{"id":2896,"date":"2008-01-16T08:48:25","date_gmt":"2008-01-16T07:48:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2896"},"modified":"2008-01-25T11:44:06","modified_gmt":"2008-01-25T10:44:06","slug":"hinweise-des-tages-564","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2896","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2896&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Verzichten wir auf den Tusch<\/strong><br>\nDie Kosten des extremen Sparkurses sind zu hoch, um in Jubelarien einstimmen zu k&ouml;nnen. Sie gehen zulasten der Zukunftsf&auml;higkeit des hiesigen Wirtschaftsstandorts. Bei den &ouml;ffentlichen Investitionen in Bildung nimmt Deutschland den besch&auml;menden drittletzten Platz aller 27 EU-Staaten ein. Aber die Bildung von heute bestimmt die global wettbewerbsf&auml;higen L&ouml;hne von morgen. Von dem schlimmen Zustand, dass jedes siebte Kind in Deutschland in Armut lebt, ganz zu schweigen. Das Bruttoinlandsprodukt kann nur einmal verteilt werden. Entweder man baut Schulden ab, oder man verbessert die wirtschaftlichen Aussichten unserer Kinder. Viel zu lange hat sich Deutschland f&uuml;r Alternative eins entschieden. Dabei ist die Staatsverschuldung gar nicht das dr&auml;ngendste Problem. Die Anleihen der Bundesrepublik genie&szlig;en am Kapitalmarkt seit Jahrzehnten einen untadeligen Ruf. Ja, es gibt keinen Staat in Euroland, dessen Kreditw&uuml;rdigkeit h&ouml;her eingestuft wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1272342\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Drei Treffer ins magische Viereck<\/strong><br>\nDer Staat nimmt erstmals seit 1969 so viel ein wie er ausgibt. Die Besch&auml;ftigung steigt kr&auml;ftig. Und die Teuerung erschreckt mit 2,2 Prozent kaum. Nur der Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss st&ouml;rt. Er liegt mit 6,9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt zu hoch &ndash; weit entfernt von einem au&szlig;enwirtschaftlichen Gleichgewicht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1272349\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pk\/2008\/Bruttoinlandsprodukt\/Bruttoinlandsprodukt__2007__Uebersicht,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir k&ouml;nnen einige der Bewertungen von Roland Bunzenthal (z.B. &uuml;ber den sparenden Staat und das angeblich robuste Wachstum) &uuml;berhaupt nicht teilen, aber der Beitrag enth&auml;lt interessante Grafiken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>ZEW warnt vor drohender Konjunkturschw&auml;che<\/strong><br>\nDie Konjunkturprognose des ZEW hat sich im Januar weiter verschlechtert. Finanzexperten sehen die Rezessionsgefahr in den USA als hohen Risikofaktor f&uuml;r die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Risikofaktor f&uuml;r die deutsche Konjunktur ist laut ZEW die Gefahr einer Rezession in den USA im Zuge der Finanzkrise. Hoffnungstr&auml;ger f&uuml;r die konjunkturelle Entwicklung sei der private Konsum, der durch eine Erholung am Arbeitsmarkt gest&uuml;tzt werde. &laquo;Der Konsum wird in den kommenden Monaten eine entscheidende Rolle f&uuml;r die Konjunkturentwicklung spielen. Allerdings sind die Einf&uuml;hrung von Mindestl&ouml;hnen oder &uuml;berzogene Lohnforderungen nicht geeignet, den Konsum zu erh&ouml;hen, da sie mit Arbeitsplatzverlusten verbunden sind,&raquo; sagte ZEW-Pr&auml;sident Wolfgang Franz.<br>\nQuelle 1:<a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/879934.html\"> Netzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Es kann nicht oft genug widerholt werden. Das ZEW hat einen F&ouml;rderkreis. Diesem geh&ouml;ren zahlreiche Gro&szlig;unternehmen und Versicherungskonzerne an. Bei den Mitgliedern des ZEW-Aufsichtsrates f&auml;llt sofort Axel B&ouml;rsch-Supan auf, Versicherungsvertreter mit Professorentitel aus der Nachbarschaft. Und im wissenschaftlichen Beirat sind u.A. Arbeitgeberpr&auml;sident Dieter Hundt und Beatrice Weder di Mauro, ebenfalls Versicherungsvertreterin mit Professorentitel, zu finden. Welche Interessen von Arbeitgebern, Verb&auml;nden, Lobbyisten und Versicherungskonzernen hier unter der wissenschaftlichen Tarnkappe einflie&szlig;en, d&uuml;rfte klar sein. Oder anders formuliert &ndash; wer zahlt, schafft an. <\/em><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/foerderkreismitglieder.php3%20\">ZEW-F&ouml;rderkreis<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/organe.php3%20\">ZEW-Aufsichtsrat<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/wissenschaftlicherbeirat.php3%20\">Wissenschaftlicher Beirat<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><strong>Nur ein lausiger Verlierer tritt nach<\/strong><br>\nDie Lokf&uuml;hrergewerkschaft schade nicht nur der Bahn, sondern gleich dem ganzen Land, t&ouml;nt der Bahnchef. Und sie sei schuld, dass die Bahn nun Mitarbeiter entlassen, Unternehmensteile verlagern und die Fahrpreise erh&ouml;hen muss.<br>\nWas f&uuml;r ein unversch&auml;mtes Schmierentheater. Die Lohnsteigerungen f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Mitarbeiter hat die Bahn bereits mit einer zus&auml;tzlichen Preiserh&ouml;hung im Dezember aufgefangen. Die Mehrkosten durch den geplanten Abschluss mit den Lokf&uuml;hrern betragen nach seri&ouml;sen Sch&auml;tzungen gerade mal 50 bis 70 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der Gewinn der Bahn lag 2006 bei 2,5 Milliarden Euro, und auch 2007 liefen die Gesch&auml;fte gut.<br>\nDie Politik tat gut daran, Mehdorn zu einer Einigung mit den Lokf&uuml;hrern zu dr&auml;ngen. Nun muss die Regierung als Bahneigent&uuml;merin diesen Mann daran hindern, dem Unternehmen weiteren Schaden zuzuf&uuml;gen &ndash; oder sich endlich nach einem neuen Bahnchef umsehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F01%2F16%2Fa0132&amp;src=GI&amp;cHash=d26e427dcd&amp;type=98\">taz <\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Mehdorns Brandrede nach der Tarifeinigung<\/strong><br>\nAllein gegen alle: Bahn-Chef Mehdorn hat mit seiner Ank&uuml;ndigung, wegen des Tarifvertrags mit der GDL Jobs abzubauen und Fahrpreise zu erh&ouml;hen, Verkehrsminister Tiefensee gegen sich aufgebracht. Auch die drei Bahngewerkschaften drohen ihren Widerstand an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,528731,00.html\">SPIEGEL online<\/a>\n<\/li>\n<li>\n<strong>Global Player bricht Zelte ab<\/strong><br>\nDer finnische Mobilfunkhersteller Nokia will noch in diesem Sommer die Handyproduktion in Deutschland einstellen. Diese Entscheidung kostet 2300 Menschen am Standort Bochum ihren Job. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di sind au&szlig;erdem bis zu 1000 Leiharbeiter von der Stillegung betroffen.  Die Schlie&szlig;ung des Werkes in Nordrhein-Westfalen f&auml;llt zeitlich zusammen mit der Inbetriebnahme einer neuen Nokia-Fabrik in Rum&auml;nien. Die Arbeitskosten in Bochum seien fast zehnmal so hoch wie dort.<br>\nDer nordrhein-westf&auml;lische Bundestagsabgeordnete der Linken, H&uuml;seyin Aydin, kritisierte den Kahlschlag dagegen scharf. Die L&ouml;hne machten auch in Bochum &raquo;nur einen Bruchteil der Herstellungskosten aus&laquo;, erkl&auml;rte er. Nokias Profitrate vor Steuern liege bei &uuml;ber 20 Prozent. Dem Management gehe es darum, &raquo;immer neue F&ouml;rdergelder vom Steuerzahler abzusch&ouml;pfen&laquo;. Vom Land NRW habe der Konzern 60 Millionen Euro kassiert. Nach Ablauf der vereinbarten R&uuml;ckforderfristen mache die Firma &raquo;nun den Laden dicht&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-16\/057.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.: <\/strong>Ist das ein besonders krasser oder der Normalfall? Nokia hat f&uuml;r den Aufbau F&ouml;rdermittel kassiert (60 Millionen), w&auml;hrend des Betriebs Forschungsgelder (28 Millionen), eine finanzielle Beteiligung des (hochverschuldeten) Landes am Sozialplan wird &ldquo;gepr&uuml;ft&rdquo;, und f&uuml;r den Aufbau am neuen Standort gibt es wieder F&ouml;rdermittel (diesmal von der EU). Alleine die deutschen L&ouml;hne k&ouml;nnen auch nicht der Grund f&uuml;r die Produktionsverlagerung sein, denn schlie&szlig;lich soll ein Teil der Produktion nach Finnland (zur&uuml;ck)verlagert werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Maulkorb f&uuml;r Betriebsr&auml;te<\/strong><br>\nWie ein Gr&uuml;nen-Politiker und die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Werkstatt Frankfurt kooperieren, um Kritiker von Ein-Euro-Jobs im hessischen Landtagswahlkampf mundtot zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-16\/053.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Berlin: &raquo;Rot-roter&laquo; Senat beschneidet Mitbestimmungsrechte von Personalr&auml;ten<\/strong><br>\nDer Berliner Senat will die Mitbestimmungsrechte der Landesbesch&auml;ftigten drastisch einschr&auml;nken. Bei der Entscheidung wichtiger Personalfragen im &ouml;ffentlichen Dienst will die Landesregierung k&uuml;nftig das letzte Wort haben. Unter anderem sollen Personalr&auml;te k&uuml;nftig den Einsatz von Ein-Euro-Jobbern nicht mehr blockieren k&ouml;nnen, wenn dieser ein halbes Jahr nicht &uuml;berschreitet. Das Gleiche soll nach dem Willen der Regierung k&uuml;nftig f&uuml;r Vertretungskr&auml;fte an Schulen gelten. Der entsprechende Gesetzentwurf wurde am Dienstag mit den Stimmen der Senatoren von SPD und Die Linke beschlossen und soll in K&uuml;rze ins Abgeordnetenhaus eingebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-16\/042.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>&raquo;Eine Mehrheit f&uuml;r Koch w&auml;re f&uuml;r uns ein Desaster&laquo;<\/strong><br>\nHessens Ministerpr&auml;sident hat in seinem Bundesland viele frauenpolitische Strukturen zerschlagen. Ein Gespr&auml;ch mit Ursula Schumm-Garlin, Mitglied im ver.di-Frauenrat und Initiatorin der Kampagne &raquo;1 000 Frauen gegen Koch&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-15\/035.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser: <\/strong>Die Kampagne &bdquo;1000 Frauen gegen Koch&ldquo; ist eine Reaktion auf die Kampagne &bdquo;100 Frauen f&uuml;r Koch&ldquo;, die ausgerechnet von Rudolf Scharpings Gr&auml;fin Pilati angef&uuml;hrt wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Betriebliche Altersversorgung: Arbeitgeber informieren zu wenig <\/strong><br>\nDie Arbeitnehmer in Deutschland sch&ouml;pfen die M&ouml;glichkeiten zur betrieblichen Vorsorge bei weitem nicht aus. Nur 38 Prozent von ihnen legen &uuml;ber ihren Betrieb Geld f&uuml;r den Ruhestand an, wie eine repr&auml;sentative Umfrage zeigt. Ursache hierf&uuml;r ist vor allem die Unkenntnis vieler Besch&auml;ftigter &uuml;ber die Vorteile einer betrieblichen Vorsorge.<br>\nIm Bundesdurchschnitt werden 34 Prozent der Besch&auml;ftigten von ihren Arbeitgebern nie &uuml;ber ihre Vorsorgem&ouml;glichkeiten informiert &ndash; in Ostdeutschland sogar 48 Prozent. Im Westen liegt der Anteil der Arbeitnehmer, die auf Informationen von Arbeitgeberseite verzichten m&uuml;ssen, bei 30 Prozent. Selbst bei den Arbeitnehmern, die bereits &uuml;ber den Betrieb vorsorgen, herrscht Unkenntnis: Jeder F&uuml;nfte mit einer betrieblichen Altersvorsorge wei&szlig; nicht, welche Form er nutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.personal-magazin.de\/SID81.J_qN6keMn0s\/newsDetails?newsID=1200324123.17&amp;d_start:int=0&amp;\">Personal-Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen Martin Betzwieser:<\/strong> Gemeint ist mit Entgeltumwandlung die beitragsfreie Entgeltumwandlung. Und wie fast immer werden nur Vorteile dargestellt. Es kann nicht oft genug widerholt werden: Beitragsfreie Entgeltumwandlung l&auml;sst das Sozialversicherungsbrutto sinken, welches die Berechnungsgrundlage f&uuml;r Rente und Entgeltersatzleistungen ist. Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Jeder beitragsfrei umgewandelte Euro bedeutet im Klartext:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Wenger Rente<\/em><\/li>\n<li><em>Weniger Arbeitslosengeld I<\/em><\/li>\n<li><em>Weniger Krankengeld<\/em> <\/li>\n<li><em>Weniger &Uuml;bergangsgeld<\/em><\/li>\n<li><em>Weniger Krankengeld bei Betreuung eines kranken Kindes<\/em><\/li>\n<li><em>Weniger Mutterschaftsgeld<\/em><\/li>\n<li><em>Weniger Elterngeld<\/em><\/li>\n<li><em>Weniger Kurzarbeitergeld<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Dass Arbeitgeber daran Interesse haben, ist klar. Die Lohnnebenkosten sinken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Foodwatch: &ldquo;Verbraucher sind rechtlos&rdquo;<\/strong><br>\nFoodwatch-Gr&uuml;nder Thilo Bode verlangt Ampeln auf Lebensmitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1271780\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Vorratsdatenspeicherung: Staatsanw&auml;lte im Dienst der Musikindustrie<\/strong><br>\nZwar beharren Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und die Koalitionsfraktionen stets darauf, dass Privatfirmen keinen Zugriff auf die durch Vorratsdatenspeicherung gewonnene, sensible Daten erhalten sollen. &Uuml;ber den Umweg Staatsanwaltschaft kommt die Musikindustrie aber doch an ihr Ziel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1271748\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Kein Boom bei den AKW<\/strong><br>\nDer Energieexperte Stephan Kohler, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der bundeseigenen Deutschen Energieagentur, h&auml;lt Prognosen der Internationalen Atomenergie-Beh&ouml;rde (IAEO) in Wien &uuml;ber einen starken Anstieg der Nuklearkapazit&auml;t f&uuml;r weit &uuml;berh&ouml;ht. Sie geht, wie berichtet, davon aus, dass die AKW-Gesamtleistung bis 2030 von derzeit 370 auf bis zu 679 Gigawatt ansteigen werde, sich also fast verdoppeln k&ouml;nnte. Der deutsche Experte h&auml;lt allenfalls ein Gleichbleiben der Kapazit&auml;t f&uuml;r realistisch. So w&uuml;rde der Atomanteil bei global steigendem Stromverbrauch sinken. Kohler verwies auf entsprechende Prognosen des Verbandes der Gro&szlig;kessel-Betreiber (VGB Power Tech). Rund die H&auml;lfte der derzeit am Netz befindlichen 435 AKW k&auml;men bis 2030 ans Ende ihrer Lebensdauer, erl&auml;uterte Kohler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1271775\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>NRW fordert Milliarden f&uuml;r Hochschulpakt II <\/strong><br>\nNordrhein-Westfalen fordert Zusatzausgaben des Bundes in H&ouml;he von &bdquo;mehreren Milliarden Euro&ldquo; f&uuml;r den weiteren Ausbau der Hochschulen ab 2010. Das sei n&ouml;tig, &bdquo;weil die Zahl der Studenten weit st&auml;rker steigen wird, als bisher angenommen&ldquo;, sagte Vize-Ministerpr&auml;sident und Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) dem Handelsblatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/news\/_pv\/_p\/200050\/_t\/ft\/_b\/1377612\/default.aspx\/index.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Zu wenige Migranten studieren<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Stefan Hormuth kritisierte, dass die Zahl ausl&auml;ndischer Studierender an deutschen Hochschulen seit 2004 stagniere. Das h&auml;nge damit zusammen, dass Deutschland sein Potenzial an so genannten Bildungsinl&auml;ndern nicht aussch&ouml;pfe. Das sei Folge einer mangelhaften Integrationspolitik, besonders in den Schulen.<br>\nNur 9 Prozent der Deutschen mit t&uuml;rkischem Hintergrund machen Abitur, 2,6 Prozent bekommen einen Hochschulabschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2008%2F01%2F16%2Fa0076&amp;src=GI&amp;cHash=6d20d8605e&amp;type=98\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>China: Anwalt der Entrechteten<\/strong><br>\nArbeiter in China haben nicht viele M&ouml;glichkeiten, ihre Rechte durchzusetzen. Streiks sind verboten, unabh&auml;ngige Gewerkschaften werden rigoros verfolgt. In den letzten Jahren hat die Regierung zwar eine Reihe von Arbeitsgesetzen verabschiedet, die auch von kritischen Beobachtern als fortschrittlich bewertet werden. Die Wochenarbeitszeit wird beispielsweise auf 40 Stunden begrenzt, Arbeitgeber m&uuml;ssen f&uuml;r ihre Besch&auml;ftigten eine Kranken- und Unfallversicherung abschlie&szlig;en, f&uuml;r &Uuml;berstunden und Wochenendarbeit m&uuml;ssen Zulagen gezahlt werden. Aber diese Bestimmungen werden oft nicht eingehalten. Oft geht es Arbeitern wie dem Drucker Zhang : Arbeitgeber weigern sich einfach, L&ouml;hne auszuzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/reportage\/?em_cnt=1271693\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Tipp: <\/strong><a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell <\/a><br>\nIm Januar mit vielen neuen Informationen.  <\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2896","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2896"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2896\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}