{"id":28942,"date":"2015-11-24T10:30:25","date_gmt":"2015-11-24T09:30:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28942"},"modified":"2024-08-22T16:29:36","modified_gmt":"2024-08-22T14:29:36","slug":"das-staatsgeheimnis-nsu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28942","title":{"rendered":"Das \u201eStaatsgeheimnis\u201c NSU"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151124-der-rechtsstaat-im-untergrund.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Wussten Sie, dass inzwischen erwiesen ist, dass die NATO bis 1991 sogenannte &bdquo;Stay-behind&ldquo;-Untergrundarmeen in Europa unterhielt? Klandestine Kampftruppen aus durchaus auch einmal Neo-Faschisten? Und wussten Sie auch, dass inzwischen <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46526\/1.html\">untersucht<\/a> wird, ob in den 10. Mord des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes nicht wom&ouml;glich die Sicherheitsdienste involviert, ja, ob Geheimdienste am Mord an deutschen Polizisten beteiligt gewesen sind? Und dass die entsprechenden <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39126\/1.html\">Verstrickungen zwischen Geheimdiensten und rechtem Terror<\/a> inzwischen so <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46526\/1.html\">evident<\/a> sind, dass die Humanistische Union deswegen unl&auml;ngst die Kampagne <a href=\"http:\/\/www.verfassung-schuetzen.de\">&bdquo;Verfassung sch&uuml;tzen &ndash; Geheimdienst abschaffen!&ldquo;<\/a> ins Leben gerufen hat? Zum NSU-VS-Komplex sprach <strong>Jens Wernicke<\/strong> mit <strong>Wolf Wetzel<\/strong>, der die Aufkl&auml;rung zum Thema seit Langem vorantreibt, begleitet und kritisch kommentiert.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Herr Wetzel, gerade erschien Ihr Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/shop.papyrossa.de\/Wetzel-Wolf-Der-Rechtsstaat-im-Untergrund\">Der Rechtsstaat im Untergrund: Big Brother, der NSU-Komplex und notwendige Illoyalit&auml;t<\/a>&ldquo;, in welchem Sie, wie es im Klappentext hei&szlig;t, &bdquo;drei zusammenh&auml;ngenden Str&auml;ngen untergr&uuml;ndiger Staatsaktivit&auml;ten&ldquo; nachsp&uuml;ren. Wie kam es zu dem Buch? <\/strong><\/p><p>Ich m&ouml;chte die Frage St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck beantworten. Also: <em>Wie kam es zu diesem Buch?<\/em> Es hat sich mit und nach der Besch&auml;ftigung mit dem &bdquo;NSU-Komplex&ldquo; geradezu aufgezwungen. Seit &uuml;ber drei Jahren besch&auml;ftige ich mich mit diesem neonazistischen Untergrund, der 13 Jahre unerkannt in der BRD agiert haben soll. Wie uns die meisten Medien wissen lassen, werden dem NSU elf Morde und zahlreiche Bank&uuml;berf&auml;lle zugeordnet, die zwischen 2000 und 2011 begangen worden sind. Wer in den 70er Jahren politisch aktiv war, den verwundert weder die Mordserie, noch die Bereitschaft, dem Rassenwahn Taten folgen zu lassen. Dass zur neonazistischen Ideologie und Praxis auch ein bewaffneter Untergrund geh&ouml;rt, ist ebenfalls nichts Neues, auch wenn man alles daf&uuml;r tut, diese Kontinuit&auml;t zu leugnen. Ich m&ouml;chte nur an die <em>Wehrsportgruppe Hoffmann<\/em> erinnern, die bis in den NSU-Komplex hineinragt, sowie an den neonazistischen Terroranschlag auf das Oktoberfest in M&uuml;nchen 1980, der gerade neu aufgerollt werden muss.<\/p><p>Was mich also stutzig und hellh&ouml;rig machte, war etwas anders: Kurz nach Selbstaufdeckung des nationalsozialistischen Untergrundes Ende 2011 begann eine beh&ouml;rden- und l&auml;nder&uuml;bergreifende Vernichtung von V-Mann-Akten. Eine gezielte und alles andere als wahllose Operation, denn es betraf ausschlie&szlig;lich V-Leute, die im Nahbereich des NSU agiert hatten. Gleichzeitig wurde die 13 Jahre w&auml;hrende Ahnungslosigkeit mit Beh&ouml;rdenwirrwarr, Fehlern Einzelner und einer Kette von bedauerlichen Zuf&auml;llen erkl&auml;rt. Das passt so gar nicht zusammen, dachte ich mir und besch&auml;ftigte mich von da an mit dem NSU-Komplex. Heute wei&szlig; man, dass &uuml;ber 40 namentlich bekannte Neonazis als V-Leute gef&uuml;hrt wurden, die alle eingesetzt waren, wo sich der NSU &bdquo;zuhause&ldquo; f&uuml;hlte: im sogenannten &bdquo;<em>Netzwerk von Kameraden &ndash; Statt Worte Taten<\/em>&ldquo;.<\/p><p>Da liegt doch die Schlussfolgerung auf der Zunge: Wenn <em>all<\/em> diese bezahlten Neonazis &uuml;ber den NSU wirklich nichts gewusst haben, dann h&auml;tte man doch deren Akten als Beweis &uuml;berallhin getragen! Was wussten also diese V-Leute und wusste deren V-Mann-F&uuml;hrer ergo also die sie f&uuml;hrenden Beh&ouml;rden also? Und warum spricht der ehemalige Vize-Chef des Inlandsgeheimdienstes Klaus-Dieter Fritsche davon, dass keine &raquo;Staatsgeheimnisse&laquo; verraten werden d&uuml;rfen, als es im entsprechenden Untersuchungsausschuss im Jahr 2012 in Berlin um die Rolle der V-Leute ging?<\/p><p>In den folgenden drei Jahren interessierte mich also vor allem der Staatsanteil am NSU: Was wussten staatliche Stellen &uuml;ber den NSU, dessen Geburtsstunde aufs Jahr 1998 datiert wird? Gab es M&ouml;glichkeiten, die Mordserie zu stoppen? Ging es wom&ouml;glich um ein passives oder gar aktives Gew&auml;hrenlassen &ndash; und wenn ja, warum? <\/p><p>Nun zu den anderen Str&auml;ngen im Buch: Mitten in diese Arbeit und Recherche platzte der NSA-Skandal, ausgel&ouml;st durch die Ver&ouml;ffentlichung geheimer Unterlagen durch den ehemaligen NSA-Administrator Edward Snowden.<\/p><p>Dass Geheimdienste und Regierungen, gerade auch in westlichen &bdquo;Demokratien&ldquo; schon seit langem daran arbeiten, die Erfassung aller Daten aller B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger technisch machbar zu machen, ist kein gro&szlig;es Geheimnis. Ich erinnerte mich an ein Interview, dass der Rechtsanwalt Sebastian Cobler mit dem damaligen BKA-Chef Horst Herold gemacht hatte, der sich in den 80er Jahren dem Kampf gegen den so genannten Linksterrorismus verschrieben hatte. Seine Vision klang damals noch gr&ouml;&szlig;enwahnsinnig und ganz nach Orwell.<\/p><p>Was an der Ver&ouml;ffentlichung geheimer Unterlagen des US-amerikanischen und des britischen Geheimdienstes besonders ist, ist der Nachweis, dass der Traum des damaligen BKA-Chefs von einem panoptischen Staatswesen inzwischen aufgegangen ist. Was in den 80er Jahren noch ein technisches Problem war &ndash; im Gigabereich angeh&auml;ufte Daten zu selektieren, zu verkn&uuml;pfen und auszuwerten -, ist heute l&auml;ngst Routine &hellip; und illegale Praxis obendrein.<\/p><p>Wieder st&ouml;&szlig;t man somit auf einen staatseigenen Untergrund, denn diese praktizierte Totalerfassung wurde verst&auml;ndlicherweise nicht im Parlament besprochen und abgesegnet, geschweige denn durch die entsprechenden Kontrollgremien &uuml;berwacht. <\/p><p>Was verbindet also den NSU-Komplex mit dem NSA-Skandal, und was unterscheidet sie? Im NSA-Fall geht es um kein Rechtsextremismus- bzw. Rassismus-Problem. Es geht um die Erfassung aller, um die faktische Aufhebung essentieller Schutzrechte, um das gemeinschaftliche Abschalten des &bdquo;Rechtsstaates&ldquo;. Die Frage, warum all dies so hingenommen wird, umtreibt mich bis heute. Liegt es daran, dass die meisten damit besch&auml;ftigt sind, nicht aus dem Meer der Erfassten in die P&uuml;tze der Verd&auml;chtigen gezogen zu werden? Liegt es an der Dimension des Angriffes, dass man sp&uuml;rt, dass wir einem Godzilla gegen&uuml;berstehen, in dessen Fu&szlig;stapfen wir einen winzig kleinen Abdruck hinterlassen?<\/p><p>Der dritte Strang ist ein ganz pers&ouml;nlicher, nachtragender, ohne es ganz pers&ouml;nlich zu nehmen. Ich besch&auml;ftige mich mit diesem Komplex der &Uuml;berwachung seit &uuml;ber 30 Jahren, weil ich sie an meiner Person &ndash; dank zahlreicher Akten, die ich einsehen konnte &ndash; l&auml;ngst sehr genau nachzeichnen kann. Dabei geht es unter anderem um einen V-Mann mit dem uninspirierten Decknamen &bdquo;123&ldquo;, der bei einem Gespr&auml;ch dabei gewesen sein will, in dem ich meine schwere Jugend bis hin zu meinem terroristisches Potenzial offenbart haben soll. Ich hatte damals gegen die Bundesrepublik geklagt, denn &hellip; es gab weder diesen V-Mann noch das vermeintlich bespitzelte Gespr&auml;ch. Der V-Mann war ganz und gar ein Avatar, eine Erfindung des Geheimdienstes. Und was man kaum f&uuml;r m&ouml;glich h&auml;lt, ist dann tats&auml;chlich eingetreten: Die Bundesrepublik verlor den Prozess in zwei Instanzen. Das sollte zusammengenommen Grund genug sein, dieses Buch zu schreiben.<\/p><p><strong>Der Titel des Buches &bdquo;Rechtstaat im Untergrund&ldquo; spielt offensichtlich mit einem Paradoxon: Umgangssprachlich kann doch nur das eine oder andere zutreffen also &bdquo;wahr&ldquo; sein: Rechtsstaat <em>oder<\/em> Untergrund. Ist das richtig sinniert? Oder wollten Sie damit den Begriff vom &ldquo;Tiefen Staat&rdquo; anrei&szlig;en ohne ihn beim Namen zu nennen?<\/strong><\/p><p>Sie haben Recht, der Titel sollte irritieren, zum Nachdenken anregen, scheinbar Paradoxes zusammenbringen.<\/p><p>Mit Rechtsstaat ist im Allgemeinen gemeint, dass die Regierenden gew&auml;hlt werden und deren Macht kontrolliert wird. Das schlie&szlig;t &ndash; leicht erkennbar &ndash; terroristische Aktivit&auml;ten und die Verfassung brechende Handlungen aus. Mit Rechtstaat ist zudem gemeint, dass sich nicht nur die Machtlosen an Gesetze halten m&uuml;ssen, sondern auch die Herrschenden. Mehr noch, ein Rechtsstaat muss die Beherrschten vor jedem unrechtm&auml;&szlig;igen Angriff sch&uuml;tzen, ganz egal, ob die Feinde von innen oder au&szlig;en kommen. Damit will man ihn ganz plakativ und gutgl&auml;ubig von Diktaturen und anderen <em>Unrechts<\/em>regimen abgrenzen.<\/p><p>Nun ist ja hoffentlich aber sowohl im NSU- als auch im NSA-Fall evident, dass die daran beteiligten Beh&ouml;rden alles andere als im Tal der Ahnungslosen gelebt haben, leben. Im NSA-Fall hat das Magazin &bdquo;Der Spiegel&ldquo; die Bundesregierung sogar des &bdquo;<em>Landesverrats<\/em>&ldquo; bezichtigt. Und das war mehr als provokativ gemeint. Die Erfassung aller B&uuml;rger &ndash; im Verbund mit NSA und GCHQ &ndash; ist nicht nur ein Verfassungsbruch. Es verletzt auch die &bdquo;Garantenpflicht&ldquo;, also den Schutz der Bev&ouml;lkerung vor &auml;u&szlig;eren Feinden, die in diesem Fall als Freunde vorgestellt werden.<\/p><p>Wenn also diese Totalerfassung aller B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger seit Jahren praktiziert wird, unter Bruch <em>aller<\/em> internationalen und nationalen Rechtsgarantien, dann stellt man sich doch die Frage: <em>Wer<\/em> hat das organisiert, <em>wo<\/em> wird diese Zusammenarbeit &ndash; die ja mittlerweile einger&auml;umt wird &ndash; koordiniert und <em>wie<\/em> wird sie politisch abgestimmt und nachjustiert?<\/p><p>Damit betreten wir die &bdquo;Black Box&ldquo; im Rechtsstaat und sind gezwungen, im Dunkeln zu tappen. Aber nicht ganz. Denn, und deshalb spiele ich mit diesem Begriff: in einem Rechtsstaat <em>m&uuml;ssten<\/em> solche Kooperationen zumindest parlamentarisch kontrolliert werden. Bis heute haben jedoch weder die gegenw&auml;rtige Regierung noch die Opposition erkl&auml;rt, dass die entsprechende Zusammenarbeit in den entsprechenden Kontrollgremien &bdquo;&uuml;berwacht&ldquo; worden sei.<\/p><p>Wenn dies also an allen institutionellen &bdquo;Sicherungen&ldquo; vorbei gemacht worden ist und weiter gemacht wird, und zugleich die Venus als Tatort sowie Aliens als Personal ausgeschlossen werden k&ouml;nnen, dann ist die Frage wichtig und zwingend: Wer ist hier eigentlich treibende Kraft bei derlei Rechtsbr&uuml;chen? Und damit w&auml;ren wir bei dem, was der Begriff vom &bdquo;tiefen Staat&ldquo; ja gerade zu beschreiben beziehungswiese zu fassen versucht.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151124-interview-mit-wolf-wetzel-illustration-3a.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151124-interview-mit-wolf-wetzel-illustration-3a-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151124-interview-mit-wolf-wetzel-illustration-3b.jpeg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151124-interview-mit-wolf-wetzel-illustration-3b-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151124-interview-mit-wolf-wetzel-illustration-3c.jpeg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151124-interview-mit-wolf-wetzel-illustration-3c-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Wie kann, wie muss man sich das denn hier, f&uuml;r die BRD vorstellen? Zu welchen Antworten gelangten Sie dank Ihrer Recherchen hier?<\/strong><\/p><p>Manchmal hat Geschichte einen langen Atem und versetzt einem im Wissen um diesen in einen guten Gesundheitszustand.<\/p><p>Mit Blick auf den NSU-Komplex habe ich immer betont und deutlich gemacht, dass Schlussfolgerungen vorl&auml;ufig bleiben m&uuml;ssen, solange &uuml;berhaupt nur 20 Prozent von dem &ouml;ffentlich zug&auml;nglich ist, was diesen Komplex &uuml;berhaupt ausmacht.<\/p><p>Das ist kein Grund, vage zu bleiben. Festhalten kann man zum Beispiel, dass es an vielen Tatorten manipulierte Ermittlungsergebnisse gab. Dabei gibt es zudem eine verbl&uuml;ffende &Uuml;bereinstimmung, die man auch als Spur verstehen kann: Die manipulierten Ermittlungsergebnisse sch&uuml;tzen oft andere, <em>weitere<\/em> T&auml;ter &ndash; so beispielsweise in Heilbronn 2007.<\/p><p>Dabei ist wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen &ndash; das macht der Mordanschlag in Heilbronn besonders deutlich -, dass Rassismus als Begr&uuml;ndung f&uuml;r unterlassene respektive falsche respektive manipulierte Ermittlungen nicht ausreicht, zu kurz greift. Daf&uuml;r gibt es &ndash; unfreiwilligerweise &ndash; auch einen hochkar&auml;tigen Zeugen, den ehemaligen Vize-Chef des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz, Klaus-Dieter Fritsche. Dieser erkl&auml;rte dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Berlin im Jahr 2012:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es d&uuml;rfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren. (&hellip;) Es gilt der Grundsatz &bdquo;Kenntnis nur wenn n&ouml;tig&ldquo;. Das gilt sogar innerhalb der Exekutive. Wenn die Bundesregierung oder eine Landesregierung daher in den von mir genannten Fallkonstellationen entscheidet, dass eine Unterlage nicht oder nur geschw&auml;rzt diesem Ausschuss vorgelegt werden kann, dann ist das kein Mangel an Kooperation, sondern entspricht den Vorgaben unserer Verfassung. Das muss in unser aller Interesse sein.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich denke, das sollte als &bdquo;hei&szlig;e Spur&ldquo; gen&uuml;gen: Wenn die Aufkl&auml;rung der NSU-Mord- und Terrorserie &bdquo;Staatsgeheimnisse&ldquo; ber&uuml;hrt, dann ist das, was den NSU ausmacht und m&ouml;glich gemacht hat, <em>mehr<\/em> als einfach eine rassistische und neonazistische Organisation.<\/p><p>Ob der NSU dabei von Beh&ouml;rden benutzt wurde, womit das passive oder aktive Gew&auml;hrenlassen zu erkl&auml;ren w&auml;re, das hier zu beobachten ist, w&auml;re sicherlich besser zu beantworten, wenn ein Herr Fritsche dank der Behauptung vom &bdquo;Staatsgeheimnis&ldquo; nicht l&auml;nger R&uuml;ckendeckung erhielte.<\/p><p>Was sich dahinter alles verbergen kann, belegt die bereits angesprochene Geschichte. Bis Mitte der 90er Jahre galt etwa der plakative Stra&szlig;enslogan &bdquo;Deutsche Polizisten sch&uuml;tzen die Faschisten&ldquo; als billig und flach. Und nicht wenige, die sich angegriffen f&uuml;hlten, sprachen von Verschw&ouml;rungstheorien. Das hat sich inzwischen erledigt. Denn was bis dato einer krankhaften Phantasie zugeschrieben wurde, tr&auml;gt inzwischen ein staatliches Hoheitssiegel. In einer d&uuml;rren Erkl&auml;rung lie&szlig; die Bundesregierung 2013 wissen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Infolge der weltpolitischen Ver&auml;nderungen hat der Bundesnachrichtendienst in Abstimmung mit seinen alliierten Partnern zum Ende des 3. Quartals 1991 die Stay-behind-Organisation vollst&auml;ndig aufgel&ouml;st.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Was hier <em>in einem Satz<\/em> ad acta gelegt wird, ist keine Verordnung f&uuml;r alte Gl&uuml;hbirnen, sondern eine jahrzehntelange Zusammenarbeit von Neonazis und Geheimdienst, die eine Blutspur hinterlassen hat, die sich durch ganz Europa zieht. Seit &uuml;ber 40 Jahren wurden neonazistische Gruppierungen als legale und terroristische Variante gest&auml;rkt, gedeckt und in einen staatlichen Untergrund integriert. Dieser staatseigene Untergrund erhielt den Namen &bdquo;stay behind&ldquo;. Bewaffnet, angeleitet und instruiert wurde er vom Bundesnachrichtendienst. <\/p><p>Dazu gibt es auch auf den <em>NachDenkSeiten<\/em> sehr gute Recherchen und Interviews, auf die ich verweisen m&ouml;chte. Hier m&ouml;chte ich aber einen anderen Aspekt in den Mittelpunkt r&uuml;cken. Nachweisbar ist inzwischen: &Uuml;ber 40 Jahre und &uuml;ber alle Regierungskonstellationen hinweg wurden Faschisten in einem staatseigenen Untergrund gef&uuml;hrt. Dieser Stay-behind-Terror wurde nicht im Parlament &bdquo;in dritter Lesung&ldquo; besprochen und verabschiedet. Wenn auch hier keine Aliens am Werk waren, dann stellt sich die Frage: Welche Regierungspartei, welche parlamentarische Opposition war hier eingebunden, war damit vertraut? Ich habe bei verschiedenen Veranstaltungen die Gelegenheit gehabt, ein paar ausgewiesene Kennerinnen und Kenner des parlamentarischen Gesch&auml;fts zu fragen: &bdquo;Wissen Sie, ob in Ihrer Partei oder parlamentarischen Kontrollgremien &uuml;ber &sbquo;Stay-behind-Aktivit&auml;ten&lsquo; gesprochen und befunden wurde?&ldquo; <\/p><p><em>Eva H&ouml;gl<\/em>, SPD-Obfrau im NSU-Ausschuss in Berlin lie&szlig; die Zuschauer wissen: &bdquo;Das tut doch nichts zur Sache. Das hilft doch nicht weiter.&ldquo; Herr <em>Str&ouml;bele<\/em> von den Gr&uuml;nen, Mitglied im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum NSU und zur NSA-Aff&auml;re, l&auml;chelte die Frage mit gro&szlig;er Freundlichkeit und mit dem schwachen Hinweis: &bdquo;Das ist doch alles so lange her&ldquo; weg. Und ganz aktuell gab mir <em>Sven Wolf<\/em>, Vorsitzender des parlamentarischen Untersuchungsausschusses in Nordrhein-Westfalen als Antwort, dass er es jetzt ganz eilig habe, damit er noch seinen Zug bek&auml;me. <\/p><p>Das partei&uuml;bergreifende Schweigen zum Stay-behind-Terror liegt nicht nur wie ein dunkler Schatten &uuml;ber dem NSU-VS-Komplex. Es zwingt uns auch, der Frage nachzugehen, wo solche staatsterroristischen Operationen politisch beschlossen werden, wer mit ihrer Umsetzung und Koordinierung betraut war und ist &hellip; und wie lange man noch hinnehmen mag, dass der &bdquo;Rechtsstaat&ldquo; fortgesetzt im Untergrund agiert und bis heute alle parlamentarischen Kontrollgremien ihre eigene Ausschaltung exekutieren.<\/p><p><strong>Jetzt haben Sie zwar zur Stay-behind-Struktur gesprochen, aber nicht viel zum NSU-VS-Komplex gesagt &hellip; Wie ist die Lage und sind die Erkenntnisse denn hier?<\/strong><\/p><p>Mittlerweile darf man &ndash; inzwischen selbst in den sogenannten Leitmedien &ndash; von massiven Zweifeln sprechen, was die offizielle Version zum Thema NSU angeht. Das gilt sowohl in Hinblick auf die Zahl der Mitglieder des NSU-Netzwerkes &ndash; also exakt drei, davon zwei tot sind und die letzte &Uuml;berlebende schweigt &ndash; als auch f&uuml;r die Tatorte etwa in Heilbronn 2007 oder Kassel 2006, wo die Ermittlungsergebnisse massiv in Zweifel zu ziehen sind.<\/p><p>Wenn all das aber <em>nicht<\/em> mit Pannen und Ermittlungspatzern zu erkl&auml;ren und also zu entschuldigen ist, <em>wie<\/em> will man das dann anders erkl&auml;ren? Wie entgeht man dem Vorwurf blanker, wirrer Spekulation? Methodisch ausgedr&uuml;ckt: Wie schlie&szlig;t man die L&uuml;cke zwischen dem, was nicht stimmen und dem, was man nicht wissen kann?<\/p><p>Nat&uuml;rlich habe auch ich mich immer wieder gefragt: Wie kann ich eigentlich <em>mehr<\/em> als stets aufs Neue mein Unbehagen gegen&uuml;ber der offiziellen Version begr&uuml;nden? Ich denke, dass wir heute, nach &uuml;ber vier Jahren &bdquo;Aufkl&auml;rung&ldquo;, zumindest an diesem Punkt angelangt sind: Die offiziellen Versionen sind l&auml;ngst so br&uuml;chig geworden, dass ihnen kaum mehr Glauben geschenkt werden kann. Ein sehr engagierter Freund, Thomas Moser, sagte mir k&uuml;rzlich, er werte die augenblickliche Situation als ein Patt: Die offizielle Version ist kaum noch glaubhaft, &bdquo;wir&ldquo; aber k&auml;men jedoch noch nicht mit einer &bdquo;anderen&ldquo; Version durch.<\/p><p>Tats&auml;chlich liegt das auch ganz stark an den Umst&auml;nden, die nicht wir, sondern diejenigen zu verantworten haben, die seit vier Jahren Akten, Beweise und Spuren vernichten, die Zeugen massiv beeinflussen, den Einsatz von V-Leuten im Nahbereich des NSU leugnen und noch vorhandene Akten im Namen des Staatswohles unter Verschluss halten. Den Zustand also, im Dunkeln zu tappen, haben nicht wir zu verantworten. Deshalb ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn man versucht, sich in der Dunkelheit zu orientieren, also kleinsten Schattenbildern zu folgen und selbst ganz fahle Lichtquellen auszuwerten. Erzwungenerma&szlig;en bleibt an dieser Ausdeutung der Makel der Unsicherheit haften, aber anders geht es im Moment schlicht nicht.<\/p><p>Das hat mich &ndash; und das wird jetzt einige erstaunen &ndash; dann schlie&szlig;lich dazu gebracht, mir die Ermittlungsmethoden der Polizei einmal genauer anzuschauen. Denn auch die Polizei kennt die Wahrheit <em>nicht<\/em>. Die Ermittler haben im besten Fall viele Spuren, einen Tatort und glaubw&uuml;rdige Zeugen. Damit kann man viel machen und anstellen! Und das ist eigentlich auch die Aufgabe von Tatortermittlern: tats&auml;chlich in <em>alle<\/em> Richtungen zu ermitteln. Das ist nicht einfach so daher gesagt, sondern sinnig: Die Indizien und Sachbeweise sprechen meist nicht f&uuml;r sich, sondern bieten nur die Matrix f&uuml;r verschiedene Geschehensabl&auml;ufe. In der Regel, das kennen alle aus den Tatort-Krimis, gibt es <em>verschiedene Hypothesen<\/em> dar&uuml;ber, was geschehen sein k&ouml;nnte, was dann zu jeweils verschiedenen T&auml;terprofilen und Verd&auml;chtigen f&uuml;hrt. Wenn polizeiliche Ermittlungen zu &bdquo;unverf&auml;lschten&ldquo; Ergebnissen kommen wollen, spielen sie anhand der Beweislage daher verschiedene Geschehensabl&auml;ufe mithilfe &bdquo;operativer Fallstudien&ldquo; durch.<\/p><p>Wie kommt man dann zur Wahrheit? &Uuml;berhaupt nicht. In der kriminaltechnischen Literatur gibt es keine Wahrheit und das ist auch gut so. Es gibt ausschlie&szlig;lich <em>Wahrscheinlichkeitsprognosen<\/em>, die von einer Plausibilit&auml;tskette getragen werden. Anders formuliert: Wenn f&uuml;r einen Geschehensablauf drei Indizien sprechen, f&uuml;r einen anderen hingegen drei&szlig;ig, dann ist letztere der wahrscheinliche Ablauf.<\/p><p>Wenn man also diese Ermittlungsmethoden vor Augen hat, diese f&uuml;r durchaus brauchbar h&auml;lt, dann muss man im NSU-VS-Komplex &ndash; und das gilt ebenfalls f&uuml;r den NSA-Skandal &ndash; zu dem Ergebnis kommen: Genau diese Ermittlungsmethoden wurden au&szlig;er Kraft gesetzt &ndash; neben all den Pannen, die es nat&uuml;rlich immer auch geben kann.<\/p><p>Genau dies kann man sehr pr&auml;zise an vielen Tatortorten belegen, die mit dem NSU in Verbindung gebracht werden. Angefangen beim Tatort in der Keupstra&szlig;e in K&ouml;ln in 2004, &uuml;ber den Tatort Kassel 2006 und den Mordanschlag auf Polizisten in Heilbronn 2007 bis hin zum Tatort in Eisenach in 2011, wo die polizeilichen Ermittlungsergebnisse zu dem Schluss kommen, dass sich die beiden NSU-Mitglieder selbst umgebracht haben sollen.<\/p><p>Vergleicht man also die &bdquo;Ermittlungsergebnisse&ldquo; mit den skizzierten polizeilichen Ermittlungsgrunds&auml;tzen, kann man eines zweifelsfrei festhalten: Die offizielle Version ist die <em>unwahrscheinlichste<\/em> aller M&ouml;glichkeiten. Die Fakten, Spuren, Indizien und Zeugenaussagen, die es noch gibt, belegen vielmehr einen <em>anderen<\/em> Geschehensablauf, f&uuml;hren &ndash;vorsichtig formuliert &ndash; zu weiteren respektive anderen T&auml;tern.<\/p><p>Es geht mir also in meiner Recherche <em>nicht<\/em> darum, &uuml;ber die vernichteten Akten und Beweismittel zu spekulieren. Denn es gibt eine viel zwingendere Beweisf&uuml;hrung als diese indirekte. Es geht um die Beachtung und Auswertung all der Indizien, Spuren und Zeugen, die in der jeweils offiziellen Version unber&uuml;cksichtigt geblieben sind. F&uuml;gt man diese zu einem m&ouml;glichen Geschehensablauf zusammen, dann ergeben sich Tatabl&auml;ufe, die eklatant von denen abweichen, die etwa die Anklage in M&uuml;nchen als Beweis anf&uuml;hrt.<\/p><p>Ohne allzu weit auszuholen m&ouml;chte ich das am Beispiel des Mordes an <em>Halit Yozgat<\/em> in Kassel 2006 deutlich machen: F&uuml;r eine direkte Tatbeteiligung der beiden NSU-Mitglieder spricht <em>keine einzige Spur<\/em> am Tatort. Der angemietete Campingwagen zu dieser Zeit ist nicht mehr als ein indirektes, also ein sehr schwaches Indiz. Das spricht nicht dagegen, dass diese Tat in die ideologische und rassistische Ideologie des NSU passen w&uuml;rde &ndash; was ja auch das entsprechende Video belegt, in dem der Mord an Halit Yozgat aufgef&uuml;hrt wird. Ganz anders sieht es hingegen mit dem V-Mann-F&uuml;hrer Andreas Temme aus, der sich nicht nur irgendwie in Tatortn&auml;he aufhielt, sondern direkt zur Mordzeit dort anwesend war. Es gibt Zeugenaussagen, die ihn belasten, es gibt Arbeitshandschuhe, die er bei seinen Eltern deponiert hatte, auf denen sich Schmauchspuren befinden, die identisch sind mit der Munition, die beim Mordanschlag benutzt wurde. Und es gibt zahlreiche Falschaussagen wie etwa das Leugnen, dass er zur Tatzeit im Internetcaf&eacute; war oder die Behauptung, dass er vom Mord nichts mitbekommen habe, obwohl der Tisch, auf den er das Geldst&uuml;ck f&uuml;r die Internutznutzung gelegt hatte, voller Blutspuren war &ndash; das Geldst&uuml;ck hingegen nicht.<br>\nUnd es gibt ein Motiv: Er ist seiner Jugend, wo man ihn &bdquo;Klein-Adolf&ldquo; gerufen hatte, treu geblieben. Zahlreiche neonazistische Literatur einschlie&szlig;lich eines Auszuges aus dem Buch &bdquo;Mein Kampf&ldquo; fand man bei Hausdurchsuchungen in seinem Besitz.<\/p><p>Ob all dies Tatbeg&uuml;nstigung bzw. T&auml;terwissen offenbart, ob er Beihilfe geleistet hat oder gar selbst in den Mord involviert ist, spielt hier keine Rolle. Es geht ausschlie&szlig;lich darum, anhand der allen vorliegenden Indizien, festzuhalten: Wenn eine Indizienkette aktuell &uuml;berhaupt eine Anklage begr&uuml;ndet, dann ist eine solche gegen den hessischen Geheimdienstmitarbeiter Andreas Temme.<\/p><p>Also gegen jemanden, der f&uuml;r jenen Staat t&auml;tig ist, von dem wir wissen, dass er auch Neonazis in Stay-behind-Operationen organisiert und bewaffnet hat. Terror, wohlgemerkt, der hunderte von Menschen das Leben gekostet hat. Neonazis und Organisationen, deren Namen bis heute &bdquo;Verschlusssache&ldquo; sind.<\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterschauen:<\/strong><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"236\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/urNJ2HxFrUs\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align:center;\"><strong>KenFM im Gespr&auml;ch mit Wolf Wetzel zu &ldquo;Der NSU-VS-Komplex&rdquo;<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Buch: Wolf Wetzel: <a href=\"http:\/\/shop.papyrossa.de\/Wetzel-Wolf-Der-Rechtsstaat-im-Untergrund\">&bdquo;Der Rechtsstaat im Untergrund&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>Buch: Wolf Wetzel: <a href=\"http:\/\/www.unrast-verlag.de\/gesamtprogramm\/allgemeines-programm\/politik-gesellschaft\/der-nsu-vs-komplex-421-443-detail\">&bdquo;Der NSU-VS-Komplex&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26060\">&bdquo;Der Terror der Geheimdienste&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26198\">&bdquo;Der Informationskrieg der Geheimdienste&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24886\">&bdquo;Terroralarm&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25067\">&bdquo;Inszenierter Terrorismus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24659\">&bdquo;Der Terror von Paris und die globale Gewaltspirale&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Wolf Wetzel<\/strong> war Autor der ehemaligen autonomen L.U.P.U.S.- Gruppe, die sehr stark von der H&auml;userkampfbewegung der 80er Jahre, der Startbahnbewegung 1980-1991, der Anti-Golfkriegskampagne 1991 und der Bundestagsblockade gegen die Abschaffung des Asylrechts 1993 gepr&auml;gt war. Er ist Autor mehrerer B&uuml;cher, das letzte tr&auml;gt den Titel: &bdquo;<em>Der Rechtsstaat im Untergrund: Big Brother, der NSU-Komplex und die notwendige Illoyalit&auml;t<\/em>&ldquo;, PapyRossa-Verlag 2015. Seit 2011 Vorstandsmitglied von Business Crime Controll Frankfurt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von Jens Wernicke finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\"><strong>eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/strong><\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/1f2446d8aa6b49cf850d9d372c8e55af\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151124-der-rechtsstaat-im-untergrund.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Wussten Sie, dass inzwischen erwiesen ist, dass die NATO bis 1991 sogenannte &bdquo;Stay-behind&ldquo;-Untergrundarmeen in Europa unterhielt? Klandestine Kampftruppen aus durchaus auch einmal Neo-Faschisten? Und wussten Sie auch, dass inzwischen <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46526\/1.html\">untersucht<\/a> wird, ob in den 10. Mord des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes nicht wom&ouml;glich die Sicherheitsdienste involviert,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28942\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[184,209,125,166],"tags":[901,955,1266,1554,1111,1669,1314,1668],"class_list":["post-28942","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ueberwachung","category-interviews","category-rechte-gefahr","category-terrorismus","tag-geheimdienste","tag-neonazismus","tag-nsu","tag-orwell-2-0","tag-snowden-edward","tag-stay-behind","tag-tiefer-staat","tag-wetzel-wolf"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28942","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28942"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28942\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120065,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28942\/revisions\/120065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28942"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28942"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28942"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}