts und der Bundesbank stimmen mit ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/menschen-wirtschaft\/hayek-preis-fuer-roman-herzog-ein-lob-der-freiheit-von-drei-praesidenten-13928031.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wer immer noch daran zweifelt, dass marktradikale Ideologien bei den Eliten der Republik tief verankert sind, muss sich nur diese Meldung anschauen. Zwei ehemalige Bundespr&auml;sidenten, der amtierende Bundespr&auml;sident, der Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank, ein Verfassungsrichter und ein ehemaliger Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgericht &ndash; das ist ein &bdquo;Lineup&ldquo;, das wohl seinesgleichen sucht. Und bei welcher Veranstaltung betrat diese hoch illustre Schar die B&uuml;hne? Bei der Verleihung eines von einem Versicherungskonzerns gestifteten Preises f&uuml;r besonders neoliberale Vertreter des &ouml;ffentlichen Lebens; benannt nach dem marktradikalen Vordenker Friedrich August von Hayek. Das ist wirklich eindrucksvoll und be&auml;ngstigend zugleich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rassismus im Zentralrat der Juden<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Zentralrats der Juden hat sich f&uuml;r eine Obergrenze bei der Fl&uuml;chtlingsaufnahme ausgesprochen. Das ist ganz bitter.<br>\nDer Zentralrat der Juden in Deutschland fordert eine Obergrenze f&uuml;r den Zuzug von Gefl&uuml;chteten. Josef Schuster, Zentralratspr&auml;sident, will nicht mehr arabische Ank&ouml;mmlingen in Deutschland sehen: Antisemitismus sei ein ethnisches Problem. Man kennt dieses Narrativ aktuell aus Israel: Der Jerusalemer Gro&szlig;mufti war f&uuml;r den Holocaust verantwortlich, nicht der Typ mit dem komischen Schnurrbart aus Braunau am Inn.<br>\nDoch laut Angaben der Bundespolizei werden in Deutschland mehr als 95 Prozent aller antisemitischen Gewalt- und Straftaten von Deutschen ohne Migrationshintergrund begangen. Laut dem Antisemitismusbericht des Bundestags aus dem Jahr 2012 ist ein F&uuml;nftel der deutschen Bev&ouml;lkerung offen gegen&uuml;ber antisemitischem Gedankengut. Wenn jemand behauptet, dass es Antisemitismus vor allem unter Arabern gibt, ist er entweder dumm und hat schlechte Berater &ndash; oder er ist einfach ein Rassist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Fluechtlingsaufnahme\/!5250325\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland: steiniger Reformpfad<\/strong><br>\nNoch immer wird auch in der Bundesrepublik Deutschland &uuml;ber die Politik von Syriza und die Perspektiven in Griechenland debattiert und gestritten. Zwar ist die Fortsetzung des Kampfes zwischen der harten Austerit&auml;tspolitik, die die internationalen Investoren einfordern, und der Linksregierung auf die hinteren Seiten der Medien ger&uuml;ckt, aber innerhalb der gesellschaftlichen Linken steht trotz der Verschiebung des europ&auml;ischen Kongresses &uuml;ber einen &ldquo;Plan B&rdquo;, also den konfrontativen Austritt aus der europ&auml;ischen W&auml;hrungszone, immer noch die Frage nach der Reformierbarkeit der EU und des Euro im Mittelpunkt.<br>\nDie Positionen der Kontrahenten sind weiterhin un&uuml;berbr&uuml;ckbar: ein Teil pl&auml;diert f&uuml;r das Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone, wie sie etwa von Heiner Flassbeck und Costas Lapavitsas detailliert entwickelt wurden, als einzig realistische Strategie. Die Kritiker der Position verweisen auf den geringen R&uuml;ckhalt dieser politischen Option unter der griechischen Wahlbev&ouml;lkerung und f&uuml;rchten die dramatischen Folgen, die sich durch eine Versch&auml;rfung der humanit&auml;ren Krise des Landes einstellen w&uuml;rden.<br>\nAuch die Linkspartei Syriza und die Linksregierung sehen sich zu einer Offenlegung der Strategie ihrer Reformagenda verpflichtet. Um die Voraussetzungen f&uuml;r ein neues Griechenland zu schaffen, m&uuml;sse das Programm, auf das man seit dem Referendum im Juli und den Neuwahlen im September verpflichtet sei, rasch abgearbeitet werden. Diese Umsetzung sei zum einen die Bedingung f&uuml;r die Auszahlung der n&auml;chsten Kredittranchen, f&uuml;r die Rekapitalisierung der Banken, f&uuml;r eine Schuldenentlastung und f&uuml;r die Erholung der Wirtschaft, also neue Arbeitspl&auml;tze. Zum anderen kommt Griechenland nur auf diese Weise wieder auf die Beine, heraus aus wachsender Armut und Einschr&auml;nkung der Souver&auml;nit&auml;t. Daf&uuml;r, so Ministerpr&auml;sident Tspiras, &ldquo;m&uuml;ssen wir hart arbeiten, die Z&auml;hne zusammenbei&szlig;en und die schwierigen Aufgaben anpacken&rdquo;. Ja, die Realisierung der gesellschaftlichen Reformen, vor denen sich die politische Klasse stets gedr&uuml;ckt hat, ist kein Parkspaziergang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/nc\/die-linke\/nachrichten\/detail\/zurueck\/nachrichten\/artikel\/griechenland-steiniger-reformpfad\/\">Axel Troost, MdB (Die Linke)<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Der unbequeme Herr Sch&auml;uble<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble setzt seine Ank&uuml;ndigung, unbequem bleiben zu wollen, um: Der Finanzminister macht eine Milliarden-Auszahlung an Griechenland von einer Zusicherung des EZB-Pr&auml;sidenten Draghi abh&auml;ngig.<br>\nEs klang wie eine charmant vorgetragene Drohung, als Wolfgang Sch&auml;uble am vergangenen Freitag auf dem CDU-Landesparteitag in Rust erkl&auml;rte, wie er seine Politikerlaufbahn fortzusetzen gedenke. &ldquo;Ich bleibe unbequem &ndash; nicht nur als Finanzminister, auch so. Anders geht es nicht mehr in meinem Alter.&rdquo; Dass Sch&auml;uble das &ldquo;unbequem sein&rdquo; sehr ernst meint, war ungef&auml;hr zur selben Zeit in Br&uuml;ssel zu sp&uuml;ren, wo der Minister seine bekannte Skepsis gegen&uuml;ber den griechischen Reformbem&uuml;hungen erneut &ouml;ffentlich machte, indem er die praktisch beendeten Verhandlungen um die Auszahlung einer Kredittranche an Griechenland mit einem Veto stoppen lie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/berlin-der-unbequeme-herr-schaeuble-1.2748727\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Unbequem ist wohl das falsche Adjektiv in der &Uuml;berschrift. Unversch&auml;mt tr&auml;fe es besser. Denn was taugt eigentlich die g&uuml;ltige Einigung unter Schmerzen und ein Bekenntnis zur Einheit der Eurozone, wenn der deutsche Finanzminister fortw&auml;hrend neue Bedingungen diktieren darf, offenbar in der Absicht die Griechen entweder noch weiter zu dem&uuml;tigen oder aber in den Grexit zu treiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>London ist die Hauptstadt des dreckigen Geldes<\/strong><br>\nTausende Geb&auml;ude in der britischen Hauptstadt sollen nach Einsch&auml;tzung von Experten mit schmutzigem Geld gekauft worden sein. Auf der Suche nach Hinterm&auml;nnern f&uuml;hrt die Spur nach Osten.<br>\nSchon vom Ausgang der U-Bahn-Station aus f&auml;llt das Geb&auml;ude ins Auge. Baker Street No. 219 ist ein besonderer Bau, die massive Immobilie mit der Sandsteinfassade ist mit einem hohen Turm verziert, er &uuml;berragt die angrenzenden Hausd&auml;cher um ein Vielfaches.<br>\nChido Dunn hat sich das Anwesen schon mehrfach angeschaut. Allerdings nicht nur, weil sie es architektonisch f&uuml;r gelungen h&auml;lt, sondern auch, weil sie der Eigent&uuml;mer des Geb&auml;udes interessiert. Seine Identit&auml;t hat sie jedoch bis heute nicht hundertprozentig belegen k&ouml;nnen: &ldquo;Man hat leider nie alle Informationen zusammen&rdquo;, seufzt die schmal gebaute junge Frau mit den halblangen blonden Haaren, &ldquo;diese Geschichten sind schwer zu erz&auml;hlen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article149093413\/London-ist-die-Hauptstadt-des-dreckigen-Geldes.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IW-Umfrage: Wirtschaft setzt auf Konsumlust der Deutschen<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen blicken mit einiger Sorge auf die globale Wirtschaft &ndash; und setzen ihre Hoffnung deshalb auf den Inlandskonsum. In Europa steht die Bundesrepublik gut da, in Frankreich d&auml;mpfen die Anschl&auml;ge die Konjunktur.<br>\nDie Adventszeit naht. Die Gesch&auml;fte f&uuml;llen sich, die Portemonnaies sitzen lockerer als zu anderen Jahreszeiten. Aber auch generell setzt die Wirtschaft in Deutschland auf den Inlandskonsum: Die Kauflust der Deutschen werde das Wachstum im kommenden Jahr tragen, teilt das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln mit.<br>\nAllerdings werde das deutsche Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr leicht nachlassen. Nach einem Plus um etwa 1,75 Prozent in diesem Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt noch um 1,5 Prozent zulegen, prognostiziert das IW.<br>\nGleichzeitig fordern die Konjunkturforscher die Regierung auf, den Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten: &ldquo;Wenn die Politik Zeitarbeit und Werkvertr&auml;ge wie geplant einschr&auml;nkt, k&ouml;nnen Unternehmen kaum auf wirtschaftliche Ver&auml;nderungen reagieren. Dann bleiben positive Besch&auml;ftigungseffekte aus&rdquo;, mahnte IW-Direktor Michael H&uuml;ther. Dass wachsende Unsicherheiten am Arbeitsmarkt die Konsumlaune in Deutschland auch d&auml;mpfen k&ouml;nnten, thematisiert die Mitteilung hingegen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/wirtschaft-setzt-laut-iw-umfrage-auf-kauflust-der-deutschen-a-1064116.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Dass wachsende Unsicherheiten am Arbeitsmarkt die Konsumlaune in Deutschland auch d&auml;mpfen k&ouml;nnten, thematisiert die Mitteilung hingegen nicht.&rdquo; &ndash; Dem SPIEGEL f&auml;llt also auf, dass die &ndash; auch und zuvorderst 20 Jahre lang vom SPIEGEL geforderte &ndash; &ldquo;Flexibilisierung&rdquo; des &ldquo;verkrusteten&rdquo; Arbeitsmarkts den Arbeitnehmern und der Wirtschaft Probleme macht, weil L&ouml;hne einen Doppelcharakter haben und nicht nur Kosten, sondern auch Nachfrage bedeuten &ndash; f&uuml;r ein sonst durchg&auml;ngig neoliberales Magazin ein beachtlicher Gedankensprung. Davon abgesehen, kann man das Gejammer und die Warnungen des IW vor der minimalen Reregulierung von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen, die die Arbeitskosten f&uuml;r die Unternehmen selbst in neoklassischer &ldquo;Logik&rdquo; h&ouml;chstens marginal erh&ouml;hen, wirklich nicht ernst nehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der gr&ouml;&szlig;te Zusammenschluss der Pharmabranche<\/strong><br>\nDer Arzneikonzern Pfizer will den Botox-Hersteller Allergan erwerben. Das Volumen der Transaktion liegt bei rund 160 Milliarden Dollar. Ein neuer Weltmarktf&uuml;hrer entsteht &ndash; mit fraglichem Schicksal.<br>\nIn der Pharmaindustrie soll ein neuer Weltmarktf&uuml;hrer entstehen. Pfizer und Allergan haben die bislang gr&ouml;&szlig;te Fusion der Branche verabredet, mit einem Volumen von etwa 160 Milliarden Dollar. Auf Basis der kombinierten Gesch&auml;fte ergibt sich ein Unternehmen mit 60 Milliarden Dollar Jahresumsatz. Pfizer hat eine breite Palette von Medikamenten im Angebot: von rezeptfreien Produkten wie dem Sodbrennen-Mittel Nexium &uuml;ber Krebspr&auml;parate bis zu hin zu dem Erektionsmittel Viagra, jenem ersten Pr&auml;parat dieser Art, mit dem Pfizer besondere Aufmerksamkeit erregte. Allergan ist in erster Linie f&uuml;r das Faltenmittel Botox bekannt, stellt aber ebenfalls klassische Medikamente her wie etwa das Alzheimer-Mittel Namenda.<br>\nBeide Unternehmen gaben am Montag bekannt, sie h&auml;tten den Plan festgezurrt, &uuml;ber den sie seit l&auml;ngerem verhandelt hatten. Es w&uuml;rde eine Transaktion der Superlative: Branchen&uuml;bergreifend hat es dieses Jahr noch keine &Uuml;bernahme dieser Gr&ouml;&szlig;e gegeben, in der Pharmabranche noch nie. Pfizer bricht hier den eigenen Rekord, im Jahr 2000 &uuml;bernahm der Konzern den ebenfalls amerikanischen Wettbewerber Warner-Lambert f&uuml;r 116 Milliarden Dollar. Wenn der neueste Plan aufgeht, wird es zudem die bisher gr&ouml;&szlig;te &bdquo;Tax Inversion&ldquo;-Transaktion: Ein Unternehmen verlagert dabei im Zuge der Akquisition seinen Sitz formell in das Land des Fusionspartners, um Steuern zu sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/vermoegensfragen\/die-vermoegensfrage-ein-einfacher-brief-reicht-13910770.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Dazu: Milliardenschwerer Steuertrick: Pfizer bremst Obama aus<\/strong><br>\nF&uuml;r viele Milliarden Dollar kauft der US-Pharmariese Pfizer den kleineren Konkurrenten Allergan. Dabei schielen die Amerikaner nicht nur auf das Erfolgspr&auml;parat Botox. Sie wollen durch eine Finte Steuern sparen.<br>\nDas d&uuml;rfte in den USA f&uuml;r &Auml;rger sorgen: Der Pharmariese Pfizer wird wohl noch heute den Kauf des Botox-Anbieters Allergan bekanntgeben. 150 Milliarden Dollar l&auml;sst sich der Viagra-Hersteller die &Uuml;bernahme kosten &ndash; und aus dem amerikanischen Traditionsunternehmen wird auf dem Papier eine irische Firma, die kr&auml;ftig Steuern spart.<br>\nDenn ist der Deal vollzogen, wird Pfizer den Unternehmenssitz nach Dublin verlagern, wo Allergan bereits zu Hause ist. Auf der Insel werden 12,5 Prozent Unternehmenssteuern f&auml;llig, in den USA sind es 35 Prozent.<br>\nAuch andere US-Multis haben kleinere Konkurrenten geschluckt, um ihren Firmensitz aus steuerlichen Gr&uuml;nden ins Ausland zu verlagern. Die Fastfood-Kette Burger King etwa &uuml;bernahm den Konkurrenten Tim Horton in Kanada und verlegte den Firmensitz ins Nachbarland. Die Gesch&auml;ftsaktivit&auml;ten werden dagegen so weitergef&uuml;hrt wie bisher. Das hei&szlig;t: Es &auml;ndert sich im Grunde nichts, nur die Steuerlast sinkt kr&auml;ftig.<br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama wollte diese Praxis verteuern und erschweren. Seine Regierung beschloss verschiedene Ma&szlig;nahmen, die am vergangenen Donnerstag in Kraft getreten sind.<br>\nDoch Pfizer und Allergan fanden auch dagegen eine L&ouml;sung: Sie konstruieren eine so genannte umgekehrte &Uuml;bernahme, in der juristisch gesehen das kleinere Unternehmen mit Sitz in Dublin den gr&ouml;&szlig;eren Konkurrenten &uuml;bernimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Pfizer-bremst-Obama-aus-article16411811.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vielen Arbeitslosen fehlt das Geld f&uuml;r Essen<\/strong><br>\nMindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit? F&uuml;r viele Arbeitslose in Deutschland ist das nicht m&ouml;glich. Aktuellen Studien zufolge geraten immer mehr Erwerbslose in finanzielle N&ouml;te.<br>\nImmer mehr Arbeitslose in Deutschland leiden offenbar unter massiven Geldsorgen. 2014 hatte nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes jeder dritte Erwerbslose (34,6 Prozent) aus Geldmangel Schwierigkeiten, mindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit einzunehmen, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe.<br>\nSie berufen sich dabei auf Daten, die die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken, Sabine Zimmermann, vom Statistischen Bundesamt angefordert hatte. Innerhalb eines Jahres sei die Zahl der Betroffenen um 48.000 auf 1,07 Millionen angestiegen.<br>\nJeder f&uuml;nfte Erwerbslose (19,1 Prozent) habe demnach auch Probleme, die Miete oder Rechnungen f&uuml;r Versorgungsleistungen rechtzeitig zu bezahlen. Diese Zahl sei um 62.000 auf 590.000 angestiegen. 18,4 Prozent der Arbeitslosen konnten laut Angaben des Bundesamtes aus finanziellen Gr&uuml;nden ihre Wohnung nicht ausreichend heizen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article149152756\/Vielen-Arbeitslosen-fehlt-das-Geld-fuer-Essen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Uns geht es allen gut?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alleinerziehende in der Armutsfalle<\/strong><br>\n&ldquo;Obwohl Baden-W&uuml;rttemberg sicherlich zu den st&auml;rksten und reichsten Regionen geh&ouml;rt, gibt es auch hierzulande Armut und soziale Ausgrenzung&rdquo;, sagte Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) am Montag bei der Vorstellung des 900 Seiten starken Armuts- und Reichtumsberichts. Auf den ersten Blick lesen sich die Zahlen gar nicht schlecht: Deutschlandweit ist Baden-W&uuml;rttemberg das Bundesland mit der geringsten Armutsgef&auml;hrdung. W&auml;hrend im Bundesdurchschnitt 20,3 Prozent (EU-Durchschnitt: 24,5) von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind, sind es im Baden-W&uuml;rttemberg 17,5 Prozent.<br>\nIm Detail zeigen sich aber auch Ausrei&szlig;er: So haben dem Bericht zufolge Alleinerziehende und ihre Kinder ein besonders gro&szlig;es Risiko, arm zu werden. Im Jahr 2012 lag sie bei 45,8 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich &uuml;ber der bundesweiten Quote von 41,9 Prozent. In Baden-W&uuml;rttemberg ist etwa jede sechste Familie eine so genannte Einelternfamilie. In dieser Gruppe gab es im Land mit 5,2 Prozentpunkten auch den h&ouml;chsten Anstieg seit 2007.<br>\nAber auch kinderreiche Familien waren 2012 armutsgef&auml;hrdet. Kinderlose Paare und Haushalte ohne Kinder nahmen hingegen die h&ouml;chsten Wohlstandspositionen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/bw\/altpeter-legt-armutsbericht-fuer-bw-vor-alleinerziehende-in-der-armutsfalle\/-\/id=1622\/did=16518240\/nid=1622\/14k0pl2\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>T&Uuml;V erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen Bundesregierung<\/strong><br>\nIm VW-Abgas-Skandal streitet der T&Uuml;V-Nord-Chef Rettig Fehler vehement ab. Schuld an den unentdeckten Manipulationen sei allein der Gesetzgeber: Der habe den Pr&uuml;fern genauere Test untersagt.<br>\nWarum hat der T&Uuml;V von den Abgastricks bei VW nichts bemerkt? Waren die Verbindungen zwischen Autohersteller und Pr&uuml;funternehmen etwa zu eng? Nachdem in der VW-Aff&auml;re auch die Pr&uuml;forganisationen zunehmend in die Kritik geraten, bricht der zust&auml;ndige T&Uuml;V Nord jetzt sein Schweigen. Im &ldquo;Welt&rdquo;-Interview berichtet dessen Vorstandsvorsitzender Guido Rettig von den gerade abgeschlossenen internen Untersuchungen. Ergebnis: Ein Fehlverhalten des T&Uuml;Vs liegt nicht vor. Verantwortung sieht der Chefkontrolleur eher in der Politik: Die habe es den Pr&uuml;fern auf Dr&auml;ngen der Automobilindustrie gesetzlich untersagt, die Motorsoftware zu untersuchen. Ein &ldquo;absolutes R&auml;tsel&rdquo; sind dem T&Uuml;V-Chef die j&uuml;ngsten VW-&Auml;u&szlig;erungen zu gesch&ouml;nten CO2-Werten bei Benzinern.<br>\nDie Welt: Herr Rettig, warum sind dem T&Uuml;V Nord die Abgastricks bei VW nicht aufgefallen? Sind die wirtschaftlichen Verbindungen und Abh&auml;ngigkeiten zwischen Autokonzern und Pr&uuml;fgesellschaft derart eng, dass Ihre Ingenieure nicht so genau hinschauen mochten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article149147139\/TUeV-erhebt-schwere-Vorwuerfe-gegen-Bundesregierung.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ratschl&auml;ge von Uncle Sam<\/strong><br>\nVasallentreue angemahnt: US-Botschafter in Lissabon warnt vor einer von links unterst&uuml;tzten Regierung Portugals<br>\nSchlechte Gesellschaft kann abf&auml;rben. Robert Sherman, seit April 2015 Washingtons Botschafter in Portugal, erf&uuml;llt das mit Sorge. In einem Interview mit dem Radiosender Renascen&ccedil;a erkl&auml;rte der Diplomat am Donnerstag die neue Allianz aus Sozialisten (PS) und Linksparteien zur Herbeif&uuml;hrung eines Regierungswechsels zu einem Sicherheitsrisiko f&uuml;r die westliche Welt. In &raquo;diesen sehr gef&auml;hrlichen und schwierigen Zeiten&laquo; stelle sich die Frage, &raquo;ob Portugal weiterhin ein verl&auml;ssliches Mitglied jener internationalen Koalitionen sein wird, die n&ouml;tig sind, um den Terrorismus auszumerzen&laquo;.<br>\nZwar h&auml;tten die PS und deren Kandidat f&uuml;r das Amt des Regierungschefs, Ant&oacute;nio Costa, versichert, dass sie weiter zu NATO und EU stehen. &raquo;Aber auf der anderen Seite haben wir seine Verb&uuml;ndeten &ndash; die Kommunistische Partei und den Linksblock &ndash;, welche entschiedene NATO-Gegner sind.&laquo; Dies f&uuml;hre zu der Frage, ob Portugals Bindung als NATO-Gr&uuml;ndungsmitglied zum Pakt &raquo;so fest bleibt, wie sie stets war&laquo;. Schon sein Vater habe ihm die Worte mit auf den Weg gegeben: &raquo;Zeige mir, wer deine Freunde sind, und ich sage dir, wer du bist.&laquo; Die Sozialisten h&auml;tten nun einen Freundesbund mit zwei Anti-NATO-Parteien geschlossen. Mit Parteien, die das Milit&auml;rman&ouml;ver &raquo;Trident Juncture&laquo; in ihrem Land verdammten. &raquo;Ein Anlass zur Besorgnis&laquo;, so Sherman. Bei der gr&ouml;&szlig;ten &Uuml;bung des Pakts seit mehr als zehn Jahren probten Anfang November 36.000 Soldaten der schnellen Eingreiftruppe f&uuml;r Eins&auml;tze im Mittelmeerraum.<br>\nDie USA, beteuerte Sherman, w&uuml;rden &raquo;keine politische Position&laquo; dazu einnehmen, was in Portugal zu geschehen habe. Washington respektiere die demokratischen Entscheidungen des portugiesischen Volkes. Man beobachte die Entwicklungen allerdings &raquo;sehr sorgf&auml;ltig&laquo;. Eine m&ouml;gliche von Costa gef&uuml;hrte Regierung will Sherman nicht an ihren Worten messen. &raquo;Hauptsache ist, was getan wird.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-21\/004.php\">junge welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gerade die &Auml;u&szlig;erungen des US-Botschafters verdeutlichen welche zentrale Rolle der &ldquo;War on Terror&rdquo; und die NATO f&uuml;r das globale Repressionskonzept der USA und die weltweite Durchsetzung der neoliberalen Agenda haben. Nebenbei manifestiert sich darin das Demokratieverst&auml;ndnis der US-Eliten, wenn ihr Stadthalter in Portugal &ouml;ffentlich das Ergebnis demokratischer W&auml;hlen anzweifeln darf. Hier sollten die Vertreter der linken Koalition in Portugal gewarnt sein, falls Ihnen die Bildung einer Regierung &uuml;berhaupt gestattet wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>To Stop ISIS, Outside Powers Must End Their Proxy Wars in Syria<\/strong><br>\nSupporters of American, French, and British bombing in Syria at this time may exult that these Western powers are displaying their &ldquo;balls,&rdquo; but there is every probability that they will balls it up. They have made a mess of Syria since they involved themselves there in the vain attempt to bring down President Bashar al-Assad in 2011. Islamic State fanatics emerged as the dominant power within the anti-Assad forces. They are not anti-dictatorship so much as anti-minority, particularly the ruling quasi-Shiite Alawite minority. The Western powers tolerated ISIS&rsquo; crimes, until ISIS turned from its bases in Syria and seized about a third of the American protectorate of Iraq. It was then that the U.S., to save the Kurdish capital at Erbil and the national capital of Baghdad, first bombed ISIS positions. Since then, other countries, including the Russians who sought to save their Syrian protectorate, have joined the crusade against the Islamic State.<br>\nISIS has turned around and murdered people from most of the countries that have challenged it: Shiite civilians in Iraq and Syria; Kurdish and left-wing Turkish peace demonstrators in Ankara; passengers on a Russian airliner over Egypt; Shiites, because of Hezbollah&rsquo;s involvement, in Beirut; and more than 120 innocents in Paris.<br>\nThe Islamic State&rsquo;s international attacks call for a strategy. If the goal is to eliminate ISIS from territory it rules in Iraq and Syria, and from which it plots murder elsewhere, the forces opposed to it must come together. It took more than 100 dead in Paris and 224 passengers on a Russian airliner for France and Russia to coordinate their airstrikes in Syria. What will it take for the U.S. to do the same?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2015\/11\/19\/outside-powers-must-end-proxy-wars-in-syria\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die sieben Versuchungen Europas<\/strong><br>\nDie sechste Versuchung ist die geopolitische. Hier ist zun&auml;chst &uuml;ber Saudi-Arabien zu reden. Im Februar 1945, auf der R&uuml;ckfahrt von der Krim-Konferenz, hatte USA-Pr&auml;sident Franklin D. Roosevelt auf dem Kreuzer Quincy im Suezkanal unter anderen den saudischen K&ouml;nig Ibn Saud empfangen. Sie schlossen ein strategisches B&uuml;ndnis: Saudi-Arabien liefert den USA und auf den Weltmarkt Erd&ouml;l und die USA garantieren die &auml;u&szlig;ere Sicherheit des Landes. Das blieb bis heute. Die &bdquo;Arabische Revolution&ldquo;, die in Tunesien und &Auml;gypten begonnen hatte, wurde so umgelenkt, dass die &bdquo;Diktatoren&ldquo; und Menschenrechtsbrecher in &Auml;gypten, Libyen, Syrien und Jemen bek&auml;mpft wurden, nicht aber die absolut herrschenden Monarchen am Golf, die nicht weniger Menschenrechtsbrecher sind und k&ouml;pfen, auspeitschen und steinigen lassen. Dass von Saudi-Arabien aus al-Qaida und der IS finanziert wurden (und werden?), wurde in aller Regel totgeschwiegen.<br>\nZur Geopolitik geh&ouml;rt auch, dass der Westen islamistische Terroristen unterst&uuml;tzte, wie in Tschetschenien gegen Russland und in Xinjiang gegen China, und diese nicht als Teil einer internationalen Bedrohung wahrnahm. Auch der Milit&auml;reinsatz Russlands in Syrien wurde zun&auml;chst mehr kritisiert als bef&uuml;rwortet; Russland mache dort eine eigene Geopolitik und wolle &bdquo;den Diktator Assad&ldquo; st&auml;rken, w&auml;hrend der Westen lediglich f&uuml;r Werte, vor allem die Menschenrechte k&auml;mpfe. Ganz in diesem Sinne sagte Bundespr&auml;sident Gauck in seiner Rede zum Volkstrauertag am 15. November &uuml;ber den Anschlag in Paris zwei Tage zuvor, er &bdquo;galt Frankreich, aber auch der offenen Gesellschaft [&hellip;]. Jene, die solche Taten ver&uuml;ben oder guthei&szlig;en, sie m&uuml;ssen wissen: Die Gemeinschaft der Demokraten ist st&auml;rker als die Internationale des Hasses.&ldquo; Das ist wieder die Versuchung, den Kampf gegen den Terrorismus als Problem der &bdquo;demokratischen L&auml;nder&ldquo; zu interpretieren, der Russland und China ausschlie&szlig;t. Auf dem G20-Gipfel im t&uuml;rkischen Antalya am 15. und 16. November wurde dagegen klar gemacht, dass der Kampf gegen den IS eine Sache der gesamten zivilisierten Welt ist &ndash; im Sinne der UNO-Charta.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/11\/die-sieben-versuchungen-europas-34516.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Datensch&uuml;tzer-Warnung: Unh&ouml;rbare T&ouml;ne erlauben heimliche Nutzerbeobachtung<\/strong><br>\nUS-Datensch&uuml;tzer warnen: Eine neue Technik macht es m&ouml;glich, Anwender bestimmten Ger&auml;ten zuzuordnen und damit ihr Nutzungsverhalten zu analysieren. M&ouml;glich wird das durch unh&ouml;rbare T&ouml;ne, die ein Ger&auml;t ausgibt und ein anderes auff&auml;ngt.<br>\nWenn das Handy auf dem Couchtisch liegt, kann ein TV-Werbespot heimlich einen Tracking-Cookie darauf platzieren. Vor dieser neuen Form der Nutzerbeobachtung warnt unter anderem das amerikanische Center for Democracy and Technology (CDT). Den Datensch&uuml;tzern macht eine Technologie Sorgen, die f&uuml;r Menschen unh&ouml;rbare T&ouml;ne benutzt, um das Onlineverhalten von Anwendern &uuml;ber verschiedene Ger&auml;te, wie Smartphones, Tablets, Computer und Fernseher hinweg zu verfolgen. Schon im Oktober hat das CDT in einem Schreiben an die US-Aufsichtsbeh&ouml;rde FTC vor der Technik gewarnt.<br>\nDabei werde Fernseh- und Online-Werbung mit sogenannten Sound-Beacons versehen, kurzen Klangschnipseln hochfrequenter T&ouml;ne, die man zwar nicht h&ouml;ren kann, die aber von den Mikrofonen elektronischer Ger&auml;te aufgezeichnet werden k&ouml;nnen. Marktf&uuml;hrer in diesem Bereich sei das Start-up Silverpush, eine Firma, die sich bereits 2014 1,5 Millionen Dollar von Kapitalgebern sicher konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/sound-beacon-werbung-datenschuetzer-warnen-vor-silverpush-technik-a-1063003.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Beethovens &ldquo;Ode an die Freude&rdquo; &ndash; Anzeige gegen das Mainzer Staatstheater<\/strong><br>\nMit &ldquo;Freude sch&ouml;ner G&ouml;tterfunken&rdquo; versuchten Mitarbeiter des Mainzer Staatstheaters am Samstag, eine AfD-Kundgebung auf dem Mainzer Gutenbergplatz zu st&ouml;ren. Deshalb wurden sie jetzt angezeigt.<br>\nDie Anzeige kam von der Polizei selbst. Das sei die Pflicht der Beamten, erkl&auml;rte Polizeisprecherin Heidi N&auml;gel, schlie&szlig;lich sei ein Grundrecht verletzt worden: &ldquo;Die S&auml;nger waren eindeutig zu laut. Das war nach dem Versammlungsgesetz eine grobe St&ouml;rung, und das ist eine Straftat.&rdquo;<br>\nDer Intendant des Mainzer Staatstheaters, Markus M&uuml;ller, ist &uuml;berzeugt davon, kein Recht verletzt zu haben. Es habe au&szlig;erdem im Nachhinein viel Zustimmung f&uuml;r die Aktion gegeben: &ldquo;Wir haben viele hundert Nachrichten bekommen per SMS, per Mail oder telefonisch. Und alle sagen, wie gro&szlig;artig sie es gefunden haben, dass wir Haltung gezeigt haben.&rdquo; Es habe auch vereinzelt ein paar Nachrichten von Anh&auml;ngern der &ldquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&rdquo; (AfD) gegeben, die sich beschwert h&auml;tten. Deshalb sieht Intendant M&uuml;ller auch der Anzeige gelassen entgegen. Sollte wirklich eine Strafe drohen, werde man daf&uuml;r sammeln und sie gerne bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/rp\/mainz\/beethovens-ode-an-die-freude-anzeige-gegen-das-mainzer-staatstheater\/-\/id=1662\/did=16522196\/nid=1662\/syz15c\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne verfallen der Merkel-Manie<\/strong><br>\nSie preisen ihre &ldquo;starken Worte&rdquo;, sie nehmen sie vor Horst Seehofer in Schutz &ndash; die Gr&uuml;nen solidarisieren sich auf ihrem Parteitag mit Kanzlerin Angela Merkel. Sie wissen: Ohne den Einfluss der Kanzlerin sind ihre Aussichten f&uuml;r die Bundestagswahl dunkel.<br>\nEs war eine der Kuriosit&auml;ten dieses Gr&uuml;nen-Parteitags &ndash; neben der Deklaration von Messer und Gabel als die Massenvernichtungswaffe schlechthin durch einen Delegierten und der Forderung nach W-Lan freien Zonen aus Angst vor Smombies (Smartphone-Zombies) eines anderen. Etliche prominente Redner lobten, nein preisten die Haltung von Kanzlerin Angela Merkel in der Fl&uuml;chtlingskrise.<br>\n&ldquo;Starke Worte, Frau Merkel&rdquo;, sagte die &ndash; wohlgemerkt linke &ndash; gr&uuml;ne Parteichefin Simone Peter. Sie meinte damit Merkels &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; und das Nein der CDU-Politikerin zu Obergrenzen f&uuml;r Asylbewerber. &ldquo;Da kann man ruhig mal klatschen&rdquo;, f&uuml;gte sie noch hinzu, als die rund 750 Delegierten im Saal es nur vereinzelt wagten.<br>\nPeters Partner an der Parteispitze, Cem &Ouml;zdemir, stand ihr in nichts nach, nahm Merkel auch in Schutz. &ldquo;So behandelt man nicht Angela Merkel, wenn sie das richtige macht&rdquo;, sagte er und reagierte damit auf Horst Seehofer. Der hatte sie auf dem CSU-Parteitag, der zeitgleich in M&uuml;nchen stattfand, geh&ouml;rig vorgef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Gruene-verfallen-der-Merkel-Manie-article16408051.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>Dazu passt: Gr&uuml;ne verwenden in ihren Beschl&uuml;ssen k&uuml;nftig ein Sternchen<\/strong><br>\nMit einem Sternchen sollen sich bei den Gr&uuml;nen k&uuml;nftig auch diejenigen Menschen sprachlich ber&uuml;cksichtigt f&uuml;hlen, die nicht mit den Begriffen &ldquo;Mann&rdquo; oder &ldquo;Frau&rdquo; beschrieben werden k&ouml;nnen oder wollen. Der Gr&uuml;nen-Parteitag beschloss am Sonntag in Halle an der Saale mit gro&szlig;er Mehrheit einen Antrag des Bundesvorstands, in den Beschl&uuml;ssen der Partei den sogenannten Gender-Star zu verwenden. Mit Schreibweisen wie B&uuml;rger*innen oder Student*innen w&uuml;rden &ldquo;Transsexuelle, transgender und intersexuelle Personen nicht mehr unsichtbar gemacht und diskriminiert&rdquo;, hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2015-11\/22\/deutschland-gruene-verwenden-in-ihren-beschluessen-kuenftig-ein-sternchen-22104404\">Zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann dies als kulturb&uuml;rgerliche Marotte betrachten oder als Spielwiese von Leuten, die sonst keine anderen Probleme haben, was bei der Mehrzahl der Gr&uuml;nen-Anh&auml;nger sicher zutreffen d&uuml;rfte. Man kann den Genderbegriff und die damit verbundenen Diskurse aber auch als ein neues Instrument der Repression sehen um von entscheidenden gesellschaftlichen Antagonismus, den zwischen Arm und Reich, in der &ouml;ffentlichen Diskussion abzulenken oder diese zu unterdr&uuml;cken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Citizenfour&rdquo; &ndash; Die Doku &uuml;ber Edward Snowden<\/strong><br>\nEin intimer Blick auf das versteckte Leben des Whistleblowers Edward Snowden: Der oscarpr&auml;mierte Film ist bei der Flucht ganz nah dabei, dokumentiert das gef&auml;hrliche Versteckspiel und zeigt den Menschen Edward Snowden. &hellip;<br>\nDer Film macht die &Uuml;berwachung erlebbar<br>\nDer Medienwirbel, der nach den ersten Artikeln &uuml;ber die Snowden-Dokumente &uuml;ber die vier Anwesenden in diesem gesichtslosen Hotelzimmer hereinbricht, verst&auml;rkt den Druck zu schnellen Entscheidungen, die ihr Leben f&uuml;r immer ver&auml;ndern werden. &ldquo;Citizenfour&rdquo; zeigt nicht nur die Gefahren geheimdienstlicher &Uuml;berwachungen auf &ndash; der Film l&auml;sst sie uns miterleben. Wer diesen Film gesehen hat, wird anders &uuml;ber den Umgang mit seinem Telefon, seiner Kreditkarte, seinem Webbrowser oder seinem Internet-Profil nachdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/citizenfour\/index.html\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Leider haben wir es gestern verpasst, auf die TV-Ausstrahlung hinzuweisen. Sie k&ouml;nnen den Film aber unter den angegebenen Link &uuml;ber die Mediathek abrufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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